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stromkreis GmbH Energiedistribution GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung

HeilbronnIlsfeld, DEU ·HRB 763682 Stuttgart
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Lise-Meitner-Straße 4
74074 Heilbronn
Handelsregister
HRB 763682, Stuttgart
Eintragungsdatum
10. Januar 2007
Branche
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Elektrizitätsverteilung
Elektrizitätshandel
Unternehmenszweck
Die Vermittlung von Verträgen, insbesondere Energievertragen. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben und Maßnahmen treffen, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen errichten, auch mit abweichender Firma, andere Unternehmen erwerben ode sich an solchen beteiligen, weitere Gesellschafter aufnehmen und den Handel mit Waren alle Art im Bereich des Unternehmensgegenstandes betreiben.
Stromversorgungsunternehmen

Finanzen

Umsatz 2023
164,53 Mio. €
Mitarbeiter 2023
104
Bilanzsumme 2023
102,17 Mio. €
Jahresergebnis 2023
40,58 Mio. €
6 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2023
Aktivseite 102,17 Mio
  • Umlaufvermögen 96,9 % 98,96 Mio
  • Anlagevermögen 2,5 % 2,54 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,7 % 667,9 k
Passivseite 102,17 Mio
  • Rückstellungen 46,9 % 47,94 Mio
  • Eigenkapital 42,8 % 43,71 Mio
  • Verbindlichkeiten 10,2 % 10,47 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 40,0 k
  • Passive latente Steuern 0,0 % 9,7 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
Erträge 207,23 Mio
  • Umsatzerlöse 79,4 % 164,53 Mio
  • Konzernbilanzgewinn/Konzernbilanzverlust 18,7 % 38,77 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,7 % 1,44 Mio
  • Verlustvortrag aus dem Vorjahr 0,6 % −1,27 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,3 % 678,8 k
  • Nicht beherrschende Anteile 0,3 % −533,4 k
Aufwendungen 126,39 Mio
  • Materialaufwand 70,9 % 89,56 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 11,0 % 13,96 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 9,2 % 11,67 Mio
  • Personalaufwand 7,9 % 10,02 Mio
  • Abschreibungen 0,9 % 1,18 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % 9,4 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % 992
  • Rohergebnis 75,98 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 40,58 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 40,58 Mio
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GuV-Daten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Nico Klaus Roder seit 2018 Geschäftsführer
  • Aleksej Pontelejev seit 2020 Prokura
1 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • TeleSon AG DEU Amtsgericht München, HRB 130373 100,0 % 25k €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Historie

  1. 2025
  2. 27.11.
    Satzungsänderung
    stromkreis GmbH Energiedistribution
  3. 27.11.
    Änderung des Unternehmensgegenstands
    Die Vermittlung von Verträgen, insbesondere Energievertragen. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben und Maßnahmen treffen, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen errichten, auch mit abweichender Firma, andere Unternehmen erwerben ode sich an solchen beteiligen, weitere Gesellschafter aufnehmen und den Handel mit Waren alle Art im Bereich des Unternehmensgegenstandes betreiben.
  4. 07.10.
    Satzungsänderung
    stromkreis GmbH Energiedistribution
  5. 07.10.
    Adressänderung
    stromkreis GmbH Energiedistribution
  6. 07.10.
    Sitzänderung
    stromkreis GmbH Energiedistribution
  7. 2020
  8. 30.12.
    Austritt einer Position
    D***** J**** · Geschäftsführer
  9. 30.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    Aleksej Pontelejev · Einzelprokura
  10. 2018
  11. 05.02.
    Registerblatt geschlossen
    stromkreis GmbH Energiedistribution
52 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2023 Konzernabschluss
  • 2022 Konzernabschluss
  • 2021 Konzernabschluss
  • 2020 Konzernabschluss
  • 2019 Konzernabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Konzernabschluss 2022

Veröffentlicht am 2. Oktober 2023 · Quelle: Bundesanzeiger

TeleSon AG

München

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 739.638,31 811.672,31
2. Geschäfts- oder Firmenwert 94.570,00 282.472,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
834.208,31 1.094.144,31
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.192.414,18 965.136,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2.026.623,49 2.059.281,31
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.332.499,55 8.293.146,55
2. fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 48.358,87
5.332.499,55 8.341.505,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.052.817,81 11.921.853,99
2. sonstige Vermögensgegenstände 9.490.375,63 4.060.593,55
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 3.562.179,05 (Vj. € 1.074.563,76)
24.543.193,44 15.982.447,54
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 62.471.606,44 10.731.668,73
92.347.299,43 35.055.621,69
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 408.819,82 521.041,45
94.782.742,74 37.635.944,45

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000.000,00
II. Kapitalrücklage 500.000,00 500.000,00
III. Gewinnrücklagen 1.000.000,00 1.000.000,00
IV. Konzernbilanzgewinn 40.126.193,93 3.178.312,11
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zurechenbar 44.626.193,93 7.678.312,11
V. Nicht beherrschende Anteile 665.440,27 559.870,90
45.291.634,20 8.238.183,01
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 244.909,23 236.338,16
2. Steuerrückstellungen 18.246.372,00 1.282.073,86
3. sonstige Rückstellungen 21.771.820,70 14.384.719,44
40.263.101,93 15.903.131,46
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20.843,60 20.867,97
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 20.843,60 (Vj. € 20.867,97)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.933.514,39 11.874.144,16
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 7.933.514,39 (Vj. € 11.874.144,16)
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.235.448,62 1.522.469,98
- davon aus Steuern € 581.914,30 (Vj. € 1.131.073,39)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 1.235.448,62 (Vj. € 1.522.469,98)
9.189.806,61 13.417.482,11
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 48.874,94
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 38.200,00 28.272,93
94.782.742,74 37.635.944,45

Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022

01.01. - 31.12.2022 01.01. - 31.12.2021
1. Umsatzerlöse 191.773.349,56 141.206.415,97
2. sonstige betriebliche Erträge 652.081,68 341.239,31
3. Materialaufwand:
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe und bezogene Waren 54.001.030,14 52.779.452,22
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 55.641.411,55 109.642.441,69 69.446.388,82 122.225.841,04
Rohergebnis 82.782.989,55 19.321.814,24
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.373.614,09 5.887.977,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung € 66.660,88 (Vj. € 66.268,59) 1.023.487,54 7.397.101,63 1.065.746,03 6.953.723,85
5. Abschreibungen:
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 780.246,47 683.726,19
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 780.246,47 52.849,00 736.575,19
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.787.097,66 11.002.097,06
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36.117,91 23.673,55
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 75.594,04 86.318,73
- davon Aufwendungen aus der Abzinsung € 2.690,07 (Vj. € 3.687,09)
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 19.740.660,74 475.842,18
- davon latente Steuern € 9.927,07 (Vj. € 28.272,93)
11. Ergebnis nach Steuern 43.038.406,92 90.930,78
12. sonstige Steuern 2.020,63 2.615,36
13. Konzernjahresüberschuss 43.036.386,29 88.315,42
14. Nicht beherrschende Anteile -388.505,07 -287.342,24
15. Verlustvortrag (Vj. Gewinnvortrag) aus dem Vorjahr -2.521.687,29 3.377.338,93
16. Konzernbilanzgewinn 40.126.193,93 3.178.312,11

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022 2021
T€ T€
Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 43.036 88
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 780 684
+/- auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0 53
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 7.396 9.958
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -6.145 -13.893
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -4.833 1.718
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 4 -1
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 39 63
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 19.741 476
-/+ Ertragsteuerzahlungen -1.505 -1.427
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 58.513 -2.281
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -171 -324
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -585 -512
+ Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagevermögen 6 18
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0 0
+ Erhaltene Zinsen 36 24
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -714 -794
- Gezahlte Zinsen -76 -86
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -5.700 -4.500
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -283 -246
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -6.059 -4.832
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 51.740 -7.907
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 10.711 18.618
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 62.451 10.711
T€ T€
Zusammensetzung Finanzmittelfonds:
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 62.472 10.732
kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -21 -21
62.451 10.711

Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Konzernbilanzgewinn, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Eigenkapital
Stand 01.01.2020 3.000.000,00 500.000,00 1.000.000,00 4.206.375,05 8.706.375,05
gezahlte Dividende 0,00 0,00 0,00 -2.100.000,00 -2.100.000,00
Einstellung in Kapitalrücklage 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresergebnis 2020 0,00 0,00 0,00 5.770.962,94 5.770.962,94
Stand 31.12.2020 3.000.000,00 500.000,00 1.000.000,00 7.877.337,99 12.377.337,99
gezahlte Dividende 0,00 0,00 0,00 -4.499.999,06 -4.499.999,06
Einstellung in Kapitalrücklage 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresergebnis 2021 0,00 0,00 0,00 -199.026,82 -199.026,82
Stand 31.12.2021 3.000.000,00 500.000,00 1.000.000,00 3.178.312,11 7.678.312,11
gezahlte Dividende -5.699.999,40 -5.699.999,40
Jahresergebnis 2022 42.647.881,22 42.647.881,22
Stand 31.12.2022 3.000.000,00 500.000,00 1.000.000,00 40.126.193,93 44.626.193,93
Minderheitsgesellschafter Konzerneigenkapital
Minderheitenkapital
Stand 01.01.2020 346.552,35 9.052.927,40
gezahlte Dividende -123.014,28 -2.223.014,28
Einstellung in Kapitalrücklage 0,00 0,00
Jahresergebnis 2020 295.021,38 6.065.984,32
Stand 31.12.2020 518.559,45 12.895.897,44
gezahlte Dividende -246.030,79 -4.746.029,85
Einstellung in Kapitalrücklage 0,00 0,00
Jahresergebnis 2021 287.342,24 88.315,42
Stand 31.12.2021 559.870,90 8.238.183,01
gezahlte Dividende -282.935,70 -5.982.935,10
Jahresergebnis 2022 388.505,07 43.036.386,29
Stand 31.12.2022 665.440,27 45.291.634,20

Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Geschäftsmodell

Die TELESON AG ist mit ihren Tochtergesellschaften in den Geschäftsfeldern Energie, Vermittlung und Telekommunikation in Deutschland tätig. Die in 2021 gegründeten österreichischen Tochtergesellschaften haben erst Ende 2022 die Geschäftstätigkeit aufgenommen.

Geschäftsfeld Energie

Die TELESON Energie GmbH beliefert unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung Privatkunden und gewerbliche Kunden mit Erdgas. Hierfür hat die TELESON Energie GmbH Netznutzungsverträge mit allen Ausspeisenetzbetreibern in Deutschland geschlossen und ist Bilanzkreisverantwortlicher bei der Trading Hub Europe GmbH (THE) für einen H-Gas-Bilanzkreis und einen L-Gas-Bilanzkreis. Die Führung der Bilanzkreise wird von einem darauf spezialisierten Dienstleister übernommen.

Die Neukundenakquise erfolgte sowohl über die Schwesterfirmen TELESON Vertriebs GmbH und stromkreis GmbH Energiedistribution als auch über die Online-Portal Verivox und Check24. Die Lieferantenwechselprozesse sowie die Kundenbetreuung und -abrechnung werden von einem Dienstleister durchgeführt.

Die TELESON Energie GmbH beschafft über verschiedene Geschäftspartner Erdgas am OTC-Markt ("Over-The-Counter"). In 2022 wurden erstmals auch Gasmengen am OTC-Markt an Geschäftspartner verkauft.

Neben diesen langfristigen Termingeschäften am OTC-Markt, die der Preissicherung dienen, werden auch kurzfristige Geschäfte (sowohl Kauf als auch Verkauf) am Spotmarkt vorgenommen, um die Bilanzkreise auszugleichen.

Geschäftsfeld Vermittlung

Die TELESON Vertriebs GmbH und die stromkreis GmbH Energiedistribution sind in Deutschland tätig und vermitteln auf Provisionsbasis Energielieferverträge an die TELESON Energie GmbH (d.h. für eigene Rechnung) sowie an andere Energielieferanten (d.h. für fremde Rechnung). Für die Vermittlung der Energielieferverträge setzen diese beiden Gesellschaften freie Handelsvertreter ein. Außerdem arbeiten sie mit Vertriebsgesellschaften zusammen, die über angestellte Mitarbeiter oder freie Handelsvertreter Energielieferverträge werben.

Geschäftsfeld Telekommunikation

Die PURtel.com GmbH ist Vorlieferant für Internet Service Provider und Telekommunikationsunternehmen in den Bereichen Voice over IP (VoIP), Billing, Internet Access und IPTV.

2. Wirtschaftsbericht

Der im Februar 2022 von Russland gestartete Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hatte im vergangenen Jahr massive Auswirkungen auf den deutschen Energiemarkt, aber auch auf die beiden TELESON-Geschäftsfelder Energie und Vermittlung.

Gefahr einer Gasmangellage im Winter 2022/23

Schon vor dem Angriff auf die Ukraine lieferte Russland deutlich weniger Gas nach Deutschland. Mitte Juni reduzierte Russland dann die Gaslieferungen über Nord Stream 1 um 60% und stellte schließlich Ende August die Gaslieferungen nach Deutschland komplett ein.

Im Juni 2022 waren die deutschen Gasspeicher, insbesondere die Gasspeicher der Gazprom Germania, unterdurchschnittlich gefüllt. Somit bestand die Gefahr einer Gasmangellage im Winter 2022/23. Die Bundesnetzagentur rief daher im Juni die Alarmstufe (zweithöchste Stufe im Notfallplan Gas) aus. Gleichzeitig forderte die Politik Bürger und Unternehmen auf, den Gasverbrauch in Deutschland um 20% zu reduzieren.

Um die ausfallenden russischen Gaslieferungen zu ersetzen, charterte der Bund noch in 2022 fünf schwimmende LNG-Terminals. Zwei LNG-Terminals sind inzwischen in Betrieb; erste LNG-Lieferungen sind eingetroffen.

Erst Anfang 2023 entspannte sich die Situation, weil der Winter 2022/23 relativ mild war und weniger Gas für die Stromerzeugung eingesetzt wurde. Daher wird es im Winter 2022/23 nicht zu einer Gasmangellage kommen.

Gleichwohl bleibt die Vorbereitung auf den Winter 2023/2024 nach Einschätzung der Bundesnetzagentur eine zentrale Herausforderung, so die Einschätzung der Bundesnetzagentur. Deswegen bleibt auch ein sparsamer Gasverbrauch wichtig. (Lagebericht der Bundesnetzagentur zur aktuellen Lage der Gasversorgung in Deutschland vom 24.02.2023)

Bedrohliche Schieflagen bei den großen deutschen Gasimporteuren

Aufgrund teurer Ersatzbeschaffung, die wegen der ausgefallenen Gaslieferungen aus Russland erforderlich wurde, gerieten in 2022 die großen deutschen Gasimporteure Uniper und Gazprom Germania/ Wingas in bedrohliche Schieflagen. Insbesondere ein Ausfall von Uniper oder Wingas hätte fast alle Energieunternehmen in Deutschland betroffen - auch die TELESON Energie GmbH, da Uniper und Wingas ihre Hauptlieferanten sind. Um einen Ausfall der Importeure zu verhindern und den Energiemarkt zu stabilisieren, stellte der Bund Uniper und Gazprom Germania Liquidität im Milliarden-Bereich zur Verfügung und verstaatlichte sie schließlich.

Explodierende Großhandelspreise

Das wegen ausfallender russischer Gaslieferungen drastisch reduzierte Angebot und die aufgrund der Befüllung der Gasspeicher erhöhte Nachfrage ließen die Großhandelspreise für Erdgas, aber auch für Strom explodieren.

So lag der Preis für Erdgas (Lieferung im Frontmonat) Anfang 2022 noch bei 81 EUR/MWh, der Preis für Strom bei 250 EUR/MWh. Die Preisspitze war im Ende August 2022 erreicht mit einem Preis für Erdgas von 337 EUR/MWh und einem Preis für Strom von 675 EUR/MWh.

In der folgenden Grafik ist die Preisentwicklung von Jan 2021 bis Dezember 2022 für den Frontmonat dargestellt.

Preisdeckel für Strom und Gas wegen massiv gestiegener Energiekosten

Mit den Großhandelspreisen erhöhten sich auch die Endkundenpreise für Strom auf über 50 Ct./kWh und für Gas auf über 20 Ct./kWh. Um diese Belastungen für Bürger und Unternehmen abzufedern, beschloss der Bund - neben der ab 01.10.22 geltenden Mehrwertsteuersenkung für Gaslieferungen auf 7% - noch für 2022 die Dezember-Gassoforthilfe (Wegfall des Dezember-Abschlags für Gas- und Wärmekunden) sowie einen Preisdeckel für Strom (40 Ct./kWh für 80% des Verbrauchs), Gas (12 Ct./kWh für 80% des Verbrauchs) und Wärme (9,5 Ct./kWh für 80% des Verbrauchs) ab Januar 2023. Aufgrund dieser Beschlüsse zahlen Endkunden an die Energielieferanten also deutlich weniger; die ausfallenden Einnahmen werden den Energielieferanten aus dem hierfür geschaffenen Sondervermögen erstattet.

Auswirkungen auf die TELESON-Geschäftsfelder Energie und Vermittlung

Diese nicht vorhersehbaren Entwicklungen hatten zur Folge, dass insbesondere das Geschäftsfeld Energie in 2022 mit außerordentlichen Risiken und Anforderungen konfrontiert war.

Oberste Priorität war daher, die finanziellen und beschaffungsseitigen Risiken für die TELESON Energie zu reduzieren. Daher wurde der Kundenbestand der Gesellschaft von 68 Tsd. Kunden zum Anfang des Geschäftsjahrs auf 23 Tsd. Kunden zum Ende des Geschäftsjahrs reduziert. Mit der Reduktion des Kundenbestands sanken die Lieferverpflichtungen an Endkunden. Daher musste die TELESON Energie in 2022 nur an wenigen Tagen Erdgas zu hohen Preisen am Spotmarkt beschaffen und konnte andererseits frei werdende Gasmengen am Spot- und Terminmarkt mit Gewinn veräußern.

Auch das zweite Geschäftsfeld der TELESON-Gruppe, die Vermittlung von Strom- und Gasverträgen an alternative Anbieter, war betroffen. Ein Teil der Anbieter zog sich in 2022 komplett aus dem Neugeschäft zurück, ein anderer Teil erhöhte aufgrund der gestiegenen Großhandelspreise die Neukundentarife deutlich, so dass es in 2022 erstmals zu der Situation kam, dass die Anbieter, für die wir Strom- und Gasverträge akquirieren, teurer waren als die örtlichen Grundversorger. Das reduzierte Portfolio und die fehlenden Preisvorteile gegenüber den Grundversorgern hatten zur Folge, dass in 2022 der Auftragseingang für Strom und Gas um 17% auf 337 Tsd. Aufträge zurückging.

In dieser Situation half, dass zur Erweiterung der Portfolios schon beschlossen war, die steigende Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) vertrieblich zu nutzen. Im 2. Halbjahr wurden in der Testphase bereits über 800 PV-Anlagen vermittelt. Ähnlich erfreulich verläuft das neu aufgenommene Vermittlungsgeschäft für Glasfaseranschlüsse, das auf 2.000 Abschlüsse pro Monat gesteigert werden konnte.

Der Start in Österreich verzögerte sich, da auch dort sich viele Anbieter aus der Neukundenakquise zurückzogen.

Geschäftsverlauf

Der Umsatz des TELESON-Konzerns stieg in 2022 um 36 % bzw. 50,6 Mio. EUR von 141,2 Mio. EUR auf 191,8 Mio. EUR.

Im Geschäftsfeld Energie stieg der Umsatz von 85,7 Mio. EUR auf 137,5 Mio. EUR. Von diesem Umsatz entfallen 84,5 Mio. EUR auf Umsatz mit Endkunden (Vorjahr: 85,7 Mio. EUR). Der restliche Umsatz wurde mit dem Verkauf von freiwerdenden Gasmengen am Termin- und Spotmarkt erzielt.

An Endkunden wurden in 2023 von 1,1 Mrd. kWh (Vorjahr: 1,91 Mrd. kWh) Erdgas geliefert.

Im Geschäftsfeld Vermittlung wurde in 2022 ein Umsatz von 47,6 Mio. EUR inkl. Provisionseinahmen in Höhe von 1,8 Mio. EUR von der TELESON Energie GmbH erreicht (Vorjahr: 52,0 Mio. EUR inkl. Provisionseinahmen in Höhe von 3,7 Mio. EUR von der TELESON Energie GmbH). Die Umsätze in diesem Geschäftsfeld wurden beinahe vollständig in Deutschland erzielt, da der Start in Österreich aufgrund der massiv gestiegenen Energiepreise erst zum Ende des Jahres 2022 erfolgte. Mit 337 Tsd. Aufträgen in einem schwierigen Jahr 2023 (Vorjahr: 405 Tsd. Aufträgen) konnte der TELESON-Konzern seine Stellung als führender Energiedistributor Deutschlands in 2022 festigen.

Im Geschäftsfeld Telekommunikation stieg der Umsatz von 7,2 Mio. EUR auf 8,5 Mio. EUR.

Ertragslage

Der Rohertrag (= Umsatz verringert um Materialaufwand) stieg deutlich von 19,0 Mio. EUR in 2021 auf 82,1 Mio. EUR in 2023. Dieser deutliche Anstieg ist auf das Geschäftsfeld Energie zurückzuführen, in dem durch den Verkauf von freiwerdenden Gasmengen über 80% des Konzern-Rohertrags erwirtschaftet wurden.

Die Kosten (Personalaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen verringert um sonstige betriebliche Erträge) stiegen um 0,9 Mio. EUR auf 18,5 Mio. EUR.

Somit erhöhte sich das Konzern-EBITDA auf 63,6 Mio. EUR (Vorjahr: 1,4 Mio. EUR). In 2022 wurde eine Rendite (EBITDA / Umsatz) von 33 % erreicht (Vorjahr: 1,0 %).

Der Konzern-Jahresüberschuss liegt bei 43,0 Mio. EUR (Vorjahr: 88 Tsd. EUR).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme stieg in 2022 um 57,1 Mio. EUR auf 94,8 Mio. EUR.

Das Anlagevermögen reduzierte sich marginal von 2,1 Mio. EUR auf 2,0 Mio. EUR. Hierin enthalten ist ein Geschäfts- oder Firmenwert von 0,1 Mio. EUR.

Im Umlaufvermögen erhöhten sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 8,6 Mio. EUR auf 24,5 Mio. EUR, während die Vorräte um 3,0 Mio. EUR auf 5,3 Mio. EUR abnahmen.

Die liquiden Mittel erhöhten sich um 51,7 Mio. EUR auf 62,5 Mio. EUR zurück.

Das bilanzielle Eigenkapital (inkl. nicht beherrschende Anteile) erhöhte sich um 37,1 Mio. EUR auf 45,3 Mio. EUR. Die Konzerneigenkapitalquote liegt bei 48% (Vj. 22 %).

Die Rückstellungen stiegen um 24,4 Mio. EUR auf 40,3 Mio. EUR, die Verbindlichkeiten reduzierten sich um 4,2 Mio. EUR auf 9,2 Mio. EUR. Der starke Anstieg der Rückstellungen ist auf den Anstieg der Steuerverbindlichkeiten um 17,0 Mio. EUR und den Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten um 7,4 Mio. EUR zurückzuführen.

Finanzlage

Aus laufender Geschäftstätigkeit hat der Konzern einen positiven Cashflow in Höhe von 58,5 Mio. EUR erzielt. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag bei -0,7 Mio. EUR, der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit bei -6,1 Mio. EUR. Somit erhöhte sich der Finanzmittelfonds (Kassenbestand und Bankguthaben abzüglich jederzeit fälliger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) in 2022 um 51,7 Mio. EUR auf 62,5 Mio. EUR.

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Steuerung des TELESON-Konzerns erfolgt im Wesentlichen anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse, operatives Ergebnis (EBIT) und Investitionen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind der Kundenbestand der TELESON Energie sowie die Anzahl der im Geschäftsfeld Vermittlung eingereichten Aufträge.

4. Gesamtaussage

Die im letztjährigen Lagebericht genannten Prognosen für den Konzernumsatz 2022 (100 bis 150 Mio. EUR) und das Konzern-EBITDA 2022 (mind. 10 Mio. EUR) wurden mit einem Konzernumsatz von 191,8 Mio. EUR und einem Konzern-EBITDA von 63,6 Mio. EUR deutlich übertroffen. Dies ist auf den Verkauf freiwerdender Gasmengen im Geschäftsfeld Energie zurückzuführen.

5. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

5.1 Prognosebericht

Seit Jahresbeginn sind die Großhandelspreise für Strom und Gas deutlich gefallen sind. Da die alternativen Lieferanten die niedrigeren Beschaffungskosten zeitnah in ihren Neukundentarifen umsetzen, können im Geschäftsfeld Vermittlung inzwischen wieder Stromlieferverträge mit Arbeitspreisen im Bereich von 30 bis 40 Ct./kWh (inkl. 19% MwSt.) und Gaslieferverträge mit Arbeitspreisen im Bereich von 10 bis 15 Ct./kWh (inkl. 7% MwSt.) angeboten werden. Da zudem die Tarife der Grundversorger zum Teil deutlich gestiegen sind, sind die Verträge der alternativen Lieferanten wieder gut bis sehr gut vermittelbar. Daher wird im Geschäftsfeld Vermittlung ein deutliches Wachstum erwartet, so dass der bisherige Spitzenwert beim Auftragseingang (2021 mit 405 Tsd. Aufträgen) übertroffen wird. Beim Vertrieb von PV-Anlagen wird ein beschleunigtes Wachstum erwartet.

Der Energiemarkt ist andererseits aber auch weiterhin mit einer Reihe von Unwägbarkeiten konfrontiert. Insbesondere kann derzeit eine Gasmangellage im Winter 2023/24 nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund sieht derzeit die Bundesnetzagentur auch keine Veranlassung von der im Juni 2022 ausgerufenen Alarmstufe auf die Vorwarnstufe (niedrigste Stufe im Notfallplan Gas) zurückzugehen. Für die TELESON Energie bedeutet dies, dass auch weiterhin der Strategie der Risikovermeidung verfolgt und ein weiterer Rückgang des Kundenbestands in Kauf genommen wird.

Für 2023 wird eine ein Rückgang des Konzernumsatzes auf 150 Mio. EUR erwartet. Das Konzern-EBITDA wird 2023 nochmals, aber auch letztmals, im mittleren 8-stelligen Bereich erwartet.

5.2 Risikobericht

Im folgenden werden wesentliche Risiken für den TELESON-Konzern aufgeführt.

Gasmangellage im Winter 2023/24

Im Winter 2022/23 konnte eine Gasmangellage vermieden werden, da die EU-Staaten ihren Gasverbrauch von August 2022 bis Januar 2023 um etwa 19% gegenüber dem durchschnittlichen Gasverbrauch in den Monaten August bis Januar in den Jahren 2017 bis 2022 gesenkt haben (Quelle: Euro-stat). Hierzu trugen auch die warmen Temperaturen im Winter 2022/23 bei, die über dem Durchschnitt der Vorjahre lagen.

Gleichwohl bleibt die Vorbereitung auf den Winter 2023/2024 nach Einschätzung der Bundesnetzagentur eine zentrale Herausforderung. Deswegen ist ein sparsamer Gasverbrauch auch weiterhin wichtig. Zudem muss ausreichend LNG nach Europa kommen, um die weggefallenen russischen Gaslieferungen zu ersetzen.

Da der Kundenbestand der TELESON Energie sich deutlich reduziert hat, erachten wir dieses Risiko als beherrschbar.

Eine Gasmangellage oder Blackouts bei Strom wird auch Auswirkungen auf den Bereich Vermittlung haben, da in diesen Fällen die Großhandelspreise für Strom und Gas deutlich wieder steigen werden. Dies hätte dann voraussichtlich zur Folge, dass sich Produktpartner wie in 2022 aus dem Neugeschäft zurückziehen und/oder die Tarife für das Neugeschäft deutlich erhöhen. Bei einem reduzierten Produktportfolio mit unattraktiven Tarifen ist mit einem deutlichen Rückgang des Auftragseingang im Bereich Vermittlung zu rechnen. Andererseits erwarten wir, dass das reduzierte Produktportfolio auf wenige Monate beschränkt bleibt und anschließend der Wettbewerb um neue Kunden um so stärker stattfinden wird. sind, so dass die beiden Vermittlungsgesellschaften TELESON Vertriebs GmbH und stromkreis GmbH diese wenigen schwierigen Monate überbrücken können.

Konjunkturelle Risiken

Die von der TELESON Energie GmbH belieferten Kunden sind überwiegend private Haushalte und gewerbliche Kunden, die Erdgas vor allem für Heizzwecke nutzen. Daher ist das Geschäftsfeld Energie weitgehend unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung.

Auch im Geschäftsfeld Vermittlung werden Energielieferverträge überwiegend an private Haushalte sowie an gewerbliche Kunden vermittelt. Auch dieses Geschäftsfeld ist somit weitgehend unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung.

Liquiditätsrisiken

Der TELESON-Konzern konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr den Mittelbedarf jederzeit vollständig decken. Aufgrund der guten Finanzlage und des weiterhin guten operativen Cashflows werden die Liquiditätsrisiken als sehr gering eingeschätzt.

Kredit- und Zinsrisiken

Kredit- und Zinsrisiken bestehen nicht, da sich der TELESON-Konzern ausschließlich aus eigenen Mitteln finanziert.

Politische und regulatorische Risiken

Politische und regulatorische Risiken sehen wir aktuell nicht. Jedoch ist nicht auszuschließen, dass der Krieg gegen die Ukraine und Aktionen der Kriegsparteien weitere Auswirkungen auf die Gasversorgung Europas haben.

Rechtliche Risiken

Rechtliche Risiken mit wirtschaftlicher Relevanz könnten sich aus der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu Preisanpassungsklauseln in Gassonderkundenverträgen ergeben. Weitere wesentliche rechtliche Risiken sehen wir aktuell nicht.

IT-Risiken

Gefährdungen von Unternehmensdaten begegnet der TELESON-Konzern mit technischen und organisatorischen Maßnahmen. Unser IT-Sicherheitskonzept sieht eine stetige Weiterentwicklung des IT-Umfeldes vor und ist auf dem aktuellen Stand der Technik. Hard- und Softwarelösungen werden fortlaufend optimiert und sind wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements.

Gesamtbeurteilung der Risiken

Risiken, die den Fortbestand des TELESON-Konzerns gefährden, sind weder im Geschäftsjahr 2022 eingetreten noch für das Geschäftsjahr 2023 erkennbar.

5.3 Chancenbericht

Der hohe Anteil der Kunden, die Erdgas noch von ihrem Grundversorger beziehen, bietet der TELESON Energie GmbH nach dem Ende des Krieges in der Ukraine die Chance, den Kundenstamm wieder aufzubauen.

Aufgrund ihrer Stellung als führender Energiedistributor Deutschlands suchen sowohl Energielieferanten als auch Vertriebsgesellschaften die Zusammenarbeit mit TELESON für die Vermittlung von Strom- und Gaslieferverträgen sowie den Vertrieb von Photovoltaikanlagen, so dass im Geschäftsfeld Vermittlung weiteres Wachstum möglich ist.

 

München, 15.03.2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TeleSon AG, München

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der TeleSon AG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2022 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der TeleSon AG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen.

Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob ein wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneten Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 21. März 2023

Akanthus GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Andreas Koller, Wirtschaftsprüfer

Bianca Baumgärtner-Baedeker, Wirtschaftsprüferin

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2022

Der Aufsichtsrat der TELESON AG, München, hat den Vorstand der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 fortlaufend überwacht und beraten.

Der Aufsichtsrat hat im vergangenen Geschäftsjahr insgesamt 11 Sitzungen abgehalten. Er hat im Rahmen der Sitzungen ausführliche Berichte des Vorstands entgegengenommen und sich eingehend mit den vom Vorstand vorgelegten Informationen befasst.

In den Aufsichtsratssitzungen wurden sämtliche wichtigen geschäftspolitischen Fragen der Unternehmensgruppe, einschließlich der Unternehmensplanung, der Chancen und Risiken der Unternehmensentwicklung sowie der Rentabilität der Unternehmen und deren Risikolage und Risikomanagement detailliert mit dem Vorstand erörtert. Im Vordergrund der Erörterungen standen die wirtschaftliche Lage der Unternehmen der TELESON-Gruppe und deren strategische Ausrichtung im Markt. In den Sitzungen des Aufsichtsrates wurden Risiken bei der TELESON AG und ihren Tochtergesellschaften detailliert dargestellt und erörtert.

Der Aufsichtsrat war in Entscheidungen von besonderer Bedeutung für die Unternehmensgruppe eingebunden. Der Aufsichtsratsvorsitzende sowie die Mitglieder des Aufsichtsrates standen auch außerhalb der Sitzungen des Aufsichtsrates in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand und wurden von diesem über wesentliche Geschäftsvorfälle und die Entwicklung der Finanzkennzahlen informiert.

Der Vorstand der Gesellschaft bestand während des gesamten Geschäftsjahres 2022 aus Herrn Dr. Helmut Schmidt.

Der Aufsichtsrat bestand während des Geschäftsjahrs 2022 aus folgenden Personen:

Herr Dr. Michael Albert, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Herr Hanns Pöllmann, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Prof. Dr. Jörg-Engelbrecht Cramer

Die Prüfung des Jahresabschlusses der TELESON AG zum 31.12.2022 wurde durch den von der Hauptversammlung wiedergewählten und vom Aufsichtsrat beauftragten Abschlussprüfer, der Akanthus GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, durchgeführt. Die Prüfung erfolgte aufgrund der Bestimmung der Satzung, wonach der Jahresabschluss, soweit erforderlich der Lagebericht des Vorstands und der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers nach Aufstellung durch den Vorstand einem Abschlussprüfer vorzulegen ist, obwohl eine gesetzliche Verpflichtung zur Prüfung des Jahresabschlusses durch einen Abschlussprüfer wegen der Einordnung der Gesellschaft in die Kategorie "kleine Kapitalgesellschaft" gemäß § 267 Absatz 1 HGB nicht besteht.

Der Jahresabschluss des Vorstands sowie der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers wurden allen Mitgliedern des Aufsichtsrates rechtzeitig bereitgestellt. Sie wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 20.03.2023 eingehend erörtert und geprüft. Der Vertreter des Abschlussprüfers nahm an den Beratungen im Rahmen der Aufsichtsratssitzung vom 20.03.2023 teil und erläuterte die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung.

Der Abschlussprüfer hat gegen den Jahresabschluss keine Einwände erhoben und diesen mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Auch die Prüfung des Konzernabschlusses der TELESON AG zum 31.12.2022 wurde durch den von der Hauptversammlung wiedergewählten und vom Aufsichtsrat beauftragten Abschlussprüfer, der Akanthus GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, durchgeführt.

Den Konzernabschluss, den Konzernlagebericht sowie den Prüfbericht des Abschlussprüfers wurden allen Mitgliedern des Aufsichtsrates rechtzeitig bereitgestellt. Sie wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 20.03.2023 eingehend erörtert und geprüft. Der Vertreter des Abschlussprüfers nahm an den Beratungen im Rahmen der Aufsichtsratssitzung vom 20.03.2023 teil und erläuterte die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung.

Der Abschlussprüfer hat gegen den Konzernabschluss keine Einwände erhoben und diesen mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Aufgrund eigener gründlicher Prüfungen des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts sowie des Gewinnverwendungsvorschlags hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen erhoben und das Ergebnis der Abschlussprüfung zustimmend zur Kenntnis genommen. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss sowie der Konzernabschluss wurden gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands hat sich der Aufsichtsrat angeschlossen.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unternehmen der TELESON-Gruppe für die engagierte und erfolgreiche Tätigkeit.

 

München, 20.03.2023

Dr. Michael Albert, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und zu Befreiungstatbeständen

Die TeleSon AG hat nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs für Kapitalgesellschaften und des Aktiengesetzes einen Einzelabschluss und als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss aufgestellt.

Die TeleSon AG ist im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB Nummer 130373 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist in der Paul-Gerhardt-Allee 48, 81245 München.

Die Ausweiswahlrechte wurden weitgehend zugunsten des Konzernanhangs ausgeübt.

Die im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen der TeleSon AG erfüllen die Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 HGB. Sie können daher von den Rechnungslegungs-, Prüfungs- und Offenlegungspflichten befreit werden. Die Befreiung wurde von allen vier deutschen Tochterunternehmen jeweils hinsichtlich der Offenlegungspflichten sowie bei der TeleSon Energie GmbH zusätzlich hinsichtlich der Aufstellung des Lageberichts und bei der TeleSon Vertriebs GmbH zusätzlich hinsichtlich der Prüfungspflichten und der Aufstellung des Lageberichts in Anspruch genommen.

Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr.

II. Angaben zum Konsolidierungskreis

Die TeleSon AG stellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen der TeleSon-Gruppe auf.

In den Konzernabschluss wurden folgende Gesellschaften nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen:

Name und Sitz Anteil am Kapital
1. TeleSon AG, München (Muttergesellschaft)
2. TeleSon Vertriebs GmbH, München 100,00 %
3. TeleSon Energie GmbH, Grünwald 100,00 %
4. PURtel.com GmbH, München 75,40 %
5. stromkreis GmbH Energiedistribution, Ilsfeld 100,00 %
6. stromkreis Energiedistribution GmbH, Wien 100,00 %
7. stromkreis Alpha Direktvertriebs GmbH, Wien 100,00 %

Als assoziierte Unternehmen werden Beteiligungsunternehmen angesehen, bei denen die TeleSon AG direkt bzw. indirekt auf Grund eines Anteilsbesitzes von 20 % bis 50 % einen bedeutenden Einfluss auf die Unternehmenstätigkeit des Beteiligungsunternehmens ausübt. Assoziierte Unternehmen waren zum Bilanzstichtag nicht vorhanden.

III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden

Die Kapitalkonsolidierung bei vollkonsolidierten Tochterunternehmen wurde zum Zeitpunkt der erstmaligen Erstellung des Konzernabschlusses zum 01.01.2013 bzw. zum späteren Erwerbs- bzw. Gründungszeitpunkt gemäß § 301 HGB durchgeführt. Aus der Verrechnung der Beteiligungswertansätze mit den auf sie entfallenden Eigenkapitalanteilen ergeben sich keine passiven Unterschiedsbeträge, die im Eigenkapital des Konzerns als Gewinnrücklagen auszuweisen wären.

Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 303 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.

Gemäß § 305 HGB wurde die Aufwands- und Ertragskonsolidierung in der Form durchgeführt, dass die Umsatzerlöse und andere Erträge mit den auf sie entfallenden Aufwandspositionen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen verrechnet wurden.

Zwischengewinne waren im Jahr 2022 nicht zu verzeichnen.

IV. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (einschl. Währungsumrechnung)

Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der TeleSon AG geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt und in den Konzernabschluss integriert.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu zehn Jahren bewertet.

Unter den immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens sind Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung (01.01.2013) bzw. zum späteren Erwerbs- und Gründungszeitpunkt von vollkonsolidierten Unternehmen in Höhe von 0,1 Mio. € ausgewiesen. Die Firmenwerte werden über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer ergibt sich aus Erfahrungswerten im Zusammenhang mit langjährig bestehenden Kundenbindungen und Vertriebsstrukturen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis dreizehn Jahren angesetzt.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr bis zu einer Grenze von 250,00 € voll abgeschrieben. Anschaffungen zwischen 250,00 € und 1.000,00 € werden in einem Sammelposten erfasst und im Jahr der Bildung und den folgenden vier Jahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben.

Finanzanlagen werden - mit Ausnahme der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen - zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Bei Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Die in dem Posten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks enthaltenen flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB).

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Der für die Bewertung herangezogene Erfüllungsbetrag wurde nach der Projected Unit Credit Method (PUC Methode) gemäß den Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck und einem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,78% p.a., sowie einem Rententrend von 1% p.a. und einer Gehaltssteigerung von 0% p.a. ermittelt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Infolge der Unterschiede zwischen steuerrechtlichen und handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften ergeben sich sowohl aktive wie passive latente Steuern. Vom Aktivierungswahlrecht für aktive latente Steuern wurde Gebrauch gemacht. Aktive latente Steuern beruhen auf dem Unterschied zwischen dem handels- und steuerrechtlichen Wertansatzes bei den Pensionsrückstellungen. Passive latente Steuern resultieren aus den dem Ansatz von unterschiedlichen Nutzungsdauern und der Anwendung unterschiedlicher Abschreibungsmethoden im Anlagevermögen . Es ergibt sich ein Passivüberhang.

Die Bewertung der passiven latenten Steuern erfolgt mit einem unternehmensspezifischen Steuersatz, der sich aus dem Körperschaftssteuersatz, dem Prozentsatz für den Solidaritätszuschlag und dem Gewerbesteuersatz zusammensetzt.

V. Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen sind in einem Konzernanlagespiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB als Anlage zum Anhang dargestellt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten mit T€ 3.505 ein verpfändetes Bankguthaben zur Absicherung von Rücklastschriften und Avalkrediten. Die Laufzeiten hierfür sind unbefristet und werden auf mehr als ein Jahr geschätzt. .

Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde die Pensionsverbindlichkeit mit einer Rückdeckungsversicherung verrechnet, welche ausschließlich zur Erfüllung dieser Verbindlichkeit dient. Die Anschaffungskosten des vorhandenen Vermögens der Rückdeckungsversicherung sind identisch mit dem beizulegenden Zeitwert und betragen zum 31.12.2022 T€ 147, der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung beläuft sich auf T€ 392. Aus der Verrechnung der Posten ergibt sich ein auf der Passivseite als Pensionsrückstellung auszuweisender Saldo von T€ 245. Im Zinsaufwand wurde der Aufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 7 mit den Erträgen aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 4 verrechnet.

Bei der Bewertung der Rückstellung wurde die Neuregelung des § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB berücksichtigt, wonach ein durchschnittlicher Marktzinssatz der letzten 10 Jahre von 1,78% p.a. zugrunde gelegt wird. Der ausschüttungsgesperrte Differenzbetrag zu einer Bewertung mit einem Zinssatz aus den letzten 7 Jahren von 1,44% p.a. beträgt T€ 26 (§ 253 Abs. 6 HGB).

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) der TeleSon AG beträgt T€ 3.000. Die bei der TeleSon AG ausgewiesene Kapitalrücklage beträgt T€ 500, die ausgewiesenen Gewinnrücklagen betragen T€ 1.000. Unter Einbeziehung des Konzernjahresüberschusses mit T€ 42.648 (ohne Fremdgesellschafter) abzgl. des Verlustvortrags in Höhe von T€ 2.522 und der Kapitalanteile der Fremdgesellschafter in Höhe von T€ 666 und ergibt sich ein bilanzielles Konzerneigenkapital in Höhe von T€ 45.292.

Alle in der Konzernbilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind kurzfristig mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die passiven latenten Steuern in Höhe von T€ 38 setzen sich wie folgt zusammen:

EUR
aktive latente Steuern aus temporären Differenzen in Höhe von T€ 197 aufgrund der unterschiedlichen Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 65.300,00
Passive latente Steuern aus temporären Differenzen Höhe von T€ 320 durch unterschiedliche Abschreibungsmethoden und Nutzungsdauern im Anlagevermögen in -103.500,00
Saldo passive latente Steuern -38.200,00

Zum Abschlussstichtag bestanden - neben den in der Bilanz ausgewiesenen - keine weiteren Haftungsverhältnisse.

Zum Abschlussstichtag bestanden die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

2023 2024
Abnahmeverpflichtung Gaseinkauf (T€): 20,8 6,1

Weiterhin sind bestanden zum Bilanzstichtag Verpflichtungen aus außerbilanziellen Geschäften in Form von Lieferverpflichtungen aus Gasverkäufen an Energielieferanten. Da über den Gaseinkauf erworbene Gasmengen (siehe Abnahmeverpflichtung Gaseinkauf) in den Jahren 2023 und 2024 nicht mehr in vollem Umfang für die Belieferung der Endkunden benötigt werden, wurden freie Gasmengen über Termingeschäfte an andere Energieversorger verkauft:

2023 2024
Lieferverpflichtungen aus Gasverkauf an Energielieferanten (Mio. €): 35,4 8,5

Angaben zu Genussscheinen etc. entfallen, da solche nicht vorhanden sind.

VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse sind als Nettoerlöse nach Abzug von Umsatzsteuer und Erlösschmälerungen und abzüglich der Energiesteuer ausgewiesen und wurden fast ausschließlich im Inland erzielt (99,99%). Dabei entfielen 137,5 Mio. € (Vj. 85,7 Mio. €) auf das Segment Energie, 45,8 Mio. € (Vj. 48,1 Mio. €) auf das Segment Vermittlung und 8,5 Mio. € (Vj. 7,2 Mio. €) auf die Telekommunikation.

Erträge oder Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung waren nicht zu verzeichnen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 17 sowie weitere periodenfremde Erträge von TEUR 1.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 11 enthalten.

VII. Erläuterungen zur Kapital-Konzernflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich Zahlungsmittel im Konzern im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben.

Der Finanzmittelfond enthält den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Davon wurden jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten offen abgesetzt. Es gibt keine Verfügungsbeschränkungen. Wesentliche zahlungsunwirksame Investitions- und Finanzierungsvorgänge und Geschäftsvorfälle gab es nicht.

VIII. Sonstige Angaben

Es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2022 stattgefunden haben und weder in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Konzernbilanz berücksichtigt sind.

Im Jahresdurchschnitt 2022 wurden im Konzern insgesamt 97 (Vorjahr 102) Mitarbeiter beschäftigt.

Dem Vorstand des Mutterunternehmens gehört folgende Person an:

 

Dr. Helmut Schmidt, Dipl.-Informatiker, Mering

Die Mitglieder des Vorstands sind gesamtvertretungsberechtigt, soweit mehrere Vorstandsmitglieder bestellt sind.

Der Aufsichtsrat der TeleSon AG setzt sich wie folgt zusammen:

(1)

Dr. Michael Albert, Unternehmensberater, München (Vorsitzender)

(2)

Prof. Dr. Jörg-Engelbrecht Cramer, ehemals persönlich haftender Gesellschafter der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA, München

(3)

Herr Hanns Pöllmann, Rechtsanwalt, München (Stellvertreter)

 

München, 15.03.2023

TeleSon AG

Dr. Helmut Schmidt, Vorstand

Entwicklung des Konzernanlagevermögens vom 01.01. - 31.12.2022

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.547.596,26 171.917,88 0,00 0,00 1.719.514,14
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.879.025,63 0,00 0,00 0,00 1.879.025,63
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.426.621,89 171.917,88 0,00 0,00 3.598.539,77
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.848.827,81 585.814,77 0,00 130.808,03 2.303.834,55
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.074,85 0,00 0,00 0,00 3.074,85
5.278.524,55 757.732,65 0,00 130.808,03 5.905.449,17
Abschreibungen
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 735.923,95 243.951,88 0,00 979.875,83
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.220.749,63 187.902,00 0,00 1.408.651,63
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.956.673,58 431.853,88 0,00 2.388.527,46
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 883.691,81 348.392,59 120.664,03 1.111.420,37
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.073,85 0,00 0,00 3.073,85
2.843.439,24 780.246,47 120.664,03 3.503.021,68
Buchwert
31.12.2022 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 739.638,31 811.672,31
2. Geschäfts- oder Firmenwert 94.570,00 282.472,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
834.208,31 1.094.144,31
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.192.414,18 965.136,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2.026.623,49 2.059.281,31
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Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

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  • Chronologischer Auszug (CD)
  • Strukturierte Inhalte (SI, XML)
  • Gesellschafterliste
  • Satzung / Gesellschaftsvertrag
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Website-Inhalt

Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.

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  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
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