aktiv Rechtsform GmbH Aktiengesellschaft

Suhrkamp Verlag GmbH

BerlinBerlin, DEU ·HRB 272479 Charlottenburg (Berlin) ·suhrkamp.de

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Torstraße 44
10119 Berlin
Handelsregister
HRB 272479, Charlottenburg (Berlin)
Eintragungsdatum
13. Januar 2025
Branche
Verlegen von Büchern
Einzelhandel mit Büchern
Verlegen von Zeitschriften
Eingetragenes Kapital
60.010,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
Die Vornahme von Verlagsgeschäften aller Art, insbesondere die Herstellung und der Vertrieb eigener Verlagserzeugnisse.

Finanzen

Umsatz 2024
27,62 Mio. €
Mitarbeiter 2024
135
Bilanzsumme 2024
37,93 Mio. €
Jahresergebnis 2024
2,21 Mio. €
Jahresabschluss · –
17 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

Jahresabschluss · –
2024
Aktivseite 37,93 Mio
  • Anlagevermögen 50,8 % 19,29 Mio
  • Umlaufvermögen 48,7 % 18,48 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 162,4 k
Passivseite 37,93 Mio
  • Verbindlichkeiten 48,4 % 18,37 Mio
  • Eigenkapital 37,5 % 14,22 Mio
  • Rückstellungen 14,1 % 5,34 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 971
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Bilanzdaten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

Jahresabschluss · –
2024
Erträge 35,84 Mio
  • Umsatzerlöse 77,1 % 27,62 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 14,2 % 5,10 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 4,7 % 1,70 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,9 % −680,4 k
  • Verlust-/ Gewinnvortrag 1,4 % −512,5 k
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,5 % −169,4 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,2 % 54,3 k
Aufwendungen 29,71 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 55,1 % −16,37 Mio
  • Personalaufwand 28,6 % −8,51 Mio
  • Materialaufwand 14,2 % −4,21 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,8 % −528,2 k
  • Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,3 % −86,0 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % −4,4 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % −125
  • Ergebnis nach Steuern 2,22 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 2,21 Mio
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GuV-Daten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Olaf Thomas seit 2025 Geschäftsführer
  • Vincent Jonathan Dr. Landgrebe seit 2025 Geschäftsführer
  • Alexander Nedo seit 2025 Prokura
  • Alexandra Dr. Stender seit 2025 Prokura
  • Nora Mercurio seit 2025 Prokura
  • Sabrina Ewald seit 2025 Prokura
  • Tanja Dr. Postpischil seit 2025 Prokura
  • Yvonne Büdenhölzer seit 2025 Prokura
1 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Top 3 halten 93,5 %
  • DCM Immobilien GmbH & Co. KG DEU AG Charlottenburg HRA 39866 B 61,0 % 37k €
  • Medienholding AG CHE Handelsregisteramt Kanton Schwyz, CHE 102549734 22,3 % 13k €
  • H**** M***** 10,2 % 6k €
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Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

16,7 % identifiziert 83,3 % nicht identifiziert
  • H**** M***** 10,2 %
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Historie

  1. 2025
  2. 16.06.
    Eintritt eines Mitglieds
    Olaf Thomas · Geschäftsführer
  3. 16.06.
    Austritt einer Position
    Olaf Thomas · Gesamtprokura
  4. 21.02.
    Sitzänderung
    Suhrkamp Verlag GmbH
  5. 21.02.
    Änderung der Rechtsform
    Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  6. 21.02.
    Registerblatt geschlossen
    Suhrkamp Verlag GmbH
  7. 21.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Olaf Thomas · Gesamtprokura
  8. 21.02.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    Suhrkamp Verlag GmbH
  9. 21.02.
    Erlöschen der Firma
    Suhrkamp Verlag GmbH
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Volltext

Suhrkamp Verlag GmbH (vormals: Suhrkamp Verlag AG)

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

AKTIVA

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31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 74.977,36 208.777,89
2. Verlagsrechte 15,00 15,00
3. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 230.482,40 119.226,85
305.474,76 328.019,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.805.578,70 17.135.820,13
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 390.111,28 510.993,19
17.195.689,98 17.646.813,32
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.553.066,59 2.553.066,59
20.054.231,33 20.527.899,65
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 17.974,67 31.467,44
2. Unfertige Erzeugnisse 149.355,14 237.507,23
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.715.823,88 3.138.955,38
2.883.153,69 3.407.930,05
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.871.211,30 7.508.414,44
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 511.366,88 254.784,90
3. Forderungen gegen Gesellschafter 4.920,00 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.361.944,98 2.140.867,07
9.749.443,16 9.904.066,41
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.368.289,72 2.749.774,43
15.000.886,57 16.061.770,89
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 197.895,65 129.581,60
35.253.013,55 36.719.252,14

PASSIVA

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31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Grundkapital 60.010,00 60.010,00
II. Kapitalrücklage 7.461.263,04 7.461.263,04
III. Bilanzverlust/-gewinn -512.516,62 1.659.722,39
7.008.756,42 9.180.995,43
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.278.545,00 2.150.401,00
2. Sonstige Rückstellungen 3.368.127,81 3.687.627,03
5.646.672,81 5.838.028,03
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.700.000,00 11.700.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.024.247,24 4.771.620,49
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.202.176,68 1.090.263,12
4. Sonstige Verbindlichkeiten 5.666.402,39 4.132.013,84
- davon aus Steuern EUR 108.226,49 (im Vorjahr: EUR 127.368,08)
22.592.826,31 21.693.897,45
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 4.758,01 6.331,23
35.253.013,55 36.719.252,14

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

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in EUR 01.01.2023 - 31.12.2023 01.01.2022 - 31.12.2022
1. Umsatzerlöse 25.994.664,29 28.451.493,53
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -511.283,59 273.868,42
3. Sonstige betriebliche Erträge 198.812,04 283.927,14
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -37.054,62 -699.124,17
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.392.643,45 -5.091.633,41
-4.429.698,07 -5.790.757,58
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.624.886,52 -6.364.470,67
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.828.196,84 -1.685.865,72
- davon für Altersversorgung: EUR -76.588,85 (Vorjahr: EUR -79.369,89)
-8.453.083,36 -8.050.336,39
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -714.319,11 -631.029,80
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -13.764.338,68 -14.847.928,52
- davon aus Währungsumrechnung: EUR -7.106,86 (Vorjahr: EUR -4.239,46)
8. Erträge aus Beteiligungen 0,00 698.899,84
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 698.899,84)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.090,21 6.661,38
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 15.990,75 (Vorjahr: EUR 6.407,53)
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -321.452,51
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme -109.631,44 -27.370,85
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -499.317,06 -310.746,91
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR -40.714,00 (Vorjahr: EUR -39.830,00)
- davon an verbundene Unternehmen: EUR -27.274,47 (Vorjahr: EUR -27.080,94)
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 94.198,79 -746,30
14. Ergebnis nach Steuern -2.166.905,98 -265.518,55
15. Sonstige Steuern -5.333,03 -4.205,00
16. Jahresfehlbetrag -2.172.239,01 -269.723,55
17. Gewinnvortrag 1.659.722,39 1.929.445,94
18. Bilanzverlust/-gewinn -512.516,62 1.659.722,39

HRB 163774 B

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wird nach den Grundsätzen für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Erfordernissen der §§ 266 und 275 HGB.

Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wird im Anhang Gebrauch gemacht.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurde gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen, bewertet. Sofern Wertminderungen vorliegen, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Wert.

Die immateriellen und materiellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden linear abgeschrieben, wobei für die Methodenwahl Anschaffungsjahr und Nutzungsdauer eine Rolle spielen. Die jeweilige Nutzungsdauer der Gegenstände des Anlagevermögens orientiert sich an der geschätzten Nutzungsdauer. Die Abschreibungsdauer bei den immateriellen Vermögensgegenständen beträgt in der Regel 3 bis 5 Jahre. Bei den materiellen Vermögensgegenständen liegt die Abschreibungsdauer zwischen 3 und 40 Jahren.

Im Laufe des Geschäftsjahres neu angeschaffte sowie ausgeschiedene Wirtschaftsgüter werden zeitanteilig abgeschrieben. Der Ausweis der Abgänge erfolgt mit den sich danach ergebenden Restbuchwerten.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Bei den Herstellkosten werden im Einklang mit den handelsrechtlichen Vorschriften die nach dem Steuerrecht aktivierungspflichtigen Kosten angesetzt. Dabei wird ein Fertigungsgemeinkostenaufschlag von 3 % erfasst. Das Risiko der nicht vollständigen Verwertbarkeit wird durch Gängigkeitsabschläge auf die Bestände berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, ausgehend von den Anschaffungskosten, unter Berücksichtigung des erkennbaren und des latent vorhandenen Risikos bewertet.

Die liquiden Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.

Die Haft- und Pflichteinlagen sind zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem auf die Restlaufzeit interpolierten Marktzinssatz der Deutschen Bundesbank (§ 253 Abs. 2 S. 4 HGB) abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.

Der Saldo aus aktiven und passiven Steuerlatenzen ist für die Gewerbesteuer und die Körperschaftsteuer mit einem Steuersatz von 30,18 % gebildet. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus den handelsrechtlich gegenüber dem Steuerrecht niedriger bewerteten Vermögensgegenständen und den steuerrechtlich niedriger zu bewertenden Schulden. Aufgrund des Wahlrechts gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB unterbleibt der Ansatz in der Bilanz.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Erträge und Aufwendungen in Fremdwährung werden im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet. Soweit erforderlich, werden Buchverluste aus Kursänderungen durch Neubewertung zum Bilanzstichtag berücksichtigt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt, an denen ein Anteilsbesitz von 20 % oder mehr besteht:

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Gesellschaft Anteilsbesitz Eigenkapital (31.12.2023) Jahresüberschuss (+)/ -fehlbetrag (-) (2023)
% € €
Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH & Co. KG, Berlin 100 1.908.919,27 -611.165,92
Unterstützungskasse des Suhrkamp-Verlags GmbH, Berlin 100 729.580,28 26.935,40
Jüdischer Verlag GmbH, Berlin1 51 80.179,77
Insel Verlag Verwaltungs- GmbH, Berlin 100 38.695,45 1.336,99
Elisabeth Sandmann Verlag GmbH, München 75 -354.455,942 -174.809,38

1 aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags entfällt die Angabe zum Jahresergebnis
• Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Die Suhrkamp Verlag AG hat mit der Jüdischer Verlag GmbH einen Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, der zu Gewinnabführungen und Verlustübernahmen verpflichtet, sodass bei der Jüdischer Verlag GmbH kein Jahresüberschuss/-fehlbetrag auszuweisen war. Die Ergebnisübernahme aus der Jüdischer Verlag GmbH (-109.631,44 €) wurde per 31.12.2023 für das Geschäftsjahr 2023 bereits erfasst.

Zur Eigenkapitalmehrung der Unterstützungskasse des Suhrkamp-Verlags GmbH wurden die Aufwendungen aus Pensionen, Unterstützungen und Verwaltungskosten im Jahr 2023 in Höhe von 333.558,65 € durch die Suhrkamp Verlag AG übernommen. Auch in zukünftigen Jahren ist beabsichtigt, diese Kosten von der Suhrkamp Verlag AG an die Unterstützungskasse in ähnlichem Umfang zu erstatten, um das dort vorhandene Eigenkapital dauerhaft zu erhalten.

Die Warenbestände sind durch ordnungsmäßige Inventurlisten der Lagerhalter und des Verlags nachgewiesen. Fertige Bücher werden mit den individuell ermittelten niedrigeren beizulegenden Werten ausgewiesen.

Alle Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände weisen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf.

Passiva

Das Grundkapital der Suhrkamp Verlag AG ist eingeteilt in 60.010 auf den Namen lautende Stückaktien zu einem Nennbetrag von je 1,00 €.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. „Projected-Unit-Credit-Methode“ (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die „Richttafeln 2018 G“ von Klaus Heubeck verwendet. Der Bewertung liegt ein Rechnungszinssatz von 1,82 % gem. § 253 Abs. 2 S. 1 HGB, ein Rententrend von 2,20 % p.a. und ein Gehaltstrend von 2,00 % p.a. zugrunde. Die Pensionsrückstellungen belaufen sich auf 2.278.545,00 €. Unter Anwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes zum 31. Dezember 2023 von 1,74 % würde sich eine Rückstellung für Pensionen in Höhe von 2.319.907,00 € ergeben. Der Unterschiedsbetrag beträgt im Jahr 2023 gem. § 253 Abs. 6 HGB 41.362,00 €.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2023
€
Rücknahmeverpflichtungen 1.354.100,00
Honorarrückstellungen 714.376,00
Jahresboni für Kunden 598.726,57
Jubiläumsrückstellungen 250.817,00
Urlaubs- und Überstundenrückstellungen 177.055,00
Prüfungs- und Beratungsleistungen, Pensionsgutachten 71.423,15
Aufsichtsratsvergütung 60.000,00
Abrechnung Arno Schmidt Stiftung 2023 29.646,96
Berufsgenossenschaft Beitrag 28.500,00
Prozessrisiken 25.000,00
Rückstellung f. nicht abgerechnete Leistungen 24.778,28
Interne Jahresabschlusskosten 14.138,00
Aufbewahrungspflichten 9.846,41
Pauschale Lohnsteuer aus nicht amortisierten BC 3.260,44
Endabrechnung AV Verlage 2023 4.560,00
Künstlersozialversicherung 1.900,00
3.368.127,81

Verbindlichkeitenspiegel:

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Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von gesicherte
Art der Verbindlichkeiten 31.12.2023 (31.12.2022) <= 1 Jahr (31.12.2022) > 1 <= 5 Jahre (31.12.2022) > 5 Jahre (31.12.2022) Beträge (31.12.2022)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.700.000,00 € 0,00 € 0,00 € 11.700.000,00 € 11.700.000,00 €
(11.700.000,00 €) (0,00€) (0,00 €) (11.700.000,00 €) (11.700.000,00 €)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.024.247,24 € 4.024.247,24 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
(4.771.620,49 €) (4.771.620,49 €) (0,00 €) (0,00 €) (0,00 €)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.202.176,68 € 467.987,62 € 0,00 € 734.189,06 € 0,00 €
(1.090.263,12 €) (383.093,57 €) (0,00 €) (707.169,55 €) (0,00 €)
4. sonstige Verbindlichkeiten 5.666.402,39 € 2.261.362,39 € 400.000,00 € 3.000.000,00 € 4.600.000,00 €
(4.132.013,84 €) (1.132.013,84 €) (0,00 €) (3.000.000,00 €) (0,00 €)
Summen 22.592.826,31 € 6.753.597,25 € 400.000,00 € 15.434.189,06 € 16.300.000,00 €
(21.693.897,45 €) (6.286.727,90 €) (0,00 €) (15.407.169,55 €) (11.700.000,00 €)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit einer Grundschuld auf das Grundstück Torstraße 44, 10119 Berlin, für die National-Bank AG, Essen, gesichert.

Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Darlehen in Höhe von 1.600 T€ sind durch Forderungsabtretungen gesichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Darlehen über 2.100 T€ enthalten, für die ein Rangrücktritt gem. § 19 Abs. 2 Satz 2 InsO erklärt wurde.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

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01/2023 bis 12/2023 01/2022 bis 12/2022
€ €
Erlöse aus Bücherlieferungen 16.225.219,29 19.819.015,84
Erlöse aus Nebenrechten 5.085.931,04 4.041.685,62
Sonstige Umsatzerlöse 4.683.513,96 4.590.792,07
Summe Umsatzerlöse 25.994.664,29 28.451.493,53

In den sonstigen Umsatzerlösen sind 4.391 T€ (Vorjahr: 4.217 T€) Vergütungen für unternehmensgruppeninterne Dienst- und Sachleistungen der Suhrkamp Verlag AG an ihre Tochterunternehmen enthalten.

E. Sonstige Angaben

Vorstand

Der Verleger Dr. Jonathan Landgrebe ist zum alleinvertretungsberechtigten Vorstand der Suhrkamp Verlag AG bestellt. Eine Angabe der Gesamtvergütung des Vorstands entfällt aufgrund von § 286 Abs. 4 HGB.

Aufsichtsrat

Seit Oktober 2020 setzt sich der Aufsichtsrat wie folgt zusammen: Verlegerin Frau Ulla Unseld-Berkéwicz (Vorsitzende), Buchhändlerin Fr. Dr. Rachel Salamander (stv. Vorsitzende) und Kunstsammler Ulrich Ströher. Die Vergütung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder für das Jahr 2023 betrug 195 T€.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte zwischen Januar 2023 und Dezember 2023 durchschnittlich 136 Angestellte, davon 18 als leitende Angestellte. Diese Zahlen wurden aufgrund von § 267 Abs. 5 HGB i. V. m. § 285 Nr. 7 HGB ermittelt.

Angaben gem. § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG:

Schreiben vom 08.01.2015:

Die Siegfried und Ulla Unseld Familienstiftung mit Sitz in Frankfurt am Main, eingetragen in das Stiftungsverzeichnis beim Regierungspräsidium Darmstadt, hat uns gemäß § 20 Abs. 1 und Abs. 4 AktG mit Schreiben vom 08.01.2015 mitgeteilt, dass sie unmittelbar sowohl mehr als den vierten Teil der Aktien der Suhrkamp Verlag AG mit Sitz in Berlin, eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Berlin- Charlottenburg unter HRB 163774 B, als auch eine Mehrheitsbeteiligung gem. § 16 Abs. 1 AktG an der Suhrkamp Verlag AG besitzt.

Schreiben vom 04.03.2015:

Die Medienholding AG mit Sitz in Freienbach, Schweiz, eingetragen in das Handelsregister des Kantons Schwyz unter der Nummer CHE-102.549.734, hat uns gemäß § 20 Abs. 1 und Abs. 3 AktG mit Schreiben vom 04.03.2015 mitgeteilt, dass sie unmittelbar mehr als den vierten Teil der Aktien der Suhrkamp Verlag AG mit Sitz in Berlin, eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter HRB 163774 B, besitzt.

Schreiben vom 26.05.2015:

Die Siegfried und Ulla Unseld Familienstiftung mit Sitz in Frankfurt am Main, eingetragen in das Stiftungsverzeichnis beim Regierungspräsidium Darmstadt, hat uns gemäß § 20 Abs. 5 mit Schreiben vom 26.05.2015 mitgeteilt, dass sie keine Mehrheitsbeteiligung mehr an den Aktien der Suhrkamp Verlag AG mit Sitz in Berlin, eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter HRB 163774 B, besitzt.

Schreiben vom 02.07.2015:

Die SAF GmbH mit Sitz in Darmstadt, eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Darmstadt unter der Nummer HRB 92470, hat uns gemäß § 20 Abs. 1 und Abs. 3 AktG mit Schreiben vom 02.07.2015 mitgeteilt, dass sie unmittelbar mehr als den vierten Teil der Aktien der Suhrkamp Verlag AG mit Sitz in Berlin, eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter HRB 163774 B, besitzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zur Altersversorgung der Mitarbeiter hat die Gesellschaft eine Unterstützungskasse errichtet. Die Kasse verfügt zum 31. Dezember 2023 über ein Vermögen in Höhe von 734 T€ (per 31.12.2022: 707 T€). Die nach § 253 HGB errechneten Verpflichtungen der Unterstützungskasse aus laufenden Leistungen und aus Anwartschaften belaufen sich zu diesem Stichtag auf 8.691 T€ (per 31.12.2022: 8.635 T€). Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen der Unterstützungskasse erfolgt analog zur Bewertung der unmittelbaren Pensionsrückstellungen des Suhrkamp Verlages. Als Trägerunternehmen hat der Suhrkamp Verlag der Unterstützungskasse die notwendigen Mittel zur Erfüllung der Verpflichtungen bereitzustellen. Im Jahr 2023 erstattete die Suhrkamp Verlag AG Pensionszahlungen, Unterstützungen und Verwaltungskosten in Höhe von 333,5 T€ an die Unterstützungskasse.

Nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:

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Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit ein bis fünf Jahre Restlaufzeit über fünf Jahre
€ € €
Miet- und Pacht-/Leasingverträge
unbewegliches Anlagevermögen 252.794,58 222.376,74 0,00
bewegliches Anlagevermögen 61.453,26 112.884,63 0,00
Sonstiges 911.593,07 8.936,94 0,00
Summe 1.225.840,91 344.198,31 0,00

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, keine Ausschüttungen an die Aktionäre aus dem vorhandenen Bilanzverlust vorzunehmen und den Jahresfehlbetrag von 2.172 T€ auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, den 22. Juli 2024

Dr. Jonathan Landgrebe

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023

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Anschaffungs-/Herstellungskosten
(historisch) 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen (historisch) 31.12.2023
€ € € €
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.147.229,20 2.396,25 0,00 1.149.625,45
2. Verlagsrechte 731.555,07 0,00 0,00 731.555,07
3. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 119.226,85 111.255,55 0,00 230.482,40
1.998.011,12 113.651,80 0,00 2.111.662,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.451.299,88 71.439,71 0,00 18.522.739,59
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Kraftfahrzeuge 175.399,86 0,00 58.011,34 117.388,52
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.818.556,53 34.476,09 0,00 1.853.032,62
Geringwertige Wirtschaftsgüter (Sammelposten) 65.179,71 21.084,19 0,00 86.263,90
20.510.435,98 126.999,99 58.011,34 20.579.424,63
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.777.745,77 0,00 0,00 2.777.745,77
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 175.000,00 0,00 0,00 175.000,00
2.952.745,77 0,00 0,00 2.952.745,77
25.461.192,87 240.651,79 58.011,34 25.643.833,32
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Abschreibungen
(kumuliert) 01.01.2023 Zugänge Abgänge (kumuliert) 31.12.2023
€ € € €
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 938.451,31 136.196,78 0,00 1.074.648,09
2. Verlagsrechte 731.540,07 0,00 0,00 731.540,07
3. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
1.669.991,38 136.196,78 0,00 1.806.188,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.315.479,75 401.681,14 0,00 1.717.160,89
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Kraftfahrzeuge 159.586,86 4.123,57 58.010,34 105.700,09
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.323.381,34 151.233,43 0,00 1.474.614,77
Geringwertige Wirtschaftsgüter (Sammelposten) 65.174,71 21.084,19 0,00 86.258,90
2.863.622,66 578.122,33 58.010,34 3.383.734,65
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 224.679,18 0,00 0,00 224.679,18
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 175.000,00 0,00 0,00 175.000,00
399.679,18 0,00 0,00 399.679,18
4.933.293,22 714.319,11 58.010,34 5.589.601,99
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Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
€ €
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 74.977,36 208.777,89
2. Verlagsrechte 15,00 15,00
3. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 230.482,40 119.226,85
305.474,76 328.019,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.805.578,70 17.135.820,13
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Kraftfahrzeuge 11.688,43 15.813,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 378.417,85 495.175,19
Geringwertige Wirtschaftsgüter (Sammelposten) 5,00 5,00
17.195.689,98 17.646.813,32
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.553.066,59 2.553.066,59
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
2.553.066,59 2.553.066,59
20.054.231,33 20.527.899,65

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Marktentwicklung

Branchenumsatz Buchhandel

Der Umsatz des Buchhandelmarktes in Deutschland ist im Kalenderjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 2,9 % gestiegen. Dabei sank die Absatzmenge um 1,9 %, während der durchschnittliche Preis um 4,9 % stieg (Quelle: Branchen-Monitor Buch des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, Ausgabe Januar 2024).

Die Darstellung der unterschiedlichen Warengruppen gibt ein differenzierteres Bild:

Quelle: Branchen-Monitor Buch des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, Ausgabe Januar 2024

Preisentwicklung

Die Preisentwicklung im Buchhandel lag mit +4,9 % leicht unter der Inflationsrate, die im Jahr 2023 5,9 % betrug (Quelle: Statistisches Bundesamt, Destatis, Pressemitteilung vom 16. Januar 2024).

E-Book Markt

Der Umsatzanteil von E-Books am Publikumsbuchmarkt liegt mit 6,1 % im Jahr 2023 geringfügig über dem des Jahres 2022, als er bei 6,0 % lag. Im Jahr 2023 erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum der Absatz um 10,1 %, während der Umsatz um 5,2 % stieg, was durch den im Durchschnitt um 4,5 % gesunkenen Preis für ein E-Book begründet ist (Quelle: Präsentation des Börsenvereins des deutschen Buchhandels: Das E-Book in Deutschland, März 2024).

Sortimentsbuchhandel

Der Sortimentsbuchhandel hat im Jahr 2023 eine Umsatzerhöhung von 2,8 % verglichen zum Vorjahr zu verzeichnen. Da sich die Absatzzahlen um 2,2 % verringerten führte der durchschnittlich um 5,1 % gestiegene Preis zu einem Umsatzwachstum von 2,8 % (Quelle: Branchen-Monitor Buch des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, Ausgabe Januar 2024).

2. Entwicklung der Geschäftsfelder

Das Geschäftsjahr des Verlags entspricht dem Kalenderjahr. Der Buchumsatz im GJ 2023 belief sich auf 16.769 T€ (Vorjahr 20.780 T€). Berücksichtigt man die Skonti, Boni und Veränderung der Remissionsrückstellung in Höhe von 544 T€ (Vorjahr 960 T€) verblieb ein Netto-Erlös aus Buchlieferungen in Höhe von 16.255 T€ (Vorjahr 19.819 T€). Im Buchumsatz enthalten sind Ab-Haus Umsätze (Modernes Antiquariat) in Höhe von 162 T€ (Vorjahr 133 T€). Die Umsatzentwicklung des Jahres 2023 blieb deutlich hinter der Planung von 20,1 Mio. € zurück. Die Verringerung des Buchumsatzes gegenüber dem Vorjahr beruht einerseits auf einer um ca. 458.000 geringeren Absatzmenge. Andererseits verringerte sich der durchschnittliche Ladenpreis pro Stück um ca. 3,6 %, während im Vorjahr noch eine Preiserhöhung von ca. 7 % zu verzeichnen war.

Die Umsätze aus Bücherlieferungen gliedern sich wie folgt auf die verschiedenen Buchreihen:

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Umsatz T€ Umsatz T€
Buchreihe 2023 Anteil % 2022 Anteil %
st - suhrkamp taschenbuch (13) 6.623 39,5 6.955 33,5
Hauptprogramm Suhrkamp (04) 3.237 19,3 7.081 34,1
stw (14) 1.640 9,8 1.551 7,5
Suhrkamp eBook (810) 1.468 8,8 1.563 7,5
es NF - edition suhrkamp Neue Folge (16) 1.379 8,2 958 4,6
HP Wissenschaft (05) 844 5,0 837 4,0
BS - Bibliothek Suhrkamp (03) 542 3,2 1.148 5,5
SBB - Suhrkamp BasisBibliothek (20) 498 3,0 447 2,2
es - edition suhrkamp (01) 214 1,3 224 1,1
sonstige 142 0,8 -206 -1,0
Modernes Antiquariat (99) 153 0,9 180 0,9
Arno-Schmidt-Stiftung (88) 29 0,2 43 0,2
Summen 16.769 100,00 20.780 100,00%

2023 wurden 233 (Vorjahr 237) Novitäten veröffentlicht. Wie im Vorjahreszeitraum wurden die meisten Novitäten im Suhrkamp Taschenbuch mit 77 (Vorjahr 87) Titeln veröffentlicht. Es folgt das Suhrkamp Hauptprogramm mit 55 (Vorjahr 70) neuen Werken.

Die Umsatzerlöse im Nebenrechtsbereich haben sich gegenüber dem Jahr 2022 deutlich verbessert und sind um ca. 26 % auf über 5 Mio. € gestiegen. Erstmalig seit dem Jahr 2020 sind damit die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Theaterbereich im Jahr 2023 vollständig überwunden. Die sanktionsbedingt weggefallenen Umsatzerlöse aus Lizenzgeschäften mit Russland konnten durch Verträge in anderen Ländern kompensiert werden.

Sonstige Umsatzerlöse wurden in Höhe von 4.684 T€ (Vorjahr 4.591 T€) erzielt. Die sonstigen Umsatzerlöse betreffen überwiegend Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen für Personal- und Sachkosten. Darüber hinaus bestehen sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 199 T€ (Vorjahr 284 T€), die vor allem aus der Auflösung von Rückstellungen (54 T€) und Sachbezügen der Arbeitnehmer (44 T€) bestehen.

3. Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Ertragslage war im Jahr 2023 geprägt von einem 18%igen Rückgang bei den Nettoerlösen aus Buchverkäufen, der nur zum Teil durch den 26%igen Anstieg bei den Nebenrechtserlösen kompensiert werden konnte.

Vermögenslage

Der Rückgang des Gesamtvermögens um 1.461 T€ resultiert vor allem aus der Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Umfang von 637 T€ (Vorjahr: +380 T€). Die negative Entwicklung der Erlöse aus Buchverkäufen verursachte darüber hinaus eine Verringerung der Werthaltigkeit des Vorratsvermögens bei den fertigen und unfertigen Büchern im Umfang von 525 T€ (Vorjahr: +305 T€). Den Erhöhungen bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie den sonstigen Vermögensgegenständen (483 T€) stehen Verringerungen beim Anlagevermögen durch planmäßige Abschreibungen (474 T€) und bei den liquiden Mitteln (382 T€) gegenüber.

Der ergebnisbedingte Rückgang des Eigenkapitals um 2.172 T€ sowie die Verringerung der Rückstellungen um 191 T€ und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 747 T€ wurden von der Aufnahme von zwei Gesellschafterdarlehen und einem Darlehen von der Peter Suhrkamp Stiftung von 1.600 T€ begleitet. Zusammen mit der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 112 T€ und der Verringerung der sonstigen Verbindlichkeiten von 62 T€ wirkt sich der Rückgang des Gesamtvermögens auf die Passivseite aus. Die Eigenkapitalquote sank von 25,0 % per 31.12.2022 auf 19,9 % per 31.12.2023. Die beschriebenen Veränderungen zeigen sich in der Bewegungsbilanz wie folgt:

Bewegungsbilanz 2023

AKTIVA

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T€
Imm. VG u. Sachanlagen -474
Vorratsvermögen -525
Ford. a. L.u.L. -637
Ford. gg. Gesellschaftern 5
Ford. gg. verb. Unt. 257
Sonst. VG 226
Liquide Mittel und RAP -313
-1.461

PASSIVA

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T€
Eigenkapital -2.172
Rückstellungen -191
Verbindl. a. L.u.L. -747
Verb. ggü. Gesellschaftern 1.200
Verb. ggü. verb. Unt. 112
Sonstige Darlehen 400
Sonst. Verbindl. und RAP -63
-1.461

Investitionen in Sachanlagen fanden im Umfang von 127 T€ statt. In die geleisteten Anzahlungen für die Herstellungssoftware wurden weitere 111 T€ investiert. Die Software wird seit dem 9. Januar 2024 erfolgreich eingesetzt. Der Rückgang der liquiden Mittel konnte aufgrund des Zuflusses neuer Darlehen auf 382 T€ begrenzt werden.

Finanzlage

Den gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig verringerten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 9.749 T€ (Vorjahr: 9.904 T€) steht eine Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 747 T€ gegenüber. Die Sicherung der Finanzlage konnte durch die Aufnahme zweier Gesellschafterdarlehen i. H. v. 1.200 T€ sowie eines Darlehens der Peter Suhrkamp Stiftung i. H. v. 400 T€ gewährleistet werden. Die Finanzlage war außerdem von Investitionen in das Anlagevermögen (241 T€, Vorjahr: 16.016 T€) geprägt, was neben den im Abschnitt Vermögenslage beschriebenen Tatbeständen zu dem Rückgang der flüssigen Mittel von 382 T€ führte (Vorjahr: -1,4 Mio. €).

Die zur Finanzierung des Unternehmens und des Grundstückserwerbs im Berichtsjahr neu aufgenommenen und die bereits laufenden Darlehen haben folgende Zins- und Konditionsstruktur:

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Darlehensgeber Darlehensbetrag Valutierungsdatum Darlehensart Bereitstellungszins / Zinssatz Tilgungsbeginn
SAF GmbH 501.428,62 € 01.04.2015 Endfälligkeitsdarlehen/Ratenkredit 2% + 3M- EURIBOR -
Nationalbank AG 11.700.000,00 € 18.05.2022 Annuitätendarlehen 2,55% 30.04.2030
SAF GmbH 1.500.000,00 € 26.04.2022 Ratenkredit 2,50% 30.06.2029
DCM Immobilien GmbH & Co. KG 1.500.000,00 € 29.04.2022 Ratenkredit 2,50% 30.06.2029
SAF GmbH 600.000,00 € 28.08.2023 Endfälligkeitsdarlehen 6,00% -
DCM Immobilien GmbH & Co. KG 600.000,00 € 30.08.2023 Endfälligkeitsdarlehen 6,00% -
Peter Suhrkamp Stiftung 400.000,00 € 18.08.2023 Endfälligkeitsdarlehen 1% + 3M- EURIBOR -
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Darlehensgeber Annuitätenhöhe / Tilgungsrate p. a. Zinssatz ab Tilgungsbeginn Tilgungsende Sicherung
SAF GmbH mind. 200 T€ 2% + 3M- EURIBOR - keine
Nationalbank AG 649.350 € 2,55% 30.06.2054 Grundschuld
SAF GmbH 37.500 € 2,50% 25.04.2037 Grundschuld
DCM Immobilien GmbH & Co. KG 37.500 € 2,50% 28.04.2037 Grundschuld
SAF GmbH 600.000 € - 31.12.2024 Forderungsabtretung
DCM Immobilien GmbH & Co. KG 600.000 € - 31.12.2024 Forderungsabtretung
Peter Suhrkamp Stiftung 400.000 € - 17.08.2026 Forderungsabtretung

Ertragslage

Aus den Umsatzerlösen im Kerngeschäft der Buchherstellung und Nebenrechtsverwertung, den Bestandsveränderungen bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen sowie den sonstigen betrieblichen Erträgen (darin enthalten: Corona-Finanzhilfen i. H. v. 0 T€; Vorjahr: 11 T€) ermittelt sich eine Gesamtleistung von 25.682 T€ (Vorjahr: 29.009 T€). Dem betrieblichen Ertrag stehen Materialaufwendungen i. H. v. 4.430 T€ (Vorjahr: 5.791 T€), Personalaufwand i. H. v. 8.453 T€ (Vorjahr: 8.050 T€), Abschreibungen und Vertriebsaufwendungen i. H. v. 9.832 T€ (Vorjahr: 10.411 T€) sowie Verwaltungsaufwendungen i. H. v. 4.647 T€ (Vorjahr: 5.068 T€) gegenüber, woraus sich ein Betriebsergebnis von -1.679 T€ (Vorjahr: - 311 T€) ermittelt. Zusammen mit dem Finanzergebnis von -582 T€ (Vorjahr: 46 T€), der Steuererstattung von T€ 94 (Vorjahr: 1 T€) und dem sonstigen Steueraufwand von -5 T€ (Vorjahr: - 4 T€) ergibt sich ein Jahresergebnis i. H. v. - 2.172 T€ (Vorjahr: - 270 T€).

Die Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 wurde durch folgende Besonderheiten geprägt:

•

Die durch Lieferengpässe und Papierpreiserhöhungen im Jahr 2022 gestiegenen Stückherstellkosten haben sich im Jahr 2023 stabilisiert. Die gruppenweite betriebswirtschaftliche Kennzahl des durchschnittlichen Wareneinsatzes (Berechnung: (Herstellkosten + Bestandsveränderung) / Umsatz aus Bücherlieferungen) stieg aufgrund des Umsatzrückgangs und der Wertberichtigung auf die Bestände an halbfertigen und fertigen Büchern (Bestandsminderung um 511 T€, Vorjahr: Bestandserhöhung um 274 T€) von 31,8 % im Jahr 2022 auf 35,6 % Im Jahr 2023. Nachdem die Rohergebnisquote am Gesamtumsatz im Vorjahr auf 81,6 % gesunken war, stabilisierte sich diese Kennzahl aufgrund der gestiegenen Nebenrechtsumsätze bei 81,8 %.

•

Durch die ab Februar 2023 in Kraft getretene Tariferhöhung von 1,6 % der Bruttogehälter der Tarifbeschäftigten, der Erhöhung von Teilzeitfaktoren bei einigen Mitarbeitern und individueller Gehaltserhöhungen sowie der Ausweitung der Anzahl der FTE von 118 auf 119 stieg der gesamte Personalaufwand im Berichtsjahr um 5 % gegenüber dem Vorjahr.

•

Der Anstieg der Abschreibungen des Anlagevermögens um ca. 13 % gegenüber dem Vorjahr begründet sich im Wesentlichen aus der ab 2023 erstmal ganzjährig laufenden Abschreibung auf das Gebäude Torstraße 44, das im Mai 2022 erworben wurde.

•

Der gegenüber 2022 um 189 T€ gestiegene Zinsaufwand begründet sich neben des im Jahr 2023 erstmalig ganzjährig anfallenden Zinsaufwands für das Grundstücksdarlehen der Nationalbank (Valutierung im Mai 2022) durch die Valutierung der beiden neuen Gesellschafterdarlehen über 1.200 T€ und des Darlehens der Peter Suhrkamp Stiftung über 400 T€ im August 2023.

Das Finanzergebnis beinhaltet darüber hinaus wie in jedem Jahr die Ergebnisübernahme des Jüdischen Verlags in Höhe von -110 T€ (Vorjahr: -27 T€).

Der Verlag beschäftige zum Bilanzstichtag 119 Mitarbeiter (Vorjahr: 118 Mitarbeiter), FTE ohne Volontäre und Auszubildende.

4. Risiken

Die seit dem 24. Februar 2022 stark veränderten und insgesamt unsicheren politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen erfuhren eine Verschärfung durch den Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Hinzu kommt eine weiterschrumpfende Wirtschaft und ein anhaltend hohes Zinsniveau. Dies hat diverse direkte und indirekte Folgen für den Buchmarkt und auch für den Suhrkamp Verlag, von denen die wesentlichen aufgeführt werden.

•

Die im Jahr 2022 erfolgte Erhöhung des durchschnittlichen Ladenpreises um 7 % gegenüber dem Vorjahr hatte zwar positive Auswirkungen auf den Umsatz im Jahr 2022. Allerdings sind die im Jahr 2023 gesunkenen Umsätze ein Indiz dafür, dass keine weitere Marktelastizität im Hinblick auf weitere Preissteigerungen vorhanden ist. Darüber hinaus gab es im Jahr 2023 keinen herausragenden Erfolgstitel, der in der Lage gewesen wäre, den Umsatzrückgang zu verhindern. Bezogen auf die gesamte Verlagsgruppe sind die durchschnittlichen Ladenpreise im Jahr 2023 um ca. 3,6 % gesunken.

•

Die im Jahr 2022 sprunghaft angestiegene Inflation konnte sich im Verlauf des Jahres 2023 zwar verringern. Allerdings haben die sich auf einem erhöhten Preisniveau stabilisierten Verbraucherpreise auch im Jahr 2023 zu einer anhaltenden Kaufzurückhaltung bei den Buchkäufern und Käuferinnen geführt. Die im Jahr 2022 auf 12 % vom Umsatz angestiegene Remissionsquote stieg im Jahr 2023 auf 12,8 %.

•

Inflationsbedingt war der Aufwand in allen Gemeinkostenbereichen des Verlags im Jahr 2022 auf 52,2 % der Umsatzerlöse gestiegen (von 50,0 % im Jahr 2021). Eine sich im Verlauf des Jahres 2023 stabilisierende Inflationsrate führte dazu, dass diese Kennzahl im Jahr 2023 nur geringfügig auf 53,0 % anstieg. Wir rechnen damit, dass dieses hohe Kostenniveau und damit ein hoher Kostendruck auch in Zukunft vorhanden bleiben wird.

•

Der auch im Jahr 2023 sich fortsetzende Strukturwandel im Buchhandel führt aufgrund der zunehmenden Marktmacht einiger weniger Verlagskunden zu einem stetig wachsenden Druck auf Konditionen und folglich die Verlagsmarge. Der andauernde Frequenzrückgang in den Innenstadtlagen führt zu sinkenden Absatzzahlen im stationären Geschäft der Filialisten. Der Abstand von Amazon als dominantesten Marktteilnehmer auf die großen Filialisten (DBH-Gruppe, Thalia) wuchs auch 2023. Abhängigkeiten von einzelnen Unternehmen lassen sich auch in Bezug auf die beiden großen Zwischenbuchhändler Zeitfracht und Libri feststellen, im Falle von Zeitfracht ergänzt durch die Tatsache, dass das Unternehmen für die Suhrkamp Verlag AG auch als Auslieferung tätig ist und für den Verlag die Umsätze aus den Buchverkäufen fakturiert. Eine stabile Geschäftsbeziehung zu den Barsortimenten und der Auslieferung sind für den Verlag insoweit von besonderer Relevanz. Hier muss der zuletzt hohe Mittelwert der Tage bis zum Zahlungseingang offener Forderungen des Kunden Zeitfracht besonders beobachtet werden

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Ein weiteres Risko ist die dynamische Erweiterung der Verkaufsflächen für Titel der Warengruppen New Adult bzw. New Romance zu Lasten anderer Warengruppen. Eine solch konzentrierte Marktmacht kann bei Vertragsgesprächen über Konditionen zu starken finanziellen Einbußen für den Verlag führen. Marktteilnehmer können teilweise z.B. ihre marktbeherrschende Stellung ausnutzen, um einseitig für sich bessere Konditionen zu verhandeln. Vor diesem Hintergrund müssen wir schon heute mit zunehmend engeren Margen kalkulieren.

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Die Umsatzanteile der Kundengruppen führt auch im Jahr 2023 der Zwischenhandel an. Er bleibt die größte Kundengruppe, der Umsatzanteil der drei Barsortimente beträgt etwa 27 % und wächst leicht um 0,2 %. Der Anteil des größten Einzel-Kunden Amazon wächst um etwa 2 % auf 17 %. Dafür sind die Umsätze der beiden großen Filialisten (Thalia, Hugendubel) um 2,3 % gesunken. Ihr Umsatzanteil beträgt nun 13,4 %, gegenüber 15,7 % im Vorjahr. Dennoch bleiben die eingangs beschriebenen Risiken von Konzentration und wachsender Marktmacht bestehen.

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Lizenzverhandlungen beim Einkauf von Veröffentlichungsrechten ausländischer und deutschsprachiger Autoren bleiben unter finanziellen Gesichtspunkten eine Herausforderung. Es werden hohe Garantievorauszahlungen gefordert, die durch die anschließende Rechteverwertung (Buchverkauf, fremdsprachige Lizenzen, Nebenrechtsverwertung) nicht wieder vollständig eingespielt werden können und ggf. zu Wertberichtigungsbedarf führen, auch wenn die Titel insgesamt einen positiven Deckungsbeitrag erwirtschaften. Gerade in den Bereichen anspruchsvollerer literarischer Bücher und Sachbücher war diesbezüglich zuletzt eine weitere Dynamisierung der Vorauszahlungen spürbar. Mittlerweile schalten fast sämtliche Autoren Agenturen zwischen sich und die Verlage, selbst dann, wenn der Initialkontakt über den Verlag gelaufen ist.

Dies führt zu einer insgesamt sehr transparenten Marktsituation, in der jedes Buch von mehreren Verlagen begutachtet und auf die kommerziellen Möglichkeiten geprüft wird, samt der damit verbundenen Konsequenzen für die Vorauszahlungen.

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Wesentliche Autoren der Backlist verzeichnen weiterhin stark sinkende Absätze, was unter anderem mit den Veränderungen im Lehrbereich (Schulen und Universitäten) zu tun hat, in denen der bisherige „Kanon“ teilweise abgelöst wird. Diese Veränderungen drücken sich auch durch eine Veränderung des Leseverhaltens und öffentlichen Resonanzraums aus, welcher eine Marktsituation schafft, die einerseits stark durch die heutigen Online-Welten und andererseits zunehmend durch zunehmende Toleranz gegenüber Abstrichen bei der (literarischen) Qualität zugunsten bestimmter (auch politischer) Themen geprägt ist.

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Die Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz können dazu führen, dass immer mehr zu immer geringeren Kosten entstandene Bücher den Buchmarkt fluten und qualitativ hochwertigeren Publikationen die Sichtbarkeit wegnehmen. Die Möglichkeit mit Hilfe von künstlicher Intelligenz auf einfache Art und Weise an Informationen heranzukommen, verringert möglicherweise in Zukunft die Notwendigkeit, informative Sach- und Wissenschaftsbücher zu erwerben. Insgesamt sind die - unter Umständen signifikanten - Folgen der rapiden Entwicklung der künstlichen Intelligenz für den Buchmarkt im Augenblick noch nicht vollständig absehbar.

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Auch 2023 konnten wir keine vermehrten Insolvenzen in unserem Kundenkreis feststellen. Es kam deshalb nicht zu außergewöhnlichen Forderungsausfällen.

Buchgroß- und Einzelhandel agieren weiterhin mit Zurückhaltung. Die derzeit unabsehbare weitere Entwicklung birgt ein hohes Risikopotenzial, sowohl im Absatz- als auch im Zulieferbereich. Die bereits durch die Corona-Pandemie angespannten Rohstoffmärkte haben sich zwar auf einem höheren Kostenniveau stabilisiert. Allerdings treten Lieferengpässe immer wieder auf und können die termingerechte Fertigstellung des langfristig angekündigten Verlagsprogramms beeinflussen.

IT-Sicherheit

In der jüngsten Zeit steigen in allen Branchen, aber auch in der Medien- und Verlagsbranche in Deutschland, Frankreich und in anderen Ländern, die Risiken durch Hacker-Angriffe. Auch dem Verlag verbundene Partnerhäuser wurden Opfer solcher Angriffe. Im Zuge dieser Attacken werden sämtliche Daten der betroffenen Unternehmen verschlüsselt und der Geschäftsbetrieb völlig lahmgelegt. Der Verlag würde auch in einem solchen Szenario weiterhin Bücher verkaufen können, dennoch wäre ein solcher Angriff mit wesentlichen Problemen und erheblichen finanziellen Einbußen verbunden. Der Verlag hat vor diesem Hintergrund bereits im letzten Jahr entsprechenden Aufwand in Kauf genommen und nach und nach die notwendigen IT-Sicherheitsmaßnahmen erhöht, und tut dies auch weiterhin Zug um Zug und im Rahmen der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Im Jahr 2022 wurden diese Maßnahmen mit einer Versicherung gegen Cyber-Kriminalität flankiert.

Risikomanagement-System

Der Suhrkamp Verlag hat ein Risikomanagement-System implementiert, mit dessen Hilfe Risiken frühzeitig erfasst, analysiert, bewertet, koordiniert sowie risikobezogene Informationen rechtzeitig an den Vorstand weitergeleitet werden. Basierend auf den gesetzlichen Anforderungen (§ 91 Abs. 2 AktG) verfügt der Suhrkamp Verlag damit über ein Vorgehensmodell, welches sowohl Rahmenbedingungen als auch spezielle Anforderungen des Unternehmens berücksichtigt.

5. Chancen und Ausblick

Das Programm des Suhrkamp Verlags erreicht nach wie vor große Aufmerksamkeit und Anerkennung in der Öffentlichkeit. Die Vielzahl an Literaturpreisen, die Autorinnen und Autoren des Verlags im Jahr 2023 verliehen wurden, u. a. wiederum der im deutschen Sprachraum wichtigste Georg-Büchner-Preis, verdeutlichen die Ausnahmeposition des Verlags in diesem Feld. Auch in den Bereichen Sachbuch und Wissenschaft zeichnet den Verlag seine stabile Autorenbasis und die hohe Qualität der veröffentlichten Bücher aus.

Chancen bestehen für den Verlag insbesondere darin, neue Autorinnen und Autoren an den Verlag zu binden und in einem insgesamt angespannten Marktumfeld zu beweisen, dass sich einerseits anspruchsvolle Literatur und Sachbücher dennoch durchsetzen lassen (z.B. „Triggerpunkte“), andererseits aber auch im Bereich Paperback/ Taschenbuch immer wieder Erfolge in anderen Marktsegmenten erzielen lasse (z.B. „Afrika ist kein Land“).

In Anbetracht eines tendenziell stagnierenden Buchmarktes, der Verschiebungen der medialen Landschaft, des weiter rapiden Wachstums der Bedeutung sozialer Medien, den Veränderungen des Kulturlebens und der politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der jüngsten Zeit, zeigt sich, dass sowohl in der Akquise (Suche von Autorinnen und Autoren) als auch im Marketing der Bücher die digitale Präsenz bzw. die digitalen Kanäle weiter an Bedeutung zunehmen.

Vor diesem Hintergrund wird die Weiterentwicklung des Online-Direktmarketing, welches sich seit dem Relaunch der Verlagswebseite und digitalen Infrastruktur 2021 positiv entwickelt, fortgesetzt. Im Jahr 2023 konnten über den Webshop Umsatzerlöse von 424 T€ (Vorjahr: 374 T€) erzielt werden. Der Verlag geht davon aus, dass das digitale Direktmarketing, aber auch der Direktverkauf, in den nächsten Jahren weiterwachsen wird und so zusätzliche Umsatzpotentiale erschlossen werden können. Der Aufbau der entsprechenden Umsatzbasis bedarf jedoch nachhaltiger Arbeit.

Gleichzeitig evaluiert der Verlag kontinuierlich die Bedeutung der zuletzt rapiden Entwicklung der künstlichen Intelligenz sowohl auf inhaltlicher Seite als auch auf organisatorischer (Effizienzsteigerungen durch Kl als Hilfsmittel). Hier lässt sich noch nicht abschließend absehen, was die Entwicklung für den Buchmarkt bedeutet.

Im Theaterbereich sind seit Beginn des Jahres 2022 deutliche Verbesserungen bei den Vertragsabschlüssen und im laufenden Spielbetrieb zu verzeichnen, die sich auch 2023 nach bisherigem Stand fortgesetzt haben. Coronabedingte Unsicherheiten sind überwunden, was auch für den Bereich des internationalen Rechtverkaufs zutrifft, so dass der Bereich der Nebenrechte nach den schwierigen Corona-Jahren insgesamt durch positivere Aussichten geprägt ist.

Mit notariell beurkundetem Kaufvertrag vom 22. Juli 2024 hat der Verlag das Wohnhaus des ehemaligen Verlegers Siegfried Unseld in der Klettenbergstrasse in Frankfurt veräußert. Nach einer über 15-jährigen Zeit sehr begrenzter Nutzung nach dem Umzug des Verlags nach Berlin bringt dies neben dem Verkaufserlös auch Kosteneinsparungen mit sich, die in den wirtschaftlich angespannten, herrschenden Zeiten den Verlag entlasten.

Was die Marktsituation betrifft, so ist festzuhalten, dass von Januar bis Mai 2024 der Absatz in den fünf Vertriebswegen 1,6 % unter dem von Januar bis Mai 2023 lag. Dies wurde jedoch durch Preissteigerungen im Umfang von 3 % aufgefangen, so dass sich im Buchmarkt ein Umsatzplus von rund 1,4 % ergibt. Im Sortimentsbuchhandel, der für den Verlag weiterhin eine besondere Rolle spielt, sanken die Absätze. Von Januar bis Mai 2024 lag der Absatz im Sortimentsbuchhandel 3,1 % unter dem von Januar bis Mai 2023, während die Preise im Schnitt um 3,5 % stiegen. Im Vergleich zu 2019 - der Zeit vor der Pandemie - verzeichnet der Buchhandel vor Ort damit rund 18 % Prozent weniger Absatz und 5 % weniger Umsatz (Quelle: Branchen-Monitor Buch des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, Ausgaben 2020 bis 2024 jeweils Juni).

Im Frühjahr und Sommer 2024 befindet sich der Sortimentsbuchhandel in einer sichtlich angespannten Situation und bestellt zurückhaltend. Barrierearme Belletristik und in vielen Teil rein eskapistische Lektüre dominieren den Markt. Der Verlag sieht dem laufenden Jahr 2024 in Anbetracht der Marktsituation deshalb insgesamt vorsichtig entgegen. Das Herbstprogramm wird im Handel gut aufgenommen.

Die Verlagsgruppe wird das erste Halbjahr voraussichtlich mit einem Umsatzplus im Bereich Buch im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von 6 % beenden. Wesentlich trägt dazu das neue Buch von Isabel Allende bei, welches im April 2024 erschienen ist. Die Liquiditätslage stellt sich auch aufgrund der Veräußerung der Immobilie in Frankfurt im Jahresverlauf stabil dar.

Auch die Prognose für das Gesamtjahr lässt uns davon ausgehen, dass die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um rund 5 % gesteigert werden können. In Kombination mit den erwarteten Erlösen aus der Immobilienveräußerung kommt es damit einhergehend auch zu einer im Vergleich zum Vorjahr verbesserten Ergebnislage. Das bei Erstellung dieses Berichts absehbar sehr erfolgreiche Buch „Ungleich vereint“ von Steffen Mau, welches im Juni 2024 erschienen ist, wird ggf. in der Lage sein, die Umsatzsituation 2024 zusätzlich zu verbessern.

 

Berlin, den 22. Juli 2024

Dr. Jonathan Landgrebe

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Suhrkamp Verlag AG, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Suhrkamp Verlag AG, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Suhrkamp Verlag AG, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

•

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

•

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

•

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtürmern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

•

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

•

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

•

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

•

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt

•

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

•

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 23. Juli 2024

Forvis Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Felix Kölbel, Wirtschaftsprüfer

gez. Markus Morfeld, Wirtschaftsprüfer

Amstgericht Berlin Charlottenburg HRB 272179 B

Niederschrift

Über die Beschlüsse der Gesellschafter der Suhrkamp Verlag GmbH (HRB 272479, vormals Suhrkamp Verlag AG, HRB 163774, AG Berlin-Charlottenburg) vom 28.03.2025

Die Gesellschafter der Suhrkamp Verlag GmbH (vormals: Suhrkamp Verlag AG):

―

DCM Immobilien GmbH & Co. KG, Berlin, vertreten durch ihre Komplementärin, die Vermögensverwaltung Christian GmbH, diese vertreten durch ihren Geschäftsführer Herrn Dirk Möhrle,

―

Medienholding AG, Wollerau/Schweiz, vertreten durch ihren Präsidenten Herrn Dirk Möhrle,

―

Frau Heidi Möhrle, Hamburg

―

Herrn Dirk Möhrle, Hamburg

fassen unter Verweis auf die Tatsache, dass alle Gesellschafter anwesend sind unter Verzicht auf Form und Frist der Einberufung einer Gesellschafterversammlung die folgenden Beschlüsse:

1.

Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres vom 01.01. bis zum 31.12.2023 der Suhrkamp Verlag AG mit einer Bilanzsumme von 35.253.013,55 € und einem Bilanzverlust von 512.516,62 € wird festgestellt.

2.

Der Bilanzverlust wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3.

Dem Alleinvorstand der Suhrkamp Verlag AG, Herrn Dr. Jonathan Landgrebe, wird für das Geschäftsjahr 2023 (01.01. bis 31.12.2023) Entlastung erteilt.

Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.

 

Berlin, 28.03.2025

DCM Immobilien GmbH & Co. KG

Dirk Möhrle, Geschäftsführer der Komplementärin, der Vermögensverwaltung Christian GmbH

Heidi Möhrle

Medienholding AG

Dirk Möhrle, Präsident

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  2. Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
  1. In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

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client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
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    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

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  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

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