![]() Suhrkamp Verlag GmbH (vormals: Suhrkamp Verlag AG)BerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023(Vorjahr zum Vergleich)AKTIVA scroll
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Gewinn- und Verlustrechnung für 2023scroll
HRB 163774 B Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wird nach den Grundsätzen für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Erfordernissen der §§ 266 und 275 HGB. Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wird im Anhang Gebrauch gemacht. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurde gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen, bewertet. Sofern Wertminderungen vorliegen, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Wert. Die immateriellen und materiellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden linear abgeschrieben, wobei für die Methodenwahl Anschaffungsjahr und Nutzungsdauer eine Rolle spielen. Die jeweilige Nutzungsdauer der Gegenstände des Anlagevermögens orientiert sich an der geschätzten Nutzungsdauer. Die Abschreibungsdauer bei den immateriellen Vermögensgegenständen beträgt in der Regel 3 bis 5 Jahre. Bei den materiellen Vermögensgegenständen liegt die Abschreibungsdauer zwischen 3 und 40 Jahren. Im Laufe des Geschäftsjahres neu angeschaffte sowie ausgeschiedene Wirtschaftsgüter werden zeitanteilig abgeschrieben. Der Ausweis der Abgänge erfolgt mit den sich danach ergebenden Restbuchwerten. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Bei den Herstellkosten werden im Einklang mit den handelsrechtlichen Vorschriften die nach dem Steuerrecht aktivierungspflichtigen Kosten angesetzt. Dabei wird ein Fertigungsgemeinkostenaufschlag von 3 % erfasst. Das Risiko der nicht vollständigen Verwertbarkeit wird durch Gängigkeitsabschläge auf die Bestände berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, ausgehend von den Anschaffungskosten, unter Berücksichtigung des erkennbaren und des latent vorhandenen Risikos bewertet. Die liquiden Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen. Die Haft- und Pflichteinlagen sind zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem auf die Restlaufzeit interpolierten Marktzinssatz der Deutschen Bundesbank (§ 253 Abs. 2 S. 4 HGB) abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen. Der Saldo aus aktiven und passiven Steuerlatenzen ist für die Gewerbesteuer und die Körperschaftsteuer mit einem Steuersatz von 30,18 % gebildet. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus den handelsrechtlich gegenüber dem Steuerrecht niedriger bewerteten Vermögensgegenständen und den steuerrechtlich niedriger zu bewertenden Schulden. Aufgrund des Wahlrechts gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB unterbleibt der Ansatz in der Bilanz. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Erträge und Aufwendungen in Fremdwährung werden im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet. Soweit erforderlich, werden Buchverluste aus Kursänderungen durch Neubewertung zum Bilanzstichtag berücksichtigt. C. Erläuterungen zur Bilanz Aktiva Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt, an denen ein Anteilsbesitz von 20 % oder mehr besteht: scroll
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aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags entfällt die Angabe zum Jahresergebnis Die Suhrkamp Verlag AG hat mit der Jüdischer Verlag GmbH einen Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, der zu Gewinnabführungen und Verlustübernahmen verpflichtet, sodass bei der Jüdischer Verlag GmbH kein Jahresüberschuss/-fehlbetrag auszuweisen war. Die Ergebnisübernahme aus der Jüdischer Verlag GmbH (-109.631,44 €) wurde per 31.12.2023 für das Geschäftsjahr 2023 bereits erfasst. Zur Eigenkapitalmehrung der Unterstützungskasse des Suhrkamp-Verlags GmbH wurden die Aufwendungen aus Pensionen, Unterstützungen und Verwaltungskosten im Jahr 2023 in Höhe von 333.558,65 € durch die Suhrkamp Verlag AG übernommen. Auch in zukünftigen Jahren ist beabsichtigt, diese Kosten von der Suhrkamp Verlag AG an die Unterstützungskasse in ähnlichem Umfang zu erstatten, um das dort vorhandene Eigenkapital dauerhaft zu erhalten. Die Warenbestände sind durch ordnungsmäßige Inventurlisten der Lagerhalter und des Verlags nachgewiesen. Fertige Bücher werden mit den individuell ermittelten niedrigeren beizulegenden Werten ausgewiesen. Alle Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände weisen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf. Passiva Das Grundkapital der Suhrkamp Verlag AG ist eingeteilt in 60.010 auf den Namen lautende Stückaktien zu einem Nennbetrag von je 1,00 €. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. „Projected-Unit-Credit-Methode“ (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die „Richttafeln 2018 G“ von Klaus Heubeck verwendet. Der Bewertung liegt ein Rechnungszinssatz von 1,82 % gem. § 253 Abs. 2 S. 1 HGB, ein Rententrend von 2,20 % p.a. und ein Gehaltstrend von 2,00 % p.a. zugrunde. Die Pensionsrückstellungen belaufen sich auf 2.278.545,00 €. Unter Anwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes zum 31. Dezember 2023 von 1,74 % würde sich eine Rückstellung für Pensionen in Höhe von 2.319.907,00 € ergeben. Der Unterschiedsbetrag beträgt im Jahr 2023 gem. § 253 Abs. 6 HGB 41.362,00 €. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Verbindlichkeitenspiegel: scroll
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit einer Grundschuld auf das Grundstück Torstraße 44, 10119 Berlin, für die National-Bank AG, Essen, gesichert. Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Darlehen in Höhe von 1.600 T€ sind durch Forderungsabtretungen gesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Darlehen über 2.100 T€ enthalten, für die ein Rangrücktritt gem. § 19 Abs. 2 Satz 2 InsO erklärt wurde. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt: scroll
In den sonstigen Umsatzerlösen sind 4.391 T€ (Vorjahr: 4.217 T€) Vergütungen für unternehmensgruppeninterne Dienst- und Sachleistungen der Suhrkamp Verlag AG an ihre Tochterunternehmen enthalten. E. Sonstige Angaben Vorstand Der Verleger Dr. Jonathan Landgrebe ist zum alleinvertretungsberechtigten Vorstand der Suhrkamp Verlag AG bestellt. Eine Angabe der Gesamtvergütung des Vorstands entfällt aufgrund von § 286 Abs. 4 HGB. Aufsichtsrat Seit Oktober 2020 setzt sich der Aufsichtsrat wie folgt zusammen: Verlegerin Frau Ulla Unseld-Berkéwicz (Vorsitzende), Buchhändlerin Fr. Dr. Rachel Salamander (stv. Vorsitzende) und Kunstsammler Ulrich Ströher. Die Vergütung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder für das Jahr 2023 betrug 195 T€. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte zwischen Januar 2023 und Dezember 2023 durchschnittlich 136 Angestellte, davon 18 als leitende Angestellte. Diese Zahlen wurden aufgrund von § 267 Abs. 5 HGB i. V. m. § 285 Nr. 7 HGB ermittelt. Angaben gem. § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG: Schreiben vom 08.01.2015: Die Siegfried und Ulla Unseld Familienstiftung mit Sitz in Frankfurt am Main, eingetragen in das Stiftungsverzeichnis beim Regierungspräsidium Darmstadt, hat uns gemäß § 20 Abs. 1 und Abs. 4 AktG mit Schreiben vom 08.01.2015 mitgeteilt, dass sie unmittelbar sowohl mehr als den vierten Teil der Aktien der Suhrkamp Verlag AG mit Sitz in Berlin, eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Berlin- Charlottenburg unter HRB 163774 B, als auch eine Mehrheitsbeteiligung gem. § 16 Abs. 1 AktG an der Suhrkamp Verlag AG besitzt. Schreiben vom 04.03.2015: Die Medienholding AG mit Sitz in Freienbach, Schweiz, eingetragen in das Handelsregister des Kantons Schwyz unter der Nummer CHE-102.549.734, hat uns gemäß § 20 Abs. 1 und Abs. 3 AktG mit Schreiben vom 04.03.2015 mitgeteilt, dass sie unmittelbar mehr als den vierten Teil der Aktien der Suhrkamp Verlag AG mit Sitz in Berlin, eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter HRB 163774 B, besitzt. Schreiben vom 26.05.2015: Die Siegfried und Ulla Unseld Familienstiftung mit Sitz in Frankfurt am Main, eingetragen in das Stiftungsverzeichnis beim Regierungspräsidium Darmstadt, hat uns gemäß § 20 Abs. 5 mit Schreiben vom 26.05.2015 mitgeteilt, dass sie keine Mehrheitsbeteiligung mehr an den Aktien der Suhrkamp Verlag AG mit Sitz in Berlin, eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter HRB 163774 B, besitzt. Schreiben vom 02.07.2015: Die SAF GmbH mit Sitz in Darmstadt, eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Darmstadt unter der Nummer HRB 92470, hat uns gemäß § 20 Abs. 1 und Abs. 3 AktG mit Schreiben vom 02.07.2015 mitgeteilt, dass sie unmittelbar mehr als den vierten Teil der Aktien der Suhrkamp Verlag AG mit Sitz in Berlin, eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter HRB 163774 B, besitzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zur Altersversorgung der Mitarbeiter hat die Gesellschaft eine Unterstützungskasse errichtet. Die Kasse verfügt zum 31. Dezember 2023 über ein Vermögen in Höhe von 734 T€ (per 31.12.2022: 707 T€). Die nach § 253 HGB errechneten Verpflichtungen der Unterstützungskasse aus laufenden Leistungen und aus Anwartschaften belaufen sich zu diesem Stichtag auf 8.691 T€ (per 31.12.2022: 8.635 T€). Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen der Unterstützungskasse erfolgt analog zur Bewertung der unmittelbaren Pensionsrückstellungen des Suhrkamp Verlages. Als Trägerunternehmen hat der Suhrkamp Verlag der Unterstützungskasse die notwendigen Mittel zur Erfüllung der Verpflichtungen bereitzustellen. Im Jahr 2023 erstattete die Suhrkamp Verlag AG Pensionszahlungen, Unterstützungen und Verwaltungskosten in Höhe von 333,5 T€ an die Unterstützungskasse. Nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt: scroll
ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, keine Ausschüttungen an die Aktionäre aus dem vorhandenen Bilanzverlust vorzunehmen und den Jahresfehlbetrag von 2.172 T€ auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, den 22. Juli 2024 Dr. Jonathan Landgrebe Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023scroll
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Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Marktentwicklung Branchenumsatz Buchhandel Der Umsatz des Buchhandelmarktes in Deutschland ist im Kalenderjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 2,9 % gestiegen. Dabei sank die Absatzmenge um 1,9 %, während der durchschnittliche Preis um 4,9 % stieg (Quelle: Branchen-Monitor Buch des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, Ausgabe Januar 2024). Die Darstellung der unterschiedlichen Warengruppen gibt ein differenzierteres Bild: ![]() Quelle: Branchen-Monitor Buch des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, Ausgabe Januar 2024 Preisentwicklung Die Preisentwicklung im Buchhandel lag mit +4,9 % leicht unter der Inflationsrate, die im Jahr 2023 5,9 % betrug (Quelle: Statistisches Bundesamt, Destatis, Pressemitteilung vom 16. Januar 2024). E-Book Markt Der Umsatzanteil von E-Books am Publikumsbuchmarkt liegt mit 6,1 % im Jahr 2023 geringfügig über dem des Jahres 2022, als er bei 6,0 % lag. Im Jahr 2023 erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum der Absatz um 10,1 %, während der Umsatz um 5,2 % stieg, was durch den im Durchschnitt um 4,5 % gesunkenen Preis für ein E-Book begründet ist (Quelle: Präsentation des Börsenvereins des deutschen Buchhandels: Das E-Book in Deutschland, März 2024). Sortimentsbuchhandel Der Sortimentsbuchhandel hat im Jahr 2023 eine Umsatzerhöhung von 2,8 % verglichen zum Vorjahr zu verzeichnen. Da sich die Absatzzahlen um 2,2 % verringerten führte der durchschnittlich um 5,1 % gestiegene Preis zu einem Umsatzwachstum von 2,8 % (Quelle: Branchen-Monitor Buch des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, Ausgabe Januar 2024). 2. Entwicklung der Geschäftsfelder Das Geschäftsjahr des Verlags entspricht dem Kalenderjahr. Der Buchumsatz im GJ 2023 belief sich auf 16.769 T€ (Vorjahr 20.780 T€). Berücksichtigt man die Skonti, Boni und Veränderung der Remissionsrückstellung in Höhe von 544 T€ (Vorjahr 960 T€) verblieb ein Netto-Erlös aus Buchlieferungen in Höhe von 16.255 T€ (Vorjahr 19.819 T€). Im Buchumsatz enthalten sind Ab-Haus Umsätze (Modernes Antiquariat) in Höhe von 162 T€ (Vorjahr 133 T€). Die Umsatzentwicklung des Jahres 2023 blieb deutlich hinter der Planung von 20,1 Mio. € zurück. Die Verringerung des Buchumsatzes gegenüber dem Vorjahr beruht einerseits auf einer um ca. 458.000 geringeren Absatzmenge. Andererseits verringerte sich der durchschnittliche Ladenpreis pro Stück um ca. 3,6 %, während im Vorjahr noch eine Preiserhöhung von ca. 7 % zu verzeichnen war. Die Umsätze aus Bücherlieferungen gliedern sich wie folgt auf die verschiedenen Buchreihen: scroll
2023 wurden 233 (Vorjahr 237) Novitäten veröffentlicht. Wie im Vorjahreszeitraum wurden die meisten Novitäten im Suhrkamp Taschenbuch mit 77 (Vorjahr 87) Titeln veröffentlicht. Es folgt das Suhrkamp Hauptprogramm mit 55 (Vorjahr 70) neuen Werken. Die Umsatzerlöse im Nebenrechtsbereich haben sich gegenüber dem Jahr 2022 deutlich verbessert und sind um ca. 26 % auf über 5 Mio. € gestiegen. Erstmalig seit dem Jahr 2020 sind damit die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Theaterbereich im Jahr 2023 vollständig überwunden. Die sanktionsbedingt weggefallenen Umsatzerlöse aus Lizenzgeschäften mit Russland konnten durch Verträge in anderen Ländern kompensiert werden. Sonstige Umsatzerlöse wurden in Höhe von 4.684 T€ (Vorjahr 4.591 T€) erzielt. Die sonstigen Umsatzerlöse betreffen überwiegend Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen für Personal- und Sachkosten. Darüber hinaus bestehen sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 199 T€ (Vorjahr 284 T€), die vor allem aus der Auflösung von Rückstellungen (54 T€) und Sachbezügen der Arbeitnehmer (44 T€) bestehen. 3. Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Ertragslage war im Jahr 2023 geprägt von einem 18%igen Rückgang bei den Nettoerlösen aus Buchverkäufen, der nur zum Teil durch den 26%igen Anstieg bei den Nebenrechtserlösen kompensiert werden konnte. Vermögenslage Der Rückgang des Gesamtvermögens um 1.461 T€ resultiert vor allem aus der Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Umfang von 637 T€ (Vorjahr: +380 T€). Die negative Entwicklung der Erlöse aus Buchverkäufen verursachte darüber hinaus eine Verringerung der Werthaltigkeit des Vorratsvermögens bei den fertigen und unfertigen Büchern im Umfang von 525 T€ (Vorjahr: +305 T€). Den Erhöhungen bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie den sonstigen Vermögensgegenständen (483 T€) stehen Verringerungen beim Anlagevermögen durch planmäßige Abschreibungen (474 T€) und bei den liquiden Mitteln (382 T€) gegenüber. Der ergebnisbedingte Rückgang des Eigenkapitals um 2.172 T€ sowie die Verringerung der Rückstellungen um 191 T€ und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 747 T€ wurden von der Aufnahme von zwei Gesellschafterdarlehen und einem Darlehen von der Peter Suhrkamp Stiftung von 1.600 T€ begleitet. Zusammen mit der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 112 T€ und der Verringerung der sonstigen Verbindlichkeiten von 62 T€ wirkt sich der Rückgang des Gesamtvermögens auf die Passivseite aus. Die Eigenkapitalquote sank von 25,0 % per 31.12.2022 auf 19,9 % per 31.12.2023. Die beschriebenen Veränderungen zeigen sich in der Bewegungsbilanz wie folgt: Bewegungsbilanz 2023AKTIVA scroll
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Investitionen in Sachanlagen fanden im Umfang von 127 T€ statt. In die geleisteten Anzahlungen für die Herstellungssoftware wurden weitere 111 T€ investiert. Die Software wird seit dem 9. Januar 2024 erfolgreich eingesetzt. Der Rückgang der liquiden Mittel konnte aufgrund des Zuflusses neuer Darlehen auf 382 T€ begrenzt werden. Finanzlage Den gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig verringerten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 9.749 T€ (Vorjahr: 9.904 T€) steht eine Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 747 T€ gegenüber. Die Sicherung der Finanzlage konnte durch die Aufnahme zweier Gesellschafterdarlehen i. H. v. 1.200 T€ sowie eines Darlehens der Peter Suhrkamp Stiftung i. H. v. 400 T€ gewährleistet werden. Die Finanzlage war außerdem von Investitionen in das Anlagevermögen (241 T€, Vorjahr: 16.016 T€) geprägt, was neben den im Abschnitt Vermögenslage beschriebenen Tatbeständen zu dem Rückgang der flüssigen Mittel von 382 T€ führte (Vorjahr: -1,4 Mio. €). Die zur Finanzierung des Unternehmens und des Grundstückserwerbs im Berichtsjahr neu aufgenommenen und die bereits laufenden Darlehen haben folgende Zins- und Konditionsstruktur: scroll
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Ertragslage Aus den Umsatzerlösen im Kerngeschäft der Buchherstellung und Nebenrechtsverwertung, den Bestandsveränderungen bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen sowie den sonstigen betrieblichen Erträgen (darin enthalten: Corona-Finanzhilfen i. H. v. 0 T€; Vorjahr: 11 T€) ermittelt sich eine Gesamtleistung von 25.682 T€ (Vorjahr: 29.009 T€). Dem betrieblichen Ertrag stehen Materialaufwendungen i. H. v. 4.430 T€ (Vorjahr: 5.791 T€), Personalaufwand i. H. v. 8.453 T€ (Vorjahr: 8.050 T€), Abschreibungen und Vertriebsaufwendungen i. H. v. 9.832 T€ (Vorjahr: 10.411 T€) sowie Verwaltungsaufwendungen i. H. v. 4.647 T€ (Vorjahr: 5.068 T€) gegenüber, woraus sich ein Betriebsergebnis von -1.679 T€ (Vorjahr: - 311 T€) ermittelt. Zusammen mit dem Finanzergebnis von -582 T€ (Vorjahr: 46 T€), der Steuererstattung von T€ 94 (Vorjahr: 1 T€) und dem sonstigen Steueraufwand von -5 T€ (Vorjahr: - 4 T€) ergibt sich ein Jahresergebnis i. H. v. - 2.172 T€ (Vorjahr: - 270 T€). Die Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 wurde durch folgende Besonderheiten geprägt:
Das Finanzergebnis beinhaltet darüber hinaus wie in jedem Jahr die Ergebnisübernahme des Jüdischen Verlags in Höhe von -110 T€ (Vorjahr: -27 T€). Der Verlag beschäftige zum Bilanzstichtag 119 Mitarbeiter (Vorjahr: 118 Mitarbeiter), FTE ohne Volontäre und Auszubildende. 4. Risiken Die seit dem 24. Februar 2022 stark veränderten und insgesamt unsicheren politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen erfuhren eine Verschärfung durch den Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Hinzu kommt eine weiterschrumpfende Wirtschaft und ein anhaltend hohes Zinsniveau. Dies hat diverse direkte und indirekte Folgen für den Buchmarkt und auch für den Suhrkamp Verlag, von denen die wesentlichen aufgeführt werden.
Buchgroß- und Einzelhandel agieren weiterhin mit Zurückhaltung. Die derzeit unabsehbare weitere Entwicklung birgt ein hohes Risikopotenzial, sowohl im Absatz- als auch im Zulieferbereich. Die bereits durch die Corona-Pandemie angespannten Rohstoffmärkte haben sich zwar auf einem höheren Kostenniveau stabilisiert. Allerdings treten Lieferengpässe immer wieder auf und können die termingerechte Fertigstellung des langfristig angekündigten Verlagsprogramms beeinflussen. IT-Sicherheit In der jüngsten Zeit steigen in allen Branchen, aber auch in der Medien- und Verlagsbranche in Deutschland, Frankreich und in anderen Ländern, die Risiken durch Hacker-Angriffe. Auch dem Verlag verbundene Partnerhäuser wurden Opfer solcher Angriffe. Im Zuge dieser Attacken werden sämtliche Daten der betroffenen Unternehmen verschlüsselt und der Geschäftsbetrieb völlig lahmgelegt. Der Verlag würde auch in einem solchen Szenario weiterhin Bücher verkaufen können, dennoch wäre ein solcher Angriff mit wesentlichen Problemen und erheblichen finanziellen Einbußen verbunden. Der Verlag hat vor diesem Hintergrund bereits im letzten Jahr entsprechenden Aufwand in Kauf genommen und nach und nach die notwendigen IT-Sicherheitsmaßnahmen erhöht, und tut dies auch weiterhin Zug um Zug und im Rahmen der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Im Jahr 2022 wurden diese Maßnahmen mit einer Versicherung gegen Cyber-Kriminalität flankiert. Risikomanagement-System Der Suhrkamp Verlag hat ein Risikomanagement-System implementiert, mit dessen Hilfe Risiken frühzeitig erfasst, analysiert, bewertet, koordiniert sowie risikobezogene Informationen rechtzeitig an den Vorstand weitergeleitet werden. Basierend auf den gesetzlichen Anforderungen (§ 91 Abs. 2 AktG) verfügt der Suhrkamp Verlag damit über ein Vorgehensmodell, welches sowohl Rahmenbedingungen als auch spezielle Anforderungen des Unternehmens berücksichtigt. 5. Chancen und Ausblick Das Programm des Suhrkamp Verlags erreicht nach wie vor große Aufmerksamkeit und Anerkennung in der Öffentlichkeit. Die Vielzahl an Literaturpreisen, die Autorinnen und Autoren des Verlags im Jahr 2023 verliehen wurden, u. a. wiederum der im deutschen Sprachraum wichtigste Georg-Büchner-Preis, verdeutlichen die Ausnahmeposition des Verlags in diesem Feld. Auch in den Bereichen Sachbuch und Wissenschaft zeichnet den Verlag seine stabile Autorenbasis und die hohe Qualität der veröffentlichten Bücher aus. Chancen bestehen für den Verlag insbesondere darin, neue Autorinnen und Autoren an den Verlag zu binden und in einem insgesamt angespannten Marktumfeld zu beweisen, dass sich einerseits anspruchsvolle Literatur und Sachbücher dennoch durchsetzen lassen (z.B. „Triggerpunkte“), andererseits aber auch im Bereich Paperback/ Taschenbuch immer wieder Erfolge in anderen Marktsegmenten erzielen lasse (z.B. „Afrika ist kein Land“). In Anbetracht eines tendenziell stagnierenden Buchmarktes, der Verschiebungen der medialen Landschaft, des weiter rapiden Wachstums der Bedeutung sozialer Medien, den Veränderungen des Kulturlebens und der politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der jüngsten Zeit, zeigt sich, dass sowohl in der Akquise (Suche von Autorinnen und Autoren) als auch im Marketing der Bücher die digitale Präsenz bzw. die digitalen Kanäle weiter an Bedeutung zunehmen. Vor diesem Hintergrund wird die Weiterentwicklung des Online-Direktmarketing, welches sich seit dem Relaunch der Verlagswebseite und digitalen Infrastruktur 2021 positiv entwickelt, fortgesetzt. Im Jahr 2023 konnten über den Webshop Umsatzerlöse von 424 T€ (Vorjahr: 374 T€) erzielt werden. Der Verlag geht davon aus, dass das digitale Direktmarketing, aber auch der Direktverkauf, in den nächsten Jahren weiterwachsen wird und so zusätzliche Umsatzpotentiale erschlossen werden können. Der Aufbau der entsprechenden Umsatzbasis bedarf jedoch nachhaltiger Arbeit. Gleichzeitig evaluiert der Verlag kontinuierlich die Bedeutung der zuletzt rapiden Entwicklung der künstlichen Intelligenz sowohl auf inhaltlicher Seite als auch auf organisatorischer (Effizienzsteigerungen durch Kl als Hilfsmittel). Hier lässt sich noch nicht abschließend absehen, was die Entwicklung für den Buchmarkt bedeutet. Im Theaterbereich sind seit Beginn des Jahres 2022 deutliche Verbesserungen bei den Vertragsabschlüssen und im laufenden Spielbetrieb zu verzeichnen, die sich auch 2023 nach bisherigem Stand fortgesetzt haben. Coronabedingte Unsicherheiten sind überwunden, was auch für den Bereich des internationalen Rechtverkaufs zutrifft, so dass der Bereich der Nebenrechte nach den schwierigen Corona-Jahren insgesamt durch positivere Aussichten geprägt ist. Mit notariell beurkundetem Kaufvertrag vom 22. Juli 2024 hat der Verlag das Wohnhaus des ehemaligen Verlegers Siegfried Unseld in der Klettenbergstrasse in Frankfurt veräußert. Nach einer über 15-jährigen Zeit sehr begrenzter Nutzung nach dem Umzug des Verlags nach Berlin bringt dies neben dem Verkaufserlös auch Kosteneinsparungen mit sich, die in den wirtschaftlich angespannten, herrschenden Zeiten den Verlag entlasten. Was die Marktsituation betrifft, so ist festzuhalten, dass von Januar bis Mai 2024 der Absatz in den fünf Vertriebswegen 1,6 % unter dem von Januar bis Mai 2023 lag. Dies wurde jedoch durch Preissteigerungen im Umfang von 3 % aufgefangen, so dass sich im Buchmarkt ein Umsatzplus von rund 1,4 % ergibt. Im Sortimentsbuchhandel, der für den Verlag weiterhin eine besondere Rolle spielt, sanken die Absätze. Von Januar bis Mai 2024 lag der Absatz im Sortimentsbuchhandel 3,1 % unter dem von Januar bis Mai 2023, während die Preise im Schnitt um 3,5 % stiegen. Im Vergleich zu 2019 - der Zeit vor der Pandemie - verzeichnet der Buchhandel vor Ort damit rund 18 % Prozent weniger Absatz und 5 % weniger Umsatz (Quelle: Branchen-Monitor Buch des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, Ausgaben 2020 bis 2024 jeweils Juni). Im Frühjahr und Sommer 2024 befindet sich der Sortimentsbuchhandel in einer sichtlich angespannten Situation und bestellt zurückhaltend. Barrierearme Belletristik und in vielen Teil rein eskapistische Lektüre dominieren den Markt. Der Verlag sieht dem laufenden Jahr 2024 in Anbetracht der Marktsituation deshalb insgesamt vorsichtig entgegen. Das Herbstprogramm wird im Handel gut aufgenommen. Die Verlagsgruppe wird das erste Halbjahr voraussichtlich mit einem Umsatzplus im Bereich Buch im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von 6 % beenden. Wesentlich trägt dazu das neue Buch von Isabel Allende bei, welches im April 2024 erschienen ist. Die Liquiditätslage stellt sich auch aufgrund der Veräußerung der Immobilie in Frankfurt im Jahresverlauf stabil dar. Auch die Prognose für das Gesamtjahr lässt uns davon ausgehen, dass die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um rund 5 % gesteigert werden können. In Kombination mit den erwarteten Erlösen aus der Immobilienveräußerung kommt es damit einhergehend auch zu einer im Vergleich zum Vorjahr verbesserten Ergebnislage. Das bei Erstellung dieses Berichts absehbar sehr erfolgreiche Buch „Ungleich vereint“ von Steffen Mau, welches im Juni 2024 erschienen ist, wird ggf. in der Lage sein, die Umsatzsituation 2024 zusätzlich zu verbessern.
Berlin, den 22. Juli 2024 Dr. Jonathan Landgrebe Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Suhrkamp Verlag AG, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Suhrkamp Verlag AG, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Suhrkamp Verlag AG, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 23. Juli 2024 Forvis Mazars GmbH & Co. KG gez. Felix Kölbel, Wirtschaftsprüfer gez. Markus Morfeld, Wirtschaftsprüfer Amstgericht Berlin Charlottenburg HRB 272179 BNiederschriftÜber die Beschlüsse der Gesellschafter der Suhrkamp Verlag GmbH (HRB 272479, vormals Suhrkamp Verlag AG, HRB 163774, AG Berlin-Charlottenburg) vom 28.03.2025Die Gesellschafter der Suhrkamp Verlag GmbH (vormals: Suhrkamp Verlag AG):
fassen unter Verweis auf die Tatsache, dass alle Gesellschafter anwesend sind unter Verzicht auf Form und Frist der Einberufung einer Gesellschafterversammlung die folgenden Beschlüsse:
Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.
Berlin, 28.03.2025
DCM Immobilien GmbH & Co. KG Dirk Möhrle, Geschäftsführer der Komplementärin, der Vermögensverwaltung Christian GmbH Heidi Möhrle Medienholding AG Dirk Möhrle, Präsident |
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Suhrkamp Verlag GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Torstraße 44
10119 Berlin - Handelsregister
- HRB 272479, Charlottenburg (Berlin)
- Eintragungsdatum
- 13. Januar 2025
- Branche
-
Verlegen von Büchern
Einzelhandel mit Büchern
Verlegen von Zeitschriften - Eingetragenes Kapital
- 60.010,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten.
- Unternehmenszweck
- Die Vornahme von Verlagsgeschäften aller Art, insbesondere die Herstellung und der Vertrieb eigener Verlagserzeugnisse.
Finanzen
Bilanz
- Anlagevermögen 50,8 % 19,29 Mio
- Umlaufvermögen 48,7 % 18,48 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 162,4 k
- Verbindlichkeiten 48,4 % 18,37 Mio
- Eigenkapital 37,5 % 14,22 Mio
- Rückstellungen 14,1 % 5,34 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 971
Bilanzdaten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Umsatzerlöse 77,1 % 27,62 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 14,2 % 5,10 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 4,7 % 1,70 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,9 % −680,4 k
- Verlust-/ Gewinnvortrag 1,4 % −512,5 k
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,5 % −169,4 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,2 % 54,3 k
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 55,1 % −16,37 Mio
- Personalaufwand 28,6 % −8,51 Mio
- Materialaufwand 14,2 % −4,21 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,8 % −528,2 k
- Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,3 % −86,0 k
- Sonstige Steuern 0,0 % −4,4 k
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % −125
- Ergebnis nach Steuern 2,22 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 2,21 Mio
GuV-Daten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Olaf Thomas
seit 2025 Geschäftsführer
-
Vincent Jonathan Dr. Landgrebe
seit 2025 Geschäftsführer
-
Alexander Nedo
seit 2025 Prokura
-
Alexandra Dr. Stender
seit 2025 Prokura
-
Nora Mercurio
seit 2025 Prokura
-
Sabrina Ewald
seit 2025 Prokura
-
Tanja Dr. Postpischil
seit 2025 Prokura
-
Yvonne Büdenhölzer
seit 2025 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- DCM Immobilien GmbH & Co. KG DEU 61,0 % 37k €
- Medienholding AG CHE 22,3 % 13k €
-
H**** M*****
10,2 %
6k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
H**** M*****
10,2 %
Beteiligungen an
- Elisabeth Sandmann Verlag GmbH 100,0 %
- Frankfurter Bücherstube GmbH 100,0 %
- Insel Verlag Verwaltungs GmbH 100,0 %
Historie
- 2025
-
16.06.
Eintritt eines MitgliedsOlaf Thomas · Geschäftsführer
-
16.06.
Austritt einer PositionOlaf Thomas · Gesamtprokura
-
21.02.
SitzänderungSuhrkamp Verlag GmbH
-
21.02.
Änderung der RechtsformGesellschaft mit beschränkter Haftung
-
21.02.
Registerblatt geschlossenSuhrkamp Verlag GmbH
-
21.02.
Eintritt eines MitgliedsOlaf Thomas · Gesamtprokura
-
21.02.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsSuhrkamp Verlag GmbH
-
21.02.
Erlöschen der FirmaSuhrkamp Verlag GmbH
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2020 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
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- Chronologischer Auszug (CD) PDF
- Strukturierte Inhalte (SI, XML) XML
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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
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- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Suhrkamp Verlag GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 89851d7e7e5e8c5766a84fb0a408c271",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
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{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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