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Systec Vacuum Systems GmbH & Co. KG GmbH & Co. KG

Karlstadt ·HRA 5740 Würzburg
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Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH & Co. KG
Anschrift
97753 Karlstadt
Handelsregister
HRA 5740, Würzburg
Branche
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Finanzen

Mitarbeiter 2024
22
Bilanzsumme 2024
26,66 Mio. €
Jahresergebnis 2024
4,25 Mio. €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 26,66 Mio
  • Umlaufvermögen 99,7 % 26,59 Mio
  • Anlagevermögen 0,1 % 39,6 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 34,4 k
Passivseite 26,66 Mio
  • Verbindlichkeiten 70,0 % 18,67 Mio
  • Eigenkapital 22,3 % 5,95 Mio
  • Rückstellungen 7,7 % 2,04 Mio
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Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 4,68 Mio
  • Gutschrift auf Gesellschafterkonten 90,7 % −4,25 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9,1 % 426,1 k
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,2 % −9,6 k
  • Ergebnis nach Verwendungsrechnung 0,0 % 0
Aufwendungen 3,01 Mio
  • Personalaufwand 44,0 % −1,32 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 34,8 % −1,05 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 20,1 % −606,0 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,1 % −32,1 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % −1,2 k
  • Rohergebnis 6,85 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 4,25 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 4,25 Mio
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GuV-Daten für 7 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • F**** D** K******* seit 2005 Kommanditist
  • S***** H**** seit 2023 Prokura
1 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Beteiligungen an

Historie

  1. 2026
  2. 12.01.
    Austritt einer Position
    H***** Z***** · Kommanditist
  3. 2023
  4. 11.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    S***** H**** · Einzelprokura
  5. 2015
  6. 29.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    Systec Vacuum Systems GmbH & Co. KG · Persönlich haftender Gesellschafter
  7. 29.12.
    Austritt einer Position
    Systec Vacuum Systems GmbH & Co. KG · Persönlich haftender Gesellschafter
  8. 2014
  9. 16.09.
    Sonstiges Personenereignis
    H***** Z***** · Kommanditist
  10. 16.09.
    Namensänderung
    Systec Vacuum Systems GmbH & Co. KG
  11. 16.09.
    Adressänderung
    Systec Vacuum Systems GmbH & Co. KG
  12. 2005
  13. 16.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    F**** D** K******* · Kommanditist
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Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 6. März 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

Systec Vacuum Systems GmbH & Co. KG

Karlstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7,00 0
II. SACHANLAGEN
1. Technische Anlagen und Maschinen 12.000,00 476
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.265,00 20.265,00 7 483
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25
45.272,00 508
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. VORRÄTE
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 206.900,00 327
2. Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 24.222.000,00 10.379
24.428.900,00 10.706
./. Erhaltene Anzahlungen -18.228.349,78 6.200.550,22 -4.656 6.050
II. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.506.938,65 2.113
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 126
3. Forderungen gegen nahestehende Personen 1.110.473,52 1.188
4. Sonstige Vermögensgegenstände 15.035,80 3.632.447,97 37 3.464
III. KASSENBESTAND, GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN 11.535.442,44 5.686
21.368.440,63 15.200
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 79.275,00 0
21.492.987,63 15.708

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. KAPITALANTEILE DER KOMMANDITISTEN
Festkapital 200.000,00 200
II. RÜCKLAGEN 5.748.000,00 5.748
5.948.000,00 5.948
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.121.061,00 1.163
2. Steuerrückstellungen 250.718,47 347
3. Sonstige Rückstellungen 624.400,00 1.996.179,47 889 2.399
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.210.254,03 808
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 3.210.254,03 (Vj.: TEUR 808)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.136.340,49 186
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.136.340,49 (Vj.: TEUR 186)
3. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen 1.521.816,67 1.033
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.521.816,67 (Vj.: TEUR 1.033)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 7.330.266,87 4.553
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 7.330.266,87 (Vj.: TEUR 4.553)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 350.130,10 781
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 350.130,10 (Vj.: TEUR 781)
- davon aus Steuern: EUR 189.427,56 (Vj.: TEUR 647)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 3.753,37 (Vj.: TEUR 4) 13.548.808,16 7.361
21.492.987,63 15.708

Gewinn- und Verlustrechnung

2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR TEUR
1. Rohergebnis 6.865.715,54 6.607
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.177.394,67 -1.214
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -258.979,19 -383
- davon für Altersversorgung: EUR 8.732,72 (Vj.: TEUR 122) -1.436.373,86 -1.597
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -491.928,55 -166
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.363.123,77 -1.694
- davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung EUR 5.588,62 (Vj.: TEUR 0)
3.574.289,36 3.150
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 279.730,87 37
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 4.174,46 (Vj.: TEUR 2)
- davon von nahestehenden Personen: EUR 0,00 (Vj.: TEUR 2)
- davon von Gesellschafter: EUR 0,00 (Vj.: TEUR 0)
- davon aus Abzinsungen: EUR 4.300,00 (Vj.: TEUR 2)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -24.533,51 -31
- davon an nahestehende Personen: EUR 2.791,70 (Vj.: TEUR 10)
- davon an Gesellschafter: EUR 1.250,00 (Vj.: TEUR 1)
- davon aus Aufzinsungen: EUR 20.200,00 (Vj.: TEUR 20) 255.197,36 6
7. Steuern vom Ertrag -479.768,28 -407
8. Ergebnis nach Ertragsteuern 3.349.718,44 2.749
9. Jahresüberschuss 3.349.718,44 2.749
10. Gutschrift auf Gesellschafterkonten -3.349.718,44 -2.749
11. Ergebnis nach Verwendungsrechnung 0,00 0

Anhang

A. ALLGEMEINE ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

ANGABEN ZUR FIRMA

Der Jahresabschluss der Systec Vacuum Systems GmbH & Co. KG, 97753 Karlstadt, Johann-Schöner-Straße 73, (Amtsgericht Würzburg, HRA 5740) wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff. des HGB aufgestellt.

TÄTIGKEITSBEREICH

Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und die Herstellung von PVD-Beschichtungsanlagen.

Die Systec Vacuum Systems GmbH & Co. KG ist insbesondere Hersteller von vakuumtechnischen Komponenten, von Druckbehältern bis hin zu kompletten Systemeinheiten und Anlagen für die Vakuumtechnik und den allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Für den Jahresabschluss unserer Gesellschaft finden die Rechnungslegungsvorschriften des HGB für Personenhandelsgesellschaften i. S. d. § 264a HGB Anwendung.

Die Geschäftsführung hat bei der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise die größenabhängigen Erleichterungen nach den §§ 276 und 288 HGB in Anspruch genommen.

Das gesetzliche Gliederungsschema für die Bilanz wird für eine verbesserte Abschlussdarstellung um die Posten "Forderungen gegen nahestehende Personen", Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen" sowie "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" erweitert, hierunter werden Forderungen oder Verbindlichkeiten gegen Unternehmen ausgewiesen, die im Mehrheitsbesitz der Gesellschafter stehen, aber keine gesellschaftsrechtliche Bindung zur Systec Vacuum Systems GmbH & Co. KG haben.

Die Wertansätze aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 wurden unverändert übernommen. Die im Berichtsjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze haben keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr erfahren. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgen unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte lineare bzw. degressive Abschreibungen, angesetzt. Notwendige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Den Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

- Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 3 bis 10 Jahre
- Technische Anlagen und Maschinen 10 Jahre
- Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 6 Jahre

Die geringwertigen Sachanlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten aktiviert.

Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten unter Einbeziehung der Material- und Fertigungskosten sowie deren Gemeinkosten, anteiliger Abschreibungen und Verwaltungskosten. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. Die erhaltenen Anzahlungen werden direkt von den Vorräten abgesetzt. Hierbei wird eine auftragsbezogene Darstellung gewählt, d. h. ein positiver Saldo zwischen dem Stand der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen und den erhaltenen Anzahlungen wird aktiviert, ein negativer Saldo wird passiviert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert.

Forderungen/Umsatzerlöse für Lieferungen und Leistungen werden realisiert, wenn die Lieferungen und Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang/die Abnahme durch die Auftraggeber erfolgt ist.

Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert. Konten in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so kann eine sich nach Saldierung insgesamt ergebende Steuererstattung als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt werden, ist eine sich daraus ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuern anzusetzen. Allerdings wird vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht und auf den Ansatz aktiver latenter Steuern in der Bilanz verzichtet.

Die Pensionsrückstellungen wurden auf versicherungsmathematischer Basis nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck gebildet. Bei der Berechnung der Rückstellungen wurde ein Gehaltstrend von 0,0 % p. a. (Vj.: 0,0 % p. a.) und ein Rententrend von 2,2 % p. a. (Vj.: 2,0 % p. a.) zugrunde gelegt. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wird pauschal der von der deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, verwendet. Der angewandte Zinssatz beträgt 1,82 % p. a. (Vj.: 1,78 % p. a.).

Erfolgswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe eines pauschalen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe eines pauschalen Zinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum Abschlussstichtag EUR 10.646 (Vj.: EUR 49.429) und ist ausschüttungsgesperrt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das gesetzliche Gliederungsschema für die Gewinn- und Verlustrechnung wird für eine bessere Abschlussdarstellung erweitert um Davon-Vermerke betreffend "nahestehende Personen", "Gesellschafter" und "Auf- und Abzinsungen".

In Anwendung der Erleichterungsvorschrift des § 276 Satz 1 HGB wird ein Rohergebnis ausgewiesen.

B. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen mit ihren historischen Anschaffungskosten und die kumulierten Abschreibungen sind in einem dem Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die SVS hält 100 % der Anteile an der CGS Medical GmbH, Harzgerode. Der vorläufige Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 weist ein gezeichnetes Kapital von TEUR 25, einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 261 und einen Jahresfehlbetrag von TEUR 8 aus.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Forderungen gegen nahestehende Personen enthalten Liefer- und Leistungsforderungen in Höhe von TEUR 1.110 (Vj.: TEUR 1.188).

Eigenkapital

Die Komplementärin hat keine Einlage geleistet. Die Haft- und Pflichteinlagen der Kommanditisten betragen zum Bilanzstichtag EUR 200.000,00. Sie sind vollständig erbracht.

Rückstellungen für Pensionen

Die Pensionsrückstellungen werden auf versicherungsmathematischer Basis nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren mit einem Zinssatz von 1,82 % p. a. und unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck gebildet. Bei der Berechnung der Rückstellungen wurden ein Gehaltstrend von 0,0 % p. a. (Vj.: 0,0 %) und ein Rententrend von 2,2 % p. a. (Vj.: 2,0 %) zugrunde gelegt.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die Gewerbesteuernachzahlung für die Jahre 2022 und 2023.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 305; Vj.: TEUR 372), Personalrückstellungen (TEUR 164; Vj.: TEUR 152) sowie Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 53; Vj.: TEUR 52). Die Gewährleistungsrückstellung enthält pauschal ermittelte Beträge. Diese werden in Höhe von 0,5 % der gewährleistungspflichtigen Umsatzerlöse der letzten zwei Jahre gebildet.

Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten
bis 1 Jahr Vorjahr mehr als ein Jahr Vorjahr davon über 5 Jahre Vorjahr
EUR TEUR EUR TEUR EUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.210.254,03 808 0,00 0 0,00 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.136.340,49 186 0,00 0 0,00 0
Verbindlichkeiten gegen nahestehenden Personen 1.521.816,67 1.033 0,00 0 0,00 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 7.330.266,87 4.553 0,00 0 0,00 0
Sonstige Verbindlichkeiten 350.130,10 781 0,00 0 0,00 0
13.548.808,16 7.361 0,00 0 0,00 0
Gesamtbetrag
Gesamt Vorjahr
EUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.210.254,03 808
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.136.340,49 186
Verbindlichkeiten gegen nahestehenden Personen 1.521.816,67 1.033
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 7.330.266,87 4.553
Sonstige Verbindlichkeiten 350.130,10 781
13.548.808,16 7.361

Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen resultieren, wie im Vorjahr, in voller Höhe aus Liefer- und Leistungsverpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen, wie im Vorjahr, aus sonstigen Verbindlichkeiten, insbesondere aus Ergebnisgutschriften und Darlehen.

C. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

Für das Unternehmen bestanden am 31. Dezember 2023 folgende nicht in der Bilanz erfasste Verpflichtungen:

Aufgrund der Rückgriffsansprüche von Banken und Versicherungsgesellschaften für von diesen im Auftrag der Gesellschaft an Dritte gestellte Bürgschaften (Gewährleistungs- bzw. Vorauszahlungs-bürgschaften) besteht ein Obligo der Gesellschaft per 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 29.241 (Vj.: TEUR 13.315).

Mit einer Haftungsinanspruchnahme ist wegen der Aufrechterhaltung der Fertigung nicht zu rechnen.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Rohergebnis

Die SVS weist in Ausübung der Anwendung der Erleichterungsvorschrift des § 276 Satz 1 HGB ein Rohergebnis aus und nimmt die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB i. V. m. § 285 Nr. 4 HGB in Anspruch.

Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung

Gemäß § 285 Nr. 31 HGB sind in dem Rohergebnis keine Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung ausgewiesen (im Vorjahr aus Währungsumrechnung TEUR 175).

Gemäß § 285 Nr. 31 HGB sind in den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert (TEUR 345; Vj.: TEUR 0) sowie in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Aufwendungen aus Forderungswertberichtigungen (TEUR 509; Vj.: TEUR 572) ausgewiesen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen berücksichtigen Betriebsaufwendungen inkl. Fuhrparkaufwand (TEUR 301; Vj.: TEUR 237), Vertriebsaufwendungen (TEUR 155; Vj.: TEUR 123), Verwaltungsaufwendungen (TEUR 379; Vj.: TEUR 323) sowie übrige Aufwendungen (TEUR 529; Vj.: TEUR 1.011).

Steuern vom Ertrag

Die Steuern vom Ertrag enthalten die Gewerbesteuerbelastung für das abgelaufene Geschäftsjahr (TEUR 480; Vj.: TEUR 406).

E. SONSTIGE ANGABEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich am Bilanzstichtag auf TEUR 93 (Vj.: TEUR 110), darin enthalten sind sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen gegenüber nahestehenden Personen in Höhe von TEUR 93 (Vj.: TEUR 110). Davon sind in 2024 TEUR 51 (Vj.: TEUR 56) fällig.

Latente Steuern

Der nicht angesetzte Überhang aktiver Steuerlatenzen ergibt sich aus dem Bewertungsunterschied zwischen Handels- und Steuerbilanz aus den Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen. Für die Bewertung der latenten Steuern käme ein Steuersatz von 12,7 % zur Anwendung.

Geschäftsführer

Die Geschäftsführung obliegt der Komplementärin SYSTEC FINANCE Verwaltungs GmbH, Karlstadt, (Stammkapital TEUR 25) vertreten durch deren Geschäftsführer Herrn Dr. Frank Kampmann, Karlstadt. Der ausgeübte Beruf des Geschäftsführers entspricht seiner Organstellung.

Die Komplementärin und ihr Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge und der Bezüge früherer gesetzlicher Vertreter für das Geschäftsjahr 2023 wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Die Zahl der Beschäftigten betrug zum Bilanzstichtag:

31.12.2023 Vorjahr
Anzahl Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 0 0
Angestellte 17 20
17 20
Aushilfen 4 4
21 24

Es wird jeweils der Stand der Beschäftigten am Jahresende aufgeführt. Im Jahresdurchschnitt waren 2023 insgesamt 23 (Vj.: 23) Mitarbeiter beschäftigt.

Honorare des Abschlussprüfers

Auf die Angabe der Honorare für den Abschlussprüfer wurde gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen (§ 285 Nr. 21 HGB)

Mit nahestehenden Personen wurden keine marktunüblichen Geschäfte nach § 285 Abs. 21 HGB durchgeführt.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss wird gemäß Gesellschaftsvertrag den Gesellschafterkonten zugeführt.

 

Karlstadt, den 23. August 2024

SYSTEC FINANCE Verwaltungs GmbH

Dr. Frank Kampmann, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 255.959,34 0,00 0,00 255.959,34
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 635.234,22 0,00 0,00 635.234,22
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 40.299,72 28.664,55 9.520,69 59.443,58
675.533,94 28.664,55 9.520,69 694.677,80
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
956.493,28 28.664,55 9.520,69 975.637,14
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 255.952,34 0,00 0,00 255.952,34
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 158.809,22 464.425,00 0,00 623.234,22
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.195,72 27.503,55 9.520,69 51.178,58
192.004,94 491.928,55 9.520,69 674.412,80
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
447.957,28 491.928,55 9.520,69 930.365,14
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7,00 7,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 12.000,00 476.425,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.265,00 7.104,00
20.265,00 483.529,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
45.272,00 508.536,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Systec Vacuum Systems GmbH & Co. KG

Die Systec Vacuum Systems GmbH & Co. KG (SVS) ist Hersteller von vakuumtechnischen Komponenten, von Druckbehältern bis hin zu kompletten Systemeinheiten und Anlagen für die Vakuumtechnik und den allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Karlstadt. Die Gesellschaft ist ein Unternehmen der SYSTEC-Gruppe, Gössenheim.

1.2. Steuerungssystem

Die Verantwortung für die strategische Entwicklung und Gesamtsteuerung obliegt den Gesellschaftern. Die operative Steuerung erfolgt durch die Geschäftsleitung.

Die wirtschaftliche Planung und Steuerung der Gesellschaft erfolgt über die von den Gesellschaftern festgelegten Rahmenvorgaben, die im Budgetprozess in konkrete, messbare Ziele umgesetzt werden. Der Planungs- und Steuerungsprozess wird ergänzt durch die permanente und zeitnahe Überprüfung der Geschäftsentwicklung sowie der Einleitung von Maßnahmen zur Gegensteuerung bei etwaigen Planabweichungen.

Ergebnisgrößen bilden die maßgeblichen wirtschaftlichen Leistungsindikatoren in der Gesellschaft. Hierbei liegt ein besonderes Augenmerk auf dem Rohertrag, dem Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) sowie dem Jahresergebnis.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Euroraum konnte die Steigerung der Wirtschaftsleistung aus dem Jahr 2022: +3,4 % mit einer Steigerung der Wirtschaftsleistung 2023: +0,4 % nicht wiederholt werden. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes um 0,3 % gesunken und lag damit hinter der Erhöhung des Vorjahres mit +1,8 % deutlich zurück.

Nach der Corona -Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen, der Rekordinflation, steigenden Zinsen und Lohn- und Gehaltssteigerungen fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession.

Die deutsche Anlagen- und Maschinenbauindustrie ist nach Umsatz eine der größten Industriebranchen in Deutschland. Die Unternehmen erwirtschafteten 2023 einen Umsatz von EUR 269,3 Mrd. (Vj.: EUR 244,0 Mrd.). Die nominalen Zuwächse wurden durch starke Material- und Energiepreissteigerungen weitestgehend aufgezehrt. Der nominellen Umsatzausweitung von rd. 8,2 % steht eine reale Produktionsminderung von nur rd. -0,6 % gegenüber. Die Kapazitätsauslastung hat sich dabei gegenüber dem Vorjahr von 89,0 % auf rd. 85,9 % gemindert.

"Für den Maschinenbau in Deutschland bleibt 2024 ein herausforderndes Jahr. Die Weltkonjunktur steckt nach wie vor in der Flaute, was den exportorientierten Maschinen- und Anlagenbau besonders trifft. Positiv ist, dass die Zinswende im Euro-Raum in greifbare Nähe rückt. Das lässt auf mehr Investitionen hoffen und hellt die Exportperspektiven auf. Der internationale Industriezyklus dürfte ausweislich des globalen Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes zwar die Talsohle durchschritten haben. Dem gegenüber bewegt sich die Stimmung der deutschen Industrie ausweislich des ifo-Geschäftsklimas weiterhin auf einem Niveau ähnlich tief wie nach dem Beginn des Ukraine-Krieges.

Eine messbare Belebung der Konjunktur wird allgemein erst im zweiten Halbjahr 2024 erwartet, und der Maschinen- und Anlagenbau wird als Spätzykliker erst verzögert von der besseren Stimmung und Auslastung seiner Kunden profitieren. Geopolitische Konflikte, wie die Kriege in der Ukraine und Nahost sowie drohende Eskalationsspiralen sind und bleiben jedoch ein beträchtliches Abwärtsrisiko für die wirtschaftliche Erholung. Insgesamt rechnen die VDMA-Volkswirte für das laufende Jahr nach wie vor mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von vier Prozent" so Dr. Ralph Wiechers, VDMA -Chefvolkswirt.

Investitionen sind ein Garant für die Wachstumspotentiale von Morgen. Die aktuellen Krisen und sich verschlechternde Standortbedingungen führten zuletzt aber zu einer zunehmenden Investitionszurückhaltung der Unternehmen am Standort Deutschland. Hohe Kosten für Energie als auch für Bauvorhaben sowie bei Abgaben und Steuern bremsen Investitionsentscheidungen. Langsame Genehmigungsverfahren und eine insgesamt hohe Planungsunsicherheit durch sich ständig ändernde Bestimmungen und neuer Regulierungen wirken sich zudem als gravierendes Hemmnis für Investitionsvorhaben aus. (VCI 1. August 2023 Investitionen im Fokus).

Innovationen entstehen zumeist nur in einem dynamischen Umfeld. Dynamik wiederum entsteht nur dort, wo auch an die Zukunft eines Standorts geglaubt wird und Investitionsentscheidungen zu seinen Gunsten fallen. Wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht stimmen, werden neue Anlagen bevorzugt an anderen Standorten gebaut.

Der VDMA beurteilt die gesamtwirtschaftliche Entwicklung mit wachsender Skepsis. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können die gesetzlichen Anforderungen an Risikomanagement, Dokumentation und Berichtspflicht organisatorisch und wirtschaftlich nur schwer bis gar nicht erfüllen. Mittelständler müssen sich im schlimmsten Fall aus Märkten zurückziehen, nur um rechtliche Risiken zu vermeiden, obwohl sie keinerlei Sorgfaltspflichten verletzen. Beispielhaft sei an dieser Stelle auf die (noch unbekannten) Auswirkungen des LkSG (Deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz) hingewiesen.

Diesem Geschehen kann sich auch die Systec Vacuum Systems GmbH & Co. KG nicht vollkommen entziehen.

2.2 Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die SVS konnte das Geschäftsjahr 2023 wiederum erfolgreich abschließen.

Die Leistungserbringung der SVS wurde im Jahr 2023 von Störungen im Auftragsablauf bedingt durch Engpässe bei der Materialversorgung nur noch marginal behindert. Höhere Losgrößen bei der Fertigung von Anlagen führten zu einem Produktivitätsschub der jedoch durch die inflationäre Entwicklung der Materialpreise und zugekauften Fertigungsleistungen zum Teil wieder aufgebraucht worden ist.

Der Auftragsbestand hat sich im Laufe des Geschäftsjahres um 57,8 % auf EUR 94,2 Mio. (EUR 59,7 Mio.) erhöht.

Da darüber hinaus entsprechende Fertigungskapazitäten von nahestehenden Unternehmen und sonstigen Fertigungsdienstleistern zur Verfügung standen, konnte das geplante Budget für 2023 in Höhe von EUR 35,0 Mio. um 31,9 % übertroffen werden.

Das Rohergebnis TEUR 6.866 (Vj.: TEUR 6.607) und das EBIT TEUR 3.575 (Vj.: TEUR 3.149) haben die Planungen nicht vollständig erreicht, liegen damit aber über dem Vorjahresniveau.

Die SVS hat das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.350 (Vj.: TEUR 2.749) abschließen können.

Die wirtschaftliche Entwicklung der SVS zeigt sich stabil und hat die Erwartungen erfüllt.

2.2.1 Ertragslage

Das Rohergebnis des Jahres 2023 ist auf TEUR 6.866 gestiegen (Vj.: TEUR 6.607). Die Steigerung des Rohergebnisses erfolgte unterproportional zur Gesamtleistung. Ursächlich hierfür ist die Bestandserhöhung der unfertigen Erzeugnisse sowie die inflationäre Entwicklung der Materialaufwendungen für die eingesetzten Rohstoffe und bezogenen Leistungen.

Die Auslastung des eigenen Personals war im gesamten Jahr 2023 durchgehend gewährleistet. Der durchschnittliche Beschäftigtenstand hat sich mit 23 Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr unverändert gezeigt. Mit eigenem Personal werden die Geschäftsbereiche Engineering und Vertrieb abgedeckt. Für die Fertigung der Auftragsprojekte bedient sich die SVS der Fertigungskapazitäten von nahestehenden Unternehmen aus der SYSTEC-Gruppe sowie sonstigen Fertigungs-dienstleistern.

Eine im Vorjahr angeschaffte Vorführmaschine zu Demonstrations- und Versuchszwecken hat die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllt und wurde im Geschäftsjahr auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von TEUR 12 abgeschrieben.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegen sich betragsmäßig unter dem Vorjahresniveau. Die operativen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund der Umsatzabhängigkeit angestiegen, jedoch sind Rückstellungszuführungen für ungewisse Verbindlichkeiten wie im Vorjahr nicht aufwandsmäßig zu erfassen gewesen.

Das Finanzergebnis (TEUR +255; Vj.: TEUR +6) hat sich deutlich gegenüber dem Vorjahr, infolge der Zinserhöhungen für die Termingeldanlage, verbessert.

Das positive steuerliche Jahresergebnis führte zu Gewerbesteueraufwendungen in Höhe von TEUR 480 (Vj.: TEUR 406).

Das Geschäftsjahr 2023 konnte mit einem Jahresüberschuss von TEUR 3.350 erfolgreich abgeschlossen werden (Vj.: TEUR 2.749).

Die Ertragslage der Gesellschaft ist mit gut zu bezeichnen.

2.2.2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um 36,8 % auf EUR 21,5 Mio. erhöht.

Die getätigten Investitionen (TEUR 29) betreffen Ersatzbeschaffungen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die im Vorjahr angeschaffte Vorführmaschine wurde ihren Erwartungen nicht gerecht und musste auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben werden. Neben planmäßigen Abschreibungen (TEUR 147) sind daher außerordentliche Abschreibungen in Höhe von TEUR 345 auf den niedrigeren beizulegenden Wert im Geschäftsjahr vorgenommen worden.

Die Vorräte bewegen sich nach Saldierung mit den erhaltenen Anzahlungen leicht über dem Vorjahresniveau. Sowohl der Bestandsaufbau bei unfertigen Erzeugnissen als auch die Vereinnahmung erhaltener Anzahlungen entwickelten sich weitestgehend parallel.

Die Umsatzausweitung hat sich auch in höheren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte niedergeschlagen. Der Bestand an flüssigen Mitteln stieg infolge der Gewinnthesaurierung auf den Gesellschafterkonten sowie der Vereinnahmung erhaltener Anzahlungen auf Bestellungen, für die noch keine Anarbeitungen erfolgt waren.

Die Finanzierung erfolgt weiterhin primär durch Anzahlungen der Auftraggeber und der eigenen Liquidität.

Die Gutschrift des Jahresergebnisses auf den Gesellschafterkonten sowie das unveränderte Kommanditkapital und die Rücklagen führte zu einem Anstieg des Eigenkapitals und der eigenkapitalähnlichen Mittel auf EUR 13,3 Mio. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der stärker angestiegenen Bilanzsumme von 66,9 % auf 61,8 % gefallen. Eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB besteht in Höhe von TEUR 11 (Vj.: TEUR 49).

Die Steuerrückstellungen (TEUR 251; Vj.: TEUR 347) und die sonstigen Rückstellungen (TEUR 624; Vj.: TEUR 889) haben sich infolge höherer geleisteter Steuervorauszahlungen und geringerer nachlaufender Rechnungen für bereits abgerechnete Aufträge betragsmäßig gemindert.

Der Saldo aus Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber nahestehende Unternehmen hat sich im Laufe des Jahres von Forderungen in Höhe von TEUR 155 auf Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR -411 umgeschlagen.

Die hohe Eigenkapitalquote bleibt ein Garant für eine stabile Entwicklung und Finanzierung der Gesellschaft.

2.2.3. Finanzlage

Eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes sowie die Sicherung der Liquidität und der Kreditwürdigkeit der Gesellschaft sind die wichtigsten Ziele des Finanzmanagements. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und zu skontieren, Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen sowie Kundenaufträge durch erhaltene Anzahlungen zu finanzieren.

Die Bestände an flüssigen Mitteln betrugen zum Jahresende 2023 EUR 11,535 Mio. (Vj.: EUR 5,686 Mio.). Bankverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag bestehen nicht. Die uns eingeräumten Kreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen.

Darüber hinaus verfügen wir über deutlich höhere Aval-Linien als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen.

Das Working Capital unserer Gesellschaft - kurzfristige Vermögensgegenstände saldiert mit kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen - hat sich deutlich von EUR 11,3 Mio. auf EUR 14,5 Mio. verbessert.

Die Gesellschaft hat ihre finanziellen Verpflichtungen vollständig, fristgerecht und sofern möglich unter Ausnutzung gewährter Skonti beglichen.

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen.

3. Chancen- und Risikobericht

Nachfolgend werden die Chancen und Risiken dargestellt, die für die SVS im Berichtsjahr 2023 sowie im Prognosezeitraum von wesentlicher Bedeutung sind und die entsprechenden Maßnahmen des Risikomanagements erläutert. Nach unserer Einschätzung sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand unserer Gesellschaft in ihrer Gesamtheit gefährden.

Generell verfolgt die Unternehmensführung eine konservative Risikopolitik und ein daran ausgerichtetes Management aller Risiken im Unternehmen.

Konjunkturelle Chancen und Risiken

Beschränkungen des freien Handels können sich negativ auf ein organisches Wachstum und die wirtschaftliche Entwicklung auswirken. Regionale Lockdowns, wie in China, haben global negative Auswirkungen auf die Lieferketten, und die damit verbundene ausreichende Versorgung mit Rohmaterial und Halbleitern.

Verstärkt wurden diese Auswirkungen mit Beginn des Ukraine-Kriegs und den damit verbundenen Sanktionen gegen Russland. Mit dieser Entwicklung sind massive Störungen in der Verfügbarkeit von Materialien und Energie aufgetreten, die zu deutlichen inflationären Tendenzen bei Material und Energie geführt haben.

Durch die geopolitische Entwicklung besteht zusätzlich eine hohe Unsicherheit bezüglich der Entwicklung der Weltwirtschaft.

Sollten gesetzliche Beschränkungen eingedämmt werden können und auch ein wirtschaftlich friedliches Miteinander Handeln wieder möglich sein, wird die sich derzeit abzeichnende weltweite Rezession mittelfristig überwunden und der Wachstumspfad wieder betreten werden können.

Absatzchancen und -risiken

Die politisch motivierten Wirtschaftssanktionen beeinflussen die Finanzmärkte, insbesondere das Zinsniveau. Die hohen Energiekosten in Deutschland sowie langsame Genehmigungsverfahren und eine insgesamt hohe Planungsunsicherheit durch sich ständig ändernde Bestimmungen und neuer Regulierungen wirken sich zudem als gravierendes Hemmnis auf das Investitionsverhalten unserer Kunden sowie die Nachfrage nach unseren Produkten aus.

Eine Verbesserung der Investitionsbereitschaft ist derzeit in Deutschland und Europa nicht zu verzeichnen. Demzufolge dürfte der hohe Wettbewerbsdruck auch im Jahr 2024 anhalten.

Der technologische Vorsprung durch Innovationen sowie Erfahrung, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualitätsbewusstsein sind weiterhin der Garant für einen nationalen und auch internationalen Erfolg.

Beschaffungschancen und -risiken

Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik ist darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs-, Lager- und Fehlmengenkosten zum Bedarfszeitpunkt termingerecht bereitzustellen. Bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen traten im abgelaufenen Jahr vereinzelt Engpässe auf, die durch eine vorausschauende Einkaufspolitik begrenzt werden konnten. Die nachfolgende Fertigung wurde nur geringfügig verzögert.

Im Verlauf der globalen Konflikte ist erkennbar geworden, dass beschaffungsseitig Störungen auftreten können. D. h. es können Verzögerungen in unseren Lieferketten auf der Beschaffungsseite eintreten, denen wir durch eine proaktive Einkaufspolitik und alternative Lieferantensuche entgegentreten. Diese speziellen Lieferengpässe machen nicht nur viel Arbeit, sondern bremsen auch unser Wachstum. Darüber hinaus belasten steigende Preise für Materialien und Energie unsere Ertragslage, da die gestiegenen Kosten nur mit Verzögerungen weitergegeben werden können.

Operative Chancen und Risiken

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und dem inflationären Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir kurz- und mittelfristig operativ keine Risiken, die unsere Entwicklung wesentlich beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

Neben den Vertriebsaktivitäten und damit der Auftragsakquisition zur angemessenen Auslastung der vorhandenen Produktionskapazitäten, besteht eine wesentliche Herausforderung im operativen Bereich in der Sicherstellung einer effizienten und termingerechten Fertigung der Produkte innerhalb vorgegebener Qualitätsstandards, um kundenseitige Konventionalstrafen und Regressforderungen zu vermeiden.

Zwar ist ein stärkerer Wettbewerb im Bereich der Anlagenbauer zu beobachten, dies gilt insbesondere für die Anbieter von Standardkomponenten, spezielles Know-how bei Engineering- Leistungen und der Verarbeitung von Sondermaterialien ist jedoch immer stärker gefragt, daher werden wir dem Wettbewerb weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein Maß an Qualität begegnen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Bilanzpolitik. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Da wir im Wesentlichen in Euro fakturieren und auch einkaufen, gibt es nur geringe Währungsrisiken, die unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen können.

Zu den in der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für Großprojekte ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldausgaben und -einnahmen vermittelt. Um die Vorfinanzierung bei den Aufträgen gering zu halten, werden entsprechend der erwarteten Ausgaben mit den Auftraggebern Abschlagszahlungen vereinbart.

Bonitätsrisiken von (Neu-)Kunden prüfen wir durch Bonitätsbeurteilungen vorab und sichern diese ggfs. über entsprechende Zahlungsbedingungen bzw. Zahlungssicherheiten.

4. Prognosebericht

Basierend auf den aufgeführten Chancen und Risiken, einem zum Jahresbeginn 2024 bestehenden Auftragsbestand in Höhe von EUR 94,2 Mio. und einer hohen Auslastung der Fertigungskapazitäten unserer Fertigungsdienstleister planen wir eine positive Geschäftsentwicklung.

Ziel der Geschäftsführung ist, dass sich die Gesellschaft möglichst stabil und nachhaltig positiv, trotz eines nach wie vor fragilen Markt-Umfeldes, entwickeln kann.

Um die positive Entwicklung der Gesellschaft zu unterstützen, wird weiterhin der Fokus auf die Entwicklung innovativer Produkte gelegt, um auf der Höhe des technologischen Fortschritts zu bleiben. Unterstützt wird diese Entwicklung durch die Erfahrung der Belegschaft und ein hohes Maß an Qualitätsbewusstsein in der Zusammenarbeit mit den Auftraggebern.

Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Für 2024 ist eine Gesamtleistung von EUR 46 Mio. budgetiert. Sowohl Rohertrag als auch das Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen sowie das Jahresergebnis werden deutlich positiv und leicht über dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres erwartet.

Aufgrund erheblicher gesamtwirtschaftlicher Risiken sind negative Auswirkungen auf die geplante Entwicklung der Gesellschaft nicht auszuschließen.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv.

 

Karlstadt, 23. August 2024

SYSTEC FINANCE Verwaltungs GmbH

Dr. Frank Kampmann, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Systec Vacuum Systems GmbH, Karlstadt

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Systec Vacuum Systems GmbH, Karlstadt - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Systec Vacuum Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a Abs. 1 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a Abs. 1 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kassel, 1. Oktober 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Tewes, Wirtschaftsprüfer

gez. Müller, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 9.11.2024 festgestellt.

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Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

  • Aktueller Auszug (AD)
  • Chronologischer Auszug (CD)
  • Strukturierte Inhalte (SI, XML)
  • Gesellschafterliste
  • Satzung / Gesellschaftsvertrag
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Website-Inhalt

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Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.

  • Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
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