aktiv

TBF Global Asset Management GmbH GmbH

Singen HohentwielSingen (Hohentwiel), DEU ·HRB 541672 Freiburg
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Maggistraße 5
78224 Singen Hohentwiel
Handelsregister
HRB 541672, Freiburg
Eintragungsdatum
24. August 1999
Branche
Fondsmanagement
Effekten- und Warenterminhandel
Vermittlung von Krediten
Unternehmenszweck
ist die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten oder deren Nachweis (Anlagevermittlung), die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten in fremden Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung), die Verwaltung einzelner in Finanzinstrumenten angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum (Finanzportfolioverwaltung) und die Beratung in Kapitalanlagen.

Finanzen

Bilanzsumme 2024
9,79 Mio. €
Jahresergebnis 2024
3,64 Mio. €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 9,79 Mio
  • Sonstige Wertpapiere 73,7 % 7,22 Mio
  • Forderungen an Kreditinstitute 7,5 % 735,1 k
  • Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5,1 % 496,1 k
  • Immaterielle Vermögensgegenstände 4,8 % 472,1 k
  • Sonstige Vermögensgegenstände 4,5 % 444,8 k
  • Sachanlagen 3,0 % 292,7 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,4 % 136,8 k
  • Barreserve 0,0 % 158
Passivseite 9,79 Mio
  • Eigenkapital 75,8 % 7,42 Mio
  • Sonstige Rückstellungen 15,2 % 1,49 Mio
  • Sonstige Verbindlichkeiten 6,0 % 587,9 k
  • Fonds für allgemeine Bankrisiken 2,7 % 265,0 k
  • Sonstige Verbindlichkeiten 0,3 % 28,0 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 23,93 Mio
  • Provisionserträge 42,0 % 10,04 Mio
  • Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 21,3 % 5,10 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 19,2 % 4,59 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 11,4 % 2,73 Mio
  • Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4,0 % 951,3 k
  • Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 1,7 % 414,1 k
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,3 % 80,1 k
  • Laufende Erträge 0,1 % 17,4 k
  • Zinserträge aus 0,0 % 103
Aufwendungen 9,49 Mio
  • Allgemeine Verwaltungskosten 82,1 % 7,79 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 15,4 % 1,47 Mio
  • Provisionsaufwendungen 1,3 % 119,6 k
  • Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,7 % 65,5 k
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,5 % 48,2 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 3,64 Mio
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Nicole Kerstin Thome seit 2020 Geschäftsführer
  • Peter Dreide seit 2006 Geschäftsführer
  • Christine Kohler seit 2024 Prokura
  • Dennis Alexander Hordorff seit 2024 Prokura
  • Maximilian Dreide seit 2025 Prokura
  • Sebastian Schütt seit 2024 Prokura
3 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Beteiligungen an

Historie

  1. 2025
  2. 03.09.
    Eintritt eines Mitglieds
    Maximilian Dreide · Gesamtprokura
  3. 07.05.
    Austritt einer Position
    Guido Barthels · Geschäftsführer
  4. 2024
  5. 02.12.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    Peter Dreide · Geschäftsführer
  6. 05.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    G**** B****** · Geschäftsführer
  7. 24.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Christine Kohler · Gesamtprokura
  8. 24.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Sebastian Schütt · Gesamtprokura
  9. 24.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Dennis Alexander Hordorff · Gesamtprokura
  10. 2021
  11. 12.11.
    Austritt einer Position
    M****** H****** · Geschäftsführer
23 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 13. November 2024 · Quelle: Bundesanzeiger

TBF Global Asset Management GmbH

Singen Hohentwiel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses

1.1 Geschäftstätigkeit/Geschäftsmodell

Die TBF Global Asset Management GmbH ("TBF" oder "Gesellschaft") war im Berichtsjahr im Bereich Portfolioverwaltung für institutionelle Kunden tätig. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Kapitalverwaltungsgesellschaften wurden insbesondere Publikumsfonds (OGAW) und Spezialfonds (Spezial-AIF) betreut.

TBF verfügt über eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin") nach § 15 WpIG u. a. zur Erbringung der Finanzportfolioverwaltung sowie der Anlageberatung und der Anlage- und Abschlussvermittlung.

1.2 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchensituation

Wie mit einem Startschuss legten die Märkte bei 4.100 Punkten im S&P 500 am 27. Oktober 2023 fulminant bis Jahresende zu und stiegen ganze 700 Punkte, das sind 17% innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums. Auch die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe fiel von 5,01% auf 3,8% (Quelle Bloomberg). Beides waren sehr große Bewegungen, die historisch nur selten auftreten. Nachlassende Inflationserwartungen und die damit verbundenen Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen seitens der US-Notenbank waren die Auslöser, die viele Marktteilnehmer von der Seitenlinie in den Markt zurück zwang.

Bis zu diesem Zeitpunkt Ende Oktober waren die Aktienmärkte nur leicht im Plus während die Rentenmärkte auf beiden Seiten des Atlantiks deutliche Renditezugewinne verzeichneten. Geopolitisch wurde die Welt am 7.Oktober 2023 noch etwas unsicherer, nachdem die Terrorgruppe Hamas sich entschloss Israel koordiniert anzugreifen. Damit hat die Welt neben dem Russland/Ukraine Krieg einen weiteren Hotspot, der das Potential für eine deutliche Eskalation über die Region hinaus besitzt.

1.3 Geschäftsverlauf 2023

Zum Geschäftsjahresende 2023 beliefen sich die "Assets under Management" bei TBF auf nahezu unverändertem Niveau; T€ 1.101 (Vorjahr: T€ 1.258).

Die beste Wertentwicklung erzielten die Aktienfonds TBF GLOBAL TECHNOLLOGY USD I mit 62,96%, gefolgt von ATTILA GLOBAL OPPORTUNITIES EUR I +21,07% und TBF JAPAN EUR R mit 19,71%.

Im Geschäftsjahr 2023 konnten auch unsere beiden Mischfonds eine gute Jahresperformance erreichen. So erzielte der TBF SPECIAL INCOME EUR I eine Performance von +12,99% und der TBF GLOBAL INCOME EUR I eine von +11,89%. (Quelle: HI-Reporting-Hansainvest).

Zum 1. September 2023 wurde ein neuer Publikumsfonds aufgelegt.

In 2023 wurde ein Jahresergebnis von T€ 210 (Vorjahr: T€ 1.090) erzielt. Das Ergebnis liegt im Rahmen der Ziele, die im Lagebericht 2022 getroffen wurden.

1.4 Organisation und Personalentwicklung

Die Organisation von TBF ist wie im Vorjahr durch eine flache Hierarchie bestimmt. Die Geschäftsführung ist stark in das operative Geschäft eingebunden, wobei die Mitarbeiter ein hohes Maß an Eigenverantwortung haben.

Durch diese Organisation ist es uns möglich, schnell auf Marktgegebenheiten und Kundenwünsche zu reagieren. Die Aufbauorganisation wird fortlaufend in Struktur und Umfang an die geschäftlichen Notwendigkeiten angepasst.

Das Team der Portfoliomanager wurde zu Beginn des Geschäftsjahres um einen Senior Portfoliomanager verstärkt, ergänzt wurde das Aktienteam im Frühjahr 2023 um zwei weitere Portfoliomanager.

Neben dem Hauptsitz in Singen besteht jeweils ein Büro in Bad Homburg und Baden-Baden.

Sämtliche Gesellschaftsanteile der TBF Global Asset Management GmbH ("TBF") werden von der TBF GmbH ("Muttergesellschaft") gehalten. Die TBF GmbH bildet zusammen mit ihrer weiteren Tochtergesellschaft TBF Sales and Marketing GmbH die "TBF-Gruppe". Die Muttergesellschaft hat die Zielsetzung, die Finanzierung und Eigenkapitalstruktur von TBF und somit ihren finanziellen Leistungsfaktor unabhängig von Marktschwankungen und Ertragschancen sicherzustellen.

Unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren zur Unternehmenssteuerung stellen der sich aus dem betreuten Volumen ergebende Provisionsertrag sowie das Jahresergebnis dar. Sobald kritische Parameter unterschritten werden, werden entsprechende Maßnahmen zur Kostensenkung eingeleitet.

1.5 ESG

Als Unterzeichner der UN Principles for Responsible Investing (PRI) verpflichtet sich TBF Global Asset Management, ESG-Faktoren in die Analyse- und Entscheidungsprozesse einzubeziehen sowie in der Investitionspolitik zu berücksichtigen.

Wir arbeiten mit dem Ansatz der ESG-Integration, d.h. wir beziehen ESG-Indikatoren in den gesamten Investmentprozess ein. Die hierzu notwendigen Daten erhalten wir von MSCI ESG Research LLC sowie aus den Unternehmensveröffentlichungen.

Unsere Fonds streben als Anlageziel einen möglichst hohen Wertzuwachs an und berücksichtigen fondsspezifische ESG-Strategien, die in den Verkaufsprospekten detailliert beschrieben werden. Die Verkaufsprospekte und weitere Informationen zu den ESG-Kriterien sind im Downloadbereich der Fonds auf unserer Homepage abrufbar. Hier finden sich zu den einzelnen Fonds ESG-Factsheets, die monatlich aktualisiert werden und unter anderem Informationen zum ESG-Rating der Fonds sowie dem CO 2 -Fußabdruck oder etwaigen Kontroversen zeigen.

2. Darstellung der Lage

2.1 Vermögenslage

Die Vermögenslage der TBF ist deutlich von ihrem Eigenkapital sowie den in der Liquiditätsreserve gehaltenen Fondsanteilen und den Forderungen an Kreditinstitute bzw. Kunden bestimmt.

Zum Bilanzstichtag 2023 verfügt die TBF über ein Eigenkapital von T€ 3.786 (Vorjahr: T€ 4.667). Die Eigenkapitalquote beträgt damit rund 80% und liegt damit über Vorjahresniveau (Vorjahr: 74%). Mit ihrer Eigenkapitalausstattung erfüllte die TBF im Jahr 2023 die von der BaFin und der Deutschen Bundesbank überwachte Eigenmittelanforderung gemäß Artikel 11 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2019/2033 (IFR). Aufgrund ihres Geschäftsmodells ist TBF als Kleines und nicht verflochtenes Wertpapierinstitut eingestuft. Die sich hieraus ergebenden Anforderungen an die fixen Gemeinkosten gemäß Artikel 13 IFR wurden von TBF stets eingehalten.

Durch Einstellung von Gewinnen in die anderen Gewinnrücklagen hat die TBF in der Vergangenheit eine gute Grundlage für eine solide Weiterentwicklung der Gesellschaft gelegt. Unter Einbezug der bestehenden Vermögensschadenhaftpflichtversicherung sowie sieht sich TBF in der Lage z. B. Rechtsrisiken, eine ausreichende Kapitalausstattung entgegensetzen zu können.

Durch das zwischen der Muttergesellschaft und TBF geschlossenen Nachfolgevertrag zum Masteragreement besteht auch weiterhin die Verpflichtung der Muttergesellschaft zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes durch Weiterfinanzierung der TBF für mindestens 12 Monate.

Die Forderungen an inländische Kreditinstitute in Höhe von T€ 408 (Vorjahr: T€ 205) sind sämtlich täglich fällig. Die Forderungen an Kunden in Höhe von T€ 348 (Vorjahr: T€ 759) bestehen im Wesentlichen gegenüber Kapitalverwaltungsgesellschaften und sind in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2023 vollständig eingegangen.

Entsprechend der vorliegenden Erlaubnis für Eigengeschäfte nach § 15 Abs. 3 WpIG wird seit 2015 ein Teil der liquiden Mittel in von TBF betreuten Fonds investiert (im Jahr 2023: T€ 3.204, Vorjahr: T€ 5.058). Diese Fondsanteile sind handelsrechtlich der Liquiditätsreserve zugeordnet. Die Anlagen sind ausschließlich dem aufsichtlichen Anlagebuch zuzuordnen und haben eine angestrebte Mindesthaltedauer von sechs Monaten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 546 (Vorjahr: T€ 1.206) bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft (T€ 200).

In 2023 waren keine Rückstellungen für Steuern zu bilden (Vorjahr: T€ 57). Die anderen Rückstellungen in Höhe von T€ 134 (Vorjahr: T€ 70) resultieren im Wesentlichen aus den Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Beiträge, Personalkosten, Archivierungskosten, nicht abziehbare Vorsteuer und Jahresabschlussprüfungskosten.

2.2 Finanz- und Liquiditätslage

Die Finanz- und Liquiditätslage lässt sich anhand folgender Leistungsindikatoren charakterisieren: Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Jahr 2023 T€ 1.590 (Vorjahr: T€ -1.859) und ist im Wesentlichen durch den Verkauf von Finanzinstrumente der Liquiditätsreserve sowie die Abnahme der sonstigen Verbindlichkeiten geprägt. Durch die im Berichtsjahr vorgenommene Ausschüttung ergab sich ein Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ -1.090 (Vorjahr: ausgeglichener Cashflow). Ferner fielen Auszahlungen in Höhe von T€ 297 für das Sachanlagevermögen und immaterielle Anlagewerte an. Der Finanzmittelfonds stieg damit im Jahr 2023 insgesamt um T€ 203 und beträgt nunmehr T€ 408.

Als Finanzportfolioverwalter verfügt die TBF typischerweise nicht über eine nennenswerte Barreserve, insbesondere nicht über Zentralbankguthaben. Aus diesem Grund wurden entgegen DRS 21 (Anlage 2) die Sichtguthaben bei Geschäftsbanken dem Finanzmittelfonds in Höhe von T€ 408 (Vorjahr: T€ 205) zugeordnet, da sie primär dazu dienen, den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Die Liquidität der Gesellschaft war im Jahr 2023 stets geordnet und die Zahlungsfähigkeit jederzeit gewährleistet.

Die Finanzierung der TBF ist durch ein hohes Maß an Eigenfinanzierung gekennzeichnet. Ziel des Finanzmanagements ist es, die Unabhängigkeit von Fremdkapital beizubehalten und so das Risiko von negativen Veränderungen im Zinsniveau gering zu halten. Wir sehen das Eigenkapital als einen finanziellen Leistungsfaktor an, der sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder positiv entwickelt hat. Die Anforderungen aus der IFR an die Liquidität erfüllt TBF problemlos mittels Kontokorrentguthaben und der gehaltenen Fondsanteile.

2.3 Ertragslage

Im Jahr 2023 wurden Provisionserträge von T€ 5.686 generiert (Vorjahr: T€ 6.010), was einem Rückgang von rd. 5% entspricht. Ursächlich hierfür sind u. a. die Konkurrenz durch passive Investments, gestiegene Zinsen sowie Direktanlagen in Staatsanleihen. Diese Faktoren bedingen eine allgemein schwierige Absatzlage für Investmentfonds.

Die Provisionsaufwendungen erhöhten sich im Geschäftsjahr dagegen leicht von T€ 266 auf T€ 397. Gleichzeitig reduzierten sich die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen von T€ 5.440 auf T€ 5.159. Darin enthalten sind Personalaufwendungen in Höhe von T€ 1.615.

Ein Vergleich der Angaben mit denen des Vorjahres ist nur eingeschränkt möglich, da in den Vorjahren Personal- und andere Dienstleistungen überwiegend von der Gesellschafterin bezogen wurden, siehe auch Erläuterungen im Anhang unter I Allgemeine Angaben und Rechnungslegungsgrundlagen.

Im Berichtszeitraum konnten zudem Einmalerträge in Höhe von TEUR 199 (Vorjahr: T€ 1.031) aus Verkäufen von Fondsanteilen und Zuschreibungen zu Wertpapieren sowie Performance- Fees (TEUR 778) erzielt werden.

Das Jahresergebnis für 2023 in Höhe von T€ 210 (Vorjahr: T€ 1.090) liegt im Rahmen der Erwartungen. Das Ziel, ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen, wurde erreicht.

2.4 Gesamtbeurteilung

Trotz der in 2.3 beschriebenen weiteren Reduzierung bei den ordentlichen Provisionserlösen, konnte TBF sich im zweiten Jahr in Folge gut von anderen Mitbewerbern am Markt durch eine gute Performance hervorheben. Daher konnte auch in 2023 eine Performance-Fees erzielt werden, durch die das leicht positive Ergebnis erzielt werden konnte, so dass wir mit der Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage insgesamt noch zufrieden sind.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht inklusive Internem Kontrollsystem (IKS)/Risikomanagementsystem

- Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung -

3.1 Risiken und Risikomanagement - Internes Kontrollsystem

Das Risikomanagement von TBF fußt auf einer laufenden Beurteilung der identifizierten Risiken. Hierbei stellen das Vermeiden und Reduzieren von wesentlichen Risiken sowie die Erhaltung der Unabhängigkeit von Markteinflüssen und Investorenverhalten die Ziele des Risikomanagements dar. Vergleichbares gilt auch für die Eigengeschäfte. Hier verfolgen wir das Ziel, dass das investierte Vermögen mittelfristig bei einer geringen Volatilität einen konstanten Zuwachs zeigt.

Die Gesellschaft ist bei ihrer Tätigkeit wie im Vorjahr folgenden Risiken ausgesetzt:

• Marktrisiko:

Marktpreisrisiken können sich über die negative Beeinflussung der Berechnungsgrundlagen für Provisionen auswirken. Sie bestehen u. a. in Form von Kurs- und Währungsrisiken. Diesen Risiken wird durch ein geeignetes Management der betreuten Portfolien auf Basis der Ergebnisse der von TBF eingesetzten Fundamentaldatenbank und entsprechender Risikomanagementprozesse entgegengewirkt.

Zur Anlage von Liquidität war TBF im Berichtsjahr in gewissem Umfang selbst in Finanzinstrumente (ausschließlich Anlagebuch) investiert und damit in diesem Umfang auch direkt Kurs-, Zins- und Währungsrisiken ausgesetzt.

Investiert wurde und wird ausschließlich in Investmentfonds, die durch TBF gemanagt werden. Hierdurch ist das Risiko für TBF messbar und gut steuerbar.

Daneben bestehen Guthaben in fremden Währungen, denen jedoch laufende zukünftige Verbindlichkeiten in gleicher Währung gegenüberstehen. Somit bestehen hierin keine nennenswerten Währungsrisiken.

Insgesamt bleibt das Marktrisiko das wesentliche Risiko, dem sich die TBF ausgesetzt sieht.

• Adressenrisiko:

Potentielle Adressenausfallrisiken bestehen im Wesentlichen in der Anlage der liquiden Mittel bei inländischen und ausländischen Geschäftsbanken. Dieses Risiko wird von der Gesellschaft als gering eingeschätzt.

• Liquiditätsrisiko:

TBF hält die liquiden Mittel derzeit in Form von Kontoguthaben und Tagesgeldern, so dass dieses Risiko als gering angesehen werden kann. Die Überwachung der Ertragssituation erfolgt mittels Planungsrechnungen und kurzfristiger Erfolgsrechnungen. Dies erlaubt ein kurzfristiges Anpassen der Ausgaben und so ein positives Einwirken auf die Liquidität.

• Operationelle Risiken:

Operationelle Risiken bestehen in Form von Rechtsrisiken und Betriebsrisiken. TBF begegnet diesen Risiken durch Rechtsberatung und Schulung der Mitarbeiter. Des Weiteren hat die Gesellschaft ein Notfallkonzept entwickelt, das die Daten vor Verlust schützen und ein jederzeitiges Arbeiten aus dem Homeoffice oder von einem anderen Standort gewährleisten soll.

Somit ist eine Weiterführung des Geschäftsbetriebs auch bei größerer lokaler Schädigung eines Firmenstandorts möglich. Vorteilhaft sind hierbei die dezentrale Struktur und die Verteilung des Portfoliomanagements auf mehrere Standorte. Im Notfallplan ist auch ein Pandemieplan enthalten.

Durch die ständige Anpassung der IT-Landschaft und die Nutzung neuer Anwendungen werden die organisatorischen Abläufe permanent optimiert und das mit ihnen verbundene Risiko reduziert. Insgesamt schätzen wir bei geringen Eintrittswahrscheinlichkeiten die möglichen Auswirkungen der operationellen Risiken aufgrund der getroffenen Maßnahmen als gering ein.

• Konzentrationsrisiken:

TBF verfügt, soweit uns hierzu Informationen vorliegen, bereits über eine breit gefächerte "Kundenstruktur". Dies lässt sich insbesondere anhand der in den Fonds investierten Institutionen und Personen nachvollziehen.

Dennoch bestehen in Verbindung mit einigen großen Mandaten gewisse Konzentrationsrisiken. Durch Erhöhung der Attraktivität für Investoren und durch gesundes Wachstum, das heißt Vergrößerung der Kundenanzahl im institutionellen Bereich, sollen diese Abhängigkeiten sukzessive abgebaut werden.

Durch geeignete Marketing-Maßnahmen arbeitet unsere Schwestergesellschaft TBF Sales and Marketing GmbH über Finanzintermediäre darauf hin, dass die durch uns betreuten Fonds auch einem breiteren Publikum bekannt und dann auch nachgefragt werden. Wir sehen hierin einen Beitrag zur Senkung der Konzentrationsrisiken.

TBF verfügt über ein jährlich aktualisiertes Risikohandbuch. Darüber hinaus erstellt TBF quartalsweise ein Risikoreporting, in dem bestehende Risiken bewertet und transparent gemacht werden.

Zur Ermittlung der Risikotragfähigkeit wird entsprechend quartalsweise die Risikodeckungsmasse bestimmt und den bewerteten Risiken gegenübergestellt. Unsere Berechnungen zeigten für 2023 eine immer ausreichende Risikodeckung.

Die Bewertung der Risiken erfolgt bei den Marktpreisrisiken durch Simulationen verschiedener Marktbewegungen bzw. in Bezug auf den Eigenbestand mit einer Volatilitätsbetrachtung. In Bezug auf Adressenrisiken und operationelle Risiken werden Ansätze verwendet, die sich an dem Standardansatz der CRR orientieren. Das Risikomanagement beinhaltet auch einen mehrjährigen Kapitalplanungsprozess, mit dem der Kapitalbedarf der nächsten beiden Jahre bei verschiedenen Geschäftsentwicklungen unter Einbeziehung der Planungen abgebildet wird.

Ferner überwacht die Compliance-Stelle die Kontrolle der Einhaltung der relevanten gesetzlichen Anforderungen durch TBF.

Das Risikomanagement entspricht somit den bankaufsichtsrechtlichen Anforderungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, die in den Mindestanforderungen an das Risikomanagement ("MaRisk") definiert wurden.

3.2 Chancen und Prognosebericht

Das erste Quartal 2024 war bisher eher ein "Risk-on" Vierteljahr. Die Renditen der "sicheren" Renten stiegen erneut an, während Aktien- und Kreditmärkte Zugewinne verzeichnen konnten. Im weiteren Verlauf des Jahres werden die Zentralbanken der entwickelten Welt vermehrt im Fokus stehen. Welche der großen Zentralbanken werden den Startschuss für Zinssenkungen geben? Nachdem die übermäßige Euphorie der Märkte vom Beginn des Jahres auf das Niveau der sogenannten "Dot-Plots" des FOMC eingeschrumpft wurde, geht man nun fast einhellig davon aus, dass der Startschuss im Sommer erfolgt und drei Zinsschritte á 25 Basispunkte folgen werden. Dem würden die Europäische Zentralbank und Bank of England sehr wahrscheinlich folgen.

Rückläufige Inflation und sinkende Leitzinsen sollten dann Kursgewinne an den Rentenmärkten möglich machen. Die wachsende Unsicherheit über die weiteren Konjunkturaussichten und die immer näher rückenden Präsidentschaftswahlen in den USA könnten dämpfend für weitere Zuwächse an den Aktienmärkten sein.

Die relativ gute Performance der TBF Produkte gegenüber den Konkurrenzfonds führt zu einem optimistischen Bild für 2024. Sollte die Kaufzurückhaltung bei den Privat- wie auch den institutionellen Kunden wieder abebben, sollte TBF auf einer guten Basis stehen, um von dem kommenden Marktumfeld zu profitieren.

Ziel ist es, die Kundenbasis im Geschäft mit institutionellen Kunden weiter auszubauen, aber auch die bestehenden Kundenverbindungen durch intensive Pflege sowie eine individuelle Serviceleistung bei einem weiterhin hohen Maß an Transparenz noch zu verbessern. Die entsprechenden organisatorischen Strukturen hierfür sind vorhanden.

Innerhalb der TBF-Gruppe verfügen wir über die notwendigen Mittel, auch im Jahr 2024 die Leistungsfaktoren unserer Arbeit weiterzuentwickeln und so weiterhin eine qualitativ hochwertige Arbeit für die betreuten Fonds und die dahinterstehenden Investoren erbringen zu können.

Wir gehen davon aus, dass wir im Jahr 2024 ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen werden. Hierbei haben wir unterstellt, dass wir auch für schwierige Marktphasen gut gerüstet sind und im Jahresverlauf 2024 die betreuten Assets under Management wieder leicht ausbauen können. Wir rechnen im Verlauf des Geschäftsjahres 2024 und in den Folgejahren mit wieder kontinuierlich steigenden Volumina bei einer ähnlichen Margensituation.

 

Singen, den 30. März 2024

TBF Global Asset Management GmbH

Geschäftsführung

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023

TBF Global Asset Management GmbH, Singen

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 1,86 0,00
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 408.028,59 205.155,23
3. Forderungen an Kunden 347.904,80 758.602,41
4. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 3.203.681,87 5.057.739,71
5. Immaterielle Anlagewerte:
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.000,00 0,00
6. Sachanlagen 151.429,00 0,00
7. Sonstige Vermögensgegenstände 580.940,64 258.074,66
8. Rechnungsabgrenzungsposten 47.055,18 6.828,20
Summe der Aktiva 4.747.041,94 6.286.400,21

Passivseite

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 15.742,14 21.550,26
- darunter: gegenüber Wertpapierinstituten EUR 15.121,96 (im Vorjahr: EUR 21.550,26) -
2. Sonstige Verbindlichkeiten 546.014,71 1.206.249,21
3. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 0,00 56.512,00
b) andere Rückstellungen 133.900,00 70.300,00
133.900,00 126.812,00
4. Fonds für allgemeine Bankrisiken 265.000,00 265.000,00
5. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
b) Kapitalrücklage 160.000,00 160.000,00
c) Gewinnrücklagen
ca) andere Gewinnrücklagen 2.625.076,60 2.625.076,60
d) Bilanzgewinn 951.308,49 1.831.712,14
3.786.385,09 4.666.788,74
Summe der Passiva 4.747.041,94 6.286.400,21

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 0,00 365,21
2. Laufende Erträge
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 1.156,67 1.175,36
3. Provisionserträge 5.685.623,29 6.010.364,76
4. Provisionsaufwendungen 397.403,16 266.342,92
5.288.220,13 5.744.021,84
5. Sonstige betriebliche Erträge 52.559,04 12.077,12
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 1.419.857,33 0,00
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 195.232,53 0,00
- darunter: für Altersversorgung EUR 576,00 (im Vorjahr: EUR 0,00) 1.615.089,86 0,00
b) andere Verwaltungsaufwendungen 3.543.749,08 5.439.996,43
5.158.838,94 5.439.996,43
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 137.179,34 0,00
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.376,08 11.289,34
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 64.051,57
10. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapien sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 199.292,16 1.030.768,38
11. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 243.833,64 1.273.070,57
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 34.281,83 183.115,11
13. Jahresüberschuss 209.551,81 1.089.955,46
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 741.756,68 741.756,68
15. Bilanzgewinn 951.308,49 1.831.712,14

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben und Rechnungslegungsgrundlagen

Die Gesellschaft ist unter ihrer Firma TBF Global Asset Management GmbH beim Amtsgericht Freiburg unter der Nummer HR B 541 672 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Singen am Hohentwiel.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den allgemeinen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für eine große Kapitalgesellschaft, des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie nach der auch für Wertpapierinstitute geltenden Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung - RechKredV) aufgestellt.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (Going-Concern-Prinzip.)

Die Gesellschaft wird gemäß § 340a HGB wie eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB behandelt.

Die Gliederung des Jahresabschlusses richtet sich nach § 330 Abs. 1 und Abs. 2 HGB. Dabei wird anstelle der Vorschriften über die Gliederung der Bilanz nach § 266 HGB das Formblatt 1 und für die Gewinn- und Verlustrechnung statt der in § 275 HGB enthaltenen Gliederung das Formblatt 3 des § 2 Abs. 1 der RechKredV verwendet.

Ein Vergleich der Angaben mit denen des Vorjahres ist nur eingeschränkt möglich, da in den Vorjahren Personal- und andere Dienstleistungen überwiegend von der Gesellschafterin bezogen und daher die korrespondierenden Aufwendungen unter den anderen Verwaltungsaufwendungen gezeigt wurden. Im Berichtsjahr waren die entsprechenden Verträge für den Geschäftsbetrieb von der Gesellschaft selbst abgeschlossen. Zur Verbesserung der Transparenz der Auswirkungen wurde daher bei wesentlichen Posten eine Vergleichsangabe angeben.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird nach den Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB vorgenommen, sofern nicht die Sondervorschriften der §§ 340e ff. HGB zur Anwendung kommen.

Forderungen an Kreditinstitute und Kunden werden zum Nennwert bilanziert. Erkennbaren Risiken im Kreditgeschäft wird, soweit erforderlich, durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Forderungen, die auf ausländische Währung lauten, werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Erträge aus der Währungsumrechnung werden dabei sofort vereinnahmt, sofern die entsprechenden Vermögensgegenstände bzw. Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger haben. Die Ergebnisse aus der Währungsumrechnung werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen (Bruttoprinzip).

Der Posten Forderungen an Kreditinstitute enthält Beträge, die auf fremde Währung lauten.

Unter dem Posten Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere werden börsenfähige und börsennotierte Investmentanteile ausgewiesen, die der Liquiditätsreserve zugeordnet sind. Der Ansatz der Wertpapiere erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Erworbene immaterielle Anlagewerte werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Immaterielle Anlagewerte werden linear über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Bewegliche Sachanlagegüter werden grundsätzlich linear über eine Nutzungsdauer von 3 - 15 Jahren abgeschrieben. IT-Hardware wird nach steuerlichen Grundsätzen über ein Jahr abgeschrieben, da handelsrechtlich von untergeordneter Bedeutung. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 1.000 werden im Jahr der Anschaffung grundsätzlich voll abgeschrieben.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert.

Dem Rechnungsabgrenzungsposten liegen laufzeitabhängige Ausgaben zugrunde, die künftig zu Aufwand führen.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag.

In den Verbindlichkeiten sind Beträge enthalten, die auf fremde Währung lauten.

Die anderen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr werden nicht abgezinst.

Der Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB ist nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung im Hinblick auf das besondere Risiko des Finanzdienstleistungsgeschäfts gebildet.

III. Angaben zur Bilanz

Die täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute bestehen gegenüber zwei inländischen Kreditinstituten. Sie werden teilweise in fremder Währung (Schweizer Franken und US Dollar) unterhalten.

Die Forderungen an Kunden betragen T€ 348 (VJ: T€ 759) und haben eine Restlaufzeit von weniger als 3 Monaten.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr mehr als 10% des Sondervermögens TBF Offensiv im Bestand gehalten, um hierdurch eine betriebswirtschaftlich angemessene Liquiditätssteuerung vorzunehmen. Die Bilanzierung erfolgte zu Anschaffungskosten nach dem strengen Niederstwertprinzip. Eine Kursreserve besteht nicht. Ausschüttungen wurden im Geschäftsjahr aus diesem Sondervermögen nicht vereinnahmt. Die Rückgabe des Sondervermögens ist börsentäglich möglich.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 581 (VJ: T€ 258) beinhalten fast ausschließlich Steuerforderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als 3 Monaten.

Der Gesamtbetrag der Fremdwährungsaktiva beträgt T€ 57 (VJ: T€ 55).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden in Höhe von T€ 16 (VJ: T€ 22) haben eine Restlaufzeit von weniger als 3 Monaten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 546 (VJ: T€ 1.206) sind Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft (verbundenes Unternehmen) in Höhe von T€ 200 (VJ: T€ 1.117) sowie gegenüber weiteren verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 13 (VJ: T€ 51) enthalten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als 3 Monaten.

Die anderen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen, Beiträge, Personalkosten, Archivierungskosten, nicht abziehbare Vorsteuer und Jahresabschlussprüfungskosten gebildet.

Die Rückstellungen haben mit Ausnahme der Rückstellung für Archivierungskosten eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Auf eine Abzinsung der Rückstellung für Archivierungskosten wurde verzichtet, da unterstellt wurde, dass künftige Preissteigerungen dem Abzinsungsbetrag entsprechen.

Der Gesamtbetrag der Fremdwährungspassiva beträgt T€ 36 (VJ: T€ 23).

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Provisionserträge resultieren in der Regel aus Finanzportfolioverwaltung und werden weitgehend im Inland erzielt.

Die Provisionsaufwendungen entfallen hauptsächlich auf weitergereichte Provisionen sowie bezogene Research-Leistungen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Erstattung von Aufwendungen (T€ 45), Erstattungen nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz (T€ 4) sowie aus Währungsumrechnungsdifferenzen (T€ 4).

Die Personalaufwendungen betragen im Geschäftsjahr T€ 1.615. Im Vorjahr waren die Personalaufwendungen (T€ 1.050) aufgrund der unter Abschnitt I dargestellten vertraglichen Bedingungen unter dem Posten andere Verwaltungsaufwendungen ausgewiesen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren in voller Höhe aus Währungsumrechnungsdifferenzen.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen gegenüber der Gesellschafterin für die Sicherstellung der Finanzierungs- und Eigenkapitalstruktur sowie die Übernahme bestimmter Dienstleistungen. Der Vertrag wurde auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Hieraus ergeben sich jährliche fixe Aufwendungen in Höhe von T€ 702 sowie variable Aufwendungen in Höhe von T€ 766. Des Weiteren wurde ein Untermietvertrag mit der Gesellschafterin mit unbestimmter Laufzeit abgeschlossen, die jährlichen Aufwendungen hieraus betragen T€ 104.

Weitere finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Researchverträgen, Mietverträgen sowie Leasingverträgen. Hieraus ergeben sich künftige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von rund € 1,6 Mio., davon sind € 0,8 Mio. in 2024 fällig.

Die Gesellschaft hat darüber hinaus die Funktionen der Gehalts- und Finanzbuchhaltung sowie die Erstellung der Handels- und Steuerbilanzen an eine Steuerberatungskanzlei ausgelagert. Darüber hinaus erfolgte das Outsourcing für die Funktionen des Compliance- und Geldwäsche-Beauftragten an eine Steuerberatungsgesellschaft. Die Gesellschaft wendete hierfür im Geschäftsjahr 2023 insgesamt Aufwendungen in Höhe von T€ 117 auf. Durch die Auslagerungen wurden effiziente und kostenbewusste Prozesse implementiert. Die Verträge verfügen über angemessen kurze Kündigungsfristen.

Die Gesellschaft hat mit einem über die Gesellschafterbeziehung nahestehenden Unternehmen sowie der Gesellschafterin verschiedene Dienstleistungsverträge abgeschlossen. Hieraus resultieren Aufwendungen in Höhe von insgesamt T€ 1.819. Die vorstehend genannten Aufwendungen in Höhe von insgesamt T€ 1.572 sind hierin enthalten.

Darüber hinaus besteht mit der Schwestergesellschaft eine Vergütungsvereinbarung aus der Aufwendungen in Höhe von insgesamt T€ 34 (VJ: T€ 34) resultieren.

Weitere Verträge mit nahestehenden Personen bestehen nicht.

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind.

Die Gesellschafterversammlung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von T€ 951 auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführer waren:

Herr Peter Dreide

Chief Investment Officer

Frau Nicole Kerstin Thome

Chief Operating Officer

Herr Guido Barthels

Chief Executive Officer

(seit 15. Februar 2024)

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 13 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, bei einer Vergleichsangabe von 10 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Vorjahr

Das Honorar für den Abschlussprüfer betrug im Geschäftsjahr T€ 31. Davon entfielen T€ 17 auf die Jahresabschlussprüfung und T€ 14 auf andere Bestätigungsleistungen.

 

Singen, den 07. März 2024

TBF Global Asset Management GmbH

Geschäftsführung

Peter Dreide

Nicole Thome

Guido Barthels

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Umbuchungen Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Anlagewerte
Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 12.900,00 0,00 0,00 12.900,00
0,00 12.900,00 0,00 0,00 12.900,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 12.000,00 0,00 0,00 12.000,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 235.359,24 0,00 0,00 235.359,24
Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 36.349,10 0,00 0,00 36.349,10
0,00 283.708,34 0,00 0,00 283.708,34
0,00 296.608,34 0,00 0,00 296.608,34
Wertberichtigungen
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro
I. Immaterielle Anlagewerte
Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 4.900,00 0,00 4.900,00
0,00 4.900,00 0,00 4.900,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.400,00 0,00 2.400,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 93.530,24 0,00 93.530,24
Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 36.349,10 0,00 36.349,10
0,00 132.279,34 0,00 132.279,34
0,00 137.179,34 0,00 137.179,34
Buchwerte
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Anlagewerte
Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.000,00 0,00
8.000,00 0,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.600,00 0,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 141.829,00 0,00
Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
151.429,00 0,00
159.429,00 0,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TBF Global Asset Management GmbH, Singen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TBF Global Asset Management GmbH, Singen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TBF Global Asset Management GmbH, Singen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 17. Juni 2024

GREIS & BROSENT GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Brosent, Wirtschaftsprüfer

Dieses Dokument ist elektronisch signiert.

Gesellschafterbeschluss

Die Unterzeichnende, vertreten durch die Geschäftsführerin Nicole Thome, ist die alleinige Gesellschafterin der TBF GLOBAL ASSET MANAGEMENT GmbH mit dem Sitz in Singen. Unter Verzicht auf alle Formen und Fristen der Abhaltung und Einberufung einer Gesellschafterversammlung hält sie hiermit eine Gesellschafterversammlung der

TBF GLOBAL ASSET MANAGEMENT GmbH

ab und beschließt einstimmig, was folgt:

1.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wird in der geprüften Fassung vom 17.06.2024 hiermit festgestellt.

2.

Den Geschäftsführern wird Entlastung erteilt.

3.

Der für 2023 ausgewiesene Bilanzgewinn der Gesellschaft beträgt € 951.308,49 und wird auf neue Rechnung vorgetragen.

4.

Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.

 

Singen, den 02.07.2024

TBF GmbH

vertreten durch die Geschäftsführerin Nicole Thome

Aktuelle Berichte und Vollvolumen-Zugriff auf alle Geschäftsjahre. API-Key holen →

Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

  • Aktueller Auszug (AD)
  • Chronologischer Auszug (CD)
  • Strukturierte Inhalte (SI, XML)
  • Gesellschafterliste
  • Satzung / Gesellschaftsvertrag
Mit API-Key abrufen API-Key holen →

Website-Inhalt

Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.

  • Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Mit API-Key abrufen API-Key holen →
Profil · Finanzen · Personen · Dokumente

Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen

Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.

  • Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
Alle Felder mit API-Key freischalten API-Key holen →
Code · AI-Agents · No-Code · Workflows

In jeden Stack einbaubar

Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.

Diese Daten in Ihrer App

Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.