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Technologiegründerfonds Sachsen III Basic GmbH & Co. KG GmbH & Co. KG

Dresden ·HRA 11685 Dresden ·tgfs.de
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Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

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Stammdaten

Rechtsform
GmbH & Co. KG
Anschrift
01309 Dresden
Handelsregister
HRA 11685, Dresden
Branche
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Erwerb und Verwaltung von Unternehmensbeteiligungen Venture-Capital-Finanzierungen Seed-Finanzierungen Start-up-Finanzierungen Managementunterstützung Mentoring Strategische Beratung Zugang zu Investoren-Netzwerken Offene Beteiligungen an Start-ups (in der Regel <50 %) Eigenkapital- und eigenkapitalähnliche Finanzierungen Brückenfinanzierungen Ko-Investments mit privaten Risikokapitalfonds Unternehmensbeteiligungen Venture Capital Seed-Finanzierung Start-up-Finanzierung Managementunterstützung Technologie-Start-ups Eigenkapitalinvestor Beteiligungsmanagement

Finanzen

Mitarbeiter 2024
0
Bilanzsumme 2024
3,97 Mio. €
Jahresergebnis 2024
−531.821 €
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Bilanz

2024
Aktivseite 3,97 Mio
  • Umlaufvermögen 100,0 % 3,97 Mio
Passivseite 3,97 Mio
  • Eigenkapital 99,4 % 3,95 Mio
  • Rückstellungen 0,6 % 22,4 k
  • Verbindlichkeiten 0,1 % 2,1 k
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Bilanzdaten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 61,4 k
  • Erträge aus Beteiligungen 91,6 % 56,2 k
  • Sonstige betriebliche Erträge 6,8 % 4,2 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,7 % 1,0 k
Aufwendungen 593,2 k
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 100,0 % −593,2 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −531,8 k
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Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Beteiligungen an

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Historie

  1. 2023
  2. 14.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Technologiegründerfonds Sachsen III Basic GmbH & Co. KG · Persönlich haftender Gesellschafter
  3. 14.02.
    Ersteintragung
    Technologiegründerfonds Sachsen III Basic GmbH & Co. KG
  4. 14.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Technologiegründerfonds Sachsen III Basic GmbH & Co. KG · Kommanditist
  5. 14.02.
    Änderung der Vertretungsregelung
    Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln.
  6. 14.02.
    Adressänderung
    Technologiegründerfonds Sachsen III Basic GmbH & Co. KG
  7. 14.02.
    Namensänderung
    Technologiegründerfonds Sachsen III Basic GmbH & Co. KG
  8. 14.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Technologiegründerfonds Sachsen III Basic GmbH & Co. KG · Kommanditist
  9. 14.02.
    Sitzänderung
    Technologiegründerfonds Sachsen III Basic GmbH & Co. KG
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Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 25. März 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

Technologiegründerfonds Sachsen III Basic GmbH & Co. KG

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 14.02.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 14. Februar bis 31. Dezember 2023

1. Grundlagen der Technologiegründerfonds Sachsen III Basic GmbH & Co. KG

1.1. Geschäftsmodell

Die Technologiegründerfonds Sachsen III Basic GmbH & Co. KG (TGFS III Basic) wurde im Januar 2023 gegründet. Kommanditisten (Investoren) der Gesellschaft sind die Technologiegründerfonds Sachsen Holding GmbH & Co. KG (TGFS Holding) als Gründungskommanditist und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH (MBG) als geschäftsführender Kommanditist.

Zweck der Gesellschaft besteht im Erwerb, Halten und Verwalten sowie in der Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen im Sinne des Gesetzes über die Unternehmensbeteiligungsgesellschaften in der jeweils geltenden Fassung im eigenen Namen und auf eigene Rechnung. Das Beteiligungsangebot richtet sich an technologieorientierte und wissensbasierte Unternehmensgründer und Unternehmen mit Sitz, Betriebsstätte oder Niederlassung im Freistaat Sachsen und Geschäftsmodellen mit einem eher regionalen Fokus und eher linear wachsenden Geschäftsmodellen.

Zur Errichtung und zum Management des sächsischen Risikokapitalfonds "TGFS 3" wurde die Gesellschaft zusammen mit der Technologiegründerfonds Sachsen III GmbH & Co. KG (vormals Technologiegründerfonds Sachsen Interim GmbH & Co. KG) errichtet. Es bestehen zwei Subfonds zur Finanzierung potenziell skalierender Geschäftsmodelle (TGFS III) und zur Finanzierung eher linear wachsender Geschäftsmodelle (TGFS III Basic). Das Management der für den Fonds TGFS III Basic gegründeten Technologiegründerfonds Sachsen III Basic GmbH & Co. KG erfolgt durch die MBG. Die VF Management GmbH & Co. KG (vormals Technologiegründerfonds Sachsen Management GmbH & Co. KG) ist geschäftsführender Kommanditist der Technologiegründerfonds Sachsen III GmbH & Co. KG. Zwischen der MBG und der TGFS Management besteht eine Kooperationsvereinbarung. Gesellschafter der MBG sind Kreditinstitute, Wirtschaftsorganisationen, Unternehmen der Versicherungswirtschaft und Förderinstitutionen.

Für die Beschlüsse zum Erwerb von Unternehmensbeteiligungen hat die TGFS III Basic einen Investitionsausschuss. Diesem Gremium gehören die Mitglieder des Beteiligungsausschusses der MBG und Vertreter des Freistaates Sachsen an.

Der Fonds TGFS III Basic wird über die MBG und den Freistaat Sachsen kapitalisiert. Das Fondsvolumen beträgt € 20,0 Mio. Die Einzahlungsverpflichtungen der Kommanditisten sind zum Stichtag 31.12.2023 zu 13% (T€ 2.500) abgerufen.

Das Portfolio der TGFS III Basic umfasst zum Stichtag fünf Beteiligungsnehmer mit unterschiedlichen Geschäftstätigkeiten sowie unterschiedlichen Größen in Bezug auf Mitarbeiter und Umsatz.

1.2. Ziele und Strategie

Die TGFS III Basic beteiligt sich an jungen Unternehmen, die ein linear wachsendes Geschäftsmodell verfolgen und die Aussicht haben, sich in stabile kleine oder mittelständische Unternehmen zu entwickeln. Diese Unternehmen sind noch auf keinem Markt tätig (Seed-Phase) bzw. nach ihrem ersten kommerziellen Verkauf noch keine sieben Jahre gewerblich tätig (Start up-Phase). Die TGFS Basic begleitet diese Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Strategie mit dem Ziel der Unternehmenswertsteigerung und einer ertragreichen Weiterveräußerung der Beteiligungen.

Die Gesellschaft hat im Rumpfgeschäftsjahr ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen und ihren Fokus auf den Aufbau des Beteiligungsportfolios gerichtet.

Die Entwicklung in den Beteiligungsunternehmen war geprägt durch die Produktentwicklung und deren Markteinführung in einem herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft verzeichnete im Jahr 2023 trotz vorangegangener Inflationsschocks und einer Straffung der Geldpolitik eine bessere Entwicklung als erwartet und expandierte moderat. Trotz abflachender Inflation und gleichbleibender Zinsraten zeichnete sich kaum konjunkturelle Belebung ab. Dennoch ist die Weltwirtschaft im Jahr 2023 um 3,1% gewachsen und somit deutlich mehr als prognostiziert. 1

1 Institut für Weltwirtschaft (IfW), Kieler Konjunkturbericht Welt 2023|Q4 vom 13.12.2023

Die Wirtschaftsleistung im Euroraum 2 stagnierte beinahe bei lediglich 0,5% Zuwachs im abgelaufenen Jahr 2023. Ursachen für diese Entwicklung waren unter anderem, die schwache Entwicklung des privaten Verbrauchs innerhalb der Währungsunion, da in Folge der Inflation die Realeinkommen stark gesunken sind, sowohl der starke Rückgang der Exporte welcher den rechnerischen Expansionsbeitrag des Außenhandels negativ werden ließ, als auch die aufgrund der anhaltenden geldpolitischen Straffung ungünstigen Finanzierungsbedingungen. 3 Die Abnahmerate des Bruttoinlandsprodukts im deutschen Wirtschaftsraum fiel mit -0,3% deutlich geringer aus als erwartet (-0,5%). Maßgeblich für die Negativentwicklung waren die sinkende Auftragslage in der Industrieproduktion, die staatliche Konsolidierung im Bundeshaushalt und die mittlerweile abschwächende Hochinflationsphase. 4

2 Gemeinschaftsdiagnose im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz vom 27.03.2024

3 Institut für Weltwirtschaft (IfW), Kieler Konjunkturbericht Welt 2023|Q4 vom 13.12.2023

4 Institut für Weltwirtschaft (IfW), Kieler Konjunkturbericht Deutschland 2023|Q4 vom 12.12.2023

Der deutsche Beteiligungskapitalmarkt 5 verzeichnete im Jahr 2023 ein Investitionsvolumen von € 10,5 Mrd., wobei in allen Marktsegmenten Investitionsrückgänge verzeichnet wurden. Das Investitionsniveau blieb in dem herausfordernden Umfeld mit Konjunktursorgen, einem hohen Zinsgipfel und geopolitischen Krisen unter dem Vorjahreswert (2022: € 15,4 Mrd.). Investitionsschwerpunkte lagen wie im Vorjahr auf IKT, sowie Unternehmensprodukte und -dienstleistungen. Die Zahl der finanzierten Unternehmen ging auf 774 (2022: 979) zurück und setzte damit einen negativen Trend fort. Fast drei Viertel (ca. 560, 72 %) der finanzierten Unternehmen erhielten Venture Capital (Vorjahr: 69 %). Die Buy-Outs dominierten mit € 6,5 Mrd. (2022: € 8,8 Mrd.) bei den Investitionen dem Volumen nach, die Investitionen im Venture-Capital-Bereich beliefen sich auf € 2,5 Mrd. (2022: € 3,6 Mrd.). Dies ist ein deutlicher Rückgang nach den Rekordjahren 2021 und 2022, doch das Niveau lag deutlich über dem der Jahre 2020 und davor. Die Venture-Capital-Investitionen in Start-Ups sind gegenüber dem Vorjahr (€ 1,8 Mrd.) auf € 1,1 Mrd. gesunken. Von dem Investitionsvolumen entfielen € 269,6 Mio. auf 33 sächsische Unternehmen (2022: € 271,9 Mio., 41 Unternehmen). Das Fundraising erreichte € 4,9 Mrd. und damit 44 Prozent weniger als im Vorjahr (2022: 8,7 Mrd.), liegt jedoch annähernd auf dem Niveau der Jahre zuvor. Zu dieser rückläufigen Entwicklung hat maßgeblich der Einbruch von neu eingeworbenem Kapital im Venture-Capital-Bereich beigetragen, dessen Anteil von 74% auf 38% sank und nur 1,8 Mrd. (2022: 6,6 Mrd.) betrug. Das Volumen der Beteiligungsverkäufe ging lediglich von € 3,5 Mrd. in 2022 auf € 3,2 Mrd. in 2023 zurück.

5 Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V. (BVK), Der deutsche Beteiligungskapitalmarkt 2023, vorl. Datenstand vom 14. März 2024 (Daten unterliegen fortlaufender Aktualisierung)

Nach einer Investorenbefragung 6 stehen im Jahr 2023 weiterhin Unternehmen aus dem Bereich SaaS/Softwareentwicklung und zunehmend Climate-Tech-Unternehmen im Fokus der Venture-Capital-Investoren. Die Mehrheit der Investoren erwarten geringere Renditen für ihre Portfoliounternehmen und aufgrund von niedrigeren Bewertungen, eines massiven Anstiegs an Insolvenzen, dem Rückgang der Exit-Bewertungen, sowie eines geringeren Vorkommens von Trade Sales und deutlich weniger IPOs ist der Markt von Unsicherheit geprägt.

6 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Venture Capital Market Study 2023

Das Private-Equity-Geschäftsklima 7 in Deutschland blieb im Jahr 2023 weiterhin niedrig, was auf die nach wie vor schwierige Konjunkturlage zurückzuführen ist. Der Geschäftsklimaindikator zeigte eine leicht positive Entwicklung zum Jahresende auch aufgrund des stabil bleibenden Zinsniveaus. Sowohl die Geschäftslage als auch die Geschäftserwartungen haben sich gegenüber dem Vorjahr bedeutend verbessert, stehen jedoch immer noch im Minus. Das Venture-Capital-Geschäftsklima 8 in Deutschland ist im Jahr 2023 weiterhin niedrig geblieben, erholte sich indes gegenüber dem Vorjahr leicht. Aufgrund eines niedrigen Bewertungsniveaus wurden trotz einer hohen Anzahl an Exits niedrigere Exiterlöse generiert. Als Ursachen werden neben der harten Zinswende, geopolitische Krisen und das schwache Akquisitionsklima gesehen.

7 KfW, German Private Equity Barometer 4. Quartal 2023 vom 12. Februar 2024

8 KfW, German Venture Capital Barometer 4. Quartal 2022 vom 12. Februar 2024

2.2. Geschäftsentwicklung

Der Portfolioaufbau wurde im Jahr 2023 begonnen. Das Portfolio der TGFS III Basic umfasst zum Stichtag fünf Beteiligungsnehmer.

Der Investitionsausschuss der TGFS III Basic genehmigte in 2023 zugunsten von sieben Unternehmen Finanzierungen mit einem Commitment von insgesamt € 3,06 Mio. Im Rumpfgeschäftsjahr 2023 wurden € 1,70 Mio. an die Portfoliounternehmen ausgezahlt.

Zudem bestanden zum Stichtag bedingte Auszahlungsverpflichtungen gegenüber Portfoliounternehmen in Höhe von € 0,85 Mio.

2.3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Gesellschaft schloss das Rumpfgeschäftsjahr 2023 mit einem Fehlbetrag in Höhe von € 0,52 Mio. ab.

Die Erträge der Gesellschaft enthalten Erträge aus Entgelten und Weiterberechnungen von Kosten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus Management- und Strukturierungskosten von € 0,50 Mio. sowie Rechts- und Beratungskosten und Kosten für Buchführung, Jahresabschluss und Jahresabschlussprüfung zusammen.

Der Beteiligungsbestand der TGFS III Basic ist in der Bilanz mit € 1,72 Mio. ausgewiesen.

Das Eigenkapital der TGFS III Basic ist mit € 1,98 Mio. ausgewiesen. Durch die im Jahr 2023 erfolgten Kapitalabrufe (€ 2,50 Mio.) sind Einlagen und Rücklagen zusammen mit € 2,50 Mio. ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt nahezu 100 %.

Die finanzielle Entwicklung der Gesellschaft in 2023 ist durch den Aufbau des Beteiligungsbestandes und den damit verbundenen Auszahlungen sowie durch Einzahlungen aus Kapitalabrufen gekennzeichnet. Darüber hinaus haben die Kosten der Verwaltung zu Finanzmittelabfluss geführt. Aufgrund der bestehenden Guthaben in Höhe von € 0,27 Mio. und abrufbaren Einzahlungsverpflichtungen in Höhe von € 17,5 Mio. ist ausreichender Liquiditätsspielraum für die zukünftige geschäftliche Entwicklung gegeben.

Der Geschäftsverlauf im Rumpfgeschäftsjahr 2023 ist zufriedenstellend.

3. Chancen und Risiken

Die nachfolgenden Chancen- und Risikofaktoren prägen im Wesentlichen das Beteiligungsgeschäft der TGFS III Basic.

3.1. Chancen der Gesellschaft

Das derzeitige gesamtwirtschaftliche Umfeld schlägt sich in einem unterkühlten Geschäftsklima im Venture-Capital-Geschäft nieder und ist für die TGFS III Basic wie auch für die Portfoliounternehmen herausfordernd.

Maßgeblich für den Erfolg der Gesellschaft ist zudem, ob die Beteiligungen die in sie gestellten Erwartungen im Hinblick auf die Produktentwicklung und Marktakzeptanz erfüllen. Durch die frühzeitige intensive Begleitung der Portfoliounternehmen sehen wir generell wesentliche Chancen, die Produktentwicklungen, Markteinführungen und den Unternehmensaufbau voranbringen zu können und damit Unternehmenswertsteigerungen der Portfoliounternehmen, aber auch der Gesellschaft an sich zu erreichen.

3.2. Risiken der Gesellschaft

- Adressausfallrisiken

Aus der Vergabe von Beteiligungen unterliegt die TGFS III Basic im Wesentlichen Adressenausfallrisiken. Die Risiken liegen auf der Ebene der einzelnen Beteiligungsunternehmen und betreffen das Geschäftsmodell, das Gründer-/ Unternehmensmanagement, die Technologie oder die Marktentwicklung einzelner Branchen sowie die Kapitalausstattung in künftigen Finanzierungsrunden.

Bei der Vergabe von Beteiligungen können Risiken durch Maßnahmen wie Durchführung einer Due Diligence, stufenweise Auszahlung des Beteiligungskapitals, Einbindung von Co-Investoren und Diversifizierung durch Investitionen in mehrere Unternehmen verschiedener Branchen reduziert werden.

Für das Risikomanagement wird auf die ausführliche Dokumentation in der schriftlich fixierten Ordnung der MBG bezüglich des Beteiligungsgeschäftes der MBG zurückgegriffen. Mit deren Umsetzung wird sichergestellt, dass Adressausfallrisiken frühzeitig erkannt, bewertet und Maßnahmen zu deren Minderung getroffen werden.

Das Fondsmanagement erachtet vor dem Hintergrund der frühen Finanzierungsphase bei Eingang der Beteiligungen das Adressenausfallrisiko der TGFS III Basic als hoch.

- Marktpreisrisiken

Ein direktes Marktpreisrisiko besteht nicht. Das Fondsmanagement erachtet das Marktpreisrisiko der TGFS III Basic als gering.

- Rechtliche Risiken

Rechtliche Risiken werden derzeit nicht gesehen. Das Fondsmanagement erachtet das rechtliche Risiko der TGFS III Basic als gering.

- Liquiditätsrisiken

Die Liquidität der TGFS III Basic war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gesichert. Durch vorhandene liquide Mittel und abrufbare Einzahlungsverpflichtungen der Fondsgesellschafter kann die Gesellschaft den anstehenden Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

Das Fondsmanagement erachtet das Liquiditätsrisiko der TGFS III Basic als mittel.

- Operationelle Risiken

Für den organisatorischen Ablauf zur Bearbeitung der Anträge und Betreuung der Beteiligungen wird auch die schriftlich fixierte Ordnung der MBG herangezogen. Ziel ist die Optimierung der Antragsbearbeitung und der Beteiligungsbetreuung sowie die Minimierung der Risiken aus dem Beteiligungsgeschäft. Ein Kompetenzstufenmodell sichert eine transparente und risikoorientierte Entscheidungsfindung im Mehr-Augen-Prinzip.

Maßnahmen in Form von Vertretungsregelungen und Notfallplänen zur Minimierung möglicher Schäden wurden besonders zur Absicherung des Personal- und IT-Risikos getroffen.

4. Prognosebericht

4.1 Entwicklung der Rahmenbedingungen

Die Weltkonjunktur 9 ist weiterhin schwach und es wird lediglich mit einer moderaten Expansion gerechnet. Während der gesamtwirtschaftliche Produktionsanstieg sich 2024 laut Prognose kaum (1,6%) verändert, dürften sich die bereits im Vorjahr ausgeweiteten Unternehmensinvestitionen weiterhin steigern. Aufgrund der weltweit gesunkenen Inflation wird mit einer Zinssenkung im Laufe des Jahres gerechnet. Insgesamt gehen die Institute von einem schwachen Wachstum der Weltwirtschaft von 2,5% im Jahr 2024 aus. Dazu soll maßgeblich die zunehmende Anwendung künstlicher Intelligenz beitragen. Die größten Risiken werden in geopolitischen Krisen, einer unerwartet hartnäckigen Inflation und zunehmende handelspolitische Spannungen gesehen.

9 Gemeinschaftsdiagnose im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz vom 27.03.2024

Für die deutsche Wirtschaft erwarten die Institute 10 im ersten Quartal dieses Jahrs einen sich fortsetzenden Rückgang der Wirtschaftsleistung und eine darauffolgende gesamtwirtschaftliche Erholung. Insgesamt wurde die Prognose zusätzlich aufgrund der Haushaltseinsparungen des Bundes herabgesenkt und liegt nun bei 0,2%. Es wird mit einer Inflationsrate von 2,3% gerechnet, welche deutlich unter der vom Vorjahr 2023 liegt. Die Kerninflation wird laut Prognose mit 2,8% langsamer sinken, aber ebenfalls deutlich unter dem Vorjahreswert liegen. Die Wachstumsprognose für das globale Bruttoinlandsprodukt wird als Konjunkturstütze gesehen. Zudem gehen die Institute davon aus, dass sich die Finanzierungs- und Kreditvergabebedingungen für Unternehmen und Haushalte verbessern werden. Die Senkung der Preise für Erdgas und Strom dürfte Verbraucher im Prognosezeitraum entlasten. Zudem wird die mittelfristige Perspektive vornehmlich durch den demografisch bedingten Arbeitskräftemangel belastet.

10 Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024 vom 06.03.2024

Nach Einschätzung der KfW 11 wirkt sich, wie auch im vergangenen Jahr, die schwierige konjunkturelle Lage auch auf den Beteiligungsmarkt aus. Aktuelle Herausforderungen sind vor allem das hohe Zinsniveau, Fundraising und Exitmöglichkeiten. Aufgrund der derzeitig günstigen Einstiegsbewertungen wird jedoch mit steigender Investitionstätigkeit gerechnet. Der BVK 12 ist mit Blick auf 2024, aufgrund des attraktiven Bewertungsniveaus für Neu-Investments und der erwarteten Zinssenkung, optimistisch, trotz der geopolitischen Situation und gemeinwirtschaftlichen Lage. Dazu trägt auch die Verabschiedung des Zukunftsfinanzierungsgesetzes als ein Baustein der Start-up-Strategie der Bundesregierung bei, da es die Stärkung der deutschen Venture-Capital Branche vorantreibt, welche stark von internationalen Investoren abhängig ist.

11 KfW, German Private Equity Barometer 4. Quartal 2023 vom 12. Februar 2024

12 Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V. (BVK), PressemitteilungDeutscher Beteiligungskapitalmarkt 2023: Marktumfeld belastet Private Equity- und Venture Capital-Geschäft vom 14. März 2024

4.2 Entwicklung der Gesellschaft

Der Fokus des Fondsmanagements liegt in der Investitionsphase im Aufbau des Beteiligungsportfolios. Die Zahl der Neubeteiligungen blieb im Jahr 2023 hinter der Zielsetzung zurück. Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 stimmt das Fondsmanagement positiv.

Die Weiterfinanzierung einer Beteiligung aus dem Fonds TGFS III Basic kann durch den Fonds TGFS III erfolgen. Darüber hinaus können zur Weiterfinanzierung aussichtsreicher Bestandsengagements auch Mittel der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH herangezogen werden.

Für den Fonds TGFS III Basic wird bezogen auf das investierte Kapital mit einer Ausfallquote von 57 % und einem Exitmultiple von 2,0x auf das investierte, nicht ausgefallene Kapital gerechnet.

 

Dresden, den 5. Juli 2024

VF Verwaltung GmbH

Gisbert Enkel, Geschäftsführer

Harald Rehberg, Geschäftsführer

Sören Schuster, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 14.02.2023
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.724.093,49 200.000,00
II. Guthaben bei Kreditinstituten 272.123,14 0,00
1.996.216,63 200.000,00
1.996.216,63 200.000,00

PASSIVA

31.12.2023 14.02.2023
A. Eigenkapital
I. Hafteinlage 200.000,00 0,00
II. Kommanditeinlage (Rücklagen) 2.229.714,27 0,00
III. Eingefordertes Kapital 0,00 200.000,00
IV. Fehlbetrag des Rumpfgeschäftsjahres -516.481,84 0,00
1.983.232,43 200.000,00
B. Rückstellungen 10.271,00 0,00
C. Verbindlichkeiten 2.713,20 0,00
1.996.216,63 200.000,00
14.02. - 31.12.2023
1. Erträge aus Beteiligungen 21.947,79
2. Sonstige betriebliche Erträge 24.603,41
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen -563.033,04
4. Fehlbetrag des Rumpfgeschäftsjahres -516.481,84

Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 14. Februar 2023 bis 31. Dezember 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Technologiegründerfonds Sachsen III Basic GmbH & Co. KG (TGFS III Basic) hat ihren Firmensitz in Dresden. Sie ist beim Amtsgericht Dresden registriert und im Handelsregister unter HRA 11685 eingetragen. Sie ist eine als Unternehmensbeteiligungsgesellschaft anerkannte Gesellschaft.

Der Jahresabschluss der TGFS III Basic wurde nach den Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften und unter Beachtung der Regelungen des GmbHG und des UBGG aufgestellt.

2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung fanden die Vorschriften des HGB Anwendung.

Von der Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 HGB wurde gemäß § 265 HGB zur besseren Aussagefähigkeit der Ertragslage abgewichen.

Die Beteiligungen des Umlaufvermögens wurden unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

Die Bewertung der Beteiligungen erfolgte zu Anschaffungskosten vermindert um notwendige Abschreibungen wegen voraussichtlich dauerhafter Wertminderung.

Die übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Der Ansatz des Guthabens bei Kreditinstituten erfolgte zum Nennwert.

Das Eigenkapital wurde zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen umfassten alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Umlaufvermögen

Das Umlaufvermögen der Gesellschaft umfasste Direktbeteiligungen in Höhe von T€ 596, stille Beteiligungen in Höhe von T€ 1.107. Zudem bestanden Entgeltforderungen gegenüber Kunden für stille Beteiligungen in Höhe von T€ 21, Entgeltforderungen in Höhe von T€ 13 hatten eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Guthaben bei Kreditinstitut von € 272 betraf das Geschäftskonto.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen (T€ 10) betrafen im Wesentlichen Prüfungskosten des Jahresabschlusses 2023 (T€ 8) sowie Erstellung der Steuererklärungen 2023 (T€ 2).

Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 3 handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Erträge aus Beteiligungen von T€ 22 betreffen Festentgelte aus dem Beteiligungsverhältnis.

Die sonstigen betrieblichen Erträge von T€ 25 betrafen Erträge aus der Weiterberechnung von Rechts- und Beratungskosten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 563 enthielten Managementvergütungen von T€ 476, Rechts- und Beratungskosten von T€ 47, Errichtungsvergütung von T€ 14, Abschluss- und Prüfungskosten von T€ 10, Notarkosten von T€ 6 sowie sonstige Kosten von T€ 10.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag 31.12.2023 bestanden bedingte Auszahlungsverpflichtungen aus vertraglich vereinbarten, aber noch nicht oder nur teilweise ausgezahlten Beteiligungen gegenüber Beteiligungsunternehmen in Höhe von T€ 853.

6. Sonstige Pflichtangaben

Anzahl der Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahres keine Arbeitnehmer.

Organkredite

Es wurden keine Kredite an die Organe der TGFS III Basic gewährt.

Organe

Komplementärgesellschaft ist die VF Verwaltung GmbH mit Sitz in Leipzig und einem gezeichneten Kapital in Höhe von T€ 25. Die VF Verwaltung GmbH wurde durch die folgenden Geschäftsführer vertreten:

Gisbert Enkel, Leipzig Geschäftsführer der VF Verwaltung GmbH,

Harald Rehberg, Leipzig Geschäftsführer der VF Verwaltung GmbH,

Sören Schuster, Leipzig Geschäftsführer der VF Verwaltung GmbH.

Die Geschäftsführung wurde durch die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH durchgeführt. Geschäftsführer der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH sind:

Markus H. Michalow, Chemnitz Bankfachwirt

Arne Laß, Dresden Dipl. Sparkassenbetriebswirt

Sonstige Angaben

Die TGFS III Basic ist an folgenden Unternehmen beteiligt:

Unternehmen Sitz Anteil am Stammkapital in % 31.12.2023 Stammkapital in € zum Bilanzstichtag Eigenkapital in € zum Bilanzstichtag Jahresergebnis in € zum Bilanzstichtag Bilanzstichtag
beeOLED GmbH Dresden 3,1% 40.280,00 2.049.255,99 -997.572,23 31.12.2022
Katana Labs GmbH * Dresden 0,0% 25.000,00 -256.684,00 -281.684 31.12.2023
Peerox GmbH Dresden 8,5% 25.000,00 46.729,49 -19.503,68 31.12.2022
refuel.green consulting & technologies GmbH Dresden 5,0% 31.348,00 -10.072,42 -43.926,85 31.12.2022
Surag Medical GmbH Dresden 10,6% 25.000,00 33.595,48 7.235,72 31.12.2022

* Katana Labs GmbH wurde am 17.04.2023 gegründet und hat noch keinen Jahresabschluss vorliegen. Beträge wurden aus SuSa und BWA 12/2023 entnommen.

 

Dresden, den 5. Juli 2024

VF Verwaltung GmbH

Gisbert Enkel, Geschäftsführer

Harald Rehberg, Geschäftsführer

Sören Schuster, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Technologiegründerfonds Sachsen III Basic GmbH & Co. KG mit einer Bilanzsumme von 1.996.216,63 EUR und einem Jahresfehlbetrag in Höhe von -516.481,84 EUR wurde in Anwendung der §§ 276 und 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht vom 05. Juli 2024 hat die Nexia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft - den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, welcher hier wiedergegeben ist:

An die Technologiegründerfonds Sachsen Basic GmbH & Co. KG:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Technologiegründerfonds Sachsen Basic GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Technologiegründerfonds Sachsen Basic GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 geprüft. Durch § 8 Abs. 3 des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG) wurde der Prüfungsgegenstand erweitert. Die Prüfung erstreckte sich daher auch auf die Einhaltung der Vorschriften des UBGG.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den Vorschriften des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG) und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den Vorschriften des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG) in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Dresden, den 5. Juli 2024

Nexia GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Hesse, Wirtschaftsprüferin

Schüppel, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023

Die Gesellschafterversammlung vom 25. Juli 2024 hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 mit einer Bilanzsumme von 1.996.216,63 EUR und einem Jahresfehlbetrag von -516.481,84 EUR festgestellt.

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Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

  • Aktueller Auszug (AD)
  • Chronologischer Auszug (CD)
  • Strukturierte Inhalte (SI, XML)
  • Gesellschafterliste
  • Satzung / Gesellschaftsvertrag
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Website-Inhalt

Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.

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Profil · Finanzen · Personen · Dokumente

Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen

Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.

  • Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
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