thomas newco GmbHLuckauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 08.02.2022 bis zum 31.12.2022HRB 16516 CB, Amtsgericht Cottbus
Bilanz zum 31. Dezember 2022
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| 31.12.2022 | 8.2.2022 | ||
| EUR | EUR | EUR | |
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Finanzanlagen | 118.811.100,75 | 0,00 | |
| 118.811.100,75 | 0,00 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 3.397.072,99 | 25.000,00 | |
| II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 13.854.092,35 | 0,00 | |
| 17.251.165,34 | 25.000,00 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 0,00 | 0,00 | |
| 136.062.266,09 | 25.000,00 |
P a s s i v a
| 31.12.2022 | 8.2.2022 | ||
| EUR | EUR | EUR | |
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 25.000,00 | 25.000,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 8.640.000,00 | 0,00 | |
| III. Jahresüberschuss | 5.858.192,02 | 0,00 | |
| 14.523.192,02 | 25.000,00 | ||
| B. Passiver Unterschiedsbetrag | 5.656.000,00 | 0,00 | |
| C. Rückstellungen | 440.000,00 | 0,00 | |
| D. Verbindlichkeiten | 115.156.942,22 | 0,00 | |
| E. Passive latente Steuern | 286.131,85 | 0,00 | |
| 136.062.266,09 | 25.000,00 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2022
1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss
Die thomas newco GmbH, Luckau, hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften und der ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB.
Die Gesellschaft hat bei der Aufstellung von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB teilweise Gebrauch gemacht.
2. Erläuterungen und Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bei der Aufstellung der Bilanz hat die Gesellschaft die Bilanzform im Sinne des § 266 HGB gewählt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung entspricht § 275 Abs. 2 HGB.
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit diese zum Bilanzstichtag dauerhaft über dem Wert liegen, der diesen Vermögensgegenständen beizulegen ist, wird diesem Sachverhalt durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Bei Wegfall der Gründe für in Vorjahren erfolgte Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. Notwendigem Wertberichtigungsbedarf wird durch entsprechende Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.
Beteiligungen in fremder Währung werden grundsätzlich mit den historischen Kursen zum Zeitpunkt der Gründung/des Erwerbs bilanziert. Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Schulden werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet, soweit deren Laufzeit ein Jahr oder weniger beträgt. Fremdwährungsforderungen und - verbindlichkeiten mit Laufzeiten größer einem Jahr werden unter Beachtung des Imparitätsprinzips zum historischen Kurs oder zum Stichtagskurs bewertet. Fremdwährungsforderungen werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt des Entstehens unter Berücksichtigung der Verluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag bewertet, sofern es sich um langfristige Forderungen handelt, ansonsten wird mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.
Das Eigenkapital wurde mit dem Nennbetrag bilanziert.
Als passivischer Unterschiedsbetrag aus dem Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen im Rahmen eines Share Deals werden erhaltene Zuzahlungen (negativer Kaufpreis) infolge negativer Ertragserwartungen ausgewiesen.
Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und tragen den ungewissen Verbindlichkeiten und den erkennbaren Risiken in angemessenem Umfang Rechnung. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach den Vorgaben des § 253 Abs. 2 HGB mit einem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst.
Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.
3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 ist in dem beigefügten Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.
Sämtliche Forderungen haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Ergebnisübernahme in Höhe von TEUR 2.477, Ausleihungen TEUR 500, Forderungen aus Verrechnungskonten TEUR 250 sowie Forderungen aus Zinsen TEUR 1.
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, umfassen Beteiligungserträge.
Die liquiden Mittel betreffen Guthaben bei Kreditinstituten.
Das gezeichnete Kapital von TEUR 25 war am Bilanzstichtag in voller Höhe eingezahlt.
Gemäß Gesellschaftervereinbarung vom 28. Dezember 2022 sind insgesamt TEUR 18.000 als andere Zuzahlungen der Gesellschafter ins Eigenkapital (Kapitalrücklage) zu leisten. Am Bilanzstichtag zum 31. Dezember 2022 waren Beträge von TEUR 8.640 in die Kapitalrücklage eingezahlt.
Der passive Unterschiedsbetrag aus dem Erwerb von verbundenen Unternehmen resultiert aus den gezahlten negativen Kaufpreisen für Beteiligungen. Die negativen Kaufpreise resultieren aus dem übernommenen Kapital zu Buchwerten sowie weiteren erwarteten Verlusten in der Zukunft.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für Jahresabschlussprüfung und Jahresabschlusserstellung in Höhe von TEUR 56 sowie für Steuerberatungsleistungen TEUR 4 gebildet.
Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 22.746 haben eine Restlaufzeit größer 5 Jahre.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen vornehmlich Ausleihungen.
4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht.
5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Nach dem Bilanzstichtrag sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage zu erwarten ist.
6. Sonstige Angaben
Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft und macht von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB teilweise Gebrauch. Sie verzichtet daher auf die Angabe der Geschäftsführergehälter und die Angaben zum Honorar für Abschlussprüfungen und Steuerberatungsleistungen.
Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr keine Angestellten.
Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.858.192,02 auf neue Rechnung vorzutragen.
Die Geschäftsführung im Rumpfgeschäftsjahr erfolgte durch:
Herr Anko Menne, Geschäftsführer
Luckau, den 12. Juli 2023
gez.
Anko Menne
Geschäftsführer