aktiv Rechtsform GmbH

Total Feuerschutz GmbH

Ladenburg ·HRB 431806 Mannheim

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Industriestr. 13
68526 Ladenburg
Handelsregister
HRB 431806, Mannheim
Eintragungsdatum
13. Dezember 1991
Branche
Herstellung von pyrotechnischen Erzeugnissen
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
Eingetragenes Kapital
2.560.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Einzelvertretungsbefugnis kann erteilt werden.

Unternehmenszweck
Die Entwicklung, die Fertigung und der Vertrieb von beweglichen Feuerlöschern und Löschmitteln und verwandten Produkten des Feuer- und Sicherheitsschutzes sowie der Handel mit diesen Erzeugnissen.

Finanzen

Umsatz 2025
65,38 Mio. €
Mitarbeiter 2025
319
Bilanzsumme 2025
73,76 Mio. €
Jahresergebnis 2025
0 €
19 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2025
Aktivseite 73,76 Mio
  • Umlaufvermögen 96,8 % 71,42 Mio
  • Anlagevermögen 3,1 % 2,26 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 89,0 k
Passivseite 73,76 Mio
  • Verbindlichkeiten 77,9 % 57,47 Mio
  • Eigenkapital 12,7 % 9,35 Mio
  • Rückstellungen 9,4 % 6,95 Mio
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Bilanzdaten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2025
Erträge 70,10 Mio
  • Umsatzerlöse 93,3 % 65,38 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 2,7 % 1,92 Mio
  • Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 2,2 % −1,51 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,1 % 760,4 k
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,4 % −275,6 k
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,4 % −254,4 k
  • Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,0 % 0
Aufwendungen 66,02 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 33,9 % −22,41 Mio
  • Personalaufwand 33,8 % −22,32 Mio
  • Materialaufwand 30,3 % −19,97 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,9 % −1,25 Mio
  • Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,1 % −65,3 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % 1,8 k
  • Ergebnis nach Steuern 1,51 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
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GuV-Daten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Peter Schieser seit 2023 Geschäftsführer
  • Zoltán Pató seit 2024 Geschäftsführer
  • Anna Christine Heilig seit 2025 Prokura
  • Christian Schwestka seit 2025 Prokura
  • Hikmet Öz seit 2025 Prokura
  • Hinrich Tewes seit 2025 Prokura
26 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Beteiligungen an

Historie

  1. 2026
  2. 08.05.
    Austritt einer Position
    Andrea Schmid · Einzelprokura
  3. 10.02.
    Austritt einer Position
    Alexander De Clerck · Einzelprokura
  4. 2025
  5. 13.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Hikmet Öz · Einzelprokura
  6. 07.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Anna Christine Heilig · Gesamtprokura
  7. 07.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Hinrich Tewes · Gesamtprokura
  8. 07.01.
    Austritt einer Position
    Christian Schwestka · Gesamtprokura
  9. 07.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Christian Schwestka · Gesamtprokura
  10. 07.01.
    Austritt einer Position
    Hinrich Tewes · Gesamtprokura
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2025 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Volltext

Total Feuerschutz GmbH

Ladenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. OKTOBER 2023 BIS ZUM 30. SEPTEMBER 2024

TOTAL FEUERSCHUTZ GMBH, LADENBURG

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die Total Feuerschutz GmbH (im Folgenden kurz: Total Feuerschutz) betreibt die Entwicklung, die Herstellung, den Vertrieb sowie die Instandhaltung und Instandsetzung von beweglichen Feuerlöschern und Löschmitteln, von Löschsystemen für den feuerwehrtechnischen Einsatz und von verwandten Produkten des Feuer- und Sicherheitsschutzes sowie den Handel mit den Erzeugnissen.

Die Total Feuerschutz hat die Montage, ihre Verwaltung sowie ihren regionalen Vertrieb und die Vertriebsleitung in Ladenburg und verfügt über weitere Niederlassungen in Dudweiler, Offenburg, Nürnberg, Merseburg, Köln, Hamburg, Hannover, Pfarrkirchen, Holzgerlingen, Ulm und Berlin, die für den Vertrieb, die Montage sowie für den Service verantwortlich sind. Ihren Umsatz erzielt die Total Feuerschutz im Wesentlichen durch diese insgesamt zwölf Niederlassungen im gesamten Bundesgebiet.

Seit dem 7.9.2007 besteht mit der Gesellschafterin, der CKS Systeme GmbH, Meppen, ein Ergebnisabführungsvertrag.

B. Gesamtwirtschaftliche und Branchenentwicklung

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als umfassender Indikator für die gesamtwirtschaftliche Leistung ist gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 0,2 % gesunken. Ausschlaggebend Faktoren sind die anhaltenden geopolitischen Spannungen und die Fortsetzung der Energiekrise sowie die weiterhin geringen Ausgaben der privaten Haushalte. 1)

Die Arbeitslosenquote ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % auf 6,0 % gestiegen. Der Anstieg begründet sich durch die schwache Wirtschaftsentwicklung in Zusammenhang mit einer rückläufigen Arbeitskräftenachfrage. 2)

Die Inflationsrate im Jahr 2024 ist auf 2,2 % gesunken. 3)

Branchenentwicklung Brandschutz

Der Umsatz mit Brandschutztechnik ist stark von der Baukonjunktur abhängig. Im Rahmen der Konjunkturentwicklung für das Bauhauptgewerbe 2024 zeigt sich eine gemischte Situation trotz Investitionen im Bereich der Energie- und Mobilitätswende. Während der Tiefbau durch Projekte im Bereich Energie und Mobilität einen Auftragszuwachs von 5,7 % verzeichnete, gab es im Hochbau einen Rückgang von 4,0 %. 4)

C. Finanzielle Leistungsindikatoren

Im Konzern wird die Gesellschaft innerhalb der Reportingstruktur der Sparte „Fire“ eingeordnet. Die Total Feuerschutz wird im Rahmen dieses Reportings mit weiteren Gesellschaften zusammengefasst. Seit dem Geschäftsjahr 2014/2015 wird das Ergebnis der Gesellschaft nicht mehr selbstständig gemessen. Vor diesem Hintergrund gibt es weder eine Überwachung noch eine Planung der finanziellen Leistungsindikatoren auf Ebene der Gesellschaft. In diesem Zusammenhang werden in der nachfolgenden Betrachtung die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, die für die Steuerung der Sparte genutzt werden, auf den deutschen handelsrechtlichen Abschluss übertragen, analysiert und prognostiziert. Hierbei handelt es sich um die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis nach Steuern. Die Erläuterungen zu den Leistungsindikatoren für das Geschäftsjahr 2023/2024 erfolgen in Abschnitt E. „Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage“.

D. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Mitarbeiterzahl

Im Geschäftsjahr 2023/2024 beschäftigte die Total Feuerschutz durchschnittlich 317 Mitarbeiter. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Zuwachs von acht Mitarbeitern. Die Gesellschaft ist auch weiterhin bemüht zusätzliche Techniker einzustellen, um so dem steigenden Servicebedarf der Kunden gerecht zu werden.

Unfallschutz

Die konzerninternen Vorschriften zum Arbeitsschutz richten sich nach den Vorgaben des Arbeitssicherheitsmanagementsystems ISO 45001. Weiterhin werden Unfall- und Ausfallzeitenstatistiken geführt, wobei die Total Feuerschutz GmbH zusammen mit den anderen Konzerngesellschaften in Deutschland betrachtet wird. Bewertet werden unter anderem die Unfallrate gesamt und mit Ausfallzeit (ab 1. Ausfalltag), sowie die Ausfallzeitrate (bezogen auf 200.000 geleistete Arbeitsstunden). Die Gesamtzahl der Unfälle ist im Vergleich zum Vorjahr auf einem gleichen Niveau, wobei die Anzahl der Unfälle mit Ausfallzeit und die Anzahl der Ausfalltage gestiegen ist.

Ziel 2023/2024 Vorjahr Abw.
in %
Gesamtunfallrate 0,58 1,26 1,59 -21 %
Unfallrate mit Ausfallzeit - 1,26 0,32 294 %
Ausfallzeitrate - 26,43 9,88 168 %

E. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023/2024 konnte die Total Feuerschutz GmbH die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um TEUR 6.172 bzw. 10,3 % auf TEUR 65.941 (Vorjahr: TEUR 59.769) steigern. Die Bestandsveränderungen war mit TEUR -28 (Vorjahr: TEUR -541) erneut negativ, jedoch weniger stark als im Vorjahr.

Der Umsatz stellt sich nach Produktgruppen im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

2023/2024 Vorjahr
TEUR % TEUR %
Kundenservice/Ersatzteile 39.966 61 37.727 63
Löschgeräte 17.274 26 13.161 22
Handelsware 3.072 5 3.212 5
Löschkomponenten 4.707 7 4.770 8
Löschmittel 922 1 899 2
65.941 100 59.769 100

Die negativen Effekte aus der Handelsware (TEUR -140) und Löschkomponente (TEUR -63) konnten durch die Bereiche Kundenservice (TEUR +2.239), Löschgeräte (TEUR +4.113) und Bereichen Löschmittel (TEUR +23) überkompensiert werden, so dass insgesamt im Geschäftsjahr ein Umsatzanstieg von 10,3 % erzielt wurde.

Das Rohergebnis 5) hat sich von TEUR 39.443 auf TEUR 42.873 erhöht, die Materialaufwandsquote 6) hat sich auf 34,9 % (Vorjahr: 33,4 %) erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit TEUR 1.872 über dem Vorjahreswert von TEUR 1.708.

Der Personalaufwand hat sich aufgrund des Anstiegs des Aufwands für Altersversorgung (Aufwendungen Pensionen) und für Unterstützung um TEUR 1.129 auf TEUR 22.164 (Vorjahr: TEUR 21.034) erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.573 auf TEUR 20.357 (Vorjahr: TEUR 18.784) aufgrund von höheren konzerninternen Umlagen gestiegen.

Die Cosmos-Feuerlöschgerätebau GmbH trug mit ihrem positiven Ergebnis von TEUR 233 (Vorjahr: TEUR -216) zum Gesamtergebnis der Total Feuerschutz bei.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist um TEUR 17.141 (49,8 %) auf TEUR 51.569 (Vorjahr: TEUR 34.428) gestiegen. Der Anteil des Umlaufvermögens (einschließlich Rechnungsabgrenzungen) an der Bilanzsumme erhöhte sich dabei von 92,6 % im Vorjahr auf 95,4 %. Das Umlaufvermögen behält somit weiterhin seine prägende Stellung in der Vermögensstruktur.

Die Abnahme des Anlagevermögens um TEUR 193 auf TEUR 2.360 (Vorjahr: TEUR 2.553) resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung des Sachanlagenvermögens um TEUR 189. Das langfristig gebundene Anlagevermögen ist weiterhin vollständig durch das Eigenkapital gedeckt.

Innerhalb des Umlaufvermögens stiegen die Vorräte leicht um TEUR 23 auf TEUR 5.185 (Vorjahr: TEUR 5.161). Besonders hervorzuheben ist hier der Anstieg der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe von TEUR 61, während die unfertigen Erzeugnisse um TEUR 28 zurückgingen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit TEUR 10.311 (Vorjahr: TEUR 8.404) um 22,7 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um TEUR 15.455 auf TEUR 33.554 (Vorjahr: TEUR 18.099) gestiegen. Die Cash-Pool Forderung ist um TEUR 18.100 von TEUR 14.917 auf TEUR 33.017 erhöht. Die Forderung aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Cosmos-Feuerlöschgerätebau GmbH beträgt TEUR 233. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Gesellschaften sind um TEUR 2.878 auf TEUR 304 gesunken.

Das Eigenkapital steigt um TEUR 684 auf TEUR 7.654 (Vorjahr: TEUR 6.970), was auf eine Stärkung der Kapitalbasis hinweist.

Die Pensionsrückstellungen verringerten sich leicht auf TEUR 5.137 (Vorjahr: TEUR 5.420) während die sonstigen Rückstellungen um TEUR 274 auf TEUR 2.240 (Vorjahr: TEUR 1.966) anstiegen, vor allem aufgrund höherer Personalrückstellungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen stark um TEUR 19.962 auf TEUR 26.059 (Vorjahr: TEUR 6.097).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gingen um TEUR 705 auf TEUR 2.814 (Vorjahr: TEUR 3.519) zurück. Der Rückgang bezieht sich überwiegend auf gelieferten Waren ohne Lieferantenrechnungen (TEUR -783).

Erstmalig wurden erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 294 bilanziert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um TEUR -3.007 auf TEUR 6.090 (Vorjahr: TEUR 9.097) gesunken. Diese bestehen hauptsächlich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.140.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich leicht um TEUR 79 auf TEUR 1.281 (Vorjahr: TEUR 1.360) und bestehen hauptsächlich aus Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie Steuerverbindlichkeiten.

Insgesamt zeigt sich die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum Bilanzstichtag solide, mit einer deutlichen Ausweitung der Bilanzsumme.

Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert sich über das konzerninterne Cash-Pool System, welches seit dem 31. März 2017 über die Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH, Ratingen, geführt wird.

Die Finanzlage der Gesellschaft sowie die Zusammensetzung des Finanzmittelfonds lassen sich anhand der nachfolgenden Cashflow-Analyse darstellen. Abweichend zur Darstellung nach DRS 21 werden Cash-Pool-Forderungen und -Verbindlichkeiten im Finanzmittelfonds berücksichtigt.

2023/2024
TEUR
Vorjahr
TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -1.363 3.231
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -145 -229
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -355 -1.067
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -1.863 1.935
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 8.820 6.885
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 6.957 8.820
30/9/2024
TEUR
Vorjahr
TEUR
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -26.059 -6.097
Cash-Pooling-Forderungen (gegen oberste Cash-Management-Führerin) 33.016 14.917
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 6.957 8.820

Die Veränderung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit um TEUR 4.594 ist im Wesentlichen auf die Zunahme der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und durch den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit entspricht den Zugängen im Anlagevermögen sowie den Zugängen bei den immateriellen Vermögensgegenständen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit setzt sich aus Zinszahlungen zusammen und verbesserte sich zum Vorjahr auf EUR -355.

F. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung

Die Total Feuerschutz GmbH konnte im Geschäftsjahr 2024 einen stabilen Geschäftsverlauf verzeichnen. Wir sind mit der Entwicklung zufrieden, da sich das Geschäft wie im Vorjahr prognostiziert entwickelt hat.

Die Finanzierungsgrundlage des Unternehmens ist weiterhin in vollem Umfang gewährleistet. Alles in allem sehen wir uns angemessen vorbereitet, unseren künftigen Herausforderungen zu begegnen.

G. Risikomanagementsystem

Das Ziel des Risikomanagements ist es, die Risiken durch den Einsatz geeigneter Kontroll- und Managementsysteme zu begrenzen. Nachstehend erfolgt eine Aufstellung aller identifizierten wesentlichen Risiken und Chancen, die aus heutiger Sicht die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Total Feuerschutz GmbH und der Tochtergesellschaft Cosmos-Feuerlöschgerätebau GmbH beeinflussen können.

An den Risiken und Chancen aus Beteiligungen partizipiert die Total Feuerschutz GmbH grundsätzlich entsprechend ihrer jeweiligen Anteilsquote; zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses ist ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Cosmos-Feuerlöschgerätebau GmbH geschlossen.

Risikokategorie Eintrittswahrscheinlichkeit Risikoausmaß Risikobedeutung
Konjunkturelle Risiken Deutschland hoch mittel mittel
Produktions- und Technologierisiken gering mittel gering
Personelle Risiken mittel mittel mittel
Liquiditäts-, Ausfall-, Währungs- und Zinsrisiken gering mittel gering
Risiken aus Beteiligungen gering gering gering

Risiken und Chancen aus dem konjunkturellen Umfeld

Im Geschäftsjahr 2024 zeigte sich der Brandschutzmarkt deutlich verhaltener als in den Vorjahren. Während im Zeitraum 2022 bis 2023 noch ein Umsatzwachstum von 15,48 % im Segment der Feuerlöschgeräte verzeichnet wurde, betrug die Zuwachsrate im Berichtszeitraum 2023 bis 2024 lediglich 7,25 %. Der starke Anstieg im Vorjahr war im Wesentlichen durch einen Sondereffekt infolge der flächendeckenden Umstellung auf fluorfreie Schaumfeuerlöscher geprägt. Dieser Umrüstungsbedarf ist inzwischen weitgehend gedeckt; nur vereinzelt erfolgen auf ausdrücklichen Kundenwunsch noch Wartungen von Altgeräten mit fluorhaltigem Löschmittel. Es ist ein verändertes Investitionsverhalten unserer Kunden zu erkennen, indem Wartungen und brandschutztechnische Maßnahmen zunehmend auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Zur systematischen Beobachtung des Marktumfelds greift die Gesellschaft auf externe Marktdaten zurück, die regelmäßig ausgewertet und analysiert werden. Die wettbewerbsbedingten Risiken adressieren wir weiterhin mit innovativen Produktlösungen und einem konsequent kundenorientierten Serviceansatz.

Die Einschätzung des konjunkturellen Risikoumfelds erfolgte nicht mehr unter der Annahme einer normalen Geschäftslage. Zwar bleibt der Brandschutz aufgrund gesetzlicher Vorgaben grundsätzlich ein stabiler Markt, jedoch zeigen sich die Auswirkungen der geopolitischen Unsicherheiten - insbesondere durch den anhaltenden Ukrainekrieg sowie die volatilen Energiepreise - auch in unserem Geschäftsumfeld. Vor diesem Hintergrund ist die Total Feuerschutz GmbH mittlerweile spürbar von konjunkturellen Schwankungen betroffen. Wir bewerten das Risikoausmaß daher weiterhin als erhöht.

Produktions- und Technologielösungen

Risiken aus kürzeren Produktzyklen und Neuentwicklungen wird durch eine eigene Tyco-Forschung und Entwicklungsabteilung begegnet. Fokus wird hierbei auf Systemlösungen für eine Vielzahl der angebotenen Produkte gelegt.

Personelle Risiken

Der wirtschaftliche Erfolg der JCI-Gruppe wird maßgeblich vom Erhalt qualifizierter Mitarbeiter geprägt. Das Fehlen von qualifiziertem Personal (speziell von Technikern) hätte mittlere Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit.

Liquiditäts-, Ausfall-, Währungs- und Zinsrisiko

Liquidität wird den Konzerngesellschaften über den Cash-Pool mit der Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH, Ratingen, zur Verfügung gestellt.

Dem Ausfallrisiko der Forderungen wird durch ein entsprechendes Debitorenmanagement entgegengewirkt.

Das Währungsrisiko besteht in einem geringen Umfang in der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren außerhalb der Euro-Zone und kann bei Bedarf abgesichert werden.

Zinsänderungsrisikos bestehen nur intern im Konzernverbund.

Risiken aus Beteiligungen

Alle JCI-Gesellschaften sind in das umfangreiche Monatsreporting des JCI-Konzerns eingebunden. Ziel ist die Früherkennung, Vermeidung und Minimalisierung jeglicher Risiken.

Risiken und Chancen aus der Ergebnisentwicklung zu dem jährlichen Planungsprozess werden im Rahmen der monatlichen US-GAAP-Abschlüsse analysiert.

H. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Im zurückliegenden Geschäftsjahr hat die Total Feuerschutz einen stabilen, jedoch rückläufigen Gesamtmarkt im Bereich der Feuerlöscher beobachtet. Risiken werden im Bereich des Fachkräftemangels und steigender Baukosten gesehen. 7)

Die Gesellschaft setzt weiterhin auf nachhaltige Produktlösungen und führt die im Jahr 2021 begonnene Umstellung auf fluorfreie Schaumfeuerlöscher fort. Aufgrund der mittlerweile breiten Marktverfügbarkeit entsprechender Produkte durch Wettbewerber stellt diese Entwicklung jedoch keinen Differenzierungsfaktor mehr dar.

Wachstumsperspektiven sieht das Unternehmen insbesondere im Bereich maßgeschneiderter Sonderlösungen - darunter RESTABTM- und SAPPHIRE-Löschanlagen, mobile Brandschutz- und Sicherheitssysteme für industrielle Anwendungen sowie Löschsysteme für Feuerfahrzeughersteller. Diese Felder gewinnen vor dem Hintergrund wachsender regulatorischer Anforderungen und individueller Kundenerwartungen zunehmend an Bedeutung.

Der Bereich Service soll durch eine Aus- und Weiterbildungsoffensive unterstützt durch kontinuierliche Neueinstellungen weiter gestärkt werden.

I. Gesamtaussage zur Risikolage

Die bestehende Ausnahmeregelung zur weiteren Nutzung von Halon als Löschmittel für die Luftfahrt wurde mit Wirkung zum 19. Mai 2019 durch die ICAO Regulierung für neue Flugzeuge aufgehoben. Damit entfällt die maßgebliche Grundlage für das Geschäft mit Halon Feuerlöschern im Segment Luftfahrt. Die Entwicklung eines Ersatzproduktes erweist sich aufgrund der enormen Produktzulassungskosten als sehr schwierig. Die Marktinitiativen in den Bereichen RESTABTM- und SAPPHIRE-Löschanlagen werden, wie schon im Vorjahr ausgeführt, weiter fortgesetzt, um in diesen Bereichen die Verkaufszahlen zu verbessern.

Der von uns auf die Neuregelungen nach ASR gerichtete Fokus sowie die gesetzlich zu erfüllenden Normen im Bereich der Löschwassertechnik werden zu stabilem Wachstum führen. Bestandsgefährdende Risiken sind aus unserer Sicht gegenwärtig nicht ersichtlich.

J. Ausblick

Das Institut der deutschen Wirtschaft erwartet für das Kalenderjahr 2025 einen leichten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,2 %, da sich die Wirtschaftsleistung weiterhin in einer Rezession befindet. 8)

Die aktuelle Geschäftsentwicklung sowie die Entwicklung des Geschäftsklimas werden durch das verantwortliche Management eng verfolgt, um kurzfristig gegenzusteuern. Aufgrund der breiten Mischung in der Kundenstruktur verfolgt das Management das Ziel, durch Umschichtungen im Bereich Service weiterhin eine gleichmäßige Auslastung zu gewährleisten.

Vor dem Hintergrund der konjunkturellen Dynamik der deutschen Wirtschaft, der Einführung neuer gesetzlicher Normen in der Brandschutzbranche und unserer Marktinitiativen rechnen wir langfristig mit einer Steigerung im Produktvertrieb.

Der signifikante Ausbau des Marktanteils der Total Feuerschutz bleibt das primäre mittelfristige Ziel. Wir sehen generelle Wachstumspotentiale im Bereich der Neukundengewinnung, aber auch im Bereich des bestehenden Kundenstammes.

Neben dem Umsatz wird sich dies insbesondere auch durch die Veränderung des Produktmix auf eine weitere leichte Verbesserung der Margensituation auswirken.

Aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage und der anhaltenden Energiekrise ist es schwierig die genauen Auswirkungen für die Gesellschaft für das kommende Geschäftsjahr zu prognostizieren. Jedoch gehen wir aufgrund der bisherigen Auftragslage von einem gleichbleibenden Umsatz und Ergebnis vor Ergebnisabführung wie im Vorjahr aus.

 

Ladenburg, den 2. September 2025

Total Feuerschutz GmbH

Die Geschäftsführung

gez. Peter Schieser

gez. Zoltán Pató

1) https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/02/PD25_069_811.html

2) https://www.arbeitsagentur.de/presse/2025-02-jahresrueckblick-2024

3) https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_020_611.html

4) https://www.zdb.de/meldungen/konjunkturentwicklung-bauhauptgewerbe-2024-baugewerbe-fordert-entschlossenes-handeln-der-neuen-bundesregierung-das-fundament-fuer-eine-neue-wohnungsbaupolitik-muss-jetzt-gegossen-werden

5) Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung abzüglich Materialaufwand

6) Anteil des Materialaufwands an den Umsatzerlösen zzgl. der Bestandsveränderung, in %

7) https://www.feuertrutz.de/brandschutz-konjunkturbarometer-2024-25-26022025

8) https://www.ifo.de/fakten/2025-03-17/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2025-deutsche-wirtschaft-steckt-fest

BILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2024

TOTAL FEUERSCHUTZ GMBH, LADENBURG

AKTIVA

30.9.2024
€
Vorjahr
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.359.962,77 2.553
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 24.001,97 27
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.826,42 8
2. Geschäfts- oder Firmenwert 14.175,55 19
II. Sachanlagen 2.175.298,71 2.365
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.458.845,00 1.533
2. Technische Anlagen und Maschinen 180.896,91 218
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 524.166,16 603
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.390,64 11
III. Finanzanlagen 160.662,09 161
Anteile an verbundenen Unternehmen 160.662,09 161
B. UMLAUFVERMÖGEN 49.166.124,05 31.760
I. Vorräte 5.184.811,92 5.161
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.684.604,70 2.623
2. Unfertige Erzeugnisse 413.288,80 441
3. Waren 2.086.918,42 2.097
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 43.981.312,13 26.599
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.310.718,19 8.404
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 33.553.612,18 18.099
3. Sonstige Vermögensgegenstände 116.981,76 96
- davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr: € 99.451,00 (Vorjahr: T€ 96)
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 42.883,32 115
51.568.970,14 34.428

PASSIVA

30.9.2024
€
Vorjahr
T€
A. EIGENKAPITAL 7.654.056,85 6.970
I. Gezeichnetes Kapital 2.560.000,00 2.560
II. Kapitalrücklage 5.094.056,85 4.410
B. RÜCKSTELLUNGEN 7.377.224,90 7.386
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.137.351,00 5.420
2. Sonstige Rückstellungen 2.239.873,90 1.966
C. VERBINDLICHKEITEN 36.537.688,39 20.072
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 26.058.716,96 6.096
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 294.174,26 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.814.204,13 3.519
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.089.858,08 9.097
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.280.734,96 1.360
- davon aus Steuern: € 231.175,10 (Vorjahr: T€ 249)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0,00 (Vorjahr: T€ 5)
51.568.970,14 34.428

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. OKTOBER 2023 BIS 30. SEPTEMBER 2024

2023/24
€
Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse 65.941.420,51 59.769
2. Verminderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen -27.562,06 -541
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.872.299,88 1.708
4. Materialaufwand -23.040.929,23 -19.785
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -23.040.929,23 -19.785
5. Personalaufwand -22.163.566,40 -21.034
a) Löhne und Gehälter -18.961.101,29 -17.196
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.202.465,11 -3.838
- davon für Altersversorgung: € 108.444,00 (Vorjahr: T€ 548)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -333.820,63 -348
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -20.357.189,64 -18.784
8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 232.657,66 0
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 273.407,48 10
10. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 -216
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -695.865,67 -67
- davon aus Aufzinsung: € 65.163,00 (Vorjahr: T€ 63)
12. Ergebnis nach Steuern 1.700.851,90 712
13. Sonstige Steuern -7.586,59 -28
14. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -1.693.265,31 -684
15. Jahresüberschuss 0,00 0

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. OKTOBER 2023 BIS ZUM 30. SEPTEMBER 2024

TOTAL FEUERSCHUTZ GMBH, LADENBURG

1. Allgemeine Angaben

Die Total Feuerschutz GmbH hat ihren Sitz in Ladenburg und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 431806 eingetragen.

Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, die Fertigung und der Vertrieb von beweglichen Feuerlöschern und Löschmitteln und verwandten Produkten des Feuer- und Sicherheitsschutzes sowie der Handel mit diesen Erzeugnissen.

Der Jahresabschluss zum 30. September 2024 der Total Feuerschutz GmbH ist nach den allgemeinen Ansatz- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften und des GmbHG aufgestellt worden. Konzerneinheitliche Vorgaben wurden beachtet.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 1. Oktober bis zum 30. September des Folgejahres.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird entsprechend nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine "große" Kapitalgesellschaft i.S. von § 267 Abs. 3 HGB.

Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet.

Mit der Muttergesellschaft CKS Systeme GmbH, Meppen, besteht seit dem 7. September 2007 ein Ergebnisabführungsvertrag.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Die ausgewiesenen Kundenstämme werden gemäß ihrer voraussichtlichen Nutzung über zehn Jahre abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer der Kundenstämme resultiert aus der durchschnittlichen Kundenbindungsdauer der übernommenen Werksvertretungen.

Die Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungswerten bilanziert und werden entsprechend der Nutzungsdauern unter Anlehnung an die amtlichen Afa-Tabellen um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Die Nutzungsdauer der technischen Anlagen und Maschinen beträgt zwischen vier und zwanzig Jahren. Die Nutzungsdauer der anderen Anlagen, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt zwischen 5 und 33 Jahren. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt.

Sachanlagen mit Anschaffungskosten unter EUR 250,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis jeweils EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die unter Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Abschreibungen auf einen niedrigeren Wert am Bilanzstichtag werden vorgenommen, wenn die Wertminderung als voraussichtlich dauerhaft angesehen wird.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten auf Basis des gleitenden Durchschnitts unter Berücksichtigung des letzten Einkaufspreises bzw. dem niedrigeren Marktwert zum Bilanzstichtag bewertet.

Unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Bewertung einbezogen.

Zum Bilanzstichtag erfolgt eine wertberichtigende Anpassung der Vorräte in Abhängigkeit von deren Lagerdauer, um potenzielle Wertminderungen sachgerecht zu berücksichtigen.

Die Abschreibungssätze lauten:

Lagerdauer unter 24 Monaten: keine Wertberichtigung

Lagerdauer zwischen 24 und 48 Monaten: Wertberichtigung in Höhe von 50 %

Lagerdauer über 48 Monate: Wertberichtigung in Höhe von 80 %

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten mit TEUR 117 (Vorjahr: TEUR 95,87) den zu Anschaffungskosten bewerteten nicht Insolvenzsicher angelegten Aktivwert der Rückdeckungsversicherung von Pensionsverpflichtungen.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen gemäß § 271 Abs. 2 HGB Gesellschaften, an denen die Gesellschaft direkt mit 100 % am Kapital beteiligt ist oder Gesellschaften, die zum Konzern Johnson Controls International plc Cork/Irland, gehören.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der projizierten Einmalbetragsmethode (sog. „Projected-Unit-Credit-Methode“, PUC-Methode) ermittelt. Dabei ist eine jährliche Rentenanpassung mit 2,20 % sowie keine alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationsrate berücksichtigt worden. Da die Versorgungswerke der Gesellschaft für neu eingetretene Mitarbeiter geschlossen sind, lassen sich übliche Fluktuationsdaten der Firma nicht auf den Bestand der aktiven Anwärter mit Pensionszusagen übertragen. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die „Richttafeln 2018 G“ von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Als Rechnungszins wurde nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet (Bundesbankzins). Dieser beträgt 1,87 % (Vorjahr: 1,81 %). Der jeweils verwendete Marktzinssatz entspricht - in Ausübung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB - einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR -19 (Vorjahr: TEUR 81).

Effekte aus der Änderung von Abzinsungssätzen werden im Zinsergebnis unter den Zinserträgen/-aufwendungen ausgewiesen.

Die Bewertung der unter den Sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Jubiläumsverpflichtungen (TEUR 136; Vorjahr: TEUR 132) erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Zugrundelegung eines Abzinsungssatzes gemäß RückAbzinsV von 1,91 %, einer erwarteten Einkommenssteigerung von 2,6 % und einer Fluktuation mit Standardwerten. Die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck fanden Anwendung.

Andere ungewisse Verbindlichkeiten wurden als Rückstellungen in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei werden langfristige Rückstellungen mit künftigen Preis- und Kostensteigerungen versehen und abgezinst. Zur Bemessung der langfristigen Rückstellungen wurde der auf die jeweilige Restlaufzeit abgestellte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre gemäß §?253 Abs.?2 Satz?4 HGB verwendet, wie von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht. In diesem Zusammenhang werden die Aufwendungen linear bis zur Endfälligkeit verteilt. Änderungen des Abzinsungssatzes werden im Zinsaufwand ausgewiesen. Vom Abzinsungswahlrecht für kurzfristige Rückstellungen wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Erträge und Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung werden periodengerecht erfasst.

Die Umsatzerlöse werden im Zeitpunkt der Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums bzw. im Zeitpunkt der Leistungserbringung erfasst.

3. Grundlagen der Währungsumrechnung

Die Einbuchung der Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen erfolgt zum Devisenkassamittelkurs am Einbuchungstag. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungseffekte mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen - wie im Vorjahr - nicht vor.

4. Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen im Bereich der Pensions-, Jubiläums- und Altersteilzeitrückstellungen sowie der bilanzierten Kundenstämme ermittelt. Bei der Berechnung der latenten Steuern wird das Temporary-Konzept angewendet. Die Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen und den Steuerbilanzansätzen werden aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaftsverhältnisses im Johnson Controls Konzern bei der Johnson Controls Deutschland GmbH, Ratingen, berücksichtigt.

5. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagengitter (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Finanzanlagen

Angaben zum Anteilsbesitz

Währung Gez. Kapital
TEUR
Beteiligung
%
Kapital
TEUR
Ergebnis zum 30.9.2024
TEUR
COSMOS Feuerlöschgerätebau GmbH, Ladenburg EUR 52 100 161 233*

* Ergebnis vor Ergebnisabführung an die Total Feuerschutz GmbH

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

30/9/2024
TEUR
Vorjahr
TEUR
Cash-Pooling 33.017 14.917
Forderung aus Gewinnabführung Tochter 233 -
Lieferungen und Leistungen (Saldo) 304 3.182
33.554 18.099

Zum Stichtag bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen gegen die Gesellschafterin.

Alle Forderungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthält ausschließlich Zahlungen des Gesellschafters im Sinne des § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen betreffen:

30/9/2024
TEUR
Vorjahr
TEUR
Personalkosten 1.327 1.176
Ausstehende Eingangsrechnungen 465 367
Stock Options/Restricted Shares 12 12
Ausstehender Urlaub 302 271
Weihnachtsgratifikation 92 93
Übrige 42 46
2.240 1.966

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

30/9/2024
TEUR
Vorjahr
TEUR
Lieferungen und Leistungen 3.140 6.993
Verbindlichkeiten aus der Umsatzsteuerorganschaft 1.257 1.420
Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung 1.693 684
6.090 9.097

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 1.693 (Vorjahr: TEUR 684) enthalten.

6. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

2023/2024
TEUR
Vorjahr
TEUR
Umsatzerlöse
- nach geographischen Märkten
Inland 62.265 56.652
Übrige EU-Länder 1.724 2.008
Übriges Europa 131 209
Asien 1.152 463
Amerika 323 264
Afrika 62 88
Ozeanien 284 85
65.941 59.769
- nach Tätigkeitsbereichen
Kundenservice/Ersatzteile 39.966 37.727
Löschgeräte 17.274 13.161
Handelsware 3.072 3.212
Löschkomponenten 4.707 4.770
Löschmittel 922 899
65.941 59.769

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen margenfreie Kostenweiterbelastungen für Verwaltungsdienstleistungen an Beteiligungsgesellschaften in Höhe von TEUR 847 (Vorjahr: TEUR 890), periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 556 (Vorjahr: TEUR 757), Erträge aus Sachbezügen in Höhe von TEUR 268 sowie Mieteinnahmen in Höhe von TEUR 102. Gewinne aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 4).

Die Erträge aus Sachbezügen und Mieteinnahmen wurden im Vorjahr nicht gesondert ausgewiesen, sondern waren Bestandteil der periodenfremden Erträge. Im aktuellen Geschäftsjahr erfolgt eine separate Darstellung dieser Positionen zur Verbesserung der Transparenz und Nachvollziehbarkeit.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 20.357 (Vorjahr: TEUR 18.784) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Provisionen, Mieten, Fuhrparkkosten sowie Konzernumlagen. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 10) angefallen.

7. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft unterliegt vertraglich der gesamtschuldnerischen Mithaftung für den Saldo auf dem Cash-Pool-Konto, das von der Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH, Ratingen, geführt wird.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.439 (Vorjahr: TEUR 2.677). Hieraus resultieren aus Kfz-Leasingverträgen TEUR 2.183 (TEUR 884 fällig innerhalb eines Jahres, TEUR 1.299 innerhalb von zwei bis fünf Jahren). Des Weiteren haben finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Gebäude in Höhe von TEUR 256 (TEUR 208 fällig innerhalb eines Jahres, TEUR 48 fällig innerhalb von zwei bis fünf Jahren) bestanden.

Geschäftsführung im Geschäftsjahr

Peter Schieser, Senior Director Tyco International Holding S.a.r.l.,Luxembourg.

Zoltán Pató, Director Installation/Service Total Feuerschutz GmbH, Ladenburg (seit dem 1. März 2024).

Hans-Jürgen Joseph, Ladenburg (ausgeschieden am 1.3.2024). Herr Joseph übte seine Tätigkeit als Geschäftsführer hauptberuflich aus.

Hendrik Welzel, Regional Finance Director Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH, Ratingen (ausgeschieden am 22.11.2023).

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Angaben über die Gesamtbezüge unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat.

Mitarbeiter

2023/2024 Vorjahr
Gewerbliche Arbeitnehmer 169 160
Angestellte 148 149
317 309

Abschlussprüferhonorar

Das ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen entfallende Honorar des Abschlussprüfers im Geschäftsjahr 2023/2024 betrug TEUR 19.

Ergebnisverwendung

Der im Berichtsjahr erzielte Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.693.265,31 wird im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die CKS Systeme GmbH, Meppen, abgeführt.

Konzernverhältnisse

Über die CKS Systeme GmbH, Meppen, die zu 100 % am Kapital unserer Gesellschaft beteilig ist, gehört die Gesellschaft zum Konzern Johnson Controls International plc, Cork/Irland.

Die Johnson Controls International plc, Cork/Irland, ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss kann bei der US-Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (Security and Exchange Commission) unter der Registernummer CIK 0000833444 und am Standort des Unternehmens eingesehen werden.

Die Total Feuerschutz GmbH ist gemäß §1 Konzernabschlussbefreiungsverordnung i. V. m. § 291 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und -lagebericht aufzustellen, befreit. Der Konzernabschluss wird unter einer Anwendung von US-GAAP erstellt. Deshalb sind die Unterschiede zwischen deutscher und US-Rechnungslegung zu erläutern.

Grundsätzlich unterscheidet sich die Rechnungslegung nach amerikanischen Vorschriften (US-GAAP) von der nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) in der verfolgten Zielsetzung. Während die US-GAAP in erster Linie auf die Versorgung der Investoren mit entscheidungsnützlichen Informationen abstellt, ist die HGB-Rechnungslegung von einer stärkeren Betonung des Gläubigerschutzes und des Vorsichtsprinzips geprägt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten

Nach HGB werden die kurzfristigen (<1 Jahr) Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Bilanzstichtagskurs bewertet. Die langfristigen (>1 Jahr) Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden dagegen zum Anschaffungskurs oder dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag ausgewiesen.

Nach US-GAAP werden alle Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Bilanzstichtagskurs ausgewiesen.

Rückstellungen

Langfristige (> 1 Jahr) Rückstellungen werden nach HGB unter Zugrundelegung eines von der Deutschen Bundesbank veröffentlichen Zinssatzes, nach US-GAAP unter Zugrundelegung eines marktüblichen Zinssatzes, bilanziert.

Aufgrund abweichender Parameter sind die größten Abweichungen in der Berechnung der Jubiläums- und Pensionsrückstellungen nach HGB und US-GAAP zu finden.

Latente Steuern

Latente Steuern nach HGB sind - mit Inkrafttreten des BilMoG - seit dem Geschäftsjahr 2010/2011 für temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten zu ermitteln (sog. Temporary-Konzept). Während für passive latente Steuern eine Ansatzpflicht besteht, sieht §274 Abs. 1 Satz 2 HGB ein Aktivierungswahlrecht für aktive Steuerlatenzen vor. Des Weiteren können aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge gebildet werden, sofern deren Nutzung innerhalb der nächsten fünf Geschäftsjahre erwartet wird. Für Zwecke der Bewertung sind die unternehmensindividuellen Steuersätze anzuwenden, die wahrscheinlich im Abbau der Differenzen gültig sind. Sofern die individuellen Steuersätze im Zeitpunkt der Umkehrung nicht bekannt sind, sind die am Bilanzstichtag gültigen Steuersätze anzuwenden.

Nach US-GAAP besteht eine Ansatzpflicht für latente Steuern auf alle temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen nach US-GAAP und nach Steuerrecht, (sogenanntes Temporary-Konzept). Daneben sind auch aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge zu bilanzieren. Latente Steueransprüche und- schulden sind mit den Ertragssteuersätzen zu bewerten, die zum Zeitpunkt der Realisierung der temporären Differenz bzw. bei Nutzung des Verlustvortrags voraussichtlich Gültigkeit erlangen.

Der Buchwert eines latenten Steueranspruchs ist zu jedem Bilanzstichtag auf Werthaltigkeit zu prüfen.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

 

Ladenburg, den 2. September 2025

Total Feuerschutz GmbH

Die Geschäftsführung

gez. Peter Schieser

gez. Zoltán Pató

ANSCHAFFUNGS- ODER HERSTELLUNGSKOSTEN
1.10.2023
€
Zugänge
€
Abgänge
€
30.9.2024
€
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.506.046,48 4.497,78 0,00 1.510.544,26
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.609.183,63 0,00 0,00 5.609.183,63
7.115.230,11 4.497,78 0,00 7.119.727,89
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.904.805,70 0,00 0,00 1.904.805,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 813.420,07 10.798,72 0,00 824.218,79
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.815.107,61 125.963,93 93.555,16 2.847.516,38
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.390,64 0,00 0,00 11.390,64
5.544.724,02 136.762,65 93.555,16 5.587.931,51
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 160.662,09 0,00 0,00 160.662,09
160.662,09 0,00 0,00 160.662,09
12.820.616,22 141.260,43 93.555,16 12.868.321,49
ABSCHREIBUNGEN
1.10.2023
€
Zugänge
€
Abgänge
€
30.9.2024
€
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.497.957,97 2.759,87 0,00 1.500.717,84
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.590.148,48 4.859,60 0,00 5.595.008,08
7.088.106,45 7.619,47 0,00 7.095.725,92
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 372.147,51 73.813,19 0,00 445.960,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 595.427,45 47.894,43 0,00 643.321,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.212.411,84 204.493,54 93.555,16 2.323.350,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.179.986,80 326.201,16 93.555,16 3.412.632,80
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
10.268.093,25 333.820,63 93.555,16 10.508.358,72
NETTOBUCHWERTE
30.9.2024
€
30.9.2023
€
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.826,42 8.088,51
2. Geschäfts- oder Firmenwert 14.175,55 19.035,15
24.001,97 27.123,66
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.458.845,00 1.532.658,19
2. Technische Anlagen und Maschinen 180.896,91 217.992,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 524.166,16 602.695,77
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.390,64 11.390,64
2.175.298,71 2.364.737,22
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 160.662,09 160.662,09
160.662,09 160.662,09
2.359.962,77 2.552.522,97

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Total Feuerschutz GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Total Feuerschutz GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Total Feuerschutz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

•

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 und

•

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

•

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

•

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

•

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

•

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

•

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

•

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wuppertal, den 2. September 2025

Breidenbach und Partner PartG mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte

Knöller, Wirtschaftsprüfer

Wendlandt, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 5. September 2025 festgestellt.

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  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

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Terminal
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client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Total Feuerschutz GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: bc0ae513c0a556f3ec4f0517b7711b54",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

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      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
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