Wünsche GmbH & Co. KGHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzern-Lagebericht 2022A. Grundlagen des Konzerns Die Konzernunternehmen betätigen sich im Wesentlichen in den Bereichen
B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Geschäftsverlauf Die Entwicklung der Weltwirtschaft war im Jahr 2022 geprägt von großer Unsicherheit, die primär auf den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zurückzuführen war. Dies hatte nahezu unmittelbare Effekte auf die Inflation in der Eurozone, die Energiepreis-getrieben sprunghaft anstieg. Daneben prägten umfangreiche Verwerfungen der globalen Lieferketten, die substantiell längere Verschiffungszeiten zur Folge hatten, das globale Handelsumfeld. Auch trugen anhaltende geopolitische Spannungen zwischen den USA und China zu einem fragilen wirtschaftlichen Umfeld bei. Das globale Wirtschaftswachstum verlangsamte sich in Konsequenz des anspruchsvollen Umfelds auf 3,0 % (Vorjahr: 5,9 %). In Deutschland belief sich die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf 1,9 % und lag damit deutlich unter dem Wert des Vorjahres in Höhe von 2,6 %. Die Einzelhandelsumsätze fielen (preisbereinigt) um 0,6 %, was primär auf einen Umsatzrückgang in Lebensmitteln von 4,6 % zurückzuführen ist. Dagegen stiegen die Umsätze im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln um 2,0 %. Nach anhaltenden Wachstumstraten in den Vorjahren verlor der Internethandel im Geschäftsjahr 2022 deutlich um 8,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Auch das Discount-Segment verlor im Jahr 2022 an Umsätzen und schloss um 4,6 % unter dem Vorjahr. Geschäftsverlauf des Konzerns Das Geschäftsjahr 2022 der Wünsche Group war geprägt von einem sehr anspruchsvollen Marktumfeld, das durch nachhaltige Verwerfungen der globalen Lieferketten vielzählige, bis dato in diesem Ausmaß nicht gekannte, Herausforderungen auf das Kerngeschäft mit sich brachte. So verlief im Zeitraum Oktober 2021 bis in den Sommer 2022 hinein nahezu keine Verschiffung aus Asien planungsgemäß. Dies hatte zur Folge, dass aufgrund verspäteter Schiffsankünfte für eine Vielzahl von Projektgeschäften neue Liefertermine mit den Hauptkunden vereinbart werden mussten. Daneben mussten substanzielle Warenwerte im Projektgeschäft teilweise über mehrere Monate zwischengelagert werden, was die Liquidität zusätzlich beanspruchte. Hieraus resultierten deutlich erhöhte Finanzierungsaufwendungen, die durch den sprunghaften Zinsanstieg ab Sommer 2022 weiter verstärkt wurden. Daneben wurden durch das hohe Volumen an zwischengelagerter Ware aus dem Projektgeschäft materielle Mehraufwendungen für Lagergelder fällig. Die Wünsche Group konnte im Geschäftsjahr 2022 eine substanzielle Umsatzsteigerung auf ca. 904 Mio. € (Vorjahr 698 Mio. €) erzielen, die neben organischem Wachstum im Kerngeschäft auch auf die Teilübernahme der Geschäftsaktivitäten des ehemaligen Wettbewerbers GEBRA Nonfood Handels- und Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG zurückzuführen ist. Das Umsatzniveau schließt per 31.12.2022 somit deutlich über dem Vorjahr als auch über der Planvorgabe. Beschaffung Die Beschaffung von Waren erfolgt mit rund 81 % vorwiegend aus Fernost. Weitere 19 % der Waren werden aus Ländern der europäischen Union importiert. Der hohe Lieferanteil aus Fernost wird überwiegend über die eigenen Büros der Wünsche Group gesteuert und überwacht. Die langjährige und starke Präsenz in unterschiedlichen asiatischen Ländern hilft, eine preisorientierte Einkaufspolitik bei gleichzeitiger Qualitätssicherung zu gewährleisten. Investitionen Die Firmengruppe konnte planmäßig weitere Firmen für die gruppenweite Supply Chain Software aktiv schalten. Als Handelskonzern beschränkten sich die Investitionen im Wesentlichen auf EDV-bezogene Anschaffungen wie Hard- und Software sowie auf Büroeinrichtungen. Finanzinstrumente Die Unternehmensgruppe verfolgt eine klare Absicherungsstrategie von Währungsrisiken, so dass bei Beschaffung beziehungsweise Verkauf in Fremdwährung termingerechte Devisenabsicherungsgeschäfte auf Einzelkontrakt abgeschlossen werden. Die Gesellschaften des Konzerns verfügen über ein geordnetes Mahnwesen. Die Kunden kommen in der Regel innerhalb der vorgegebenen Zahlungsziele ihren Verpflichtungen nach. Personal- und Sozialbereich Die Gesamtzahl der Mitarbeiter, die in den verschiedenen Konzerngesellschaften beschäftigt waren, betrug per 31.12.2022 1.195 (Vorjahr: 1.051) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere auf die Integration der neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Teilübernahme der Geschäftsaktivitäten des ehemaligen Wettbewerbers GEBRA Nonfood Handels- und Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG zurückzuführen. Um in einem anspruchsvollen Arbeitsmarkt auch in Zukunft den Bedarf an Fachkräften sicherzustellen, bildet die Wünsche Group Auszubildende im Rahmen verschiedener Ausbildungsberufe als auch dualer Studiengänge aus. II. Lage 1. Ertragslage Der Umsatz im Geschäftsjahr 2022 betrug 904 Mio. Euro (i.V.: 698 Mio. Euro) und konnte den Planwert deutlich übertreffen. Das operative Ergebnis in Höhe von 3,4 Mio. Euro schloss unter Plan und Vorjahr und war insbesondere durch nachlaufende Effekte der unterbrochenen Lieferketten sowie der im Zuge der sprunghaft gestiegenen Inflation deutlich reduzierten Konsumnachfrage belastet. Insgesamt kann das erwirtschaftete operative Ergebnis als zufriedenstellend, da in einem sehr anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld erzielt, bezeichnet werden. Die Ergebniszahlen stellen sich wie folgt dar:
2. Finanzlage Die finanziellen und liquiden Verhältnisse sind stabil. Der verfügbare Kreditrahmen der begleitenden Banken ist ausreichend für den derzeitigen und erwarteten Geschäftsumfang. Der Cash-Flow setzt sich wie folgt zusammen:
Der Finanzmittelfonds (./. T-Euro 186.848) umfasst den Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, soweit diese kurzfristigen Charakter haben. 3. Vermögenslage Zum Ende des Geschäftsjahres 2022 betrug die Bilanzsumme Euro 418 Mio. (Vorjahr: Euro 413 Mio.). Die wesentlichen Vermögensposten und Schulden stellen sich wie folgt dar:
Zum 31. Dezember 2022 wurde eine Eigenmittelquote (Eigenkapital zzgl. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung) von 25,3 % (Vorjahr: 25,2 %) erreicht. III. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Beurteilung der Lage der Gesellschaft sowie zur Unternehmenssteuerung zieht die Geschäftsführung vor allem die Umsatzerlöse, den absoluten und prozentualen Rohertrag nach Zinsaufwand, das operative Betriebsergebnis sowie den Cash-Flow heran. Die Umsatzerlöse liegen deutlich über Vorjahr, jedoch konnte das operative Ergebnis des Vorjahres nicht erreicht werden. Insgesamt konnte der Konzern ein Ergebnis nach auf nicht beherrschenden Anteilen entfallender Verluste/Gewinne in Höhe von T-Euro 664 (Vorjahr: T-Euro 10.677) erwirtschaften. C. Prognosebericht In den folgenden Prognosen sind Annahmen enthalten, die auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen worden sind. Es sind öffentlich zugängliche und in der Presse publizierte Prognosen über die wirtschaftliche Entwicklung verwendet worden und in die eigene Einschätzung eingeflossen. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen beziehungsweise weitere Risiken eintreten, die verstärkende negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft ergeben, können die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungswerten abweichen. Ebenso sind nachhaltig negative Effekte aus dem Angriffskrieg Russlands in der Ukraine, der Situation in Israel und sich hieraus auf die Weltwirtschaft ergebende Störungen nicht vollumfänglich absehbar. Die weitere Entwicklung der Transportkosten durch die Unsicherheit fragiler Lieferketten kann ebenfalls zum jetzigen Zeitpunkt nicht verlässlich prognostiziert werden. Die nachfolgenden Prognosen beziehen sich auf die nach dem Berichtsjahr folgenden zwölf Monate. D. Chancen und Risikobericht I. Risikobericht Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach heutigem Kenntnisstand nicht zu erkennen. Der Krieg in der Ukraine, die Situation in Israel sowie sich hieraus ergebende negative Effekte stellen Risiken dar, die aufgrund der Kurzfristigkeit und hoher Ungewissheit in ihrer Auswirkung auf unsere Geschäftstätigkeit nur sehr eingeschränkt quantifiziert werden können. Aktuell gehen wir aufgrund keines direkten regionalen Bezugs zu den Krisenregionen von keinen materiellen Beeinträchtigungen aus. a.) Allgemeiner Risikobericht Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, schließt die Wünsche Group über Devisentermingeschäfte aus. Dem Wettbewerb am Markt wird die Wünsche Group durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Die schwierigen Rahmenbedingungen im Jahr 2022 werden teilweise auch in 2023 Bestand haben, so dass von einer Marktkonsolidierung auf Anbieterseite auszugehen ist. Dies birgt mittelfristig Chancen für die Wünsche Group, da eine Konzentration des Angebots eine Reduktion der Anzahl - insbesondere kleinerer - Wettbewerber bedeuten kann. Auf der Beschaffungsseite kann die Gruppe auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Langjährige Partnerschaften mit wesentlichen Lieferanten stellen eine verlässliche Beschaffungsbasis dar. Die hohen Qualitätsansprüche werden mit Hilfe der Büros vor Ort durch Qualitätskontrollen direkt bei Lieferanten in den Herkunftsländern durchgesetzt. Die besonderen Belastungen aus Verwerfungen der globalen Lieferketten im Jahr 2022 haben auch im ersten Halbjahr 2023 Auswirkungen auf die Ertragskraft des Unternehmens, da Projektgeschäfte mit neuem, verzögertem Liefertermin ausgeliefert wurden. Jedoch betrifft dies einen weitaus geringeren Anteil des Kerngeschäfts, so dass die Einflüsse im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert sind. Zum Halbjahr 2023 sind nahezu alle verschobenen Projektgeschäfte abgearbeitet, von daher sind keine zusätzlichen Belastungen der Ertragskraft für den weiteren Geschäftsverlauf 2023 zu erwarten. b.) Spezieller Risikobericht Nach substanzieller Belastung der Liquiditätslage in 2022 haben sich die globalen Lieferketten im zweiten Halbjahr 2022 stabilisiert, was zu einer schrittweisen Reduktion des Liquiditätsbedarfs im Geschäftsjahr 2023 geführt hat. Mit Auslieferung der zwischengelagerten Projektwaren im Verlauf des ersten Halbjahres 2023 hat sich eine deutliche Entspannung des externen Finanzierungsbedarfs ergeben, die per Halbjahr 2023 in einer Bilanzstruktur analog zu den Vorjahren - mit Ausnahme des Jahres 2022 - mündet. Hierzu hat neben der Normalisierung der globalen Verschiffungszeiten auch das stringente Working Capital Management der Wünsche Group beigetragen. Zu den in der Unternehmensgruppe bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gruppe verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenüber Dienstleistern werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Unternehmensgruppe mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Mittelab- und -zuflüsse vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Unternehmensgruppe über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität des Kunden. Die Gruppe ist im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit u.a. Währungsrisiken im Ein- und Verkauf ausgesetzt. Als Absicherungsmethode der Währungsrisiken dienen Devisentermingeschäfte, die sicherstellen, dass die bei Geschäftsabschluss kalkulierte Rohertragsmarge nicht durch Währungseinflüsse belastet wird. II. Chancenbericht Die Unternehmensgruppe ist am Markt gut etabliert und wird auch im kommenden Jahr im Rahmen ihres Geschäftsgegenstandes tätig sein. Durch die langjährige sehr gute Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden konnte eine große Vertrauensbasis aufgebaut werden, die auch zukünftig die führende Marktposition des Unternehmens stärkt. Weiterhin sieht die Unternehmensgruppe mittelfristig Wachstumschancen aus einer Konsolidierung in der Lieferkette des Discount- und Lebensmitteleinzelhandels. Denn die anhaltenden Herausforderungen aus politischen Unsicherheiten, fragilen Lieferketten und höheren Finanzierungslaufzeiten überfordern teilweise die strukturelle Leistungsfähigkeit kleinerer Mitbewerber. III. Gesamtaussage Bestandsgefährdungspotenziale wie Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit oder sonstige Risiken mit besonderem oder schwerwiegendem Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage liegen nicht vor. Ein internes Kontrollsystem (IKS) ist etabliert und wird stetig weiterentwickelt. Risiken, die den Fortbestand der Gruppe gefährden könnten, sind nicht erkennbar. E. Ausblick Als Risiken für die globale wirtschaftliche Entwicklung sehen wir insbesondere die kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine, die aktuelle Situation in Israel als auch anhaltende Spannungen zwischen den USA und China an. Kurzfristige Unterbrechungen der globalen Lieferketten, die über viele Monate des Geschäftsjahres 2022 das Kerngeschäft belastet haben, werden aktuell nicht erwartet. Gemäß aktueller Prognosen wird es in 2023 zu einem Rückgang der deutschen Wirtschaft um 0,6 Prozentpunkte kommen. Jedoch hat dies nicht zwangsläufig auch eine Eintrübung der Konsumenten-Nachfrage im Discount und Lebensmitteleinzelhandel zur Folge, so dass von einer weiterhin stabilen Geschäftstätigkeit bei gegebenenfalls niedrigeren Umsätzen als im Vorjahr ausgegangen wird. Auch ist davon auszugehen, dass der Handel mit Endkunden im Discountbereich von einer geringeren Nachfrage der Konsumenten weniger betroffen ist als in anderen Segmenten, die beispielsweise einen privaten Investitionsgütercharakter aufweisen. Daher erwartet die Wünsche Group für das Geschäftsjahr 2023 ein Umsatzniveau, welches mit ca. 700 Mio. EUR auf dem Niveau des Jahres 2021 schließen wird. Jedoch sehen wir den Discountsektor perspektivisch auch weiterhin durch ein anspruchsvolles gesamtwirtschaftliches Umfeld sowie die anhaltend hohe Inflation begünstigt. Die teilweise inflationsgetriebenen höheren Marktzinsen werden im Rahmen des Projektgeschäfts eingepreist und somit an die Kundschaft weitergegeben, so dass für 2023 eine Steigerung des Konzernergebnisses im Vergleich zum Vorjahr erwartet wird Weiterhin gehen wir davon aus, dass die Kunden im Discount- und Lebensmitteleinzelhandel Erfüllungsrisiken der Lieferantenbasis stärker gewichten werden, so dass die Wünsche Group als einer der größten Lieferanten der Industrie hierdurch Wettbewerbsvorteile gewinnen könnte. Dies kann in den Folgejahren zu positiven Effekten auf Umsatz und Ertragskraft der Wünsche Group führen. Insgesamt blicken wir aufgrund unserer starken Positionierung im Markt, der engen Verzahnung zwischen Beschaffungs- und Absatzmärkten sowie dem ausgeprägten Sachverständnis unserer Mitarbeiter positiv auf die mittelfristige Entwicklungsperspektive der Gesellschaft.
Hamburg, den 23. Oktober 2023 WHI
Merkur Verwaltung GmbH
Geschäftsführung Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022(H = Haben)
Anhang zum Konzernabschluss per 31. Dezember 2022Grundlagen Das Mutterunternehmen des Konzerns ist eine Personengesellschaft im Sinne des § 264a Abs. 1 HGB (eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRA 105024). Persönlich haftende Gesellschafterin ist die WHI Merkur Verwaltung GmbH, Hamburg. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Gesellschaft für das am 31. Dezember 2022 abgeschlossene Geschäftsjahr sind nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB sowie den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und den Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gliederung und die Bewertungen wurden auf Grundlage der Vorschriften für große Kapitalgesellschaften vorgenommen. Das Eigenkapital wird nach den bei Personengesellschaften üblichen Grundsätzen ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Konsolidierungskreis Neben dem Mutterunternehmen wurden zum 31. Dezember 2022 die folgenden Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogen, die direkt oder indirekt unter der einheitlichen Leitung der Wünsche GmbH & Co. KG stehen und bei denen die Wünsche GmbH & Co. KG direkt oder indirekt die Mehrheit der Anteile hält:
Das Tochterunternehmen MOLTUNA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Lilienthal KG wurde im Laufe des Jahres auf die Müller-Licht International GmbH verschmolzen. Darüber hinaus hält die Wünsche GmbH & Co. KG mittelbar Beteiligungen an Gesellschaften, die gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden, da sie für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung sind. Diese Gesellschaften sind in der Aufstellung des Anteilsbesitzes entsprechend kenntlich gemacht. Konsolidierungsmethoden Die Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften sind zum Bilanzstichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten der einbezogenen Gesellschaften werden nach den im Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" beschriebenen Methoden bilanziert und bewertet. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt bis 31. Dezember 2009 für die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gemäß § 301 HGB nach der Buchwertmethode. Erwerbszeitpunkt für die durch Umwandlung erworbenen Anteile der Tochterunternehmen war der Umwandlungsstichtag, der 1. Januar 2008. Für Zugänge nach dem 1. Januar 2010 wird die Neubewertungsmethode angewendet. Aus der Aufrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit den anteiligen Eigenkapitalien resultierende Unterschiedsbeträge werden gemäß § 301 Abs. 3 Satz 1 HGB als "Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung" bzw. ihrem bilanziellen Charakter nach als Eigenkapital oder als "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" ausgewiesen. Der Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung entwickelte sich in 2022 wie folgt:
Passive Unterschiedsbeträge resultieren im Wesentlichen aus Gewinnthesaurierungen der einbezogenen Tochterunternehmen. Nicht beherrschende Anteile an den einbezogenen Unternehmen sind in Höhe ihres Anteils am Kapital gemäß § 307 HGB innerhalb des Postens Eigenkapital gesondert ausgewiesen. Ein Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung war hierfür nicht zu bilden. Umsätze, sonstige Erträge und Aufwendungen sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften wurden aufgerechnet und eliminiert. Beteiligungserträge aus in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden herausgerechnet. Zwischengewinne wurden gemäß § 304 HGB nicht eliminiert. Die Aussagefähigkeit der Vermögens- und Ertragslage des Konzerns wird aus diesem Grund nicht beeinträchtigt. Anteilsbesitz Der Anteilsbesitz gemäß § 313 Abs. 2 HGB wird in einer gesonderten Aufstellung zusammengefasst (Anlage 1, Blatt 15 f.). Währungsumrechnung In den Einzelabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden die kurzfristigen Vermögensgegenstände und Schulden, die auf fremde Währung lauten und nicht durch Devisentermingeschäfte abgesichert sind, zum Devisenkurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Posten der Jahresabschlüsse ausländischer Tochterunternehmen wurden unter Verwendung der modifizierten Stichtagskursmethode in die Berichtswährung umgerechnet. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt bzw. wurden in einer Überleitungsrechnung den einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen angepasst. Geschäfts- oder Firmenwerte werden linear über einen Zeitraum zwischen fünf und 15 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungsdauern orientieren sich an der erwarteten Nutzbarkeit des erworbenen Kunden- und Interessentenstamms bzw. des technischen und kommerziellen Know-hows. In 2022 wurden ausschließlich planmäßige Abschreibungen vorgenommen. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung unter T-EURO 100 werden im Jahr ihrer Entstehung voll, die restlichen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von sieben Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer resultiert aus der prognostizierten Nutzung von Absatz- und Beschaffungskontakten bei den erworbenen Unternehmen. Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Vorräte wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zu den niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Bei der Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens in der für die Handelsbilanz zulässigen Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018 G mit einem Rechnungszins von 1,78 % zugrunde. Ferner wird ein Rententrend von 1 % in die Berechnungen mit einbezogen. Für die Ermittlung des Marktzinssatzes wurde ein Durchschnittszeitraum von zehn Jahren zu Grunde gelegt. Der ausschüttungsgesperrte Betrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EURO 2.020,00. Steuerrückstellungen werden gemäß der erwarteten Inanspruchnahme bilanziert. Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den Erfüllungsbeträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst, die Zinseffekte werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Ermittlung der Rückstellungen für Gewährleistung basiert auf der Zuordnung der einzelnen Artikel zu Risikogruppen und der erwarteten Verteilung der Inanspruchnahme in den Jahren der Gewährleistung. Die sonstigen Rückstellungen werden im Geschäftsjahr 2022 anders bewertet als im Vorjahr. Bei den Rückstellungen für Gewährleistung wird rückwirkend die Rückstellung für das vierte Geschäftsjahr aufgelöst. Dies hat einen ergebniswirksamen Effekt von T-EURO 836. Weitere Bewertungsänderungen sind nicht vorgenommen worden. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Kurzfristige Vermögensgegenstände und Schulden, die auf fremde Währung lauten und nicht durch Devisentermingeschäfte abgesichert sind, werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Stichtag erfasst, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die passiven latenten Steuern sind aufgrund unterschiedlicher Wertansätze in Handels- und Steuerbilanz (im Wesentlichen Finanzanlagen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) zu bilden (aktive latente Steuern: T-EURO 132 (i.V.: T-EURO 0,6), passive latente Steuern: T-EURO 1.061(i.V.: T-EURO 19,4)). Die latenten Steuern wurden für die Gewerbesteuer mit einer Steuermesszahl von 3,5 % und einem Hebesatz von 390 % bzw. 470 % und für die Körperschaftsteuer mit einem Steuersatz von 15 % und einem Solidaritätszuschlag von 5,5 % ermittelt. Angaben zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Konzernanlagespiegel des Konzerns dargestellt (vgl. Anlage 1, Blatt 14). Angabe zu den Beteiligungen:
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben T-EURO 13 (i.V.: T-EURO 188) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T-EURO 8.625 (i.V.: T-EURO 14.594) ausgewiesen. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T-EURO 3.746 (i.V.: T-EURO 9.215) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung (T-EURO 27.711) ist als passivischer Unter-schiedsbetrag mit Eigenkapitalcharakter einzuordnen und hat sich gegenüber dem Vorjahr durch die Veränderung der Beteiligungsstruktur im Konzern um T-EURO 150 verändert. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen werden Rückstellungen für Warengeschäft und sonstige Rückstellungen von T-EURO 19.206 (i.V.: T-EURO 17.775) und für den Personalbereich von T-EURO 2.938 (i.V.: T-EURO 3.928) ausgewiesen. Die Rückstellungen für den Personalbereich umfassen mit T-EURO 36 (i.V.: T-EURO 271) Rückstellungen aus Altersteilzeit. Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T-EURO 5.993 (i.V.: T-EURO 10.577) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten werden im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Gegenüber Kreditinstituten bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von T-EURO 845 (i.V.: T-EURO 1.729). Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T-EURO 191.282 (i.V.: T-EURO 157.839) durch Forderungszessionen der Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen sowie durch Sicherungsübereignung des Warenbestandes gesichert. Weiterhin sind T-EURO 5.539 (i.V.: T-EURO 6.803) grundpfandrechtlich gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten:
Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen aus der Bestellung von Sicherheiten (Bürgschaften) für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von T-EURO 1.175 (i.V.: T-EURO 941), sowie T-EURO 3.000 durch eine eingetragene Grundschuld. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den Bürgschaften und der Grundschuld schätzen wir als äußerst gering ein, da die betroffenen Gesellschaften langjährige und störungsfreie Geschäftsbeziehungen unterhalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Bewertungseinheiten Zum Bilanzstichtag bestanden Importakkreditive in Höhe von ca. T-EURO 45.805 (i.V.: ca. T-EURO 78.780). Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von T-EURO 25.376. Auf 2023 entfallen davon T-EURO 3.283. T-EURO 12.910 haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Gesellschaften des Konzerns sind im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit u.a. Währungsrisiken ausgesetzt. Als Absicherungsmethode der Währungsrisiken dienen Devisentermingeschäfte, die garantieren, dass die bei Geschäftsabschluss kalkulierte Marge nicht durch Währungseinflüsse belastet werden kann. Diese Devisentermingeschäfte erfüllen die Voraussetzungen, um mit den Einkaufs- bzw. Verkaufskontrakten Bewertungseinheiten i.S.v. § 254 HGB zu bilden. Die Laufzeiten betragen überwiegend weniger als ein Jahr. Zum Bilanzstichtag bestehen noch offene Devisentermingeschäfte über den Ankauf von US-Dollar in Höhe von rd. T-USD 132.205 bzw. T-EURO 129.578 sowie über den Ankauf von CNY in Höhe von rd. T-CNY 174.625 bzw. T-EURO 26.160. Außerdem bestehen noch offene Devisentermingeschäfte über den Verkauf von GBP in Höhe von rd. T-GBP 3.035 bzw. T-EURO 3.450, den Verkauf von AUD in Höhe von rd. T-AUD 570 bzw. T-EURO 338 und den Verkauf von T-PLN 1.380 bzw. T-EURO 289. Der Zeitwert der offenen Devisenterminkontrakte, bewertet als Differenz zwischen dem vertraglichen Devisenkurs zum Devisenmittelkurs am Stichtag, beläuft sich auf T-EURO 8.056. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufwendungen für bezogene Waren enthalten T-EURO 16.554 Ertrag (i.V.: T-EURO 1.194 Ertrag) aus der Währungsumrechnung. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten T-EURO 0,8 (i.V.: T-EURO 7) aus der Abzinsung langfristiger Rückstellungen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten T-EURO 7 (i.V.: T-EURO 9) aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten einen Aufwand aus passiven latenten Steuern in Höhe von T-EURO 910 (i.V.: Ertrag T-EURO 8). Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelbestand umfasst - wie im Vorjahr - den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks (T-EURO 5.656; i.V.: T-EURO 14.714) sowie kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T-EURO 186.848; i.V.: T-EURO 165.236). Sonstige Angaben Nachstehende Gesellschaften fallen unter § 264b HGB, da sie in den Konzernabschluss der Wünsche GmbH & Co. KG einbezogen werden:
Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2022 waren durchschnittlich 1.195 (i.V.: 1.051) Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (davon 1.155 Angestellte und 40 Arbeiter) beschäftigt. Die deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere auf die Integration der neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Teilübernahme der Geschäftsaktivitäten des ehemaligen Wettbewerbers GEBRA Nonfood Handels- und Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG zurückzuführen. Organmitglieder, Aufwendungen für Organe und Organkredite Die Geschäftsführung der Wünsche GmbH & Co. KG obliegt der WHI Merkur Verwaltung GmbH, Hamburg (gez. Kapital: EURO 25.000,00). Geschäftsführer der WHI Merkur Verwaltung GmbH sind:
Zu den Bezügen der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2022 wird unter Bezugnahme des § 286 Abs. 4 HGB keine Angabe gemacht. Im Geschäftsjahr 2022 bestanden folgende Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung der Komplementär-GmbH:
Die Kredite sind mit 3 % bzw. 2,5 % über dem jeweiligen Basiszinssatz zu verzinsen. Auf die Bestellung von Sicherheiten für die gewährten Kredite wurde verzichtet. Prüferhonorar Die Gesamthonorare des Abschlussprüfers HANSA PARTNER GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, betragen T-EURO 250. Sie umfassen mit T-EURO 230 Abschlussprüferleistungen und mit T-EURO 20 andere Bestätigungsleistungen. Nachtragsbericht Als Risiken für die globale wirtschaftliche Entwicklung sehen wir insbesondere die kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine, sowie aktuell die Situation in Israel als auch die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und China an. Kurzfristige Unterbrechungen der globalen Lieferketten, die über viele Monate des Geschäftsjahres 2022 das Kerngeschäft belastet haben, werden aktuell nicht erwartet. Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens Der Jahresüberschuss von T-EURO 1.147 wurde mit T-EURO 685 den Verlustsonderkonten sowie mit T-EURO 462 den Verrechnungskonten der Gesellschafter gutgeschrieben.
Hamburg, den 23. Oktober 2023 WHI Merkur Verwaltung GmbH (als geschäftsführende Komplementärin) Geschäftsführung Als abschließendes Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Konzernabschluss folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Wünsche GmbH & Co. KG, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Wünsche GmbH & Co. KG, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften, - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Wünsche GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 23. Oktober 2023 HANSA
PARTNER GmbH
gez. Ulmer, Wirtschaftsprüferin gez. ppa. Aul, Wirtschaftsprüfer Anhang zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022Konzernanlagespiegel
Anhang zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022Aufstellung des Anteilsbesitzes gem § 313 Abs. 2 HGB
1) in den Konzernabschluss einbezogen
2) gemäß § 296 Abs 2 HGB nicht
im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen
3) Anteille an verbundenen Unternehmen
5) Komplementärin ohne Einlage
B Bewertung gem Buchwertmethode N Bewertung gem Neubewertungsmethode Darstellung der Entwicklung des Konzerneigenkapitals
Kapitalflussrechnung
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Tradix GmbH & Co. KG GmbH & Co. KGGesellschaft mit beschränkter Haftung & Compagnie Kommanditgesellschaft
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH & Co. KG
- Anschrift
- 64625 Bensheim
- Handelsregister
- HRA 85346, Darmstadt
- Branche
- Branche · mit API-Key einsehbar API-Key holen →
Finanzen
Bilanz
2023- Umlaufvermögen 91,5 % 268,07 Mio
- Anlagevermögen 8,0 % 23,49 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,5 % 1,36 Mio
- Verbindlichkeiten 57,4 % 168,00 Mio
- Eigenkapital 27,0 % 79,11 Mio
- Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 9,5 % 27,71 Mio
- Rückstellungen 5,8 % 16,97 Mio
- Passive latente Steuern 0,4 % 1,12 Mio
Bilanzdaten für 7 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2023- Umsatzerlöse 98,8 % 904,28 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,6 % −5,10 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,3 % 2,98 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,1 % −1,16 Mio
- Konzernergebnis nach nicht beherrschenden Anteilen 0,1 % 664,0 k
- Einstellung in Rücklagen 0,1 % −664,0 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 422,0 k
- Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 53,0 k
- Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn 0,0 % −35,0 k
- Konzernergebnis nach Verwendungsrechnung 0,0 % 0
- Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 90,6 % −812,63 Mio
- Personalaufwand 6,2 % −55,80 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 2,4 % −21,54 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,5 % −4,54 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,3 % −2,74 Mio
- Rohergebnis 93,47 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 699,0 k
GuV-Daten für 7 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
A**** Z****
seit 2024 Prokura
-
A******** T*******
seit 2020 Prokura
-
T**** W***
seit 2022 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Tradix Verwaltungs GmbH DEU Persönlich haftender Gesellschafter
- Monz Handelsgesellschaft International mbH & Co. KG DEU Kommanditist 500k €
Beteiligungen an
- Tradix Verwaltungs GmbH GmbH 100,0 %
Historie
- 2024
-
02.01.
Eintritt eines MitgliedsA**** Z**** · Gesamtprokura
- 2022
-
04.05.
Eintritt eines MitgliedsT**** W*** · Gesamtprokura
- 2021
-
15.07.
Austritt einer PositionS****** R****** · Gesamtprokura
- 2020
-
05.05.
Eintritt eines MitgliedsA******** T******* · Gesamtprokura
-
05.05.
Eintritt eines MitgliedsS****** R****** · Gesamtprokura
- 2015
-
15.01.
GerichtswechselTradix GmbH & Co. KG
-
15.01.
Registerblatt geschlossenTradix GmbH & Co. KG
-
08.01.
SitzänderungTradix GmbH & Co. KG
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2023 Konzernabschluss
- 2022 Konzernabschluss ↓
- 2021 Konzernabschluss
- 2020 Konzernabschluss
- 2019 Konzernabschluss
Konzernabschluss 2022
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- tradix.de AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
- I
- Tab wechseln
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