aktiv Rechtsform GmbH

Triton Beratungsgesellschaft GmbH

Frankfurt am Main ·HRB 92235 Frankfurt am Main

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Große Gallusstraße 18
60312 Frankfurt am Main
Handelsregister
HRB 92235, Frankfurt am Main
Eintragungsdatum
5. Mai 2011
Branche
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Eingetragenes Kapital
25.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
Beratungs- und damit zusammenhängende Dienstleistungen an Mutter-, Tochter- und Schwesterunternehmen der Gesellschaft im Zusammenhang mit dem Erwerb, dem Halten und der Veräußerung von Beteiligungen und beteiligungsähnlichen Interessen an anderen Unternehmen. Dies umfasst die umfassende Beratung (keine Rechts- und Steuerberatung) zu Fremdkapitalinstrumenten sowie das Erbringen von Dienstleistungen im Zusammenhang damit. Der Gegenstand des Unternehmens schließt das Vermitteln des Abschlusses von Darlehensverträgen sowie das Nachweisen der Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge, soweit eine Erlaubnis nach § 34c Abs. 1 Nr. 2 GewO vorliegt, ein. Die Gesellschaft übt keine Tätigkeiten aus, soweit für die Gesellschaft eine Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz, dem Wertpapierinstitutsgesetz, dem Kapitalanlagegesetzbuch oder der Gewerbeordnung (mit Ausnahme der Erlaubnis von § 34c Abs. 1 Nr. 2 Gewerbeordnung) erforderlich ist.

Finanzen

Umsatz 2025
44,41 Mio. €
Mitarbeiter 2025
45
Bilanzsumme 2025
37,33 Mio. €
Jahresergebnis 2025
1,97 Mio. €
13 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2025
Aktivseite 37,33 Mio
  • Umlaufvermögen 99,9 % 37,30 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 26,5 k
Passivseite 37,33 Mio
  • Eigenkapital 45,1 % 16,82 Mio
  • Rückstellungen 37,8 % 14,11 Mio
  • Verbindlichkeiten 17,1 % 6,39 Mio
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 13 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2025
Erträge 46,55 Mio
  • Umsatzerlöse 95,4 % 44,41 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 3,9 % 1,82 Mio
  • Erträge aus Beteiligungen 0,7 % 320,7 k
Aufwendungen 44,58 Mio
  • Personalaufwand 55,1 % 24,58 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 42,0 % 18,74 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2,2 % 962,4 k
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,7 % 300,0 k
  • Ergebnis nach Steuern 1,97 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,97 Mio
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GuV-Daten für 10 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Claus von Hermann-Spürck seit 2016 Geschäftsführer
  • Matthew Crill seit 2025 Geschäftsführer
  • Nadia Meier-Kirner seit 2021 Geschäftsführer
  • Stephan Dirk Förschle seit 2021 Geschäftsführer
  • Andi Klein seit 2016 Prokura
  • Beata Gawarecka-Green seit 2012 Prokura
  • Claudia Ludwig seit 2026 Prokura
  • Jennifer Suman seit 2023 Prokura
  • Melanie Katz seit 2023 Prokura
6 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Triton Advisers S.á r.l. LUX Registre de Commerce et des Sociétés Luxemburg Nr. B 137319 100,0 % 25k €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Beteiligungen an

Historie

  1. 2026
  2. 30.06.
    Austritt einer Position
    Martin Otto Huth · Geschäftsführer
  3. 10.04.
    Eintritt eines Mitglieds
    Claudia Ludwig · Einzelprokura
  4. 28.01.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Claus Hermann-Spürck · Geschäftsführer
  5. 28.01.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Matthew Crill · Geschäftsführer
  6. 2025
  7. 25.06.
    Zweigniederlassung eingetragen
    Triton Beratungsgesellschaft GmbH
  8. 16.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Martin Otto Huth · Geschäftsführer
  9. 16.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Matthew Crill · Geschäftsführer
  10. 2023
  11. 29.12.
    Änderung des Unternehmensgegenstands
    Beratungs- und damit zusammenhängende Dienstleistungen an Mutter-, Tochter- und Schwesterunternehmen der Gesellschaft im Zusammenhang mit dem Erwerb, dem Halten und der Veräußerung von Beteiligungen und beteiligungsähnlichen Interessen an anderen Unternehmen. Dies umfasst die umfassende Beratung (keine Rechts- und Steuerberatung) zu Fremdkapitalinstrumenten sowie das Erbringen von Dienstleistungen im Zusammenhang damit. Der Gegenstand des Unternehmens schließt das Vermitteln des Abschlusses von Darlehensverträgen sowie das Nachweisen der Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge, soweit eine Erlaubnis nach § 34c Abs. 1 Nr. 2 GewO vorliegt, ein. Die Gesellschaft übt keine Tätigkeiten aus, soweit für die Gesellschaft eine Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz, dem Wertpapierinstitutsgesetz, dem Kapitalanlagegesetzbuch oder der Gewerbeordnung (mit Ausnahme der Erlaubnis von § 34c Abs. 1 Nr. 2 Gewerbeordnung) erforderlich ist.
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2025 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Volltext

Triton Beratungsgesellschaft GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht

1 Geschäftsverlauf

1.1 Unternehmensstrategie und Positionierung

Die Triton Beratungsgesellschaft GmbH ("TBG" oder "die Gesellschaft") erbringt Beratungsdienstleistungen im Zusammenhang mit dem Erwerb, dem Halten und der Veräußerung von Beteiligungen, vor allem in Deutschland, Schweiz und Österreich, durch die Triton Fonds. Die Triton Fonds konzentrieren sich auf mittelständische Unternehmen, die das Potenzial haben, über Wirtschaftszyklen hinweg kontinuierlich zu wachsen. Dafür beschäftigt die Gesellschaft eine Reihe von Investment Professionals, die zuvor bei Investment Banken oder Private Equity Häusern gearbeitet haben. Aufgrund einer Vereinbarung mit Triton Investments Advisers LLP ("die Vereinbarung") werden die wesentlichen Bestandteile der operativen Aufwendungen der Gesellschaft mit einem Aufschlag vergütet. Ausschließlich hieraus resultieren die im Berichtsjahr erzielten Umsatzerlöse. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich um durchgereichte Aufwandspositionen im Zusammenhang mit den erbrachten Beratungs- und damit zusammenhängenden Dienstleistungen. Die Vereinbarung gewährleistet, dass die Gesellschaft jedes Geschäftsjahr einen vertraglich zugesicherten operativen Mindestgewinn aus ihrem Kerngeschäft erwirtschaftet.

1.2 Darstellung der Lage

1.2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Deutschland ist im Jahr 2022 in eine Rezession geraten. Preisbereinigt ist im Jahr 2023 das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 0,2 Prozent niedriger gegenüber dem Vorjahr ausgefallen. Nach der Corona-Krise und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 wurde in den Folgejahren eine Regeneration der deutschen Wirtschaft allgemein erwartet. Aber durch den Ukraine Krieg und steigenden Energiepreisen sowie der Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, Das Jahr 2023 zeichnete sich wirtschaftlich betrachtet sogar mit einer Rezession aus. Laut Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 lediglich um 0,3 Prozent im Vergleich zum Jahr 2023 wachsen. Deutschland befände sich damit in einer Stagnation.

Auch der deutsche Beteiligungsmarkt konnte sich dem gesamtwirtschaftlichen Gegenwind im Jahre 2023 nicht entziehen. Die anhaltenden Konjunktursorgen, die Zinswende und geopolitische Krisen belasteten Beteiligungsgesellschaften und Portfoliounternehmen gleichermaßen.

1.2.2 Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag liegt die Bilanzsumme in Höhe von TEUR 31.819 um TEUR 2.576 über dem Vorjahresniveau (TEUR 29.243).

Diese Zunahme ist vor allem durch TEUR 2.497 erhöhte Forderungen gegen verbundene Unternehmen auf TEUR 29.885 (Vorjahr TEUR 27.388) bedingt, die dem erhöhten Volumen der Leistungsbeziehungen entsprechen und sich in den angestiegen Umsatzerlösen widerspiegeln. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind als werthaltig einzustufen und werden innerhalb eines Jahres nach dem Abschlussstichtag beglichen.

1.2.3 Finanzlage

Die Zunahme der Bilanzsumme auf der Passivseite ist vor allem auf ein um den Jahresüberschuss von TEUR 1.946 erhöhtes Eigenkapital mit TEUR 14.852 (Vorjahr TEUR 12.906) zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote beträgt 46,7 % (Vorjahr 44,1 %).

Die sonstigen Rückstellungen wurden mit TEUR 12.127 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 10.768 um TEUR 1.359 aufgrund mehr Mitarbeiterboni höher ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung in Höhe von TEUR 4.537 (Vorjahr TEUR 5.179) beinhalten mit TEUR 4.444 (Vorjahr TEUR 5.136) Vergütungen gegenüber der West Park Management Services Germany GmbH für erhaltene Dienstleistungen.

Die Gesellschaft unterhält keine Kreditlinien bei Kreditinstituten oder Lieferanten.

Der Cash-Flow im Geschäftsjahr ist verbessert gegenüber dem Vorjahr. Er resultiert dabei ausschließlich aus der operativen Geschäftstätigkeit, Investitions- oder Finanzierungseffekte liegen nicht vor. Die liquiden Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 1.087 (Vorjahr TEUR 461).

1.2.4 Ertragslage

Der Jahresüberschuss der Gesellschaft beläuft sich auf TEUR 1.946 (Vorjahr TEUR 1.895 und fiel damit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 51 höher aus.

Es existiert eine Vereinbarung, die eine Erstattung der bei der Gesellschaft zur Leistungserstellung angefallenen Aufwendungen zuzüglich eines Aufschlages und abzüglich der mit Dritten abgerechneten Leistungen sowie einen Abzug von sonstigen nicht weiterbelastbaren Kosten vorsieht. Aufgrund vermehrter Bonuszahlungen bei identischer durchschnittlicher Mitarbeiterzahl sind gegenüber dem Vorjahr (TEUR 21.269) erhöhte Personalkosten mit TEUR 22.180 angefallen. Die Kostenstruktur bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit TEUR 18.983 (Vorjahr TEUR 18.187) konnte weitestgehend aufrechterhalten werden. Aufgrund der Vereinbarung mit Triton Investments Advisers LLP führte dies insgesamt zu um TEUR 1.460 gestiegenen Umsatzerlösen mit TEUR 42.171 (Vorjahr TEUR 40.711).

Nahezu unverändert haben sich die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 953 im Berichtsjahr (Vorjahr TEUR 937) ergebnismindernd ausgewirkt.

Die im Lagebericht des Vorjahres geäußerten Erwartungen an Umsatz und Eigenkapitalquote konnten nicht erreicht werden. Sowohl Umsatz als auch Eigenkapitalquote sind zwar im Vergleich zum Vorjahr erhöht, der budgetierte moderate Anstieg wurde jedoch nicht erreicht. Dies ist insbesondere auf Personalaufwendungen zurückzuführen, die aufgrund weniger erfolgter Neueinstellungen unterhalb der Prognose lagen.

1.2.5 Investitionstätigkeit

Aufgrund der Natur ihres Geschäftsmodells tätigt die Gesellschaft grundsätzlich keine wesentlichen Investitionen.

1.2.6 Personal

Zum Stichtag 31. März 2024 waren 44 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr 42) beschäftigt. Die Qualifikation unserer Mitarbeiter spielt für unsere Gesellschaft eine Schlüsselrolle. Stetige Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wird nachhaltig gefördert.

2 Finanzielle und Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche interne Steuerungsgrößen sind Umsatz und die Eigenkapitalgröße.

Die Umsätze konnten von TEUR 40.711 aus dem Vorjahr auf TEUR 42.171 gesteigert werden und die Eigenkapitalquote auf 46,7 % gegenüber dem Vorjahr mit 44,1 % verbessert werden.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren unterstützen die Geschäftsführung bei der Führung und langfristigen Ausrichtung des Unternehmens, dienen jedoch nicht vorrangig dessen Steuerung. Vielmehr ermöglichen sie erweiterte Erkenntnisse über die Situation der Gesellschaft und lassen darauf aufbauende Entscheidungen zu.

3 Risiken der künftigen Entwicklung

3.1 Allgemeines Geschäftsrisiko

Der Umfang der von TBG zu erbringenden Beratungsdienstleistungen hängen im erheblichen Maße von der allgemeinen Entwicklung der Private Equity Industrie sowie der Geschäftsentwicklung der Triton Fonds ab. Aufgrund der Vereinbarung sind allerdings Auswirkungen auf die Gesellschaft nur in abgemilderter Form zu erwarten, da diese es der TBG ermöglicht jederzeit ihre umlagefähigen Kosten zu decken.

Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment und die hohe Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine und anderen weltweiten Unruheherden, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch vor einiger Zeit angenommen. Auch für das Jahr 2025 wurde seitens der Regierung die wirtschaftlichen Prognosen nach unten korrigiert.

Es bleibt abzuwarten wie sich die geopolitische Situation aber auch Konjunktur und Zinspolitik entwickeln. Hier können weitere Belastungen warten, denen sich unsere Branche tief verwurzelt in der Gesamtwirtschaft nicht entziehen kann.

3.2 Liquiditätsrisiken

Die Gesellschaft ist grundsätzlich bemüht, durch eine sorgfältige Liquiditätsplanung einen geringen Liquiditätsbestand zu halten. Im Falle eines Liquiditätsbedarfs kann die Gesellschaft in Übereinstimmung mit der Vereinbarung Mittel abrufen, ist dementsprechend von der Liquidität des Konzerns abhängig. Liquiditätsengpässe aus dem Geschäftsfeld der TBG selbst sind nicht zu befürchten. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden ebenfalls frühzeitig durch die Liquiditätsplanung erkannt. Risiken hieraus sind ebenso wie Fremdwährungsrisiken nur von untergeordneter Bedeutung

3.3 Investitionsrisiken

TBG ist keinen Investitionsrisiken ausgesetzt, da die Gesellschaft aufgrund ihres Geschäftsmodells keine wesentlichen Investitionen tätigt. Auch in Zukunft sind keine wesentlichen Investitionen geplant.

3.4 Steuerliche Risiken

Die Gesellschaft lässt sich laufend durch eine anerkannte in Deutschland ansässige Steuerberatungsgesellschaft beraten, um etwaige steuerliche Risiken zu minimieren.

Die Gesamtbewertung der Risikolage führt zu dem Ergebnis, dass keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken erkennbar sind.

4 Voraussichtliche Entwicklung und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Der anhaltende Konflikt in der Ukraine und die damit verbundenen, gegen Russland gerichteten und auch umgekehrte Sanktionen wirken sich weiter auf die europäische und die globale Wirtschaft aus. Das Unternehmen ist weder in der Ukraine noch in Russland oder Weißrussland in nennenswertem Umfang direkt engagiert. Die Gesellschaft hat die Ereignisse in Russland und der Ukraine sowie auch das sonstige aktuelle makro- und geopolitische Umfeld überprüft und die Auswirkungen auf die Gesellschaft bewertet, einschließlich der Berücksichtigung der gegebenen Sanktionen, und kann bestätigen, dass dies keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit hat. Die Gesellschaft beobachtet die Situation weiterhin aktiv und wird alle Veränderungen inklusive der Auswirkungen bewerten, sobald sie sich abzeichnen. Die Geschäftsleitung ist der Ansicht, dass die derzeitige Situation in Russland und der Ukraine und auch das sonstige makro- und geopolitische Umfeld keine Beeinträchtigung der Fortführung der Geschäftstätigkeit darstellt.

Vergangene Krisen haben aufgezeigt, dass Marktverwerfungen und Unsicherheiten überwiegend Chancen für Private-Equity bieten. In schwierigen Zeiten können Marktanteile gewonnen werden, Geschäftsmodelle weiterentwickelt und Preiserhöhungen zum Ausgleich der Inflation durchgesetzt werden. Die zurückliegenden Jahre bestätigen das sich in Zeiten von Volatilität und Unsicherheit stets attraktive Anlagemöglichkeiten bieten und dies mit die besten Auflagejahre für Private Equity waren.

Die Geschäftsführung geht für das Geschäftsjahr 2024/2025 von im Vergleich moderat erhöhten Umsatzerlösen sowie einer leicht verbesserten Eigenkapitalquote als im Geschäftsjahr 2023/2024 aus. Die in den kommenden Monaten vorgesehene Auflegung des schon länger geplanten neuen Triton Fonds macht Neuanstellungen erforderlich, so dass ein Anstieg der Mitarbeiteranzahl erwartet wird.

Bilanz

Aktiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Umlaufvermögen 31.819.350,60 29.243.171,97
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 30.731.863,11 28.782.099,11
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 29.884.854,53 27.387.959,02
2. sonstige Vermögensgegenstände 847.008,58 1.394.140,09
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.087.487,49 461.072,86
Aktiva 31.819.350,60 29.243.171,97

Passiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Eigenkapital 14.852.290,77 12.906.141,04
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 5.000,00 5.000,00
III. Gewinnvortrag 12.876.141,04 10.981.601,77
IV. Jahresüberschuss 1.946.149,73 1.894.539,27
B. Rückstellungen 12.173.518,55 10.866.391,42
1. Steuerrückstellungen 46.919,44 98.641,80
2. sonstige Rückstellungen 12.126.599,11 10.767.749,62
C. Verbindlichkeiten 4.793.541,28 5.470.639,51
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.536.963,75 5.178.649,41
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.536.963,75 5.178.649,41
2. sonstige Verbindlichkeiten 256.577,53 291.990,10
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 256.577,53 291.990,10
Passiva 31.819.350,60 29.243.171,97

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1. Umsatzerlöse 42.170.715,83 40.710.835,00
2. sonstige betriebliche Erträge 1.892.286,12 1.576.873,57
3. Personalaufwand 22.180.374,95 21.269.158,99
a) Löhne und Gehälter 21.550.571,32 20.644.758,33
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 629.803,63 624.400,66
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 18.982.983,48 18.187.063,89
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 953.493,79 936.946,42
6. Ergebnis nach Steuern 1.946.149,73 1.894.539,27
7. Jahresüberschuss 1.946.149,73 1.894.539,27

Anhang

(1) ALLGEMEINE ANGABEN

Die Triton Beratungsgesellschaft GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 92235 im Handelsregister eingetragen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Anwendung der für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG.

Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach § 266 HGB und § 275 Abs. 2 HGB.

Soweit ergänzende gesetzlich vorgeschriebene Angaben in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung nicht enthalten sind, wurden diese im Anhang vorgenommen.

Von den Erleichterungswahlrechten gemäß § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht.

(2) BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgen unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs.1 Nr. 2 HGB).

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert zum Vorjahr angewendet worden. Es waren für die Aufstellung des Jahresabschlusses die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu ihren Anschaffungskosten, unverzinsliche, nicht kurzfristige Forderungen werden zum Barwert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Steuerrückstellungen für die Gesellschaft wurden mit dem Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Erstellung des Abschlusses nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung kalkulierten zukünftigen Auszahlungen angesetzt. Die Rückstellung für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer werden auf Grundlage des erwarteten steuerlichen Einkommens und des Gewerbeertrages ermittelt und unterjährige Vorauszahlungen dabei berücksichtigt.

Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Ermittlung berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, die hätten abgezinst werden müssen, liegen zum 31. März 2024 nicht vor.

Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet.

Fremdwährungsforderungen und - verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder nicht höher lagen (bei Passivposten). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst; die in den Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" enthaltenen Erträge bzw. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung werden durch entsprechende Aufgliederung der Posten im Anhang gesondert ausgewiesen.

(3) ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

(a) Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen, wie im Vorjahr, im Wesentlichen gegen das verbundene Unternehmen Triton Investments Advisers LLP, London, Großbritannien und resultieren aus dem laufenden Leistungsverkehr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im wesentlichen Forderungen gegen das Finanzamt enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Boni und rückständige Urlaubsverpflichtungen und sonstige Personalkosten in Höhe von TEUR 11.858 (Vorjahr TEUR 10.590), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 234 (Vorjahr TEUR 146) sowie Steuerberatungs- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr TEUR 32).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag liegen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB aus Wechselobligo, Bürgschaften, Gewährleistungsverträgen oder vergleichbare Sachverhalte vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus dem Mietvertrag sind jährliche Mietaufwendungen in Höhe von TEUR 1.266 zu erbringen. Die Mietlaufzeit des Mietvertrages für das derzeitige Mietobjekt begann am 1. April 2020 und läuft auf unbestimmte Zeit. Gemäß des vorliegenden Mietvertrages unterliegt die Miethöhe einer jährlichen Überprüfung und wird anhand eines Mitarbeiterschlüssels gegebenenfalls angepasst.

(b) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In der Gewinn- und Verlustrechnung werden bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Währungskursverluste von TEUR 10 (Vorjahr Währungskursverluste TEUR 5) ausgewiesen.

Wesentliche periodenfremde Erträge und Aufwendungen lagen im Berichtsjahr nicht vor.

(4) SONSTIGE ANGABEN

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 42 (Vorjahr 42) angestellte Investment Professionals, davon 30 männlich und 12 weiblich.

Geschäftsführung

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Claus von Hermann-Spürck. Der Geschäftsführer agiert als Investment Manager.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angaben zu den Gesamtbezügen der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans verzichtet.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Triton Beratungsgesellschaft GmbH wird im kleinsten Konsolidierungskreis in den Konzernabschluss der Triton Advisers S.à r.l., Luxemburg und im größten Konsolidierungskreis in den Konzernabschluss der Triton OpCo S.à.r.l., Luxemburg, einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden nicht offengelegt, sie sind am Sitz der jeweiligen Gesellschaft erhältlich.

Nachtragsbericht

Nach dem Geschäftsjahresende sind keine Vorgänge eingetreten, die von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum 31. März 2024 sind.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Frankfurt am Main, 29. Oktober 2024

Claus von Herrmann-Spürck

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss der Triton Beratungsgesellschaft GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Triton Beratungsgesellschaft GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen des Unternehmens bzw. von dessen Teilbereichen ein, um Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Jahresabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 29. Oktober 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Lüdke, Wirtschaftsprüfer

Johanna Klauser, Wirtschaftsprüferin

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client = OpenAI()
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    tools=[{
        "type": "mcp",
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        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
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