TRUMPF SE + Co. KGDitzingenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24Struktur und TätigkeitsbereicheLicht und Maschinen - unser Portfolio Unser größter Tätigkeitsbereich, gemessen an den Umsatzerlösen, sind Werkzeugmaschinen für die flexible Blech- und Rohrbearbeitung. Wir haben Maschinen zum Biegen, zum Stanzen, für kombinierte Stanz-Laser-Prozesse sowie für Laserschneid- und Laserschweißanwendungen im Programm. Vielfältige Automatisierungslösungen und ein breites Softwareangebot für vernetzte Fertigungslösungen runden das Portfolio ab. Unser Produktprogramm in der Lasertechnik umfasst Lasersysteme für das Schneiden, das Schweißen, die Oberflächenbearbeitung dreidimensionaler Teile sowie Beschriftungslaser und -systeme. Wir bieten Hochleistungs-CO 2 -Laser, Scheiben- und Faserlaser, Diodenlaser und Ultrakurzpulslaser an. Ebenfalls Teil der Lasertechnik sind 3D-Drucksysteme. Im Rahmen von Additive Manufacturing nutzen wir die beiden relevanten Technologien Laser Metal Fusion und Laser Metal Deposition. Ein bedeutendes Geschäftsfeld sind CO 2 -Laser für die EUV-Lithographie. Hierbei wird extrem ultraviolette Strahlung eingesetzt, um noch kleinere, effizientere Schaltkreise oder Mikrochips herstellen zu können. Das Geschäftsfeld Elektronik umfasst Produkte mit Gleichstrom-, Hoch- und Mittelfrequenzgeneratoren für die induktive Materialerwärmung, für die Oberflächenbeschichtung und -bearbeitung mittels Plasmatechnologie sowie für die Laseranregung. Zusätzlich zum bereits bestehenden Geschäft mit Hochleistungsdiodenlasern werden die Laserdioden des Geschäftsfelds Photonic Components in Smartphones, in der digitalen Datenübertragung sowie in Sensoren für das autonome Fahren eingesetzt. Organisationsstruktur Die Management-Holding TRUMPF SE + Co. KG bildet das organisatorische Dach der TRUMPF Gruppe. Die operative Verantwortung für die Geschäftsbereiche und Geschäftsfelder ist auf verschiedene Vorstandsmitglieder verteilt. Das operative Geschäft der TRUMPF Gruppe ist überwiegend in den beiden Geschäftsbereichen Werkzeugmaschinen und Lasertechnik organisiert. Innerhalb der Geschäftsbereiche werden einzelne Produkt- beziehungsweise Marktsegmente als eigene Geschäftsfelder geführt. Im Geschäftsbereich Werkzeugmaschinen betrifft dies beispielsweise unsere chinesische Werkzeugmaschinenmarke JFY und im Geschäftsbereich Lasertechnik die 3D-Drucksysteme. Die Geschäftsbereiche Werkzeugmaschinen und Lasertechnik werden durch eine Geschäftsbereichsgeschäftsführung verantwortet. Die jeweiligen geschäftsführenden Direktoren beziehungsweise Geschäftsführer der Geschäftsbereiche werden durch ein funktional organisiertes Managementteam unterstützt, das entlang der Wertschöpfungskette die Funktionsbereiche Forschung und Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service sowie Finanzen und Personal abdeckt. Die beiden Geschäftsbereichsverantwortlichen sind gleichzeitig Mitglieder des Vorstands der Management-Holding. Neben den beiden Geschäftsbereichen werden die Geschäftstätigkeiten in den Bereichen EUV, Elektronik (seit dem Geschäftsjahr 2023/24 als separates Geschäftsfeld geführt, davor innerhalb der Lasertechnik konsolidiert), Photonic Components sowie Financial Services in separaten Geschäftsfeldern geführt. Diese werden von eigenen Managementteams geleitet, die jeweils direkt an ein Vorstandsmitglied berichten. Weltweite Präsenz - nah an unseren Kunden Die TRUMPF Gruppe ist weltweit in allen für sie wichtigen Märkten vertreten. Wir haben 88 operativ tätige Gesellschaften in Europa, Amerika und Asien-Pazifik. Unsere industriellen Produktionsstandorte liegen in Europa in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, in der Schweiz und in der Tschechischen Republik, auf dem amerikanischen Kontinent in den USA und in Mexiko sowie in China. Darüber hinaus betreiben wir an unseren Standorten in Deutschland, Spanien und Indien Softwareentwicklung. Unser Stammsitz befindet sich in Ditzingen. Unsere Kunden unterstützen wir mit einem umfassenden Serviceangebot, das den gesamten Lebenszyklus unserer Produkte umfasst. Wir bieten alle Leistungen, von der Finanzierung über Werkzeuge und Ersatzteile, technischen Service, Beratung und Schulung bis hin zu Funktionserweiterungen, Prozessoptimierungskonzepten, Monitoring- und Analysetools und Gebrauchtmaschinenhandel. Finanzielle Steuerung der TRUMPF GruppeGeschäftsbereiche und Geschäftsfelder Die TRUMPF Gruppe bildet die geschäftsbereichsorientierte Organisationsstruktur betriebswirtschaftlich durch eine Spartenrechnung ab. Dadurch werden unabhängig von der gesellschaftsrechtlichen Struktur innerhalb der einzelnen rechtlichen Einheiten alle Umsätze und Kosten den Geschäftsbereichen und Geschäftsfeldern zugeordnet, die hierfür die weltweite Managementverantwortung tragen. Funktionale Managementverantwortung Die Aufstellung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt bei TRUMPF nach dem Umsatzkostenverfahren. Hierdurch wird die Wahrnehmung der funktionalen Managementverantwortung in den Geschäftsbereichsgeschäftsführungen betriebswirtschaftlich unterstützt. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die dem Umsatz gegenüberstehenden Herstellungskosten sowie die Kosten für Vertrieb, Forschung und Entwicklung als auch Verwaltung transparent gemacht. Nachhaltige Wertsteigerung Das oberste betriebswirtschaftliche Ziel der TRUMPF Gruppe ist die kontinuierliche Wertsteigerung des Unternehmens. Dies soll durch einen nachhaltig positiven Wertbeitrag erreicht werden. Der Wertbeitrag der TRUMPF Gruppe ist dabei definiert als operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT - Earnings Before Interest and Tax) abzüglich der Kapitalkosten des operativ investierten Kapitals. Die Kapitalkosten ergeben sich als Mindestverzinsung auf das durchschnittlich gebundene investierte Kapital. Die Mindestverzinsung (WACC - Weighted Average Cost of Capital) für das Geschäftsjahr 2023/24 in Höhe von 11,0 Prozent (Vorjahr 9,5 Prozent) versteht sich vor Steuern und ist aus einer repräsentativen Peer Group von Unternehmen aus den Geschäftsbereichen und Geschäftsfeldern abgeleitet. Der WACC wird regelmäßig überprüft. Das oberste betriebswirtschaftliche Ziel der kontinuierlichen Wertsteigerung wird bei TRUMPF in drei operative Ziele heruntergebrochen: (1) Hohes Wachstum (2) Angemessene Profitabilität (3) Effizienter Kapitaleinsatz
1 in den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen enthalten 2 Durchschnitt über die 12 Monate des Geschäftsjahrs Finanzielle Unabhängigkeit Die TRUMPF Gruppe ist ein Familienunternehmen. Das Ziel der Familie ist es, TRUMPF nachhaltig selbstständig und unabhängig von externen Kapitalgebern zu führen. Das nachhaltig hohe Wachstumsziel soll daher weitestgehend aus eigener Kraft erreicht werden. Die hierfür notwendigen Investitionen sollen in der Regel durch den operativen Cash Flow finanziert werden, um einen positiven Free Cash Flow zu generieren. Der positive Free Cash Flow wiederum dient der Stärkung der Nettofinanzposition. Eine starke Nettofinanzposition versetzt TRUMPF in die Lage, auch größere Einzelinvestitionen, wie zum Beispiel den Zukauf von Unternehmen, aus eigener Kraft zu finanzieren. Ebenso ist die Beibehaltung der hohen Eigenkapitalquote der Garant für wirtschaftliche Unabhängigkeit. Als zusätzliche Kennzahl dient das wirtschaftliche Eigenkapital, das die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern mit einbezieht.
WirtschaftsberichtWirtschaftliches Umfeld
Gestiegene Zinsen und geopolitische Unsicherheiten prägten die globale Wirtschaftsentwicklung Die globale Wirtschaftsaktivität zeigte sich während der globalen Konjunkturschwäche der Jahre 2022 und 2023 überraschend widerstandsfähig, trotz erheblicher Zinserhöhungen der Zentralbanken zur Wiederherstellung der Preisstabilität. Als mögliche Rückschläge für eine Erholung der globalen Wirtschaft sieht der Internationale Währungsfonds (IWF) nach wie vor die Inflationsrisiken sowie die geopolitischen Unsicherheiten. Nach Zahlen des IWF ist die globale Wirtschaft im Gesamtjahr 2023 um 3,2 Prozent gewachsen. Für das Gesamtjahr 2024 erwartet der IWF einen Anstieg von ebenfalls 3,2 Prozent. Im globalen Vergleich wuchs die Wirtschaftsleistung in den Industrieländern im Jahr 2023 lediglich um 1,6 Prozent nach 2,6 Prozent im Vorjahr. Der IWF berechnete für den Euroraum mit lediglich 0,4 Prozent ein deutlich schwächeres Wachstum. Mit -0,3 Prozent gehörte Deutschland zu den Ländern mit einer schwächeren wirtschaftlichen Entwicklung im Vergleich zum Durchschnitt des Euroraums. Für 2024 erwartet der IWF für den Euroraum lediglich 0,8 Prozent Wachstum, wobei für Deutschland ein Wachstum von 0,2 Prozent prognostiziert wird. Die USA hingegen wuchsen im Jahr 2023 mit 2,5 Prozent und liegen damit über dem Durchschnitt der Industrieländer; für 2024 werden 2,7 Prozent Wachstum erwartet. Das Wachstum in Japan lag im Jahr 2023 mit 1,9 Prozent ebenfalls über dem Durchschnitt der Industrieländer, soll sich jedoch im Jahr 2024 auf 0,9 Prozent abschwächen. In den Schwellenländern legte die Wachstumsrate im Jahr 2023 leicht zu und lag im Durchschnitt bei 4,3 Prozent. Chinas Wirtschaft konnte stark zulegen und wuchs um 5,2 Prozent, nach moderaten 3,0 Prozent Wachstum im Vorjahr. Auch Indien verzeichnete mit 7,8 Prozent weiterhin ein hohes Wachstum. Hingegen wuchsen die Volkswirtschaften in Brasilien sowie in Mexiko mit 2,9 Prozent beziehungsweise 3,2 Prozent weniger stark als im Vorjahr. Für 2024 erwartet der IWF in den Schwellenländern eine etwas schwächere Wachstumsrate von durchschnittlich 4,2 Prozent. Die Wirtschaftstätigkeit war während der globalen Disinflation der Jahre 2022 und 2023 überraschend widerstandsfähig. Als die globale Inflation von ihrem Höchststand Mitte 2022 zurückging, wuchs die Wirtschaftstätigkeit stetig und trotzte den Warnungen vor Stagflation und globaler Rezession. Die Risiken für die globalen Aussichten sind nun weitgehend ausgeglichen. Auf der anderen Seite könnten neue Preisspitzen aufgrund geopolitischer Spannungen, einschließlich des Krieges in der Ukraine und des Konflikts in Gaza und Israel, zusammen mit der anhaltenden Kerninflation auf den nach wie vor angespannten Arbeitsmärkten die Zinserwartungen erhöhen. In China könnte das Wachstum ohne eine umfassende Reaktion auf den angeschlagenen Immobiliensektor ins Stocken geraten und den Handelspartnern schaden. Stagnation im globalen Maschinen- und Anlagenbau Der Maschinen- und Anlagenbau begann das Jahr 2023 dank noch hoher Auftragsbestände optimistisch. Doch ab der Jahresmitte nahm der Pessimismus mit sinkenden Auftragseingängen zu. Obwohl der durchschnittliche nominale Zuwachs mit 4,5 Prozent solide erscheint, sei es im aktuellen Umfeld steigender Preise jedoch wichtig im Blick zu behalten, wie stark Preiseffekte zum nominalen Wachstum beitrügen, so die Sicht des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Dabei wird deutlich, dass die Branchenumsätze mengenmäßig bereits an vier wichtigen Standorten - Japan, Südkorea, USA und Niederlande - das Ergebnis des Vorjahreszeitraums verfehlten. Insgesamt positiv war die Entwicklung in den beiden bedeutenden Maschinenbauzentren China und restliche EU, die zusammen für 60 Prozent des Weltvolumens stehen. Der VDMA erwartet für 2024 preisbereinigt einen stagnierenden Umsatz bei weiterhin heterogenem Bild auf Länderebene. Moderates Wachstum im Markt für Lasertechnik Das Volumen des Weltmarktes für Lasersysteme zur Materialbearbeitung ist im Jahr 2023 auf 23,5 Milliarden Dollar gewachsen, was einem Anstieg von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Wachstum wurde von den Lasermärkten Nord- und Südamerika angeführt, während das Wachstum in Europa und China hinterherhinkte. GeschäftsverlaufSchwierige Rahmenbedingungen führten zu Umsatz- und Ergebnisrückgang TRUMPF konnte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr dem schwachen Marktumfeld nicht entziehen und musste beim Auftragseingang einen erneuten Rückgang verzeichnen. Für das gesamte Geschäftsjahr lag der Auftragseingang der TRUMPF Gruppe mit 4.558 Millionen Euro um 10,4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 5.088 Millionen Euro. Damit konnten wir die Prognose, die einen leichten Anstieg im Auftragseingang vorgesehen hatte, nicht erreichen. Auch der Umsatz lag im abgelaufenen Jahr unter dem starken Vorjahresniveau (bisheriges Allzeithoch für TRUMPF). Allerdings fiel der Rückgang mit 3,6 Prozent auf 5.172 Millionen Euro (Vorjahr 5.365 Millionen Euro) vergleichsweise moderat aus. Wir profitierten von unserem hohen Auftragsbestand, der geringere Auftragseingang beeinflusste deshalb den Umsatz nur wenig. Das prognostizierte deutliche Umsatzwachstum konnten wir nicht erreichen. Unsere Book-to-Bill-Ratio, das Verhältnis zwischen Auftragseingang und Umsatz, lag bei 0,88 und liegt damit erneut unter dem Wert des Vorjahrs (0,95). Das EBIT von 501 Millionen Euro lag deutlich unter dem Vorjahr (615 Millionen Euro). Der Ergebnisrückgang ist insbesondere bedingt durch den rückläufigen Umsatz. Wir haben auf die schwächere Entwicklung zeitnah reagiert und bereits im zweiten Quartal des Geschäftsjahrs unser Ergebnisverbesserungsprogramm "Koyer" gestartet. Damit ist es uns gelungen, den Ergebnisrückgang spürbar zu reduzieren. Den prognostizierten Anstieg im EBIT wie auch in der EBIT-Rendite konnten wir jedoch nicht erreichen. Die EBIT-Rendite sank von 11,5 Prozent auf 9,7 Prozent. Das sehr gute Renditenniveau des Vorjahrs konnten wir somit nicht halten. Insbesondere vor dem Hintergrund der schwierigen Marktlage sowie der weiterhin bestehenden geopolitischen Risiken sind wir mit der erzielten Rendite insgesamt noch zufrieden. Wir erwirtschafteten im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 119 Millionen Euro wieder einen positiven Wertbeitrag. Der Wertbeitrag war jedoch gegenüber dem Vorjahr (316 Millionen Euro) stark rückläufig. Ursache dafür sind das geringere EBIT sowie die durch die WACC-Erhöhung gestiegenen Kapitalkosten. In der Prognose hatten wir lediglich mit einem leichten Rückgang des Wertbeitrags im Vergleich zum Vorjahr gerechnet. Insgesamt haben wir unsere Prognosen für das Berichtsjahr nicht erreicht. Sowohl Auftragseingang und Umsatz als auch die Ergebnisgrößen (EBIT, EBIT-Rendite und Wertbeitrag) lagen unter dem prognostizierten Niveau.
Auftragseingang erneut rückläufig Das schwache Marktumfeld führte im Geschäftsjahr 2023/24 erneut zu einem rückläufigen Auftragseingang. Nachdem die Aufträge im Vorjahr bereits um 8,8 Prozent unter dem Allzeithoch des Geschäftsjahres 2021/22 zurückblieben, sank der Auftragseingang im abgelaufenen Geschäftsjahr um weitere 10,4 Prozent auf 4.558 Millionen Euro. Die Geschäftsbereiche Werkzeugmaschinen und Lasertechnik entwickelten sich ähnlich schwach. Bei den Werkzeugmaschinen sank der Auftragseingang um 14,6 Prozent auf 2.407 Millionen Euro. Das erwartete leichte Wachstum aus der Planung wurde deutlich verfehlt. Die Aufträge in der Lasertechnik (ohne das Geschäftsfeld Elektronik) sanken um 11,3 Prozent auf 1.322 Millionen Euro (um das Geschäftsfeld Elektronik bereinigter Vorjahreswert: 1.491 Millionen Euro). Hier waren wir in der Planung von einem signifikanten Wachstum ausgegangen. Bei den Geschäftsfeldern war die Entwicklung uneinheitlich. Im Geschäftsfeld EUV erzielten wir ein leichtes Wachstum (um 2,6 Prozent auf 830 Millionen Euro). Allerdings blieb das Wachstum deutlich unter den Erwartungen. Dagegen entwickelte sich der Auftragseingang im Geschäftsfeld Elektronik ähnlich schwach wie in den beiden Geschäftsbereichen. Am Ende stand ein Rückgang um 11,2 Prozent auf 523 Millionen Euro in den Büchern (Vorjahr 589 Millionen Euro). Das weiterhin schwache Niveau im Auftragseingang wirkte sich auch signifikant auf den Auftragsbestand aus. Er sank im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut und lag mit 1.889 Millionen Euro um 615 Millionen Euro unter dem Wert zum 30. Juni des Vorjahrs (2.504 Millionen Euro). Mit knapp 1,9 Milliarden Euro ist unser Auftragsbestand insgesamt aber noch auf einem hohen Niveau.
Umsatz blieb hinter dem hohen Wert des Vorjahrs zurück Der schwächere Auftragseingang wirkte sich im Geschäftsjahr 2023/24 auch auf den Umsatz aus. Die Umsätze sanken um 3,6 Prozent auf 5.172 Millionen Euro und blieben damit hinter dem Rekordwert des Vorjahrs (5.365 Millionen Euro) zurück. Der Umsatzrückgang fiel geringer aus als im Auftragseingang, da wir im abgelaufenen Geschäftsjahr noch von unserem hohen Auftragsbestand aus dem Vorjahr profitieren konnten. Dadurch übertrafen wir im Umsatz auch im Geschäftsjahr 2023/24 die Schwelle von 5 Milliarden Euro. Das erwartete starke Umsatzwachstum aus der Planung haben wir jedoch deutlich verfehlt. Beide Geschäftsbereiche verzeichneten Umsatzrückgänge. Nach dem starken Wachstum im Vorjahr ging der Umsatz bei den Werkzeugmaschinen im abgelaufenen Geschäftsjahr um 6,9 Prozent auf 2.830 Millionen Euro zurück. In der Lasertechnik (ohne das Geschäftsfeld Elektronik) sanken die Umsätze um 9,0 Prozent auf 1.378 Millionen Euro (um die Elektronik bereinigter Vorjahreswert: 1.514 Millionen Euro). Durch das Abarbeiten des hohen Auftragsbestands aus dem Vorjahr konnte der Umsatzrückgang begrenzt werden; das prognostizierte leichte Wachstum haben wir jedoch in beiden Geschäftsbereichen nicht erreicht. Auch im Geschäftsfeld EUV war der Umsatz rückläufig. Umsätze in Höhe von 943 Millionen Euro bedeuteten einen Rückgang um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr (971 Millionen Euro); in der Planung waren wir noch von einem leichten Wachstum ausgegangen. Im Geschäftsfeld Elektronik konnten die Umsätze hingegen signifikant zulegen (um 4,8 Prozent von 546 Millionen Euro auf 572 Millionen Euro). Zwischen den Geschäftsbereichen und Geschäftsfeldern bestehen wesentliche Lieferbeziehungen. Der Umsatz der TRUMPF Gruppe ist um diese konsolidiert. Umsatzwachstum in Deutschland, Umsatzrückgänge in allen anderen Regionen Unser EUV-Geschäft tätigen wir aufgrund des Hauptsitzes unseres Kunden ASML nahezu ausschließlich in den Niederlanden. Da dies die Regionensicht verzerrt, erfolgt die Kommentierung der Umsatzentwicklung je Region im Folgenden bereinigt um die Umsätze aus dem EUV-Geschäft. Die EUV-Umsätze werden in einer separaten Zeile berichtet (EUV-Geschäft als Kooperation). Umsatzerlöse nach Regionen und Kooperationen
Nach dem starken Wachstum im Vorjahr konnten wir in Deutschland auch im abgelaufenen Geschäftsjahr steigende Umsätze verzeichnen. Der Umsatz legte um 5,8 Prozent auf 824 Millionen Euro zu. Unser Heimatmarkt war damit die einzige Region, in der wir gewachsen sind; in allen anderen Regionen mussten wir Umsatzrückgänge hinnehmen. Im übrigen Europa gingen die Umsätze insgesamt um 7,3 Prozent auf 1.187 Millionen Euro zurück. Starke Rückgänge verzeichneten wir vor allem in den großen westeuropäischen Märkten Italien (-31,8 Prozent) und Frankreich (-13,7 Prozent). Dagegen entwickelte sich Spanien mit einem Umsatzwachstum von 27,7 Prozent sehr erfreulich. In Osteuropa war der Umsatz insgesamt ebenfalls rückläufig, jedoch nicht so stark wie in Westeuropa. Die Umsatzrückgänge in unseren großen Märkten Tschechische Republik (-5,8 Prozent), Polen (-4,3 Prozent) und Ungarn (-22,1 Prozent) konnten teilweise durch ein starkes Wachstum in der Slowakei (+44,2 Prozent) kompensiert werden. Die Umsätze in Russland und der Ukraine gingen im abgelaufenen Geschäftsjahr noch weiter zurück; der kumulierte Umsatzanteil beider Länder sank damit auf unter 0,1 Prozent des Gruppenumsatzes. In Amerika konnten wir unser starkes Wachstum der beiden Vorjahre nicht fortsetzen. Die Umsätze sanken insgesamt um 7,3 Prozent auf 1.076 Millionen Euro. Die Einzelmärkte entwickelten sich uneinheitlich. In unserem größten amerikanischen Markt, den USA, mussten wir mit 11,5 Prozent einen deutlichen Umsatzrückgang verzeichnen. Auch in Brasilien ging der Umsatz um 11,6 Prozent zurück. Erfreulich hingegen entwickelten sich Kanada und Mexiko; in Kanada konnten wir deutliche Umsatzzuwächse erzielen (+32,1 Prozent) und in Mexiko zumindest leicht wachsen (+2,3 Prozent). In Asien fiel der Umsatzrückgang mit 2,9 Prozent moderater aus als in Europa (ohne Deutschland) und Amerika. Dies lag vor allem an Indien und China. Während wir im großen chinesischen Markt leicht wachsen konnten (+2,2 Prozent), profitierten wir vom wirtschaftlichen Aufschwung in Indien deutlich und erzielten ein Umsatzwachstum von 23,1 Prozent. Unsere großen Märkte Südkorea (-7,5 Prozent) und Japan (-18,4 Prozent) waren hingegen deutlich rückläufig. In Taiwan mussten wir nach dem Rückgang im Vorjahr erneut rückläufige Umsätze verzeichnen (-20,3 Prozent). Umsatzanteil Deutschlands höher, restliches Europa und Amerika rückläufig Getrieben durch das Umsatzwachstum erhöhte sich der Anteil Deutschlands am Gesamtumsatz deutlich von 14,5 Prozent auf 15,9 Prozent. Die Umsatzanteile von Europa ohne Deutschland und Amerika gingen hingegen zurück. Europa ohne Deutschland lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei einem Umsatzanteil von 23,0 Prozent (Vorjahr 23,9 Prozent), Amerika bei 20,8 Prozent (Vorjahr 21,6 Prozent). Die Umsatzanteile der asiatischen Märkte sowie des EUV-Geschäfts blieben nahezu konstant. Vermögens- und Finanzlage
Rückläufige Umsätze führten zu hohem Ergebnisrückgang Das EBIT lag mit 501 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahr (615 Millionen Euro). Der Ergebnisrückgang war insbesondere getrieben durch die gesunkenen Umsätze. Aufgrund unseres Ergebnisverbesserungsprogramms "Koyer" ist es uns jedoch gelungen, einen stärkeren Ergebnisrückgang zu verhindern. Das sehr gute Renditeniveau des Vorjahrs konnten wir dennoch nicht halten. Die EBIT-Rendite sank von 11,5 Prozent im Vorjahr auf 9,7 Prozent im abgelaufenen Geschäftsjahr. In den Herstellungskosten werden sämtliche Aufwendungen ausgewiesen, die auf die im Geschäftsjahr abgesetzten Produkte oder Leistungen entfallen; hinzu kommen die verbleibenden, nicht auf Produkte und Leistungen verrechneten Kosten der operativen Bereiche Einkauf, Produktion und Service. Korrespondierend zur Umsatzentwicklung lagen die Herstellungskosten mit 3.210 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahr (3.353 Millionen Euro). Die Herstellungskostenquote sank auf 62,1 Prozent (Vorjahr 62,5 Prozent), bedingt durch eine leicht verbesserte Margensituation. Das Bruttoergebnis lag bei 1.963 Millionen Euro (Vorjahr 2.012 Millionen Euro). Die Vertriebskosten umfassen alle dem Vertriebsbereich zugeordneten Personalaufwendungen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen (vor allem Reise- und Marketingkosten) sowie Abschreibungen und Materialkosten unserer Showrooms. Außerdem werden hier die Fracht- und Verpackungskosten ausgewiesen, soweit sie dem Weg vom Produktionswerk zum Kunden zuzuordnen sind. Die Vertriebskosten lagen mit 694 Millionen Euro (Vorjahr 687 Millionen Euro) leicht über dem Vorjahr. Dies ist vor allem bedingt durch höhere Personalaufwendungen, deren Anstieg wir durch unsere Einsparmaßnahmen zumindest begrenzen konnten. Die Vertriebskostenquote erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023/24 auf 13,4 Prozent (Vorjahr 12,8 Prozent). In den Forschungs- und Entwicklungskosten werden sämtliche Kosten ausgewiesen, die für Grundlagenforschung oder Neuentwicklungen aufgewendet werden und nicht im Zusammenhang mit der laufenden Produktion stehen. Dazu zählen insbesondere Personal-, Sach- und Materialkosten sowie Abschreibungen. Die Forschungs- und Entwicklungskosten stiegen im Geschäftsjahr 2023/24 von 476 Millionen Euro auf 530 Millionen Euro. Die wesentlichen Kostentreiber waren auch hier die Personalaufwendungen, getrieben durch den Personalaufbau (vor allem in den Bereichen EUV und Elektronik) sowie Tariferhöhungen. Die Entwicklungskostenquote lag mit 10,3 Prozent über dem Vorjahr (8,9 Prozent) und liegt somit historisch weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Verwaltungskosten enthalten insbesondere Personalaufwendungen, Abschreibungen sowie übrige Sachkosten der Bereiche Geschäftsführung, IT, Personalwesen, Recht, Unternehmenskommunikation, Infrastruktur und Finanzen. Im Verwaltungsbereich sanken die Kosten leicht im Vergleich zum Vorjahr (um 3 Millionen Euro auf 278 Millionen Euro), bedingt durch gesunkene Stromkosten und reduzierte Abschreibungen. Durch unsere Einsparmaßnahmen konnten wir auch in der Verwaltung den Anstieg beim Personalaufwand und den Sachkosten begrenzen. Die Verwaltungskostenquote erhöhte sich auf 5,4 Prozent (Vorjahr 5,2 Prozent). Die sonstigen betrieblichen Erträge (216 Millionen Euro, Vorjahr 327 Millionen Euro) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (176 Millionen Euro, Vorjahr 277 Millionen Euro) enthalten vor allem nicht funktionsbereichsgetreu zuordenbare Posten sowie gegenläufige Währungskursgewinne und -verluste, die aus operativen Geschäften beziehungsweise Finanzierungsgeschäften und deren Absicherung resultieren. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge resultiert vor allem aus deutlich gesunkenen Währungskursgewinnen. Geringere Währungskursverluste waren die wesentlichen Treiber für den Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Das Finanz- und Beteiligungsergebnis fiel mit -6 Millionen Euro um 3 Millionen Euro besser aus als im Vorjahr (-9 Millionen Euro). Durch das gestiegene Zinsniveau konnten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr von höheren Zinserträgen bei unseren Anlagen profitieren. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag im Geschäftsjahr 2023/24 betrugen 102 Millionen Euro und lagen damit um 45 Millionen Euro unter dem Vorjahr (147 Millionen Euro). Insgesamt wurde ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von 393 Millionen Euro erzielt (Vorjahr 462 Millionen Euro).
Vermögens- und Finanzlage: Anstieg im Anlagevermögen, Rückgang im Working Capital Die Bilanzsumme stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht um 0,4 Prozent auf 5.041 Millionen Euro (Vorjahr 5.019 Millionen Euro). Das Anlagevermögen erhöhte sich auf 1.997 Millionen Euro (Vorjahr 1.840 Millionen Euro) - das entspricht einem Plus von 8,5 Prozent. Der Anstieg ist größtenteils bedingt durch deutlich angestiegene Neuinvestitionen im Bereich der Sachanlagen (siehe dazu die Erläuterungen im Abschnitt Investitionen). Das Umlaufvermögen einschließlich Rechnungsabgrenzungsposten und aktiver latenter Steuern sank um 4,2 Prozent auf 3.044 Millionen Euro (Vorjahr 3.179 Millionen Euro). Die Vorräte (vor erhaltenen Anzahlungen) sanken durch die verringerte Produktionsleistung um 14,6 Prozent auf 1.228 Millionen Euro (Vorjahr 1.437 Millionen Euro). Im Vergleich zum Umsatz sanken die Vorräte jedoch überdurchschnittlich, wodurch sich die Vorratsreichweite (Days Inventories Outstanding - DIO) von 96 auf 85 Tage reduzierte. Die erhaltenen Anzahlungen sanken ebenfalls und lagen bei 265 Millionen Euro (Vorjahr 386 Millionen Euro). Aufgrund des gesunkenen Umsatzes ging die Reichweite der erhaltenen Anzahlungen (Days Payments Received - DPR) zurück; sie sank um 8 Tage auf 18 Tage (Vorjahr 26 Tage). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich, bedingt durch den Umsatzrückgang, um 10,6 Prozent auf 974 Millionen Euro (Vorjahr 1.090 Millionen Euro). Die Forderungen reduzierten sich überproportional zum Umsatz, womit sich die Forderungsreichweite (Days Sales Outstanding - DSO) um 5 Tage auf 68 Tage reduzierte (Vorjahr 73 Tage). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken stark um 24,0 Prozent auf 340 Millionen Euro (Vorjahr 448 Millionen Euro). Umsatzbedingt sank die Verbindlichkeitenreichweite (Days Payables Outstanding - DPO) um 6 Tage auf 24 Tage (Vorjahr 30 Tage). Das Working Capital - die Summe aus Vorräten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich der erhaltenen Anzahlungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - reduzierte sich um 5,7 Prozent auf 1.597 Millionen Euro (Vorjahr 1.693 Millionen Euro). Durch die überproportionale Reduzierung des Working Capitals im Vergleich zum Umsatz sank die Working-Capital-Quote bezogen auf den Umsatz von 31,6 Prozent auf 30,9 Prozent. Die flüssigen Mittel sind um 13,1 Prozent auf 734 Millionen Euro (Vorjahr 649 Millionen Euro) gestiegen. Der Mittelzufluss aus der operativen Geschäftstätigkeit lag mit 643 Millionen Euro über dem Vorjahr (306 Millionen Euro). Positiv wirkte hier insbesondere die Abnahme des Working Capitals. Bedingt durch das leicht rückläufige Investitionsbudget fiel der Mittelabfluss aus der operativen Investitionstätigkeit mit 349 Millionen Euro geringer aus als im Vorjahr (Mittelabfluss 389 Millionen Euro). Damit war der Free Cash Flow im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 294 Millionen Euro deutlich positiv (Vorjahr -84 Millionen Euro). Der Mittelzufluss aus der übrigen Investitionstätigkeit belief sich auf 25 Millionen Euro (Vorjahr Mittelzufluss 84 Millionen Euro). Die mittelfristigen Finanzanlagen (Anlagen mit Restlaufzeit von mehr als drei Monaten) wurden auch im abgelaufenen Geschäftsjahr zurückgeführt, aber geringer als im Vorjahr. Hinzu kamen rückläufige Nettoinvestitionen in das Finanzanlagevermögen. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit erhöhte sich auf 230 Millionen Euro (Vorjahr Mittelabfluss 129 Millionen Euro). Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden bestehende Verbindlichkeiten gegenüber externen Kreditgebern in Höhe von 129 Millionen Euro zurückgeführt; im Vorjahr waren es lediglich 13 Millionen Euro. Die Summe der zahlungsrelevanten Veränderungen des Finanzmittelbestands beträgt damit 89 Millionen Euro (Vorjahr -129 Millionen Euro). Die Nettofinanzposition - die Summe aus liquiden Mitteln, Wertpapieren des Umlaufvermögens, Finanzforderungen und den mittelfristigen Finanzmittelanlagen in den sonstigen Vermögensgegenständen abzüglich der Finanzverbindlichkeiten - stieg vor allem durch die Zunahme der liquiden Mittel und Wertpapiere um 21,3 Prozent auf 418 Millionen Euro (Vorjahr 344 Millionen Euro). Das Eigenkapital erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 8,3 Prozent auf 2.925 Millionen Euro (Vorjahr 2.700 Millionen Euro). Der Anstieg resultiert vor allem aus dem positiven Jahresergebnis. Analog zum Vorjahr wird über die Gewinnverwendung teilweise erst im Folgegeschäftsjahr entschieden, sodass ein dem Mutterunternehmen zuzurechnender Konzernjahresüberschuss im Eigenkapital ausgewiesen wird. Aufgrund des überproportionalen Anstiegs des Eigenkapitals im Vergleich zur Bilanzsumme erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 58,0 Prozent (Vorjahr 53,8 Prozent). Das wirtschaftliche Eigenkapital, das die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern miteinbezieht, stieg um 9,6 Prozent auf 2.970 Millionen Euro (Vorjahr 2.710 Millionen Euro). Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote stieg von 54,0 Prozent auf 58,9 Prozent. Die Rückstellungen gingen um 9,5 Prozent auf 822 Millionen Euro (Vorjahr 909 Millionen Euro) zurück. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Reduktion der umsatz- und ergebnisbezogenen Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten reduzierten sich in Summe um 10,4 Prozent auf 1.148 Millionen Euro (Vorjahr 1.282 Millionen Euro). Die Entwicklung der Finanzverbindlichkeiten und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurde bereits oben erläutert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern verringerten sich um 4,9 Prozent von 280 Millionen Euro auf 266 Millionen Euro. Wie im Vorjahr wird über die Gewinnverwendung teilweise erst nach dem Jahresabschluss entschieden. Investitionen und Akquisitionen
Investitionsniveau im Geschäftsjahr 2023/24 rückläufig Die Investitionen sanken gegenüber dem Niveau des Vorjahrs (316 Millionen Euro) um 5,5 Prozent auf 298 Millionen Euro. Auf Sachanlagen entfielen dabei 291 Millionen Euro (exklusive der intern genutzten, selbst erstellten Maschinen in Höhe von 96 Millionen Euro) und auf immaterielle Vermögensgegenstände 7 Millionen Euro. Auf Grundstücke und bauliche Erweiterungen entfielen 33,1 Prozent der gesamten, oben genannten Investitionssumme. In technische Anlagen und Maschinen flossen 22,8 Prozent, in Betriebs- und Geschäftsausstattung 41,8 Prozent. In Deutschland tätigten wir 46,0 Prozent der Investitionen. Etwa 12,2 Prozent davon entfielen auf Bauinvestitionen, die überwiegend am Stammsitz in Ditzingen vorgenommen wurden. 29,3 Prozent unserer Investitionen erfolgten im übrigen Europa. 14,7 Prozent der Investitionen entfielen auf Amerika, 10,0 Prozent auf Asien. Die Investitionsquote des Anlagevermögens bezogen auf den Umsatz betrug 5,8 Prozent (Vorjahr 5,9 Prozent). Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 298 Millionen Euro lagen in diesem Geschäftsjahr über dem Niveau der Abschreibungen in Höhe von 233 Millionen Euro (Vorjahr 242 Millionen Euro). Akquisitionen und Devestitionen Im Juli 2023 hat Lantek Sheet Metal Solutions S.L.U. 100 Prozent der italienischen Unternehmen Lantek Sistemi S.r.l. und Lan Tek Service S.r.l. übernommen. Lantek Sistemi handelt mit Lantek Software im italienischen Markt, Lan Tek Service bietet Servicedienstleistungen zur Lantek Software an. Im September 2023 haben wir 25,1 Prozent der Geschäftsanteile an der AUTOM8 s.r.o. mit Sitz in Košice (Slowakei) erworben. Das Unternehmen entwickelt Automatisierungslösungen für Lasertechnik. Mitarbeiter
Neue Mitarbeiter weltweit Die Anzahl der für TRUMPF weltweit tätigen Mitarbeiter ist im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht gestiegen. Insbesondere in den Geschäftsfeldern EUV und Elektronik wurden neue Stellen geschaffen. Zum 30. Juni 2024 haben wir 19.018 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 18.352 Mitarbeiter). In Deutschland beschäftigte TRUMPF zum Bilanzstichtag 9.505 Mitarbeiter (Vorjahr 9.124 Mitarbeiter). Das sind 4,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Außerhalb Deutschlands stieg die Anzahl der Beschäftigten um 3,1 Prozent auf 9.513 Mitarbeiter (Vorjahr 9.228 Mitarbeiter). Die Ausbildung junger Facharbeiter, Ingenieure, Betriebswirte und Informatiker ist uns sehr wichtig. Im Berichtsjahr absolvierten 560 junge Menschen eine Ausbildung oder ein Studium an der Dualen Hochschule. Die Ausbildungsquote lag damit bei 2,9 Prozent (Vorjahr 3,5 Prozent). Forschung und EntwicklungWeiterhin hohe Entwicklungskostenquote
Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung lagen mit 530 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahr (476 Millionen Euro). Die Entwicklungskostenquote erhöhte sich auf 10,3 Prozent (Vorjahr 8,9 Prozent), befindet sich historisch daher weiter auf einem hohen Niveau.
Die Anzahl der Mitarbeiter, die für TRUMPF an neuen Produkten arbeiten, stieg um 8,6 Prozent auf 3.098 Mitarbeiter (Vorjahr 2.853 Mitarbeiter). TRUMPF möchte durch ein intensives Technologiescouting Trends in den für die Gruppe relevanten Technologiebereichen frühzeitig bewerten und dann geeignete Maßnahmen anstoßen. Diese Maßnahmen reichen von der Initiierung des Aufbaus neuer Kompetenzen über die Anbahnung von Kooperationen mit Start-ups bis hin zu der Bewertung anorganischer Wachstumsoptionen entlang eines strategisch ausgerichteten Pre-M&A-Prozesses. Das Ziel ist dabei, neue Geschäftsmöglichkeiten zu entwickeln beziehungsweise bestehende Geschäftsfelder auszubauen. Im Bereich Venture Capital gehen wir Minderheitsbeteiligungen ein und ergänzen damit interne Entwicklungen mit "Open Innovation" aus der Start-up-Szene. Neben Kooperationen mit Start-ups können daraus auch neue Zulieferer für TRUMPF gewonnen werden. So investierte die TRUMPF Venture II GmbH im Februar 2024 in ein deutsches Start-up, das CAD-Modelle mit hoher Auflösung und sehr geringer Rechenleistung darstellen kann. Im Rahmen der Digitalisierung steht TRUMPF und den bestehenden Kunden des Start-ups eine neue Möglichkeit zur Verfügung, komplexe Konstruktionen schnell darzustellen und zu bearbeiten. Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir erfolgreich die siebte und letzte Runde des Gründerprogramms "Internehmertum" abgeschlossen. Das Programm zielte darauf ab, innovative Mitarbeiterideen in skalierbare Geschäftsmodelle zu verwandeln. Im Geschäftsjahr 2024/25 werden die Innovationsaktivitäten neu aufgestellt werden. Chancen und RisikenRisikomanagement und Zusammenspiel mit dem Business Continuity Management Als weltweit tätiges Hochtechnologieunternehmen ist die TRUMPF Gruppe einer Vielzahl unterschiedlicher Risiken ausgesetzt. Um dem dynamischen Wirtschaftsumfeld und den Entwicklungen innerhalb des Unternehmens gerecht zu werden, ist der systematische Umgang mit möglichen Chancen und Risiken essenziell. Daher wurde der interne Risikomanagementprozess über die vergangenen Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Im Rahmen des jährlichen Risikomanagementprozesses werden im ersten Schritt gemeinsam mit unseren Tochtergesellschaften mögliche Risiken und Chancen im strategischen, operativen und finanziellen Umfeld identifiziert, bezüglich Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß bewertet und, sofern notwendig, geeignete Risikominderungsmaßnahmen definiert. Durch den Einsatz einer Risikomanagement-Plattform stellen wir sicher, dass auch unterjährig ad hoc Risiken gemeldet werden können. Durch das Zusammenwirken der Tochtergesellschaften, der übergeordneten Zentral- und Fachbereiche sowie des Business Continuity Managements wird ein integrierter Risikomanagementprozess sichergestellt. Dieses Vorgehen soll Risikotransparenz und Risikominderung auf allen Ebenen schaffen. Als Risiko gelten nicht nur Ereignisse, die einen negativen Einfluss auf die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage, sondern auch auf die Reputation der TRUMPF Gruppe haben. Der Vorstand wird jährlich sowie nach Bedarf über die aktuelle Risikolage der TRUMPF Gruppe informiert. Mit der Weiterentwicklung des Risikomanagementprozesses wurde dieser enger mit dem Business Continuity Management (BCM) verzahnt. Die bei den Risikoanalysen identifizierten Betriebsunterbrechungsrisiken bilden die Grundlage für die im Rahmen des BCM durchgeführten Bedrohungsanalysen. In diesem Zusammenhang wird geprüft, ob die Betriebsunterbrechungsrisiken zu einem Ausfall führen können. Im nächsten Schritt werden die bei der Business-Impact-Analyse als zeitkritisch identifizierten Geschäftsprozesse und Ressourcen den möglichen Betriebsunterbrechungsrisiken gegenübergestellt. Hierbei liegt der Fokus insbesondere auf den zur Prozessdurchführung benötigten Ressourcen wie Gebäuden, Produktionsanlagen, Lieferanten und Dienstleistern, Mitarbeitern und/oder IT-Systemen. Abschließend werden mögliche Risikominderungsmaßnahmen und Business-Continuity-Pläne (BCPs) erarbeitet. Ziel des BCMs bei TRUMPF ist es, die Geschäftsprozesse und Ressourcen durch präventive Risikominderungsmaßnahmen vor möglichen Ausfällen zu schützen und im Notfall durch reaktive BCPs einen rechtzeitigen Wiederanlauf sicherzustellen, um Folgeschäden zu minimieren. Im folgenden Bericht werden die in der Auflistung dargestellten Chancen und Risiken detaillierter beschrieben: Strategische und ökonomische Chancen und Risiken
Operative/unternehmensspezifische Chancen und Risiken
Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken Compliance-Chancen und -Risiken Strategische und ökonomische Chancen und Risiken Geopolitische und makroökonomische Chancen und Risiken Die aktuellen geopolitischen Spannungen sowie die Entwicklung hin zu einer stärkeren bipolaren Weltwirtschaft bergen für TRUMPF mit Kunden aus zahlreichen Ländern und weltweiten Produktionsstandorten Risiken. Eine Verschärfung der internationalen Konflikte (einschließlich des Ukraine-Kriegs, des Konflikts im Nahen Osten und des Wettrüstens zwischen den USA und China) könnte im Zusammenspiel mit einer nur langsam rückläufigen Kerninflation erneute Preissteigerungen zur Folge haben. Zudem erschweren erhöhte Handelsbarrieren die internationale Zusammenarbeit und den weltweiten Waren-, Kapital- und Personenfluss. Der IWF sieht darin mittelfristig ein Risiko für das globale Produktivitätswachstum. Um diesen geopolitischen Risiken zu begegnen, trifft TRUMPF Maßnahmen zur Absicherung der Supply Chain und des internen Produktionsnetzwerks. Die kurzfristigen Aussichten für das globale Wirtschaftswachstum liegen weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Der IWF geht für die Jahre 2024 und 2025 von einem Wirtschaftswachstum wie im Vorjahr von 3,2 Prozent aus. Mittelfristig ist die Prognose für die kommenden 5 Jahre mit einer Quote von 3,1 Prozent so gering wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Hohe Zinsen und mögliche Steuererhöhungen als Folge der zunehmenden Staatsverschuldung in vielen Volkswirtschaften könnten zudem zu einem Rückgang der Konsum- und Investitionsbereitschaft führen und die Konjunktur schwächen. TRUMPF bietet seinen Kunden über die TRUMPF Financial Services GmbH in fast 30 Ländern Zugang zu Krediten und Leasingangeboten für deren Investitions-, Einkaufs- und Exportfinanzierung. Mithilfe dieser Maßnahmen können wir auch in einem schwierigen Investitionsumfeld unser Absatzrisiko mindern. Chancen und Risiken aus Markt und Wettbewerb Für das TRUMPF Kerngeschäft, das heißt Werkzeugmaschinen und Lasersysteme für die flexible Blech- und Rohrbearbeitung, stellt der Preisdruck in einigen Märkten eine Herausforderung dar. Eine steigende Preissensitivität sowie die damit verbundene abnehmende Kundenloyalität im Markt treffen dabei aber nicht ausschließlich das Einstiegssegment. TRUMPF sieht weiterhin die Chance, die eigene Position als einer der Markt- und Technologieführer bei Werkzeugmaschinen und Lasern zu stärken. Die Erweiterung unseres Produktportfolios mittels maßgeschneiderter Lösungen für die vernetzte Fertigung unserer Kunden (Smart Factory) sowie unser weltweites Servicenetzwerk stellen für uns ein zusätzliches Potential in diesen Geschäftsbereichen dar. Nicht nur in unserem Kerngeschäft sind wir einem starken Wettbewerb ausgesetzt, auch für andere Geschäftsfelder ergeben sich dadurch Risiken beim Markteintritt bzw. der Marktdurchdringung. Dies gilt unter anderem für die inzwischen stark gesättigte Photovoltaikbranche oder den Datacom-Markt. Ähnliches gilt für den Additive-Manufacturing-Markt, der durch preissensitive Kunden und eine Mischung aus etablierten Wettbewerbern und Start-ups mit neuen Technologien geprägt ist. Chancen und Risiken aus Technologie und Umwelt Neue Technologien und Innovationen sind ein wichtiger Baustein für das nachhaltige Wachstum von TRUMPF. Die starken zyklischen Schwankungen in der Halbleiterindustrie stellen uns aktuell vor Herausforderungen. Davon betroffen sind neben dem Geschäftsfeld EUV auch unsere Geschäftsfelder Elektronik und Photonic Components. Die Prognosen für die Halbleiterbranche gehen jedoch davon aus, dass die Talsohle bereits erreicht ist, und erwarten eine Wende zum Jahresende. Der steigende Bedarf an Halbleitern für die Chip-Industrie, insbesondere getrieben durch die Innovationssprünge bei Künstlicher Intelligenz (KI) sowie die Ausweitung von Cloud Services, stellt für uns daher eines der größten Wachstumspotentiale dar. Die zunehmenden Anforderungen hinsichtlich ESG (Environmental, Social, Governance) an Unternehmen spielen auch für TRUMPF eine wichtige Rolle. Die Vielzahl an heterogenen internationalen Regularien erfordert die kontinuierliche Nachverfolgung durch die zuständigen Fachbereiche und eine enge Zusammenarbeit zwischen einer Vielzahl von Funktionen. Die steigende Nachfrage nach energieeffizienten und emissionsarmen Produkten stärkt uns in unserer Rolle als Enabler für nachhaltige Technologien und stellt eine Chance für die Anwendung unserer Laser- und Elektronikprodukte in unterschiedlichsten Bereichen dar. TRUMPF hat Nachhaltigkeit zu einem Teil der Unternehmensstrategie erklärt, mit klaren Zielen für den Klimaschutz, das gesellschaftliche Engagement und eine verantwortungsvolle Unternehmensführung. Nicht nur in den eigenen Geschäftsfeldern, auch bei Kooperationen und Beteiligungen legt TRUMPF den Fokus auf Zukunftsthemen. Ein Beispiel hierfür ist das Start-up Q.ANT, das aus dem Inkubationsprogramm "Internehmertum" von TRUMPF hervorgegangen ist, mit dem Ziel, Quantentechnologien zur Industrie- und Marktreife zu bringen. Operative und unternehmensspezifische Chancen und Risiken Beschaffungschancen und -risiken Die letzten zwei Jahre waren geprägt von Preisanstiegen und verlängerten Lieferzeiten. Grund hierfür war zum einen der mit dem Abklingen der Corona-Pandemie einhergehende Nachfrageanstieg an den Rohstoffmärkten. Zusätzlich haben auch Unterbrechungen der Lieferketten aufgrund der Blockade des Suezkanals oder aufgrund des Ukraine-Kriegs sowie die hohe Inflation negativ zu der Entwicklung beigetragen. Nachdem sich die Verfügbarkeitslage im Geschäftsjahr 2023/24 wieder deutlich normalisiert hat, versuchen wir nun, die gestiegenen Kosten zu senken. Die fortschreitende Digitalisierung des Einkaufs bietet eine Chance, Kosteneinsparungen zu ermöglichen und die Einkaufsorganisation zu entlasten. Cyberangriffe, Naturkatastrophen, Feuer und der Ausfall von Produktionsanlagen gehören weltweit zu den meistgefürchteten Ursachen für Betriebsunterbrechungen innerhalb der Lieferkette sowie des eigenen Unternehmens. Um eine hohe Verfügbarkeit insbesondere kritischer Zulieferungen zu gewährleisten, bewerten wir neben unseren Lieferanten zusätzlich auch die Kritikalität unseres Materials. Auf dieser Basis werden Maßnahmen für Qualitätssicherung und Lieferantenentwicklung abgeleitet sowie die Auswirkungen eines Ausfalls von Single- oder Sole-Source-Lieferanten durch die Qualifizierung alternativer Lieferanten minimiert. Dadurch stellen wir eine hohe Resilienz unserer Lieferkette sicher. Zusätzlich prüft unsere Entwicklung die Umsetzung von Redesign-Projekten. Im Bedarfsfall kann Versorgungsengpässen durch ein aktives Bedarfs- und Eskalationsmanagement entgegengewirkt werden. Produktionschancen und -risiken Neben unserer Lieferkette schützen wir auch unsere Geschäftsprozesse vor möglichen Betriebsunterbrechungen. So versuchen wir beispielsweise durch die Schaffung von redundanten Ressourcen innerhalb des internen Produktionsnetzwerks, kurzfristig Produktionsverlagerungen zu ermöglichen und somit die Resilienz der TRUMPF Gruppe zu stärken. Damit versuchen wir, uns bestmöglich auf Extremereignisse wie einen Brand an einem unserer Produktionsstandorte oder Naturgefahren vorzubereiten. Die hohe Flexibilität der Produktionsstandorte erlaubt zudem eine schnelle Reaktion auf schwankende Kapazitätsbedarfe. Auch die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung der Produktion soll in Zukunft dabei helfen, die Durchlaufzeiten weiterhin kurz und die Kapazitätsauslastung konstant zu halten. Der starke Qualitätsfokus innerhalb der Produktion, der Entwicklung und des Einkaufs ermöglicht es uns, Abweichungen frühzeitig zu erkennen und abzustellen und somit die potenzielle Verlängerung von Durchlaufzeiten zu verhindern. Die hohe Fertigungstiefe und das große Know-how innerhalb des TRUMPF Produktionsnetzwerks bieten hierbei eine gute Kontrolle über viele Fertigungsschritte und Technologien. Zusätzlich ermöglichen wir unseren Kunden eine hohe Maschinenverfügbarkeit, unter anderem durch unser internationales Service-Netzwerk. Mit der steigenden Anzahl an Cyberangriffen und der zunehmenden Vernetzung der Produktion steigt die Gefahr vor Angriffen auf die Operational Technology (OT). Netzwerksegmentierungen, Mitarbeiterschulungen und gesicherte Zugänge für Service-Techniker helfen dabei, das Risiko zu reduzieren. Durch das große OT-Know-how und die Einführung von Total Productive Maintenance (TPM), können zudem Instandhaltungsaufgaben selbstständig durchgeführt und Störungen behoben werden. Dies bietet uns die Chance, die Ausfallwahrscheinlichkeit von Produktionsanlagen zu senken und eine hohe Anlagenverfügbarkeit sicherzustellen. Präventive Brandschutzmaßnahmen, die in enger Zusammenarbeit mit dem zentralen Brandschutzgremium und weiteren Stakeholdern wie beispielsweise den Brandschutzbeauftragten der TRUMPF Standorte, den Baurechtsbehörden und den Sachversicherern geplant und umgesetzt werden, stellen eine weitere Risikominderungsmaßname dar. Zudem sind Sach- und Betriebsunterbrechungsschäden sowie Betriebs- und Produkthaftpflichtrisiken über ein internationales Versicherungsprogramm und lokale Deckungen versichert. Die Produktionsstandorte werden regelmäßig durch den Versicherungsmakler sowie den führenden Sachversicherer besichtigt und auditiert. Chancen und Risiken aus Digitalisierung, IT- und Informationssicherheit Die mit den aktuellen geopolitischen Entwicklungen oder KI einhergehenden wachsenden Cyber-Security-Anforderungen beziehungsweise -Gefahren erhöhen den Druck auf die TRUMPF IT. Um dem entgegenzuwirken, haben wir im aktuellen Geschäftsjahr die Organisationsstruktur innerhalb der IT angepasst und regionale IT-Center (RITC) in Europa, den USA und Asien aufgebaut. Die Bündelung der Verantwortlichkeiten und Kompetenzen an den verschiedenen Standorten weltweit ermöglicht es uns, auf potenzielle Chancen und Risiken schneller reagieren zu können. Gemeinsam mit der zentralen IT werden gruppenweite IT-Systeme überwacht. Hinzu kommt, dass die Cyber-Security-Roadmap jährlich sowie bei Bedarf an die Bedrohungslage und die gesetzlichen Rahmenbedingungen angepasst wird. Um uns organisatorisch entsprechend aufzustellen, haben wir beschlossen, ab dem kommenden Geschäftsjahr die Ressourcen im Bereich Cyber-Security zu bündeln. Durch regelmäßige Phishing-Simulationen und die Implementierung eines verpflichtenden E-Learnings zum Thema Cyber-Security werden alle Mitarbeiter zum sicherheitsbewussten Handeln geschult. Darüber hinaus werden regelmäßige IT-Security-Audits durchgeführt, um mögliche Schwachstellen zu identifizieren und Risikominderungsmaßnahmen zu implementieren. Zusätzliche finanzielle Absicherung bietet eine Cyber-Versicherung. Um die beschriebenen Maßnahmen zum Schutz unserer Daten und der Daten unserer Kunden extern zu validieren, sind unsere Gesellschaften am Stammsitz Ditzingen im Geschäftsjahr 2023/24 erfolgreich nach der ISO 27001 zertifiziert worden. Weiterhin ergibt sich aufgrund der steigenden Abhängigkeit von IT-Systemen, deren Ausfall zu einer Betriebsunterbrechung im internen Produktionsnetzwerk führen kann, ein potenzielles Risiko. Um dem entgegenzuwirken, ist das IT Service Continuity Management (ITSCM) als Pendant zum BCM im Aufbau. Ziel des ITSCMs ist es, Notfallkonzepte für kritische IT-Systeme zu entwickeln und diese vor verschiedenen Ausfallszenarien zu schützen. Im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung der Geschäftsprozesse und Produkte rückt die Sicherheit der Software innerhalb der Produktion sowie in den TRUMPF Produkten weiter in den Vordergrund. TRUMPF bietet seinen Kunden ein umfassendes Produktportfolio für die vernetzte Fertigung. Die Lösungsbausteine ermöglichen dabei sowohl die vertikale als auch die horizontale Vernetzung der Produktion bis hin zur Smart Factory, also einer ganzheitlich vernetzten Fertigung. Bei der Einführung digital vernetzter Prozesse beraten wir unsere Kunden umfassend und bieten maßgeschneiderte Software-Lösungen an. Die zentrale Governance für sichere Softwareentwicklung, zentrale Sicherheitsvorgaben, Security Response und eine sichere Entwicklungsinfrastruktur wird durch die Unterstützung der Entwicklungsteams durch Experten, durch spezialisierte Schulungen und zentrale Richtlinien umgesetzt, damit die Sicherheitsanforderungen schon früh im Entwicklungsprozess berücksichtigt werden. Mit dem bevorstehenden Umstieg auf SAP S/4HANA findet eine Harmonisierung und Standardisierung der Geschäftsprozesse statt. Personalchancen und -risiken Die Anforderungen an Arbeits- und Rahmenbedingungen auf Arbeitnehmerseite haben sich verändert und die Kündigungs- und Wechselbereitschaft auf dem Arbeitsmarkt ist unverändert hoch. Die Aufbruchstimmung von wechselwilligen Mitarbeitern anderer Firmen sehen wir als Chance, um diese durch unsere starke Arbeitgebermarke zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Vor dem Hintergrund häufiger Wechsel stellen Verluste von Wissensträgern insbesondere in Bereichen, in denen eine große fachliche Expertise benötigt wird, gleichzeitig eine Herausforderung dar. Die implementierten organisatorischen und prozessualen Maßnahmen wirken diesem Risiko entgegen. Wir konzentrieren uns verstärkt auf Aktivitäten zur Mitarbeiterbindung und belassen die Maßnahmen zur Nachwuchssicherung auf einem hohen Niveau. Mit unserer Initiative "Courage to Transform" wollen wir auf die schnellen Veränderungen um uns herum reagieren und auch innerhalb von TRUMPF den notwendigen Wandel anstoßen. Bedingt durch den Mangel an Fachkräften sowie einen attraktiven Arbeitsmarkt bleibt die Besetzung von bestimmten Stellen, insbesondere in technischen Berufen, schwierig. Daher sollen technische Berufsbilder auch attraktiver für Frauen gestaltet werden. Auch die Ausbildung junger Menschen spielt für TRUMPF eine wichtige Rolle, was sich in der großen Zahl an Auszubildenden und dual Studierenden widerspiegelt. So waren im abgelaufenen Geschäftsjahr 560 Auszubildende und dual Studierende Teil der TRUMPF Gruppe. Daneben ist die Nähe zu Bildungseinrichtungen ein essenzieller Faktor bei der Gewinnung von Nachwuchskräften. Gleichzeitig bekommt das langfristige Halten von Mitarbeitern (Retention) einen zunehmend hohen Stellenwert für Unternehmen. Chancen und Risiken aus Forschung und Entwicklung Das agile Technologieumfeld birgt Chancen, aber auch Risiken für die Geschäftskontinuität und den Schutz des geistigen Eigentums. Durch das kontinuierliche Überwachen von Markt- und Wettbewerbsaktivitäten wirken wir aktiv möglichen Risiken entgegen. Weiterhin haben wir uns im Rahmen der Patentarbeit das Ziel gesetzt, ein an der Geschäftsstrategie ausgerichtetes Patentportfolio zu entwickeln, welches TRUMPF Vorteile hinsichtlich Handlungsfreiheit, Exklusivität und Verwertung von Patenten verschafft. So stellen wir sicher, dass wir auch künftig weiterhin erfolgreich am Markt agieren können. Um dies zu erreichen, begleiten unsere IP-Experten den Einstieg in neue Technologien und sichern unser geistiges Eigentum durch proaktive Generierung, Verteidigung und Durchsetzung von Patenten und Designschutzrechten. Um zusätzlich mögliche Chancen aus dem agilen Technologie- und Marktumfeld zu nutzen, haben wir im Geschäftsjahr 2023/24 die F+E-Aufwendungen weiter erhöht. Die gezielten Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie eine ausgeprägte Innovationskultur stellen die Basis für unsere innovativen Produkte und sind ein wesentlicher Treiber unseres Geschäftserfolgs. Durch die enge Zusammenarbeit von Entwicklung und Produktmanagement soll ein innovationsgetriebenes Portfolio sichergestellt werden. Dabei stellt auch der mögliche Einsatz von KI im Innovationsprozess eine zusätzliche Chance dar, um neue Handlungsfelder und Technologietrends zu identifizieren. Weiterhin gehen wir gezielt strategische Partnerschaften ein und arbeiten mit Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Start-ups zusammen, um Innovationen weiter voranzutreiben. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken Als international tätiges Unternehmen ist die TRUMPF Gruppe Liquiditätsrisiken ausgesetzt, welche wir regelmäßig absichern. Die Liquiditätsreserven befinden sich auf einem hohen Niveau, liquide Mittel sind zu großen Teilen kurzfristig am Geldmarkt angelegt. Bei der Anlage unserer Liquiditätsreserven achten wir auf eine Risikostreuung durch die Aufteilung der Anlagen auf mehrere Finanzinstitute und -instrumente. Wir berücksichtigen dabei ausschließlich Banken mit guter Bonität. Ein länderübergreifender Liquiditätsausgleich zwischen Tochtergesellschaften im Euroraum ist mit Hilfe unseres Cash-Pool-Systems gewährleistet. Ein vergleichbares System ist bei den Gesellschaften in China im Einsatz. Das Liquiditätsrisiko wird zusätzlich durch eine langfristige externe Kreditlinie reduziert, die ein Bankenkonsortium zur Verfügung stellt. Regelmäßige interne Audits schaffen darüber hinaus Transparenz über die finanzwirtschaftliche Lage der Tochtergesellschaften. Mit dem Euroraum als Hauptabsatzmarkt von TRUMPF und einem teilweisen Ausgleich von Fremdwährungszahlungen innerhalb des internationalen Produktionsverbunds und des weltweiten Einkaufs ist das Wechselkursrisiko begrenzt. Der Absatz in Nicht-Euro-Ländern wird durch derivative Finanzinstrumente zu einem großen Teil abgesichert. Derivative Finanzinstrumente werden bei TRUMPF nicht zu Spekulationszwecken, sondern ausschließlich zur Sicherung von Grundgeschäften eingesetzt. Somit steht dem Risiko der Marktpreisveränderung von Devisentermingeschäften eine gegenläufige Marktwertentwicklung der Grundgeschäfte entgegen. Die Zinsänderungsrisiken für TRUMPF sind aufgrund der überschaubaren Kredit- und Darlehensvolumina gering. Ausgehend von den jüngsten Entwicklungen heraus aus der Negativverzinsung besteht die Chance, von weiteren positiven Zinsänderungen zu profitieren. Die enormen Preisanstiege als Folge der Lieferkettenkrise der vergangenen Geschäftsjahre sind inzwischen rückläufig. Der durch die aktuellen konjunkturellen Entwicklungen bedingte Rückgang der Nachfrage könnte sich kurzfristig in verschlechterten Einkaufskonditionen und damit in erneuten Preisanstiegen niederschlagen. Gleichzeitig verhindert der hohe Preisdruck in einigen Märkten, Preissteigerungen gegenüber den Kunden durchzusetzen. Compliance-Chancen und -Risiken Für das Geschäftsjahr 2023/24 wurden im Rahmen der Compliance-Risikoanalyse innerhalb unserer Organisation keine spezifischen Risiken identifiziert. Die Relevanz neuer und verschärfter nationaler sowie internationaler Gesetze und Regularien nimmt weiter zu. Dies gilt insbesondere für neue technische Entwicklungen wie KI sowie die Umsetzung nachhaltiger Geschäftsprozesse. Die zentralen Compliance- und Datenschutz-Management-Systeme wurden auch in diesem Geschäftsjahr weiterentwickelt. Einzelne Handlungsbedarfe zur Risikominimierung und kontinuierlichen Verbesserung wurden dabei identifiziert und konkrete Maßnahmen abgeleitet sowie umgesetzt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konzentrierte sich die Weiterentwicklung des Compliance-Management-Systems vor allem auf die Optimierung des Risikoanalyseverfahrens und die Fortführung der Implementierung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes. Die Verleihung des DNWE-Preises für Unternehmensethik trug zur Erhöhung der Sichtbarkeit des Compliance-Programms und zur Förderung der Compliance-Kultur innerhalb von TRUMPF bei. Um das Risiko von Regelverstößen zu verringern, wurde auch die Digitalisierung wichtiger Prozesse gefördert, insbesondere im Bereich des Datenschutzes. Ein neues Audit-Programm wurde etabliert und in das im Vorjahr eingeführte digitale Tool zur Abbildung wesentlicher Datenschutz-Prozesse implementiert. Schwebende Rechtsstreitigkeiten, die TRUMPF substanziell gefährden, liegen nicht vor. Abschließende Beurteilung der Chancen- und Risikosituation Es sind keine Risiken identifiziert worden, die den Fortbestand der Unternehmensgruppe substanziell gefährden könnten. Gleichwohl ist die Risikowahrnehmung in Bezug auf potenzielle Cyber-Security-Vorfälle und die Folgen der aktuell schwächelnden Weltwirtschaft hoch. Das Risikomanagement bei TRUMPF ermöglicht es, Chancen und Risiken systematisch zu erfassen, um adäquate Risikominderungsmaßnahmen einzuleiten. Das Zusammenspiel mit dem BCM und ITSCM zielt zusätzlich darauf ab, die Kontinuität des Geschäftsbetriebs sicherzustellen. PrognoseberichtMaschinen- und Anlagenbau erwartet Wende erst für 2025 Das Jahr 2024 ist für den deutschen Maschinenbau angesichts einer nach wie vor schwachen Weltkonjunktur herausfordernd. Eine bevorstehende Zinswende im Euroraum könnte jedoch Investitionen ankurbeln. Im zweiten Halbjahr 2024 könnte eine spürbare Konjunkturbelebung eintreten, von der der Maschinen- und Anlagenbau als Spätzykliker profitieren könnte. Allerdings stellen geopolitische Konflikte ein erhebliches Risiko für die weltwirtschaftliche Erholung dar. Für 2024 prognostiziert der VDMA einen Rückgang der realen Produktion um 4 Prozent. Der internationale Industriezyklus dürfte ausweislich des globalen Einkaufsmanagerindex des Verarbeitenden Gewerbes zwar die Talsohle durchschritten haben, eine positive Wirkung auf den Maschinenbau allerdings erst im Laufe des Jahres 2025 einsetzen. Laserindustrie erwartet stagnierende Entwicklung Eine Mehrzahl der Mitglieder der VDMA AG Laser und Lasersysteme für die Materialbearbeitung geht bei der Entwicklung des Auftragseingangs im In- und Ausland und dem Umsatz für das Jahr 2024 im Vergleich zum Jahr 2023 von einer Stagnation aus. Die USA sind der Markt, der den Auftragseingang besonders stützt. Der deutsche Markt wird als besonders schwierig angesehen. Der Weltmarkt für Lasermaterialbearbeitungssysteme betrug im Jahr 2023 23,5 Milliarden US-Dollar. Für das 2024 prognostiziert Optech Consulting ein moderates Wachstum. Ausblick des Unternehmens TRUMPF rechnet im Geschäftsjahr 2024/25 mit weiterem Umsatzrückgang Aufgrund der weiterhin unsicheren Wirtschaftslage gehen wir davon aus, dass der Auftragseingang in der ersten Hälfte des kommenden Geschäftsjahrs auf aktuellem Niveau stagnieren wird. Im zweiten Halbjahr rechnen wir wieder mit einem Anziehen der Aufträge. Insgesamt erwarten wir ein Wachstum des Auftragseingangs im einstelligen Prozentbereich gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr. Das niedrige Niveau im Auftragseingang aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr wird sich im kommenden Geschäftsjahr vollumfänglich auf den Umsatz auswirken. Daher erwarten wir einen deutlichen Umsatzrückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Das EBIT wird durch den erwarteten Umsatzrückgang im kommenden Geschäftsjahr schwächer ausfallen; wir gehen von einem Rückgang im zweistelligen Prozentbereich aus. Daher erwarten wir eine deutlich niedrigere EBIT-Rendite als in diesem Jahr. Das erwartete schwächere EBIT wird auch zu einem starken Rückgang des Wertbeitrags führen. Für unsere beiden Geschäftsbereiche Werkzeugmaschinen und Lasertechnik gehen wir im kommenden Geschäftsjahr wieder von einer besseren Entwicklung im Auftragseingang aus. Nach dem starken Rückgang der Aufträge bei den Werkzeugmaschinen im abgelaufenen Geschäftsjahr soll der Auftragseingang im kommenden Geschäftsjahr wieder signifikant wachsen. Einen Anstieg der Aufträge erwarten wir jedoch erst in der zweiten Geschäftsjahreshälfte. Für den Geschäftsbereich Lasertechnik erwarten wir im Auftragseingang einen leichten Anstieg. Für beide Geschäftsbereiche rechnen wir mit einem Umsatzrückgang, der für die Lasertechnik voraussichtlich etwas niedriger ausfallen wird als für die Werkzeugmaschinen. Im Geschäftsfeld EUV sind unsere Prognosen im Auftragseingang für das kommende Geschäftsjahr optimistisch. In diesem hochinnovativen Herstellungsprozess ist TRUMPF zusammen mit ZEISS nach wie vor der wesentliche Lieferant für den Kunden ASML. Wir rechnen für das kommende Geschäftsjahr wieder mit einem kräftigen Anziehen der Auftragseingänge. Der Umsatz hingegen wird aufgrund der aktuell schwächeren Auftragslage voraussichtlich stark sinken. Im Geschäftsfeld Elektronik erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr eine moderate Reduktion im Auftragseingang. Analog zu EUV gehen wir von einem sehr deutlichen Rückgang im Umsatz für das kommende Geschäftsjahr aus. Dieser Bericht beinhaltet zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen künftiger Entwicklungen beruhen. Sie unterliegen damit Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die außerhalb unserer Kontrolle oder präzisen Einschätzung liegen. Dies kann dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den hier getroffenen Aussagen abweichen.
Ditzingen, 3. September 2024 TRUMPF
SE + Co. KG
diese vertreten durch den Vorstand Dr. phil. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende Dr. rer. pol. Lars Grünert Dr.-Ing. Mathias Kammüller Dipl.-Betriebsw. Oliver Maassen Dr.-Ing. Stephan Mayer Dr. rer. nat. Berthold Schmidt Dr. rer. nat. Hagen Zimer KONZERNBILANZ ZUM 30. JUNI 2024
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24
KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24Grundlagen und MethodenDie TRUMPF SE + Co. KG ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRA 201460 eingetragen und hat ihren Firmensitz in der Johann-Maus-Straße 2, 71254 Ditzingen, Deutschland. Der vorliegende Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2023/24 wurde gemäß § 264a HGB in Anwendung der Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Der Konzernabschluss wurde nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB unter Berücksichtigung der gesonderten Regelungen für Personengesellschaften, den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags des Mutterunternehmens sowie unter teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt. Gemäß § 298 Absatz 1 i. V. m. § 244 HGB wurde der Konzernabschluss in Euro aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, werden verschiedene Posten der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Sie sind im Konzernanhang gesondert ausgewiesen. Bilanzierung und BewertungDie Abschlüsse der Gesellschaften, die in den Konzernabschluss einbezogen werden, sind unverändert nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Sind aufgrund landesrechtlicher Regelungen Anpassungen an konzerneinheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften notwendig, so geschieht dies in einer Handelsbilanz II. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear. Waren niedrigere Wertansätze geboten, erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Zeitwert. Die planmäßigen Abschreibungen gehen im Wesentlichen von folgenden Nutzungsdauern aus: 3 bis 5 Jahre für Software, 6 bis 8 Jahre für erworbene Kundenstämme, 5 bis 8 Jahre für Technologie-Know-how, 10 Jahre für Markenrechte, 25 bis 50 Jahre für Gebäude, 12 Jahre für technische Anlagen und Maschinen, 3 bis 20 Jahre für andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden basierend auf betriebsinternen Erfahrungswerten aus der Vergangenheit, insbesondere hinsichtlich der Produktlebenszyklen, über 5 Jahre abgeschrieben. Intern genutzte Maschinen werden zu Versuchs- oder Schulungszwecken genutzt oder als Showroom- und Vorführmaschinen eingesetzt. Diese werden im Anlagevermögen ausgewiesen und über 5 Jahre abgeschrieben. An Kunden verleaste Maschinen werden ebenfalls im Anlagevermögen ausgewiesen und über die Vertragslaufzeit abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert. Bei den Finanzanlagen sind die Beteiligungen und die Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen mit den Anschaffungskosten beziehungsweise mit dem niedrigeren beizulegenden Wert und die Ausleihungen zum Nennwert angesetzt. Zur Bilanzierung und Bewertung von Anteilen an assoziierten Unternehmen verweisen wir auf die Ausführungen im Abschnitt Anteilsbesitz und Konsolidierungskreis. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren werden mit den Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Marktpreisen angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Neben den direkten Material- und Fertigungskosten werden dabei in angemessenem Umfang auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, berücksichtigt. In den Herstellungskosten sind Zinsen für Fremdkapital nicht einbezogen sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung nicht aktiviert. Die Vorräte werden auf den beizulegenden Wert abgeschrieben, wenn dieser aufgrund von gesunkenen Wiederbeschaffungskosten oder Absatzmarktpreisen, Überbestand oder Ungängigkeit am Abschlussstichtag niedriger ist als die Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Erhaltene Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert und offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert beziehungsweise mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag ausgewiesen. Liquide Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks) werden zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Disagiobeträge werden aktiviert und planmäßig über die Laufzeit der entsprechenden Darlehen aufgelöst. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- oder -entlastung mit den erwarteten unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern aus Bewertungsunterschieden zum Bilanzstichtag wird vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Das Festkapital wird zum Nennwert bilanziert. Der Sonderposten enthält Investitionszuschüsse und -zulagen für das Anlagevermögen. Diese werden über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände ratierlich aufgelöst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Entsprechend der Regelung in § 253 Absatz 1 HGB werden bei der versicherungsmathematischen Berechnung der Pensionsrückstellungen zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen sowie die erwartete Fluktuation berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden bei der Berechnung der Pensionsverpflichtungen folgende Parameter zugrunde gelegt:
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenständen saldiert. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wurde aus den Marktwerten abgeleitet. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Absatz 2 Satz 1 HGB abgezinst. Ökonomische Sicherungsbeziehungen zwischen derivativen Finanzinstrumenten und Grundgeschäften werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. Entsprechend wird bei effektiven Sicherungsbeziehungen auf die Bildung einer Drohverlustrückstellung bei Finanzinstrumenten mit negativem Marktwert verzichtet. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Rechnungszinsfuß von 1,27 Prozent p. a. (Vorjahr 0,76 Prozent p. a.) ermittelt. Sie wurden mit ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenständen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert wurde aus den Marktwerten abgeleitet. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Rechnungszinsfuß von 1,85 Prozent p. a. (Vorjahr 1,57 Prozent p. a.) ermittelt. Die Rückstellungen für die Verpflichtungen aus dem TRUMPF Familien- und Weiterbildungskonto wurden mit ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenständen saldiert. Der beizulegende Zeitwert wurde aus den Marktwerten abgeleitet. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Anteilsbesitz und Konsolidierungskreis Die Familie Leibinger sowie die Berthold Leibinger Stiftung GmbH halten direkt und indirekt sämtliche Anteile an der TRUMPF SE + Co. KG, Ditzingen. Die TRUMPF SE + Co. KG übt die Leitung sämtlicher in- und ausländischer Tochterunternehmen der TRUMPF Gruppe aus. Die Konsolidierung erfolgt auf Ebene der TRUMPF SE + Co. KG als Mutterunternehmen. Zur Aufstellung des Anteilsbesitzes wird auf die gesonderte Anlage zum Konzernanhang verwiesen. Der Konsolidierungskreis umfasst - neben dem Mutterunternehmen - 30 (Vorjahr 29) deutsche und 57 (Vorjahr 57) ausländische Tochterunternehmen. Im Geschäftsjahr 2023/24 wurde ein Unternehmen erstmalig nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Die Erstkonsolidierungen hatten auf die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns keine wesentlichen Auswirkungen, sodass die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr hierdurch nicht eingeschränkt ist. 35 (Vorjahr 37) Tochterunternehmen und 12 (Vorjahr 13) assoziierte Unternehmen, deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist, da ihr Jahresergebnis in Summe und ihre Umsatzerlöse in Summe weniger als 1 Prozent des Konzernergebnisses beziehungsweise des Konzernumsatzes ausmachen, werden nicht in den Konzernabschluss einbezogen. KonsolidierungsgrundsätzeDie Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Absatz 1 HGB nach der Neubewertungsmethode. Dabei wird das Eigenkapital der Tochterunternehmen mit dem Betrag angesetzt, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände und Schulden entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert auf der Aktivseite ausgewiesen und über die betriebliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Zum Bilanzstichtag bestehen aktive Unterschiedsbeträge in Höhe von 22.016 T€. Die Abschreibung erfolgt planmäßig über 5 Jahre und ergibt sich aus der historischen Nutzbarkeit der erworbenen Firmenwerte. Resultieren aus den Konsolidierungsmaßnahmen der §§ 300 bis 305 HGB Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder abbauen, so werden die sich zukünftig ergebenden Steuerentlastungen beziehungsweise Steuerbelastungen als aktive beziehungsweise passive latente Steuern in der Konzernbilanz angesetzt. Der Ermittlung der latenten Steuern werden die im Zeitpunkt des voraussichtlichen Abbaus der Differenzen geltenden unternehmensindividuellen Steuersätze zugrunde gelegt. Auf Konzernebene werden die Steuersätze der betroffenen Tochterunternehmen verwendet. Diese liegen zwischen 9 Prozent und 35 Prozent. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Die latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen werden mit den aus der Anwendung des § 274 HGB resultierenden passiven latenten Steuern in der Konzernbilanz zu einem Posten zusammengefasst. Zwischenergebnisse, die aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr resultieren, werden erfolgswirksam eliminiert. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Unternehmen werden aufgerechnet. Währungsbedingte Differenzen hieraus werden gemäß den Vorschriften des Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) 25 erfolgswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Erlöse aus Innenumsätzen sowie konzerninterne Erträge werden mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. WährungsumrechnungIn den Einzelabschlüssen werden Geschäftsvorfälle in fremder Währung grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Zum Bilanzstichtag werden die Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Absatz 1 i. V. m. § 252 Absatz 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Absatz 1 i. V. m. § 253 Absatz 1 Satz 1 HGB) beachtet. Bankguthaben in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Im Konzernabschluss erfolgt die Umrechnung der Bilanzposten von nicht in Euro bilanzierenden Tochterunternehmen gemäß § 308a HGB nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Dabei werden die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse mit Ausnahme des Eigenkapitals, welches zum historischen Kurs umgerechnet wird, zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen der nicht in Euro bilanzierenden Tochterunternehmen werden mit dem monatlichen Durchschnittskurs umgerechnet. Die aus der Währungsumrechnung resultierenden Differenzen werden gemäß § 308a HGB innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" ausgewiesen. Erläuterungen zur KonzernbilanzDie angegebenen Ziffern verweisen auf die entsprechende Position in der Konzernbilanz beziehungsweise der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung. 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert im Anlagespiegel dargestellt. Dabei wurden in den Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie in den kumulierten Abschreibungen Differenzen aus der Währungsumrechnung berücksichtigt. Die außerplanmäßigen Abschreibungen betragen im Geschäftsjahr 16.519 T€. 2. Vorräte (nach Verrechnung mit erhaltenen Anzahlungen)
3. Forderungen
4. Sonstige Vermögensgegenstände
Die übrigen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen Forderungen an das Finanzamt aus Ertrag- beziehungsweise Umsatzsteuern. In den mittelfristigen Finanzmittelanlagen werden alle Finanzmittelanlagen mit einer Fristigkeit von mehr als drei Monaten ausgewiesen. 5. Liquide Mittel und Wertpapiere
In den liquiden Mitteln sind kurzfristige Finanzmittelanlagen mit einer Laufzeit von bis zu drei Monaten enthalten. Bei den liquiden Mitteln über 733.412 T€ sind 9.994 T€ mit einem Sperrvermerk versehen. 6. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Die sonstigen Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Urlaubszuschüsse, Versicherungsprämien, Mieten, Beiträge, Wartungsverträge und sonstige durch das abweichende Geschäftsjahr bedingte Abgrenzungen. 7. Aktive latente Steuern Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus Konsolidierungsmaßnahmen. Die saldierten passiven latenten Steuern resultieren aus latenten Steuerschulden auf Differenzen bilanzieller Wertansätze von immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagevermögen und Rückstellungen.
8. Eigenkapital
Die Position Festkapital entspricht den Pflichteinlagen der Kommanditisten der TRUMPF SE + Co. KG. Die Pflichteinlagen der Kommanditisten sind mit den Hafteinlagen identisch. Das Grundkapital der persönlich haftenden Komplementärin beträgt 4.000 T€. Die Gewinnrücklagen enthalten Gewinne und Verluste, die auf die in- und ausländischen Tochterunternehmen zurückgehen, sowie Beträge aus der Verrechnung sonstiger Konsolidierungsmaßnahmen. Eine anteilige Gewinnverwendung erfolgte bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/24 gemäß den gesellschaftsvertraglichen Regelungen. Im Folgegeschäftsjahr wird über die weitere Gewinnverwendung entschieden. Für das Geschäftsjahr 2023/24 wird daher analog zum Vorjahr ein Konzernjahresüberschuss ausgewiesen, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist. Die nicht beherrschenden Anteile betreffen im Wesentlichen die Beteiligung an der TRUMPF Huettinger Sp. z o. o. Die Anteile anderer Gesellschafter am Ergebnis entfallen mit 5.096 T€ (Vorjahr 6.793 T€) auf Anteile am Gewinn. Die Gesamtentwicklung des Konzern-Eigenkapitals ist im Konzern-Eigenkapitalspiegel gesondert dargestellt. 9. Sonderposten Der Sonderposten betrifft erhaltene Investitionszuschüsse und -zulagen. 10. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Der beizulegende Zeitwert des verrechneten Deckungsvermögens entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten. Aus der Bewertung des Contractual Trust Agreements zum 30. Juni 2024 ergibt sich ein Ertrag von 14.306 T€. Dieser wurde mit dem Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen, welche nach § 246 Absatz 2 HGB saldiert werden, in Höhe von 2.602 T€ verrechnet. Die historischen Anschaffungskosten des verrechneten Deckungsvermögens betragen 265.987 T€. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Verpflichtung mit dem durchschnittlichen Marktzins von 10 Jahren und dem durchschnittlichen Marktzinssatz von 7 Jahren beträgt -765 T€ zum 30. Juni 2024 (Vorjahr 18.408 T€). 11. Übrige Rückstellungen Der beizulegende Zeitwert des verrechneten Deckungsvermögens der Rückstellungen für Altersteilzeit beträgt 11.736 T€ (Vorjahr 12.661 T€) und entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Rückstellungen für Altersteilzeit beträgt zum Bilanzstichtag 13.819 T€ (Vorjahr 13.605 T€). Die historischen Anschaffungskosten des verrechneten Deckungsvermögens betragen 12.884 T€. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände der Rückstellungen für die Verpflichtungen aus dem TRUMPF Familien- und Weiterbildungskonto beträgt 42.214 T€ (Vorjahr 35.893 T€) und entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt ebenfalls 42.214 T€ (Vorjahr 35.893 T€). Die historischen Anschaffungskosten des verrechneten Deckungsvermögens betragen 37.792 T€. Auf eine Saldierung von Aufwendungen und Erträgen wurde jeweils aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen überwiegend Verpflichtungen im Personal- und Sozialbereich, Garantieverpflichtungen, ausstehende Eingangsrechnungen sowie sonstige ungewisse Verbindlichkeiten. 12. Verbindlichkeiten
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die handelsüblichen Eigentumsvorbehalte. Die Finanzverbindlichkeiten beinhalten sämtliche verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten, die der Finanzierung dienen. Die Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 178.500 T€ (Vorjahr 205.000 T€). Die sonstigen Finanzverbindlichkeiten bestehen aus Darlehen und Spareinlagen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren 2.755 T€ (Vorjahr 4.062 T€) durch Grundpfandrechte gesichert. 13. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um die Abgrenzung von Einnahmen aus Wartungsleistungen, Schulungen und Leasingverträgen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung14. Umsatzerlöse Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen
* Ab dem Geschäftsjahr 2023/24 ist das Geschäftsfeld Elektronik nicht mehr Teil des Geschäftsbereichs Lasertechnik. Bereinigte Werte Vorjahr: Geschäftsbereich Lasertechnik 1.514 T€ und Geschäftsfeld Elektronik 546 T€. Umsatzerlöse nach Regionen
Der Umsatz wurde zu 15,9 Prozent (Vorjahr 14,5 Prozent) in Deutschland und zu 84,1 Prozent (Vorjahr 85,5 Prozent) außerhalb Deutschlands erzielt. 15. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen In den Herstellungskosten (3.209.922 T€, Vorjahr 3.352.520 T€) werden sämtliche Aufwendungen ausgewiesen, die auf die im Geschäftsjahr abgesetzten Produkte oder Leistungen entfallen, sowie die verbleibenden, nicht auf Produkte und Leistungen verrechneten Kosten der operativen Bereiche Produktion und Service. 16. Vertriebskosten Zu den Vertriebskosten in Höhe von 694.278 T€ (Vorjahr 686.556 T€) zählen alle dem Vertriebsbereich zugeordneten Personalaufwendungen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen wie Provisionen, Reise- und Marketingkosten sowie Abschreibungen und Materialkosten unserer Showrooms. Außerdem werden hier die Fracht- und Verpackungskosten ausgewiesen, soweit sie dem Weg vom Produktionswerk zum Kunden zuzuordnen sind. 17. Forschungs- und Entwicklungskosten In den Forschungs- und Entwicklungskosten (530.450 T€, Vorjahr 476.315 T€) werden sämtliche Kosten ausgewiesen, die für Grundlagenforschung oder Neuentwicklungen aufgewendet werden und nicht im Zusammenhang mit der laufenden Produktion stehen. Dazu zählen insbesondere Personal-, Sach- und Materialkosten sowie Abschreibungen. 18. Allgemeine Verwaltungskosten Die allgemeinen Verwaltungskosten betragen im abgelaufenen Geschäftsjahr 277.933 T€ (Vorjahr 281.396 T€) und enthalten insbesondere Personalaufwendungen, Abschreibungen sowie übrige Sachkosten der Bereiche Geschäftsführung, IT, Personalwesen, Recht, Unternehmenskommunikation, Infrastruktur und Finanzen. 19. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Kursgewinne, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen. Weiterhin enthalten sind Erträge aus Versicherungsentschädigungen sowie öffentliche Zuschüsse und Zulagen. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen 137.376 T€ (Vorjahr 226.068 T€). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 27.890 T€ (Vorjahr 47.618 T€). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. 20. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Kursverluste, Abschreibungen auf Firmenwerte, Aufwendungen aus Forderungsverlusten, Zuführungen zu Einzel- und Pauschalwertberichtigungen sowie betriebliche Aufwendungen, die keinem anderen Funktionsbereich eindeutig zugeordnet werden können. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf 107.119 T€ (Vorjahr 204.252 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 2.542 T€ (Vorjahr 4.370 T€). 21. Finanz- und Beteiligungsergebnis
22. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Bei der TRUMPF SE + Co. KG sowie den in- und ausländischen Tochterunternehmen fallen effektive und latente Gewerbe- und Körperschaftsteuern an. Die effektiven Steueraufwendungen betragen im Berichtsjahr 106.155 T€ (Vorjahr 160.547 T€). Die Erträge aus latenten Steuern betragen im Geschäftsjahr 4.641 T€ (Vorjahr Erträge in Höhe von 13.743 T€). Diese resultieren aus unterschiedlichen Bilanzansätzen in der Handels- und Steuerbilanz und aus Konsolidierungsmaßnahmen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag der Gesellschafter wurden in Anlehnung an § 264c Absatz 3 HGB nachrichtlich nach dem Konzernjahresüberschuss dargestellt. Bei der Berechnung der latenten Steuern werden diese nicht berücksichtigt. Der Konzern der TRUMPF SE + Co. KG (Konzernobergesellschaft) fällt ab dem Geschäftsjahr 2023/24 in den Anwendungsbereich des Mindeststeuergesetzes. Die Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung sind mit Wirkung zum 28. Dezember 2023 in Deutschland in Form des Mindeststeuergesetzes ("MinStG") in Kraft getreten. Das MinStG gilt erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen. Für das Geschäftsjahr 2023/24 ergibt sich kein Steueraufwand nach diesem Gesetz aufgrund der noch nicht anzuwendenden gesetzlichen Regelungen. Infolge der Komplexität der Regelungen sowie der in vielen Ländern noch nicht endgültig abgeschlossenen Gesetzgebungsverfahren ist es zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich, quantitative Angaben über die zukünftigen steuerlichen Belastungen aus der globalen Mindestbesteuerung zu machen. Auf die Gesellschaft wird als Gruppenträger der Mindeststeuergruppe im Sinne der § 3 MinStG künftig eine etwaige entstehende Steuermehrbelastung für alle in Deutschland belegenen Geschäftseinheiten entfallen zuzüglich der sich aus ausländischen Mindeststeuergesetzen ergebenden Steuerbelastung für Jurisdiktionen, in denen keine nationale Ergänzungssteuer erhoben wird. 23. Personalaufwand In den Aufwandspositionen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind Personalaufwendungen in folgender Höhe enthalten:
Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung24. Zusammensetzung des Finanzmittelbestands In den Finanzmittelbestand werden liquide Mittel (733.412 T€) und jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten (1 T€) einbezogen. Die kurzfristigen Geldanlagen können innerhalb von maximal drei Monaten in Zahlungsmittel umgewandelt werden. Die jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten betreffen Kontokorrentverbindlichkeiten. Sonstige Angaben25. Haftungsverhältnisse
Aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Unternehmen, für die Bürgschaften sowie Gewährleistungsverträge übernommen wurden, wird das Risiko der Inanspruchnahme aus den Eventualverbindlichkeiten als gering eingeschätzt. 26. Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten Es bestehen isolierte Derivate in folgender Höhe:
Bei den währungsbezogenen Geschäften, die nicht in Bewertungseinheiten einbezogen sind, handelt es sich um Devisentermingeschäfte im Währungspaar EUR/CNY. Für Sicherungsgeschäfte, die nicht in Bewertungseinheiten einbezogen wurden und die zum Bilanzstichtag einen negativen beizulegenden Zeitwert aufweisen, werden entsprechende Rückstellungen gebildet. Die Bewertung erfolgt dabei nach allgemein anerkannten Bewertungsmethoden wie zum Beispiel Barwertmodellen. Für die Währungspaare EUR/JPY, EUR/KRW, EUR/USD, EUR/CZK, EUR/PLN und EUR/GBP wurden Bewertungseinheiten gebildet.
Der Sicherungshorizont der zukünftigen Transaktionen beträgt bis zu 3 Jahre. Bezüglich der zum Bilanzstichtag bestehenden Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gilt Folgendes: Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. Aufgrund der Übereinstimmung der wesentlichen wertbestimmenden Komponenten gleichen sich die gegenläufigen Wertänderungen zwischen Grund- und Sicherungsgeschäften über den gesamten Sicherungszeitraum vollständig aus. Zur Messung der Effektivität sowie der Ineffektivität der Sicherungsmaßnahmen werden diese im Rahmen des bestehenden Risikomanagements regelmäßig überwacht. Die Messung erfolgt mittels der Critical-Term-Match-Methode. Hierbei wird die Übereinstimmung der wesentlichen wertbestimmenden Komponenten wie Währungspaar, Laufzeit und Nominalbeträge geprüft. Des Weiteren werden retrospektiv die Zahlungsströme aus den Grundgeschäften mit den Zahlungen aus den Devisensicherungen verglichen. Es wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr keine wesentlichen Ineffektivitäten festgestellt. Bei der Absicherung bilanzwirksamer Grundgeschäfte wird in der Regel die "Durchbuchungsmethode" angewandt, d.h. sowohl die Grundgeschäfte als auch die Sicherungsgeschäfte werden zum Stichtag bewertet. Sich ausgleichende, gegenläufige Wertänderungen aus Grund- und Sicherungsgeschäften werden in der Gewinn- und Verlustrechnung brutto erfasst. Bei der Absicherung nicht bilanzwirksamer Grundgeschäfte werden Derivate als schwebende Geschäfte nicht bilanziert (Einfrierungsmethode). Gegebenenfalls erforderliche Anpassungen der Sicherungsstrategie werden zeitnah vorgenommen. Für die Absicherung von zukünftigen Transaktionen besteht durch den Critical-Terms-Match eine effektive Sicherungsbeziehung. Für die Absicherung von bilanzierten Positionen bestehen sich ausgleichende, kassakursbedingte Wertentwicklungen (= effektiver Teil der Sicherungsbeziehung). Bei der terminkursbedingten Wertänderung kann es zu Verlustspitzen im Sicherungsgeschäft kommen, die als Drohverlustrückstellung bilanziell erfasst werden (= ineffektiver Teil der Sicherungsbeziehung). Zur Absicherung von Währungsrisiken aus mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretenden Transaktionen werden Devisentermingeschäfte abgeschlossen, die bezüglich Laufzeit, Nominalbetrag und Fremdwährung dem erwarteten Nettozahlungsstrom entsprechen (Macro Hedges). Die mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Ein- und Auszahlungen aus geplanten Absatz- und Beschaffungsgeschäften sind aus der Unternehmensplanung abgeleitet. Die vergangenheitsbezogene Überprüfung der Planung hat gezeigt, dass die angesetzten Transaktionen hoch wahrscheinlich sind. Die Devisentermingeschäfte wurden für den Zeitraum vom Geschäftsjahr 2024/25 bis zum Geschäftsjahr 2026/27 abgeschlossen. Aus Ineffektivitäten in der Sicherungsbeziehung insbesondere für das Währungspaar EUR/USD wurde eine Drohverlustrückstellung in Höhe des negativen Marktwerts gebildet, die mit einem Buchwert von -1.014 T€ unter dem Bilanzposten sonstige Rückstellungen erfasst wurde. Der Marktwert wurde mit einer anerkannten Bewertungsmethode bestimmt (Barwertmethode). 27. Außerbilanzielle Geschäfte Im Berichtsjahr bestehen außerbilanzielle Geschäfte in Form von Operate-Lease-Vertragsverhältnissen. Diese betreffen im Wesentlichen Kfz sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung und dienen der Kostenreduktion. Die Summe der laufenden Leasingraten beträgt im Geschäftsjahr 2023/24 14.085 T€. 28. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus Rahmenkontrakten und Anschaffungsgeschäften im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit in betriebsgewöhnlichem Umfang. 29. Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Gesamthonorar für den Konzernabschlussprüfer PricewaterhouseCoopers GmbH setzt sich wie folgt zusammen:
30. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
31. Vorstand Die Geschäftsführung obliegt der persönlich haftenden Gesellschafterin, die durch die folgenden Personen vertreten wird:
Die Bezüge des Vorstands der Leibinger SE für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen betragen 13.088 T€ (Vorjahr 16.879 T€). Ehemaligen Mitgliedern der Geschäftsführung wurden Pensionszusagen in Höhe von 14.600 T€ (Vorjahr 15.613 T€) gewährt und zurückgestellt. Im Geschäftsjahr 2023/24 erhielten ehemalige Geschäftsführer beziehungsweise ihre Hinterbliebenen Bezüge in Höhe von 840 T€ (Vorjahr 974 T€). 32. Befreiung gemäß HGB Für folgende Kapitalgesellschaften wird von der Befreiung des § 264 Absatz 3 HGB Gebrauch gemacht: Amphos GmbH, Berthold Leibinger Immobilien GmbH, Celtia Verwaltungs-GmbH, INGENERIC GmbH, TMT SE, TRUMPF Campus 1 GmbH, TRUMPF Finance GmbH, TRUMPF Hüttinger Verwaltung GmbH, TRUMPF International Beteiligungs-SE, TRUMPF Kapitalbeteiligungen GmbH, TRUMPF Laser SE, TRUMPF Laser- und Systemtechnik SE, TRUMPF Lasersystems for Semiconductor Manufacturing SE, TRUMPF Lasertechnik SE, TRUMPF New Business GmbH, TRUMPF Sachsen SE, TRUMPF Scientific Lasers Verwaltungsgesellschaft mbH, TRUMPF Tracking Technologies GmbH, TRUMPF Werkzeugmaschinen Deutschland Vertrieb + Service Beteiligungs-GmbH, TRUMPF Werkzeugmaschinen Teningen GmbH. Für folgende Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a Absatz 1 HGB wird von der Befreiung zur Aufstellung eines Jahresabschlusses gemäß § 264b HGB nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften Gebrauch gemacht: TRUMPF Hüttinger GmbH + Co. KG, TRUMPF Immobilien GmbH + Co. KG, TRUMPF Scientific Lasers GmbH + Co. KG, TRUMPF SE + Co. KG, TRUMPF Werkzeugmaschinen Deutschland Vertrieb + Service GmbH + Co. KG, TRUMPF Werkzeugmaschinen SE + Co. KG. 33. Konzernabschluss Die TRUMPF SE + Co. KG, Ditzingen, stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss kann im Unternehmensregister eingesehen werden. 34. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. 35. Gewinnverwendung Eine anteilige Gewinnverwendung erfolgte bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/24 gemäß den gesellschaftsvertraglichen Regelungen. Im Folgegeschäftsjahr wird über die weitere Gewinnverwendung entschieden. 36. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahrs sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für den Konzernabschluss eingetreten.
Ditzingen, 3. September 2024 TRUMPF
SE + Co. KG
diese vertreten durch den Vorstand Dr. phil. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende Dr. rer. pol. Lars Grünert Dr.-Ing. Mathias Kammüller Dipl.-Betriebsw. Oliver Maassen Dr.-Ing. Stephan Mayer Dr. rer. nat. Berthold Schmidt Dr. rer. nat. Hagen Zimer ENTWICKLUNG DES KONZERN-ANLAGEVERMÖGENS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24
AUFSTELLUNG DES ANTEILSBESITZES 30. JUNI 2024
1 Unternehmen, deren unbeschränkt haftender Gesellschafter ein anderes in den Konzernabschluss einbezogenes Unternehmen ist 2 Gesellschaften sind konsolidiert, da bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise die Chancen und Risiken den Mutterunternehmen zuzurechnen sind 3 In Liquidation BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TRUMPF SE + CO. KG, Ditzingen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der TRUMPF SE + Co. KG, Ditzingen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. Juni 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der TRUMPF SE + Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den Geschäftsbericht - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Konzernabschlusses, des geprüften Konzernlageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernla geberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 3. September 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Marcus Nickel, Wirtschaftsprüfer Kai Mauden, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 30.06.2024 wurde am 16.12.2024 gebilligt. |
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TRUMPF SE + Co. KG
Stammdaten
- Rechtsform
- SE & Co. KG
- Anschrift
- 71254 Ditzingen
- Handelsregister
- HRA 201460, Stuttgart
- Branche
- Branche · mit API-Key einsehbar API-Key holen →
- Vertretungsregelung
Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln.
Finanzen
Bilanz
- Umlaufvermögen 59,8 % 2,81 Mio
- Anlagevermögen 38,4 % 1,80 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,0 % 46,7 k
- Aktive latente Steuern 0,8 % 38,2 k
- Eigenkapital 54,9 % 2,58 Mio
- Verbindlichkeiten 24,8 % 1,16 Mio
- Rückstellungen 17,3 % 812,2 k
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 2,9 % 134,0 k
- SONDERPOSTEN 0,2 % 7,9 k
Bilanzdaten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Umsatzerlöse 67,6 % 4,33 Mrd
- Bruttoergebnis vom Umsatz 23,4 % 1,50 Mrd
- Sonstige betriebliche Erträge 3,8 % 245,05 Mio
- Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen 2,6 % 167,74 Mio
- Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 1,9 % −123,58 Mio
- Einstellung in die Rücklagen gemäß Gesellschaftsvertrag 0,3 % −21,21 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,3 % −19,30 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0,0 % 0
- Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 61,3 % −2,83 Mrd
- Vertriebskosten 14,3 % −659,17 Mio
- Forschungs- und Entwicklungskosten 11,2 % −518,51 Mio
- Allgemeine Verwaltungskosten 5,7 % −263,23 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 5,3 % −244,81 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,3 % −61,34 Mio
- Sonstige Steuern 0,9 % −41,41 Mio
- Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste 0,0 % 487,0 k
- Ergebnis vor Steuern 37,90 Mio
- Ergebnis nach Steuern −23,44 Mio
GuV-Daten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
N***** C****** D** L******************
seit 2006 Kommanditist
-
R***** B****** L********
seit 2006 Kommanditist
-
A****** M*****
seit 2015 Prokura
-
B******* D** S******
seit 2023 Prokura
-
C****** D** W****
seit 2019 Prokura
-
C******** G*****
seit 2020 Prokura
-
D*** K*****
seit 2024 Prokura
-
F****** Z***
seit 2025 Prokura
-
H**** D** Z****
seit 2023 Prokura
-
J** K******
seit 2024 Prokura
-
J****** S*****
seit 2013 Prokura
-
K**** D** G****
seit 2024 Prokura
-
K**** T********
seit 2025 Prokura
-
K****** A**********
seit 2025 Prokura
-
L*** D** r******* G******
seit 2010 Prokura
-
M**** K****
seit 2020 Prokura
-
M****** D******* K********
seit 2006 Prokura
-
M****** H*************
seit 2022 Prokura
-
O***** D** G******
seit 2026 Prokura
-
O***** M******
seit 2017 Prokura
-
S*** F**** D** W****
seit 2023 Prokura
-
S***** E***
seit 2025 Prokura
-
S****** H*** M****
seit 2019 Prokura
-
T**** D******
seit 2018 Prokura
-
U***** M********
seit 2023 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
-
P**** L****** Kommanditist
28,5M €
-
M****** K****** Kommanditist
100k €
-
N***** L****** Kommanditist
28,4M €
Beteiligungen an
- TRUMPF New Business GmbH 100,0 %
- JFY lnternational GmbH 100,0 %
- TRUMPF Finance GmbH 100,0 %
Historie
- 2026
-
31.07.
Eintritt eines MitgliedsO***** D** G****** · Gesamtprokura
-
26.01.
Austritt einer PositionS****** S***** · Gesamtprokura
- 2025
-
17.11.
Eintritt eines MitgliedsF****** Z*** · Gesamtprokura
-
17.02.
Eintritt eines MitgliedsK****** A********** · Gesamtprokura
-
17.02.
Eintritt eines MitgliedsK**** T******** · Gesamtprokura
-
07.01.
Eintritt eines MitgliedsS***** E*** · Gesamtprokura
- 2024
-
25.11.
Eintritt eines MitgliedsK**** D** G**** · Gesamtprokura
-
24.09.
Eintritt eines MitgliedsJ** K****** · Gesamtprokura
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2025 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2024 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2023 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2022 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2024 Konzernabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von TRUMPF SE + Co. KG. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: d5c6ceeb2026300b209e5601eb118918",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
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Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von TRUMPF SE + Co. KG. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
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