aktiv Rechtsform GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung

UBH Holding GmbH

SchönefeldSchönefeld, DEU ·HRB 15706 Cottbus

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Mizarstraße 5
12529 Schönefeld
Handelsregister
HRB 15706, Cottbus
Eintragungsdatum
5. Mai 1977
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Beteiligungsgesellschaften
Eingetragenes Kapital
222.565.547,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
Die Verwaltung des eigenen Vermögens. Zur Verwaltung eigenen Vermögens gehören auch die Verwaltung, der Erwerb und die Veräußerung von Wertpapieren, Finanzanlagen, Immobilien und Beteiligungen. Ferner ist gegebenenfalls Gegenstand des Unternehmens die Tätigkeit als geschäftsleitende Holding. Ausgenommen sind die Durchführung von Bankgeschäften, die Tätigkeit als Wirtschaftsprüfer, Rechts- und Steuerberater sowie jedwede Tätigkeit, die einer öffentlich rechtlichen Genehmigung bedarf.

Finanzen

Ältere Kennzahlen · 2020 Warum?

Warum gibt es keine neueren Zahlen?

Die neuesten hier verfügbaren Kennzahlen beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2020. Sie beschreiben die damalige Situation des Unternehmens.

Wann müssen Abschlüsse vorliegen?

Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG müssen ihre Abschlüsse grundsätzlich offenlegen. Die Frist beträgt in der Regel zwölf Monate nach Ende des Geschäftsjahres; für kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten kürzere Fristen. Bei jungen Unternehmen kann der erste Abschluss daher noch ausstehen.

Was wird je nach Unternehmensgröße veröffentlicht?

Für die Größenklasse zählen Bilanzsumme, Jahresumsatz und die durchschnittliche Beschäftigtenzahl. In der Regel müssen mindestens zwei der drei Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen erfüllt sein. Für Neugründungen und bestimmte Umwandlungen gelten Sonderregeln.

Kleinstgesellschaften
bis 450.000 € Bilanzsumme · 900.000 € Umsatz · 10 Beschäftigte Dürfen ihre Offenlegungspflicht durch die Hinterlegung einer Bilanz erfüllen. Diese ist im Unternehmensregister nach Registrierung gegen Gebühr abrufbar. Eine Gewinn- und Verlustrechnung muss nicht offengelegt werden; deshalb sind oft nur wenige Kennzahlen verfügbar.
Kleine Gesellschaften
bis 7,5 Mio. € Bilanzsumme · 15 Mio. € Umsatz · 50 Beschäftigte Müssen grundsätzlich Bilanz und Anhang offenlegen, dürfen dabei aber Erleichterungen nutzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nicht offenzulegen. Insbesondere der Umsatz ist deshalb häufig nicht öffentlich ersichtlich; einzelne Ergebnisangaben können dennoch in der Bilanz stehen.
Mittelgroße Gesellschaften
bis 25 Mio. € Bilanzsumme · 50 Mio. € Umsatz · 250 Beschäftigte Legen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht offen, mit gesetzlichen Erleichterungen. In der Gewinn- und Verlustrechnung können etwa Umsatz und bestimmte Aufwendungen zum Rohergebnis zusammengefasst sein.
Große Gesellschaften
Überschreiten mindestens zwei der Grenzen für mittelgroße Gesellschaften. Legen grundsätzlich den vollständigen Jahresabschluss mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie den Lagebericht offen. Kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten grundsätzlich als groß.

Die genannten Grenzen gelten grundsätzlich für Geschäftsjahre, die ab 2024 beginnen; eine vorzeitige Anwendung war für 2023 möglich. Für ältere Abschlüsse galten teilweise niedrigere Grenzen.

Andere Rechtsformen und Befreiungen

Einzelkaufleute und Personengesellschaften mit einer natürlichen Person als unbeschränkt haftendem Gesellschafter unterliegen in der Regel nicht der Offenlegungspflicht für Kapitalgesellschaften. Bei besonders großen Unternehmen kann jedoch das Publizitätsgesetz greifen. Für bestimmte Tochterunternehmen gibt es außerdem Befreiungen bei Einbeziehung in einen Konzernabschluss.

Weitere Gründe für fehlende oder ältere Zahlen

Die folgenden Möglichkeiten sind allgemeine Erklärungen. Aus fehlenden Kennzahlen allein lässt sich nicht ableiten, welcher Grund bei diesem Unternehmen vorliegt.

Noch nicht fällig oder verspätet eingereicht
Ein Abschluss kann noch innerhalb der Einreichungsfrist liegen oder verspätet eingereicht werden. Bei Pflichtverstößen kann das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren einleiten. Das Fehlen auf dieser Seite belegt keinen solchen Verstoß.
Geänderter Veröffentlichungsumfang
Wird eine Gesellschaft kleiner oder nutzt sie zulässige Erleichterungen, können spätere Abschlüsse weniger Angaben enthalten oder nur hinterlegt werden. Eine zuvor verfügbare Kennzahl kann dann fehlen.
Löschung, Umwandlung oder Abwicklung
Nach einer Löschung oder Verschmelzung können die Berichte unter diesem Unternehmen enden. Liquidation, Insolvenz oder eine ruhende Geschäftstätigkeit befreien hingegen nicht automatisch von der Offenlegungspflicht; diese besteht grundsätzlich bis zur Löschung fort.
Erfassung der Daten
Ein Abschluss kann bereits veröffentlicht oder hinterlegt sein, aber in unserem Datenbestand noch fehlen oder noch nicht vollständig ausgewertet sein. Auch fehlende Einzelangaben im Dokument begrenzen die ableitbaren Kennzahlen.

Neuere Kennzahlen erscheinen hier, sobald entsprechende Abschlüsse in unserem Datenbestand erfasst und ausgewertet sind. Der Hinweis beschreibt den Umfang der hier verfügbaren Daten.

Umsatz 2020
349,47 Mio. €
Mitarbeiter 2020
751
Bilanzsumme 2020
4,11 Mrd. €
Jahresergebnis 2020
−318,79 Mio. €
11 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2020
Aktivseite 4,11 Mrd
  • Anlagevermögen 77,3 % 3,17 Mrd
  • Umlaufvermögen 21,8 % 894,52 Mio
  • Aktive latente Steuern 0,9 % 35,57 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 1,73 Mio
Passivseite 4,11 Mrd
  • Eigenkapital 90,3 % 3,71 Mrd
  • Verbindlichkeiten 8,2 % 335,75 Mio
  • Rückstellungen 1,5 % 61,81 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 1,49 Mio
  • UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER KAPITALKONSOLIDIERUNG 0,0 % 0
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 11 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2020
Erträge 2,92 Mrd
  • 19 Konzerngewinnvortrag 29,5 % 859,73 Mio
  • Konzernbilanzgewinn/Konzernbilanzverlust 26,2 % 764,05 Mio
  • Umsatzerlöse 12,0 % 349,47 Mio
  • 21 Veränderungen im Konsolidierungskreis 11,7 % 342,43 Mio
  • 10 Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 11,6 % −336,85 Mio
  • 20 Neutrales Ergebnis aus Assoziierung 6,2 % −180,85 Mio
  • 23 Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Konzernergebnis 2,1 % 61,52 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,3 % −9,64 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,3 % 9,16 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 1,14 Mio
  • Andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 % 796,0 k
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,0 % 736,0 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 25,0 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 20,0 k
  • 22 Zuführung zu anderen Gewinnrücklagen 0,0 % 0
Aufwendungen 333,65 Mio
  • Materialaufwand 59,6 % −198,90 Mio
  • Personalaufwand 19,5 % −65,17 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 15,5 % −51,67 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2,6 % −8,59 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,9 % −6,26 Mio
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,8 % −2,68 Mio
  • Sonstige Steuern 0,1 % −387,0 k
  • Ergebnis nach Steuern −318,40 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −318,79 Mio
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GuV-Daten für 11 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Tina Krüger seit 2024 Geschäftsführer
1 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

1 mit ≥ 25 %
  • L***** M****** ≥25% 38,0 %
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2025
  2. 21.10.
    Eintritt eines Mitglieds
    Vieser-Zimmermann GmbH & Co KG · Kommanditist
  3. 08.10.
    Adressänderung
    UBH Holding GmbH
  4. 2024
  5. 03.04.
    Austritt einer Position
    S****** D** · Geschäftsführer
  6. 23.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Tina Krüger · Geschäftsführer
  7. 2022
  8. 14.09.
    Satzungsänderung
    UBH Holding GmbH
  9. 14.09.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    UBH Holding GmbH
  10. 2021
  11. 11.10.
    Satzungsänderung
    UBH Holding GmbH
  12. 14.09.
    Gerichtswechsel
    UBH Holding GmbH
54 weitere Events inklusive aller Details API-Key holen →

Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2020 Konzernabschluss Veröffentlicht Über die API
2019 Konzernabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2018 Konzernabschluss Veröffentlicht Über die API
2017 Konzernabschluss Veröffentlicht Über die API
2016 Konzernabschluss Veröffentlicht Über die API
2019 Konzernabschluss Volltext

UBH Holding GmbH

Zossen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Inhaltsverzeichnis

Konzernlagebericht 2019

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019

Konzernkapitalflussrechnung 2019

Entwicklung des Konzerneigenkapitals 2019

Konzernanhang 2019

Bestätigungsvermerk

Konzernlagebericht 2019

1. Konzern und Geschäftstätigkeit

Die UBH Holding GmbH, Zossen, bildet mit ihren Tochtergesellschaften einen Konzern. Die Muttergesellschaft beschäftigt sich mit dem Halten und Verwalten von Beteiligungen und deren Finanzierung.

Mit den inländischen Gesellschaften Pio Kunststoffe GmbH (Freiburg), Gebrüder Spohn G.m.b.H. (Neckarsulm), UBH Leasing GmbH (Zossen), PIOFLEX Kunststoff in Form GmbH (Denzlingen), UBH Baden GmbH (Zossen), Spohn Kunststoffe GmbH (Freiburg), Spohn & Knoell Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Freiburg), UBH Immobilien GmbH (Zossen) und UBH Freiburg GmbH (Zossen) bestehen unmittelbare und mittelbare Ergebnisabführungsverträge bzw. Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge.

Zum Konzern führen wir folgendes aus:

In den Konzernabschluss der UBH sind zum Bilanzstichtag insgesamt 30 Gesellschaften (im Vorjahr 30 Gesellschaften) durch Vollkonsolidierung einbezogen. Im Berichtszeitraum wurde eine Gesellschaft gegründet, eine Gesellschaft wurde innerhalb des Konsolidierungskreises verschmolzen.

Unverändert zum Vorjahr werden drei assoziierte Unternehmen einbezogen.

Hinsichtlich der Veränderungen verweisen wir auf unsere Darstellungen im Konzernanhang dieses Berichtes.

Eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahreskonzernabschluss ist uneingeschränkt möglich.

2. Wirtschaftsbericht

I. Geschäftsverlauf

Die operativen Geschäftsbereiche Herstellung und Vertrieb von industriellen Gütern (Spezialfahrzeuge und Kunststoffe), Vermietung und Verpachtung (inkl. Leasing) haben sich solide weiterentwickelt. Die produktiven Bereiche konnten ihren Umsatz erhöhen und die guten Ergebnisse vom Vorjahr wiederholen.

Im Leasingbereich reduzierten sich Umsatz und Ergebnis, vertraglich bedingt. In der Vermietung und Verpachtung kam es zu geringen Umsatzerhöhungen nachdem Teile des immobilen Vermögens im Vorjahr veräußert und neue Immobilien angeschafft wurden.

Im Bereich Vermögensverwaltung gab es einen erhöhten Ergebnisbeitrag. Da es sich hierbei überwiegend um Assoziierungserträge handelt, ist dies auf die Geschäftsentwicklung von unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungen zurück zu führen.

II. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Ertragslage des Konzerns ist strukturell kaum beeinflusst. Analysen, insbesondere im Vorjahresvergleich, sind möglich. Die Vermögens- und Finanzlage ist etwas von den Vorjahresabgängen aus dem Konsolidierungskreis beeinflusst. Ein Vorjahresvergleich ist aber trotzdem möglich.

1. Ertragslage

Umsatz

Die Struktur der operativen Gesellschaften ist unverändert. Es kam nur punktuell zu Veränderungen.

Die Gesellschaften des Konzerns erzielen primär ihren Umsatz mit der Herstellung und dem Vertrieb von Spezialfahrzeugen für die Präparation von Skipisten (PistenBully) und Stränden (BeachTech) sowie mit der Herstellung, Veredelung und dem Vertrieb von Kunststofferzeugnissen.

In erheblich geringerem Umfang werden Umsätze aus der Vermietung und Verpachtung eigener Immobilien und sonstige Umsätze generiert.

Der Konzernumsatz ist im Berichtsjahr um 19,9 Mio. Euro auf 364,9 Mio. Euro gestiegen.

Der Umsatz mit Industriegütern beträgt 360,4 Mio. Euro und konnte im Vorjahresvergleich (340,4 Mio. Euro) erneut gesteigert werden.

Im Bereich sonstige Umsätze ist der Umsatz im Vorjahresvergleich um 0,1 Mio. Euro auf 4,5 Mio. Euro gesunken.

Der Anteil des Auslandsumsatzes, gemessen am Konzerngesamtumsatz, beläuft sich auf 82% (i.Vj: 79%).

Ergebnis

Das Ergebnis des Konzerns (Konzernjahresüberschuss) hat sich, gemessen an der Vorperiode (Konzerngeschäftsjahr 2018) um 8,8% erhöht. Der Konzernjahresüberschuss des Vorjahres von 179,1 Mio. Euro stieg auf 194,9 Mio. Euro. Dies entspricht im Wesentlichen der im Vorjahr abgegebenen Prognose.

Der Konzernrohertrag (Konzernumsatz zzgl. Bestandsveränderung und aktivierte Eigenleistungen abzgl. Materialaufwand) ist um 7,6 Mio. Euro auf 145,9 Mio. Euro gestiegen.

Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) beträgt 216,0 Mio. Euro und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (190,1 Mio. Euro) um 25,9 Mio. Euro erhöht.

Positiv ausgewirkt haben sich neben dem Rohertrag aus den operativen Geschäften (+7,6 Mio. Euro) die gestiegenen Beteiligungserträge (+33,7 Mio. Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind nahezu unverändert (+0,1 Mio. Euro).

Negativ haben sich die Erhöhung des Personalaufwandes (-7,0 Mio. Euro), die gestiegenen Abschreibungen (-1,1 Mio. Euro) und die Reduktion der sonstigen betrieblichen Erträge (-7,4 Mio. Euro) ausgewirkt.

Bereinigt um periodenfremde oder neutrale, vom operativen Geschäft unabhängige, Posten wie Veräußerungsgewinne bzw. Veräußerungsverluste beim Verkauf von Anlagevermögen, die Bildung von Wertberichtigungen oder Abschreibungen auf Finanzanlagen u.ä. beträgt das EBIT 213,4 Mio. Euro. Im Vorjahr betrug es 178,3 Mio. Euro.

Das Zinsergebnis (Saldo aus Zinsaufwendungen und Zinserträgen) beträgt -0,5 Mio. Euro und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (0,4 Mio. Euro) um -0,9 Mio. Euro verschlechtert.

Die Steuern betreffen überwiegend Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Im Vorjahresvergleich ergibt sich eine Erhöhung von 9,2 Mio. Euro.

Ausgewiesen wird neben Ertragssteueraufwand für die laufende Periode und Erträge/ Aufwendungen aus Rückerstattungen und Rückforderungen für Vorjahre auch Aufwendungen aus latenten Steuern in Höhe von 2,3 Mio. Euro (Vorjahr 48 Tsd. Euro Ertrag).

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich von 1.949,4 Mio. Euro um 358,9 Mio. Euro auf 2.308,3 Mio. Euro erhöht.

Der Anstieg der Bilanzsumme ist signifikant von der Erhöhung des Anlagevermögens und des Eigenkapitals geprägt.

Der Aufbau der Aktiva resultiert aus der Veränderung des Anlagevermögens in Höhe von 365,2 Mio. Euro.

Während sich die Sachanlagen (+25,0 Mio. Euro) und die Finanzanlagen (+345,1 Mio. Euro) erhöht haben, verringerten sich wiederum die Immateriellen Vermögensgegenstände (-4,9 Mio. Euro, u.a. planmäßige Abschreibung von Geschäfts- und Firmenwerten). Die Steigerung in den Finanzanlagen betrifft überwiegend die assoziierten Unternehmen (Ergebnis und neutrale Eigenkapitalveränderungen) und den Zugang einer Beteiligung (Anschaffungskosten).

Das Umlaufvermögen ist leicht gesunken. Die Vorräte haben sich um 25,9 Mio. Euro und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 5,9 Mio. Euro erhöht. Beides ist im Zusammenhang mit dem gestiegenen Geschäftsumfang zu sehen.

Die übrigen Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind um -44,6 Mio. Euro gesunken. Die Reduktion betrifft überwiegend zinstragende Forderungen. Die Liquiden Mittel erhöhten sich um 7,9 Mio. Euro.

Bei den sonstigen Aktiva haben sich die Aktiven Latenten Steuern reduziert (-1,9 Mio. Euro) und die Rechnungsabgrenzung erhöht (+0,5 Mio. Euro).

Die langfristigen Aktiva belaufen sich auf 85,8% der Bilanzsumme (Vorjahr 82,8%). Grund sind die bereits erwähnten Assoziierungseffekte und hohe Investitionen.

Innerhalb der Passiva haben sich das Eigenkapital um 330,5 Mio. Euro, die Rückstellungen um 15,6 Mio. Euro und die Verbindlichkeiten um 14,6 Mio. Euro erhöht.

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich am Bilanzstichtag von 89,6% im Vorjahr auf 90,0%.

Die Erhöhung der Rückstellungen betrifft zum Großteil Steuerrückstellungen aufgrund abgeschlossener Betriebsprüfungen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten betrifft überwiegend zinstragende Verbindlichkeiten.

3. Finanzlage

Die vollkonsolidierten Gesellschaften des UBH Konzerns haben Bankkreditverbindlichkeiten in Höhe von 84,9 Mio. Euro (i.Vj.: 97,1 Mio. Euro), was rund 3,7% (i.Vj. 5,0%) der Passiva bzw. 47,7% (i.Vj.: 59,3%) der Verbindlichkeiten entspricht.

Wie aus der Konzernkapitalflussrechnung hervorgeht, hat die Gesellschaft einen Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit von 76,2 Mio. Euro. Der positive Wert beruht auf Verminderungen des Working Capital und firmengruppeninternen Umfinanzierungen.

Die überschüssigen Mittel aus der laufenden Geschäftstätigkeit (76,2 Mio. Euro) wurden im Wesentlichen für Investitionen ins Sach- und Finanzanlagenvermögen (-56,1 Mio. Euro) und zur Tilgung von Finanzkrediten (-12,1 Mio. Euro) verwendet.

Wir verweisen auch auf die Konzernkapitalflussrechnung auf Seite 16 dieses Geschäftsberichtes.

III. Wirtschafts- und Prognosebericht

Nachtragsbericht

Nach dem Abschluss des Konzerngeschäftsjahres 2019 und bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses (Mitte Juli 2020) kam es aufgrund der seit März 2020 beginnenden und zwischenzeitlich weltweiten Corona Virus Pandemie (SARS-CoV-2) zum weitest gehenden Stillstand des öffentlichen Lebens und weiter Teile der Wirtschaft bis zum Mai 2020. Seither gibt es zunehmend Lockerungen, die ein langsames Wiederanlaufen von Gesellschaft und Wirtschaft mit sich bringen. Es ist davon auszugehen, dass es zu einer erheblichen Eintrübung der gesamtwirtschaftlichen Konjunktur kommt, deren globale Auswirkungen noch gar nicht absehbar sind. Verschiedene Prognosen (OECD, Weltbank, IWF u.a. - Stand Ende Juni 2020) gehen von einem Rückgang weltweit ca. 5%, Europa ca. 9% und Deutschland ca. 7% aus.

Dieser Stillstand wird sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nahezu aller Bereiche des UBH Holding Konzerns 2020 und später auswirken.

Die Konzernertragslage ist u.a. abhängig

―

von der Entwicklung unserer mittelbar über Konzerngesellschaften oder Konzernbeteiligungen gehaltenen Beteiligung an der HeidelbergCement AG (Assoziierungsergebnis),

―

von den Entwicklungen in den Skigebieten und der u.a. daraus resultierenden Investitionsbereitschaft für die Wintersaison 2020/2021 und ggf. darüber hinaus,

―

von den Entwicklungen verschiedener industrieller Bereiche, welche unsere Kunststofferzeugnisse verarbeiten (u.a. Autoindustrie) und

―

von den Entwicklungen im Mietmarkt, was Auswirkungen auf unsere Immobilienverwaltung (inklusive Assoziierungsergebnis VEM Beteiligungen GmbH) hat.

Der Vorstand der HeidelbergCement AG hat zur Präsentation des Konzernabschlusses 2019 seine Prognose für 2020 zurückgenommen. Der im Konzerngeschäftsbericht 2019 gegebene Ausblick kann derzeit nicht aufrechterhalten werden.

Die Rahmenbedingungen haben sich durch das rasche Ausbreiten des Corona Virus rasant geändert. Die massiven Maßnahmen zur Eindämmung des Virus erfordern fortwährende Anpassungen bei der operativen Steuerung. Vor diesem Hintergrund ist ein seriöser Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich. Diese Einschätzung wurde auch zur virtuellen Hauptversammlung im Juni 2020 vertreten. In der Hauptversammlung wurde eine im Vorjahresvergleich deutlich geringere Dividende von 0,60 Euro pro Aktie beschlossen. Anfang Juli 2020 hat HeidelbergCement angekündigt vor dem Hintergrund der aktuellen Situation eine teilweise Neubewertung des Vermögensportfolios vorzunehmen. Dies führt u.a. zu erheblichen Abschreibungen auf Firmenwerte und andere Vermögensgegenstände von etwa 3,4 Mrd. Euro. Dies wird erhebliche negative Auswirkungen auf den UBH Holding Konzern haben. Wir erwarten deshalb einen deutlichen Verlust im unteren dreistelligen Millionenbereich.

Die Skisaison 2019/2020 wurde in Europa im März 2020 nahezu überall pandemiebedingt vorzeitig beendet. Auf den Absatz von georderter Pistentechnik hatte dieser Saisonabbruch keine großen negativen Folgen mehr.

Auf der südlichen Erdhalbkugel wird die Skisaison 2020 in Südamerika wohl komplett ausfallen und in den anderen Regionen erheblich beeinträchtigt werden.

Auf unsere Kunststoffaktivitäten hat der europäische Lock-Down große Auswirkungen. Die Lieferketten wurden erheblich gestört. Dies betrifft uns sowohl in der Beschaffung von Rohmaterialien und Halbfabrikaten als auch im Absatz. Eine vollständige Erholung auf das vorherige Niveau ist mittelfristig nicht zu erwarten.

Im Bereich der Immobilienverwaltung haben wir überwiegend gewerbliche Vermietung. Unsere Mieter sind in Produktion, Verwaltung, Logistik (inklusive Onlinehandel) bis hin zur Betreuung (Kindergarten, Altenpflege) oder der Darbietung von Freizeitaktivitäten tätig. Fast alle Bereiche sind unterschiedlich stark direkt (Bsp. Schließung von Freizeit- und Betreuungseinrichtungen von März bis Mai 2020) oder indirekt (Umsatzbeeinträchtigungen z.B. durch Störung von Lieferketten) betroffen.

Mehrere unserer Mieter haben Mietstundung beantragt. Für unsere Gesellschaften können wir die Risiken aus diesen Stundungen, verbunden mit Einnahmeausfällen, nicht einschätzen. Zudem kommt es zu zeitlichen Verzögerungen bei der Durchführung von Instandhaltungs-, Modernisierungs- und Neubaumaßnahmen, in deren Folge auch Mietminderungen oder -ausfälle eintreten können.

Diese Risiken (Beteiligungsertrag, Produktionsbereiche und Immobilienverwaltung) können gegenwärtig hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit ihres Eintritts sowie liquiditäts- und ergebniswirksamer Größenordnung nicht abgeschätzt werden.

Wir sehen keine existenzgefährdenden Tatsachen für das Gesamtunternehmen bzw. einzelner Tochtergesellschaften.

Über die einzelnen Geschäftsbereiche berichten wir wie folgt:

Bereich Fertigung von industriellen Gütern

Herstellung und Vertrieb von Spezialfahrzeugen

Dieser Segmentbereich betrifft komplett den Teilkonzern Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft mit seinen acht Tochtergesellschaften. Die Gesellschaft beschäftigt sich mit der Entwicklung, der Herstellung, dem Vertrieb und dem Service von kettengetriebenen Fahrzeugen zur Pflege von Skipisten und Loipen (PistenBully) sowie der Strandreinigung (BeachTech). Sie ist in beiden Produktsegmenten Weltmarktführer. Weiterhin beschäftigt sich Kässbohrer seit einigen Jahren mit einem weiteren Geschäftsfeld für Gelände- und Trägerfahrzeuge (PowerBully). Hierbei handelt es sich um Kettenfahrzeuge mit geringem Bodendruck und damit minimaler Einwirkung auf die Umwelt, die unter den widrigsten Umständen eingesetzt werden können. Die Einsatzbereiche umfassen u.a. die Wartung von Gas- und Ölpipelines, Strom- und Telefonleitungen, Brandschutz, Bodenuntersuchungen oder Mulcharbeiten, um nur einige zu nennen.

Der gesamte weltweite Pistenfahrzeugmarkt lag im alpinen und nordischen Segment in der Wintersaison 2018/2019 (Oktober bis März) 5% über dem Marktvolumen der Vorsaison.

Der weltweite Markt für Pistenpräparierfahrzeuge erstreckt sich auf Europa mit rund zwei Dritteln des Gesamtmarktes. Die wichtigsten Absatzmärkte in Europa sind Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich und Skandinavien. Ein Drittel des Weltmarktvolumens umfasst als wesentliche weitere Absatzgebiete Nordamerika, Asien (v.a. Japan und China) und Russland.

Der Absatzmarkt für Strandreinigungsgeräte stellt sich anders dar. Das Marktvolumen entfällt zu je einem Drittel auf Europa, zu einem Viertel die USA und der Rest auf übrige Regionen. Dieser kommunal geprägte Markt wird nach wie vor von Investitionszurückhaltung beherrscht. Die Haushalte der Kommunen sind in nahezu allen Ländern angespannt und streng budgetiert.

Der Absatz hat durch die Spannungen im Golf Gebiet einen Dämpfer erhalten. Das globale Marktvolumen ist auf einem niedrigeren Niveau als im Vorjahr. Durch Zukauf von Strandreinigungsgeräten anderer Hersteller konnte der Marktanteil im Geschäftsjahr gehalten werden. Dies verschaffte Kässbohrer einen verbesserten Marktzugang, da nun weltweit in mehr Regionen Fahrzeuge angeboten werden können.

Bedingt durch das Hauptsegment (PistenBully) verläuft das operative Geschäft der Kässbohrer Geländefahrzeug Gruppe nicht linear innerhalb des Geschäftsjahres sondern ist gekennzeichnet durch hohe Umsätze in den Herbst- und Wintermonaten und einer eher umsatzschwachen Phase im Frühjahr und Sommer.

Die Kässbohrer Gruppe hat in diesem Geschäftsjahr ihren Umsatz wieder steigern können und zum positiven Konzernergebnis beigetragen.

Für das Geschäftsjahr 2019/20 geht der Vorstand davon aus, dass das Marktvolumen in den Hauptmärkten Europa und USA auf einem gegenüber den Vorjahren ähnlichen Niveau liegen wird. Es wird aber auch davon ausgegangen, dass auf der Basis einer allgemeinen Verunsicherung über den Verlauf der anstehenden Saison 2020/2021 Neuanschaffungen auf spätere Zeiträume verschoben werden. Bei gleichbleibendem Marktanteil wird sich der Fahrzeugabsatz bei den Pistenfahrzeugen nicht erhöhen lassen.

Die Entwicklung im Geschäftsfeld Strandreinigung ist ebenfalls auf planmäßigem Niveau der Langfristplanung des Unternehmens. Das Geschäftsfeld PowerBully wird in 2019/20 von Auftragsabsichten der Kunden in Nordamerika und Russland abhängig sein. Es wird hier mit ersten Steigerungen der Absatzzahlen gerechnet, nachdem die Anfangsinvestitionen in diesem Markt weitestgehend abgeschlossen sind. Der Ergebnisbeitrag aus dieser Sparte (PowerBully) ist noch nicht maßgeblich.

Für das Gesamtunternehmen Kässbohrer geht der Vorstand von einem unter dem Vorjahr liegenden, aber noch positiven Ergebnis für das Geschäftsjahr 2019/2020 aus.

Herstellung, Veredelung und Vertrieb von Kunststofferzeugnissen

In diesem Teilbereich sind unverändert vier Gesellschaften tätig. Sie produzieren auf der Basis unterschiedlicher Technologien Kunststoffprodukte sowohl zum Endverbrauch als auch im erheblich größeren Umfang Semiprodukte zur Weiterverarbeitung. Der Umsatz ist im Vorjahresvergleich leicht rückläufig.

Die Geschäftsleitungen der UBH Holding und der Tochtergesellschaften gehen davon aus, dass unsere Kunststoffaktivitäten massiv von den konjunkturellen Folgen der SARS-CoV 2 Pandemie betroffen sein werden. Es wird zu Umsatz- und Ergebniseinbußen kommen. Auch ein negativer Ergebnisbeitrag zum Konzernergebnis ist nicht unwahrscheinlich.

Bereich Grundstücks- und Immobilienverwaltung / Vermietung und Leasing sowie Dienstleistungen

Im Bereich Grundstücks- und Immobilienverwaltung/Vermietung und Verpachtung sind zwei Gesellschaften tätig.

Zu diesem Segment gehört auch die MFP Semi-Pro GmbH & Co. KG welche Filmlizenzen vergibt. Der währungsbereinigte Umsatz ist aufgrund des Geschäftsmodells konstant.

Einige Konzerngesellschaften erbringen Dienstleistungen. Der Ergebnisbeitrag aus dem operativen Ergebnis zum Konzern der UBH Holding ist positiv.

Die TROIKA Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG i.L. sowie die TRAVERSE Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG i.L. haben bis einschließlich 2016 langfristig eigene angeschaffte Diesellokomotiven an ein großes amerikanisches Logistikunternehmen verleast. Beide haben zum 14.12.2016 planmäßig ihr Leasinggeschäft beendet und die Leasinggegenstände an die Leasingnehmer veräußert. Beide Gesellschaften befinden sich in Abwicklung. Wir gehen davon aus, dass die vollständige Abwicklung in 2020 erfolgen wird.

Für die im Bereich der Vermietung und Verpachtung sowie Lizenzvergabe (Filmlizenzen) tätigen Konzerngesellschaften erwarten wir für 2020 ein insgesamt positives Ergebnis unter dem Niveau des Berichtsjahres.

Bereich Vermögensverwaltung

In diesem Bereich sind neben der Konzernobergesellschaft die meisten Konzerngesellschaften tätig.

Dieses Geschäftssegment betrifft beträchtliche Vermögensbestandteile an assoziierungspflichtigen und sonstigen Beteiligungen.

Der buchmäßige Bestand der Finanzanlagen des Konzerns hat sich zum Stichtag von 1.572,0 Mio. Euro auf 1.917,1 Mio. Euro erhöht. Der Bestand an Beteiligungen und Wertpapieren des Anlagevermögens ist unverändert hoch und entspricht in etwa 83,1% (Vorjahr 80,6%) der gesamten Aktiva.

Der Ergebnisbeitrag zum Konzernjahresüberschuss ist gemessen an den unternehmerischen Aktivitäten des Konzerns beträchtlich und beruht indirekt auf dem unternehmerischen Erfolg der gehaltenen Beteiligungen.

Wir erwarten für das Konzerngeschäftsjahr aus diesem Bereich ein negatives Ergebnis im unteren dreistelligen Millionenbereich.

IV. Forschung und Entwicklung

Die operativ tätigen Gesellschaften des UBH Konzerns betreiben in unterschiedlichem Umfang Forschung und Entwicklung.

Dies betrifft insbesondere den Bereich Spezialfahrzeuge (Kässbohrer). Die Gesellschaft ist im Bereich Bau von Fahrzeugen für den Pisten- und Off-Road-Bereich in unterschiedlichen Geländen und unter extremen Einsatzbedingungen weltweit Technologie- und Innovationsführer bei Pistenfahrzeugen und Strandreinigungsgeräten. Die Entwicklungsaktivitäten sind laufend auf die Optimierung der aktuellen Produktpalette ausgerichtet. Der Anspruch auf die weltweite Markt- und Technologieführerschaft wird mit den hohen Entwicklungsaufwendungen untermauert. Bei Entwicklungsprojekten von neuen Fahrzeuggenerationen stellt sich Kässbohrer selbst die Anforderung, ihre Produktpalette mit sparsamen, umweltfreundlichen und nachhaltigen Technologien auszustatten, die die Emissionen der Fahrzeuge verringern können.

Zentrale Entwicklungsaktivitäten erfolgen am Standort Laupheim (55 Mitarbeiter). Sie werden von externen Dienstleistern unterstützt, um flexibel und zeitnah auf alle Erfordernisse reagieren zu können.

V. Chancen und Risiken künftiger Entwicklung sowie Ausblick

Für den Bereich der Vermögensverwaltung (Beteiligungen, Wertpapiere) führen wir folgendes aus:

Dieser Bereich unterlag im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr keinen Änderungen. Das Ergebnis des UBH Konzerns ist im höchsten Maße davon abhängig wie sich der Konzern der HeidelbergCement AG entwickelt.

Die UBH Holding hält über ihre konsolidierten Beteiligungen, die vermögensverwaltend tätig sind, mittelbar Beteiligungen an Gesellschaften, die direkt oder indirekt Aktien an der HeidelbergCement AG besitzen.

Eine Verschlechterung des Börsenumfeldes birgt generell das Risiko, dass Wertpapiere oder Beteiligungen wertberichtigt werden müssen oder nur mit Kursabschlägen veräußert werden können; existentielle Risiken gehen hiervon aber nicht aus.

Das Konzernergebnis ist aber nicht direkt abhängig vom schwankenden Börsenwert des im DAX geführten Unternehmens sondern von den konjunkturellen Einflüssen auf das global operierende Unternehmen. Hier gibt es je nach Region unterschiedliche Chancen und Risiken, auf welche die HeidelbergCement AG in ihrem Konzernabschluss zum 31.12.2019 eingeht.

Hinsichtlich dieser ausführlich beschriebenen Chancen und Risiken verweisen wir auf den Konzernabschluss der HeidelbergCement AG, welcher im Bundesanzeiger veröffentlicht wird, sowie auf die Quartalsberichte, welche neben den Jahresabschlüssen im unternehmenseigenen Internetauftritt publiziert werden.

Die HeidelbergCement geht davon aus, dass das wirtschaftliche Umfeld in den wichtigsten Märkten der Gesellschaft trotz zahlreicher politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten weiter stabil ist. Es sind aber erste Abwärtsrisiken erkennbar.

Anders ist es mit der derzeit weltweiten Corona-Pandemie. Hier gibt es täglich wechselnde Situationen in einer Vielzahl regionaler Märkte, auf die kurzfristig reagiert werden muss.

Der Vorstand der HeidelbergCement AG hat anlässlich der Präsentation des Konzernabschlusses 2019 seine Prognose für 2020 zurückgenommen. Der im Konzerngeschäftsbericht gegebene Ausblick, der u.a. auch auf positive Entwicklungen in den ersten beiden Monaten 2020 beruhte, kann derzeit nicht aufrechterhalten werden. Anfang Juli 2020 hat HeidelbergCement angekündigt vor dem Hintergrund der aktuellen Situation eine teilweise Neubewertung des Vermögensportfolios vorzunehmen. Dies führt u.a. zu erheblichen Abschreibungen auf Firmenwerte und andere Vermögensgegenstände von etwa 3,4 Mrd. Euro. Dies wird erhebliche negative Auswirkungen auf den UBH Holding Konzern haben. Wir erwarten einen Verlust im unteren dreistelligen Millionenbereich.

Für die übrigen Vermögenswerte (nicht assoziierte Beteiligungen, Wertpapiere) rechnen wir nicht mit signifikanten Ergebniseinflüssen.

Temporäre Auswirkungen sind durch internationale Entwicklungen an den Börsen allerdings niemals auszuschließen.

Aufgrund der Art der pflichtgemäßen Einbeziehung (meist Assoziierung) wirken sich diese direkt im Ergebnis und im Eigenkapital aus.

Wegen der derzeitigen wirtschaftlichen Entwicklung durch die Corona-Pandemie sind unterschiedlichste Szenarien möglich. Die Erkenntnisse aus kurz- und mittelfristiger Vorschauen und der Szenarien auf das Gesamtjahr 2020 und darüber hinaus sind als unsicher einzustufen.

Wir erwarten aus den Erkenntnissen von heute einen deutlich negativen Ergebnisbeitrag für 2020.

Für den Bereich der Herstellung und den Vertrieb von Spezialfahrzeugen (Kässbohrer) bestehen unterschiedliche Chancen und Risiken.

Die Kässbohrer Geländefahrzeug Gruppe versteht sich als Innovations- und Technologieführer in ihrem Marktsegment weltweit. Aufgrund der starken Wettbewerbsstellung und des kundenorientierten Produktportfolios bestehen gute Chancen, die positive Unternehmensentwicklung der Vergangenheit weiter fortzusetzen. Das hervorragende Zusammenwirken von Produktpalette, Kundenstamm, Mitarbeitern und Geschäftspartnern ist ein starker Garant dafür, dass Chancen genutzt und Risiken positiv bewältigt werden können.

Das Produktportfolio der Kässbohrer Gruppe ist maßgeblich bestimmt durch das Produkt "Pistenbully". Deshalb ist die Entwicklung von Kässbohrer eng verknüpft mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der gegebenen Marktsituation im Wintertourismus. Die Entwicklung einer Wintersaison ist vom Zusammenwirken mehrerer Faktoren abhängig wie dem Zeitpunkt und dem Ausmaß der Schneefälle, Saisondauer, Anzahl der Sonnentage und wirtschaftliche Rahmenbedingungen in den einzelnen Absatzgebieten. Abhängig vom Verlauf des vorangegangenen Winters beeinflussen auch unterschiedliche länderspezifische Aspekte die Investitionstätigkeit einer Skigebietsgesellschaft, die sich wiederum positiv oder negativ auf das Marktvolumen des Pistenfahrzeugmarktes auswirken. Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt eine deutliche Marktsättigung. So liegt das weltweite Marktvolumen für Pistenpräparierfahrzeuge rund 24 % unter dem Höchststand von 2006/07. Kurzfristig können infolge ungünstiger Wintersportbedingungen oder konjunktureller Negativfaktoren auch Jahre mit einer Schwankungshöhe im Marktvolumen von bis zu -20% entstehen.

Das Marktrisiko steht langfristig in direktem Zusammenhang mit dem Umwelt- und Klimarisiko. Zahlreiche internationale Studien und Prognosen gehen von zum Teil unterschiedlichen Klimaentwicklungen und deren Auswirkungen aus. Eine negative Klimaentwicklung ist auf die Geschäftstätigkeit von Kässbohrer langfristig als gravierend einzustufen.

Den Pistenfahrzeugmarkt teilen sich vorwiegend zwei Wettbewerber, die weltweit agieren. Die hohe Markttransparenz in diesem Nischenmarkt erhöht die Wettbewerbsintensität und die Preissensitivität.

Marktrisiken bestehen auch in Bereichen, in denen Kommunen und die öffentliche Hand für Investitionen zuständig sind. Hier werden durch den finanziellen Druck Anschaffungen zunehmend durch Ausschreibungen vorgenommen. Insbesondere bei Anschaffungen von Loipenfahrzeugen und Strandreinigungsgeräten spielt ausschließlich der angebotene Preis eine Rolle, ohne die Vorteile von Technik, Qualität oder Servicepräsenz einzubeziehen. Deshalb steigt auch hier das Risiko, Ausschreibungen zu verlieren.

Ein weiteres Marktrisiko ist das Risiko auf der Beschaffungsseite. Durch die geringe Fertigungstiefe in der Produktion ist die Abhängigkeit insbesondere von den Single-Source-Lieferanten gegeben. Dieses Risiko hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr massiv erhöht und teilweise bereits auf die Produktion durchgeschlagen.

Weitere Risiken bestehen in rechtlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Strenge Regularien in nationalen und internationalen Normen- und Gesetzesvorgaben führen zu einem zunehmenden Risiko bei den Herstellern. Diese Risiken werden bei Kässbohrer durch die enge Orientierung an Gesetzesvorgaben abgefedert. Das Risiko an sich ist Bestandteil des Risikoportfolios und unterliegt dem aktiven Risikomanagement.

Durch zunehmende nationale und internationale Regulierungen auch im Warenverkehr, der Außenwirtschaft und Exportkontrolle können Risiken entstehen, die das Unternehmen in seiner wirtschaftlichen Aktivität beeinträchtigen können. Kässbohrer arbeitet hier eng mit nationalen und internationalen Kontrollbehörden zusammen und hat intern ein entsprechendes Freigabe- und Kontrollsystem entwickelt, um diese Risiken deutlich zu minimieren. Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenspotential werden als ertrags-, aber nicht bestandsgefährdend angesehen.

Kässbohrer übernimmt mit der Entwicklung im Bereich PistenBully Produktrisiken, die mit neuen technischen Lösungen und innovativen Neuerungen einhergehen. Eine Produktentwicklung erfolgt unter Unsicherheit über die endgültige Akzeptanz am Markt und dem richtigen Einführungszeitpunkt. Auch im Pistenfahrzeugmarkt spielt neben ansprechendem Design und höchster Funktionalität das optimale Preis- /Leistungsverhältnis eine große Rolle. Aktuelle Entwicklungsaktivitäten beinhalten naturgemäß solche Risiken, die aber auch wiederum Chancen sind, die technologische Marktführerschaft erneut zu beweisen.

Das Technologie- und Produktrisiko ist innerhalb des Unternehmens ein spezifisches Risiko, das abhängig vom Markt und Produkt zeitlich unterschiedlich eingeordnet wird. Dieses Risiko ist Teil des Risikomanagements und unterliegt deshalb strengen Beobachtungskriterien.

In den Entwicklungsprozess werden bei der Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft Systemlieferanten eingebunden. Dies reduziert einerseits unternehmensinterne Risiken und bringt Synergieeffekte, birgt andererseits weitere Risiken im Unternehmensprozess, wie die Abhängigkeit von Lieferanten, Lieferverzögerungen, Lieferausfälle und Qualitätsmängel. Das Unternehmen hat bereits seit einigen Jahren ein effizientes und systematisches Lieferantenauswahl- und -überwachungsverfahren im Einsatz, das sich bestens bewährt hat und das regelmäßig ausgebaut und verfeinert wird.

Auch finanzielle Risiken gibt es in diesem Geschäft, wenn 2 bis 3 schlechte Jahre aufeinander folgen, z. B. durch schlechte wirtschaftliche Rahmenbedingungen oder durch extremen Schneemangel. Kässbohrer hat hierfür strategische Maßnahmenpläne entwickelt, um auf eine solche Entwicklung kurzfristig reagieren zu können. Ein Worst-Case-Szenario wird jährlich aktualisiert.

Kässbohrer unterliegt, durch die Tätigkeit auf dem nordamerikanischen Kontinent über die Tochtergesellschaften in den USA, einem US-Dollar-Währungsrisiko, da US-Geschäfte auch in US-Dollar berechnet werden. Die Entwicklung der Währungsrelation kann spürbaren Einfluss auf den Unternehmenserfolg haben. Die Produktion des PistenBully Scout in USA und der Fokus auf die Strukturkosten unserer nordamerikanischen Organisation können hier in gewissem Maße ausgleichend wirken. Die Fremdwährungsrelationen werden laufend beobachtet und bewertet. Der Vorstand der Kässbohrer AG hat ein Prozedere für Absicherungen gegen US-Dollar-Schwankungen entwickelt. Um dem Währungsrisiko aufgrund von Lieferungen in die USA zu begegnen, werden derivative Finanzinstrumente in einem eng begrenzten Rahmen eingesetzt. Dennoch können aus einer nachteiligen Entwicklung der Währungsrelation empfindliche Auswirkungen auf die Ertragslage resultieren, genauso wie aus einer positiven Währungsrelation unmittelbar Währungsgewinne erzielt werden können. Ähnlich verhält es sich mit einem Schweizer-Franken-Währungsrisiko.

Die Kässbohrer Gruppe ist weiterhin Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Dies betrifft vornehmlich die Pensionsrückstellungen und die zinstragenden Verbindlichkeiten.

Nach Auffassung der Geschäftsleitung können die genannten Risiken Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Das Absatzmarktrisiko ist das einzige Risiko, das sowohl in Eintrittswahrscheinlichkeit als auch Schadenspotential ein stark ertragsgefährdendes Unternehmensrisiko darstellt. Mit der seit März 2020 andauernden weltweiten SARS-CoV 2 Pandemie und der daraus resultierenden Konjunktureintrübung ist das Absatzmarktrisiko in hohem Maße eingetreten.

Ein hohes Umwelt- und Klimarisiko hat dabei langfristige Auswirkungen auf den Gesamtmarkt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos wird aus heutiger Sicht noch als gering eingestuft.

Darüber hinaus sieht der Vorstand der Kässbohrer Aktiengesellschaft keine weiteren Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Das im Unternehmen verankerte Risikomanagementsystem der Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft soll das frühzeitige Erkennen und Reagieren auf neu auftretende Risiken und Chancen sicherstellen.

Für die Herstellung und Veredelung sowie den Vertrieb von Kunststofferzeugnissen stellen sich die Risiken wie folgt dar.

Zu den Kunden unserer Firmengruppe zählen in einem erheblichen Maße die Automobilindustrie bzw. die Trailerhersteller, welche ihrerseits in den zurückliegenden Jahren starke konjunkturelle Schwankungen zu verzeichnen hatten. Diese Konjunkturschwankungen erreichen dann auch sehr schnell die Zulieferer.

Bei der Belieferung von Basiskunststoffen gibt es weltweit sehr wenig Lieferanten. Bei einer möglichen Störung in der Belieferung wären auch sehr wahrscheinlich unsere Gesellschaften betroffen. Diese Lieferengpässe sind schon spürbar und werden sich voraussichtlich im Folgejahr verstärken. Derzeit kündigen sich in ausgewählten Rohmaterialien Preissteigerungen an. Hinzu kommt, dass in der derzeitigen Situation (Corona-Pandemie) die Lieferketten teilweise gestört sind. Diese Beschaffungsrisiken sind als erheblich einzustufen.

Derzeit sind bei unseren Hauptkunden im Automotive-Bereich sowie im Trailer-Bereich keine Umsatzsteigerungen zu sehen, unsere Kunden betrachten die anhaltende Krisensituation im Nahen Osten sowie in Russland mit Sorge. In diesem gleichbleibenden Geschäftsfeld kommt es durch einen Verdrängungswettbewerb zu einer Margenreduzierung.

Ein weiteres Risiko sehen wir in der hohen Händlerdichte in Deutschland. Hier herrscht ein großer Preisdruck. Das Weiterreichen der erhöhten Materialkosten wird sich schwierig gestalten.

Ein weiteres Risiko stellt die derzeit europaweite Abkehr von Kunststoffprodukten dar. Teile unseres Produktportfolios sind hiervon betroffen.

Auch der mittlerweile vollzogene Austritt von Großbritannien aus der Europäischen Union (Brexit) und der daraus möglicherweise resultierende Austritt Großbritanniens aus dem europäischen Binnenmarkt zum Ende des Jahres 2020 betreffen Teile unseres langjährigen Kundenstamms. Hieraus kann es Einbußen für unsere Gesellschaften geben.

Die europaweite Diskussion um die Nutzung von Kunststoffprodukten birgt aber auch Chancen.

Als Chance sehen wir zukünftig mehr höherwertige Spezialprodukte nach Kundenwunsch zu fertigen, von denen wir uns verbesserte Margen erhoffen.

Im Bereich der Kunststoffherstellung sind durch Investitionen neue Strukturen geschaffen worden. Hiervon versprechen wir uns positive Effekte für das Jahr 2020 und darüber hinaus.

Als Chance sehen wir weiterhin die neue Vertriebsstrategie unseres Distributionspartners. Hinzu kommt die Erweiterung des Distributionsprogramms auf alle Polyolefintypen, womit wir ein breiteres Produktportfolio anbieten können.

Aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Situationen in den verschiedenen europäischen Staaten, ist eine Vorhersage schwierig bis unseriös. Wir gehen davon aus, dass unsere Kunststoffaktivitäten für 2020 keinen oder gar negativen Beitrag zum Konzernergebnis leisten werden.

Für den Bereich der Grundstücksverwaltung, Vermietung und Leasing gibt es keine signifikanten Risiken. Wir erwarten für die im Konzernverbund tätigen Gesellschaften für 2020 ein zumindest ausgeglichenes Ergebnis.

Insgesamt erwarten wir im Konzern für das Geschäftsjahr 2020 einen sinkenden Umsatz und ein aufgrund der Firmenwertabschreibungen von HeidelbergCement AG deutlich negatives Ergebnis im unteren dreistelligen Millionenbereich. Nach unserer Auffassung und jetzigen Erkenntnissen ist die Fortführung der Gesellschaften des UBH Konzerns nicht gefährdet.

 

Zossen, den 15. Juli 2020

Dr. Susanne Frieß

Konzernbilanz zum 31.12.2019

AKTIVA

Vorjahr
31.12.2019 31.12.2019 31.12.2018
Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 513 468
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.563 9.454
3. Geleistete Anzahlungen 0 93
5.076 10.015
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 33.274 18.647
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.477 7.336
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.156 4.645
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.366 1.620
57.273 32.248
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.870.697 1.552.163
2. Sonstige Beteiligungen 45.832 19.177
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 585 643
1.917.114 1.571.983
1.979.463 1.614.246
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 68.568 58.286
2. Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 9.468 6.754
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 110.392 95.696
4. Geleistete Anzahlungen 1.419 917
5. Erhaltene Anzahlungen -6.810 -4.544
183.037 157.109
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 48.529 42.656
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 27.975 19.746
3. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.379 19.589
4. Sonstige Vermögensgegenstände 40.552 75.242
118.435 157.233
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 14.759 6.838
316.231 321.180
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.966 1.427
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 10.588 12.528
2.308.248 1.949.381

PASSIVA

31.12.2019 31.12.2019 Vorjahr 31.12.2018
Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 157.997 157.997
II. Kapitalrücklage 23.824 23.824
III. Andere Gewinnrücklagen 682.924 622.924
IV. Konzernbilanzgewinn 859.729 653.199
V. Währungsausgleichsposten 3.802 2.440
VI. Nicht beherrschende Anteile 348.746 286.153
2.077.022 1.746.537
B. UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER KAPITALKONSOLIDIERUNG 2.040 4.266
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7.486 6.740
2. Steuerrückstellungen 14.981 3.426
3. Sonstige Rückstellungen 27.811 24.507
50.278 34.673
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 84.942 97.066
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 23.434 18.498
3. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 126 111
4. Sonstige Verbindlichkeiten 69.718 47.955
178.220 163.630
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 688 275
2.308.248 1.949.381

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2019

2019 2019 Vorjahr 2018
Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro
1. Umsatzerlöse 364.896 344.982
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 16.019 2.229
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 975 400
4. Sonstige betriebliche Erträge 10.322 17.765
5. Materialaufwand:
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -214.135 -188.564
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -21.837 -20.738
-235.972 -209.302
6. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter -53.392 -47.991
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -11.708 -10.089
-65.100 -58.080
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -9.493 -9.085
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -47.405 -47.520
9. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 184.291 150.550
10. Erträge aus anderen Wertpapieren 26 23
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.745 3.947
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen -2.521 -1.863
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.302 -3.564
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -20.282 -11.114
15. Ergebnis nach Steuern 195.199 179.368
16. Sonstige Steuern -312 -248
17. Konzernjahresüberschuss 194.887 179.120
18. Konzerngewinnvortrag 653.199 562.253
19. Quotenänderungen 18 0
20. Neutrales Ergebnis aus Assoziierung 105.775 -71.802
21. Veränderungen im Konsolidierungskreis 0 47.544
22. Zuführung zu anderen Gewinnrücklagen -60.000 -30.000
23. Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Konzernergebnis
a) Verlustanteile 334 383
b) Gewinnanteile -34.484 -34.299
-34.150 -33.916
24. Konzernbilanzgewinn 859.729 653.199

Konzernkapitalflussrechnung 2019

2019 2018
Tsd. Euro Tsd. Euro
Operativer Bereich
1. Konzernjahresüberschuss 194.887 179.120
2. Abschreibungen(+) / Zuschreibungen(-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 12.007 10.948
3. Zunahme(+) / Abnahme(-) Rückstellungen 15.605 -7.022
4. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen(+) und Erträge(-) -183.895 -152.647
5. Gewinn(-) / Verlust(+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -1.865 -2.365
6. Zunahme(-) / Abnahme(+) der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva 12.330 -51.120
7. Zunahme(+) / Abnahme(-) der Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva 27.112 -2.896
8. Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 76.181 -25.982
Investitionstätigkeit
9. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens / immateriellen Anlagevermögens 1.977 2.827
10. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen / immaterielle Anlagevermögen -29.151 -11.593
11. Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen 0 106
12. Einzahlungen aus Abgängen des Finanzanlagevermögens 2.405 75
13. Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -31.303 -2.772
14. Cash Flow aus Investitionstätigkeit -56.072 -11.357
Finanzierungstätigkeit
15. Kapitaleinzahlungen von Minderheitsgesellschaftern 135 0
16. Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter -214 -123
17. Ein(+) / Aus(-)zahlung aus der Aufnahme von Finanzkrediten -12.109 29.734
18. Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -12.188 29.611
19. Zahlungswirksame Veränderung der Liquiden Mittel 7.921 -7.728
20. Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 6.838 14.581
21. Konsolidierungskreisbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 0 -15
22. Finanzmittelbestand am Ende der Periode 14.759 6.838

Entwicklung des Konzerneigenkapitals 2019

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Erwirtschaftetes Eigenkapital Übriges Konzernergebnis
Tsd.Euro Tsd.Euro Tsd.Euro Tsd.Euro
01.01.2018 1.120 23.824 1.398.514 -84.353
Kapitalveränderung 156.877 0 -156.877 0
Veränderungen im Konsolidierungskreis 0 0 0 47.544
Assoziierung neutrale Positionen 0 0 0 -71.802
Währungsumrechnungsposten 0 0 0 333
Gezahlte Dividenden 0 0 0 0
Konzernjahresergebnis 0 0 145.204 0
31.12.2018 157.997 23.824 1.386.841 -108.278
Eigenkapital des Mutterunternehmens Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Tsd.Euro Tsd.Euro Tsd.Euro
01.01.2018 1.339.105 754.701 2.093.806
Kapitalveränderung 0 0 0
Veränderungen im Konsolidierungskreis 47.544 -552.948 -505.404
Assoziierung neutrale Positionen -71.802 50.607 -21.195
Währungsumrechnungsposten 333 0 333
Gezahlte Dividenden 0 -123 -123
Konzernjahresergebnis 145.204 33.916 179.120
31.12.2018 1.460.384 286.153 1.746.537
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Erwirtschaftetes Eigenkapital Übriges Konzernergebnis
Tsd.Euro Tsd.Euro Tsd.Euro Tsd.Euro
01.01.2019 157.997 23.824 1.386.841 -108.278
Kapitalerhöhung 0 0 0 0
Assoziierung neutrale Positionen 0 0 0 105.775
Quotenänderungen 0 0 0 18
Währungsumrechnungsposten 0 0 0 1.362
Gezahlte Dividenden 0 0 0 0
Konzernjahresergebnis 0 0 160.737 0
31.12.2019 157.997 23.824 1.547.578 -1.123
Eigenkapital des Mutterunternehmens Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Tsd.Euro Tsd.Euro Tsd.Euro
01.01.2019 1.460.384 286.153 1.746.537
Kapitalerhöhung 0 135 135
Assoziierung neutrale Positionen 105.774 28.540 134.315
Quotenänderungen 18 -18 0
Währungsumrechnungsposten 1.362 0 1.362
Gezahlte Dividenden 0 -214 -214
Konzernjahresergebnis 160.738 34.150 194.887
31.12.2019 1.728.276 348.746 2.077.022

Konzernanhang 2019

Allgemeine Angaben

Die Konzernobergesellschaft UBH Holding GmbH hat ihren Sitz in 15806 Zossen, Kirchstraße 1, und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Potsdam unter der Registernummer HRB 22687 P.

Der Konzernjahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2019 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden angewandt, bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) beibehalten.

Abgrenzung des Konsolidierungskreises

Der Konzern umfasst folgende verbundene Unternehmen. In den Konzernabschluss werden alle 30 Gesellschaften einbezogen.

Gesellschaft Sitz Kapitalanteil % *
1. UBH Holding GmbH Zossen Obergesellschaft
2. Pio Kunststoffe GmbH Freiburg 100,00
3. Gebrüder Spohn G.m.b.H. Freiburg 94,99
4. Spohn Kunststoffe GmbH Freiburg 100,00
5. PIOFLEX Kunststoff in Form GmbH Denzlingen 100,00
6. PIOFLEX France S.A.R.L. Logelbach/ Frankreich 100,00
7. PIOFLEX Verwaltungs GmbH Zossen 100,00
8. LuMe Vermögensverwaltung GmbH Ulm 100,00
9. UBH Leasing GmbH Zossen 100,00
10. TROIKA Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG i.L. Pullach 100,00
11. UBH Baden GmbH Zossen 100,00
12. UBH Freiburg GmbH Zossen 100,00
13. Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft Laupheim 100,00
14. Kässbohrer E.S.E. S.A. Tours en Savoie/ Frankreich 100,00
15. Kässbohrer All Terrain Vehicles Inc. Reno/ USA 100,00
16. Ratrac GmbH Laupheim 100,00
17. SNOWsat SARL Meylan/ Frankreich 100,00
18. TRAVERSE Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG i.L. Pullach 100,00
19. Spohn u. Knoell Gesellschaft mit beschränkter Haftung Freiburg 94,90
20. Piwa GmbH Zossen 100,00
21. UBH Spohn GmbH Zossen 72,85
22. Kässbohrer Italia S.R.L. Bozen/ Italien 100,00
23. TRANS-SERVICE Beteiligungsgesellschaft mbH Zossen 100,00
24. Vieser-Zimmermann GmbH & Co KG Zossen 100,00
25. MFP Semi-Pro Verwaltungs GmbH Zossen 100,00
26. MFP Semi-Pro GmbH & Co. KG Zossen 100,00
27. Kässbohrer Austria GmbH Kuchl/ Österreich 100,00
28. Kässbohrer Composites GmbH Micheldorf/ Österreich 100,00
29. Kässbohrer Schweiz AG Altdorf/ Schweiz 100,00
30. UBH Immobilien GmbH Zossen 100,00

* in % zur Konzernmutter

Veränderungen im Konsolidierungskreis

Im Konzerngeschäftsjahr 2019 gab es im Konsolidierungskreis insgesamt zwei Änderungen.

Im Berichtszeitraum wurde die amerikanische Kässbohrer Geländefahrzeug AG Tochtergesellschaft Soft Track Supply Inc., Cartersville, auf eine andere Konzerngesellschaft verschmolzen.

Weiterhin wurde im Zuge interner Neustrukturierung die UBH Immobilien GmbH, Zossen, als neue Zwischenholding gegründet.

Beide Änderungen im Konsolidierungskreis haben keine Auswirkung auf die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns, da es sich bei beiden Maßnahmen nur um interne Umstrukturierungen handelt.

Für die beiden Gesellschaften TROIKA Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG i.L. und TRAVERSE Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG i.L. wurde im März 2016 beschlossen, die Gesellschaften aufzulösen. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte 2017. Die Abwicklung erfolgt in Eigenregie und ist zum Abschluss Stichtag in beiden Fällen noch nicht abgeschlossen. Wir gehen von einer vollständigen Beendigung im Konzerngeschäftsjahr 2020 aus.

Eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist uneingeschränkt möglich.

Konsolidierungsgrundsätze

Die im Konzernabschluss der UBH Holding GmbH des Vorjahres angewandten Konsolidierungsgrundsätze sind beibehalten worden.

Die LuMe Vermögensverwaltung GmbH und die Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft nebst ihrer acht Tochtergesellschaften haben als Abschlussstichtag den 30.09.2019.

Für die LuMe Vermögensverwaltung GmbH wurde für Konsolidierungszwecke ein freiwilliger Zwischenabschluss auf den 31.12.2019 erstellt, welcher dem Konzerngeschäftsjahr entspricht.

Für die Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft, welche mit ihren acht Tochtergesellschaften einen eigenen Teilkonzern bildet, wurde ein freiwilliger Konzernabschluss auf den 30.09.2019 erstellt, geprüft und testiert. Die Einbeziehung der Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft in den Konzern der UBH Holding GmbH erfolgt in Anwendung des § 299 Abs. 2 HGB zum 30.09.2019. Für die Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung wurde der Zeitraum vom 01.10.2018 bis 30.09.2019 berücksichtigt. Diese Vorgehensweise entspricht den Vorjahren.

Für alle anderen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen entspricht der Stichtag der Einzelabschlüsse jeweils dem Stichtag des Konzernabschlusses.

Die Abschlüsse aller konsolidierten Gesellschaften wurden in Euro aufgestellt bzw. in Euro umgerechnet.

Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen wurden einheitlich in Anwendung der §§ 297 ff. HGB i. V. m. §§ 252 ff. HGB bewertet.

Die Kapitalkonsolidierung der bis 2009 einbezogenen Gesellschaften erfolgte nach der Buchwertmethode. Die in der Vergangenheit entstandenen Unterschiedsbeträge wurden teilweise abgeschrieben bzw. ertragswirksam aufgelöst und teilweise gemäß § 309 Abs. 1 HGB mit Gewinnrücklagen verrechnet. Diese Bilanzierung wurde fortgeführt.

Für die seit 2010 erstmalig konsolidierten Gesellschaften wurden entstandene Unterschiedsbeträge nach der Neubewertungsmethode soweit möglich auf stille Reserven verteilt bzw. als Geschäfts- oder Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen erfasst.

Die UBH Spohn GmbH hält 40,89% an der Spohn Cement Beteiligungen GmbH, Zossen, die wiederum eine Beteiligung an der Heidelberg Cement AG hält.

Die Spohn Cement Beteiligungen gehörte in Vorjahren (bis 2013) zum Konsolidierungskreis des UBH Konzerns und ihre Beteiligung an der Heidelberg Cement AG wurde assoziiert. Das assoziierte Eigenkapital basiert auf dem nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss von Heidelberg Cement.

Nach Quotenabsenkung auf unter 50% in 2014 wird sie selbst assoziiert. Innerhalb der Spohn Cement Beteiligungen wird die ursprüngliche Assoziierung der Heidelberg Cement AG aus der Einbeziehung in den UBH Konzern bis 2013 fortgeführt. Aus dem Übergang von der Vollkonsolidierung zur Assoziierung der Gesellschaft entstand ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 297,2 Mio. Euro, welcher wegen fehlender Voraussetzungen nicht aufgelöst wird.

Die Assoziierung der Chemische Fabrik Knoell GmbH & Co KG, Freiburg, wird seit dem Konzerngeschäftsjahr 2012 vorgenommen. Die Konzernobergesellschaft ist über ihre Tochtergesellschaft UBH Freiburg GmbH zu 20,32% beteiligt. Der nach Verrechnung zwischen Beteiligungsbuchwert und dem anteiligen Kapital des Einzelabschlusses der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Erstassoziierung resultierende passivische Unterschiedsbetrag (Restwert am Stichtag 0,5 Mio. Euro) wird, soweit auf abnutzbare Vermögensgegenstände entfallend, beginnend ab dem Konzerngeschäftsjahr 2012 über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer von 20 Jahren aufgelöst.

Die im Geschäftsjahr 2014 zum Konzern zugegangene VEM Beteiligungen GmbH, Zossen, war bis zum Vorjahr im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.

Mit Wirkung zum 09.11.2018 kam es im Rahmen einer Kapitalerhöhung bei der Gesellschaft zu einer Absenkung der Beteiligung von 50,10% auf 47,89%. Die VEM Beteiligungen GmbH wurde aus Vereinfachungsgründen zum 31.10.2018 entkonsolidiert und ab diesem Zeitpunkt assoziiert.

Die VEM Beteiligungen GmbH erstellt zum Zwecke der Einbeziehung in den Konzernabschluss seit dem Vorjahr einen freiwilligen Konzernabschluss.

Aus der Erstassoziierung der VEM Beteiligungen GmbH entstand ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 6,4 Mio. Euro, welcher wegen fehlender Voraussetzungen nicht aufgelöst wird.

Die nicht beherrschenden Anteile bemessen sich grundsätzlich am Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft unter Berücksichtigung der einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Die im Vorratsbestand aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen entstandenen Zwischenergebnisse werden erfolgswirksam eliminiert.

Es wurden konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften eliminiert.

In der Schuldenkonsolidierung kommt es zu einer Ausnahme. Aufgrund des zeitlichen Unterschieds aus der Einbeziehung der LuMe Vermögensverwaltung GmbH (31.12.2019) und der Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft (30.09.2019) kommt es zu einem Aufrechnungsunterschied von Darlehen zur Unternehmensfinanzierung (28,0 Mio. Euro; i.Vj: 19,7 Mio. Euro). Die finanziellen Mittel werden zur Gruppenfinanzierung der Kässbohrer-Gesellschaften eingesetzt. Eine Fortschreibung dieses Unterschiedsbetrages, das heißt die Feststellung der Verwendung dieser finanziellen Mittel, ist nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich und deshalb unterblieben. Der Betrag wird als Forderung an verbundene Unternehmen ausgewiesen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die im Vorjahreskonzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind unverändert beibehalten worden.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die assoziierten Unternehmen werden nach der Equitymethode gemäß § 312 HGB bewertet.

Das übrige Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Stichtag bewertet Soweit erforderlich, wurden Zuschreibungen aus Wertaufholungen gemäß § 253 (5) HGB vorgenommen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Anschaffungskosten werden nach der gleitenden Durchschnittspreismethode ermittelt.

In einzelnen Fällen von geringer Bedeutung kommen Festwerte zum Ansatz. Wertabschläge für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer und Überbestand sowie verminderter technischer Verwertbarkeit werden in angemessenem Umfang vorgenommen.

Unfertige und Fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt, die neben den direkten Material- und Fertigungskosten in angemessenem Umfang Material- und Fertigungsgemeinkosten enthalten. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Vertriebskosten werden in die Herstellungskosten nicht mit einbezogen. Wertabschläge für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer und Überbestand sowie verminderter technischer Verwertbarkeit werden in angemessenem Umfang vorgenommen.

Handelswaren und Gebrauchtfahrzeuge werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren voraussichtlichen Verkaufserlös unter Berücksichtigung der noch anfallenden Kosten bewertet.

Die Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuern ausgewiesen. Erhaltene Anzahlungen werden von den Vorräten offen abgesetzt. Die Vorjahreszahlen wurden angepasst.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nominalbeträgen oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt; für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Längerfristige unverzinsliche Forderungen werden zum Barwert bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben, die vor dem Abschlussstichtag angefallen sind und Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen, ausgewiesen.

Die aktiven latenten Steuern betreffen bestehende Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden. Diese resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Abschreibungsmethoden bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und aus handelsrechtlich gebildeten Rückstellungen. Weiterhin werden nutzbare steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die sich aus den Unterschieden ergebende Steuerbe- und -entlastung wurde miteinander saldiert. Die verwendeten Steuersätze richten sich nach dem individuellen Steuersatz der Konzerngesellschaft und liegen zwischen 22,83% und 33%.

Die Rückstellungen sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken abzudecken.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Auf der Passivseite werden als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Grundsätze der Währungsumrechnung

In den Einzelabschlüssen werden kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag unter Beachtung der historischen Anschaffungskosten als Wertobergrenze bewertet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung des Höchstwertprinzips bewertet.

Die Währungsumrechnung im Konzern erfolgt nach der modifizierten Stichtagskursmethode.

Die Umrechnung der Bilanzposten der in Fremdwährung valutierten Einzelabschlüsse in Euro erfolgt - mit Ausnahme des Eigenkapitals - mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Das Eigenkapital wird mit historischen Kursen umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen der ausländischen Tochtergesellschaften werden mit dem Durchschnittskurs des Geschäftsjahres in Euro umgerechnet.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Aktiva

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens ist aus der Darstellung im Konzernanlagegitter in der Anlage 1 zum Anhang ersichtlich.

Immaterielle Vermögensgegenstände

In der Position entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten werden im Wesentlichen Software und Markenrechte ausgewiesen.

Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode über einen Zeitraum von 3 bis 15 Jahren.

Der ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich aus Unterschiedsbeträgen aus der Kapitalkonsolidierung. Sie betreffen einerseits einen Unterschiedsbetrag innerhalb des konsolidierten Teilkonzerns Kässbohrer (Buchwert Stichtag: 1,4 Mio. Euro; Abschreibung: 0,2 Mio. Euro) und andererseits den Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung der Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft (Buchwert Stichtag: 3,2 Mio. Euro; Abschreibung 4,7 Mio. Euro).

Vom ursprünglichen Unterschiedsbetrag war zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ein Teilbetrag in Höhe von 26,1 Mio. Euro auf stille Reserven aufgeteilt worden, welcher dieser Bilanzposition zugeordnet blieb. Die Abschreibungen für diese Positionen beliefen sich zwischen 1 Jahr (Auftragsbestand; 2011 aufgelöst) bis 10 Jahre (Markenrechte; bis 2020). Der Restbetrag (23,9 Mio. Euro) wurde als Geschäfts- oder Firmenwert erfasst und bis 2014 abgeschrieben. Im Konzerngeschäftsjahr 2015 erfolgte im Rahmen eines Squeeze Out die Komplettübernahme der Kässbohrer Geländefahrzeuge Aktiengesellschaft. Hieraus entstand ein weiterer Unterschiedsbetrag in Höhe von 13,7 Mio. Euro, welcher beginnend ab Übernahmezeitpunkt über fünf Jahre (bis 2020) abgeschrieben wird.

Bezogen auf die Kapitalkonsolidierung der Kässbohrer AG beträgt die kumulierte Abschreibung 55,8 Mio. Euro, wovon 4,7 Mio. Euro zeitanteilig im Berichtszeitraum abgeschrieben wurden.

Die Abschreibungen der Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgen nach der linearen Methode über einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren.

Sachanlagen

Als Sachanlagen werden neben Bauten auf eigenen Grundstücken und unbebauten Grundstücken im Wesentlichen Maschinen und Ausrüstungen, Betriebseinrichtungen, Büromaschinen sowie Fahrzeuge ausgewiesen.

Die Abschreibungen betragen je nach Nutzungsdauer 25 bis 50 Jahre für Gebäude und bauliche Anlagen sowie zwischen 3 und 10 Jahren für bewegliche Anlagegüter.

Assoziierte Beteiligungen

Als assoziierte Unternehmen werden die Beteiligungen an insgesamt drei (i.Vj: drei) Unternehmen ausgewiesen. Der Buchwert hat sich um 318,5 Mio. Euro erhöht. Aus der Assoziierung des Berichtszeitraums resultierten saldiert 184,3 Mio. Euro ertragswirksame und (saldiert) 134,3 Mio. Euro erfolgsneutrale Zugänge. Unter den erfolgsneutralen Veränderungen ist ein Betrag von 72 Tsd. Euro zahlungswirksamer Abgänge.

Sonstige Beteiligungen

Unter den Beteiligungen werden die Buchwerte für insgesamt vier (i.Vj: fünf) Unternehmen ausgewiesen. Im Berichtszeitraum gab zwei Abgänge und einen Zugang.

Wertpapiere des Anlagevermögens

Das Wertpapiervermögen besteht im Wesentlichen aus drei kleineren Positionen. Aufgrund gestiegener Kurswerte erfolgten Zuschreibungen von 6,3 Tsd. Euro.

Umlaufvermögen

Vorräte

Das Vorratsvermögen betrifft neben Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Unfertigen Erzeugnissen die Bestände an Fertigen Erzeugnissen und Waren sowie geleistete und erhaltene Anzahlungen. Es wird nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Bei eingeschränkter Verwertbarkeit werden Abschläge in ausreichendem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter Berücksichtigung von Ausfall- und Zinsrisiken um entsprechende Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gekürzt ausgewiesen. Fremdwährungsforderungen werden zum niedrigeren Stichtagskurs bewertet.

Als Forderung gegen verbundene Unternehmen (28,0 Mio. Euro; i.Vj: 19,7 Mio. Euro) wird ein kurzfristiges Darlehen an die Kässbohrer Geländefahrzeug AG ausgewiesen. Wie bereits unter den Konsolidierungsgrundsätzen innerhalb dieses Konzernanhangs angegeben, gibt es einen zeitlichen Unterschied zwischen dem Konzerngeschäftsjahr der meisten Tochtergesellschaften (31.12.2019) und dem selbstständig bilanzierenden hier einbezogenen Teilkonzern Kässbohrer AG (30.09.2019).

Der unter Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ausgewiesene Wert betrifft zum Bilanzstichtag kurzfristige Darlehen. Sie bestehen überwiegend, wie im Vorjahr, gegenüber assoziierten Unternehmen.

Unter der Position sonstige Vermögensgegenstände werden insbesondere Darlehen an befreundete Unternehmen sowie Steuererstattungsansprüche ausgewiesen.

Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben 3.804 Tsd. Euro (i.Vj: 3.485 Tsd. Euro) und unter den Sonstigen Vermögensgegenständen haben 666 Tsd. Euro (i.Vj: 204 Tsd. Euro) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die flüssigen Mittel betreffen Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände.

Rechnungsabgrenzungsposten

In den Rechnungsabgrenzungsposten werden Aufwendungen abgegrenzt, die Zeiträumen nach dem Stichtag zuzurechnen sind.

Latente Steuern

Die Latenten Steuern betreffen im Wesentlichen Unterschiedsbeträge aus Handels- und Steuerbilanz, Zinsvorträge sowie nutzbare steuerliche Verlustvorträge und ergebniswirksame Konsolidierungen. Vom Wahlrecht der Saldierung von aktiven und passiven Latenten Steuern ist Gebrauch gemacht worden.

Die Latenten Steuern in Höhe von 10,6 Mio. Euro (i.Vj: 12,5 Mio. Euro) betreffen im Wesentlichen Unterschiedsbeträge aus Handels- und Steuerbilanz (6,0 Mio. Euro Aktiva), nutzbare Verlustvorträge (4,3 Mio. Euro Aktiva) sowie aus ergebniswirksamen Konsolidierungen (0,3 Mio. Euro Aktiva).

Die Unterschiede Handels- und Steuerbilanz betreffen insbesondere steuerlich nicht abzugsfähige Abwertungen in Vorräten und Forderungen/ Sonstigen Vermögensgegenständen sowie Rückstellungen. Die latenten Steuern auf Konsolidierungen sind entsprechend § 306 HGB gebildet.

Die angewandten Steuersätze richten sich nach dem jeweiligen Sitz der Gesellschaft. Im Inland variiert dies nach dem jeweiligen Hebesatz in der Gewerbeertragsteuer. Die angewandten effektiven Steuersätze liegen zwischen 22,825% und 33%.

Passiva

Eigenkapital

Zur Entwicklung des Eigenkapitals verweisen wir auf die Darstellung im Konzerneigenkapitalspiegel.

Als Gezeichnetes Kapital wird das Stammkapital der Konzernobergesellschaft ausgewiesen. Das Gezeichnete Kapital beträgt unverändert 158,0 Mio. Euro.

Die bilanzierte Kapitalrücklage wurde nach den Regelungen des § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildet.

Die anderen Gewinnrücklagen werden mit 682,9 Mio. Euro bilanziert. Sie beinhalten die in der Konzernobergesellschaft dotierten Gewinne. Im Berichtszeitraum wurden 60,0 Mio. Euro zugeführt.

Der Konzernbilanzgewinn berücksichtigt den Konzerngewinnvortrag von 653,2 Mio. Euro, den Konzernjahresüberschuss des Geschäftsjahres (194,9 Mio. Euro) abzüglich des Anteils der konzernfremden Gesellschafter am Konzerngewinn (-34,2 Mio. Euro). Weiterhin wurden ergebnisneutrale eigenkapitalverringernde Bestandteile aus ergebnisneutralen Eigenkapitalveränderungen von Assoziierungen (105,8 Mio. Euro) und die Zuführung zu den Anderen Gewinnrücklagen (-60,0 Mio. Euro) erfasst.

Die Nicht beherrschenden Anteile betreffen den Anteil konzernfremder Gesellschafter am Eigenkapital.

Passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Der in Vorjahren entstandene Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung (19,9 Mio. Euro) wird über die Laufzeit der Abschreibung der in der Neubewertung aktivierten Sachanlagen zeitanteilig aufgelöst. Der anteilige Auflösungsbetrag für den Berichtszeitraum beträgt 2,2 Mio. Euro.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen sind unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens bewertet. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Heubeck ermittelten Rückstellungen liegen im Berichtsjahr die folgenden Bewertungsparameter zugrunde: Abzinsungsfaktor (zum jeweiligen Bilanzstichtag) 2,82% (30.09.19) / 2,71% (31.12.19) (i.Vj: 3,34% / 3,21%), Gehaltstrend 2% (i.Vj: 2%), Rententrend 2% (i.Vj: 2%) und Fluktuationsrate 1% (i.Vj: 1%). Der Gesamtbetrag, der gemäß § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 895 Tsd. Euro.

Die Steuerrückstellungen betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer. Diese beinhalten auch die voraussichtlichen Steuern auf das Ergebnis des Geschäftsjahres.

Sonstige Rückstellungen wurden für Personalkosten, Retouren und Gewährleistungen, Rechnungsnachlauf und andere zu berücksichtigende Wagnisse gebildet.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die unter der Position Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesenen Darlehensverbindlichkeiten betreffen langfristige Kredite und kurzfristige Kontokorrentkredite.

Von den Bankverbindlichkeiten sind 3,8 Mio. Euro durch Anlagevermögen besichert.

Sonstige Verbindlichkeiten

Als sonstige Verbindlichkeiten werden hauptsächlich Darlehen, Mitarbeiterverbindlichkeiten, Zinsabgrenzungen sowie noch abzuführende Steuern (1,6 Mio. Euro; i.Vj. 1,1 Mio. Euro) und Sozialabgaben (0,8 Mio. Euro; i.Vj. 39 Tsd. Euro) ausgewiesen.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden in Höhe von 15,7 Mio. Euro (i.Vj. 4,8 Mio. Euro) Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem und weniger als fünf Jahren ausgewiesen.

Weiterhin haben 25,0 Mio. Euro (i.Vj. 0 Euro) der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren. Alle anderen Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind abgegrenzte Mietzahlungen und sonstige Einnahmen ausgewiesen, die den Zeitraum nach dem Bilanzstichtag betreffen.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Außenumsatzerlöse nach Eliminierung der Innenumsätze betragen insgesamt 364,9 Mio. Euro.

2019 2018
Mio. EUR Mio. EUR
Aufgliederung nach Geschäftsbereichen:
Herstellung und Vertrieb von Industriegütern 360,4 340,4
Vermietung, Dienstleistung sowie Sonstiges 4,5 4,6
364,9 345,0
Aufgliederung nach Regionen:
Inland 66,8 74,0
Ausland 298,1 271,0
364,9 345,0

Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen

Die Bestände an unfertigen und fertigen Erzeugnissen erhöhten sich um 16,0 Mio. Euro (i.Vj. 2,2 Mio. Euro).

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren aus periodenfremden Erträgen (aus der Veräußerung von Sach- und Finanzanlagen, aus der Auflösung des passivischen Unterschiedsbetrages aus der Kapital Konsolidierung, der Zuschreibung auf Sach- und Finanzanlagen, der Auflösung von Sonstigen Rückstellungen, der Herabsetzung von Wertberichtigungen im Umlaufvermögen, u.ä.) in Höhe von 5,4 Mio. Euro (i.Vj. 13,7 Mio. Euro). Weitere 4,4 Mio. Euro (i.Vj. 3,0 Mio. Euro) betreffen Erträge aus Währungsumrechnungen.

Materialaufwand

Der Materialaufwand betrifft den Einsatz von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, bezogene Waren sowie bezogene Leistungen.

Personalaufwand

Die Personalaufwendungen enthalten Löhne, Gehälter, Prämien und Tantiemen und Sozialabgaben. Die Aufwendungen für die Altersversorgung betragen insgesamt 1,3 Mio. Euro (i.Vj. 0,9 Mio. Euro).

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen beinhalten planmäßige Abschreibungen auf Software, Geschäfts- und Firmenwerte sowie Sachanlagen. Der in den Abschreibungen enthaltene Wert für Geschäfts- oder Firmenwerte beläuft sich auf 4,9 Mio. Euro (i.Vj. 5,0 Mio. Euro).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen auf Werbung und Vertrieb, auf Verwaltungsaufwendungen, auf Betriebsaufwendungen, auf Garantieaufwendungen sowie auf Mieten und Leasing. Außerdem werden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2,4 Mio. Euro (i.Vj. 3,1 Mio. Euro) ausgewiesen. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen.

Erträge aus assoziierten Beteiligungen

Hier ausgewiesen werden jeweils das anteilige Jahresergebnis 2019 und die zeitanteiligen Beträge aus planmäßiger Auflösung von passivischen Unterschiedsbeträgen und anteiligen planmäßigen Abschreibungen von Geschäfts- oder Firmenwerten.

Finanzergebnis

Mio. Euro
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0
Zinsen und ähnliche Erträge 2,7
Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens - 2,5
Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 3,3
- 3,1

Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens (26 Tsd. Euro) betreffen hauptsächlich Dividenden und Zinserträge für festverzinsliche Wertpapiere.

Die Zinserträge konnten im Wesentlichen durch die Vergabe von Darlehen erzielt werden.

Auf Beteiligungen (Beteiligungsquote kleiner 20%) sind Abschreibungen in Höhe von 2,5 Mio. Euro vorgenommen worden.

Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen Bankkontokorrente, Bankkredite sowie sonstige Darlehen. Hierin enthalten sind Aufwendungen aus der Abzinsung von langfristigen Forderungen und aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen in Höhe von 1.051 Tsd. Euro (i.Vj. 853 Tsd. Euro).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Unter der Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden insbesondere Aufwendungen für die voraussichtliche Steuerbelastung des Berichtsjahres sowie abgegrenzte Nachzahlungen/Erstattungen für Vorjahre (netto 18,0 Mio. Euro Aufwand) ausgewiesen. Weiterhin sind hier latente Steuern in Höhe von 2,3 Mio. Euro aufwandswirksam (i.Vj. 48 Tsd. Euro ertragswirksam) erfasst.

Sonstige Steuern

Die Sonstigen Steuern betreffen überwiegend Grundsteuer und Kfz-Steuer.

Erklärung nach § 299 Abs. 3 HGB zum Geschäftsverlauf der Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft nach dem 30.09.2019 bis zum Abschlussstichtag des Konzernabschlusses der UBH Holding GmbH (31.12.2019)

Die Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft bildet mit ihren acht Tochtergesellschaften einen eigenen Teilkonzern. Abschlussstichtag aller neun Gesellschaften ist der 30.09.2019. Sie stellt einen eigenen Konzernabschluss auf und macht von der Befreiungsmöglichkeit des § 291 HGB Gebrauch.

Für die Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft wurde zum Zwecke der Einbeziehung ein freiwilliger Konzernabschluss auf den 30.09.2019 erstellt und geprüft. Die Einbeziehung der Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft in den Konzern der UBH Holding GmbH erfolgt in Anwendung des § 299 Abs. 2 HGB zum 30.09.2019, Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde der Zeitraum vom 01.10.2018 bis 30.09.2019 berücksichtigt.

Zwischen dem Abschlussstichtag der Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft (30.09.2019) und dem Abschlussstichtag des UBH Holding Konzerns (31.12.2019) sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten, die in der Konzernbilanz oder in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zu berücksichtigen oder im Konzernanhang anzugeben wären.

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die Unternehmensgruppe der konsolidierten Gesellschaften beschäftigte im Jahresdurchschnitt 368 Angestellte (Vorjahr: 345) und 349 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 310).

Geschäftsführer

Dr. Susanne Frieß, Zossen (Rechtsanwältin)

Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestehen Eventualverbindlichkeiten aus Anzahlungs-, Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsgarantien in Höhe von 4,9 Mio. Euro (Vorjahr 3,9 Mio. Euro). Von einer Inanspruchnahme wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt aufgrund laufender Einhaltungsüberwachung nicht ausgegangen. Weitere Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB

Die Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen betragen insgesamt 26,2 Mio. Euro (Vorjahr 19,1 Mio. Euro). Hiervon entfallen für den Zeitraum bis zu einem Jahr 14,7 Mio. Euro (Vorjahr 9,5 Mio. Euro), auf den Zeitraum von zwei bis fünf Jahren 9,7 Mio. Euro (Vorjahr 9,3 Mio. Euro) und für den Zeitraum von mehr als fünf Jahren 1,8 Mio. Euro (Vorjahr 0,3 Mio. Euro). Weitere nennenswerte sonstige Verpflichtungen bestehen nicht.

Derivative Finanzinstrumente/ Bewertungseinheiten

Die Gesellschaft (hier Teilkonzern Kässbohrer Stichtag 30.09.2019) setzt derivative Finanzinstrumente zur Absicherung gegen die Wechselkursentwicklung des US-Dollars ein.

Es bestehen zum Bilanzstichtag 4 Devisentermingeschäfte über den Verkauf von US-Dollar mit einer Laufzeit bis längstens März 2020, die ein Gesamtvolumen von insgesamt 10,0 Mio. USD haben. Der negative Marktwert zum Abschlussstichtag auf der Basis der aktuellen EZB-Referenzkurse beträgt -538 Tsd. Euro, der als Drohverlustrückstellung berücksichtigt wurde.

Anteilsbesitz

Nach Beteiligungsabsenkung in 2018 hält die UBH Holding GmbH mittelbar 47,89% an der VEM Beteiligungen GmbH, Zossen. Die Gesellschaft wird im Konzernabschluss assoziiert.

Im Jahresabschluss zum 31.12.2019 weist die Gesellschaft ein Haftungskapital von 374 Tsd. Euro und ein Eigenkapital von 4.409 Tsd. Euro aus. Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf 998 Tsd. Euro.

Der Konzern hält an weiteren fünf Gesellschaften Anteile, deren Beteiligungsquote unter 20% liegt.

Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB

Das für das Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für Prüfung des Konzernabschlusses beträgt 67 Tsd. Euro.

Gewinnverwendung des Mutterunternehmens

Aus dem Ergebnis (Gewinnvortrag und Jahresüberschuss) wurden 60,0 Mio. Euro in die Anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Es verbleibt ein Bilanzgewinn von 2,5 Mio. Euro.

Angaben nach § 264 Abs. 3 Nr. 4 und § 264 b Nr. 3 HGB

Mit den Gesellschaften Pio Kunststoffe GmbH (Freiburg), Gebrüder S p o h n G.m.b.H. (Freiburg), UBH Leasing GmbH (Zossen), PIOFLEX Kunststoff in Form GmbH (Denzlingen), UBH Baden GmbH (Zossen), Spohn Kunststoffe GmbH (Freiburg), Spohn & Knoell Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Freiburg), UBH Immobilien GmbH, Zossen und UBH Freiburg GmbH (Zossen) ist die Konzernobergesellschaft UBH Holding GmbH, Zossen, durch Ergebnisabführungsverträge gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB verbunden.

Weiterhin hat die Konzernobergesellschaft gegenüber der LuMe Vermögensverwaltung GmbH (Ulm) eine Patronatserklärung abgegeben, welche ihrerseits mit der Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft (Laupheim) durch einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB verbunden ist.

Alle diese Gesellschaften sind in den Konzernabschluss entsprechend § 264 Abs. 3 Nr. 3 HGB einbezogen (vgl. Abgrenzung Konsolidierungskreis). Es haben alle Gesellschafter gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 1 HGB zugestimmt. Somit haben die Gesellschaften von den Erleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht.

Des Weiteren machen die Gesellschaften TROIKA Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG i.L. (Pullach), TRAVERSE Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG i.L. (Pullach), Vieser-Zimmermann GmbH & Co KG (Zossen) und die MFP Semi-Pro GmbH & Co. KG (Zossen) von den Erleichterungen des § 264b HGB Gebrauch. Sie sind alle in den Konzernabschluss einbezogen.

Die Gesellschaften verzichten auf die Aufstellung eines Jahresabschlusses nach den Regelungen der §§ 264 ff. HGB. Sie werden im Rahmen des § 317 Abs. 3 HGB durch den Wirtschaftsprüfer der Konzernobergesellschaft mit geprüft. Sie verzichten weiterhin auf eine eigene Prüfung und die Offenlegung.

Die UBH Holding GmbH, Zossen, wird ihren Konzernabschluss entsprechend den Regelungen des § 264 Abs. 3 Nr. 4 bzw. § 264b Nr. 3 HGB in Verbindung mit § 325 HGB im Bundesanzeiger veröffentlichen.

Nachtragsbericht (§ 314 Abs. 1 Nr. 25 HGB)

Nach dem Abschluss des Konzerngeschäftsjahres 2019 und bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses (Mitte Juli 2020) kam es aufgrund der seit März 2020 beginnenden und zwischenzeitlich weltweiten Corona Virus Pandemie (SARS-CoV-2) zum weitest gehenden Stillstand des öffentlichen Lebens und weiter Teile der Wirtschaft. Es ist davon auszugehen, dass es zu einer Eintrübung der gesamtwirtschaftlichen Konjunktur kommt, deren globale Auswirkungen noch gar nicht absehbar sind.

Nach unserer Auffassung und jetzigen Erkenntnissen ist die Fortführung der Gruppe nicht gefährdet.

Im Einzelnen verweisen wir auf unsere Darstellungen im Konzernlagebericht unter der Rubrik Wirtschafts- und Prognosebericht.

Für die Konzernobergesellschaft wurde im Juni eine Kapitalherabsetzung von 20,0 Mio. Euro beschlossen.

 

Zossen, den 15. Juli 2020

Dr. Susanne Frieß

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2019 (alle Werte in Tsd. Euro)

Immaterielle Vermögensgegenstände Summe Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Werten und Rechten Geschäfts- oder Firmenwert Geleistete Anzahlungen
Historische Anschaffungskosten
Vortrag 292.620 30.731 261.796 93
Währungsumrechnung 126 59 67 0
Zugänge 187 187 0 0
Umbuchungen 9 102 0 -93
Abgänge -13 -13 0 0
Anschaffungskosten 292.929 31.066 261.863 0
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag -282.605 -30.263 -252.342 0
Währungsumrechnung -126 -59 -67 0
Zugänge -5.135 -244 -4.891 0
Abgänge 13 13 0 0
Abschreibungen -287.853 -30.553 -257.300 0
Buchwert am 31.12.2019 5.076 513 4.563 0
Buchwert Vortrag 10.015 468 9.454 93
Sachanlagen Summe Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
Historische Anschaffungskosten
Vortrag 93.820 41.499 32.540 18.161 1.620
Währungsumrechnung 926 703 68 149 6
Zugänge 28.964 14.853 3.289 3.836 6.986
Umbuchungen -8 16 1.134 88 -1.246
Abgänge -3.192 -1.418 -1.194 -580 0
Anschaffungskosten 120.510 55.653 35.837 21.654 7.366
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag -61.572 -22.852 -25.204 -13.516 0
Währungsumrechnung -245 -81 -47 -117 0
Zugänge -4.358 -784 -2.168 -1.406 0
Abgänge 2.938 1.338 1.059 541 0
Abschreibungen -63.237 -22.379 -26.360 -14.498 0
Buchwert am 31.12.2019 57.273 33.274 9.477 7.156 7.366
Buchwert Vortrag 32.248 18.647 7.336 4.645 1.620
Finanzanlagen Summe Beteiligungen an assoziierten Unternehmen Sonstige Beteiligungen Wertpapiere des Anlagevermögens
Historische Anschaffungskosten
Vortrag 1.576.052 1.552.163 23.161 728
Zugänge 350.035 318.732 31.303 0
Abgänge -2.389 -198 -2.127 -64
Anschaffungskosten 1.923.698 1.870.697 52.337 664
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag -4.069 0 -3.984 -85
Zugänge -2.521 0 -2.521 0
Zuschreibungen 6 0 0 6
Abschreibungen -6.584 0 -6.505 -79
Buchwert am 31.12.2019 1.917.114 1.870.697 45.832 585
Buchwert Vortrag 1.571.983 1.552.163 19.177 643

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die UBH Holding GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der UBH Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der UBH Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

―

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2019 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

―

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

―

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

―

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

―

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

―

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

―

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

―

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

―

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

―

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ulm (Donau), den 27. Juli 2020

HORNTREUHAND GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Brigitte Zürn, Wirtschaftsprüfer

ppa. Armin Geiselhart, Wirtschaftsprüfer

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Handelsregister-API · MCP

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  1. Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
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  1. In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:

Python
from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von UBH Holding GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: d0862880dd23c4dc0cc5e5c8e98d7a30",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

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JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

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