Uhde Inventa-Fischer GmbHBerlinJahresabschluss zum 30. September 2006LageberichtDarstellung des GeschäftsverlaufsDas zurückliegende Geschäftsjahr war wesentlich geprägt von der Bearbeitung unserer Anlagenprojekte in der Russischen Föderation und in Weißrußland. Unsere erste Polyester-Großanlage mit der neuen 2 Reaktor-Technologie wurde nördlich von Moskau aufgebaut und Anfang Juli 2006 mit sehr guten Ergebnissen in Betrieb genommen. Seitdem wurde sie bereits mehrfach mit Erfolg als Referenz für unser neues Polyester-Verfahrenskonzept genutzt. Die Großanlage für Polyester-Textil-Granulat in Weißrußland ist weiterhin planmäßig im Bau. Die Ausrüstungen sind inzwischen zum großen Teil geliefert. Der Kunde versucht, vor dem Einbruch des Winters das Gebäude soweit möglich zu schließen, damit die Rohrleitungsmontage zeitgerecht vorankommt. Unser Polyamid 6-Projekt im östlichen Wolgagebiet war zum Ende des Geschäftsjahres nahezu abgeschlossen, und die Anlage ist im Oktober 2006 mit Nennleistung in Betrieb gegangen und vom Kunden abgenommen worden. Sie ist mit einer Tagesleistung von 150 Tonnen unsere bisher größte Polyamid 6-Anlage. Der gleiche Kunde hat im Berichtszeitraum einen Auftrag über eine weitere Polyamid 6-Anlage erteilt, der inzwischen effektiv wurde und für den schon mit der Bearbeitung der Engineering-Dokumente und mit den Bestellungen für die prozeßbestimmenden Apparate begonnen wurde. In der Türkei wurde eine kleine 2 R-Polyester-Anlage in Betrieb genommen, die alternativ mit beiden Rohstoffen betrieben werden kann, die heute bei der Polyester-Herstellung verwendet werden. Für ein kundeneigenes Verfahren zur Erzeugung eines anderen Polymers in China haben wir zwei unserer Polyester-Endreaktoren speziell konfiguriert und als Komponentenlieferung beigestellt. Parallel dazu wurde die Entwicklung eines Polyester-Hochviskos-Endreaktors abgeschlossen. Dieser steht im Zentrum unseres neu entwickelten Verfahrens zur Erzeugung von Polyester-Flaschengranulat ohne die bisher übliche aufwendige separate Anlage zur Nachkondensation. Der erste Reaktor dieses Typs für eine Tagesleistung von 600 Tonnen ist bereits durch die Uhde Inventa-Fischer AG in der Schweiz an einen Endkunden ausgeliefert worden. Der Schluß des Geschäftsjahres stand im Zeichen der Abschlussverhandlungen über eine 600 Tagestonnen-Polyesteranlage in den CIS-Staaten und über eine 150 Tagestonnen-Polyamidanlage in China. Beide Verträge konnten inzwischen unterzeichnet werden, und beide sind im Oktober 2006 effektiv geworden. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2005/06 in Höhe von € 37 Mio. lag mit € 1 Mio. über dem Vorjahresniveau. Der Auftragsbestand am Ende des Geschäftsjahres lag mit € 70 Mio. bereits hoch, mit den neu zugegangenen Aufträgen aus dem Oktober 2006 liegt er bei € 120 Mio. und sichert damit eine hohe Auslastung für die kommenden 2 Jahre. Die Investitionen bezogen sich nahezu vollständig auf den Ausbau der Technikumsanlagen und bewegten sich der Höhe nach auf Vorjahresniveau. Der Personalbestand in den technischen Bereichen wurde dem Arbeitsvolumen entsprechend leicht nach oben angepasst. Bedarfsspitzen werden jedoch weiterhin durch die zeitlich begrenzte Anstellung von Externen abgedeckt. Darstellung der LageInfolge der weltweiten Überkapazitäten in der Polyesterherstellung hält sich die Nachfrage dort auf einem weiterhin niedrigen Niveau. Im Bereich Polyamid erkennen wir eine leichte Verbesserung der Situation. Auf beiden Arbeitsgebieten beziehen sich unsere Akquisitionserfolge ausschließlich auf Spezialitäten. Dabei handelt es sich um Anlagen mit neuen Verfahrensschritten zur Reduktion des Investitionsvolumens, sowie des Rohstoff- bzw. Energieverbrauchs und um Anlagen mit spezifischen Endprodukteigenschaften. Alle verkauften Verfahren beruhen auf eigenen Entwicklungen und sind durch Referenzanlagen und Pilotversuche abgesichert. Wesentliche Komponenten unserer Technologien sind patentrechtlich geschützt. Mögliche verfahrenstechnische Risiken sind durch Rückstellungen in angemessener Höhe gedeckt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag wiederum ganz wesentlich über dem Vorjahreswert. Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gesichert, und die Investitionen wurden vollständig aus eigenen Mitteln getätigt. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist mit € 3 Mio. positiv. Das Unternehmen verfügt weiterhin über eine ausgesprochen gesunde Vermögens- und Kapitalstruktur. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungEin Schwerpunkt unserer Technologie-Entwicklung besteht in der Bereitstellung eines Verfahrens zur Erzeugung von Polymeren aus nachwachsenden Rohstoffen. Wir sind heute bereits in der Lage, den sich entwickelnden Markt - zunächst bereits deutlich erkennbar bei Imageprodukten und medizinischen Anwendungen - mit Anlagen mittlerer Größe zu bedienen, wiederum mit eigenem patentiertem Verfahren. Wir gehen davon aus, dass wir damit unsere vorteilhafte Position auf diesem Zukunftsmarkt absichern. Der historisch wichtigste Wettbewerber steht zum Verkauf. Die Struktur der Anbieterseite auf unseren Märkten könnte sich bei einer Übernahme deutlich ändern, abhängig von der zukünftigen geplanten strategischen Ausrichtung dieses Unternehmens. Wir gehen allerdings davon aus, dass wir mit unseren neuen Produkten und unserer lnnovationskraft über eine solide Absicherung unserer Wettbewerbsposition verfügen. SonstigesIm Verbund mit der Uhde GmbH und ihren weiteren Tochtergesellschaften sehen wir einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil: Nur diese große 'kritische Masse' erlaubt es uns, die komplexer werdenden Projekte zeitlich und wirtschaftlich angemessen zu bearbeiten. Auch in diesem Zusammenhang wurde die Kooperation mit der OAO Uhde in Dzerzhinsk weiter intensiviert. Sie bildet inzwischen einen festen und bewährten Bestandteil unserer Projektabwicklung in den CIS-Ländern. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresIm Geschäftsjahr 2005/06 haben sich bis zum Datum der Bilanzerstellung keine Vorgänge ereignet, welche die im Jahresabschluss abgebildeten Daten über den Geschäftsverlauf, die Lage oder die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft unzutreffend erscheinen lassen würden.
Berlin, im November 2006 Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangDie Uhde Inventa-Fischer GmbH (UIF) ist ein Tochterunternehmen der ThyssenKrupp AG, Duisburg und Essen. Die Uhde Inventa-Fischer GmbH ist in den Konzernabschluss der ThyssenKrupp AG einbezogen, der beim Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter der Nummer HR B 9092 und beim Handelsregister des Amtsgerichts Essen unter der Nummer HR B 15364 hinterlegt ist. Eine gesellschaftsrechtliche Umstrukturierung im Vorjahr hatte zur Folge, dass ein Firmenwert in Höhe von T€ 9.238 aktiviert wurde, der über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 9,25 Jahren abgeschrieben wird. Entsprechend ist das Jahresergebnis 2005/06 um diesen Betrag belastet. Der Ausweis erfolgt gemäß den handelsrechtlichen Vorgaben im Ergebnis vor Steuern, ist gleichwohl für die Beurteilung des operativen Geschäfts der Gesellschaft unbeachtlich. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Soweit notwendig erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig abgeschrieben. Soweit notwendig erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Für planmäßige Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Gebäude 20 bis 33 Jahre, Grundstückseinrichtungen 5 bis 20 Jahre, Betriebsvorrichtungen 10 bis 25 Jahre, technische Anlagen und Maschinen 4 bis 15 Jahre, andere Anlagen 3 bis 25 Jahre sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre. Die planmäßigen Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode errechnet. Die degressive Methode wird noch in geringem Umfang für Vermögensgegenstände angewendet, die vor dem Geschäftsjahr 2004 angeschafft wurden. Geringwertige Wirtschaftsgüter, das sind Gegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich € 410, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Beteiligungen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Niedrigere Werte werden angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen. In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten bewertet, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen enthalten. Fremdkapitalzinsen werden grundsätzlich nicht aktiviert. Handelswaren sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Vertriebsrisiken und Risiken aus eingeschränkter Verwertbarkeit sind angemessen berücksichtigt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird dem allgemeinen Ausfallrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen in Höhe des steuerlichen Teilwertes unter Anwendung der an unternehmensindividuelle Verhältnisse angepassten "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck angesetzt. Es wurde ein Diskontierungszinssatz von 4 % nach 6 % im Vorjahr verwendet. Für weitere Risiken im Personalbereich, wie beispielsweise für Urlaubsansprüche, werden Rückstellungen nach handelsrechtlichen Grundsätzen gebildet. Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen werden nach dem Stand der jeweiligen Hauptschuld bewertet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt. Fremdwährungsforderungen und Verbindlichkeiten werden zum Anschaffungskurs oder zum jeweiligen ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit Fremdwährungspositionen kursgesichert sind, erfolgt die Bewertung zum entsprechenden Sicherungskurs. Die Entwicklung der Immateriellen Vermögensgegenstände, der Sachanlagen und der Finanzanlagen ist im Einzelnen im nachfolgend wiedergegebenen Anlagespiegel dargestellt. II. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustverrechnung Entwicklung des Anlagevermögens
1. Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten einen Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 7.240. Die Aktivierung des Geschäfts- oder Firmenwertes erfolgte im Zuge einer gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierung zum 1. Oktober 2004. Die Abschreibung erfolgt planmäßig über eine Nutzungsdauer von 9,25 Jahren. 2. Vorräte
3. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 25.009) bestehen gegen die ThyssenKrupp AG und resultieren aus dem Konzernfinanzverkehr. 4. Rückstellungen
Die Pensionsverpflichtungen sind mit dem steuerlichen Teilwert nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der an unternehmensindividuelle Verhältnisse angepassten "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck angesetzt. Aufgrund der nachhaltig rückläufigen Zinsentwicklung ist eine Bewertung mit dem für steuerliche Gewinnermittlung vorgeschriebenen Zinssatz von 6 % für Zwecke der Handelsbilanz nicht mehr angemessen. Daher wurde ein Diskontierungssatz von 4 % nach 6 % im Vorjahr verwendet. Die sich aus diesen Bewertungsänderungen ergebende Ergebnisbelastung beträgt T€ 568, wobei ein Betrag von T€ 423 auf die Verringerung des Rechnungszinssatzes entfällt. Die Rückstellungen sind mit ihrem wahrscheinlichen Betrag angesetzt. Die übrigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Gewährleistungen (T€ 5.800) und Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (T€ 846). 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben sämtlich wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber einem verbundenen Unternehmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 75) entfallen in voller Höhe auf Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung. 6. Angaben bei Anwendung des Umsatzkostenverfahrens Die Umsatzerlöse enthalten neben Ersatzteilen und Spezial Equipment im Wesentlichen verfahrenstechnische Anlagen und wurden zu 99 % (Vorjahr 90 %) im Ausland getätigt. Der Materialaufwand des Geschäftsjahres gliedert sich nach § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB wie folgt:
Der Personalaufwand des Geschäftsjahres gliedert sich nach § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB wie folgt:
7. Zinsergebnis
Die Zinserträge enthalten mit T€ 798 (Vorjahr T€ 389) Erträge von verbundenen Unternehmen. 8. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern in Höhe von T€ 19 (Vorjahr T€ 19) sind ihrer betrieblichen Veranlassung wegen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. III. Sonstige Angaben Angaben zu Arbeitnehmern Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 86 (Vorjahr 82) Arbeitnehmer. Zum Stichtag waren 87 Mitarbeiter beschäftigt, davon waren 70 Angestellte, 14 gewerbliche Mitarbeiter und 3 Auszubildene. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus einem Mietvertrag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 222 (Vorjahr T€ 179). Gesellschafter und Geschäftsführung Gesellschafter der Uhde Inventa-Fischer GmbH sind die Uhde GmbH, Dortmund (79,75 %) und die Uhde Inventa-Fischer AG, Männedorf/Schweiz (20,25 %). Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr:
Auf eine Angabe der Bezüge der aktiven und ehemaligen Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Berlin, im November 2006 Dr. U. Schwalm Dr. I. Rahn BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Uhde Inventa-Fischer GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2005 bis 30. September 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Essen, den 14. November 2006 PricewaterhouseCoopers
Buiting, Wirtschaftsprüfer ppa. Klinke, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussGesellschafterbeschlussAls alleinige Gesellschafter der Uhde Inventa-Fischer GmbH, Berlin, beschließen wir unter Verzicht auf sämtliche Form- und Fristerfordernisse für die Einberufung und Bekanntmachung einer Gesellschafterversammlung im schriftlichen Verfahren Folgendes:
Dortmund, 12.01.2007 Uhde GmbH
Männedorf/Schweiz, 24.01.2007 Uhde Inventa Fischer AG |
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Uhde Inventa-Fischer GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Holzhauser Str. 157-159
13509 Berlin - Handelsregister
- HRB 71844, Charlottenburg (Berlin)
- Eintragungsdatum
- 27. November 1970
- Branche
-
Bau von Industrieanlagen, außer Gebäuden
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen - Eingetragenes Kapital
- 3.210.000,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Einzelvertretungsbefugnis kann erteilt werden.
- Unternehmenszweck
- Die Projektierung, die Konstruktion, die Herstellung, der Vertrieb, die Montage und die Inbetriebsetzung von Industrieanlagen, insbesondere solchen der Chemie- und Synthesefaserindustrie oder von Teilen hiervon sowie die Übernahme einschlägiger Vertretungen und die Durchführung von Handelsgeschäften.
Finanzen
Ältere Kennzahlen · 2007 Warum?
Warum gibt es keine neueren Zahlen?
Die neuesten hier verfügbaren Kennzahlen beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2007. Sie beschreiben die damalige Situation des Unternehmens.
Wann müssen Abschlüsse vorliegen?
Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG müssen ihre Abschlüsse grundsätzlich offenlegen. Die Frist beträgt in der Regel zwölf Monate nach Ende des Geschäftsjahres; für kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten kürzere Fristen. Bei jungen Unternehmen kann der erste Abschluss daher noch ausstehen.
Was wird je nach Unternehmensgröße veröffentlicht?
Für die Größenklasse zählen Bilanzsumme, Jahresumsatz und die durchschnittliche Beschäftigtenzahl. In der Regel müssen mindestens zwei der drei Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen erfüllt sein. Für Neugründungen und bestimmte Umwandlungen gelten Sonderregeln.
- Kleinstgesellschaften
- bis 450.000 € Bilanzsumme · 900.000 € Umsatz · 10 Beschäftigte Dürfen ihre Offenlegungspflicht durch die Hinterlegung einer Bilanz erfüllen. Diese ist im Unternehmensregister nach Registrierung gegen Gebühr abrufbar. Eine Gewinn- und Verlustrechnung muss nicht offengelegt werden; deshalb sind oft nur wenige Kennzahlen verfügbar.
- Kleine Gesellschaften
- bis 7,5 Mio. € Bilanzsumme · 15 Mio. € Umsatz · 50 Beschäftigte Müssen grundsätzlich Bilanz und Anhang offenlegen, dürfen dabei aber Erleichterungen nutzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nicht offenzulegen. Insbesondere der Umsatz ist deshalb häufig nicht öffentlich ersichtlich; einzelne Ergebnisangaben können dennoch in der Bilanz stehen.
- Mittelgroße Gesellschaften
- bis 25 Mio. € Bilanzsumme · 50 Mio. € Umsatz · 250 Beschäftigte Legen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht offen, mit gesetzlichen Erleichterungen. In der Gewinn- und Verlustrechnung können etwa Umsatz und bestimmte Aufwendungen zum Rohergebnis zusammengefasst sein.
- Große Gesellschaften
- Überschreiten mindestens zwei der Grenzen für mittelgroße Gesellschaften. Legen grundsätzlich den vollständigen Jahresabschluss mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie den Lagebericht offen. Kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten grundsätzlich als groß.
Die genannten Grenzen gelten grundsätzlich für Geschäftsjahre, die ab 2024 beginnen; eine vorzeitige Anwendung war für 2023 möglich. Für ältere Abschlüsse galten teilweise niedrigere Grenzen.
Andere Rechtsformen und Befreiungen
Einzelkaufleute und Personengesellschaften mit einer natürlichen Person als unbeschränkt haftendem Gesellschafter unterliegen in der Regel nicht der Offenlegungspflicht für Kapitalgesellschaften. Bei besonders großen Unternehmen kann jedoch das Publizitätsgesetz greifen. Für bestimmte Tochterunternehmen gibt es außerdem Befreiungen bei Einbeziehung in einen Konzernabschluss.
Weitere Gründe für fehlende oder ältere Zahlen
Die folgenden Möglichkeiten sind allgemeine Erklärungen. Aus fehlenden Kennzahlen allein lässt sich nicht ableiten, welcher Grund bei diesem Unternehmen vorliegt.
- Noch nicht fällig oder verspätet eingereicht
- Ein Abschluss kann noch innerhalb der Einreichungsfrist liegen oder verspätet eingereicht werden. Bei Pflichtverstößen kann das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren einleiten. Das Fehlen auf dieser Seite belegt keinen solchen Verstoß.
- Geänderter Veröffentlichungsumfang
- Wird eine Gesellschaft kleiner oder nutzt sie zulässige Erleichterungen, können spätere Abschlüsse weniger Angaben enthalten oder nur hinterlegt werden. Eine zuvor verfügbare Kennzahl kann dann fehlen.
- Löschung, Umwandlung oder Abwicklung
- Nach einer Löschung oder Verschmelzung können die Berichte unter diesem Unternehmen enden. Liquidation, Insolvenz oder eine ruhende Geschäftstätigkeit befreien hingegen nicht automatisch von der Offenlegungspflicht; diese besteht grundsätzlich bis zur Löschung fort.
- Erfassung der Daten
- Ein Abschluss kann bereits veröffentlicht oder hinterlegt sein, aber in unserem Datenbestand noch fehlen oder noch nicht vollständig ausgewertet sein. Auch fehlende Einzelangaben im Dokument begrenzen die ableitbaren Kennzahlen.
Neuere Kennzahlen erscheinen hier, sobald entsprechende Abschlüsse in unserem Datenbestand erfasst und ausgewertet sind. Der Hinweis beschreibt den Umfang der hier verfügbaren Daten.
Bilanz
- Umlaufvermögen 78,4 % 38,84 Mio
- Anlagevermögen 21,6 % 10,68 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 409
- Verbindlichkeiten 46,0 % 22,80 Mio
- Eigenkapital 31,0 % 15,36 Mio
- Rückstellungen 23,0 % 11,37 Mio
Bilanzdaten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Umsatzerlöse 59,0 % 26,82 Mio
- Bruttoergebnis vom Umsatz 23,7 % 10,78 Mio
- Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 13,8 % 6,26 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3,3 % 1,52 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,2 % 92,8 k
- Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 67,5 % −16,03 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 10,2 % −2,44 Mio
- Allgemeine Verwaltungskosten 9,2 % −2,19 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6,7 % −1,60 Mio
- Vertriebskosten 6,4 % −1,51 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % −2,6 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 4,66 Mio
GuV-Daten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Christoph Dr. jur. Niehus
seit 2007 Geschäftsführer
-
Werner Steinauer
seit 2017 Geschäftsführer
-
Christian Wolf
seit 2022 Prokura
-
Eike Schulz van Endert
seit 2005 Prokura
-
Frank Scharfe
seit 2005 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- thyssenkrupp Industrial Solutions AG DEU 89,9 % 2,9M €
- thyssenkrupp AG DEU 10,1 % 324k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Historie
- 2024
-
04.11.
Austritt einer PositionChristel, geb. Kuppe Nitschke · Prokurist
- 2022
-
15.09.
Änderung der VertretungsbefugnisChristoph Dr. jur. Niehus · Geschäftsführer
-
15.09.
Eintritt eines MitgliedsChristian Wolf · Prokurist
- 2020
-
09.10.
Austritt einer PositionR*** D** · Geschäftsführer
- 2017
-
05.05.
Austritt einer PositionD**** K**** · Geschäftsführer
-
05.05.
Austritt einer PositionR***** D** · Prokura
-
05.05.
Eintritt eines MitgliedsWerner Steinauer · Geschäftsführer
-
05.05.
Eintritt eines MitgliedsR*** D** · Geschäftsführer
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2007 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2006 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
2006 Jahresabschluss Volltext
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Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
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"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
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