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ALVG Anlagenvermietung GmbH GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung

StuttgartStuttgart, DEU ·HRB 721753 Stuttgart ·alvg.de
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Pariser Platz 7
70173 Stuttgart
Handelsregister
HRB 721753, Stuttgart
Eintragungsdatum
1. Dezember 1980
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a. n. g.
Vermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen
Unternehmenszweck
Handel mit, insbesondere Vermietung von Anlagen aller Art zu gewerblicher, privater oder öffentlicher Nutzung, sowie Durchführung von echten und unechten Factoring-Verträgen, soweit sie nicht Bankgeschäfte sind, jeweils im Rahmen des Leasinggeschäfts.

Finanzen

Bilanzsumme 2024
473,32 Mio. €
Jahresergebnis 2024
0 €
16 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 473,32 Mio
  • Leasingvermögen 80,0 % 378,74 Mio
  • Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16,8 % 79,39 Mio
  • Sonstige Vermögensgegenstände 2,8 % 13,28 Mio
  • Forderungen an Kreditinstitute 0,2 % 1,02 Mio
  • Immaterielle Vermögensgegenstände 0,2 % 844,2 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 28,7 k
  • Sachanlagen 0,0 % 10,0 k
  • Barreserve 0,0 % 19
Passivseite 473,32 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 49,9 % 236,10 Mio
  • Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 39,9 % 189,00 Mio
  • Eigenkapital 4,0 % 19,00 Mio
  • Fonds für allgemeine Bankrisiken 1,9 % 9,00 Mio
  • Rückstellungen 1,9 % 8,90 Mio
  • Sonstige Verbindlichkeiten 1,5 % 7,27 Mio
  • Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 0,9 % 4,04 Mio
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Bilanzdaten für 16 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 202,07 Mio
  • Leasingerträge 90,1 % 182,03 Mio
  • Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 3,5 % 7,01 Mio
  • Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 3,5 % 7,01 Mio
  • Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 2,8 % 5,73 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,1 % 282,1 k
Aufwendungen 181,04 Mio
  • Abschreibungen 65,5 % 118,50 Mio
  • Leasingaufwendungen 26,2 % 47,38 Mio
  • Allgemeine Verwaltungskosten 4,2 % 7,62 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,4 % 4,32 Mio
  • Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Zuführung zu Rückstellungen im Leasinggeschäft 0,8 % 1,41 Mio
  • Provisionsaufwendungen 0,6 % 1,12 Mio
  • Aufwendungen aus Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,3 % 600,0 k
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,1 % 95,0 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
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GuV-Daten für 16 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Sascha Krebs seit 2012 Geschäftsführer
  • Thomas Rebentisch seit 2026 Geschäftsführer
  • Christian Tarner seit 2013 Prokura
  • David Günter Hülsken seit 2023 Prokura
  • Joachim Schwarz seit 2019 Prokura
  • Jürgen Wilhelm Otto Hauber seit 2009 Prokura
  • Markus Egger seit 2019 Prokura
10 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Historie

  1. 2026
  2. 02.04.
    Eintritt eines Mitglieds
    Thomas Rebentisch · Geschäftsführer
  3. 02.04.
    Austritt einer Position
    Karin Michaela Reutter · Geschäftsführer
  4. 2024
  5. 02.04.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    David Günter Hülsken · Gesamtprokura
  6. 02.04.
    Austritt einer Position
    J***** H****** · Geschäftsführer
  7. 05.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    K**** R****** · Geschäftsführer
  8. 05.01.
    Austritt einer Position
    K**** R****** · Gesamtprokura
  9. 2023
  10. 25.10.
    Eintritt eines Mitglieds
    David Günter Hülsken · Gesamtprokura
  11. 2022
  12. 04.10.
    Eintritt eines Mitglieds
    K**** R****** · Gesamtprokura
48 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 2. Dezember 2024 · Quelle: Bundesanzeiger

ALVG Anlagenvermietung GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Unternehmensgegenstand der ALVG Anlagenvermietung GmbH (ALVG) ist das Mobilien-Leasinggeschäft sowie ergänzende Dienstleistungen. Die ALVG ist in die Geschäftsstrategie der SüdLeasing GmbH (SüdLeasing) eingebunden und ergänzt das Markt-Angebot der SüdLeasing-Gruppe im Wesentlichen um folgende Geschäftsfelder:

Informationstechnologie

Absatzfinanzierung für Flurfördertechnik

Absatzfinanzierung für Werkstatttechnik

Die ergänzenden Dienstleistungen stehen in engem Zusammenhang mit den Leasingobjekten und beinhalten sowohl objektbezogene Verwaltungs- und Abrechnungsunterstützung sowie Serviceleistungen wie Garantieverlängerung, Wartung, Logistik und Datenlöschung.

Das Marktgebiet der ALVG ist Deutschland. Alle Kunden haben ihren Sitz in Deutschland, nur in Ausnahmesituationen und zur Begleitung bedeutender Kunden erfolgt eine Objektauslieferung an Kundenstandorte im Ausland. Strategisches Ziel der ALVG ist die Sicherung einer im Branchenvergleich überdurchschnittlichen und nachhaltig guten Ertragssituation durch

WACHSTUM & RELEVANZ profitables Wachstum in den definierten Geschäftsfeldern unter Beachtung eines ausgewogenen Risiko-/Renditeverhältnisses,
INNOVATIVE LÖSUNGEN An den Kundenbedürfnissen ausgerichtete stabile, effiziente und automatisierte IT-gestützte Geschäftsprozesse,
NACHHALTIGE TRANSFORMATION & GESELLSCHAFTLICHER BEITRAG Weiterentwicklung von Produkten und Prozessen über strategische, partnerschaftliche Bindungen mit Kunden, Partnern und Dienstleistern unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten und einem gesellschaftlichen Beitrag.
AGILITÄT, QUALITÄT, RESILIENZ & MITARBEITERFOKUS Stabile und zugleich agile Strukturen mit engagierten, gut ausgebildeten Mitarbeitern und starken Gesellschaftern unter einer dem Geschäftswachstum gerecht werdenden Aufbauorganisation.

Das Stammkapital der ALVG Anlagenvermietung GmbH beträgt € 12,0 Mio. und wird zu 100 % von der SüdLeasing gehalten. Das Eigenkapital der ALVG inkl. einer Kapitalrücklage in Höhe von € 7,0 Mio. beträgt somit € 19,0 Mio. Darüber hinaus besteht ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB in Höhe von € 8,4 Mio. (Vorjahr € 4,8 Mio.). Zwischen der SüdLeasing und der ALVG besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.

Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten (ex Geschäftsführung) lag im Geschäftsjahr bei 48 Mitarbeitern (Vorjahr: 46). Von den Beschäftigten waren durchschnittlich 34 weiblich und 14 männlich (davon zwei Gruppenleiter und eine Gruppenleiterin). Die Geschäftsführung Marktfolge wird weiterhin durch Herrn Sascha Krebs und die Geschäftsführung Markt weiterhin von Herrn Jürgen Helbling wahrgenommen. Generalbevollmächtigte Markt ist seit 01.10.2022 Karin Reutter. Frau Reutter wurde per 01.01.2024 ebenfalls zur Geschäftsführerin (Markt) bestellt.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Einordnung

Das ökonomische Umfeld des Jahres 2023 war durch eine weltweite konjunkturelle Abkühlung geprägt. Ursache sind vor allem die Folgen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, welcher zunächst einen Energiepreisschock ausgelöst hat. Den daraufhin stark steigenden Inflationsraten wurde weltweit durch eine deutliche Steigerung der Leitzinsen entgegengetreten. Zur Senkung des Inflationsdrucks war ein Abkühlen der Konjunktur der gewünschte Effekt der geldpolitischen Maßnahmen. Trotz weiterer geopolitischer Krisenherde sank der Inflationsdruck zuletzt deutlich auf 2,9 Prozent zum Jahresende im Euroraum. Die Zielrate von 2 Prozent bleibt jedoch noch in weiter Ferne.

In Anbetracht der ökonomischen Tragweite der geopolitischen Krisen, der Inflation und deutlichen Zinserhöhungen der Notenbanken, konnte die deutsche Volkswirtschaft im vergangenen Jahr nicht mehr wachsen. Insbesondere die Industrie leidet, da neben der schwachen weltweiten Nachfrage, der erhöhten Zinsen auch der Euro zinsbedingt schwach ist. Die aktuellen Daten für Deutschland deuten auf einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von 0,3 Prozent für das Gesamtjahr 2023 hin. In gleicher Größenordnung ist auch das 4. Quartal 2023 gegenüber dem Vorquartal geschrumpft. Vor diesem Hintergrund sollten auch die Ausrüstungsinvestitionen lediglich durch Nachholeffekte leicht gestiegen sein. Prognosen deuten lediglich ein minimales Wachstum von unter 1 Prozent an.

(Quelle: BDL Prognose über die Entwicklung der Leasing-Branche im Geschäftsjahr 2023, 25. Januar 2024)

Entwicklung in der Leasing-Branche

Das im Jahr 2023 reduzierte Wachstum der Ausrüstungsinvestitionen von etwa 0,7 Prozent strahlte auch auf die Leasing-Branche aus. Die erste Schätzung der Entwicklung in der Leasing-Branche basiert auf der Erhebung der Quartalsdaten 2023. Diese umfasst jedoch lediglich eine Teilmenge der Branche und stellt keine Vollerhebung dar.

Auf Basis Quartalsdaten gehen wir von einem Wachstum des Neugeschäfts bei den Anschaffungswerten von 15 Prozent aus. Dieser Wert teilt sich auf in ein Wachstum von 17,8 Prozent im Leasing-Neugeschäft und 1,8 Prozent bei Mietkauf. Die Anzahl der Verträge stieg in unserer Prognose um 19,1 Prozent. Während die Anzahl von Leasing-Verträgen mit 20,2 Prozent zulegen konnte, sanken die Mietkauf-Verträge um 3,1 Prozent.

Für den starken Anstieg der Vertragszahlen sollte abermals das Fahrradgeschäft verantwortlich sein, das gemessen an den Anschaffungswerten um 17,1 Prozent gestiegen ist. Der Rückgang im Mietkauf ist hingegen insbesondere auf die Objektgruppe der Busse, Lkw und Anhänger zurückzuführen.

Auch die Rückgänge von Maschinen für die Produktion (-15,1 Prozent) sowie für Agrartechnik (-10,6 Prozent), gemessen an den Anschaffungswerten, gehen auf das Konto der konjunkturellen Entwicklung. Abermals deutlich stieg die Objektgruppe der Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien um über 22 Prozent.

(Quelle: BDL Prognose über die Entwicklung der Leasing-Branche im Geschäftsjahr 2023, 25. Januar 2024)

Wirtschaftliche Lage

Die Stimmung unter den Unternehmen hat sich zu Jahresbeginn weiter verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar auf 85,2 Punkte gefallen, nach 86,3 Punkten im Dezember. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter. Auch die Erwartungen für die kommenden Monate fielen erneut pessimistischer aus. Die deutsche Wirtschaft steckt in der Rezession fest. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex gestiegen. Die Unternehmen waren etwas zufriedener mit ihren laufenden Geschäften. Die Erwartungen verbesserten sich ebenfalls, blieben aber pessimistisch. Der Auftragsbestand geht weiter zurück, wenn auch nicht mehr so stark wie zu Jahresende. Die Kapazitätsauslastung gab nach, von 81,9 auf 81,0 Prozent. Dies sind rund zweieinhalb Prozentpunkte weniger als der langfristige Durchschnitt. Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima deutlich eingetrübt. Dies war insbesondere auf eine merklich schlechtere Einschätzung zur aktuellen Lage zurückzuführen. Die Unzufriedenheit mit dem Auftragsbestand nahm spürbar zu. Auch die Erwartungen wurden noch etwas pessimistischer. Im Handel ist der Index auf den niedrigsten Wert seit Oktober 2022 gefallen. Die Händler zeigten sich weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Auch ihre Erwartungen verschlechterten sich. Das gilt sowohl für den Groß- als auch für den Einzelhandel.

(Quelle https://www.ifo.de/fakten/2024-01-25/ifo-geschaeftsklimaindex-gefallen-januar-2024)

Ausblick

Aktuelle Herausforderungen im Jahr 2024 ergeben sich durch anhaltende geopolitische Risiken, wie der Angriffe der Huthi-Rebellen auf die Schifffahrt im Roten Meer. Der Ukrainekrieg bleibt ebenso eine Gefahr, insbesondere wenn die Unterstützung für die Ukraine schwindet und Russland im Krieg Oberhand gewinnen sollte. Aber auch die zunehmende Unsicherheit infolge des Erstarkens von rechtspopulistischen oder gar rechtradikalen Parteien in der westlichen Welt schürt weitere Unsicherheit.

Die konjunkturelle Zurückhaltung bei den Investitionen wird weiter ergänzt durch einen missverständlichen wirtschaftspolitischen Kurs. So fehlt Planungssicherheit für Investitionen, die neben mangelnder Klarheit der Ampelkoalition in der Industriepolitik insbesondere die Förderpolitik betrifft. Das Urteil aus Karlsruhe und der daraus resultierende Sparkurs stellt die Finanzierung der Transformationsunterstützung durch die Bundesregierung in Frage. Eine deutlich investitionsfreundlichere Politik mit langer Planungssicherheit ist notwendig. Hierzu kann ein umfassender Bürokratieabbau ebenso beitragen wie eine klare Investitionspolitik der öffentlichen Hand. Öffentliche Investitionen in die Infrastruktur sollten dabei ebenso im Fokus stehen, wie auch Investitionsanreize für private Investoren. Um hier eine Kehrtwende zu schaffen sind aktuell alle demokratischen Parteien gefragt, was eine Einigung noch komplizierter macht.

Vor diesem Hintergrund sind die Perspektiven für das Jahr 2024 nicht besonders rosig. Die Geldpolitik im Euroraum war nicht restriktiv genug, um die Inflation zeitnah und nachhaltig auf das 2% Ziel zu drücken. Die Inflation wird also weiterhin erhöht blieben und in Folge von Lohnabschlüssen gegebenenfalls sogar nochmals steigen. Diese sind wiederum nötig, da die Reallöhne seit Ende 2020 gefallen sind. Eine Zinssenkung im Jahr 2024 sollte nur schwer zu rechtfertigen sein und bei einem zu frühen Vorgehen für einen abermaligen (leichten) Anstieg der Inflation spätestens 2025 sorgen.

Die ersten Frühindikatoren für 2024, wie der Einkaufsmanagerindex aber auch die Verbändeumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln deuten bereits einen schwachen Jahresstart an.

Das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes sollte aktuellen Prognosen der Forschungsinstitute und der Banken folgend im Jahr 2024 bei etwa 0,3% liegen.

Dementsprechend werden auch die Ausrüstungsinvestitionen maximal stagnieren, was ein Wachstum der Leasing-Branche stark begrenzen wird.

(Quelle: BDL Prognose über die Entwicklung der Leasing-Branche im Geschäftsjahr 2023, 25. Januar 2024)

Regulatorik und Nachhaltigkeit

Europäische Entscheidungen beeinflussen maßgeblich die deutsche Politik und Wirtschaft: Lieferketten, Basel III, Verbraucherkredit et cetera. Insbesondere in Bezug auf die Regulatorik und Nachhaltigkeitsberichterstattung stehen Leasing-Gesellschaften - wie viele Unternehmen weiterer Wirtschaftsbranchen - vor der Herausforderung, umfangreiche ESG-Daten zu erheben. Diese müssen verarbeitet, dokumentiert und mit den richtigen Schlussfolgerungen veröffentlicht werden. Der BDL plädiert dabei für mehr Augenmaß, mehr Proportionalität und vor allem eine stärkere Orientierung am tatsächlich Machbaren im Unternehmensalltag.

(Quelle: Zeitschrift FLF Januar 2024 , Dr. Claudia Conen, EDITORIAL)

Im Rahmen dieser Unsicherheiten bleibt auch der Ausblick für ALVG volatil.

Unser Marktumfeld ist durch eine intensive Wettbewerbssituation geprägt. Eine wesentliche Voraussetzung für unseren Unternehmenserfolg ist die konsequente Einbindung in die Vertriebsstrukturen von SüdLeasing, LBBW und weiteren marktbedeutenden Partnerunternehmen.

Leistungsindikatoren

Zur Steuerung der Gesellschaft werden die folgenden wesentlichen Leistungsindikatoren herangezogen:

1. Neugeschäftsvolumen in € zu Anschaffungskosten (Neugeschäft, definiert als im Geschäftsjahr erstmalig aktivierte Leasing- und Mietkaufverträge),

2. Netto-REL in € (RohErtragLeasing) auf das Neugeschäft, der sich aus den Barwerten der Leasingraten inkl. kalkulierter Nachgeschäftserlöse bezogen auf den Kundenzins abzgl. direkter Anschaffungs- und Finanzierungskosten und nach Abzug von Risikomargen ergibt,

3. Zusatzerlöse, definiert als Erträge aus Verlängerungsraten sowie Mehrerlöse aus Objektverkäufen zzgl. Erlöse aus Anzahlungsvereinbarungen für Leasing- und Mietkaufobjekte sowie

4. Risikovorsorge, definiert als die im Geschäftsjahr erfolgswirksam erfassten Aufwendungen aus Einzel- und Pauschalwertberichtigungen aus den Leasing- und Mietkaufengagements im Eigenrisiko, bereinigt um etwaige Eingänge auf abgeschriebene Forderungen.

Geschäftsverlauf und Ertragslage

1. Im Berichtsjahr ergab sich ein Leasing- und Mietkauf - Neugeschäftsvolumen in Höhe von € 171,4 Mio. * (Vorjahr € 188,9 Mio.). Insbesondere der Geschäftsbereich Informationstechnologie hat mit rund € 92,6 Mio. zum Jahresvolumen beigetragen. Der Bestand des Geschäftsvorlaufs (unwiderrufliche Leasing- und Mietkaufzusagen) liegt zum Jahresende bei € 74,4 Mio. (€ 85,7 Mio.). Insgesamt eine etwas zurückhaltende Investitionsneigung im Geschäftsfeld Informationstechnologie haben zu einem leicht niedrigeren Neugeschäftsvolumen ggü. dem Vorjahr geführt.

* aller im Geschäftsjahr 2023 aktivierten Verträge

2. Im Geschäftsjahr konnte ein Netto-REL von € 9,5 Mio. erzielt werden (Vorjahr: € 8,5 Mio.). Die Netto-REL Marge zeigte nunmehr wieder eine deutlich positive Entwicklung.

3. Die Zusatzerlöse liegen mit € 5,1 Mio. deutlich über Vorjahr (€ 4,3 Mio.), was insb. auf überdurchschnittliche Verlängerungserträge, höhere Verwertungserträge als auch gute Erträge aus Anzahlungsvereinbarungen zurückzuführen ist.

4. Für das Risikoergebnis ergaben sich Aufwendungen aus Abschreibungen zu Forderungen sowie aus der Zuführung von Rückstellungen im Leasinggeschäft in Höhe von € 0,5 Mio. (Vorjahr Zuschreibungen und Auflösung Wertberichtigungen von € 0,2 Mio.). Darin enthalten ist bereits ein zukunftsgerichtetes Post-Model-Adjustment in den Pauschalwertberichtigungen.

Über die Leistungsindikatoren hinaus lassen sich folgende Feststellungen treffen:

Die Leasingerträge liegen mit € 173,2 Mio. zusammenfassend unter Vorjahr (€ 181,4 Mio.).

Die Leasingaufwendungen enthalten insbesondere die Aufwendungen für den Wareneinsatz für Mietkäufe, Aufwendungen für weiterverleaste Software sowie Abgänge von verwertetem Leasingvermögen und liegen im Geschäftsjahr mit € 42,9 Mio. (Vorjahr € 59,9 Mio.) um € 17,0 Mio. unter Vorjahr. Die Differenz begründet sich im Wesentlichen auf einem um € 19,2 Mio. gesunkenen Wareneinsatz für Mietkäufe bei gleichzeitig um € 2,7 Mio. gestiegenen Aufwendungen aus Abgängen von verwertetem Leasingvermögen. Die Aufwendungen für weiterverleaste Software sind im gleichen Zeitraum um € 0,5 Mio. gesunken.

Das negative Provisionsergebnis liegt mit € -1,0 Mio. (Vorjahr € -0,7 Mio.) in Anlehnung an das gesteigerte Neugeschäft im Bereich Flurfördertechnik über Vorjahresniveau.

Die planmäßigen Abschreibungen auf das Leasingvermögen sind im Geschäftsjahr mit € 112,7 Mio. im Rahmen des Portfoliowachstums über Vorjahr (€ 104,3).

Der Verwaltungsaufwand inklusive Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen ist im Vergleich zum Vorjahr um € 0,4 Mio. auf € 8,2 Mio. (Vorjahr € 7,8 Mio.) gestiegen. Der Anstieg setzt sich zusammen aus einem Anstieg in den Personalaufwendungen von € 0,2 Mio. aufgrund von Personalveränderungen und Gehaltsmaßnahmen (inkl. Inflationsausgleichsprämie) sowie einer Erhöhung der Sachkosten von kumulativ € 0,2 Mio.

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit liegt mit € 6,4 Mio. unter Vorjahresniveau (€ 11,7 Mio.). Dies ist im Wesentlichen auf den Verlauf des Umstellungseffekts der handelsrechtlichen Abschreibungsmethodik im Jahr 2022 zurückzuführen. € 3,6 Mio. des Jahresergebnisses 2023 wurden zusätzlich in die Rücklage nach §340g HGB eingestellt.

Der Prognose-Ist Vergleich ergibt folgende Ergebnisse:

Prognose-Ist-Vergleich (2023)
Leistungsindikator Prognose 2023 in 2022 Ergebnis 2023
Neugeschäftsvolumen (€) leicht fallend im Plan (leicht fallend)
Netto REL (€) leicht steigend über Plan (stark steigend)
Zusatzerlöse (€) stark fallend über Plan (stark steigend)
Risikovorsorge (€) stark steigend über Plan (stark fallend)

Legende: stabil: +/- 5% zum Vorjahr; leicht abweichend: 5-10% und stark abweichend > 10%

Fazit:

Wie erwartet war das Neugeschäftsvolumen etwas schwächer als im Vorjahr (Vorjahr u.a. geprägt von wenigen IT-Großprojekten)

Die Margen konnten wieder besser als zunächst geplant auf nahezu das Niveau vor 2022 gehoben werden. Gutes Volumen im Mengengeschäft hat ebenfalls zu diesem Ergebnis beigetragen. In Verbindung mit dem erzielten Neugeschäftsvolumen ergab sich ein über Plan liegender barwertiger Ertrag (Netto REL).

Die Zusatzerlöse (€) lagen deutlich über Plan. Überdurchschnittliche und unerwartet hohe Verlängerungserträge, sehr gute Verwertungserlöse und solide Erträge aus Anzahlungsvereinbarungen haben dazu beigetragen.

Die Risikovorsorge ist gegenüber dem Vorjahr stark gefallen. Die Erwartung stark steigender bzw. normalisierender Risikokosten hat sich auch im Jahr 2023 noch nicht bestätigt. Die Risikovorsorge war lediglich von Einzelfällen geprägt. Das Portfolio verhielt sich insgesamt stabil.

Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr um € 17,9 Mio. auf € 437,0 Mio. (Vorjahr € 419,2 Mio.). Dies resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus dem Anstieg des Leasingvermögens um € 19,2 Mio. auf € 345,3 Mio. bei gleichzeitigem Rückgang der Forderungen an Kreditinstitute um € 2,1 Mio. auf € 2,9 Mio. was stichtagsbedingt auf den Stand des laufenden Geschäftskontos zurückzuführen ist sowie einem Anstieg der Forderungen an Kunden um € 0,5 Mio. auf € 73,0 Mio. Darüber hinaus sind die sonstigen Vermögensgegenstände um € 0,5 Mio. auf € 14,9 Mio. ebenfalls angestiegen.

Auf der Passivseite zeigt sich im Wesentlichen eine Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um € 20,6 Mio. auf € 159,5 Mio., was insbesondere auf die gestiegenen Refinanzierungskosten zurückzuführen ist, bei Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden um € 4,7 Mio. auf € 4,5 Mio., einem Anstieg in den Rückstellungen um € 0,8 Mio. auf € 8,5 Mio. sowie der Erhöhung des Fonds für allgemeine Bankrisiken um € 3,6 Mio. auf € 8,4 Mio.

Das Refinanzierungsvolumen im Geschäftsjahr 2023 stellte sich wie folgt dar: € 91,4 über Forfaitierung (Vorjahr € 121,8) und € 64,5 Mio. über Blockdarlehen (Vorjahr € 49,7). Ansonsten wurde für die laufende Disposition weiterhin auf Eigenmittel sowie Termingelder zurückgegriffen.

Die Gesellschaft verfügte im Geschäftsjahr über ausreichend liquide/ finanzielle Mittel, um ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die ALVG refinanziert sich sowohl über Eigenmittel, Forfaitierung (LBBW und Dritte auf Basis Einzelfallentscheidung) sowie Blockdarlehen (LBBW Refinanzierungslinie). Die ALVG verfügt über eine Rahmenkreditlinie, die nur zum Teil in Anspruch genommen wurde, Die laufende Disposition erfolgt über das Geschäftskonto bei der BW-Bank unter zeitweiser Aufnahme von Termingeldern.

Das Geschäftsjahr 2023 war von bedeutenden politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt:

Die bereits im Jahr 2022 aufgebauten Lieferverzögerungen konnten überwiegend abgebaut werden. Gleichzeitig zeigt sich weiterhin eine Investitionszurückhaltung bei größeren IT-Projekten und Investitionen.

Der massive steile Zinsanstieg, der die Margen der ALVG belastet hat, konnte inzwischen durch diverse Margenanpassungen kompensiert werden. Insgesamt war der Verlauf der Refinanzierungskosten im Jahr 2023 auch wieder stabiler, wenngleich noch nicht wieder auf dem Niveau vor 2022.

Aktuell sehen wir bereits insbesondere im Geschäftsbereich Flurförderzeuge einen deutlichen Investitionsrückgang, der zum Teil durch vorausschauende Bestellungen vorweggenommen wurde. Entsprechend fiel der vorhandene Geschäftsvorlauf über die ALVG hinweg etwas ab.

Die in Folge auch steigenden Inflationsraten führten über Gehaltssteigerungen und steigende Sach- und Dienstleisterkosten weiter zu höheren Verwaltungsaufwendungen. Dies wurde in der Planungsrunde 2023 bereits berücksichtigt, so dass auch für 2024 ein erwartungsgemäß ausreichendes Budget zur Verfügung steht.

Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen verblieben die Risikokosten auf erneut unerwartet niedrigem Niveau. Im Rückblick auf das abgelaufene Wirtschaftsjahr wird der Geschäftsverlauf durch die Geschäftsleitung im Ergebnis insgesamt als gut angesehen.

Nachhaltigkeitsthemen (ESG) spielen für ALVG eine weiterhin zunehmende Rolle in den Kundengesprächen aber auch insgesamt für die Weiterentwicklung der Gesellschaft. Der Einfluss potenzieller Nachhaltigkeitsrisiken auf die bestehenden Risikoarten wird bereits seit dem Geschäftsjahr 2022 betrachtet und seit der Risikoinventur 2023 auch detailliert beleuchtet und die ESG-Risiken als wesentlich eingestuft. In der Risikoberichterstattung finden sich nunmehr branchenbezogene ESG-Scores, eine geographische Verteilung der Obligen nach physischen Risiken sowie die zeitliche Entwicklung der Obligen in der einzelnen ESG-Clustern. Im Jahr 2024 werden auch in der Risikotragfähigkeitsrechnung entsprechende ESG-Stressszenarien implementiert.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ALVG ist nach wie vor auf positivem Niveau.

Risikomanagementsystem

Der Risikomanagementprozess basiert auf der Risikostrategie und umfasst in einem Regelkreislauf Risikoidentifikation und Risikonahme, Risikobeurteilung, Risikosteuerung sowie Risikoüberwachung und Risikoberichterstattung.

Im Rahmen der im Geschäftsjahr durchgeführten jährlichen Risikoinventur wurde die Risikosituation planmäßig überprüft. Die ALVG hat im Rahmen ihres Geschäftes branchenüblichen Risiken zu begegnen. Hierzu gehören Adressausfallrisiken (Kreditrisiken), Operationelle Risiken, Strategische, Reputations- und Geschäftsrisiken, Liquiditäts- sowie Marktpreisrisiken. Im Rahmen einer Expertenschätzung wurde außerdem erneut bewertet, wie sich Nachhaltigkeitsrisiken auf die obigen Risikoarten aktuell und Blick auf 5 Jahre auswirken

Die Themenfelder " Risikokultur" sowie " Nachhaltigkeit" bilden eigene Abschnitte im ALVG Handbuch und erneut wurde eine Mitarbeiterbefragung zum Thema Risikokultur durchgeführt. Die Ergebnisse wurden mit den Mitarbeitern diskutiert und Maßnahmen abgeleitet.

Beide Themenschwerpunkte fanden auch wieder im Rahmen der Strategieüberprüfung im Jahr 2024 Berücksichtigung.

In der Risikobeurteilung wurden das Adressenausfallrisiko (Kreditrisiko), operationelle Risiken sowie Strategische Risiken sowie Geschäfts- und Reputationsrisiken als wesentliche Risiken bewertet. Darüber hinaus auch die Querschnittsthemen ESG-Risiken und Pandemierisiken. Liquiditäts- und Marktpreisrisiken als auch die Querschnittsthemen Konzentrationsrisiken und Regulatorisches Risiken wurden dagegen als unwesentliche Risiken eingestuft.

Das Eigenkapital der ALVG beträgt € 19 Mio. zzgl. € 8,4 Mio. Rücklage nach § 340g HGB. Durch die im Konzern verfügbaren Refinanzierungsmöglichkeiten (Forfaitierung, Blockdarlehen, Termingelder) wird das Liquiditätsrisiko derzeit als gering eingeschätzt. Zinsänderungsrisiken werden bei nicht durch Eigenmittel refinanzierten Leasingverträgen durch fristenkongruente Refinanzierung in ausreichendem Maße Rechnung getragen.

Die Steuerung der Risiken erfolgt im Rahmen der operativen Umsetzung der Risikostrategie.

Zur Steuerung des Kreditrisikos werden die einzelnen Leasingverträge auf Basis Laufzeit und Bonität risikoadjustiert bepreist. Grundlage hierfür sind historische Ausfallkennzahlen und Verlustquoten. Im Rahmen der weiter oben beschriebenen makroökonomischen Unsicherheiten sind in der Risikovorsorge per 31.12.2023 weiterhin zukunftsgerichtete Post-Model-Adjustments in den Pauschalwertberichtigungen enthalten.

Für die Bonitätsprüfung ist die Entscheidungsordnung der ALVG maßgeblich. Die Eigenkompetenz der ALVG wurde im April 2023 von T€ 200 auf T€ 400 erhöht. Bei Engagements größer T€ 400 werden zur Kreditprüfung die zuständigen Geschäftsbereiche der SüdLeasing bzw. der LBBW eingebunden. Zusätzlich werden zur Steuerung des Kreditrisikos Risikokonzentrationen z. B. durch Schuldnerrisikogruppen herangezogen. Zur Bildung der Gruppen werden z. B. Muttergesellschaften des Leasingnehmers oder Vertriebswege ausgewertet. 3,1 % des Eigenrisikos sind der größten Kreditnehmereinheit (Investmentgrade) zuzuordnen. Für das Kreditrisiko wird im Jahresabschluss durch Abschreibungen, Wertberichtigungen und Rückstellungen eine angemessene Risikovorsorge getroffen. Bestandsgefährdende Bonitätsrisiken sind nicht erkennbar.

Zur Risikosteuerung zählt auch die regelmäßige Überwachung der Risikopositionen im Rahmen der Risikotragfähigkeitsberechnung.

Bei der Risikotragfähigkeit (ökonomische Perspektive) werden die als wesentlich eingestuften Einzelrisiken (Kreditrisiko, operationelles Risiko sowie Strategisches, Reputations- und Geschäftsrisiko) dem Risikodeckungspotenzial bzw. der daraus abgeleiteten Risikodeckungsmasse gegenübergestellt. Die Risikotragfähigkeit ist dann gegeben, wenn die aufgeführten wesentlichen Risiken laufend durch eine entsprechende Risikodeckungsmasse abgedeckt werden können. Für die Ermittlung der Risikodeckungsmasse wird der Risikoappetit in Form eines Abschlags auf den Substanzwert sowie Risikopuffer für unwesentliche und sonstige wesentliche Risiken berücksichtigt. Das Adressenausfallrisiko bzw. der unerwartete Verlust wird nunmehr konservativ auf Basis der IRBA-Formel (CRR) ermittelt. Hierbei wird die Auslastung sowohl für das Basis-Szenario als auch für diverse Stress-Szenarien berechnet. Die Einhaltung der Risikotragfähigkeit wird vierteljährlich überwacht und an die Geschäftsführung kommuniziert. Im Rahmen des vorhandenen Eigenkapitals, der Vorsorge nach § 340g HGB, der Substanz sowie den gegebenen Refinanzierungsmöglichkeiten innerhalb des Konzerns bestehen auch bei dem maximalen Stress Case (Kombination aller Einzelstressszenarien: "Schwerer Konjunktureinbruch") mit einer Gesamtauslastung von < 70% ausreichende Reserven.

Den sonstigen Betriebsrisiken, insbesondere Personalrisiken, EDV-Risiken, Prozessrisiken, wird mit den Risiken entsprechenden Regeln und Prüfungen begegnet.

Zur Überwachung der Risiken werden monatliche Risikoberichte, sowie jedes Quartal ein umfassender Quartalsrisikobericht mit relevanten Kennzahlen und Auswertungen erstellt und analysiert. Der Quartalsrisikobericht enthält u.a. eine Risikotragfähigkeitsrechnung sowie Kapitalbedarfsplanung. Die Risikostrategie wird mindestens jährlich validiert und auf deren Konsistenz mit der Geschäftsstrategie überprüft. Im Geschäftsjahr fanden durch die interne Revision der LBBW folgende Prüfungen statt:

Operatives Geschäft

Risikocontrolling

Informationstechnologie

Als Finanzdienstleistungsunternehmen unterliegt die ALVG nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG der Beaufsichtigung durch die Deutsche Bundesbank und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und muss die besonderen Anforderungen an die Geschäftsorganisation nach § 25a KWG erfüllen. Die in den Vorjahren entwickelten Grundsätze des Qualitäts- und Risikomanagements und die damit verbundenen Anforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) werden kontinuierlich weiterentwickelt. Hinsichtlich der im Jahr 2023 veröffentlichten 7. MaRisk-Novelle wurde eine umfassende Gap-Analyse erstellt und auf dieser Grundlage zahlreiche Klarstellungen und Neuanforderungen aus der 7. MaRisk-Novelle adressiert. Im Geschäftsjahr 2024 werden noch in der Risikotragfähigkeitsrechnung entsprechende ESG-Stressszenarien implementiert.

Risiken

Das Kreditrisiko wird als möglicher Wertverlust definiert, der durch Bonitätsverschlechterung von Leasingnehmern oder Wertveränderungen von Sicherheiten entsteht. Durch umfangreiche Risikoanalysen, unter anderem über das Zahlungsverhalten der Kunden, wird das Kreditrisiko überwacht. Im Jahr 2023 zeigte sich ein ansteigender Trend bei den Rücklastschriften, die sich jedoch noch nicht in den Risikokosten niedergeschlagen haben. Insgesamt ist davon auszugehen, dass der negative Trend anhält und sich über kurz oder lang auch in den Ausfällen bemerkbar macht.

Operationelle Risiken können aus allen betrieblichen Aktivitäten resultieren und sind damit impliziter Teil des unternehmerischen Handelns. Nach Basel II wird ein operationelles Risiko definiert als Gefahr von Verlusten, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder in Folge von externen Ereignissen entstehen. Als wesentliches operationelles Risiko wurde in diesem Zusammenhang der externe Betrug identifiziert. Im Jahr 2023 verzeichnete ALVG keine Schadensfälle mit Blick auf die Leasingverträge. Weitere Operationelle Schäden waren ebenfalls nicht zu beklagen.

Potenzielle Cyberrisiken werden durch interne Maßnahmen der ALVG (die Kernanwendungen sind nicht im Internet exponiert) sowie durch Maßnahmen des IT-Dienstleisters SüdLeasing (z. B. zentraler Viren- und Malwareschutz, Bereitstellung aller Dienste im Homeoffice über eine gekapselte Terminalserver-Plattform) minimiert. Die Zugangsanforderungen (2-Faktor-Authentifizierung) wurden verschärft.

Strategische Risiken sowie Geschäfts- und Reputationsrisiken werden ebenfalls in die Einzelbetrachtung einbezogen.

Liquiditätsrisiken stellen bei der ALVG jene Risiken dar, wenn die Gesellschaft akquiriertes Neugeschäft aufgrund bestehender ausgeschöpfter Refinanzierungslinien nicht finanzieren kann und darüber hinaus keine anderen Refinanzierungsmöglichkeiten bestehen. Die Marktpreisrisiken umfassen bei der ALVG im Wesentlichen das Restwertrisiko, das Zinsänderungsrisiko und das Fristentransformationsrisiko.

Alle weiteren Risikoarten wurden im Rahmen der jährlichen Risikoinventur beleuchtet.

Insgesamt stellt sich die Risikolage der ALVG 2023 auch im Vergleich zum Vorjahr mit Blick auf die obigen aufgeführten Einzelrisiken sowie gemessen an der Auslastung der Risikodeckungsmasse weiterhin stabil dar. Chancen und Risiken der ALVG sind unverändert eng verknüpft mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland, der Zins- und Inflationsentwicklung, den funktionierenden Lieferketten, der Investitionstätigkeit der Unternehmen und nicht zuletzt der weiteren geopolitischen Gesamtentwicklung. Wie oben beschrieben scheint es inzwischen bei einzelnen Risikoindikatoren (z.B. Rücklastschriften) zu einer Trendumkehr zu kommen. Die weitere Entwicklung wird eng beobachtet und bleibt abzuwarten.

Chancenbericht

Durch die strategische Einbindung in die SüdLeasing Gruppe und die LBBW sehen wir in der Zukunft weiterhin nachhaltige Geschäftspotentiale, insbesondere bei Leasing- und Mietkauflösungen für Produkte der Informations- und Kommunikationstechnologie. Weitere Chancen ergeben sich für die ALVG aus dem Aufbau von weiteren Kooperationen und Partnerschaften mit Herstellern, Lieferanten und Händlern sowie der Weiterentwicklung von ergänzenden Dienstleistungen und Services; auch zur weiteren Kompensation von endenden Kooperationen. Durch entsprechende prozessuale Effizienzsteigerungen versprechen wir uns, das zusätzlich geplante Wachstum abwickeln zu können. Im Kontext der oben aufgeführten Wirtschaftsprognose ergeben sich für ALVG als Nischenanbieter weitere Chancen, durch das Aufkommen neuer IT-naher Produkte im Kontext von Industrie 4.0, Automatisierung der Förder-. Und Lagertechnik und der E-Mobilität sowie dem Einbezug von Services und Dienstleistungen mit der Möglichkeit bestehende erfolgreiche Geschäftsmodelle und Prozesse auf andere Geschäftsfelder der ALVG zu übertragen.

Gerade mit Blick auf das anstehende Geschäftsjahr 2024 besteht das Risiko einer anhaltenden Rezession in Verbindung mit erneut steigenden Zinsen und Inflationsraten, erneuten Lieferkettenstörungen aufgrund der Störungen um den Suez-Kanal, sowie zunehmenden geopolitischen Einflüssen. In diesem Kontext stellt sich weiterhin die Frage, wie lange einzelne Unternehmen und Branchen höhere (Refinanzierungs-)kosten und gesamtwirtschaftliche negative Einflüsse noch verkraften können und wie sich Insolvenzen und damit verbundene Zahlungsausfälle entwickeln. Damit verbunden ist auch die Fragestellung der Investitionsbereitschaft und Fähigkeit von Unternehmen in Deutschland und deren Fokus bezogen auf die Schwerpunkte des ALVG-Portfolios (IT-Objekte, Werkstattausrüstung und Flurförderzeuge).

Darüber hinaus spielt ein höherer Wettbewerbsdruck durch andere Leasinganbieter, insbesondere auch durch unterschiedliche Refinanzierungsbedingungen eine Rolle. Weiterhin besteht die Gefahr, dass einzelne unserer langjährigen Kunden das Produkt Leasing durch Kreditfinanzierung ersetzen. Die weiterhin zunehmenden aufsichtlichen Anforderungen stellen ebenso eine Herausforderung für die Größe der ALVG dar.

Weitere Risiken, die darüber hinaus die künftige wirtschaftliche Lage negativ beeinflussen könnten, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Ebenso sind zum heutigen Stand keine Risiken bekannt, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden.

Prognosebericht

Für die weitere positive Entwicklung der Ertragslage sind eine nicht signifikant einbrechende konjunkturelle wirtschaftliche Situation sowie der weitere Ausbau der Zusammenarbeit mit dem Bereich Unternehmenskunden der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW-Gruppe) von Bedeutung. Für das Jahr 2024 geht die ALVG von einer für die ALVG Geschäftsfelder weiterhin stark volatilen gesamtwirtschaftlichen Situation für Deutschland und die Weltwirtschaft aus. Gleichzeitig spielt für die ALVG als Nischenanbieter die Zusammenarbeit mit einzelnen Partnern eine bedeutende Rolle. Die Ausweitung der Vertriebsaktivitäten der LBBW in Deutschland, insbesondere auch mit dem Fokus Leasing wird ALVG mit ihren Ressourcen entsprechend unterstützen.

Aufgrund der langjährigen Kundenbeziehungen sowohl bei Direktkunden als auch bei Absatzfinanzierungspartnern in Verbindung mit kontinuierlich erweiterten Miet- und Dienstleistungsangeboten gehen wir bei den gegebenen Marktbedingungen von einem insbesondere durch IT-Großprojekte und höhere Marktpenetration getriebenen steigendem Neugeschäftsvolumen im Jahr 2024 aus. Dabei wird auch ein steigender Netto-REL im Rahmen der wieder angestiegenen Margen unterstellt. Die Nachgeschäftserlöse dürften hingegen im Vergleich zu dem außergewöhnlichen Ergebnis im Jahr 2024 deutlich fallen und angesichts der nicht abschließend bewertbaren makroökonomischen Faktoren ist mit erhöhten Risikovorsorgeaufwendungen zu rechnen. Insgesamt gehen wir für 2024 von einer guten und stabilen operativen Ertragslage aus.

 

Stuttgart, 20. Februar 2024

Sascha Krebs

Jürgen Helbling

Karin Reutter

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 42,36 0
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 2.277.229,16 4.330
b) andere Forderungen 650.000,00 2.927.229,16 700 5.030
3. Forderungen an Kunden 73.024.952,91 72.523
4. Leasingvermögen 345.293.383,86 326.117
5. Immaterielle Anlagewerte
a) Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 631.000,00 960
b) Geleistete Anzahlungen 175.553,80 806.553,80 72
6. Sachanlagen 36.187,00 86
7. Sonstige Vermögensgegenstände 14.932.111,54 14.385
8. Rechnungsabgrenzungsposten 24.614,48 16
437.045.075,11 419.189

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 1.346.100,73 2.731
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 158.124.691,35 159.470.792,08 136.172 138.904
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) andere Verbindlichkeiten
aa) täglich fällig 3.959.443,91 8.591
ab) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 499.195,17 4.458.639,08 555 9.146
3. Sonstige Verbindlichkeiten 7.214.709,56 12.356 12.356
4. Rechnungsabgrenzungsposten 229.991.903,88 227.241 227.241
5. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.176.759,24 4.724
b) andere Rückstellungen 3.332.271,27 8.509.030,51 3.019 7.743
6. Fonds für allgemeine Bankrisiken 8.400.000,00 4.800 4.800
7. Eigenkapital
a) eingefordertes Kapital
gezeichnetes Kapital 12.000.000,00 12.000
b) Kapitalrücklage 7.000.000,00 19.000.000,00 7.000 19.000
437.045.075,11 419.189

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
EUR EUR EUR
01. Leasingerträge 173.152.404,44
02. Leasingaufwendungen 42.876.043,67
130.276.360,77
1. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 4.347.768,91
2. Zinsaufwendungen 2.428.158,73
1.919.610,18
3. Provisionsaufwendungen 1.030.222,50
1.030.222,50
4. Sonstige betriebliche Erträge 304.035,52
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 4.001.906,98
bb) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.122.749,64
5.124.656,62
davon für Altersversorgung: € 799.092,07 (Vorjahr: € 764.553,70)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 2.699.656,23
7.824.312,85
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen
a) auf Leasingvermögen 112.650.343,90
b) auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 380.182,47
113.030.526,37
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 116.474,95
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Zuführung zu Rückstellungen im Leasinggeschäft 450.551,96
Vorjahr: Erträge aus Zuschreibung zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Leasinggeschäft T€ 203
9. Aufwendungen aus Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 3.600.000,00
10. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 6.447.917,84
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages
abgeführte Gewinne 6.447.917,84
12. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0,00
Vorjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
01. Leasingerträge 181.360
02. Leasingaufwendungen 59.878
121.482
1. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 3.276
2. Zinsaufwendungen 663
2.613
3. Provisionsaufwendungen 739
739
4. Sonstige betriebliche Erträge 272
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 3.847
bb) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.061
4.908
davon für Altersversorgung: € 799.092,07 (Vorjahr: € 764.553,70)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 2.484
7.392
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen
a) auf Leasingvermögen 104.301
b) auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 384
104.685
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 91
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Zuführung zu Rückstellungen im Leasinggeschäft 203
Vorjahr: Erträge aus Zuschreibung zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Leasinggeschäft T€ 203
9. Aufwendungen aus Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 0
10. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 11.662
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 11.662
12. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Das Stammkapital der ALVG Anlagenvermietung GmbH, Stuttgart, wird zu 100 % von der SüdLeasing GmbH (SL GmbH), Stuttgart, gehalten.

Mit Vertrag vom 2. November 2006 wurde mit der SL GmbH, Stuttgart, ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Der Vertrag fand erstmals Anwendung auf das Wirtschaftsjahr, welches am 1. Januar 2006 begann und am 31. Dezember 2006 endete. Die Eintragungen im Handelsregister Stuttgart HRB 721753 erfolgten am 22. Dezember 2006.

Die ALVG Anlagenvermietung GmbH ist von Gesetz wegen seit dem 25. Dezember 2008 ein Finanzdienstleistungsinstitut, das Finanzierungsleasing nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG betreibt.

Der Konzernabschluss der LBBW sowie der Jahresabschluss der ALVG werden im Bundesanzeiger eingereicht und auf dessen Internetseite bekanntgegeben.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes sowie den für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Vorschriften der §§ 340 ff. Handelsgesetzbuch (HGB) in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Im Hinblick auf die Besonderheiten des Leasinggeschäftes wurden die RechKredV-Formblätter für Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sachgerecht erweitert.

Die Forderungen an Kreditinstitute sind zum Nennwert ausgewiesen.

Die in den Forderungen an Kunden enthaltenen Mietkaufforderungen sind zum Barwert angesetzt. Die übrigen Kundenforderungen wurden zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen auf das Eigenobligo berücksichtigt:

Position Beschreibung %-Anteil
EWB Einzelwertberichtigungsbedarf auf offene Forderungen sowie gebuchte Schadenersatzansprüche nach Berücksichtigung von Sicherheiten Individueller Ansatz
PWB Expected Loss Ansatz unter Berücksichtigung der Bonität (PD) und der Objektwerthaltigkeit (LGD) auf zukünftige Raten Individueller Ansatz

Im Berichtsjahr hat die ALVG die Ermittlung der PWB auf Leasing- und Mietkaufforderungen auf Basis des Expected Loss Ansatzes ermittelt. Die Ermittlung der PD erfolgt kundenindividuell. Die Bestimmung des LGD erfolgt auf Erfahrungswerten der vergangenen neun Jahren für jedes Geschäftsfeld individuell. Mit Blick auf die geopolitische und gesamtwirtschaftliche angespannte Lage wurde auch per 31.12.2023 ein zukunftsgerichtetes kumuliertes Post-Model-Adjustment gebildet.

Die Bewertung des Leasingvermögens sowie der Sachanlagen erfolgt zu den Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen.

Planmäßige Abschreibungen auf den Bestand bis zum 31. Dezember 2011 erfolgen bei einer Nutzungsdauer bis 48 Monate linear, bei einer Nutzungsdauer über 48 Monate und bei nicht immateriellen Gegenständen degressiv.

Die handelsrechtliche Abschreibungsmethode wurde für Neuanschaffungen des Leasingvermögens ab dem 1. Januar 2012 grundsätzlich auf eine Abschreibung über die Vertragslaufzeit umgestellt.

Die Abschreibung der Verträge, die vor dem 1. Januar 2012 abgeschlossen wurden, sind nicht umgestellt worden.

Das Leasingvermögen wird weiterhin zu Anschaffungskosten aktiviert. Für Neuzugänge seit dem Geschäftsjahr 2022 erfolgt die Abschreibung linear, ein gegebenenfalls vorhandener Restwert zum Ende der Vertragsdauer wird berücksichtigt.

Im Leasingvermögen enthaltene geringwertige Wirtschaftsgüter werden über die Vertragslaufzeit abgeschrieben.

Die zu Anschaffungskosten/Herstellungskosten bewerteten immateriellen Anlagewerte werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten oder zum Nennwert angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten (PRAP) beinhaltet zum überwiegenden Teil abgegrenzte Erlöse aus dem Verkauf von Leasingraten und dem Verkauf von Andienungsrechten. Die Auflösung verkaufter Leasingraten bzw. verkaufte Andienungsrechte erfolgt jeweils linear über die Vertragslaufzeit. Daneben sind in diesem Posten Mietvorauszahlungen und Mietsonderzahlungen enthalten, die ebenfalls über die Vertragslaufzeit aufgelöst werden.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Das Gutachten zur Berechnung der Pensionsrückstellungen wurde durch den externen Gutachter WillisTowersWatson, Reutlingen, erstellt.

Als Bewertungsmethode für die Pensionsrückstellungen und die Rückstellungen, die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen zu ermitteln sind, wurde die projizierte Einmalbetragsmethode (Project Unit Credit Methode) verwendet.

Nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB sind Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre (im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen) bzw. der vergangenen sieben Geschäftsjahre (im Falle sonstiger Rückstellungen) abzuzinsen. Die Ermittlung und Bekanntgabe der Diskontierungszinssätze erfolgt durch die Deutsche Bundesbank nach Maßgabe einer Rechtsverordnung.

Der Bewertung der Pensionsrückstellungen wurden folgende Parameter zugrunde gelegt:

Rechnungszinsfuß (durchschnittlicher Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre: 1,83%) (durchschnittlicher Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre: 1,76 %)

Dynamik der anrechenbaren Bezüge: 2,15 %

Sterbetafel: Richttafeln 2018 G, Heubeck-Richttafeln GmbH, Köln 2018

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen alter und neuer Berechnungsmethode beträgt zum 31.12.2023 T€ 79 (Vorjahr T€ 336). Es wird von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht.

Beim Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB erfolgte eine Zuführung in Höhe von T€ 3.600 (Vorjahr T€ 0). Er ist nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und besteht zum 31.12.2023 mit T€ 8.400 (Vorjahr T€ 4.800).

Vor dem Hintergrund, dass es sich bei den bislang unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen unwiderruflichen Leasingzusagen nicht um zugesagte Gelddarlehen handelt, werden diese als andere Verbindlichkeiten nur im Anhang erläutert.

C. Erläuterungen zur Bilanz

In den Aktivposten sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
In den Forderungen an Kreditinstitute 2.927 5.030
In den sonstigen Vermögensgegenständen 0 296

1. Forderungen an Kreditinstitute

Die Forderungen an Kreditinstitute i. H. v. T€ 2.927 (Vorjahr T€ 5.030) betreffen im Wesentlichen den laufenden Verrechnungsverkehr (Girokonten) mit Banken. Die anderen Forderungen an Kreditinstitute haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr (Treuhandkonto Kautionen).

bis 3 Monate
T€
mehr als 3 Monate bis 1 Jahr
T€
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre
T€
mehr als 5 Jahre
T€
Summe
T€
Forderungen an Kreditinstitute 2.277 650 0 0 2.927

2. Forderungen an Kunden

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Forderungen an Kunden aus Mietkaufverträgen 71.324 71.818
Forderungen an Kunden aus Lieferungen und Leistungen und aus gekündigten Verträgen 1.701 705
73.025 72.523

Die Forderungen aus Mietkaufverträgen resultieren aus dem Bestand zum 31.12.2022 sowie Zugängen in 2023 i. H. v. T€ 30.173 abzüglich Tilgungen.

Die Kündigungsforderungen werden aktiviert und unter Berücksichtigung von Sicherheiten, Marktwert des Objektes sowie erwarteter Zahlungen Einzelwertberichtigungen gebildet.

Die Forderungen (vor Risikovorsorge) nach Restlaufzeiten gliedern sich wie folgt:

bis 3 Monate
T€
mehr als 3 Monate bis 1 Jahr
T€
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre
T€
mehr als 5 Jahre
T€
Summe
T€
Forderungen an Kunden aus Mietkaufverträgen 451 3.293 64.641 3.043 71.428
Forderungen an Kunden aus Lieferungen und Leistungen und aus gekündigten Verträgen 2.323 0 0 0 2.323

3. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Leasing- und Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

4. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen erworbene Leasing- oder Mietkaufobjekte zu noch nicht aktivierten Leasing- oder Mietkaufverträgen i. H. v. T€ 14.889 (Vorjahr T€ 14.045).

5. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Diese dienen der periodengerechten Verteilung von vorausbezahlten Wartungsgebühren.

In den Passivposten sind Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen enthalten:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 159.460 138.892
In den sonstigen Verbindlichkeiten 6.448 11.662

6. Verbindlichkeiten

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 159.471 138.903
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 4.458 9.146
Sonstige Verbindlichkeiten 7.215 12.356
171.144 160.405

Die Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten gliedern sich wie folgt:

bis 3 Monate
T€
mehr als 3 Monate bis 1 Jahr
T€
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre
T€
mehr als 5 Jahre
T€
Summe
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 36.187 37.395 85.355 534 159.471
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 3.990 62 397 9 4.458
Sonstige Verbindlichkeiten 7.215 0 0 0 7.215

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten den Stand des Kapitalsaldos der Blockdarlehen zum 31. Dezember 2023 i. H. v. T€ 137.125 (Vorjahr T€ 117.947). Für diese Verbindlichkeiten besteht eine aufschiebend bedingte Sicherungsübereignung der Leasinggegenstände aus den der jeweiligen Darlehensgewährung zu Grunde liegenden Leasingverträgen. Zudem bestand zum 31. Dezember 2023 eine Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten aus Termingeld i. H. v. T€ 21.000 (Vorjahr T€ 18.225).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden beinhalten im Wesentlichen neben Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. T€ 3.950 (Vorjahr T€ 3.762), sowie Verbindlichkeiten aus Kautionen i. H. v. T€ 499 (Vorjahr T€ 555).

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten insbesondere den Ergebnisabführungsbetrag gegenüber der SL GmbH i. H. v. T€ 6.448 (Vorjahr T€ 11.662), Verbindlichkeit aus Umsatzsteuervoranmeldung i. H. v. T€ 332 (Vorjahr T€ 0) sowie vorzeitig bezahlte Forderungen i. H. v. T€ 360 (Vorjahr T€ 626).

7. Passive Rechnungsabgrenzungsposten

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Abgegrenzte Erlöse aus dem Verkauf von Leasingraten und Andienungsrechten 228.817 226.244
Mietvorauszahlungen 140 236
Mietsonderzahlungen 980 728
Sonstige 55 32
229.992 227.240

8. Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen i. H. v. T€ 5.177 (Vorjahr T€ 4.724) beinhalten die Vorsorgebeträge nach dem Kapitalkontenplan entsprechend der betrieblichen Altersversorgung der LBBW.

In den Pensionsrückstellungen sind Vermögensgegenstände zur Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen mit Anschaffungskosten i. H. v. T€ 240 (Vorjahr T€ 190) enthalten, die gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zu verrechnen sind.

Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände beträgt T€ 310 (Vorjahr T€ 215) und ist durch Depotauszug nachgewiesen. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt T€ 332 (Vorjahr T€ 256). Die verrechneten Aufwendungen betragen T€ 76 (Vorjahr T€ 15), die verrechneten Erträge betragen T€ 45 (Vorjahr T€ 33).

Die anderen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Bonitätsrisiken (T€ 1.986), Rückstellungen für ergebnisorientierte Vergütung und 14. Gehalt (T€ 636), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 171), Rückstellungen für Abschluß- und Prüfungskosten (T€ 105), Rückstellungen für Aufbewahrungskosten (T€ 70) sowie Rückstellungen für Resturlaube und Überstunden (T€ 51).

D. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Leasingerträge

Die Leasingerträge gliedern sich wie folgt:

2023
T€
2022
T€
Leasingerträge 134.089 124.374
Mietkauferlöse 27.820 47.015
Erlöse aus dem Abgang von Leasinggegenständen 11.243 9.971
173.152 181.360

2. Leasingaufwendungen

Die Leasingaufwendungen gliedern sich wie folgt:

2023
T€
2022
T€
Aufwendungen für verkaufte Leasinggegenstände 5.636 2.898
Aufwendungen für bezogene Dienstleistungen 9.471 10.001
Aufwendungen für bezogene Waren 27.769 46.979
42.876 59.878

3. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften

Die Zinserträge i. H. v. T€ 4.348 (Vorjahr T€ 3.276) beinhalten im Wesentlichen Zinserträge aus Mietkauf (T€ 3.489) sowie Zinserträge aus Anzahlungsvereinbarungen für Leasing- und Mietkaufobjekte (T€ 844).

4. Zinsaufwendungen

In den Zinsaufwendungen sind im Wesentlichen Aufwendungen aus der Refinanzierung über Blockdarlehen i. H. v. T€ 2.199 (Vorjahr T€ 507) enthalten.

Die sonstigen Zinsaufwendungen betragen T€ 229 (Vorjahr T€ 156). Diese beinhalten Zinsen für Tagesgelder i. H. v. T€ 159 sowie Zinsen für Pensionsrückstellungen i. H. v. T€ 70 (Vorjahr T€ 118).

5. Provisionsaufwendungen

Die Provisionsaufwendungen beinhalten gezahlte Vermittlungsprovisionen, überwiegend aus der Absatzfinanzierung von Kfz Werkstattausrüstung sowie Flurförderzeugen.

6. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Mahn- und Rücklastschrift-Gebühren i. H. v. T€ 120, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i. H. v. T€ 34, Kostenerstattungen i. H. v. T€ 69 sowie periodenfremden Ertrag i. H. v. T€ 69.

7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen beinhalten Personalaufwendungen sowie soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (T€ 5.125, Vorjahr T€ 4.908). Darüber hinaus beinhalten die anderen Verwaltungsaufwendungen hauptsächlich EDV-Kosten (T€ 1.197), Raumkosten und Gebäudemieten (T€ 348), Prüfungs- und Beratungskosten (T€ 303), Aufwendungen für Kostenumlagen (T€ 277), Kfz- und Reisekosten (T€ 205), Kosten für Werbung und Bewirtung (T€ 112), Versicherungen (T€ 30), Beiträge und Gebühren(T€ 26), Kosten im Rahmen des Geldverkehrs (T€ 21) sowie Kosten für Telefon und Porto (T€ 18).

8. Abschreibung auf das Leasingvermögen

Die Abschreibungen beinhalten die planmäßigen Abschreibungen i. H. v. T€ 8.755 für immaterielles Leasingvermögen (Vorjahr T€ 8.051) sowie T€ 103.708 für technische Anlagen, Maschinen und sonstige bewegliche Gegenstände (Vorjahr T€ 96.436).

9. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen i. H. v. T€ 116 (Vorjahr T€ 91) sind im Wesentlichen Kursverluste i. H. v. T€ 7, periodenfremde Aufwendungen i. H. v. T€ 94, nicht abzugsfähige Vorsteuer i. H. v. T€ 5 sowie Spenden i. H. v. T€ 10 enthalten.

10. Abschreibung und Wertberichtigung auf Forderungen sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Leasinggeschäft

Die Abschreibung und Wertberichtigung auf Forderungen sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Leasinggeschäft i. H. v. T€ 451 (Vorjahr Zuschreibung T€ 203) resultieren überwiegend aus der Risikovorsorge für Leasing- und Mietkaufverträge.

E. Zusätzliche Pflichtangaben

Die Sachanlagen bestehen in voller Höhe aus der Betriebs- und Geschäftsausstattung mit ihrem Buchwert von T€ 36 (Vorjahr T€ 86).

Die Angabe gemäß § 285 Nr. 17 HGB wurde nicht vorgenommen, da diese Angabe im Konzernabschluss der LBBW erfolgt. Nach § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angaben gemäß § 285 Nr. 9a+b HGB verzichtet.

Für die Vermögensgegenstände im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von T€ 70 (Vorjahr T€ 25). Diese wird bei der Gesellschaft durch eine ausreichend hohe Kapitalrücklage gedeckt.

Es bestehen andere Verpflichtungen in Form von unwiderruflichen Leasingzusagen i. H. v. T€ 74.426 (Vorjahr T€ 85.677). Dabei handelt es sich um Verträge mit Auftragseingang in 2023 oder früher, die erst 2024 oder später aktiviert werden.

Es bestehen zwei Mietverpflichtungen von monatlich gesamt € 21.662.

Seit 1. September 2007 besteht ein Dienstleistungs- und Nutzungsüberlassungsvertrag inkl. Ergänzungsvereinbarungen und Nachträge mit einem verbundenen Unternehmen für die technische Ausstattung der Arbeitsplätze. Die monatliche Verpflichtung beträgt € 19.196.

Für zwölf Fahrzeuge bestehen Leasingverpflichtungen i. H. v. monatlich netto € 7.369. Von den Gesamtleasingverpflichtungen haben € 67.756,40 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, € 55.623,87 von über einem bis fünf Jahre.

Angaben zur Belegschaft

Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten (ex Geschäftsführung) lag im Geschäftsjahr bei 48 Mitarbeitern (Vorjahr: 46). Von den Beschäftigten waren 33 weiblich und 15 männlich (davon zwei Gruppenleiter und eine Gruppenleiterin).

Angaben gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG

Zum Bilanzstichtag bestanden gegenüber der Gesellschafterin SüdLeasing GmbH Verbindlichkeiten i. H. v. T€ 333 (Vorjahr Forderungen T€ 296), die in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen werden.

Des Weiteren besteht gegenüber der Gesellschafterin SüdLeasing GmbH eine Verbindlichkeit i. H. v. T€ 6.447.917,84 (Vorjahr T€ 11.662) aus dem Ergebnisabführungsvertrag, die ebenfalls in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen wird. Weitere Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin SüdLeasing GmbH bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage waren nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht zu verzeichnen

Sonstige Angaben

Geschäftsführer:

Markt: Herr Jürgen Helbling, Betriebswirt, Ludwigsburg

Frau Karin Reutter, Betriebswirtin, Esslingen (seit 01.01.2024, zuvor Generalbevollmächtigte)

Marktfolge: Herr Sascha Krebs, Betriebswirt, Stuttgart

Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der ALVG Anlagenvermietung GmbH wird nach § 285 Nr. 14 sowie Nr. 14a HGB in den Konzernabschluss der Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim und Mainz, einbezogen.

Der Konzernabschluss der Landesbank Baden-Württemberg wird in elektronischer Form beim Bundesanzeiger eingereicht und auf dessen Internetseite bekannt gemacht.

 

Stuttgart, 20. Februar 2024

Sascha Krebs

Karin Reutter

Jürgen Helbling

Anlagespiegel für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Leasingvermögen
1. Immaterielles Leasingvermögen 43.695.083,81 9.546.237,60 0,00 10.761.546,40 42.479.775,01
2. Technische Anlagen, Maschinen und
sonstige bewegliche Gegenstände 538.407.772,38 103.381.849,38 17.915.751,80 105.672.216,35 554.033.157,21
3. Geleistete Anzahlungen 17.915.751,80 24.530.401,67 17.915.751,80 0,00 24.530.401,67
600.018.607,99 137.458.488,65 0,00 116.433.762,75 621.043.333,89
II. Immaterielle Anlagewerte
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.927.322,72 0,00 0,00 0,00 1.927.322,72
2. Geleistete Anzahlungen 71.690,00 103.863,80 0,00 0,00 175.553,80
1.999.012,72 103.863,80 0,00 0,00 2.102.876,52
III. Sachanlagen 271.058,45 1.520,47 0,00 0,00 272.578,92
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Zuschreibungen
31.12.2023
I. Leasingvermögen
1. Immaterielles Leasingvermögen 19.787.848,63 8.754.491,66 10.045.066,14 0,00 18.497.274,15
2. Technische Anlagen, Maschinen und
sonstige bewegliche Gegenstände 254.113.861,45 103.895.852,24 100.757.037,81 0,00 257.252.675,88
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
273.901.710,08 112.650.343,90 110.802.103,95 0,00 275.749.950,03
II. Immaterielle Anlagewerte
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 967.594,72 328.728,00 0,00 0,00 1.296.322,72
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
967.594,72 328.728,00 0,00 0,00 1.296.322,72
III. Sachanlagen 184.937,45 51.454,47 0,00 0,00 236.391,92
Restbuchwerte
31.12.2022
31.12.2023
I. Leasingvermögen
1. Immaterielles Leasingvermögen 23.907.235,18 23.982.500,86
2. Technische Anlagen, Maschinen und
sonstige bewegliche Gegenstände 284.293.910,93 296.780.481,33
3. Geleistete Anzahlungen 17.915.751,80 24.530.401,67
326.116.897,91 345.293.383,86
II. Immaterielle Anlagewerte
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 959.728,00 631.000,00
2. Geleistete Anzahlungen 71.690,00 175.553,80
1.031.418,00 806.553,80
III. Sachanlagen 86.121,00 36.187,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ALVG Anlagenvermietung GmbH, Stuttgart

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ALVG Anlagenvermietung GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALVG Anlagenvermietung GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 20. Februar 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Marijan Nemet, Wirtschaftsprüfer

Nicole Geysel, Wirtschaftsprüferin

Feststellung des Jahresabschlusses gemäß § 328 Abs. 1a Satz 1 HGB

Der Jahresabschluss der ALVG Anlagenvermietung GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde am 12. März 2024 festgestellt.

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Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

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  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
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