SSW-Trading GmbHOststeinbekJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024der SSW-Trading GmbHI. Grundlagen der Gesellschaft Der Fokus der Geschäftstätigkeit der SSW-Trading GmbH (nachfolgend kurz SSWHH) liegt auf dem vollautomatisierten Handel mit Finanzinstrumenten für eigene Rechnung mittels eigens entwickelter algorithmischer Handelsstrategien an diversen Handelsplätzen inner- und außerhalb Europas. SSWHH verfügt seit dem 25. Oktober 2021 über die Erlaubnis zur Erbringung von Hochfrequenzhandel sowie Eigengeschäft gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 10 d) Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) und § 15 Abs. 3 WpIG. SSWHH wird in den handelsrechtlichen Konzernabschluss der SSW Holding GmbH (nachfolgend kurz SSWHC), mit Sitz in Oststeinbek mittels Vollkonsolidierung einbezogen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen An den Finanzmärkten ist das Jahr 2024 nochmals ruhiger gewesen als das im Vergleich zur Corona-Krise ohnehin schon ruhige Vorjahr. Zwar ist die geopolitische Lage aktuell so krisenbehaftet wie seit Jahrzehnten nicht, aber an den Finanzmärkten schlagen dennoch nur wenig Impulse durch. Dementsprechend ist die Volatilität auf dem niedrigsten Niveau seit Jahren, wie beispielsweise der Volatilitätsindex VDAX-New der Deutschen Börse zeigt. Die globalen Handelsvolumina sind hingegen recht stark um 14% gestiegen (Europe +6%, Emerging Markets +7%, APAC ex China + 26%, Amerika +16%) 1 und auch die weltweiten Aktien-Indizes sind teilweise sehr deutlich gestiegen; selbst der DAX hat im Jahresverlauf um ca. 18% zugelegt, obwohl Konjunkturprognosen für die deutsche Wirtschaft lediglich ein Wachstum von 0,1% für 2025 vorhersagen. 2 1 Vgl. BofA Market Structure Research November 2024. 2 Vgl. Pressemitteilung IW Köln vom 05.12.2024. 2. Geschäftsverlauf Die etablierte flexible Ablauforganisation innerhalb von SSWHH hat in 2024 ihre Leistungsfähigkeit bewiesen. Die unterjährig identifizierten Projektziele im Bereich der Business Expansion sowie der Qualitätssteigerung wurden erreicht. Insbesondere konnte die Leistungsfähigkeit der im SSW Konzern eingesetzten internen Handelssoftwareprodukte sowie Handelsalgorithmen durch die im Berichtsjahr umgesetzten Projektarbeiten weiter verbessert werden. Durch die Entwicklung neuer Handelsansätze bzw. -strategien über die verschiedenen Assetklassen von SSWHH hinaus, konnte die Diversifizierung der Ertragsquellen weiter vorangetrieben werden. Die geo- und sicherheitspolitischen Entwicklungen wurden selbstverständlich eng verfolgt, führten aber letztlich zu relativ wenig Impulsen, so dass die Marktbedingungen im Geschäftsjahr 2024 insgesamt als sehr stabil wahrgenommen wurden. Aufsichtsrechtliche Anforderungen wurden stets eng verfolgt und mit entsprechenden Umsetzungen fortlaufend sichergestellt. Großes Augenmerk wurde dabei insbesondere auf sich mögliche Änderungen des Eigenmittelbedarfs gelegt, welches sich im Geschäftsjahr 2026 infolge der FRTB-Umsetzung auf SSWHH auswirken könnte. Gegenwärtig wird nicht mit gravierenden Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeiten von SSWHH gerechnet. Wie in den Vorjahren engagierte sich SSWHH auch im Geschäftsjahr 2024 im Verband der europäischen Eigenhändler (FIA EPTA) für transparente, faire und sichere Rahmenbedingungen für den Handel von Finanzinstrumenten. Die Unternehmenssteuerung durch das Management erfolgt anhand von entsprechenden KPIs. Neben betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, wie z.B. das tägliche Handelsergebnis, werden aufsichtsrechtliche Eigenmittel- sowie Margin-Anforderungen laufend überwacht. Der Nettoertrag des Handelsbestands liegt mit EUR 24,6 Mio. (Vorjahr: EUR 16,3 Mio.) insgesamt deutlich über dem Vorjahr. Durch den Anstieg im Nettoertrag des Handelsbestands konnte das Ergebnis vor Steuern bei leicht gesunkenen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr deutlich von EUR -2,8 Mio. auf 7,8 Mio. gesteigert werden. Die Beschäftigtenanzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr verringert, so dass zum Bilanzstichtag 82 (Vorjahr: 90) vollzeitäquivalente Mitarbeiter (FTE) sowie 2 (Vorjahr: 2) Auszubildende beschäftigt waren. 3. Ertragslage Die Ertragslage hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
Der Nettoertrag des Handelsbestands, welcher den Erfolg der operativen Tätigkeit darstellt, verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 16,3 Mio. um EUR 8,3 Mio. auf EUR 24,6 Mio. Damit überstieg der Nettoertrag des Handelsbestands deutlich die Erwartungen. Dies ist im Wesentlichen auf die Optimierung der Handelsansätze- bzw. -strategien über die verschiedenen Assetklassen zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2024 sind deutliche Verringerungen im Verwaltungsaufwand zu verzeichnen. Dies begründet sich in Effizienzsteigerungen entlang der Wertschöpfungskette. Dadurch konnten EUR 0,3 Mio. Einsparungen im Bereich der Personalaufwendungen als auch EUR 0,5 Mio. Sachkostenverringerungen erzielt werden. Der Anteil der Personalaufwendungen am Verwaltungsaufwand stieg passiv von Vorjahr 48,2 % auf 48,8 %. Das sonstige Ergebnis beinhaltet insbesondere Intercompany-Erträge, darunter auch die erfolgreiche konzerninterne Lizenzierung der Handelssoftware als auch der Handelsalgorithmen, Forschungszulagen für vorausgegangene Geschäftsjahre sowie Abschreibungen auf Sachanlagen und hat sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 0,4 Mio. um EUR 1,5 Mio. auf EUR 1,9 Mio. verbessert. Die Zuführung zum Sonderposten ("Fonds für allgemeine Bankrisiken") macht im Geschäftsjahr 2024 EUR 1,1 Mio. aus, während im Vorjahr eine Auflösung des Sonderpostens vorgenommen wurde. Die Zuführung zum Sonderposten nach § 340e Abs. 4 Nr. 4 HGB erfolgte, da die Nettoerträge des Handelsbestands den Durchschnitt der letzten fünf Jahre übersteigen. Für interne Steuerungszwecke wird die Dotierung als Teil der Ergebnisverwendung und Erhöhung des wirtschaftlichen Eigenkapitals erachtet. Infolge des gestiegenen Ergebnisses vor Steuern (EUR 7,8 Mio.; Vorjahr EUR -4,0 Mio.) unter Berücksichtigung des körperschaftsteuerlichen Verlustrücktrags sowie latenter Steuern erhöhte sich der Ertragsteueraufwand von EUR -0,8 Mio. auf EUR 1,3 Mio., so dass ein Jahresüberschuss von EUR 5,4 Mio. nach einem Jahresfehlbetrag im Vorjahr von EUR 1,9 Mio. erzielt wurde. 4. Vermögenslage Die wesentlichen Bilanzposten haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 115,7 Mio. um EUR 0,2 Mio. auf EUR 115,9 Mio. erhöht. Hierfür maßgeblich sind die Erhöhungen der Forderungen an Kreditinstitute (EUR 6,1 Mio.) und der Anstieg des wirtschaftlichen Eigenkapitals infolge des positiven Jahresergebnisses (EUR 6,6 Mio.), welchen im Wesentlichen die Verringerungen im aktiven und passiven Handelsbestand um EUR 5,2 Mio. bzw. EUR 4,8 Mio. sowie die Reduktion der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um EUR 2,7 Mio. gegenüberstehen. Die Bilanzstruktur ist geprägt durch den aktiven und passiven Handelsbestand sowie die Forderungen an bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Zusammen spiegeln diese Positionen die operative Tätigkeit wider und machen mehr als 95% der Aktivseite der Bilanz zu den jeweiligen Stichtagen aus. Im Handelsbestand werden die im Rahmen der Handelstätigkeit zum Bilanzstichtag gehaltenen Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesen. In den Forderungen an bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden positive sowie negative Salden an Zahlungsmitteln bei den Clearern bzw. Brokern, Forderungen und Verbindlichkeiten aus noch nicht abgerechneten Wertpapierverkäufen und -käufen sowie Forderungen gegenüber sonstigen Banken ausgewiesen. Die Aufteilung bzw. Steuerung der Liquidität bei den Clearern bzw. Brokern und der sonstigen Banken erfolgt auf Basis der von den Clearern bzw. Brokern geforderten Margin-Anforderungen, die sich aus den bei den jeweiligen Clearern bzw. Brokern gehaltenen Finanzinstrumenten ergeben. Das wirtschaftliche Eigenkapital wird im Wesentlichen zur Finanzierung des Handelsbestandes verwendet. Der auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesene Sonderposten bzw. Fonds für allgemeine Bankrisiken dient ausschließlich der gesetzlich vorgeschriebenen Risikoabschirmung und hat Eigenkapitalcharakter, weswegen diese Position in der Darstellung dem wirtschaftlichen Eigenkapital hinzugerechnet wird. Infolgedessen und aufgrund des positiven Ergebnisses der normalen Geschäftstätigkeit steigt das wirtschaftliche Eigenkapital um 20,4% an. Der Anstieg der Rückstellungen geht insbesondere auf erhöhte Rückstellungen für Leistungsprämien sowie Steuerrückstellungen zurück. 5. Finanzlage Durch eine wirtschaftliche Eigenkapitalausstattung inkl. Sonderposten in Höhe von insgesamt EUR 39,0 Mio. (Vorjahr: EUR 32,4 Mio.) bzw. 33,6% (Vorjahr: 28,0%) der Bilanzsumme stehen SSWHH ausreichend Eigenmittel zur Verfügung. Darüber hinaus werden für die Finanzierung des Handelsbestands im branchenüblichen Rahmen kurzfristige Verbindlichkeiten bei Clearern bzw. Brokern (Kreditinstituten) aufgenommen. Das Anlagevermögen wird fristenkongruent durch Fremdkapital sowie Eigenkapital refinanziert. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel im Anhang dargestellt. Aufgrund der weltweiten Aktivitäten bestehen zum Bilanzstichtag Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung, die im Zusammenhang mit entsprechenden Handelsbeständen bestehen. Im Rahmen des Währungsmanagements werden mögliche Fremdwährungsrisiken aktiv gesteuert und vor allem durch ein natürliches Hedging beseitigt. Die Liquidität von SSWHH war jederzeit gewährleistet und es wurden alle Zahlungsverpflichtungen stets fristgerecht erfüllt. Neben den Forderungen an Kreditinstituten reduziert um die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, kann auch der Handelsbestand aufgrund der kurzfristigen Veräußerbarkeit über Börsen umgehend in Zahlungsmittel umgewandelt werden. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht SSWHH wird das Geschäftsjahr 2025 nutzen, um das eigene Geschäftsmodell an den nach wie vor instabilen Märkten auszurichten. Durch die herrschenden geopolitischen Konflikte ist die Marktentwicklung primär impulsgetrieben. Für SSWHH gilt es hierbei, von denen sich daraus ergebenen Dynamiken zu profitieren. Dabei steht der Ausbau des bestehenden Handels sowie die Optimierung der organisatorischen Aufbau- und Ablauforganisation im Fokus. Grundsätzlich werden weiterhin keine signifikanten Auswirkungen auf den innerbetrieblichen Ablauf von SSWHH erwartet. Im Geschäftsjahr 2025 soll weiterhin in die Skalierung des Handels insbesondere durch Erschließung neuer Marktsegmente investiert werden. Daneben sollen bestehende Erlöspotenziale durch gezielten Einsatz und Weiterentwicklung von KI basierten Handelsstrategien ausgebaut werden. Wie in den Vorjahren wird SSWHH im Jahr 2025 im Wesentlichen eigenfinanziert sein und lediglich kurzfristige Inanspruchnahmen von Krediten zur kurzfristigen Finanzierung des Handelsbestands vornehmen. Somit sind Veränderungen am Finanzierungs- und Zinsmarkt von untergeordneter Bedeutung. Grundsätzlich ist das Geschäftsmodell aufgrund einer hohen Abhängigkeit von exogenen Faktoren hinsichtlich der genauen Ergebnisentwicklung nur bedingt planbar. Die Ergebnisplanung wird daher über verschiedene interne Modellierungsszenarien abgeleitet. Als Eckpfeiler wird die Kostenbasis so gesteuert, dass auch unter sich verschlechternden Marktbedingungen und einer weiteren Verschärfung des Wettbewerbs unter normalen Umständen keine negativen Jahresergebnisse erzielt werden sollten. Im Vergleich zur letztjährigen Prognose lässt sich festhalten, dass das erzielte Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von EUR 7,8 Mio. deutlich oberhalb des angestrebten Zielwertes liegt und damit die in Geschäftsjahr 2023 eingeleiteten Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden konnten. Die Fokussierung auf ertragsstarke Märkte als auch die konsequente Ausrichtung der innerbetrieblichen Abläufe auf Effizienz werden fortgesetzt. Parallel werden die weltweiten Märkte permanent auf neue Handelschancen analysiert und bei sich bietenden Opportunitäten diese konsequent genutzt. Die Planung antizipert für das Jahr 2025 ceteris paribus unveränderte Marktbedingungen. SSWHH erwartet dabei auf Basis der auf verschiedene Regionen diversifizierten Handelsaktivitäten wachsende Netto-Handelserträge gegenüber dem Vorjahr. Dies begleitet von stabilem Kostenpositionen führt zu einem weiteren Ausbau des Ergebnisses der normalen Geschäftstätigkeit im oberen einstelligen Millionenbereich. 2. Risikobericht Risikomanagementsystem Dem Risikomanagement von SSWHH liegt die jährlich aktualisierte Risikostrategie zugrunde. Sie berücksichtigt das besondere Geschäftsfeld, den Betrieb vollautomatisierter Handelsstrategien für Instrumente verschiedener Anlageklassen, durch Festlegung entsprechender Risikogrundsätze, Key Risk Indicators sowie ruinös wirkender Einzelrisiken. Letztere unterliegen stets einer besonderen Beobachtung und fließen über das operationelle Risiko bzw. das Marktpreisrisiko in die Betrachtung der Risikotragfähigkeit ein. Die Operationalisierung der Risikostrategie erfolgt primär in der Verantwortung der Risikomanagementfunktion. Weitere risikobegrenzende Parametrisierungen verantwortet die jeweilige Handelseinheit. Darüber hinaus wird zum Management der Risiken das "Three Lines Modell" eingesetzt. Vorrangiges Ziel des Risikomanagements ist die Abdeckung aller eingegangenen Risiken mit den zur Verfügung stehenden Mitteln (Risikotragfähigkeit). Hierzu wird ein klassischer Risikomanagementkreislauf eingesetzt. Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur werden die identifizierten und standardisiert bewerteten Risiken zu Risikokategorien für die weitere Steuerung zusammengefasst. Wesentliche Risikokategorien werden quantitativ bewertet und gesamthaft in die Risikotragfähigkeitsbetrachtung einbezogen. Darüber hinausgehende Risiken werden auf Basis individueller Kennziffern bzw. Steuerungsprozesse berücksichtigt. Die Betrachtung der Risikotragfähigkeit erfolgt in einer normativen und einer ökonomischen Sichtweise. In der normativen Sichtweise werden die regulatorischen Vorgaben der Investment Firm Regulation (nachfolgend kurz IFR) angewendet. Die anhand der K-Faktoren ermittelten Risiken (Risikoquantifizierung) sind vollständig durch Eigenmittel (Risikodeckungspotenzial) abzudecken. Bei der internen Betrachtung wird ein zusätzlicher Sicherheitsaufschlag berücksichtigt. In der ökonomischen Sichtweise wird ein modifiziertes Eigenkapital als Risikodeckungspotenzial herangezogen. Im Rahmen der Risikotragfähigkeitsermittlung erfolgt eine anteilige Zuweisung je wesentlicher Risikoart mit Ausnahme des Liquiditätsrisikos. Aufgrund seiner Eigenart kann dieses nicht sinnvoll durch das Risikodeckungspotenzial begrenzt werden und wird daher durch anderweitige Limitierungen überwacht. Marktpreisrisiken und operationelle Risiken werden mittels modifizierter IFR bzw. CRR-Ansätze, Adressenausfallrisiken anhand eines Expected Loss-Ansatzes gemessen. In der Gegenüberstellung darf das Risikodeckungspotenzial in Summe nicht von den gemessenen Risiken überschritten werden. Die Risikotragfähigkeit wird in der ökonomischen Sichtweise täglich und in der normativen Sichtweise monatlich überwacht. Ergeben sich aus der täglichen Überwachung etwaige Hinweise auf eine kritische Situation, wird die normative Sichtweise in kürzerem Abstand ermittelt und berücksichtigt. Die verschiedenen operativen Limitierungen werden durch Vorgaben zur Implementierung risikobegrenzender Parametrisierungen ergänzt. Die Umsetzung erfolgt in der Regel in speziellen Bereichen der hausintern entwickelten Systeme zum Betrieb des algorithmischen Handels. Diese Systeme bilden neben der Limitierung bzw. Risikobegrenzung gleichzeitig auch die in der Regel vollautomatisierte Risikomessung und -überwachung sowie teilweise die entsprechenden Berichterstattungen ab. Während die zusammenfassende Überwachung der Risikotragfähigkeit mit der zugehörigen Berichterstattung durch die Risikomanagementfunktion erfolgt, werden fortlaufende (real-time) bzw. tägliche Informationsaufbereitungen durch die eingesetzten Systeme über definierte Kanäle wie Dashboards oder Push-Benachrichtigungen direkt bereitgestellt. Stress-Szenarien sowie Validierungen werden der quartalsweisen Berichterstattung ergänzt. Risikokategorien Zu den wesentlichen Risikokategorien gehören das Marktpreisrisiko, das operationelle Risiko, das Adressenausfallrisiko und das Liquiditätsrisiko. Das Marktpreisrisiko stellt die bedeutendste Risikokategorie dar. Dabei werden die Ausprägungen Kursrisiko, Währungsrisiko und Zinsänderungsrisiko betrachtet. Durch die verfolgten algorithmischen Handelsansätze wird das dominierende Kursrisiko an verschiedenen Stellen und in hohem Maße technisch unterstützt adressiert. Die Steuerung obliegt grundsätzlich der Handelseinheit. Sie beeinflusst das Handelsverhalten über die zuvor beschriebenen risikobegrenzenden Parametrisierungen. Darüber hinaus optimiert sie das Verhalten der eingesetzten algorithmischen Handelsstrategien durch eine Vielzahl von dynamischen sowie statischen Parametern. Überwachungsstrategien, deren Aktivierung zwingende Voraussetzung für einen Betrieb der Handelsstrategien ist, stellen die Einhaltung des Key Risk Indicators sicher. Darüber hinaus wird die Einhaltung des zugewiesenen Anteils am Risikodeckungspotenzial täglich durch die Risikomanagementfunktion überwacht. Gleiches gilt für das eingesetzte Post-Trade-Risk-Modul. Aufgrund der Eigenart des betriebenen Geschäftsmodells sind die operationellen Risiken ebenfalls von besonderer Bedeutung. Sie umfassen die Ausprägungen IT-Risiko, Prozess-Risiko und sonstige Risiken. Den mit dem Betrieb von algorithmischen Handelsstrategien einhergehenden technischen Risiken sowie Gefahren infolge fehlerhafter Steuerung bzw. Überwachung wird durch eine Vielzahl von Sicherungsmechanismen begegnet. Ein zentrales Kernelement stellt dabei das Systemsetup als solches dar, welches den Betrieb von Handelsstrategien nur bei aktivierten Sicherungs- und Überwachungssystem(teil)en ermöglicht. Unterjährige Verlustereignisse werden bei Überschreitung eines Schwellenwertes in einer Datenbank erfasst, bewertet und analysiert. Ergänzend zu den zuvor beschriebenen Sicherungsmechanismen sind weitere risikoreduzierende Prinzipien in der Aufbau- und Ablauforganisation verankert. Weitere, in der Risikoinventur identifizierte kritische Risiken werden von den betroffenen Einheiten durch entsprechende Maßnahmen mit laufender Überwachung adressiert. Die Einhaltung des zugewiesenen Anteils am Risikodeckungspotenzial wird durch die Risikomanagementfunktion überwacht. Das Liquiditätsrisiko wird in die Ausprägungen Refinanzierungsrisiko und Terminrisiko unterteilt. Die Limitierung und Überwachung erfolgt unter anderem über die aufsichtsrechtlichen Liquiditätsanforderungen sowie eine umfassende Liquiditätsplanung. Daneben wird täglich die sogenannte Nettoliquidität ermittelt, womit die Liquidität zur Erfüllung der jeweiligen Margin-Anforderungen gesteuert wird. Beim Adressenausfallrisiko werden die Ausprägungen Kontrahentenrisiko, Emittentenrisiko und Abwicklungsrisiko betrachtet. Die Adressenausfallrisiken werden auf Basis einer Expected Loss-Betrachtung der einzelnen Geschäftspartner gesteuert und überwacht. Aufgrund des Geschäftsmodells besteht ein nicht vermeidbares Konzentrationsrisiko bei den zur Abwicklung der Handelsgeschäfte eingesetzten Banken. Die Einhaltung der einzelnen Adresslimitierungen sowie des zugewiesenen Anteils am Risikodeckungspotenzial wird von der Risikomanagementfunktion überwacht. Die sonstigen Risikoarten, die im Rahmen der Risikoinventur identifiziert und als nicht wesentlich eingestuft wurden, werden durch die jeweiligen Risikoträger adressiert. Gleiches gilt für die nicht bedeutsamen Ausprägungen bei wesentlichen Risikoarten, soweit sie anwendbar sind. Gesamtbild der Risikolage Bestandsgefährdende Risiken oder Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Ertrags- oder Liquiditätslage haben können, sind für das laufende Jahr nicht ersichtlich. Die Risikolage für das abgelaufene Geschäftsjahr ist nach unserer Bewertung als unverändert stabil zu bewerten. Die Liquidität war stets ausreichend vorhanden. 3. Chancenbericht SSWHH ist sowohl organisatorisch als auch technologisch sehr gut aufgestellt, um auch im kommenden Jahr jederzeit auf mögliche Impulse an den Handelsplätzen reagieren zu können. Einschränkungen auf den operativen Geschäftsbetrieb oder nennenswerte Handelsausfälle sind nicht zu erwarten. Wie in den vergangenen Jahren liegt ein Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit von SSWHH in der weiteren Optimierung der Parametrisierung der Handelsstrategien. Nachweislich sind die quantitativen Analysetätigkeiten ein entscheidender Aspekt für die Wettbewerbsfähigkeit von SSWHH. Durch die permanente Professionalisierung, sowie der geplanten weiteren Skalierung der Methodiken, insbesondere in dem Bereich der Künstlichen Intelligenz, entstehen Chancen, die Handelsqualität auf den angeschlossenen Märkten deutlich zu heben. Um diese Ertragskraft zu heben, sind auch im Geschäftsjahr weitere Investitionen auf diesem Gebiet beabsichtigt. Dies umfasst zum einen Personalentwicklungsmaßnahmen und zum anderen den Einsatz von neuen KI-Technologien. In der Summe finden damit KI-unterstützte Prozesse in einer Vielzahl an operativen Entscheidungen im Rahmen des Geschäftsbetriebes statt. Ein zusätzlicher Produktivitätsgewinn ist zudem dadurch zu erwarten, dass diese Analysetätigkeiten in eine Vervollständigung der Systemlandschaft eingebettet werden, was insbesondere durch die immer tiefgreifendere Integration von Cloud-Services geschieht. Auf diese Weise werden sowohl Research als auch die operativen Tätigkeiten gestärkt und ineinander integriert. Unabhängig davon wird die Skalierung der Handelsstrategien auf bisher nicht angebundene Märkte oder bisher nicht gehandelte Produkte weiter vorangetrieben. Neben den Eigenhandelsaktivitäten wird dazu auch die Komponente der Lizenzierung von Handelssoftware als auch Handelsalgorithmen durch SSWHH an Konzerngesellschaften weiter ausgebaut. In der Summe führt dies zu einer breiteren Aufstellung der Geschäftstätigkeiten. Die aktuellen Entwicklungen begründen geopolitisch getrieben weiterhin hohe Unsicherheiten auch in den makroökonomischen Faktoren. Trotz dieser auch weiterhin hohen Dynamik sieht SSWHH, dass sich neue Handelspotentiale durch neue Marktimpulse ergeben werden. Diese Einschätzung ist darin begründet, dass SSWHH über ausschließlich standardisierte und über quantitative Methodiken parametrisierte Handelsstrategien agiert. Der Großteil der Erlöse von SSWHH wird auch im kommenden Geschäftsjahr aus dem börslichen Handel in den Regionen Europa und Asien kommen. SSWHH ist gut aufgestellt, um die Profitabilität weiter zu steigern und ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit im oberen einstelligen Millionenbereich zu erzielen. SSWHH verfolgt regulatorische Veränderungen und entsprechende Anpassungen der Marktmikrostrukturen in enger Zusammenarbeit mit den einzelnen Handelsplätzen und Geschäftspartnern. Daraus potenziell resultierende Chancen werden intern fortlaufend analysiert und auf die Umsetzbarkeit hin geprüft. Daher sieht sich SSWHH mit den geschaffenen Strukturen und den zur Verfügung stehenden Ressourcen auch für die anstehenden Herausforderungen strategisch gut gerüstet und blickt optimistisch in die Zukunft.
Oststeinbek, den 27. Februar 2025 SSW-Trading GmbH gez. Dr. Reto Gregory-Petersen gez. Thorsten Geier Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva
Bilanz zum 31. Dezember 2024Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024der SSW-Trading GmbHI. Allgemeine Angaben Die SSW-Trading GmbH (nachfolgend kurz SSWHH oder Gesellschaft), mit Sitz in Oststeinbek, ist im Registergericht Lübeck, in Schleswig-Holstein, unter der Handelsregisternummer HRB 7869 HL eingetragen. SSWHH verfügt seit dem 25. Oktober 2021 über die Erlaubnis zur Erbringung von Hochfrequenzhandel sowie Eigengeschäft gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 10 d) Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) und § 15 Abs. 3 WpIG. Daher wurde der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 von SSWHH neben den allgemeinen für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzesbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes zudem unter Berücksichtigung der für Institute geltenden Vorschriften des HGB, dem WpIG und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Nach § 340 Abs. 4a HGB in Verbindung mit § 340a Abs. 1 HGB hat die Gesellschaft die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften anzuwenden. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt entsprechend § 2 RechKredV nach Formblatt 1 und 3. Vom Wahlrecht des § 265 Abs. 8 HGB wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit Gebrauch gemacht. Dieses Wahlrecht wurde analog auf die in den Formblättern vorgesehenen "davon-Vermerke" angewandt. SSWHH wird in den handelsrechtlichen Konzernabschluss der SSW Holding GmbH (nachfolgend kurz SSWHC), mit Sitz in Oststeinbek, eingetragen im Amtsgericht Lübeck unter der Handelsregisternummer HRB 19488 HL, mittels Vollkonsolidierung einbezogen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Vermögensgegenstände und Schulden sind nach den Vorschriften der §§ 252 ff. HGB in Verbindung mit den Vorschriften der §§ 340 ff. HGB bewertet. Die Barreserve und die Forderungen an Kreditinstitute werden zu Nennwerten angesetzt. Die Finanzinstrumente des Handelsbestands werden in der Bilanz im Posten Handelsbestand auf der jeweiligen Seite der Bilanz ausgewiesen. Finanzinstrumente des Handelsbestands werden nach den Regeln des § 340e Abs. 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert abzüglich eines Risikoabschlags bewertet. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Marktpreis. Soweit kein aktiver Markt besteht, anhand dessen sich der Marktpreis ermitteln lässt, ist der beizulegende Zeitwert mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden zu bestimmen. Lässt sich der beizulegende Zeitwert weder an einem aktiven Markt noch nach einer anerkannten Bewertungsmethode ermitteln, sind die Anschaffungskosten fortzuführen. Die Gesellschaft hat die Finanzinstrumente des Handelsbestands zum Bilanzstichtag fast ausschließlich anhand von Marktpreisen bewertet. Individuelle Bewertungsmethoden wurden nicht angewandt. In Einzelfällen existierte für einzelne Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag kein aktiver Markt mehr. Diese Finanzinstrumente wurden in der Regel mit einem beizulegenden Wert am Abschlussstichtag in Höhe von Null bewertet, so dass diese vollständig abgeschrieben wurden. Der zu bildende Risikoabschlag wird auf Basis des Portfolioansatzes ermittelt. Die Höhe des Risikoabschlags berechnet sich dabei aus der Differenz zwischen den nicht realisierten Gewinnen und den nicht realisierten Verlusten aller im Portfolio enthaltenen Finanzinstrumente (vgl. IDW RS BFA 2 Tz. 55). Der vorgenommene Risikoabschlag trägt damit den Ausfallwahrscheinlichkeiten der realisierbaren Gewinne Rechnung. Sowohl das Bewertungsergebnis als auch der Risikoabschlag werden bei den Bilanzposten entsprechend berücksichtigt. Die immateriellen Anlagewerte und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um die planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibung angesetzt. Die Abschreibungen werden unter Beachtung der Nutzungsdauer des Vermögensgegenstandes linear vorgenommen. Etwaige Zuschüsse werden aktivisch abgesetzt. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren, beweglichen und selbstständig nutzbaren Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800 nicht übersteigen. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten aus Leerverkaufspositionen werden unter dem Posten Handelsbestand auf der Passivseite ausgewiesen. In den Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und ungewisse Verbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden gemäß § 256a HGB zu Devisenkassamittelkursen an den Bilanzstichtagen umgerechnet. Auf die Bilanzposten entfallende Zinsabgrenzungen werden ebenfalls in den jeweiligen Posten ausgewiesen. Stückzinsen sind in den entsprechenden Posten, jedoch nicht als Bestandteil der Anschaffungskosten erfasst. Negative Zinsen auf Bankguthaben werden unter den Zinsaufwendungen ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Forderungen an Kreditinstitute und sonstige Vermögensgegenstände Fristengliederung der Bilanzposten nach Restlaufzeiten:
Die Forderungen an Kreditinstitute betreffen Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 43.517 (Vorjahr: TEUR 37.202) sowie mit TEUR 5.018 (Vorjahr: TEUR 5.215) Forderungen aus noch nicht abgerechneten Wertpapiergeschäften. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind mit einem Betrag von TEUR 1.124 (Vorjahr: TEUR 119) Forderungen aus der konzerninternen Leistungsverrechnungen enthalten, während im Vorjahr mit einem Betrag von TEUR 1.382 Körperschaftsteuerrückforderungen sowie Forderungen aus Gewerbesteuerüberzahlung von TEUR 253 enthalten waren. Darüber hinaus ist in den sonstigen Vermögensgegenständen ein der Gesellschafterin gewährtes kurzfristiges Darlehen in Höhe von TEUR 1.800 (Vorjahr: TEUR 2.000) und die daraus entstandenen Zinsansprüche in Höhe von TEUR 137 (Vorjahr: TEUR 25) enthalten. 2. Handelsbestand Zum Bilanzstichtag ist der aktive Handelsbestand wie folgt aufzugliedern:
Der Handelsbestand besteht aus börsenfähigen und börslich gehandelten Aktien, Schuldverschreibungen, Exchange Traded Products, Futures sowie Optionen. Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB wurden nicht gebildet. Ein Risikoabschlag war wie bereits im Vorjahr auch im Geschäftsjahr 2024 nicht zu bilden. Zum Bilanzstichtag sind im Handelsbestand Zinsforderungen aus Schuldverschreibungen in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 71) auf der Aktivseite ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag ist der passive Handelsbestand wie folgt aufzugliedern:
3. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und sonstige Verbindlichkeiten Fristengliederung der Bilanzposten nach Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich aus täglich fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 30.641 (Vorjahr: TEUR 25.084) und Verbindlichkeiten aus noch nicht vollständig abgerechneten Wertpapiergeschäften in Höhe von TEUR 3.473 (Vorjahr: TEUR 11.740) zusammen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind mit einem Betrag von TEUR 501 (Vorjahr: TEUR 453) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, mit TEUR 329 (Vorjahr: TEUR 264) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus konzerninternen Leistungsverrechnungen sowie mit TEUR 118 (Vorjahr: TEUR 152) Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer enthalten. 4. Rückstellungen Die anderen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.431 (Vorjahr: TEUR 1.011), ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 542 (Vorjahr: TEUR 529) sowie Drohverluste in Höhe von TEUR 185 (Vorjahr: TEUR 247). 5. Fonds für allgemeine Bankrisiken SSWHH ist gemäß § 340e Abs. 4 HGB verpflichtet, dem Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB jährlich 10 % der Nettoerträge des Handelsbestands zuzuführen. Der Posten darf nach § 340e Abs. 4 Satz 2 HGB bei SSWHH zum Ausgleich von Nettoaufwendungen des Handelsbestands, eines Jahresfehlbetrages, soweit er nicht durch einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr gedeckt ist, eines Verlustvortrages, soweit er nicht durch einen Jahresüberschuss gedeckt ist, oder soweit er 50% des Durchschnitts der letzten fünf jährlichen Nettoerträge des Handelsbestands übersteigt, aufgelöst werden. Aufgrund des im Geschäftsjahr 2024 erwirtschafteten Nettoertrag des Handelsbestands in Höhe von TEUR 24.602 wurden Zuführungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken bis zum Erreichen von 50% des Durchschnitts der letzten fünf jährlichen Nettoerträge des Handelsbestands vorgenommen. Die Zuführung zum 31. Dezember 2024 beläuft sich auf TEUR 1.173. 6. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt per Stichtag unverändert TEUR 1.150. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 9.663 enthalten. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Zinserträge Von den Zinserträgen entfallen TEUR 137 (Vorjahr: TEUR 52) auf die Gesellschafterin. 2. Ertrag / Aufwand des Handelsbestands Das Ergebnis aus Ertrag des Handelsbestands und Aufwand des Handelsbestands in Höhe von TEUR 24.602 (Vorjahr: TEUR 16.318) wurde im Wesentlichen durch realisierte Kursgewinne erwirtschaftet. Als direkt zuordenbare Handelskosten (insgesamt: TEUR 15.738, Vorjahr: TEUR 14.791) fließen mit TEUR 2.061 (Vorjahr: TEUR 2.557) Zinsaufwände, welche die direkten Refinanzierungsaufwendungen der Handelsaktivitäten und Aufwendungen aus Wertpapierleihen darstellen, in das Handelsergebnis ein. Im Geschäftsjahr wurde ein Handelsergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten von TEUR -492 (Vorjahr: TEUR -2.540) erzielt, welches im Wesentlichen aus Sicherungsgeschäften und individuell für SSWHH strukturierten Swaps, die das Handelsgeschäft von SSWHH an einzelnen Märkten abbilden, resultiert und in den Ertrag sowie den Aufwand des Handelsbestands einbezogen werden. 3. Sonstige betriebliche Erträge Sonstige betriebliche Erträge enthalten Erlöse aus der Erbringung von Leistungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.401 (Vorjahr: TEUR 517). Des Weiteren sind periodenfremde Erträge aus Forschungszulagen in Höhe von TEUR 594 (Vorjahr: TEUR 0) und aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 156 (Vorjahr: TEUR 276) sowie der Erstattung von Umsatzsteuer aus Vorjahren in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 46) enthalten. Die Erträge aus Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 51 (Vorjahr: TEUR 29). 4. Andere Verwaltungsaufwendungen Im Wesentlichen betreffen die anderen Verwaltungsaufwendungen mit TEUR 3.949 (Vorjahr: TEUR 4.060) Kosten für Börsenanbindungen, Handelsinfrastruktur und Marktdaten sowie Aufwendungen aus konzerninternen Leistungsverrechnungen mit TEUR 3.705 (Vorjahr: TEUR 3.046) und mit TEUR 813 (Vorjahr: TEUR 976) Lizenzaufwendungen. Darüber hinaus sind unter diesem Posten Aufwendungen für Fremdarbeiten in Höhe von TEUR 296 (Vorjahr: TEUR 689), Beiträge in Höhe von TEUR 189 (Vorjahr: TEUR 261) sowie Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 188 (Vorjahr: TEUR 136) enthalten. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind neben Spenden an gemeinnützige Vereine von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 62) und Verlusten aus dem Abgang von Anlagevermögen von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 54) Verluste aus Währungsumrechnung von TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 44) enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag ergeben sich aus laufenden Verträgen insgesamt sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.587 (Vorjahr: TEUR 1.675). Hierbei handelt es sich neben Mietverträgen über Räumlichkeiten im Wesentlichen um finanzielle Verpflichtungen aus Verträgen für Börsenanbindungen, Leitungen und Marktdaten. 2. Vermögensgegenstände und Schulden in Fremdwährung Der Gesamtbetrag aller auf Fremdwährung lautenden Vermögensgegenstände und Schulden stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
3. Derivative Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente werden von SSWHH als Absicherungsgeschäfte (Futures und Optionen) der Handelsbestände sowie zur kurzfristigen Erzielung eines Eigenhandelserfolgs (Futures und Swaps) eingesetzt und sind vollständig dem Handelsbestand zugeordnet. Die Laufzeit der zum Bilanzstichtag vorhandenen Derivate beträgt höchstens drei Monate. Zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts wird der Marktpreis herangezogen. Zum Bilanzstichtag gliedern sich die derivativen Finanzinstrumente nach Art und Umfang wie folgt auf:
Der positive bzw. negative Marktwert wurde erfolgswirksam vereinnahmt. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass die vertraglich vereinbarten Zahlungsströme dieser Derivate hinsichtlich Höhe, Zeitpunkt und Sicherheit beeinträchtigt sind. 4. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2024 beschäftigte SSWHH durchschnittlich 82 Arbeitnehmer (Vorjahr: 89), davon 2 Abteilungsleiter (Vorjahr: 4). Darüber hinaus waren zum Bilanzstichtag 2 Auszubildende (Vorjahr: 2) angestellt. 5. Abschlussprüferhonorar Im Geschäftsjahr wurden TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 46) für Abschlussprüfungsleistungen und TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 11) für andere Bestätigungsleistungen aufgewendet, somit ergibt sich ein Gesamthonorar für den Abschlussprüfer von TEUR 58 (Vorjahr: TEUR 57). 6. Mitglieder der Geschäftsführung Die Geschäftsführung erfolgt durch den hauptberuflichen Geschäftsführer: Dr. Reto Gregory-Petersen Thorsten Geier (seit dem 19. Februar 2025) Hinsichtlich der Angaben der Geschäftsführerbezüge wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 7. Verwendung des Jahresergebnisses Die Geschäftsführung schlägt vor, eine Ausschüttung von TEUR 6.550 vorzunehmen. In der Ausschüttung ist der vollständige Jahresüberschuss 2024 enthalten. 8. Angabe zu Ereignissen nach dem Stichtag Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten. 9. Sonstiges Märkte, die sich aus organisatorischer Sicht wesentlich voneinander unterscheiden und daher nach § 34 Abs. 2 RechKredV getrennt darzustellen wären, liegen nicht vor. Hinsichtlich der Offenlegungspflichten nach Teil 6 der Verordnung (EU) 2019/2033 (IFR), die nicht im Jahresabschluss enthalten sind, wird auf den separaten Offenlegungsbericht verwiesen, welcher im elektronischen Bundesanzeiger publiziert wird.
Oststeinbek, den 27. Februar 2025 SSW-Trading GmbH gez. Dr. Reto Gregory-Petersen gez. Thorsten Geier Anlagespiegel
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SSW-Trading GmbH, Oststeinbek: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SSW-Trading GmbH, Oststeinbek - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SSW-Trading GmbH, Oststeinbek, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 27. Februar 2025 NPP
Niethammer, Posewang & Partner GmbH
gez. Bernd Dankowski, Wirtschaftsprüfer gez. Holger Martens, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussIn der Gesellschafterversammlung am 27. Februar 2025 haben die Gesellschafter folgende Ergebnisverwendung beschlossen: Es werden EUR 6.550.000,00 ausgeschüttet, die mit EUR 5.385.788,96 den vollständigen Jahresüberschuss sowie mit EUR 1.164.211,04 den Gewinnvortrag betreffen. Der danach verbleibende Gewinnvortrag von EUR 8.498.435,66 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Datum der Feststellung In der Gesellschafterversammlung am 27. Februar 2025 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 festgestellt. |
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SSW-Trading GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
- 22113 Oststeinbek
- Handelsregister
- HRB 7869HL, Lübeck
- Eintragungsdatum
- 19. April 2004
- Branche
-
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software - Eingetragenes Kapital
- 1.150.000,00 EUR
- Vertretungsregelung
Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Alleinvertretungsbefugnis kann erteilt werden. Jeder Geschäftsführer kann von dem Verbot, Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder als Vertreter Dritter abzuschließen, befreit werden.
- Unternehmenszweck
- Gegenstand des Unternehmens ist: - die unmittelbar oder mittelbare Tätigkeit auf dem Gebiet der Entwicklung, der Herstellung und des Vertriebs von Erzeugnissen und die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie, insbesondere Entwicklung und Weiterentwicklung von Software und Algorithmen sowie deren Vertrieb, Verpachtung, Vermietung oder Vermittlung jeglicher Nutzungsmöglichkeiten von EDV-Anlagen und einschlägigem Zubehör und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte; - der Eigenhandel in der Form des Hochfrequenzhandels gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 10 a) und des Market Makings gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 10 d) jeweils des Wertpapierinstitutionsgesetzes (WpIG); und - das Eigengeschäft gemäß § 15 Abs. 3 WpIG
Finanzen
Bilanz
2025- Forderungen an Kreditinstitute 50,5 % 80,68 Mio
- Handelsbestand 47,9 % 76,44 Mio
- Sachanlagen 0,7 % 1,16 Mio
- Sonstige Vermögensgegenstände 0,5 % 832,9 k
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,3 % 540,7 k
- Immaterielle Vermögensgegenstände 0,0 % 28,9 k
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 37,0 % 59,15 Mio
- Handelsbestand 35,9 % 57,26 Mio
- Eigenkapital 15,6 % 24,96 Mio
- Fonds für allgemeine Bankrisiken 7,9 % 12,61 Mio
- Rückstellungen 2,3 % 3,70 Mio
- Sonstige Verbindlichkeiten 1,3 % 2,01 Mio
Bilanzdaten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2025- Ertrag des Handelsbestands 89,2 % 271,62 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 4,9 % 14,81 Mio
- Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2,8 % 8,50 Mio
- Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 2,4 % 7,16 Mio
- Zuführung zum / Auflösung des Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,4 % 1,15 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,2 % 753,1 k
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,2 % −513,7 k
- Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 0,0 % 49,6 k
- Aufwand des Handelsbestands 91,6 % −244,25 Mio
- b) andere Verwaltungsaufwendungen 3,8 % −10,18 Mio
- Personalaufwand 3,8 % −10,18 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,7 % −1,99 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,0 % −122,5 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % −19,9 k
- Sonstige Steuern 0,0 % −524
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 6,31 Mio
GuV-Daten für 11 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
G**** H*** J***** v** W******** u** N****************
seit 2014 Geschäftsführer
-
R*** D****** g*** S************* D** G***************
seit 2019 Geschäftsführer
-
T******* G****
seit 2025 Geschäftsführer
-
J***** A******** D** H***
seit 2023 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- SSW Holding GmbH DEU 100,0 % 1,2M €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
Y**** S******
≥25%
50,0 %
Beteiligungen an
- SSW Market Making GmbH 100,0 %
- SSW Crypto Currency GmbH 49,0 %
Historie
- 2025
-
07.07.
SatzungsänderungSSW-Trading GmbH
-
07.07.
Änderung des UnternehmensgegenstandsGegenstand des Unternehmens ist: - die unmittelbar oder mittelbare Tätigkeit auf dem Gebiet der Entwicklung, der Herstellung und des Vertriebs von Erzeugnissen und die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie, insbesondere Entwicklung und Weiterentwicklung von Software und Algorithmen sowie deren Vertrieb, Verpachtung, Vermietung oder Vermittlung jeglicher Nutzungsmöglichkeiten von EDV-Anlagen und einschlägigem Zubehör und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte; - der Eigenhandel in der Form des Hochfrequenzhandels gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 10 a) und des Market Makings gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 10 d) jeweils des Wertpapierinstitutionsgesetzes (WpIG); und - das Eigengeschäft gemäß § 15 Abs. 3 WpIG
-
19.02.
Eintritt eines MitgliedsT******* G**** · Geschäftsführer
-
19.02.
Austritt einer PositionT******* G**** · Prokura
- 2024
-
05.01.
Austritt einer PositionJ**** H****** · Geschäftsführer
- 2023
-
21.12.
Eintritt eines MitgliedsT******* G**** · Prokura
-
21.12.
Eintritt eines MitgliedsJ***** A******** D** H*** · Prokura
- 2022
-
30.11.
SatzungsänderungSSW-Trading GmbH
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2025 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2024 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
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-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
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- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
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from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von SSW-Trading GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 29391ec7a0163f22c85636c3c77a4384",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
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"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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