Frankfurter Institut für Klinische Krebsforschung IKF GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die Frankfurter Institut für Klinische Krebsforschung IKF GmbH ist eine klinische Forschungseinrichtung, die von Onkologen gegründet wurde und sich auf die Planung und Durchführung klinischer Krebsforschung in Zusammenarbeit mit akademischen Krebsforschern und der Pharmaindustrie spezialisiert hat. Unsere professionelle Plattform basiert auf fundierter Onkologie-Expertise und leistungsstarken internationalen Netzwerken, die es uns ermöglichen, unseren Partnern aus der akademischen Welt und der wissenschaftsorientierten Biotechnologie eine einzigartige Dienstleistungsplattform für die Planung, Gestaltung und Durchführung transformativer klinischer Studien zu bieten. Unsere Mission ist es, die wissenschaftlich fundierte und sogenannte kollaborative klinische Forschung zwischen Industrie und Hochschulen voranzutreiben. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die weltwirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 war positiv Die Wirtschaft ist global um 3,9 % gewachsen. Wie im Vorjahr war dagegen die deutsche Wirtschaft von einem krisengeprägten Umfeld geprägt. Die trotz der jüngsten Rückgänge der nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland . Das Bruttoinlandsprodukt ist in Deutschland 2023 um 0,3 % gesunken. Vor diesem Hintergrund zeigt die Konjunktur in der deutschen Pharmaindustrie eine gemischte Entwicklung. Nach dem Boom durch die Produktion von COVID-19-Impfstoffen verzeichnete die Branche einen Umsatzrückgang. Der Umsatz sank preisbereinigt um 2,9 Prozent. Trotz dieses Rückgangs blieb die Branche ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Der Arzneimittelmarkt weist einen Gesamtumsatz von 73 Milliarden Euro aus. Es wurden 1,6 Milliarden Packungseinheiten im Apothekenmarkt abgegebenen. Die hohe Zahl an Krankheitsfällen im Jahr 2023 unterstützte das Geschäft der Pharmaindustrie. Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller prognostiziert für 2024 eine Stagnation des Umsatzes und ein Produktionswachstum von 2,0 Prozent. Dennoch bleibt es so, dass die langfristige Prognose des Branchenteiles, in dem die Gesellschaft agiert - also Krebsforschung und Medikamentenentwicklung - als positiv zu bewerten ist. 2.2 Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf in 2023 war geprägt durch den aufgrund des Projektgeschäftes üblichen Schwankungen der Umsatzerlöse. Es ergab sich ein Umsatzanstieg von 58 %, zu dem alle Geschäftsbereiche beitrugen. Diesem Anstieg standen proportionale Erhöhungen von Material- und Personalaufwand gegenüber. Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich von TEUR 7.018 auf TEUR 13.902. 2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft wird unter Beachtung der Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und EBIT (Jahresüberschuss zuzüglich Steuern vom Einkommen und Ertrag, Zinsertrag und Zinsaufwand) gesteuert. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung des Unternehmens nicht herangezogen. 2.4 Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.4.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen aufgrund des Projektgeschäftes um 58 % an. Ebenfalls aus Gründen des Projektgeschäfts stiegen die bezogenen Leistungen um 48 %. Insgesamt erhöhte sich der Rohertrag um TEUR 7.256 bzw. 61 % auf TEUR 19.184. Der Personalaufwand stieg um TEUR 1.004 bzw. 30 % aufgrund einer größeren Anzahl von beschäftigten Mitarbeitern. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen minderten sich um TEUR 594 bzw. 38 %. Dies resultiert im Wesentlichen aus um TEUR 443 niedrigeren Aufwendungen für Lizenzen. Aufgrund des insgesamt gestiegenen Ergebnisses vor Steuern ergeben sich um TEUR 2.208 höhere Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Die Steuerquote beträgt somit 32 % (Vorjahr: 32 %). Das EBIT beträgt TEUR 13.844 (Vorjahr: TEUR 7.017). Der Hauptgrund für den Zuwachs ist v.a. der Umsatzanstieg. 2.4.2 Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erhöhte sich aufgrund des gestiegenen Ergebnisses um TEUR 5.983 auf TEUR 8.598. Er war somit wie im Vorjahr positiv. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war niedriger als TEUR 100. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit minderte sich um TEUR 15.408 auf TEUR 0, da im Berichtsjahr keine Auszahlungen an die Gesellschafter erfolgten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern minderten sich um TEUR 195 auf TEUR 305. Insgesamt ergab sich eine Erhöhung des Finanzmittelfonds um TEUR 8.572 auf TEUR 11.295. 2.4.3 Vermögenslage Die Gesellschaft besitzt aufgrund des Dienstleistungsgeschäfts v.a. Umlaufvermögen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund von Stichtagseffekten um TEUR 1.619 angestiegen. Die flüssigen Mittel erhöhten sich um TEUR 8.572, da im Berichtsjahr keine Ausschüttungen erfolgten. Die Eigenkapitalquote beträgt 70 % (Vorjahr: 38 %). Dies resultiert ebenfalls daraus, dass im Gegensatz zum Vorjahr keine Ausschüttungen erfolgten. 2.5 Gesamtaussage Insgesamt beurteilen wir die wirtschaftliche Lage als sehr gut. Aufgrund des Anstiegs der Umsatzerlöse ist die Ertragslage gut. Die damaligen Planungserwartungen wurden erfüllt. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1 Risiken Die Gesellschaft ist unmittelbar abhängig von den Forschungs- und Entwicklungsausgaben der Pharmaindustrie. Die Pharmaunternehmen engagieren sich seit Jahren sehr stark in der Krebsforschung und entwickeln ständig neue Wirkstoffe und Therapien. Außerdem hat die Gesellschaft eine Reihe der wichtigsten intenationalen Pharmaunternehmen als Auftraggeber, so dass das Klumpenrisiko gering ist. Insofern ist das Risiko aus rückläufigen Forschungs- und Entwicklungsausgaben gering. Um erfolgreich Studien für die Auftraggeber durchführen zu können, ist es wichtig, eine entsprechende Anzahl von Probanden in den Kliniken für diese Studien zu gewinnen. Weil die Notwendigkeit hoch ist, Krebspatienten stationär in Kliniken zu behandeln und insgesamt die Anzahl von Krebspatienten hoch ist, ist das Risiko genügend Probanden für die Studien zu gewinnen, gering. Der Ausfall der IT-Systeme der Gesellschaft würde die Geschäftstätigkeit kurzfristig zum Erliegen bringen. Die Gesellschaft reagiert darauf mit mehrfachen Abschirm- und Sicherungsmaßnahmen. Ein Ausfall ließe sich in kurzer Zeit durch das Einspielen von Back-Ups überwinden. Insofern ist das Risiko gering. Die Gesellschaft benötigt eine entsprechende Anzahl von qualifizierten Mitarbeitern, um die beauftragten Studien durchführen zu können. Der Fachkräftemangel kann dazu führen, dass Stellen nicht so schnell wie gewünscht besetzt werden. Außerdem können Gehaltserhöhungen dazu führen, dass die Gewinnmarge geschmälert wird. Derzeit wird dieser Bereich als beherrschbares mittleres Risiko eingeschätzt, da die Gesellschaft als attraktiver Arbeitgeber gilt und die Gewinnmargen auskömmlich sind. 3.2 Chancen Die Gesellschaft ist im ständig wachsenden Gesundheitsmarkt tätig. Insbesondere wächst der Markt für Krebsmedikamente. Es werden derzeit viele neue Therapien und Wirkstoffe entwickelt. Die Gesellschaft ist in der onkologischen Wissenschaft gut vernetzt und der Geschäftsführer gilt selbst als anerkannter Onkologe, weshalb die Pharmaunternehmen sehr an einer Zusammenarbeit interessiert sind. Die Gesellschaft ist derzeit fast ausschließlich im Bereich der soliden Tumore tätig. Angrenzende Geschäftsfelder, wie etwa flüssige Krebse, können erschlossen werden, ohne dass wesentliches zusätzliches Know-How erworben werden müsste. Die Erschließung dieser Geschäftsfelder ist für die nächsten Jahre vorgesehen. 4. Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2023 verlief für das Ffm.Institut für Klinische Krebsforschung IKF GmbH sehr zufriedenstellend. Die 2023 betreffenden Planzahlen hinsichtlich der gesteigerten Umsatzerlöse und des EBIT von EUR 13 Mio. konnten erreicht werden. Für 2024 plant die Geschäftsführung wieder mit einem leicht schlechteren Ergebnis. Dabei gehen wir davon aus, dass die Umsatzerlöse zwischen 8% und 12% niedriger liegen werden. Insgesamt wird das EBIT zwischen EUR 10 Mio. und EUR 12 Mio. liegen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Flüssige Mittel wurden mit Ihrem Nominalwert bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthaltenen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand im folgenden Geschäftsjahr darstellen. Das gezeichnete Kapital beträgt 25.000,00 EUR und ist voll eingezahlt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten bzw. beschiedenen Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 308.924,00 EUR (Vorjahr: 113.526,00 EUR) enthalten. Die Restbeträge entfallen auf sonstige Verbindlichkeiten. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind 304.824,00 EUR gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Vorjahr: 109.426,00 EUR). Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind Personalkostenrückstellungen mit 306 TEUR und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen mit 882 TEUR enthalten. Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 86 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Unterschrift der Geschäftsführung
Frankfurt a.M., 19.12.2024 gez. Prof. Dr. Al-Batran sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.01.2025 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Frankfurter Institut für klinische Krebsforschung IKF GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Frankfurter Institut für klinische Krebsforschung IKF GmbH (im Folgenden "IKF GmbH") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IKF GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 17. Januar 2025 Nexia
GmbH
Christine Klug, Wirtschaftsprüferin Santosh Varughese, Wirtschaftsprüfer |
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Frankfurter Institut für Klinische Krebsforschung IKF GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Steinbacher Hohl 2-26
60488 Frankfurt am Main - Handelsregister
- HRB 109651, Frankfurt am Main
- Eintragungsdatum
- 31. August 2017
- Branche
-
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Erbringung von Dienstleistungen von medizinischen Laboratorien - Unternehmenszweck
- Durchführung von Arzneimittel-Studien sowie sonstigen medizinischen Studien und sonstigen Forschungsprojekten insbesondere auf dem Gebiet der Krebstherapie und -diagnostik; Durchführung von Forschungsprojekten in Zusammenarbeit mit Universitätskliniken und sonstigen universitären Einrichtungen; Übernahme von Dienst- und Beraterleistungen auf dem Gebiet der medizinischen, pharmazeutischen und universitär-akademischen Forschung; Gründung und Entwicklung sowie Dienst- und Beraterleistungen bei der Gründung und Entwicklung von medizinischen Netzwerken und Forschungseinrichtungen; Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen und Publikationen auf dem Gebiet der Medizin und Forschung mit dem Schwerpunkt Krebsforschung.
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 98,5 % 13,71 Mio
- Anlagevermögen 0,8 % 116,0 k
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,7 % 98,7 k
- Eigenkapital 57,0 % 7,94 Mio
- Rückstellungen 33,7 % 4,70 Mio
- Verbindlichkeiten 9,2 % 1,29 Mio
Bilanzdaten für 5 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 40,0 % 12,04 Mio
- Ausschüttung 33,2 % 10,00 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 26,3 % 7,91 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,6 % 186,4 k
- Personalaufwand 56,0 % 5,06 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 30,6 % 2,76 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 13,2 % 1,19 Mio
- Abschreibungen 0,2 % 22,4 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % 768
- Rohergebnis 14,71 Mio
- Ergebnis nach Steuern 5,87 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 5,87 Mio
GuV-Daten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Salah-Eddin Prof. Dr. Al-Batran
seit 2017 Geschäftsführer
-
Areej Abu Yaseen
seit 2018 Prokura
-
Daniel Wilhelm Dr. Müller
seit 2021 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Northwest Health & Research Holding GmbH DEU 100,0 % 25k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Historie
- 2023
-
23.08.
NamensänderungFrankfurter Institut für Klinische Krebsforschung IKF GmbH
-
23.08.
SatzungsänderungFrankfurter Institut für Klinische Krebsforschung IKF GmbH
- 2021
-
06.07.
Eintritt eines MitgliedsDaniel Wilhelm Dr. Müller · Einzelprokura
- 2020
-
24.02.
SatzungsänderungFrankfurter Institut für Klinische Krebsforschung IKF GmbH
-
24.02.
NamensänderungInstitut für Klinische Krebsforschung IKF GmbH
- 2018
-
06.03.
Eintritt eines MitgliedsAreej Abu Yaseen · Einzelprokura
- 2017
-
21.09.
SatzungsänderungFrankfurter Institut für Klinische Krebsforschung IKF GmbH
-
21.09.
NamensänderungIKF Klinische Krebsforschung GmbH
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2020 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- ikf-khnw.de AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
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Tastenkürzel
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