aktiv

Frankfurter Institut für Klinische Krebsforschung IKF GmbH GmbH

Frankfurt am Main ·HRB 109651 Frankfurt am Main ·ikf-khnw.de
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Steinbacher Hohl 2-26
60488 Frankfurt am Main
Handelsregister
HRB 109651, Frankfurt am Main
Eintragungsdatum
31. August 2017
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Erbringung von Dienstleistungen von medizinischen Laboratorien
Unternehmenszweck
Durchführung von Arzneimittel-Studien sowie sonstigen medizinischen Studien und sonstigen Forschungsprojekten insbesondere auf dem Gebiet der Krebstherapie und -diagnostik; Durchführung von Forschungsprojekten in Zusammenarbeit mit Universitätskliniken und sonstigen universitären Einrichtungen; Übernahme von Dienst- und Beraterleistungen auf dem Gebiet der medizinischen, pharmazeutischen und universitär-akademischen Forschung; Gründung und Entwicklung sowie Dienst- und Beraterleistungen bei der Gründung und Entwicklung von medizinischen Netzwerken und Forschungseinrichtungen; Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen und Publikationen auf dem Gebiet der Medizin und Forschung mit dem Schwerpunkt Krebsforschung.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
79
Bilanzsumme 2024
13,92 Mio. €
Jahresergebnis 2024
5,87 Mio. €
5 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 13,92 Mio
  • Umlaufvermögen 98,5 % 13,71 Mio
  • Anlagevermögen 0,8 % 116,0 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,7 % 98,7 k
Passivseite 13,92 Mio
  • Eigenkapital 57,0 % 7,94 Mio
  • Rückstellungen 33,7 % 4,70 Mio
  • Verbindlichkeiten 9,2 % 1,29 Mio
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 5 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 30,14 Mio
  • Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 40,0 % 12,04 Mio
  • Ausschüttung 33,2 % 10,00 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 26,3 % 7,91 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,6 % 186,4 k
Aufwendungen 9,03 Mio
  • Personalaufwand 56,0 % 5,06 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 30,6 % 2,76 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 13,2 % 1,19 Mio
  • Abschreibungen 0,2 % 22,4 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % 768
  • Rohergebnis 14,71 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 5,87 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 5,87 Mio
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Salah-Eddin Prof. Dr. Al-Batran seit 2017 Geschäftsführer
  • Areej Abu Yaseen seit 2018 Prokura
  • Daniel Wilhelm Dr. Müller seit 2021 Prokura

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Historie

  1. 2023
  2. 23.08.
    Namensänderung
    Frankfurter Institut für Klinische Krebsforschung IKF GmbH
  3. 23.08.
    Satzungsänderung
    Frankfurter Institut für Klinische Krebsforschung IKF GmbH
  4. 2021
  5. 06.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Daniel Wilhelm Dr. Müller · Einzelprokura
  6. 2020
  7. 24.02.
    Satzungsänderung
    Frankfurter Institut für Klinische Krebsforschung IKF GmbH
  8. 24.02.
    Namensänderung
    Institut für Klinische Krebsforschung IKF GmbH
  9. 2018
  10. 06.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Areej Abu Yaseen · Einzelprokura
  11. 2017
  12. 21.09.
    Satzungsänderung
    Frankfurter Institut für Klinische Krebsforschung IKF GmbH
  13. 21.09.
    Namensänderung
    IKF Klinische Krebsforschung GmbH
8 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 13. Februar 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

Frankfurter Institut für Klinische Krebsforschung IKF GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Frankfurter Institut für Klinische Krebsforschung IKF GmbH ist eine klinische Forschungseinrichtung, die von Onkologen gegründet wurde und sich auf die Planung und Durchführung klinischer Krebsforschung in Zusammenarbeit mit akademischen Krebsforschern und der Pharmaindustrie spezialisiert hat. Unsere professionelle Plattform basiert auf fundierter Onkologie-Expertise und leistungsstarken internationalen Netzwerken, die es uns ermöglichen, unseren Partnern aus der akademischen Welt und der wissenschaftsorientierten Biotechnologie eine einzigartige Dienstleistungsplattform für die Planung, Gestaltung und Durchführung transformativer klinischer Studien zu bieten. Unsere Mission ist es, die wissenschaftlich fundierte und sogenannte kollaborative klinische Forschung zwischen Industrie und Hochschulen voranzutreiben.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die weltwirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 war positiv

Die Wirtschaft ist global um 3,9 % gewachsen. Wie im Vorjahr war dagegen die deutsche Wirtschaft von einem krisengeprägten Umfeld geprägt. Die trotz der jüngsten Rückgänge der nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland . Das Bruttoinlandsprodukt ist in Deutschland 2023 um 0,3 % gesunken.

Vor diesem Hintergrund zeigt die Konjunktur in der deutschen Pharmaindustrie eine gemischte Entwicklung. Nach dem Boom durch die Produktion von COVID-19-Impfstoffen verzeichnete die Branche einen Umsatzrückgang. Der Umsatz sank preisbereinigt um 2,9 Prozent.

Trotz dieses Rückgangs blieb die Branche ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Der Arzneimittelmarkt weist einen Gesamtumsatz von 73 Milliarden Euro aus. Es wurden 1,6 Milliarden Packungseinheiten im Apothekenmarkt abgegebenen. Die hohe Zahl an Krankheitsfällen im Jahr 2023 unterstützte das Geschäft der Pharmaindustrie. Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller prognostiziert für 2024 eine Stagnation des Umsatzes und ein Produktionswachstum von 2,0 Prozent.

Dennoch bleibt es so, dass die langfristige Prognose des Branchenteiles, in dem die Gesellschaft agiert - also Krebsforschung und Medikamentenentwicklung - als positiv zu bewerten ist.

2.2 Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf in 2023 war geprägt durch den aufgrund des Projektgeschäftes üblichen Schwankungen der Umsatzerlöse. Es ergab sich ein Umsatzanstieg von 58 %, zu dem alle Geschäftsbereiche beitrugen. Diesem Anstieg standen proportionale Erhöhungen von Material- und Personalaufwand gegenüber. Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich von TEUR 7.018 auf TEUR 13.902.

2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft wird unter Beachtung der Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und EBIT (Jahresüberschuss zuzüglich Steuern vom Einkommen und Ertrag, Zinsertrag und Zinsaufwand) gesteuert. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung des Unternehmens nicht herangezogen.

2.4 Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.4.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse stiegen aufgrund des Projektgeschäftes um 58 % an. Ebenfalls aus Gründen des Projektgeschäfts stiegen die bezogenen Leistungen um 48 %. Insgesamt erhöhte sich der Rohertrag um TEUR 7.256 bzw. 61 % auf TEUR 19.184.

Der Personalaufwand stieg um TEUR 1.004 bzw. 30 % aufgrund einer größeren Anzahl von beschäftigten Mitarbeitern. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen minderten sich um TEUR 594 bzw. 38 %. Dies resultiert im Wesentlichen aus um TEUR 443 niedrigeren Aufwendungen für Lizenzen.

Aufgrund des insgesamt gestiegenen Ergebnisses vor Steuern ergeben sich um TEUR 2.208 höhere Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Die Steuerquote beträgt somit 32 % (Vorjahr: 32 %).

Das EBIT beträgt TEUR 13.844 (Vorjahr: TEUR 7.017). Der Hauptgrund für den Zuwachs ist v.a. der Umsatzanstieg.

2.4.2 Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erhöhte sich aufgrund des gestiegenen Ergebnisses um TEUR 5.983 auf TEUR 8.598. Er war somit wie im Vorjahr positiv. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war niedriger als TEUR 100. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit minderte sich um TEUR 15.408 auf TEUR 0, da im Berichtsjahr keine Auszahlungen an die Gesellschafter erfolgten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern minderten sich um TEUR 195 auf TEUR 305. Insgesamt ergab sich eine Erhöhung des Finanzmittelfonds um TEUR 8.572 auf TEUR 11.295.

2.4.3 Vermögenslage

Die Gesellschaft besitzt aufgrund des Dienstleistungsgeschäfts v.a. Umlaufvermögen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund von Stichtagseffekten um TEUR 1.619 angestiegen. Die flüssigen Mittel erhöhten sich um TEUR 8.572, da im Berichtsjahr keine Ausschüttungen erfolgten. Die Eigenkapitalquote beträgt 70 % (Vorjahr: 38 %). Dies resultiert ebenfalls daraus, dass im Gegensatz zum Vorjahr keine Ausschüttungen erfolgten.

2.5 Gesamtaussage

Insgesamt beurteilen wir die wirtschaftliche Lage als sehr gut. Aufgrund des Anstiegs der Umsatzerlöse ist die Ertragslage gut. Die damaligen Planungserwartungen wurden erfüllt.

3. Chancen- und Risikobericht

3.1 Risiken

Die Gesellschaft ist unmittelbar abhängig von den Forschungs- und Entwicklungsausgaben der Pharmaindustrie. Die Pharmaunternehmen engagieren sich seit Jahren sehr stark in der Krebsforschung und entwickeln ständig neue Wirkstoffe und Therapien. Außerdem hat die Gesellschaft eine Reihe der wichtigsten intenationalen Pharmaunternehmen als Auftraggeber, so dass das Klumpenrisiko gering ist. Insofern ist das Risiko aus rückläufigen Forschungs- und Entwicklungsausgaben gering.

Um erfolgreich Studien für die Auftraggeber durchführen zu können, ist es wichtig, eine entsprechende Anzahl von Probanden in den Kliniken für diese Studien zu gewinnen. Weil die Notwendigkeit hoch ist, Krebspatienten stationär in Kliniken zu behandeln und insgesamt die Anzahl von Krebspatienten hoch ist, ist das Risiko genügend Probanden für die Studien zu gewinnen, gering.

Der Ausfall der IT-Systeme der Gesellschaft würde die Geschäftstätigkeit kurzfristig zum Erliegen bringen. Die Gesellschaft reagiert darauf mit mehrfachen Abschirm- und Sicherungsmaßnahmen. Ein Ausfall ließe sich in kurzer Zeit durch das Einspielen von Back-Ups überwinden. Insofern ist das Risiko gering.

Die Gesellschaft benötigt eine entsprechende Anzahl von qualifizierten Mitarbeitern, um die beauftragten Studien durchführen zu können. Der Fachkräftemangel kann dazu führen, dass Stellen nicht so schnell wie gewünscht besetzt werden. Außerdem können Gehaltserhöhungen dazu führen, dass die Gewinnmarge geschmälert wird. Derzeit wird dieser Bereich als beherrschbares mittleres Risiko eingeschätzt, da die Gesellschaft als attraktiver Arbeitgeber gilt und die Gewinnmargen auskömmlich sind.

3.2 Chancen

Die Gesellschaft ist im ständig wachsenden Gesundheitsmarkt tätig. Insbesondere wächst der Markt für Krebsmedikamente. Es werden derzeit viele neue Therapien und Wirkstoffe entwickelt. Die Gesellschaft ist in der onkologischen Wissenschaft gut vernetzt und der Geschäftsführer gilt selbst als anerkannter Onkologe, weshalb die Pharmaunternehmen sehr an einer Zusammenarbeit interessiert sind.

Die Gesellschaft ist derzeit fast ausschließlich im Bereich der soliden Tumore tätig. Angrenzende Geschäftsfelder, wie etwa flüssige Krebse, können erschlossen werden, ohne dass wesentliches zusätzliches Know-How erworben werden müsste. Die Erschließung dieser Geschäftsfelder ist für die nächsten Jahre vorgesehen.

4. Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2023 verlief für das Ffm.Institut für Klinische Krebsforschung IKF GmbH sehr zufriedenstellend. Die 2023 betreffenden Planzahlen hinsichtlich der gesteigerten Umsatzerlöse und des EBIT von EUR 13 Mio. konnten erreicht werden.

Für 2024 plant die Geschäftsführung wieder mit einem leicht schlechteren Ergebnis. Dabei gehen wir davon aus, dass die Umsatzerlöse zwischen 8% und 12% niedriger liegen werden. Insgesamt wird das EBIT zwischen EUR 10 Mio. und EUR 12 Mio. liegen.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 100.930,00 135.329,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.009,00 20.150,00
II. Sachanlagen 97.921,00 115.179,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.637,00 7.048,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 91.284,00 108.131,00
B. Umlaufvermögen 16.937.470,47 6.725.563,44
I. Vorräte 10.614,90 3.250,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.631.809,79 3.998.909,48
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 11.295.045,78 2.723.403,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 107.020,51 87.845,31
Summe Aktiva 17.145.420,98 6.948.737,75

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.067.583,47 2.612.026,79
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 12.042.583,47 2.587.026,79
B. Rückstellungen 4.411.173,34 3.591.044,43
C. Verbindlichkeiten 666.664,17 745.666,53
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 320.524,00 125.126,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 346.140,17 620.540,53
Summe Passiva 17.145.420,98 6.948.737,75

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 19.184.209,68 11.927.862,21
2. Personalaufwand 4.297.053,49 3.293.123,95
a) Löhne und Gehälter 3.606.320,07 2.753.954,47
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 690.733,42 539.169,48
davon für Altersversorgung 16.691,43 2.741,52
3. Abschreibungen 60.470,28 42.706,41
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 60.470,28 42.706,41
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 980.632,09 1.574.723,91
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 10.667,52 3.254,54
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 58.711,65 263,12
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.446.865,61 2.238.807,74
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 1.451,17
7. Ergebnis nach Steuern 9.457.899,86 4.778.763,32
8. sonstige Steuern 2.343,18
9. Jahresüberschuss 9.455.556,68 4.778.763,32
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.587.026,79 808.263,47
11. Ausschüttung 3.000.000,00
12. Bilanzgewinn 12.042.583,47 2.587.026,79

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Frankfurter Institut für Klinische Krebsforschung IKF GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Frankfurt am Main
Registereintrag: Handelsregister B
Registergericht: Frankfurt am Main
Register-Nr.: 109651

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Flüssige Mittel wurden mit Ihrem Nominalwert bewertet.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthaltenen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand im folgenden Geschäftsjahr darstellen.

Das gezeichnete Kapital beträgt 25.000,00 EUR und ist voll eingezahlt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten bzw. beschiedenen Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 308.924,00 EUR (Vorjahr: 113.526,00 EUR) enthalten. Die Restbeträge entfallen auf sonstige Verbindlichkeiten. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind 304.824,00 EUR gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Vorjahr: 109.426,00 EUR).

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.284,93 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 69.284,93 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.214,00 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 277.741,08 26.071,28 0,00
Summe Sachanlagen 285.955,08 26.071,28 0,00
Summe Anlagevermögen 355.240,01 26.071,28 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 69.284,93
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 69.284,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 8.214,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 303.812,36
Summe Sachanlagen 0,00 312.026,36
Summe Anlagevermögen 0,00 381.311,29
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49.134,93 17.141,00 0,00 0,00 66.275,93
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 49.134,93 17.141,00 0,00 0,00 66.275,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.166,00 411,00 0,00 0,00 1.577,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 169.610,08 42.918,28 0,00 0,00 212.528,36
Summe Sachanlagen 170.776,08 43.329,28 0,00 0,00 214.105,36
Summe Anlagevermögen 219.911,01 60.470,28 0,00 0,00 280.381,29
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.009,00 20.150,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 3.009,00 20.150,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 6.637,00 7.048,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 91.284,00 108.131,00
Summe Sachanlagen 0,00 97.921,00 115.179,00
Summe Anlagevermögen 0,00 100.930,00 135.329,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind Personalkostenrückstellungen mit 306 TEUR und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen mit 882 TEUR enthalten.

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEUR bis 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 104,7 104,7 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 320,5 320,5 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 241,4 241,4 0,0 0,0
Summe 666,6 666,6 0,0 0,0

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 86 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 11,00
Leitende Angestellte und Projektleiter 58,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 69,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Prof. Dr. Med. Salah-Eddin Al-Batran ausgeübter Beruf: Medizinischer u. kaufmännischer
Leiter

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 47.341,64
Rückzahlungen im Berichtsjahr 126,00
Neuvergaben im Berichtsjahr 236,65
= neuer Kreditbestand 47.452,29
Kreditkonditionen neu vergebener Kredite
Zinssatz 0,50 %
Laufzeit bis auf Weiteres
Sicherheiten keine

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Frankfurt a.M., 19.12.2024

gez. Prof. Dr. Al-Batran

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.01.2025 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die Frankfurter Institut für klinische Krebsforschung IKF GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Frankfurter Institut für klinische Krebsforschung IKF GmbH (im Folgenden "IKF GmbH") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IKF GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 17. Januar 2025

Nexia GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Christine Klug, Wirtschaftsprüferin

Santosh Varughese, Wirtschaftsprüfer

Aktuelle Berichte und Vollvolumen-Zugriff auf alle Geschäftsjahre. API-Key holen →

Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

  • Aktueller Auszug (AD)
  • Chronologischer Auszug (CD)
  • Strukturierte Inhalte (SI, XML)
  • Gesellschafterliste
  • Satzung / Gesellschaftsvertrag
Mit API-Key abrufen API-Key holen →

Website-Inhalt

Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.

Mit API-Key abrufen API-Key holen →
Profil · Finanzen · Personen · Dokumente

Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen

Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.

  • Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
Alle Felder mit API-Key freischalten API-Key holen →
Code · AI-Agents · No-Code · Workflows

In jeden Stack einbaubar

Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.

Diese Daten in Ihrer App

Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.