aktiv Rechtsform GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung

KKT Pressig Kautschuk-Kunststoff-Technik GmbH

PressigPressig, DEU ·HRB 3668 Coburg

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Hasslachweg 2
96332 Pressig
Handelsregister
HRB 3668, Coburg
Eintragungsdatum
23. Juni 1987
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen
Eingetragenes Kapital
93.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Der oder die vertretungsberechtigten Geschäftsführer sind befugt, die Gesellschaft bei der Vornahme von Rechtsgeschäften mit sich selbst oder als Vertreter eines Dritten uneingeschränkt zu vertreten.

Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung von Stahlformen und Kunststoffspritzerei.

Finanzen

Bilanzsumme 2024
9,47 Mio. €
Jahresergebnis 2024
128.327 €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 9,47 Mio
  • Umlaufvermögen 59,6 % 5,65 Mio
  • Anlagevermögen 39,9 % 3,78 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 36,0 k
  • Aktive latente Steuern 0,1 % 7,9 k
Passivseite 9,47 Mio
  • Eigenkapital 65,3 % 6,18 Mio
  • Verbindlichkeiten 23,6 % 2,23 Mio
  • Rückstellungen 7,1 % 676,3 k
  • Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 4,0 % 381,3 k
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Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 74,1 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 74,1 k
Aufwendungen 7,29 Mio
  • Personalaufwand 55,3 % 4,03 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 33,0 % 2,41 Mio
  • Abschreibungen 10,7 % 782,3 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,5 % 39,1 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,4 % 27,1 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % 7,6 k
  • Rohergebnis 7,35 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 136,0 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 128,3 k
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GuV-Daten für 15 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Andreas Sandner seit 2004 Geschäftsführer
  • Sven Dr. Vogt seit 2013 Geschäftsführer
  • Thomas Raab seit 2014 Prokura
3 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Historie

  1. 2017
  2. 16.02.
    Adressänderung
    KKT Pressig Kautschuk-Kunststoff-Technik GmbH
  3. 2016
  4. 21.10.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Sven Dr. Vogt · Geschäftsführer
  5. 2015
  6. 22.12.
    Unternehmensvertrag
    KKT Pressig Kautschuk-Kunststoff-Technik GmbH
  7. 08.12.
    Unternehmensvertrag
    KKT Pressig Kautschuk-Kunststoff-Technik GmbH
  8. 2014
  9. 29.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    Thomas Raab · Einzelprokura
  10. 29.12.
    Austritt einer Position
    Thomas Raab · Geschäftsführer
  11. 2013
  12. 25.07.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Sven Dr. Vogt · Geschäftsführer
  13. 24.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Sven Dr. Vogt · Geschäftsführer
36 weitere Einträge API-Key holen →

Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Volltext

KKT Pressig Kautschuk-Kunststoff-Technik GmbH

Pressig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

I.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Alleinige Gesellschafterin der KKT Pressig Kautschuk-Kunststoff-Technik GmbH, Pressig, (kurz: KKT Pressig GmbH) ist die KKT Holding GmbH, Osterode/Harz.

Die KKT Pressig GmbH ist auf den Gebieten der Kunststoffverarbeitung und der Erstellung von Metallspritzgussformen hauptsächlich als Zulieferer für Betriebe der Automobilindustrie tätig.

Die KKT Pressig stellt Spritzgussformen im Kundenauftrag her und fertigt daraus im Folgenden hochtechnische Kunststoffkleinteile in Großserie. Der Großteil der gefertigten Produkte wird an Kunden in Europa geliefert, die Baugruppen für die Automobilindustrie für die Elektrifizierung und den Datentransfer herstellen. Bei den verarbeiteten Kunststoffen und Dienstleistungen handelt es sich um Spezialprodukte, die ebenfalls zum Großteil innerhalb Europas beschafft werden.

II. Wirtschaftsbericht

II.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland waren in 2023 weiter sehr herausfordernd. Das statistische Bundesamt (destatis) teilt mit, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um - 0,3 % zurückgegangen ist, nach einer Steigerung von +1,8 % in 2022. Die Gesamtarbeitslosenquote belief sich im Jahresschnitt 2023 auf 5,7 % und lag damit um 0,4 %-Punkte über dem Vorjahresschnitt. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um + 5,9 % gegenüber 2022 (+ 6,9 %) erhöht, damit fiel die Inflationsrate etwas geringer aus als im Vorjahr. Ursache hierfür waren Preisanstiege für Energieprodukte (+5,3 %), Nahrungsmittel (+12,4 %), Waren (+7,3 %) und Dienstleistungen (+4,4 %).

II.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Automobilbranche in Deutschland und Europa befindet sich im Krisenmodus. Die Transformation zum Elektroantrieb kommt nur schleppend voran und die Absatzzahlen stagnieren durch den Entfall von staatlichen Zuschüssen und die Verunsicherung der Konsumenten. Hinzu kommt, dass asiatische Hersteller in den europäischen Markt drängen. Tendenziell weist das Geschäftsfeld der Steckverbinder durch zunehmende Elektrifizierung und Datentransfer im Fahrzeug Wachstumspotential aus. Durch die zunehmende Konkurrenz aus Asien und Kunststoffbetriebe, die aus anderen Branchen in den Markt drängen, ergibt sich ein herausforderndes Umfeld.

II.3 Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr konnte nicht an 2022 anschließen, aber dennoch den Plan beim EBIT übertreffen. Ursächlich waren stabile Umsätze im Seriengeschäft mit der Automobilindustrie, das Volumen an Neuprojekten nahm im Jahresverlauf allerdings ab und das non-automotive Geschäft musste deutliche Einbußen verzeichnen.

in T€ 2023 2022 Delta Plan 2023 Delta
Rohertrag 7.486 8.496 -1.010 7.831 -345
EBIT 1.072 1.471 -399 806 266

Gegenüber der Planung konnte das EBIT durch Kosteneinsparungen übertroffen werden. Personal- und Energiekosten lieferten fast identische Beiträge.

Für weitere Erläuterungen wird auf die Ertragslage verwiesen.

II.4 Lage

II.4.a Ertragslage

Die Ertragslage wird anhand der Ertragsstruktur und von folgenden Kennzahlen dargestellt: Prozentangaben als Prozent von den Umsatzerlösen.

1. Ertragsstruktur

Geschäftsjahr (GJ) Vorjahr (VJ) GJ - VJ
T€ % T€ % T€ % von Vj
Umsatzerlöse 16.557 100,0 17.899 100,0 -1.342 -7,5
+/- Bestandsveränderungen 335 2,0 861 4,8 -526 -61,1
= Gesamtleistung 16.892 102,0 18.759 102,6 -1.868 -10,0
sonstige betriebliche Erträge 85 0,5 59 0,3 26 42,9
Materialaufwand -9.490 57,3 -10.323 -57,7 833 8,1
= Rohertrag 7.486 45,2 8.496 47,5 -1.010 -11,9
Personalaufwand -3.512 21,2 -3.525 -19,7 12 0,4
Abschreibungen -760 4,6 -664 -3,7 -96 -14,4
sonstiger betrieblicher Aufwand -2.142 12,9 -2.836 -15,8 694 24,5
= Betriebsergebnis 1.072 6,5 1.471 8,2 -399 27,1
Finanzerträge 34 0,2 17 0,1 17 103,0
Finanzaufwand -41 0,2 -36 -0,2 -6 -15,7
= Ergebnis vor Steuern 1.065 6,4 1.453 8,1 -387 -26,7
Ertragsteuern -285 1,7 -391 -2,2 106 27,1
= Ergebnis nach Ergebnissteuern 780 4,7 1.062 5,9 -281 -26,5
sonstige Steuern -8 0,0 -7 -0,0 -1 -16,9
= Jahresergebnis 772 4,7 1.055 5,9 -283 -26,8

2. Darstellung der Einflussfaktoren auf die Ertragslage

Umsatzerlöse:

Der Umsatzrückgang von T€ 1.342 ist durch 2 Faktoren verschuldet: deutlicher Rückgang der Seriennachfrage im non-automotive Bereich und rückläufiger Auftragseingang im Projektgeschäft. Der Verkauf von Viessmann Wärmepumpen wirkt sich direkt auf unsere Kundschaft aus, da Produkte verstärkt in den USA eingekauft werden. Eine Trendwende ist nicht wahrscheinlich. Steigende Serienumsätze für den Automotive Markt konnten diese Entwicklung nur teilweise ausgleichen.

Die allgemeine Krisenstimmung führte dazu, dass Investitionen in Neuprojekte nachgelassen haben. Auf das reduzierte Volumen haben mehr Wettbewerber angeboten und dadurch den Kostendruck erhöht. Vor allem im 2. Halbjahr wurden deutlich weniger Neuprojekte realisiert. Durch den hohen Bestand an Bestellungen aus 2022, die sich noch in Abarbeitung befunden haben, haben sich auch in 2023 nochmals die Bestände erhöht, jedoch weniger stark als im Vorjahr.

Bezüglich der Aufteilung der Umsatz- und Absatzlage wird auf den Anhang verwiesen.

Sonstige betriebliche Erträge:

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben im Geschäftsjahr durch die höhere Auflösung von Sonderposten zugenommen. Zuschüsse im Rahmen eines Förderprojekts sind erstmals ganzjährig berücksichtigt, nach unterjähriger Berücksichtigung im Vorjahr.

Materialaufwand:

Änderungen im nachgefragten Produktmix mit kostenintensiveren Produkten ließen die Materialkosten leicht steigen. Rohstoffpreise bewegten sich in Summe meist seitwärts, erst im 2. Halbjahr kam es zu Reduzierungen, die durch Rahmenverträge und Bestände erst in 2024 zum Tragen kommen werden. Die gesamte Materialquote von Serie und Projektgeschäft stieg von 55,0 % auf 56,2 % in 2023 an.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen stiegen an, da vermehrt Montageleistungen zugekauft wurden.

Personalaufwand:

Tarifliche Lohnerhöhungen wurden durch niedrigere Prämienzahlungen kompensiert, hinzu kommen durch den Abbau von Überstunden und nicht genommenen Urlaub niedrigere Rückstellungen. Die Anzahl an Mitarbeitern stieg nur leicht von 70 auf 72 Mitarbeiter.

Abschreibungen:

Die Investitionstätigkeit für Modernisierung wurde fortgeführt und zieht steigende Abschreibungen nach sich. Kapazitätserweiterungen sind im bestehenden Gebäudekomplex nicht möglich.

Sonstiger betrieblicher Aufwand:

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen fielen in 2023 im Vergleich zu 2022 um T€ 694. Hauptfaktor sind die Stromkosten mit einer Reduzierung um T€ 698, was vor allem an dem geänderten Einkaufsvertrag und den niedrigen Spotmarktpreisen lag. Auch in anderen Kostenblöcken konnten Einsparungen erzielt werden. Nur Instandhaltung und Versicherungen sind gestiegen.

Finanzergebnis:

Die Finanzerträge stiegen, nachdem die Zinsen für konzerninterne Ausleihungen den Steigerungen des Marktumfeldes entsprechend angehoben wurden.

3. Auftragslage

In der ersten Jahreshälfte konnte KKT Pressig noch von dem hohen Auftragsvolumen im Werkzeugbau profitieren, das allerdings nach und nach abgearbeitet wurde und Neubestellungen gingen nur verhalten ein. Das reduzierte Auftragsvolumen trifft im Markt auf hohe Produktionskapazitäten und Lieferanten, die um ihre Existenz kämpfen und bereit sind Preisnachlässe zu geben. KKT Pressig folgte diesem Trend nur bedingt.

Bei den Serienteilen war der Absatz im non Automotive Bereich nur im ersten Quartal noch auf einem normalen Niveau und ging dann deutlich zurück. Glücklicherweise stiegen die Umsätze bei den Automobilkunden und konnten einen Teil kompensieren, so dass sich die Auslastung auf einem vernünftigen Niveau bewegte.

II.4.b Finanzlage

1. Kapitalstruktur

Geschäftsjahr (GJ) Vorjahr (VJ) GJ - VJ
T€ % T€ % T€ % von VJ
Eigenkapital 6.050 56,7 5.278 47,7 772 14,6
Sonderposten 434 4,1 471 4,3 -37 -7,8
langfristiges Fremdkapital 331 3,1 428 3,9 -97 -22,7
mittelfristiges Fremdkapital 1.134 10,6 1.500 13,5 -366 -24,4
kurzfristiges Fremdkapital 2.714 25,4 3.396 30,7 -682 -20,1
Summe PASSIVA 10.664 100,0 11.071 100,0 -406 -3,7

Der Sonderposten wurde planmäßig um T€ 54 aufgelöst. Im Geschäftsjahr floss ein Investitionszuschuss in Höhe von T€ 17 zu.

Das langfristige Fremdkapital setzt sich aus den Pensionsrückstellungen sowie den Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren zusammen (vgl. hierzu den Verbindlichkeitenspiegel im Anhang). Das mittelfristige Fremdkapital bilden die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren und das kurzfristige Fremdkapital besteht aus den Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr, den sonstigen Rückstellungen sowie den Steuerrückstellungen.

Die Verbindlichkeiten haben sich insbesondere im kurzfristigen Bereich reduziert. Hauptursache ist eine deutliche Reduzierung von personalbedingten Rückstellungen. Prämienzahlungen auf Grundlage des Geschäftsverlaufes 2023 entfallen, wodurch keine Rückstellungen mehr notwendig sind. Durch die niedrigere Betriebsauslastung wurden nicht genommener Urlaub und Überstunden abgebaut. Durch eine geringere Auslastung und damit verbunden niedrigere Zukäufe nahmen Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten um T€ 419 ab. Auch die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken um T€ 419.

2. Investitionen

Die wesentlichen Fertigungsanlagen stehen im Eigentum der KKT Pressig GmbH. Neben Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung sind im Geschäftsjahr hauptsächlich technische Anlagen angeschafft worden. Die Zugänge bei den technischen Anlagen betreffen Maschinen zur Herstellung und Bearbeitung von Kunststoffartikeln sowie Werkzeugen. Im Übrigen wird auf den Anlagenspiegel im Anhang verwiesen.

3. Liquidität

Die Finanzierungsstruktur beinhaltet im Geschäftsjahr langfristige Darlehen von Kreditinstituten und Mietkaufdarlehen. Es bestehen Universalkreditverträge für die KKT Gruppe in Höhe von T€ 13.000 mit Kreditinstituten. Vorhandene Kreditlinien bei Kreditinstituten waren am Bilanzstichtag nicht vorhanden, es bestanden Guthaben von T€ 299. Damit ist die KKT Pressig GmbH jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Die Liquidität stellt sich anhand folgender Kapitalflussrechnung dar:

Cash Flow Rechnung 2023
T€
2022
T€
1 Periodenergebnis (Jahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 772 1.055
2 +/- Abschreibungen/Zuschreibungen bei Gegenständen des Anlagevermögens 760 664
3 +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -344 81
4 +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -19 -33
5 -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -92 -1.174
6 +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -453 438
7 -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 -1
8 +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 7 19
9 +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 285 391
10 -/+ Ertragsteuerzahlungen -243 -486
11 = Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 673 955
12 - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -2 -6
13 + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0 17
14 - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -432 -1.538
15 + Erhaltene Zinsen 34 17
16 = Cash Flow aus Investitionstätigkeit -400 -1.510
17 + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 232 1.363
18 - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten sowie KK Linien -635 -907
19 + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 17 184
20 - Gezahlte Zinsen -41 -36
21 = Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -427 605
22 Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -153 50
23 + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 242 193
24 = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 89 242

Bezüglich der Erläuterung der Kapitalflussrechnung wird auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage im Lagebericht verwiesen.

II.4.c Vermögenslage

Die Vermögenslage wird dargestellt anhand folgender Kennzahlen zur Vermögensstruktur:

Geschäftsjahr (GJ) Vorjahr (VJ) GJ - VJ
T€ % T€ % T€ % von Vj
Immaterielle Vermögensgegenstände 4 0,0 6 0,1 -2 -26,1
Sachanlagen 4.375 41,0 4.699 42,4 -324 -6,9
Finanzanlagen 1 0,0 1 0,0 0 0,0
langfristig gebundenes Vermögen 4.381 41,1 4.706 42,5 -325 -6,9
Vorräte 1.636 15,3 1.697 15,3 -61 -3,6
Forderungen LL 374 3,5 632 5,7 -259 -40,9
Verbundforderungen 4.106 38,5 3.431 31,0 674 19,7
sonstige Vermögensgegenstände 34 0,3 222 2,0 -188 -84,6
kurzfristig gebundenes Vermögen 6.149 57,7 5.983 54,0 166 2,8
liquide Mittel 89 0,8 242 2,2 -153 -63,3
ARAP und akt. lat. Steuern 45 0,4 140 1,3 -95 -68,1
Summe AKTIVA 10.664 100,0 11.071 100,0 -408 -3,7

Im Sachanlagevermögen sind in 2023 Investitionen von T€ 432 erfolgt, die Erweiterungs- und Neuinvestitionen bei den technischen Anlagen, geleistete Anzahlungen auf Bauten und Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung betreffen. Zugleich entfielen T€ 756 Abschreibungen auf die Sachanlagen, sodass sich der Bestand reduzierte.

Die Finanzanlagen (T€ 1) betreffen die Anteile an der Unterstützungskasse der Ernst Frölich GmbH i. L., Osterode.

Das Verhältnis der Vorräte zu den Umsatzerlösen hat sich gegenüber dem Vorjahr auf 9,9 % erhöht (Vorjahr: 9,5 %). Dies ist vor allem durch die noch nicht abgerechneten Werkzeugprojekte (Formen im Aufbau) bedingt, die in 2023 von T€ 2.130 auf T€ 2.453 anstiegen und deren Umsatzrealisierung in 2024 geplant sind.

Aufgrund der gefallenen Umsätze in 2023 haben sich die offenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduziert.

II.5 Finanzielle Leistungsindikatoren

Zentrale Leistungsindikatoren der KKT Pressig GmbH sind

- der Rohertrag und

- der EBIT

Der Rohertrag zeigt, inwiefern aus dem Kerngeschäft, dem Verkauf und der Herstellung eigener Artikel, nach Abzug der direkten Materialkosten ein Deckungsbeitrag verbleibt, aus dem die fixen Kosten, Investitionen, Finanzierungen, Steuern und die Marge gedeckt werden können.

Der EBIT stellt das Ergebnis des Unternehmens ohne Finanzierung und Steuern, aber eben nach Deckung der Fixkosten dar

Diese Kennzahlen werden monatlich ermittelt, analysiert und Maßnahmen ergriffen.

in T€ 2023 Ist 2022 Ist Diff. Ist 2022/2021 2023 Plan Diff. Plan/Ist
Umsatzerlöse 16.557 17.899 -1.342 17.778 -7%
Bestandsveränderungen 335 861 -526 0
Gesamtleistung 16.892 18.759 -1.868 17.778 -5%
sonstige betriebliche Erträge 85 59 26 62 37%
Materialaufwand -9.490 -10.323 833 -10.009 -5%
Materialkosten in % von Gesamtleistung 56,2 55,0 2,1% 56,3 -0%
Rohertrag 7.486 8.496 -1.010 7.831 -4%
Personalaufwand -3.512 -3.525 12 -3.817 -8%
Personalkosten in % vom Rohergebnis 46,9 41,5 13,1% 48,7 -3,7%
Abschreibungen -760 -664 -96 -802 -5%
sonstige betriebliche Aufwendungen -2.142 -2.836 694 -2.406 -11%
EBIT 1.072 1.471 -399 806 33%

Der Einbruch bei den non Automotive Kunden führte dazu, dass das geplante Rohergebnis um T€ 345 verfehlt wurde. Durch Kosteneinsparungen in fast allen Bereichen wurde der geplante EBIT nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen. Auslastungsbedingt konnte beim Personal gespart werden, die Planunterschreitung bei den Energiekosten ist hauptsächlich auf die positive Preisentwicklung am Spotmarkt Strom zurückzuführen.

Für Details wird auf die Ausführungen zum Geschäftsverlauf und zur Ertragslage verwiesen.

II.6 Nachtragsbericht

Hierbei wird auf den Anhang verwiesen.

II.7 Gesamtaussage

Die Geschäftsleitung ist mit dem Ergebnis 2023 zufrieden.

Leistung und Rohergebnis können Plan und Vorjahreszahlen nicht erreichen, die Kostenentwicklung führt aber dazu, dass der geplante EBIT deutlich übertroffen wird.

Die Serienumsätze bewegen sich auch Anfang 2024 auf einem verhaltenen aber in Anbetracht der Gesamtsituation auskömmlichen Niveau. Verschiedene bereits gebaute Werkzeuge sind noch nicht angelaufen. Die Hochphase im Projektgeschäft ist erst einmal vorbei, verschiedene Werkzeuge stehen kurz vor Vergabe.

Insgesamt verläuft die Geschäftsentwicklung zum Jahresbeginn 2024 weitgehend plankonform.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

III.1 Prognosebericht

in T€ 2024 Plan 2023 Ist Delta Plan/Ist Delta Plan/Ist
in %
Umsatzerlöse 15.754 16.557 -803 -5%
Bestandsveränderungen 120 335 -335 -100%
Gesamtleistung 15.874 16.892 -1.138 -7%
sonstige betriebliche Erträge 54 85 -31 -36%
Materialaufwand -8.726 -9.490 764 -8%
Materialkosten in % von der Gesamtleistung 55,0 56,2 -1,2 -2%
Rohertrag 7.202 7.486 -404 -5%
Personalaufwand -3.919 -3.512 -407 12%
Personallkosten in % vom Rohertrag 54,4 46,9 7,5 16%
Abschreibungen -801 -760 -41 5%
sonstiger betrieblicher Aufwand -2.147 -2.142 -5 0%
EBIT 335 1.072 -857 -80%

Die KKT Pressig GmbH plant, aufgrund einer detaillierten Vertriebsplanung auf Kunden-/ Projektebene, im Vergleich zu 2023 einen rückläufigen Umsatz. Bei der Serie wurde von leicht steigenden Umsätzen ausgegangen. Im Projektgeschäft rechnen wir für 2024 mit einem weiterhin verhaltenen Bestellverhalten. Die Planung wurde konservativ unter Berücksichtigung von kundenindividuellen Prognosen, laufenden Angeboten und Verhandlungen sowie Erfahrungswerten der letzten Geschäftsjahre erstellt.

Die niedrigere Nachfrage führt bereits zu gesunkenen Beschaffungspreisen, die sich in einer reduzierten Materialquote von 55 % wider spiegeln. Die Inflation ist zuletzt gesunken und wurde bedingt als Kostensteigerung in der Planung berücksichtigt.

III.2 Chancen- und Risikobericht

Risiken auf dem Beschaffungsmarkt begrenzt die KKT Pressig GmbH durch ein Netzwerk an Lieferanten und enge Zusammenarbeit mit Kunden. Bei Problemen schalten sich Kunden mit ein, üben Druck auf Lieferanten aus und organisieren Materialhandel in ihrem Netzwerk.

Der Angriffskrieg Russlands, die Aggression Chinas gegenüber Taiwan und die Konflikte im Nahen Osten haben insofern keine direkten Auswirkungen auf die KKT Pressig GmbH. Sollte die Automobilproduktion in Europa durch Versorgungsprobleme gestört werden, dann würde darunter natürlich auch die Nachfrage bei KKT Pressig GmbH beeinträchtigt.

Kostensteigerungen im Rohstoffbereich sind vorerst kein Thema mehr. Einzelne Kostenreduzierungen sind absehbar. Die Weitergabe an die Endkunden stellt aber einen immensen Verwaltungsaufwand dar. Für die Kapitalbindung ergeben sich positive Effekte.

Krankheitsbedingte Ausfälle von Personal durch Infektionswellen bleiben ein ernstes Problem. In einem mittelständischen Betrieb kann bereits der Ausfall von wenigen Mitarbeitern zu deutlichen Produktionsproblemen führen. Infektionsschutzmaßnahmen und variable Schichtsysteme konnten bisher Schlimmeres vermeiden. Generell ist die Versorgung mit motiviertem Fachpersonal v.a. für den 3-Schicht Betrieb zunehmend schwierig. Ausbildungsoffensiven und Kopfprämien bei erfolgreicher Vermittlung sind erfolgreiche Hilfsmittel.

Die Konzentration auf die Automobilindustrie ist nicht unproblematisch, aktuell zeigt sich diese aber stabiler als der non-automotive Bereich. Der Auf- und Ausbau anderer Kundenbereiche gestaltet sich durch die Spezialisierung auf Produkte mit hohen Jahresstückzahlen schwierig. Hinzu kommt, dass aktuell viele Hersteller von Kunststoffprodukten auf der Suche nach neuen Kunden sind.

Digitalisierung und Fahrerassistenzsysteme benötigen eine ständig wachsende Anzahl an Steckverbindungen im Automobil, dem Spezialgebiet der KKT Pressig GmbH. Auch mit einer starken Abhängigkeit vom Automobilmarkt und in einem schwierigen Gesamtumfeld ist es somit möglich gute Ergebnisse zu erzielen.

Wichtigstes Vertriebsargument ist die Kombination aus eigenem technisch versierten Werkzeugbau und einer Kunststofffertigung mit einem sehr modernen Maschinenpark. Dadurch ist für Kunden ein umfängliches Leistungsspektrum und schnelle Reaktionszeiten gegeben.

Der Standort im nördlichen Bayern ist von der Verkehrsanbindung nicht ideal. Durch die ländliche Lage sind die Lebenshaltungskosten der Mitarbeiter aber geringer, was sich auf die Personalkosten und damit das Kalkulationsschema positiv auswirkt.

IV. Datum und Unterzeichnung

 

Pressig, den 11.06.2024

gez. Dr. Sven Vogt, Geschäftsführer

gez. Andreas Sandner, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.380.820,47 4.706.225,47
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.374,50 5.917,50
II. Sachanlagen 4.375.167,74 4.699.029,74
III. Finanzanlagen 1.278,23 1.278,23
B. Umlaufvermögen 6.238.303,08 6.225.322,66
I. Vorräte 1.635.556,29 1.696.980,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.513.769,45 4.286.007,60
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 88.977,34 242.334,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.654,24 130.118,06
D. Aktive latente Steuern 7.996,32 9.674,57
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.663.774,11 11.071.340,76

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.050.348,99 5.278.013,33
I. gezeichnetes Kapital 93.000,00 93.000,00
II. Gewinnvortrag 5.185.013,33 4.130.142,22
III. Jahresüberschuss 772.335,66 1.054.871,11
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 434.005,19 470.603,65
C. Rückstellungen 1.035.453,98 1.378.994,52
D. Verbindlichkeiten 3.143.965,95 3.943.729,26
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.663.774,11 11.071.340,76

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.486.417,72 8.496.184,09
2. Personalaufwand 3.512.470,90 3.524.893,44
a) Löhne und Gehälter 2.893.544,79 2.922.552,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 618.926,11 602.341,10
3. Abschreibungen 759.536,50 663.979,48
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.142.241,84 2.835.944,54
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 34.291,36 16.889,94
davon aus verbundenen Unternehmen 34.291,36 16.889,94
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 41.210,56 35.610,71
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 285.060,25 391.056,39
8. Ergebnis nach Steuern 780.189,03 1.061.589,47
9. sonstige Steuern 7.853,37 6.718,36
Jahresüberschuss 772.335,66 1.054.871,11

Anhang

I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Firma: KKT Pressig Kautschuk-Kunststoff-Technik GmbH
Sitz: Hasslachweg 2
96332 Pressig
Registergericht: Amtsgericht Coburg
Registernummer: HRB 3668

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des GmbHG und den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266, 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren angewendet wurde.

Der Ausweis erfolgt in Tausend Euro (T€). Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen in diesem Bericht nicht genau zur angegebenen Summe addieren lassen.

Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit sind die bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt.

Die Vergleichbarkeit der Zahlen des Jahresabschlusses 2023 mit denen des Vorjahres ist in materieller Hinsicht gegeben, da die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht grundsätzlich geändert wurden.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 268-274 a, 276-277 HGB als auch unter Anwendung von Befreiungsvorschriften gemäß §§ 285 Nr. 17 und 288 Abs. 2 HGB erstellt.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßig lineare Abschreibungen, angesetzt.

Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten alle steuerlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Zinsen auf Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 1 und 50 Jahren. Vereinfachungsverfahren (Vollabschreibung geringwertiger Anlagegüter im Zugangsjahr) werden in Anspruch genommen.

Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau werden grundsätzlich zu Nennwerten aktiviert.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten bewertet.

Unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen werden entsprechend dem Fertigstellungsgrad mit anteiligen Herstellungskosten anhand der Einzel- und Gemeinkosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Fertigungs- und Materialeinzelkosten sowie steuerlich aktivierungspflichtige Gemeinkosten.

Fertige Erzeugnisse und Waren sind mit den Herstellungskosten oder mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie aktivierungspflichtige Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Im Rahmen der verlustfreien Bewertung werden die Fertigerzeugnisse und Waren mit 85 % des Verkaufspreises angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Werkzeugbestellungen werden offen von den Vorräten gemäß § 268 Abs. 5 HGB abgesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen und dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden mit den Nominalwerten ausgewiesen.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt.

Die liquiden Mittel und sind zu Nennwerten angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die aktiven latenten Steuern wurden auf Pensions- und sonstige Rückstellungen erfasst. Das Aktivierungswahlrecht wurde in Anspruch genommen. Für die Bemessung der latenten Steuern wurde der zum Abschlussstichtag geltende Steuersatz von 27,03 % zugrunde gelegt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wird zum Nennwert bewertet.

Zur besseren Darstellung der Vermögenslage werden die für Investitionen im Anlagevermögen erhaltenen öffentlichen Investitionszuschüsse nach den Vorschriften der § 265 Absatz 5 Satz 2 HGB als "Sonderposten für Investitionszuschüsse" ausgewiesen. Die erhaltenen Investitionszuschüsse werden über die Nutzungsdauer der angeschafften Anlagegüter erfolgswirksam aufgelöst.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) bewertet. Im versicherungsmathematischen Gutachten wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode analog den Vorschriften des IAS 19) verwendet und die Bewertung auf der Grundlage des Ausscheidemodells der Richttafeln RT 2018 G von Dr. Klaus Heubeck vorgenommen. Bei den sonstigen Rechnungsgrundlagen wird eine Rentendynamik von 2,00 % berücksichtigt. Weitere Trends (Lohn- und Gehaltstrends o. ä.) werden vertragsgemäß nicht berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden grundsätzlich mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung bemessen und berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und erkennbaren Risiken.

Die Verbindlichkeiten sind mit Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bilanzierung von Beträgen, die auf fremde Währung lauten, erfolgt grundsätzlich zum Stichtagskurs der Erstverbuchung unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips.

IV. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Gliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen T€ 4.106 (Vorjahr: T€ 3.431) enthalten mit T€ 4.090 (Vorjahr: T€ 3.416) kurzfristige Ausleihungen, die zugleich Forderungen gegen die Gesellschafterin sind. Die übrigen Forderungen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 15 (Vorjahr: T€ 15).

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet abgegrenzte Wartungs- und Lizenzgebühren sowie Versicherungen.

Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern wurden auf Grund des Wegfalls des Ergebnisabführungsvertrages erstmalig in 2021 gebildet und betragen nun T€ 8 (Vorjahr: T€ 10).

Sonderposten für Investitionszuschüsse

Der Sonderposten wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter verteilt. Neu gebildet wurden im Geschäftsjahr T€ 17 (Vorjahr: T€ 184), der Auflösungsbetrag beträgt T€ 54 (Vorjahr: T€ 34).

Pensionsrückstellungen

Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB:

Marktzinssatz aus den vergangenen Rechnungszins Erfüllungsbetrag
T€
10 Geschäftsjahren 1,82 % 71
7 Geschäftsjahren 1,74 % 71
Ausschüttungssprerre 0

Die sonstigen Rückstellungen lassen sich wie folgt aufgliedern:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Gewährleistung 155 44
Urlaubsrückstand, Zeitguthaben, Prämien, Abfindung 154 470
Berufsgenossenschaft 12 4
Jahresabschlusskosten 30 20
Ausstehende Rechnungen 33 226
Sonstige 4 5
389 768

Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Gläubigern und Fristigkeiten, ihre Besicherung und die dazugehörigen Davon-Vermerke stellen sich wie folgt dar (in kursiver Angabe des Vorjahresbetrages):

31.12.2023
T€
Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
T€
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.148 426 722 0
Vorjahr 1.567 419 1.148 91
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 869 869 0 0
Vorjahr 1.288 1.288 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
Vorjahr 0 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.126 455 671 260
Vorjahr 1.088 386 702 260
davon gegenüber mittelbaren Gesellschafter 260 0 260 260
Vorjahr 260 0 260 260
davon aus Steuern 30 30 0 0
Vorjahr 28 28 0 0
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0
Vorjahr 0 0 0 0
Summe 3.144 1.750 1.394 260
Vorjahr 3.944 2.093 1.851 351

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen in Höhe von T€ 654 (Vorjahr: T€ 638) enthalten sowie in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.148 (Vorjahr: T€ 1.567).

Für diese bestehen Sicherheiten in Form von Sicherungsübereignungen.

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet für Verbindlichkeiten aus Universalkreditverträgen zugunsten der Gesellschafterin KKT Holding GmbH, Osterode am Harz, und den Schwesterunternehmen, der KKT Frölich GmbH, Osterode am Harz, der Norsystec GmbH, Bleicherode, und der Elastica GmbH, Osterode am Harz, gegenüber Kreditinstituten gesamtschuldnerisch in Höhe von bis zu T€ 13.000. Zum Bilanzstichtag waren diese Universalkredite mit einem Gesamtsaldo von T€ 9.684 in Anspruch genommen, bei gleichzeitigen Bankguthaben von T€ 299.

Zur Besicherung des Universalkredits besteht eine Globalzession der Forderungen. Als Sicherheit für Mietkaufdarlehen wurden die jeweiligen Gegenstände des Anlagevermögens beliehen.

Aufgrund der vorliegenden Unternehmensplanung der KKT-Gruppe ist derzeit keine hohe Wahrscheinlichkeit dafür gegeben, dass die KKT Pressig Kautschuk-Kunststoff-Technik GmbH, Pressig, aus den Haftungsverhältnissen in Anspruch genommen wird.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverpflichtungen ergibt sich für das kommende Geschäftsjahr ein Gesamtbetrag von rund T€ 29. Die Verpflichtungen mit einer Laufzeit von 2 bis 5 Jahren betragen T€ 21 und T€ 0 mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren.

V. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Personalaufwand

Der Personalaufwand beinhaltet T€ 8 (Vorjahr: T€ 16) an Aufwendungen für Altersversorgung; davon T€ 6 (Vorjahr: T€ 6) Zuführung zur Pensionsrückstellung.

Zinsen

Die Zinsaufwendungen betragen T€ 41 (Vorjahr: T€ 36) und sind im Wesentlichen mit langfristigen Finanzierungen verbunden. In den Zinsaufwendungen sind T€ 1 (Vorjahr: T€ 1) für die Abzinsung der Pensionsrückstellung enthalten.

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen mit T€ 34 (Vorjahr: T€ 17) solche aus Darlehen oder kurzfristige Ausleihungen an verbundene Unternehmen.

VI. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten im Geschäftsjahr betrug 72 Mitarbeiter (Vorjahr: 70); davon waren 60 (Vorjahr: 59) gewerbliche Arbeitnehmer und 12 (Vorjahr: 11) Angestellte. Zusätzlich wurden 2 Aushilfe (Vorjahr: 2) und 5 (Vorjahr: 6) Auszubildende beschäftigt.

Mitglieder der Geschäftsführung

Im laufenden Geschäftsjahr waren Geschäftsführer:

- Herr Andreas Sandner, geschäftsführender Gesellschafter

- Herr Dr. Sven Vogt, geschäftsführender Gesellschafter

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und Konzernzugehörigkeit

Die KKT Pressig Kautschuk-Kunststoff-Technik GmbH, Pressig, wird in den Konzernabschluss der KKT Holding GmbH, Osterode am Harz, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht und stellt sowohl den größten, als auch den kleinsten Konsolidierungskreis dar.

Angaben über das Abschlussprüferhonorar

Für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Anhangsangaben im Konzernabschluss einbezogen wird (§ 285 Nr. 17 HGB).

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor den bestehenden Gewinnvortrag von T€ 5.185 sowie das erwirtschaftete Jahresergebnis von T€ 772 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Aufgrund des allgemein schlechten wirtschaftlichen Umfeldes wird für 2024 erwartet, dass das Ergebnis im Vergleich zu 2023 rückläufig sein wird. Hauptsächlich im Projektgeschäft fällt es zunehmend schwer neue Aufträge zu vernünftigen Preisen zu erhalten.

Durch die mangelnde Nachfrage sollten die Materialpreise leicht nachgeben. Die Energiepreise werden im Vergleich zu 2023 steigen, da bis Ende 2027 Belieferungsverträge mit Festpreisen abgeschlossen wurden. Die anderen betrieblichen Kosten sollten durch die geringere Inflation an Dynamik verlieren.

Nach wie vor kritisch wird die Lage zwischen China und Taiwan, Russland und der Ukraine und Israel und seinen Nachbarländern gesehen. Weitere Eskalationen können deutliche Auswirkungen auf die Lieferketten und damit das Geschäftsmodell der KKT Pressig GmbH mit seiner Ausrichtung auf die internationale Automobilindustrie haben.

Im Übrigen haben sich bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses zu der vorstehenden Lagebeurteilung keine wesentlichen Änderungen in der Gesamteinschätzung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der KKT Pressig GmbH ergeben.

VII. Unterschrift des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB

 

Pressig, den 11.06.2024

gez. Dr. Sven Vogt, Geschäftsführer

gez. Andreas Sandner, Geschäftsführer

Anschaffungskosten / Herstellungskosten
Stand 31.12.2022
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 251.561,62 2.198,00 0,00 0,00 253.759,62
Summe immaterieller Vermögensgegenstände 251.561,62 2.198,00 0,00 0,00 253.759,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.118.952,80 6.208,40 0,00 0,00 3.125.161,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.305.427,68 300.412,71 478,69 55.011,00 9.660.372,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.268.702,19 74.462,39 0,00 0,00 1.343.164,58
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.160,00 50.851,00 0,00 -55.011,00 0,00
Summe Sachanlagen 13.697.242,67 431.934,50 478,69 0,00 14.128.698,48
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.278,23 0,00 0,00 0,00 1.278,23
Summe Finanzanlagen 1.278,23 0,00 0,00 0,00 1.278,23
Summe Anlagevermögen 13.950.082,52 434.132,50 478,69 0,00 14.383.736,33
Abschreibungen
Stand 31.12.2022
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 245.644,12 3.741,00 0,00 0,00 249.385,12
Summe immaterieller Vermögensgegenstände 245.644,12 3.741,00 0,00 0,00 249.385,12
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.556.941,59 39.449,40 0,00 0,00 2.596.390,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.541.363,65 599.364,71 477,69 0,00 6.140.250,67
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 899.907,69 116.981,39 0,00 0,00 1.016.889,08
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 8.998.212,93 755.795,50 477,69 0,00 9.753.530,74
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 9.243.857,05 759.536,50 477,69 0,00 10.002.915,86
Buchwerte
Stand 31.12.2023
Euro
Stand 31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.374,50 5.917,50
Summe immaterieller Vermögensgegenstände 4.374,50 5.917,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 528.770,21 562.011,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.520.122,03 3.764.064,03
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 326.275,50 368.794,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.160,00
Summe Sachanlagen 4.375.167,74 4.699.029,74
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.278,23 1.278,23
Summe Finanzanlagen 1.278,23 1.278,23
Summe Anlagevermögen 4.380.820,47 4.706.225,47

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.06.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die KKT Pressig Kautschuk-Kunststoff-Technik GmbH, Pressig

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KKT Pressig Kautschuk-Kunststoff-Technik GmbH, Pressig, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KKT Pressig Kautschuk-Kunststoff-Technik GmbH, Pressig, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Rosenheim, den 11.06.2024

Hubert Jahn Kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Hannes Hubert, Wirtschaftsprüfer

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Assistent verbinden

  1. Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
  2. Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
  1. In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:

Python
from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von KKT Pressig Kautschuk-Kunststoff-Technik GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 3c60ee171629aec9d0cb978ab028d0ba",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:

JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

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