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ABB Ausbildungszentrum gemeinnützige GmbH GmbH

Berlin ·HRB 158044 Charlottenburg (Berlin) ·new.abb.com
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Lessingstraße 89
13158 Berlin
Handelsregister
HRB 158044, Charlottenburg (Berlin)
Eintragungsdatum
1. April 2014
Branche
Allgemeine und politische Erwachsenenbildung
Berufliche Erwachsenenbildung
Aufstiegsfortbildung, Schulen der beruflichen Fortbildung
Unternehmenszweck
Die Förderung der Berufsbildung einschließlich der Fort- und Weiterbildung sowie Erwachsenenqualifizierung und der Studierendenhilfe, die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, die Förderung der Berufsorientierung von Schülerinnen und Schülern sowie die Förderung des Berufsbildungsexportes. Die Förderung der Berufsbildung einschließlich der Studierendenhilfe wird insbesondere verwirklicht: a) im Rahmen der Durchführung der fachtheoretischen und fachpraktischen Ausbildung bzw. Umschulung, in den nach dem Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung verordneten Berufen, sowie der Vermittlung von fachtheoretischen und fachpraktischen Kenntnissen innerhalb dualer und anderer technischer Studiengänge; b) durch Vermittlung von fachtheoretischen und fachpraktischen Kenntnissen innerhalb von Fort- und Weiterbildungsängen oder anderer Erwachsenenqualifizierungen zur Erlangung entsprechender Abschlüsse bzw. Zertifikate; c) durch Unterstützung von Bewerbern uncl Bewerberinnen bei der Besetzung dualer Ausbildungsplätze durch Hospitationen und Praktika, Vermittlung und Uberprüfung von fachtheoretischem Wissen sowie der Unterstützung im Bewerbungsprozess; d) durch die Zusammenarbeit mit den Berliner Oberstufenzentren zur Abstimmung und Verbesserung der Ausbildungsinhalte und der Ausbildungsabläufe; e) durch die Teilnahme an Förderprojekten, die zu diesem Zweck europa-, bundes oder landesweit ausgeschrieben werden. Die Förderung der Berufsbildung umfasst auch Maßnahmen der Gesellschaft zugunsten benachteiligter junger Menschen und Menschen mit Behinderungen, die zur Erlangung einer Berufsausbildung, eines Weiter- oder Fortbildungsabschlusses oder andeniveitiger Qualifizierungen führen. Die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern wird insbesondere verwirklicht durch: a) die Bereitstellung von Schülerpraktika in technischen Berufen, insbesondere für Mädchen und junge Frauen, urn den Zugang zu diesen Berufen zu erleichtern; b) die Begleitung von Schulabgängerninnen auf dem Weg in einen technischen Beruf, die Bereitstellung von Informationen für Mädchen und junge Frauen im Bereich Technik sowie andere Angebote zum Erlernen von technischen Berufen; c) die Teilnahme an Projekten bzw. die Durchführung von Projekten, welche das Ziel haben, das Berufswahlspektrum von Mädchen und Frauen vorrangig hinsichtlich technischer Berufe zu erweitern. Die Förderung der Berufsorientierung von Schülerinnen und Schülern umfasst Maßnahmen wie z.B. Angebote von Praktika bzw. Schnupperkurse, die Durchführung von Projekttagen oder Schulbesuchen zum Vorstellen vor allem technischer Berufe. Die Gesellschaft kann zur Realisierung ihres Zweckes mit anderen gemeinnützigen Organisationen, öffentlichen Stellen und anderen Unternehmen zusammenarbeiten.

Finanzen

Umsatz 2024
11,14 Mio. €
Mitarbeiter 2024
75
Bilanzsumme 2024
26,55 Mio. €
Jahresergebnis 2024
6.498 €
10 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 26,55 Mio
  • Anlagevermögen 68,6 % 18,20 Mio
  • Umlaufvermögen 31,2 % 8,28 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 65,8 k
Passivseite 26,55 Mio
  • Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 49,2 % 13,06 Mio
  • Eigenkapital 27,8 % 7,39 Mio
  • Rückstellungen 16,0 % 4,24 Mio
  • Verbindlichkeiten 7,0 % 1,85 Mio
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 10 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 28,99 Mio
  • Umsatzerlöse 38,4 % 11,14 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 25,4 % 7,37 Mio
  • Ergebnisvortrag aus dem Vorjahr 25,4 % 7,36 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 5,0 % 1,46 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4,6 % −1,34 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,1 % 324,4 k
Aufwendungen 11,57 Mio
  • Personalaufwand 57,7 % −6,68 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 32,7 % −3,78 Mio
  • Materialaufwand 9,0 % −1,04 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,6 % −74,4 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % −2,4 k
  • Ergebnis vor Steuern 80,9 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 6,5 k
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GuV-Daten für 10 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Gerd Woweries seit 2017 Geschäftsführer
  • Marion Wikenhauser seit 2023 Geschäftsführer
  • Anne Zacher seit 2026 Prokura
  • Caroline Sarah Wörner seit 2026 Prokura
8 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • ABB AG DEU AG Mannheim, HRB 4664 100,0 % 26k €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Historie

  1. 2026
  2. 11.02.
    Austritt einer Position
    Anne Zacher · Einzelprokura
  3. 11.02.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Anne Zacher · Prokurist
  4. 11.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Anne Zacher · Einzelprokura
  5. 06.02.
    Austritt einer Position
    Heike Müller · Einzelprokura
  6. 06.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Caroline Sarah Wörner · Prokura
  7. 2024
  8. 20.06.
    Eintritt eines Mitglieds
    H**** M***** · Einzelprokura
  9. 20.06.
    Eintritt eines Mitglieds
    Anne Zacher · Einzelprokura
  10. 2023
  11. 28.09.
    Spaltung
    ABB Ausbildungszentrum gemeinnützige GmbH
32 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 8. November 2024 · Quelle: Bundesanzeiger

ABB Ausbildungszentrum gemeinnützige GmbH (vormals: ABB Ausbildungszentrum Berlin gemeinnützige GmbH)

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhalt

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Passiva

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erläuterungen zum Jahresabschluss

Bilanz

Anlagegitter

Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige Angaben

Organe der Gesellschaft / Geschäftsführung

Mitarbeiter

Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Anhang 31.12.2023 31.12.2022 vergleichbar 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen (1)
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 60.671,00 75.683,00 72.608,00
II. Sachanlagen 19.081.647,98 19.700.974,38 19.531.553,38
Summe Anlagevermögen 19.142.318,98 19.776.657,38 19.604.161,38
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (2)
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.416.096,84 1.915.086,08 1.622.425,01
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.103.034,61 5.251.760,59 1.760.081,48
3. Sonstige Vermögensgegenstände 52.078,78 65.791,64 5.210,40
II. Guthaben bei Kreditinstituten 393.980,48 123.016,50 123.016,50
Summe Umlaufvermögen 8.965.190,71 7.355.654,81 3.510.733,39
Bilanzsumme 28.107.509,69 27.132.312,19 23.114.894,77

Passiva

Anhang 31.12.2023 31.12.2022 vergleichbar 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital (3)
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 7.360.052,77 6.812.890,86 6.812.890,86
Summe Eigenkapital 7.386.052,77 6.838.890,86 6.837.890,86
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 14.160.907,46 14.799.798,28 14.799.798,28
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (4) 904.353,43 734.196,05 459.507,00
2. Steuerrückstellungen 39.130,00 0,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen (5) 3.051.850,00 4.057.367,48 802.529,61
Summe Rückstellungen 3.995.333,43 4.791.563,53 1.262.036,61
D. Verbindlichkeiten (6)
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.494.714,23 387.614,88 132.489,68
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 569.983,17 193.443,49 43.619,93
3. Sonstige Verbindlichkeiten 500.518,63 121.001,15 39.059,41
Summe Verbindlichkeiten 2.565.216,03 702.059,52 215.169,02
Bilanzsumme 28.107.509,69 27.132.312,19 23.114.894,77

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 01.01.2023- 31.12.2023

01.01.2023- 31.12.2023 01.01.2022- 31.12.2022 01.01.2022- 31.12.2022
Anhang vergleichbar
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 9.825.947,06 10.852.730,26 4.913.203,66
2. Sonstige betriebliche Erträge (7) 2.636.698,06 3.223.433,74 1.387.516,34
3. Materialaufwand (8) -1.286.814,71 -1.060.734,42 -419.225,53
4. Personalaufwand (9) -5.916.228,56 -6.769.733,22 -2.843.106,71
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.385.843,85 -1.412.429,21 -1.334.777,70
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen (10) -3.622.173,06 -4.156.768,93 -1.014.004,86
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge davon von verbundenen Unternehmen EUR 115.080,13 (Vj. EUR 0,00) (11) 337.120,73 7.181,40 10,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (11) -2.413,76 -282.284,34 -17.165,01
- davon an verbundene Unternehmen EUR 2,50 (Vj. EUR 0,00) -
9. Ergebnis vor Ertragsteuern 586.291,91 401.395,28 672.450,19
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag -39.130,00 4.291,71 4.291,71
11. Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss 547.161,91 405.686,99 676.741,90
12. Ergebnisvortrag aus dem Vorjahr 6.812.890,86 - keine Angabe - 6.136.148,96
13. Bilanzgewinn 7.360.052,77 - keine Angabe - 6.812.890,86

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Erläuterungen zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gesellschaft ist unter der Firma ABB Ausbildungszentrum gemeinnützige GmbH mit Sitz in Berlin im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 158044 B eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB und macht von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB teilweise Gebrauch.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die bisher in der ABB AG, Mannheim, angesiedelten Ausbildungsaktivitäten (ABB Training Center Heidelberg "ATC") wurden von der Gesellschaft im Rahmen einer Ausgliederung zur Aufnahme mit Wirkung zum 1. Januar 2023 übernommen. Aus vorgenannten Gründen sind die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung des Jahres 2023 nur eingeschränkt mit denen des Vorjahres vergleichbar. Um die Vergleichbarkeit herzustellen, wurden die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung des Jahres 2022 um eine weitere Spalte "2022 vergleichbar" ergänzt. Für diese wurden zusätzlich die Werte des ATC zum Stichtag 31. Dezember 2022 (Bilanz) und für den Zeitraum 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 (Gewinn- und Verlustrechnung) berücksichtigt.

Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit werden entsprechend der Regelungen des § 265 VII HGB einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen.

Der Jahresabschluss wird in Euro aufgestellt.

Im Einzelnen wird nach folgenden Grundsätzen bewertet:

Anlagevermögen

Gegen Entgelt erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Sowohl Gebäude als auch bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich linear abgeschrieben.

In Einzelfällen wird auch von der geometrisch-degressiven Abschreibungsmethode Gebrauch gemacht, sofern diese Methode besser geeignet erscheint, den tatsächlichen Verlauf des Wertverzehrs sachgerecht widerzuspiegeln. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten selbständig nutzbarer, beweglicher und der Abnutzung unterliegender Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung vollständig als Aufwand erfasst, sofern deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 250 EUR nicht überschreiten. Liegen die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten solcher Vermögensgegenstände über 250 EUR bis 800 EUR, werden diese Vermögensgegenstände im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller einzeln erkennbaren Risiken bewertet. Das allgemeine Ausfallrisiko bei Forderungen und Wechseln ist im Rahmen einer Pauschalwertberichtigung zu Forderungen erfasst.

Fremdwährungsforderungen werden gemäß der Regelung des § 256a HGB grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet. Beläuft sich die Restlaufzeit dieser Forderungen auf mehr als ein Jahr, erfolgt die Anpassung an den Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Imparitätsprinzips, wohingegen Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr stets zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet werden.

Alle übrigen Positionen des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Tageswert angesetzt. Erkennbare Risiken werden dabei durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt.

Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Im Interesse eines transparenten Bilanzausweises werden Investitionszulagen öffentlicher oder privater Geldgeber - soweit sie für die Anschaffung oder Herstellung von Gegenständen des Anlagevermögens gewährt werden - in dem gesonderten Passivposten "Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen" ausgewiesen und im Umfang der auf diese Anlagengegenstände entfallenden Abschreibungsbeträge erfolgswirksam aufgelöst.

Im Gegenzug werden die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten dieser Anlagengegenstände in voller Höhe aktiviert und - soweit abnutzbar - über den Zeitraum ihrer Nutzung planmäßig abgeschrieben.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die versicherungsmathematische Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgt auf Basis der "Projected Unit Credit Methode", sodass der Wert der Pensionsverpflichtung zum Bewertungsstichtag den versicherungsmathematischen Barwert all jener Leistungen darstellt, die durch die Rentenformel der Versorgungsordnung den bis zu diesem Zeitpunkt abgeleisteten Dienstzeiten zugeordnet werden.

Die Diskontierung der Pensionsverpflichtungen erfolgt dabei mit dem Ende Dezember von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Rechnungszins für Verpflichtungen mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 15 Jahren. Ferner erfolgt die Berechnung der Pensionsverpflichtungen unter Berücksichtigung künftiger Gehalts- und Rentenanpassungen. Als Formel- und Tafelwerk werden die Heubeck-Richttafeln 2018 G zugrunde gelegt, die jedoch entsprechend den allgemein beobachteten Sterblichkeitsveränderungen durch den von uns mit der Bewertung beauftragten Aktuar regelmäßig angepasst werden.

Die Pensionsverpflichtungen beinhalten auch Verpflichtungen aus der betrieblichen Sozialordnung, wie z.B. Weihnachtsgeldzahlungen an künftige Pensionäre.

Sofern am jeweiligen Bilanzstichtag Vermögensgegenstände vorhanden sind, die ausschließlich der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, werden die Pensionsverpflichtungen - entsprechend des in § 246 II HGB formulierten Saldierungsgebotes - mit diesen Vermögensgegenständen verrechnet.

Ergibt sich aus dieser Vermögensverrechnung ein passivischer Überhang, erfolgt der Ausweis dieser Nettoverpflichtung unter den Pensionsrückstellungen; resultiert aus der Vermögensverrechnung ein aktivischer Überhang, wird dieser auf der Aktivseite unter der Position "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen.

Die Bemessung der sonstigen Rückstellungen erfolgt grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag, sodass auch künftige Preis- bzw. Kostenveränderungen in die Rückstellungsermittlung einbezogen werden; darüber hinaus wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen.

Rückstellungen für ausstehende Kosten, sowie für andere Verpflichtungen aus der operativen Geschäftstätigkeit werden auf Basis der noch zu erbringenden Leistungen, das heißt auf der Basis der voraussichtlich noch anfallenden Herstellungskosten, bewertet.

Die Rückstellungen wurden teilweise auf der Grundlage von Management-Einschätzungen gebildet und sind mit Unsicherheiten behaftet, so dass tatsächliche Aufwendungen von den zurückgestellten Beträgen abweichen können.

Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen werden so bemessen, dass die über die Vertragsdauer zu entrichtenden Aufstockungsbeträge aufgrund ihres Entgeltcharakters über den Zeitraum der Beschäftigungsphase (linear) aufgebaut werden.

Sofern der jeweilige Altersteilzeitvertrag eine Abfindungsregelung enthält, werden die vertraglich zugesagten Abfindungsbeträge bereits zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zurückgestellt.

In Abhängigkeit des jeweils gewählten Altersteilzeitmodells können sich während der Vertragslaufzeit Erfüllungsrückstände ergeben, die bei der Bemessung der Altersteilzeitrückstellungen ebenfalls berücksichtigt werden. Darüber hinaus wird bei der Bemessung von Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen auch biometrischen Aspekten Rechnung getragen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst, sofern die Zinseffekte werterheblich sind. Die Abzinsung erfolgt dabei mit den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten laufzeitadäquaten, aus dem Durchschnitt der vergangenen sieben Geschäftsjahre ermittelten, Zinssätzen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsverbindlichkeiten werden entsprechend der Regelungen des § 256a HGB grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet. Beläuft sich die Restlaufzeit dieser Verbindlichkeiten auf mehr als ein Jahr, erfolgt die Anpassung an den Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Imparitätsprinzips, während Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr stets zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet werden.

Umsatzerlöse

Unter den Umsatzerlösen sind Erlöse aus dem Verkauf von Erzeugnissen und Waren sowie aus Dienstleistungen ausgewiesen.

Die Realisierung der Umsatzerlöse erfolgt grundsätzlich zum Zeitpunkt des Gefahrenübergangs bzw. zum Zeitpunkt der Leistungserbringung. Erlösschmälerungen werden als Minderung der Umsatzerlöse erfasst.

II. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens während des Geschäftsjahres 2023 ist in einer gesonderten Übersicht (Anlagenspiegel) nach der Erläuterung der Bilanz dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten vor allem Forderungen aus Guthaben aus der Teilnahme am konzerninternen Cash-Pooling der globalen ABB Gruppe in Höhe von 5.319.332,43 EUR (Vorjahr: 1.671.879,36 EUR).

Insgesamt bestehen Forderungen gegen die Gesellschafterin ABB AG, Mannheim, in Höhe von 882.376,02 EUR (Vorjahr: 1.748.669,48 EUR).

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der ABB Ausbildungszentrum gemeinnützige GmbH, Berlin, beträgt 26.000,00 EUR (Vorjahr: 25.000,00 EUR) und wird in voller Höhe von der ABB AG, Mannheim, als alleinige Gesellschafterin gehalten. Im Zuge der Ausgliederung zur Aufnahme der Ausbildungsaktivitäten der ABB AG, Mannheim, in die Gesellschaft wurde das gezeichnete Kapital der Gesellschaft um 1.000,00 EUR erhöht.

Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beträgt 6.812.890,86 EUR.

4. Pensionsverpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 betrugen die Pensionsverpflichtungen der ABB Ausbildungszentrum gemeinnützige GmbH, Berlin, 904.353,43 EUR (Vorjahr: 459.507,00 EUR) nach Verrechnung mit Pensionsdeckungsvermögen.

Diesem Betrag liegt ein Diskontierungsfaktor in Höhe von 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) zugrunde; es handelt sich hierbei um den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Zinssatz für Verpflichtungen mit einer Laufzeit von 15 Jahren, welcher durch den von uns mit der Bewertung beauftragten Aktuar im November 2023 per Ende Dezember 2023 geschätzt wurde.

Dieser Durchschnitt berechnet sich im Berichtsjahr, wie auch im Vorjahr, aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren. Bei Ansatz eines Durchschnitts aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergäbe sich ein davon abweichender durchschnittlicher Zinssatz in Höhe von 1,75 % (Vorjahr: 1,44 %). Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 VI HGB beträgt 29.307,00 EUR.

Für das vorliegende Berichtsjahr liegt der Berechnung ein Gehaltstrend in Höhe von 3,1 % p. a. (Vorjahr: 3,2 % p. a.) sowie ein Rentenanpassungstrend in Höhe von 2,1 % p. a. (Vorjahr: 2,2 % p. a.) zugrunde. Zusätzlich werden die aufgrund der aufgelaufenen Inflation erwarteten Rentenanpassungen der Folgejahre, welche den langfristigen Rentenanpassungstrend übersteigen, bei der Berechnung berücksichtigt.

Zum 31. Dezember 2023 belief sich der mit den Pensionsansprüchen verrechnete beizulegende Zeitwert der für Altersversorgungsansprüche reservierten Wertpapiere auf insgesamt 1.452.242 EUR, wobei die historischen Anschaffungskosten 1.260.265 EUR und die kumulativen Marktwertanpassungen insgesamt 191.977 EUR betrugen.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen in erster Linie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie für Risiken aus der Verwendungsprüfung hinsichtlich Einhaltung aller Förderungsbedingungen für Investitionszuschüsse.

Ferner enthalten die sonstigen Rückstellungen Verpflichtungen im Zusammenhang mit Jubiläumsgeldzahlungen an Mitarbeiter, Rückstellungen für Tantiemezahlungen sowie Urlaubs- und Gleitzeitansprüche.

Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen beliefen sich - vor Verrechnung mit den für diese Verpflichtungen reservierten Vermögenswerten - zum Ende des Berichtsjahres auf 530.344,46 EUR. Diese Altersteilzeitverpflichtungen wurden mit Anteilen an einem Wertpapierspezialfonds verrechnet, welche zum Zwecke der Insolvenzsicherung von Altersteilzeitguthaben treuhänderisch an den ABB Vermögenstreuhand e. V. übertragen wurden. Der beizulegende Zeitwert dieser Wertpapiere belief sich per 31. Dezember 2023 auf 409.413,39 EUR, wobei die historischen Anschaffungskosten 393.922,10 EUR und die kumulativen Marktwertanpassungen insgesamt 15.491,29 EUR betrugen. Hieraus ergibt sich ein grundsätzlich abführungsgesperrter Betrag von 15.491,29 EUR. Die Verrechnung der Altersteilzeitverpflichtungen mit dem hierfür reservierten Vermögen führte somit zu einer verbleibenden Altersteilzeitrückstellung in Höhe von 120.931,07 EUR.

6. Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen 292.586,98 EUR auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin ABB AG, Mannheim, betragen 268.783,21 EUR (Vorjahr: 43.619,93 EUR).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten unter anderem Verbindlichkeiten aus einbehaltenen Steuern der Mitarbeiter.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Historische Anschaffungskosten
Wertangaben in Euro 01.01.2023 Zugänge (davon Zugänge aus Übernahme ATC)
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 172.979,99 45.469,69 33.953,46
Summe 172.979,99 45.469,69 33.953,46
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 19.402.011,34 403.330,32 0,00
2. Techn. Anl. und Masch. 3.482.997,02 2.070.640,24 2.070.640,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.176.181,11 966.634,77 887.424,50
(davon GWG bzw. GWG/EDV-Softw.) 17.242,73
4. Anlagen im Bau 1.016.591,38 3.736,60 0,00
Summe 26.077.780,85 3.444.341,93 2.958.064,74
Summe Anlagevermögen 26.250.760,84 3.489.811,62 2.992.018,20
Entwicklung des Anlagevermögens vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Historische Anschaffungskosten
Wertangaben in Euro Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 0,00 0,00 218.449,68
Summe 0,00 0,00 218.449,68
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 19.805.341,66
2. Techn. Anl. und Masch. 264.837,93 0,00 5.288.799,33
0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 36.641,71 0,00 3.106.174,17
(davon GWG bzw. GWG/EDV-Softw.) 17.242,73 0,00
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 1.020.327,98
Summe 301.479,64 0,00 29.220.643,14
Summe Anlagevermögen 301.479,64 0,00 29.439.092,82
Entwicklung des Anlagevermögens vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Kumulierte Abschreibungen
Wertangaben in Euro 01.01.2023 Abschreibungen Veränderung von kumulierten Abschreibungen aus Zugängen und Abgängen (davon Veränderung kumul. Abschreibungen aus Übernahme ATC) 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 100.371,99 26.528,23 30.878,46 30.878,46 157.778,68
Summe 100.371,99 26.528,23 30.878,46 30.878,46 157.778,68
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 3.229.430,34 700.821,32 0,00 0,00 3.930.251,66
2. Techn. Anl. und Masch. 1.997.932,02 406.196,29 1.508.789,02 2.007.970,24 3.912.917,33
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.318.865,11 252.298,01 724.663,05 780.673,50 2.295.826,17
(davon GWG bzw. GWG/EDV-Softw.) 17.242,73 -17.242,73
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 6.546.227,47 1.359.315,62 2.233.452,07 2.788.643,74 10.138.995,16
Summe Anlagevermögen 6.646.599,46 1.385.843,85 2.264.330,53 2.819.522,20 10.296.773,84
Entwicklung des Anlagevermögens vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Buchwerte
Wertangaben in Euro 31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 60.671,00 72.608,00
Summe 60.671,00 72.608,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 15.875.090,00 16.172.581,00
2. Techn. Anl. und Masch. 1.375.882,00 1.485.065,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 810.348,00 857.316,00
(davon GWG bzw. GWG/EDV-Softw.)
4. Anlagen im Bau 1.020.327,98 1.016.591,38
Summe 19.081.647,98 19.531.553,38
Summe Anlagevermögen 19.142.318,98 19.604.161,38

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

7. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten die Auflösung von Beträgen aus dem Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen in Höhe von 1.436.554,41 EUR (Vorjahr: 1.361.708,38 EUR). Des Weiteren sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen und der Veräußerung von Sachanlagevermögen in Höhe von 1.196.385,45 EUR (Vorjahr: 25.800,99 EUR) enthalten.

8. Materialaufwand

Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

in EUR 2023 2022
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.064.194,46 330.418,24
Aufwendungen für bezogene Leistungen 222.620,25 88.807,29
Materialaufwand (gesamt) 1.286.814,71 419.225,53

9. Personalaufwand

in EUR 2023 2022
Löhne und Gehälter 4.822.697,63 2.367.892,03
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.093.530,93 475.214,68
(davon für Altersversorgung) (140.450,34) (11.980,75)
Personalaufwand (gesamt) 5.916.228,56 2.843.106,71

10. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten unter anderem Aufwendungen für Fremdleistungen, EDV-Kosten, Instandhaltung, Altersteilzeit, Mieten, Pachten, Reisekosten, Umlagen für Dienstleistungen anderer ABB-Einheiten sowie sonstige Kosten und Gebühren.

11. Zinsergebnis

Der Zinsertrag im Berichtsjahr enthält Erträge aus der Abzinsung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von 31.308,79 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Des Weiteren enthält der Zinsertrag Gewinne aus der Verzinsung bzw. aus der Marktwertbewertung des saldierungsfähigen Vermögens bezüglich der Pensionsverpflichtungen und der Altersteilzeitverpflichtungen. Im Berichtsjahr ergaben sich hieraus Gewinne in Höhe von 94.464,64 EUR. Aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen sind Zinsaufwendungen in Höhe von 20.990,00 EUR (Vorjahr: 12.488,00 EUR) enthalten, wovon -18.241,00 EUR aus der Änderung des anzuwendenden Zinssatzes von 1,78 % im Vorjahr auf 1,83 % zum Ende des Berichtsjahres resultieren.

Der Zinsaufwand im Berichtsjahr enthält Aufwendungen aus der Aufzinsung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von 2.411,26 EUR (Vorjahr: 4.677,01 EUR).

IV. Sonstige Angaben

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung: Gerd Woweries, Berlin
Leitung Ausbildungszentren Berlin und Heidelberg
Marion Wikenhauser, Zwingenberg (ab 01.06.2023)
Leitung Ausbildungszentren Berlin und Heidelberg
Dr. Fabian Hess, Schriesheim (bis 31.03.2023)
Leiter ABB Forschungszentrum Ladenburg
Alexander Zumkeller, Baden-Baden (ab 01.04.2023 bis 31.05.3023)
Vorstand und Arbeitsdirektor ABB AG

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden für das abgelaufene Geschäftsjahr mit Hinweis auf § 286 IV HGB nicht ausgewiesen. Es wurden keine Kreditvergaben bzw. Vorschusszahlungen an Mitglieder der Geschäftsführung gewährt.

Mitarbeiter

Anzahl im Jahresdurchschnitt 2023 2022
Angestellte (Arbeitnehmer im Sinne § 267 HGB) 68 35
Auszubildende 1 4
Mitarbeiter 69 39

Die ABB Ausbildungszentrum gemeinnützige GmbH, Berlin, beschäftigte zum Stichtag 69 Angestellte (Vorjahr: 33) und 1 Auszubildende (Vorjahr: 2).

Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Sowohl die konzerninternen Geschäftsbeziehungen der in den Konzernabschluss der ABB AG einbezogenen Unternehmen als auch Geschäftsbeziehungen dieser Konzernunternehmen zu anderen nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgen zu marktüblichen Konditionen, wie sie auch mit fremden Dritten üblich sind.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Die ABB AG, Mannheim, ist an unserer Gesellschaft zu 100 % beteiligt. Der Bilanzgewinn in Höhe von 7.360.052,77 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Jahresabschluss der ABB Ausbildungszentrum gemeinnützige GmbH, Berlin, wird beim Unternehmensregister eingereicht und bekanntgemacht.

Der Jahresabschluss der ABB Ausbildungszentrum gemeinnützige GmbH, Berlin, wird in den Konzernabschluss der ABB AG, Mannheim, einbezogen (kleinster Kreis), der im Unternehmensregister offengelegt wird.

Der Jahresabschluss der ABB Ausbildungszentrum gemeinnützige GmbH, Berlin, wird in den Konzernabschluss der ABB Ltd, Zürich / Schweiz, einbezogen (größter Kreis). Dieser Konzernabschluss kann auf der Internetseite der ABB Ltd eingesehen werden.

 

Berlin, den 18. Juli 2024

ABB Ausbildungszentrum gemeinnützige GmbH

vertreten durch Geschäftsführer

Gerd Woweries

und

Marion Wikenhauser

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen

Die ABB Ausbildungszentrum gGmbH ist im Bereich der Ausbildung sowie Fort- und Weiterbildung an zwei Standorten, Heidelberg und Berlin, tätig.

Aus rechtlicher Sicht unterliegt das Unternehmen der Gemeinnützigkeit. Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung der Berufsbildung einschließlich der Fort- und Weiterbildung sowie die Erwachsenenqualifizierung und der Studierendenhilfe, die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, die Förderung der Berufsorientierung von Schülerinnen und Schülern sowie die Förderung des Berufsbildungsexportes.

Das Unternehmen bietet als Kerngeschäft Ausbildungsberufe in verschiedenen Bereichen an: Gewerblich-technisch, Wirtschaft, Informatik. Hierbei kann zwischen einer klassischen Ausbildung und einem dualen Studium gewählt werden.

Die ABB Ausbildungszentrum gGmbH bedient sowohl externe als auch interne Kunden, wobei mit internen Kunden andere ABB-Einheiten gemeint sind. Dabei fokussiert sich der Standort Berlin hauptsächlich auf externe Kunden, während der Standort Heidelberg überwiegend interne Kunden bedient.

Durch gezieltes Marketing, vor allem an Schulen und Präsenz bei Berufsbildungsmessen, sollen die Ausbildungszahlen gesichert werden und die Nachfrage sowie Attraktivität der ABB Ausbildungszentrum gGmbH gesteigert werden.

Die Förderung von Frauen in technischen Berufen wird realisiert durch das Projekt girlsatec. Hier bekommen Schülerinnen unter anderem die Chance in bestimmten Projektwochen im Ausbildungszentrum Eindrücke zu technischen Berufen zu sammeln. Dieses Projekt wird vom Senat Berlin gefördert.

Ein weiteres Ziel ist die Ausbildung stetig fit für die Zukunft zu gestalten, z. B. mit einer Erweiterung der Ausstattung durch neue Technologien / neue Maschinen und neuen Kursangeboten.

Zudem wird der seit 2022 neu geschaffene Bereich Fort- und Weiterbildung stetig weiterentwickelt und ausgebaut. Das Kursangebot ist breit gefächert und deckt von Englisch-Kursen, Projektmanagement- bis hin zu Konfliktmanagementseminaren die Weiterbildungsbedarfe der ABB Mitarbeitenden für die tägliche Arbeit ab. Bisher richtet sich dieses Segment an "Büro"-Mitarbeitende der ABB. In Planung ist eine Ausweitung des Angebots auch für gewerblich-technische Mitarbeitende der Produktionsstätten bei ABB sowie bei externen Verbundpartnern. Dieser Bereich ist als wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb klassifiziert und unterliegt damit der Besteuerung.

Geschäftsentwicklung 2023

Rückwirkend zum 01.01.2023 wurden am 01.08.2023 die in der ABB AG angesiedelten Ausbildungsaktivitäten in die ABB Ausbildungszentrum gGmbH integriert. Somit sind die beiden Ausbildungszentren in Heidelberg und Berlin nun Bestandteil der ABB Ausbildungszentrum gGmbH.

Die ABB Ausbildungszentrum gGmbH ging in der Umsatz- und Ertragsplanung für 2023 davon aus, dass sich der Umsatz und das Ergebnis vor Ertragsteuern ähnlich wie im Vorjahr entwickeln wird.

Die im Geschäftsjahr 2023 zu verzeichnenden Umsatzerlöse liegen deutlich über Budget und leicht unter Vorjahr. Grundsätzlich ist dies auf starke Ausbildungsjahrgänge in den Vorjahren zurückzuführen. Im Budget wurden konservative Planungsannahmen hinsichtlich der Einstellzahlen für Auszubildende getroffen, aufgrund der wachsenden Herausforderung des demografischen Wandels.

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem positiven Ergebnis vor Ertragsteuern und liegt damit deutlich über Budget und Vorjahr.

Zum Stand 31.12.2023 waren 70 Mitarbeiter beschäftigt, davon 33 am Standort Berlin, 37 am Standort Heidelberg.

Die Anzahl der betreuten Auszubildenden zum Stand 31.12.2023 liegt leicht über dem Vorjahresniveau durch eine leichte Steigerung der Neueinstellungen im Jahr 2023, verglichen mit 2022.

Lage des Unternehmens

Im Folgenden wird die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage auf vergleichbarer Basis kommentiert.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Bis Dezember 2022 waren zehn Azubis von anderen ABB Gesellschaften bei der ABB Ausbildungszentrum gGmbH angestellt, deren Personalkosten an die jeweilige ABB Gesellschaft verrechnet wurden und damit in den Umsatzerlösen enthalten waren. Diese haben inzwischen ihre Ausbildung beendet und die Auszubildenden sind nun immer in ihren jeweiligen Einheiten angestellt, so dass in 2023 lediglich die Ausbildungsleistung im Umsatz enthalten ist.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Dies resultiert im Wesentlichen aus geringeren Auflösungen von Rückstellungen (überwiegend Personalrückstellungen) sowie reduzierten Auflösungen aus dem Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen.

Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen aufgrund von Preissteigerungen in der Beschaffung.

Der Personalaufwand im Berichtsjahr liegt 13 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Das liegt einerseits daran, dass keine Azubis mehr bei der ABB Ausbildungszentrum gGmbH angestellt sind, sondern nur noch direkt bei den ABB-Gesellschaften und andererseits gab es Personalabgänge, von denen nicht alle sofort nachbesetzt werden konnten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im Jahr 2023 13 Prozent unter Vorjahr. Hauptsächlich begründet durch den Sondereffekt der Abfindungszahlungen, welche das Jahr 2022 belasteten und in 2023 nicht mehr angefallen sind.

Die Zinserträge haben sich im Jahr 2023 stark erhöht. Dies ist zurückzuführen auf die Marktwertbewertung des Deckungsvermögens für Pensionen und Altersteilzeit sowie auf die Verzinsung des Guthabens im Rahmen des Cash Pools im ABB Konzern. Im Vorjahr ergaben sich Verluste aus der Marktwertbewertung des Deckungsvermögens.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag ergeben sich aus der Besteuerung des Gewinns aus dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb.

Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen von ca. 500 TEUR getätigt. Diese bezogen sich überwiegend auf die Erweiterung des Gebäudes am Standort Berlin. Insgesamt hat sich der Anlagenbestand im Vergleich zum Vorjahr aufgrund planmäßiger Abschreibungen verringert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich gegenüber dem Jahr 2022 erhöht. Dies resultiert vor allem aus einem erhöhten Guthaben im Cash- Pool.

Sonstige Rückstellungen konnten gegenüber dem Vorjahr reduziert werden, hauptsächlich resultierend aus dem Rückgang der Rückstellungen für Restrukturierung.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

Finanzlage

ABB Ausbildungszentrum gGmbH ist an den Cash-Pool der globalen ABB (ABB Ltd, Zürich / Schweiz und ihre Tochtergesellschaften) angebunden.

Für die Finanzierung des laufenden Geschäfts standen im Berichtszeitraum jederzeit ausreichend Mittel zur Verfügung. Das Guthaben auf den Cash-Pool Konten betrug zum Stichtag 5.319 TEUR.

Insgesamt entwickelte sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellend.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Anzahl der Mitarbeiter liegt im Jahresdurchschnitt 2023 bei 69. Zum 31. Dezember 2023 waren 70 Mitarbeiter beschäftigt (31. Dezember 2022: 72).

Wir erwarten, dass die Gesamtmitarbeiteranzahl im Jahr 2024 leicht steigen wird im Vergleich zum Stand Dezember 2023, da es Stellennachbesetzungen durch Personalwechsel geben wird. Zudem sind im Bereich der gewerblich-technischen Ausbildung und Fort- und Weiterbildung in den kommenden Jahren zusätzliche Mitarbeiter geplant, um die Nachfrage nach neuen Ausbildungsfachrichtungen und Kursangeboten zur Fort- und Weiterbildung zu bedienen.

Forschung und Entwicklung

Portfolio

In Planung sind weitere Ausbildungsberufe zur Erweiterung des bisherigen Angebots, aber auch die Entwicklung von neuen und an den aktuellen Stand der Technologie angepassten Modulen in bestehenden Ausbildungsberufen sowie der Ausbau der bisherigen Kapazitäten.

Der seit 2022 neu erschaffene Bereich Fort- und Weiterbildung soll stetig weiterentwickelt und ausgebaut werden, so ist z.B. in Planung das Angebot auch für gewerblich-technische Produktionsmitarbeitende bei ABB auszuweiten.

Digitalisierung

Im Rahmen der Digitalisierung soll die aktuell genutzte Ausbildungssoftware zukünftig um eine Plattform zur Ausbildungsbegleitung erweitert werden. Hierbei ist Ziel die individuelle Förderung von Auszubildenden, aber auch das selbstorganisierte Lernen und die Nutzung von modernen Technologien ("Tools").

Fördermittel

Anträge auf Fördergelder für weitere Projekte sind gestellt, so zum Beispiel für die Einstellung eines/r Sozialpädagogin zur Verbesserung der Betreuung der Auszubildenden sowie eine Anwendung im Bereich Extended Reality um neueste Technologien in die Ausbildung zu integrieren.

Mitarbeiterentwicklung

Ein weiterer Fokus liegt auf der Weiterbildung der AusbilderInnen der ABB Ausbildungszentrum gGmbH. Hier soll neben der fachlichen Weiterbildung auch die Förderung von Methodenkompetenz und Wissensvermittlung thematisiert werden, das Stichwort lebenslanges Lernen ist dabei ein wesentlicher Aspekt.

Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Der demografische Wandel führt einerseits zu einer gesteigerten Nachfrage nach Ausbildungsangeboten und -plätzen seitens der Unternehmen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Gleichzeitig stellt er eine Herausforderung dar, da die Anzahl der Schulabsolventen und damit potenziellen Auszubildenden in den nächsten Jahren rückläufig sein wird. Dem gilt es entgegenzuwirken durch gezieltes Marketing zur Steigerung des Bekanntheitsgrades und durch Steigerung der Attraktivität der Ausbildung bei der ABB Ausbildungszentrum gGmbH. Letzteres wird kontinuierlich umgesetzt z. B. mittels neuester technischer Ausstattung der Ausbildungsstätten, einem umfassenden Angebot an Lernmodulen und einer ganzheitlichen Ausbildungsbetreuung durch kompetente Ausbilder.

Die Erweiterung der bisher angebotenen Ausbildungsberufe vor allem durch gewerblich-technische Fortbildungsangebote kann ebenso eine Chance für eine gesteigerte Nachfrage bieten.

Allgemeine Kostensteigerungen gilt es zu kompensieren mit Preisanpassungen zu einem wettbewerbsfähigen Niveau.

Ausblick

Die ABB Ausbildungszentrum gGmbH nutzt verschiedene Kennzahlen zur Steuerung der Leistung im Hinblick auf die obersten Unternehmensziele. Die finanziellen Leistungsindikatoren stellen die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Ertragsteuern dar.

Für das Jahr 2024 erwarten wir leicht steigende Umsatzerlöse durch notwendige Preiserhöhungen auf Basis des Jahres 2023.

Die Prognose für das Ergebnis vor Ertragsteuern 2024 liegt leicht unter dem Niveau 2023 aufgrund der konservativen Planung hinsichtlich der Annahme von allgemeinen Kostensteigerungen.

 

Berlin, 18. Juli 2024

ABB Ausbildungszentrum gGmbH

Marion Wikenhauser

Gerd Woweries

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ABB Ausbildungszentrum gemeinnützige GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ABB Ausbildungszentrum gemeinnützige GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ABB Ausbildungszentrum gemeinnützige GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurde nicht geprüft. Die Vergleichsangaben sind ungeprüft. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 18. Juli 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Kaiser , Wirtschaftsprüfer

Pöllath, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 30. Juli 2024.

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