aktiv Rechtsform GmbH Aktiengesellschaft

zetVisions GmbH

HeidelbergHeidelberg, DEU ·HRB 736759 Mannheim ·zetvisions.de

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Mittermaierstraße 31
69115 Heidelberg
Handelsregister
HRB 736759, Mannheim
Eintragungsdatum
14. Mai 2020
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Eingetragenes Kapital
5.188.095,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Unternehmenszweck
Die Entwicklung, der Vertrieb, die Einführungsberatung und die Schulung von Software-Lösungen vor allem im Bereich Corporate Governance, Compliance und Risk Management unter besonderer Berücksichtigung der Integration zu führenden ERP- und Business Intelligence Systemen. Ebenfalls Unternehmensgegenstand ist die Vermittlung, Weiterentwicklung, Einführungsberatung und Schulung von Fremdsoftware und eventuell notwendiger Hardware/Systemsoftware zur Sicherstellung von ganzheitlichen Systemlösungen.

Finanzen

Umsatz 2025
10,59 Mio. €
Mitarbeiter 2025
84
Bilanzsumme 2025
9,25 Mio. €
19 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2025
Aktivseite 9,25 Mio
  • Anlagevermögen 72,9 % 6,75 Mio
  • Umlaufvermögen 25,4 % 2,34 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,7 % 156,8 k
Passivseite 9,25 Mio
  • Eigenkapital 77,9 % 7,20 Mio
  • Rückstellungen 12,4 % 1,15 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 8,2 % 760,4 k
  • Verbindlichkeiten 1,4 % 133,6 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2025
Erträge 88,55 Mio
  • Verlustvortrag aus dem Vorjahr 42,2 % −37,33 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 41,8 % −37,05 Mio
  • Umsatzerlöse 12,0 % 10,59 Mio
  • Andere aktivierte Eigenleistungen 2,2 % 1,94 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,6 % 1,37 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,2 % −133,4 k
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,1 % 87,8 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 53,0 k
Aufwendungen 10,88 Mio
  • Personalaufwand 79,9 % 8,69 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 19,6 % 2,13 Mio
  • Materialaufwand 0,6 % 63,6 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % 29
  • Ergebnis nach Steuern 282,2 k
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GuV-Daten für 16 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Christian Sohn seit 2022 Geschäftsführer
  • Erik Tischner seit 2023 Geschäftsführer
  • Raimund Heinrich Schlotmann seit 2026 Geschäftsführer
2 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Historie

  1. 2026
  2. 07.04.
    Eintritt eines Mitglieds
    Raimund Heinrich Schlotmann · Geschäftsführer
  3. 2023
  4. 17.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Erik Tischner · Geschäftsführer
  5. 17.03.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Christian Sohn · Geschäftsführer
  6. 17.03.
    Austritt einer Position
    Erik Tischner · Einzelprokura
  7. 2022
  8. 21.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Christian Sohn · Geschäftsführer
  9. 21.02.
    Austritt einer Position
    M***** P****** · Geschäftsführer
  10. 2020
  11. 07.10.
    Adressänderung
    zetVisions GmbH
  12. 17.06.
    Registerblatt geschlossen
    zetVisions GmbH
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2025 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Volltext

zetVisions GmbH

Heidelberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die zetVisions GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der zetVisions GmbH, Heidelberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der zetVisions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

―

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

―

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

―

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

―

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben;

―

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

―

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

―

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

―

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

―

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 20. Mai 2025

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Störzinger, Wirtschaftsprüfer

Wolf, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2024

AKTIVA

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 3.525.004,92 5.065
2. Entgeltlich erworbene Schutzrechte und Lizenzen 11.666,96 16
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0
4. In Entwicklung befindliche selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 2.234.126,13 144
5.770.798,01 5.225
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 217.337,07 282
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 116.936,45 156
334.273,52 438
6.105.071,53 5.663
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 140.795,53 3
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 722.008,66 1.125
2. Sonstige Vermögensgegenstände 64.872,05 57
786.880,71 1.182
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.539.451,88 3.689
2.467.128,12 4.874
C. Rechnungsabgrenzungsposten 223.064,76 268
8.795.264,41 10.805

PASSIVA

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.188.095,00 5.188
II. Kapitalrücklage 39.060.429,68 39.061
III. Bilanzverlust -37.328.133,58 -36.058
6.920.391,10 8.191
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 660.070,06 1.625
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 204.465,63 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 88.957,58 83
3. Sonstige Verbindlichkeiten 120.206,90 150
- davon aus Steuern: TEUR 118 (Vj. TEUR 118)
413.630,11 233
D. Rechnungsabgrenzungsposten 801.173,14 756
8.795.264,41 10.805

Gewinn- und Verlustrechnung für 2024

2024 2023
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 10.094.786,81 10.382
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 137.855,60 -3
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 2.090.503,33 2.194
4. Sonstige betriebliche Erträge 717.630,53 167
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung: TEUR 0 (Vj. TEUR 0)
13.040.776,27 12.740
5. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 45.092,59 44
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.879.681,92 8.006
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.779.229,51 1.686
- davon für Altersversorgung: TEUR 180 (Vj. TEUR 151)
9.658.911,43 9.692
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.713.018,57 1.444
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.985.864,10 3.991
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 188,00 (Vj. EUR 356,19)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 91.586,35 90
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 8,80 0
11. Ergebnis nach Steuern = Jahresfehlbetrag -1.270.532,87 -2.340
12. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -36.057.600,71 -33.718
13. Bilanzverlust -37.328.133,58 -36.058

Anhang für 2024

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 264 Abs. 2 HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zur Identifikation

Die zetVisions GmbH mit Sitz in Heidelberg ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB Nr. 736759 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Selbst geschaffene und erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungsbzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren um planmäßige Abschreibungen vermindert. Entwicklungskosten, welche die Ansatzvoraussetzungen erfüllen, werden gemäß § 248 Abs. 2 HGB aktiviert und über einen Zeitraum von 5 Jahren ab Fertigstellung linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen basierend auf der wirtschaftlichen Nutzungsdauer der Anlagegegenstände vermindert. Anlagegüter mit einem Wert bis EUR 250,00 werden im Jahr der Anschaffung als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt. Aus Vereinfachungsgründen wird das steuerliche Sammelpostenverfahren auch in der Handelsbilanz angewendet. Der jeweilige Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel ergebniswirksam aufgelöst.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf Basis von Einzelkalkulationen, die auf aktuellen Stundensätze beruhen, zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden auch angemessene Teile der Gemeinkosten sowie der Abschreibungen einbezogen. In allen Fällen wird verlustfrei bewertet, indem den Herstellungskosten die voraussichtlichen Erlöse gegenübergestellt werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert, notwendige Wertberichtigungen werden gebildet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme mit dem Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter Kostensteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zum 31. Dezember 2024 nicht ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag entsprechend § 256a HGB bilanziert.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Die Gesellschaft hat im aktuellen Geschäftsjahr einen Aktivüberhang der latenten Steuern und verzichtet auf den Ausweis der aktiven latenten Steuern.

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dieses Anhangs dargestellt.

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens belaufen sich auf 5.759 TEUR, die Zugänge im Jahr 2024 belaufen sich auf 2.091 TEUR. Bestandteile sind nach der Aktivierung von Eigenleistungen mit Fertigstellung 2019 das zetVisions CIM Rel. 4.0, mit Fertigstellung in 2021 das zetVisions CIM Rel. 4.1, sowie das zetVisions CIM Rel. 4.2, welches in 2023 fertiggestellt wurde.

Die Abschreibung wird nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögengegenstände linear vorgenommen.

Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte: 5 Jahre
Entgeltlich erworbene Schutzrechte und Lizenzen: 3 bis 5 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen: 5 bis 8 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung: 2 bis 15 Jahre

Forschungs- und Entwicklungskosten

Im Geschäftsjahr 2024 sind keine Forschungskosten angefallen. Für aktivierte Entwicklungskosten besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von insgesamt TEUR 3.525.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

Das Gezeichnete Kapital (Stammkapital) beträgt zum 31. Dezember 2024 EUR 5.188.095,00.

Das Stammkapital ist in 5.188.095 Geschäftsanteile eingeteilt. Jeder Geschäftsanteil gewährt eine Stimme. Das Stammkapital ist in voller Höhe einbezahlt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen solche für variable Vergütungen und Urlaubsansprüche.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

Art der Verbindlichkeit 31.12.2024 Restlaufzeit bis 1 Jahr gesamt 31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr gesamt
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 205 205 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 89 89 83 83
3. Sonstige Verbindlichkeiten 120 120 150 150
414 414 233 233

Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert, sie unterliegen insbesondere keinen Pfandrechten oder ähnlichen Rechten.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse unterteilen sich wie folgt (in TEUR):

Erlösherkunft 2024 2023
Inland 7.855 8.644
Ausland 2.243 1.738
Erlösschmälerungen -4 0
10.095 10.382
Lizenzerlöse 1.156 1.256
Wartungserlöse 6.349 6.111
Beratungserlöse 2.590 2.987
10.095 10.382

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 615 betreffen im Wesentlichen die vollständige Auflösung einer Rückstellung für Anteile eines Dritten an Lizenzerlösen in Höhe von TEUR 611, da insoweit in schwebendes Geschäft vorliegt.

Steuern

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Steueraufwendungen/-erträge in Höhe von TEUR 0 enthalten, welche sich aus dem Mindeststeuergesetz oder vergleichbaren ausländischen Mindeststeuergesetzen für das Geschäftsjahr ergeben.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen für die folgenden Geschäftsjahre umfassen vor allem Mieten für Büroräume in Heidelberg in Höhe von TEUR 2.929 sowie jährliche Verpflichtungen aus Leasingverhältnissen in Höhe von TEUR 135.

Weiterhin besteht eine aufschiebend bedingte Verpflichtung aus einem seitens des Gesellschafters erklärten Forderungsverzicht mit Besserungsschein in Höhe von TEUR 61.308.

Mitarbeiter

Die zetVisions GmbH beschäftigte im Jahresdurchschnitt im Geschäftsjahr 113,5 (Vorjahr 118) Angestellte (ohne Aushilfen, Auszubildende und Geschäftsführung).

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung

Christian Sohn, Büttelborn

Erik Tischner, Heidelberg

Herr Sohn verantwortet u.a. den Vertrieb, Herr Tischner u.a. den Bereich Finanzen. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Honorare des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers betrug 2024 TEUR 39 für Prüfungsleistungen und TEUR 6 für Steuerberatungsleistungen für das Geschäftsjahr 2024.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust von EUR 37.328.133,58 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag, Ende Januar 2025, wurden betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen, die vorab fristgerecht als Massenentlassung der Agentur für Arbeit angezeigt und durch diese bestätigt wurden. Die Gesellschafter haben dieser Maßnahme Mitte Januar zugestimmt. Die betriebsbedingten Kündigungen waren erforderlich, um das Gleichgewicht zwischen Umsatz und Kosten wiederherzustellen. Diese Maßnahmen werden mit einem Effekt (hoher sechsstelliger Betrag) das Ergebnis 2025 positiv beeinflussen.

 

Heidelberg, 20. Mai 2025

Christian Sohn, Vorsitzender der Geschäftsführung

Erik Tischner, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2024 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Schutzrechte und ähnliche Rechte 13.456.496,03 0,00 0,00 0,00 13.456.496,03
2. Entgeltlich erworbene Schutzrechte und Lizenzen 5.214.450,78 5.822,84 22.143,72 0,00 5.198.129,90
3. Geschäfts- oder Firmenwert 6.843.674,83 0,00 0,00 0,00 6.843.674,83
4. In Entwicklung befindliche selbst geschaffene immaterielle Schutzrechte 143.622,80 2.090.503,33 0,00 0,00 2.234.126,13
25.658.244,44 2.096.326,17 22.143,72 0,00 27.732.426,89
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 978.653,62 58.581,39 67.404,97 0,00 969.830,04
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 304.863,54 0,00 338,68 0,00 304.524,86
1.283.517,16 58.581,39 67.743,65 0,00 1.274.354,90
26.941.761,60 2.154.907,56 89.887,37 0,00 29.006.781,79
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2024 Zugänge Abgänge 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Schutzrechte und ähnliche Rechte 8.391.078,05 1.540.413,06 0,00 9.931.491,11
2. Entgeltlich erworbene Schutzrechte und Lizenzen 5.197.975,25 10.631,41 22.143,72 5.186.462,94
3. Geschäfts- oder Firmenwert 6.843.674,83 0,00 0,00 6.843.674,83
4. In Entwicklung befindliche selbst geschaffene immaterielle Schutzrechte 0,00 0,00 0,00 0,00
20.432.728,13 1.551.044,47 22.143,72 21.961.628,88
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 696.527,59 123.370,35 67.404,97 752.492,97
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 149.323,34 38.603,75 338,68 187.588,41
845.850,93 161.974,10 67.743,65 940.081,38
21.278.579,06 1.713.018,57 89.887,37 22.901.710,26
Buchwert Buchwert
31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Schutzrechte und ähnliche Rechte 3.525.004,92 5.065.417,98
2. Entgeltlich erworbene Schutzrechte und Lizenzen 11.666,96 16.475,53
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
4. In Entwicklung befindliche selbst geschaffene immaterielle Schutzrechte 2.234.126,13 143.622,80
5.770.798,01 5.225.516,31
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 217.337,07 282.126,03
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 116.936,45 155.540,20
334.273,52 437.666,23
6.105.071,53 5.663.182,54

Lagebericht für 2024

Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Deutschland befindet sich weiterhin in einer Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt (preisbereinigt) ist gegenüber dem Vorjahr, um 0,2% niedriger ausgefallen. Dass die Wirtschaft in Deutschland zwei Jahre in Folge schrumpft, kam zuletzt vor 20 Jahren vor. Laut Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamts, standen "Konjunkturelle und strukturelle Belastungen im Jahr 2024 einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung im Wege". Konkreter nennt sie, zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft, hohe Energiekosten, ein weiterhin erhöhtes Zinsniveau, aber auch unsichere wirtschaftliche Aussichten als Gründe für diese negative Entwicklung. Im Verarbeitenden Gewerbe wurde weniger erwirtschaftet, die Bruttowertschöpfung nahm gegenüber dem Vorjahr deutlich ab (-3,0 %). Vor allem wichtige Bereiche wie der Maschinenbau oder die Automobilindustrie produzierten deutlich weniger. In den energieintensiven Industriezweigen - hierzu zählen beispielsweise die Chemie - und Metallindustrie - blieb die Produktion auf niedrigem Niveau.

Markt für Beteiligungsmanagement-Produkte

zetVisions entwickelt und vertreibt Softwareanwendungen für das wissensintensive Gebiet Beteiligungsmanagement. Die Beteiligungsmanagement-Lösungen bieten erhöhte Transparenz in den verschiedenen Geschäftsprozessen und im Informationsmanagement und helfen Unternehmen bei der Verwaltung, dem Controlling und der Steuerung ihrer häufig umfangreichen Beteiligungsportfolios. Laut durchgeführter Kundenbefragungen in den Vorjahren sind die Auswertbarkeit von Beteiligungsdaten und die Nutzung der gleichen Daten im Konzern sowie die wachsenden Anforderungen an gesetzliche Meldepflichten und deren elektronische Einreichung die Hauptgründe für eine Investition in die zetVisions-Software. Die notwendige Aktualität und Verlässlichkeit lässt sich ohne Softwareunterstützung nicht mehr gewährleisten.

Für das Jahr 2025 erwarten Unternehmen trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds stabile bis steigende IT-Budgets. Laut der Studie „TechnoVision 2025“ von Capgemini fließen die Investitionen vor allem in den Ausbau moderner Cloud-Infrastrukturen, den verstärkten Einsatz von generativer Künstlicher Intelligenz (Gen Al) sowie in nachhaltige Technologien zur Verbesserung von Effizienz und Servicequalität.

Auch der „Data, BI & Analytics Trend Monitor 2025“ von BARC bestätigt diese Entwicklung: Dort zeigen die Ergebnisse, dass Unternehmen ihre IT-Budgets gezielt einsetzen, um Datenqualität und -sicherheit zu erhöhen, Entscheidungsintelligenz voranzutreiben und die Datenkompetenz ihrer Mitarbeitenden auszubauen. Somit bleibt die strategische Relevanz der IT hoch und bildet die Grundlage für die digitale Transformation in vielen Organisationen.

Die Ergebnisse des BARC Data, BI & Analytics Trend Monitor 2025 verdeutlichen zudem, dass sich die strategische Bedeutung der IT in Unternehmen weiter verstärkt hat. Zu den priorisierten Zielen zählen 2024 insbesondere der Schutz sensibler Daten (Data Security & Privacy), der Aufbau verlässlicher Datenqualitätsprozesse und die Stärkung der Datenkompetenz der Mitarbeitenden (Data Literacy). Ergänzend gewinnt der Einsatz fortschrittlicher Technologien wie Künstlicher Intelligenz (Kl), Machine Learning (ML) und Decision Intelligence weiter an Bedeutung, wobei jedoch eine solide Datenbasis weiterhin als Grundvoraussetzung gesehen wird.

Gleichzeitig bleibt das wirtschaftliche Umfeld herausfordernd: Die deutsche Wirtschaft ist 2024 um 0,2 % geschrumpft, und für 2025 erwartet das ifo Institut lediglich ein moderates Wachstum von 0,2 %. Besonders die Industrieproduktion leidet weiterhin unter hoher Kostenbelastung und schwacher Nachfrage. Trotz dieser Rahmenbedingungen zeigt der ITK-Markt in Deutschland Wachstum - für 2024 wird ein Anstieg der IT-Umsätze um 4,6 % prognostiziert.

Die Nachfrage nach Standardsoftwarelösungen bleibt dabei hoch. Vor allem Effizienzsteigerungsprogramme und die Ablösung veralteter Eigenentwicklungen in Großunternehmen fördern die Einführung skalierbarer und sicherer IT-Lösungen. Der Bedarf nach Cloud-Lösungen, Multi-Cloud-Strategien sowie Zero-Trust-Sicherheitskonzepten ist ungebrochen. Ergänzend gewinnen innovative Technologien wie Generative Al und Machine Learning zunehmend an praktischer Relevanz, insbesondere zur Optimierung von Geschäftsprozessen und Entscheidungsfindungen.

Vor dem Hintergrund zunehmender regulatorischer Anforderungen - etwa im Zusammenhang mit dem Transparenzregister, DAC6, dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz oder ESG-Reporting - gewinnt der Einsatz einer Beteiligungsmanagement Lösung weiter an Bedeutung. Aus internen Kundenanalysen sowie branchenweiten Studien (u. a. EY Law, Wolters Kluwer, Thomson Reuters) geht hervor, dass insbesondere die Verbesserung der Datenqualität, die bereichsübergreifende Verfügbarkeit verlässlicher Beteiligungsinformationen sowie die revisionssichere Dokumentation von Strukturveränderungen wesentliche Entscheidungskriterien für die Einführung einer Standardsoftware darstellen. Darüber hinaus berichten Unternehmen regelmäßig von signifikanten Einsparpotenzialen durch die Standardisierung und Automatisierung zentraler Governance- Prozesse. Die fortschreitende Digitalisierung gesetzlicher Meldepflichten macht eine systemgestützte, transparente und prüfbare Datenhaltung zunehmend zur Voraussetzung für Compliance und Effizienz.

Markt für Stammdatenmanagement-Produkte

Die zetVisions entwickelt und vertreibt Softwareanwendungen für Stammdatenmanagement. Die Software bietet Unternehmen einen „Single Point of Truth“ (SPoT), also ein zentrales Management von Stammdaten in all seinen Facetten (z.B. Finanz-, Lieferanten-, Kunden- Material- und frei definierbare Stammdaten). Die Anwendung verbessert damit die Qualität und Aktualität der Stammdaten über die gesamten Geschäftsprozesse hinweg. Gleichzeitig implementieren Unternehmen einen einheitlichen und kontrollierten Ablauf, also eine Data Governance für die Pflege ihrer Stammdaten. Immer wichtiger wird dabei, interne Prozesse korrekt abzubilden.

Unternehmen sind heute datengetrieben. Es gibt praktisch keinen Prozess ohne Daten. Daten treiben und steuern Prozesse. Es kommt hinzu, dass sich die Anforderungen an Unternehmen rasant ändern. Diesem Änderungsdruck können nur die Unternehmen erfolgreich begegnen, die in der Lage sind, mit hoher Prozess- und Datenqualität schnell zu reagieren. Top Trend 2025 bleibt auch in diesem Jahr das Thema Datensicherheit und Datenschutz, dicht gefolgt von Datenqualitätsmanagement. Dieses Management von Daten ist im Einklang mit der stabilen Bedeutung der Data Governance, welches dieses Jahr den vierten Platz einnimmt. Überholt wurde die Data Governance von der „datengesteuerten Kultur“ die sich in diesem Jahr wieder auf dem dritten Platz befindet. Seit Einführung in den Trendmonitor im Jahr 2019, rangiert dieser Trend immer unter den Top fünf und behält damit weiterhin seine Bedeutung. Dies lässt sich durch das wachsende Bewusstsein erklären, dass die Förderung einer „datengesteuerten Kultur“ entscheidend ist, um das volle Datenpotenzial eines Unternehmens auszuschöpfen.

Trotz einer sich abkühlenden Weltwirtschaft bleibt die IT-Trend Spitze nahezu unverändert. Neben des neuen Trends Datensicherheit und Datenschutz, belegen weiterhin die Themen Stammdaten- und Datenqualitätsmanagement sowie Data Governance und „datengesteuerte Kultur“ die darauffolgenden Plätze der IT-Trends 2025 in der Studie „BARC Data, BI and Analytics Trend Monitor 2025“. Die Stabilität dieses Trends zeigt, dass es für Organisationen nach wie vor von hoher Relevanz ist, eine gute Datenqualität zu erreichen, spiegelt aber auch die Tatsache wider, dass viele Unternehmen diese Ziele bislang noch nicht erreicht haben. Dieser Trend stellt für Organisationen eine langfristige Mission dar, die mit der Notwendigkeit einer guten Data Governance eng verzahnt ist, welche in der Studie in diesem Jahr den vierten Platz belegt.

Top Tech Trends 2025“ rückt die Implementierung von Künstlicher Intelligenz (KI) und insbesondere generativer KI (Gen Al) zunehmend in den Fokus von Unternehmen. Diese Technologien werden eingesetzt, um die Effizienz zu steigern und die Entwicklungszeiten für neue Produkte und Services zu verkürzen.

Gerade beim Umstieg auf SAP S/4HANA mit dem sogenannten Greenfield-Ansatz (Grundlegende Neuplanung eines Systems mit Neudefinition der Prozesse) oder dem Brownfield-Ansatz (Umstellung eines bestehenden ERP-Systems auf SAP S/4HANA mit Übertragung bestehender Prozesse) kann zetVisions SPOT bei der Sicherstellung der Datenqualität und der Zusammenführung der Stammdaten aus der alten SAP R/3 Welt in die neue SAP S/4HANA Welt unterstützen. Als Beispiel dient hier der SAP-Geschäftspartner.

Geschäft und Strategie

In 2022 wurde eine Initiative zur Wachstumsstrategie mit starkem Fokus auf das Stammdatenmanagement beschlossen. Investitionen und Personalaufbau haben die Kosten seither deutlich ansteigen lassen. Das geplante Umsatzwachstum konnte nicht im erwarteten Umfang realisiert werden. Im Ergebnis führte dies bereits in 2023 zu einem Schiefstand zwischen Umsatz und Kosten, der auch in 2024 nicht durch entsprechenden Umsatzwachstum korrigiert werden konnte. In Konsequenz wurden zu Beginn des Geschäftsjahres 2025 betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen, um in der Folge das Gleichgewicht zwischen Umsatz und Kosten wiederherzustellen. In 2024 wurden zu wenige Neukundenabschlüsse realisiert. Das Verhältnis der Neukunden- zu Bestandskunden Lizenzumsätze hat sich damit mehr als umgekehrt. Mit Neukunden wurden nur 30,3 % (VJ. 74,8 %) der Lizenzerlöse realisiert. Beratungserlöse sind gegenüber dem Vorjahr gesunken (-13,3 %), Fluktuation in diesem Bereich wurde bereits 2024 nicht nachbesetzt. Einzig Wartungserlöse konnten gegenüber Vorjahr um 3,9 % gesteigert werden. Der Rückgang in den Lizenzerlöse (-7,9 %) ist der Grund für das geringere Wachstum gegenüber Plan.

Die zetVisions Produkte zum Beteiligungsmanagement (zetVisions CIM, zetVisions AMI und zetVisions Insighter) wurden in Abstimmung mit der Bestandskundenbasis weiterentwickelt. In allen Produkten konnten Neuerungen in den fertiggestellten Releases, oder sogenannten Service Packs (Zwischenstände) an die Bestandskunden ausgeliefert werden. Neben einem klassischen Lizenzverkauf wurde ein Modell zur Subscription (Miete) erarbeitet, einen ersten Abschluss mit dieser Vertragsart wurde 2024 realisiert. Über das „Customer Success Management“ wurde die Zusammenarbeit mit den Bestandskunden intensiviert, Lizenzverkäufe wurden in dem 2023 neu geschaffenen Bereich erstmals umgesetzt. Neben zwei Usergroups wurden Arbeitskreise abgehalten, um die Produkte mit direktem Feedback weiter zu verbessern, aber auch die Nutzung von zetVisions Produkten bei den Bestandskunden zu intensivieren oder auszubauen.

zetVisions SPoT (Single Point of Truth), unser Produkt zum Stammdatenmanagement, wurde ebenfalls weiterentwickelt. Implementierungsprojekte wurden weiter vorangetrieben, Go-lives wurden realisiert. Die Anbindung eines Adressvalidierungsservices eines Partners konnte im Projekt erfolgreich hergestellt werden.

Die Mitarbeiterzahl ist bereits in 2024 leicht zurückgegangen, durchschnittlich wurden 113,5 Mitarbeiter (Vorjahr 118) beschäftigt. Im Rahmen der in 2023 gestarteten Transformation „Vision Possible“ arbeiten nun alle Teams weitestgehend selbstorganisiert. Die Führungskräfte wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr gezielt weitergebildet, um die Selbstorganisation in allen Bereichen bestmöglich unterstützen zu können. Die Transformation „Vision Possible“ wurde zu Beginn des Geschäftsjahres 2025 offiziell beendet. Die etablierten Elemente der Selbstorganisation werden beibehalten.

Die Wachstumsstrategie mit Fokus auf Stammdatenmanagement wird nicht weitergeführt. Beteiligungsmanagement und Stammdatenmanagement werden gleichwertig am Markt angeboten. Der Fokus liegt auf der Stabilisierung der Gesellschaft, Umsatz und Kosten in Einklang zu bringen. Neuerungen in Technologie und Ausbau von Funktionalität in den Produkten wird sichergestellt, um Bestands- und Neukunden weiterhin bestmöglich bedienen zu können und in die Zukunft zu führen.

Ertrags- und Finanzlage

Der Nettoumsatz im Jahr 2024 betrug TEUR 10.095 und konnte gegenüber dem Vorjahr nicht gesteigert werden (-2,8 %). Das im Vorjahr prognostizierte Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich wurde dabei deutlich verfehlt. Die Bruttoumsätze setzen sich im Wesentlichen aus Lizenzerlösen (TEUR 1.156), Wartungserlösen (TEUR 6.349) und Beratungserlösen (TEUR 2.590) zusammen. Bei den Lizenzerlösen liegt das Verhältnis zwischen Neu- und Bestandskunden bei 30,3 % (VJ. 74,8 %) zu 69,7 % (VJ. 25,2 %).

Die Gesellschaft weist in 2024 ein Ergebnis nach Steuern von TEUR -1.271 nach TEUR -2.340 im Vorjahr aus. Das negative Ergebnis resultiert aus der in 2022 beschlossenen Investitions- und Wachstumsstrategie des Unternehmens und dem in 2024 nicht realisierten Umsatzwachstum, wie auch der Auflösung einer wesentlichen Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten, diese konnten neu bewertet werden. Ziel ist es, den Schiefstand zwischen Umsatz und Kosten im Jahr 2025 zu korrigieren. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2025 wurden bereits unumgängliche betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen, um die Personalkosten perspektivisch deutlich zu verringern. Weitere Maßnahmen in den Kosten wurden ergriffen, um diese ebenfalls zu reduzieren, beispielsweise in den Werbekosten. Weiterhin wird in nur geringem Umfang in erforderliche Sachanlagen investiert. Höchste Kostenpositionen 2024 sind Personalaufwendungen (TEUR 9.659), gefolgt von Mietaufwendungen (TEUR 781), Fremdleistungen für externe Ressourcen (TEUR 557), als auch Werbekosten (TEUR 358). Die Kosten für Löhne und Gehälter konnten bereits im Jahresverlauf 2024 gesenkt werden um TEUR 126 oder -1,6 %.

Die Gesellschaft war in 2024 jederzeit dazu in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen der Gesellschaft beläuft sich zum 31. Dezember 2024 auf TEUR 6.105. Hauptbestandteile sind nach der Aktivierung von Eigenleistungen mit der Fertigstellung des zetVisions CIM Rel. 4.1 in 2021 sowie der Fertigstellung des zetVisions CIM Rel. 4.2 in 2023 immaterielle Vermögensgegenstände. Die Aktivierung von Eigenleistungen in 2024 entspricht dabei annähernd dem Volumen des Vorjahres und ist geleitet von den personellen Kapazitäten in der Entwicklung. Neuinvestitionen, über die normalen Ersatzinvestitionen hinaus, wurden in 2024 nicht getätigt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber 2023 zurückgegangen (TEUR -403). Im Vorjahr wurden zum Jahresende erhöhte Lizenzerlöse erzielt. Rückstellungen sind im gleichen Zeitraum ebenfalls gesunken (TEUR - 965). Mit Abschluss des Jahres 2024 hat man sich entschieden, eine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten in laufender Rechnung zu korrigieren. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegen- über dem Vorjahr geringfügig angestiegen (TEUR +6).

Die Eigenkapitalquote (78,4 %) hat sich gegenüber dem Vorjahr (75,8 %) unwesentlich verändert. Somit ist das Anlagevermögen weiterhin vollständig durch Eigenkapital finanziert.

Die Liquiden Mittel sind im Geschäftsjahr um TEUR -2.150 von TEUR 3.689 auf TEUR 1.539 gesunken. Der Zufluss liquider Mittel aus realisierten Umsätzen fiel entsprechend geringer als der Mittelabfluss der entstandenen Kosten aus.

Risikobericht und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Die zetVisions hat sich auf die Entwicklung, den Vertrieb und die Implementierung von Software in den Bereichen Beteiligungsmanagement und Stammdatenmanagement spezialisiert. Die Entwicklung der Geschäftstätigkeit wird von der Entwicklung des Softwaremarktes an sich und der Investitionsbereitschaft der Unternehmen in den Bereichen Prozesse, Data Governance, Compliance und Corporate Governance begünstigt. Investitionsstopps bei potenziellen Kunden im Bereich der IT-Budgets sowie eine schwache Dynamik der generellen Konjunktur könnten direkte Auswirkungen auf die Umsatz-, Ertrags- und Liquiditätssituation des Unternehmens haben.

Laut der Roland Berger Studie „Die deutsche Konjunktur 2025“ ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2024 um 0,2 % gesunken. Bereits in den Vorjahren hatte die deutsche Wirtschaft mit Rückgängen zu kämpfen, und auch für das Jahr 2025 sind keine deutlichen Wachstumsimpulse erkennbar. Für das laufende Jahr erwartet das info Institut in deren Frühjahrsprognose lediglich ein moderates Wachstum von 0,2 %, womit Deutschland weiterhin das Schlusslicht unter den Industrienationen bleibt. Belastend wirken nach wie vor geopolitische Unsicherheiten, hohe Energiepreise, eine schwache Nachfrage nach Investitionsgütern sowie strukturelle Herausforderungen. Trotz rückläufiger Inflation und steigender Reallöhne bleibt das Konsumklima gedämpft, und die Investitionsbereitschaft ist weiterhin verhalten.

Zusätzlich verstärken sich die strukturellen Schwächen der deutschen Wirtschaft: Die Industrieproduktion bleibt in der Krise, insbesondere energieintensive Branchen sowie die Automobil- und Metallindustrie verzeichnen sinkende Kapazitätsauslastungen. Parallel dazu sorgt der anhaltende Fachkräftemangel weiterhin für erhebliche Schwierigkeiten in vielen Wirtschaftsbereichen. Insgesamt bleiben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch im Jahr 2025 anspruchsvoll.

Im Hinblick auf die weitere ungewisse Entwicklung sieht die Gesellschaft ein Risiko für die Ertragslage. Dabei könnte das Risiko darin bestehen, dass Unternehmen möglicherweise keine zusätzlichen Investitionen für Software im Bereich Stammdaten- und Beteiligungsmanagement bereitstellen oder verschieben. Kurzfristig wurden Ressourcen im Projektgeschäft umverteilt, noch ist die Auslastung in der Dienstleitung gegeben.

Die Gewinnung von Neukunden, der Abschluss von Lizenzverträgen und damit einhergehenden Implementierungsprojekten sind ebenso für den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft notwendig, wie auch der Verkauf von Zusatzlizenzen und Dienstleistungen an Bestandskunden. Neben den Wartungserlösen bilden die Geschäfte mit Bestandskunden die Basis des Gesamtumsatzes und damit den Erfolg der Gesellschaft.

Laut Bitkom soll der ITK-Markt in Deutschland um 4,6 % wachsen. Das Potenzial durch den Einsatz einer Beteiligungsmanagement- bzw. Stammdatenmanagementlösung und die dadurch resultierenden Datenqualitäts- und Prozessverbesserungen hin zur besseren Informationsauswertung sowie Effizienzsteigerungen in Unternehmen ist erkannt, so dass die Erreichung der gesetzten Umsatzziele durch Lizenzneugeschäfte grundsätzlich realistisch scheint. Speziell im Management von Kunden- und Lieferantenstammdaten über die Stammdatenmanagement Lösung zetVisions SPoT, kann die Gesellschaft Unternehmen dabei unterstützen, dass genannte Ziel, sich stärker an den Bedürfnissen von Kundinnen und Kunden auszurichten, erreichen.

Ausfallrisiken werden für 2025 als gering eingeschätzt, da die Gesellschaft Geschäfte in der Regel mit namhaften und finanzstarken Kunden abschließt. Wegen der Tätigkeit der Gesellschaft schwerpunktmäßig im europäischen Raum ist die Gesellschaft derzeit keinen wesentlichen Wechselkursrisiken ausgesetzt. Ungewöhnliche oder außerordentliche Risiken, insbesondere bestandsgefährdende Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden von der Gesellschaft derzeit und für die Zukunft nicht gesehen.

Geopolitische Spannungen aufgrund der andauernden Kriege im Nahen Osten und in der Ukraine haben noch keine direkten Auswirkungen auf das Geschäft der zetVisions. Sollte sich allerdings die politische Lage - zum Beispiel die undurchsichtige Zollpolitik der USA - weiterhin verschlechtern, könnte dies Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Lage haben und damit auch auf das Neukundengeschäft der zetVisions.

Prognosebericht

Das Geschäftsmodell der zetVisions ist unverändert. Fokus liegt auf der Gewinnung von Neukunden. Beteiligungsmanagement und Stammdatenmanagement werden gleichgestellt am Markt angeboten.

Lizenzerlöse werden mit Neu- und Bestandskunden geplant. Dabei werden Neukundengewinne durch unseren Vertrieb vorangetrieben, Lizenzerlöse mit Bestandskunden erfolgen durch den Bereich Customer Success Management. Zunächst liegt der Fokus auf dem Verkauf von Lizenzen, aber auch Mietmodelle (Subscription) sind verfügbar und können unseren Kunden angeboten werden.

Beratungserlöse sind fester Bestandteil des geplanten Umsatzes. Die fakturierbare Auslastung soll in diesem Bereich gesteigert werden. Eine Ressourcenaufbau ist hier nicht geplant. Bestandskunden- sowie Neukundenprojekte sind gleichermaßen relevant.

Wartungserlöse bilden einen kontinuierlichen, wiederkehrenden Umsatzerlös, den es mit kontinuierlicher Weiterentwicklung aller Softwareprodukte und einem hochwertigen Kundensupport gilt zu halten und auszubauen. Kontinuierliche Weiterentwicklung bedeutet sowohl neue Funktionalitäten bereitzustellen, aber auch technologisch den Neuerungen am Markt zu folgen. Cloud und künstliche Intelligenz werden in zetVisions Produkten sukzessive Einzug halten, um diese strategisch in die Zukunft zu führen.

Die Planung für das Geschäftsjahr 2025 geht davon aus, dass der Umsatz auf Vorjahrsniveau (2024) realisiert wird. Neukundenabschlüsse bilden den größeren Teil der geplanten Lizenzerlöse. Lizenzerlöse mit Bestandskunden haben sich im vergangenen Geschäftsjahr etabliert. Die Beratungserlöse sind auf Basis der bestehenden Kapazitäten geplant und durch Bestandskundenbeauftragungen sowie Neukundenabschlüsse verprobt. Wartungserlöse bilden den Vertragsbestand mit unseren Kunden ab. Die Kundenzufriedenheit hat maßgeblichen Effekt auf die positive Entwicklung von zetVisions.

Der Personalaufbau aus 2022 und 2023 musste Anfang 2025 korrigiert werden. Wie dargestellt, erlebte die Gesellschaft einen Schiefstand zwischen Umsatz und Kosten, der es erforderte, dass zu Beginn des Geschäftsjahres 2025 Personal abgebaut werden musste. Diese Maßnahmen waren intensiv besprochen und detailliert vorbereitet. Betriebsbedingte Kündigungen wurden so sozialverträglich wie möglich ausgesprochen. Nur ein um diesen Effekt (hoher sechsstelliger Betrag) bereinigtes positives Ergebnis nach Steuern (EAT) wird in 2025 erwartet. Diese Planung ist eng mit den Vertretern der Gesellschafter abgestimmt, ein regelmäßiger Austausch ist gewährleistet.

Der andauernde Krieg in der Ukraine, politische Umbrüche in unterschiedlichsten Ländern unserer Erde, u.a. die undurchsichtige Zollpolitik der USA, sowie die lahmende Wirtschaft in Deutschland können weiterhin negative Auswirkungen auf unsere Neu- und Bestandskunden haben. Damit könnte die Investitionsbereitschaft in Softwarelösungen stagnieren, noch ist diese sehr positiv. Weiterhin gilt, dass aufgrund der komplexen Vertriebs- und Einkaufszyklen der Kunden, einzelne Verzögerungen direkte Auswirkungen auf die Zielerreichung haben können.

2024 wurde die Gesellschaft erfolgreich nach ISO 27001 zertifiziert. Das aufgebaute und mittlerweile etablierte ISMS (Informationssicherheit Management System) stellt sicher, dass wir uns in Sachen Datensicherheit kontinuierlich weiterentwickeln. Diese Zertifizierung ist sowohl für unsere Bestands-, als auch angestrebten Neukunden äußerst relevant und hilft uns Fragestellungen rund um DORA-regulierter Kunden, bestmöglich zu beantworten.

Da 2025 kein Personalaufbau geplant ist, stellt der weiterhin umkämpfte Arbeitsmarkt in der Softwarebrachen keine spezielle Herausforderung dar. Klare Perspektiven und eine kontinuierliche interne transparente Kommunikation soll das bestehende Personal weiterhin an zetVisions binden und für die zukünftige Ausrichtung begeistern.

Die in 2022 begonnene Transformation „Vision Possible“ wurde in 2024 fortgesetzt. Die Führungskräfte wurden entsprechend weiterentwickelt, Abteilungen organisieren sich weitestgehend selbstorganisiert. Communities, Gruppen bestehend aus interessierten Mitarbeitern, werden gebildet, um besondere Fragestellungen zu bearbeiten. Mit diesen Ergebnissen hat man das Projekt „Vision Possible“ Anfang 2025 offiziell beendet. Die erreichten Prinzipien der Selbstorganisation werden gelebt und weiterhin gefördert.

Im Jahr 2025 sind im operativen Geschäft keine überdurchschnittlichen Sachinvestitionen insbesondere Erweiterungsinvestitionen geplant.

 

Heidelberg, 20. Mai 2025

Christian Sohn, Vorsitzender der Geschäftsführung

Erik Tischner, Geschäftsführer

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  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
  1. In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

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from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von zetVisions GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 4bd80a0b313f22bd912ce2de256abac9",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

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{
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      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
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