Ritter Hörgeräte GmbHIdar-ObersteinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Ritter Hörgeräte GmbH mit dem Verwaltungssitz in 55743 Idar-Oberstein ist ein großes Unternehmen im Hörakustiker-Handwerk. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Ritter Hörgeräte GmbH liegt im Vertrieb von Hörgeräten sowie elektroakustischen Anlagen und medizinischen Geräten aller Art sowie deren Zubehör. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 18 Filialen im Südwesten der Bundesrepublik unterhalten und sieht sich als Premium-Anbieter von Hörgeräte-Akustik. Gemeinsam Menschen helfen besser zu hören ist dabei das Hauptziel aller Beschäftigten. 2. Forschung und Entwicklung Hörgeräte werden weltweit von großen Industriefirmen wie z.B. der William Demand Holding oder dem Sonova-Konzern entwickelt. Auf dem Gebiet der Hörgerätetechnologie schreitet im Zuge der Digitalisierung der technische Fortschritt stark voran. Die Innovationzyklen sind kurz und damit verbunden auch die ständige Weiterbildung und Erneuerung der Anpass-Technologien. Die Aufgabe als Hörakustiker besteht darin, die von der Industrie angebotenen technischen Lösungen optimal für den Ausgleich der unterschiedlichen Schwerhörigkeiten einzusetzen und die optimalen Hörlösungen zu finden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Trotzdem wurden im Jahr 2023, wie auch schon im Jahr 2022 rund 1.6 Millionen Hörgeräte verkauft. Der Markt wuchs dabei um 5%, was jedoch überwiegend auf allgemeine Preissteigerungen zurückzuführen ist. Der Markt der Hörakustik ist von einem starken Filialwachstum geprägt. Der Einstieg von Großfilialisten in den Hörgerätemarkt wie auch die Retail-Aktivitäten von Hörgeräteherstellern verschärfen zusätzlich den Wettbewerb. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage scroll
Der Umsatz konnte im vergangenen Jahr um 32 % auf 6,4 Mio. Euro gesteigert werden. Diese Umsatzsteigerung ist im Wesentlichen auf neu hinzugekaufte Hörgeräte-Filialen während des Geschäftsjahres zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten wie bereits im Vorjahr im Wesentlichen Gutschriften von der Konzernmutter. Der Anstieg der Wareneinkäufe sowie der bezogenen Leistungen geht einher mit dem Umsatzwachstum sowie generell gestiegene Einkaufs- und Materialkosten. Die Steigerung des Personalaufwandes ist geht einher mit den bereits erwähnten Akquisitionen und dem damit verbundenen Anstieg des Personalbestandes. Die Filial-Zukäufe begründen auch die gestiegenen Abschreibungen sowie die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. b) Finanzlage Die Erhöhung der Bilanzsumme um EUR 2,2 Mio. resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Geschäftsausstattungen, gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gestiegenen Kassen- und Bankbeständen. Alles einhergehend mit den getätigten Akquisitionen. Des Weiter bestehen Forderungen aus einem Ergebnisabführungsvertrages mit der Audika GmbH als Gesellschafterin. Kompensiert werden dieser Anstieg durch die Abschreibungen des Geschäfts und Firmenwertes. Zum Bilanzstichtag ist die Gesellschaft mit EUR 230,0 Tsd. bilanziell überschuldet. Es besteht jedoch eine Rangrücktrittserklärung in Höhe von EUR 250 Tsd. mit der 100% mittelbar an der Gesellschaft beteiligten Demant A/S. Trotz der bilanziellen Überschuldung ist die Liquiditätslage als stabil einzustufen. Dies ist begründet aus der Zugehörigkeit der Ritter Hörgeräte GmbH zum Cash-Pool der Demant A/S und des damit verbundenen, unbeschränkten Zugriffes zu liquiden Mitteln. Somit ist die Gesellschaft nicht auf Fremd-Finanzierungen bei z.B. Banken angewiesen. Sämtliche Verbindlichkeiten konnten stets innerhalb der Zahlungsziele bedient werden. Im Zusammenhang mit dem stetigen Wachstum und hier insb. aufgrund weiterer Zukäufe erwartet die Gesellschaft auch im Jahr 2024 eine weitere Steigerung der Umsätze und somit eine stabile Ertragslage. c) Vermögenslage scroll
4. Finanzielle Leistungsindikatoren Ebenso wird die angespannte Lage am Bewerbermarkt die Lohnkosten wahrscheinlich weiter negativ beeinflussen. Die Preisentwicklung im Einkauf zeigte eine steigende Tendenz. Dies konnte aber durch den Einsatz eigener Produkte ausgeglichen werden. 5. Gesamtaussage Die Gesellschaft befindet sich in einer stabilen Wachstumsphase mit ständig steigenden Umsätzen. Die in der Gesellschaft generierten Erträge werden zum überwiegenden Teil für die Expansion verwendet. Besondere Vorgänge in der Gesellschaft von Bedeutung nach dem Abschlussstichtag sind nicht zu verzeichnen. III. Prognosebericht Auch wenn in Deutschland die Wirtschaftsleistung insb. im zurückliegenden Sommerhalbjahr stagnierte, wurde die Konjunktur durch den privaten Konsum zwar leicht gestärkt, konnte sich aber aufgrund der anhaltenden Konsum-Zurückhaltung, den hohen Zinsen und den Preissteigerungen nicht erholen. Wir werden diesbezüglich das Marktgeschehen intensiv beobachten unsere Wachstumsstrategie entsprechend anpassen. Die Schwerpunkte werden im Verlauf des Jahres auf der Erreichung der Umsätze zum Vorjahr liegen, sowie einer weiteren Verbesserung der Ertragslage an unseren bestehenden Standorten sein. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Chancenbericht Wir sind mit unserem Unternehmen Mitglied der Bundesinnung der Hörakustiker (BIHA). Hierüber beziehen wir aktuelle Marktinformationen und erhalten die nötigen Informationen zu Änderungen und neuen Gesetzen im Gesundheitswesen. Weiterhin sichern wir über die BIHA das Vertragswesen mit den Krankenkassen ab. Durch den Aufbau einer Kostenstellenrechnung können jederzeit Schwachstellen in den einzelnen Filialen erkannt werden. Monatlich werden Umsätze ausgewertet und mit den Vorjahreswerten verglichen, um mit entsprechenden Maßnahmen auf Veränderungen zu reagieren. Bei der Entlohnung der Mitarbeiter werden neben Fixgehältern auch leistungsabhängige Gehaltskomponenten eingesetzt, um über eine spezielle Vergütungsstruktur Anreize zu schaffen. Betriebsinterne Lehrgänge und Fortbildung mit unseren Hauptlieferanten bilden die Grundlage für die ständige Weiterbildung unserer Mitarbeiter. 2. Risikobericht Die größten Risiken zurzeit sehen wir, wie schon im Prognosebericht angemerkt, der dämpfenden Konjunktur in Deutschland. Aber auch im Personalbereich sind große Anstrengungen nötig, um das notwendige qualifizierte Personal zu bekommen und die Lehrstellen mit motivierten Azubis zu besetzen. Im Produktsortiment wird es auf Grund des Einkaufs innerhalb des Konzerns zu guten Einkaufskonditionen kommen, allerdings erhöht sich dadurch die Abhängigkeit von einem Hersteller. BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Anhang FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023A. Rechnungslegungsgrundsätze Die Ritter Hörgeräte GmbH hat ihren Sitz in Idar-Oberstein und ist im Handelsregister des Registergerichts Bad Kreuznach unter HRB 23802 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Erläuterungen zur Bilanz 1. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten: scroll
2. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Soweit der nach nachstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. 2.1 Immaterielles Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 Jahren vorgenommen. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 10 Jahre festgelegt. Der Grund für eine betriebliche Nutzung mit einer geschätzten Nutzungsdauer von 10 Jahren ist: Mangels Vergleichswert, kann eine verlässliche Schätzung nicht vorgenommen werden, sodass auf den in § 253 Abs. 3 Sätze 3 und 4 HGB genormten Wert von zehn Jahren zurückgegriffen wurde. 2.2 Sachanlagen Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/ Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen 3 und 7 Jahren. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode (in Vorjahren zum Teil degressiv) abgeschrieben. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben. 3. Umlaufvermögen 3.1 Vorräte Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. 3.3 Liquide Mittel Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt. 3.4 Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten werden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. 4. Rückstellungen 4.1 Sonstige Rückstellungen Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Die gesamten Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 18.243.198,37 haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten EUR 966.848,05 Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen. C. Sonstige Angaben 1. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Die Gesellschaft ist mit EUR 230.023,20 bilanziell überschuldet. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Jahresabschlusses bestand jedoch mit der 100% mittelbar an der Gesellschaft beteiligten Demant A/S eine Rangrücktrittsvereinbarung über EUR 250.000,00. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Jahresabschlusses hatte die mit 100% mittelbar an der Gesellschaft beteiligte Demant A/S zur Abwendung der bilanziellen Überschuldung zusätzlich eine harte Patronatserklärung über einen Zeitraum von 12 Monaten bis zum 31. Mai 2025 abgegeben. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen scroll
3. Personal Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: scroll
4. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer ist bzw. war: scroll
5. Konzernzugehörigkeit Die Ritter Hörgeräte GmbH wurde in den Konzernabschluss der Demant A/S, Kongebakken 9, DK-2765 Smørum einbezogen. Die Demant A/S, Kongebakken 9, DK-2765 Smørum stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist Demant A/S, Kongebakken 9, DK-2765 Smørum erhältlich. 6. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis in Höhe von EUR 0,00 auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind (§ 285 Nr. 33 HGB) sind nicht bekannt. 8. Unterschrift der Geschäftsführung
Idar-Oberstein, 31. März 2025 Ritter Hörgeräte GmbH Geschäftsführung gez. Daniel Diesel Anlagenspiegelscroll
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sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.05.2025 festgestellt. Die Gesellschafterversammlung hat dem Vorschlag der Ergebnisverwendung zugestimmt. BestätigungsvermerkIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Ritter Hörgeräte GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ritter Hörgeräte GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ritter Hörgeräte GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf Angabe der bilanziellen Überschuldung im Anhang, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft bilanziell überschuldet ist. Die gesetzlichen Vertreter haben trotz der bilanziellen Überschuldung den Jahresabschluss unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Es wurde eine Patronatserklärung sowie eine Nachrangvereinbarung für ein Gesellschafterdarlehen mit dem Gesellschafter abgeschlossen. Darüber hinaus besteht seit dem Jahr 2021 ein Ergebnisabführungsvertrag. Wie im Anhang dargelegt, deutet die bilanzielle Überschuldung auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Chemnitz, 6. Mai 2025 SRS Audit GmbH gez. Tilo Heiland, Wirtschaftsprüfer gez. Claudia Richter, Wirtschaftsprüferin |
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Aceso Invest GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
- 10553 Berlin
- Handelsregister
- HRB 227317, Charlottenburg (Berlin)
- Eintragungsdatum
- 17. November 2020
- Branche
-
Herstellung von orthopädischen Erzeugnissen
Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Beteiligungsgesellschaften - Eingetragenes Kapital
- 25.000,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten.
- Unternehmenszweck
- Der Erwerb und Betrieb von Verkaufsstellen im Bereich der Hörgeräteakustik.
Finanzen
Bilanz
2024- Anlagevermögen 57,2 % 12,13 Mio
- Umlaufvermögen 41,7 % 8,83 Mio
- Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1,1 % 230,0 k
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 14,6 k
- Verbindlichkeiten 86,8 % 18,42 Mio
- Rückstellungen 8,2 % 1,74 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 5,0 % 1,05 Mio
- Eigenkapital 0,0 % 0
Bilanzdaten für 3 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Erträge aus Verlustübernahme 92,1 % 548,1 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7,9 % 47,2 k
- Personalaufwand 38,0 % 3,72 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 33,2 % 3,24 Mio
- Abschreibungen 18,5 % 1,80 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10,3 % 1,01 Mio
- Sonstige Steuern 0,0 % 793
- Rohergebnis 9,17 Mio
- Ergebnis nach Steuern −547,3 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
GuV-Daten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
E**** G***
seit 2021 Geschäftsführer
-
K*** K****
seit 2022 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Audika GmbH DEU 100,0 % 25k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Historie
- 2025
-
10.09.
Registerblatt geschlossenAceso Invest GmbH
-
10.09.
VerschmelzungAceso Invest GmbH
-
10.07.
VerschmelzungAceso Invest GmbH
- 2022
-
16.12.
UnternehmensvertragAceso Invest GmbH
-
12.12.
AdressänderungAceso Invest GmbH
-
30.03.
Registerblatt geschlossenAceso Invest GmbH
-
30.03.
SitzänderungAceso Invest GmbH
-
30.03.
GerichtswechselAceso Invest GmbH
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
/v1/fetch-document- Aktueller Auszug (AD) PDF
- Chronologischer Auszug (CD) PDF
- Strukturierte Inhalte (SI, XML) XML
- Gesellschafterliste PDF
- Satzung / Gesellschaftsvertrag PDF
Unternehmensdaten direkt im AI-Chat
Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Aceso Invest GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 4cbbb177af246235bbbc77d9647618ae",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
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Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Aceso Invest GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
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