aktiv Rechtsform GmbH

NEW aktiv Grevenbroich GmbH

Grevenbroich ·HRB 12196 Moenchengladbach ·new.de

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Nordstraße 36
41515 Grevenbroich
Handelsregister
HRB 12196, Moenchengladbach
Eintragungsdatum
27. Juni 2007
Branche
Betrieb von Sportanlagen
Beteiligungsgesellschaften
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Eingetragenes Kapital
100.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer vorhanden, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinschaftlich oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Durch Beschluss des Aufsichtsrats kann Geschäftsführern Einzelvertretungsbefugnis sowie Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB erteilt werden.

Unternehmenszweck
die Wahrnehmung von Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge (insbesondere der Betrieb von Bädern).

Finanzen

Umsatz 2022
338.740 €
Mitarbeiter 2022
1
Bilanzsumme 2022
14,99 Mio. €
Jahresergebnis 2022
0 €
15 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2022
Aktivseite 14,99 Mio
  • Anlagevermögen 84,0 % 12,58 Mio
  • Umlaufvermögen 16,0 % 2,40 Mio
Passivseite 14,99 Mio
  • Verbindlichkeiten 76,6 % 11,47 Mio
  • Eigenkapital 22,0 % 3,30 Mio
  • Rückstellungen 1,4 % 212,5 k
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Bilanzdaten für 15 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2022
Erträge 3,14 Mio
  • Erträge aus Verlustübernahme 72,9 % 2,29 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 15,9 % 498,2 k
  • Umsatzerlöse 10,8 % 338,7 k
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,4 % 13,3 k
Aufwendungen 2,44 Mio
  • Materialaufwand 66,7 % 1,63 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 15,8 % 385,2 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10,7 % 260,7 k
  • Personalaufwand 6,2 % 151,1 k
  • Sonstige Steuern 0,6 % 14,6 k
  • Ergebnis nach Steuern −2,28 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
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GuV-Daten für 12 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Bernd Keufgens seit 2013 Geschäftsführer
  • Monika Stirken-Hohmann seit 2021 Geschäftsführer
  • Michael Theisejans seit 2021 Prokura
3 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Historie

  1. 2026
  2. 18.02.
    Berichtigung von Unternehmensdaten
    NEW aktiv Grevenbroich GmbH
  3. 18.02.
    Satzungsänderung
    NEW aktiv Grevenbroich GmbH
  4. 04.02.
    Satzungsänderung
    NEW aktiv Grevenbroich GmbH
  5. 2023
  6. 09.11.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    Bernd Keufgens · Geschäftsführer
  7. 13.04.
    Änderung des Unternehmensgegenstands
    die Wahrnehmung von Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge (insbesondere der Betrieb von Bädern).
  8. 13.04.
    Namensänderung
    NEW aktiv Grevenbroich GmbH
  9. 13.04.
    Änderung der Vertretungsregelung
    Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer vorhanden, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinschaftlich oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Durch Beschluss des Aufsichtsrats kann Geschäftsführern Einzelvertretungsbefugnis sowie Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB erteilt werden.
  10. 13.04.
    Satzungsänderung
    NEW aktiv Grevenbroich GmbH
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2019 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2018 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Volltext

GWG Kommunal GmbH

Grevenbroich

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

der GWG Kommunal GmbH, Grevenbroich

(GWG Kommunal)

Gesellschaftsrechtliche Rahmenbedingungen und Grundlagen der Gesellschaft

Unternehmenszweck der Gesellschaft ist die Wahrnehmung von Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge und hier insbesondere der Betrieb des "Grevenbroicher Schlossbades".

Wirtschaftsbericht

Der Neubau des Schlossbades in Grevenbroich erfolgte nach dem Abriss des alten Schwimmbades an gleicher Stelle.

Der Schwimmbadbereich besteht aus insgesamt fünf Schwimmbecken mit zusammen über 700 m 2 Fläche, darunter ein 25m-Sportbecken, das Freizeit- und Lehrschwimmbecken sowie ein Kinderbecken. Zudem gibt es im Außenbereich ein Ganzjahresbecken mit direktem Zugang zum Innenbereich.

Das Bad wurde Anfang Juli 2018 eröffnet und die Außenanlagen im Geschäftsjahr 2021 fertiggestellt. Aufgrund eines nicht tragfähigen Unterbaus konnte die Erneuerung der Fassade bislang nicht abgeschlossen werden. Im Rahmen des Beweissicherungsverfahren wird ein Ergänzungsgutachten erstellt.

In 2021 besuchten rd. 56.000 (Vorjahr rd. 54.000) Gäste das "Grevenbroicher Schlossbad". Hintergrund für die weiterhin verhältnismäßigen geringen Besucherzahlen sind die aufgrund der Corona-Pandemie angeordneten Badschließungen. Die Wiedereröffnung des Bades bei weiterhin reduziertem Badebetrieb erfolgte am 10. Juni 2021. Der Dezember wurde teilweise für Revisionsarbeiten genutzt.

Mit der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH wurde ein Betriebsführungsvertrag geschlossen. In diesem Zusammenhang wurde das gesamte Personal übergeleitet.

Geschäftsentwicklung des Geschäftsjahres

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Kennzahlenvergleich 2021 2020
Umsatzerlöse Mio. € 0,2 0,2
Betriebsergebnis (inkl. Finanzergebnis) Mio. € -1,9 -2,0
Finanzergebnis Mio. € -0,3 -0,3
Bilanzsumme Mio. € 15,2 15,5
Eigenkapital Mio. € 3,3 3,3
Eigenkapitalquote % 21,3 21,3
Anlagevermögen Mio. € 13,0 13,4
Anlagendeckungsgrad II % 97,7 97,6

Die Vermögensstruktur der Gesellschaft ist entsprechend ihrem Gesellschaftszweck durch das Anlagevermögen "Grevenbroicher Schlossbad" geprägt.

Das Investitionsvolumen im Geschäftsjahr 2021 beläuft sich auf 0,2 Mio. € und betrifft im Wesentlichen Investitionen in die Außenanlagen des "Grevenbroicher Schlossbades" Die Finanzierung insgesamt erfolgt insbesondere durch Abschreibungen sowie Gesellschaftereinlagen.

Das Jahresergebnis in Höhe von -1,9 Mio. € ist aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages von der GWG Grevenbroich GmbH zu übernehmen.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Umwelt

Umweltschutz ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenspolitik der GWG Kommunal. Die Einhaltung aller umweltrechtlichen Anforderungen und eine stetige Verbesserung der Prozesse tragen zur Verringerung und Vermeidung von Umweltbelastungen bei. Umweltrelevantes Handeln erstreckt sich - bedingt auch durch die angebotenen Leistungen - über alle Bereiche des Unternehmens.

Berichterstattung über die öffentliche Zwecksetzung

Hinsichtlich der Berichterstattung zur Erfüllung der öffentlichen Zwecksetzung gemäß § 108 Abs. 1 Nr. 7 GO NRW wird folgendes festgestellt:

Die Gesellschaft ist im Berichtsjahr 2021 ihren satzungsmäßigen Aufgaben nachgekommen.

Die öffentliche Zwecksetzung und Zweckerreichung wurde eingehalten.

Risikobericht

Risikofrüherkennungssystem

Die GWG Kommunal versteht das Risikomanagement als einen zentralen Prozess zur nachhaltigen Unternehmenssteuerung und Unternehmensentwicklung und ist in das konzernweit verpflichtende Risikofrüherkennungssystem der NEW-Gruppe eingebunden. Inhaltliche Schwerpunkte des gesamten Prozesses liegen dabei auf der Früherkennung, der Bewertung und der Überwachung aller relevanten Risiken in der Gesellschaft. Jeder Mitarbeiter ist der Risikomanagement-Experte seines Arbeitsumfeldes. Alle Risiken werden dabei systematisch und softwarebasiert erfasst, analysiert und in einem Risikokatalog dokumentiert sowie an das zentrale Risikocontrolling berichtet. Deren Aufgabe besteht insbesondere in

•

der Aufbereitung der Informationen,

•

der Sammlung der Risiken und der Risikokommunikation,

•

der Führung der Risikoinventare und Bereitstellung der Informationen an den Vorstand und die Geschäftsführer der Gesellschaften sowie

•

der Betrachtung und Bewertung der Risikoinventare der einbezogenen Gesellschaften hinsichtlich der Ausstrahlungswirkungen auf die NEW-Gruppe.

Jedes identifizierte Risiko wird einer der folgenden einheitlich definierten Risikokategorien zugeordnet: Compliance, Betriebsrisiken, Finanzrisiken, strategische Risiken. Die Risikobewertung dient dem Ziel, die erwartete Wirkung der Risiken auf die Zielerreichung und somit auf die Entwicklung des Unternehmens aufzuzeigen und daraus Prioritäten zur Bewältigung der Risiken abzuleiten.

Die Einstufung in Schadensklassen erfolgt unternehmensindividuell. Hierbei wird die Bruttoschadenshöhe mit der Eintrittswahrscheinlichkeit multipliziert. Die sich hieraus ergebende Schadenshöhe wird den unternehmensindividuellen Bezugsgrößen somit auch den entsprechenden Schadensklassen zugeordnet. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ergibt sich aus der persönlichen Einschätzung des Erklärenden und wird pro Jahr bestimmt.

Der Risikobestand der Gesellschaft weist per 31.12.2021 insgesamt unverändert drei Risiken aus, welche ausschließlich das Neubauprojekt "Grevenbroicher Schlossbad" betreffen. Dabei ergibt sich folgende Risikoverteilung:

Risikoklasse 2021 2020
Anzahl Anzahl
gering 2 2
mittel 1 1
schwerwiegend 0 0

Chancen und Risiken

Die Gesellschaft erbringt ausschließlich Dienstleistungen im Bereich der kommunalen Daseinsvorsorge und hier vorrangig im Bau und Betrieb des "Grevenbroicher Schlossbades". Neben den sich hieraus ergebenden Chancen zur Festigung des Geschäftserfolges ergeben sich für die GWG Kommunal aus heutiger Betrachtung folgende wesentliche Risikofelder, die die Geschäftsentwicklung und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen könnten:

•

Budgetüberschreitungen aufgrund erhöhter Ausschreibungsergebnisse (Risikoklasse "gering")

•

Verletzung vergaberechtlicher Vorschriften (Risikoklasse "gering")

•

Nach- bzw. Zusatzaufträge wegen Erneuerung der Fassade (Risikoklasse "mittel")

Im Rahmen des Risikofrüherkennungssystems ergab sich im Geschäftsjahr 2021 weder aus Einzelrisiken noch aus der Gesamtbetrachtung eine Bestandsgefährdung für die GWG Kommunal. GWG Grevenbroich GmbH (GWG GmbH) hatte mit der GWG Kommunal einen Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. GWG GmbH wird rückwirkend zum 1. Januar 2022 aufgespalten und geht damit unter. Die NEW Kommunalholding GmbH wird mit der Gesellschaft mit Wirkung ab 2022 einen Gewinnabführungsvertrag abschließen, so dass auch künftig der Bestand der Gesellschaft gesichert ist.

Prognosebericht

Ausblick

Die Erneuerung der Fassade aufgrund von Baumängeln steht weiter an. Im Rahmen eines Beweissicherungsverfahren wird ein Ergänzungsgutachten hierzu erstellt. Die Kostentragung ist streitig.

Ergebnisprognose

Die Gesellschaft hat für das Geschäftsjahr 2021 ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von -1,9 Mio. € geplant. Damit entspricht das Jahresergebnis 2021 dem Planergebnis.

Für das Geschäftsjahr 2022 plant die Gesellschaft ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von rd. -2,0 Mio. €. Den erwarteten Umsatzerlösen aus Eintrittsgeldern sowie Einnahmen aus dem Schul- und Vereinsschwimmen (0,3 Mio. €) stehen betriebliche Aufwendungen (2,1 Mio. €) und Zinsaufwendungen in Höhe von ca. 0,3 Mio. € gegenüber. Für das Geschäftsjahr 2022 wird ein Betrieb ohne Corona-bedingten Einschränkungen angenommen.

Aufgrund eines noch mit der NEW Kommunalholding GmbH abzuschließenden Gewinnabführungsvertrages wird der Verlust ab dem Geschäftsjahr 2022 von dieser übernommen.

Die Auswirkungen auf die Planung der Gesellschaft wegen der Ausbreitung des Corona-Virus sind derzeit nicht abzuschätzen. Auf Basis der aktuellen Erkenntnisse können Umsatzeinbußen und Forderungsausfälle nicht ausgeschlossen werden.

Weitere Sondereinflüsse, welche die wirtschaftliche Lage nach dem Prognosezeitraum beeinflussen könnten, sind derzeit nicht absehbar.

 

Grevenbroich, 10. Januar 2022

GWG Kommunal GmbH

Die Geschäftsführer

Bernd Keufgens

Monika Stirken-Hohmann

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen 13.034.793,00 13.431.902,87
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.222,34 667,36
2. Forderungen gegen Gesellschafter 2.125.253,69 1.974.295,81
3. Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 3.491,16 0,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 59.991,47 2.195.958,66 116.739,85 2.091.703,02
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.619,12 3.735,91
2.199.577,78 2.095.438,93
15.234.370,78 15.527.341,80

Passiva

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 3.200.000,00 3.300.000,00 3.200.000,00 3.300.000,00
B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen 237.535,00 241.843,95
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.812.219,32 10.234.163,62
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.169,58 12.143,79
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.843.228,29 1.728.498,17
4. sonstige Verbindlichkeiten 29.218,59 10.692,27
11.696.835,78 11.985.497,85
15.234.370,78 15.527.341,80

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

2021 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 187.485,47 143.553,62
2. sonstige betriebliche Erträge 58.724,60 7.117,82
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 217.674,52 242.444,45
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 877.301,90 1.094.976,42 218.339,44 460.783,89
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 100.958,92 533.809,37
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung,
davon für Altersversorgung: 1.080,66 EUR (Vj. 41.702,72 EUR) 22.006,56 122.965,48 142.302,63 676.112,00
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 490.593,89 453.095,51
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 163.844,90 246.790,80
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen,
davon an verbundene Unternehmen: 9.346,69 EUR (Vj. 6.276,61 EUR) 274.890,77 265.629,69
8. Ergebnis nach Steuern -1.901.061,39 -1.951.740,45
9. sonstige Steuern 85.811,03 11.681,05
10. Erträge aus Verlustübernahme 1.986.872,42 1.963.421,50
11. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Am gezeichneten Kapital der GWG Kommunal GmbH, Grevenbroich, geführt beim Amtsgericht Mönchengladbach unter HRB 12196, ist die GWG Grevenbroich GmbH, Grevenbroich, (GWG) zu 89,90 % und die Stadtentwicklungsgesellschaft Grevenbroich GmbH (SEG) zu 10,1 % beteiligt.

Gegenstand des Unternehmens der GWG Kommunal GmbH (GWG Kommunal) ist die Wahrnehmung von Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge, insbesondere der Betrieb von Bädern.

Im Geschäftsjahr 2021 besuchten bedingt durch Corona nur rund 56.000 Gäste das "Grevenbroicher Schlossbad".

Zum 01.04.2021 wurde ein Betriebsführungsvertrag zwischen der GWG Kommunal GmbH und der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH abgeschlossen, in dessen Rahmen die Mitarbeiter in die NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH übergeleitet wurden.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der NEW Kommunalholding GmbH, Mönchengladbach, geführt beim Amtsgericht Mönchengladbach unter HRB 14191, einbezogen und ist Tochterunternehmen i. S. von § 290 HGB. Die NEW Kommunalholding GmbH ist kleinster und zugleich größter Konsolidierungskreis. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gegeben.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

AKTIVA

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Herstellungskosten umfassen Einzel- und anteilige angemessene Gemeinkosten.

Zugänge werden ausschließlich linear abgeschrieben.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Vermögensgegenstände wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG analog angewendet. An- schaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Jahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für den einzelnen Vermögensgegenstand 250 EUR nicht übersteigen. Für geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als 250 EUR und bis zu 1.000 EUR betragen, wird ein jährlicher Sammelposten gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Vermögensgegenstand vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert.

Die Flüssigen Mittel sind mit den Nominalwerten aktiviert.

PASSIVA

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Sonstige Rückstellungen wurden so bemessen, dass sie alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen abdecken.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag bilanziert.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage 1) dargestellt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren im Wesentlichen aus Forderungen gegen die GWG aus dem Gewinnabführungsvertrag.

Ausschüttungsgesperrte Beträge gem. § 268 Abs. 8 HGB liegen nicht vor.

Sonstige Rückstellungen in Höhe von 238 TEUR (Vj. 242 TEUR) bestehen im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen (214 TEUR) und Jahresabschlusskosten (24 TEUR).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren aus der Finanzierung des Neubaus "Grevenbroicher Schlossbad".

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus der Cashpool-Vereinbarung mit der NEW AG.

Verbindlichkeiten sind grundsätzlich innerhalb des nächsten Jahres fällig, mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, deren Fälligkeiten dem Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2) entnommen werden kann.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse 2021 Vorjahr
TEUR TEUR
Geschäftsfeld Bäder 187 144
Materialaufwand 2021 Vorjahr
TEUR TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 218 243
Aufwendungen für bezogene Leistungen 877 218
1.095 461
Personalaufwand 2021 Vorjahr
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 101 534
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 22 142
123 676
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2021 Vorjahr
TEUR TEUR
Rechts- und Beratungskosten 41 65
Gebühren und Beiträge 23 49
Dienst- und Serviceleistungen 60 60
Übrige Aufwendungen 40 73
164 247

Der Anstieg der bezogenen Leistungen im Materialaufwand und der geringere Personalaufwand erklärt sich aus der Überleitung der Mitarbeiter von der GWG Kommunal GmbH auf die NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus dem Darlehen für die Schwimmbadfinanzierung.

Erträge aus Verlustübernahme

Der Verlust des Geschäftsjahres 2021 wurde aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages von der GWG übernommen.

Latente Steuern

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein konzerneinheitlicher Steuersatz von 31,0 % zugrunde. Aktive latente Steuern resultieren aus handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätzen der Rückstellung für Jahresabschlusskosten für nicht prüfungspflichtige Gesellschaften. Passive latente Steuern resultieren aus handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätzen der Gebäude und Grundstücke. Grundsätzlich sind die latenten Steuern innerhalb der Organschaft bei der Organträgerin zu berücksichtigen.

Angaben über Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit verbundenen Unternehmen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr mit folgenden Gesellschaften getätigt:

―

Cashpool-Vereinbarung mit der NEW AG vom 19.08.2016

―

kaufmännische Geschäftsbesorgung mit der GWG

―

Betriebsführung durch die NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH

Sonstige Angaben

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr hat gemäß § 285 Nr. 17 HGB 8.500 EUR betragen.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Bernd Keufgens, Baesweiler und Frau Monika Stirken-Hohmann, Grevenbroich. Frau Stirken-Hohmann erhielt eine erfolgsunabhängige Vergütung i.H.v. 24 TEUR für 2021; Herr Keufgens erhielt keine Vergütung.

Beschäftigte

Beschäftigte 2021 Vorjahr
(Jahresdurchschnitt) Anzahl Anzahl
Gesamt 4,5 20
davon Teilzeitbeschäftigte 1,5 8

Haftungsverhältnisse sowie aus der Bilanz nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die GWG Kommunal ist Mitglied in der Rheinischen Zusatzversorgungskasse für Gemeinden und Gemeindeverbände (RZVK), Köln. Die hierüber versicherten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GWG Kommunal bzw. deren Hinterbliebene erhalten hieraus Versorgungs- und Versicherungsrenten, Sterbegelder sowie Abfindungen. Auf Grund der umlagefinanzierten Ausgestaltung der RZVK besteht eine Unterdeckung in Form der Differenz zwischen den von der Einstandspflicht erfassten Versorgungsansprüchen und dem anteiligen, auf die GWG Kommunal entfallenden Vermögen der RZVK. Die umlagepflichtigen Gehälter betrugen im Geschäftsjahr 2021 rund 56 TEUR (Vj. 520 TEUR) bei einem Umlagesatz von 4,25 % und 3,5 % als Sanierungsgeld für die RZVK.

Gewinnabführungsvertrag

Gemäß Vertrag in der Fassung vom 18. November 2019 war der Verlust des Geschäftsjahres in Höhe von 1.987 TEUR von der GWG zu tragen.

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Auf der Grundlage der CoronaSchVO NRW vom 28.12.2021 ist für Schwimmbäder in NRW die 2G-Plus-Regelung, d.h. Geimpft oder Genesen mit zusätzlichen Schnelltest, in Kraft getreten.

Die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie, der Maßnahmen zum Schutz vor Neuinfektionen und die wirtschaftlichen Folgen hieraus können zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abschließend beurteilt werden.

Mit notariellem Kaufvertrag vom 20. Dezember 2021 wurden die Geschäftsanteile der GWG Grevenbroich GmbH an der Gesellschaft mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2021 an die NEW Kommunalholding GmbH veräußert.

 

Grevenbroich, 10. Januar 2022

GWG Kommunal GmbH

Die Geschäftsführer

Bernd Keufgens

Monika Stirken-Hohmann

Anlagenspiegel 2021

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2021 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 12.575.953,62 153.319,01 0,00 0,00 12.729.272,63
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.834.187,10 9.917,88 5.927,00 0,00 1.850.031,98
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 75.679,87 0,00 -5.927,00 69.752,87 0,00
14.485.820,59 163.236,89 0,00 69.752,87 14.579.304,61
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2021 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 623.023,62 315.972,01 0,00 938.995,63
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 430.894,10 174.621,88 0,00 605.515,98
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.053.917,72 490.593,89 0,00 1.544.511,61
Nettobuchwerte
Buchwerte 31.12.2021 Buchwerte 31.12.2020
EUR EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 11.790.277,00 11.952.930,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.244.516,00 1.403.293,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 75.679,87
13.034.793,00 13.431.902,87

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2021

Verbindlichkeiten in TEUR Restlaufzeit
bis ein Jahr größer ein Jahr davon größer fünf Jahre
31.12.2021 31.12.2020 31.12.2021 31.12.2020 31.12.2021 31.12.2020
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 422 422 9.390 9.812 7.702 8.124
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12 12
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.844 1.728
sonstige Verbindlichkeiten 29 11
- davon aus Steuern 0 0
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 7
Verbindlichkeiten insgesamt 2.307 2.173 9.390 9.812 7.702 8.124
Verbindlichkeiten in TEUR Gesamtbestand
31.12.2021 31.12.2020
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.812 10.234
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12 12
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.844 1.728
sonstige Verbindlichkeiten 29 11
- davon aus Steuern 0 0
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 7
Verbindlichkeiten insgesamt 11.697 11.985

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GWG Kommunal GmbH, Grevenbroich

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GWG Kommunal GmbH, Grevenbroich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GWG Kommunal GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

•

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

•

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

•

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

•

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

•

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

•

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

•

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

•

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

•

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 11. Januar 2022

EversheimStuible Treuberater GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Faasch, Wirtschaftsprüfer

Kempf, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021 wurde am 13. Juli 2022 festgestellt.

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    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

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client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
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    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
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    }
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