![]() Elvaston Capital Management GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024JAHRESBILANZ zum 31. Dezember 2024der Elvaston Capital Management GmbH, BerlinAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2024I. Allgemeines Der Sitz der Gesellschaft befindet sich am Kurfürstendamm 214, 10719 Berlin, Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 153319 B beim Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) im Handelsregister eingetragen. Die Gesellschaft ist seit dem 26.8.2016 gemäß § 2 Abs. 4 i.V.m. § 44 KAGB als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft registriert und verwaltet Spezial-AIFs. Durch ein dauerhaftes Überschreiten der Wertgrenze gemäß § 2 Abs. 4 S. 2 Nr. 2 b KAGB hatte die Gesellschaft den Antrag auf Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb einer externen AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft nach § 20 Abs. 1 i.V.m. § 22 KAGB bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) im Geschäftsjahr 2022 eingereicht. Die BaFin hat mit Erlaubnis-Bescheid vom 8. August 2023 dem Antrag entsprochen und die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb als externe AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft nach § 20 Abs. 1 i.V.m. § 22 KAGB erteilt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 und 4 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Regelungen nach § 38 Abs. 1 KAGB i.V.m. §§ 340 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte unter Beachtung der Rech- KredV. Die Bilanz wurde unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung gemäß § 268 Abs. 1 HGB aufgestellt. II. Bilanzierungs-, Bewertungsgrundsätze und Ausweismethoden Aktiva Die Barreserve und die Forderungen an Kreditinstitute wurden zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert. Die Forderungen an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Beteiligungen sowie Anteile an verbundenen Unternehmen sind dem Anlagevermögen zuzuordnen und wurden mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Bei Beteiligungen an Personenhandelsgesellschaften werden die Einzahlungsverpflichtungen ausgewiesen. Die Entwicklung der beiden Bilanzposten ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt drei bis dreiundzwanzig Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG wurden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Die Entwicklung der beiden Bilanzposten ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Der Rechnungsabgrenzungsposten (aktiv) beinhaltet abgegrenzte Zahlungen, die Aufwand des Folgejahres darstellen. Passiva Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Die Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendigen Betrags. Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält Ansprüche und Verbindlichkeiten in EURO und GBP. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Bilanz wurde gemäß § 2 Abs. 1 RechKredV nach dem Formblatt 1 (Kontoform) aufgestellt. Aktiva Die Forderungen an Kreditinstitute setzen sich aus täglich fälligen Forderungen in Höhe von T€ 4.216 (Vorjahr: T€ 7.437) und anderen Forderungen in Höhe von T€ 59 (Vorjahr: T€ 59) zusammen. Unter dem Posten andere Forderungen an Kreditinstitute werden zwei Festgelder für Mietkautionen ausgewiesen. Diese Festgelder unterliegen einer Verfügungsbeschränkung. Unter den Forderungen an Kunden werden Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ausgewiesen. Alle Forderungen sind kurzfristig und haben eine Restlaufzeit bis drei Monate. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden im Wesentlichen debitorische Kreditoren in Höhe von T€ 36 (Vorjahr: T€ 11), Anzahlungen für Veranstaltungen in Höhe von T€ 9 (Vorjahr: T€ 0) und Forderungen gegen das Finanzamt in Höhe von T€ 5 (Vorjahr: T€ 3) ausgewiesen. Alle Forderungen sind kurzfristig und haben eine Restlaufzeit bis drei Monate. Unter den Immateriellen Anlagewerten werden geleistete Anzahlungen für Entwicklungsleistungen im Zusammenhang mit dem Internetauftritt der Gesellschaft ausgewiesen. Passiva Die voraussichtlichen Restlaufzeiten und die geleisteten Sicherheiten aller Verbindlichkeiten sowie die Zusammensetzung der sonstigen Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel. In den anderen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalaufwendungen (T€ 1.279; Vorjahr: T€ 998), Kosten der Jahresabschlussprüfung (T€ 83; Vorjahr: T€ 50), Kosten für IHK-Beiträge (T€ 48; Vorjahr: T€ 48), Kosten für Jahresabschlusserstellung/Steuerberatung/Buchführung (T€ 31; Vorjahr: T€ 36) , Kosten für ausstehende Rechnungen (T€ 28; Vorjahr: T€ 104) und Prozesskosten (T€ 0; Vorjahr: T€ 320) enthalten. Das gezeichnete Kapital in Höhe von T€ 150 (Vorjahr: T€ 150) ist voll eingezahlt. Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um andere Zuzahlungen im Sinne von § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 17.283 (Vorjahr: T€ 9.726). Im Berichtsjahr erfolgten Gewinnausschüttungen in Höhe von T€ 15.000 (Vorjahr: T€ 12.550). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 2 Abs. 1 RechKredV nach dem Formblatt 3 (Staffelform) aufgestellt. Die laufenden Erträge aus Beteiligungen beinhalten als Vorabgewinnanteile aus Beteiligungen erfasste Erträge aus Verwaltervergütungen (T€ 2.482; Vorjahr: T€ 2.378). Die Provisionserträge beinhalten Erträge aus Verwaltungsvergütung in Höhe von T€ 29.501 (Vorjahr: T€ 20.050). Die Provisionsaufwendungen betreffen Vermittlergebühren (T€ 1.201; Vorjahr: T€ 2.032). Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus Kostenweiterbelastungen (T€ 880; Vorjahr: T€ 528), aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 320; Vorjahr: T€ 48), aus verrechneten sonstigen Sachbezügen (T€ 104; Vorjahr: T€ 1) und sonstigen Erträgen (T€ 33; Vorjahr: T€ 8). Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen beinhalten den Personalaufwand (T€ 5.320; Vorjahr: T€ 4.424) und andere Verwaltungsaufwendungen (T€ 2.217; Vorjahr: T€ 2.487). In den anderen Verwaltungsaufwendungen sind enthalten:
Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte zum Kurs im Zeitpunkt der Entstehung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalteten im Vorjahr im Wesentlichen Spenden (T€ 0; Vorjahr: T€ 100). V. Sonstige Angaben Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB aus noch nicht voll eingezahlten Anteilen an Kapitalgesellschaften (T€ 13; Vorjahr: T€ 13) und aus zwei Büromietverträgen (T€ 1.228; Vorjahr: T€ 1.448), davon sind innerhalb eines Jahres T€ 227 fällig. Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse zu vermerken. Geschäftsführer sind die Herren:
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr € 1,4 Mio. (Vorjahr: € 1,4 Mio.) Mitglieder des Aufsichtsrats sind:
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr netto T€ 100 (Vorjahr: T€ 33 Rückstellungsbildung). Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Das Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB für das Geschäftsjahr 2024 beinhaltet Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von T€ 83 (Vorjahr: T€ 50). VI. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2024 bis zur Erstellung des Anhangs, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind, sind darüber hinaus nicht bekannt geworden. VII. Anteilsbesitzliste
*
Zahlen per 31.12.2023 VIII. Ergebnisverwendung Mit Beschlüssen vom 9.1.2024 und 4.7.2024 wurden Vorabausschüttungen i. H. v. € 15 Mio. beschlossen.
Berlin, 26. Mai 2025 Die Geschäftsführung gez. Dr. Oliver Thum gez. Dr. Thomas Keul gez. Adrian Cremer Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2024(Anlagenspiegel)
Aufgliederung der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2024(Verbindlichkeitenspiegel)
Lagebericht 20241. Geschäft und Rahmenbedingungen 1.1. Überblick über den Geschäftsverlauf Die Elvaston Capital Management GmbH ("Elvaston") blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 zurück. Im April 2024 wurde das Fundraising für die Elvaston Capital Fund VI GmbH & Co. geschlossene Investment KG („der ECF VI“) zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht. Zum 31.12.2024 betrugen die eingeworbenen Kapitalzusagen inklusive des durch die Elvaston-Mitarbeiter erbrachten Anteils €825 Mio. Das erfolgreiche Fundraising wurde in einem herausfordernden Kapitalmarktumfeld bei einer selektiveren Kapitalallokation auf die Investmentklasse Private Equity erreicht. Elvaston konnte im Vergleich zum Vorgängerfund das Volumen der Kapitalzusagen deutlich von €501 Mio. auf €825 Mio. und somit um 65% steigern. Der Abruf der Verwaltungsvergütung für den ECF VI für 2024 sowie Nachforderungen aus dem Jahr 2023 in Höhe von zusammen €17,2 Mio. trug maßgeblich zum Anstieg der Gesamterträge der Gesellschaft um 45% von €23,0 Mio. im Jahr 2023 auf €33,6 Mio. im abgelaufenen Geschäftsjahr bei. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter ist im Laufe des Jahres von 24 auf 26 leicht gestiegen. Die Personalaufwendungen (inkl. Lohnsteuer) pro Mitarbeiter stiegen von €184 Tausend im Jahr 2023 auf €205 Tausend im Jahr 2024 und somit um 11%. Der Personalaufwand stieg im Geschäftsjahr von €4,4 Mio. auf €5,3 Mio. (+20%). Der Personalaufwand stellt mit 60% den größten Anteil der operativen Aufwendungen dar. Die Erweiterung des Geschäfts konnte Elvaston vollständig aus organisch generierten Mitteln finanzieren. Die liquiden Mittel verringerten sich während des Geschäftsjahres 2024 von €7,5 Mio. auf €4,3Mio. und liegen weit oberhalb der errechneten Mindesteigenmittel nach §25 KAGB on Höhe von €1,9 Mio. Das Marktgeschehen in der Private Equity-Branche bot trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten attraktive Investitions- und Verkaufsmöglichkeiten. Die Elvaston Capital Fund III GmbH & Co. geschlossene Investment-KG („der ECF III“) hat seine Beteiligung an der Stonebranch zum 8.5.2024 verkauft, bleibt aber über eine gestundete Verkaufspreiskomponente investiert. Ferner hat der ECF III im Oktober 2024 einen Vertrag über den Verkauf seiner Beteiligung an der Infoniqa unterzeichnet. Der Verkauf wurde im Januar 2025 vollzogen. Die Elvaston Capital Fund IV GmbH & Co. geschlossene Investment-KG („der ECF IV“) hat sein Beteiligungsportfolio nicht verändert allerdings im Rahmen einer Rekapitalisierung der proLogistik durch die Aufnahme von Fremdkapital eine Teilrückzahlung des Investierten Kapitals vorgenommen. Ferner wurden Kapitalerhöhungen in geringem Umfang an der Dataglobal sowie der Convotis gezeichnet. Die Elvaston Capital Fund V GmbH & Co. geschlossene Investment-KG („der ECF V“) hat seine Beteiligung an der Kronos Holding in seine Beteiligung Selectline im Rahmen einer Barkapitalerhöhung mit Sachagio eingebracht. Der ECF V hat im Rahmen einer Rekapitalisierung der proLogistik durch Aufnahme von Fremdkapital einen Teilrückzahlung des Investierten Kapitals vorgenommen. Der ECF VI hat eine Investition in eine neue Beteiligung, Brandnamic, vorgenommen. Die Elvaston V ESH Co-Investment GmbH & Co. geschlossene Investment-KG („die ESH Co- Invest") wurde als Co-Investment Vehikel für einzelne Investor-Kommanditisten des ECF V im Rahmen der Beteiligung an die GENII-Gruppe aufgesetzt. Die Beteiligung blieb im Jahr 2024 unverändert. Elvaston IV Convotis Co-Investment GmbH & Co. geschlossene Investment-KG („die Convotis Co-Invest”) wurde als Co-Investment Vehikel für einzelne Investor-Kommanditisten des ECF IV im Rahmen der Beteiligung an der Convotis aufgesetzt. Die Beteiligung blieb im Jahr 2024 unverändert. 1.2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wie schon 2023 war das Geschäftsjahr 2024 geprägt von wirtschaftlicher Unsicherheit bedingt durch den Konflikt in der Ukraine, hohen Energiekosten, einer nur langsam fallenden Inflationsrate und erhöhten Leitzinsen der Europäische Zentralbank und der US-amerikanischen Notenbank. Das gesamtwirtschaftliche Umfeld hat sich im Laufe des Jahres in der DACH-Region weiter eingetrübt. Die europäische Private Equity-Industrie hatte in diesem Umfeld mit erschwerten Bedingungen im Fundraising und bei Akquisitionsfinanzierungen zu kämpfen. Gleichbleibende Private Equity Aktivität bei gestiegenem Transaktionsvolumen - Laut einem am 20. Februar 2025 von PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft („PwC“) veröffentlichten Artikel fanden im Jahr 2024 in Europa 3.975 Transaktionen (vs. 3.848 im Jahr 2023) mit Private Equity-Beteiligung und einem kumulierten Transaktionswert von ca. €340 Mrd. (vs. ca. €240 Mrd. im Jahr 2023) statt. Der Technologiesektor bleibt im Fokus - Wie bereits 2023 investierten die europäischen Private Equity-Investoren umfänglich in Beteiligungen in den Branchen Telekommunikation, Medien und vor allem Technologie. Auf diese Branchen entfielen laut PwC. kumuliert ca. 34% des Transaktionsvolumens aller Private Equity-Transaktionen des Jahres 2024. Die Attraktivität der Technologie-Branche begründet sich in der Schlüsselfunktion bei der digitalen Transformation und attraktiven Wertsteigerungspotenzialen. Die DACH-Region bleibt für Private Equity attraktiv - Nach PwC fanden im Jahr 2024 in der DACH-Region 549 Transaktionen (vs. 585 im Jahr 2023) mit Private Equity-Beteiligung und einem kumulierten Transaktionswert von ca. €57 Mrd. (vs. ca. €58 Mrd. im Jahr 2023) statt. Somit lag der DACH-Anteil der europäischen Transaktionen mit Private Equity-Beteiligung bei 13,8% (15,2% im Jahr 2023). 1.3. Grundlagen des Geschäftsbetriebs Elvaston ist eine privat gehaltene Kapitalverwaltungsgesellschaft („KVG“) im Anlagesegment Private Equity mit Sitz in Berlin. Dort sind alle Geschäftsprozesse und die Führung des Unternehmens gebündelt. Die KVG war als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft gemäß § 44 Abs. 1 KAGB i. V. m. § 2 Abs. 4 KAGB bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) bis zum August 2023 registriert. Elvaston hat am 10.11.2022 die Erlaubnis als externe AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft gemäß § 20 Abs. 1 KAGB i. V. m. § 22 KAGB bei der BaFin beantragt. Der Erlaubnisbescheid erging am 8. August 2023. Elvaston initiiert und strukturiert geschlossene Private Equity-Fonds als Spezial-AIFs für Investitionen in Eigenkapital oder eigenkapitalähnliche Instrumente von nicht börsennotierten Unternehmen und berät diese Fonds. Seit Aufnahme der Geschäftstätigkeit hat die KVG acht Spezial-AIFs aufgelegt. In allen verwalteten Spezial-AIFs strebt Elvaston grundsätzlich Investitionen in Mehrheitsbeteiligungen an, tätigt allerdings selektiv Co-Investitionen an der Seite anderer Private- Equity-Gesellschaften als Minderheitsgesellschafter. Bei ihren Investitionen folgt Elvaston einem Fokus zum einen auf den Mittelstand und zum anderen auf die Software- und Software-Dienstleistungsbranche. Die Portfoliounternehmen haben ihren Sitz oder ihren Geschäftsschwerpunkt mit großer Mehrheit in der DACH-Region. Im Zusammenhang mit Zukäufen für bestehende Portfoliounternehmen erweitert Elvaston ihren Investitionsfokus auch auf den nicht-deutschsprachigen Raum. Elvaston begleitet die Portfoliounternehmen während einer mehrjährigen strategischen Weiterentwicklung als partnerschaftlich orientierter Finanzinvestor mit dem Ziel der Wertsteigerung. Ist die geplante Weiterentwicklung eines Portfoliounternehmens abgeschlossen, wird die Wertsteigerung durch einen Verkauf realisiert. Elvaston identifiziert und prüft im Rahmen der Beratungsleistung Beteiligungsmöglichkeiten, führt die Verhandlungen und erstellt die Empfehlungen für die Investitionsentscheidung der Spezial- AIFs. Zudem begleitet sie Wertsteigerungsprozesse ihrer Portfoliounternehmen über die Beiratsmandate ihrer Mitarbeiter. Elvaston bestimmt den wertmaximierenden Verkaufszeitpunkt und begleitet den Verkaufsprozess. Am Ende ihrer Laufzeiten begleitet Elvaston die Liquidation der Spezial-AIFs. Die Elvaston Capital Fund II GmbH & Co. geschlossene Investment-KG i.L. („der ECF II“) und die Ferrum Holding GmbH & Co. geschlossene Investment-KG i.L. („die Ferrum Holding“) haben alle Portfolio-Investitionen verkauft. Beide Gesellschaften befinden sich in Liquidation. Der ECF II endete durch Liquidationsbeschluss vom 14. resp. 27.12.2023. Die Handelsregistereintragung der Auflösung der Gesellschaft erfolgte am 5.2.2024. Die Ferrum Holding endete durch Liquidationsbeschluss vom 14.10/15.10./19.11.2024. Die Handelsregistereintragung der Auflösung der Gesellschaft erfolgte am 5.12.2024. Zum 31.12.2024 hat die ECF III nahezu das gesamte Fund-Volumen in fünf Unternehmen investiert, davon zwei Mehrheitsbeteiligungen, zwei Minderheitsbeteiligungen sowie ein Verkäuferdarlehen im Rahmen eines Verkaufs einer Beteiligung. Die ECF IV hat zum 31.12.2024 das Fund- Volumen fast vollumfänglich in sieben Beteiligungen investiert (alle Mehrheitsbeteiligungen). ECF V hat zum Stichtag etwa einen Teil seiner Kapitalzusagen in zehn Beteiligungen investiert. Das Fundraising des ECF VI wurde am 30. April 2024 mit eingeworbenen Kapitalzusagen in Höhe von €825 Mio. abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag hat der Spezial-AIF in €82 Mio. Unternehmen investiert (alle Mehrheitsbeteiligungen). 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.1. Ertragslage Im Verlauf des Geschäftsjahres 2024 steigerte Elvaston seine Provisionserträge aus Verwaltungsgebühren von €20,1 Mio. auf €30,4 Mio., was vornehmlich auf die erstmalige volle Vereinnahmung der Verwaltungsgebühren für den ECF VI für 2024 sowie nachlaufende Verwaltungsgebühren aus 2023 in Höhe von kumuliert €17,2 Mio. zurückzuführen ist. Die Verwaltungsgebühren für den ECF III und den ECF IV wurden in etwa der Höhe des Vorjahres vereinnahmt, wobei die Verwaltungsgebühren für den ECF III wie im Vorjahr als Erträge aus Beteiligungen verbucht wurden. Die Verwaltungsgebühren für den ECF V haben sich aufgrund des Übergangs des Spezial-AIFs von der Investment Periode in die Holding Periode von €9,5 Mio. auf €8,3 Mio. reduziert Der Personalaufwand, die größte betriebliche Aufwandsposition erhöhte sich im Jahr 2024 von €4,4 Mio. auf €5,3 Mio. aufgrund des gestiegenen Personalstamms und des gestiegenen Personalaufwands pro Mitarbeiter. Die Verwaltungsaufwendungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Jahr von kumuliert €2,6 Mio. auf €2,2 Mio. gesunken. Elvaston konnte den Jahresüberschuss um 78% von €9,7 Mio. auf €17,3 Mio. steigern. Das Ergebnis leitet sich aus positiven Skaleneffekten bei gestiegenen Einkünften ab.
2.2. Finanzielle Leistungsindikatoren
Zur Einordnung der Ertragslage werden das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit und der Jahresüberschuss sowie deren Marge im Verhältnis zu den Gesamterträgen herangezogen. Der Jahresüberschuss stieg im Geschäftsjahr von €9,7 Mio. um 78% auf € 17,3 Mio. Gleichzeitig stieg im selben Zeitraum die Marge von 42% auf 51%. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit konnte Elvaston von €14,0 Mio. (60% Marge) im Vorjahr auf €24,8 Mio. (74% Marge) um 77% steigern. 2.3. Finanz- und Vermögenslage Das Gesamtvermögen besteht vornehmlich aus Bankguthaben sowie Sachanlagen für den Bürobetrieb. Der Anstieg der Forderungen an Kunden (verwaltete Spezial-AIFS) von €8 Tausend auf €535 Tausend ist mit ausstehenden Forderungen gegenüber dem ECF IV (Kostenweiterbelastungen) sowie dem ECF VI (Verwaltungsgebühren) zu erklären. Bilanz
Die Passiva bestehen im Wesentlichen aus dem Eigenkapital der Gesellschaft, Rückstellungen (überwiegend Steuerrückstellungen) sowie aus sonstigen Verbindlichkeiten. Der Rückgang der Rückstellungen ist im Wesentlichen durch den Rückgang der Steuerrückstellungen aufgrund getätigter Steuernachzahlungen für die Jahre 2022 und 2023 und geringerer gebildeter Steuerrückstellungen in Folge höherer Steuervorauszahlungen während des Jahres 2024 zu erklären. Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen durch den Abbau von Verbindlichkeiten aus Steuervorauszahlungen für 2023, welche im Jahr 2024 gezahlt wurden (€1,5 Mio.) zu erklären. Das Eigenkapital erhöhte sich durch den Bilanzgewinn des Jahres 2024 um €2,3 Mio. 3. Chancen- und Risikobericht Elvaston verfügt über Expertise im Bereich Private Equity-Investitionen in der Softwareindustrie. Diese strategische Ausrichtung ermöglicht ihr, je nach Marktentwicklung und Ausblick, bedarfsgerechte und wirtschaftlich sinnvolle Investitionsschwerpunkte zu setzen. Elvastons Risikoprofil beinhaltet sowohl spezifische Risiken der Spezial-AIFs als auch der KVG. Das zukünftig prognostizierte Wachstum der verwalteten Kapitalzusagen erlaubt Elvaston das Nutzen von Skaleneffekten, um so die Profitabilität auch zukünftig zu steigern und gleichzeitig notwendige Investitionen in die Infrastruktur sowie das Personal organisch zu finanzieren. Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur wurden für die KVG 31 Risiken sowie für die Spezial-AIFs 16 Risiken katalogisiert. Die nachfolgende Aufstellung beschreibt alle Risikokategorien. Gegenparteirisiken (leicht): Das Gegenparteirisiko bezeichnet das Risiko eines Wertverlusts durch Ausfall oder Leistungsstörung innerhalb einer Vertragsbeziehung (externer Geschäftspartner), die nicht eine Darlehensbeziehung oder ein bankübliches Handelsgeschäft betrifft. Ein Investor-Kommanditist könnte aufgrund mangelnder Liquidität oder anderen Einschränkungen (z.B. Sanktionen) seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Die Spezial-AIFs oder die KVG könnten zudem Gegenstand von erheblicher zusätzlicher Besteuerung oder anderer finanzieller staatlicher Auflagen sein. Marktrisiken (mittel bis erhöht): Unter Marktrisiko werden alle negativen Einflüsse auf das Geschäft, welche durch eine Volatilität an den Finanzmärkten ausgelöst werden, zusammengefasst. Fallende Notierungen an den Finanzmärkten können direkte Auswirkungen auf potenzielle Verkaufserlöse aus dem Portfolio der Gesellschaft haben und zu Abwertungen des Beteiligungsportfolios führen. Eine geringere Allokation von Anlegermitteln auf den Bereich Private Equity kann zu geringeren Kapitalzusagen im Rahmen des Fundraisings und somit zu geringen zukünftigen Umsatzerlösen aus Verwaltungsgebühren führen. Eine höhere Inflation kann zu ansteigenden operativen Kosten für die KVG und die Spezial-AIFs führen. Liquiditätsrisiken (mittel): Unter Liquiditätsrisiken wird das Risiko erfasst, dass anstehenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr uneingeschränkt oder fristgerecht nachgekommen werden kann. Als Liquiditätsrisiko wird auch das Risiko bezeichnet, dass bei Bedarf nicht ausreichend Liquidität oder Liquidität nur zu erhöhten Marktzinsen beschafft werden kann. Operationelle Risiken (gering bis mittel): Unter den operationellen Risiken werden Risiken von unerwarteten Verlusten durch fehlerhafte interne Prozesse, menschliches Versagen, Systeme oder externe Ereignisse erfasst. Die operationellen Risiken schließen Rechtsrisiken sowie IT-Risiken mit ein, nicht jedoch strategische Risiken oder Reputationsrisiken. Elvaston ist in der Geschäftstätigkeit vielfältigen Risiken ausgesetzt und sieht das Risikomanagement für sich und seine verwalteten Spezial-AIFs als eine Kernkompetenz an. Die Geschäftstätigkeit zeichnet sich durch eine ausgewogene Balance von Risiken und Chancen aus. Bestandsgefährdende Risiken sollen grundsätzlich vermieden werden. Das Risikoprofil der KVG und der Gesellschaft wird durch das eigene Risikomanagement gesteuert. Die Risikoneigung leitet sich vom Anspruch ab, den Unternehmenswert der Beteiligungsportfolios nachhaltig zu steigern. Elvaston versteht das Risikomanagement als den proaktiven und präventiven Prozess zur Steuerung von Risiken als potenzielle negative Ereignisse, die sich aus möglichen Gefährdungen ergeben und zu einer Abweichung von der Prognose führen können. Gefährdungen wiederum sind entweder nicht prognostizierbare Ereignisse oder zwar grundsätzlich planbare, aber dennoch dem Zufall unterliegende Ereignisse. Das Risikomanagementsystem ist Bestandteil der Geschäftsprozesse. Es berücksichtigt die Anforderungen, die sich aus den Gesetzen sowie den deutschen Rechnungslegungsstandards ergeben. Das Risikomanagement liegt in der individuellen Verantwortung jedes Mitarbeiters und in der institutionellen Verantwortung der Geschäftsführung. Das Risikomanagementsystem wird kontinuierlich und systematisch von der Geschäftsführung weiterentwickelt. Die letzte umfassende Risikoinventur erfolgte im Dezember 2024. Risiken werden von den verantwortlichen Mitarbeitern identifiziert. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf bestandsgefährdenden Risiken sowie Risiken mit wesentlicher Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Spezial-AIFs und der KVG. Dabei werden geeignete Frühwarnindikatoren genutzt - idealerweise exakt messbare Kenngrößen für die Veränderung eines Risikos oder eines Risiko-Faktors. Bekannte Risiken werden im Rahmen der Risikoinventur unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der potenziellen Schadenshöhe in einer Matrix kategorisiert und Gegenmaßnahmen festgelegt. Alle in der Risikoinventur identifizierten Risiken sind in einem Risikokatalog zusammengefasst. Chancen zur Erzielung einer gesteigerten Profitabilität für die KVG ergeben sich aus einer Steigerung der verwalteten Kapitalzusagen, welche zu proportionalen Steigerungen der Einkünfte aus Verwaltungsgebühren führen sowie einer Optimierung der Kostenstruktur. Chancen zur Erzielung einer gesteigerten Rendite für die Spezial-AIFs ergeben sich aus der Steigerung von Umsatz und Profitabilität durch erfolgreich umgesetzte operative Maßnahmen der verantwortlichen Geschäftsführer der Beteiligungsunternehmen in enger Abstimmung mit den verantwortlichen Beiräten. Hierbei ist das Heben von Umsatz- und Kostensynergien nach Zukäufen sowie die Steigerung der Mitarbeiterproduktivität beispielhaft zu nennen. Chancen ergeben sich auch aus der Ausnutzung von vorteilhaften Marktgegebenheiten zur Erzielung von attraktiven Einkaufs- und Verkaufsbewertungen. Ferner bietet die Möglichkeit zur Aufnahme von Fremdkapital zur Begrenzung des Kapitaleinsatzes die Spezial-AIFs Chancen zur Steigerung der Rendite und der kumulierten Verkaufserlöse im Verhältnis zu den investierten Kapitalzusagen. Über diese Beteiligungs-spezifischen Chancen wirkt ein positives gesamtwirtschaftliches Umfeld unterstützend für die wirtschaftliche Entwicklung der Beteiligungen. Zusätzlich zu seinem internem Risikomanagement wird Elvaston durch zahlreiche gesetzlich vorgeschriebene, externe Prüf- und Kontrollinstanzen periodisch überwacht. In diesem Zusammenhang sind die interne Revision (Dohm Schmitz Janka), die Verwahrstelle (Bank of New York Mellon), die Jahresabschlussprüfer der Spezial-AIFs (KPMG) sowie Elvastons Jahresabschlussprüfer (PKF Fasselt) zu nennen. Ferner hat Elvaston mit dem Geldwäschebeauftragten sowie dem Datenschutzbeauftragen weitere Risiko-sensitive Positionen an professionelle Spezialanbieter ausgelagert. Ferner hat Elvaston ausgewählte administrative Prozesse an einen externen Dienstleister im Bereich Fund Administration, Apex Group (vormals Mola Administration), ausgelagert und nutzt für die Investoren-Kommunikation eine spezialisierte Plattform, eFront Investment Café. Apex Group hat seine Tätigkeit im Verlauf des ersten Halbjahres 2024 aufgenommen. Es waren insgesamt keine Risiken für die Gesellschaft erkennbar, die eine Bestandsgefährdung darstellen könnten. 4. Prognosebericht Elvastons Geschäft legt einen mittel- bis langfristigen Prognosezeitraum nahe. Trotzdem bestimmen einzelne Ereignisse oder kurzfristige Entwicklungen, die zu Beginn eines Geschäftsjahres nicht absehbar sind, den Erfolg. Dazu zählen Verkäufe von Beteiligungen, deren Verkaufspreise teilweise von vorherrschenden Bewertungen vergleichbarer Unternehmen an den Kapitalmärkten bestimmt werden. Dazu zählen ebenso unvorhergesehene Entwicklungen in einzelnen Abnehmermärkten der Portfoliounternehmen oder am Kapitalmarkt, welche sich auf den Zugang zu Fremdkapital für die Portfoliounternehmen auswirken. Die von Elvaston verwalteten Spezial-AIFs haben eine Laufzeit von mindestens zehn Jahren. Die Vergütung für die Verwaltung bzw. die Beratung der Fonds ist vertraglich für diesen Zeitraum geregelt. Sie ist deshalb gut planbar, zugleich aber nach oben begrenzt. Steigerungen können sich prinzipiell erst aus einem Folge-Spezial-AIFs ergeben. Dessen Volumen und damit auch dessen Ertragspotenzial orientiert sich jedoch an der Rendite und am Erfolg der Vorgänger. Grundlage der Prognose ist Elvastons Mittelfristplanung bis 2027. Hier wird die Entwicklung der Erträge aus dem Fundgeschäft sowie Ergebnisbestandteile, im Wesentlichen Personalaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen berücksichtigt. Erträge und Aufwand werden für das erste Planjahr, 2024, detailliert geplant. Danach werden die verschiedenen Aufwandspositionen auf Basis pauschaler Annahmen fortgeschrieben. Die zukünftige Ertragskraft von Elvaston wird wesentlich durch den Erfolg im Fundraising bestimmt. Nach dem Abschluss des Fundraisings des ECF VI kann dieses Risiko für den Prognosezeitraum ausgenommen werden, da mit der Auflage eines Nachfolger-Funds in den nächsten drei Jahren aufgrund der Höhe der Kapitalzusagen des ECF VI nicht gerechnet werden muss. Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet Elvaston leicht sinkende Gesamterträge in Höhe von ca.€29,4-31,7 Mio. (verglichen mit €33,3 im Geschäftsjahr 2024), im Wesentlichen bestehend aus vereinnahmten Verwaltungsgebühren für die Spezial-AIFs ECF III-VI in Höhe von €28,4-30,5 Mio. (verglichen mit €32,0 für das Geschäftsjahr 2024). Die Verringerung ergibt sich aus dem Rückgang der Provisionserträge sowie der Erträge aus Beteiligungen durch die Spezial-AIFs ECF III, IV und V, für welche ein kontinuierlicher Abbau des Beteiligungsportfolios geplant wird. Für das Geschäftsjahr 2025 wird ein Personalaufwand von ca. €5,0-5,2 Mio. (verglichen mit €5,3 Mio. im Geschäftsjahr 2024) in Erwartung eines sinkenden durchschnittlichen Personalbestands (von 26 im Geschäftsjahr 2024 auf 25 im Geschäftsjahr 2025) und konstanten Personalkosten pro Mitarbeiter (ca. €205 Tausend in den Geschäftsjahren 2024 und 2025) prognostiziert. Die anderen Verwaltungs- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden in Höhe von ca. €2,5- 2,7 Mio. prognostiziert (verglichen mit €2,2 Mio. im Geschäftsjahr 2024). Dies leitet sich unter anderem aus erhöhten Kosten zur Einhaltung der regulatorischen Anforderungen als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft gemäß § 20 Abs. 1 KAGB i. V. m. § 22 KAGB sowie weiterer Maßnahmen zur Effizienzsteigerung bei der Verwaltung der Spezial-AIFs ab. Als Ergebnis der Planung wird ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von €21,4-24,1 Mio. (73-76% Marge im Verhältnis zu den Gesamteinkünften und verglichen mit €24,8 Mio. bei einer 74% Marge im Geschäftsjahr 2024) erwartet. Ferner wird ein Jahresüberschuss von ca. €14,4-16,8 Mio. (49-53% Marge verglichen mit €17,3 Mio. und einer Marge von 51% im Geschäftsjahr 2024) erwartet. Elvaston stützt sich bei der Finanzierung des Geschäfts ausschließlich auf Eigenkapital und verfügt über keine Finanzierung durch Kreditinstitute. Die geplante Liquidität wird als ausreichend angesehen und genügen aller Voraussicht nach den Anforderungen für KVGs hinsichtlich Mindesteigenmitteln nach §25 KAGB.
Berlin, 26. Mai 2025 Elvaston Capital Management GmbH gez. Dr. Thomas Keul, Geschäftsführer gez. Dr. Oliver Thum, Geschäftsführer gez. Adrian Cremer, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Elvaston Capital Management GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Elvaston Capital Management GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elvaston Capital Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 38 Abs. 3 KAGB i. V. m. 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 38 Abs. 3 KAGB i. V. m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 38 Abs. 3 KAGB i. V. m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 26. Mai 2025 PKF Fasselt Partnerschaft mbB gez. Klingner, Wirtschaftsprüferin gez. Kühne, Wirtschaftsprüferin HRB 153319 BFeststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde am 3.7.2025 festgestellt. Beschluss über die Verwendung des ErgebnissesDer Bilanzgewinn in Höhe von € 2.282.609,22 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Elvaston Capital Management GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Kurfürstendamm 214
10719 Berlin - Handelsregister
- HRB 153319, Charlottenburg (Berlin)
- Eintragungsdatum
- 4. September 2013
- Branche
-
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Fondsmanagement - Eingetragenes Kapital
- 150.000,00 EUR
- Vertretungsregelung
Die Gesellschaft hat mindestens zwei Geschäftsführer. Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer gemeinschaftlich vertreten.
- Unternehmenszweck
- Die Verwaltung von inländischen Investmentvermögen, EU-Investmentvermögen oder ausländischen AIF (kollektive Vermögensverwaltung) nach Maßgabe dieser Ziffer 2. Folgende inländiche Investmentvermögen sind Gegenstand der kollektiven Vermögensverwaltung: geschlossene inländische Spezial-AIF gem. §§ 285 ff. KAGB, die Unternehmensbeteiligungen im Sinne des § 261 Abs. 1 Nr. 4 KAGB erwerben, halten und verwalten (Private-Equity-Strategie), daneben können für die geschlossenen inländischen Spezial-AIF (i) den Beteiligungsunternehmen Gesellschafterdarlehen gewährt werden, (ii) Liquiditätsanlagen getätigt werden und (iii) Geschäfte zur Absicherung von Zins- und Währungsrisiken abgeschlossen werden, Liquiditätsanlagen können in Bankguthaben und Geldmarktinstrumente erfolgen, die Gesellschaft darf zudem für das Investmentvermögen Wertpapiere gemäß § 193 Abs. 1 Nr. 1 - 4 KAGB in folgenden Fällen erwerben, halten und verwalten: (i) Wenn der Erwerb der Wertpapiere mit dem Ziel erfolgt, die Börsennotierung des Unternehmens zu beenden (Delisting), und (ii) wenn die Unternehmensbeteiligung erst nach Erwerb an einer Börse notiert wird oder entsprechende Wertpapiere als Gegenleistung für die Veräußerung einer Unternehmensbeteiligung gewährt werden und die Gesellschaft jeweils das Ziel verfolgt, die Wertpapiere unter Berücksichtigung der Anlegerinteressen so- wie rechtlicher und tatsächlicher Beschränkungen wieder zu veräußern, daneben geschlossene EU-Spezial-AIF oder ausländische geschlossene Spezial-AIF, deren Anlagepolitik vergleichbaren Anforderungen unterliegt und die wiederum nur die in Ziffer 2.2 genannten Vermögensgegenstände erwerben dürfen, Publikums-AIF werden nicht verwaltet. Neben der kollektiven Vermögensverwaltung darf die Gesellschaft - außer den Geschäften, die zur Anlage ihres eigenen Vermögens erforderlich sind - keine anderen Geschäfte und Tätigkeiten betreiben.
Finanzen
Bilanz
2025- Forderungen an Kreditinstitute 69,1 % 3,92 Mio
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19,8 % 1,12 Mio
- Sachanlagen 5,3 % 302,5 k
- Immaterielle Vermögensgegenstände 2,9 % 164,7 k
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 2,3 % 130,7 k
- Anteile an verbundenen Unternehmen 0,2 % 12,5 k
- Sonstige Vermögensgegenstände 0,2 % 9,7 k
- Beteiligungen 0,1 % 8,1 k
- Barreserve 0,0 % 289
- Eigenkapital 49,9 % 2,83 Mio
- Rückstellungen 39,5 % 2,24 Mio
- Sonstige Verbindlichkeiten 10,7 % 605,1 k
Bilanzdaten für 5 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2025- Provisionserträge 36,4 % 27,93 Mio
- Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 31,1 % 23,85 Mio
- Entnahme aus Gewinnrücklagen 22,2 % −17,00 Mio
- Erträge aus Beteiligungen 3,3 % 2,53 Mio
- Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3,0 % 2,28 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 2,5 % 1,90 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 1,3 % 1,01 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,2 % −115,5 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 98,5 k
- Allgemeine Verwaltungskosten 50,6 % −7,40 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 49,4 % −7,23 Mio
- Sonstige Steuern 0,0 % −2,7 k
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,0 % −699
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % 0
- Provisionsaufwendungen 0,0 % 0
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 16,62 Mio
GuV-Daten für 3 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Adrian Cremer
seit 2022 Geschäftsführer
-
Oliver Dr. Thum
seit 2013 Geschäftsführer
-
Thomas Dr. Keul
seit 2013 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Beteiligungen an
Historie
- 2026
-
10.06.
Austritt einer PositionElvaston Capital Initiatoren GmbH & Co. KG · Kommanditist
- 2025
-
15.12.
Austritt einer PositionElvaston Capital Fund II GmbH & Co. geschlossene Investment-KG · Kommanditist
- 2024
-
06.09.
Austritt einer PositionP****** K****** · Geschäftsführer
- 2023
-
23.11.
Eintritt eines MitgliedsElvaston Capital Fund VI TeamInvest GmbH & Co. KG · Kommanditist
-
28.08.
Änderung der VertretungsregelungDie Gesellschaft hat mindestens zwei Geschäftsführer. Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer gemeinschaftlich vertreten.
-
28.08.
Änderung des UnternehmensgegenstandsDie Verwaltung von inländischen Investmentvermögen, EU-Investmentvermögen oder ausländischen AIF (kollektive Vermögensverwaltung) nach Maßgabe dieser Ziffer 2. Folgende inländiche Investmentvermögen sind Gegenstand der kollektiven Vermögensverwaltung: geschlossene inländische Spezial-AIF gem. §§ 285 ff. KAGB, die Unternehmensbeteiligungen im Sinne des § 261 Abs. 1 Nr. 4 KAGB erwerben, halten und verwalten (Private-Equity-Strategie), daneben können für die geschlossenen inländischen Spezial-AIF (i) den Beteiligungsunternehmen Gesellschafterdarlehen gewährt werden, (ii) Liquiditätsanlagen getätigt werden und (iii) Geschäfte zur Absicherung von Zins- und Währungsrisiken abgeschlossen werden, Liquiditätsanlagen können in Bankguthaben und Geldmarktinstrumente erfolgen, die Gesellschaft darf zudem für das Investmentvermögen Wertpapiere gemäß § 193 Abs. 1 Nr. 1 - 4 KAGB in folgenden Fällen erwerben, halten und verwalten: (i) Wenn der Erwerb der Wertpapiere mit dem Ziel erfolgt, die Börsennotierung des Unternehmens zu beenden (Delisting), und (ii) wenn die Unternehmensbeteiligung erst nach Erwerb an einer Börse notiert wird oder entsprechende Wertpapiere als Gegenleistung für die Veräußerung einer Unternehmensbeteiligung gewährt werden und die Gesellschaft jeweils das Ziel verfolgt, die Wertpapiere unter Berücksichtigung der Anlegerinteressen so- wie rechtlicher und tatsächlicher Beschränkungen wieder zu veräußern, daneben geschlossene EU-Spezial-AIF oder ausländische geschlossene Spezial-AIF, deren Anlagepolitik vergleichbaren Anforderungen unterliegt und die wiederum nur die in Ziffer 2.2 genannten Vermögensgegenstände erwerben dürfen, Publikums-AIF werden nicht verwaltet. Neben der kollektiven Vermögensverwaltung darf die Gesellschaft - außer den Geschäften, die zur Anlage ihres eigenen Vermögens erforderlich sind - keine anderen Geschäfte und Tätigkeiten betreiben.
-
28.08.
SatzungsänderungElvaston Capital Management GmbH
- 2022
-
04.10.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsElvaston Capital Management GmbH
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2025 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2024 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
/v1/fetch-document- Aktueller Auszug (AD) PDF
- Chronologischer Auszug (CD) PDF
- Strukturierte Inhalte (SI, XML) XML
- Gesellschafterliste PDF
- Satzung / Gesellschaftsvertrag PDF
Weitere Unternehmen entdecken
Unternehmensdaten direkt im AI-Chat
Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Elvaston Capital Management GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 56b4efeb49f9922bd20bed5d75a9b322",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Dieses Unternehmen abfragen
Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Elvaston Capital Management GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
Kopieren war nicht möglich. Bitte den Text markieren und manuell kopieren.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
- I
- Tab wechseln
- 1–6
- Diese Hilfe
- ?
