aktiv Rechtsform GmbH

Spencer Stuart & Associates Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Frankfurt am Main ·HRB 7184 Frankfurt am Main ·spencerstuart.de

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Neue Mainzer Straße 74
60311 Frankfurt am Main
Handelsregister
HRB 7184, Frankfurt am Main
Eintragungsdatum
16. Oktober 1964
Branche
Beteiligungsgesellschaften
Unternehmensberatung
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Eingetragenes Kapital
200.000,00 DEM
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt dieser die Gesellschaft allein. Falls mehrere Geschäftsführer bestellt sind, wird die Art der Vertretung der Gesellschaft durch die Gesellschaft beschlossen.

Unternehmenszweck
Unternehmensberatung und damit zusammenhängende Geschäfte. Die Gesellschaft ist weiterhin ermächtigt, alle Geschäfte zu betreiben die für die Gesellschaft förderlich sind oder sein können, insbesondere Patente, Warenzeichen, Lizenzen, Vertriebsberechtigungen und andere Gegenstände und Rechte zu erwerben, benutzen, übertragen und verkaufen sowie Grundstücke und Rechte an Grundstücken zu erwerben, zu veräussern, zu mieten, zu vermieten und zu belasten.

Finanzen

Umsatz 2024
43,88 Mio. €
Mitarbeiter 2024
103
Bilanzsumme 2024
20,78 Mio. €
Jahresergebnis 2024
1,25 Mio. €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 20,78 Mio
  • Umlaufvermögen 93,3 % 19,39 Mio
  • Anlagevermögen 4,2 % 864,2 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,3 % 263,4 k
Passivseite 20,78 Mio
  • Rückstellungen 65,7 % 13,65 Mio
  • Eigenkapital 18,5 % 3,84 Mio
  • Verbindlichkeiten 15,8 % 3,29 Mio
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Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 45,15 Mio
  • Umsatzerlöse 97,2 % 43,88 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 1,0 % 446,8 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,9 % 396,0 k
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,5 % −215,6 k
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,5 % 208,8 k
Aufwendungen 43,05 Mio
  • Personalaufwand 54,8 % 23,58 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 29,9 % 12,88 Mio
  • Materialaufwand 12,7 % 5,47 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,5 % 625,1 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,1 % 484,3 k
  • Ergebnis nach Steuern 1,25 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,25 Mio
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GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Andrea Wilma Mohnsame seit 2026 Geschäftsführer
  • Elias Nevarez seit 2025 Geschäftsführer
  • Luigi Paro seit 2025 Geschäftsführer
28 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Historie

  1. 2026
  2. 02.02.
    Austritt einer Position
    Lars Alexander Gollenia · Geschäftsführer
  3. 02.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Andrea Wilma Mohnsame · Geschäftsführerin
  4. 2025
  5. 19.08.
    Austritt einer Position
    Valerie Harper · Gesamtprokura
  6. 19.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    Elias Nevarez · Geschäftsführer
  7. 19.08.
    Austritt einer Position
    Elias Nevarez · Einzelprokura
  8. 19.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    Luigi Paro · Geschäftsführer
  9. 2024
  10. 01.10.
    Unternehmensvertrag
    Spencer Stuart & Associates Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  11. 12.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Elias Nevarez · Einzelprokura
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Volltext

Spencer Stuart & Associates Gesellschaft mit beschränkter Haftung .

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Bilanz zum 30. September 2023

AKTIVA

30.09.2023 30.09.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 14,00
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 380.937,69 451.642,32
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 639.088,51 650.199,23
1.020.026,20 1.101.841,55
1.020.026,20 1.101.855,55
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 476.600,30 363.647,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.158.028,17 4.461.600,66
2. Sonstige Vermögensgegenstände 9.348.855,51 879.690,52
14.506.883,68 5.341.291,18
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.313.574,31 13.034.288,98
17.297.058,29 18.739.227,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 260.361,19 126.541,46
18.577.445,68 19.967.624,90

PASSIVA

30.09.2023 30.09.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.258,38
II. Kapitalrücklage 4.450.000,00 4.450.000,00
III. Verlustvortrag -2.270.069,65 -2.519.912,29
IV. Jahresüberschuss 303.285,48 249.842,64
2.585.474,21 2.282.188,73
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 910.408,00 2.496.777,66
2. Steuerrückstellungen 1.254.801,71 609.582,39
3. Sonstige Rückstellungen 8.749.141,41 12.409.567,73
10.914.351,12 15.515.927,78
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 499.232,55 512.036,44
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 150.889,02 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.590.346,38 177.804,64
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.837.152,40 1.479.667,31
5.077.620,35 2.169.508,39
18.577.445,68 19.967.624,90

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

(2022/2023) Vorjahr (2021/2022)
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 35.491.107,35 43.052.801,72
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 75.540,50 -95.190,52
3. Sonstige betriebliche Erträge 771.037,21 648.494,15
36.337.685,06 43.606.105,35
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.584.293,50 5.467.654,29
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 19.417.867,24 23.143.457,54
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung 979.587,73 1.642.568,30
20.397.454,97 24.786.025,84
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des 223.993,88 236.774,02
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.579.514,50 11.902.793,68
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 336.963,04 6.355,77
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 74,41 580.335,34
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 586.031,36 389.035,31
11. Ergebnis nach Steuern 303.285,48 249.842,64
12. Jahresüberschuss 303.285,48 249.842,64

ANHANG ZUM 30. SEPTEMBER 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Spencer Stuart & Associates GmbH mit Sitz in 60311 Frankfurt am Main ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 7184 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Spencer Stuart & Associates GmbH wird nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB und den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Die Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB zu bestimmten Anhangangaben werden zum Teil in Anspruch genommen.

Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke wurden, ebenso wie die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang zu machenden Vermerke, im Anhang aufgeführt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet. Für das abnutzbare Anlagevermögen werden planmäßige, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer ermittelte, lineare Abschreibungen verrechnet. Bei Einbauten wird die Abschreibungsdauer nach der erwarteten Nutzungsdauer oder der jeweils kürzeren Laufzeit des Mietvertrags bemessen. Bei den Zugängen von beweglichen Anlagegegenständen wird grundsätzlich die volle Monatsrate ab dem Anschaffungsmonat abgesetzt.

Es werden folgende Nutzungsdauern unterstellt:

Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
EDV Software Linear 3 Jahre
Mietereinbauten Linear Laufzeit Mietverträge
EDV Hardware Linear 3 Jahre
Übrige Betriebs- und Geschäftsausstattung Linear 4 - 15 Jahre

Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von bis zu € 1.000 werden im Jahr des Zugangs aus Vereinfachungsgründen in voller Höhe abgeschrieben.

2. Vorratsvermögen - unfertige Leistungen

Die Aktivierung der noch nicht weiterberechneten Leistungen erfolgt aufgrund von Betriebsstatistiken und den daraus abgeleiteten Stunden pro Auftrag. Der bereits geleistete Teil der Stunden für in Arbeit befindliche Beratungsmandate wird prozentual nach dem Stand der Abwicklung der Aufträge ermittelt und mit dem durchschnittlichen Stundensatz aus der Betriebsabrechnung der Gesellschaft bewertet. Der Stundensatz umfasst die handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Herstellungskostenbestandteile.

3. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden bei Vorliegen der Saldierungsvoraussetzungen mit Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verrechnet ausgewiesen.

4. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert bilanziert.

5. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

6. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt.

7. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Die Abzinsung erfolgt unter Anwendung der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, laufzeitadäquaten, durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre.

Die Pensionsverpflichtungen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Geschäftsjahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,81% (Vorjahr: 1,78%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung verwendet. Der Effekt aus der Zinsänderung wurde im Personalaufwand erfasst. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,0% p.a. (Vorjahr: 2,0%), erwartete Rentensteigerungen mit 2,0% p.a. (Vorjahr 2,0%) berücksichtigt. Der Berechnung liegt zudem wie im Vorjahr eine erwartete Fluktuationsrate von 4,92 % zugrunde.

Soweit sich die Höhe einzelner Versorgungszusagen nach den Leistungen leistungskongruenter Rückdeckungsversicherungen bestimmt, werden die Verpflichtungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 1 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsversicherung angesetzt. Die Bewertung der Rückdeckungsversicherungen erfolgt zum Aktivwert (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung), der damit dem beizulegenden Zeitwert entspricht.

Die Gesellschaft hat im September 2013 die zur Erfüllung der Schulden aus Altersversorgungsverpflichtung abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen auf einen Treuhänder (doppelseitige Treuhand, bestehend aus Verwaltungs- und Sicherungstreuhand) übertragen. Die dadurch dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Ansprüche werden als Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Verpflichtungen aus den betreffenden Altersversorgungszusagen verrechnet ausgewiesen. Ergibt sich aus der Verrechnung ein Verpflichtungsüberhang, so wird dieser unter den Rückstellungen ausgewiesen. Übersteigt das Deckungsvermögen die Verpflichtung, so wird diese Differenz als sonstiger Vermögensgegenstand dargestellt. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden auch die Zinsaufwendungen aus Pensionsrückstellungen und die Erträge aus dem zu verrechnenden Deckungsvermögen innerhalb des Zinsertrages verrechnet.

8. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden bei Vorliegen der Saldierungsvoraussetzungen mit Forderungen gegen verbundene Unternehmen saldiert ausgewiesen.

9. Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen.

Soweit sich ein Überhang an aktiven Unterschiedsbeträgen ergibt, unterbleibt eine Aktivierung latenter Steuern in Ausübung des bestehenden Ansatzwahlrechts.

10. Umrechnungen von Posten in fremder Währung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag unter Anwendung des § 256a HGB umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben, wie auch im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Von den Sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 180 (Vorjahr T€ 180) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

3. Eigenkapital

Das auf DM lautende Stammkapital von DM 200.000 ist zum Nennwert in Euro ausgewiesen.

4. Pensionsrückstellungen/Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Der Erfüllungsbetrag der gesamten Pensionsverpflichtung vor der Verrechnung mit dem Deckungsvermögen beträgt T€ 6.253 (Vorjahr T€ 8.956). Die Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen betragen zum 30. September 2023 T€ 6.170 (Vorjahr T€ 6.639. Die Aktivwerte entsprechen den beizulegenden Zeitwerten. Aktivwerte in Höhe von T€ 5.990 (Vorjahr T€ 6.459) waren mit den Pensionsverpflichtungen zu verrechnen. Die nicht saldierbaren Aktivwerte in Höhe von T € 180 (Vorjahr T € 180) werden als sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesen. Die Pensionsrückstellung nach Verrechnung mit den Aktivwerten der Rückdeckungsversicherung beträgt T€ 910 (Vorjahr T € 2.497). Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 19 (Vorjahr: T€ 350) und ist ausschüttungsgesperrt.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen in Höhe von T€ 8.284 (Vorjahr T€ 11.764).

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem laufenden Leistungsverkehr zwischen den Gesellschaften. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Spencer Stuart International B.V., Rotterdam, Niederlande bestehen zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr keine.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten T€ 1.000 aus Steuern (Vorjahr T€ 1.466) sowie T€ 648 aus Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Rückdeckungsversicherung für Altersvorsorgeverpflichtungen (Vorjahr T€ 0). Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen zum 30. September 2023 wie im Vorjahr keine.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen unverändert zum Vorjahr nicht.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsätze des Geschäftsjahres zum 30. September 2023 sind in den folgenden Bereichen und Regionen generiert worden:

Executive Search T€ 26.473 (Vorjahr: T€ 34.437)
Sonstige T€ 9.018 (Vorjahr: T€ 8.616)
Bundesrepublik Deutschland T€ 24.926 (Vorjahr: T€ 28.321)
Andere EU-Länder T€ 8.430 (Vorjahr: T€ 10.869)
Übriges Europa T€ 1.343 (Vorjahr: T€ 3.028)
Übrige Länder T€ 792 (Vorjahr: T€ 834)

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Sachwertbezügen von T€ 576 (Vorjahr T€ 324) und Erträge aus der Währungsumrechnung von T€ -4 (Vorjahr T€ 324). Periodenfremde Erträge gab es im Geschäftsjahr wie auch im Vorjahr keine.

3. Personalaufwand

Der Posten Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung enthält Erträge für Altersversorgung in Höhe von T€ 742 (Vorjahr Aufwand T€ 341). Diese Erträge ergeben sich sowohl aus dem für Altersversorgungsverpflichtungen gebildeten Deckungsvermögen sowie aus der Bewertung der Pensionsverpflichtungen.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 119 (Vorjahr T€ 155) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 127 (Vorjahr T€ 125).

5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (Vorjahr: Zinsen und ähnliche Aufwendungen)

Im aktuellen Geschäftsjahr ergeben sich aus der Saldierung der Zinseffekte aus der Bewertung des Deckungsvermögens und der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von T€ 195 (Vorjahr Aufwand T€ 574). Die dort angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionen. Sie sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Ergab sich für das Geschäftsjahr 2021/2022 sowohl Aufwand aus der Aufzinsung von T€ 166 als auch Aufwand aus dem Deckungsvermögen von T€ 407, erfolgt im aktuellen Geschäftsjahr eine Verrechnung der Vermögenserträge (T€ 344) mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von T€ 150 nach den Bestimmungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB.

6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Im Berichtsjahr beträgt der Steueraufwand für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag T€ 586 (Vorjahr: Steuerertrag T€ 389). Im Steueraufwand sind keine latenten Steuern enthalten. Insgesamt werden zum Bilanzstichtag aus zeitlichen Bilanzierungsunterschieden zukünftige Steuerentlastungen erwartet. Aktive Steuerlatenzen resultieren im Wesentlichen aus Bewertungsunterschieden bei Pensionsrückstellungen sowie aus für steuerliche Zwecke nicht angesetzten sonstigen Rückstellungen. Es bestehen keine passiven Steuerlatenzen in nennenswertem Umfang. Insgesamt werden die passiven latenten Steuern durch aktive Steuerlatenzen bei Weitem überkompensiert. In Ausübung des Wahlrechts aus § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB wurde für den Überhang aktiver Steuerlatenzen keine aktive latente Steuer bilanziert.

V. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Die Spencer Stuart & Associates GmbH bürgt gesamtschuldnerisch mit sieben weiteren Gesellschaften unbeschränkt für ein gemeinsames Darlehen verschiedener Konzerngesellschaften der Spencer Stuart-Gruppe.

Die Kreditlinie des rollierenden Darlehens des von der Bank of America geführten Bankenkonsortiums beträgt insgesamt 150 Mio. USD, und enthält unter anderem die nachfolgend aufgeführten Covenants:

1)

Konsolidierter Verschuldungsgrad von max. 3,0

2)

Konsolidierter Deckungsgrad der Fixkosten von min. 1,25

Zum 30. September 2023 betrug die ungenutzte Kreditaufnahmekapazität unter dem gefassten Kreditvertrag 146,4 Millionen USD, und es waren 3,6 Millionen USD an Akkreditiven ausstehend.

Die Covenants wurden bis zur Aufstellung dieses Jahresabschlusses eingehalten. Daher schätzt die Geschäftsführung die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme als gering ein.

2. Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Spencer Stuart PLC, Dublin, Irland. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im Companies Registration Office in Irland.

3. Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr 2022/2023 und bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses an:

 

Lars A. Gollenia, Personalberater, Bestellung mit Wirkung zum 01. Oktober 2022

Der Geschäftsführer hat Einzelvertretungsvollmacht.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt zum 30. September 2023 T€ 8.440. Hiervon entfallen auf Miet- und Leasingverträge T€ 5.529 (Vorjahr T€ 6.355) und auf einen Lizenzvertrag T€ 2.279 (Vorjahr T€ 2.279). Die Verpflichtung aus dem Lizenzvertrag ist variabel und berechnet sich in Abhängigkeit vom Umsatz.

5. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl

Im Geschäftsjahr 2022/2023 waren durchschnittlich 103,4 (Vorjahr 95,33) Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt, davon 68,3 (Vorjahr 52,08) im Consulting/Research Bereich und 35,1 (Vorjahr 43,25) im Bereich Assistenz/Verwaltung.

6. Bezüge an Mitglieder der Geschäftsführung und ehemalige Organmitglieder

Von der Befreiung gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

7. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2022/2023 in Höhe von € 303.285,48 auf neue Rechnung vorzutragen.

8. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres

Nach dem Bilanzstichtag wurden von der Versicherungsgesellschaft, mit der die Gesellschaft einen Vertrag über eine Rückdeckungsversicherung für Altersvorsorgeverpflichtungen geschlossen hat, Beitragszahlungen für das Deckungsvermögen in Höhe von T€ 648 geltend gemacht. Die Gesellschaft hat die Zahlungsverpflichtung in Höhe von T€ 648 zum 30.09.2023 unter den Sonstigen Verbindlichkeiten passiviert, und aufgrund der Verrechnung des Deckungsvermögens mit den Verpflichtungen aus den betreffenden Altersversorgungszusagen die Rückstellungen für Pensionen in gleicher Höher reduziert.

 

Frankfurt, den 24. Juli 2025

Spencer Stuart & Associates GmbH

Lars A. Gollenia, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023

Anschaffungskosten
Stand 01.10.2022 Zugänge Abgänge Stand 30.09.2023
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 83.639,88 0,00 -83.639,88 0,00
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 1.219.999,60 9.502,66 0,00 1.229.502,26
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.946.792,61 132.675,87 0,00 2.079.468,48
3.204.581,30 142.178,53 0,00 3.308.970,74
3.288.221,18 142.178,53 -83.639,88 3.308.970,74
Kumulierte Abschreibungen
Anfangsbestand 01.10.2022 Zugänge Abgänge Endbestand 30.09.2023
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 83.625,88 0,00 83.625,88 0,00
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 768.357,28 80.207,29 0,00 848.564,57
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.296.593,38 143.786,59 0,00 1.440.379,97
2.102.739,75 223.993,88 0,00 2.288.944,54
2.186.365,63 223.993,88 83.625,88 2.288.944,54
Restbuchwerte
Stand 30.09.2023 Stand 30.09.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 14,00
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 380.937,69 451.642,32
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 639.088,51 650.199,23
1.020.026,20 1.101.841,55
1.020.026,20 1.101.855,55

LAGEBERICHT ZUM 30. SEPTEMBER 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell

Spencer Stuart ist ein weltweit führendes Unternehmen für Executive Search und Leadership Advisory Services. Gegründet im Jahr 1956, ist Spencer Stuart einer der bevorzugten Partner für Organisationen, die Beratung und Unterstützung sowohl für als auch zu Führungskräften suchen. Der Schwerpunkt im Executive Search liegt in der Suche, Auswahl, Bewertung und Besetzung qualifizierter Persönlichkeiten für Schlüsselpositionen in führenden Unternehmen und Organisationen.

Das Leistungsspektrum wird durch maßgeschneiderte Leadership Advisory Services ergänzt, die u. A. die Potenzial- und Talententwicklung, die Bewertung der Unternehmenskultur sowie den Aufbau und die Weiterentwicklung von Aufsichtsratsgremien umfassen. Zu den Kunden gehören Global Player, mittelständische und inhabergeführte Unternehmen, private-equity-finanzierte Unternehmen und gemeinnützige Organisationen. Spencer Stuart ist mit über 60 Büros in 31 Ländern aktiv, darunter drei Büros in Deutschland.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltkonjunktur hielt sich angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 besser als erwartet, auch wenn die wirtschaftliche Expansion moderat war.1 Nachdem die Weltwirtschaft im ersten Quartal 2023 deutlich angezogen hatte, expandierte sie im Sommerhalbjahr in recht moderatem Tempo. Im vierten Quartal ließ das Expansionstempo nochmals nach. Maßgeblich war ein geringerer Anstieg der Produktion in den Schwellenländern, nicht zuletzt in China, während sie in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften insgesamt mit wenig veränderter, wenngleich sehr mäßiger Rate zunahm.2

Seit mehr als einem Jahr stagniert die Wirtschaftsleistung im Euroraum in der Tendenz. Im vierten Quartal blieb das Bruttoinlandsprodukt nahezu unverändert, nachdem einem leichten Rückgang im Quartal zuvor ein geringfügiger Anstieg im ersten Halbjahr vorausgegangen war. Während der private Konsum nach den vorliegenden Länderangaben angesichts verbesserter Realeinkommen wohl merklich ausgeweitet wurde, gingen die Anlageinvestitionen spürbar zurück, insbesondere wenn man den drastischen Anstieg der Investitionen in Irland außer Acht lässt, der vermutlich auf Änderungen in der Bilanzierung multinationaler Unternehmen zurückzuführen ist und wenig über die realwirtschaftliche Aktivität aussagt.3

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die Folgen des Krieges in der Ukraine sowie die starken Energiepreiserhöhungen prägten die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung.4

1 Kieler Konjunkturbericht, Weltwirtschaft im Winter 2023, Bericht Nr. 109 (2023/Q4); Abruf unter: https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/weltwirtschaft-im-winter-2023-konjunkturelle-dynamik-bleibt-vorerst-gering-32318/
2 Kieler Konjunkturbericht, Weltwirtschaft im Frühjahr 2024, Bericht Nr. 111 (2024/Q1); Abruf unter: https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/weltwirtschaft-im-fruehjahr-2024-dynamik-bleibt-verhalten-32633/
3 Kieler Konjunkturbericht, Weltwirtschaft im Frühjahr 2024, Bericht Nr. 111 (2024/Q1); Abruf unter: https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/weltwirtschaft-im-fruehjahr-2024-dynamik-bleibt-verhalten-32633/

Der deutsche retained Personalberatungsmarkt verzeichnet im Jahr 2023 einen Umsatzrückgang von 2,5 Prozent. Der Gesamtmarktumsatz lag 2023 bei 2,9 Milliarden Euro, wobei 21 Prozent des Umsatzes auf die Top-25 Personalberatungen im Markt entfielen. Während die Top-25 einen Umsatzrückgang von durchschnittlich vier Prozent verzeichneten, konnten mittelgroße Executive Search Unternehmen sogar ein Plus von einem Prozent erzielen.5

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2022/2023 war durch den im vierten Quartal 2022 einsetzenden und im Jahr 2023 anhaltenden konjunkturellen Rückgang in der deutschen Wirtschaft gekennzeichnet. Der positive Trend des Geschäftsjahres 2021/2022 konnte nicht aufrechterhalten werden, was sich in einem Umsatzrückgang von 18 % im Vergleich zum Vorjahr (Umsatzanstieg von 15%) niederschlug. Aufgrund gesunkener Boni und Einmaleffekten bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen sind die Personalaufwendungen um 18 % gesunken (Vorjahr: Anstieg von 21 %).

Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss von T€ 303 erzielt (Vorjahr: T€ 250). Auch wenn die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022/2023 kein Umsatzwachstum erzielen konnte, wird der Geschäftsverlauf als solide und die aktuelle Lage als positiv bewertet.

3. Lage der Gesellschaft

a. Ertragslage

Die maßgeblichen Leistungsindikatoren für die Unternehmenssteuerung sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Die Umsatzerlöse werden nach einzelnen Geschäftsbereichen und Branchen aufgeschlüsselt. Durch die Diversifizierung in verschiedene Geschäftsbereiche und Branchen können Konjunkturschwankungen besser abgefedert werden.

Im Geschäftsjahr 2022/2023 sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 18 % auf T€ 35.491 gesunken. Während die Umsätze in den Branchen Technology Media & Telecommunications sowie Financial Services signifikant zurückgegangen sind, ist der Umsatzrückgang in den Branchen Consumer Goods & Services, Industrial, als mit Abstand umsatzstärkste Branche für die Gesellschaft, und Healthcare moderat ausgefallen.

Die Reduzierung des Materialaufwands um T€ 1.883 auf T€ 3.584 ist auf eine gesunkene Inanspruchnahme von Leistungen verbundener Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen.

Trotz der im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen durchschnittlichen Beschäftigungszahl auf 103,4 Mitarbeiter (+8,1), ist der Personalaufwand um T€ 4.389 auf T€ 20.397 gesunken. Dies ist vor allem auf gesunkene Bonuszahlungen an die Mitarbeiter sowie auf positive Effekte aus der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zurückzuführen.

4 Statistisches Bundeamt, Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 - 019/24; Abrufbar unter: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24 019 811.html
5 Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen, Pressemitteilung vom 11.09.2024 „Facts & Figures zum Personalberatungsmarkt 2024“; Abrufbar unter: https://www.bdu.de/news/rueckgang-im-klassischenexecutive-search-sorgt-fuer-abschwung-in-der-personalberatungsbranche/

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 323 auf T€ 11.580 moderat gesunken.

Die Entwicklung der sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge sowie der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen werden bereits im Anhang erläutert.

Das Jahresergebnis konnte trotz rückläufiger Umsätze und aufgrund gesunkener Personalaufwendungen, gestiegener Zinserträge sowie gesunkener Zinsaufwendungen um T€ 53 im Vergleich zum Vorjahr verbessert werden.

b. Vermögens- und Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2022/2023 beträgt die Bilanzsumme T€ 18.577 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.390 verringert.

Auf der Aktivseite sind die Forderungen aus Leistungen stichtagsbedingt um T€ 696 gestiegen. Während die sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 8.469 zugenommen haben, sind die liquiden Mittel um T€ 10.721 gesunken. Diese Veränderungen sind darauf zurückzuführen, dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022/2023 einem Cash Pool beigetreten ist, in dem ein wesentlicher Teil der liquiden Mittel (T€ 8.537) verwahrt wird. Die Verringerung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr resultiert hauptsächlich aus Abschreibungen in Höhe von T€ 224. Die Zugänge im Sachanlagevermögen beziehen sich insbesondere auf Investitionen in die IT-Ausstattung.

Auf der Passivseite haben sich die Steuerrückstellungen um T€ 645 im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Da sich aufgrund der Corona-Pandemie die Abgabefristen für Steuererklärungen der Veranlagungszeiträume 2019 bis 2024 verlängert haben, kumulieren sich die für die Geschäftsjahre 2020/2021, 2021/2022 und 2022/2023 gebildeten Steuererklärungen und werden erst mit Vorliegen der Steuerbescheide und erfolgter Zahlung verbraucht. Die sonstigen Rückstellungen sind vor allem aufgrund im Vergleich zum Vorjahr reduzierter Bonus- und Urlaubsrückstellungen um T€ 3.660 gesunken. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind stichtagsbedingt um T€ 13 zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 1.413 gestiegen. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass Verbindlichkeiten ggü. der Lizenzgeberin mangels vorliegender Bescheinigung zur Freistellung inländischer Einkünfte vom Steuerabzug gemäß DBA nicht beglichen wurden.

Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 11,4 % auf 13,9 % erhöht. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 303 erwirtschaftet hat, und demgegenüber das Fremdkapital um T€ 1.693 reduzieren konnte.

III. Prognose

Im Geschäftsjahr 2023/2024 ergibt sich aus noch nicht geprüften Zahlen ein Umsatzwachstum von rd. 24% und ein signifikant verbessertes Jahresergebnis (rd. +355%). Die Geschäftsleitung rechnet für das Geschäftsjahr 2024/2025 mit einem leichten Rückgang des Umsatzes und einer moderaten Abnahme des Jahresergebnisses.

IV. Chancen- und Risikobericht

Eine anhaltend schwache Konjunktur und damit verbundene Auswirkungen auf den inländischen Arbeitsmarkt sind wesentlichen Risiken der Gesellschaft. Sollte sich die Konjunktur auf dem deutschen Markt nicht verbessern, könnte dies dazu führen, dass Neu- und Nachbesetzungen durch Klienten verschoben werden. Solche Verschiebungen könnten potenzielle Projekte verzögern und sich negativ auf die Umsatzerlöse sowie die Ertragslage der Gesellschaft auswirken. Im Zusammenhang mit einer schwachen Konjunktur ist es im Wettbewerb häufig zu beobachten, dass potenziellen Kunden Preisnachlässe angeboten werden, um die Chancen auf Auftragserteilungen zu erhöhen. Dieses Verhalten führt zu zusätzlichem Preisdruck auf die Gesellschaft und birgt das Risiko, potenzielle Aufträge und in der Folge Umsätze zu verlieren.

Die Gesellschaft bedient eine breite Palette unterschiedlicher Kunden aus verschiedenen Branchen, wodurch keine wesentliche Abhängigkeit von einzelnen Kunden oder Branchen besteht, die entsprechende Risiken hervorrufen könnten. Die Wechselkursrisiken sind als gering einzustufen, da der Anteil der in Euro durchgeführten Transaktionen deutlich überwiegt.

Ausfallrisiken ergeben sich aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diese Risiken werden durch ein Forderungsmanagementsystem minimiert, das eine enge Überwachung der Forderungen ermöglicht.

Der anhaltende Fachkräftemangel auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist sowohl im externen als auch im internen Recruiting weiterhin spürbar, wird von der Gesellschaft jedoch als moderates Risiko bewertet. Aufgrund des umfangreichen Netzwerks zu potenziellen Kandidaten und Kandidatinnen ergeben sich in der Regel ausreichend Chancen, externe und interne Stellen zu besetzen.

Besondere Chancen ergeben sich für Spencer Stuart durch eine optimierte Verknüpfung von Executive Search und Leadership Advisory Services hin zu einem One Advisory Approach. Darüber hinaus bestehen weiterhin Chancen im gezielten Personalaufbau in bisher wenig bearbeiteten Marktfeldern. Für das kommende Jahr sind weitere Neueinstellungen von Consultants geplant.

Ein Teil der überschüssigen Liquidität der Gesellschaft wird bei einer Niederlassung einer amerikanischen Geschäftsbank angelegt, die von den führenden Ratingagenturen als kreditwürdig eingestuft wird. Daher ist mit keinem nennenswerten Ausfallrisiko zu rechnen. Die Risiken aus Zahlungsstromschwankungen aufgrund von Zinssatzänderungen sind nicht als wesentlich einzustufen.

Etwaiger Liquiditätsbedarf wird durch Konzerngesellschaften gedeckt. Die Liquidität wird jedoch, trotz teilweise negativer Jahresergebnisse, bis heute durch eigene Cashflow-Überschüsse sichergestellt. Eine regelmäßige und aktualisierte Liquiditätsplanung zeigt auch auf mittelfristige Sicht eine gesicherte Liquidität.

Die aus dem vergleichsweise niedrigen Eigenkapital resultierenden Risiken werden von der Geschäftsführung kontinuierlich überwacht. Bei Bedarf werden in Zusammenarbeit mit dem Gesellschafter Maßnahmen zur Stärkung der Eigenkapitaldecke ergriffen.

 

Frankfurt, den 24. Juli 2025

SPENCER STUART & ASSOCIATES GMBH

Lars A. Gollenia, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Spencer Stuart & Associates GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Spencer Stuart & Associates GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spencer Stuart & Associates GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

•

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

•

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmä- ßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

•

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

•

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

•

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

•

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

•

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

•

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

•

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 24. Juli 2025

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Fabian Kuhn, Wirtschaftsprüfer

Thomas Kosing, Wirtschaftsprüfer

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  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
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    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

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