aktiv Rechtsform GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Immobilien Partner UKSH GmbH

KielKiel, DEU ·HRB 16169KI Kiel

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Arnold-Heller-Str. 2-6
24105 Kiel
Handelsregister
HRB 16169KI, Kiel
Eintragungsdatum
16. Juni 2014
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Bauträger für Wohngebäude
Bauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Eingetragenes Kapital
25.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
Planung, Neubau, Sanierung, Finanzierung und Teilbetrieb von Immobilien des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Kiel und Lübeck im Rahmen der öffentlichen-pri-vaten Partnerschaft "Immobilien-ÖPP des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH)" als privater Partner der öffentlichen Hand

Finanzen

Umsatz 2025
63,53 Mio. €
Mitarbeiter 2025
5
Bilanzsumme 2025
508,01 Mio. €
Jahresergebnis 2025
2,59 Mio. €
11 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2025
Aktivseite 508,01 Mio
  • Umlaufvermögen 99,0 % 503,06 Mio
  • Rechnungsabgrenzungsposten 1,0 % 4,95 Mio
Passivseite 508,01 Mio
  • Verbindlichkeiten 94,2 % 478,74 Mio
  • Eigenkapital 2,8 % 14,20 Mio
  • Rechnungsabgrenzungsposten 1,9 % 9,82 Mio
  • Rückstellungen 1,0 % 5,25 Mio
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 11 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2025
Erträge 148,84 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 48,9 % 72,74 Mio
  • Umsatzerlöse 42,7 % 63,53 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8,4 % 12,44 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,1 % 126,8 k
Aufwendungen 146,23 Mio
  • Materialaufwand 90,8 % 132,73 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6,4 % 9,30 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 1,5 % 2,24 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,2 % 1,74 Mio
  • Personalaufwand 0,2 % 224,7 k
  • Ergebnis nach Steuern 2,59 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 2,59 Mio
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 9 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Gerd Klimt seit 2023 Geschäftsführer
  • Till Fritz Ebinger seit 2014 Geschäftsführer
  • Torsten Norbert Vogt seit 2014 Geschäftsführer
5 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Historie

  1. 2025
  2. 18.11.
    Austritt einer Position
    Stefan Dombrowski · Geschäftsführer
  3. 2024
  4. 30.04.
    Eintritt eines Mitglieds
    S***** D****** · Geschäftsführer
  5. 2023
  6. 16.03.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Torsten Norbert Vogt · Geschäftsführer
  7. 16.03.
    Austritt einer Position
    W***** D** · Geschäftsführer
  8. 16.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Gerd Klimt · Geschäftsführer
  9. 2018
  10. 05.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    W***** D** · Geschäftsführer
  11. 05.03.
    Austritt einer Position
    T****** L****** · Geschäftsführer
  12. 2016
  13. 29.09.
    Adressänderung
    Immobilien Partner UKSH GmbH
35 weitere Events inklusive aller Details API-Key holen →

Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2025 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Volltext

Immobilien Partner UKSH GmbH

Kiel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Hinweis:

Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage „Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt“ beschriebenen Bedingungen erteilt.

Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß § 325 HGB verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. der diesbezüglich erteilte Vermerk bestimmt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Immobilien Partner UKSH GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Immobilien Partner UKSH GmbH, Kiel - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Immobilien Partner UKSH GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

―

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

―

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und des Lageberichts

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

―

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

―

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben;

―

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

―

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

―

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

―

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

―

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 14. Mai 2025

EY GmbH Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gregor Enzenhofer, Wirtschaftsprüfer

Ahmet Keskin, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

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31.12.2023
EUR EUR EUR
A. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 210.024.763,92 137.281.228,57
2. Geleistete Anzahlungen 15.072.003,14 26.753.810,88
225.096.767,06 164.035.039,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 172.335.394,86 175.751.423,37
2. Sonstige Vermögensgegenstände 488.007,84 186.691,65
172.823.402,70 175.938.115,02
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 37.266.696,04 28.910.452,93
435.186.865,80 368.883.607,40
B. Rechnungsabgrenzungsposten 5.386.735,08 5.650.016,88
440.573.600,88 374.533.624,28

Passiva

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31.12.2023
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 75.000,00 75.000,00
III. Gewinnvortrag 11.446.524,47 7.326.465,80
IV. Jahresüberschuss 2.591.122,96 5.120.058,67
14.137.647,43 12.546.524,47
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 4.218.590,64 3.644.507,56
2. Sonstige Rückstellungen 7.763.310,79 9.079.401,16
11.981.901,43 12.723.908,72
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 118.341.851,61 121.377.745,60
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 217.842.905,94 151.701.956,05
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 39.544.714,33 40.822.766,58
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 30.160.229,00 30.160.229,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.692.463,88 1.799.384,74
408.582.164,76 345.862.081,97
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.871.887,26 3.401.109,12
440.573.600,88 374.533.624,28

Gewinn- und Verlustrechnung für 2024

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2023
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 63.528.234,73 47.174.871,62
2. Sonstige betriebliche Erträge 126.832,72 5.564.823,25
3. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 72.743.535,35 33.017.926,80
136.398.602,80 85.757.621,67
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 132.730.002,02 79.849.807,49
5. Personalaufwand
a) Gehälter 194.959,06 196.148,18
b) Soziale Abgaben 43.465,64 43.528,63
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.238.311,81 5.249.684,76
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.437.034,59 16.565.616,87
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.298.946,90 8.894.428,54
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.738.829,00 2.969.582,27
10. Ergebnis nach Steuern 2.591.122,96 5.120.058,67
11. Jahresüberschuss 2.591.122,96 5.120.058,67

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG erstellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Immobilien Partner UKSH GmbH mit Sitz in Kiel im Handelsregister des Amtsgerichts Kiel unter der Nummer HRB 16169 KI eingetragen.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern sind die gesetzlich vorgesehenen Davon-Vermerke in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung teilweise im Anhang angegeben.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die aktivierten Unfertigen Leistungen (Vorräte) werden nach Cost + Fee abgerechnet und zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen sind neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Zinsen für Fremdkapital gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden nicht aktiviert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Die flüssigen Mittel (Guthaben bei Kreditinstituten) sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen geleistete Auszahlungen, deren zurechenbarer Aufwand in das Folgejahr fällt.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert und ist voll eingezahlt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet vor dem Bilanzstichtag erhaltene Zahlungen zukünftiger Erträge.

Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:

Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die „Einfrierungsmethode“, bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die „Durchbuchungsmethode“, wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen soweit entstanden, werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Erläuterungen zur Bilanz

Unfertige Leistungen und geleistete Anzahlungen

Die im Rahmen der verlustfreien Bewertung aktivierten Aufwendungen für das Bauwerk Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) werden bis zur Fertigstellung (voraussichtlich bis Q4 2029) auf Basis Cost + Fee ermittelt. Sie beliefen sich zum Bilanzstichtag auf T€ 210.025 (Vorjahr T€ 137.281).

Die geleisteten Anzahlungen von T€ 15.072 (Vorjahr T€ 26.754) betreffen Anzahlungen an die Arbeitsgemeinschaft UKSH GbR für die im Rahmen des Projektvertrages nachträglich vereinbarte Beauftragung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen von T€ 172.335 (Vorjahr T€ 175.751) beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen über T€ 8.983 (Vorjahr T€ 9.936) gegen den Kunden UKSH, sowie Forderungen gegen die Arbeitsgemeinschaft UKSH GbR über T€ 234 (Vorjahr T€ 483) und der Betreibergesellschaft Facility Management Schleswig-Holstein GmbH (FMSH) über T€ 42 (Vorjahr T€ 99) und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Darüber hinaus besteht mit T€ 163.076 (Vorjahr T€ 165.233) eine Forderung gegen den Kunden, welche die vertraglich vereinbarten Restforderungen aus den fertiggestellten Übergabeeinheiten in Kiel (T€ 72.344, Vorjahr T€ 73.990) und Lübeck (T€ 66.395, Vorjahr T€ 67.906) beinhaltet sowie eine Forderung gegen die Facility Management Schleswig-Holstein GmbH (FMSH) (T€ 24.337, Vorjahr T€ 23.338). Diese hat eine Restlaufzeit von unter einem Jahr von (T€ 7.750, Vorjahr T€ 5.116), von über einem Jahr bis zu fünf Jahre (T€ 36.251, Vorjahr T€ 36.529) und von mehr als fünf Jahren in Höhe von (T€ 119.075, Vorjahr T€ 123.589).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten eine Forderung gegen das Finanzamt in Höhe von T€ 488 (Vorjahr T€ 187).

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten T€ 5.387 (Vorjahr T€ 5.650) bestehen aus Arrangierungsgebühren und dem SWAP-Breakage-Gain der Refinanzierung, welche auf die Projektlaufzeit (Juni 2044) aufgeteilt sind. In 2024 ergab sich ein Aufwand über T€ 267 (Vorjahr T€ 192) und eine Abgrenzung von T€ 5.107 (Vorjahr T€ 5.373).

Des Weiteren besteht eine Abgrenzung für Versicherungsprämien in Höhe von T€ 280 (Vorjahr T€ 277).

Eigenkapital

Das Eigenkapital in Höhe von T€ 14.138 (Vorjahr T€ 12.547), besteht aus dem gezeichneten Kapital T€ 25, der Kapitalrücklage 75 T€, dem Gewinnvortrag in Höhe von T€ 11.447 (Vorjahr T€ 7.326) sowie dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe T€ 2.591.

Die Gesellschaft hat in 2024 Dividenden in Höhe von T€ 1.000 an ihre Gesellschafter ausgeschüttet.

Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen

Es besteht eine Steuerrückstellung für Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von T€ 4.219 (Vorjahr 3.645). Zurückgestellt wurden als sonstige Rückstellungen, Leistungen für das Bauwerk T€ 6.312 (Vorjahr T€ 8.263), diverse Sachverhalte T€ 1.416 (Vorjahr T€ 782), sowie die zu erwartenden Jahresabschlussprüfungskosten T€ 35 (Vorjahr T€ 34).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen gegenüber der Landesbank Baden-Württemberg im Rahmen der Baufinanzierung, in Höhe von T€ 118.342 (Vorjahr T€ 121.378). T€ 3.779 (Vorjahr T€ 3.036) haben zum Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von unter einem Jahr, T€ 10.434 (Vorjahr T€ 13.264) zwischen ein und fünf Jahren, T€ 104.129 (Vorjahr T€ 105.078) haben eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahre. Zur Absicherung der künftigen Zahlungsströme ist das variable, auf EURIBOR-Basis verzinsliche, Darlehen zum Bilanzstichtag durch Zinsswaps mit einem Gesamtnominalbetrag von T€ 118.342 (Vorjahr. T€ 121.378) abgesichert.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (T€ 217.843, Vorjahr T€ 151.702) bestehen aus nachträglich vereinbarten Beauftragungen durch den Kunden über T€ 35.991 (Vorjahr T€ 0) mit einer Restlaufzeit geringer als einem Jahr, aus der in 2019 vorausgeleisteten Anschubfinanzierung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein für die Neubauten an den Standorten Kiel und Lübeck in Höhe von T€ 23.811 (Vorjahr T€ 23.811) sowie nachträglich vereinbarten Beauftragungen über T€ 15.505 (Vorjahr 54.466), mit einer Restlaufzeit größer als einem Jahr bis fünf Jahre. Darüber hinaus sind noch erhaltenen Anzahlungen Cost + Fee vom Kunden € 142.536 (Vorjahr T€ 73.425), mit einer Restlaufzeit größer als einem Jahr bis fünf Jahre enthalten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 39.545) resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen der Arbeitsgemeinschaft UKSH GbR T€ 19.682 (Vorjahr T€ 16.108), Leistungen aus Facility Management der Facility Management Schleswig-Holstein GmbH T€ 19.699 (Vorjahr T€ 24.493), Verbindlichkeiten für Verauslagungen zu Bauprüfungsleistungen durch das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein von T€ 146 (Vorjahr T€ 166), sowie aus sonstigen Lieferanten T€ 18 (Vorjahr T€ 56), alle mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen der Arbeitsgemeinschaft UKSH GbR ist auch eine Stundung der Zahlung in Höhe von T€ 5.000 (Vorjahr T€ 5.000) enthalten. Zum Bilanzstichtag haben diese Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit größer fünf Jahre in Höhe von T€ 5.000 (Vorjahr T€ 5.000).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (T€ 30.160, Vorjahr T€ 37.160), resultieren aus einer langfristigen (restliche Laufzeit größer 5 Jahre) verzinslichen Darlehensverbindlichkeit.

In den Sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 2.692) sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus Umsatzsteuer in Höhe von T€ 2.531 (Vorjahr T€ 1.636) ausgewiesen.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, mit Ausnahme der dargestellten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen und der Stundung, wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Alle Leistungen im Rahmen des Projekts sind über entsprechende Konzernbürgschaften besichert.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die im Inland angefallenen Umsätze über T€ 63.528 umfassen mit T€ 40.771 Umsätze für die technische Betriebsführung sowie T€ 22.757 Umsätze aus Nachtragspositionen aus der Betriebsführung und der Bautätigkeit.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge über T€ 127 beinhalten Weiter-verrechnung gen von sonstigen Kosten in Höhe von T€ 125, sowie periodenfremde Auflösungen von Rückstellungen und Wertberichtigungen in Höhe von T€ 2.

Bestandsveränderung an unfertigen Leistungen

Der Bestand an unfertigen Leistungen nahm im Jahr 2023 um T€ 72.744 zu.

Aufwendungen für bezogene Leistungen

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen T€ 132.730 resultieren aus den Baukosten inklusive Nachträgen über T€ 87.044 und den Betriebsleistungen gemäß Betriebsvertrag T€ 45.686.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen T€ 2.238 beinhalten Arrangiergebühren aus der Refinanzierung von T€ 32, Aufwendungen für den SWAP-Breakage-Gain aus der Refinanzierung über T€ 235, Bereitstellungsgebühren in Höhe von T€ 74 sowie Kosten für Versicherungen von T€ 1.181 und sonstige Betriebskosten von T€ 716, bestehend im Wesentlichen aus Aufwendungen für Öffentlichkeitsarbeit, Ausgaben für Buchhaltung, Administration und Beratungskosten, Serviceleistungen durch die Gesellschafter, Agentengebühr, Kosten für Rechtsberatung sowie Gestellung der Geschäftsführung.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinserträge in Höhe von T€ 12.437 beinhalten die vertraglich mit dem Kunden vereinbarten Zinsanteile für die Tilgung der Restleistung (Baurate) für die Standorte Kiel und Lübeck in Höhe von T€ 9.893 sowie Erträge aus Zinsguthaben in Höhe von T€ 2.544.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Gesellschaft hat die Auswirkungen des Mindeststeuergesetzes oder vergleichbarer ausländischer Mindeststeuergesetze auf die Gesellschaft analysiert und rechnet hieraus mit keinen Auswirkungen.

Sonstige Angaben

Bedingt durch das Geschäftsmodel der Immobilien Partner UKSH GmbH gibt es keine weiteren finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnisse.

Bewertungseinheiten

Zur Zinsabsicherung der künftigen Zahlungsströme wurden mit dem Darlehensgeber, der Landesbank Baden-Württemberg, Zinsswapvereinbarungen abgeschlossen. Der Nominalbetrag für die Zinsswaps beträgt zum Bilanzstichtag T€ 118.342, die Zinsswaps haben maximal eine Laufzeit bis Ende Q1 2044.

Folgende Bewertungseinheiten wurden gebildet:

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Grundgeschäft / Sicherungsinstrument Risiko / Art der Bewertungseinheit einbezogener Betrag Beginn Ende Höhe des abgesicherten Risikos
(1) Variabel verzinsliche Darlehensfazilität (Refinancing Facility) Variabler Zins / Einfrierungsmethode T€ 17.110 31.05.2018 30.06.2043 T€ 16.818
(2) Variabel verzinsliche Darlehensfazilität (Refinancing Facility) Variabler Zins / Einfrierungsmethode T€ 3.375 31.05.2018 30.06.2041 T€ 3.299
(3) Variabel verzinsliche Darlehensfazilität (Refinancing Facility) Variabler Zins / Einfrierungsmethode T€ 13.500 23.03.2023 28.06.2041 T€ 13.198
(4) Variabel verzinsliche Darlehensfazilität (Refinancing Facility) Variabler Zins / Einfrierungsmethode T€ 86.457 31.03.2023 31.03.2044 T€ 85.027

Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die „Critical -Terms - Match - Methode“ verwendet.

Die gegenläufigen Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich im Umfang von T€ 118.342 im Sicherungszeitraum bis Ende Q1 2044 vollständig aus. Die Bewertung der Risikoposition steht dabei im Einklang mit den Tilgungsanteilen der vertraglich mit dem Kunden vereinbarten Baurate.

Personal

Im Geschäftsjahr 2024 waren durchschnittlich 4 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 4 Mitarbeiter), die ausschließlich in der Verwaltung tätig sind.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschafter der Gesellschaft sind die UKSH PPP Beteiligungsgesellschaft mbH (50%) mit Sitz in Frankfurt am Main und die UKSH PPP Holding GmbH (50%) mit Sitz in Frankfurt am Main.

Der Jahresabschluss der Immobilien Partner UKSH GmbH wird in den Konzernabschluss der Invesis Coöperatie U.A., Bunnik, Niederlande, einbezogen. Diese ist das Mutterunternehmen für den kleinsten Konsolidierungskreis. Der Konzernabschluss der Invesis Coöperatie U.A. ist am Handelsregister der Gesellschaft in Utrecht/Niederlande erhältlich. Er wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt und in englischer Sprache offengelegt.

Größter Konsolidierungskreis ist der Konzernabschluss der Royal BAM Group N.V., Bunnik, Niederlande, in den der Teilkonzern Invesis Coöperatie U.A. atequity einbezogen wird. Der Konzernabschluss der Royal BAM Group N.V. ist am Sitz der Gesellschaft in Bunnik, Niederlande, erhältlich sowie auf der Internetseite der Royal BAM Group N.V. in englischer Sprache abrufbar. Er wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt.

Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen

Im Geschäftsjahr 2024 wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

Prüfungshonorar für den Jahresabschluss 2024

Das Gesamthonorar für die Abschlussprüfungsleistungen beläuft sich gem. Auftragsbestätigung vom 15. Januar 2025 auf T€ 35.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 2.591.122,96 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 11.447 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Nachtragspflichtige Ereignisse sind nach dem Stichtag nicht eingetreten.

Geschäftsführung

Zur Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr berufen:

 

Stefan Dombrowski, Ingenieur, Scharbeutz - technischer Geschäftsführer

 

Till Fritz Ebinger, Ingenieur, Pforzheim - technischer Geschäftsführer

 

Gerd Klimt, Ingenieur, Freiburg-technischer Geschäftsführer

 

Torsten Vogt, Kaufmann, Hamburg - kaufmännischer Geschäftsführer

Die Geschäftsführer sind nicht bei der Gesellschaft angestellt und haben von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten.

 

Kiel, 12. Mai 2025

Die Geschäftsführung

Stefan Dombrowski

Till Fritz Ebinger

Gerd Klimt

Torsten Vogt

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024

A. Geschäft der Gesellschaft

Die Gesellschaft hat zum 16. Juni 2014 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen, die in der Planung, dem Neubau, der Sanierung, der Finanzierung sowie dem Teilbetrieb von Immobilien des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Kiel und Lübeck besteht, und im Rahmen einer öffentlich privaten Partnerschaft über 30 Jahre abgewickelt werden soll. Gesellschafter der Immobilien Partner UKSH GmbH sind zu 50 % die UKSH PPP Holding GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main und zu 50 % die UKSH PPP Beteiligungsgesellschaft mbH mit Sitz in Frankfurt am Main.

Sitz der Gesellschaft ist Kiel, eine Zweigniederlassung besteht nicht.

B. Darstellung des Geschäftsverlaufs

I. Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Verlauf des Jahres 2024 sah sich die Bauindustrie mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert. Viele Unternehmen sehen den Fachkräftemangel, sowie wirtschaftspolitische Unsicherheiten und hohe bürokratische Auflagen als Belastung. Anhaltend hohe Arbeits-, Energie und Rohstoffkosten setzen die Brache zusätzlich unter Druck, ebenso wie die schwache Inlandsnachfrage.

Für das Gesamtjahr 2024 ergibt sich über alle Betriebe ein Umsatzminus von preisbereinigt 1,5%. Ein genauer Blick auf die Teilbereiche der Bauwirtschaft offenbart deutliche Unterschiede. Während im Wohnungsbau ein Rückgang von 7% gesehen wird, ist der Umsatz im Tiefbau um real 5% gestiegen, bedingt durch Großprojekte im Bahn- und Kabelbau.

Die Bauwirtschaft steht im Herbst 2024 vor erheblichen Herausforderungen und befindet sich weiterhin in einer angespannten wirtschaftlichen Situation. Die Immobilien Partner UKSH GmbH ist eine Projektgesellschaft, die zum oben genannten Zweck gegründet wurde und die sich deshalb weitestgehend branchenunabhängig entwickelt. Bezüglich der Baumaßnahmen steht der Nachunternehmer Arbeitsgemeinschaft UKSH GbR dennoch im Wettbewerb um Ressourcen, was zu Verzögerungen bei den Baumaßnahmen führen kann, die sich dann auf die Projektgesellschaft auswirken können.

II. Entwicklung der Gesellschaft

Für die Erbringung der Planung, dem Neubau und der Sanierung der Gesellschaft gegenüber dem Kunden aus den im Öffentlichen Privaten Partnerschaft (ÖPP) - Projektvertrag definierten Planungs-, Bau- und Sanierungsleistungen hat die Gesellschaft einen Vertrag mit der Arbeitsgemeinschaft UKSH GbR, Stuttgart, abgeschlossen.

Bezüglich der Erbringung der von der Gesellschaft unter dem ÖPP-Projektvertrag obliegenden Betriebs-, Erhaltungs- und Dienstleistungen sowie Zustandsverbesserungen hat die Gesellschaft einen Vertrag mit der Facility Management Schleswig-Holstein GmbH, Kiel, abgeschlossen.

Im Jahr 2019 wurden die Neubauten in Kiel und Lübeck, die sog. Übergabeneinheiten (ÜE) 1 an den Kunden übergeben.

Im Mai 2021 wurde mit Zustimmung der entsprechenden Gremien und Kreditgeber die 6. Änderungsvereinbarung unterzeichnet, nach der die Bestandsgebäude (Kiel Ü 2 - Ü4 und Lübeck Ü2 -Ü9) nach dem Cost + Fee Verfahren abgerechnet werden.

Im Jahr 2022 wurden dann im Wesentlichen Bestandsuntersuchungen für die Bestandsgebäude der Übergabeeinheiten durchgeführt.

Im Jahr 2023 wurden in Kiel die ÜE 2 - ÜE 3, nachdem die Bestandsaufnahmen weitestgehend abgeschlossen waren, zeitglich mit den notwendigen Planungen begonnen. Die Baumaßnahmen werden in sogenannten Teilinnutzungnahmen (TINN) abgewickelt. Von geplanten 62 TINN (Vorjahr 49 TINN) wurden im Jahr 2024 6 TINN bearbeitet, von denen 4 an den Kunden übergeben wurden.

Für die ÜE 4 in Kiel wurde vom Kunden im Jahr 2022 entschieden, dass der Altbau abgerissen wird und stattdessen ein erweiterter Neubau errichtet werden soll. Im Jahr 2023 wurden die entsprechenden Planungen erstellt und im Jahr 2024 die Baugrube ausgehoben.

Das im Rahmen einer Leistungsänderung im Jahre 2020 beauftragte Labor wurde im April 2024 an den Kunden übergeben.

In Lübeck werden zunächst die Übergabeeinheiten ÜE 2, ÜE5 und ÜE 7 bearbeitet. Hier befindet man sich noch überwiegend in der Bestandsuntersuchung, sowie in der Planungsphase. Zusätzlich werden vorbereitende Maßnahmen, sowie Abbrucharbeiten umgesetzt.

Für beide Standorte wurden im Jahr 2023 zusätzliche energetische Sanierungen beauftragt, die in die Planung mit einbezogen werden. Derzeit befinden sich diese Leistungen in der Planungsphase. In Lübeck wurde mit der Bauausführung bereits im 2.Quartal 2024 begonnen.

Bezüglich der Betreiberaktivitäten wurde der Regelbetrieb der gesamten Betriebsführung sichergestellt. Die Betriebspflicht im Jahr 2024 wurde vollumfänglich erfüllt. Turnusmäßig anstehende, vertraglich geforderte und von der Betriebsgesellschaft vorzulegende Nachweise über die Zertifizierung nach EN ISO 9001:2015 liegen vor.

Seit Februar 2022 führt Russland einen Krieg mit der Ukraine. Direkte Auswirkungen auf das Projekt bestehen derzeit nicht. Indirekte Einflüsse wie zum Beispiel die Erhöhung der Baupreise sowie Mangel an Kapazitäten können das Projekt negativ beeinflussen.

III. Personalbereich

Zum 31. Dezember 2024 hatte das Unternehmen 4 Personen beschäftigt (Vorjahr 4). Die vier Geschäftsführer sind abgestellt.

C. Wirtschaftliche Lage der Gesellschaft

I. Ertragslage

Die Gesellschaft beurteilt und steuert ihre Geschäftstätigkeit unter Nutzung der Kennzahlen des Internen Zinsfußes, des Cash-Flows sowie des Jahresergebnisses vor und nach Steuern. Der Interne Zinsfuß beträgt unter Berücksichtigung der weiteren Laufzeit des Projektes 11,78 % (Vorjahr 12,23 %). Ursprünglich waren die Erwartungen an das Projekt mit einem internen Zinsfuß von 10,3 % kalkuliert.

Die Umsätze über T€ 63.528 umfassen mit T€ 40.711 im Wesentlichen Umsätze für die technische Betriebsführung sowie Umsätze über T€ 22.757 aus Nachträgen aus der Betriebsführung und der Bautätigkeit.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 127 beinhalten Weiterverrechnungen von T€ 125 sowie Ausbuchungen von Rückstellungen in Höhe von T€ 2.

Die Aufwendungen für bezogenen Leistungen T€ 132.730 resultieren aus den Baukosten inklusive Nachträge über T€ 87.044 sowie den Betriebsleistungen gemäß Betriebsvertrag T€ 45.686.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit T€ 2.238 umfassen im Wesentlichen Beraterkosten mit T€ 351, Kosten für Versicherungen über T€ 1.181, Kosten für Gebühren mit T€ 386 sowie sonstige betriebliche Aufwendungen über T€ 320.

Die Zinserträge von T€ 12.437 beinhalten die vertraglich mit dem Kunden vereinbarten Zinsanteile für die Tilgung der Restleistung für die Standorte Kiel und Lübeck über T€ 9.893 und Zinsguthaben T€ 2.544.

Das Jahresergebnis 2023 beläuft sich auf T€ 2.591 nach Steuern und übertraf die Erwartungen. Die Gesellschaft realisierte im Geschäftsjahr ein Ergebnis aus operativer Geschäftstätigkeit von rund T€ 1.192. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses von T€ 3.138 ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern von T€ 4.330. Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern von T€ 1.739 resultierte ein Jahresüberschuss in Höhe von rund T€ 2.591.

II. Finanzlage

Die Gesellschaft ist hauptsächlich durch Fremdkapital finanziert.

Die nachfolgende Übersicht stellt dar, wie das Unternehmen finanzielle Mittel aus der laufenden Geschäftstätigkeit erwirtschaftet hat und welche zahlungswirksamen Investitions- und Finanzierungsmaßnahmen im Geschäftsjahr vorgenommen wurden:

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2024 /
T€
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 19.612
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -11.256
8.356
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 28.910
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 37.267

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit mit T€ 19.612 setzt sich im Wesentlichen aus Auszahlungen für die Baumaßnahme von T€ 73.833, Auszahlungen an Lieferanten und Beteiligte von T€ 61.742, Vorsteuerzahlungen von T€ 15.898, Einzahlungen vom Kunden über T€ 170.958 sowie sonstigen Einzahlungen über T€ 1.170 und sonstigen Auszahlungen T€ 1.043 zusammen.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit mit T€ -11.256 setzt sich aus Dividenden Zahlung an die Gesellschafter über T€ -1.000, der Tilgung der Senior Term Loan Facility über T€ -3.036 sowie Bauzeitzinsen über T€ -7.160 und Bereitstellungsgebühren über T€ -60 zusammen.

Die bestehenden langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber den Banken werden seit Fertigstellung der Neubauten (ÜE1en) gemäß der im ÖPP-Vertrag vereinbarten Baurate durch die entsprechenden monatlichen Zahlungen des Kunden bedient. Darüber hinaus wurde mit Abschluss der Refinanzierung in 2023 eine revolvierende Debt Service Reserve Facility mit der LBBW vereinbart. Die Liquidität der Gesellschaft war zu jederzeit gesichert.

III. Vermögenslage

Das Vermögen umfasst mit T€ 210.025 aktivierungsfähige Aufwendungen aus den Baumaßnahmen. Die geleisteten Anzahlungen von T€ 15.072 betreffen Anzahlungen an die Arbeitsgemeinschaft UKSH GbR für eine nachträglich vereinbarte Beauftragung. Die aktive Rechnungsabgrenzung von T€ 5.387 ist für eine Arrangierungsgebühr der finanzierenden Banken gebildet, sowie für Abgrenzung von Versicherungsleistungen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände über T€ 172.823 bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen über T€ 8.983 gegenüber dem Kunden sowie T€ 276 gegenüber den Nachunternehmern. Darüber hinaus bestehen Forderungen gegen- über dem Kunden aus den vertraglich vereinbarten Restforderungen für die fertiggestellten Übergabeeinheiten in Kiel über T€ 72.344 und Lübeck über T€ 66.395. Weiter sind Forderungen gegenüber der FMSH über T€ 24.337 sowie Forderungen gegenüber dem Finanzamt über T€ 488 beinhaltet. Der Bankbestand ist T€ 37.267 und setzt sich zusammen aus dem Projektkonto, das beträgt T€ 19.936, den Reservekonten mit zusammen T€ 17.319. Das Konto für Einzahlungen von Versicherungsleistungen weist T€ 12 aus.

Die Rückstellungen mit T€ 11.982 bestehen im Wesentlichen mit T€ 6.312 aus erbrachten, aber noch nicht abgerechneten Baumaßnahmen, sowie Steuerrückstellungen von T€ 4.219, Rückstellungen für diverse Sachverhalte über T€ 1.416 und Rückstellungen für die zu erwartenden Jahresabschlussprüfungskosten von T€ 35.

Die Darlehensverbindlichkeiten aus der Baufinanzierung betragen zum Bilanzstichtag T€ 118.342.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit T€ 30.160 resultieren aus einer langfristigen festverzinslichen Darlehnsverbindlichkeit.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen über T€ 217.843 beinhalten die Anzahlung des Kunden für die vertraglichen Übergabeeinheiten in Kiel und Lübeck.

Gegenüber den Lieferanten bestehen zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 39.545, in der eine mit der Arbeitsgemeinschaft UKSH GbR vereinbarte Stundung von T€ 5.000 berücksichtigt ist.

Sonstige Verbindlichkeiten sind mit T€ 2.692 im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus Umsatzsteuer.

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2024 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.591 aus.

Die EK-Quote liegt bei 3,2 % (Vj. 3,3 %).

IV. Resümee Geschäftsentwicklung 2024

Nachdem im Jahr 2023 die Bestandsaufnahmen weitestgehend abgeschlossen waren, wurden im Jahr 2024 die Bauaktivitäten aufgenommen, die aber nicht so schnell wie geplant abgewickelt werden konnten, vor allem in Lübeck kam es zu Verzögerungen. Das Laborgebäude wurde im April an den Kunden übergeben, was einen weiteren Meilenstein darstellt.

Die betrieblichen Leistungen wurden hinsichtlich des technischen, infrastrukturellen und kaufmännischen Gebäudemanagements entsprechend den Erwartungen erbracht.

Das operative Jahresergebnis lag in der erwarteten Größenordnung. Der Cash-Flow verlief entsprechend den Erwartungen. Der IRR war zu Projektbeginn mit 10,3 % kalkuliert. Aktuell wird ein IRR von 11,78 % prognostiziert.

D. Risikobericht

Das Risikomanagement basiert auf dem monatlichen Berichtswesen, das die Entwicklung einer Anzahl wesentlicher Kennzahlen analysiert und die Planzahlen des Unternehmens monatlich den Ist-Zahlen gegenüberstellt. Die Abweichungsanalysen dienen der Geschäftsführung als Instrument der Unternehmenssteuerung.

Bei der Steuerung ihrer wesentlichen Kennzahlen zielt die Gesellschaft auf positive Jahresergebnisse vor Steuern und einen soliden Finanzmittelfonds ab, anhand derer sie die Geschäftstätigkeit fortführen kann. Die Werthaltigkeit ihrer Vermögenswerte, im Wesentlichen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, überprüft die Gesellschaft permanent. Bei Bedarf werden notwendige Wertberichtigungen gebildet. Da die Gesellschaft den wesentlichen Teil ihrer Dienstleistungen im Rahmen der ÖPP erbringt, beeinflussen Wertberichtigungen, sofern sie vorgenommen werden müssen, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nur unwesentlich.

Risiken die auf termingerechten Fertigstellung des Projektes zurückzuführen sind, bestehen wegen der 6. ÄV nicht mehr. Dennoch wird der Fortschritt der Baumaßnahmen regelmäßig geprüft und eventuelle Abweichungen vom Terminplan mit den Projektbeteiligten abgestimmt. Die mit den nun anlaufenden Arbeiten in den Bestandsgebäuden verbundenen Verzögerungen sind aus heutiger Sicht noch nicht bewertbar. Risiken aus dem operativen Geschäft werden durch pay when paid, sowie back to back Vereinbarungen vertraglich auf die Nachunternehmer übertragen. Eventuelle Risiken aus Schadensfällen sind über Versicherungen abgesichert.

Risiken die in der Vergangenheit durch den negativen Verlauf der Zinskurve bestanden, werden aktuell nicht gesehen, vielmehr wird erwartet dass die Zinskurve im positiven Bereich bleibt.

Angesichts der zum Bilanzstichtag bestehenden Auftragslage sowie der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel sehen wir kein bestandsgefährdendes Risiko für die Gesellschaft.

E. Nachtragsbericht

Wir verweisen auf unsere Ausführungen im Anhang.

F. Prognose- und Chancenbericht

Die Chancen und Risiken für die Gesellschaft stehen in Verbindung mit dem gegenüber dem Kunden geschlossenen ÖPP-Vertrag und sind weitestgehend nicht von Änderungen am Markt abhängig.

Der Cash-Flow wird im kommenden Jahr im Vergleich zum Jahr 2024 geringer erwartet und sich auf einem normalen Niveau bewegen, weil die Sondereffekte der Vergangenheit nicht mehr erwartet werden. Die Liquidität wird aber weiterhin jederzeit gewährleistet sein.

Für 2025 plant die Geschäftsleitung mit einem gegenüber dem Jahr 2024 höheren Jahresergebnis von ca. 7,3 Mio. € vor Steuern.

 

Kiel, den 12. Mai 2025

Immobilien Partner UKSH GmbH

Stefan Dombrowski

Geschäftsführung

Till Fritz Ebinger

Geschäftsführung

Gerd Klimt

Geschäftsführung

Torsten Vogt

Geschäftsführung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der „Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften“ in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2024 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

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    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
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Einmal im Terminal ausführen:

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        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
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)
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