aktiv Rechtsform GmbH

Jenaer Nahverkehr GmbH

Jena ·HRB 205656 Jena

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Keßlerstraße 29
07745 Jena
Handelsregister
HRB 205656, Jena
Eintragungsdatum
10. November 1995
Branche
Personenbeförderung im Linienverkehr auf der Straße
Personenbeförderung im Eisenbahnverkehr
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Eingetragenes Kapital
11.550.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
die Unterhaltung des öffentlichen Nahverkehrs, d.h. die Erbringung von Dienstleistungen in Form der Beförderung von Personen in der Stadt Jena und Umgebung.

Finanzen

Umsatz 2024
26,88 Mio. €
Bilanzsumme 2024
244,04 Mio. €
Jahresergebnis 2024
0 €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 244,04 Mio
  • Anlagevermögen 85,3 % 208,17 Mio
  • Umlaufvermögen 14,7 % 35,79 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 75,9 k
Passivseite 244,04 Mio
  • Verbindlichkeiten 42,5 % 103,79 Mio
  • Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Sachanlagevermögen 40,7 % 99,44 Mio
  • Eigenkapital 15,3 % 37,38 Mio
  • Rückstellungen 1,1 % 2,66 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,3 % 771,2 k
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Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 67,60 Mio
  • Umsatzerlöse 39,8 % 26,88 Mio
  • Erträge aus Verlustübernahme 23,4 % 15,83 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 19,6 % 13,28 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 17,0 % −11,46 Mio
  • Andere aktivierte Eigenleistungen 0,2 % 106,6 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 40,9 k
  • Erträge aus Gewinnabführungs- und Beherrschungsverträgen 0,0 % 473
Aufwendungen 44,68 Mio
  • Personalaufwand 54,5 % −24,37 Mio
  • Materialaufwand 25,2 % −11,27 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 14,9 % −6,64 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5,3 % −2,35 Mio
  • Sonstige Steuern 0,1 % −39,5 k
  • Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,0 % 0
  • Ergebnis nach Steuern −15,79 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
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GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Andreas Möller seit 2014 Geschäftsführer
  • Steffen Gundermann seit 2014 Geschäftsführer
  • Kerstin, geb. Bauer Otto seit 2018 Prokura
  • Markus Würtz seit 2021 Prokura
  • Siegmar Minke seit 2023 Prokura
7 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Stadtwerke Jena GmbH DEU AG Jena HRB 200602 95,2 % 11,0M €
  • Saale-Holzland-Kreis DEU 4,8 % 550k €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Beteiligungen an

Historie

  1. 2023
  2. 24.04.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    Andreas Möller · Geschäftsführer
  3. 30.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Siegmar Minke · Gesamtprokura
  4. 2022
  5. 05.04.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    Jenaer Nahverkehr GmbH
  6. 05.04.
    Satzungsänderung
    Jenaer Nahverkehr GmbH
  7. 2021
  8. 11.05.
    Austritt einer Position
    C****** B***** · Gesamtprokura
  9. 11.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    Markus Würtz · Gesamtprokura
  10. 2019
  11. 12.04.
    Austritt einer Position
    T***** J***** · Gesamtprokura
  12. 2018
  13. 18.05.
    Austritt einer Position
    P**** G****** · Gesamtprokura
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Volltext

Jenaer Nahverkehr GmbH

Jena

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1 Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Geschäftsmodell

Die Jenaer Nahverkehr GmbH (Nahverkehr), Jena, ist als 95-prozentige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Jena GmbH in den Unternehmensverbund der Stadtwerke Jena Gruppe integriert. Der zweite Gesellschafter ist der Saale-Holzland-Kreis. Gemeinsam mit ihrem Tochterunternehmen JES Verkehrsgesellschaft mbH und den weiteren Unternehmen der Stadtwerke Jena Gruppe trägt der Nahverkehr durch die Versorgung in den Bereichen Energie, Mobilität, Freizeit und Wohnen zu einem nachhaltigen Wachstum der Stadt Jena und der Region bei.

Mit seiner Fahrzeugflotte, seinen Linien und Netzen gestaltet der Nahverkehr den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in der Stadt Jena. Abgestimmt auf die Mobilitätsbedürfnisse der Fahrgäste bieten attraktive Angebote und Tarife eine umweltfreundliche Alternative zum motorisierten Individualverkehr. Mittels des Einsatzes moderner Verkehrs- und Betriebsanlagen und der schrittweisen Umstellung auf E-Mobilität konzentriert sich das Unternehmen darauf, das Streckennetz zu erweitern und Umweltbelastungen zu reduzieren.

Neben dem ÖPNV erzielt die Gesellschaft weitere Einnahmen aus Nebengeschäften. Der Verkauf von Kraftstoff sowie das Fuhrparkmanagement für die Stadtwerke Jena Gruppe zählen zum Leistungsportfolio des Nahverkehrs. Mit dem Abschluss eines neuen Öffentlichen Dienstleistungsauftrages (ÖDA) ab dem 01.01.2024 mit der Stadt Jena wird sich der Nahverkehr jedoch stärker als in der Vergangenheit auf sein Kerngeschäft ÖPNV konzentrieren und den steigenden Bedarf der Stadt Jena gemäß des gültigen Nahverkehrsplanes umsetzen.

1.2 Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 gab es keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Im Auftrag der Stadt Jena betreibt die Gesellschaft den ÖPNV im Stadtgebiet. Für die Anbindung an die angrenzenden Landkreise sorgen sowohl die JES Verkehrsgesellschaft mbH als Tochtergesellschaft des Nahverkehrs als auch weitere Regionalbusunternehmen, deren Linien in Jena beginnen beziehungsweise enden sowie ferner der Regionalverkehr der Eisenbahnen, der ebenfalls mehrere Haltepunkte im Stadtgebiet hat. Die Dienstleistungen werden im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge erbracht.

Der Nahverkehr ist Partner im Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT), dessen Ziel es ist, den regionalen Nahverkehr als einfache, umweltfreundliche und preiswerte Mobilitätslösung anzubieten. Ein einheitliches Tarifsystem bietet dem Fahrgast die Möglichkeit mit nur einem Ticket Bus, Bahn und Straßenbahn im gesamten Verbundgebiet zu nutzen. Der VMT besteht gegenwärtig aus 15 Verkehrsunternehmen und umfasst den ÖPNV in vier Städten und fünf Landkreisen in Mittelthüringen.

Seit Beginn der Corona-Pandemie Anfang 2020 ist die positive Fahrgastentwicklung des ÖPNV der vergangenen Jahre unterbrochen und konnte bisher in Jena noch nicht vollständig wieder aufgeholt werden. Gleichwohl setzte sich der im Geschäftsjahr 2022 erkennbare moderat steigende Trend in der Nutzung von ÖPNV-Angeboten im Jahr 2023 erfolgreich fort. So nahmen 20,2 Mio. Kunden die Fahrplanangebote des Unternehmens in der Stadt Jena in Anspruch und damit begrüßte der Nahverkehr 8% mehr Fahrgäste in seinen Bahnen und Bussen als noch im Jahr 2022 (18,7 Mio. Fahrgäste). Dies entspricht 89% der im Vor-Corona- und Rekordjahr 2019 beförderten Personen (22,6 Mio.).

2.2 Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 schließt der Nahverkehr mit einem Jahresfehlbetrag vor Verlustausgleich von 11,9 Mio. € ab und verbessert sich gegenüber dem Plan (13,4 Mio. €) um 1,5 Mio. € . Der Verlustausgleich erfolgt auf Basis des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages durch die Stadtwerke Jena GmbH.

Ursächlich für die Verbesserung des Unternehmensergebnisses gegenüber dem Planansatz sind im Wesentlichen die vom Land Thüringen und dem Bund zur Verfügung gestellten Ausgleichsleistungen für den Verkauf und die Anerkennung des zum 1. Mai 2023 eingeführten Deutschlandtickets. Ferner wirkten sich eine unerwartet höhere Finanzhilfe nach der Thüringer StPNV-Finanzierungsrichtlinie über den Aufgabenträger (+0,8 Mio. €) und deutlich geringere Abschreibungen (-1,4 Mio. €) auf den Geschäftsverlauf aus.

Mit seinen 38 Straßenbahnen und 53 Bussen erreichte das Unternehmen im Jahr 2023 eine Betriebsleistung von 3,8 Mio. Fahrplankilometern (davon 46,6% Bus, 53,4% Straßenbahn) und liegt damit auf dem Vorjahresniveau. Bis Ende Dezember wurden weitere 12 Straßenbahnen vom Typ Tramlink geliefert und gleichzeitig zwei Bahnen aus dem Fahrzeugbestand ausgesondert.

2.3 Lage der Gesellschaft

2.3.1 Ertragslage

Der Jenaer Nahverkehr beendete das Geschäftsjahr mit einem Jahresergebnis vor Verlustausgleich in Höhe von -11,9 Mio. € (Vorjahr: -9,5 Mio. €).

Unter Einbeziehung der Ausgleichsleistungen für das Deutschlandticket erreichte das Unternehmen einen Kostendeckungsgrad von 63,9% und lag damit 6,9% unter dem Vorjahresniveau. Ohne Berücksichtigung von Ausgleichsbeträgen zum Deutschlandticket und 9-Euro-Ticket sowie dem Corona-Schadensausgleich reduziert sich der Kostendeckungsgrad auf 55,4% (Vorjahr: 57,5%).

Umsatz

Der Nahverkehr erzielte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 27,6 Mio. € (Vorjahr: 26,5 Mio. €).

Obwohl die Nachfrage nach den Leistungen des öffentlichen Personennahverkehrs im Vergleich zum Vorjahr und damit die Umsatzerlöse aus Fahrgeldern im VMT ((Ist: 15,5 Mio. €, Vorjahr: 14,3 Mio. €) anstiegen, wirkten erhebliche Wanderungsbewegungen in das Tarifangebot des Deutschlandtickets mit dessen Einführung zum 1. Mai 2023 auf die Erlössituation des Unternehmens. Hinzu tritt die Anpassung des VMT-Einnahmeanteils von ca. 12% im Geschäftsjahr 2022 auf ca. 11% als Ergebnis der verbundweiten Verkehrserhebung 2021/2022.

Ferner beeinflussten die genannten Faktoren auch die Einnahmen aus den gesetzlichen Ausgleichszahlungen nach § 45a PBefG und SGB IX, die mit 3,1 Mio. € deutlich unter dem Vorjahreswert von 3,8 Mio. € lagen. Eine unerwartet höhere freiwillige Finanzhilfe des Freistaates Thüringen (Ist: 4,3 Mio. €; Vorjahr: 3,9 Mio. €) als auch die Schlusszahlungen für die Ansprüche nach § 45a PBefG und SGB IX aus der Beantragung für das Geschäftsjahr 2022 (52 T€) wirkten hier positiv entgegen.

Für die aus der Anwendung des Deutschlandtickets resultierenden Einnahmeausfälle und Vertriebsmehraufwendungen beantragte das Unternehmen beim Aufgabenträger Stadt Jena Ausgleichsleistungen auf der Grundlage der Richtlinie Deutschlandticket ÖPNV Thüringen. Hieraus erwartet der Nahverkehr nach heutigen Erkenntnissen Ausgleichsleistungen in Höhe von 3,8 Mio. €, die in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen wurden. Diese korrespondieren mit dem entsprechenden Rückgang der Fahrgeldeinnahmen und der Ansprüche nach § 45a PBefG und SGB IX im Zeitraum Mai bis Dezember 2023. Ein endgültiger Verwendungsnachweis ist laut Richtlinie bis zum 31. März 2025 durch den Aufgabenträger bei der Bewilligungsbehörde vorzulegen.

Die Umsätze aus dem Verkauf von Kraftstoffen sanken aufgrund der moderaten Preisentwicklung von 1,8 Mio. € im Vorjahr auf 1,6 Mio. €. Gleichwohl steht demgegenüber auch ein geringerer Aufwand für Diesel von 2,7 Mio. € (Vorjahr: 3,1 Mio. €) (ohne Energiesteuer). Die übrigen Umsätze wurden im Wesentlichen aus sonstigen Verkehrserlösen (erhöhtes Beförderungsentgelt, freigestellter Schüler- und Gelegenheitsverkehr) in Höhe von 0,5 Mio. € (Vorjahr: 0,4 Mio. €), Einnahmen aus der Fahrzeugwerbung (Ist: 0,4 Mio. €; Vorjahr: 0,3 Mio. €) sowie sonstigen Dienstleistungen mit 2,0 Mio. € (Vorjahr: 1,7 Mio. €) generiert.

Die Umsatzerlöse aus Mieten und Pachten betrugen im Geschäftsjahr 2023 0,2 Mio. € und verblieben damit nahezu auf dem Vorjahresniveau.

Sonstige wesentliche Erträge

Auf die sonstigen betrieblichen Erträge wirkten neben den Auflösungen von Sonderposten (Ist: 3,4 Mio. €; Vorjahr: 4,5 Mio. €) insbesondere die Ausgleichsleistungen für die Anwendung des Deutschlandtickets in Höhe von 3,8 Mio. €, denen kein Vorjahreswert gegenübersteht.

Sonstige wesentliche Aufwendungen

Der Materialaufwand (Ist: 9,6 Mio. €; Vorjahr: 9,9 Mio. €) ist im Vergleich zum Vorjahr insbesondere aufgrund der moderaten Entwicklung des Dieselpreises, um 0,3 Mio. € gesunken.

Die Personalaufwendungen sind von 19,9 Mio. € im Vorjahr auf 21,8 Mio. € gestiegen. Der durchschnittliche Personalbestand hat sich im Geschäftsjahr von 376 im Vorjahr auf 387 (davon 51 weibliche und 329 männliche Beschäftigte) erhöht.

Die Abschreibungen reduzierten sich im Vorjahresvergleich von 9,4 Mio. € auf 8,5 Mio. € und lagen insbesondere wegen Verschiebungen von Inbetriebnahmen und der verzögerten Umsetzung von Investitionsmaßnahmen unter dem geplanten Niveau von 10,0 Mio. €. So konnte beispielsweise die für das Geschäftsjahr sukzessiv geplante Abnahme der neuen Straßenbahnen erst im Dezember umgesetzt werden.

Vor dem Hintergrund der enormen Investitionen in die neuen Straßenbahnen und die notwendige Betriebsinfrastruktur stieg der Zinsaufwand von 0,6 Mio. € im Vorjahr auf 2,0 Mio. €.

2.3.2 Finanzlage

Kapitalstruktur

Bedingt durch die Aufgaben des Unternehmens als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge ist der Betrieb von ÖPNV-Netzen generell ein Geschäft mit Anspruch auf Ausgleichszahlungen gegenüber der öffentlichen Hand.

Die Gesellschaft erhält jährlich auf Grundlage der StPNV-Finanzierungsrichtlinie Zuwendungen für ein bedarfsgerechtes ÖPNV-Angebot (Zuwendungen des Freistaates Thüringen, die durch den Aufgabenträger Stadt Jena weitergeleitet werden).

Weiterhin vereinnahmt der Nahverkehr gesetzliche Ausgleichszahlungen für den Ausbildungsverkehr nach § 45a PBefG und die unentgeltliche Schwerbehindertenbeförderung entsprechend SGB IX.

Investitionen

Der Nahverkehr hat 2023 Investitionen in Sachanlagen und Immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 45,9 Mio. € (Vorjahr: 30,2 Mio. €) getätigt. Geplant waren laut Wirtschaftsplan 64,6 Mio. €. Hierfür sind im Berichtsjahr Fördermittel in Höhe von 30,3 Mio. € (Vorjahr: 1,3 Mio. €) zugeflossen.

Für die folgenden Investitionen in das Anlagevermögen erhielt die Gesellschaft 2023 vom Freistaat Thüringen Fördermittel:

- Straßenbahn-Neufahrzeuge Los 1 und Los 2

- Erneuerung technische Ausrüstung Gleichrichterunterwerk Steinborn

- Förderung CO 2 -armer Mobilität

- Beschaffung Unterflurhebeanlage

- Kauf eines Gelenk-Niederflurbusses

- Erneuerung der Fahrstraßensteuerung auf dem Betriebshof Burgau

- Gleiserneuerung Altenburger Straße einschließlich der Haltestelle Stifterstraße

- Fördermaßnahme 5G-Innovationsprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

- Elektrische Ausrüstung für eine Trafo-Station

- Neu- und Ausbau der Straßenbahntrasse Projekt "Linie 1"

Liquidität

Der Nahverkehr ist in den Cash- und Kapital-Pool der Stadtwerke Jena Gruppe integriert.

Kernziel des Finanzmanagements innerhalb der Gruppe ist die Deckung des kurz-, mittel- und langfristigen Finanzbedarfs der teilnehmenden Gesellschaften bei gleichzeitiger Förderung der Rentabilität, Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit.

Das Finanzmanagement umfasst den gesamten Finanzierungsprozess. Darin eingeschlossen sind unter anderem die Bestandsverwaltung der Darlehensverträge, die Bewertung und Steuerung des Kreditportfolios sowie die Auswahl der Finanzierungsinstrumente. Grundlage für die optimale Abwicklung des Finanzierungsprozesses für den Nahverkehr bildet die kurz- und mittelfristige Finanzplanung.

Die aus der Kapitalflussrechnung abgeleiteten Cash Flows werden im Folgenden dargestellt:

2023
T€
2022
T€
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -11.426 -3.999
Cash Flow aus Investitionstätigkeit -13.303 -24.810
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit 28.971 29.813
Veränderung des Finanzmittelbestandes 4.242 1.004

Der Cash Flow für das Geschäftsjahr wurde nach DRS 21 aufgestellt.

Der im Vergleich zum Vorjahr höhere Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit resultiert insbesondere aus der stichtagsbedingten Veränderung der Forderungen und Verbindlichkeiten.

Die Verringerung des negativen Cash Flows aus Investitionstätigkeit ist auf hohe Investitionsausgaben bei gleichzeitig höheren Fördermittelzuflüssen zurückzuführen.

Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit ist maßgeblich durch die Aufnahme (57 Mio. €) und Tilgung (35 Mio. €) von Darlehen zur Finanzierung der Investitionen geprägt.

Finanzmittel (Cash- und Kapitalpool sowie Bankguthaben) bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 4,2 Mio. € (Vorjahr: 1,0 Mio. €).

Die Zahlungsfähigkeit des Nahverkehrs war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gegeben. Zur kurzfristigen Finanzierung der Gesellschaft stehen ausreichende Kontokorrentlinien zur Verfügung.

2.3.3 Vermögenslage

Die Vermögenslage ist, wie in den Vorjahren, durch einen hohen Anteil des langfristig gebundenen Vermögens gekennzeichnet. Dieses ist sowohl durch Eigenmittel als auch durch Fremdkapital, in Form von Darlehen, finanziert. Die Eigenmittel beinhalten Investitionszuschüsse.

Die Bilanzstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt geändert:

31.12.2023
Mio. €
% 31.12.2022
Mio. €
% Veränderung
Mio. €
Langfristiges Vermögen 178,9 82,3 142,2 89,7 36,7
Kurzfristiges Vermögen 38,5 17,7 16,3 10,3 22,2
217,4 100 158,5 100 58,9
Wirtschaftliches Eigenkapital 113,6 52,2 94,5 59,6 19,1
Lang- und mittelfristiges Fremdkapital 71,7 33,0 18,5 11,7 53,2
Kurzfristiges Fremdkapital 32,1 14,8 45,5 28,7 -13,4
217,4 100 158,5 100 58,9

Die Zunahme des langfristigen Vermögens resultiert aus dem Anstieg des Sachanlagevermögens in Höhe von 37,4 Mio. € (Vorjahr: 22,0 Mio. €).

Der Anstieg des wirtschaftlichen Eigenkapitals ergibt sich aus der Veränderung des Sonderpostens für Investitionszuwendungen, da die Fördermittelzugänge in 2023 (22,7 Mio. € einschließlich Umbuchungen,Vorjahr: 1,7 Mio.€) über dem Auflösungsbetrag von 3,5 Mio. € (Vorjahr: 4,5 Mio.€) liegen.

Die Tilgung der Kapitalpoolverbindlichkeiten in Höhe von 26,2 Mio. € und die Veränderung der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einem Wert von 5,6 Mio. € führen bei gleichzeitigem Aufbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten (18,4 Mio. €) zu einer Verringerung des kurzfristigen Fremdkapitals um 13,4 Mio. €.

3 Chancen- und Risikobericht

Der Nahverkehr ist in das zentrale Risikomanagementsystem der Stadtwerke Jena Gruppe eingebunden. Durch regelmäßige Überarbeitungszyklen wird sichergestellt, frühzeitig Maßnahmen zur Risikominimierung ergreifen zu können.

Als Bestandteil des Risikomanagements ist die Risikoberichterstattung ein wichtiges Instrument der Unternehmenssteuerung, welches laufend an veränderte Rahmenbedingungen angepasst wird. Dieses System gewährleistet ein rechtzeitiges Erkennen von Risiken sowie ein gezieltes Einleiten von gegensteuernden Maßnahmen. Nach einer grundlegenden Analyse und Überarbeitung der Risiken im Jenaer Nahverkehr 2021 und deren Fortschreibung 2022 und 2023 stellen die Großprojekte, die sich gerade in Umsetzung befinden, immer wieder einen Schwerpunkt dar. So konnte durch erfolgreiche Umsetzungen, wie zum Beispiel der Abschluss des Betriebshofumbaus im Mai 2023 und die erfolgreiche Lieferung der ersten 12 Lichtbahnen bis zum Ende des Jahres 2023 das Risikopotenzial wieder gesenkt werden. Zudem ist der Nahverkehr im Jahr 2023 endgültig aus dem E-Rollersharing ausgestiegen und hat die E-Roller inklusive der damit im Zusammenhang stehenden Geschäftsausstattung im Jahr 2023 verkauft.

Trotz schleppender Entwicklung bei den Fahrgastzahlen in den Jahren 2022/2023 nach der Coronapandemie 2020/2021 rechnet der Nahverkehr für 2024 mit einer kontinuierlichen Nachfragesteigerung im ÖPNV in der Stadt Jena. Mit dieser erwarteten Nachfragesteigerung kommt vor allem den Straßenbahnen, die über die Hälfte des ÖPNV in Jena bewältigen, eine noch größere Rolle zu als bisher. Eine adäquate Leistungsfähigkeit des ÖPNV sowie eine sichtbare Attraktivitätssteigerung für die Bürger der Stadt Jena, wird mit den ersten 12 Fahrzeugen der "Lichtbahn" erreicht und mit der Lieferung weiterer 12 Fahrzeuge im Geschäftsjahr 2024 fortgesetzt. Die zu ersetzenden Bahnen des Typs GT6M werden bei ihrer Aussonderung ca. 27 Jahre alt sein und ihre durchschnittliche Laufleistung liegt dann bei über zwei Millionen Kilometern. Damit haben alle zu ersetzenden Bahnen bei Aussonderung das Ende der technischen Nutzungsdauer oder vorzeitig ihre geplante Laufleistung erreicht. Aktuell zeichnen sich bereits erhebliche Instandhaltungsprobleme ab, die mit steigenden Kosten, abnehmender Verfügbarkeit und einer steigenden Ausfallwahrscheinlichkeit verbunden sind. Schon heute genügen die Bahnen kapazitiv und funktional nicht mehr den verkehrlichen Anforderungen. Die neuen Fahrzeuge sind deshalb breiter und zum Teil länger. Darüber hinaus weisen sie eine bessere Funktionalität für alle Nutzergruppen auf und sind kosten- und energieeffizient einsetzbar.

Im Ergebnis sind keine existenzbedrohenden Risiken identifiziert worden.

Die größten Risiken werden derzeit im Ablauf des Projekts "Die Lichtbahn" gesehen. Bedingt durch die allgemeine Marktlage und besonders durch die weiter zu erwartende Unterbrechung von Lieferketten im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine kann es zu weiteren Verzögerungen bei der Straßenbahnbeschaffung kommen. Hinsichtlich der Sicherstellung notwendiger Fördermittel für das Projekt hat der Nahverkehr alle Chancen gewahrt und kann in die Phase einer weiteren Umsetzung gehen. Dabei stellt die am 30.06.2023 gezogene erste Lieferoption gegebenenfalls ein neues Risiko dar, da der Lieferant Stadler eine Störung der Geschäftsgrundlage gem. §313 BGB geltend machen und in dem Zusammenhang in neuerliche Preisverhandlungen eintreten möchte. Eine juristische und kaufmännische Bewertung inklusive der daraus entstehenden Risiken ist bereits im Gang.

4 Prognosebericht

In den nächsten beiden Jahren wird sich das Ergebnis des Nahverkehrs auf -16,4 Mio. € sowie -17,5 Mio. € verschlechtern. In den Jahren 2026-2028 stabilisiert sich das Ergebnis zwischen -18 und -19 Mio. €. Darin sind zusätzliche ertragswirksame Zuschüsse für den Jenaer Nahverkehr von nachhaltig 2,0 Mio. € enthalten, die bislang nicht mit einem konkreten Förderprogramm unterlegt sind. Diese waren noch im letzten Wirtschaftsplan mit 8 Mio. € unterstellt, die sich jedoch als unrealistisch erwiesen haben. Ursachen für die zu erwartende Ergebnisentwicklung sind vor allem die steigenden Abschreibungen und Zinsen für die geplanten Investitionsmaßnahmen. Außerdem belasten die aktuelle Preisentwicklung (Strom-, Personal- und Materialkosten, Zinsniveau) und die bisher geringere Nachfrage zusätzlich das Ergebnis.

Die Höhe der Einnahmen wird stark von der Entwicklung der Fahrgastzahlen und im Jahr 2024 konkret der Finanzierung des Deutschlandtickets abhängen. Momentan gehen das Unternehmen als auch die gesamte Branche davon aus, dass der für das Geschäftsjahr 2023 zugrunde gelegte Ausgleichsmechanismus auch im Jahr 2024 Anwendung findet. Gleichwohl sind trotz des gegenwärtigen Angebotes und der Anerkennung des Deutschlandticket-Tarifs durch die Verkehrsunternehmen eine entsprechende Beschlusslage durch den Bund und das Land noch zu schaffen. Außerdem ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen, wie die Finanzierung des Deutschlandtickets im Jahr 2025 erfolgen soll und mit welchen Auswirkungen der Nahverkehr mit einem gegebenenfalls zum Wintersemester einzuführenden Deutschlandsemestertickets zu rechnen hat.

Das Hauptaugenmerk wird auch in den nächsten Jahren auf der Umsetzung des 2020 begonnenen Fahrzeug- und Infrastrukturprogramms liegen. Die ersten 12 der verbindlich bestellten 24 Bahnen des Basisabrufs wurden, mit 12 Wochen Verzug, alle noch im Jahr 2023 geliefert. Der Abruf weiterer neun Bahnen der ersten Lieferoption des bestehenden Vertrages mit Stadler ist zum 30.06.2023 ausgelöst worden. Um die Voraussetzungen für die erfolgreiche Inbetriebnahme der neuen Bahnen zu erfüllen, wurden die Infrastrukturanpassungen auf dem Betriebshof bis Mai 2023 im Wesentlichen abgeschlossen. Mit dem Projekt "Linie 1" wird der Nahverkehr im Stadtgebiet Jena ab dem Jahr 2024 bis voraussichtlich 2029 eine echte Barrierefreiheit auf seinen wichtigen Nord-Südlinien umsetzen und das Streckennetz um 1,1 km bis in das Wohngebiet Himmelreich erweitern.

Die Auswirkungen auf die kommende Geschäftsentwicklung, die sich aus dem andauernden russischen Angriffskrieg in der Ukraine ergeben, können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend bewertet werden. Auch wenn im Geschäftsjahr 2023 eine leichte Entspannung an den Energiemärkten zu verzeichnen war, bestehen für die künftige Entwicklung weiterhin erhebliche Risiken. Preissteigerungen für Material und Dienstleistungen sowie die Zahlungsunfähigkeit von Geschäftspartnern können weitere negative Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf des Jenaer Nahverkehrs haben. Die Planung für die künftigen Geschäftsjahre birgt daher erhebliche Unsicherheiten. Zurzeit wird nicht mit existenzgefährdenden Auswirkungen gerechnet.

 

Jena, 15. April 2024

Geschäftsführung

Steffen Gundermann

Andreas Möller

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023
€
31.12.2022
€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 387.802,00 336.138,00
2. Entgeltlich erworbene Software 1.393.692,00 1.438.087,00
3. Geleistete Anzahlungen auf Software 114.035,12 125.437,32
1.895.529,12 1.899.662,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 42.865.232,48 29.623.408,48
(davon aus Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten € 23.025.901,00; Vorjahr € 8.751.786,00)
2. Gleisanlagen, Streckenausrüstungen und Sicherungsanlagen 34.278.355,80 24.941.441,20
3. Fahrzeuge für Personenverkehr 58.795.533,00 15.008.606,00
4. Maschinen und maschinelle Anlagen die nicht zur Nr. 2 oder Nr. 3 gehören 7.113.988,00 3.067.859,00
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.161.625,00 1.703.154,00
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 29.188.848,40 64.646.126,11
176.403.582,68 138.990.594,79
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 618.616,00 618.616,00
2. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
3. Sonstige Ausleihungen 600,00 2.800,00
624.216,00 626.416,00
178.923.327,80 141.516.673,11
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.373.013,96 1.398.356,86
2. Geleistete Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 20.506,00
1.373.013,96 1.418.862,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 506.688,31 380.339,47
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 23.121.592,95 12.437.140,69
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 18.997,94 18.997,94
4. Sonstige Vermögensgegenstände 13.231.131,03 2.505.945,21
36.878.410,23 15.342.423,31
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 113.722,78 114.729,39
38.365.146,97 16.876.015,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 103.408,01 93.559,60
217.391.882,78 158.486.248,27

PASSIVA

31.12.2023
€
31.12.2022
€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 11.550.000,00 11.550.000,00
II. Kapitalrücklage 25.831.313,66 25.831.313,66
37.381.313,66 37.381.313,66
B. Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Sachanlagevermögen 76.179.397,53 57.099.270,38
C. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.971.762,61 1.883.842,43
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 73.931.822,36 26.420.277,10
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.539.638,68 6.653.196,62
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 515.346,77 26.878.887,57
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.545.028,21 249.509,65
5. Sonstige Verbindlichkeiten 9.608.256,47 1.127.453,06
(davon aus Steuern € 156.594,01; Vorjahr € 146.060,00)
101.140.092,49 61.329.324,00
E. Rechnungsabgrenzungsposten 719.316,49 792.497,80
217.391.882,78 158.486.248,27

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
€
2022
€
1. Umsatzerlöse 27.562.973,92 26.532.564,71
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 92.898,35 64.078,97
3. Sonstige betriebliche Erträge 8.757.499,25 9.794.458,12
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -5.334.198,21 -5.851.519,81
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.269.702,77 -4.020.945,28
-9.603.900,98 -9.872.465,09
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -17.580.890,32 -16.074.564,29
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -4.204.240,74 -3.857.752,13
(davon für Altersversorgung € 579.588,54; Vorjahr € 524.237,46)
-21.785.131,06 -19.932.316,42
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -8.501.942,42 -9.359.141,45
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.615.784,44 -6.045.729,18
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 228.436,49 11.930,87
(davon aus der Abzinsung von Rückstellungen € 8.579,85; Vorjahr € 5.266,99)
(davon an verbundene Unternehmen € 213.225,44; Vorjahr 662,63 €)
9. Aufwendungen aus Verlustübernahme -40,96 -356,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.995.389,94 -643.234,52
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 1.531,00; Vorjahr € 1.465,00)
(davon an verbundene Unternehmen € 489.425,98; Vorjahr € 188.061,07)
11. Ergebnis nach Steuern -11.860.381,79 -9.450.209,99
12. Sonstige Steuern -41.864,28 -42.580,28
13. Erträge aus Verlustübernahme 11.902.246,07 9.492.790,27
14. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang

1 Aufstellungsgrundsätze

Die Jenaer Nahverkehr GmbH (Nahverkehr) hat ihren Sitz in Jena und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Jena unter der Registernummer HRB 205656. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften unter Beachtung des Gesetzes für Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie des Gesellschaftsvertrages. Die Bilanz ist nach der gemäß § 330 HGB erlassenen Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen gegliedert.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Stadtwerke Jena GmbH (Stadtwerke Jena), Jena.

Aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft sind latente Steuern grundsätzlich dem Organträger zuzurechnen, so dass nach § 285 Nr. 29 HGB keine Angaben gemacht werden.

Der Nahverkehr hat mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2022, entsprechend dem Geschäftsanteilstauschvertrag vom 20.12.2021, 100 % der JES Verkehrsgesellschaft mbH, Eisenberg übernommen und der Saale-Holzland-Kreis im Gegenzug eine Beteiligung von 5% am Nahverkehr erhalten.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Aktiva

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - planmäßig linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Gemeinkostenzuschläge (Material- und Fertigungsgemeinkosten). Das bewegliche Anlagevermögen wird nach der linearen Methode abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen oder nach einer im Einzelfall geringeren betrieblichen Nutzungsdauer vorgenommen.

Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis bis zu 800,00 € werden im Jahr ihrer Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten, Ausleihungen sind zum Nennwert angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) erfolgt zu Anschaffungskosten nach dem Durchschnittsverfahren unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben bis zum Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

2.2 Passiva

Die Eigenkapitalposten sind zum Nennbetrag angesetzt.

Der Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Sachanlagevermögen wird entsprechend der Nutzungsdauer der begünstigten Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens erfolgswirksam aufgelöst.

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Rückstellungen werden mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr, wurden mit dem durch die Deutsche Bundesbank veröffentlichten Zinssatz diskontiert.

Die Jubiläumsrückstellungen werden mit einem Zinssatz von 1,74 % p. a. unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen, die Erträge in einer bestimmten Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

3 Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen ergeben sich wie folgt:

Unternehmen Stammkapital
T€
Quote
%
Buchwert am 31.12.2023
T€
Eigenkapital zum 31.12.2023
T€
Ergebnis 2023
T€
JVS Jenaer Verkehrsservice GmbH, Jena 1) 25 100 25 41 0
JES Verkehrsgesellschaft mbH 26 100 594 1.025 249
Verbundene Unternehmen 619
Verkehrsgemeinschaft Mittelthüringen GmbH 50 10 5 474 77
Beteiligungen 5

(1) Jahresergebnis vor Ergebnisabführung

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

Jahr Lieferungen und Leistungen
T€
Finanzverkehr
T€
Unternehmensverträge
T€
Sonstiges
T€
Gesamt
T€
Forderungen gegen Gesellschafter 2023 87 4.129 11.902 6.590 22.708
2022 69 890 9.493 1.757 12.209
Forderungen gegen andere verbundene Unternehmen 2023 414 0 0 0 414
2022 228 0 0 0 228
2023 501 4.129 11.902 6.590 23.122
2022 297 890 9.493 1.757 12.437

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, setzen sich wie folgt zusammen:

Jahr Lieferungen und Leistungen
T€
Finanzverkehr
T€
Unternehmensverträge
T€
Sonstiges
T€
Gesamt
T€
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2023 0 0 0 19 19
2022 0 0 0 19 19

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus einem UND-Bankkonto mit der Firma Stadler Rail Valencia in Höhe von 11.455 T€ (Vorjahr 0,00 €) enthalten, woraus die Zahlung für die gelieferten Straßenbahnen geleistet werden soll.

Der Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Sachanlagevermögen entwickelte sich wie folgt :

01.01.2023
T€
Zuführung
T€
Umgliederung
T€
Abgänge
T€
Auflösung
T€
31.12.2023
T€
GVFG-Mittel 57.099 21.886 841 112 3.535 76.179
57.099 21.886 841 112 3.535 76.179

Die sonstigen Rückstellungen (1.972 T€) betreffen im Wesentlichen den Personalbereich (892 T€), Versicherungen (191 T€), Prüfungs- und Steuerberatungskosten (69 T€), ausstehende Rechnungen (367 T€), unterlassene Instandhaltungen (153 T€) sowie Rückstellungen für Risiken aus der Rückzahlung der Preisbremsen (290 T€).

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 stellen sich wie folgt dar:

Jahr Gesamt davon mit einer Restlaufzeit
T€ bis 1 Jahr
T€
über 1 Jahr
T€
davon über 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2023 73.932 2.668 71.264 57.152
2022 26.420 8.263 18.157 15.450
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2023 15.540 15.413 127 0
2022 6.653 6.653 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2023 515 515 0 0
2022 26.879 26.214 665 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 2023 1.545 1.545 0 0
2022 250 250 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 2023 9.608 9.608 0 0
2022 1.127 1.127 0 0
2023 101.140 29.749 71.391 57.152
2022 61.329 42.507 18.822 15.450

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen:

Jahr Lieferungen und Leistungen
T€
Finanzverkehr
T€
Unternehmensverträge
T€
Sonstiges
T€
Gesamt
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 2023 34 -17 0 0 17
2022 172 26.167 0 0 26.339
Verbindlichkeiten gegenüber anderen verbundenen Unternehmen 2023 419 0 0 79 498
2022 517 0 1 22 540
2023 453 -17 0 79 515
2022 689 26.167 1 22 26.879

Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind mit 675 T€ Einnahmen aus Semesterticketverkäufen für 2024 ausgewiesen.

4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt und gliedern sich wie folgt auf:

T€
Erlöse des Stadtlinienverkehrs 15.440
Gesetzliche Ausgleichszahlungen 3.137
davon: § 45 a Personenbeförderungsgesetz und 2.686
§ 231, 233 SGB IX 451
sonstige Verkehrsleistungen 839
Nebenleistungen 8.147
Summe 27.563

In den Umsatzerlösen sind Erlöskorrekturen für Vorjahre in Höhe von 63 T€ enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 775 T€ enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus der Veräußerung von Anlagevermögen (177 T€), der Auflösung von sonstigen Rückstellungen (273 T€), Versicherungserstattungen für das Jahr 2022 (57 T€), Zulagen für in Vorjahren angeschaffte Elektrofahrzeuge (94 T€) und Erstattungen für Fahrstrom aus dem Jahr 2022 in Höhe von 68 T€.

Im Materialaufwand sind periodenfremde Aufwendungen von 11 T€ gebucht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 106 T€ und setzen sich im Wesentlichen aus 62 T€ Versicherungsentschädigungen und aus 23 T€ Abschreibungen von Forderungen zusammen.

5 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Wert von 153 T€ aus Leasingverträgen für nicht schienengebundene Fahrzeuge, von 1.384 T€ aus den kaufmännischen Geschäftsbesorgungsverträgen zur Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH (Stadtwerke Energie), zur Stadtwerke Jena GmbH sowie zur JES. Weiterhin liegen Bestellobligos in Höhe von 9.130 T€ vor.

Für das Geschäftsjahr 2024 sind aus der Bestellung für die Straßenbahnneubeschaffung Obligos in Höhe von 47.213 T€ ausgewiesen.

Die Jenaer Nahverkehr GmbH nimmt für die Umsetzung ihrer betrieblichen Altersversorgung die Zusatzversorgungskasse Thüringen in Anspruch. Die Zusatzversorgungskasse erbringt Leistungen der Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenversorgung an die Beschäftigten ihrer Mitglieder. Der Umlagesatz 2023 betrug für das gesamte Jahr 1,5 %, bezogen auf die umlagepflichtigen Entgelte. Darüber hinaus war ein Zusatzbeitrag in Höhe von 4,4 % der umlagepflichtigen Entgelte zu leisten (davon umfasste der Arbeitgeberanteil in den Monaten Januar bis Dezember 2023 jeweils 2,0 %). Die Summe der umlagepflichtigen Entgelte betrug im Geschäftsjahr 2023 16.217 T€. Der Umlagesatz für 2024 beträgt 1,7 % der umlagepflichtigen Entgelte. Außerdem ist weiterhin der Zusatzbeitrag von 4,4 % der Entgelte zu entrichten.

Zur Deckung von Fehlbeträgen kann die Zusatzversorgungskasse von den Arbeitgebern pauschale Sanierungsgelder erheben.

6 Nachtragsbericht

Über Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben, ist nicht zu berichten.

7 Ergänzende Angaben

Aufsichtsrat

Christian Gerlitz, Jena, Bürgermeister der Stadt Jena und Dezernent für Stadtentwicklung, Dezernat für Stadtentwicklung und Umwelt. Aufsichtsratsvorsitzender

Andreas Heller, Serba, Landrat Saale-Holzland-Kreis, 1. Stellvertreter des Aufsichtsratsvorsitzenden

Benjamin Koppe, Jena, Dezernent für Finanzen, Sicherheit und Bürgerservice Stadtverwaltung Jena

Jens Kuphal, Jena, Betriebshandwerker

Thomas Kühn, Jena, Mitarbeiter Fahrdienst

Prof. Dr. Johanna Hübscher, Jena, Rentnerin

Philipp Gliesing, Jena, Wahlkreismitarbeiter

Dr. Heiko Knopf, Jena, Forschungsingenieur

Stefan Beyer, Jena, Fraktionsgeschäftsführer

Dr. Christoph Vietze, Jena, Volkswirt

Claudia Budich, Jena, Geschäftsführerin

Frank Pucklitsch, Jena, Verwaltungswirt

Roland Panitz, Waldeck, Bürgermeister/Bauhofmitarbeiter

Udo Große, Bibra, Landwirt

Dirk Tänzer, Eisenberg, Kfz-Schlosser/Busfahrer

Die Bezüge des Aufsichtsrates beliefen sich im Geschäftsjahr auf 34 T€.

Honorar Abschlussprüfer

Die Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB zum Honorar des Abschlussprüfers werden im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der Stadtwerke Jena GmbH gemacht, in den die Gesellschaft einbezogen ist.

Geschäfte mit nahe stehenden Personen

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen werden nicht durchgeführt.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer sind Steffen Gundermann, Jena und Andreas Möller, Magdala, OT Ottstedt, bestellt und tätig.

Bezüglich der Organbezüge wurde vom Wahlrecht gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

In der Gesellschaft waren im Jahresdurchschnitt 388 Angestellte (davon 51 weibliche und 337 männliche Beschäftigte) tätig.

Konzernabschluss

Der Konzernabschluss wird mit befreiender Wirkung gemäß § 291 HGB durch das Mutterunternehmen Stadtwerke Jena aufgestellt. Die Stadtwerke Jena hat ihren Sitz in Jena und hält 95 % der Anteile an der Jenaer Nahverkehr GmbH. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Unternehmensregister elektronisch eingereicht und ist unter der HRB Nr. 200602 einzusehen.

 

Jena, 28. März 2024

Geschäftsführung

Steffen Gundermann

Andreas Möller

Anlagenspiegel

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
€
Zugang
€
Umbuchungen
€
Abgang
€
31.12.2023
€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 410.876,40 68.636,70 0,00 0,00 479.513,10
2. Entgeltlich erworbene Software 4.208.752,15 185.025,87 127.976,27 1.089.896,89 3.431.857,40
3. Geleistete Anzahlungen 125.437,32 114.035,12 -125.437,32 0,00 114.035,12
4.745.065,87 367.697,69 2.538,95 1.089.896,89 4.025.405,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 64.466.830,97 2.704.134,43 12.265.596,39 4.737.529,90 74.699.031,89
2. Gleisanlagen, Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen 110.666.088,58 4.451.667,91 7.852.708,40 2.547.126,08 120.423.338,81
3. Fahrzeuge für Personenverkehr 101.028.187,04 27.973.018,77 18.077.714,00 5.342.731,24 141.736.188,57
4. Maschinen und maschinelle Anlagen,die nicht zur Nr. 2 oder 3 gehören 11.620.546,86 1.111.559,91 3.542.976,25 943.484,56 15.331.598,46
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.782.358,33 1.146.806,25 1.893.111,87 1.921.649,28 9.900.627,17
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 64.646.126,11 8.177.368,15 -43.634.645,86 0,00 29.188.848,40
361.210.137,89 45.564.555,42 -2.538,95 15.492.521,06 391.279.633,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 618.616,00 0,00 0,00 0,00 618.616,00
2. Beteiligungen 5.000,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00
3. Sonstige Ausleihungen 2.800,00 0,00 0,00 2.200,00 600,00
626.416,00 0,00 0,00 2.200,00 624.216,00
366.581.619,76 45.932.253,11 0,00 16.584.617,95 395.929.254,92
Abschreibungen
01.01.2023
€
Zugang
€
Umbuchungen
€
Abgang
€
31.12.2023
€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 74.738,40 16.972,70 0,00 0,00 91.711,10
2. Entgeltlich erworbene Software 2.770.665,15 342.528,14 0,00 1.075.027,89 2.038.165,40
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.845.403,55 359.500,84 0,00 1.075.027,89 2.129.876,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.843.422,49 1.568.757,25 154.028,57 4.732.408,90 31.833.799,41
2. Gleisanlagen, Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen 85.724.647,38 3.121.490,28 -154.028,57 2.547.126,08 86.144.983,01
3. Fahrzeuge für Personenverkehr 86.019.581,04 2.263.805,77 0,00 5.342.731,24 82.940.655,57
4. Maschinen und maschinelle Anlagen, die nicht zur Nr. 2 oder 3 gehören 8.552.687,86 608.407,16 0,00 943.484,56 8.217.610,46
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.079.204,33 579.981,12 0,00 1.920.183,28 5.739.002,17
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
222.219.543,10 8.142.441,58 0,00 15.485.934,06 214.876.050,62
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
225.064.946,65 8.501.942,42 0,00 16.560.961,95 217.005.927,12
Restbuchwerte
31.12.2023
€
31.12.2022
€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 387.802,00 336.138,00
2. Entgeltlich erworbene Software 1.393.692,00 1.438.087,00
3. Geleistete Anzahlungen 114.035,12 125.437,32
1.895.529,12 1.899.662,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 42.865.232,48 29.623.408,48
2. Gleisanlagen, Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen 34.278.355,80 24.941.441,20
3. Fahrzeuge für Personenverkehr 58.795.533,00 15.008.606,00
4. Maschinen und maschinelle Anlagen, die nicht zur Nr. 2 oder 3 gehören 7.113.988,00 3.067.859,00
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.161.625,00 1.703.154,00
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 29.188.848,40 64.646.126,11
176.403.582,68 138.990.594,79
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 618.616,00 618.616,00
2. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
3. Sonstige Ausleihungen 600,00 2.800,00
624.216,00 626.416,00
178.923.327,80 141.516.673,11

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Jenaer Nahverkehr GmbH, Jena

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Jenaer Nahverkehr GmbH, Jena, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jenaer Nahverkehr GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Erfurt, 15. April 2024

BBH AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Bianca Engel, Wirtschaftsprüferin

gez. Dr. Martin Karl, Wirtschaftsprüfer

Sonstiger Berichtsteil

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.06.2024 festgestellt.

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    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

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client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Jenaer Nahverkehr GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 6a142fb1337ffd9d22e9492be05c6afa",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
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    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
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    }
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