HENRICI Sportwagen GmbHAschaffenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2022 bis zum 31.07.2023Lagebericht1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die HENRICI Sportwagen GmbH ist autorisierter Porsche Vertriebs- und Service-Partner und betreibt das Porsche Zentrum Aschaffenburg. Sie ist damit Teil des deutschen Porsche Händlernetzes, das insgesamt 88 Porsche Verkaufszentren umfasst, von denen 7 von der Porsche Deutschland GmbH, d. h. vom Hersteller selbst, betrieben werden. Das von der Gesellschaft betriebene Zentrum ist eines der führenden Porsche Zentren Deutschlands. Konjunkturelles Umfeld Die deutsche Wirtschaft trat im ersten Halbjahr 2023 auf der Stelle. Die hohe Inflation zehrte an der Kaufkraft der privaten Haushalte und ließ die Europäische Zentralbank die Leitzinsen kräftig anheben. Darunter litten die Konsum- und die Baukonjunktur, da die realen Haushaltseinkommen gesunken und die Finanzierungskosten gestiegen sind. Aber auch der Industriekonjunktur ging die Luft aus. Zwar verloren die angebotsseitigen Engpässe, die die Produktion im vergangenen Jahr noch spürbar hemmten, zunehmend an Bedeutung. Allerdings machte sich nachfrageseitig zunehmend die Abkühlung der Weltkonjunktur bemerkbar. Denn vielerorts bremsten Notenbanken die Konjunktur durch rasche und kräftige Leitzinsanhebungen, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Zudem ist eine merkliche Kehrtwende bei der Produktion in den energieintensiven Industriezweigen in Deutschland trotz kräftig gesunkener Energiepreise bislang ausgeblieben. In den vergangenen Monaten hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft spürbar eingetrübt. Nahezu kein Wirtschaftsbereich blieb davon verschont. Anders als noch im Sommer erwartet, dürfte daher die Erholung in der zweiten Jahreshälfte ausbleiben und sich die konjunkturelle Abkühlung fortsetzen. Den Bauunternehmen, insbesondere im Bereich des Wohnungsbaus, dürften allmählich die Aufträge ausgehen, da sich die umfangreichen Stornierungen bestehender Aufträge und der Rückgang neuer Aufträge bis zuletzt fortgesetzt haben. Auch vom Verarbeitenden Gewerbe dürften zunächst keine konjunkturellen Impulse ausgehen. Die Nachfrage nach Industriewaren in wichtigen Absatzmärkten wird schwach bleiben und erst gegen Jahresende wieder anziehen. Der private Konsum dürfte sich im zweiten Halbjahr wieder allmählich erholen. Der Anstieg der verfügbaren Haushaltseinkommen wird kräftig bleiben und bei langsam sinkenden Inflationsraten auch zu einem Kaufkraftplus führen. Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 0,4% zurückgehen. In den kommenden beiden Jahren wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,4% und 1,2% zulegen. Die Arbeitslosenquote wird in diesem und im kommenden Jahr mit durchschnittlich 5,6% um 0,3 Prozentpunkte höher liegen als noch im Jahr 2022. Erst im Jahr 2025 dürfte die Quote wieder auf 5,3% zurückgehen. Trotz der konjunkturellen Erholung wird die Beschäftigung dann allerdings nicht mehr steigen. Hier macht sich der demografische Wandel bemerkbar, der das Erwerbspersonenpotenzial ab dem Jahr 2025 sinken lässt. Im Einklang damit wird auch die Wachstumsrate des Produktionspotenzials in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts spürbar auf nur noch 0,5% sinken. Das Defizit im Staatshaushalt wird sich in den kommenden beiden Jahren nur wenig auf 1,9 bzw. 1,6% der Wirtschaftsleistung zurückbilden, nach 2,2% in diesem Jahr. In der ifo Konjunkturprognose Sommer 2023 wurde noch von einer rascheren Konsolidierung ausgegangen. Hier schlägt unter anderem zu Buche, dass nun ein deutlich höherer Mittelabfluss aus dem Klima- und Transformationsfonds erwartet wird. Zudem wurden die Zuschüsse an Mikrochip-Hersteller im Staatshaushalt berücksichtigt. Der Leistungsbilanzsaldo wird bis zum Jahr 2025 wieder auf 7,1% der Wirtschaftsleistung steigen, nachdem er im vergangenen Jahr als Folge der kräftigen Verteuerung der Importe vorübergehend auf 4,2% gesunken war. Branchenentwicklung In Deutschland wurden im Juni 2023 280.100 Pkw und damit 25 Prozent mehr als im Vorjahresmonat neu zugelassen. Trotz dieses deutlichen Zuwachses im Juni ist das Marktvolumen insgesamt weiterhin niedrig. Nach dem ersten Halbjahr des Jahres 2023 befindet sich der deutsche Pkw-Markt 13 Prozent im Plus (1,4 Mio. Einheiten). Trotz der soliden Wachstumsrate ist der Abstand zum Vorkrisenniveau weiterhin groß: Im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 liegen die Neuzulassungen 24 Prozent darunter. Die Elektro-Neuzulassungen entwickelten sich im Monat Juni positiv. Der deutsche Markt für Elektro-Pkw stieg im Vergleich mit dem Vorjahresmonat um 18 Prozent. Neu angemeldet wurden im Juni dieses Jahres 69.000 Elektro-Pkw. Zwar gab es bei den Plug In-Hybriden (PHEV) erneut einen deutlichen Einbruch: 15.900 neu registrierte Einheiten bedeuteten einen Rückgang um 39 Prozent im Vergleich zum Juni des Vorjahres. Die Neuzulassungen von neuen rein batterieelektrischen Pkw (BEV) stiegen im Vergleich mit dem Juni 2022 dagegen um rund 64 Prozent auf ein Niveau von 53.000 Einheiten an. Sie entwickelten sich damit auch deutlich dynamischer als der Pkw-Gesamtmarkt. In den ersten sechs Monaten des aktuellen Jahres wurden insgesamt 299.500 E-Pkw abgesetzt. Das sind 2 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Bei den deutschen Herstellern gingen im abgelaufenen Monat die Auftragseingänge aus dem Inland weiter zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden im Juni dieses Jahres 20 Prozent weniger Bestellungen registriert. Im ersten Halbjahr gaben die Inlandsaufträge um 27 Prozent im Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum nach. Der ausländische Auftragseingang lag im Juni 12 Prozent unterhalb des Vorjahresniveaus. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres gingen sie um 5 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum zurück. Insgesamt wurden im Jahresverlauf bisher 9 Prozent weniger Aufträge registriert als in der ersten Jahreshälfte 2022. Das Produktionsniveau in deutschen Produktionsstätten der Automobilindustrie lag im Juni zum vierzehnten Mal in Folge über dem des jeweiligen Vorjahresmonats. Es liefen im abgelaufenen Monat 389.900 Pkw von den Bändern. Das sind 31 Prozent mehr als im Juni 2022. Im ersten Halbjahr wurden insgesamt gut 2,2 Mio. Pkw produziert. Das entspricht einem Plus von 32 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum. Trotz der positiven Tendenz der vergangenen Monate verbleibt auch das Produktionsniveau noch signifikant unterhalb des Vorkrisenniveaus. So wurden in den ersten sechs Monaten des aktuellen Jahres noch 10 Prozent weniger Fahrzeuge hergestellt als im ersten Halbjahr des Vor-Corona-Jahres 2019. Die Pkw-Produktion in Deutschland hat im ersten Halbjahr deutlich zugelegt. Grund dafür ist in erster Linie die Bemühungen um Entspannung in den Lieferketten. Trotz des Anstiegs im ersten Halbjahr sind die Absatzzahlen deutlich unter Vor-Corona-Krisenniveau (10 Prozent). Mit Blick auf die gesamtwirtschaftliche Situation und die Entwicklung der Auftragseingänge ist zu erwarten, dass die hohen Zuwachsraten sich demnächst abschwächen dürften. Der hohe Auftragsbestand wird dabei langsam abgebaut, liegt aber noch deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. Ähnlich wie die Produktion entwickelte sich im Monat Juni der Export: Es wurden 296.500 Pkw an Kunden in aller Welt ausgeliefert. Das sind 28 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im aktuellen Jahresverlauf stieg der Export von Pkw im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt deutlich an: Knapp 1,7 Mio. exportierte Einheiten bedeuten einen Anstieg von 32 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Porsche hat von Januar bis September mehr Sport- und Geländewagen verkauft. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres wurden 242.722 Fahrzeuge ausgeliefert - rund 10 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Absatz wuchs demnach in fast allen Weltregionen - im wichtigsten Automarkt China ging er jedoch zurück. Dorthin sind 60.748 Wagen ausgeliefert worden. Das entspricht einem Rückgang von etwa 12 Prozent. Das liegt vor allem an der weiterhin herausfordernden Wirtschaftslage in dieser Region. In Deutschland wuchs die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge von Januar bis September um gut 19 Prozent. Im restlichen Europa verkaufte das Unternehmen, rund 23 Prozent mehr Autos. In Nordamerika betrug das Absatzplus 14 Prozent, in Übersee- und Wachstumsmärkten 23 Prozent. Besonders beliebt ist der Sportwagen-Klassiker 911. Von diesem Modell verkaufte der Autobauer 27 Prozent mehr. Hoch im Kurs stand auch der Kompakt-SUV Macan mit einem Plus von 15 Prozent. Der vollelektrische Taycan, dessen Absatz zuletzt geschwächelt hatte, verkaufte sich ebenfalls besser: Die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge stieg um 11 Prozent auf 27.885. 2. Entwicklung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 2.1 Ertragslage Im Berichtsjahr reduzierten sich die Lieferkettenprobleme, so dass wieder mehr Neufahrzeuge an den Handel ausgeliefert wurden. Auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt war eine gewisse Entspannung zu verzeichnen, so dass die Gesellschaft der Nachfrage weitestgehend entsprechen konnte. Bei den 911er Modellen muss der Kunde aber nach wie vor längere Lieferzeiten hinnehmen. Bei der Gesamtleistung verzeichnete die Gesellschaft einen Anstieg von TEUR 79.871,8 um TEUR 14.760,6 auf TEUR 94.632,4 was einer Steigerung um 18,5 % entspricht. Es entfallen 49,2 % der Umsatzerlöse auf das Neu- und Vorführwagengeschäft und 39,8 % auf den Gebrauchtwagenverkauf. Entsprechend der Absatzmenge hat sich auch der Materialaufwand um 19,4 % erhöht. Aufgrund der leicht nachgebenden Preise für Gebrauchtwagen hat sich die Materialaufwandsquote von 84,0 % im Vorjahr auf 84,6 % im Berichtsjahr erhöht. Die Nachlässe bei Neufahrzeugen sind im Berichtsjahr eher geringer ausgefallen. Der Rohertrag entwickelte sich von TEUR 12.788,3 im Vorjahr auf TEUR 14.566,7 im Geschäftsjahr, was einem Anstieg um 13,9 % entspricht. Der Personalaufwand hat sich von TEUR 4.436,9 um TEUR 286,6 auf TEUR 4.723,5 erhöht. Aufgrund der gestiegenen Gesamtleistung hat sich die Personalaufwandsquote hingegen von 5,6 % im Vorjahr auf 5,0 % im Berichtsjahr verringert. Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 51,0 erhöht und betrugen TEUR 237,3. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 801,9 auf TEUR 4.127,2 erhöht. Die Erhöhung betrifft im Wesentlichen den Anstieg der Werbekosten. in Höhe von TEUR 349,6. Das Finanzergebnis als Saldo der Zinserträge und Zinsaufwendungen hat sich von TEUR -56,3 auf TEUR -287,9 erhöht. Die signifikante Erhöhung ist zum einen durch die gestiegenen Zinsen und zum anderen durch das höhere Finanzierungsvolumen wegen gestiegenem Vorratsvermögen bedingt. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags führt die Gesellschaft einen Gewinn in Höhe von TEUR 5.581,0 an die Muttergesellschaft ab. 2.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.640,7 auf TEUR 16.008,6 erhöht. Die Zunahme resultiert im Wesentlichen auf der Aktivseite aus dem Anstieg des Vorratsvermögens um TEUR 3.897,5 und der Erhöhung des Anlagevermögens aufgrund von getätigten Investitionen in Höhe von TEUR 438,6. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der Erhöhung der Bilanzsumme von 22,7 % im Vorjahr auf 19,0 % im Berichtsjahr vermindert. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.640,6 auf TEUR 12.964,3 erhöht. Hierin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft, welche sich aus laufender Verrechnung sowie aus dem Ergebnisabführungsvertrag zusammensetzen. Sie berücksichtigen außerdem Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 4.261,5), welche für die Finanzierung der Fahrzeuge benötigt werden, sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 2.270,1). 2.3 Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft ist durch einen Rahmenkreditvertrag mit der Deutschen Bank AG, Amsterdam sowie der S-Kreditpartner GmbH abgesichert. Die Gesellschaft konnte ihre Zahlungsverpflichtungen im Geschäftsjahr jederzeit erfüllen. Der Finanzmittelfonds hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 954,3 auf TEUR 26,2 verringert. Ursächlich hierfür sind negative Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -3.504,0 und der Investitionstätigkeit TEUR -667,4. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 3.243,2 (Vorjahr TEUR 3.019,4). Aufgrund des gestiegenen Jahresergebnisses hat sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR 3.019,4 im Vorjahr auf TEUR 3.243,2 im Berichtsjahr verbessert. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt TEUR -667,4, was im Wesentlichen den im Geschäftsjahr getätigten Investitionen in das Sachanlagevermögen (TEUR 678,1) geschuldet ist. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist negativ, was im Wesentlichen aus dem abgeführten Jahresüberschuss aus dem Ergebnisabführungsvertrag (TEUR 5.033,2) resultiert. Daneben wurden Auszahlungen zur Tilgung von Finanzkrediten (TEUR 2.007,8) sowie Zinszahlungen (TEUR 298,6) getätigt. Gegenläufig sind Einzahlungen aus der Aufnahme von kurzfristigen Krediten zur Fahrzeugfinanzierung (TEUR 3.835,6) zu verzeichnen. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Gesamtaussage Im Allgemeinen schätzt die Geschäftsführung die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als gut ein, da sich Porsche in einem teils schwierigen Umfeld behaupten kann. Trotz der Corona-Pandemie und dem Ukraine-Krieg ist die Entwicklung im Geschäftsjahr 2022/2023 für die Gesellschaft insgesamt günstig verlaufen. Die Entwicklung ist sowohl im Neuwagen- wie auch im Gebrauchtwagenbereich sehr erfreulich. Aufgrund mehrjähriger Erfahrungen und gutem Berichtswesen wurden die Ziele bislang immer erreicht bzw. überschritten. Es besteht eine gute Treffsicherheit in der Planung bzw. Zielerreichung. Risikobericht Das Risikomanagementsystem im Unternehmen besteht aus verschiedenen Punkten: Die Geschäftsführung beobachtet laufend nach strategischen, mittelfristigen oder quantitativen Gesichtspunkten die Kennzahlen, Marktentwicklung und Prozesse. Weiterhin werden Planungs- bzw. Soll-Ist-Analysen durchgeführt. Dadurch können mögliche Risiken früh erkannt und entsprechende Maßnahmen und Kontrollen entwickelt werden. Die Geschäftsführung stimmt die Geschäftsstrategie auf kurzfristige Erfordernisse ab und nimmt die Gesamtsteuerung, die Analyse und Bewertung von Risiken sowie die Abstimmung von eingeleiteten Maßnahmen vor. Risiken aus eingegangenen Rücknahmeverpflichtungen bei Leasingverträgen begegnen wir, soweit erforderlich, durch Abschluss von Restwertabsicherungsgeschäften. Chancen und Prognose für das Geschäftsjahr 2023/2024 In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres sind in Deutschland 13,5 Prozent mehr Autos neu zugelassen worden als im Vorjahreszeitraum. Das Vor-Corona-Niveau liegt aber in weiter Ferne, zudem droht die angespannte gesamtwirtschaftliche Lage auch in den kommenden Monaten das Geschäft mit Autos zu erschweren. Eine durchgreifende Markterholung ist angesichts der sehr ungünstigen Rahmenbedingungen nicht zu erwarten. Für die Autobranche wird 2024 schwierig werden. Die Kaufzurückhaltung der Kunden macht den meisten Herstellern zunehmend zu schaffen. Wegen der Kappung der staatlichen Fördermittel und der hohen Strompreise wird erwartet, dass sich die Verkäufe von E-Autos im nächsten Jahr halbieren. Trotz dieser Widrigkeiten geht die Geschäftsführung für das laufende Geschäftsjahr von einer positiven Entwicklung aus. Der aktuell hohe Auftragsbestand bestätigt diese Erwartung. Porsche hat wenige exklusive Modelle im Sortiment, doch die nächsten Jahre soll vor allem der Elektro-Anteil deutlich steigen. Der neue Panamera, der Ende 2023 kommen soll, wird der letzte sein. Die dritte Generation bildet den Abschluss des seit 2009 gefertigten Modells. Im kommenden Jahr sollen mehrere neue Modelle an die Kunden gehen, unter anderem die neue Version des Kompakt-SUV Macan. Das dann auch als vollelektrische Version angebotene Auto gilt als möglicher Verkaufsschlager im Elektrobereich.
Aschaffenburg, den 17. November 2023 gez. Thomas Henrici gez. Torsten Thum BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, wurde nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Hinsichtlich des Anlagenspiegels mit Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres wird auf Anlage II verwiesen. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Juli 2023 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen werden zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Wertentwicklung wird in der Anlagenbuchhaltung zweifelsfrei nachgewiesen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Angeschaffte Vermögensgegenstände des laufenden Wirtschaftsjahres mit Einzelanschaffungskosten bis einschließlich EUR 800,00 wurden abweichend von der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer sofort in sinngemäßer Anwendung des § 6 Abs. 2 EStG abgeschrieben. Die unfertigen Erzeugnisse, unfertigen Leistungen sind mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten Materialeinzelkosten, Fertigungslöhne sowie anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten blieben die Verwaltungsgemeinkosten außer Ansatz. Fertige Erzeugnisse und Waren sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung angemessener Abschläge oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt, das allgemeine Kreditrisiko ist in Form pauschaler Abschläge berücksichtigt. Liquide Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten für transitorische Ausgaben sind nach den handelsrechtlichen Vorschriften gebildet worden. Das Eigenkapital wurde zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gebildet und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen im Anlagenspiegel in Anlage II dargestellt. Zugänge zum Anlagevermögen bestehen im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 678,1. Gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB wurden die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen von den Vorräten abgesetzt. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind binnen Jahresfrist fällig. Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 749.819,26 (Vorjahr EUR 686.358,21) betreffen Urlaubsverpflichtungen, Weihnachtsgeld, Tantiemen, Boni, Provisionen, Abfindungen, Kosten der Betriebsprüfung, Prozesskosten, ausstehende Rechnungen, Aufbewahrungs- sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG betragen EUR 5.169.410,56 (Vorjahr EUR 4.882.262,96) und sind unter der Position Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Nachfolgender Verbindlichkeitenspiegel gibt Überblick über die Fälligkeit der einzelnen Verbindlichkeiten:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. V. Sonstige Angaben 1. Im Geschäftsjahr 2022/2023 erfolgte die Geschäftsführung durch: Herrn Thomas Henrici, Haibach Herrn Torsten Thum, Goldbach Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und der Geschäftsführer Thomas Henrici ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 2. Die HENRICI Sportwagen GmbH mit Sitz in Aschaffenburg wird geführt im Handelsregister des Amtsgerichts Aschaffenburg unter der Handelsregisternummer HRB 9617. 3. Auf die Angabe der Bezüge der Unternehmensorgane wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Gemäß § 288 Abs. 2 HGB wird auf die Angabe verzichtet. 5. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Für fremde Verbindlichkeiten wurde eine Bürgschaft als weitere Sicherheit abgegeben. Es werden alle bestehenden und zukünftigen Forderungen der Kreditinstitute abgedeckt. 6. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden 72 (Vorjahr 63) Mitarbeiter beschäftigt. 7. Unterschriften der Geschäftsführer
Aschaffenburg, den 17. November 2023 gez. Thomas Henrici gez. Torsten Thum Anlagenspiegel zum 31. Juli 2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.11.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss der HENRICI Sportwagen GmbH, Aschaffenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Juli 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HENRICI Sportwagen GmbH, Aschaffenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Juli 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zu Grunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu Grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Offenbach am Main, den 17. November 2023 BFS
Revision- und Treuhand GmbH
gez. Thomas Schlieper, Wirtschaftsprüfer |
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HENRICI Sportwagen GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Berliner Allee 2
63739 Aschaffenburg - Handelsregister
- HRB 9617, Aschaffenburg
- Eintragungsdatum
- 22. Februar 2006
- Branche
-
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger - Eingetragenes Kapital
- 560.000,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Unternehmenszweck
- der Handel mit Kraftfahrzeugen, insbesondere im Rahmen des Betriebs eines Sportwagenzentrums für Seriensportwagen und SUV einschließlich der dazugehörenden Ersatz-, Austauschsowie Zubehörteile, und der Betrieb von dazu geeigneten oder erforderlichen Kundendienst- sowie Service-Werkstätten, vornehmlich für Produkte der Marke Porsche und des Herstellers Porsche AG.
Finanzen
Bilanz
- Umlaufvermögen 93,3 % 14,99 Mio
- Anlagevermögen 5,8 % 927,6 k
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,0 % 156,4 k
- Verbindlichkeiten 74,9 % 12,03 Mio
- Eigenkapital 18,9 % 3,04 Mio
- Rückstellungen 6,2 % 1,00 Mio
Bilanzdaten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 46,4 % 4,34 Mio
- Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 26,4 % 2,47 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 26,4 % 2,47 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,7 % 67,8 k
- Personalaufwand 52,7 % 5,85 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 41,2 % 4,58 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3,8 % 423,4 k
- Abschreibungen 2,2 % 240,5 k
- Sonstige Steuern 0,1 % 12,8 k
- Rohergebnis 15,38 Mio
- Ergebnis nach Steuern 4,36 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
GuV-Daten für 9 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Thomas Johannes Henrici
seit 2006 Geschäftsführer
-
Torsten Oskar Wolfgang Thum
seit 2018 Geschäftsführer
-
Corinna Abendschein
seit 2025 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- HENRICI Holding GmbH DEU 51,0 % 286k €
- PHILIPP HENRICI Holding GmbH DEU 49,0 % 274k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
T***** H******
≥25%
51,0 %
Historie
- 2025
-
26.08.
UnternehmensvertragHENRICI Sportwagen GmbH
-
07.07.
SatzungsänderungHENRICI Sportwagen GmbH
-
07.07.
Änderung des Unternehmensgegenstandsder Handel mit Kraftfahrzeugen, insbesondere im Rahmen des Betriebs eines Sportwagenzentrums für Seriensportwagen und SUV einschließlich der dazugehörenden Ersatz-, Austauschsowie Zubehörteile, und der Betrieb von dazu geeigneten oder erforderlichen Kundendienst- sowie Service-Werkstätten, vornehmlich für Produkte der Marke Porsche und des Herstellers Porsche AG.
-
18.06.
Eintritt eines MitgliedsCorinna Abendschein · Einzelprokura
-
08.05.
Austritt einer PositionUwe Klaus-Peter Kempf · Einzelprokura
- 2023
-
09.10.
Austritt einer PositionS***** W**** · Einzelprokura
-
19.04.
Eintritt eines MitgliedsS***** W**** · Einzelprokura
- 2020
-
16.03.
VerschmelzungHENRICI Sportwagen GmbH
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2020 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
/v1/fetch-document- Aktueller Auszug (AD) PDF
- Chronologischer Auszug (CD) PDF
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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von HENRICI Sportwagen GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 6d0e5114dded67899fb23d8a0e428637",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Dieses Unternehmen abfragen
Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von HENRICI Sportwagen GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
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