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Butzkies-Stahlbau GmbH GmbH

Krempe ·HRB 1915IZ Pinneberg ·butzkies.de
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Johann-Hinrich-Fehrs-Straße 2
25361 Krempe
Handelsregister
HRB 1915IZ, Pinneberg
Eintragungsdatum
28. Oktober 1999
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Bau von Industrieanlagen, außer Gebäuden
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
Unternehmenszweck
Die Herstellung von Stahlbauten und der Handel damit. Die Gesellschaft kann Niederlassungen im In- und Ausland errichten.
Metallbauunternehmen

Finanzen

Mitarbeiter 2024
151
Bilanzsumme 2024
17,04 Mio. €
Jahresergebnis 2024
563.498 €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 17,04 Mio
  • Umlaufvermögen 51,0 % 8,68 Mio
  • Anlagevermögen 48,7 % 8,31 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,3 % 52,4 k
Passivseite 17,04 Mio
  • Eigenkapital 72,5 % 12,36 Mio
  • Rückstellungen 14,5 % 2,47 Mio
  • Verbindlichkeiten 13,0 % 2,22 Mio
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Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 476,4 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 53,8 % 256,4 k
  • Erträge aus Beteiligungen 46,2 % 220,0 k
Aufwendungen 14,53 Mio
  • Personalaufwand 67,3 % 9,79 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 28,0 % 4,07 Mio
  • Abschreibungen 3,8 % 557,6 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,5 % 78,4 k
  • Sonstige Steuern 0,2 % 35,8 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % −5,0 k
  • Rohergebnis 14,61 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 599,3 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 563,5 k
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GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Bernd Wittmaack seit 2019 Geschäftsführer
  • Britt Kristine Butzkies-Schiemann seit 2022 Geschäftsführer
  • Dietmar Butzkies-Schiemann seit 2006 Geschäftsführer
  • Arne Ruhe seit 2017 Prokura
  • Günter Bielefeldt seit 2024 Prokura
  • Manfred Buchholz seit 2007 Prokura
  • Stephan Lüthe seit 2024 Prokura
6 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Beteiligungen an

Historie

  1. 2024
  2. 26.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Stephan Lüthe · Einzelprokura
  3. 26.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Günter Bielefeldt · Einzelprokura
  4. 2022
  5. 02.09.
    Eintritt eines Mitglieds
    Britt Kristine Butzkies-Schiemann · Geschäftsführer
  6. 2021
  7. 26.01.
    Austritt einer Position
    K** B****** · Geschäftsführer
  8. 2020
  9. 23.11.
    Austritt einer Position
    Bernd Wittmaack · Prokura
  10. 2019
  11. 11.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Bernd Wittmaack · Geschäftsführer
  12. 2017
  13. 21.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Arne Ruhe · Prokura
  14. 2015
  15. 07.08.
    Austritt einer Position
    T****** G****** · Prokura
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Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 8. April 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

Butzkies-Stahlbau GmbH

Krempe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Wirtschaftliche Grundlage der Gesellschaft ist die Herstellung von Stahlbauten und der Handel damit. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Krempe.

B. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenumfeld

Die Stahlbaubranche hat im Hinblick auf die Stahlpreisentwicklung im Vorjahr große Zahlungsmitteleinbußen zu spüren bekommen. Der Preisindex der Eisen- und Stahlpreise stieg im Vergleich zum Jahr 2019 um rd. 81 %[1], die Stahlschrottpreise verzeichneten im parallelen Vergleich einen prozentualen Anstieg pro Tonne von 81 %[2]. Allgemein erreichten die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in Deutschland im Jahr 2022 einen starken Anstieg i. H. v. + 32,9 %[3]. Dies führte dazu, dass die Produzenten in der Stahlbranche aufgrund der hohen Stahlpreise immense Umsatzvervielfachungen verbuchen konnten. Auf Seiten der Stahlverarbeitung ergab sich folglich Gegensätzliches.[4] Die neueste Pressemitteilung vom Statistischen Bundesamt (Destatis) vom 19. Januar 2024[5] zeigt nun jedoch, dass im Jahr 2023 bei den Erzeugerpreisen erstmalig wieder eine rückläufige Entwicklung verzeichnet wurde. Darüber hinaus sind auch Import-, Export und Großhandelsverkaufspreise deutlich rückläufig. Somit konnte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 erstmals wieder von Preissenkungen im Materialsektor und somit einer Erholung im Materialpreissektor profitieren. Dennoch wird die Konjunktur von den nach wie vor hohen Preisen weiterhin gedämpft, das durch die steigenden Zinsen verstärkt wird.

Das Bruttoinlandsprodukt ist laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % gesunken. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung durch die weiterhin krisengedämpfte Konjunktur - 0,1 %.[6]

Im Berichtsjahr wird der deutsche Stahlsektor überdurchschnittlich stark von den Kostensteigerungen im Wettbewerb eingeschränkt.[7] Ein rückläufiger Trend wird auch in der Anzahl der Betriebe der Stahlindustrie in Deutschland erkennbar.[8] Dies zeigt die Herausforderung und Schwankungen der Branche. Das prognostizierte Schrumpfen des Marktvolumens in Deutschland wurde vom Weltstahlverband im Oktober 2023 für das laufende Jahr mit - 10 %[9] prognostiziert. Damit fällt der Rückgang im Vergleich zum europaweiten Durchschnitt etwa doppelt so hoch aus.

Die Butzkies-Stahlbau GmbH behauptet sich trotz dieser Umstände nach wie vor im Projektgeschäft des stark umkämpften Stahlbaumarktes. Durch Erfahrungen mit Aufträgen in speziellen Branchen wie der Automobil-, Chemie- und Mineralölindustrie ist es der Butzkies-Stahlbau GmbH gelungen, sich einen bleibenden Geschäftszweig im Bereich Dienstleistungen und Service auf- bzw. auszubauen. Trotz weiterhin rückläufiger inländischer Automobilproduktion konnte die Butzkies-Stahlbau GmbH von der Investitionstätigkeit der deutschen Automobilhersteller profitieren. Um die weiterhin zu erwartende rückläufige Investitionstätigkeit auszugleichen, wurden zunehmend neue Märkte erschlossen, die nicht nur das Leistungsspektrum erweiterten, sondern die Handlungsfähigkeit langfristig sichern und dem steigenden Wettbewerb entgegenwirken.

2. Geschäftsverlauf des Unternehmens

Gesamtleistung und Auftragsentwicklung

Das Unternehmen konnte im Berichtsjahr ohne nennenswerte Einschränkungen in der Rohstoffversorgung und trotz größerer unverschuldeter Projektverzögerungen die Vollbeschäftigung vollkommen garantieren. Dies ist durch bereits bestehende Aufträge aus den Vorjahren, zwei neuer Großaufträge, der Planung für den Neubau und weiterhin aus der Möglichkeit des Abbaus der Zeitkonten ermöglicht worden.

Im Berichtsjahr konnte das Unternehmen insgesamt vier große Projekte generieren, wovon zwei sogar einen zügigen Auftragsstart mit unmittelbarer Auslastung in der Produktion ermöglichten. Im ersten Halbjahr fielen hauptsächlich jahresübergreifende Fertigungsarbeiten für die Projekte aus den Vorjahren an. Im zweiten Halbjahr hat die Butzkies-Stahlbau GmbH laufend weitere Projekte generieren können. Viele davon versprechen aber erst eine Auslastung in der Fertigung im Jahr 2024, das aus der benötigten Vorlaufzeit für die Planung resultiert. Insgesamt konnten im Berichtsjahr fünf Großprojekte schlussgerechnet werden. Zum Ende des Jahres konnte die schwierige Auftragslage durch diverse kleinere Projekte verbessert werden.

Im Jahr 2023 erhöhten sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr deutlich um 24 %. Entgegen dieser Steigerung, die u. a. aus schlussgerechneten Großprojekten resultierte, waren gegenüber dem Vorjahr deutliche Bestandsminderungen zu verzeichnen. Insgesamt liegt die Gesamtleistung entsprechend um rd. 5 % unter dem Vorjahresniveau.

Die finanziellen Leistungsindikatoren Kapitalausstattung und Liquidität sind weiterhin sehr gut, da die Kunden für die halbfertigen Arbeiten gemäß Leistungsfortschritt bzw. Zahlungsplänen Anzahlungen leisten.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 betrugen die Investitionen in das Anlagevermögen insgesamt 771 T€. Davon entfielen rd. 1 T€ auf immaterielle Vermögensgegenstände, rd. 259 T€ auf technische Anlagen und Maschinen sowie rd. 253 T€ auf Kraftfahrzeuge. In die Betriebs- und Geschäftsausstattung und EDV- und Hardware wurden rd. 64 T€ investiert. Für die Betriebserweiterung wurden im Berichtsjahr weitere Anzahlungen sowie aktivierte Eigenleistungen in Höhe von 73 T€ geleistet (Stand zum Stichtag: 436 T€).

Weiteres wesentliches Anlagevermögen, vor allem Grundstücke, Gebäude und technische Anlagen, werden von der Gesellschafterin Butzkies GmbH & Co. KG gepachtet.

Finanzierung

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist im Berichtsjahr weiterhin stabil. Alle bestehenden finanziellen Verpflichtungen werden durch die Gesellschaft fristgemäß erfüllt.

Besonders hervorzuheben ist, dass die Gesellschaft keine Schulden gegenüber Kreditinstituten besitzt und sich aus thesaurierten Gewinnen finanziert. Die Eigenkapitalquote von 79 % ist in diesem Zusammenhang die aussagekräftigste Erfolgskennziffer.

Die Lieferanten wurden im Wesentlichen unter Ausnutzung von Skonto bezahlt.

Die Kontokorrentlinien der Gesellschaft betrugen zum Ende des Berichtsjahres 500 T€.

Personal

Die Mitarbeiterzahl ist im Jahr 2023 leicht gesunken. Im Berichtsjahr waren bei der Gesellschaft durchschnittlich 44 Angestellte und 105 gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt. Der Personalaufwand hat im Wesentlichen infolge der Gehaltserhöhungen sowie der im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegenen Tantiemen zugenommen. Letzteres resultiert aus der ergebnisbedingten Berechnung der Tantiemen.

Jahresergebnis

Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 beträgt 328 T€.

Wichtige Vorgänge

Im Mai 2023 konnte eine neue Betriebsstätte in Bad Friedrichshall eröffnet werden. Durch die erfolgreiche Liquidation und Löschung der GTW Gitterturm Windprojekt Verwaltung i. L. am 19.07.2023 wurde die Schlussauskehrung im Berichtsjahr verbucht. Im Dezember 2023 wurde durch die Abnahme des umgelegten Vorfluters und den Erwerb von umliegenden Grundstücksflächen mit dem Anbau der Logistikhalle begonnen. Die finale Baugenehmigung wurde dazu am 15. Dezember 2023 erteilt.

C. Darstellung der Lage

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens unverändert gut.

Bei Vergleich der Stichtagszahlen ist zu berücksichtigen, dass in einem Unternehmen mit langfristiger Auftragsfertigung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erheblich durch den Ablieferungs-/Abrechnungszeitpunkt von Großaufträgen beeinflusst werden kann.

1. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Gesellschaft ein Rohergebnis in Höhe von 13,5 Mio. €, das damit um 0,9 Mio. € (= + 7 %) über dem Niveau des Vorjahres lag. Dabei nahmen die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr deutlich zu (+ 6,4 Mio. €), da viele Projekte aus den Vorjahren schlussgerechnet werden konnten. Die Aktivierung der teilfertigen Arbeiten fiel dementsprechend im Vergleich zum Vorjahr um rd. 8,1 Mio. € geringer aus. Im Berichtsjahr wurden weitere Eigenleistungen i. H. v. 67 T€ für die Planung des Anbaus der Industriehalle aktiviert. Die Gesamtleistung der Butzkies-Stahlbau GmbH ist daher insgesamt gegenüber dem Vorjahr um rd. 5 % gesunken. Infolgedessen erreichte die Gesellschaft bei der Gesamtleistung wieder ein Niveau, welches vor Beginn der Pandemie durchschnittlich verzeichnet wurde. Demnach wurde der Erwartungen einer zumindest gleichbleibenden Gesamtleistung entsprochen.

Bei einer leicht gesunkenen Gesamtleistung und einem mehrheitlich preis- aber auch auftragsabhängig um rd. 16 % deutlich gesunkenen Materialeinsatz, welcher sich aus dem Materialaufwand und den bezogenen Fremdleistungen zusammensetzt, konnte somit ein Rohergebnis deutlich über dem Vorjahr erzielt werden.

Der Personalaufwand ist trotz des gesunkenen Personalbestandes hauptsächlich aufgrund von Gehaltserhöhungen und der Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie um rd. 870 T€ gestiegen. Die ergebnisbedingte Erhöhung der Tantiemen um 10 T€ wirkt sich eher nachrangig aus.

Die Abnahme (33 T€) bei den Abschreibungen resultiert aus Abgängen im Bereich der anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr von rd. 3.021 T€ auf rd. 3.207 T€ zu. Die Differenz resultiert zum einen aus gestiegenen Wartungskosten als auch aus angefallenen technischen Beratungskosten. Die Korrektur des Anlagevermögens als Folge der Betriebsprüfung der Jahre 2014 - 2018 (-110 T€) im Vorjahr wirkt sich gegenläufig aus. Bei den weiteren Kosten haben sich absolut keine wesentlichen Veränderungen ergeben. Im Hinblick auf die einzelnen Kostenveränderungen ergeben sich Kostensteigerungen im Bereich der Gaspreise, die die Raumkosten aufgrund von geringeren Strompreisen am Spotmarkt jedoch absolut kaum ansteigen lässt. Während die Kosten zur Weiterbildung aufgrund der angestrebten Leistungsdiversifizierung verdoppelt wurden, sind die Werbe- und Reisekosten und Leasingkosten für Maschinen gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 373 T€ auf 256 T€ stark zurückgegangen. Dies resultiert aus den im Vorjahr gebuchten Erträgen aus der Ausbildungsprämie (20 T€) und der Ausbuchung einer erhaltenen Anzahlung für ein beendetes Projekt (100 T€), die sich im Berichtsjahr gegensätzlich auswirken. Dennoch ergibt sich die größte Veränderung aus der im Vorjahr verbuchten Teilauflösung der gebildeten Gewährleistungsrückstellung (300 T€), die im Berichtsjahr mit nochmals i. H. v. 75 T€ vervollständigt wurde.

Das Betriebsergebnis vor Berücksichtigung von Zinsergebnis und Steuern lag mit 509 T€ insgesamt rd. 100 T€ unter dem des Vorjahres. Damit entspricht es nicht ganz der Prognose eines zumindest gleichbleibenden Betriebsergebnisses aus dem Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen auf die Sondereffekte bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und bei den sonstigen betrieblichen Erträgen zurückzuführen.

Aufgrund der hohen steuerlichen Auswirkungen im Vorjahr aus der abgeschlossenen Betriebsprüfung für die Jahre 2014 bis 2018 hat sich der Jahresüberschuss aber im direkten Vergleich deutlich erhöht. Trotz erschwerter Rahmenbedingungen und eines prognostizierten moderat steigenden Jahresergebnisses liegt dieses mit 328 T€ um rd. 308 T€ über dem Vorjahreswert.

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 217 T€ auf rd. 14.994 T€ verringert.

Auf der Aktivseite ist der Rückgang ausschließlich auf die stichtagsbedingte Abnahme der Vorräte nach Berücksichtigung der erhaltenen Anzahlungen (- 1.390 T€) zurückzuführen.

Auf der anderen Seite ist vor allem die Zunahme der Konzernforderungen (+ 618 T€) hervorzuheben. Diese resultiert hauptsächlich aus der Ausgabe eines Darlehens an die Schwesterfirma Matthiessen Lagertechnik GmbH i. H. v. 800 T€. Gegensätzlich wirkt sich vor allem die monatliche Tilgung des Darlehens der Butzkies GmbH & Co. KG aus. Dagegen haben stichtagsbedingt die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+ 59 T€) sowie die Finanzmittel (+ 261 T€) zugenommen.

Die Zunahme beim Sachanlagevermögen (+ 249 T€) ist neben dem Kauf von technischen Anlagen und Maschinen (+ 259 T€) sowie anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung (+ 317 T€) ebenfalls auf die Erhöhung der aktivierten Anlagen im Bau (+ 194 T€) zurückzuführen. Neben den Zugängen wurden im Anlagevermögen auch Abgänge zu Buchwerten von 35 T€ und Abschreibungen von 541 T€ verzeichnet.

Auf der Passivseite ist hervorzuheben, dass das Eigenkapital durch das positive Jahresergebnis um 0,3 Mio. € auf nunmehr 11,8 Mio. € angestiegen ist (Vorjahr: 11,5 Mio. €). Demnach ist die unverändert sehr gute Eigenkapitalquote im Vergleich zum Vorjahr nochmals auf 79 % gestiegen (Vorjahr: 75 %).

Die Rückstellungen haben sich insgesamt um 474 T€ vermindert. Diese Abnahme resultiert hauptsächlich aus den im Vorjahr gebildeten Steuerrückstellungen für die abgeschlossene Betriebsprüfung der Jahre 2014 bis 2018, die im Berichtsjahr vollständig verbraucht wurden. Während für das Berichtsjahr eine Körperschaftsteuerrückforderung resultiert (10 T€), wurde aufgrund der geleisteten Vorauszahlungen im laufenden Jahr nur eine Gewerbesteuerrückstellung i. H. v. 14 T€ verbucht. Auch die Garantieleistungen wurden um weitere 65 T€ verringert. Gegensätzlich nahmen die Rückstellungen für Tantiemen im Berichtsjahr ergebnisbedingt um 10 T€ zu.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahmen im Gegensatz dazu stichtagsbedingt um 87 T€ auf rd. 467 T€ zu.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich im Geschäftsjahr von rd. 518 T€ auf rd. 402 T€. Diese Verringerung ist im Wesentlichen auf die aus Saldierungsgründen entstandene Umsatzsteuerzahllast des Geschäftsjahres zurückzuführen. Im Vergleich zum Vorjahr errechnete sich eine rd. 169 T€ geringere Zahllast. Diese Beträge werden aufgrund der bestehenden umsatzsteuerlichen Organschaft über den Alleingesellschafter an das Finanzamt abgeführt.

3. Finanzlage

Die Finanzmittel der Gesellschaft haben sich im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahresstichtag insgesamt um 261 T€ auf rd. 6.677 T€ erhöht. Die Zunahme resultiert aus dem positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.004 T€, der sich im Wesentlichen aus der Abnahme der Vorräte ergibt. Dagegen stehen die Abflüsse aus der Investitionstätigkeit i. H. v. 666 T€ sowie der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von T€ 77.

D. Prognosebericht

Die konjunkturelle Unsicherheit aus dem Vorjahr, die vor allem im Angriffskrieg auf die Ukraine ihren Ursprung fand, hatte im Berichtsjahr zur Folge, dass viele Unternehmen ihr Leistungsspektrum an die bestehende Nachfrage anpassen mussten. Auch hinsichtlich der steigenden Herausforderungen des Fachkräftemangels und der steigenden Lohnkosten werden zunehmend neue Strategien notwendig. So wurden auch herkömmliche Häusle-Bauer und Maschinenbauer plötzlich zu Wettbewerbern im Auftragsvergabeverfahren der Stahlbaubranche. Die rückläufige Auftragslage in Deutschland, die durch die steigende Regulierung weiterhin verstärkt wird, lässt die Chancen im Wettbewerb sinken. Die Branche wird vielversprechender, deshalb aber auch unmittelbar wettbewerbsintensiver.

Die Vermutung der Prognose aus dem letzten Jahr hat sich bewahrheitet, wonach Schwankungen im Materialpreissektor weiterhin ausblieben. Die Senkung der Rohstoffpreise aus dem letzten Quartal 2022 setzte sich im Berichtsjahr fort, sodass sich die Preise wieder auf dem Niveau des Jahres 2021 einfanden. Demnach hatte auch die befürchtete Steigerung des Schrottpreises kaum sichtbare Auswirkungen auf die Einkaufspreise. Geplante Investitionen der Kunden, die im Vorjahr durch horrende Rohstoffpreise nach hinten gestellt wurden, konnten wieder realisiert werden. Während im Vorjahr noch Angebote unter Preisbindung abgegeben werden mussten, konnte in diesem Jahr von kalkulierten Preisen im Vorjahr profitiert werden. Dennoch konnte auch in diesem Jahr die entstandene Materialpreisteuerung aus dem Vorjahr teilweise nicht an den Kunden weiterbelastet werden.

Im Hinblick auf das Jahr 2024 rechnen wir hinsichtlich der Preisentwicklung weiterhin mit stabilen Materialpreisen. Durch den stabilen Materialpreissektor können weiterhin Angebotsbindungen in unseren Angeboten verlängert werden. Dies ist möglich, da das Risiko einer unwirtschaftlichen Kalkulation aufgrund von unvorhersehbaren Preisen mittlerweile durch das stabile Preisniveau sehr gering ausfällt. Die aktuellen Materialpreise lassen das Risiko durch Planbarkeit derzeit gering ausfallen.

Lieferschwierigkeiten, die im Vorjahr sowohl die Angebotsabgabe als auch die Terminierung der Projekte erschwerten, gab es in diesem Jahr nicht. Deutsche Produzenten konnten neue Handelsbeziehungen zu alternativen Exportnationen für essenzielle Rohstoffe schaffen, sodass der Wegfall Russlands als Zulieferer keine Auswirkungen auf die erforderliche Rohstoffversorgung nahm. Demzufolge konnte am Maßstab der bestehenden Lieferbereitschaft festgehalten werden, um sich im Wettbewerb weiterhin zu behaupten. Es ist aktuell davon auszugehen, dass auch im Jahr 2024 eine Rohstoffknappheit vermieden werden kann. Krisenbedingte Einschränkungen der Transportwege sind weiterhin eher unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen.

Mit der ursprünglich für Ende 2021 im Umfang von 3,5 Mio. € geplanten Investition in die Betriebserweiterung, die im vergangenen Jahr durch Verknappung in der Rohstoffkette sowie den daraus resultierenden hohen Preisen verschoben wurde, konnte durch Erhalt der Baugenehmigung am 15. Dezember 2023 final begonnen werden. Zum aktuellen Zeitpunkt sind bereits alle vorbereitenden Tätigkeiten abgeschlossen und der erste Bauabschnitt begonnen. Die letzten Restarbeiten sind im Oktober 2024 geplant, sodass der Anbau der Endmontage-, Trocknungs- und Versandhalle noch in diesem Jahr abgeschlossen werden soll.

Die Butzkies-Stahlbau GmbH ist durch ihre optimierte Fertigungsstruktur weiterhin im Wettbewerb gut aufgestellt und rechnet für das Geschäftsjahr 2024 mit reellen Chancen bei den Vergaben weiterer großer Projekte. Für das laufende Jahr 2024 ist für die Gesellschaft anhand der aktuellen Auftragslage derzeit eine Auslastung bis einschließlich Juni 2024 garantiert.

Um als Familienunternehmen unsere Mitarbeiter als höchstes Gut in Zeiten der steigenden Lebenserhaltungskosten zu unterstützen und vor allem dessen Treue wertzuschätzen, beschloss die Firma Butzkies-Stahlbau zusätzlich zur Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie zum 1. März 2024 weitere Gehaltserhöhungen und einen Abschluss einer Gruppenunfallversicherung für die gesamte Belegschaft.

E. Chancen- und Risikobericht

Die aktuellste Studie zur Stahlindustrie lässt einen steigenden Trend in den Umsätzen der Stahlindustrie in Deutschland vermuten.[10] Der Umsatz des Vorjahres (55,2 Mrd. €) stellte bereits den Höhepunkt im gesamten Zeitraum zwischen 1995 bis 2022 dar. Die World Steel Association (WSA) Veröffentlichung im April 2023[11], dass die geschätzte weltweite Stahlnachfrage bis 2024 auf 1.854 Millionen Tonnen ansteigen wird. Es wird erwartet, dass das verarbeitende Gewerbe die Federführung bei der Erholung der Branche übernimmt, jedoch werden die erhöhten Zinssätze sich weiterhin stark auf die Stahlnachfrage auswirken. Mit Blick auf die Regionen belegt Europa beim Anstieg der prognostizierten Stahlnachfrage im Jahr 2024 Platz zwei hinter China.[12] Die größte Nachfragesteigerung wird im Bereich des Gebäudebaus sowie der Infrastruktur erwartet.

Der aktuelle Weltstahlmarkt zeichnet sich jedoch durch seine hohe Wettbewerbsintensität aus, die vor allem durch die chinesische Stahlproduktion und dessen Exporte verstärkt wird.[13] Daraus werden möglicherweise negative Auswirkungen auf die erzielbaren Preise resultieren. Demzufolge ist die deutsche Stahlindustrie einem sehr herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld ausgesetzt. Nachdem die Investitionen in der deutschen Stahlindustrie kurzzeitig zurückgegangen waren, wird bei den Unternehmen in der Stahlerzeugung sowie der Herstellung von Stahlrohren und Rohrprofilen wieder eine zunehmende Investitionsbereitschaft festgestellt.11 Aufgrund der aktuell weltweiten Zinsentwicklung kann nicht ausgeschlossen werden, dass Unternehmen ihre Investitionen weiter zurückstellen und auf eine positive Entwicklung des Zinsniveaus spekulieren. Davon wird die Baubranche noch weiterhin beeinträchtigt sein.

Die hohen Klimaschutzanforderungen stellen im Vergleich zu anderen Ländern einen umstrittenen Wettbewerbsnachteil für die deutschen Industrieunternehmen dar, da sie durch Verschärfung der Vorschriften kostenintensive Umbaumaßnahmen erfordern. Deshalb beklagt die deutsche Industriebranche mangelnde Unterstützung der Politik. Die Attraktivität des Standortes Deutschland sinkt, sodass staatliche Unterstützung immer wichtiger wird. Für Butzkies werden im Hinblick auf die steigenden Umweltanforderungen kostenintensive Maßnahmen erwartet, die sich nicht nur in der Liquidität, sondern auch in der Handlungsfähigkeit des Unternehmens widerspiegeln könnten. Wie das von ThyssenKrupp bewilligte Milliardenprojekt "Grüne Stahlproduktion" aber zeigt, ist die EU-Kommission nicht nur an einer grünen Zukunft des Bundes interessiert, sondern ist bereit, energieintensive Industrien auch langfristig bei der Transformation zu unterstützen. Die Politik hat erkannt, dass ohne die Bereitstellung von Fördermitteln deutsche Unternehmen langfristig in das Ausland abwandern würden, um die hohen Klimaschutzanforderungen zu umgehen. Dennoch muss bedacht werden, dass nicht nur große Firmen Förderungen erhalten und der Mittelstand vergessen wird.

Mit Inkrafttreten des Lieferkettenschutzgesetzes zum 1. Januar 2023 und der damit erfolgten Einordnung als unmittelbaren Lieferanten für unsere Großkunden, implementierte die Firma Butzkies-Stahlbau nicht nur firmeneigene Compliance-Richtlinien, sondern ließ als nachweisliche Bestätigung im Juni 2023 verschiedenste Zertifizierungen der Organisationsstruktur (ISO 9001, ISO 14001, ISO 45001 und SCC) durchführen. Diese Maßnahmen waren erforderlich, um weiterhin an öffentlichen Auftragsvergaben unserer Großkunden teilnehmen zu können. Die Compliance-Richtlinie gilt für die Firma Butzkies-Stahlbau als Grundlage für alle Handlungen und Entscheidungen, für moralisch, ethisch und rechtlich einwandfreie Verhaltensweisen aller Mitarbeitenden, unserer erfolgreichen Zusammenarbeit und steht für die nachhaltige Entwicklung der gesamten Firmengruppe Butzkies. Aus diesen Gesetzesänderungen, die betroffene Unternehmen und dessen Zulieferer zur Weitergabe aller Richtlinien entlang der Lieferkette verpflichten und somit nicht nur Lieferantenüberprüfungen und arbeitsrechtliche Pflichten erfordern, sind gleichzeitig beträchtliche Kosten und ein verwaltungstechnischer Mehraufwand im Unternehmen entstanden. Für die Zukunft wird für weitere Strategie- und Prozessänderungen ein zunehmender Bürokratieaufwand prognostiziert.

Die im Vorjahr prognostizierte Mehrbelastung durch Preissteigerungen bei der Gasversorgung führte im Berichtsjahr zu einer Verdoppelung der Energiekosten. Für das Jahr 2024 besteht hinsichtlich der vertraglichen Bindung unserer Energieversorgung an den Spotmarktpreis weiterhin eine Unsicherheit in der Marktpreisentwicklung. Aufgrund der tagesaktuellen Abrechnung der Preise für den Gasbezug und der sogar stündlichen Abrechnung für den Strombezug aus dem Netz besteht zwar eine Chance auf ein mögliches Sinken der Preise, jedoch ist auch mit einer Preiserhöhung zu rechnen. Während im Jahr 2023 der Preis im Schnitt für den Strombezug bei 9,79 ct/KWh und für den Bezug von Gas bei 4,14 ct/KWh lag, zeigt das erste Quartal 2024 bisher folgende Durchschnittspreise am Spotmarkt auf (Strom: 6,88 ct/KWh, Gas: 2,78 ct/KWh). Dadurch, dass die Preise derzeit ohnehin unter dem garantierten Preisniveau liegen, wirkt sich der Entfall der Strom- und Gaspreisbremse zum 31. Dezember 2023 bisher nicht aus. Das bestehende Kalkulationsrisiko muss aber in der Auftragskalkulierung einbezogen werden. Entgegen diesem Risiko gilt die Erhöhung der Entlastung nach § 9b (2) StromStG als Chance, weil die Stromsteuererstattung nun vierfach höher ausfällt. Ab dem Jahr 2025 konnte die Firma Butzkies-Stahlbau sich bis einschließlich Dezember 2026 wieder Festpreise für Strom und Gas sichern, sodass dieses Risiko zukünftig wieder ausgeschlossen werden kann.

Auch in diesem Jahr stellt die Abwanderung unserer Mitarbeiter, die unser Kerngeschäft sicherstellen, eines der größten Risiken dar. Demzufolge bergen Projekte wie das Northvolt-Batteriewerk in Heide ein erhebliches Risikopotential für die Firma Butzkies-Stahlbau. Das Schadensausmaß, welches durch eine Abwanderung von existenzsicheren Positionen im Unternehmen entstehen würde, kann nicht vorhergesehen werden. Unsere Mitarbeiter sind unser höchstes Gut, weshalb wir mit Blick auf die Zukunft weiterhin sämtliche uns mögliche Maßnahmen ergreifen werden, um unsere Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden.

Der Einsatz neuer Robotertechnologie im Unternehmen kann nicht nur Arbeitsplätze langfristig interessanter gestalten, sondern auch Innovation und Effizienzsteigerung in den Arbeitsalltag bringen. Im Berichtsjahr wurde im ersten Schritt ein Gelenkarmroboter angeschafft. Im Hinblick auf die Zukunft erhofft sich die Firma Butzkies-Stahlbau aus der Umsetzung der Betriebserweiterung einen rundum automatisierten Produktionsprozess, in dem Arbeiten durch KI-gestützte Anlagen durchgeführt werden, die z. T. nur noch einer Überwachung von geschultem Personal unterzogen werden müssen. Dafür soll im ersten Schritt der Facharbeitermangel im Zusammenbau durch Automation aufgefangen werden.

Auch im Geschäftsjahr 2024 wird eine Produktivitätssteigerung angestrebt, die vor allem durch die Betriebserweiterung erleichtert wird.

Bei der Betriebserweiterung lassen sich Chancen wie Gewinn-, Effizienz- und Produktivitätssteigerung realisieren. Auch der Zugang zu neuen Kunden, Märkten wie auch Technologien und Ressourcen ermöglichen das Eingehen von neuen Partnerschaften sowie die Erweiterung des Unternehmensnetzwerkes. Des Weiteren werden Skaleneffekte geschaffen, die sich in Mengenrabatten und einer Prozessoptimierung darstellen. Durch die Trennung von Lackiererei und Lagerung werden neue Produktions- und Lagerkapazitäten geschaffen. So können Projekte zukünftig vollständig statt projektabschnittsweise produziert werden. Die Fertigung ist somit nicht mehr an die sofortige Auslieferung gebunden, sondern kann beliebig auf Lager vorproduzieren, um eine stetige Auslastung zu sichern, Produktionsstillstand zu vermeiden und die Montagen flexibler zu planen.

Ein Risiko des Geschäfts besteht nach wie vor in der stark schwankenden Auslastung im Projektgeschäft, welche durchschnittlich nur drei bis vier Monate beträgt. Außerdem bestehen für die Gesellschaft Risiken für den Fall, dass größere Kunden insolvent werden. Schließlich kann angesichts des schwierigen Geschäfts nie ausgeschlossen werden, dass seitens der Kunden Schadenersatzansprüche gestellt werden.

Der Dienstleistungssektor für Industrieunternehmen wurde im Jahr 2023 weiter gepflegt; bestehende Geschäftsbeziehungen wurden weiterhin gefestigt.

Für die Durchführung der Aufträge werden von Banken oder Kreditversicherern die erforderlichen Avale in ausreichender Höhe zur Verfügung gestellt.

Zu den Finanzinstrumenten der Gesellschaft zählen im Wesentlichen Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden immer innerhalb vereinbarter Skontofristen bezahlt.

Eine Prognose über das zweite Quartal hinaus ist mit vielen Unsicherheiten behaftet, da aufgrund der langfristigen Auftragsfertigung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erheblich durch den Ablieferungs-/Abrechnungszeitpunkt beeinflusst werden kann. Auch von der Gesellschaft nicht zu vertretende zeitliche Verzögerungen bei der Auftragsabwicklung im Hinblick auf die Problematiken in Materialbeschaffung können sich deutlich auf das Unternehmensergebnis auswirken.

F. Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir daher mit Blick auf die Markt- und Auftragslage sowie die stabilisierte Entwicklung der Einkaufspreise im Vergleich zu der erschwerten Lage des Vorjahres und auf der Grundlage der bisher generierten Aufträge und gesicherten Auslastung der Produktionskapazitäten mit einer zumindest leicht erhöhten Gesamtleistung sowie auch einem leicht erhöhten Rohergebnis. Im Zuge der erwarteten höheren Personalkosten erwarten wir voraussichtlich ein im Vergleich zum Vorjahr geringfügig niedrigeres Jahresergebnis.

 

Krempe, 26. Juni 2024

[1] Statista Veröffentlichung Stahl - Index zur Preisentwicklung in Deutschland bis 2023 vom 19. Januar 2024

[2] Statista Veröffentlichung Stahlschrottpreise in Deutschland bis 2022 vom 3. Januar 2024

[3] Statista Veröffentlichung Veränderung der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in Deutschland bis 2022 vom 3. Januar 2024

[4] Handelsblatt Veröffentlichung: Drohende Rezession könnte in der Stahlbranche das Projekt Dekarbonisierung verzögern vom 28. November 2022

[5] Statistisches Bundesamt (Destatis): Pressemitteilung Nr. 030 vom 19. Januar 2024

[6] Statistisches Bundesamt (Destatis): Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024

[7] EUWID Veröffentlichung in Ausgabe 43/2023 vom 20. Oktober 2023

[8] Statista Veröffentlichung Deutsche Stahlindustrie - Anzahl der Betriebe bis 2022 vom 29. Januar 2024

[9] Wirtschaftsvereinigung Stahl Veröffentlichung worldsteel short range outlook 2023 vom 19. Oktober 2023

[10] Statista Veröffentlichung Deutsche Stahlindustrie - Umsatz bis 2022 vom 2. Januar 2024

[11] Wolrdsteel Assosiation Veröffentlichung worldsteel Short Range Outlook April 2023 vom 18. April 2023

[12] Statista Veröffentlichung Stahl - Geschätzte Nachfrage nach Regionen weltweit 2024 vom 3. Januar 2024

[13] Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Veröffentlichung erreichbar unter: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Branchenfokus/branchenfokus-stahl-und-metall-01.html

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.521.480,07 3.326.017,11
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19.256,00 47.706,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.256,00 47.706,00
II. Sachanlagen 3.467.223,07 3.218.310,11
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.645.217,00 1.748.615,00
2. technische Anlagen und Maschinen 417.747,00 258.300,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 888.984,00 889.973,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 515.275,07 321.422,11
III. Finanzanlagen 35.001,00 60.001,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.000,00 60.000,00
2. Beteiligungen 1,00 1,00
B. Umlaufvermögen 11.422.583,88 11.858.373,74
I. Vorräte 1.125.458,12 2.514.766,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.620.014,65 2.928.078,01
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.432.060,31 813.922,93
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1,00 1,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.677.111,11 6.415.529,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten 50.173,54 27.007,49
Summe Aktiva 14.994.237,49 15.211.398,34

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.792.596,86 11.464.119,59
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 1.000.000,00 1.000.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnvortrag 10.464.119,59 10.443.804,01
III. Jahresüberschuss 328.477,27 20.315,58
B. Rückstellungen 2.015.371,39 2.489.919,46
C. Verbindlichkeiten 1.186.269,24 1.257.359,29
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 402.252,14 517.942,73
Summe Passiva 14.994.237,49 15.211.398,34

Angaben unter der Bilanz

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 18. Juli 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.512.905,01 12.588.994,56
2. Personalaufwand 9.256.305,48 8.385.907,53
a) Löhne und Gehälter 7.612.535,65 6.907.154,88
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.643.769,83 1.478.752,65
davon Aufwendungen für Altersversorgung 18.318,62 19.717,73
3. Abschreibungen 541.137,51 573.522,25
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 541.137,51 573.522,25
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.206.852,47 3.021.018,29
5. Erträge aus Beteiligungen 9.747,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 43.719,07 16.161,97
davon aus verbundenen Unternehmen 18.579,84 13.044,81
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 76.522,84 110.021,96
davon an verbundene Unternehmen 119,26
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 125.956,95 452.667,81
9. Ergebnis nach Steuern 359.595,83 62.018,69
10. sonstige Steuern 31.118,56 41.703,11
Jahresüberschuss 328.477,27 20.315,58

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Butzkies-Stahlbau GmbH hat ihren Sitz in Krempe. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Pinneberg unter HRB 1915 IZ eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden unverändert angewandt; bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) beibehalten.

3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemein

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr grundsätzlich beibehalten.

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren, bewertet. Die Gebäude werden mit 4 % (Sozialräume) und 10 % (Bürocontainer) abgeschrieben.

Technische Anlagen und Maschinen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer drei bis 16 Jahre), angesetzt. Andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer drei bis 13 Jahre), angesetzt. Für in 2020 bis 2022 angeschaffte oder hergestellte andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (z. B. Kranbahnanlage, Neuwagen, Messestand, Schweißgerät) wird die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Die übrigen angeschafften Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu Anschaffungskosten von € 800,00 wurde die Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EStG in Anspruch genommen. Sie werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Einstandspreisen unter Berücksichtigung des niedrigeren beizulegenden Werts am Bilanzstichtag. Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden Material- und Fertigungskosten jeweils einschließlich angemessener Gemeinkostenzuschläge sowie Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens und Sondereinzelkosten der Fertigung einbezogen. Die verlustfreie Bewertung wurde berücksichtigt.

Im Berichtsjahr wurden die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von € 18.136.226,99 (Vorjahr: € 21.083.343,15) offen von den Vorräten abgesetzt. Die Gesellschaft machte insoweit von dem Wahlrecht gemäß § 268 Abs. 5 HGB Gebrauch.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zur Berücksichtigung des allgemeinen Ausfall- und Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung von 1 % abgesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt worden.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 98.583,10 (Vorjahr: € 336.990,04) aus einem Darlehen enthalten.

Von den Forderungen haben € 0,00 (Vorjahr: € 95.444,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Arbeitnehmer aus Darlehen ausgewiesen. Ein Teilbetrag in Höhe von insgesamt € 400,00 (Vorjahr: € 1.000,00) hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und von mehr als fünf Jahren bestehen somit nicht.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 402.252,14 (Vorjahr: € 482.167,50) enthalten.

5. Sonstige Angaben

Anteilsbesitz

Name/Sitz Anteile
%
Eigenkapital 31.12.2023
Ergebnis 2023
Green Energy Polska Sp. z o.o., Poznan 24,00 -421.444,21 *) -38.400,97 *)
Butzkies Stahlbau Windenergie Verw. GmbH, Krempe 100,00 37.766,85 971,91
Butzkies Stahlbau Windenergie GmbH & Co. KG, Krempe 100,00 259.450,51 145.640,23

*) Umrechnungskurs 4,4103 Zloty = 1 EURO und Angaben für das Jahr 2016

Es ist angestrebt, die Gesellschaft Green Energy Polska Sp. z o.o. zu liquidieren.

Anzahl der Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres waren im Durchschnitt 44 Angestellte und 105 gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt. In den Mitarbeiterzahlen sind weder die Geschäftsführer noch die Auszubildenden, jedoch durchschnittlich drei Aushilfen enthalten.

Finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus einem Pachtvertrag mit der Butzkies GmbH & Co. KG (verbundenes Unternehmen) beträgt für die Jahre 2024 und 2025 jeweils T€ 600. Weitere Zahlungsverpflichtungen aus Leasingverträgen bzw. aus einem Mietvertrag für ein Büro in Hamburg belaufen sich auf insgesamt T€ 383. Davon sind T€ 119 in 2024, T€ 178 von 2025 bis 2027 und T€ 86 von 2028 bis 2029 zu entrichten.

Haftungsverhältnisse

Zum 31. Dezember 2023 wurden die eingeräumten Kreditlinien für Avale (T€ 18.750) in Höhe von T€ 7.959 genutzt.

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Geschäftsführer des Unternehmens sind:

Herr Dietmar Butzkies-Schiemann, Geschäftsführer der Butzkies-Stahlbau GmbH

Frau Britt Butzkies-Schiemann, Geschäftsführerin der Butzkies-Stahlbau GmbH

Herr Bernd Wittmaack, Geschäftsführer der Butzkies-Stahlbau GmbH.

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

 

Krempe, 22. Mai 2024

Dietmar Butzkies-Schiemann

Britt Butzkies-Schiemann

Bernd Wittmaack

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 961.206,44 1.316,96 0,00 962.523,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.917.525,01 0,00 0,00 2.917.525,01
2. technische Anlagen und Maschinen 1.469.013,68 259.407,13 0,00 1.728.420,81
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.659.455,34 316.623,42 177.051,23 3.799.027,53
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 321.422,11 193.852,96 0,00 515.275,07
8.367.416,14 769.883,51 177.051,23 8.960.248,42
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 60.000,00 0,00 25.000,00 35.000,00
2. Beteiligungen 224.897,68 0,00 0,00 224.897,68
284.897,68 0,00 25.000,00 259.897,68
9.613.520,26 771.200,47 202.051,23 10.182.669,50
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 913.500,44 29.766,96 0,00 943.267,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.168.910,01 103.398,00 0,00 1.272.308,01
2. technische Anlagen und Maschinen 1.210.713,68 99.960,13 0,00 1.310.673,81
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.769.482,34 308.012,42 167.451,23 2.910.043,53
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5.149.106,03 511.370,55 167.451,23 5.493.025,35
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 224.896,68 0,00 0,00 224.896,68
224.896,68 0,00 0,00 224.896,68
6.287.503,15 541.137,51 167.451,23 6.661.189,43
Buchwert
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 19.256,00 47.706,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.645.217,00 1.748.615,00
2. technische Anlagen und Maschinen 417.747,00 258.300,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 888.984,00 889.973,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 515.275,07 321.422,11
3.467.223,07 3.218.310,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.000,00 60.000,00
2. Beteiligungen 1,00 1,00
35.001,00 60.001,00
3.521.480,07 3.326.017,11

Ergebnisverwendungsbeschluss

Die Gesellschafterversammlung beschließt Folgendes:

Der Gewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Krempe, 18. Juli 2024

Bestätigungsvermerk

Der Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen in einer verkürzten Fassung offengelegt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Butzkies-Stahlbau GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Butzkies-Stahlbau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Butzkies-Stahlbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 26. Juni 2024

von Diest, Greve und Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Roland Warnholtz, Wirtschaftsprüfer

Aktuelle Berichte und Vollvolumen-Zugriff auf alle Geschäftsjahre. API-Key holen →

Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

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Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen

Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.

  • Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
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