Baumann Busbetrieb GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Die Baumann Busbetrieb GmbH ist im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Bereich der Stadtwerke München tätig. Sie fährt Linienverkehre in der Stadt München. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das ökonomische Umfeld des Geschäfts- und Kalenderjahres 2023 war insgesamt durch eine weltweite konjunkturelle Abkühlung geprägt. Grund dafür sind vor allem die Folgen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, woraus zunächst ein Energiepreisschock und danach stark steigende Inflationsraten resultierten. Darauf wurde mit deutlich steigenden Leitzinsen reagiert, sodass die Inflation im Euroraum Ende 2023 auf 2,9 % gesenkt werden konnte. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen im Inland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor. Dies resultiert aus der Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte sowie einer steigenden Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Insgesamt war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Im Jahr 2023 waren in Deutschland 7 % mehr Fahrgäste im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen im Nah- und Fernverkehr unterwegs als noch in 2022. Laut dem statistischen Bundesamt (Destatis), trug unter anderem das am 1. Mai 2023 eingeführte Deutschland-Ticket zum Anstieg des Fahrgastaufkommens auf fast 10,9 Milliarden Fahrgäste bei. Bereits im Vorjahr waren unter anderem aufgrund des 9-Euro-Tickets, das im Sommer 2022 für drei Monate verkauft wurde, die Fahrgastzahlen gestiegen. Nichts desto trotz waren 2023 im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen noch immer knapp 8 % weniger Fahrgäste unterwegs als vor Beginn der Corona-Pandemie. 1) Destatis; 2) Destatis 2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 blickt die Geschäftsführung auf eine außerst positive Geschäftsentwicklung. Die Umsatzerlöse der Baumann Busbetrieb GmbH stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 2,3% auf 12.651 TEUR. Dieser Zuwachs ist im Wesentlichen auf Indexanpassung bei bestehenden Verkehrsverträgen zurückzuführen. Gleichzeitig erhöhte sich der Jahresüberschuss. Die Vorjahresprognose, worin von leicht steigenden Umsätzen sowie einer stabilen Ertragslage ausgegangen war, wurde daher getroffen. 3. Lage a) Vermögenslage Die Bilanzsumme der Baumann Busbetrieb GmbH ist gegenüber dem Vorjahr um 16 % auf TEuro 8.341 angestiegen. Das Anlagevermögen, das sich im Wesentlichen aus Linienbussen zusammensetzt, hat sich aufgrund planmäßiger Abschreibungen um 1.239 TEUR auf 2.227 reduziert. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind um 67 TEUR auf 1.692 TEUR gesunken. Diese Entwicklung ist in stichtagsbedingte Schwankungen begründet. Die liquiden Mittel sind gegenüber dem Vorjahr um 2.440 TEUR auf 4.014 TEUR angestiegen. Das Eigenkapital der Baumann Busbetrieb GmbH ist mit 2.470 TEUR gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen (1.679 TEUR). Die Rückstellungen weisen folgende Werte aus:
Die sonstigen Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEuro 138 auf TEuro 337 zurückgegangen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich zum Stichtag auf TEuro 3.260 und sind damit gegenüber dem Vorjahr um TEuro 719 zurückgegangen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr um TEuro 269 auf TEuro 660 angestiegen. b) Finanzlage Die Finanzlage der Baumann Busbetrieb GmbH kann im Berichtszeitraum als äußerst solide bezeichnet werden. Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen über den anhaltend positiven Cashflow. Zahlungsverpflichtungen konnten jederzeit erfüllt werden. c) Ertragslage Die ausschließlich im Inland erwirtschafteten Umsatzerlöse konnten um 2,3% bzw. 283 TEUR gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Diese Entwicklung ist insbesondere auf Indexanpassung bei bestehenden Verkehrsverträgen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 224 TEUR auf 435 TEUR angestiegen. Die Materialaufwendungen sind leicht rückläufig und um 66 TEUR auf 3.361 TEUR zurückgegangen (-1,9%). Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf geringere Energiekosten zurückzuführen. Die Personalaufwendungen sind im Geschäftsjahr aufgrund von Gehaltsanpassungen auf 6.718 TEUR (im Vorjahr 6.575 TEUR) gestiegen. Mit einem leichten Rückgang von 4,3% auf 1.230 TEUR konnten die Abschreibungen auf Vorjahresniveau gehalten werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 49 TEUR (+4,7%) angestiegen und belaufen sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 1.090 TEUR. Dies ist durch allgemeine Kostensteigerungen begründet. d) Gesamtaussage Im Geschäftsjahr 2023 konnte der Umsatz im niedrigen einstelligen Prozentbereich gesteigert und aufgrund höherer Beteiligungserträge der Jahresüberschuss von 406 TEUR auf 1.016 TEUR gesteigert werden. Die Geschäftsführung bewertet das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 somit als insgesamt sehr zufriedenstellend. C. Prognosebericht Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sieht die Gesellschaft eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch in Zeiten dieser Krisen und künftig erfolgreich arbeiten zu können. Das Unternehmen wird nach der Einschätzung der Geschäftsführung auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen in jeder Hinsicht erfüllen können. Basierend auf den Entwicklungen des abgelaufenen Geschäftsjahres und den aktuellen Markttrends blickt die Geschäftsführung optimistisch in die Zukunft, dass sich das Unternehmen auch in Zukunft positiv entwickeln wird. Die bereits gewonnenen Ausschreibungen und die ergriffenen Maßnahmen zur Fahrergewinnung werden dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Marktposition weiter auszubauen. Die Geschäftsführung der Baumann Busbetrieb GmbH rechnet weiterhin mit leicht steigenden Umsätzen und einer stabilen Ertragslage und blickt in Bezug auf die Entwicklung der Gesellschaft nach wie vor positiv und zuversichtlich in die Zukunft. D. Chancen- und Risikobericht 1. Marktpotenzial im ÖPNV Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist ein Wachstumsmarkt, und die Gesellschaft ist zuversichtlich, dass sich diese positive Entwicklung in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen und nachhaltigen Mobilitätslösungen eröffnet neue Chancen und Märkte. Die Gesellschaft ist bestrebt, ihre Dienstleistungen kontinuierlich zu verbessern und den Fahrgästen ein attraktives Angebot zu bieten. Hier bestehen Chancen in der Verbunderweiterung im städtischen Bereich. 2. Indexanpassung bei Verkehrsverträgen Ein weiterer Faktor, der zum positiven Geschäftsergebnis beigetragen hat, ist die Indexanpassung bei bestehenden Verkehrsverträgen. Durch diese Anpassung erfolgen angemessene Preiserhöhungen, die es ermöglichen, steigende Kostenfaktoren zu kompensieren und weiterhin wirtschaftlich zu agieren. Die langfristige Planbarkeit und Stabilität der bestehenden Verkehrsverträge sind für die Gesellschaft von großer Bedeutung und bilden eine solide Grundlage für eine nachhaltige Geschäftsentwicklung. 3. Fachkräftemangel und Fahrergewinnung Wie viele andere Branchen sieht sich auch die Gesellschaft im Umfeld des ÖPNV mit einem Fachkräftemangel konfrontiert. Um diesem entgegenzuwirken, hat die Gesellschaft verschiedene Maßnahmen ergriffen. Eine wichtige Strategie besteht darin, Fahrerinnen und Fahrer aus der EU und Drittland zu gewinnen. Durch gezielte Rekrutierung und attraktive Arbeitsbedingungen ist die Gesellschaft in der Lage, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und somit einen reibungslosen Betrieb der Linien sicherzustellen.
München, den 19. Mai 2024 Harald Baumann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Baumann Busbetrieb GmbH hat ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 100921 eingetragen. Sie hat ihren Sitz in der Barmseestr. 7, 81477 München, Deutschland. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die für die Kapitalgesellschaft geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte wurden über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen zu Anschaffungskosten bilanziert. Abschreibungen werden vorgenommen, wenn der beizulegende Wert am Abschlussstichtag voraussichtlich dauerhaft unter den Anschaffungskosten liegt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren. Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquiden Mittel werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden notwendige Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Zinsen werden auf die Laufzeit der Darlehen verteilt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten, die im Zeitpunkt der Abschlusserstellung erkennbar waren. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§285 Nr. 24 HGB) • durchschnittlicher Marktzins von 1,82 % für eine Laufzeit von 10 Jahren, der von der Dt. Bundesbank bekanntgemacht wurde • Lohn- und Gehaltssteigerung von 1,0 % nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" Der Unterschiedsbetrag gemäß §253 Absatz 6 HGB beträgt Euro 9.988. Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Kurs zum Bilanzstichtag oder dem höheren historischen Kurs bewertet. Dabei wird § 256a S. 2 HGB bei kurzfristigen Verbindlichkeiten beachtet. Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. IV. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung BilanzDie Beteiligungen stellen sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt dar:
* Zahlen aus Vorjahr In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind als wesentliche Posten enthalten:
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die in der Bilanz ausgewiesenen Rechnungsabgrenzungen betreffen Aufwendungen des folgenden Geschäftsjahres. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 26.000,00 Euro und ist voll eingezahlt. In den sonstigen Rückstellungen sind als wesentliche Posten enthalten:
Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsabtretung der Omnibusse besichert. Fremdwährungsforderungen und-verbindlichkeiten sind im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 nicht enthalten. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden entsprechend der Neudefinition des § 277 Abs.1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEuro 9,8 enthalten. V. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von TEuro 490 finanzielle Verpflichtungen aus kurzfristigen Mietverträgen. Diese sind innerhalb eines Jahres fällig. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 123 Mitarbeiter beschäftigt, davon 2 leitende Angestellte, 111 Vollzeit, 5 Teilzeit, 5 Aushilfen. Organe Geschäftsführer der Gesellschaft sind, jeweils alleingeschäftsführungs- und alleinvertretungsberechtigt: Herr Hans Baumann (bis 10. April 2024), Herr Harald Baumann. Gesamtbezüge der Organe Auf die Angabe der gezahlten Gesamtbezüge der tätigen Geschäftsführer wird im Hinblick auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, über welche zu berichten wäre, sind nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 nicht eingetreten. ErgebnisverwendungsvorschlagIch schlage vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
München, den 19. Mai 2024 gez. Harald Baumann, Geschäftsführer Anlagevermögen Der Anlagenspiegel ist auf folgender Seite dargestellt.
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Baumann Busbetrieb GmbH Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Baumann Busbetrieb GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Baumann Busbetrieb GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 6. November 2024 Moses & Partner Revision und Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Moses, Wirtschaftsprüfer |
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Baumann Busbetrieb GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Barmseestr. 7
81477 München - Handelsregister
- HRB 100921, München
- Eintragungsdatum
- 3. Dezember 1992
- Branche
-
Personenbeförderung im Linienverkehr auf der Straße
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Personenbeförderung im Gelegenheitsverkehr auf der Straße - Eingetragenes Kapital
- 26.000,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Unternehmenszweck
- Betrieb von Omnibussen und Durchführung von Personenverkehr mit Kraftfahrzeugen.
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 80,8 % 6,02 Mio
- Anlagevermögen 19,1 % 1,42 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 13,4 k
- Eigenkapital 45,5 % 3,39 Mio
- Verbindlichkeiten 41,1 % 3,06 Mio
- Rückstellungen 13,4 % 998,3 k
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 0
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Erträge aus Beteiligungen 80,6 % 300,0 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19,4 % 72,1 k
- Personalaufwand 72,9 % 7,47 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 12,0 % 1,23 Mio
- Abschreibungen 10,4 % 1,07 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4,1 % 421,6 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,5 % 50,5 k
- Sonstige Steuern 0,0 % 3,1 k
- Rohergebnis 10,86 Mio
- Ergebnis nach Steuern 982,7 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 979,6 k
GuV-Daten für 4 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Harald Ernst Baumann
seit 2001 Geschäftsführer
-
Sultan Aktar
seit 2019 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
H***** B******
≥25%
75,0 %
Beteiligungen an
Historie
- 2024
-
10.04.
Austritt einer PositionH*** B****** · Geschäftsführer
- 2021
-
05.02.
Berichtigung von UnternehmensdatenBaumann Busbetrieb GmbH
-
05.02.
SatzungsänderungBaumann Busbetrieb GmbH
-
05.02.
Änderung des UnternehmensgegenstandsBetrieb von Omnibussen udn die Durchführung von Personenverkehr mit Kraftfahrzeugen.
-
05.02.
Änderung der VertretungsregelungIst nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
-
05.02.
Änderung des UnternehmensgegenstandsBetrieb von Omnibussen und Durchführung von Personenverkehr mit Kraftfahrzeugen.
- 2019
-
05.03.
Eintritt eines MitgliedsSultan Aktar · Einzelprokura
- 2011
-
29.06.
AdressänderungBaumann Busbetrieb GmbH
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2020 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Jahresabschluss Volltext
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-
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-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
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client = OpenAI()
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tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
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)
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"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
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