aktiv Rechtsform GmbH

Maschinenring Personaldienste GmbH

Neuburg a.d. Donau ·HRB 4845 Ingolstadt ·maschinenring-personaldienste.de

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Am Maschinenring 1
86633 Neuburg a.d. Donau
Handelsregister
HRB 4845, Ingolstadt
Eintragungsdatum
25. Juli 2008
Branche
Vermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen
Eingetragenes Kapital
25.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
Existenzsicherung von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben durch Kooperation und Vermittlung bäuerlicher Arbeitskräfte und Arbeitskräfte aus dem ländlichen Raum vorwiegend für klein- und mittelständische Betriebe vorwiegend im ländlichen Raum sowie gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitskräften im Sinne der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen. Dieser Satzungszweck wird unter anderem dadurch verwirklicht, dass das Unternehmen mit Maschinenringen und deren Tochterunternehmen zusammenarbeitet.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
274
Bilanzsumme 2024
1,69 Mio. €
Jahresergebnis 2024
−3.729 €
16 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 1,69 Mio
  • Umlaufvermögen 89,4 % 1,51 Mio
  • Anlagevermögen 10,6 % 178,8 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 680
Passivseite 1,69 Mio
  • Verbindlichkeiten 66,3 % 1,12 Mio
  • Rückstellungen 19,7 % 332,3 k
  • Eigenkapital 14,0 % 235,8 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 16 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
Erträge 46,8 k
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 99,9 % −46,7 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 50
Aufwendungen 13,25 Mio
  • Personalaufwand 73,1 % −9,69 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 13,6 % −1,80 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 13,1 % −1,73 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,2 % −22,1 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % −2,9 k
  • Rohergebnis 11,31 Mio
  • Ergebnis nach Steuern −176,2 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −179,0 k
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GuV-Daten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Oliver Christian Rous seit 2009 Geschäftsführer
5 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Beteiligungen an

Historie

  1. 2023
  2. 25.01.
    Austritt einer Position
    I*** H***** · Geschäftsführer
  3. 2022
  4. 15.09.
    Satzungsänderung
    Maschinenring Personaldienste GmbH
  5. 2018
  6. 20.12.
    Satzungsänderung
    Maschinenring Personaldienste GmbH
  7. 20.12.
    Änderung des Unternehmensgegenstands
    Existenzsicherung von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben durch Kooperation und Vermittlung bäuerlicher Arbeitskräfte und Arbeitskräfte aus dem ländlichen Raum vorwiegend für klein- und mittelständische Betriebe vorwiegend im ländlichen Raum sowie gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitskräften im Sinne der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen. Dieser Satzungszweck wird unter anderem dadurch verwirklicht, dass das Unternehmen mit Maschinenringen und deren Tochterunternehmen zusammenarbeitet.
  8. 2016
  9. 24.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    I*** H***** · Geschäftsführer
  10. 2015
  11. 31.07.
    Austritt einer Position
    C****** G****** · Geschäftsführer
  12. 2014
  13. 14.07.
    Adressänderung
    Maschinenring Personaldienste GmbH
  14. 2013
  15. 06.06.
    Satzungsänderung
    Maschinenring Personaldienste GmbH
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Volltext

Maschinenring Personaldienste GmbH

Neuburg a.d. Donau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 -
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 95.522,00 204
III. Finanzanlagen 94.985,00 190.508,00 18 222
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.573.451,44 2.185
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.000,00 26
1.576.451,44 2.211
C. Rechnungsabgrenzungsposten 680,00 -
1.767.639,44 2.433

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnvortrag 393.608,95 712
III. Jahresfehlbetrag -179.032,77 -318
239.576,18 419
B. Rückstellungen 394.436,77 608
C. Verbindlichkeiten 1.133.626,49 1.406
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten EUR 439.301,19 (Vj. TEUR 209)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht EUR 45.469,01 (Vj. TEUR 47)
1.767.639,44 2.433

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR TEUR TEUR
1. Rohergebnis 11.312.035,50 15.165
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.892.084,58 -10.555
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.795.018,96 -2.296
davon für Altersversorgung EUR 10,38 (Vj. TEUR 1) -9.687.103,54 -12.851
3. Abschreibungen auf Sachanlagen -46.733,76 -70
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.732.264,78 -2.598
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 50,00 -
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -22.139,31 -6
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - -1.801.087,85 42
8. Ergebnis nach Ertragsteuern -176.155,89 -318
9. sonstige Steuern -2.876,88 -
10. Jahresfehlbetrag -179.032,77 -318

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

2. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Maschinenring Personaldienste GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Neuburg a.d. Donau
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Ingolstadt
Register-Nr.: HRB 4845

3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

a. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Wertpapiere zu Anschaffungskosten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erforderliche Einzelwertberichtigungen wurden durchgeführt.

Liquide Mittel, Rechnungsabgrenzungsposten sowie das Eigenkapital wurden zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

b. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

c. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte (§ 284 Abs. 3 HGB) ist aus dem Anlagenspiegel (Beiblatt zum Anhang) zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 2 (Vj. TEUR 14) enthalten.

Verbindlichkeiten

Die gesamten bilanzierten Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis ein Jahr.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von TEUR 45 (Vj. TEUR 47), die gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern darstellten, handelt es sich um Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, hier handelt es sich im Wesentlichen um Mietverpflichtungen mit einem Wert von 42.090,87 Euro.

d. Sonstige Angaben

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Durchschnittlich Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

2023 2022
Anzahl Anzahl
Arbeiter 315 437
Angestellte 25 35
Geschäftsführung 1 1
341 473

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung) beträgt damit 340.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres und bis heute wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Oliver Rous; Ausgeübter Beruf: Kaufmännischer Geschäftsführer geführt.

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Als Aufsichtsrat sind bestellt:

Franz Roider, Landwirt (Vorsitzender)

Gerhard Rieß, Landwirt (Stellvertreter), bis 31.12.2021

Franz Hirsch, Geschäftsführer (Stellvertreter)

Andreas Birx, Landwirt

Andreas Hoffmann, Landwirt und Geschäftsführer

Marion Höcht, Geschäftsführerin

Peter Falter, Geschäftsführer

Armin Schwendinger, Landwirt, bis 31.12.2021

Christian Marte, Geschäftsführer, bis 31.12.2021

Die Aufsichtsratstätigkeiten wurde mit TEUR 2 vergütet.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag zum 31. Dezember 2023 von EUR 179.032,77 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen

 

Neuburg an der Donau, 4. Juni 2024

Maschinenring Personaldienste GmbH

Oliver Rous, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Maschinenring Personaldienste GmbH, Neuburg a.d. Donau

Anschaffungs-, Herstellungskosten Zugänge Abgänge Anschaffungs-, Herstellungskosten
01.01.2023 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.050,00 - - 2.050,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.050,00 - - 2.050,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 355.182,02 2.984,76 - 113.712,83 244.453,95
Summe Sachanlagen 355.182,02 2.984,76 - 113.712,83 244.453,95
III. Finanzanlagen 17.985,00 77.000,00 - 94.985,00
Summe Finanzanlagen 17.985,00 77.000,00 - 94.985,00
375.217,02 79.984,76 - 113.712,83 341.488,95
kumulierte Abschreibungen Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.049,00 - - 2.049,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.049,00 - - 2.049,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 151.349,02 46.733,76 49.150,86 148.931,92
Summe Sachanlagen 151.349,02 46.733,76 49.150,86 148.931,92
III. Finanzanlagen - - -
Summe Finanzanlagen - - - -
153.398,02 46.733,76 49.150,86 150.980,92
Buchwert Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 95.522,03 203.833,00
Summe Sachanlagen 95.522,03 203.833,00
III. Finanzanlagen 17.985,00 17.985,00
Summe Finanzanlagen 94.985,00 17.985,00
190.508,03 221.819,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Maschinenring Personaldienste GmbH wurde am 25.Juli 2008 im bayerischen Neuburg an der Donau gegründet.

Zweck und Gegenstand der Gesellschaft ist die Existenzsicherung von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben durch Kooperation und Vermittlung bäuerlicher Arbeitskräfte und Arbeitskräfte aus dem ländlichen Raum vorwiegend für klein- und mittelständische Betriebe vorwiegend im ländlichen Raum sowie die gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitskräften im Sinne der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen. Dieser Satzungszweck wird unter anderem dadurch verwirklicht, dass das Unternehmen mit Maschinenringen und deren Tochterunternehmen zusammenarbeitet.

Das Unternehmen arbeitet dazu - ähnlich einem Franchisesystem - mit regionalen Maschinenringen bzw. deren gewerblichen Tochterunternehmen zusammen. Die regionalen Maschinenringe unterstützen im Interesse ihrer Mitglieder die Tätigkeit der Maschinenring Personaldienste GmbH im Sinne einer Vermittlungstätigkeit und wirken bei der Geschäftsabwicklung, entsprechend den Bestimmungen eines Arbeitsübereinkommens und unter Wahrung und Beachtung der von der Maschinenring Personaldienste GmbH ausgearbeiteten verbindlichen Arbeitsanweisungen und Vertragsunterlagen mit.

Die Gesellschafterstruktur der Maschinenring Personaldienste GmbH stellt sich seit Ende 2021 folgendermaßen dar:

Das Kuratorium Bayerischer Maschinen- und Betriebshilferinge e.V. (KBM), Neuburg a. d. Donau hält 50% der Gesellschafteranteile. Das KBM ist der Landesverband der aktuell 67 bayerischen Maschinenringe.

Die MRPD Beteiligungs AG, Neuburg a. d. Donau hält die anderen 50% der Gesellschafteranteile. Die Aktionäre der MRPD Beteiligungs AG sind regionale Maschinenringe bzw. deren gewerbliche Tochterunternehmen, welche im Zuge eines Arbeitsübereinkommens mit der Maschinenring Personaldienste GmbH zusammenarbeiten sowie die Maschinenringe Deutschland GmbH.

Die Maschinenring Personaldienste GmbH vermittelt qualifizierte Fach- und Hilfskräfte an Unternehmen in allen Branchen, schafft damit Arbeitsplätze und fördert die regionale Wirtschaft. Mit 22 Standorten in Bayern, bieten wir rund 750 Mitarbeitern flexible Beschäftigungsmodelle in direkter Nähe ihrer Wohnorte und sind damit die Personaldrehscheibe im ländlichen Raum.

Die Maschinenring Personaldienste GmbH ist tarifgebunden im Gesamtverband der Personaldienstleister e.V. (GVP-Tarifvertrag) - vormals Interessensverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (iGZ-Tarifvertrag) und Vollmitglied im deutschen Franchiseverband e.V.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Zeitarbeit bzw. Arbeitnehmerüberlassung ist eine feste Größe am deutschen Arbeitsmarkt. Die flexible Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ermöglicht es den Unternehmen, ihren Personalbedarf zügig an Auftragsschwankungen anzupassen. Sie ist gekennzeichnet durch ein Dreiecksverhältnis zwischen einem Verleiher, einem Arbeitnehmer und einem Entleiher. Die Arbeitnehmerüberlassung ist in Deutschland seit 1972 gesetzlich geregelt. Allerdings wurde das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz seither mehrfach modifiziert. Die Änderungen betrafen unter anderem: die Überlassungshöchstdauer, die Befristungsregelungen, die Frage der Synchronisation von Arbeitsvertrag (zwischen Verleiher und Arbeitnehmer) und Überlassungsvertrag (zwischen Verleiher und Entleiher), das Wiedereinstellungsverbot, das Verbot der Diskriminierung, den Wiedereinsatz von kurz zuvor ausgeschiedenen Stamm-Mitarbeitern als Leiharbeitnehmer (Drehtürklausel) und die Einführung einer Lohnuntergrenze, Kurzarbeit für Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeit-nehmer sowie Zeitarbeit in der Pflege.

Die Entwicklung der Zeitarbeitsbranche ist zum einen durch die Konjunktur und zum anderen durch gesetzliche Änderungen geprägt. So gab es in der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 einen Beschäftigungseinbruch. Deutliche Anstiege waren bisher vor allem nach den Zeitpunkten der wichtigsten rechtlichen Änderungen zu beobachten. Insbesondere die umfangreichen Deregulierungen der Zeitarbeit ab 1. Januar 2003 mit dem Wegfall des Synchronisations- und Wiedereinstellungsverbotes sowie der Höchstüberlassungsdauer haben zu einer Ausweitung dieser Beschäftigungsform geführt. Demgegenüber stehen die zum 1. April 2017 in Kraft getretenen Regulierungen zudem deutliche Beschäftigungsrückgänge in der Zeitarbeit zu beobachten sind.

1990 lag die jahresdurchschnittliche Zahl der Leiharbeitnehmer erstmals über 100.000; bereits acht Jahre später hatte sie sich verdoppelt. Im Zuge der rechtlichen Änderungen im Rahmen der Hartz-Gesetze kam es zu einer weiteren Expansion der Branche. Im November 2017 hatte die Zahl der Leiharbeitnehmer mit rund 1,08 Millionen ihren vorläufigen Höchststand. Seitdem ist die Beschäftigung in der Zeitarbeit - zunächst auch in Folge der Regulierungen - tendenziell rückläufig. Da die Zahl der Übergänge von Leiharbeitnehmern in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung außerhalb der Leiharbeit im Jahr 2018 deutlich gestiegen ist, dürfte der Rückgang nicht zu nennenswert weniger Beschäftigung in der Gesamtwirtschaft geführt haben. Seit 2019 kamen bei den Rückgängen mehr und mehr konjunkturelle Gründe zum Tragen.

Mit Beginn der Corona-Krise ging die Zahl der Leiharbeitnehmer saisonal untypisch kräftig zurück, danach zeigten sich tendenziell monatlich geringe Zuwächse. Bereits ab Herbst 2021 schmolzen die Vorjahresabstände allerdings wieder. Im zweiten Halbjahr 2022 lagen die Werte etwa auf dem Vorjahresniveau, das Vorkrisenniveau wurde jedoch noch nicht wieder erreicht. So gab es im Dezember 2022 knapp 812.000 beschäftigte Leiharbeitnehmer. Im Jahresdurchschnitt 2022 waren es 830.000, 14.000 mehr als 2021.

Das Marktvolumen für Arbeitnehmerüberlassung in Deutschland sank laut Lündendonk 2023 um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Anzahl der Zeitarbeitskräfte nahm um 4,9 Prozent ab. Insbesondere das schwache dritte und vierte Quartal 2023 sowie Preiseffekte beeinflussten die Marktentwicklung. Wachstumstreiber sind Personaldienstleister mit qualifiziertem Fachpersonal und insbesondere Gesundheitsspezialisten. Die Umsätze der Zeitarbeitsunternehmen entwickelten sich im Jahr 2023 unterschiedlich. Rund drei von zehn Unternehmen verzeichneten einen Umsatzrückgang. Anbieter mit einem Wachstum vermitteln nahezu alle Facharbeiter für Industrie, IT oder das Gesundheitswesen. Das Volumengeschäft in Deutschland liegt aber weiterhin bei Helferinnen und Helfern ohne Berufsausbildung und die Anzahl dieser Zeitarbeitskräfte sinkt. Firmen im Helfersegment, die also vorwiegend Arbeitskräfte ohne Berufsausbildung vermitteln, bekommen die Krise deutlich stärker zu spüren. Insgesamt führen diese und andere Effekte zu einem Rückgang des Marktvolumens. Die Branche insgesamt ist sehr kleinteilig organisiert, nur ungefähr ein Drittel des Markts teilen die Top 25 unter sich auf. Deren Umsätze sind im vergangenen Jahr um durchschnittlich 2,2 Prozent gestiegen.

Geschäftsverlauf

Für die Maschinenring Personaldienste GmbH war das Geschäftsjahr 2023 sowohl bedingt durch eine immer deutlicher nachlassende Marktnachfrage im Helferbereich im Jahresverlauf als auch durch Maschinenring-interne strukturelle Veränderungen nicht von Erfolg geprägt.

Mit einem Umsatzrückgang in Höhe von 26% im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich somit für das Geschäftsjahr 2023 ein unter den Erwartungen liegendes und nicht zufriedenstellendes Bild. Die Maschinenring Personaldienste GmbH konnte sich dem negativen Trend des gesamten Zeitarbeitsmarktes dabei nicht entziehen. Verstärkt wurde der negative Trend besonders durch die weiterhin verhaltene Bereitschaft der regionalen Maschinenringe in ihre Personaldienste-Standorte neue Ressourcen zu investieren. Hauptgrund für den starken Umsatzrückgang war die Beendigung der Zusammenarbeit mit einem Maschinenring-Tochterunternehmen und der dadurch folgenden Schließung des mit Abstand umsatzstärksten Standortes (25% vom Gesamtvolumen) zum 31.03.2023.

Die seit Anfang 2021 gesetzte Gegenmaßnahme (kostenintensive Neueröffnungen von Standorten in Eigenregie der Maschinenring Personaldienste GmbH) den seit 2019 rückläufigen Umsätzen bestehender Standorte entgegenzuwirken, wurde im Geschäftsjahr 2023 nicht mehr fortgeführt. Stattdessen erfolgte die Schließung kleinerer unrentabler eigener Standorte im Laufe des Geschäftsjahres.

Die seit Herbst 2022 und in einem weiteren Schritt seit Frühjahr 2023 umfassend gesetzten Maßnahmen an Kostenreduktionen und internen Anpassungen an die Markt- und Ertragslage, führten trotz der starken Umsatzrückgänge zu einem leicht verbesserten Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr. Nach einem Jahresfehlbetrag im Vorjahr in Höhe von TEUR 318, betrug der Jahresfehlbetrag TEUR 179. Die Ertragslage des Unternehmens war im Geschäftsjahr 2023 somit jedoch weiterhin negativ und nicht zufriedenstellend.

III. Lage des Unternehmens

Gesamtaussage

Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 ist von einer negativen Ertragssituation, jedoch einer soliden Finanzierungsstruktur gekennzeichnet.

Vermögenslage

Investitionen

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen im Anlagevermögen in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr TEUR 90) getätigt. Sie betreffen Investitionen in Wertpapiere in Höhe von TEUR 77 sowie Investitionen in Wohnungsausstattung für Leiharbeitnehmer in Höhe von TEUR 3.

Mit der Veräußerung von Anlagevermögen wurden im Geschäftsjahr TEUR 5 (Vorjahr TEUR 0) erlöst. Aufgrund der Schließung unrentabler Standorte wurde das Anlagevermögen um die Fahrzeuge und Geschäftsausstattung dieser reduziert.

Liquidität

Die liquiden Mittel verringerten sich zum 31. Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahr von TEUR 26 auf TEUR 3 (0,2 Prozent der Bilanzsumme; Vorjahr: 1,1 Prozent).

Das Unternehmen war im Geschäftsjahr jederzeit fähig seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen und sieht keine Beeinträchtigung im Bereich der finanziellen Verpflichtungen.

Vermögensstruktur

31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0,0% 0 0,0%
Sachanlagen 96 5,4% 204 8,4%
Finanzanlagen 95 5,4% 18 0,7%
Langfristig gebundenes Vermögen 191 10,8% 222 9,1%
Vorräte 0 0,0% 0 0,0%
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.306 73,9% 2.043 84,0%
Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0,0% 0 0,0%
Sonstige Vermögensgegenstände 267 15,1% 142 5,8%
Liquide Mittel 3 0,2% 26 1,1%
Rechnungsabgrenzungsposten 1 0,0% 0 0,0%
Kurzfristig gebundenes Vermögen 1.577 89,2% 2.211 90,9%
1.768 100,00% 2.433 100,00%
Veränderung
TEUR %
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0%
Sachanlagen -108 -53%
Finanzanlagen 77 428%
Langfristig gebundenes Vermögen -31 -14%
Vorräte 0 0%
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -737 -36%
Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0%
Sonstige Vermögensgegenstände 125 88%
Liquide Mittel -23 -88%
Rechnungsabgrenzungsposten 1 100%
Kurzfristig gebundenes Vermögen -634 -29%
-665 -27%

Die Maschinenring Personaldienste GmbH betrachtet ihre Vermögenslage im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des Jahresfehlbetrages 2023 als verschlechtert.

Die Bilanzsumme verringerte sich auf der Aktivseite auf TEUR 1.768 nach TEUR 2.433 im Vorjahr. Dies ist in erster Linie auf die Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.306 nach TEUR 2.043 im Vorjahr zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entsprechen 73,9 Prozent (Vorjahr: 84,0 Prozent) der Bilanzsumme. Die Forderungen wurden um TEUR 33 einzelwertberichtigt bzw. als Forderungsverluste abgeschrieben (Vorjahr: TEUR 41). Der Anteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an der Bilanzsumme bleibt somit wie in der gesamten Historie des Unternehmens verhältnismäßig hoch. Dem gegenüberzustellen ist aber auch die ebenfalls in der gesamten Historie des Unternehmens niedrige Forderungsausfallsquote.

Das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 191 (Vorjahr: TEUR 222) besteht zu 5,4 Prozent (Vorjahr: 8,4 Prozent) der Bilanzsumme aus Sachanlagen und zu 5,4 Prozent (Vorjahr: 0,7 Prozent) der Bilanzsumme aus Finanzanlagen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich auf TEUR 267 nach TEUR 142 im Vorjahr. Die Steigerung ist in erster Linie auf Forderungen/Guthaben gegenüber der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) zum Bilanzstichtag zurückzuführen.

Finanzlage

Kapitalstruktur 31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Eigenkapital 240 13,6% 419 17,2%
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0,0% 0 0,0%
Lang- und mittelfristiges Fremdkapital 0 0,0% 0 0,0%
Rückstellungen 394 22,3% 608 25,0%
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bis zu einem Jahr 439 24,9% 209 8,6%
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 108 6,1% 266 10,9%
Verbindlichkeiten ggü. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 45 2,6% 47 1,9%
Sonstige Verbindlichkeiten 541 30,6% 884 36,3%
Kurzfristiges Fremdkapital 1.528 86,4% 2.014 82,8%
1.768 100,00% 2.433 100,00%
Kapitalstruktur Veränderung
TEUR %
Eigenkapital -179 -43%
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0%
Lang- und mittelfristiges Fremdkapital 0 0%
Rückstellungen -214 -35%
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bis zu einem Jahr 230 110%
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 158 -59%
Verbindlichkeiten ggü. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht -2 -4%
Sonstige Verbindlichkeiten -343 -39%
Kurzfristiges Fremdkapital -486 -24%
-665 -27%

Das Eigenkapital liegt bei TEUR 240 (Vorjahr: TEUR 419) und besteht aus dem gezeichneten Kapital TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25), dem Gewinnvortrag TEUR 394 (Vorjahr: TEUR 712) und dem Jahresfehlbetrag TEUR 179 (Vorjahr: TEUR 318). Die Reduktion des Eigenkapitals in Höhe von TEUR 179 besteht aus dem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 179.

Bei einer um TEUR 665 von TEUR 2.433 auf TEUR 1.768 verringerten Bilanzsumme verringerte sich die bilanzielle Eigenkapitalquote der Maschinenring Personaldienste GmbH auf 13,6 Prozent (Vorjahr: 17,2 Prozent).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich von TEUR 266 (Vorjahr) auf TEUR 108 (Geschäftsjahr), wobei es sich dabei ausschließlich um Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und im Zusammenhang mit dem operativen Tagesgeschäft handelt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, verringerten sich auf TEUR 45 nach TEUR 47 im Vorjahr und bestehen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Die Rückstellungen in einer Höhe von TEUR 394 (Vorjahr: TEUR 608), die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 108 (Vorjahr: TEUR 266) und die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 541 (Vorjahr: TEUR 884) betreffen im Wesentlichen die stichtagsbedingt noch zu leistenden Aufwendungen gegenüber unseren Mitarbeitern, den regionalen Maschinenringen und dem Gesetzgeber aus dem operativen Tagesgeschäft. Alle Verbindlichkeiten davon haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Auf Basis einer Kontokorrentrahmenvereinbarung mit unserer Hausbank gibt es gegenüber Kreditinstituten zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 439 (Vorjahr TEUR 209), über welchen der kurzfristige Liquiditätsbedarf abgedeckt wird. Die weitere Finanzierung des Unternehmens erfolgt mit dem Eigenkapital und dem laufenden Cashflow.

Im Hinblick auf die Liquiditätslage des Unternehmens übertrifft das Umlaufvermögen zum Bilanzstichtag die kurzfristigen Verbindlichkeiten um TEUR 49 (Working Capital; Vorjahr: TEUR 197), was ein Verhältnis von 103,21 Prozent (Working Capital Ratio; Vorjahr: 109,78 Prozent) darstellt.

Ertragslage

2023 2022
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 11.144 100,0% 15.054 100,0%
Sonstige betriebliche Erträge 169 1,5% 147 1,0%
Materialaufwand 1 0,0% 36 0,2%
Personalaufwand 9.687 86,9% 12.851 85,4%
Abschreibungen 47 0,4% 70 0,5%
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.732 15,5% 2.598 17,3%
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0,0% 1 0,0%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 22 0,2% 7 0,1%
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0,0% -42 -0,3%
Ergebnis nach Steuern -176 -2,1% -318 -2,1%
Sonstige Steuern 3 0,0% 0 0,0%
Jahresergebnis -179 -1,6% -318 -2,1%
Veränderung
TEUR %
Umsatzerlöse -3.910 -26%
Sonstige betriebliche Erträge 22 15%
Materialaufwand -35 -97%
Personalaufwand -3.164 -25%
Abschreibungen -23 -33%
Sonstige betriebliche Aufwendungen -865 -33%
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -1 -100%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15 214%
Steuern vom Einkommen und Ertrag 42 -100%
Ergebnis nach Steuern 142 43%
Sonstige Steuern 3 100%
Jahresergebnis 139 44%

Die Umsatzerlöse betrugen in 2023 TEUR 11.144 und lagen damit um 26 Prozent unter denen des Vorjahres (TEUR 15.054). Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um TEUR 22 (+1,5 Prozent) von TEUR 147 im Vorjahr auf TEUR 169.

Die Personalaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent bzw. um TEUR 3.164 von TEUR 12.851 auf TEUR 9.687 gesunken Durch die sinkenden Umsatzerlöse sind im ähnlichen Verhältnis die Personalaufwendungen der externen Mitarbeiter gesunken. Durch die internen Strukturmaßnahmen zum 01.01.2023 (Nichtnachbesetzung der operativen Geschäftsführung), zum 01.09.2023 (Schließung Verwaltungsbüro in Österreich) und der laufenden Schließung nicht rentabler Standorte mit zentral angestelltem internem Personal sind trotz Umstrukturierungskosten auch die Personalaufwendungen für die internen Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen verzeichnete die Maschinenring Personaldienste GmbH einen Rückgang in der Höhe von TEUR 865 von TEUR 2.598 auf TEUR 1.732 (-33 Prozent). Im Wesentlichen ist dies auf einen deutlichen Rückgang der Verkaufsprovisionen für die Maschinenring-Tochterunternehmen sowie einem Rückgang vieler weiterer verschiedener betrieblicher Kostenpositionen zurückzuführen. Der Materialaufwand verringerte sich auf TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 36).

Die Abschreibungen verringerten sich nach TEUR 70 im Vorjahr auf TEUR 47 (-33 Prozent) und betreffen im Wesentlichen geringere Abschreibungen auf KFZ sowie Büroausstattung und EDV.

Der Zinsaufwand erhöhte sich von TEUR 7 auf TEUR 22, was auf die höhere Ausschöpfung der Kontokorrentrahmenvereinbarung zurückzuführen ist. Wesentliche Zinserträge waren keine vorhanden.

Aufgrund des Jahresfehlbetrag 2023 sind keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag an-gefallen (Vorjahr: TEUR -42). Körperschaftsteuererstattung und Solidaritätszuschlagerstattung aus Vorjahren waren keine möglich. Sonstige Steuern betrugen TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 0).

Aufgrund der Beendigung der Zusammenarbeit mit einem Maschinenring-Tochterunternehmen und der dadurch folgenden Schließung des mit Abstand umsatzstärksten Standortes (25% vom Gesamtvolumen) zum 31.03.2023 sowie der Schließung kleinerer unrentabler eigener Standorte im Laufe des Geschäftsjahres, führte bei einer gleichzeitig hinter den Erwartungen liegender Umsatzentwicklung bestehender Standorte zu einem Umsatzrückgang in Höhe von 26 Prozent. Die seit Herbst 2022 und in einem weiteren Schritt seit Frühjahr 2023 umfassend gesetzten Maßnahmen an Kostenreduktion führten zu einem Rückgang der Personalaufwendungen für interne Mitarbeiter sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die Ertragslage des Unternehmens war im Geschäftsjahr 2023 jedoch weiterhin negativ und nicht zufriedenstellend, jedoch trotz der starken Umsatzrückgänge leicht verbessert im Vergleich zum Vorjahr. Nach einem Jahresfehlbetrag im Vorjahr in Höhe von TEUR 318, betrug der Jahresfehlbetrag TEUR 179.

IV. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Prognosebericht

Die Zeitarbeit gilt als konjunktureller Frühindikator. In der Krise verzichten Unternehmen in der Regel zuerst auf den Einsatz von Leiharbeitnehmern, bevor sie Einschnitte beim Stammpersonal planen. Umgekehrt macht die weiterhin gute Arbeitsmarktlage einen Einstieg für Arbeitnehmer in die Zeitarbeit unattraktiv. Infolge dieser beiden Entwicklungen ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Zeitarbeitsnehmer zuletzt weiter gesunken. Auch 2024 bleibt die Lage angespannt, weil die jetzige Krise strukturell bedingt ist, nicht wie zuletzt durch Schocks wie Corona oder den Ukraine-Krieg.

Die trotz der Krise weiter gute Arbeitsmarktlage erschwert den Personaldienstleistern die Rekrutierung, weil potenzielle Kandidaten im Zweifel eher die Festanstellung außerhalb der Zeitarbeit wählen. In der aktuellen Phase mit einem zunehmenden Arbeitskräftemangel ist es für Arbeitsmarktdienstleister deutlich schwieriger, erfolgreich zu sein. Der Anspruch der Kandidatinnen und Kandidaten ist heute deutlich höher, da es viel mehr Angebote im Markt gibt. Der Anteil der Beschäftigten, die aus der Arbeitslosigkeit heraus in die Zeitarbeit wechseln, ist in den zurückliegenden Jahren immer weiter gesunken. Bei den von Lünendonk befragten Unternehmen lag er zuletzt bei rund 42 Prozent. In Zeiten der Massenarbeitslosigkeit Mitte der 2000er-Jahre wurden Werte von um die 70 Prozent erreicht. Allerdings ist der Bewerbermangel mittlerweile nicht mehr das größte Erfolgshindernis für die Zeitarbeitsfirmen. Aktuell bereitet die schwache Konjunktur den Unternehmen noch größere Sorgen.

Der Umsatz von Personaldienstleistern reduzierte sich laut Daten des Statistischen Bundesamtes im Januar 2024 um durchschnittlich 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im November und Dezember 2023 war das Minus mit -5,0 Prozent und -2,8 Prozent zum Vorjahresmonat allerdings noch deutlicher ausgefallen.

Die Zahl der bei Zeitarbeitsunternehmen angestellten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten verringerte sich von 634.100 im Januar 2024 auf 625.100 im Februar 2024. Dies entspricht einem Rückgang von 1,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat nahm die sozialversicherungspflichtige Beschäftigtenzahl in der Branche um spürbare 9,7 Prozent ab. Auch die saisonbereinigten Werte reduzierten sich im Februar 2024 um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat, nachdem sie im Januar 2024 ebenfalls um 1,3 Prozent zurückgegangen waren. Seit Oktober 2022 sind die saisonbereinigten Werte auf einem rückläufigen Trend.

Die aktuelle Geschäftslage von Personaldienstleistern hat sich im April 2024 leicht verschlechtert. Der auf den ifo-Konjunkturumfragen beruhende Geschäftslageindikator der Branche verringerte sich von -14,4 Punkte im März 2024 auf -16,8 Punkte im April 2024. Seit Juli 2023 ist die Geschäftslage im spürbar negativen Bereich zwischen -10 und -20 Punkten.

Nichtsdestotrotz auch und gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist die Zeitarbeit für die Unternehmen ein elementares Instrument zur Herstellung betrieblicher Flexibilität und zur kurzfristigen Kapazitätsanpassung. Da sich die künftige Entwicklung der Nachfrage nur schwer vorhersagen lässt, ist die kosten- und zeitintensive Anwerbung von neuen Stammkräften und eine mögliche Unterauslastung vielen Unternehmen oftmals zu riskant. Um stattdessen kurzfristig auf wirtschaftliche Entwicklungen reagieren zu können, greifen Unternehmen auf das flexibel disponierbare Personal der Zeitarbeit zurück. Das wird die Chance für die Zeitarbeitsbranche sein.

Die Auswirkungen der unsicheren wirtschaftlichen und politischen Lage in Europa machen sich natürlich auch in der Personaldienstleistung bemerkbar, unter anderem in Form von schwankenden Umsätzen und einer geringeren Planbarkeit.

Unter diesen Voraussetzungen ist das aktuelle Ziel der Maschinenring Personaldienste GmbH den Fokus auf die kurzfristige Rentabilität zu legen und die Ertragskraft des Unternehmens wieder herzustellen. Insbesondere die Maßnahmen die Kostenseite auf Verwaltungsebene und in Zentralfunktionen in den Griff zu bekommen, sind inzwischen vollumfänglich umgesetzt worden. Unrentable Standorte in Eigenregie wurden wieder geschlossen. Durch diese gesetzten Maßnahmen rechnen wir im Geschäftsjahr 2024 mit einem stabilen Umsatz im Vergleich zu 2023 und einem EBIT von TEUR 30.

Risikobericht

Ziel des Risikomanagements der Geschäftsführung ist die langfristige Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle und operative Risiken jeder Art. Hierbei wird eine konservative Risikopolitik verfolgt.

Unabhängig von der aktuellen Situation rund um die Ukraine und die Energiekrise, zählt nach wie vor die Regulierung der gesamten Branche durch den Gesetzgeber zu unserem größten Risiko. Die Einführung weiterer Regulierungen hängt aber insbesondere von den Entwicklungen der Bundespolitik ab. Eine weitere Verschärfung der Regulierung hätte höchst wahrscheinlich einen weiteren Rückgang der Nachfrage nach Zeitarbeitskräften zur Folge.

Dazu gehört auch die seit wenigen Tagen von Bundeskanzler Scholz geforderte Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 15 Euro. Denn jeder staatliche Eingriff in das fragile Ökosystem der Tarifautonomie ist toxisch für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Bereits in den vergangenen vier Jahren kam es durch die gestiegenen Arbeitskosten in Deutschland zu einem Verlust von rund 300.000 Zeitarbeitskräften, insbesondere in den unteren Entgeltgruppen. Aktuell liegt die allgemeinverbindliche Lohnuntergrenze für die Zeitarbeit signifikant über dem gesetzlichen Mindestlohn. Sollte der Mindestlohn nun tatsächlich auf 15 Euro steigen, wäre diese Differenz zugunsten der Zeitarbeitskräfte jedoch nicht mehr zu halten. Sollte der gesetzliche Mindestlohn nun tatsächlich auf 15 Euro erhöht werden, bestünde die Gefahr einer weiteren Arbeitsplatzauslagerung in benachbarte Länder und der Branchen- und Wirtschaftsstandort Deutschland wäre mehr denn je gefährdet.

Die klassischen branchenspezifischen Risiken (Abhängigkeit von einzelnen Großkunden wie in der Branche oft üblich) sind durch eine Diversifizierung im Bereich der Kunden deutlich geringer als die des Mitbewerbers. Durch die Überlassung von wenigen Mitarbeitern je Kundenbetrieb ist dieses Risiko für die Maschinenring Personaldienste GmbH überschaubar.

Ein Ziel der Maschinenring Personaldienste GmbH ist die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit auf den regionalen Märkten. Das frühzeitige Erkennen von Marktbedürfnissen und die kundenorientierte Verbesserung unserer Dienstleistungs-bedingungen sind grundlegende Voraussetzungen, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Dementsprechend ist bei einer Veränderung der Rahmenbedingungen die Organisationsstruktur derart anzupassen, dass effiziente Arbeitsabläufe im Hinblick auf Lieferqualität, Zeit und Kosten im Unternehmen ermöglicht werden.

Operationellen Risiken, wie beispielsweise Personal- und Organisationsrisiken, wird durch erfolgsabhängige Personalbindungsmaßnahmen, klare Zuordnung von Verantwortungs-bereichen sowie durch geeignete organisatorische Regelungen Rechnung getragen.

Im Rahmen unseres Finanzmanagements wird vorrangig darauf geachtet, sämtliche Zahlungsverpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr sowie gegenüber den finanzierenden Banken termingerecht nachkommen zu können.

Die finanzielle Situation des Unternehmens hat sich in 2023 stabil entwickelt. Die Kreditlinie mit der Hausbank sichert auch mittel- und langfristig die notwendige Liquidität und das angestrebte moderate Wachstum des Unternehmens. Das Unternehmen arbeitete auch in 2023 erfolgreich mit einer flexiblen Kreditlinie.

Zur Sicherstellung des kurzfristigen Liquiditätsbedarfs bestehen Kontokorrentrahmenverein-barungen mit unserer Hausbank.

Die Risiken im Finanzbereich bei den offenen Forderungen werden in einem straff organisierten Debitorenmanagement überwacht. Alle erkennbaren Risiken in den zum Bilanzstichtag vorhandenen Forderungen haben wir durch angemessene Abschläge abgebildet.

Es bestehen keine Währungsrisiken. Fremdwährungspositionen, aus denen sich Devisen-risiken ergeben könnten, bestehen aufgrund reiner Inlandsaktivitäten nicht.

Derzeit bestehen keine rechtlichen Verfahren, aus denen besondere einzelne Risiken entstehen könnten.

Insgesamt stellen wir fest, dass Risiken, die eine zukünftige Bestandsgefährdung darstellen könnten, nicht erkennbar sind.

Chancenbericht

Für das Erkennen, Aufgreifen und Umsetzen von Chancen sind die laufende Beobachtung und Analyse der Markt- und Wettbewerbsentwicklungen im Branchenumfeld zentraler Bestandteil des Chancenmanagements. Die Unternehmensentwicklung orientiert sich an den Anforderungen des Marktes und unserer Kunden und ist dabei auf die gute Qualität der von uns angebotenen Dienstleistungen ausgerichtet.

Einer Erweiterung unseres Netzwerkes an Partner-Maschinenringen stehen wir offen gegenüber. An einer sukzessiven geographischen Ausweitung unseres Geschäftsmodells in Zusammenarbeit mit weiteren Maschinenringen wird laufend in Zusammenarbeit mit dem KBM gearbeitet. Eine Eröffnung von Standorten in Eigenregie und auf Risiko der Maschinenring Personaldienste GmbH ist derzeit nicht geplant.

Makroökonomische Rahmenbedingungen werden wir weiterhin aufmerksam verfolgen und mit gezielten Maßnahmen im Unternehmen einschließlich einer weiterhin hohen Kostensensibilität nutzen.

V. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung und unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Neuburg a. d. Donau, im Juni 2024

Maschinenring Personaldienste GmbH

Oliver Rous, Geschäftsführer

Vorstehende zur Offenlegung bestimmte Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung nebst Anhang und Lagebericht der Maschinenring Personaldienste GmbH, Neuburg a. d. Donau, zum 31. Dezember 2023 entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Maschinenring Personaldienste GmbH, Neuburg an der Donau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Maschinenring Personaldienste GmbH, Neuburg a. d. Donau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Maschinenring Personaldienste GmbH, Neuburg an der Donau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31.Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, den 4. Juni 2024

CM Treuhandgesellschaft Regensburg mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Mehltretter, Wirtschaftsprüfer

Novikow, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Gesellschafterversammlung der Maschinenring Personaldienste GmbH, Neuburg a. d. Donau, hat am 13. Juni 2024 den Jahresabschluss der Maschinenring Personaldienste GmbH, Neuburg a. d. Donau, zum 31. Dezember 2023 festgestellt.

Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses

Die Gesellschafterversammlung der Maschinenring Personaldienste GmbH, Neuburg a. d. Donau, hat am 13. Juni 2024 beschlossen, den Jahresfehlbetrag 2023 von EUR 179.032,77 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

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Assistent verbinden

  1. Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
  2. Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
  1. In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:

Python
from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Maschinenring Personaldienste GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 88c7afa7513c8fcf95439705cac1cd71",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:

JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

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