B.M.P. Bulk Medicines & Pharmaceuticals GmbHNorderstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023Bilanz zum 31. Oktober 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. November 2022 bis 31. Oktober 2023
ANHANG des handelsrechtlichen Jahresabschlusses zum 31. Oktober 2023der Firma B.M.P. Bulk Medicines & Pharmaceuticals GmbHNorderstedtA. Allgemeine Angaben Die B.M.P. Bulk Medicines & Pharmaceuticals GmbH hat ihren Sitz in Norderstedt. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kiel unter HRB 6519 Kl eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 264 Abs. 1 HGB i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB und daher prüfungspflichtig. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet worden. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der B.M.P. Bulk Medicines & Pharmaceuticals GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Dabei wurde die Gewinn- und Verlustrechnung nach der Gliederung für das Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Bewertungsmethoden haben sich zum Vorjahr nicht geändert. Im Einzelnen erfolgten die Bilanzierung sowie die Bewertung nach den folgenden Grundsätzen und Methoden: Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Der Abnutzung wird durch lineare Abschreibung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer Rechnung getragen. Die Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Zugänge mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden sofort als geringwertige Wirtschaftsgüter abgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten. Fremdwährungsposten wurden mit dem jeweiligen Anschaffungskurs oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine Pauschalwertberichtigung von 1,5 % gebildet worden. Zweifelhafte Forderungen werden einzelwertberichtigt. Fremdwährungsposten mit einer Laufzeit kleiner 1 Jahr wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Fremdwährungsposten mit einer Laufzeit größer 1 Jahr sind mit dem Entstehungskurs oder dem niedrigeren Mittelkurs vom Bilanzstichtag umgerechnet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsverbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs vom Bilanzstichtag umgerechnet. C. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in Anlage zum Anhang dargestellt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben i.H.v. € 0,00 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vorjahr: € 0,00). Die Pensionsrückstellungen betragen € 427.706,00. Der Unterschiedsbetrag in Höhe von € 32.211,00 aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG wird auf 15 Jahre verteilt. Zum 31. Oktober 2023 verbleibt ein Unterschiedsbetrag von € 2.144,00. Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte nach dem Teilwertverfahren unter Beachtung des Zinssatzes von 1,82 % p.a. per 31.10.2023. Sowohl der Rententrend als auch der Lohntrend wurden mit 0 % p.a. angenommen. Die zugrunde gelegte Sterbetafel richtet sich nach den Richttafeln für die Pensionsversicherung von Dr. Klaus Heubeck 2018 G. Der Betrag gem. § 253 Abs. 6 S. 3 HGB beträgt € 2.822,00. Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet für:
Verbindlichkeiten
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die im Geschäftsverkehr üblichen Sicherheiten. Weitergehende Sicherheiten für Verbindlichkeiten bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 582.407,96 sind durch Übereignung des Warenlagers und durch Abtretung sämtlicher Forderungen aus Warenlieferungen abgesichert. D. Haftungsverhältnisse Der B.M.P. AG wurde von der Commerzbank AG mit Valuta vom 2. November 2020 ein Darlehen in Höhe von € 300.000,00 zur Verfügung gestellt. Für die Erfüllung dieser Verpflichtung haftet die Gesellschaft als Gesamtschuldner im Wege des Schuldbeitritts. E. Sonstige Angaben Außerbilanzielle Geschäfte/ Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte anzuzeigen:
Mit Kaufvertrag vom 14. September 2021 (UR-Nr. 1952/2021 des Notars Dr. Julian v. Åkerman, Hamburg) wurde der Grundbesitz: Grundbuch von Garstedt Blatt 10723 (Amtsgericht Norderstedt) - Gemarkung Garstedt - Lfd. Nr. 2 des Bestandsverzeichnisses, Flurstück Nr. 489, Gebäude- und Freifläche, Bornbarch 16, groß 7.347 qm - nebst Gebäuden und Aufbauten, mit allen wesentlichen Bestandteilen, jedoch ohne Zubehör - verkauft. Mit dem Käufer, der Damita Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG, Mainz,wurde u.a. auch ein Immobilien-Leasingvertrag geschlossen. Leasingobjekt ist der gesamte Grundbesitz nebst wesentlichen Bestandteilen, jedoch ohne Zubehör und ohne Betriebsvorrichtungen (im Sinne des § 68 Bewertungsgesetz), wie er sich aus dem Kaufvertrag (s.o.) ergibt. Die Mietzeit beträgt 30 Jahre (davon 1. Mietperiode 20 Jahre und 2. Mietperiode 10 Jahre). Der Mietbeginn ist der 1. Januar 2022. Auf Grundlage des zwischen Leasingnehmer und Leasinggeber einvernehmlich vereinbarten Zinssatzes in Höhe von 1,95 % p.a., fest bis zum 30. Juni 2031, betragen die jährlichen Mieten und Mieterdarlehen auf Basis der vorläufigen Vertragsdaten € 293.440,00. Der Verwaltungskostenbeitrag in Höhe von € 25.000,00 p.a. ist zusätzlich zu entrichten. Aufgrund des am 8. Januar 1999 abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der B.M.P. Pharma Trading AG, Norderstedt, wurde ein Gewinn in Höhe von € 6.012.625,74 abgeführt. Steuerumlagen wurden vom Organträger nicht weiterbelastet. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft (Leasingraten) belaufen sich auf rd. T€ 47,2 (i.V .: T€ 50,6) aus Kfz-Leasing und auf rd. T€ 117,8 (Vj. 165,5) aus Leasing von Hard- und Software. Derivative Finanzinstrumente/ Bewertungseinheiten Im Zusammenhang mit Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurde mit der Commerzbank AG sechs Devisentermingeschäfte zum Kauf bzw. Verkauf von USD geschlossen. Die Geschäfte mit der Commerzbank AG haben eine Laufzeit bis 17. April 2024. Die jeweiligen Laufzeiten entsprechen den entsprechenden Fälligkeiten der Grundgeschäfte, die mit den Devisentermingeschäften Bewertungseinheiten i.S.v. § 254 HGB bilden. Der Barwert der Geschäfte beträgt insgesamt € -30.857,99. Der Nominalwert beträgt € 1.040.123,27 (USD 1.137.275,00) (Ankauf und Verkauf von USD). Im Zusammenhang mit Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurde mit der UniCredit Bank AG, Hamburg, zehn Devisentermingeschäfte zum Kauf bzw. Verkauf von USD geschlossen. Die Geschäfte mit der UniCredit Bank AG haben eine Laufzeit bis 25. März 2024. Die jeweiligen Laufzeiten entsprechen den entsprechenden Fälligkeiten der Grundgeschäfte, die mit den Devisentermingeschäften Bewertungseinheiten i.S.v. § 254 HGB bilden. Der Barwert der Geschäfte beträgt insgesamt € 46.057,21. Der Nominalwert beträgt € 1.548.116,64 (USD 1.699.947,00) (Ankauf und Verkauf von USD). Sonstige Angaben Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang geben entsprechend den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich die wirtschaftliche Lage zutreffend wieder. Im Geschäftsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt:
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung belaufen sich im Geschäftsjahr auf € 0,00. Die Angaben gemäß § 285 Nr. 9b HGB wurden aufgrund § 286 Abs. 4 HGB nicht gemacht. Gegen die Geschäftsführer bestehen zum Bilanzstichtag Forderungen aus dem Verrechnungskonto in Höhe von € 8.412,62 (i.V.: T€ 72,9). Es erfolgte eine Verzinsung des Verrechnungskontos in Höhe von 3,0 % p.a. Im Geschäftsjahr 2022/2023 waren durchschnittlich 31 (i.V.: 26) Arbeitnehmer beschäftigt. Die Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB wurden aufgrund § 288 Abs. 2 S. 2 HGB nicht gemacht. Der Ausweis erfolgt im Konzernabschluss. Die Gesellschaft ist mit einer Kommanditeinlage in Höhe von € 5.000,00 die alleinige Kommanditistin der Damita Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG, Mainz. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 betrug unter Berücksichtigung eines Jahresüberschusses in Höhe von € 3.633,65 - € -40.867,37. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der B.M.P. Pharma Trading AG. Die B.M.P. Pharma Trading AG hat ihren Sitz in Norderstedt. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kiel unter HRB 6645 eingetragen. Die B.M.P. Pharma Trading AG stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und für den größten Kreis von Unternehmen zum 31. Dezember des Jahres auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Des Weiteren ist die Gesellschaft ein verbundenes Unternehmen der nau-connecting gmbh. Die nau-connecting gmbh hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 168076 eingetragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, sind nicht bekannt.
Norderstedt, den 30.01.2024 gez. Henning Nau gez. Peter R. Wieland Anlagenspiegel zum 31. Oktober 2023
LAGEBERICHT für 2022/ 20231. Tätigkeitsbereich und Firmenstruktur B.M.P. Bulk Medicines & Pharmaceuticals GmbH, Norderstedt (folgend B.M.P. genannt) ist Teil der B.M.P. Gruppe, mit der B.M.P. Pharma Trading AG, Norderstedt, als führende Holding. In der B.M.P. Bulk Medicines & Pharmaceuticals GmbH ist das operative Handelsgeschäft mit pharmazeutischen Rohstoffen (APIs) und mit Produkten zur Nahrungsergänzung gebündelt. 2. Wirtschaftliches Umfeld Seit fast vier Jahren befindet sich die Welt in einem permanenten Krisenmodus. Die Coronawelle mit den Lockdowns, der Ukrainekrieg, der Nahostkonflikt, steigende Spannungen im südchinesischen Meer, das Säbelrasseln um Taiwan und verbales Störfeuer aus Nordkorea drücken massiv auf die Stimmungslage und haben natürlich auch erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen. Mit den Wahlen in den USA könnte am Horizont eine weitere Krise auftauchen, die mittelfristig gravierende geopolitische Auswirkungen hat und speziell in Europa erhebliche Belastungen für die Staatsausgaben mit sich bringen könnte. Angesichts des Inflationsschock und der massiven Straffung der Geldpolitik hat sich die Weltkonjunktur deutlich abgeschwächt. Hatten wir in 2022 noch ein Wachstum des BIP von 3,5 %, so bewegen sich die ersten Einschätzungen für das abgelaufene Jahr zwischen 3,2 % (Deutsche Bank) und 3,0 % (Commerzbank, Unicredit). Für 2024 werden Wachstumsraten von 2,4 % (Deutsche Bank) und 2,7% Commerzbank, Unicredit) prognostiziert. In 2025 soll es dann wieder langsam besser werden und 3 % sollten wieder drin sein. Das Institut für Weltwirtschaft ist mit 0,2 Prozentpunkten etwas optimistischer. Der Aufschwung der Weltwirtschaft lässt also noch auf sich warten. Vor dem Hintergrund der rückläufigen Inflationsraten wurden bereits erste Erwartungen zu Zinssenkungen in den nächsten Monaten kolportiert. Sowohl die Fed als auch die EZB haben sich dazu sehr zurückhaltend geäußert. Auf Grund der Aussagen der Zentralbanken erwarten wir bei den US-Zinsen erst Bewegung im zweiten Halbjahr und bei der EZB tendenziell eher zum Ende des Jahres. Die US-Wirtschaft hat im letzten Jahr um 2,4 % zugelegt. Für 2024 und 2025 rechnen die Ökonomen mit einer mageren Wachstumsrate von jeweils 1 %. Die Deutsche Bank erwartet im ersten Quartal 2024 sogar eine leichte Rezession, bevor es langsam wieder aufwärtsgeht. Die Inflation hat sich deutlich abgeschwächt, hält sich aber hartnäckig oberhalb der Zielmarke von 2 %. Auch im Euroraum stagniert die wirtschaftliche Entwicklung. Das Wachstum des BIP in 2023 war mit 0,4 % äußerst mager und mündet 2024 faktisch in einer Stagnation, bevor es in 2025 mit einem Zuwachs von 0,9 % langsam wieder aufwärtsgehen soll. Italien, Spanien und auch die Niederlande sind derzeit die "Konjunkturlokomotiven" in Europa, wogegen Deutschland und Frankreich deutlich schwächeln. Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland im letzten Quartal 2023 war schwach und das HWWI rechnet mit einem Rückgang von 0,3 % des BIP. Die Entwicklung für 2024 wird negativ durch das Urteil des BVG und den daraus resultierenden Einsparungen im Staatshaushalt beeinflusst. Trotzdem ist das HWWI optimistisch und prognostiziert ein Wachstum von 0,5 % und 1,0 % für 2025. Die Commerzbank ist mit einem erwarteten Einbruch von -0,3 % deutlich pessimistischer. Die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten (inkl. Energie) wirken sich negativ auf den privaten Konsum aus, der bisher die Konjunktur gestützt hat. Der Wechselkurs €/$ oszilliert in den letzten Monaten zwischen 1,05 und 1,09, wobei die Ausschläge innerhalb des Monats teilweise recht kräftig sind. Das erschwerte das Devisenmanagement erheblich Die Unicredit prognostiziert für 2024 einen Wechselkurs von 1,13 und danach eher eine Seitwärtsbewegung. Das Institut der deutschen Wirtschaft schreibt in seiner Konjunkturprognose, dass das deutsche Wirtschaftsmodell unter Druck sei. Das ist keine wirkliche neue Erkenntnis. Eine vom Export getriebene Volkswirtschaft profitiert einerseits von der Globalisierung, muss sich aber immer wieder neu erfinden, um den Wettbewerbern stand halten zu können. Lässt die Innovationsfähigkeit und Innovationskraft nach und kommen dazu noch protektionistische Tendenzen, dann droht in der Tat eine Gefährdung des Wohlstandes. Das Geschäftsmodell von BMP ist aktuell dadurch nicht gefährdet. Trotz sinkender Kaufkraft sind unsere Rohstoffe nach wie vor sehr gefragt und haben uns in 2022/23 eine sensationelle Geschäftsentwicklung beschert.
3. Beschaffungsmärkte Rund 90 Prozent aller von B.M.P. vertriebenen Produkte wurden im Jahr 2023 aus China und Indien bezogen. Der Anteil Chinas liegt derzeit bei über 50 Prozent gefolgt von indischen Lieferanten, die 40 Prozent beisteuerten. 10 Prozent der Waren beschaffen wir in Europa und dem Rest der Welt, wobei der Ursprung dieser Waren meistens in Asien liegt. Über 80 Prozent unserer Einkäufe wickeln wir in USD ab. Mit dem Übergang zum Post-Pandemie-Zeitalter hat sich die gesamtwirtschaftliche Lage in China in 2023 deutlich gebessert. Zwar fallen die Hamsterkäufe von Medikamenten weg, die es während der umfassenden Lockdowns gegeben hat, dennoch sollen insgesamt laut Aussagen des China National Pharmaceutical Industry Information Center die Umsätze der Pharmabranche 2023 um rund 9 Prozent auf über 460 Milliarden US-Dollar (US$) gestiegen sein. China produziert und exportiert viele pharmazeutische Wirkstoffe und hat sich in einigen Sparten als wichtiger Anbieter innerhalb der globalen Lieferkette etabliert. Doch bei forschungsintensiven Fertigarzneimitteln ist das Land vielfach auf Importe angewiesen. Die einheimische Bevölkerung misstraut häufig den lokalen Herstellern und zeigt eine hohe Präferenz für internationale Produkte und Marken. Auf der Liste der wichtigsten Bezugsländer liegt Deutschland traditionell auf Rang eins. Bei den Hauptkonkurrenten gab es keinen entsprechend kräftigen Einbruch der Pharmalieferungen. Doch die chinesische Regierung bemüht sich, die Abhängigkeit von ausländischen Medikamenten zu reduzieren. Zunehmend macht sich die sogenannte "Buy China"-Politik bemerkbar; Beijing pocht auf eine immer größere Lokalisierung. Ausländische Unternehmen werden angesichts des langfristigen Wachstumspotenzials, aber auch der zunehmenden "Buy China"-Politik, ihr Engagement im Reich der Mitte aufrechterhalten beziehungsweise ausweiten. Ein Decoupling wie in anderen Branchen zeichnet sich im Pharmabereich bislang nicht ab. Fabriken, aber auch Forschungs- und Entwicklungsabteilungen vor Ort sollen vor allem den chinesischen Inlandsmarkt bedienen. Dabei kommt Firmen unter anderem zugute, dass klinische Studien in der Volksrepublik leichter durchführbar sind. Der globale Pharmamarkt befindet sich im Wandel - momentan ist eine Verlagerung der Nachfrage auf Märkte wie Indien und China zu verzeichnen. China und Indien generieren beeindruckende 14 % des globalen Pharmamarktes. Zukunftsprognosen von 2023: eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 10,5 % für Indien und 5,5 % für China. Es wird erwartet, dass der indische Pharmamarkt im Prognosezeitraum 2023 2028 eine CAGR von 10,7 % verzeichnen wird. Der indische Markt erlitt aufgrund des Ausbruchs von COVID-19 einen deutlichen Rückschlag. Das Wachstum der indischen Pharmaindustrie wurde maßgeblich durch staatliche Initiativen und Programme unterstützt. Das Aufflammen von COVID-19 bot indischen Pharmaunternehmen auch die Gelegenheit, sich in einen unterstützten Handelspunkt für die Sammlung von Medikamenten und Zwischenprodukten zu verwandeln. Viele Hersteller verzeichneten während der Coronapandemie starke Nachfrageschübe. Aktuell passen sich die Arzneimittelproduzenten und Hersteller medizinischer Wirkstoffe an die postpandemische Nachfrage an. Dadurch sind in einigen Bereichen die Werte der Produktionsmengen im Finanzjahr 2023 gesunken. Dies ist zum Beispiel bei Vitaminen und dazugehörigen aktiven Pharmawirkstoffen (Active Pharmaceutical Ingredient; API) der Fall. Für die meisten Produktgruppen, darunter beispielsweise Steroide und Hormone, stieg der Produktionswert jedoch weiter und setzte damit den Trend der Vorjahre fort. Für B.M.P. ist die Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards in der Lieferkette ein elementarer Wertschöpfungsfaktor und zugleich wichtiger Hebel zur Risikominimierung. Bei der Auswahl sowohl neuer als auch etablierter Lieferanten gelten daher neben wirtschaftlichen auch Umwelt-, Sozial- und Governance (ESG)- Standards. 4. Absatzmärkte Globale Pharma- und Nahrungsmittelergänzungsindustrie: Die Pharma- und Biopharmaindustrie stellt eine große Bandbreite an pharmazeutischen Produkten im Bereich der Human- und der Veterinärmedizin her. Der gesellschaftliche Effekt der Pharmabranche und ihrer Produkte schlägt sich in einer steigenden Lebenserwartung, weniger Neuerkrankungen sowie geringeren Arbeitsausfällen nieder. Dabei bescheren globale Treiber wie etwa eine wachsende und generell älter werdende Weltbevölkerung oder Krankheitsausbrüche wie zuletzt die globale Corona-Pandemie Pharmaunternehmen auf der ganzen Welt ein vergleichsweise konjunkturunabhängiges Wachstum. Gleichzeitig revolutionieren Biotechnologie und Digitalisierung die Wirkstoffentwicklung und stellen die Hersteller vor große Herausforderungen. Der Pharmazeutika-Markt weist ein stabiles Wachstum auf, welches hauptsächlich durch innovative Medikamente angetrieben wird und durch eine wachsende Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen, insbesondere in Schwellenländern. Im Vergleich zum Umsatz mit verschreibungspflichtigen Medikamenten spielen verschreibungsfreie Produkte nur eine untergeordnete Rolle. Der Markt für verschreibungspflichtige Medikamente wird wiederum von Originalpräparaten dominiert. Das bedeutet, dass die größere Menge an verkauften verschreibungsfreien Medikamenten, Generika und bioähnlichen Produkten die deutlich höheren Preise von Originalpräparaten nicht kompensieren kann. Die kommerziell erfolgreichsten Arzneimittel, die sogenannten "Blockbuster", generieren jeweils mehr als 1 Mrd. US$ im Jahr. Da einzelne Produkte eine große Rolle spielen können, werden einige Märkte von nur wenigen unterschiedlichen Medikamenten angetrieben. Manche Unternehmen wiederum erzielen einen bedeutenden Anteil ihres Umsatzes mit nur einer Handvoll Produkte. Nahrungsergänzungsmittel in Europa: Es wird erwartet, dass der europäische Markt für Nahrungsergänzungsmittel von 20,26 Mrd. USD im Jahr 2023 auf 27,01 Mrd. USD im Jahr 2028 wachsen wird, bei einer CAGR von 5,92 % im Prognosezeitraum (2023-2028). In Europa hat der Konsum von Nahrungsergänzungsmitteln aufgrund ihrer wahrgenommenen Vorteile bei der Förderung eines gesünderen Lebensstils durch die Einbeziehung von Makro- und Mikronährstoffen zugenommen. Viele Verbraucher betrachten Nahrungsergänzungsmittel als Selbstpflegemittel und Immunitätsverstärker, die zur Aufrechterhaltung der allgemeinen Gesundheit, der Herz- und Verdauungsgesundheit, des Immunsystems, der Energie und der Hautgesundheit beitragen können. Das wachsende Bewusstsein der Verbraucher für präventive Gesundheitsmaßnahmen und -praktiken hat die Nachfrage nach diesen Produkten weiter angekurbelt. Um den sich wandelnden Bedürfnissen und Vorlieben der Verbraucher gerecht zu werden, experimentieren die Hersteller auf dem Markt mit verschiedenen Lieferformaten für Nahrungsergänzungsmittel. Direktdosis-Pulver, Kauartikel, Gummibärchen und andere interessante Formate werden bei den europäischen Verbrauchern aufgrund ihrer Bequemlichkeit und einfachen Verfügbarkeit immer beliebter. Die B.M.P. Gruppe konnte auch in 2023 ihre Umsätze in dem Kernmarkt Westeuropa erneut erheblich steigern. Für das kommende Geschäftsjahr rechnen wir in der Region Westeuropa mit stabilen Marktbedingungen. Grundlage dieser Prognose sind verschiedene Einschätzungen. Die Umsatzausweitung in dieser Region innerhalb der nächsten drei Jahre schätzen wir auf 5 %. Die Gesellschaft ist mit attraktiven und wettbewerbsfähigen Produkten ausgestattet. Speziell die Neuentwicklungen der letzten Jahre haben sich gut auf den Märkten im In- und Ausland etabliert. Pakistan, die Arabischen Emirate sowie einige Länder in Südostasien wurden in den vergangenen Jahren als Absatzmarkt für pharmazeutische Wirkstoffe komplett neu erschlossen. In 2022 haben wir ca. 10 Prozent unseres Umsatzes mit Neukunden in dieser Region erzielen können. Mit einem dieser Produkte erwarten wir auch weitere wesentliche Umsatzsteigerungen in unserem Kernmarkt Europa in der Zukunft. Mit der Gründung der BMP Pharma de Mexico in Mexiko City erschließt sich B.M.P. einen wachstumsstarken Markt für pharmazeutische Wirkstoffe und Rohstoffe der Nahrungsmittelergänzungsindustrie in der Region. Ab dem ersten Quartal 2024 bietet die mexikanische Tochter ein ausgewähltes Sortiment der heutigen Produktpalette lokal in Mexiko an. Der Hauptfokus liegt jedoch zuerst auf den pharmazeutischen Wirkstoffen. Der mexikanische Markt verzeichnet mit einem jährlichen Wachstum von 7,6 % im Pharma-Business bis in das Jahr 2025 die mithöchsten Steigerungsraten in Lateinamerika. Um den Markt zu durchdringen, setzt B.M.P. auf eigene Präsenz vor Ort, mit der namhafte mexikanische Bestandskunden betreut und neue Kunden gewonnen werden sollen. Absatzmarktrisiken begegnen wir durch strategisch ausgerichtete neue Kooperationen und Exklusivität mit Herstellern und Lieferanten, die nicht ausschließlich im asiatischen Raum beheimatet sind. Die B.M.P. verspricht sich für das Geschäftsjahr 2023/24 durch eine neue Kooperation mit einem brasilianischen Hersteller einen weiteren Schritt bei der Erschließung neuer Produktsegmente im Nahrungsmittelergänzungsbereich. Die strategischen Überlegungen, die wir im abgelaufenen Geschäftsjahr getroffen haben, bestätigen die Vorgehensweise zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe. 5. Geschäftsentwicklung a. Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich B.M.P. erneut sehr gut entwickelt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Umsatz um 9.101,8 T€ auf 62.949,5 T€ (Vorjahr 53.847,7 T€). Dies entspricht einem Zuwachs von 16,9 %. Das gesetzte Umsatzziel wurde um 6.858,5 T€ übererfüllt. Erfreulich dabei ist, dass es sich um internes Wachstum handelt. Die Rohertragsmarge verbesserte sich gegenüber Vorjahr und Budget deutlich. Das Ergebnis vor Gewinnabführung an die Holding belief sich auf 6.012,6 T€ (Vorjahr 3.298,1 T€) und lag damit um 2.14,5 T€ über dem des Vorjahres und 2.703,8 T€ über Plan. Der Umsatz verteilte sich auf die einzelnen Regionen wie folgt:
Das Geschäft in Lateinamerika war deutlich rückläufig, nachdem wir im Jahr davor gut zugelegt hatten. Ursache dafür war die Bevorratungsstrategie unserer Kunden, die in 2021/22 die Läger prall gefüllt hatten und diese dann in 2022/23 auf ein normales Maß reduziert haben. Für das laufende Geschäftsjahr sind wir zuversichtlich, dass wir das durchschnittliche Niveau der letzten Jahre wieder erreichen werden. Unser Geschäft in Osteuropa hat wieder zugelegt. Hier bewegen wir uns auf einem soliden Niveau. Auf Grund interner Personalveränderungen haben wir die Stelle des Salesmanagers neu besetzen müssen. Dadurch sehen wir gute Perspektiven, mittelfristig neue Potentiale in Osteuropa und Zentralasien zu erschließen. Unser Geschäft in Asien entwickelt sich sensationell. Hatten wir die Umsätze im Vorjahr bereits verdoppelt konnten wir hier noch einmal um 134 % zulegen. Die Margen haben zwar leicht gelitten, sind aber nach wie vor äußerst erfreulich. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir geringfügige Zuwächse in diesem Segment. Die Geschäftsentwicklung in unserem Kernmarkt Europa war wiederum sehr gut. In Europa haben wir im Vergleich zum Vorjahr um 19,0 % zugelegt. Die Margen blieben stabil und konnten, auf Grund des guten Niveaus im Vergleich zu anderen Märkten, erheblich zum Wachstum der Erträge von B.M.P. beitragen. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir in diesem Markt einen Rückgang von ca. 14%. Dies liegt hauptsächlich daran, dass wir preisliche Zugeständnisse machen müssen. Die Geschäftsentwicklung der ersten Monate zeigt jedoch, dass hier doch noch Steigerungspotential vorhanden ist. Das Europageschäft wird weitgehend über unser eigenes Lager abgewickelt. Die hohen Lagerbestände zum Ende des Geschäftsjahres 2021/22 haben wir auf Grund unserer angepassten Beschaffungsstrategie wie geplant deutlich reduziert. Damit konnten wir Kapitalbindung in diesem Bereich drücken ohne unsere Lieferfähigkeit zu gefährden. Die Entwicklung der Umsätze über die Zeitachse stellt sich wie folgt dar:
Der Anteil des traditionellen Geschäftsbereichs mit pharmazeutischen Rohstoffen hat wieder deutlich zugelegt. Dies ist dem Wachstum in Asien geschuldet. Dementsprechend ist der Anteil Nahrungsergänzung gesunken.
Auf der Kostenseite haben wir 6,4 % mehr ausgegeben als geplant. Zum einen hatten wir höhere Rechts- und Beratungskosten, zum anderen war die teilweise Erneuerung des Mobiliars (inkl. Erneuerung der Küchen), die Umstellung der Beleuchtung im gesamten Gebäude auf LED und einige Sanierungsmaßnahmen im Bereich Sanitär für die Abweichung verantwortlich. Auf Grund der guten Ergebnisentwicklung haben wir uns für diese Maßnahmen außerhalb des Budgetansatzes entschieden. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Gemeinkosten um 19,0 % gestiegen. Ursache sind steigende Personalkosten und Reisekosten, die nach dem Ende der Pandemie wieder hochgefahren wurden. Für das aktuelle Geschäftsjahr erwarten wir eine leicht rückläufige Entwicklung der Gemeinkosten. Das steigende Zinsniveau hat erhebliche Spuren im Finanzergebnis hinterlassen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Zinsaufwand um ca. 57 % gestiegen. Geplant hatten wir eine wesentlich stärke Steigerung, die aber auf Grund der gesunkenen Lagerbestände nicht eingetreten ist. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir erneut eine Zunahme der Zinskosten, bevor es dann in 2024/25 hoffentlich wieder etwas weniger wird. b. Vermögenslage (Investitionen) / Kapitalstruktur Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir außer in die Erneuerung unseres Mobiliars und in die Umrüstung auf LED nicht viel investiert. Diesen Erneuerungsprozess des Mobiliars werden wir im laufenden Geschäftsjahr abschließen. Aktuell befassen wir uns mit dem Thema Photovoltaik und E-Mobilität. Finale Entscheidungen werden voraussichtlich Ende des ersten Kalenderquartals fallen. Die Vermögensstruktur besteht nahezu ausschließlich in Form kurzfristig gebundenes Vorratsvermögen sowie aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Lagerbestände haben sich im Vergleich deutlich reduziert und lagen zum Bilanzstichtag bei 8.810,9 T€. Das sind 3.070,5 T€ weniger als im letzten Jahr. Die Lagerbindung hat sich dadurch erheblich verbessert und bewegt sich bei ca. 70 Tagen. Auf der Passivseite weist die B.M.P. eine Eigenkapitalquote von 9,9 % (Vorjahr 8,9%) auf. Die Verbesserung der Eigenkapitalquote ist hauptsächlich durch die gesunkenen Lagerbestände verursacht. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Holding bleibt der absolute Betrag des Eigenkapitals im Zeitablauf konstant. c. Finanzlage (Finanzierung, Devisentermingeschäfte) B.M.P. war im Geschäftsjahr 2022/23 ausreichend mit Finanzmitteln ausgestattet. Unsere Hausbanken standen mit ausreichenden Betriebsmittelkrediten zur Finanzierung des laufenden Geschäftes zur Verfügung. Neben der Unicredit ist die Commerzbank paritätisch an der Finanzierung des Working Capital beteiligt. Durch konsequentes Debitorenmanagement konnte die Laufzeit der Außenstände auf einem stabilen, niedrigen Niveau gehalten werden. Dies hat sich positiv auf das Finanzergebnis ausgewirkt. Als weitere Säule der Refinanzierung bedient sich B.M.P. des Factorings. Auch hier verlief die Ausweitung der Kreditlinie zur Finanzierung des Wachstums problemlos. Im Bereich der Fremdwährungen hat dies den Nebeneffekt, dass Kursrisiken auf den Factor übertragen werden. Voraussetzung für das Factoring ist die Gewährung eines Limits durch einen Kreditversicherer. Leider lassen sich durch Factoring Kursrisiken nicht vollständig vermeiden, da ein Teil der Kunden nicht im Factoring enthalten ist, zusätzliche Risiken durch Einkäufe in Fremdwährung bestehen und Bewertungsrisiken beim Lagerbestand auf Grund von Wiederbeschaffungspreisen in Fremdwährung vorhanden sind. Diesen Risiken versucht die B.M.P. teilweise durch den Abschluss von Devisentermingeschäften zu begegnen. 6. Personal- und Sozialbereich Die B.M.P. Gruppe beschäftigte im abgelaufenen Wirtschaftsjahr im Durchschnitt 45 Mitarbeiter, davon 3 Mitarbeiter, die auf Basis eines Minijobs für uns tätig sind. Der Anteil der weiblichen Mitarbeiter beträgt 56 %. Mit einem Altersdurchschnitt von ca. 44 Jahren hat die B.M.P. Gruppe eine gesunde Mischung aus jüngeren und älteren Mitarbeitern. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit liegt bei 8 Jahren. B.M.P. bekennt sich zur dualen beruflichen Ausbildung. So bilden wir regelmäßig im Berufsfeld Groß- und Außenhandel, Schwerpunkt Außenhandel aus. Im Geschäftsjahr 2022/23 hatten wir in diesem Bereich 2 Auszubildende in der B.M.P. Gruppe beschäftigt. Darüber hinaus bilden wir nach vielen Jahren wieder eine Fachkraft für Speditions- und Logistikdienstleistungen aus. Unser Ziel ist es, jungen Menschen berufliche Zukunftsperspektiven aufzuzeigen und qualifizierten Nachwuchs aus den eigenen Reihen zu rekrutieren, um damit auch auf der personellen Seite die kontinuierliche Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe zu sichern. Die B.M.P. ist tariflich nicht gebunden, orientiert sich aber an den Regelungen des Tarifs für den Groß- und Außenhandel und geht auf Grund des Fachkräftemangels teilweise deutlich darüber hinaus. Zusätzlich werden freiwillige Sozialleistungen gewährt. Außerbetriebliche Weiterqualifikation wird vom Unternehmen begrüßt und finanziell unterstützt. Die regelmäßige Schulung unserer Mitarbeiter in allen für das Unternehmen relevanten Bereichen ist für uns selbstverständlich. 7. Umweltschutz Am Standort in Norderstedt sind die Büros und das Lager untergebracht. Eine Produktion mittels Umpacken findet nicht statt. Sämtliche arzneimittelrechtliche Produktionen wurden an Dritte vergeben. Der ehemalige Umpackraum ist mit einer etablierten Absauganlage ausgestattet, die über entsprechende Filter verfügt, so dass eine Gefährdung von Mitarbeitern und Umwelt ausgeschlossen ist. Er wird nur noch für Bemusterungen genutzt. Den Risiken, die sich aus der Lagerung von Gefahrstoffen ergeben, begegnen wir durch getrennte Lagerung von Gefahrstoffen, der Lagerung der Waren in den für das jeweilige Produkt gesetzlich zugelassenen Gebinden, der korrekten Kennzeichnung der Gebinde und der regelmäßigen Schulung unserer Mitarbeiter im Umgang mit diesen Stoffen, sowie einer intensiven Überwachung durch unseren Gefahrgutbeauftragten. Im Brandfall sorgt eine Brandmeldeanlage mit Aufschaltung an eine Alarmzentrale für die zügige Benachrichtigung der Feuerwehr. Entsprechende Einrichtungen zum Auffangen anfallenden Löschwassers sind vorhanden. Regelmäßige Begehungen und Wartung der technischen Anlagen sowie kontinuierliche Weiterentwicklung der Sicherheitsmaßnahmen, sollen die Auswirkungen auf Menschen und Umwelt im Fall der Fälle möglichst geringhalten. Nachhaltiges Wirtschaften und verantwortungsvolles Handeln sind bei der B.M.P. fest in den Unternehmenswerten verankert und bilden eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Gruppe. Dabei berücksichtigt B.M.P. ökonomische, ökologische und soziale Faktoren in den Unternehmensentscheidungen und übernimmt Verantwortung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Umwelt und Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund intensiviert die B.M.P. im Bereich Nachhaltigkeit kontinuierlich. Die B.M.P. Nachhaltigkeitsstrategie definiert hierfür einen festen Rahmen und beschreibt die angestrebten Beiträge des Unternehmens zur Bekämpfung des Klimawandels und zu einer verantwortungsvollen Lieferkette. Weiterhin sieht die Nachhaltigkeitsstrategie von B.M.P. vor, die Aktivitäten zur Wahrung von Umwelt- und Sozialstandards sowohl bei B.M.P. als auch in der eigenen Lieferkette weiter auszubauen. Dies umfasst unter anderem die Ausweitung von Vorgaben zur Einhaltung von Menschenrechten sowie die Weiterentwicklung von Gesundheits- und Arbeitssicherheitsstandards. Diese Nachhaltigkeitsstrategie werden wir im Rahmen der Umsetzung des Lieferkettengesetzes noch einmal nachschärfen. 8. Risikomanagement Der verantwortungsvolle Umgang mit Risiken ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für unser Unternehmen. Daher nimmt das Risikomanagement in der Geschäftspolitik unserer Unternehmensgruppe einen entsprechenden Stellenwert ein. B.M.P. versucht Risiken, die sich negativ auf die Lage des Unternehmens auswirken können, rechtzeitig zu identifizieren, zu analysieren und entsprechend zu steuern. Zu den Risiken, die wir systematisch beobachten gehören allgemeine und branchenbezogene Risiken, rechtliche Risiken, Wettbewerbs- und Marktrisiken und finanzielle Risiken. Allgemeine und branchenbezogene Risiken versuchen wir, durch den engen Kontakt zu unseren Hausbanken und Verbänden, in denen wir Mitglied sind, zu erkennen. Weitere wichtige Informationsquellen sind fachspezifische Publikationen und der Kontakt zu externen Beratern und die Unterstützung der Geschäftsführung durch den Vorstand und die Mitglieder des Aufsichtsrates der Holding. Rechtliche Risiken bestehen hauptsächlich durch die Tätigkeit des Unternehmens im Bereich der Arzneimittel und der Nahrungsergänzung. Die Einführung eines QM- Systems nach DIN EN ISO 9001/2015 (erstmals in 2003) und dessen Aufrechterhaltung sowie die Zertifizierung nach GMP (Good Manufacturing Practice) sollen die rechtlichen Risiken beherrschbar machen. Ferner sind wir AEO (zugelassener Wirtschaftsbeteiligter) zertifiziert, was uns zollrechtliche Vereinfachungen bringt. Zusätzlich verfügen wir über eine Biozertifizierung und seit 2019 über ein GMPplus, das uns in die Lage versetzt, im Bereich Futtermittel mit Rohstoffen aktiv zu werden. Die Mitgliedschaft in den einschlägigen Fachverbänden und die aktive Mitarbeit in deren Gremien und der damit verbundene rege Austausch sorgen für ein frühzeitiges Erkennen von Risiken. Ferner bedient sich B.M.P. auch in diesem Bereich externer Spezialisten, die durch regelmäßige Schulungen die Verantwortlichen für die rechtlichen und regulatorischen Risiken sensibilisieren. Intern haben wir das Risikomanagement durch die Schaffung der Position "Compliance Officer Export" gestärkt. In dieser Funktion sind sämtliche Aspekte der Exportkontrolle gebündelt. Darüber hinaus ist der Stelleninhaber auch für den Bereich Gefahrgut und Datenschutz verantwortlich. Der Einkauf und die Qualitätsabteilung auditieren verstärkt unsere Lieferanten und begleiten auch wichtige Lieferanten bei externen Audits durch Behörden. Wettbewerbs- und Marktrisiken erkennen wir durch intensive Beobachtung der Märkte durch unsere Einkäufer und Verkäufer im Rahmen von Kunden- und Lieferantenbesuchen. Regelmäßiger Austausch untereinander und Strategieworkshops sorgen für ein rechtzeitiges Erkennen von Trends und die Entwicklung von angemessenen Strategien. Hinzu kommt für wichtige Schlüsselprodukte ein Produktmanagement, das die jeweiligen Märkte weltweit beobachtet, analysiert und entsprechende Strategien erarbeitet. Die starke internationale Ausrichtung des Vertriebes bewirkt eine Streuung von Absatzrisiken, die durch die Erschließung neuer Produktsegmente weiter reduziert werden. Darüber hinaus bestehen Forderungsausfallrisiken und Währungsrisiken aufgrund der Abwicklung wesentlicher Geschäfte in USD. Den Ausfallrisiken wird durch die bestehende Warenkreditversicherung und Einsatz von Factoring, dem Währungsrisiko durch entsprechende Termingeschäfte auf der Grundlage der unternehmenseigenen Planung und Steuerung der entsprechenden Ein- und Auszahlungen in fremder Währung begegnet. Zinsschwankungsrisiken aufgrund von langfristigen Darlehensverträgen wird durch den Abschluss entsprechender Zinsswaps begegnet. Das Unternehmen verfügt über ein detailliertes Planungs- und Berichtswesen, das wenige Tage nach Monatsultimo zur Verfügung steht. Wesentliche Steuerungsinstrumente sind der Plan/Ist-Vergleich und der Vorjahresvergleich auf Basis des EBIT. Darüber hinaus werden Daten der Finanzbuchhaltung, der Kostenrechnung und der Warenwirtschaft zur Erfolgsanalyse und Bewertung der einzelnen Verkaufsbereiche herangezogen. 9. Ausblick Unser Geschäftsmodell erweist sich nach wie vor als krisenresistent. Die Krisen und Herausforderungen der letzten Jahre haben sich bisher nicht negativ auf unser Geschäft ausgewirkt, da wir geografisch breit aufgestellt sind und Produkte vermarkten, die kaum konjunkturanfällig sind. Sollte der Konflikt in der Ukraine regional begrenzt bleiben und keine größeren geopolitischen Krisen hinzukommen, erwarten wir keine nennenswerten Beeinträchtigungen unseres Geschäftes, die B.M.P. in seinen Grundfesten erschüttern würde. Im Oktober 2023 hat die Geschäftsführung dem Aufsichtsrat ein Konzept für die Gründung einer Tochtergesellschaft in Mexiko vorgestellt, das vom Aufsichtsrat genehmigt wurde. Die Gesellschaft wurde im November 2023 gegründet und wird ihren Geschäftsbetrieb im ersten Quartal 2024 aufnehmen. An der Gesellschaft hält die B.M.P. Bulk Medicines & Pharmaceuticals GmbH einen Geschäftsanteil, der Rest wird von der B.M.P. Pharma Trading AG gehalten. Wir sind zuversichtlich, dass wir den Rückgang in Lateinamerika wieder aufholen. Das Geschäft in Europa und Asien wird sich weiterhin stabil entwickeln und so einen positiven Beitrag zum Erfolg der B.M.P. leisten. Für das Geschäftsjahr 2023/24 erwarten wir einen Umsatzrückgang um 2,3 %, der aus dem Europa-Geschäft resultiert. Zu den Hintergründen verweisen wir auf unsere Erläuterungen im Abschnitt 5.a. Dieser Rückgang wird sich entsprechend auf die Margen auswirken, die sich wieder auf die langjährigen Durchschnittswerte einpendeln werden. Daher planen wir für das Geschäftsjahr 2023/24 ein Ergebnis vor Ergebnisabführung von 4.910,3 T€, das um 1.110,5 T€ unter dem des abgelaufenen Geschäftsjahres liegt. Für 2024/25 gehen wir von einem Umsatzwachstum von etwas mehr als 5 % aus. Nach heutigem Kenntnisstand sind keine Risiken absehbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden.
Norderstedt, den 30.Januar 2024 gez. Henning Alfons Nau, eschäftsführer gez. Peter Rudolf Wieland, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die B.M.P. Bulk Medicines & Pharmaceuticals GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der B.M.P. Bulk Medicines & Pharmaceuticals GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der B.M.P. Bulk Medicines & Pharmaceuticals GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 31. Januar 2024 gez. Bernd Lenzen, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung des obigen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. PROTOKOLL über die Gesellschafterversammlung der B.M.P. Bulk Medicines & Pharmaceuticals GmbH, NorderstedtUnter Verzicht auf Form und Fristen treten die Gesellschafter der B.M.P. Bulk Medicines & Pharmaceuticals GmbH, Norderstedt zu einer Gesellschafterversammlung zusammen. Es ist anwesend:
Das Stammkapital ist vollständig vertreten, die Gesellschafterversammlung ist beschlussfähig. Es wird Folgendes beschlossen:
Norderstedt, den 15/04/2024 B.M.P. Pharma Trading AG Vertretung durch den Vorstand Herrn Henning Nau B.M.P. Pharma Trading AG Vertretung durch den Vorstand Herrn Peter Rudolf Wieland) |
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B.M.P. Bulk Medicines & Pharmaceuticals GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Bornbarch 16
22848 Norderstedt - Handelsregister
- HRB 6519KI, Kiel
- Eintragungsdatum
- 26. November 1979
- Branche
-
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Einzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen - Eingetragenes Kapital
- 1.293.700,00 EUR
- Vertretungsregelung
Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer mit einem Prokuristen vertreten. Einzelvertretungsbefugnis kann erteilt werden.
- Unternehmenszweck
- Handel mit pharmazeutischen Produkten und Produktionen von medizinischen Fertig- und Futtermittelpräparaten, soweit eine besondere Erlaubnis nicht erforderlich ist.
Finanzen
Bilanz
- Umlaufvermögen 96,8 % 14,38 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 2,0 % 304,3 k
- Anlagevermögen 1,2 % 171,2 k
- Verbindlichkeiten 87,1 % 12,93 Mio
- Eigenkapital 8,7 % 1,29 Mio
- Rückstellungen 4,2 % 617,2 k
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 6,7 k
Bilanzdaten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Umsatzerlöse 88,8 % 58,16 Mio
- Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 9,4 % 6,16 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 1,6 % 1,05 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,1 % 85,2 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 27,5 k
- Materialaufwand 87,2 % 46,21 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 7,3 % 3,86 Mio
- Personalaufwand 4,6 % 2,42 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,0 % 508,2 k
- Sonstige Steuern 0,0 % 1,9 k
- Ergebnis nach Steuern 6,17 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Andre Kretzing
seit 2026 Geschäftsführer
-
Henning Alfons Nau
seit 2004 Geschäftsführer
-
Babette Scheidat
seit 2023 Prokura
-
Boris Leonid Leviach
seit 2026 Prokura
-
Ulrike Hauenstein
seit 2010 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- B.M.P. Pharma Trading AG DEU 100,0 % 1,3M €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
B**** J***
0,00 %
Historie
- 2026
-
09.04.
Eintritt eines MitgliedsBoris Leonid Leviach · Einzelprokura
-
02.02.
Eintritt eines MitgliedsAndre Kretzing · Geschäftsführer
- 2025
-
20.10.
Austritt einer PositionStephan Hill · Geschäftsführer
- 2024
-
27.12.
Austritt einer PositionPeter Rudolf Wieland · Geschäftsführer
-
04.09.
Eintritt eines MitgliedsS****** H*** · Geschäftsführer
- 2023
-
24.07.
Eintritt eines MitgliedsBabette Scheidat · Prokura
-
24.07.
Austritt einer PositionS****** B*** · Prokura
- 2021
-
23.06.
Austritt einer PositionB****** J***** · Geschäftsführer
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2020 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Jahresabschluss Volltext
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- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von B.M.P. Bulk Medicines & Pharmaceuticals GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 8b8af48d7942cce07e6ebcadc9035b0a",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
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{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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