aktiv Rechtsform GmbH

AEM August Elektrotechnik GmbH

Hohenroda ·HRB 237 Bad Hersfeld ·aem-et.de

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Seerasen 4-6
36284 Hohenroda
Handelsregister
HRB 237, Bad Hersfeld
Eintragungsdatum
7. Dezember 1981
Branche
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen
Herstellung von Elektromotoren und Generatoren
Eingetragenes Kapital
50.000,00 DEM
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
Herstellung und Vertrieb von Schaltanlagen, Steuerungskomponenten, elektrotechnischen Produkten, Elektroinstallationen und EDV-Hardware und -Software sowie Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Planung, Konstruktion, Installation und Wartung der vorgenannten Produkte.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
92
Bilanzsumme 2024
9,67 Mio. €
Jahresergebnis 2024
205.813 €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 9,67 Mio
  • Umlaufvermögen 76,9 % 7,44 Mio
  • Anlagevermögen 22,6 % 2,19 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,5 % 43,8 k
Passivseite 9,67 Mio
  • Verbindlichkeiten 47,0 % 4,55 Mio
  • Eigenkapital 43,7 % 4,23 Mio
  • Rückstellungen 9,3 % 896,0 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 344,9 k
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 94,5 % 325,8 k
  • Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3,7 % 12,7 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,8 % 6,3 k
Aufwendungen 9,67 Mio
  • Personalaufwand 71,1 % 6,88 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 28,1 % 2,72 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,4 % 38,0 k
  • Sonstige Steuern 0,3 % 31,2 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,1 % 7,8 k
  • Rohergebnis 10,19 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 237,0 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 205,8 k
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 8 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Alexander August seit 2010 Geschäftsführer
  • Robert Simla seit 2005 Geschäftsführer
  • Christian August seit 2010 Prokura
  • Marcus Pfromm seit 2020 Prokura
1 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Historie

  1. 2020
  2. 23.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    Marcus Pfromm · Einzelprokura
  3. 2012
  4. 30.04.
    Adressänderung
    AEM August Elektrotechnik GmbH
  5. 2010
  6. 13.07.
    Austritt einer Position
    P**** A***** · Geschäftsführer
  7. 13.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Christian August · Einzelprokura
  8. 13.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Alexander August · Geschäftsführer
  9. 09.02.
    Adressänderung
    AEM August Elektrotechnik GmbH
  10. 2005
  11. 26.07.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    AEM August Elektrotechnik GmbH
  12. 26.07.
    Sitzänderung
    AEM August Elektrotechnik GmbH
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Volltext

AEM August Elektrotechnik GmbH

Hohenroda

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.404,02 28
II. Sachanlagen 1.753.482,43 1.759
III. Finanzanlagen 750.207,48 2.520.093,93 875
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 7.957.589,01 4.821
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.712.823,97 1.111
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 726.506,23 10.396.919,21 2.280
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.598,54 78
12.950.611,68 10.952

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 26
II. Gewinnvortrag 4.694.961,85 4.739
III. Jahresfehlbetrag -697.713,15 4.022.813,29 -44
B. Rückstellungen 203.304,19 240
C. Verbindlichkeiten 8.724.494,20 5.991
12.950.611,68 10.952

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 7.887.559,41 8.123
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.163.792,73 4.942
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.045.360,05 1.021
davon für Altersversorgung: EUR 62.155,19 (Vorjahr: EUR 60.633,36) 6.209.152,78
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 326.768,44 370
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.027.304,34 8.563.225,56 1.812
-675.666,15 -22
5. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 30.347,08 8
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 30.347,08 (Vorjahr: EUR 8.414,58)
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.100,08 32.447,16 0
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10.435,32 22.011,84 11
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 25.155,84 1
9. Ergebnis nach Steuern -678.810,15 -26
10. sonstige Steuern 18.903,00 18
11. Jahresfehlbetrag -697.713,15 -44

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die AEM August Elektrotechnik GmbH hat ihren Sitz in Hohenroda. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Hersfeld unter HRB 237 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

1. Der Jahresabschluss der AEM August Elektrotechnik GmbH (nachfolgend kurz Gesellschaft oder AEM) für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB unter Beachtung der Sondervorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB beibehalten worden.

2. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 als eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Die Bilanz zum 31. Dezember 2023 und die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurden nach dem Gliederungsschema für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Der Anhang ist unter Inanspruchnahme der größenabhängigen Erleichterung nach § 288 Abs. 2 HGB und der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB aufgestellt worden. Für die nachgelagerte Offenlegung des Jahresabschlusses werden sämtliche für mittelgroße Kapitalgesellschaften bestehenden Aufstellungserleichterungen sowie die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

1. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen.

2. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren werden die Abschreibungen für das bewegliche Sachanlagevermögen nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Zu- und Abgänge werden zeitanteilig abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter, deren Netto-Anschaffungskosten bis EUR 800,00 betragen, werden in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften direkt in voller Höhe abgeschrieben.

3. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bilanziert.

4. Innerhalb des Vorratsvermögens werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB) bewertet. Eine verlustfreie Bewertung ist gewährleistet.

5. Der Ansatz der Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und der liquiden Mittel erfolgte zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen enthaltenen Risiken ist durch Bildung von angemessenen Wertberichtigungen Rechnung getragen worden.

6. Bei den Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um kurzfristige Abgrenzungen.

7. Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

8. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert.

9. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Zum Bilanzstichtag werden kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit dem zu diesem Zeitpunkt gültigen Devisenkassamittelkurs bewertet (§ 256a HGB).

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in dem als Anlage zu diesem Anhang beigefügtem Brutto-Anlagenspiegel dargestellt. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 750 (Vj. TEUR 875) bestehen in voller Höhe an die alleinige Gesellschafterin.

2. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Flüssige Mittel

Alle hierunter ausgewiesenen Forderungen sind, wie im Vorjahr, mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr fällig. Von den darin enthaltenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 748 bestehen TEUR 747 (Vj. TEUR 30) gegen die alleinige Gesellschafterin.

3. Gezeichnetes Kapital

Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital der AEM wurde noch nicht auf den Euro umgestellt und beträgt DM 50.000,00 (EUR 25.564,59).

4. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten können aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel entnommen werden:

Restlaufzeit
bis 1 Jahr Vorjahr 1 - 5 Jahre Vorjahr mehr als 5 Jahre
EUR TEUR EUR TEUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 177.709,99 162,2 567.567,35 648,6 0,00
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.116.742,13 4.211,4 0,00 0,0 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 316.764,12 282,1 0,00 0,0 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 545.710,61 606,0 0,00 0,0 0,00
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten 8.156.926,85 5.261,7 567.567,35 648,6 0,00

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen ergibt sich eine jährliche Verpflichtung von zurzeit rd. TEUR 336. Davon entfallen gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 204.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. sonstige betriebliche Erträge

Hierunter sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 8 (Vj. TEUR 4) ausgewiesen.

2. sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Posten enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 1).

VI. Sonstige Pflichtangaben

1. Anzahl der Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs 2023 beschäftigten Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen ergibt sich wie folgt:

gewerbliche Arbeitnehmer 62
Angestellte 27
89

2. Ergebnisverwendung

Auf Vorschlag der Geschäftsführung soll der Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von TEUR -698 mit dem Gewinnvortrag von TEUR 4.695 verrechnet und mit TEUR 3.997 als Bilanzgewinn 2023 auf neue Rechnung vorgetragen werden.

3. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag liegen zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor.

4. Geschäftsführung

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 die Herren

 

Alexander August, Schenklengsfeld,

 

und

 

Robert Simla, Bad Hersfeld,

bestellt.

Die beiden Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

 

Hohenroda, den 19. Februar 2025

Alexander August

Robert Simla

Hinweis gem. § 328 Abs. 1a Satz 1 HGB (nicht Bestandteil des Anhangs)

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 28. Februar 2025 festgestellt.

Anlagenspiegel 2023

Anschaffungs- / Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 90.691,07 0,00 0,00 0,00 90.691,07
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.312.315,50 0,00 0,00 0,00 1.312.315,50
2. technische Anlagen und Maschinen 155.332,94 0,00 0,00 0,00 155.332,94
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.965.510,48 310.172,80 0,00 27.993,71 3.247.689,57
4.433.158,92 310.172,80 0,00 27.993,71 4.715.338,01
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 875.000,00 0,00 0,00 125.000,00 750.000,00
2. Genossenschaftsanteile 204,49 2,99 0,00 0,00 207,48
875.204,49 2,99 0,00 125.000,00 750.207,48
insgesamt 5.399.054,48 310.175,79 0,00 152.993,71 5.556.236,56
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 62.709,05 11.578,00 0,00 74.287,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 487.626,91 55.772,00 0,00 543.398,91
2. technische Anlagen und Maschinen 30.361,94 10.488,00 0,00 40.849,94
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.156.668,98 248.930,44 27.992,69 2.377.606,73
2.674.657,83 315.190,44 27.992,69 2.961.855,58
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
insgesamt 2.737.366,88 326.768,44 27.992,69 3.036.142,63
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.404,02 27.982,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 768.916,59 824.688,59
2. technische Anlagen und Maschinen 114.483,00 124.971,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 870.082,84 808.841,50
1.753.482,43 1.758.501,09
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 750.000,00 875.000,00
2. Genossenschaftsanteile 207,48 204,49
750.207,48 875.204,49
insgesamt 2.520.093,93 2.661.687,60

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die AEM August Elektrotechnik GmbH (nachfolgend kurz Gesellschaft oder AEM) ist Hersteller von Automationslösungen. Die Kernkompetenz der AEM liegt in dem Angebot von Automatisierungslösungen für den Anlagen- und Maschinenbau. Die Möglichkeit, dem Kunden als Komplettanbieter Lösungen von der Planung über die Projektierung bis hin zur kompletten Umsetzung anzubieten, versetzt unsere Gesellschaft in die Lage für Kunden extrem zeitkritische Projekte mit deutlich weniger Schnittstellen erfolgreich umzusetzen.

Hauptstandort und Firmensitz der AEM ist Hohenroda. Die zentrale Lage in der Mitte Deutschlands ermöglicht uns, unser Kundennetzwerk innerhalb und außerhalb Deutschlands gleichermaßen zu bedienen. Darüber hinaus wird in Marktoberdorf/Allgäu mit unserer Niederlassung Süd ein weiterer Standort unterhalten.

2. Forschung und Entwicklung

Seit der Gründung unserer Gesellschaft haben wir uns ein hohes Maß an Know-How in den Bereichen Automobil-, Allgemein-Industrie sowie deren Zulieferer erarbeitet, welches in einem ständigen Prozess ausgebaut wird.

Im Bereich der Mechanischen Konstruktion - zunehmend verbunden mit dem Einsatz von mobilen und kollaborativen Robotiklösungen - haben wir uns in den vergangenen Jahren weiter Wissen erarbeitet, um so dem Kunden eine noch breitere Palette an Gesamtlösungen rund um das bisherige Portfolio zu bieten.

Der Ausbau und die Erweiterung des Kunden- und Dienstleistungspotentials für unsere bestehenden und neuen Geschäftsbereiche unter Berücksichtigung der Leitlinie INNOVATION & TECHNOLOGY sind die primären Ziele unserer Forschungs- und Entwicklungstätigkeit.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 von mehreren Faktoren geprägt. Nach den Herausforderungen der Energiekrise und der Inflationsentwicklung in den Jahren 2021 und 2022 stabilisierte sich die deutsche Wirtschaft allmählich. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank um etwa 0,3 %, trotz einer leichten Belebung des Exports. Die Inflation lag weiterhin über dem langfristigen Durchschnitt, jedoch unterhalb des Rekordniveaus von 2022.

Die Gesamtinvestitionstätigkeit liegt aber unter dem Vor-Corona-Niveau. Insbesondere Investitionen aus dem Ausland sind rückläufig, was auch auf die aggressivere Wirtschaftspolitik der globalen Kontrahenten zurückgeht. Einige Ökonomen sehen die Entwicklung der Investitionen als Hinweis auf eine Deindustrialisierung des Standortes Deutschland. Insbesondere die Unsicherheiten hinsichtlich Förderprogrammen gepaart mit hohen Anstiegen der Baupreise führten zu Zurückhaltung in diesem Segment. Hier wird vielfach nur in den Erhalt der Anlagen, aber zu wenig in die Modernisierung und in moderne Technologien investiert.

Im Bereich der Automobilindustrie war 2023 durch eine starke Fokussierung auf Elektromobilität, Digitalisierung und nachhaltige Lieferketten gekennzeichnet. Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen stieg zunächst, was einerseits die Transformation der Branche vorantrieb, andererseits aber durch Lieferengpässe und Rohstoffknappheit (z. B. bei Lithium und Halbleitern) gebremst wurde. Wegfallende Förderprogramme dämpften die Nachfrage was sich jedoch erst auf die Nachfrageentwicklung in 2024 ausgewirkt hat. Die Umsatzsteigerungen sind im Wesentlichen auf die Preissteigerungen zurückzuführen. Nimmt man die Anzahl der Neuzulassungen als Grundlage, dann ist über mehrere Jahre eine rückläufige Tendenz erkennbar. Auch im internationalen Geschäft kämpfen deutsche Hersteller um Marktanteile. Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Automobilindustrie ein zentraler Treiber für Innovation und Nachfrage in der Industrieautomation.

Die AEM ist, neben der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, noch immer von der Entwicklung einzelner Branchen abhängig. Hier ist besonders die oben erwähnte Automotivebranche und deren gesamter Zulieferbereich zu nennen.

Jedoch bestehen aufgrund der in den vergangenen Jahren durchgeführten Diversifizierung und der damit verbundenen breiten Aufstellung immer Möglichkeiten zwischen Branchen zu "pendeln". So konnten die Abhängigkeiten von den ehemaligen Hauptbranchen weiter reduziert werden. Der nach wie vor bestehende starke Rückgang von Greenfield-Anlagenbauprojekten ist aber für das Unternehmen eine Herausforderung.

Resultierend aus Digitalisierung und vor allem der Individualisierung der Produktion entstehen neue Anforderungen zur Flexibilisierung der Produktionsstätten. Hier bieten sich künftig für Unternehmen in der Automatisierung große Potenziale und gerade in der Digitalisierung wird seitens der Politik aktiv durch Förderungsmaßnahmen eingegriffen. Dies bietet uns die Möglichkeit, einen Teil der fehlenden Neubauprojekte durch Digitalisierungsprojekte aber auch Retrofit-Projekte abzufedern.

Hinzu kommt der nach wie vor andauernde Krieg in der Ukraine, der nachhaltige Auswirkungen auf die Preisentwicklung in Europa und im speziellen in Deutschland hat. In Europa führt dies sowohl im politischen als auch im wirtschaftlichen Umfeld zu einer Infragestellung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit sowohl mit Russland als auch mit China.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Im Geschäftsjahr 2023 wurde weiterhin stark an Know-How im Bereich der Zukunftstechnologien (im Bereich Mechanik und Robotik) gearbeitet. Durch erste Kundenprojekte und ihre Lernkurve, sowie Probleme in der Versorgung wurden Ressourcen stärker als gewohnt in Projekten gebunden. Diese Doppelbelastung von Entwicklungsprojekten und Verzögerungen in Bestandsprojekten führten zu starken Belastungen in der Ergebnisentwicklung.

Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der AEM wurde im Berichtsjahr unverändert geprägt von unserem operativen Geschäft.

Entgegen der Vorjahresprognose musste im Berichtsjahr, bedingt durch das negative Gesamtumfeld und die erhöhten Kosten durch Neuentwicklungen, mit T€ -698 ein negatives Unternehmensergebnis ausgewiesen werden. Dies resultiert jedoch vor allem aus temporären Ergebnisbelastungen durch erhöhte Aufwendungen im Bereich Forschung und Entwicklung. Für AEM stellen diese Investitionen jedoch einen wesentlichen Treiber für das nachhaltige Wachstum und die Innovationskraft des Unternehmens dar. Die intensiven F&E-Aktivitäten stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit, fördern die Entwicklung zukunftsweisender Produkte und erschließen neue Marktpotenziale in neuen Branchen. Damit legen wir den Grundstein für langfristigen Erfolg und eine stabile Ertragskraft in den kommenden Jahren. Das Kerngeschäft, ohne diese Sonderbelastungen, weist nach wie vor stabile Renditen aus.

a) Ertragslage

Bedingt durch eine starke Zunahme der Bestände an unfertigen Erzeugnissen hat sich die Gesamtleistung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 um T€ 880 erhöht. Bei einer um 6,1 %-Punkte verschlechterten Materialaufwandsquote, die neben der Bestandserhöhung im Wesentlichen auf bezogene Fremdleistungen im Bereich der F&E-Aktivitäten zurückzuführen ist, hat sich dabei, unter Berücksichtigung der um T€ 8 gestiegenen sonstigen betrieblichen Erträge, das Rohergebnis i. S. d. § 276 Satz 1 HGB um T€ 235 auf T€ 7.888 vermindert.

Die Personalkosten sind um T€ 246 (4,1 %) gestiegen, was der Lohn- und Gehaltsentwicklung sowie dem weiteren Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl im Berichtsjahr entspricht. Bezogen auf das Rohergebnis ist die Personalaufwandsquote mit 78,7 % gegenüber 73,4 % im Vorjahr um 5,3 %-Punkte angestiegen. Die übrigen Betriebskosten konnten im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen stabil gehalten werden.

Entsprechend dieser Entwicklung hat sich, trotz der gestiegenen Gesamtleistung, der EBIT von T€ -41 im Vorjahr um weitere T€ 654 auf T€ -695 vermindert. Hier machen sich, neben der allgemeinen Lage, auch stichtagsbedingte Bilanzierungs-Effekte durch hohe Bestände an unfertigen Aufträgen bemerkbar, die sich im Folgejahr ins Positive verkehren werden.

Die Beschäftigungslage des Berichtsjahres war als gut zu bezeichnen, stieg jedoch inflationsbereinigt nicht schnell genug an, um die steigenden Kosten aufzufangen. Hier erwarten wir durch die neu entwickelten Produkte eine erste Wachstums-Impulse für das Jahr 2025.

b) Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft wird als ausreichend eingeschätzt.

Alle laufenden betrieblichen Verpflichtungen konnten aus dem operativen Cashflow und den bestehenden Finanzreserven finanziert werden.

Auf das im Jahr 2019 im Zusammenhang mit dem Neubau des Betriebsgebäudes aufgenommene Investitionsdarlehen wurden planmäßige Tilgungsraten geleistet.

Bedingt durch die erhöhte Mittelbindung im Working Capital und dem Jahresfehlbetrag hat sich der Bestand an liquiden Mittel zum 31. Dezember 2023 um T€ 1.554 auf T€ 726 vermindert und hat somit noch einen Anteil von 5,6 % (Vj. 20,8 %) an der Bilanzsumme.

Erwirtschaftete Ergebnisse in großen Teilen im Unternehmen zu belassen.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft stellt sich nach wie vor als solide dar.

Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden, wie bereits im Vorjahr, nur zum Teil in Form von Bankbürgschaften in Anspruch genommen. Bankverbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen nur in Form eines Investitionsdarlehens.

Die Bilanzsumme hat sich, insbesondere durch den erhöhten Vorratsbestand, per Saldo um T€ 1.999 (18,3 %) erhöht und beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 12.951. Durch die erhöhte Bilanzsumme hat sich dabei, in Verbindung mit dem negativen Unternehmensergebnis, die bilanzielle Eigenkapitalquote auf 31,1 % (Vj. 43,1 %) vermindert.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere interne Unternehmenssteuerung werden vornehmlich folgende Leistungsindikatoren verwendet:

•

Entwicklung Gesamtleistung (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung) / Rohergebnis (Gesamtleistung + sonstige betriebliche Erträge - Materialaufwand)

•

Personalaufwand / Personalaufwandsquote und

•

EBIT (Jahresergebnis -/+ Zinserträge/-aufwendungen + Ertragsteuern) / Unternehmensergebnis

Die Darstellung und Analyse der finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt innerhalb der Berichterstattung über den Geschäftsverlauf und der Lage an den jeweils relevanten Stellen, auf die hier verwiesen wird.

4. Gesamtaussage

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist prinzipiell konstant. Stichtagsbedingt können sich jedoch durch die Abrechnungsmodalitäten bei größeren Projekten entsprechende Verschiebungen bei der Umsatz- und Gewinnrealisierung ergeben, die sich insbesondere für das Geschäftsjahr 2023 ergebnisbelastend ausgewirkt haben. Aufgrund des negativen Unternehmensergebnisses können wir mit der Ertragslage für das Berichtsjahr jedoch nicht vollumfänglich zufrieden sein. Die ursprüngliche angenommene Rückkehr in die Gewinnzone wurde nicht erreicht.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen unter Inanspruchnahme von Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

Insbesondere in solch unruhigen Zeiten, wie den vergangenen Jahren zeigt sich der Vorteil der konservativen Geschäftspolitik der AEM. Diese versetzt uns in die Lage, diese Phasen nicht nur durchzustehen, sondern zu investieren und uns personell und technisch stärker aufzustellen.

III. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Hohenroda unverändert über eine inländische Niederlassung in Marktoberdorf/Allgäu.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 waren am Standort in Marktoberdorf 3 Mitarbeiter (Vj. 3) beschäftigt. Das Büro dient im Wesentlichen dem Vertrieb sowie der Projektabwicklung im südlichen Bereich, um permanent vor Ort für die Kunden ansprechbar zu sein.

IV. Prognosebericht

Aufgrund der aktuell vorliegenden Auftragsbestände sowie des im Markt beobachteten Geschäftsklimas gehen wir für 2024 von einer positiven Unternehmensentwicklung aus. Hier haben wir neben den bestehenden Verbindungen in unseren angestammten Branchen Kunden für größere Neubau-Projekte in neuen Branchen gewinnen können. Damit entsteht auch die Möglichkeit, den Kunden eine breitere Lösungspalette anzubieten.

Hinsichtlich der Gesamtleistung erwarten wir für 2024 eine Steigerung mit einer verbesserten Ertragslage. Hier werden bei signifikant höheren Umsätzen die Verminderung der zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 ausgewiesenen hohen Bestände an erhaltenen Anzahlungen und offenen Aufträgen einen großen Einfluss auf das Ergebnis haben. Die Kosten für Personalaufwand werden ebenfalls abermals ansteigen, da die Lohn-Preis-Spirale nach wie vor stetig nach oben geht. Da auch das Geschäftsjahr 2024 noch von starken Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten geprägt sein wird, erwarten wir, bei einem Anstieg des EBIT, voraussichtlich wieder ein zumindest ausgeglichenes Unternehmensergebnis erzielen zu können.

Auf Basis der bestehenden Nachfragesituation und der guten Auftragslage gehen wir von einer moderat höheren Auslastung aus. Positiv ist hervorzuheben, dass wir weitere dauerhafte Endkundenbeziehungen etablieren können und neue Technologien eingeführt haben. Diese werden in Zukunft den Ertrag des Unternehmens sichern und steigern.

Aufgrund der zu erwartenden wieder positiveren Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird die AEM auch zukünftig ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können.

V. Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Hinsichtlich ihrer Finanzinstrumente ist die Gesellschaft Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken ausgesetzt.

Zu den im Unternehmen bestehenden originären Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind eine absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Allgemein wird aber vor zunehmenden Zahlungsproblemen im Gesamtmarkt gewarnt, weshalb wir die Zahlungsmoral unserer Kunden permanent überprüfen und das Mahnwesen der Geschäftsleitung reportet wird.

Verbindlichkeiten werden aber bisher zumeist mit Skonto innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Bei den Guthaben bei Kreditinstituten handelt sich um sehr konservative Anlagen wie Giro- und Sparkonten.

Bei unserer Geschäftstätigkeit sind wir verschiedenen Risiken ausgesetzt. Die Risiken werden durch die Geschäftsführung beurteilt und überwacht, ggfs. werden erforderliche Sicherungsmaßnahmen eingeleitet.

Wesentliche Funktionen und Kontrollen des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft sind unmittelbar bei der Geschäftsführung angesiedelt.

Die folgenden Risiken werden von der Geschäftsführung als wesentlich erachtet:

―

Preisschwankungen im Beschaffungsmarkt (insbesondere Rohstoffe wie Kupfer und Silber), zunehmend durch die Lieferschwierigkeiten aber auch andere Produkte.

―

zeitweise starke zeitliche Verschiebungen im Projektgeschäft und damit einhergehend starke Auslastungsschwankungen, insbesondere die Verschiebung oder kurzfristige Absage von Großprojekten ist trotz einer breiten Basis nicht zu 100 % zu kompensieren. Andersherum führen manche Verschiebungen zu hoher Arbeitsbelastung und Fluktuationsrisiko beim Personal.

―

Verstärkung von Risiken bei Projektpreisen in Kombination mit Auslandsprojekten.

―

Rekrutierung von fachlich hoch qualifizierten Mitarbeitern

―

Veränderung der Arbeitswelt hinsichtlich durchschnittlich kürzerer Verweildauer in den Unternehmen, was insbesondere in Verbindung mit der notwendigen langen Qualifizierung zur Gefahr werden kann.

―

weitere Kriege und Pandemien und ihre Folgen für die globale Wirtschaft.

Die Währungs- und Rohstoffpreise unterliegen zunehmend wieder stärkeren Schwankungen. Die Auftragskalkulation basiert auf erwarteten Rohstoffpreisen zum erwarteten Fertigungs-/Bezugszeitpunkt. Aufgrund der teilweise langen Zeiten zwischen Angebot und Auftragserteilung bzw. Fertigung können sich in der Zwischenzeit erhebliche Preisschwankungen ergeben, die den Auftragserfolg positiv oder negativ beeinflussen können. Sicherungsinstrumente können in dieser Phase durch fehlende Gegengeschäfte nicht eingesetzt werden. Neben dem preislichen Aspekt spielt zunehmend der terminliche Aspekt eine Rolle. Hier ist bei der Vertragsgestaltung Vorsicht geboten.

Durch die Diversifizierung unserer Absatzmärkte ist eine Abhängigkeit von einzelnen Branchen auf ein vernünftiges Maß reduziert worden. Hier gilt es auch künftig die größeren Projekte sorgsam zu wählen, um keine Schwerpunkte mehr in bestimmten Branchen zu bilden.

Die begonnene Erschließung und der Ausbau weiterer strategischer Geschäftsfelder werden weiter konsequent vorangetrieben. Die veränderte Lage im Bereich des Anlagenbaus insbesondere im Bereich Automotive bestätigt gerade diese Bestrebungen und unterstreicht deren Wichtigkeit für das Unternehmen, um Risiken und Bedrohungen für die AEM zu mildern oder im Idealfall zu eliminieren.

Aktuell erscheint es möglich, hoch qualifiziertes Personal zu rekrutieren. Die AEM versucht die strategischen Ziele mit der Erweiterung des hervorragend ausgebildeten Personalstammes auf solide Fundamente zu stellen. Zudem setzten wir weiter auf eine hohe Ausbildungsquote, was sowohl der AEM direkt als auch der Gesellschaft dient. Eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit ist uns eine Verpflichtung, dazu trägt auch eine positive Gestaltung des Arbeitsplatzes sowie des Arbeitsumfeldes bei.

Chancenbericht

Die AEM hat sich seit Jahren im Wettbewerb am Markt etabliert. Das Unternehmen hat sich in all seinen Geschäftsfeldern einen Ruf als kompetenter Problemlöser erworben. Besonders die Möglichkeit, komplette Automatisierungsumfänge an AEM zu vergeben und mit einer Schnittstelle zu interagieren, wird von unseren Kunden sehr geschätzt.

Durch die Portierung unseres Know-Hows auch in andere Bereiche, wie zum Beispiel den Maschinenbau bieten sich auch für neue Geschäftsfelder interessante Möglichkeiten. Hier sehen wir auch in der Zukunft weitere Wachstumschancen, sowie Potenziale bestehende und neue Technologien künftig zu kombinieren.

Der Zweig der Leitebenenentwicklung rundet unser Portfolio nach oben ab und bietet eigenständig oder in Kombination mit dem Maschinen- und Anlagenbau Lösungen für aktuelle Fragestellungen in allen Wirtschaftszweigen. Hier sehen wir uns für die Zukunft hervorragend gerüstet, da unser Angebot genau dem Geist der Zeit entspricht.

Neben der Leitebenenentwicklung für bestehende Kunden arbeiten wir an der Ausrichtung des Unternehmens hin zum Anbieter von Komplettlösungen für den Sondermaschinenbau und schaffen im Bereich von Zellensteuerungen mit der Programmierung von Handlingsrobotern weitere Zugänge zum Markt und vor allem zu anderen Branchen. Diese Maßnahmen zeigen inzwischen mit ersten größeren Projekten und dauerhaften neuen Kundenbeziehungen positive Wirkungen. Wir sehen insbesondere in diesem Segment bereits einen steigenden Auftragsbestand und durch permanente direkte Endkunden-Kontakte bieten sich bei den einmal gewonnenen Kunden wiederholt Chancen Folgegeschäft zu generieren.

Das Stichwort Industrie 4.0 ist weiterhin aktuell und es besteht gesteigertes Interesse an Digitalisierungslösungen. Unsere Produkte bieten Lösungen für fast alle Anforderungen, die sich in diesen Bereichen entwickeln. Der permanente Kontakt zum Kunden ist hier nur ein positiver Nebeneffekt. Wir erforschen durch die Daten die wichtigsten Aufgaben des Kunden und können dann helfen, die notwendigen Lösungen zu erarbeiten.

Das Zusammenspiel aller Bereiche wird weiter zum Wachstum beitragen und gleichzeitig zur weiteren Branchen- und Technologie-Diversifizierung des Unternehmens führen.

Ausblick

Aus der Gesamtbetrachtung der Risiken und Chancen des Unternehmens sehen wir uns als gut aufgestellt und den Herausforderungen unseres geschäftlichen Umfeldes gewachsen. Nach unserer Bewertung sind derzeit keine strukturellen Risiken erkennbar, die kurz oder mittelfristig einen wesentlichen negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben oder gar ihren Fortbestand gefährden.

Für das erste Halbjahr 2025 sind bereits größere Projekte platziert und auch die Nachfragesituation ist insgesamt, trotz eines eher schwierigen Branchenumfeldes, nominal steigend. Hier bringt die Diversifizierung des Unternehmens die gewünschten Vorteile.

Wir haben uns im Bereich der Mechatronik personell verstärkt und sind dabei durch strukturelle Veränderungen die Qualität der Ausbildung zu steigern. Auch im Bereich der Personalentwicklung planen wir noch stärker als bisher, Potenziale auszuschöpfen und so die Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden.

Das interessante Arbeitsgebiet und die hohe Qualität der Arbeitsplätze lässt uns trotz des Fachkräftemangels optimistisch in die Zukunft blicken. Wir sehen für die kommenden Jahre Möglichkeiten das Wachstum des Unternehmens weiter voranzutreiben. Weiterhin bieten unseren Kunden mit unseren Produkten die Möglichkeit, aktiv dem Mangel an qualifizierten Mitarbeitern entgegenzuwirken.

Die notwendigen Unternehmensstrukturen für weiteres Wachstum im Unternehmen wurden durch Umstrukturierungsmaßnahmen bereits gebildet. Auf dieser Basis wird sich AEM auch in Zukunft allen Herausforderungen erfolgreich stellen, und mit Innovationen und Technologie weiterwachsen.

 

Hohenroda, den 19. Februar 2025

Alexander August

Robert Simla

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AEM August Elektrotechnik GmbH, Hohenroda

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AEM August Elektrotechnik GmbH, Hohenroda - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AEM August Elektrotechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

•

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

•

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmens-tätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

•

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

•

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

•

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

•

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

•

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

•

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

•

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 27. Februar 2025

WP Mittelstand AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frank Heerdt Diplom-Ökonom, Wirtschaftsprüfer

Dirk Weber Diplom-Kaufmann, Wirtschaftsprüfer

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Handelsregister-API · MCP

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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.

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  1. Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
  2. Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
  1. In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:

Python
from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von AEM August Elektrotechnik GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 8e48c7e409b2a3ee3947d33184c76726",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:

JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

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