WS Weinmann & Schanz GmbHBalingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Gegründet wurde unser Unternehmen im Februar 1982. Wir sind als Versandgroßhandel tätig, wobei unsere Kunden im Einzugsgebiet ihre Ware auch selbst abholen können. Unsere Kundenzielgruppe erstreckt sich auf Fachhandwerker, Fachhandel und Industrieunternehmen der Heizungs- und Sanitärbranche sowie Unternehmen im Bereich Solar-, Klima-, Lüftung- und Gas-/Wasserinstallation. Unser Sortiment umfasst über 75.000 Artikel. Die Schwerpunkte bilden dabei Ersatzteile, Installationszubehör und Messtechnik für Öl-/Gasfeuerung, Tank- und Heizungszubehör, Heizungsregelungen, Schaltuhren und Thermostate, Isoliermaterial, Installations- und Sanitärzubehör, Lüftungsartikel, Solaranlagen, Werkzeug, Elektrobedarf, Kompressoren, Schweiß- und Löttechnik sowie Reinigungsgeräte und Reinigungsmittel. Unser Ziel ist es, mit unseren Kunden und Lieferanten transparente und ehrliche Geschäftsbeziehungen zu pflegen. Deshalb sind unsere fairen Preise der Kernpunkt unserer Unternehmensphilosophie. 1.1 Beteiligungsstruktur und Struktur des Unternehmens Zum Geschäftsjahresende ergibt sich folgende Beteiligungsstruktur der WS Weinmann & Schanz GmbH:
Insgesamt sind bei der WS Weinmann & Schanz GmbH zum 31. Dezember 2023 14 Mitarbeiter (31. Dezember 2022: 14 Mitarbeiter) beschäftigt. Zum 31. Dezember 2023 bzw. 31. Dezember 2022 teilt sich die Mitarbeiterzahl auf die einzelnen Funktionsbereiche des Unternehmens wie folgt auf:
1.2. Struktur des Unternehmens Innerhalb der WS Konzern-Gruppe teilt sich der Kundenkreis wie folgt auf: Durch die WS Weinmann & Schanz GmbH wird ausschließlich das eingetragene Handwerk nach genauer Prüfung der Zugehörigkeit zum Fachhandwerk im Bereich der Heizung-, Sanitär- und Klimatechnik beliefert. Ein nicht fachspezifisches Sortiment im Bereich des technischen Bedarfes aller Art steht allen Gewerbetreibenden zur Verfügung. Der Vertrieb in diesem Bereich wird über die TBS Technischer Bedarf GmbH realisiert. Die TBS Technischer Bedarf GmbH betreibt in der WS Konzern-Gruppe das operative Geschäft. Der TBS GmbH obliegen somit die Lagerführung, das Marketing, die Auftragsannahme und große Teile des Bestellwesens. Die Vergütung erfolgt auf Aufschlagsbasis. Das Handelswarenlager, mit Ausnahme der Warenlager in den Verkaufslokalen, steht jedoch im alleinigen Eigentum der WS Weinmann & Schanz GmbH. Dies gilt sowohl für die Artikel im Heizung- Sanitär- und Lüftungsbereich, sowie für alle anderen, nicht fachspezifischen Artikel. 1.3 Absatzmärkte Die bedeutendste Abnehmerbranche ist für die WS Weinmann & Schanz GmbH das Fachhandwerk in der Heizung-, Sanitär- und Klimabranche. In der Branche sind sowohl der Markt für Modernisierung und Renovierung, der Neubaumarkt, sowie der Ersatzteilmarkt von Bedeutung. 1.4 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Für die Entwicklung der Geschäftstätigkeit der WS Weinmann & Schanz GmbH ist vor allem die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland maßgebend. Das Fachhandwerk im angrenzenden europäischen Ausland, hierbei vor allem Österreich, Schweiz und Frankreich, nehmen jedoch einen wichtigen Platz in der Ausrichtung der Gesellschaft ein. Da unsere Kunden jedoch fast ausnahmslos kleine und mittlere Unternehmen, ohne direkten internationalen Bezug sind, ist vor allem die Binnennachfrage in den jeweiligen Vertriebsländern maßgebend. Für das Jahr 2023 geht der IMF in Europa von einem Wirtschaftswachstum von lediglich 1,0 % nach der Erholung in Höhe von 2,5 % in 2022 aus. Für 2024 wird für Europa ein Wachstum von 1,4 % erwartet. In Deutschland hat sich das Wachstum in 2022 mit moderaten 1,8 % in 2023 mit -0,1 % in eine leichte Rezession gekehrt. Die Prognosen sagen für das Jahr 2024 für Deutschland wieder ein leichtes Wachstum des Bruttoinlandproduktes um 1,1% voraus. Die Prognosen gehen aber von einem schwachen Wachstum im Korridor von 1-2% in den Folgejahren aus. Nach der Erholung Frankreichs in 2021 mit +6,3% hat sich das Wirtschaftswachstum in 2022 mit 2,5% und prognostizierten 0,9% für 2023 auf deutschem Niveau eingependelt. Für die kommenden Jahre geht das IMF mit 1-2 % von einem stabilen Wachstum in Frankreich aus, dass sich in den Folgejahren verfestigen soll. Das vom IMF erwartete Wachstum in Europa von 1,0% in 2023, 1,4% in 2024 und 1,8% in 2025 ist vom weiteren Verlauf des Ukrainekrieges, dem Kriegsgeschehen im Nahen Osten, den veränderten Rahmenbedingungen an den Zinsmärkten sowie der weiteren Entwicklung der Inflation, der Energiekrise und der Rohstoffkrise abhängig. Die Pandemie scheint überwunden und eine harte Rezession scheint abgewendet. Durch die homogene Kundenausrichtung mit unterschiedlichen Märkten ergeben sich, abweichend von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland, gegenläufige Auswirkungen der Konjunkturentwicklung in den verschiedenen Märkten. Als Beispiel seien hier die konträre Entwicklung von Ersatzteil- und Neubaubranche genannt. Auch von der öffentlichen Debatte um energieeffiziente, und somit umweltschonende Klima- und Heizungssysteme, und der daraus resultierenden Förderung durch die öffentliche Hand, gehen wesentliche Impulse aus. 1.5 Wettbewerbssituation Das Lieferprogramm wird kontinuierlich ausgebaut, um unserer Kundschaft ein möglichst umfassendes Produkt-Programm anbieten zu können. Die WS Weinmann & Schanz GmbH agiert in einem umkämpften Markt, der in den letzten Jahren durch Zusammenschlüsse stark konsolidiert wurde. Innovative Lösungen, die auf unsere Kunden zugeschnitten sind, festigen eine starke unabhängige Position im Wettbewerb. 1.6 Beurteilung des Geschäftsverlaufs Im Berichtsjahr musste trotz gestiegenen Umsatzerlösen eine Verschlechterung des Rohertrages hingenommen werden, welcher auch durch die Einsparungen in den sonstigen Aufwendungen nicht vollständig kompensiert werden konnte. 2. Entwicklungsbericht Auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung ist das Unternehmen nicht tätig. Neuentwicklungen auf dem Gebiet des Zubehörs beim Heizungsbedarf werden ständig verfolgt, die Brauchbarkeit der neuen Produkte überprüft und bei Eignung in die Angebotspalette aufgenommen. 3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 3.1 Ertragslage Die Ertragslage des Berichtsjahres ist geprägt von den Teuerungen am Beschaffungsmarkt, welche nicht vollständig an die Kundschaft weitergegeben werden konnten. Unsere Umsatzerlöse verbesserten sich hierbei von Euro 491.695.046,37 um 4,79 % auf Euro 515.242.495,56. Die Auftragslage liegt bei gestiegenen Preisen auf dem Niveau des Vorjahres. Der Materialaufwand des abgelaufenen Geschäftsjahres beträgt Euro 387.587.513,21 (Vorjahr: Euro 356.207.084,87). Dies entspricht einer verschlechterten Materialaufwandsquote von 75,22 % (Vorjahr: 72,44 %). Die Personalkosten erhöhten sich von Euro 3.211.299,55 um 1,52% auf Euro 3.260.090,60. Die Abschreibungen des Berichtszeitraumes betragen Euro 2.968.417,64 (Vorjahr: Euro 3.496.964,15). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen von Euro 78.783.336,02 um Euro -1.052.124,55 auf Euro 77.731.211,47 zurück. Ursächlich hierfür sind insbesondere die gesunkenen Werbekosten (- Euro 2.183.548,71), und gesunkene Kosten der Warenabgabe (- Euro 1.121.922,27). Gegenläufig ist die Position verschiedene betrieblich Kosten angestiegen (+ Euro 2.119.579,17). Das Geschäftsjahr 2023 schließen wir mit einem Jahresüberschuss von Euro 34.523.002,44 (Vorjahr: Euro 37.053.472,41). Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Verschlechterung um -6,83 %. 3.2 Finanzlage Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr sehr gut. Es wurden 3,30 Mio. für die Tilgung bestehender Darlehen aufgewendet. Kurzfristige Kontokorrentverbindlichkeiten bestanden zum Stichtag nicht. Abgekürzte Kapitalflussrechnung nach der indirekten Methode:
3.3 Vermögenslage Unsere Vermögensstruktur zum 31. Dezember 2023 ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 32,29 % gekennzeichnet (Vorjahr 32,14%). 33,99 % der Bilanzsumme entfallen auf die Vorräte. Der Warenbestand erfuhr im Berichtszeitraum einen Rückgang um Euro -11.392.028,02 auf Euro 86.269.103,19. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum 31. Dezember 2023 einen Anteil von 11,35 % und flüssige Mittel einen Anteil von 22,37 % an der Bilanzsumme. Unsere Kapitalstruktur zum 31. Dezember 2023 ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 88,50 % gekennzeichnet. Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag beträgt 224,64 Mio. Euro. Der Verbindlichkeitenquote erfuhr eine Reduzierung im Berichtsjahr von 12,64 % in 2022 auf 11,06 % im Berichtsjahr. 11,50 % des Gesamtkapitals bestehen aus Fremdkapital. Im Rahmen unserer betrieblichen Altersversorgung wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Euro 29.410,00 der gebildeten Pensionsrückstellung aufgelöst. Für die künftige Pensionsverpflichtung wurde eine Rückstellung gebildet, welche mit den verpfändeten Vermögensgegenständen eine Bewertungseinheit bildet. Zum Bilanzstichtag besteht diese in Höhe von Euro 240.314,00 (Unsaldierte Verpflichtung 31.12.2023: Euro 683.003,00) (Vorjahr (unsaldiert): Euro 712.413,00). Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen in Höhe von TEuro 5.384 getätigt. Die Schwerpunkte unserer Investitionstätigkeit bildeten im Bereich immaterielle Vermögensgegenstände sowie im Sachanlagenbereich Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen. 3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Umsatzrendite Die Umsatzrendite hat sich im Berichtsjahr mit 6,70% (Vorjahr: 7,54%) leicht verschlechtert. Rohertragsquote Die Rohertragsquote hat sich von 27,56% auf 24,78% im Berichtsjahr verschlechtert. Diese soll in Zukunft stabil gehalten werden. Eigenkapitalquote Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 84,09% im Vorjahr um 4,41% auf 88,50% im Berichtsjahr. Die gemäßigte Ausschüttungspolitik der Muttergesellschaft lässt hier eine weiterhin stabile Entwicklung in den Folgejahren erwarten. 3.5 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der langfristige Erfolg der WS Weinmann & Schanz GmbH wird neben den finanziellen Kennzahlen maßgeblich durch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren bestimmt. Hier sind 4 Kernbereiche besonders herauszustellen: Mitarbeiter Wir wollen als engagierter und vertrauensvoller Arbeitgeber unsere Mitarbeiter dauerhaft motivieren und an uns binden. Die Mitarbeiterentwicklung bildet hier einen Kernbereich der Unternehmensstrategie. Die seit Jahren eingesetzten Mittel für Sozialleistungen, Absicherung und Entwicklung sollen auch in Zukunft unsere Attraktivität als Arbeitgeber unterstreichen. Die Mitarbeiterentwicklung wird hierbei in der TBS Technischer Bedarf GmbH umgesetzt. Kunden Der zufriedene Kunde ist Grundstein für eine erfolgreiche Unternehmung. Der Kundennutzen steht im Mittelpunkt. Neben der fairen Preispolitik, unseren freundlichen und engagierten Mitarbeitern, sollen auch die innovativen Vertriebswege, so zum Beispiel die offline verfügbare WS-App, zum Kundennutzen beitragen. Lieferanten Langfristige und verlässliche Partnerschaften, oft über viele Jahre hinweg, bilden die Basis für eine langfristige Entwicklung. Das Einkaufsvolumen soll in den Folgejahren wieder weiter wachsen. Prozesse Die Abläufe im Unternehmen unterliegen einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Der Nutzen für Mitarbeiter und Kunden liegt hier immer im Fokus. Neue technologische Entwicklungen ergeben hier neue Möglichkeiten die wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern umsetzten. Diese Veränderungen wirken sich in allen vorher genannten Teilaspekten zum Nutzen aller Beteiligten aus. 3.6 Gesamtaussage zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Die Ertragslage der WS Weinmann & Schanz GmbH war im Geschäftsjahr 2023 gut. Die Bilanzstruktur ist mit einer Eigenkapitalquote von 88,50% weiterhin äußerst solide. Die Finanzlage der WS Weinmann & Schanz GmbH war mit den zur Verfügung stehenden Kreditlinien jederzeit absolut ausreichend, um den nötigen finanziellen Spielraum zu gewährleisten. 4. Risikobericht Gesamtwirtschaftliche Risiken Als europaweit agierendes Unternehmen unterliegt die WS Weinmann & Schanz GmbH den konjunkturellen Entwicklungen in diesen Märkten. Unsere Kunden sind jedoch überwiegend in Deutschland und den Nachbarstaaten ansässig. Nach harten Einschnitten im Pandemiejahr 2020 konnte sich Europa insgesamt und Deutschland im Besonderen von dieser Krise erholen, wenn auch mit einem Wachstum in Europa in Höhe von 6,3% in 2021 und 2,5% in 2022 nicht der gesamte Rückgang aufgeholt werden konnte. Für die Folgejahre ist jedoch von einem weit schwächeren Wachstum in den europäischen Märkten auszugehen. Die angespannte Konjunktur- und Sicherheitslage bereitet weiter Anlass zur Sorge. Inwiefern die Finanzmärkte und die Zinsentwicklung auf diese Herausforderungen reagieren wird die weitere Marktentwicklung maßgeblich bestimmen. Branchenrisiken Die für die WS Weinmann & Schanz GmbH relevanten Märkte sind durch eine hohe Wettbewerbsintensität und einen starken Innovationsdruck geprägt. Die Energiewende beschleunigt hierbei die Entwicklungsprozesse. Von daher ist die weitere Geschäftsentwicklung der Gesellschaft davon abhängig, inwieweit es gelingt, die Marktposition zu halten bzw. auszubauen sowie ständig flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren. Produkt- und Reputationsrisiken Die von der WS Weinmann & Schanz GmbH vertriebenen Handelswaren könnten mit Fehlern behaftet sein, die bei Kunden zu entsprechenden Ersatzansprüchen führen könnten. Die hierdurch entstehenden Risiken können in aller Regel an die Hersteller weitergereicht werden, da die WS Weinmann & Schanz GmbH nicht als Importeur von außerhalb der Europäischen Union auftritt. Darüber hinausgehende Risiken sind durch Policen abgesichert. Sollte es im Einzelfall notwendig sein, bilden wir zudem Einzelrückstellungen, die den Versicherungsselbstbehalt abdecken. Insgesamt ist den Produktrisiken ausreichend Rechnung getragen worden. Liquiditäts- und Ausfallrisiken Die tatsächliche Liquiditätsentwicklung wird unterjährig laufend überwacht und koordiniert, so dass eventuelle Risiken frühzeitig erkannt werden können, um entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Dabei kommt auch der Überwachung des Zahlungsverhaltens der Kunden Bedeutung zu. Dadurch soll ermöglicht werden, sich abzeichnende Risiken durch Forderungsausfälle zu minimieren. Dies wird umso wichtiger, weil die jüngere Vergangenheit gezeigt hat, dass selbst große multinationale Konzerne aus der Branche in Schwierigkeiten geraten können. Durch unsere äußerst breit gefächerte Kundenstruktur sollte es aber möglich sein einzelne, unvermeidbare Forderungsausfälle zu kompensieren. Ansonsten zählen eine solide Finanzierungs- und Liquiditätspolitik zu unseren Kernzielen. Währungs- und Zinsrisiken Wie bereits erläutert, haben Währungsrisiken für die WS Weinmann & Schanz GmbH direkt nur sehr geringfügige Bedeutung, weil der Großteil der Geschäfte nur im Euro-Raum getätigt wird. Der Vertrieb in die Schweiz erfolgt grundsätzlich auf Euro-Basis. Das Währungsrisiko, das aus den in Schweizer Franken bezahlenden Kunden entsteht, ist zu vernachlässigen. Die positiven Impulse die vom freien und erstarkten Franken ausgehen, könnten jedoch in eine sinkende Inlandsnachfrage in der Schweiz umschwenken. Die WS Weinmann & Schanz GmbH hatte zum Abschlusszeitpunkt keine variabel verzinslichen Verbindlichkeiten. Ob Bedarf zur Absicherung des Zinsrisikos besteht, wird laufend beobachtet, so dass entsprechende Zinssicherungsgeschäfte bei Bedarf abgeschlossen werden könnten. Die Auswirkungen der Zinsrisiken auf das Ergebnis der WS Weinmann & Schanz GmbH werden derzeit, trotz der stark gestiegenen Kapitalmarktzinsen, als gering eingestuft. Vermögensrisiken Trotz einer Anlagenintensität der WS Weinmann & Schanz GmbH mit 32,29 % sind die Vermögensrisiken in diesem Bereich als gering einzustufen, da es sich hierbei vor allem um Grundstücke und Gebäude handelt, die durch umfangreiche Policen abgesichert sind. Die Risiken einer Abwertung im Handelswarenlager wird durch Abschläge und Abwertungen Rechnung getragen. Bewertung des Gesamtrisikos Die multiple Krisenlage führt zu einem erhöhten Gesamtrisiko, welches jedoch derzeit weder absehbar noch quantifizierbar ist. Das Gesamtrisiko der WS Weinmann & Schanz GmbH stellt sich jedoch vor dem Hintergrund des Geschäftsmodells und der soliden Vermögens- und Finanzlage als vergleichsweise moderat dar. 5. Prognose- und Chancenbericht Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Für die nächsten zwei Jahre rechnen wir, nach einem schwierigen Jahr 2024, wieder mit einer erstarkten Nachfrage und steigenden Erlösen. Die Exporte ins benachbarte europäische Ausland sollen weiter ausgebaut werden. Dies geschieht sowohl durch die direkte Belieferung des Fachhandwerks als auch durch den Vertrieb über die TBS Technischer Bedarf GmbH und deren ausländische Vertriebsgesellschaft. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 musste auf Grund der schwierigen Konjunkturlage ein Umsatzrückgang mit -7,86% hingenommen werden und auch bei den Roherträgen und beim vorläufigen Ergebnis kam es zu einem Rückgang auf das Niveau der Vorjahre. Für das zweite Halbjahr wird jedoch von einer Erholung der Ertragslage ausgegangen. Insbesondere die weitere Entwicklung der Baubranche und die weitere Marktentwicklung der erneuerbaren Heizsysteme werden in den Folgejahren die Rahmendaten der wirtschaftlichen Entwicklung setzen. Zum 30. Juni 2024 waren 12 Mitarbeiter beschäftigt. Es ist nicht geplant, diese Zahl weiter auszubauen. Die Weiterentwicklung des Produktangebotes, der Vertriebskanäle und der Serviceangebote sind ein ständiger Entwicklungsprozess unserer Gesellschaft. Unverändert bleibt unser Bestreben nach einer fairen und transparenten Preispolitik sowie dem partnerschaftlichen und nachhaltigen Handeln mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
1.2 Angaben zur formalen Darstellung Der Jahresabschluss der WS Weinmann & Schanz GmbH, Balingen, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gliederung erfolgte nach § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen handelt es sich bei der Gesellschaft um eine große Kapitalgesellschaft. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Als Nutzungsdauer wurden drei bzw. fünf Jahre zugrunde gelegt. Die Sachanlagen werden zu den Anschaffungskosten abzüglich der Abschreibungen nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Nutzungsdauer wurde zwischen 1 und 33 Jahren angesetzt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 250,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs sofort als Betriebsausgabe abgezogen. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 250,01 Euro und 1.000,00 Euro lagen, wurden aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Handelswaren werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert abzüglich der steuerlich zulässigen Pauschalwertberichtigung bewertet. Bei bestehenden zweifelhaften Forderungen erfolgen Einzelwertberichtigungen. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Zahlungen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die passiven latenten Steuern ergeben sich aus dem abweichenden Ansatz des immateriellen Anlagevermögens, des Sachanlagevermögens sowie der Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen in der Steuerbilanz. Es wird von einer Steuerquote für Gewerbe- und Körperschaftsteuer von 28,00 % ausgegangen. Die Differenzen im immateriellen Anlagevermögen, im Sachanlagevermögen sowie bei den sonstigen Rückstellungen führen zu passiven latenten Steuern in Höhe von 97.336,00 Euro (Stand 01.01.2023 53.683,00 Euro). Die Differenzen bei den Pensionsrückstellungen sowie bei den Sonstigen Rückstellungen führen zu aktiven latenten Steuern in Höhe von 75.306,00 Euro (Stand 01.01.2023 98.344,00 Euro). Saldiert ergibt sich eine passive latente Steuer in Höhe von 22.030,00 Euro. Die Vermögensgegenstände im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB (sogenanntes Deckungsvermögen, das dem Zugriff aller Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dient) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt und mit den jeweiligen Pensionsverpflichtungen saldiert. Nach der Verrechnung mit den Pensionsverpflichtungen ergab sich ein Verpflichtungsüberhang der unter dem Posten "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" ausgewiesen wird. Die Berechnung der Pensionsrückstellung erfolgt nach der PUC-Methode. Der der Berechnung zugrunde gelegte durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren beträgt 1,83%. Eine Rentendynamisierung wurde in Höhe von 1,5 % vorgenommen. Eine Lohn-, und Gehaltsdynamisierung wurde nicht vorgenommen. Biometrische Grundlage bilden die Richttafeln 2018G von Dr. Klaus Heubeck (Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln). Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Das Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB, bei Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen abweichend davon eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde zu legen, wurde in Anspruch genommen. Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Die Umrechnung der Fremdwährungsposten erfolgte mit dem Devisenkassakurs am Abschlussstichtag. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen Die WS Weinmann & Schanz GmbH ist zum 31. Dezember 2023 an folgenden Gesellschaften unmittelbar beteiligt: IPG Industrievertretungen für Heizungs- und Sanitärzubehörsbedarf GmbH
TBS Technischer Bedarf GmbH
Evenes GmbH
fliesenhome GmbH i.L.
Die WS Weinmann & Schanz GmbH ist zum 31. Dezember 2023 an folgenden Gesellschaften mittelbar beteiligt: TBS France EURL
Elektro 27 GmbH
(Bei allen Beteiligungen handelt es sich um verbundene Unternehmen.)
3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Gegenüber Gesellschaftern bestehen zum 31.Dezember 2023 folgende Forderungen (§ 42 Abs. 3 GmbHG): Forderungen: 89 TEuro (Vj. 0 TEuro) - davon Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (B. II 2.) 89 TEuro (Vj. 0 Teuro) Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3.3 Pensionsrückstellungen / Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB
Der Erfüllungsbetrag der Altersvorsorgeverpflichtungen beläuft sich bei einem zugrunde gelegten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,76%) auf 688.544,00 Euro. Der ausschüttungsgesperrte Betrag nach § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB beträgt 5.541,00 Euro. 3.4 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
3.5 Verbindlichkeiten Gegenüber Gesellschaftern bestehen zum 31.Dezember 2023 folgende Verbindlichkeiten (§ 42 Abs. 3 GmbHG):
Verbindlichkeitenspiegel
Am Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 3.333.324,00 Euro (Vj: 5.129.412,00 Euro). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 5.129.412,00 Euro sind durch Grundschulden und eine Verpfändung der Wertpapiere des Anlagevermögens gesichert. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 6.239.758,00 Euro bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Anlagegütern und Waren. 3.6 Haftungsverhältnisse Es besteht eine Patronatserklärung zwischen der WS Weinmann & Schanz GmbH und der WS Verwaltungs GmbH & Co. KG. Die Weinmann & Schanz GmbH wird die WS Verwaltungs GmbH & Co. KG während der Laufzeit eines Mietvertrages finanziell so ausstatten, dass die WS Verwaltungs GmbH & Co. KG jederzeit in der Lage ist, ihre Verpflichtungen aus dem Mietvertrag gegenüber dem Vermieter zu erfüllen. Die jährlichen Mieten inklusive Nebenkosten und Umsatzsteuer betragen TEUR 999. Der Mietvertrag ist fest bis zum 30.04.2024 abgeschlossen. 3.7 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus:
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Umsatzerlöse Die Tätigkeit der Gesellschaft beschränkt sich im Wesentlichen auf den Versandgroßhandel. Der Umsatz teilt sich hierbei geografisch wie folgt auf:
5. Sonstige Angaben 5.1 Arbeitnehmer Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer: 12. Hiervon waren im Durchschnitt 1 Arbeiter und 11 Angestellte. 5.2 Angaben zur Geschäftsführung Geschäftsführer im Berichtsjahr waren Herr Egon Schanz, Kaufmann, und Frau Nicole Schanz, Großhandelskauffrau. 5.3 Angabe gem. § 285 Nr. 14 HGB sowie § 291 Abs. 2 Nr. 4 HGB Die WS Weinmann & Schanz GmbH wird in den Konzernabschluss einbezogen, den das Mutterunternehmen WS Geschäftsführungs GmbH, Sitz Balingen, nach deutschem Recht aufstellt. Sie ist damit von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernjahresabschlusses und Konzernlageberichts befreit. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt. 5.4 Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB Es wird auf die Angabe im Konzernanhang verwiesen. 5.5 Angabe nach § 285 Nr. 18 HGB Bei folgenden unter der Position III Finanzalnagen 2. Wertpapiere des Anlagevermögens ausgewiesene Finanzinstrumente liegt der beizulegende Zeitwert zum 31.12.2023 unter dem Buchwert.
Es erfolgte keine außerplanmäßige Abschreibung nach § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB. Anhaltspunkte für eine dauerhafte Wertminderung liegen nicht vor, da es sich hierbei um festverzinsliche Wertpapiere mit einer garantierten Rückzahlung handelt. Ein zu berücksichtigendes Emittentenrisiko besteht nach unserer Einschätzung nicht. sonstige Berichtsbestandteile6. Bestätigung / Unterzeichnung des Jahresabschlusses nach § 245 HGB
Balingen, den 05. Dezember 2024 gez. Egon Schanz gez. Nicole Schanz Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WS Weinmann & Schanz GmbH, Balingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WS Weinmann & Schanz GmbH, Balingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WS Weinmann & Schanz GmbH, Balingen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Biberach, den 05. Dezember 2024 prvb
Banert GmbH
gez. Alexander Banert, Wirtschaftsprüfer |
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WS Weinmann & Schanz GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Rote Länder 4
72336 Balingen - Handelsregister
- HRB 410349, Stuttgart
- Eintragungsdatum
- 5. Februar 1982
- Branche
-
Großhandel mit Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung
Großhandel mit Anstrichmitteln
Großhandel mit Werkzeugmaschinen - Eingetragenes Kapital
- 20.000.000,00 EUR
- Vertretungsregelung
Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Einzelvertretungsbefugnis kann erteilt werden.
- Unternehmenszweck
- Gegenstand des Unternehmens ist der Großhandel für Öl- und Gasfeuerungsbedarf, Heizungs- und Industriezubehör, des weiteren der Handel mit Materialien aller Art auf dem Gebiet der Heizungsbranche.
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 64,0 % 173,82 Mio
- Anlagevermögen 36,0 % 97,83 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 20,7 k
- Eigenkapital 89,7 % 243,71 Mio
- Verbindlichkeiten 9,6 % 26,21 Mio
- Rückstellungen 0,6 % 1,68 Mio
- Passive latente Steuern 0,0 % 56,5 k
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 98,5 % 475,26 Mio
- Erträge aus Beteiligungen 1,0 % 5,05 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,3 % 1,23 Mio
- Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,1 % 637,6 k
- Sonstige betriebliche Erträge 0,1 % 370,2 k
- Materialaufwand 79,2 % 357,77 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 17,1 % 77,21 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2,3 % 10,40 Mio
- Personalaufwand 0,7 % 3,22 Mio
- Abschreibungen 0,7 % 3,17 Mio
- Sonstige Steuern 0,0 % 115,2 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % 72,7 k
- Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 0,0 % 3,7 k
- Ergebnis nach Steuern 30,70 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 30,58 Mio
GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Egon Schanz
seit 2006 Geschäftsführer
-
Nicole Schanz
seit 2006 Geschäftsführer
-
Frank Birkle
seit 2026 Prokura
-
Frank Mainhardt
seit 2026 Prokura
-
Markus Weippert
seit 2026 Prokura
-
Stefan Zoller
seit 2026 Prokura
-
Thomas Kienzle
seit 2026 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- WS Verwaltungs GmbH & Co. KG DEU 100,0 % 20,0M €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Beteiligungen an
- T B S Technischer Bedarf GmbH 100,0 %
- Evenes GmbH 100,0 %
- fliesenhome GmbH 66,7 %
Historie
- 2026
-
12.03.
Eintritt eines MitgliedsThomas Kienzle · Gesamtprokura
-
12.03.
Eintritt eines MitgliedsFrank Mainhardt · Gesamtprokura
-
12.03.
Eintritt eines MitgliedsStefan Zoller · Gesamtprokura
-
12.03.
Eintritt eines MitgliedsFrank Birkle · Gesamtprokura
-
12.03.
Eintritt eines MitgliedsMarkus Weippert · Gesamtprokura
- 2023
-
19.12.
Austritt einer PositionS**** S***** · Einzelprokura
-
22.08.
SatzungsänderungWS Weinmann & Schanz GmbH
-
22.08.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsWS Weinmann & Schanz GmbH
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2020 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
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- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von WS Weinmann & Schanz GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 8e9f7e09787d582cf66250b02020b8de",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
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{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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