Electron Leitungsbau GmbHHamminkelnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Electron Leitungsbau GmbHI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Electron Leitungsbau GmbH ist Dienstleister im Bereich der Planung, Instandhaltung und Errichtung von Hochspannungsfreileitungen. Dabei tritt man als Komplettanbieter für die planerische Auslegung der Maste und Leitungen sowie für die Errichtung der Fundamente, der Stahlkonstruktionen und für das Einziehen der Leiter- und Erdseile auf. Der Projektumfang reicht vom Kleinprojekt bis zum 380kV Neubauprojekt. Zu den Kunden der Electron Leitungsbau GmbH zählen Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber in ganz Deutschland. Die Electron wurde 1919 in den Niederlanden gegründet. 1997 erfolgte der Markteintritt in Deutschland. 2019 entschied man sich für die Gründung einer Tochtergesellschaft in Österreich, der Electron Leitungsbau Österreich GmbH. 2020 beteiligte sich die Electron Leitungsbau GmbH an der DS Energy GmbH, einem Nachunternehmen mit hoher Expertise im Bereich Mastvormontage, Mastmontage und Stahlsanierung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von hoher Inflation, steigender Zinsen sowie einer schwachen Auslandsnachfrage. Die Auswirkungen der schwachen Konjunktur waren auch auf dem Arbeitsmarkt erkennbar. So sind Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung im Jahresschnitt deutlich gestiegen. Die gemeldete Nachfrage nach neuen Mitarbeitern hat spürbar nachgelassen, ist aber weiterhin vergleichsweise hoch. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Im Baugewerbe führten Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen dagegen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung (-2,6 Prozent). Im Leitungsbau ist das Ausschreibungsvolumen der Netzbetreiber seit 2018 kontinuierlich angestiegen. Dieser Trend hält weiterhin an. Durch die Energiewende und den gesteigerten Bedarf an neuer und leistungsfähigerer Netzinfrastruktur ist die Nachfrage im Hochspannungsfreileitungsbau hoch. Der Stromnetzausbau ist in zwei Gesetzen, dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) und dem Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) geregelt. Der Monitoringbericht der Bundesnetzagentur zeigt zum vierten Quartal 2023 folgenden Zwischenstand: Die Gesamtlänge der EnLAG- und BBPlG-Vorhaben lag zum Stichtag bei etwa 14.000 km, die sich wie folgt aufteilen: • etwa 1.484 km vor dem Genehmigungsverfahren (-122 km) • etwa 1.493 km im Raumordnungs- oder Bundesfachplanungsverfahren (-23 km) • etwa 6.355 km im oder vor dem Planfeststellungs- oder Anzeigeverfahren (-368 km) • 1.846 km genehmigt und vor dem oder im Bau (+402 km) • 2.822 km fertiggestellt (+127 km) Ein großer Teil der angeführten Leitungslängen wird auch zukünftig mit Hoch- und Höchstspannungsfreileitungen realisiert werden. 2. Geschäftsverlauf Die Electron ist deutschlandweit für einen Großteil der Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber präqualifiziert und tätig. Die Wettbewerbssituation ist in den letzten Jahren durch das hohe, aber nicht gleichmäßig verteilte, Ausschreibungsvolumen sehr volatil. Speziell an großen Neubauprojekten sind mittlerweile auch international tätige Unternehmen bzw. Konzerne interessiert und bei einzelnen Kunden auch präqualifiziert. Der Kreis der Bieter hat sich in diesem Segment in den letzten Jahren deutlich vergrößert. Das abgelaufene Geschäftsjahr war von einer hohen Auslastung der operativen Ressourcen gekennzeichnet. Terminverschiebungen in laufenden Projekten aufgrund fehlender Genehmigungen oder nicht realisierbarer Abschaltungen konnten durch eine geschickte Ressourcenplanung ausgeglichen werden, sodass es zu keinen Stillständen im Baustellenbetrieb kam. Insgesamt konnte mit 15,1 Mio. EUR das für 2023 auf Vorjahresniveau geplante Rohergebnis mehr als erfüllt werden. Der Jahresüberschuss 2023 i. H. v. 3,2 Mio. EUR blieb, wenn auch nur geringfügig, hinter dem auf Vorjahresniveau geplanten Wert zurück. Der Auftragsstand ist auf weiterhin hohem Niveau und liegt bei einer Jahresgesamtleistung, sodass die Auslastung für das Geschäftsjahr 2024 gesichert ist. Im Geschäftsjahr 2023 konnte auch die Beteiligung an der DS Energy GmbH auf eine Beteiligung in Höhe von 93 % aufgestockt werden. Unser Managementsystem nach DIN ISO 9001:2015 und unser Arbeitsmanagementsystem DIN ISO 45001:2018 wurden erfolgreich rezertifiziert. Die Gesellschaft hat darüber hinaus das Überwachungsaudit nach der Safety Culture Ladder Stufe 4 erfolgreich bestanden. III. Ertragslage Im Jahr 2023 konnten im Vergleich zum Vorjahr die Gesamtleistung und die Umsatzerlöse deutlich gesteigert werden. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 wurden zur Abwicklung unserer Projekte und zur Abdeckung von Spitzenlasten Fremdleistungen und Materialien zugekauft. Das größte Volumen entfällt dabei auf die Bereiche Gründung, Wegebau und Stahlbau (Mastvormontage, Mastmontage und Stahlsanierung). Ein Großteil der zugekauften Stahlbauleistungen wurde dabei an die DS Energy GmbH, zur weiteren Vertiefung der Geschäftsbeziehungen vergeben. In den anderen genannten Bereichen arbeitet die Gesellschaft seit Jahren bzw. oft schon seit Jahrzehnten mit strategischen Partnern zusammen. Das Rohergebnis im Geschäftsjahr stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Mio. EUR auf 15,1 Mio. EUR (Vj. 13,3 Mio. EUR). Damit ist das Rohergebnis um 13,5 % im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Das EBIT (=Rohergebnis abzgl. Personalaufwand, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen) stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Mio. EUR auf 4,2 Mio. EUR (Vj. 3,8 Mio. EUR). Dies entspricht einem Anstieg von 10,5 % gegenüber dem Vorjahr. Der Auftragseingang betrug zum 31. Dezember 2023 65,3 Mio. EUR (Vj. 25,3 Mio. EUR) und deckt damit rechnerisch 113,4 % einer Jahresleistung ab. Im Durchschnitt waren im abgelaufenen Geschäftsjahr 73 Mitarbeiter beschäftigt (Vj. 69 Mitarbeiter). Die Personalaufwandsquote sank um 4,0 Prozentpunkte auf 10,6 % (Vj. 14,6 %). Der Jahresüberschuss sank um 0,4 Mio. EUR auf 3,2 Mio. EUR (Vj. 3,6 Mio. EUR). Dies entspricht einem Rückgang von 11,1 % gegenüber dem Vorjahr. IV. Finanzlage • Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 11,0 Mio. EUR (Vj. 1,0 Mio. EUR). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem stichtagsbedingten Anstieg der Verbindlichkeiten. • Cashflow aus Investitionstätigkeit Für Investitionen in das Anlagevermögen wurden im Geschäftsjahr 3,6 Mio. EUR aufgewendet. Von den getätigten Investitionen zur Erweiterung und Modernisierung entfielen 1,8 Mio. EUR auf andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Investitionen wurden vollständig aus Eigenmitteln finanziert. • Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Im Geschäftsjahr wurden keine neuen Kreditaufnahmen getätigt, die bestehenden Bankverbindlichkeiten werden planmäßig getilgt. Die liquiden Mittel erhöhten sich zum Stichtag um 5,6 Mio. EUR auf 10,1 Mio. EUR (Vj. 4,5 Mio. EUR). Durch Liquiditätszuflüsse aus den bisher erfolgten Auftragseingängen wird auch weiterhin von einer Sicherstellung der Liquiditätsversorgung ausgegangen. V. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Mio. EUR auf 22,7 Mio. EUR (Vj. 17,2 Mio. EUR) erhöht. Die Anlagenintensität ist aufgrund der getätigten Investitionen in das Sachanlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 33,3 % (Vj. 32,6 %) gestiegen. Bei den Investitionen handelt es sich sowohl um Ersatz-, als auch Neuinvestitionen in den Fuhrpark, die Geschäftsausstattung und den Maschinenpark sowie in Finanzanlagen. Die unfertigen Erzeugnisse sind im Jahresverlauf aufgrund des gestiegenen Auftragsbestandes deutlich angestiegen. Durch den Abzug der erhaltenen Anzahlungen hat sich das Vorratsvermögen insgesamt um 0,4 Mio. EUR erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Mio. EUR auf 1,2 Mio. EUR. Das Eigenkapital hat sich infolge des Jahresüberschusses 2023 auf 8,0 Mio. EUR (Vj. 6,6 Mio. EUR) erhöht. Bedingt durch den Anstieg der Bilanzsumme liegt die Eigenkapitalquote mit 35,1 % um 3,0 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert von 38,1 %. Die Eigenkapitalrentabilität bezogen auf den EBIT verringerte sich ebenfalls auf 53,2 % (Vorjahr: 57,9 %). Auf der Passivseite führten neben dem um 1,4 Mio. EUR gestiegenen Eigenkapital im Wesentlichen die um 3,4 Mio. EUR gestiegenen erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, die um 1,5 Mio. EUR gestiegenen sonstigen Verbindlichkeiten sowie die um 0,6 Mio. EUR gestiegenen Rückstellungen zu einem Anstieg der Bilanzsumme. Gegenläufig wirkte sich der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 1,3 Mio. EUR aus. VI. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Die EEG-Novelle 2023 wurde am 28.07.2022 im Bundesanzeiger veröffentlicht und trat am 01.01.2023 in Kraft. Mit dieser Novelle soll der gesetzliche Rahmen zum schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien geschaffen werden. Ziel ist es bis 2030 mindestens 80% des Stromverbrauchs in Deutschland aus erneuerbaren Energien zu decken. Für die Stromnetze bedeutet dies rasant steigende Herausforderungen an den Ausbauumfang und die Ausbaugeschwindigkeit. Die Übertragungsnetzbetreiber haben am 12. Juni 2023 den zweiten Entwurf des Netzentwicklungsplans 2037/2045 (2023) veröffentlicht. Dieser wurde am 01. März 2024 durch die Bundesnetzagentur bestätigt. Dieser Netzentwicklungsplan zeigt erstmals, welches Stromnetz in Deutschland benötigt wird, um die Energiewende zu vollenden. Der Netzentwicklungsplan Strom 2023-2037/2045 umfasst rund 4.800 Kilometer neuer Leitungen und ca. 2.500 Kilometer Verstärkung bereits vorhandener Verbindungen gegenüber dem bestehenden Bundesbedarfsplan. Die Bundesnetzagentur bestätigt fünf neue Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Verbindungen (HGÜ) mit einer Kapazität von jeweils 2 GW. Es ist daher davon auszugehen, dass das für die Electron Leitungsbau GmbH zugängliche Marktvolumen in den nächsten Jahren auf einem stabilen, sehr hohen Niveau bleiben bzw. noch weiter steigen wird. Aufgrund der Planungsrechnungen wird davon ausgegangen, dass sowohl das Rohergebnis als auch der Jahresüberschuss 2024 die Werte von 2023 übersteigen werden, wobei aufgrund der Unwägbarkeiten der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung als auch der Volatilität der Beschaffungsmärkte die Planungsrechnungen von verschiedenen Annahmen ausgehen und das Erreichen der Planungsziele von diversen, auch unternehmensexternen Faktoren abhängig ist. 2. Risikobericht Die von der Geschäftsführung gesehenen Risiken werden im Folgenden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Durch den hohen Bedarf an Bau- und Planungsleistungen sowie den Besonderheiten des Freileitungsbaus sind die am Markt verfügbaren Kapazitäten von leistungsstarken Nachunternehmern begrenzt. Darüber hinaus hat sich der seit Jahren zu verzeichnende Anstieg der Preise im Geschäftsjahr 2023 weiter verstärkt. Um auf diese Entwicklungen zu reagieren und gerade regional Kapazitätsengpässe zu vermeiden, hat die Electron Leitungsbau strategische Partnerschaften und Beteiligungen aufgebaut. Risiken können sich darüber hinaus aus einzelnen Projekten ergeben, da diese stetigen Einflüssen durch Dritte ausgesetzt sind. Diesbezüglich verfügt die Gesellschaft über ein Projektcontrollingsystem, das negative Entwicklungen frühzeitig identifiziert, um geeignete Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Forderungsausfallrisiken sind aufgrund des Geschäftes und der überschaubaren Anzahl an Kunden von untergeordneter Bedeutung. Es bestehen aus Sicht der Geschäftsführung keine Risiken, die eigenständig oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden konnten bzw. könnten. 3. Chancenbericht Die von der Geschäftsführung gesehenen Chancen werden im Folgenden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Auch in den kommenden Jahren wird sich das Investitionsvolumen der Netzbetreiber kontinuierlich auf einem hohen Niveau befinden. Durch die gesetzliche Verankerung besteht hinsichtlich des Ausbaus der Übertragungsnetze Planungssicherheit. Durch unseren kontinuierlich erweiterten Kundenstamm sehen wir Potential davon zu profitieren. Weiterhin ergeben sich Chancen durch die fortlaufende Weiterbildung des bereits hoch qualifizierten Personals. In Verbindung mit stetigen Investitionen in den Maschinen- und Gerätepark, kann eine hohe Qualität und effiziente Abwicklung von Projekten gewährleistet werden. In diesem Zusammenhang bieten auch die eingegangenen strategischen Partnerschaften und Beteiligungen Synergiepotentiale. Zuletzt bietet die Digitalisierung Möglichkeiten Arbeitsabläufe zu optimieren, um sich auf ändernde Konjunktureinflüsse besser einstellen zu können. Unterschrift der Geschäftsführung
Hamminkeln, den 14.05.2024 gez. Philipp Hackl-Hörmann gez. Christoph Hüsgen BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Electron Leitungsbau GmbHI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Electron Leitungsbau GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Im Rahmen der Erläuterungen im Anhang wurde teilweise von den Erleichterungen der § 288 HGB sowie von § 276 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht. Die Bilanz wurde nach den Bestimmungen des § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt nach den geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter der Annahme eines fortlaufenden Geschäftsbetriebes. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Alle beweglichen und abnutzbaren Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 EUR und 800,00 EUR wurden im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen wurden mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten der Projekte bewertet. In dem Kalkulationsschema wurden die auftragsbezogenen Material- und Subunternehmerkosten sowie angefallenen Personalkosten verrechnet. Die Personalkosten wurden jeweils anhand der angefallenen Arbeitsstunden ermittelt, welche mit einem Durchschnittslohn bewertet wurden, in dem die notwendigen Gemeinkosten enthalten sind. Vertriebskosten sowie kalkulatorische Gewinnanteile sind in diesen Wertansätzen nicht enthalten. Weiterhin wurde eine verlustfreie Bewertung der unfertigen Leistungen vorgenommen. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennbetrag bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäfts- und Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten zum Erfüllungsbetrag gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden gemäß dem Wahlrecht des § 268 Abs. 5 HGB mit dem Nettobetrag offen von den Vorräten abgesetzt, soweit dadurch der Bestand der korrespondierenden Vorräte nicht negativ wurde, ansonsten wurden sie auf der Passivseite ausgewiesen. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist der Anlage zum Anhang zu entnehmen. Im beilegenden Anlagenspiegel sind die im Berichtsjahr vorgenommenen Abschreibungen postenbezogen ausgewiesen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt auf:
3. Eigenkapital Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 beträgt das Stammkapital der Gesellschaft gemäß Handelsregisterauszug 200.004,00 EUR (Vj. 200.004,00 EUR). Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses des Geschäftsjahres 2023 aufgestellt. 4. Rückstellungen Zum Stichtag waren Steuerrückstellungen i. H. v. 824.344,18 EUR (Vj. 45.500,00 EUR) gebildet. Die Rückstellungen i. H. v. insgesamt 841.476,47 EUR betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 667.732,54 EUR (Vj. 973.338,61 EUR) sowie Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von 132.705,87 EUR (Vj. 12.914,11 EUR). 5. Verbindlichkeiten Die Angaben in Zusammenhang mit der Fristigkeit der Verbindlichkeiten werden in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammenfassend dargestellt:
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, betrifft ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und beträgt 699.586,48 EUR (Vj. 806.772,69 EUR). Davon betreffen 153.639,62 EUR (Vj. 257.862,35 EUR) Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Bei der Sicherungsart handelt es sich um eine Grundschuld. Der Anstieg der Sonstigen Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus der zum Stichtag höheren Umsatzsteuerverbindlichkeit (+831.651,59 EUR) sowie aus einer Verbindlichkeit für den Erwerb von Gesellschaftsanteilen (+624.750,00 EUR). 6. Haftungsverhältnisse Zum Stichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen: Aus Miet-, Nutzungs- und Leasingverträgen für bewegliche Wirtschaftsgüter (wesentlich PKW-Leasing) ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Gesamtbetrag von 361.145,24 EUR. Aus Sale-and-lease-back-Verträgen ergibt sich eine Verpflichtung zum Bilanzstichtag in Höhe von 251.775,64 EUR. Die Verträge wurden abgeschlossen, um trotz ausreichender Liquidität zusätzlichen Finanzierungsspielraum zu haben und werden in den Geschäftsjahren 2024 bis 2026 sukzessive auslaufen. Die Jahressumme der unbefristeten Mietverträge für Immobilien zum Bilanzstichtag beläuft sich auf 67.855,20 EUR. Neben den dargelegten Haftungsverhältnissen sowie sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen. V. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
2. Gesellschaftsorgane Die Geschäfte des Unternehmens wurden während des abgelaufenen Geschäftsjahres durch • Philipp Hackl-Hörmann (Leitung kaufmännischer und technischer Bereich) • Christoph Hüsgen (Leitung technischer Bereich) geführt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen
4. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ergeben. 5. Ergebnisverwendungsvorschlag bzw. -beschlussDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Hamminkeln, den 14.05.2024 gez. Philipp Hackl-Hörmann gez. Christoph Hüsgen Anlagenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Electron Leitungsbau GmbH, Hamminkeln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Electron Leitungsbau GmbH, Hamminkeln, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Electron Leitungsbau GmbH, Hamminkeln, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Berlin, 14.05.2024 WOLLNY WP GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Christoph Wollny, Wirtschaftsprüfer |
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Electron Leitungsbau GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Schwanenschlatt 16
46499 Hamminkeln - Handelsregister
- HRB 11292, Duisburg
- Eintragungsdatum
- 20. Februar 1996
- Branche
-
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten - Eingetragenes Kapital
- 200.004,00 EUR
- Vertretungsregelung
Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer berufen, so vertritt dieser die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch einen Geschäftsführer zusammen mit einem Prokuristen vertreten.
- Unternehmenszweck
- das Engineering und die Errichtung von Hoch- und Mittelspannungsfreileitungen, der Import und Export von und der Handel mit elektronischen Artikeln sowie mit sicherheitstechnischen Werkzeugen und Geräten für den Freileitungs- und Kabelbau
Finanzen
Bilanz
- Umlaufvermögen 65,3 % 20,93 Mio
- Anlagevermögen 34,6 % 11,08 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 36,0 k
- Verbindlichkeiten 57,3 % 18,35 Mio
- Eigenkapital 32,7 % 10,46 Mio
- Rückstellungen 10,1 % 3,23 Mio
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Erträge aus Beteiligungen 77,6 % 354,9 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17,5 % 80,2 k
- Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4,9 % 22,3 k
- Personalaufwand 56,3 % 9,11 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 23,5 % 3,81 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 10,4 % 1,69 Mio
- Abschreibungen 8,8 % 1,42 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,8 % 131,7 k
- Sonstige Steuern 0,2 % 24,8 k
- Rohergebnis 19,81 Mio
- Ergebnis nach Steuern 4,11 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 4,09 Mio
GuV-Daten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Philipp Hackl-Hörmann
seit 2019 Geschäftsführer
-
Dirk Fröbisch
seit 2026 Prokura
-
Kerstin Gerhardt
seit 2026 Prokura
-
Philipp Gemperlein
seit 2026 Prokura
-
Torsten Heykamp
seit 2026 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
P****** H****
≥25%
50,0 %
Beteiligungen an
- DS energy GmbH 93,0 %
- Unbekannte Beteiligung 75,0 %
- KSG Kreuzungsschutz GmbH 75,0 %
Historie
- 2026
-
02.07.
Austritt einer PositionChristoph Hüsgen · Geschäftsführer
-
04.05.
Eintritt eines MitgliedsDirk Fröbisch · Gesamtprokura
-
04.05.
Eintritt eines MitgliedsTorsten Heykamp · Gesamtprokura
-
04.05.
Änderung der VertretungsbefugnisPhilipp Hackl-Hörmann · Geschäftsführer
-
04.05.
Eintritt eines MitgliedsKerstin Gerhardt · Gesamtprokura
-
04.05.
Eintritt eines MitgliedsPhilipp Gemperlein · Gesamtprokura
-
09.02.
Berichtigung personenbezogener DatenPhilipp Hackl-Hörmann · Geschäftsführer
- 2021
-
30.03.
AdressänderungElectron Leitungsbau GmbH
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2020 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
/v1/fetch-document- Aktueller Auszug (AD) PDF
- Chronologischer Auszug (CD) PDF
- Strukturierte Inhalte (SI, XML) XML
- Gesellschafterliste PDF
- Satzung / Gesellschaftsvertrag PDF
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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Electron Leitungsbau GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 9e2b108706d9a152fb7f318c591ee02c",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Dieses Unternehmen abfragen
Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Electron Leitungsbau GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
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