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Bäckerei Hoefer Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbH

Koblenz ·HRB 3726 Koblenz
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
August-Thyssen-Straße 42
56070 Koblenz
Handelsregister
HRB 3726, Koblenz
Eintragungsdatum
14. September 1989
Branche
Einzelhandel mit Back- und Süßwaren
Großhandel mit Zucker, Süßwaren und Backwaren
Großhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Unternehmenszweck
Hersteilung, Erwerb und/oder Vertrieb von Waren aller Art, insbesondere von Backwaren.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
533
Bilanzsumme 2024
11,21 Mio. €
Jahresergebnis 2024
1,10 Mio. €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 11,21 Mio
  • Anlagevermögen 59,2 % 6,64 Mio
  • Umlaufvermögen 40,1 % 4,50 Mio
  • Aktive latente Steuern 0,5 % 56,0 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 16,1 k
Passivseite 11,21 Mio
  • Eigenkapital 71,7 % 8,03 Mio
  • Rückstellungen 17,0 % 1,91 Mio
  • Verbindlichkeiten 11,3 % 1,27 Mio
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 60,0 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 94,4 % 56,7 k
  • Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 5,6 % 3,4 k
Aufwendungen 23,91 Mio
  • Personalaufwand 56,7 % 13,55 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 34,4 % 8,23 Mio
  • Abschreibungen 6,6 % 1,57 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2,2 % 537,4 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % 10,6 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % 3,8 k
  • Rohergebnis 24,94 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 1,10 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,10 Mio
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GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Christian Hoefer seit 2019 Geschäftsführer
  • Tobias Kröber seit 2016 Geschäftsführer
3 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

20,0 % identifiziert 80,0 % nicht identifiziert
  • C****** H***** 10,0 %
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2023
  2. 02.01.
    Austritt einer Position
    W****** H***** · Geschäftsführer
  3. 2019
  4. 04.12.
    Austritt einer Position
    Christian Hoefer · Einzelprokura
  5. 04.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    Christian Hoefer · Geschäftsführer
  6. 2016
  7. 01.02.
    Austritt einer Position
    Tobias Kröber · Einzelprokura
  8. 01.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Tobias Kröber · Geschäftsführer
  9. 01.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Christian Hoefer · Einzelprokura
  10. 2009
  11. 13.08.
    Satzungsänderung
    Bäckerei Hoefer Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  12. 13.08.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    Bäckerei Hoefer Gesellschaft mit beschränkter Haftung
13 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 12. Mai 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

Bäckerei Hoefer Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Koblenz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs, Geschäftsergebnisses und der Lage des Unternehmens

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Bäckerei Hoefer GmbH ist eine mittelständische Bäckerei mit derzeit 45 Filialen. Die in der Backstube hergestellten Backwaren werden in den Filialen vertrieben. Neben dem reinen Backwarenverkauf werden in Bäckerei-Cafés auch Snacks, warme Gerichte sowie Kaffee und Kaffeespezialitäten angeboten.

Der Hauptsitz des Unternehmens samt eigener Backstube liegt in Koblenz.

Wesentliche Veränderungen gegenüber dem Vorjahr haben sich nicht ergeben. Das Geschäft ist von der stetigen Erweiterung und Überprüfung der angebotenen Speisen und Getränke in den Filialen geprägt. Daneben werden regelmäßig neue Filialen eröffnet. Die einzelnen Filialen sind in Koblenz und im Großraum Koblenz gelegen.

2. Zweigniederlassungen

Zum Abschlussstichtag unterhält die Bäckerei Hoefer GmbH die zentrale Backstube sowie 45 Bäckerei-Cafés.

3. Forschung und Entwicklung

Grundlagenforschung im engeren Sinne wird von dem Unternehmen nicht betrieben. Die Geschäftsleistung ist aber stetig bemüht, die Qualität, Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterentwicklung und Zuverlässigkeit hoch zu halten, da diese Werte als Teil der Unternehmenskultur verstanden werden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Entsprechend der Aussage der Präsidentin des Statistischen Bundesamtes Frau Dr. Ruth Brand kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 nach wie vor durch das krisengeprägte Umfeld ins Stocken.

Die Entwicklungen in der Branche sind nach wie vor getragen von strukturellen Veränderungen. Große Handelsketten und Discounter beanspruchen mehr und mehr den Backwarenmarkt für sich. Die Konsolidierung ist hier weiter in vollem Gange.

Entsprechend den Informationen von "statista" sind die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr mit über 7,8 Prozent überdurchschnittlich gestiegen, nachdem bereits im Vorjahr der Umsatz kräftig gewachsen ist. Die Anzahl der Betriebe im deutschen Bäckerhandwerk ist dabei jedoch auf lange Sicht rückläufig. Gab es im Jahr 1990 noch über 23.600 Betriebe, so waren es im Jahr 2023 nur noch 9.242. Diese Entwicklung geht - gemessen an der Anzahl der Beschäftigten je Betrieb - einher mit einer Tendenz zu größeren Betrieben. Zu den Herausforderungen des Bäckereihandwerks der letzten Jahre gehören neben dem Fach- und Arbeitskräftemangel und der Konkurrenz durch Discounter zudem die gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise (z.B. Gas, Getreide, Zucker) infolge des Russland-Ukraine-Krieges.

Gleichfalls können die mittelständischen Bäckereien - zu denen auch die Bäckerei Hoefer zählt durch gute Qualität, traditionelles und handwerkliches Arbeiten sowie die weitere Differenzierung in den Verzehr- und Kaffeebereich weiter wachsen.

Insgesamt hat sich die Branchensituation als auch unsere Entwicklung in 2023 deutlich verbessert war aber nach wie vor durch die herrschenden Krisen beeinflusst.

2. Geschäftsverlauf

Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 3.967 TEUR gestiegen, was 16,08% entspricht und konnte damit erneut gesteigert werden. Nach der Coronazeit normalisieren sich die Verhältnisse, sind aber aufgrund deutlicher Kostensteigerungen durch eigene Preiserhöhungen gekennzeichnet. Insgesamt beurteilen wir den Geschäftsverlauf im Berichtsjahr als gut.

Es werden jedes Jahr einige Filialen erneuert bzw. umgebaut, um die Attraktivität der Bäckerei-Cafés zu erhalten. Auch in diesem Jahr wurden wieder Erneuerungen vorgenommen.

3. Lage des Unternehmens

Die Lage des Unternehmens ist sehr gut.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Betriebsergebnis(EBIT) 1165 1.840 -675 36,79
Finanzergebnis 32 -19 51 268%
Steuerergebnis -402 -585 183 31,3
Jahresergebnis 795 1.236 -441 35,7

Das Wachstum der Bäckerei Hoefer GmbH wird neben den Neueröffnungen sowie Renovierung der Bestandsflächen nach wie vor gestützt durch die aktuellen Entwicklungen bzw. Trends in Bezug auf Snack- sowie Außer-Haus-Verzehr.

Das EBIT verminderte sich um T€ 675.

Das Steuerergebnis ist im Verhältnis zum Betriebsergebnis gesunken.

b) Finanzlage

Auch in diesem Jahr ist die Ausstattung der Bäckerei Hoefer GmbH mit Liquidität sehr gut, sodass für neue Investitionsvorhaben Liquidität ausreichend vorhanden ist.

Im Wesentlichen wurde im Geschäftsjahr in notwendige Investitionen in den einzelnen Filialen in Form von Ladeneinrichtungen und Erneuerungsinvestitionen in der Produktion in Höhe von TEUR 1.337 vorgenommen.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 71,3% (VJ 73,26 %).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden vollständig getilgt.

Der Cashflow beträgt i.e.S. TEUR 2.199 (Vorjahr TEUR 2.584).

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage seine finanziellen Verpflichtungen im Geschäftsjahr zu erfüllen. Liquiditätsengpässe sind aktuell auch für die Zukunft nicht erkennbar.

c) Vermögenslage

Die Vermögensstruktur der Bäckerei Hoefer GmbH kann auch im Geschäftsjahr 2023 als sehr gesund und stabil bezeichnet werden.

Die wesentlichen Bilanzposten stellen sich wie folgt dar:

Aktiva

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 6.074 6.254 -180 2,88
kurzfristige Vermögenswerte 632 666 -34 5,11
liquide Mittel 4.238 4.120 118 2,86
Passiva Eigenkapital 7.935 8.140 -205 2,52
langfristige Verbindlichkeiten 0 0 0 0
Bilanzsumme 11.128 11.109 19 0,17%

a) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

• Umsatzentwicklung,

• Betriebsergebnis und

• Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, Wareneinsatz, Personalkosten sowie Umsatzrendite heran.

Der Umsatz beträgt T€ 28.639 in 2023 und ist damit um T€ 3.967 gestiegen. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr gefallen.

b) Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist den Umständen entsprechend zufriedenstellend.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die Verbindlichkeiten sowie ein größer Teil der Rückstellungen sind durch liquide Mittel gedeckt.

Die im Vorjahr prognostizierte sinkende Entwicklung des Umsatzes ist eingetreten. Der Umsatzrückgang ist noch etwas höher ausgefallen als zuvor vermutet. Besonders in den Wintermonaten ist der Umsatz durch Beschränkungen des öffentlichen Lebens und geschlossene Cafés eingebrochen.

Risiko- und Prognoseberichterstattung

III. Prognosebericht

Im Jahr 2024 ist bisher keine Neueröffnung geplant.

Es sollen aber im Laufe des Jahres 2024 mehrere Bäckerei-Cafés renoviert werden.

Die aktuelle wirtschaftliche Lage sowie die teilweise Zurückhaltung im Konsumverhalten bringt Unsicherheiten bei der Prognose mit sich. Insgesamt gehen wir aber davon aus, dass unsere Produkte und Dienstleistungen auch weiterhin gefragt sein werden.

Wir rechnen mit konstanten Umsätzen und Jahresergebnissen für die folgenden beide Jahre Geschäftsjahre.

Unsere Vorjahresprognose hat sich hingegen teilweise nicht erfüllt. Wir konnten die Umsätze deutlich steigern, jedoch das Ergebnis nicht halten.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die zunehmende Konzentration im Backwarenmarkt sowie die Zunahme der Discounter stellt die Gesellschaft vor Herausforderungen. Diesen gilt es durch qualitätsbewusstes und kundenorientiertes Handeln entgegenzutreten.

Gleichwohl bringt das sich ändernde Marktumfeld Chancen mit sich, da sich die Gesellschaft aufgrund Ihrer Größe und Stellung bei stabilen Kostengefüge am Markt gut behaupten kann

Auf Grund des hohen Bargeldgeschäftsanteils, besteht kein hohes Risiko von Forderungsausfällen.

Aktuell stellen die Auswirkungen der allgemeinen Wirtschaftskrise in Deutschland und der damit verbundenen Konsumzurückhaltung das greifbarste Risiko dar. Eine abschließende Quantifizierung ist nicht exakt möglich.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir darüber hinaus in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld bei stagnierenden Preisen. Darüber hinaus kann eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohnes in der Zukunft zu erhöhten Personalkosten und damit einer Belastung des Betriebsergebnisses führen.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sowie unseren qualitativ hochwertigen Produkten, sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Risiken bestehen hier keine.

 

Koblenz, den 19.01.2024

Christian Hoefer, Geschäftsführer

Tobias Kröber, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.073.982,23 6.253.613,75
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 90.765,00 92.493,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 90.764,00 92.492,00
II. Sachanlagen 5.667.840,79 5.804.979,43
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 168.197,00 59.901,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.405.572,93 5.546.554,93
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 94.070,86 198.523,50
III. Finanzanlagen 315.376,44 356.141,32
1. Ausleihungen an Gesellschafter 314.748,26 355.556,22
2. Sonstige Finanzanlagen 628,18 585,10
B. Umlaufvermögen 4.969.244,94 4.786.039,78
I. Vorräte 123.047,42 157.797,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 608.060,51 507.778,95
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.238.137,01 4.120.463,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.223,15 3.319,48
D. Aktive latente Steuern 61.698,60 66.931,50
Summe Aktiva 11.128.148,92 11.109.904,51

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.935.444,98 8.140.011,88
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnvortrag 7.110.012,64 6.873.616,20
III. Jahresüberschuss 795.432,34 1.236.395,68
B. Rückstellungen 1.945.130,13 2.007.627,25
C. Verbindlichkeiten 1.247.573,81 962.265,38
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.600,11
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.600,11
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.247.573,81 959.665,27
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.247.163,97 959.657,04
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 409,84 8,23
Summe Passiva 11.128.148,92 11.109.904,51

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 23.276.498,38 20.248.162,18
2. Personalaufwand 12.582.673,12 10.646.962,58
a) Löhne und Gehälter 10.360.821,82 8.842.245,96
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.221.851,30 1.804.716,62
davon für Altersversorgung 62.832,49 51.615,95
3. Abschreibungen 1.403.898,15 1.347.614,07
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.403.898,15 1.347.614,07
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.118.921,54 6.408.903,70
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3.625,55 3.933,69
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 41.766,30 1.533,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.981,96 24.122,21
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 11.327,00 22.466,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 402.136,96 585.455,30
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 5.232,90 38.128,20
9. Ergebnis nach Steuern 801.278,50 1.240.571,01
10. sonstige Steuern 5.846,16 4.175,33
11. Jahresüberschuss 795.432,34 1.236.395,68

Anhang

I. Angaben zum Jahresabschluss

A. Allgemeines

Das Unternehmen Bäckerei Hoefer GmbH mit Sitz in Koblenz wird im Handelsregister des Amtsgericht Koblenz unter der Nummer HRB 3726 geführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes, betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung, erstellt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang bestehen, wurde der Vermerk im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Gesellschaft gelten - unabhängig von den zum jeweiligen Bilanzstichtag im Einzelnen gegebenen Verhältnissen - die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden:

Im Rahmen der Bewertung wurden die allgemeinen handelsrechtlichen Bewertungsgrundsätze des § 252 HGB beachtet.

Die allgemeinen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind im Wesentlichen gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens - entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände, Sach- und Finanzanlagen - sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen kommt die lineare Abschreibungsmethode auf Basis von Nutzungsdauer-Schätzungen anhand der amtlichen Abschreibungstabellen zur Anwendung.

Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Jahr des Erwerbs sofort in voller Höhe abgeschrieben.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind, ausgehend von dem Nennwert, unter Berücksichtigung des erkennbaren und latent vorhandenen Ausfallrisikos bewertet. Die speziellen Ausfallrisiken werden durch die Bildung entsprechender Einzelwertberichtigungen, das pauschale Kreditrisiko durch eine angemessene pauschale Wertberichtigung berücksichtigt.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.

Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten.

Ausgaben, die für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag Aufwand darstellen, werden im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellung für die Pension wurde für den vertraglichen Versorgungsanspruch nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend der Bewertungsvorschrift des § 253 Abs. 2 HGB bewertet.

Die übrigen Rückstellungen (Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen) werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen.

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten sowie die kumulierte Abschreibung je Posten sind aus dem Anlagenspiegel, siehe Folgeseite, zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 261.765,69 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 73.620,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 335.385,69 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 315.395,74 124.579,72 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.247.663,49 1.188.978,43 141.162,05
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 198.523,50 64.070,86 25.000,00
Summe Sachanlagen 19.761.582,73 1.377.629,01 166.162,05
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 355.556,22 0,00 40.807,96
2. Genossenschaftsanteile 585,10 43,08 0,00
Summe Finanzanlagen 356.141,32 43,08 40.807,96
Summe Anlagevermögen 20.453.109,74 1.377.672,09 206.970,01
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 50.000,00 311.765,69
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 73.620,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 50.000,00 385.385,69
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 439.975,46
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.929,00 20.324.408,87
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -143.523,50 94.070,86
Summe Sachanlagen -114.594,50 20.858.455,19
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 314.748,26
2. Genossenschaftsanteile 0,00 628,18
Summe Finanzanlagen 0,00 315.376,44
Summe Anlagevermögen -64.594,50 21.559.217,32
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 169.273,69 51.728,00 0,00 0,00 221.001,69
2. Geschäfts- oder Firmenwert 73.619,00 0,00 0,00 0,00 73.619,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 242.892,69 51.728,00 0,00 0,00 294.620,69
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 255.494,74 16.283,72 0,00 0,00 271.778,46
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.701.108,56 1.335.886,43 118.159,05 0,00 14.918.835,94
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 13.956.603,30 1.352.170,15 118.159,05 0,00 15.190.614,40
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 14.199.495,99 1.403.898,15 118.159,05 0,00 15.485.235,09
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 90.764,00 92.492,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 90.765,00 92.493,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 168.197,00 59.901,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 5.405.572,93 5.546.554,93
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 94.070,86 198.523,50
Summe Sachanlagen 0,00 5.667.840,79 5.804.979,43
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 314.748,26 355.556,22
2. Genossenschaftsanteile 0,00 628,18 585,10
Summe Finanzanlagen 0,00 315.376,44 356.141,32
Summe Anlagevermögen 0,00 6.073.982,23 6.253.613,75

Ausleihungen

Es handelt sich um zwei Darlehen an die Gesellschafter Christian und Andrea Hoefer (Hoefer HBG).

Das Darlehen Nr. 1 basiert auf einem Vertrag vom 18.08.2014. Es wird mit einem Zinssatz von 1,2 % verzinst und hat eine Laufzeit von 15 Jahren.

Das Darlehen Nr. 2 basiert auf einem Vertrag vom 15.06.2017. Es wird mit einem Zinssatz von 1,0 % verzinst und hat eine Laufzeit von 15 Jahren.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht vorhanden.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten unter anderem Ansprüche aus Forderungen gegenüber Krankenkassen, Ansprüchen gegenüber Mitarbeiter aus Gehaltsvorschüssen, Ansprüchen aus Lieferantenboni, Stromsteueransprüchen sowie Ansprüche aus Mietkautionsleistungen und aus Steuern. Die Forderung gegenüber der Andrea und Christian Hoefer GbR aus Zinsen beträgt Euro 5.760,73 (Vorjahr Euro 6.282,96); Zinssatz siehe oben Ausleihungen. Forderungen gegenüber den Gesellschaftern werden fremdüblich verzinst und bezahlt.

Gezeichnetes Kapital

Laut Gesellschaftsvertrag vom 15. Juli 2009 beträgt das gezeichnete Kapital Euro 30.000,00. Die Stammeinlagen sind in voller Höhe eingezahlt.

Gewinnvortrag

Es handelt sich hierbei um den aus dem Vorjahr resultierenden Vortrag aufgelaufener Gewinne.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge beläuft sich auf Euro 66.851,60.

a) Er beruht zum einen auf den aktiven latenten Steuern aus dem unterschiedlichen Ansatz der Pensionsrückstellung in Handels- und Steuerbilanz und berechnet sich wie folgt: 30 % von 205.662 Euro (Euro 61.698,60). Im Vorjahr BMG Euro 223.105 Steuer (Euro 66.931,50).

b) Die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen erfolgt nicht mehr mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, sondern mit dem nach § 253 Abs. 2 HGB veränderten Rechnungszins auf Basis der letzten 10 Geschäftsjahre, welcher für 2022 1,82% beträgt. Der Differenzbetrag der Rückstellung aus den beiden unterschiedlichen Zinssätzen in Höhe von Euro 5.153,00 ist nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB mit einer Ausschüttungssperre belegt.

Rückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das PUC-Verfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
Rententrend 0,00 %
Biometrie Richttafeln Heubeck 2018
G

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen enthalten:

- Rückstellungen für variable Vergütungen Euro 124.602,00
- Rückstellung für Überstundenvergütung Euro 255.700,00
- Rückstellung für Urlaubsanspruch Euro 262.500,00
- Rückstellung Rückzahlungsverpfl. Corona-Hilfen Euro 422.723,33

Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung und Fristigkeiten der Verbindlichkeiten ist dem nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel zu entnehmen:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
erhaltene Anzahlungen 76,4 76,4 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 678,9 678,9 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 492,3 491,9 0,4 0,0
Summe 1.247,6 1.247,2 0,4 0,0

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von Euro 31.922,21 (Vorjahr Euro 10.152,00) und Verbindlichkeiten aus Steuern von Euro 120.185,26 (Vorjahr Euro 63.641,52) enthalten.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Es bestehen keine Besicherungen.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Zuschüssen von Arbeitsamt in Höhe von Euro 11.573,81 (Vorjahr 15.075,80) enthalten. Im Vorjahr waren in dieser Position noch Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Altersversorgung in Höhe von Euro 164.993,00 enthalten.

In den Zinserträgen sind Erträge in Höhe von EUR 3.567,04 aus zwei Darlehen an die Christian und Andrea Hoefer GbR enthalten.

Die Zinsaufwendungen enthalten mit € 22.466,00 (Vorjahr € 22.466,00) den Zinsanteil aus der Zuführung von Pensionsrückstellungen.

Die sonstigen Steuern beinhalten die Kfz-Steuer.

II. Sonstige Angaben

A. Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer

Die Zahl der 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug 533. Davon waren 335 sozialversicherungspflichtig, 1 als Werkstudenten, 194 geringfügig Beschäftigte, 2 Rentner und 1 Mitarbieter nicht meldepflichtig beschäftigt.

B. Wesentliche finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Haftungsverhältnissen gemäß § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht. Es bestehen jedoch sonstige finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Mietverträgen im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB von € 17.038.383,39

C. Sonstige Verbindlichkeiten / Forderungen gg. Gesellschafter

Die Forderung aus dem Verrechnungskonto an Herrn Wilfried Hoefer beträgt Euro 34.819,39.

D. Organe

Geschäftsführer: Tobias Kröber, Dipl. Betriebswirt (BA)

Christian Hoefer, Dipl. Betriebswirt (FH)

Auf die Angabe über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

E. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

F. Nachtragsbericht

Seit Beginn des Geschäftsjahres 2023 haben sich keine wesentlichen Änderungen der Unternehmenssituation oder des Branchenumfeldes ergeben.

Auf den bis Jahresende 2023 ermäßigten Steuersatz von 7% in der Gastronomie auf Essen im Restaurant ist hinzuweisen. Dieser wird nicht verlängert. Der Steuersatz liegt ab 2024 wieder bei 19% und bring damit eine Ergebnisbelastung.

 

Koblenz, den 04. Februar 2025

Christian Hoefer

Tobias Kröber

sonstige Berichtsbestandteile

 

Koblenz, 20. März 2025

gez.

Christian Hoefer

Tobias Kröber

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Bäckerei Hoefer GmbH, Koblenz

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bäckerei Hoefer GmbH, Koblenz, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht des Bäckerei Hoefer GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren.

Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt..

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mainz, den 17. Februar 2025

EBN Bracht Noje-Knollmann Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gerrit Noje-Knollmann, Wirtschaftsprüfer

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Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

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  • Gesellschafterliste
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Website-Inhalt

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  • Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
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