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Flughafen Düsseldorf GmbH GmbH

Düsseldorf ·HRB 28 Düsseldorf
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
40474 Düsseldorf
Handelsregister
HRB 28, Düsseldorf
Eintragungsdatum
7. September 1927
Branche
Betrieb von Flughäfen und Landeplätzen für Luftfahrzeuge
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Betrieb von Häfen
Unternehmenszweck
Der Betrieb des Flughafens Düsseldorf.

Finanzen

Umsatz 2025
467,23 Mio. €
Mitarbeiter 2025
1.776
Bilanzsumme 2025
1,11 Mrd. €
Jahresergebnis 2025
20,25 Mio. €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2025
Aktivseite 1,11 Mrd
  • Anlagevermögen 89,8 % 1,00 Mrd
Passivseite 1,11 Mrd
  • Verbindlichkeiten 89,1 % 993,78 Mio
  • Rückstellungen 5,5 % 60,81 Mio
  • SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGEANTEIL 3,0 % 33,33 Mio
  • SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE 2,1 % 23,18 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,3 % 3,78 Mio
  • Eigenkapital 0,0 % 0
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Bilanzdaten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2025
Erträge 563,52 Mio
  • Umsatzerlöse 82,9 % 467,23 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 13,9 % 78,54 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 2,0 % 11,04 Mio
  • Andere aktivierte Eigenleistungen 0,6 % 3,22 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,3 % 1,83 Mio
  • Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,2 % 1,19 Mio
  • Erträge aus Beteiligungen 0,1 % 404,7 k
  • Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 60,3 k
Aufwendungen 386,19 Mio
  • Materialaufwand 40,6 % 156,92 Mio
  • Personalaufwand 31,0 % 119,86 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 18,0 % 69,38 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9,1 % 35,08 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,7 % 2,87 Mio
  • Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,4 % 1,35 Mio
  • Sonstige Steuern 0,2 % 720,6 k
  • Ergebnis nach Steuern 20,97 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 20,25 Mio
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GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Lars Redeligx seit 2022 Geschäftsführer
  • Pradeep Alex Pinakatt seit 2022 Geschäftsführer
  • Andreas Klingler seit 2017 Prokura
  • Anja Dauser seit 2017 Prokura
  • Ellen Kirschenfauth seit 2017 Prokura
  • Henning Georg Dr. Pfisterer seit 2023 Prokura
  • Rüdiger Burs seit 2019 Prokura
  • Stefan Heinz Beitelsmann seit 2017 Prokura
  • Ulrich Worzalla seit 2015 Prokura
22 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Landeshauptstadt Düsseldorf DEU 50,0 % 12,8M €
  • Airport Partners GmbH DEU Amtsgericht Düsseldorf, HRB 35449 50,0 % 12,8M €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 3 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Beteiligungen an

4 weitere Beteiligungen · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2024
  2. 16.05.
    Berichtigung von Unternehmensdaten
    Flughafen Düsseldorf GmbH
  3. 16.05.
    Änderung der Vertretungsregelung
    Die Gesellschaft hat zwei Geschäftsführer. Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer gemeinschaftlich oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten.
  4. 15.04.
    Satzungsänderung
    Flughafen Düsseldorf GmbH
  5. 15.04.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    Flughafen Düsseldorf GmbH
  6. 15.04.
    Änderung der Vertretungsregelung
    Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer gemeinschaftlich oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten.
  7. 15.04.
    Änderung des Unternehmensgegenstands
    Der Betrieb des Flughafens Düsseldorf.
  8. 2023
  9. 10.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Henning Georg Dr. Pfisterer · Gesamtprokura
  10. 10.01.
    Austritt einer Position
    L*** M****** · Geschäftsführer
97 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2025 Jahresabschluss
  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2024

Veröffentlicht am 6. Juni 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

Flughafen Düsseldorf GmbH

Düsseldorf

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024

1. Grundlagen des Geschäftsmodells

1.1. Geschäftstätigkeit

Die Flughafen Düsseldorf GmbH (im Folgenden FDG) entwickelt und betreibt den Flughafen Düsseldorf. Eingebunden sind hierbei die Tochtergesellschaften mit ihren jeweils spezifischen Aufgabenschwerpunkten.

Moderne Flughäfen sind mehr als nur Verkehrsknotenpunkte bzw. Start oder Ziel einer Reise. Sie präsentieren sich als Erlebniswelt und Dienstleistungszentrum und sind ein idealer Standort für Verkaufsgeschäfte und Gastronomie und zunehmend auch Mobilitäts-Hub. In diesem Sinne organisiert auch die FDG ihr Geschäftsmodell. Die Erholung der Verkehrszahlen nach der Corona-Krise hat auch im Berichtjahr weiter stattgefunden.

1.2. Wirtschaftliche Bedeutung

Der Düsseldorfer Flughafen schließt das Geschäftsjahr 2024 erneut mit einem positiven Ergebnis ab. Nach der strategischen Neuausrichtung im Jahr 2023 ist es dem Airport gemeinsam mit seinen Partnern gelungen, das Unternehmen trotz unverändert schwieriger Rahmenbedingungen und zahlreicher operativer Herausforderungen, auf seinem Weg zur Destination of Excellence voranzubringen, seine finanzielle Basis zu stärken und in zukunftsweisende Projekte zu investieren.

Die wirtschaftlichen Rahmendaten des Airports stellen verlässliche finanzielle Spielräume für die weitere Entwicklung des Unternehmens sicher. Eine klare Strategie für die Unternehmens- und Geschäftsentwicklung hin zu alter wirtschaftlicher Stärke bei gleichzeitigem Schuldenabbau wird auch am Finanzmarkt wahrgenommen und gewürdigt. So ist es dem Airport gelungen die bestehenden Kreditgeber und darüber hinaus auch neue zur Refinanzierung zu gewinnen und mehr als 90 % des Refinanzierungsbedarfs aus 2025 bereits im Jahr 2024 zu adressieren.

Die Reiselust der Menschen war 2024 weiterhin groß. Der Flughafen verzeichnete steigende Verkehrszahlen, mit neuen Airlines und etablierten Fluggesellschaften, die ausgesetzte Strecken wieder aufnahmen oder Frequenzen aufstockten. Insgesamt konnte der Airport im vergangenen Jahr über 20 Millionen Passagiere begrüßen.

Mit der Fortführung seines Qualitätsprogramms Off-Block konnte das Unternehmen auf seinen Erfolgen aufbauen und die operativen Prozesse weiter verbessern. Zusammen mit neuentwickelten Gastronomiekonzepten und Serviceangeboten ist es dem Airport mit seinen Partnern gelungen, seinen Passagieren ein kontinuierlich verbessertes Reiseerlebnis zu bieten.

In der Folge ist die Zufriedenheit der Fluggäste erneut gestiegen. Das zeigen auch exzellente Platzierungen beim AirHelpScore, SkyTraxAward und European Airport Index.

Auch bei der EURO 2024 hat der Flughafen eindrucksvoll bewiesen, dass er für Stadt und Region ein zuverlässiger, innovativer, effizienter und passagierfreundlicher Partner ist. Die operative Stärke spielt neben dem herausragenden Einzugsgebiet, dem größten in Kontinentaleuropa, bei Entscheidungen von Airlines für die Aufnahme von neuen Verbindungen eine gewichtige Rolle. Das hat die Entscheidung von easyJet für den Standort DUS gezeigt.

Der Airport liegt zentral in einem der bevölkerungsreichsten Einzugsgebiete mit einer starken regionalen Wirtschaft. Rund 18,5 Million Menschen leben in einem Umkreis von 100 Kilometern. Damit ermöglicht der Flughafen den Menschen und der heimischen Wirtschaft einen schnellen Zugang zu weltweit wichtigen Märkten und Metropolen.

NRW bleibt ein wichtiges Zentrum der deutschen Wirtschaft. 17 der 50 umsatzstärksten Unternehmen haben hier ihren Hauptsitz. Über 700.000 kleine und mittelständische Unternehmen sind in NRW angesiedelt. Darüber hinaus steuern rund 22.000 ausländische Unternehmen aus den wichtigsten Investorenländern von hier aus ihre Deutschland- und Europaaktivitäten. Sie machen NRW zum Investitionsstandort Nummer 1 in Deutschland (Quelle: NRW.Global Business).

Der größte Airport NRWs und die am Standort ansässigen Unternehmen werden daher auch zukünftig wichtige Impulse für den gesamten Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen geben, sei es als Arbeitgeber und Mobilitätsanbieter oder als Auftraggeber für die heimische Wirtschaft.

Der Luftverkehr bleibt ein Wachstumsmarkt und das Interesse der Airlines am Standort Düsseldorf ist nach wie vor sehr groß.

1.3. Verkehrliche Infrastruktur

Wesentliche Standortfaktoren einer Region sind die Mobilität und die Erreichbarkeit. Als Mobilitätshub, an dem die unterschiedlichen Verkehrsträger zusammentreffen, dient der Airport nicht nur der Landeshauptstadt Düsseldorf, sondern der gesamten Region als Knotenpunkt. Im Zentrum Europas, mit einer leistungsstarken Wirtschaftsregion, ist eine hervorragende verkehrliche Anbindung, sowohl land- als auch luftseitig, von elementarer Bedeutung.

Dem Flughafen Düsseldorf kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Schon heute ist er einer der am besten angebundenen Flughäfen in Deutschland. Er befindet sich am Schnittpunkt wichtiger Verkehrswege wie der Autobahn A3, der A52 oder der A44 und verfügt über eine eigene Autobahnanbindung. Auch viele niederländische und belgische Passagiere profitieren von der guten Erreichbarkeit des Flughafens.

Sowohl die zahlreichen Autobahnanschlüsse als auch die gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) tragen dazu bei, dass Passagiere ihn bequem und multimodal ansteuern können.

Neben der unter dem Terminal liegenden Station "Düsseldorf Flughafen Terminal" mit rund 50 täglichen Abfahrten der S-Bahn-Linie S11 führt vor allem der Bahnhof "Düsseldorf Flughafen" zu einer optimalen Erreichbarkeit, auch über mittlere und weite Strecken.

Er liegt an einer der meistbefahrenen Bahnstrecken Deutschlands und bindet den Airport an das Regional- und Fernstreckennetz der Deutschen Bahn an. Täglich halten dort über 420 Züge - vom ICE bis zur S-Bahn. Der Bahnhof befindet sich im Zentrum wichtiger deutscher Schienenverkehrsachsen und Verbindungen in die gesamte Region sowie die Niederlande und Belgien. Von über 150 Haltestellen des Einzugsgebietes können die Fluggäste mindestens stündlich und direkt zum Flughafen und zurückfahren.

Der geplante Ausbau der Schieneninfrastruktur für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) entlang der vielbefahrenen Nord-Süd Strecke stellt ein wichtiges Signal für den Wandel des Flughafens zu einem intermodalen Mobilitätshub dar. Entlang der Bahntrasse am Fernbahnhof bewegen sich täglich tausende Reisende und Pendler. Das Bedürfnis nach Mobilität und die Pendelentfernungen werden zukünftig weiter steigen. Eine zunehmende Verkehrsverlagerung auf die Schiene wird daher auch zusätzliche Kapazitäten auf der Kernstrecke zwischen Köln und Dortmund und damit auch am Fernbahnhof erfordern. Vom Ausbau der Infrastruktur für den Regionalverkehr profitieren auch unmittelbar der Standort Fernbahnhof und der Gesamtstandort Flughafen Düsseldorf. Die Haltestelle Düsseldorf Flughafen Bahnhof kann damit in der Zukunft als Knotenpunkt im nördlichen Stadtgebiet eine verkehrlich sinnvolle Ergänzung für die Schienenanbindung Düsseldorfs darstellen.

Darüber hinaus kann der Bahnhof nach einem infrastrukturellen Ausbau als Entlastung des stark frequentierten Düsseldorfer Hauptbahnhofs dienen und die Fern-Fernverkehre am Standort stärken.

Zudem wird aktuell in unmittelbarer Nähe des Flughafens das zurzeit größte und wichtigste Verkehrsinfrastrukturprojekt der Landeshauptstadt realisiert. Der Anschluss des Flughafens an das Stadtbahnnetz mit der neuen Bahnlinie U81 ist eine sinnvolle Ergänzung für eine intermodale Vernetzung des Standortes. Die Eröffnung des ersten Streckenabschnitts ist für 2025 vorgesehen. Die neue Schienenanbindung des Flughafens an das U-Bahnnetz der Stadt verkürzt dann Anfahrtswege, vor allem für Bürgerinnen und Bürger aus dem Düsseldorfer Norden zum Flughafen sowie in die Innenstadt. Zudem wird die Anbindung zur Messe Düsseldorf durch die U81 erheblich verbessert. So wird Pendlern aber auch Passagieren des Flughafens ein klimafreundliches Mobilitätsangebot zur Verfügung gestellt.

Anfang 2025 wurde der Flughafen Düsseldorf zudem an das Fernbusnetz von Flixbus angebunden. Am Terminal werden zunächst drei Fernbuslinien die intermodale Anbindung an den Flughafen weiter ausbauen und mit sechs täglichen Abfahrten eines aufstrebenden Verkehrsträgers mit sehr guter CO 2 -Bilanz das Angebot für Reisende stärken.

Der Düsseldorfer Flughafen orientiert sich an wandelnden Mobilitätsbedürfnissen und ermöglicht mit seinem Angebot nahtlose Übergänge zwischen verschiedenen Verkehrsträgern. Der Airport bietet Reisenden und Pendlern gezielt den Umstieg auf andere Verkehrsmittel an, sei es über den DUS Sharing Hub oder Park-and-Ride-Angebote in Kooperation mit der Rheinbahn.

1.4. Nachhaltige Standortentwicklung

Als eine der wesentlichen gesellschaftlichen Aufgaben unserer Zeit spielt der Umwelt- und Klimaschutz am Düsseldorfer Airport eine zentrale Rolle. Der Klimawandel verändert den Luftverkehr und erfordert neues Denken und Innovationen. Dabei muss die Luftverkehrsbranche zu einem Teil der Mobilitätswende werden, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Eine besondere und immer stärkere Rolle werden dabei strategische Innovationspartnerschaften von Wissenschaft und Wirtschaft einnehmen, die Synergien schaffen und einen Beitrag zur Transformation und Nachhaltigkeit der Branche leisten.

Die vom Flughafen Düsseldorf und dem EUREF-Campus ins Leben gerufene Innovationspartnerschaft für grünen Luftverkehr treibt die Generationenaufgabe nachhaltige Mobilität weiter voran. Zentrale Handlungsfelder der Innovationspartnerschaft sind verstärkte Technologieimpulse für die Energieeffizienz im Gebäudesektor und Technologien zur Dekarbonisierung der luft- und landseitigen Verkehre, etwa durch die Produktion und Bereitstellung von Sustainable Aviation Fuel (nachhaltiger Flugkraftstoff). Zudem sind der EUREF-Talent Campus und die Stärkung der Intermodalität Teil der Innovationspartnerschaft.

Sein Etappen-Ziel, die Scope 1- und Scope 2-Emissionen von 2010 bis 2030 um 65 Prozent auf 20.000 Tonnen zu senken, hat der Flughafen bereits im letzten Jahr erreicht. Im Jahr 2023 lagen die CO 2 -Emissionen des Airports bei 8.288 Tonnen. Das entspricht einer Reduktion von 86 Prozent. Spätestens 2035 will der Flughafen dem Ziel der Stadt Düsseldorf folgend klimaneutral sein. Dazu investiert der Flughafen in Zukunftstechnologien. In diesem Zusammenhang ist der Aufbau und Betrieb einer Wasserstofftankstelle geplant, die eine luft- und landseitig anfahrbare Versorgung für Busse, Sonder-, Nutzfahrzeuge und PKWs ermöglicht. Durch die luft- und landseitige Anbindung möchte der Flughafen auch weiteren Unternehmen am Flughafen und in der Region die Umstellung auf emissionsfreie Antriebe ermöglichen.

Zeitgleich investiert der Düsseldorfer Flughafen weiter in den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur auf dem Vorfeld, um den Einsatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen zu unterstützen. Der Airport erweitert seine eigene E-Fahrzeugflotte stetig, damit deren Anteil bis 2030 bei 50 Prozent und bis 2045 bei 100 Prozent liegt. Im Laufe des Jahres 2025 stellt der Flughafen als Übergangslösung HVO (Biodiesel) zur Verfügung. Außerdem schafft der Airport die Voraussetzung für die voranschreitende Umstellung auf E-Gepäckwagen oder E-Schlepper bei seinen Partnern im Bereich der Bodenverkehrsdienste.

Neben der Umstellung der lokalen Bodenmobilität auf emissionsfreie Antriebe schafft der Airport Voraussetzungen für den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe, bspw. Sustainable Aviation Fuel (SAF). Die Nachfrage für nachhaltige Flugkraftstoffe wird aufgrund der ab 2025 vorgeschriebenen europäischen Beimischungsquoten steigen. Der Flughafen will hierfür in Kooperation mit externen Partnern ausreichende Lager- und Betankungskapazitäten bereitstellen.

Folgerichtig wird im Jahr 2025 der Anteil von selbsterzeugtem, grünem Strom durch die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage mit 14 MW Peak neben der Nordbahn ausgebaut und mit Energiespeicherlösungen versehen. Damit stärkt der Flughafen seine Eigenstromversorgung auf Basis von regenerativen Stromerzeugern.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Eine unsichere wirtschaftliche Aussicht in Deutschland prägte das Jahr 2024. Zwar ging die Inflation deutlich zurück, allerdings haben das weiterhin hohe Zinsniveau und die politische Unsicherheit auch angesichts der vorgezogenen Bundestagswahlen die benötigten Investitionen gebremst. Anhaltende geopolitische Spannungen und hohe Energiekosten verunsicherten Produzenten und Konsumenten. Die deutschen Exporte sanken, obwohl der Welthandel im Jahr 2024 insgesamt zunahm Nach einem Rückgang von 0,3 % im Jahr 2023 verzeichnete das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 nach ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) einen weiteren Rückgang um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr. Das BIP lag im Jahr 2024 nur noch 0,3 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019.

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2024 um 2,2 % gegenüber 2023 erhöht. Die Inflationsrate fiel damit deutlich geringer als 2023 (5,9 %) aus. Der Anstieg der Löhne und Gehälter von 5,9% war im Jahr 2024 größer als die im Jahresdurchschnitt deutlich abgeflachte Inflation. Die hohen Tarifsteigerungen trugen dazu bei, dass die Kaufkraft wieder etwas zunahm. Im Jahresdurchschnitt 2024 waren 46,1 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig. Damit wurde der Vorjahreswert nochmals um 72.000 Erwerbstätige (+0,2 %) leicht übertroffen. Der Anstieg resultierte aus einer höheren Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung und mehr zugewanderten Arbeitskräften.

Die Finanzierungskosten im Jahr 2024 sind im Euroraum zurückgegangen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Jahr 2024 sukzessive den Hauptrefinanzierungssatz von 4,5% auf 3,15% abgesenkt. Im ersten Halbjahr 2025 wird mit weiteren Zinssenkungen der EZB gerechnet.

2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Statistik der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen e.V. (ADV) zeigt - inkl. des Bereichs "allgemeine Luftfahrt" - im Jahr 2024 folgendes:

Verkehrsentwicklung im Überblick

Januar bis Dezember 2024
Deutschlandweit Non-Hub-Flughäfen *
Passagiere absolut % 24/23 % 24/19 absolut % 24/23 % 24/19
Inland 23.900.146 3,5 -48,2 12.440.695 2,2 -57,4
Europa 146.363.902 8,0 -7,4 87.864.684 5,4 -15,4
Außereuropa 41.339.085 8,3 -5,2 8.286.724 17,0 -2,2
Davon Langstrecke
Sonst. Verkehr 317.305 -6,2 42,8 281.519 -10,2 53,3
Transit 210.105 -5,1 -46,7 127.455 -2,9 -50,8
Gesamt 212.130.858 7,5 -14,6 109.001.392 5,8 -18,4
Bewegungen
Gesamt 2.080.989 2,8 -13,1 1.312.908 1,7 -10,4
Januar bis Dezember 2024
Flughafen Düsseldorf
Passagiere absolut % 24/23 % 24/19
Inland 1.647.346 3,1 -61,2
Europa 16.136.722 4,0 -11,4
Außereuropa 2.229.113 12,6 -26,1
Davon Langstrecke 1.120.114 16,2 -47,4
Sonst. Verkehr 18.225 6,6 7,3
Transit 8.773 -8,9 -13,9
Gesamt 20.040.179 4,8 -21,4
Bewegungen
Gesamt 155.638 2,7 -31,1

* Verkehr in Deutschland ohne FRA und MUC

a) Deutschlandweite Verkehrsentwicklung

Von Januar bis Dezember 2024 wurden an den deutschen Flughäfen 212,13 Mio. Passagiere (an + ab) gezählt (+7,5 %). Deutschlands Luftverkehr wächst zwar zum Vorjahresberichtszeitraum, hinkt aber weiterhin auch aufgrund hoher regulativ bedingter Standortkosten der Aufkommensentwicklung der großen europäischen Luftverkehrsmärkte hinterher. Die deutsche Recovery-Rate erreicht im Berichtszeitraum nur 85,4 % zum Vergleichszeitraum Januar bis Dezember 2019. Neben dem fehlenden Angebot haben die zahlreichen streikbedingten Flugausfälle (besonders Anfang des Jahres 2024) die Recovery-Rate zusätzlich beeinträchtigt.

Der innerdeutsche Verkehr (23,9 Mio. Passagiere; +3,5 %) verläuft im Vergleich zum Gesamtverkehr und im europäischen Vergleich unterdurchschnittlich. Hier wird bisher erst rund die Hälfte des Vorkrisenaufkommens erreicht.

Der Europa-Verkehr wuchs stabil mit 146,36 Mio. Passagieren (+8,0 % zum Vorjahr, gegenüber Januar bis Dezember 2019 fehlten noch 7,4 % der Reisenden).

Der Verkehr der Punkt-zu-Punkt-Airlines hat sich in fast ganz Europa sehr stark erholt und erreichte wieder das Vor-Corona-Niveau von 2019. Im Gegensatz zu dieser Entwicklung kommt das Angebot der Punkt-zu-Punkt-Airlines im Verkehr von und nach Deutschland deutlich schwächer zurück und erreicht laut BDL derzeit nur etwa 87 % des Niveaus von 2019. Sowohl die Länder mit klassischen touristischen Zielgebieten in Südeuropa wie z. B. Griechenland, Italien, Spanien, Portugal als auch wichtige Wirtschafsstandorte wie z. B. Frankreich und Großbritannien liegen deutlich vor Deutschland.

Die Außereuropäische Nachfrage (41,33 Mio. Passagiere) ist mit +8,3 % zum Vorjahr ebenfalls auf Wachstumskurs. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 bleibt noch ein Minus von 5,2 %.

b) Verkehrsentwicklung Großluftverkehr in DUS (Januar bis Dezember 2024)

Der Berichtszeitraum Januar bis Dezember 2024 war auch in DUS von einer Steigerung des Passagieraufkommens geprägt. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres war ein Wachstum von über 0,921 Mio. Fluggästen (+4,8 %) zu verzeichnen. Im Verhältnis zum Zeitraum Januar bis Dezember 2019 liegt das Passagieraufkommen allerdings um etwa 5,467 Mio. Fluggäste niedriger und damit bei 78,6 % des Vorkrisenaufkommens.

Die deutliche Steigerung der Pax/Flug (+20,1 Pax/Flug im Vergleich zu 2019) ist maßgeblich auf die veränderte Flottenstruktur am Standort DUS bzw. den Einsatz größerer Fluggeräte zurückzuführen.

Grundsätzlich gelang es den Fluggesellschaften im Berichtszeitraum, die verfügbaren Kapazitäten gut auszulasten, so dass der Sitzladefaktor gegenüber 2023 um 0,7 Prozentpunkte auf ca. 80,7 % gestiegen ist.

Verkehrsentwicklung Großluftverkehr in DUS (Januar bis Dezember)

Statistik * 2024 2023 2019 2024/23 2024/19
Bewegungen 146.497 142.624 217.250 3.873 -70.753
Passagiere 20.021.954 19.101.776 25.489.404 920.178 -5.467.450
Kennzahlen 2024 2023 2019 2024/23 2024/19
Sitze/Flug 172,2 170,0 155,0 1,3 % 11,1 %
MTOW/Flug 80,7 80,0 74,8 0,3 t 5,5 t
Umsteigeranteil 2,2 % 2,8 % 7,2 % -0,6 PP -5,0 PP
Pax/Flug 138,9 136,0 118,8 2,1 % 16,9 %
Auslastung 80,7 % 80,0 % 76,6 % 0,7 PP 4,1 PP

* nur Großluftverkehr, mit Transit

Entwicklung Top 5 Destinationen nach Regionen

Zielgebiet Destination Pax lokal 2024 Δ Pax 24/23 Abw. 24/23
%
Abw. 24/19
%
Inland München 912.073 57.590 6,7 -39,7
Frankfurt 285.728 23.716 9,1 -24,5
Berlin 233.123 -30.664 -11,6 -81,1
Hamburg 124.399 50 0,0 -76,1
Dresden 41.903 -7.752 -15,3 -75,3
Sonstige 50.120 6.929 16,0 -89,0
Summe 1.647.346 50.049 3,1 -61,2
Europa Palma 1.354.974 60.684 4,7 -12,3
Istanbul 1.223.655 -1.670 -0,1 8,6
Antalya 1.119.079 -117.316 -9,5 19,5
London 645.096 -83.096 -11,4 -35,8
Wien 524.457 30.163 6,1 -31,8
Sonstige 11.269.493 732.645 7,0 -12,2
Summe 16.136.722 621.378 4,0 -11,4
Außer-Europa Dubai 580.559 41.093 7,6 11,6
Hurghada 466.864 -1.228 -0,3 3,5
Doha 274.307 86.990 46,4 >100,0
Marsa Alam 108.123 2.383 2,3 6,1
Tunis 100.285 20.524 25,7 >100,0
Sonstige 698.975 100.000 16,8 -63,3
Summe 2.229.113 249.606 12,6 -26,1
Summe Großluftfahrt (ohne Transit) 20.013.181 921.033 4,8 -21,5

Entwicklung Top 10 Airlines

Airline/-Gruppe Bew 2024 Δ Bew 24/23 Δ Bew 24/19 Pax Lokal 2024 Δ Pax 24/23 Δ Pax 24/19
Lufthansa + Eurowings 63.893 1.115 -37.562 7.879.346 431.198 -2.740.883
Condor 9.503 -182 1.554 1.806.005 -71.591 219.460
Sun Express 8.756 644 167 1.436.144 91.307 91.677
Tuifly 6.349 886 -68 1.041.938 137.162 -24.762
Pegasus Airlines 4.630 243 1.076 826.305 40.490 277.769
Turkish Airlines 3.318 -1.627 -738 626.203 -262.903 -26.926
Emirates 1.460 6 82 580.469 59.045 78.217
Corendon Airlines 3.497 402 2.560 554.125 74.569 399.366
Iberia 2.538 103 332 359.082 -5.196 14.827
British Airways 2.980 -1.384 -4.240 336.739 -114.639 -203.237
Sonstige 39.573 3.667 -33.916 4.566.825 631.591 -3.551.433
Summe Großluftfahrt (ohne Transit) 146.497 3.873 -70.753 20.013.181 1.010.933 -5.465.925

2.3. Organisation und Geschäftsverlauf der Flughafen Düsseldorf GmbH

Die im Vorjahr entwickelte strategische Neuausrichtung des Flughafen Düsseldorf wird im Berichtszeitraum vorangetrieben. Die Grundlage für die "Destination of Excellence", als Unternehmensvision bildet dabei das Transformationsprogramm DUS/100. Besondere Bedeutung haben in diesem Kontext die Projekte "Etablierung eines Projektportfolio-Managements (PPM)", die "Prozess- und Organisationsverbesserung (POV)" und die "IT-Strategie". Um die Prozesse am Flughafen Düsseldorf bereichsübergreifend ("Ende-zu-Ende") effizient und effektiv zu gestalten, wurden die Projekte gestartet und legen den Fokus insbesondere auf die Themen Digitalisierung und Automatisierung.

Als weiteres strategisches Instrument zur Unternehmensführung wurde im Berichtszeitraum der neue Masterplan verabschiedet. Dieser ist auf einen Zeithorizont von 20 Jahren bis 2045 ausgelegt, wird in Übereinstimmung mit den langfristigen Unternehmenszielen erstellt und zeigt das Entwicklungspotenzial des Flughafens auf. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf dem Terminal, der landseitigen Erschließung sowie der Verkehrsentwicklung.

Im Jahr 2024 erwirtschaftete die FDG einen Umsatz von TEUR 442.991, der mit TEUR 31.468 bzw. 7,6 % über dem Vorjahr und TEUR 4.245 Mio. bzw. 1,0% über dem ursprünglichen Planwert lag. Ursächlich war insbesondere die Verkehrsentwicklung. Die Passagierzahlen stiegen auf 20 Mio. (Vorjahr 19,1 Mio.), unterschritten jedoch den Planwert von 20,1 Mio. um rund -0,6 %. Die Flughafen- und Abfertigungsentgelte (TEUR -4.357 bzw. -1,7 %) lagen unter Plan, während Mieten, Pachten und Versorgungsleistungen über Plan lagen (TEUR +6.578 bzw. 4,1 %) und damit zusammen mit den Sonstigen Erlösen (TEUR +1.555 bzw. 8,7%) die Planüberschreitung beim Umsatz ermöglichten. Während die Sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR -10.816 unter dem Vorjahreswert lagen, konnte gegenüber Plan eine Überschreitung von TEUR 3.274 bzw. 45,0% erzielt werden.

Zudem fielen die Personalaufwendungen (TEUR -3.592 bzw. -3,0 %), die Abschreibungen (TEUR -465 bzw. -0,6 %) und die Energiekosten (TEUR -514 bzw. -1,8%) niedriger als die geplanten Werte aus. Gegenüber Plan höhere Kosten waren bei der Instandhaltung (TEUR +1.011 bzw. 3,2 %), den IT-Leistungen (TEUR +1.780 bzw. 7,2 %), den Betrieblichen Dienstleistungen (TEUR +4.000 bzw. 5,3 %), den Verwaltungsaufwendungen (TEUR +2.392 bzw. 26,4 %) sowie den sonstigen Kosten (TEUR +4.852 bzw. 86,8 %) zu verzeichnen. Insgesamt wurde das operative Ergebnis (EBIT operativ) gegenüber dem Vorjahr um TEUR 8.157 auf TEUR 47.914 unterschritten und blieb um TEUR 1.455 bzw. 2,9% hinter den Erwartungen zurück.

Das bilanzielle EBIT zeigte mit TEUR 47.402 eine Planunterschreitung von TEUR -258 (Plan TEUR 47.660) und wies eine Verschlechterung gegenüber 2023 von TEUR -7.891 auf. Während das Zinsergebnis gegenüber 2023 um TEUR -4.840 ungünstiger ausfiel, konnte es zum Plan um TEUR 2.426 bzw. 7,5% verbessert werden. Insgesamt konnte damit eine Planüberschreitung beim Jahresüberschuss von TEUR 2.623 bzw. 23,9% erzielt werden.

2.4. Entwicklung der Tochter- und Beteiligungsgesellschaften

Die Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH (FDGHG) hält im Rahmen der vorfeldseitigen Fluggast- und Crewbeförderung Bodenverkehrsdienstverträge sowohl direkt mit Luftverkehrsgesellschaften als auch mit den in DUS ansässigen Bodenverkehrsdienstanbietern. Die Lizenzen für die Bodenabfertigung am Flughafen Düsseldorf wurden seitens des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen zum 01.04.2023 neu vergeben, wodurch sich eine neue Konstellation der Bodenverkehrsdienstleister ergab. Die Lizenzen wurden ursprünglich an die Firmen AAS, Acciona und WISAG vergeben, wobei AAS eine Teillizenz reduziert um die Dienstleistung des Passagier- und Crewtransportes erhalten hat. Die AAS Group AG hat im Juli 2024 die Acciona Airport Services Düsseldorf GmbH zu 100% übernommen. Im Jahr 2024 konnten im Bereich der Personentransporte bestehend aus den vorfeldseitigen Fluggast- und Crew-Beförderungen durch die Neuverträge zu besseren Konditionen die durchschnittlichen Erlöse pro Busfahrt gesteigert werden. Die Vertragspreise befinden sich auf einem höheren Niveau als in den Vorjahren. Insgesamt hat die FDGHG eine Vielzahl an Direktverträgen mit den LVG sowie die Verträge mit den Drittabfertigern langfristig abgeschlossen.

Des Weiteren führt die FDGHG neben Leistungen im Rahmen der Zentralen Infrastruktur zusätzliche Dienstleistungen für die FDG wie beispielsweise Supervisor-Tätigkeiten auf dem Vorfeld und im luftseitigen Gepäckankunftsbereich aus.

Der De-Icing-Cold-Pool, der zum Teil zur Deckung des Fixkostenblocks für die Enteisung über die Saisongrundentgelte der teilnehmenden Fluggesellschaften sicherstellen soll, wurde zuletzt für die Saison 2024/2025 erneut angeboten.

Nach 19 Airlines in der WS 2023/2024 haben sich in der aktuellen WS 2024/2025 insgesamt 20 Luftverkehrsgesellschaften für die Mitgliedschaft im Cold Pool entschieden.

Die Flugzeugenteisung erfolgt in direkten Vertragsverhältnissen mit sämtlichen Luftverkehrsgesellschaften.

Die Gesamtumsatzerlöse des Unternehmens lagen mit TEUR 28.514 im Jahr 2024 14,9 % über dem Vorjahr (TEUR 24.820).

Die Erlöse aus den übrigen Bodenverkehrsdienstleistungen, vorwiegend bestehend aus der vorfeldseitigen Fluggast- und Crewförderung sowie der Flugzeugenteisung, stiegen in 2024 auf TEUR 15.048 nach TEUR 12.613 in 2023. Die Erlössteigerung ist neben einer vermehrten Anzahl an Busfahrten u.a. auf Entgelterhöhungen im Bereich der Fluggast- und Crew-Beförderungen zurückzuführen.

Das Geschäftsjahr wurde mit einem Betriebsergebnis in Höhe von TEUR -1.962 (Vorjahr: TEUR -4.106) bzw. einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 2.414 (Vorjahr: TEUR 4.492) abgeschlossen. Der EBITDA stieg auf TEUR -448 (Vorjahr: TEUR -2.538). Gegenüber der ursprünglichen Planung konnte das Betriebsergebnis um TEUR 1.005 und der Jahresfehlbetrag um TEUR 1.274 verbessert werden.

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR TEUR 2.414 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Während für den abgelaufenen Wirtschaftsplan auf Basis der erfolgten Restrukturierungsmaßnahmen erst zum Jahr 2026 die Erzielung eines positiven Ergebnisses erwartet worden ist, weist der aktuelle Wirtschaftsplan trotz der verhalten prognostizierten Verkehrsentwicklung aufgrund der stattgefundenen Preisanhebungen und Umsatzentwicklung sowohl in den konzernexternen als auch in den konzerninternen Erlösbereichen bereits ab dem Jahr 2025 Jahresüberschüsse aus.

Die Flughafen Düsseldorf Security GmbH (FDSG) erbringt im Wesentlichen Sicherheitsdienstleistungen am Flughafen Düsseldorf.

Das Geschäftsjahr 2024 der Flughafen Düsseldorf Security GmbH wurde mit einem positiven Ergebnis, welches besser als das im Wirtschaftsplan 2024 ausgewiesene Ergebnis ausfiel, abgeschlossen. Im Wirtschaftsplan 2024 war ein Ergebnis nach Steuern von TEUR 95 prognostiziert. Tatsächlich liegt das Ergebnis der FDSG nach Steuern im Jahr 2024 bei TEUR 810. (Vorjahr 2023: TEUR 853).

Unverändert werden die Umsatzerlöse der FDSG überwiegend mit Gesellschaften bzw. Geschäftsbereichen des FDG-Konzerns erzielt. Die FDSG erhielt im Jahr 2024 von der Muttergesellschaft deutlich mehr als die geplanten Aufträge im Bereich der Service-Dienstleistungen. Die FDSG wurde zudem ungeplant für die Sicherung der Sektionen 3 und 4 (in Zusammenhang mit der Installation der SBD-Schalter), den Umbau der BMA im Zentralgebäude sowie die Baumaßnahme TWY P4 beauftragt. Zudem wurden insbesondere zu den Ferienzeiten zur Sicherung des Zauns gegen unbefugten Zutritt zusätzliche Streifen eingesetzt.

Insgesamt lagen die Umsatzerlöse im Jahr 2024 bei TEUR 33.229 und sind damit um TEUR 2.406 gegenüber dem Vorjahr 2023 gestiegen.

Die im Geschäftsjahr 2024 erbrachten Sicherheitsdienstleistungen wurden wie in den Vorjahren auch in Teilen mit Hilfe des Einsatzes von Fremdpersonal des Dienstleisters Klüh Security GmbH abgedeckt.

Die Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH (FDI) hat im Jahr 2003 gemäß ihrer Zweckbestimmung von der Bundesrepublik Deutschland ein an den Flughafen Düsseldorf angrenzendes Kasernengelände gekauft. Nach baureifer Erschließung der Grundstücke wurden die Baufelder der Airport City I an Investoren weiter veräußert.

Die Umsatzerlöse betrugen in 2024 TEUR 2.700 (Vorjahr: TEUR 2.415). Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde entsprechend der Planung kein Grundstücksverkauf realisiert. Die Umsatzerlöse bestehen überwiegend aus der Vermietung und Verpachtung sowie Versorgungsleistungen (TEUR 2.699). Die konzerninternen Mieterlöse in Höhe von TEUR 2.081 (Vorjahr: TEUR 1.915) bestehen im Wesentlichen aus der Vermietung der Tiefgarage P8.

Als finanzieller Leistungsindikator wird für die Gesellschaft das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung verwendet. Der Jahresfehlbetrag vor Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2024 beträgt TEUR 1.735 (Vorjahr: TEUR 1.430) und wird aufgrund des bestehenden Gewinn- und Beherrschungsvertrags von der Gesellschafterin Flughafen Düsseldorf GmbH ausgeglichen.

Über die Flughafen Düsseldorf Energie GmbH (FDE) erfolgt auf dem Areal des Flughafen Düsseldorf die Verteilung und teilweise die Erzeugung von Nutzenergien (Wärme und Kälte), d.h. der Betrieb von Energieerzeugungsanlagen und Netzinfrastruktur. Durch die Inbetriebnahme eines zweiten Blockheizkraftwerkes in 2015 konnte die Menge des eingekauften Stroms und somit der Wareneinsatz reduziert werden.

Für das Geschäftsjahr 2024 ergibt sich ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von TEUR 764 (Vorjahr: TEUR 531). Dies ist in Höhe von TEUR 319 über dem Planansatz. Dieser wird aufgrund des bestehenden Gewinn- und Beherrschungsvertrags auf die Gesellschafterin Flughafen Düsseldorf GmbH abgeführt.

2.5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage

Ertragslage

Die interne Unternehmenssteuerung verwendet finanzielle Leistungsindikatoren, die unter Umständen kalkulatorische Elemente außerhalb der handelsrechtlichen Daten beinhalten und daher vom Jahresabschluss leicht abweichen können. Diese festgelegten Leistungsindikatoren haben sich basierend auf internen Kennzahlen wie folgt entwickelt:

Kennzahlen auf Unternehmensebene: Ist 2024 Ist 2023
EBIT (TEUR) 47.402 55.293
EBITDA (TEUR) 123.731 130.421
EBITDA-Marge 27,9 % 31,7 %
ROCE 5,3 % 6,2 %
Eigenkapitalrentabilität 13,9 % 30,1 %
Umsatzrentabilität (operatives Ergebnis) 10,8 % 13,6 %
Kapitalrendite 3,8 % 4,2 %
Umsatz/Mitarbeiter FTE (EUR) 377.722 360.113
Personalaufwand/Mitarbeiter FTE (EUR) 98.698 92.901
Wirtschaftliches Eigenkapital (TEUR) 112.403 95.572
Wirtschaftliches Eigenkapital/Bilanzsumme 9,9 % 7,8 %

Bei einem Gesamtumsatz von TEUR 442.991 (Vorjahr: TEUR 411.523) erzielte die FDG erneut einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 13.587 (Vorjahr: TEUR 24.681).

Die Erlöse aus Flughafenentgelten erholten sich im Jahr 2024 weiterhin um TEUR 19.538 bzw. 9 % auf TEUR 236.897 (Vorjahr: TEUR 217.359). Die Erlöse aus Flughafenentgelten setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Lande- und Startentgelten sowie Passagierentgelten. Diese sind mit TEUR 233.956 (Vorjahr: TEUR 214.263) gegenüber dem Vorjahr um 9,2 % ebenfalls gestiegen. Die Förderungen gemäß Entgeltordnung führen zu Erlösminderungen im Jahr 2024 in Höhe von TEUR 10.436 (Vorjahr: TEUR 13.760).

Die Erlöse aus Bodenverkehrsdienstleistungen haben sich um 7 % auf TEUR 9.340 erhöht. Hierin enthalten sind u. a. Erlöse aus Abfertigungsentgelten mit TEUR 6.340 (Vorjahr: TEUR 5.865) sowie Erlöse aus Sonderleistungen mit TEUR 3.001 (Vorjahr: TEUR 2.868).

Die Miet- und Pachterlöse sind im Jahr 2024 um TEUR 9.092 auf TEUR 173.739 gestiegen. Die Mieterlöse setzen sich zusammen aus der Vermarktung von Park- und Werbeflächen, Pacht- und Umsatzmieten (z. B. F&B-Flächen, Retail-Flächen, Werbeflächen) sowie Einnahmen aus Versorgungsleistungen. Die Mieterlöse sind um 7,1 % auf TEUR 115.885 angewachsen (Vorjahr TEUR 108.201). Die Pacht- und Umsatzmieten erhöhten sich um TEUR 2.095 auf TEUR 42.704. Die Einnahmen aus Versorgungsleistungen lagen mit TEUR 15.150 leicht unter dem Vorjahr (TEUR 15.836). Die sonstigen Erlöse (z. B. Nutzungsentgelte der Lounges sowie Werkstattleistungen gegenüber Dritten) erhöhten sich um 10,7 % auf TEUR 23.014 (Vorjahr: TEUR 20.787).

Die sonstigen betrieblichen Erträge waren, im Vergleich zum Vorjahr, ohne wesentliche Sondereffekte. Im Jahr 2024 reduzierten sich diese deutlich um 50,6 % bzw. TEUR 10.816 auf TEUR 10.556. Dies ist im Wesentlichen auf die im Vorjahr erzielten Erträge aus dem Verkauf der 74,9 % - Anteile an der FDCG (TEUR 4.277) sowie auf geringere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen. Diese gingen im Berichtsjahr um TEUR 2.690 auf TEUR 2.004 zurück.

Aus den linearen Auflösungen der Sonderposten resultieren Erträge in Höhe TEUR 4.536 (Vorjahr TEUR 4.392). Davon entfallen TEUR 2.075 auf die Auflösung des Sonderpostens mit Rücklagenanteil.

Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 153.993 (Vorjahr: TEUR 140.032) setzt sich zusammen aus den Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe sowie den bezogenen Leistungen. Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe stiegen die Aufwendungen um 6 % in 2024 auf TEUR 32.429. Diese umfassen den Energieverbrauch, die Erbpacht für das Betriebsgelände, bestimmte Miet- und Leasingaufwendungen, Müllentsorgungs- und Abwasserkosten sowie Instandhaltungsaufwendungen und weitere Fremdleistungen.

Als Materialkosten i.e.S. sind u.a. Werkstatt-, Reparatur- und Verbrauchsmaterialien sowie Enteisungsmittel erfasst. Die bezogenen Leistungen erhöhten sich unter anderem aufgrund gestiegener Preise deutlich um 11,1 % bzw. TEUR 12.116 auf TEUR 121.564.

Der Anstieg der Personalkosten in Höhe von TEUR 9.173 auf TEUR 112.442 resultiert im Wesentlichen aus den Tarifsteigerung zum 01. März 2024 in Höhe von zunächst 200 €, anschließend 5,5 % mindestens jedoch insgesamt 340 €. Der Tarifabschluss hatte eine Laufzeit vom 01. Oktober 2023 bis 31. Dezember 2024.

Auch der Anstieg der Beschäftigten führte zu einer Erhöhung des Personalaufwandes. Waren zum Stichtag des Vorjahres noch 1.264 Mitarbeiter inkl. Auszubildende bei der FDG beschäftigt erhöhte sich die Anzahl im Berichtszeitraum auf 1.294.

Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 76.329 liegen leicht über Vorjahresniveau (Vorjahr: TEUR 75.128). Es wurden Abschreibungen für Immaterielle Vermögenwerte in Höhe von TEUR 1.610 sowie für Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 74.719 verbucht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten u.a. Aufwendungen für die Öffentlichkeits- und Marketingarbeit, Einzelwertberichtigungen auf Forderungen, EDV-Kosten, Rechtsund Beratungskosten, Aufwendungen für Versicherungsprämien sowie Kosten des Geldverkehrs. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Berichtszeitraum deutlich von insgesamt TEUR 60.043 um TEUR 4.873 auf TEUR 64.916. Diese setzen sich im Wesentlichen aus dem EDV-Aufwand (TEUR: 26.333, Anstieg um 6,7 %), aus Rechts- und Beratungskosten (TEUR 5.870, Anstieg um 48,4 %) sowie den sonstigen Fremdleistungen (TEUR: 5.973, Anstieg um 8,5 %) zusammen.

Aus den zuvor beschriebenen Entwicklungen ergibt sich ein EBIT von TEUR 47.402 (Vorjahr: TEUR 55.293). Damit einhergehend wurde ein EBITDA in Höhe von TEUR 123.731 (Vorjahr: TEUR 130.421) und eine EBITDA-Marge von 27,9 % (Vorjahr: 31,7 %) erreicht.

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags wurden die Verluste der Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH in Höhe von TEUR 1.735 (Vorjahr: TEUR 1.430) übernommen.

Die FDE erwirtschaftete einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 764 (Vorjahr: TEUR 531), welcher im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die FDG abgeführt wurde.

Die Erträge aus Beteiligungen betrugen TEUR 459 (Vorjahr: TEUR 121) und resultieren aus Gewinnausschüttungen der SAIT.

Der Zinsaufwand stieg um 10 % von TEUR 29.916 auf TEUR 32.906 im Berichtszeitraum. Im Gegensatz dazu reduzierte sich der Zinsertrag um TEUR 1.849 auf TEUR 2.804. Der Rückgang ist mit einem geringeren Anlagevolumen der Tagesgeldkonten zu begründen.

Trotz einer Nettoentschuldung sind die Finanzierungskosten insgesamt gestiegen. Dies liegt hauptsächlich daran, das zurückgeführte Finanzierungen entsprechend der veränderten Marktsituation einen deutlich niedrigeren Zinssatz aufweisen als die neu abgeschlossenen.

Finanzlage

Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage blieben im Vorjahresvergleich unverändert. Durch den in 2024 erwirtschafteten Gewinn in Höhe von TEUR 13.587 und die Kapitalerhöhung von TEUR 35 verringerte sich der nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag um TEUR 13.622 auf TEUR 41.510.

Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich um 7.601 TEUR auf TEUR 46.057 im Jahr 2024. Größere Einzelrückstellungen sind neben den personalbezogenen Rückstellungen die Rückstellungen für Immissionsschutz-/ Lärmschutzprogramme, sowie Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen. Für Streckenförderungen gegenüber Airlines wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 10.727 (Vorjahr: TEUR 13.962) gebildet. Die Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen mit TEUR 15.096 sind unter dem Vorjahr TEUR 21.495.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gingen im Vergleich zum Vorjahr mit 7,5 % auf TEUR 738.689 zurück. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich zusammen aus bilateralen Darlehen in Höhe von TEUR 599.689 und Restverbindlichkeiten aus aufgenommenen Schuldscheindarlehen in Höhe von TEUR 139.000. Weiterhin bestehen Verbindlichkeiten gegenüber weiteren Darlehensgebern aus Schuldscheindarlehen sowie bilateral abgeschlossene Verträge in Höhe von insgesamt TEUR 123.000.

Zur besseren Liquiditätssteuerung wird überschüssige Liquidität im Rahmen der bestehenden Betriebsmittelrahmenkreditverträgen mit Beteiligungsunternehmen abgezogen.

Ausgehend von der handelsrechtlichen Bilanz betrugen der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2024 TEUR 92.232 (Vorjahr: TEUR 100.075), der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit TEUR 69.332 (Vorjahr: TEUR 55.989) und der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit TEUR 46.518 (Vorjahr: TEUR 113.577).

Nach den Auszahlungen für die Investitionstätigkeit, und der Tilgung mittel- und langfristiger Finanzdarlehen bzw. die Neuaufnahme von Darlehen weist der Finanzmittelfonds am Ende der Periode TEUR 56.824 (Vorjahr: TEUR 80.442) aus. Kurzfristige Betriebsmittelkredite sind in den Finanzmittelfonds nicht einbezogen.

Neben der Optimierung der Kosten- und Risikostruktur der Finanzierung der Gesellschaft steht die Fähigkeit der Gesellschaft, ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen, im Mittelpunkt des Finanzmanagements. Die Liquidität ist durch die Aufnahme des Gesellschafterdarlehens über TEUR 100.000, den NRW.Bank.Infrastruktur Corona-Kredit über TEUR 250.000 mit 80%iger Haftungsfreistellung, neuer in 2024 abgeschlossener Finanzierungen und Prolongationen in Höhe von TEUR 228.100 sowie dem Abschluss eines Darlehens zur Finanzierung der neuen Feuerwache über TEUR 65.000 auf Grundlage der derzeitigen Planung bis einschließlich 2026 gesichert. Zudem wurde eine RCF-Linie über TEUR 117.500 abgeschlossen, die weitere Liquiditätsbedarfe abdecken kann.

Vermögenslage

Das mittel- und langfristig gebundene Vermögen (ohne Rechnungsabgrenzungsposten) reduzierte sich leicht von TEUR 998.944 in 2023 auf TEUR 991.339 im Berichtsjahr.

Das Sachanlagevermögen ging um TEUR 7.014 auf TEUR 954.540 zurück. Der Rückgang ist im Wesentlichen durch die laufende Abschreibung begründet. Zugänge gab es im Wesentlichen bei den Anlagen im Bau in Höhe von TEUR 44.524, davon für Neubau der Hauptfeuerwache mit TEUR 21.199 sowie bei den Flughafenanlagen in Höhe von TEUR 4.314.

Die Finanzanlagen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 632 auf TEUR 12.761 leicht reduziert. Dies ist im Wesentlichen auf die Tilgungen der Ausleihungen der Swissport DUS Service GmbH in Höhe von TEUR 628 zurückzuführen.

Das kurzfristig gebundene Vermögen setzt sich zusammen aus Vorräten, Forderungen und sonstigen Vermögenwerten sowie flüssigen Mitteln (inkl. Rechnungsabgrenzungsposten). Im Vergleich zum Vorjahr hat sich dies um TEUR 26.013 auf TEUR 102.743 reduziert.

Die unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesenen Kundenforderungen erhöhten sich leicht, auch aufgrund des gestiegenen Passagiervolumens, im Berichtsjahr um TEUR 1.102 auf TEUR 20.029.

In der Gesamtbetrachtung beurteilt die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf während des Berichtsjahrs sowie die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der FDG zum Ende des Geschäftsjahres 2024 als weiterhin herausfordernd, jedoch aufgrund der umgesetzten Maßnahmen zur Kosteneinsparung in den Vorjahren, der abgeschlossenen Restrukturierung und der abgeschlossenen Finanzierung, als beherrschbar.

2.6. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Flughafen Düsseldorf GmbH als Arbeitgeber

Unternehmensleitbild - Werte und Zusammenarbeit

Auf Basis des im Vorjahr entwickelten konzernweiten Unternehmensleitbilds wurden im Laufe des Jahres 2024 zahlreiche Formate, Aktionen und Webinare durchgeführt. Ziel der Angebote war es, die Zusammenarbeit innerhalb der Fachbereiche sowie bereichsübergreifend nachhaltig zu fördern und zu stärken.

Ein besonderer Fokus lag darauf, die im Unternehmensleitbild definierten Werte im Arbeitsalltag erlebbar zu machen. Hierzu erarbeiteten die einzelnen Teams konzernweit in mehr als 60 Workshops ihre eigenen teaminternen, praxisnahen Ansätze, die eine positive und werteorientierte Zusammenarbeit, auch mit den Schnittstellenbereichen, stärken.

Diese Initiativen trugen dazu bei, das Unternehmensleitbild im Konzern fest zu verankern und eine wertebasierte Kultur fortzuentwickeln.

Kulturbefragung und Führung

Im Herbst 2024 wurde eine konzernweite Mitarbeiterbefragung zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit gemeinsam mit unserem Kooperationspartner "Great Place to Work" durchgeführt. Alle Konzernmitarbeitenden hatten die Möglichkeit, innerhalb von drei Wochen an der Online-Befragung teilzunehmen und dem Konzern ein Feedback zu den Fokusbereichen Teamgeist, Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness und Stolz zu geben. Auf Grundlage der Befragung zur Arbeitskultur und der direkten disziplinarischen Führungskraft werden nun Potenziale zur Kulturentwicklung identifiziert. Ziel ist es, im Jahr 2025 gemeinsam aktiv Veränderungen basierend auf den Ergebnissen anzustoßen.

Das Führungskräfteentwicklungsprogramm DUS Leadership wurde - unter Berücksichtigung unseres neuen Unternehmensleitbildes - mit Fokus auf unsere Führungsleitsätze und Unternehmenswerte weiterentwickelt.

Change Management

Im Rahmen der Transformationsthemen am Flughafen Düsseldorf war es im Jahr 2024 von zentraler Bedeutung, organisationsweit das Bewusstsein für eine kontinuierliche Veränderungsbereitschaft und -fähigkeit zu stärken.

Eine Art "Kick-Off" war die im September durchgeführte Führungskräftetagung. Hier wurde u.a. die Bedeutung einer aktiven Begleitung von Veränderungsprozessen hervorgehoben und die Rolle der Führungskräfte als Change Enabler und Change Manager geschärft. Darauf aufsetzend wurde in Q4/24 eine Workshopreihe gestartet, die sich gezielt an Führungskräfte richtet und die Rolle der Führungskraft im Veränderungsmanagement beleuchtet und konkretisiert.

Mit diesen Maßnahmen investiert der Flughafen Düsseldorf auch im Jahr 2024 in eine zukunftsorientierte Unternehmenskultur, die durch Werte und kontinuierliche Entwicklung geprägt ist.

Rekrutierung und Onboarding

Im Jahr 2024 war auch die Rekrutierung von Personal wieder ein Schwerpunktthema. Für alle Fachbereiche konnten Fach- und Führungspositionen erfolgreich besetzt werden. Der Fokus lag dabei auf Stellen in den Bereichen Infrastruktur, Feuerwehr, IT und Aviation. Dabei konnten ca. 50% aller ausgeschriebenen Stellen durch interne Kandidatinnen und Kandidaten besetzt werden. Im Zuge der Forcierung der Mitarbeiterbindung und der Mitarbeiterzufriedenheit wurde im Jahr 2024 ein neues Onboarding-Konzept inkl. der Implementierung eines Onboarding-Tools entwickelt.

Work-Life-Balance und Sozialleistungen

Das Thema Work-Life-Balance hat nach wie vor für den Flughafen Düsseldorf einen hohen Stellenwert. Durch zahlreiche Benefits wie z.B. mobiles Arbeiten, flexible Dienstplanmodelle, Gesundheitsaktionen, der Kooperation mit dem pme-Familienservice sowie zahlreichen Sportangeboten präsentieren wir uns als attraktiver Arbeitgeber. Zudem profitieren unsere Mitarbeiter von einer sehr attraktiven betrieblichen Altersversorgung, zahlreichen Sozialleistungen (kostenlose Mitarbeiterparkplätze, Jobrad-Leasing, Kindergartenzuschuss) sowie Rabatten auf Dienstleistungen und Produkte.

Aus- und Weiterbildung

Die interne Aus- und Weiterbildung ist das Fundament einer erfolgreichen und in die Zukunft gerichteten Personalpolitik. Daher investiert der Flughafen auch zukünftig in eine erfolgreiche Aus- und Weiterbildung.

Am 01.09.2024 waren 60 junge Menschen am Flughafen Düsseldorf in der Ausbildung beschäftigt oder absolvierten ein duales Studium (im Bereich Luftverkehrsmanagement und Technische Gebäudeausstattung); der Fokus der Ausbildung lag auf den flughafenspezifischen Berufsbildern, um die operativen Bereiche zu stärken und die Prozesse im Terminal zu stabilisieren. Auch die Eigenausbildungsquote im Bereich der Brandmeister wurde bedarfsgerecht beibehalten.

Im Februar 2024 erhielten der Flughafen das Azubi-Siegel der Ertragswerkstatt GmbH und wurde damit als ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb für das Jahr 2024 prämiert.

Im März 2024 wurde der Instagram-Kanal "DUSstarter" der Auszubildenden und dualen Studenten eingeführt. Im Mai 2024 folgte der "DUSstarter" Podcast, welcher derzeit federführend von zwei dualen Studenten betreut wird. Potenzielle Bewerber/innen, genauso wie Flughafenbegeisterte, können sich mit beiden Medien ein authentisches Bild rund um das Thema Ausbildung und Studium am Flughafen machen.

Im Sommer/Herbst 2024 starteten 21 junge Menschen ihre Ausbildung oder duales Studium bei der Flughafen Düsseldorf GmbH. Im diesjährigen Auswahlverfahren für eine Ausbildung oder ein duales Studium im Jahr 2025 konnten bereits viele ausgeschriebene Stellen erfolgreich besetzt werden. Insbesondere jedoch bei den technischen Berufsbildern sind derzeit noch offene Stellen zu besetzen.

Mit dem dualen Ingenieur-Studiengang "Wasserstoffsysteme und erneuerbare Energien" bietet der Airport seit 01.09.2024 außerdem ein neues Berufsbild an, das zielgerichtet auf die Klima- und Nachhaltigkeitsziele des Flughafens einzahlt.

Das Berufsbild "Werkfeuerwehrmann/-frau" bildet der Flughafen (in Kooperation mit der Firma Henkel AG & CO KGaA) seit 2014 aus. Erstmalig werden im Jahr 2025 auch zwei Frauen ihre Ausbildung zur Werkfeuerwehrfrau am Flughafen Düsseldorf beginnen.

Entwicklung der Beschäftigten

Zum 31.12.2024 waren bei der Flughafen Düsseldorf GmbH (ohne Geschäftsführer) beschäftigt:

31.12.2023 31.12.2024
Angestellte: 1.214 1.237
Auszubildende: 50 57
Gesamt: 1.264 1.294
davon ruhende Arbeitsverhältnisse: 28 32

In Bezug auf die Altersstruktur der Beschäftigten ergab sich zum Stand 31.12.2024 bei der Flughafen Düsseldorf GmbH (inkl. Auszubildende) ein Durchschnittsalter von 44,75 Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr (Durchschnittsalter: 43,91 Jahre) ist das Durchschnittsalter gestiegen. Die Altersstruktur ist dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Altersklassen deutlich stärker besetzt sind. So sind 11 % der Beschäftigten zwischen 46 und 50 Jahre alt, 15 % zwischen 51 und 55 Jahre und 19% zwischen 56 und 60 Jahren. Die Fluktuationsquote betrug für das Jahr 2024 insgesamt 6,07 %, wovon 0,71 % auf reguläre Renteneintritte und 2,92 % auf Kündigungen durch Arbeitnehmer entfallen (2023: 8,08 % Gesamtfluktuationsquote, davon 2,75 % Renteneintritte und 2,59 % Kündigung Arbeitnehmer).

Für alle tarifgebundenen Beschäftigten der Flughafen Düsseldorf GmbH findet der Tarifvertrag TVöD-F Anwendung. Im Rahmen des § 18 TVöD-F ist auch im Geschäftsjahr 2024 an die berechtigten Beschäftigten zusätzlich zum Tabellenentgelt ein Leistungsentgelt gezahlt worden.

Für AT- und Leitende Angestellte kommt ein Entgelt-Grading-System (Willis Towers Watson) mit variablen Gehaltskomponenten zur Anwendung, das an ein Zielvereinbarungssystem mit ergebnisabhängigen und persönlichen Zielen gekoppelt ist.

Im Bereich der Aus- und Weiterbildungskosten wurde für das Jahr 2024 ein zentrales Budget in Höhe von TEUR 1.086 geplant; davon wurden TEUR 705 in unterschiedlichste Fortbildungsmaßnahmen, insbesondere bei der Feuerwehr und in den technischen Bereichen, investiert.

2.7. Erklärung zur Unternehmensführung

Zielgröße Frauenquote

Der Aufsichtsrat der Flughafen Düsseldorf GmbH hatte durch Beschlussfassung vom 19. Dezember 2022 als Zielgröße für die Aufsichtsratszusammensetzung einen Frauenanteil von 30,0 % festgelegt. Für die Geschäftsführung wurde eine Zielgröße von 50,0 % festgelegt. Die Geschäftsführung legte durch Beschlussfassung die diesbezügliche Zielgröße für die 1. Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung mit 33 % und für die 2. Führungsebene mit 33 % fest.

Die Frist für die Erreichung aller vorgenannten Zielgrößen wurde einheitlich auf den 30. Juni 2027 festgelegt.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Prognosebericht

Wirtschaftliche und branchenbezogene Prognose

Die Prognosen für das kommende Jahr sind mit großer Unsicherheit behaftet und hängen von der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa und besonders in Deutschland ab. Auch die Entwicklung der geopolitischen Spannungen tragen als weiter Unsicherheitsfaktor dazu bei. Die Erholung des Tourismus und des geschäftsreisenden Verkehrs machen es weiterhin schwierig, die wirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung vorherzusehen. Die deutsche Bundesbank rechnet für 2025 mit einer leichten Erholung der deutschen Wirtschaftsleistung. Voraussichtlich wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025 um 0,2 % minimal wachsen.

Koordination Winter 2024/2025

Zum 02.01.2025 sind 47.260 Slots für den Flughafen Düsseldorf koordiniert. Damit liegt der Slot Bestand für diese Saison mit +1,3% leicht über dem Niveau der Vorsaison. Zum Vergleichszeitpunkt im Januar 2024 waren 46.642 Slots koordiniert.

Abbildung 1: Entwicklung der Koordinationsstände (Linien- und Charterflüge für die Winterflugplanperioden 2020-2024 (auf 21 Wochen normiert)

Grundsätzlich ist eine gute Koordinierungsdisziplin der Fluggesellschaften zu erkennen. So gibt es bis zum 02.01.2025 kaum nennenswerte Slot-Rückgaben durch die Fluggesellschaften nach der Historics Base Line Date (HBD) am 31.08.2024. Darüber hinaus hat es für diese Saison bisher keine nennenswerten Slot-Rückgaben wegen des Gaza- anderer Konflikte gegeben.

Koordinierungseckwerte und Erst Koordination Sommer 2025

In der Sitzung des Koordinierungsausschusses für den Flughafen Düsseldorf in Frankfurt vom 18. September 2024 für die Flugplansaison Sommer 2025 wurde zwischen dem Bundesverkehrsministerium (BMVI) und dem NRW Ministerium für Natur, Umwelt und Verkehr (MUNV-NRW) Einvernehmen darüber erzielt, dass auch für diese Flugplanperiode die Koordinierungseckwerte von 43 (bei Einbahnbetrieb) bzw. 45 (bei Zweibahnbetrieb) unverändert beibehalten werden.

Für die gesamte Saison (30.03. - 25.10.2025 / 210 Tage) wurden 118.194 Slots (plus 15 Positionierungs-Flüge) beantragt, die komplett vom Flughafenkoordinator in der Erstkoordination vom 08.11.2024 zugeteilt werden konnten. Dies entspricht einem Plus an koordinierten Bewegungen i.H.v. 1,4% ggü. dem Sommer 2024 (+1.678 Slots).

Des Weiteren wurden nach Anmeldeschluss 21 Slots für die Erstkoordination vergeben. Damit ergeben sich für die gesamte Sommersaison insgesamt 118.215 zugeteilte Slots (plus 15 Positionierungs-Flüge) in der Erstkoordination. 4.545 Slots (ca. 3,8 %) konnten vom Flughafenkoordinator nur mit Zeitabweichungen zugeteilt werden.

In der Spitze wurden an 34 Tagen 600 und mehr Slots koordiniert; der höchste Wert sind 625 koordinierte Slots am 22. und 29.08.2025.

Dabei sind die Stunden von 6.00 bis 7.55 Uhr, 10.00-10.55 Uhr, 18.00 bis 18.55 Uhr sowie von 21.00 bis 22.55 Uhr am stärksten nachgefragt.

Abbildung 2: Musterwoche zum Datenbestand der Erstkoordination Sommer 2025

Mit Beginn der Series Return Deadline (SRD; weltweit festgelegte Frist zur Rückgabe nicht benötigter Slots) am 15.12.2024 beginnen die Fluggesellschaften mit der Bereinigung ihres jeweiligen Slot-Bestands für den Flughafen Düsseldorf. So sind zum 02.01.2025 mit 100.219 Slots 1,9% mehr koordiniert als zum Vergleichszeitpunkt der Vorsaison.

Abbildung 3: Entwicklung der wöchentlichen Koordinationsstände (Linien- und Charterflüge) für Mai bis Oktober 2021 - 2025

3.2. Ausblick 2025

Auf Basis der zuvor dargestellten Rahmenbedingungen für die Verkehrsentwicklung geht die Geschäftsführung der FDG für das Geschäftsjahr 2025 von einem gegenüber 2024 höheren Passagiervolumen in Höhe von über 21 Mio. am Flughafen Düsseldorf aus, welches aber weiter 18% unter den Verkehrszahlen aus 2019 liegt. In Folge der steigenden Verkehre wird mit einer weiteren Umsatzerholung im Bereich Aviation sowie auch Commercial gerechnet. Für das Jahr 2025 werden Umsatzerlöse von TEUR 467.714 und ein Jahresüberschuss von TEUR 13.948 angesetzt. Das erwartete bilanzielle EBIT ist mit rund TEUR 54.779 wieder deutlich positiv. In der Gesamtbetrachtung wird mit einer weiteren Erholung in den nächsten Jahren gerechnet. Es wird erwartet, dass die Passagierzahlen aus 2019 im Jahr 2028 und der Umsatz 2019 von TEUR 458.986 dagegen bereits im Jahr 2025 wieder erreicht und auch leicht überschritten werden kann.

Wesentliche Investitionen des Geschäftsjahres 2025 werden neben Ersatzinvestitionen insbesondere der Neubau der Hauptfeuerwache, die Erneuerung des Rollweges P4, die Erweiterung und Erneuerung der WC-Anlagen, die Implementierung von Self-Baggage-Drop-Off, die Errichtung des Parkdecks P37 und Implementierung eines neuen Parkierungssystems, die Optimierung der Infrastruktur der Hugo-Junkers- und der VIP-Lounge sowie die Energetische Fassadensanierung des Zentralgebäudes Ost sein.

Aufgrund der anhaltend schwierigen Lage auf dem Immobilienmarkt wird für 2025 kein Verkauf von Grundstücken in der Airport City II durch die FDI erwartet. Erst ab 2026 werden wieder Verkäufe unterstellt.

Es wird für 2025 ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 87 Mio. Euro erwartet.

Aufgrund der hohen Tilgungen von Bestandsdarlehen wird im Jahr 2025 eine Neukreditaufnahme von 173 Mio. Euro geplant, von denen 148 Mio. Euro bereits im Jahr 2024 über verschiedene Finanzierungsinstrumente vertraglich gesichert wurden.

In der Gesamtbetrachtung sieht die Geschäftsführung die FDG mit einem weiteren Anstieg des Verkehrs, mit einer positiven Entwicklung in den nächsten Jahren, eine Rückkehr zur alten Ertragskraft.

Chancen- und Risikomanagement

Um wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung zeitnah und umfassend abbilden zu können, ist bei der FDG einschließlich deren Tochtergesellschaften ein umfangreiches Chancen- und Risikomanagementsystem implementiert. Der Prozess hierzu gliedert sich hauptsächlich in die Phasen Identifikation, Bewertung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation. Die allgemeinen Grundsätze, die Verantwortlichkeiten sowie die Umsetzung der Aufgaben regelt eine eigene Richtlinie zum Chancen- und Risikomanagement.

Verantwortlich für die übergreifende Steuerung der Chancen und Risiken ist das zentrale Chancen- und Risikomanagement des Unternehmens, welches organisatorisch im Bereich der Abteilung Controlling angesiedelt ist. Eine regelmäßige Aktualisierung erfolgt durch die jeweiligen Risikoverantwortlichen und Risikobeauftragten der einzelnen Bereiche und der verbundenen Unternehmen. Durch sie werden identifizierte Chancen und Risiken bewertet und entsprechende Steuerungs- und Überwachungsmaßnahmen erarbeitet und nachverfolgt. Unterstützt wird dieser Prozess von einer detaillierten Dokumentation des gesamten Risikomanagementsystems mittels einer Software, die als zentrale Datenbank für sämtliche identifizierte Chancen bzw. Risiken und damit verbundenen Maßnahmen zur Verfügung steht. Neu auftretende wesentliche Chancen bzw. Risiken sind im Rahmen einer ad-hoc-Meldung, unabhängig von der regelmäßigen Berichterstattung, direkt mitzuteilen. Darüber hinaus erfolgt pro Quartal eine Chancen- und Risikoinventur auf Konzernebene. Als zusätzliche unterstützende Steuerungs-, Kontroll- und Überwachungsinstanz dient der vierteljährlich stattfindende Risikoausschuss.

Für das Chancen- und Risikomanagement bei der FDG bildet der Wirtschaftsplan die Basis. Definiert ist ein Risiko als negative Abweichung zum Planwert. Bei einer positiven Abweichung ergibt sich folglich die Definition als Chance. Die Chancen und Risiken werden in drei Chancen- bzw. Risikoklassen unterteilt. Die Chancen-Risikoklasse A gibt das höchste, die Chancen-Risikoklasse B ein mittleres und die Chancen-Risikoklasse C ein niedriges (Gefährdungs-) Potential an. Mit der Bildung dieser Rangfolge wird im Rahmen der Risikoberichterstattung unmittelbar die relative Bedeutung der Chancen und Risiken unterstrichen. Alle A-Chancen und A-Risiken werden quantitativ bewertet und mehrjährig betrachtet. Durch die "mehrjährige Bewertung" wird der Einfluss der Chancen und Risiken auf den Wirtschaftsplan stärker herausgestellt.

Für die quantitative Bewertung sind den Kriterien der Auswirkung konkrete Spannen von Beträgen zugeordnet, die sich aber in den Gesellschaften unterscheiden können, da die Schadenshöhe/Auswirkung je nach Vermögens- und Ertragslage eine andere Wirkung auf die Gesellschaft hat.

Im Jahresverlauf wurden im Konzern zwischen 45 und 55 Chancen und Risiken aktiv gesteuert.

Wesentliche Chancen und Risiken

Der Luftverkehr hat sich im Jahr 2024 weiter erholt und zu einer Passagierzahl von rund 20 Mio. geführt. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr betrug ca. 5%. Die Bewegungs- und Passagierzahlen entwickelten sich dennoch unterdurchschnittlich und lagen etwas unter den Planannahmen. Diese verzögerte Recovery ist u.a. auf den ausbleibenden bzw. weiterhin nur langsam wachsenden Low-Cost Verkehr sowie (Geschäftsreise-) Verkehr in der gesamten DACH-Region zurückzuführen. Insbesondere der innerdeutsche, dezentrale Verkehr (nicht zu den Hubs FRA & MUC) liegt deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Im Jahr 2025 besteht neben den möglichen Effekten aus Krieg, Terror und Streiks das Risiko von Streckenstreichungen und Marktaustritten sowie Auswirkungen aus der ungünstigen konjunkturellen Entwicklung. Zusätzlich können sich weiterhin die Triebwerksprobleme unterschiedlicher Flugzeugmodelle auf unseren Standort auswirken. Im Wirtschaftsplan 2025 bis 2029 wird für das Jahr 2025 von einem Passagieraufkommen von mehr als 21 Mio. Passagieren ausgegangen, der auch einen zunehmenden Low Cost-Verkehr beinhaltet. Erst für das Jahr 2028 wurde unterstellt, das Passagieraufkommen aus 2019 wieder zu erreichen. Man geht davon aus, dass sich der Flugverkehr nicht sprunghaft, sondern weiterhin nur schleppend erholt. Für das Gesamtjahr 2025 besteht daher trotz der Aufnahme von Low-Cost-Verkehren durch Easyjet und guter Prognosen für den Sommerflugplan (z.B. Wachstum bei Eurowings) das Risiko einer Planunterschreitung.

Der Wirtschaftsplan 2025 bis 2029 sieht eine Annahme für die Erteilung der Betriebsgenehmigung (Planfeststellungsbeschluss) vor. Durch den Änderungsantrag, welcher dem Ministerium im Entwurf Ende Juni 2023 zugeleitet wurde, wird sich die Erteilung einer neuen Betriebsgenehmigung verzögern. Das Ministerium muss eine Neubewertung des geänderten Antrags vornehmen. Dies wird entsprechend Zeit in Anspruch nehmen. Da die FDG sich aber noch in einer verzögerten Recovery befindet, sind die Auswirkungen insbesondere in den nächsten Jahren eher gering.

Ein Risiko stellt auch die Qualität im Bereich der Abfertigungsdienstleistungen durch die am Standort Düsseldorf tätigen BVD-Dienstleister dar. Aufgrund der angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt muss in 2025 weiterhin mit Personalmangel sowohl bei den BVD-Dienstleistern als auch bei den Sicherheitskontrollen gerechnet werden. Die letztjährigen Kompensationsmaßnahmen der FDG und das Einwirken auf die diversen Dienstleister zeigten Wirkung und die Ferien im Jahr 2024 konnten mit einer guten Performance bewältigt werden. Es kann aber weiter, speziell in den zu erwartenden Spitzenstunden, zu Beeinträchtigungen kommen, wenn von den Dienstleistern nicht ausreichend Personal zur Verfügung gestellt wird. Dies kann auch Auswirkungen auf das Image des Flughafens zeigen, da Performance-Probleme immer direkt mit dem Flughafen in Verbindung gebracht werden. Zudem besteht die große Gefahr, dass Passagiere den Flughafen Düsseldorf nicht mehr als Flughafen nutzen werden. Die einzuleitenden personellen Gegenmaßnahmen der FDG führen zudem zu Zusatzkosten, die nur bedingt im Wirtschaftsplan 2025 enthalten sind und neben dem erheblichen Reputationsschaden einen Teil des Risikos ausmachen.

Das Risiko von Preissteigerungseffekten wurde im Plan größtenteils berücksichtigt. Nichtsdestoweniger verbleibt ein Risiko von höheren Aufwendungen und auch Investitionen aus einer über Plan liegenden Inflation. Auch die Energiepreisentwicklung kann sich weiter ungünstig auf die Kostensituation auswirken.

Die Laufzeit der Entgelttabellen des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) endete am 31.12.2024. Es besteht das Risiko, dass das Ergebnis der kommenden Tarifrunde zu einer höheren prozentualen Steigerung führt, als dies im Plan unter Zugrundelegung der durchschnittlichen Steigerungsraten der letzten Jahre unterstellt wurde.

Im Wirtschaftsplan 2025 bis 2029 sind standardmäßige Wartungen und auch verschiedene Instandsetzungsmaßnahmen berücksichtigt. Dennoch besteht das Risiko einer Überschreitung des geplanten Budgetvolumens. Aufgrund erforderlicher Einsparungen sind Effekte wie verstärkter Verschleiß, Defekte oder Alterung der technischen Anlagen oder Gebäudeteile nicht auszuschließen. Hinzukommen vereinzelt weiterhin bestehende Lieferengpässe, welche zu Mehrkosten aufgrund erhöhter Lagerhaltung führen können. Darüber hinaus sind durch Auslauf von Rahmenverträgen zusätzliche Kosten möglich.

Bei der FDGHG existiert das Risiko, dass die Erlöse aus Transportdiensten (Crew- und Passagiertransporte) nicht erreicht werden, was an veränderten Preisanpassungen, aber insbesondere einer anderen verkehrlichen Entwicklung liegen kann. Auf Grundlage der aktuellen konzernweiten Chancen-Risikoeinschätzung der Verkehrsentwicklung zeigt sich das Risiko einer ungünstigeren Bewegungsentwicklung ab dem Jahr 2025 mit Wirkung auf die Erlöse aus Transportdiensten. Die aktuelle Wirtschaftsplanung der Enteisungserlöse basiert auf historischen Werten und der zukünftig erwarteten Bewegungsentwicklung. Die Schwankungsbreite der tatsächlich erzielten Umsätze hat sich in den letzten Jahren erhöht. Daraus ergibt sich das Risiko, dass die Erlössituation in einem milden Winter von der Planung abweicht.

Die fortschreitende Digitalisierung und die zunehmende Vernetzung von IT-Systemen stellen ein signifikantes Risikopotenzial für Unternehmen dar. Cyber-Angriffe gehören weiterhin zu den größten Bedrohungen im digitalen Raum. Die Sicherheitslage bleibt angespannt, insbesondere durch die anhaltende Gefahr von Ransomware-Angriffen, die gezielt auf Daten und betriebliche Kontinuität abzielen. Im Zusammenhang mit geopolitischen Spannungen, wie dem russischen Angriffskrieg, bleiben prorussische Hacktivismus-Angriffe ein präsentes Risiko. Diese Angriffe, häufig in Form von Distributed-Denial-of-Service-Attacken (DDoS), sind zwar primär auf die Störung von Internetdiensten ausgerichtet und haben meist keinen nachhaltigen Schaden zur Folge, können jedoch erhebliche betriebliche Unterbrechungen bewirken. Ein aktuelles Beispiel war der erneute DDoS-Angriff auf den Flughafen Düsseldorf im Frühjahr 2024. Die allgemeine Bedrohungslage hat sich jedoch diversifiziert. Neben staatlich unterstützten Akteuren und Hacktivisten gewinnen auch wirtschaftlich motivierte Cyber-Kriminelle weiter an Bedeutung. Spear-Phishing-Kampagnen und Angriffe auf Software-Lieferketten nehmen zu und zeigen, dass Unternehmen weiterhin proaktiv in Sicherheitsmaßnahmen investieren müssen. Die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen bleibt zentral. Betreiber kritischer Infrastrukturen stehen unter besonderem Druck, die Vorgaben des IT-Sicherheitsgesetzes sowie der KRITIS-Verordnung umzusetzen. Die Schärfung regulatorischer Rahmenbedingungen auf EU-Ebene, etwa durch die NIS2-Richtlinie, führt zu weitergehenden Compliance-Verpflichtungen. Darüber hinaus werden durch die European Union Aviation Safety Agency (EASA) mit der Einführung von Part-IS (Information Security) auch für den Luftfahrtsektor strengere Anforderungen an die Informationssicherheit gestellt. Ein aktives und zentrales wirksames IT-Sicherheitsmanagement ist unverzichtbar, um den aktuellen Bedrohungen zu begegnen. Dazu gehören Investitionen in Sicherheitsarchitekturen, die Schulung von Mitarbeitenden und der Aufbau einer resilienten Infrastruktur. Unternehmen im Luftfahrtsektor müssen darüber hinaus sicherstellen, dass sie die Anforderungen von EASA Part-IS vollständig erfüllen und eng mit den zuständigen Behörden zusammenarbeiten, um die Sicherheit ihrer IT-Systeme und ihrer Dienstleistungen zu gewährleisten. Insgesamt zeigt sich, dass ein integrativer Ansatz, der Cyber-Sicherheit, Datenschutz und gesetzliche Anforderungen gleichermaßen berücksichtigt, der Schlüssel zu einer erfolgreichen Bewältigung der Bedrohungslage ist.

Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten

Weder im Rahmen ihrer Absatztätigkeit noch im Rahmen ihrer Einkaufstätigkeit unterliegt die FDG nennenswerten Wechselkursrisiken. Dem Risiko des Ausfalls von Kundenforderungen wird durch ein umfassendes Mahnwesen begegnet. Da im Geschäft der FDG ein klassisches Kreditlimitsystem nur eingeschränkt anwendbar ist, werden u.a. Kundendeposits, die während der gesamten Geschäftsbeziehung aufrechtzuerhalten sind, erhoben. Auf zweifelhafte Positionen des Forderungsbestands werden angemessene Wertberichtigungen gebildet. Allerdings leiden Airlines, Mieter und Pächter sowie weitere Partner der FDG unter den starken Umsatz- und Ergebniseinbrüchen infolge der Pandemie und den gestiegenen Preisen.

Es ist auch im Jahr 2025 mit verzögerten Zahlungen und auch Insolvenzen zu rechnen, bei denen nicht in jedem Fall genügend Sicherheiten über Bardeposits und Bürgschaften zur Verfügung stehen. Damit drohen weitere Verluste aus und Wertberichtigungen auf Forderungen, die das Ergebnis der FDG zusätzlich belasten können.

Zu den Risiken im Verbund- und Beteiligungsbereich wird auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen.

Einem Teil der Kreditfinanzierung der FDG liegt eine variable Verzinsung, regelmäßig auf EU-RIBOR-Basis, zugrunde. Die FDG strebt hier eine umfassende Absicherung gegen dieses Risiko an, lässt durch die Nicht-Absicherung eines gewissen kleineren Teilbestandes aber zugleich Raum für Zinschancen offen. Über das Absicherungsniveau insgesamt sowie über einzelne Sicherungen entscheidet das sogenannte Treasury-Board. Per Ende 2024 liegt der Anteil der festverzinslichen bzw. per SWAP gesicherten Darlehen bei 92%. Zur Absicherung bedient sich die FDG sogenannter Mikro-Hedges.

Als Sicherungsinstrumente kommen Zinsswaps zum Einsatz. Die Effektivität der Sicherung wird anhand der sogenannten critical-terms-match-Methode bestimmt. Für den Teil der bestehenden Bewertungseinheiten, der aufgrund von Unterschieden in den Critical Terms von Grund- und Sicherungsgeschäft ineffektiv ist, werden entsprechende Drohverlustrückstellungen gebildet. Bei mit Tilgungen versehenen Kredittranchen wird darauf geachtet, dass auch das Absicherungsinstrument eine "Tilgung" vollzieht. Es wurden teilweise Zinsswaps abgeschlossen, deren Laufzeit über die Laufzeit des Grundgeschäftes hinaus geht (sog. antizipative Zinsswaps). Zur Wahrung der Bewertungseinheit zwischen bestehendem Zinsswap und einem Grundgeschäft wird darauf geachtet, dass die Planung der FDG-Anschlussfinanzierungen vorsieht.

In den Darlehensverträgen NRW.Bank.Infrastruktur Corona über 250 Mio. Euro mit 6 Banken sowie in der konsortialen RCF Linie über 118 Mio. Euro bestehen sogenannte Financial Covenants. Deren Nicht-Einhaltung könnte eine Kündigung der Kredite ab dem 31.12.2023 zur Folge haben. Konkret bestehen Covenants im Hinblick auf eine wirtschaftliche Eigenkapitalquote.

Gesamtbeurteilung Risiken und Chancen

In der Gesamtbetrachtung wird die aktuelle Entwicklung der Risikosituation der FDG auch nach dem Bilanzstichtag als grundsätzlich beherrschbar eingeschätzt, dennoch ist die geringe Eigenkapitalausstattung als Risiko einzuschätzen, auch wenn der Refinanzierungsbedarf für 2025 bereits zu 90 % im Jahr 2024 adressiert wurde. Die Wahrscheinlichkeit einer bestandsgefährdenden Entwicklung wird auch nach dem Bilanzstichtag jedoch als sehr unwahrscheinlich angesehen.

 

Düsseldorf, den 31. Januar 2025

Flughafen Düsseldorf GmbH

Lars Redeligx

Pradeep Pinakatt

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024

I) Anwendung der gesetzlichen Vorschriften

Die Flughafen Düsseldorf GmbH (FDG) hat ihren Geschäftssitz in Düsseldorf und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Registernummer HRB 28 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Flughafen Düsseldorf GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 i. V. m. Abs. 4 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Die FDG ist Betreiberin eines geschlossenen Verteilernetzes nach § 110 EnWG. Sie ist damit zur Entflechtung der Rechnungslegung (so genanntes financial unbundling) sowie zu weiteren Transparenzmaßnahmen gemäß § 6b EnWG verpflichtet. Die im § 6b EnWG enthaltenen Erleichterungen für geschlossene Verteilernetze werden in Anspruch genommen.

Die FDG ist Organträgerin einer ertrag- und umsatzsteuerlichen Organschaft mit ausgewählten Tochtergesellschaften.

II) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Grundsätzliches

Den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden liegt die Annahme der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB zugrunde, da die Finanzierung der Gesellschaft durch die Aufnahme des Gesellschafterdarlehens über EUR 100 Mio. und den NRW.Bank.Infrastruktur Corona-Kredit über 250 Mio. mit 80%iger Haftungsfreistellung auf Grundlage der derzeitigen Planung gesichert ist.

Soweit aus der Bilanzierung latenter Steuern gemäß § 274 HGB ein so genannter Aktivüberhang resultiert, macht die Gesellschaft von den Wahlrechten des § 274 HGB derart Gebrauch, dass ein Aktivüberhang nicht aktiviert wird und im Übrigen ein verrechneter Ausweis latenter Steuern vorgenommen wird. Die Bewertung der sich ergebenden Abweichungen zwischen den handelsbilanziellen und steuerbilanziellen Wertansätzen erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des erwarteten Abbaus der Abweichung. Eine Abzinsung erfolgt dabei nicht. Soweit die künftigen Steuersätze noch nicht ausreichend konkretisiert sind, werden hilfsweise die aktuellen unternehmensindividuellen Sätze herangezogen.

Soweit im Rahmen des Risikomanagements der Gesellschaft variabel verzinsliche Kredite derzeit gegen das Zinsänderungsrisiko abgesichert sind, hat die Gesellschaft auch auf der bilanziellen Ebene entsprechende Bewertungseinheiten gebildet. Die im Wege so genannter Mikro-Hedges bestehenden Zinsswaps werden entsprechend mit der abgesicherten Kredittranche in der Regel zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Als Buchungsmethode kommt dabei die so genannte Einfrierungsmethode zur Anwendung. Für eventuell bestehende negative Marktwerte von nicht in Bewertungseinheiten einbezogene Finanzinstrumente sowie ineffektive Teile von gebildeten Bewertungseinheiten werden Drohverlustrückstellungen passiviert.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben, sofern sie der Abnutzung unterliegen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten, im Fall der Abnutzung vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bilanziert. Bei der Herstellung eines Vermögensgegenstandes anfallende anteilige Personal- und Sachkosten der eigenen Mitarbeiter, die für Planung, Durchführung und Überwachung solcher Projekte verantwortlich zeichnen, werden als Eigenleistungen aktiviert.

Die bei der Anschaffung bzw. Herstellung eines Vermögensgegenstandes anfallenden Fremdkapitalzinsen wurden, soweit ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem Vermögensgegenstand und dem hierfür aufgenommenen Fremdkapital besteht, für die Dauer der Herstellung bzw. Anschaffung aktiviert.

Die Nutzungsdauerschätzung orientiert sich an der flughafenspezifischen Nutzungsdauertabelle der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen. Die hier vorgesehenen Nutzungsdauern sehen eindeutige zulässige Nutzungsdauern vor, so dass es keine zulässigen Höchstsätze gibt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen im Fall dauerhafter Wertminderungen.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert von 250,00 bis 800,00 Euro werden im Anschaffungsjahr vollständig abgeschrieben.

Anschaffungskosten bis zu einem Betrag unter 250,00 Euro werden, wie im Vorjahr, direkt in die Kosten gebucht.

Finanzanlagen

Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungsunternehmen erfolgt zu Anschaffungskosten. Ausleihungen an verbundene Unternehmen und an Beteiligungsunternehmen werden zum Nominalwert angesetzt. Die sonstigen Ausleihungen betreffen Arbeitgeberdarlehen, die ebenfalls mit dem Nominalwert angesetzt werden. Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB werden nur im Fall voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Sofern die Gründe für einen niedrigeren Wertansatz nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB nicht mehr bestehen, erfolgt gemäß § 253 Abs. 5 HGB eine Wertaufholung.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu durchschnittlichen Einstandspreisen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bilanziert. Die Risiken bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel bestehen aus dem Kassenbestand sowie den Guthaben bei Kreditinstituten und sind zu Nominalwerten bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten (aktiv sowie passiv)

Auf der Aktivseite werden als Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach sind, ausgewiesen. Auf der Passivseite werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit danach darstellen, ausgewiesen. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden außerdem Disagien aufgenommen und linear über die Kreditlaufzeit aufgelöst.

Rückstellungen

Rückstellungen werden für erkennbare Risiken, ungewisse Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Dabei werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, soweit diese zum Abschlussstichtag ausreichend konkretisiert und objektiviert sind. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinsen der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Ergebniseffekte aus der Änderung des verwendeten Zinssatzes sowie geänderter Restlaufzeiten werden im Finanzergebnis erfasst.

Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht Gebrauch, für so genannte mittelbare Pensionsverpflichtungen und ähnliche Verpflichtungen gemäß Artikel 28 Satz 2 EGHGB keine Rückstellungen zu bilden.

Für die Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (Beihilfen) wurde entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB von einer pauschalierten Restlaufzeit der Verpflichtungen von 15 Jahren ausgegangen.

Für die Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen wurde entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. Abs. 6 HGB der Zinssatz auf Basis des durchschnittlichen Zinssatzes der vergangenen zehn Jahre bei einer pauschalen Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Dieser Zinssatz beträgt, prognostiziert auf den Stichtag 31.12.2024, 1,90 % (i.V. 1,83 %). Bei der Festlegung des Zinssatzes wurde von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, den Zinssatz bis zu drei Monate vor dem Bilanzstichtag festzustellen. Der Zinssatz wurde zum 31.10.2024 festgestellt und bei unterstelltem unverändertem Zinsniveau auf den Bilanzstichtag fortgeschrieben. Der entstandene Unterschiedsbetrag aus den unterschiedlich ermittelten Zinssätzen wird im Finanzergebnis ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt zum 31.12.2024 TEUR -64 (Vorjahr TEUR +69).

Soweit versicherungsmathematische Berechnungen vorgenommen werden, liegen diesen grundsätzlich zugrunde:

projected unit credit-Methode (PUC-Methode) als versicherungsmathematisches Verfahren bzw. Barwertmethode im Fall der Altersteilzeitverpflichtungen

Richttafeln RT 2018 G der Heubeck Richttafeln GmbH als biometrische Grundlagen

Rententrend von 2,0 % (Vorjahr 2,0 %)

Preis- bzw. Kostensteigerungstrend von 2,3 % (Vorjahr 2,3 %) im Fall der Beihilfen sowie ggf. im Fall von Jubiläumsgratifikationen

altersabhängige Fluktuationsannahmen im Fall von Jubiläumsgeldern und Entgeltfortzahlungen im Sterbefall

Für die ausschließlich nach dem Blockmodell bestehenden Altersteilzeitverpflichtungen wird der Aufstockungsbetrag bei Abschluss der Vereinbarung zurückgestellt und der sich während der Arbeitsphase aufbauende Erfüllungsrückstand in der Rückstellung angesammelt. Das erstmalig im Vorjahr aufgesetzte Pensionstreuhandmodell (CTA-Contractual Trust Arrangement) dient der Ausfinanzierung der Altersteilzeitverpflichtungen.

Soweit im Rahmen der sonstigen Rückstellungen Preis-/Kostensteigerungen zum Tragen kommen, wurden diese mit 3,0 % p.a. (Vorjahr 3,0%) in die Berechnung einbezogen.

Besondere Passivposten

Die FDG hat im Zuge des BilMoG-Übergangs gemäß Artikel 67 Abs. 3 EGHGB von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, die bisher bilanzierten Sonderposten mit Rücklagenanteilen fortzuführen. Ihre Auflösung erfolgt auch weiterhin entsprechend der linearen Abschreibungen der Vermögensgegenstände, auf die die steuerlichen Reinvestitionsrücklagen übertragen wurden.

Die der Gesellschaft bereitgestellten öffentlichen Zuschüsse für Investitionen in Sachanlagen wurden in entsprechende Passivposten eingestellt, anstatt sie von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzusetzen. Die Auflösung dieser Posten erfolgt korrespondierend zur Abschreibung der bezuschussten Vermögensgegenstände.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III) Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024 und seine Gliederung sind im Anlagespiegel dargestellt.

Das Sachanlagevermögen ging um TEUR 7.014 auf TEUR 954.540 zurück. Der Rückgang ist im Wesentlichen durch die laufende Abschreibung begründet. Die größten Zugänge zu den Anschaffungskosten der Flughafenbauten (TEUR 4.314) betreffen unter anderem das Zentralgebäude A/B mit TEUR 537, die Erneuerung der WC-Anlagen im Zentralgebäude A/B mit TEUR 408, sowie die neue LED-Beleuchtung im Parkhaus 7 mit TEUR 419.

Weitere Zugänge bei den Flughafenbauten verteilen sich auf verschiedene Baumaßnahmen an/in den Flugsteigen A,B und C sowie dem Zentralgebäude und in den einzelnen Parkhäusern.

Die Zugänge der Betriebsanlagen von TEUR 10.850 betreffen im Wesentlichen diverse brandmelde- und nachrichtentechnische Anlagen in verschiedenen Bereichen des Flughafens mit TEUR 1.859, den Neubau der Kühlturmzentrale mit TEUR 1.913, sowie die Energieversorgung mit TEUR 1.062.

Bei den Zugängen der Flughafenanlagen in Höhe von TEUR 3.401 handelt es sich im Wesentlichen um den Neubau der Querwindbahn mit TEUR 1.607 und den Neubau des Vorfeldes West TWY X, südlicher Teil, mit TEUR 801.

In den Zugängen der Betriebs- und Geschäftsausstattung von TEUR 6.619 befinden sich Ausstattungen im Bereich der Fluggastabfertigung mit TEUR 1.717 sowie neue Fahrzeuge und Geräte für die Feuerwehr mit TEUR 1.560.

Wesentliche Positionen in den Zugängen zu den Anlagen in Bau mit TEUR 44.524 sind der Neubau der Hauptfeuerwache mit TEUR 21.199, die Erneuerung des Rollweges P4 mit TEUR 7.755, die Einrichtung einer operativen Fläche mit TEUR 1.773, die Erweiterung der Station G mit TEUR 1.211 und der neue Server in der Gepäckförderanlage mit TEUR 1.106.

Die Abgänge für das Sachanlagevermögen und die immateriellen Wirtschaftsgüter von TEUR 11.352 betreffen diverse Verschrottungen bei den Flughafenbauten, hier die Verschrottung der Halle 8B mit TEUR 4.434, die Verschrottungen bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung mit TEUR 2.647 sowie weiterer Verschrottungen der Betriebsanlagen mit TEUR 2.605.

Darüber hinaus wurden TEUR 816 der Anlagen in Bau aufwandsseitig erfasst, da diverse Baumaßnahmen nicht zur Ausführung gekommen sind und auch nicht mehr weiterverfolgt werden.

Finanzanlagen

Details zu den Finanzbeteiligungen können der Anteilsbesitzliste entnommen werden.

Umlaufvermögen

Das Umlaufvermögen reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 25.885 auf TEUR 101.072. Dies ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Flüssigen Mittel um TEUR 23.618 auf TEUR 56.824 zurückzuführen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr leicht um TEUR 1.102 auf TEUR 20.029. Diese sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen reduzierten sich um TEUR 1.926 auf TEUR 17.323. Diese setzen sich zusammen aus den Forderungen aus Ergebnisübernahme gegenüber der Flughafen Düsseldorf Energie GmbH (TEUR 764) sowie aus der Verbindlichkeit aus Verlustübernahme gegenüber der Flughafen Immobilien GmbH (TEUR 1.735). Des Weiteren beinhalten die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen Darlehensforderungen im Rahmen des konzernweiten Cash Clearings in Höhe von TEUR 18.260 (FDI in Höhe von TEUR 4.650, FDGHG in Höhe von TEUR 9.600 sowie FDE in Höhe von TEUR 4.010). Diese werden für die FDGHG nicht innerhalb der nächsten 24 Monate fällig gestellt bzw. mit den laufenden Lieferung- und Leistungsbeziehungen mit der FDG verrechnet. Die übrigen Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten, wie im Vorjahr, Forderungen aus laufenden Lieferungen und Leistungen gegenüber Beteiligungen in Höhe von TEUR 54. Diese sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Vermögensgegenstände gingen um TEUR 1.308 auf TEUR 2.230 insbesondere aufgrund von geringeren Vorauszahlungen für Bauleistungen zurück und sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Zur Ausfinanzierung der Altersteilzeitverpflichtungen wurde in 2021 ein Pensionstreuhandfonds bzw. Contractual Trust Arrangement (CTA) aufgelegt. Der aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 1.577 (Vorjahr: TEUR 1.790) ergibt sich aus dem Vermögensüberhang des CTA der zum Kurswert in Höhe von TEUR 6.057 im Vergleich zur zu saldierenden Altersteilzeitverpflichtung in Höhe von TEUR 4.480.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 1.671) beinhaltet insbesondere Geldbeschaffungskosten von TEUR 439 sowie Versicherungskosten von TEUR 742.

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Wie bereits in den Vorjahren wird auch im Berichtsjahr 2024 ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 41.510 ausgewiesen. Dieser verringerte sich um das Ergebnis des Berichtsjahres in Höhe von TEUR 13.587 sowie eine unterjährige Kapitalerhöhung von TEUR 35.

Gezeichnetes Kapital

Im Jahr 2024 hat eine Kapitalerhöhung von TEUR 35 stattgefunden. Das voll eingezahlte Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25.600. Es wird zum Bilanzstichtag jeweils zur Hälfte von der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Airport Partners GmbH gehalten.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage hat sich nicht verändert. Diese besteht aus Zuzahlungen der Gesellschafter.

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklage hat sich nicht verändert.

Sonderposten für Investitionszuschüsse zu Sachanlagen

Für den Bau der Kabinenbahn zwischen dem IC-Bahnhof und dem Terminal hat die FDG seinerzeit Investitionszuschüsse (Landeszuwendungen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden) erhalten.

Darüber hinaus sind Zuschüsse der EU für den Bau und die Ausstattung der Check-in-Halle am IC-Bahnhof, Baukostenzuschüsse für polizeispezifische Einbauten in der Halle 8 sowie Zuschüsse für den Sky-Train erfasst.

Sonderposten mit Rücklageanteil

Die durch den Verkauf der Parkhäuser P3 und P4 sowie des Hotels auf dem Parkhaus 3 (Sale & lease back) im Jahr 2003 aufgedeckten stillen Reserven wurden gem. § 6b Abs. 1 EStG in Höhe von TEUR 38.000 auf die Halle vor Flugsteig C übertragen.

Die durch den Verkauf der Wartungshalle 8 und des Frachtgebäudes DUS-ACC sowie der Immobilien Halle 7 und Mietwagenzentrum im Jahr 2008 aufgedeckten stillen Reserven wurden in Höhe von TEUR 35.861 gem. § 6b Abs. 1 EStG im Wesentlichen auf das Parkhaus 7 übertragen.

Der Sonderposten mit Rücklageanteil beläuft sich am Stichtag auf TEUR 34.406.

Rückstellungen

Die Rückstellungen verringerten sich um TEUR 7.565 auf TEUR 53.917. Hierin enthalten ist u.a. die Rückstellung für Lärmschutzmaßnahmen (TEUR 4.344). Damit werden mögliche Erstattungsansprüche von Aufwendungen für baulichen Schallschutz der Eigentümer von Wohnraum sowie Träger besonders schutzbedürftiger Einrichtungen in einer festgelegten Lärmschutzzone abgedeckt. Hierin ist auch eine Rückstellung für die Erfüllung der zu erwartenden Erstattungsansprüche auf eine Außenwohnbereichsentschädigung gemäß der Betriebsregelung vom 21.09.2000 für den Flughafen Düsseldorf berücksichtigt.

Für das Risiko der durch Grundwasserproben festgestellten Verunreinigung des Grundwassers mit Perfluorierten Tensiden (PFT) auf dem Flughafengelände und die hierausresultierenden Sanierungsverpflichtungen verbleibt eine Rückstellung in Höhe von TEUR 569.

Weitere wesentliche sonstige Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen (TEUR 15.096), Airlineförderungen im Rahmen der Flughafen-Entgeltordnung (TEUR 10.727) und Rückstellungen des Personalbereichs in Höhe von TEUR 8.077, davon TEUR 991 Jubiläumszusagen sowie TEUR 3.511 für variable Vergütung. Sonstige Rückstellungen betreffen diverse geschäftsübliche Rückstellungen wie z.B. Jahresabschlussprüfung. Die Altersteizeitverpflichtung (TEUR 4.480) wird im Berichtzeitraum mit dem CTA-Fonds saldiert ausgewiesen. Entsprechend werden keine Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen in der Bilanz ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Die folgende Aufstellung zeigt die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten und ihre Fälligkeiten:

31.12.2024
TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit über 1 Jahr
TEUR
davon über 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 738.689 201.076 537.613 202.056
(Vorjahr) 798.904 145.058 653.846 178.257
Verbindlichkeiten gegenüber weiteren Darlehensgebern 123.000 2.000 121.000 83.000
(Vorjahr) 108.500 13.500 95.000 85.000
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.375 9.375 0 0
(Vorjahr) 12.877 12.877 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 123.370 0 123.370 0
(Vorjahr) 114.944 0 114.944 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.681 2.681 0 0
(Vorjahr) 1.020 1.020 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen 2.592 2.592 0 0
(Vorjahr) 2.075 2.075 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 19.607 19.607 0 0
(Vorjahr) 17.271 17.271 0 0
- davon aus sonstigen Darlehen 54 54 0 0
(Vorjahr) 51 51 0 0
- davon aus Steuern 1.205 1.205 0 0
(Vorjahr) 1.220 1.220 0 0
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 47 47 0 0
(Vorjahr) 48 48 0 0
1.019.314 237.331 781.983 285.056
(Vorjahr) 1.055.591 191.801 863.790 263.257

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen ausschließlich Finanzverbindlichkeiten aus Darlehen nebst Zinsen.

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie für die Verbindlichkeiten gegenüber weiteren Darlehensgebern wurden Sicherheiten wie folgt gestellt:

31.12.2024
TEUR
31.12.2023
TEUR
besichert durch Negativerklärung 857.396 903.743

In dem Ausweis der Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr sind die abgegrenzten Darlehenszinsen und die vertraglich vereinbarten Tilgungen lang- und kurzfristiger Darlehen enthalten.

Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 2.336 auf TEUR 19.607 ist im Wesentlichen auf zusätzlich Sicherheiten (Deposits) der Kunden zurückzuführen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der passivische Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 2.911 beinhaltet im Wesentlichen vorab gezahlte Gebühren für vermietete Parkplätze (TEUR 2.697) sowie Mieten.

IV) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse (einschließlich Aufgliederung)

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 442.991 sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 31.468 bzw. 7,7 % gestiegen.

Das Passagiervolumen (Großluftfahrt) in Düsseldorf erholte sich weiterhin deutlich zum Vorjahr um 920.178 auf 20.021.954 Passagiere. Die Anzahl der gesamten Flugzeugbewegungen erhöhte sich ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr von 142.624 auf 146.497 Starts und Landungen (Bewegungen im Großluftverkehr) im Jahr 2024.

Die Erlöse aus Flughafenentgelten setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Lande- und Startentgelten sowie Passagierentgelten. Diese sind mit TEUR 236.897 (Vorjahr: TEUR 217.359) gegenüber dem Vorjahr um 9,0 % ebenfalls deutlich gestiegen.

Die Förderungen gemäß Entgeltordnung führen zu Erlösminderungen im Jahr 2024 in Höhe von TEUR 10.436 (Vorjahr: TEUR 13.670).

Die Mieterlöse und Pachterlöse setzen sich im Wesentlichen aus den Erlösen für Vermietung und Verpachtung von Gastronomie- und Einzelhandelsflächen sowie der Vermietung flughafeneigener Immobilien, Erlöse aus Versorgungsleistungen (Energie), aus der Bewirtschaftung von Werbeflächen und aus der im Rahmen der Eigenbewirtschaftung betriebenen Vermietung von Parkraum zusammen. Diese verzeichneten mit TEUR 173.739 (Vorjahr: TEUR 164.647) eine Steigerung um 5,5 %.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge waren im Vorjahr von Einmaleffekten geprägt. Im Jahr 2024 reduzierten sich diese um 50,6 % bzw. TEUR 10.816 auf TEUR 10.556. Der Rückgang ergab sich im Wesentlichen aus der im Vorjahr erfolgten Veräußerung der 74,9% Anteile an der FDCG mit einem Effekt in Höhe von TEUR 4.277. Des Weiteren waren Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen mit einem Volumen von TEUR 1.073 (Vorjahr: TEUR 3.094), Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.004 (Vorjahr: TEUR 4.695) sowie Erträge aus den linearen Auflösungen der Sonderposten in Höhe von TEUR 4.536 (Vorjahr: TEUR 4.392) - davon TEUR 2.075 (Vorjahr TEUR 2.075) aus Sonderposten mit Rücklagenanteil) - enthalten.

Materialaufwand

Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 153.993 (Vorjahr: TEUR 140.032) beinhaltet im Wesentlichen Materialkosten, Energiekosten, Instandhaltungskosten, die Erbpachtzinsen, bestimmte Miet- und Leasingaufwendungen und bestimmte Fremdleistungen. Der deutliche Anstieg beruht auf gestiegenen Energiekosten sowie höheren Aufwendungen für den Bewachungsschutz.

Personalaufwand

Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um 8,9 % bzw. TEUR 9.173 auf TEUR 112.442 gestiegen. Die Personalkosten beinhalten Aufwendungen für Altersversorgung, insbesondere Beiträge an Zusatzversorgungskassen in Höhe von TEUR 6.704 (Vorjahr: TEUR 5.260). Der Anstieg resultiert aus Tarifsteigerungen und Veränderungen in der Anzahl der Mitarbeiter.

Abschreibungen

Die Abschreibungen des Berichtsjahres in Höhe von TEUR 76.329 sind leicht über Vorjahresniveau (Vorjahr: TEUR 75.128).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Diese Position beinhaltet u.a. Aufwendungen für Öffentlichkeits- und Marketingarbeit, Einzelwertberichtigungen auf Forderungen, EDV-Kosten, Rechts- und Beratungskosten, Aufwendungen für Versicherungsprämien sowie die Kosten des Geldverkehrs Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 64.916 (Vorjahr: TEUR 60.043) sind 8,1 % über Vorjahresniveau. Dies ist im Wesentlichen auf den Anstieg der IT-Aufwendungen um TEUR 1.662 auf TEUR 26.333 sowie den Anstieg der Fremdleistungen um TEUR 470 auf TEUR 5.973 zurückzuführen.

Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen betrugen TEUR 459 (Vorjahr: TEUR 121) und resultieren aus Gewinnausschüttungen der SAIT.

Aufwendungen und Erträge aus Ergebnisübernahmen

Der von der Flughafen Düsseldorf Energie GmbH erwirtschaftete Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 764 (Vorjahr: TEUR 531) wurde im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die FDG abgeführt.

Die Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH erwirtschaftet auch dieses Jahr einen Verlust in Höhe von TEUR 1.735 (Vorjahr: TEUR 1.430). Der Verlust wurde von der FDG im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags übernommen.

Abschreibungen auf Finanzanlagen

Wie im Vorjahr wurden im Berichtsjahr keine Abschreibungen auf Finanzanlagen vorgenommen.

Zinserträge und Zinsaufwand

Die Sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von TEUR 2.804 (Vorjahr: TEUR 4.653) enthalten Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 973 (Vorjahr: TEUR 874). Der Rückgang ist mit einem geringeren Bestand an Termingelder zu begründen.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.990 auf TEUR 32.906 (Vorjahr: TEUR 29.916). Diese enthalten Zinsen für Darlehen von TEUR 30.772 (Vorjahr: TEUR 27.614) und bewegen sich nahezu auf Vorjahresniveau. Die Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 6).

Aus der Auf- bzw. Abzinsung von Rückstellungen resultiert ein Zinsaufwand in Höhe von TEUR 184 (Vorjahr: TEUR 282).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Steueraufwand des Geschäftsjahres setzt sich im Wesentlichen aus TEUR 1.430 Gewerbesteuer und TEUR 608 Körperschafssteuer für den Veranlagungszeitraum 2024 zusammen.

Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern in Höhe von TEUR 1.691 sind im Wesentlichen durch die Grundsteuer für die Liegenschaften der FDG (TEUR 1.576) begründet.

V) Sonstige Angaben

Aufgliederung der Mitarbeiterzahl

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter gliedert sich wie folgt auf:

2024 2023
Angestellte 1.222 1.193
Auszubildende 50 48
Gesamt 1.272 1.241

Haftungsverhältnisse

Es besteht bei der Stadtsparkasse Düsseldorf eine Avalbürgschaft zu Gunsten der FDCG bzw. gegenüber der Swissport DUS Cargo Services GmbH in Höhe von TEUR 500. Die Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt.

Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat zwecks Verbesserung der Liquidität und zur Verbesserung finanzieller Kennzahlen verschiedene Leasingverträge über Immobilien und Mobilien abgeschlossen. Die Mobilien betreffen regelmäßig Vermögensgegenstände, die turnusmäßig ausgewechselt werden, wie z.B. Fahrzeuge und Büroequipment.

Von ihrer Tochtergesellschaft Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH (FDI) mietet die Gesellschaft seit dem Jahr 2004 die Tiefgarage Parkhaus 8 inkl. Grundstück. Die FDI wiederum least diese von der Japon Grundstückverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG. In den seinerzeitigen Grundstücksverkauf war die FDI involviert. Zum Ende der Grundmietzeit besteht zugunsten der FDI ein Ankaufsrecht über das Parkhaus, in das die FDG vorrangig eintreten kann. Die Gesellschaft ist außerdem in bestimmten Fällen zum Eintritt in die zwischen FDI und Japon geschlossenen Verträge verpflichtet. Die künftigen Mieten der FDG betragen nach aktuellem Stand insgesamt bis zum Jahr 2030 TEUR 11.024. Nach Ablauf der nächsten Zinsbindungsfrist im Jahr 2025 kann es zu einer Änderung der Leasingraten aus der Anpassung der Refinanzierung kommen. Während der Leasingdauer bieten sich der Gesellschaft Chancen aus der Bewirtschaftung des Parkraums. Im Geschäftsjahr 2024 wurden daraus Erlöse in Höhe von TEUR 7.205 vereinnahmt.

Von der Filana Grundstücksvermietungs-Gesellschaft mbH & Co. KG least die FDG das Parkhaus 5 inkl. Grundstück. Das Parkhaus wurde im Jahr 2006 fertiggestellt. Am Grundstückserwerb der Filana war die FDG in einer Vermittlerrolle beteiligt. Die künftigen Leasingraten betragen nach aktuellem Stand insgesamt bis zum Jahr 2029 TEUR 6.945. Am Ende der Grundmietzeit besteht für die FDG eine Option zum Erwerb sämtlicher Kommanditanteile an der Filana sowie sämtlicher Geschäftsanteile an der Komplementär-GmbH. Während der Leasingdauer bieten sich der Gesellschaft Chancen aus der Bewirtschaftung des Parkraums. Hieraus ergaben sich im Berichtsjahr Erlöse von TEUR 7.679.

Im Geschäftsjahr 2012 hatte die FDG beschlossen, ein neues Verwaltungsgebäude über eine Vermietungsgesellschaft errichten zu lassen und anschließend von dieser zu mieten. Das Grundstück, auf dem die Immobilie errichtet worden ist, wurde Ende 2012 von der Tochtergesellschaft Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH an den künftigen Leasinggeber, die LAROBA GmbH & Co. KG (LAROBA), verkauft. An der LAROBA ist die Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH als Kommanditist beteiligt. Die LAROBA ist mit einem Nominalkapital von TEUR 25 ausgestattet. Die FDG mietet das fertiggestellte Gebäude über zunächst 15 Jahre an, hat jedoch die Möglichkeit, den Mietvertrag optional zu verlängern oder die Immobilie indirekt durch Erwerb der Anteile an der LAROBA zu erwerben. Die sich aus dem Mietvertrag ergebende Mietverpflichtung beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 20.464.

Neben den zuvor beschriebenen Geschäften bestehen ein Erbbaurechtsvertrag - der Geschäftsbetrieb der FDG erfolgt im Wesentlichen auf Erbbaurechtsgelände - sowie verschiedene Miet- und Wartungs-/Instandhaltungsverträge, die im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs geschlossen wurden.

Der aus dem bis zum Jahr 2027 gültigen Erbbaurechtsvertrag resultierende Erbbauzins beträgt TEUR 13.028. Der im Rahmen der Verschmelzung der Bisawa KG auf die FDG übergangene Erbbaurechtsvertrag hat eine Laufzeit bis 2047. Der daraus resultierende jährliche Erbbauzins beträgt derzeit TEUR 203.

Aus den vorstehend beschriebenen außerbilanziellen Geschäften ergeben sich für die FDG Ertragschancen aus den im Bereich Parken erzielbaren Umsatzerlösen. Risiken ergeben sich aus diesen außerbilanziellen Transaktionen insbesondere aus den laufenden Mietzahlungsverpflichtungen, die die FDG mit den jeweiligen Vertragspartnern eingegangen ist.

Im Übrigen fallen zusätzlich zu den zuvor beschriebenen Risiken aus außerbilanziellen Geschäften bis zum Jahr 2027 insgesamt sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 762 an. Diese betreffen ausschließlich Kfz-Leasingraten.

Außerdem besteht ein Bestellobligo aus zum Bilanzstichtag vergebenen Aufträgen für Investitionen in Höhe von TEUR 73.431 für die FDG.

Angaben zu Bewertungseinheiten

Die FDG sichert sich unter Einsatz von Zinsswaps gegen das Risiko des Zinsanstiegs variabel verzinslicher, in EUR denominierter Kredite ab. Zur Bildung und Bilanzierung von Bewertungseinheiten wird auf die Ausführungen unter den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen verwiesen. Die variablen Verzinsungen der Grundgeschäfte bestehen regelmäßig auf EURIBOR-Basis.

Die Besicherungen betreffen im Wesentlichen bilaterale Darlehen. Der Restbestand der besicherten Darlehen in Höhe von TEUR 175.795 ist als Grundgeschäft in Bewertungseinheiten einbezogen. Darin enthalten sind Antizipative Hedges in Höhe von TEUR 24.000.

Die Bewertungseinheiten bestehen in Form so genannter Mikro-Hedges. D.h. für jede gesicherte Tranche besteht in voller Höhe eine individuelle Sicherung, die entweder über die volle Restlaufzeit der Tranche oder über diese hinaus (sog. antizipative Zinsswaps) besteht und in der Regel vollständig effektiv ist. Ggf. bestehen Anschlussfinanzierungen. Gesichert ist das Zahlungsstromänderungsrisiko aus den Grundgeschäften. Andere Risiken als ein Zinsanstieg bestehen für die Grundgeschäfte nicht. Ende 2023 wurde seitens der EZB verkündet, dass der Zinsgipfel erreicht ist. Die Annahmen der weiteren Zinsentwicklungen haben zu einer Reduzierung der Marktwerte geführt. Aus den Sicherungsgeschäften resultieren positive Marktwerte in Höhe von TEUR 12.369 (Vorjahr: Marktwert von TEUR 16.160), die im Rahmen der Bildung der Bewertungseinheiten nicht bilanziert sind. Die Effektivität der Sicherung wird prospektiv über die so genannte Critical Terms Match Methode bestimmt. Für den Teil der bestehenden Bewertungseinheiten, der aufgrund von Unterschieden in den Critical Terms von Grund- und Sicherungsgeschäft ineffektiv ist, werden soweit notwendig entsprechende Drohverlustrückstellungen gebildet.

Die derzeitigen Sicherungen bestehen bis mindestens in das 2032 und bis höchstens 2038. Durch die Sicherungen werden synthetisch festverzinsliche Kredite zu Zinssätzen zwischen 0,885 % und 1,36 % zuzüglich der jeweiligen Kreditmarge hergestellt. Die Geschäfte stellen Bewertungseinheiten dar, die nach der Einfrierungsmethode abgebildet werden, d.h. Wertschwankungen von Grund- und Sicherungsgeschäften werden nicht erfasst.

Angaben zu mittelbaren Pensionsverpflichtungen und ähnlichen Verpflichtungen

Die wahlrechtsgemäß nicht bilanzierten mittelbaren Pensionsverpflichtungen und ähnlichen Verpflichtungen bestehen im Rahmen der Betriebsrentenansprüche von bestimmten Mitarbeitern der Gesellschaft bei der Rheinischen Zusatzversorgungskasse (RZVK). Anspruch auf diese Zusatzversorgung hat eine nennenswerte Anzahl von Mitarbeitern der FDG. Die Bilanzierung wird von der FDG auch deshalb unterlassen, weil eine Quantifizierung der für die FDG bestehenden zukünftigen Verpflichtung - außerhalb laufend erworbener Ansprüche - nicht hinreichend genau möglich ist.

Für die Mitarbeiter der Flughafen Düsseldorf GmbH besteht eine zusätzliche Altersversorgung bei der Rheinischen Zusatzversorgungskasse. Der Umlagesatz lag in 2024 unverändert bei 4,25 % zuzüglich eines Sanierungsgeldes von unverändert 3,5 % (Arbeitgeberanteil insgesamt unverändert 7,75 %). An umlagepflichtigen Löhnen und Gehältern wurden in 2024 TEUR 84.518 gezahlt.

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung fielen in Höhe von TEUR 3.587 (Vorjahr: TEUR 3.222) an.

Angaben über bestimmte Geschäfte gemäß § 6b Abs. 2 EnWG

Gemäß § 6b Abs. 2 EnWG sind Geschäfte größeren Umfangs, also solche, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und die für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage nicht lediglich von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen Unternehmen oder assoziierten Unternehmen gesondert anzugeben.

Die Tochtergesellschaft Flughafen Düsseldorf Energie GmbH (FDEG) ist für den Stromeinkauf sowie die Erzeugung von Kälte und die Verteilung von Wärme und Kälte zuständig. Die FDG überlässt der FDEG für die Erfüllung ihrer Aufgaben im Bereich der Erzeugung von Kälte sowie Verteilung von Wärme und Kälte pachtweise das entsprechende Verteilernetz und die Erzeugungsanlagen. Die Pacht beträgt TEUR 2.220 p.a. Im Rahmen der Erzeugung von Kälte verbraucht die FDEG Teile des von ihr eingekauften Stroms selbst. Die FDG hat im Jahr 2024 aus den Leistungen der FDEG einen Aufwand in Höhe von TEUR 2.819 Strom und von TEUR 3.641 für die Klimaerzeugung sowie aus der Verteilung von Wärme und Kälte von TEUR 6.378 gehabt. Die FDEG hat ein positives Ergebnis i.H.v. TEUR 764 erzielt.

Des Weiteren bezieht die FDG einige ihre IT-Leistungen auch über die SITA Airport IT GmbH (SAIT), eine Beteiligungsgesellschaft der Flughafen Düsseldorf GmbH. Die Leistungen werden anhand eines detaillierten Leistungsverzeichnisses zwischen den Gesellschaften abgerechnet. Der IT-Gesamtaufwand mit der SAIT im Jahr 2024 betrug TEUR 17.388 (Vorjahr TEUR 19.292).

Organe der Gesellschaft 2024

Gesellschafter

Airport Partners GmbH

Landeshauptstadt Düsseldorf

Aufsichtsrat

Dr. Rolf Pohlig
(bestellt von Airport Partners GmbH)
Unternehmensberater
(Vorsitzender)
Peter Büddicker (bis 11.04.2024) Rolf Tups
Landesbezirksfachbereichsleiter (bestellt von Stadt Düsseldorf)
Landesbezirksverwaltung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Unternehmensberater
Arbeitnehmervertreter (Zweiter stellv. Vorsitzender bis 11.04.2024, Stellv. Vorsitzender ab 19.04.2024)
(Erster stellv. Vorsitzender bis 11.04.2024)
Ümit Akcayir (ab 19.04.2024) Stefan Beitelsmann (bis 11.04.2024)
Industriemechaniker Leiter Bereich Infrastructure
Arbeitnehmervertreter Arbeitnehmervertreter
Flughafen Düsseldorf GmbH Flughafen Düsseldorf GmbH
Andreas Bill (bis 11.04.2024) Prof. Christoph Ehrhardt
Gewerkschaftssekretär (bestellt von Airport Partners GmbH)
Bezirksverwaltung der Vereinten Managing Partner Bennix Strategic
Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Advisors GmbH
Arbeitnehmervertreter
Sven Erler Wolfgang Füger (bis 11.04.2024)
(bestellt von Airport Partners GmbH) Betriebsrat FDG
Executive Director Asset Management Arbeitnehmervertreter
Nicole Harnischmacher-Weichelt Brian Healy (ab 21.02.2024)
(ab 19.04.2024) (bestellt von Airport Partners GmbH)
Airport Duty Manager Group CFO daa plc, Ireland
Arbeitnehmervertreterin
Flughafen Düsseldorf GmbH
Angela Hebeler Uwe Kasischke (bis 11.04.2024)
(bestellt von Stadt Düsseldorf) Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion BEM-Beauftragter Gesundheitsmanagement
Arbeitnehmervertreter
Dr. Stephan Keller Stefani Kleeberg
(bestellt von Stadt Düsseldorf) Redakteurin
Oberbürgermeister Arbeitnehmervertreterin
der Landeshauptstadt Düsseldorf Flughafen Düsseldorf GmbH
Thomas Klima (ab 19.04.2024) Uwe Klaus Kmoch
Vorsitzender des Betriebsrates der Betriebsrat der Flughafen Düsseldorf Ground
Flughafen Düsseldorf GmbH Handling GmbH
Arbeitnehmervertreter Arbeitnehmervertreter
Monika Lehmhaus Dr. Zanda Martens
(bestellt von Stadt Düsseldorf) (bestellt von Stadt Düsseldorf)
Pädagogin Mitglied des Bundestages
Markus Paulich (bis 11.04.2024) Stephanie Peifer (bis 11.04.2024)
Technischer Sachbearbeiter/Fachkraft für Arbeitssicherheit Geschäftsführerin Bezirksverwaltung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di
Arbeitnehmervertreter Arbeitnehmervertreterin
Flughafen Düsseldorf GmbH
Gerhard Schroeder
(bestellt von Airport Partners GmbH)
Geschäftsführer AviAlliance GmbH
Rüdiger Burs (bis 11.04.2024) Dirk Gattnar (ab 19.04.2024)
Arbeitnehmervertreter (Ersatzmitglied) Arbeitnehmervertreter (Ersatzmitglied)
Flughafen Düsseldorf GmbH Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH
Andreas Gosdzick (ab 19.04.2024) Michael Henning (bis 11.04.2024)
Arbeitnehmervertreter (Ersatzmitglied) Arbeitnehmervertreter (Ersatzmitglied)
Flughafen Düsseldorf GmbH Flughafen Düsseldorf GmbH
Thomas Ludwig (ab 19.04.2024) Klaus Schroeter (bis 11.04.2024)
Arbeitnehmervertreter (Ersatzmitglied) Arbeitnehmervertreter (Ersatzmitglied)
Flughafen Düsseldorf GmbH Dienstleistungsgewerkschaft ver.di
Britta Wortmann (bis 11.04.2024)
Arbeitnehmervertreter (Ersatzmitglied)
Dienstleistungsgewerkschaft ver.di

Geschäftsführung

Lars Redeligx Pradeep Pinakatt
Vorsitzender der Geschäftsführung Geschäftsführer Finanzen und Arbeitsdirektor

Prokuristen

Stefan Beitelsmann Rüdiger Burs
Leiter Infrastructure (IF) Leiter Real Estate Management (RE)
Anja Dauser Ellen Kirschenfauth
Leiterin Commercial (CM) Leiterin Human Resources (HR)
Andreas Klingler Dr. Henning Pfisterer
Leiter Stabsstelle Corporate Legal (CL) Leiter Aviation (AM)
Ulrich Worzalla
Leiter Kaufmännischer Bereich (KB)

Konzernabschluss

Die Gesellschaft stellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung und ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung sowie Vergütung des Aufsichtsrates

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2024 betragen EUR 1.074.610,96. Für diesen Personenkreis wurden keine Pensionsrückstellungen gebildet.

An ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen wurden EUR 434.593,74 ausgezahlt. Die für diesen Personenkreis gebildeten Pensionsrückstellungen betrugen zum 31. Dezember 2024 EUR 7.409.239.

Der Aufsichtsrat erhielt einschließlich der Sitzungsgelder Vergütungen in Höhe von EUR 53.411,35.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers wird nicht angegeben, da es in die Angaben im Konzernabschluss der FDG einbezogen wird.

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält folgenden unmittelbaren und mittelbaren Anteilsbesitz:

Beteiligungsansatz
TEUR
Eigenkapital
TEUR
Jahresergebnis
TEUR
Beteiligungsquote
%
Anmerkung
Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH, Düsseldorf 0 -9.450 -2.414 100
Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH, Düsseldorf 9.454 8.700 -1.735 100 EAV
Flughafen Düsseldorf Security GmbH, Düsseldorf 30 793 808 100
Flughafen Düsseldorf Energie GmbH, Düsseldorf 25 25 764 100 EAV
Japon Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG, Düsseldorf n.a. -524 45 100
LAROBA GmbH & Co. KG, Düsseldorf n.a. -3.415 345 99,9
SITA Airport IT GmbH, Düsseldorf 148 1.842 1349 30
Swissport DUS Cargo Services GmbH, Düsseldorf * 2.222 -3.659 -240 25,1
Flughafengesellschaft Mönchengladbach GmbH, Mönchengladbach * 0 11.189 0 20

* aus dem letzten vorliegenden Abschluss des Jahres 2023

Marktunübliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Geschäftsjahr 2024 wurden keine marktunüblichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen oder Personen getätigt.

Angaben zu latenten Steuern

Der für die Bewertung herangezogene unternehmensindividuelle Steuersatz beträgt in 2024 31,2%.

Wesentliche Abweichungen zwischen handels- und steuerbilanziellen Wertansätzen betreffen:

Pensions- und Beihilfeverpflichtungen; aktive latente Steuern

sonstige Rückstellungen, insbesondere Lärmschutz, Drohverlustrückstellungen und Altersteilzeitverpflichtungen; aktive latente Steuern

Bewertung der Finanzbeteiligungen (FDCG, FDGHG)

Im Veranlagungszeitraum 2024 wurden steuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 9.971 (KöSt) bzw. TEUR 14.930 (GewSt) abgebaut. Kumuliert ergeben sich steuerliche Verlustvorträge für die letzten Jahre in Höhe von TEUR 199.777 (KöSt) bzw. 180.791 (GewSt).

Ergebnisverwendungsvorschlag

Zum 31.12.2024 wird ein Ergebnis von EUR 13.587.076,13 ausgewiesen. Dieses wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Nachtragsbericht

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft, die nicht in der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt worden sind, haben sich nicht ergeben.

 

Düsseldorf, den 31. Januar 2025

Flughafen Düsseldorf GmbH

Lars Redeligx

Pradeep Pinakatt

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Flughafen Düsseldorf GmbH, Düsseldorf

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Flughafen Düsseldorf GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Flughafen Düsseldorf GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHEANFORDERUNGEN

Vermerküber die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach§ 6b Abs. 3 EnWG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir den Tätigkeitsabschluss für die Tätigkeit "Elektrizitätsverteilung" nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Tätigkeitsabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und des Tätigkeitsabschlusses in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach§ 6bAbs. 3 EnWG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Tätigkeitsabschluss entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach§ 6bAbs. 3 EnWG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob der Tätigkeitsabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG entspricht.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung des Tätigkeitsabschlusses entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Düsseldorf, den 7. Februar 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stephan Schims, Wirtschaftsprüfer

ppa. Tim Jankowski, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2024

AKTIVA

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.007.274,94 23.439.979,94
2. Geleistete Anzahlungen 90.926,55 556.795,00
24.098.201,49 23.996.774,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a) Flughafenbauten inkl. Grundstücke 493.588.796,51 521.972.776,51
b) Grundstücke mit Wohnbauten 16.219.074,48 16.526.388,77
c) Grundstücke ohne Bauten 10.069.324,97 10.115.336,64
d) Erbbaurechte 47.633.457,00 49.844.313,00
2. Technische Anlagen und Maschinen
a) Flughafenanlagen 152.926.183,00 141.262.875,00
b) Betriebsanlagen 132.892.699,58 135.102.139,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.227.160,00 27.451.090,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 71.983.416,28 59.279.603,70
954.540.111,82 961.554.523,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.508.547,00 9.508.547,00
2. Beteiligungen 2.369.737,72 2.369.737,72
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 878.500,00 1.506.000,00
4. Sonstige Ausleihungen 3.960,83 8.793,10
12.760.745,55 13.393.077,82
991.399.058,86 998.944.375,96
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.612.055,72 4.565.001,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20.029.047,24 18.926.562,83
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 17.322.527,43 19.248.742,16
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 53.931,72 236.715,52
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.229.903,76 3.537.441,84
39.635.410,15 41.949.462,35
III. Flüssige Mittel 56.824.308,13 80.441.810,88
101.071.774,00 126.956.275,03
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.670.783,48 1.798.888,24
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 1.577.169,89 1.789.793,94
E. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 41.509.758,12 55.132.240,19
1.137.228.544,35 1.184.621.573,36

PASSIVA

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.600.000,00 25.564.594,06
II. Kapitalrücklage 80.582.202,95 80.582.202,95
III. Gewinnrücklagen (andere Gewinnrücklagen) 1.230.210,15 1.230.210,15
IV. Verlustvortrag -162.509.247,35 -187.189.813,68
V. Jahresüberschuss 13.587.076,13 24.680.566,33
VI. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 41.509.758,12 55.132.240,19
0,00 0,00
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE ZU SACHANLAGEN 25.680.683,44 28.039.877,33
C. SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGEANTEIL 35.405.877,25 37.480.954,05
D. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7.642.053,00 7.760.225,00
2. Steuerrückstellungen 217.165,84 63.262,84
3. Sonstige Rückstellungen 46.057.308,65 53.658.156,49
53.916.527,49 61.481.644,33
E. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 738.689.320,01 798.904.466,93
2. Verbindlichkeiten gegenüber weiteren Darlehensgebern 123.000.000,00 108.500.000,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.374.437,55 12.876.845,72
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 123.369.884,58 114.944.131,20
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.681.406,39 1.019.751,80
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.591.912,14 2.074.660,57
7. Sonstige Verbindlichkeiten 19.607.182,49 17.270.869,01
1.019.314.143,16 1.055.590.725,23
F. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.911.313,01 2.028.372,42
1.137.228.544,35 1.184.621.573,36

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01. Januar bis 31. Dezember 2024

der Flughafen Düsseldorf GmbH, Düsseldorf

01.01.-31.12. 2024
EUR
01.01.-31.12. 2023
EUR
1. Umsatzerlöse 442.990.961,52 411.523.067,37
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 2.047.153,40 1.647.830,99
3. Sonstige betriebliche Erträge 10.555.742,70 21.371.636,95
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 32.429.057,11 30.585.269,04
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 121.563.629,35 109.447.177,01
153.992.686,46 140.032.446,05
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 88.505.043,15 81.792.947,40
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 23.936.970,41 21.476.033,81
112.442.013,56 103.268.981,21
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 76.329.429,78 75.127.895,43
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 64.915.859,74 60.042.829,56
8. Erträge aus Beteiligungen 459.341,41 121.348,56
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 763.751,84 531.049,77
10. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 145,45 266,90
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.803.574,21 4.652.687,83
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme 1.735.218,37 1.430.037,95
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 32.906.422,46 29.915.640,01
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.020.682,53 3.170.927,08
15. Ergebnis nach Steuern 15.278.357,63 26.859.131,08
16. Sonstige Steuern 1.691.281,50 2.178.564,75
17. Jahresüberschuss 13.587.076,13 24.680.566,33

Entwicklung des Anlagevermögens
für den Zeitraum vom 01. Januar bis 31. Dezember 2024 der
Flughafen Düsseldorf GmbH, Düsseldorf

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag zum 01.01.2024
EUR
Zugänge des Geschäftsjahres
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 95.651.840,44 1.111.442,65 1.065.996,38 220.200,05 97.609.079,42
2. geleistete Anzahlungen 556.795,00 90.926,55 -556.795,00 0,00 90.926,55
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 96.208.635,44 1.202.369,20 509.201,38 220.200,05 97.700.005,97
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
Flughafenbauten incl. Grundstücke 1.266.158.948,12 4.313.563,06 1.875.422,76 4.710.297,52 1.267.637.636,42
Grundstücke mit Wohnbauten 16.531.280,77 0,00 0,00 307.314,29 16.223.966,48
Grundstücke ohne Bauten 10.163.640,30 0,00 0,00 46.011,67 10.117.628,63
Erbbaurechte 64.213.854,13 0,00 0,00 0,00 64.213.854,13
2. Technische Anlagen und Maschinen Flughafenanlagen 470.420.966,02 3.400.688,72 18.239.474,97 0,00 492.061.129,71
Betriebsanlagen 505.401.336,60 10.849.582,32 7.626.609,82 2.605.186,34 521.272.342,40
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 108.441.063,45 6.619.077,68 2.753.052,59 2.646.982,69 115.166.211,03
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 59.279.703,98 44.523.873,52 -31.003.761,52 816.400,09 71.983.415,89
Summe Sachanlagen 2.500.610.793,37 69.706.785,30 -509.201,38 11.132.192,60 2.558.676.184,69
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 29.575.311,01 0,00 0,00 0,00 29.575.311,01
2. Beteiligungen 4.789.737,72 0,00 0,00 4.789.737,72
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.506.000,00 0,00 0,00 627.500,00 878.500,00
4. Sonstige Ausleihungen 14.202,39 0,00 0,00 4.832,27 9.370,12
35.885.251,12 0,00 0,00 632.332,27 35.252.918,85
Gesamt 2.632.704.679,93 70.909.154,50 0,00 11.984.724,92 2.691.629.109,51
kumulierte Abschreibungen
Vortrag zum 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Zuschreibungen
EUR
Umbuchungen
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 72.211.860,50 1.610.144,03 0,00 0,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 72.211.860,50 1.610.144,03 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
Flughafenbauten incl. Grundstücke 744.186.171,61 34.429.224,72 0,00 -4.132,90
Grundstücke mit Wohnbauten 4.892,00 0,00 0,00 0,00
Grundstücke ohne Bauten 48.303,66 0,00 0,00 0,00
Erbbaurechte 14.369.541,13 2.210.856,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen Flughafenanlagen 329.158.091,02 9.976.855,69 0,00 0,00
Betriebsanlagen 370.299.197,02 20.570.662,24 0,00 4.132,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 80.989.973,45 7.531.787,77 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 100,28 -100,67 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.539.056.270,17 74.719.285,75 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 20.066.764,01 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 2.420.000,00 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 5.409,29 0,00 0,00 0,00
22.492.173,30 0,00 0,00 0,00
Gesamt 1.633.760.303,97 76.329.429,78 0,00 0,00
kumulierte Abschreibungen
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 220.200,05 73.601.804,48
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 220.200,05 73.601.804,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
Flughafenbauten incl. Grundstücke 4.562.423,52 774.048.839,91
Grundstücke mit Wohnbauten 0,00 4.892,00
Grundstücke ohne Bauten 0,00 48.303,66
Erbbaurechte 0,00 16.580.397,13
2. Technische Anlagen und Maschinen Flughafenanlagen 0,00 339.134.946,71
Betriebsanlagen 2.494.349,34 388.379.642,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.582.710,19 85.939.051,03
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 -0,39
Summe Sachanlagen 9.639.483,05 1.604.136.072,87
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 20.066.764,01
2. Beteiligungen 0,00 2.420.000,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 5.409,29
0,00 22.492.173,30
Gesamt 9.859.683,10 1.700.230.050,65
Buchwerte
Stand am 31.12.2024
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.007.274,94 23.439.979,94
2. geleistete Anzahlungen 90.926,55 556.795,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 24.098.201,49 23.996.774,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
Flughafenbauten incl. Grundstücke 493.588.796,51 521.972.776,51
Grundstücke mit Wohnbauten 16.219.074,48 16.526.388,77
Grundstücke ohne Bauten 10.069.324,97 10.115.336,64
Erbbaurechte 47.633.457,00 49.844.313,00
2. Technische Anlagen und Maschinen Flughafenanlagen 152.926.183,00 141.262.875,00
Betriebsanlagen 132.892.699,58 135.102.139,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.227.160,00 27.451.090,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 71.983.416,28 59.279.603,70
Summe Sachanlagen 954.540.111,82 961.554.523,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.508.547,00 9.508.547,00
2. Beteiligungen 2.369.737,72 2.369.737,72
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 878.500,00 1.506.000,00
4. Sonstige Ausleihungen 3.960,83 8.793,10
12.760.745,55 13.393.077,82
Gesamt 991.399.058,86 998.944.375,96

Bericht des Aufsichtsrates für das Jahr 2024

1. Der Aufsichtsrat der Flughafen Düsseldorf GmbH (im Folgenden FDG) hat während des Berichtsjahres die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht und beraten. Im Jahr 2024 hat der Aufsichtsrat vier reguläre und eine konstituierende Sitzung abgehalten. Darüber hinaus sind zwei Beschlussverfahren durchgeführt worden. Sitzungen des Investitionsausschusses und des Finanz- und Prüfungsausschusses fanden jeweils viermal und des Personalausschusses zweimal statt. Der Präsidialausschuss hat zwei Sitzungen abgehalten.

Der Aufsichtsrat hat sich in seinen Sitzungen laufend und eingehend u. a. mit der Lage des Unternehmens, dem Gang der Geschäfte, der Unternehmensplanung, der Investitionstätigkeit, der Finanzierung des Unternehmens sowie der Geschäftspolitik befasst und im Rahmen seiner Beratungs- und Überwachungstätigkeit auch ergänzende Informationen der Geschäftsführung zu ausgewählten Themen eingeholt.

Der Aufsichtsrat und die aus seiner Mitte gebildeten Ausschüsse wurden von der Geschäftsführung regelmäßig über die Lage und die Entwicklung der Gesellschaft sowie über wesentliche Ereignisse und wichtige Geschäftsvorfälle informiert. Für diejenigen Geschäfte und Maßnahmen, die der ausdrücklichen Vorberatung des Aufsichtsrates bedürfen, ist diese erfolgt. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2024 informierte sich darüber hinaus laufend bei der Geschäftsführung über bedeutsame Vorgänge des Geschäftsbetriebes.

2. Der Aufsichtsrat hat sich im Berichtsjahr umfassend mit der Implementierung der neuen Unternehmensstrategie und den damit verbundenen Themen "Projektportfolio-Management" (PPM), "Prozess- und Organisationsverbesserung" (POV) sowie der "IT-Strategie" befasst. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die "Finanzierung 2025" mit dem Abschluss von Neukrediten, der Prolongation fälliger Darlehen und der Erarbeitung von Anschlussfinanzierungen. Wichtige Beratungsgegenstände waren zudem Vergaben unterschiedlicher Gewerke beim Neubau der Hauptfeuerwache. Weitere bedeutende Vergaben, über die ausführlich beraten wurde, betrafen die Gebäudereinigungsdienstleistungen, die Konzessionsverträge der am Airport ansässigen Autovermieter und die Buch- und Presseflächen mit zusätzlichen Angeboten in den Bereichen Souvenir und Convenience.

3. Die PricewaterhouseCoopers GmbH - Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, die durch die Gesellschafterversammlung zum Abschlussprüfer gewählt und vom Aufsichtsrat beauftragt worden ist, hat den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2024 und den Lagebericht 2024 sowie den Konzernabschluss zum 31.12.2024 und den Konzernlagebericht 2024 geprüft und uneingeschränkt bestätigt.

Dem Aufsichtsrat und dem Finanz- und Prüfungsausschuss lagen die Berichte des Abschlussprüfers vor. Der Finanz- und Prüfungsausschuss hat die Berichte in Anwesenheit des Wirtschaftsprüfers in seiner Sitzung am 01.04.2025 vorberaten und dem Aufsichtsrat empfohlen, der Gesellschafterversammlung eine Empfehlung zur Billigung des Jahresabschlusses der FDG und des Konzernabschlusses sowie des Konzernlageberichts auszusprechen.

Der Abschlussprüfer hat ebenfalls an der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates am 02.04.2025 teilgenommen und über die Ergebnisse seiner Prüfungen berichtet. Der Aufsichtsrat hat den vorliegenden Jahresabschluss, den Lagebericht und den Ergebnisverwendungsvorschlag sowie den Konzernabschluss und Konzernlagebericht 2024 anhand der Prüfungsberichte und der Feststellungen nach § 53 Haushaltsgrundsätzegesetz sowie der hierzu veröffentlichten Grundsätze über die Prüfung von Unternehmen geprüft, eingehend beraten und keine Einwände erhoben. Der Aufsichtsrat billigt den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2024 sowie den Konzernabschluss 2024 und erhebt gegen das Ergebnis der Prüfungen durch den Abschlussprüfer keine Einwände.

4. Auf Grundlage seiner Beratungen und der Empfehlungen des Finanz- und Prüfungsausschusses schlägt der Aufsichtsrat der Gesellschafterversammlung vor:

den Jahresabschluss zum 31.12.2024 mit einem Ergebnis von EUR 13.587.076,13 festzustellen

den Konzernabschluss und Konzernlagebericht 2024 zu billigen

den Geschäftsführern für das Geschäftsjahr 2024 Entlastung zu erteilen

5. Nach Beendigung des Statusverfahrens im Rahmen der Änderung der Zusammensetzung des Aufsichtsrates sind die Mandate des paritätisch besetzten, 20-köpfigen Aufsichtsrates mit Ende der Gesellschafterversammlung am 11.04.2024 erloschen. Der neue, aus 15 Mitgliedern (davon fünf Arbeitnehmervertreter) bestehende Aufsichtsrat hat erstmals in seiner konstituierenden Sitzung am 19.04.2024 getagt.

Herr Dr. Rolf Pohlig war bis zur Auflösung des nach den Regelungen des MitbestG zusammengesetzten Aufsichtsrates (11.04.2024) Vorsitzender des Gremiums. Erster stellv. Vorsitzender war Herr Peter Büddicker und Zweiter stellv. Vorsitzender Herr Rolf Tups.

In der konstituierenden Sitzung am 19.04.2024 wurde erneut Herr Dr. Pohlig zum Vorsitzenden und Herr Tups zum Stellv. Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Das Amt des Zweiten stellv.

Vorsitzenden ist mit der Änderung der Zusammensetzung des Aufsichtsrates entfallen.

Mitglieder des Aufsichtsrates waren im Geschäftsjahr 2024:

Ümit Akcayir (ab 19.04.2024)
Stefan Beitelsmann (bis 11.04.2024)
Andreas Bill (bis 11.04.2024)
Peter Büddicker (bis 11.04.2024)
Prof. Christoph Ehrhardt
Sven Erler
Wolfgang Füger (bis 11.04.2024)
Nicole Harnischmacher-Weichelt (ab 19.04.2024)
Brian Healy (ab 21.02.2024)
Angela Hebeler
Uwe Kasischke (bis 11.04.2024)
Dr. Stephan Keller
Stefani Kleeberg
Thomas Klima (ab 19.04.2024)
Uwe Klaus Kmoch
Monika Lehmhaus
Dr. Zanda Martens
Markus Paulich (bis 11.04.2024)
Stephanie Peifer (bis 11.04.2024)
Dr. Rolf Pohlig
Gerhard Schroeder
Rolf Tups

Der Aufsichtsrat bedankt sich bei den ausgeschiedenen Mitgliedern für ihr Engagement und die konstruktive Mitwirkung im Rahmen der Gremienarbeit.

Im Geschäftsjahr 2024 hat es in der Geschäftsführung keine personellen Wechsel gegeben. Die Gesellschafterversammlung hat im Dezember 2024 Herrn Lars Redeligx und Herrn Pradeep Pinakatt über die aktuelle Bestelldauer hinaus bis zum 31.12.2030 als Geschäftsführer bestellt.

Der Aufsichtsrat bedankt sich bei den Geschäftsführern Lars Redeligx und Pradeep Pinakatt sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die geleistete Arbeit im Geschäftsjahr 2024.

 

Düsseldorf, 02.04.2025

Flughafen Düsseldorf GmbH

Der Aufsichtsrat

Dr. Rolf Pohlig, Vorsitzender

Erläuterungen zum Tätigkeitsabschluss 2024

1. Kontentrennung in der internen Rechnungslegung (buchhalterisches Unbundling)

Nach dem Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz -EnWG) vom 7. Juli 2005 sind vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen zum buchhalterischen Unbundling verpflichtet. Hierunter ist u.a. die Aufstellung jeweils einer Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) für die in § 6b Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 7 EnWG aufgeführten Tätigkeitsbereiche zu verstehen. Die Flughafen Düsseldorf GmbH (kurz: FDG) hat dementsprechend für den "Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung", dem das von der FDG betriebene geschlossene Verteilernetz zugeordnet ist, einen Tätigkeitsabschluss aufzustellen.

Die "anderen Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors" enthalten im Wesentlichen den konzerninternen und externen Stromverkauf. Bei den "Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors" wird das Aviation-Geschäft und restliche Non-Aviation-Geschäft der Flughafen Düsseldorf GmbH erfasst. Für die beiden letztgenannten Tätigkeitsbereiche werden getrennte Konten geführt, aber keine Tätigkeitsabschlüsse erstellt.

Am 2. September 2016 ist das Gesetz über den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen (Messstellenbetriebsgesetz-MsbG) in Kraft getreten. Nach § 3 Abs. 4 MsbG ist die Unabhängigkeit des grundzuständigen Messstellenbetriebs für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme von anderen Tätigkeitsbereichen der Energieversorgung über die buchhalterische Entflechtung sicherzustellen. Im Jahr 2024 lagen solche Geschäftsvorfälle bei der FDG noch nicht vor.

Die im Anhang der FDG genannten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden finden auf den Tätigkeitsabschluss entsprechende Anwendung. Unter Beachtung der Vorschriften des § 268 HGB sind für den Tätigkeitsabschluss außerdem Angaben zu den Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten zu machen und die finanziellen Haftungsverhältnisse aufzugliedern (s. Punkt 3).

2. Zuordnungsgrundsätze der Bilanz- und GuV-Positionen auf die einzelnen Unternehmenstätigkeiten

In den Bilanzen und den Gewinn- und Verlustrechnungen erfolgt im Regelfall eine direkte Zuordnung der Aktiv- und Passivposten sowie der Aufwendungen und Erträge auf die verschiedenen Tätigkeiten. In den Fällen, in denen eine direkte Zuordnung der Konten nicht möglich ist oder mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden wäre, werden Schlüsselungen sachgerecht vorgenommen. Dabei werden im Wesentlichen Anlagen-, Umsatz- und Personalschlüssel verwendet. Die Ermittlung der Aufwendungen und Erträge des Tätigkeitsbereichs Elektrizitätsverteilung erfolgt auch mit Hilfe der internen Kosten- und Leistungsrechnung in Form von sachgerechten Kostenstellenzuordnungen. Dabei erfolgen Verrechnungen zu internen Kostensätzen bzw. zu Marktpreisen.

Bilanz

Das Anlagevermögen wird weitestgehend direkt den Tätigkeitsbereichen zugeordnet. Bei den Forderungen und flüssigen Mitteln kommt überwiegend der Umsatzschlüssel zur Anwendung. Forderungen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen, die mitarbeiterbezogen sind, werden anhand des Mitarbeiterschlüssels auf die Aktivitäten verteilt. Die Zurechnung des Eigenkapitals erfolgt mittels des Anlagenschlüssels, die weiteren Rückstellungen werden je nach Rückstellungsgrund direkt oder per Umsatzschlüssel bzw. Mitarbeiterschlüssel den Aktivitäten zugeordnet. Die Bankverbindlichkeiten werden nach dem Anlagenschlüssel verteilt, um die Finanzierung des langfristig gebundenen Vermögens sachgerecht darzustellen. Alle anderen Verbindlichkeiten werden entweder direkt oder ansonsten größtenteils per Umsatzschlüssel auf die Aktivitäten verteilt.

Die aufgrund der direkten und indirekten Aufteilung entstehenden Unterschiede zwischen Aktiva und Passiva in den Aktivitätsbereichen werden in der Tätigkeitsbilanz als Residualgröße im Eigenkapital ausgewiesen.

Die Finanzanlagen werden außerhalb des Tätigkeitsbereichs Elektrizitätsverteilung zugeordnet, da kein Bezug zum Energieverteilnetz vorhanden ist.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Erlösverteilung erfolgt ganz überwiegend direkt. Für den von der FDG selbst verbrauchten Strom werden dem "Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung" Netzerlöse zu Lasten des Bereichs "Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors" zugerechnet (Leistungsverrechnung zwischen den Tätigkeitsbereichen aufgrund der Fiktion der rechtlichen Selbstständigkeit). Die Bewertung erfolgt mit dem an externe Durchleitungskunden berechneten spezifischen Netzentgelt.

Die Ermittlung der Netzkosten basiert überwiegend auf der Kostenstellenrechnung der FDG und umfasst sämtliche direkt erfassten pagatorischen Kosten als auch Kosten aus der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung. Weiter wird der zum Ausgleich der Netzverluste erforderliche Strom durch den Bereich "andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors" dem "Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung" belastet.

Zusätzlich wurden weitere Schlüssel verwendet, um die Steuern und Zinsaufwendungen den verursachenden Tätigkeitsbereichen zuzuordnen.

Die Personalaufwendungen werden dem "Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung" direkt zugeordnet.

3. Weitere Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung des Tätigkeitsbereichs Elektrizitätsverteilung

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEUR 2.863 (Vorjahr: TEUR 1.742) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und TEUR 7.655 (Vorjahr: TEUR 7.853) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber weiteren Darlehensgebern haben TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 162) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und TEUR 1.723 (Vorjahr: TEUR 1.141) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.757 (Vorjahr: TEUR 1.380) betreffen Darlehensverbindlichkeiten und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle anderen Posten der Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen überwiegend Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten aus Steuern betragen TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 18) und diejenigen im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1). Von den sonstigen Verbindlichkeiten betreffen TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1) sonstige Darlehen.

Die Personalkosten enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 102 (Vorjahr: TEUR 84).

Aus der Aufzinsung von Rückstellungen resultiert ein Zinsaufwand in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 0).

Tätigkeitsbilanz nach § 6b Abs. 3 EnWG für den Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung zum 31. Dezember 2024

AKTIVA

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 46.938,00 106.343,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
46.938,00 106.343,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.494.168,00 2.825.525,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.793.415,90 8.237.033,30
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.599,00 22.498,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.582.853,33 645.101,72
13.887.036,23 11.730.158,02
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
0,00 0,00
13.933.974,23 11.836.501,02
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
- Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 65.667,02 54.825,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 482.342,52 508.383,53
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.252,43 737,74
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 801,74 696,48
4. Sonstige Vermögensgegenstände 63.395,94 134.740,50
548.792,63 644.558,24
III. Flüssige Mittel 1.365.422,18 2.096.501,11
1.979.881,83 2.795.885,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 357.646,64 0,00
16.271.502,71 14.632.386,19

Tätigkeitsbilanz nach § 6b Abs. 3 EnWG für den Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung zum 31. Dezember 2024

PASSIVA

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 364.495,99 307.031,55
II. Kapitalrücklage 1.147.339,45 967.794,70
III. Gewinnrücklagen (andere Gewinnrücklagen) 17.515,89 14.774,86
IV. Gewinn-/Verlustvortrag 6.618.714,50 4.219.780,93
V. Ausgleichposten zwischen Aktiva und Passiva -9.867.555,93 -7.186.744,75
VI. Jahresüberschuss 1.361.843,47 2.398.933,57
VII. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 357.646,64 0,00
0,00 721.570,86
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zu Sachanlagen 0,00 29.557,42
C. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0,00
D. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 0,00
2. Steuerrückstellungen 14.440,29 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 1.294.294,15 607.842,66
1.308.734,44 607.842,66
E. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.517.550,57 9.594.866,91
2. Verbindlichkeiten gegenüber weiteren Darlehensgebern 1.751.289,32 1.303.088,30
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 244.463,29 355.016,09
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.756.555,79 1.380.482,51
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 193.850,68 126.330,16
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
7. Sonstige Verbindlichkeiten 493.479,36 457.708,82
14.957.189,01 13.217.492,79
F. Rechnungsabgrenzungsposten 5.579,26 55.922,46
16.271.502,71 14.632.386,19

Tätigkeits-Gewinn- und Verlustrechnung
nach § 6b Abs. 3 EnWG für den Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024

2024
EUR
2023
EUR
1. Umsatzerlöse 11.731.231,58 11.534.538,06
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 7.913,79 21.054,25
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.124.761,39 3.389.158,64
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 518.862,41 475.621,18
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.383.546,25 1.175.995,27
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 379.848,65 312.095,37
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.376.323,34 1.383.878,19
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.916.269,68 1.748.302,82
8. Erträge aus Beteiligungen 0,00 0,00
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,00 0,00
10. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme 1.784,43 0,00
13. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 0,00
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 468.525,74 359.287,75
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 183.299,33 286.286,10
16. Ergebnis nach Steuern 1.385.924,15 2.424.966,99
17. Sonstige Steuern 24.080,68 26.033,42
18. Jahresüberschuss 1.361.843,47 2.398.933,57

AUSZUG DER BESCHLÜSSE

245. Gesellschafterversammlung am 02.04.2025,
16:59 Uhr bis 17:24 Uhr, Flughafenverwaltung, Raum Tokio (VW 0.073)

zu Punkt

4. Jahresabschluss und Lagebericht sowie Konzernabschluss und Konzernlagebericht 2024

Die Gesellschafterversammlung fasst folgenden

Beschluss

Die Gesellschafterversammlung stellt den Jahresabschluss zum 31.12.2024 in der vorgelegten Fassung fest.

Die Gesellschafterversammlung beschließt, den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Gesellschafterversammlung billigt ferner den Konzernabschluss zum 31.12.2024 und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2024.

 

Flughafen Düsseldorf GmbH

Dr. Rolf Pohlig, Versammlungsleiter

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