aktiv Rechtsform GmbH

ZytoService Deutschland GmbH Leipzig

Leipzig ·HRB 22591 Leipzig ·zytoservice.de

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Mommsenstraße 4
04329 Leipzig
Handelsregister
HRB 22591, Leipzig
Eintragungsdatum
3. Mai 2006
Branche
Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Eingetragenes Kapital
50.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
ist die Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen, sonstige selbstständige Tätigkeiten und Dienstleistungen im Gesundheitswesen, Erwerb, Erarbeitung und Verkauf von Arzneimittelzulassungen, Erbringung von pharmazeutischen Dienstleistungen u.a. im Rahmen des § 15 AMG.

Finanzen

Ältere Kennzahlen · 2019 Warum?

Warum gibt es keine neueren Zahlen?

Die neuesten hier verfügbaren Kennzahlen beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2019. Sie beschreiben die damalige Situation des Unternehmens.

Wann müssen Abschlüsse vorliegen?

Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG müssen ihre Abschlüsse grundsätzlich offenlegen. Die Frist beträgt in der Regel zwölf Monate nach Ende des Geschäftsjahres; für kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten kürzere Fristen. Bei jungen Unternehmen kann der erste Abschluss daher noch ausstehen.

Was wird je nach Unternehmensgröße veröffentlicht?

Für die Größenklasse zählen Bilanzsumme, Jahresumsatz und die durchschnittliche Beschäftigtenzahl. In der Regel müssen mindestens zwei der drei Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen erfüllt sein. Für Neugründungen und bestimmte Umwandlungen gelten Sonderregeln.

Kleinstgesellschaften
bis 450.000 € Bilanzsumme · 900.000 € Umsatz · 10 Beschäftigte Dürfen ihre Offenlegungspflicht durch die Hinterlegung einer Bilanz erfüllen. Diese ist im Unternehmensregister nach Registrierung gegen Gebühr abrufbar. Eine Gewinn- und Verlustrechnung muss nicht offengelegt werden; deshalb sind oft nur wenige Kennzahlen verfügbar.
Kleine Gesellschaften
bis 7,5 Mio. € Bilanzsumme · 15 Mio. € Umsatz · 50 Beschäftigte Müssen grundsätzlich Bilanz und Anhang offenlegen, dürfen dabei aber Erleichterungen nutzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nicht offenzulegen. Insbesondere der Umsatz ist deshalb häufig nicht öffentlich ersichtlich; einzelne Ergebnisangaben können dennoch in der Bilanz stehen.
Mittelgroße Gesellschaften
bis 25 Mio. € Bilanzsumme · 50 Mio. € Umsatz · 250 Beschäftigte Legen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht offen, mit gesetzlichen Erleichterungen. In der Gewinn- und Verlustrechnung können etwa Umsatz und bestimmte Aufwendungen zum Rohergebnis zusammengefasst sein.
Große Gesellschaften
Überschreiten mindestens zwei der Grenzen für mittelgroße Gesellschaften. Legen grundsätzlich den vollständigen Jahresabschluss mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie den Lagebericht offen. Kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten grundsätzlich als groß.

Die genannten Grenzen gelten grundsätzlich für Geschäftsjahre, die ab 2024 beginnen; eine vorzeitige Anwendung war für 2023 möglich. Für ältere Abschlüsse galten teilweise niedrigere Grenzen.

Andere Rechtsformen und Befreiungen

Einzelkaufleute und Personengesellschaften mit einer natürlichen Person als unbeschränkt haftendem Gesellschafter unterliegen in der Regel nicht der Offenlegungspflicht für Kapitalgesellschaften. Bei besonders großen Unternehmen kann jedoch das Publizitätsgesetz greifen. Für bestimmte Tochterunternehmen gibt es außerdem Befreiungen bei Einbeziehung in einen Konzernabschluss.

Weitere Gründe für fehlende oder ältere Zahlen

Die folgenden Möglichkeiten sind allgemeine Erklärungen. Aus fehlenden Kennzahlen allein lässt sich nicht ableiten, welcher Grund bei diesem Unternehmen vorliegt.

Noch nicht fällig oder verspätet eingereicht
Ein Abschluss kann noch innerhalb der Einreichungsfrist liegen oder verspätet eingereicht werden. Bei Pflichtverstößen kann das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren einleiten. Das Fehlen auf dieser Seite belegt keinen solchen Verstoß.
Geänderter Veröffentlichungsumfang
Wird eine Gesellschaft kleiner oder nutzt sie zulässige Erleichterungen, können spätere Abschlüsse weniger Angaben enthalten oder nur hinterlegt werden. Eine zuvor verfügbare Kennzahl kann dann fehlen.
Löschung, Umwandlung oder Abwicklung
Nach einer Löschung oder Verschmelzung können die Berichte unter diesem Unternehmen enden. Liquidation, Insolvenz oder eine ruhende Geschäftstätigkeit befreien hingegen nicht automatisch von der Offenlegungspflicht; diese besteht grundsätzlich bis zur Löschung fort.
Erfassung der Daten
Ein Abschluss kann bereits veröffentlicht oder hinterlegt sein, aber in unserem Datenbestand noch fehlen oder noch nicht vollständig ausgewertet sein. Auch fehlende Einzelangaben im Dokument begrenzen die ableitbaren Kennzahlen.

Neuere Kennzahlen erscheinen hier, sobald entsprechende Abschlüsse in unserem Datenbestand erfasst und ausgewertet sind. Der Hinweis beschreibt den Umfang der hier verfügbaren Daten.

Umsatz 2019
50,63 Mio. €
Mitarbeiter 2019
82
Bilanzsumme 2019
12,19 Mio. €
Jahresergebnis 2019
0 €
6 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2019
Aktivseite 12,19 Mio
  • Umlaufvermögen 94,0 % 11,47 Mio
  • Anlagevermögen 5,8 % 705,3 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 23,0 k
Passivseite 12,19 Mio
  • Eigenkapital 74,6 % 9,09 Mio
  • Verbindlichkeiten 22,6 % 2,76 Mio
  • Rückstellungen 2,8 % 344,7 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2019
Erträge 69,43 Mio
  • Umsatzerlöse 72,9 % 50,63 Mio
  • Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 13,0 % 9,04 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 13,0 % 9,04 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,6 % 434,0 k
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,2 % 159,2 k
  • Aufgrund von Gewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne 0,1 % 101,1 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 25,8 k
Aufwendungen 50,83 Mio
  • Materialaufwand 85,9 % 43,66 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 7,8 % 3,99 Mio
  • Personalaufwand 6,2 % 3,13 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,1 % 59,9 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % 187
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % 1
  • Ergebnis nach Steuern 101,3 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
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GuV-Daten für 3 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Mirco Dr. Schaecke seit 2018 Geschäftsführer
  • Pia Maria Sundermann seit 2023 Geschäftsführer
12 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

23,2 % identifiziert 76,8 % nicht identifiziert
  • T***** B**** 3,0 %
  • E*** S***** 3,0 %
6 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2025
  2. 09.10.
    Austritt einer Position
    Martin Popp · Geschäftsführer
  3. 2023
  4. 17.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Pia Maria Sundermann · Geschäftsführer
  5. 17.01.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Mirco Dr. Schaecke · Geschäftsführer
  6. 2019
  7. 15.04.
    Satzungsänderung
    ZytoService Deutschland GmbH Leipzig
  8. 2018
  9. 10.12.
    Unternehmensvertrag
    ZytoService Deutschland GmbH Leipzig
  10. 21.08.
    Satzungsänderung
    ZytoService Deutschland GmbH Leipzig
  11. 21.08.
    Namensänderung
    ZytoService Deutschland GmbH Leipzig
  12. 20.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Mirco Dr. Schaecke · Geschäftsführer
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2019 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2018 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2010 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2009 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2008 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2018 Jahresabschluss Volltext

ZytoService Deutschland GmbH Leipzig (vormals: PGD Profusio Leipzig GesundHeits GmbH Deutschland)

Leipzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.01.2018

Bilanz zum 31. Januar 2018

AKTIVA

31.1.2018 31.12.2017
€ €
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 355.204,17 359.571,00
2. Geleistete Anzahlungen 384.453,29 376.758,29
739.657,46 736.329,29
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 193.859,85 198.006,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 197.787,74 202.445,00
391.647,59 400.451,00
1.131.305,05 1.136.780,29
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.360.372,50 2.981.645,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.070.582,60 7.035.572,42
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 274.637,94 205.254,07
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 2.066.240,27
4. Sonstige Vermögensgegenstände 45.615,69 48.343,01
7.390.836,23 9.355.409,77
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 56.086,89 629.464,00
9.807.295,62 12.966.519,74
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 97.996,27 90.007,65
11.036.596,94 14.193.307,68

PASSIVA

31.1.2018 31.12.2017
€ €
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 1.213,52 1.213,52
III. Bilanzgewinn 9.039.283,87 9.039.283,87
9.090.497,39 9.090.497,39
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 241.880,27 231.721,61
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.198.692,18 1.261.367,88
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 210.403,30 2.759.264,02
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 248.133,24 792.485,86
4. Sonstige Verbindlichkeiten 46.990,56 57.970,92
davon aus Steuern: € 46.442,99 (Vorjahr: € 53.875,00)
1.704.219,28 4.871.088,68
11.036.596,94 14.193.307,68

Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Januar 2018

Rumpfgeschäftsjahr 2018 2017
€ €
1. Umsatzerlöse 5.261.869,82 56.329.098,11
2. Sonstige betriebliche Erträge 37.416,40 379.667,83
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.620.997,84 48.245.853,91
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 261.058,80 3.015.190,15
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 48.027,91 566.492,09
- davon für Altersversorgung: € 299,57 (Vorjahr: € 4.151,67)
309.086,71 3.581.682,24
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 14.418,24 195.327,62
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 252.732,88 5.845.871,28
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 3.138,91
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 43,85 20.738,43
9. Ergebnis nach Steuern 102.006,70 1.177.568,63
10. Sonstige Steuern 497,17 4.881,83
11. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 1.182.450,46
12. Aufgrund von Gewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne 101.509,53 0,00
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00
14. Gewinnvortrag 9.039.283,87 9.039.283,87
15. Bilanzgewinn 9.039.283,87 9.039.283,87

Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis 31. Januar 2018

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die ZytoService Deutschland GmbH Leipzig (vormals: PGD Profusio Leipzig GesundHeits GmbH Deutschland) hat ihren Sitz in Leipzig. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Leipzig unter HRB 22591 eingetragen.

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach der für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschrift des § 266 HGB. Die Bezeichnung einzelner Bilanzposten wurde gemäß § 265 Abs. 6 HGB den Bedürfnissen der Gesellschaft angepasst. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach § 275 HGB, wobei das Gesamtkostenverfahren angewendet wird. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde ferner gemäß § 265 Abs. 5 HGB entsprechend den Bedürfnissen der Gesellschaft erweitert.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB.

Der Berichtszeitraum umfasst das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Januar 2018. Das Vorjahr umfasste das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017. Insoweit sind die Zahlen des Berichtsjahres mit denen des Vorjahres nur eingeschränkt vergleichbar.

Die Gesellschaft hat größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs teilweise in Anspruch genommen.

Die in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang geforderten Angaben werden aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit im Anhang aufgeführt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer angesetzt.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bilanziert. Die dabei zu Grunde gelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern basieren auf einer betriebsindividuellen Einschätzung, die sowohl technische als auch wirtschaftliche Entwertungsfaktoren berücksichtigt. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Sie werden wertberichtigt, wenn ihr Ausgleich am Abschlussstichtag ungewiss oder gefährdet ist.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihren Nennwerten angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden gemäß § 253 Abs. 1 HGB nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank festgesetzten Diskontierungssatz, soweit die hieraus resultierenden Abzinsungsbeiträge wesentlich sind.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Mögliche Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch angemessene Einzelwertberichtigungen (T€ 127, Vorjahr: T€ 127) berücksichtigt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen Darlehens- und Zinsforderungen in Höhe von T€ 260 (Vorjahr: T€ 0) dar, die dem Posten der sonstigen Vermögensgegenstände mit zugehörig sind. Darüber hinaus enthalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 15 (Vorjahr: T€ 205).

Die Forderungen gegen Gesellschafter des Vorjahres stellen Forderungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag (T€ 1.182) sowie Darlehens- und Zinsforderungen (T€ 884) dar, die dem Posten der sonstigen Vermögensgegenstände mit zugehörig sind.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die Forderungen gegen Gesellschafter haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Zum 31. Januar 2018 haben sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 26 (Vorjahr: T€ 26) eine Laufzeit von über einem Jahr.

Eigenkapital

Am 16. Dezember 2011 wurde mit der Muttergesellschaft PGD Profusio GesundHeits GmbH Deutschland, Ahrensburg, ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Der Gewinnabführungsvertrag wurde zum 31. Januar 2018 durch die herrschende Gesellschaft gekündigt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen (T€ 113), erfolgsabhängige Vergütungen (T€ 70), Zeitguthaben aus Urlaub und Überstunden (T€41) sowie Steuerberatungsaufwendungen (T€ 12).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Gesamtbetrag davon Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
in T€ in T€ in T€ in T€
Verbindlichkeiten
• aus Lieferungen und Leistungen 1.199 1.199 0 0
(Vorjahr) (1.261) (1.261) (0) (0)
• gegenüber verbundenen Unternehmen 210 210 0 0
(Vorjahr) (2.759) (2.759) (0) (0)
• gegenüber Gesellschaftern 248 248 0 0
(Vorjahr) (793) (793) (0) (0)
• sonstige 47 47 0 0
(Vorjahr) (58) (58) (0) (0)
Gesamt 1.704 1.704 0 0
(Vorjahr) (4.871) (4.871) (0) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern stellen Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von T€ 102 (Vorjahr: T€ 0), Verbindlichkeiten aus der umsatzsteuerlichen Organschaft in Höhe von T€ 146 (Vorjahr: T€ 564) sowie Darlehens- und Zinsverbindlichkeiten in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 228) dar, die dem Posten der sonstigen Verbindlichkeiten mit zugehörig sind.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremden Erträge in Höhe von T€ 26 (Vorjahr: T€ 100).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 13 (Vorjahr: T€ 55).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen wurden im Vorjahr Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 3 ausgewiesen.

Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen wurden im Vorjahr Zinsaufwendungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 20 ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren im Durchschnitt 83 Mitarbeiter beschäftigt.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzt sich im Rumpfgeschäftsjahr wie folgt zusammen:

•

Dr. Malte Klar, Bad Homburg, Veterinär (bis 31. Januar 2018),

•

Martin Popp, Leipzig, Fachwirt Sozial- und Gesundheitswesen.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB können die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleiben.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen insgesamt T€ 682 und betreffen Mieten für den Zeitraum bis 2021 in Höhe von T€ 601 und Leasingaufwendungen für den Zeitraum bis 2020 in Höhe von T€ 81.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Cidron Gloria Investment, Ahrensburg, einbezogen. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und dort bekannt gemacht. Diese Unterlagen sind im Internet unter www.bundesanzeiger.de zugänglich.

Nachtragsbericht

Zum 1. Februar 2018 wurde die Gesellschaft von der ZytoService Beta GmbH, Hamburg, erworben und am 2. August 2018 in ZytoService Deutschland GmbH Leipzig umfirmiert.

 

Leipzig, den 28. September 2018

ZytoService Deutschland GmbH Leipzig

Dr. Mirco Schaecke

Martin Popp

Entwicklung des Anlagevermögens im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Januar 2018

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1.1.2018 Zugänge Abgänge 31.1.2018
€ € € €
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 823.912,00 0,00 0,00 823.912,00
2. Geleistete Anzahlungen 376.758,29 7.695,00 . 0,00 384.453,29
1.200.670,29 7.695,00 0,00 1.208.365,29
II. SACHANLAGEN
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.963.754,10 0,00 0,00 1.963.754,10
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 875.042,91 1.248,00 . 0,00 876.290,91
2.838.797,01 1.248,00 0,00 2.840.045,01
4.039.467,30 8.943,00 0,00 4.048.410,30
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1.1.2018 Zugänge Abgänge 31.1.2018
€ € € €
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 464.341,00 4.366,83 0,00 468.707,83
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
464.341,00 4.366,83 0,00 468.707,83
II. SACHANLAGEN
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.765.748,10 4.146,15 0,00 1.769.894,25
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 672.597,91 5.905,26 0,00 678.503,17
2.438.346,01 10.051,41 0,00 2.448.397,42
2.902.687,01 14.418,24 0,00 2.917.105,25
BUCHWERTE
31.1.2018 31.12. 2017
€ €
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 355.204,17 359.571,00
2. Geleistete Anzahlungen 384.453,29 376.758,29
739.657,46 736.329,29
II. SACHANLAGEN
1. Technische Anlagen und Maschinen 193.859,85 198.006,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 197.787,74 202.445,00
391.647,59 400.451,00
1.131.305,05 1.136.780,29

Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis 31. Januar 2018

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Einleitend werden die für die ZytoService Deutschland GmbH Leipzig (vormals: PGD Profusio Leipzig GesundHeits GmbH Deutschland), Leipzig (im Folgenden "ZS Leipzig"), maßgeblichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis 31. Januar 2018 dargestellt. Dabei weisen wir darauf hin, dass solche Ist-Zahlen für das Jahr 2018 bei Abfassung des Lageberichtes nur eingeschränkt verfügbar waren. Die Zahlen zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Jahr 2018 basieren auf Schätzungen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und beziehen sich, wie insbesondere bei den Angaben zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung (PKV), noch auf das Jahr 2017 bzw. im Rahmen des Vorjahresvergleichs auf 2016.

Nach der guten Entwicklung 2016 ist auch das Jahr 2017 für die gesetzlichen Krankenkassen wirtschaftlich erfolgreich verlaufen. Nach den vorläufigen Schätzungen des BMG haben die Krankenkassen im Jahr 2017 einen Überschuss in Höhe von € 3,15 Mrd. erzielt. Der Überschuss liegt damit rund doppelt so hoch wie im Vorjahr (€ 1,62 Mrd.). Mit Einnahmen von voraussichtlich € 233,7 Mrd. inklusive des Bundeszuschusses lagen die Einnahmen des Gesundheitsfonds 2017 noch einmal deutlich über denen des Vorjahres (€ 224,2 Mrd.). Demgegenüber stehen Ausgaben an die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) von rund € 230,6 Mrd. (Vorjahr: € 222,8 Mrd.). Mit dem 2017 erzielten Überschuss stiegen die Finanzreserven der gesetzlichen Krankenkassen auf mehr als € 19,2 Mrd.

Neben der durch die gute Konjunktur bedingten positiven Einnahmenentwicklung hat auch die abgeflachte Ausgabenentwicklung zum positiven Ergebnis des Gesundheitswesens 2017 beigetragen. Mit Ausgabensteigerungen von geschätzten 3,5 % (Vorjahr: 4,2 %) liegen die Steigerungen unterhalb der Steigerung der Einnahmen von rund 4,3 %.

Einen wesentlichen Bestandteil der Gesamtausgaben der GKV bilden dabei nach wie vor die Ausgaben für Arzneimittel. Das Marktvolumen der von den gesetzlichen Krankenkassen verordneten Arzneimittel belief sich 2017 auf rund € 39,9 Mrd. Sie sind 2017 um 3,4 % und damit im gleichen Rahmen wie im Vorjahr gestiegen. Nach wie vor sind die Ausgaben für Arzneimittel neben den Ausgaben für Krankenhausbehandlungen (€ 75,6 Mrd.) und Honorare an niedergelassene Ärzte (€ 42,6 Mrd.) einer der drei größten Posten der Gesamtausgaben.

Die PKV befindet sich nach wie vor in einem anspruchsvollen Umfeld. Da noch keine Schätzungen für das Jahr 2018 vorliegen, werden an dieser Stelle die Zahlen für 2017 dargestellt. Insgesamt konnte die PKV auch 2017 eine weitere Steigerung der Beitragseinnahmen um 4,8 % auf insgesamt € 39,5 Mrd. (Vorjahr: € 37,3 Mrd.) verzeichnen. Wie in den Vorjahren weist die private Krankenversicherung jedoch einen kontinuierlichen Rückgang an Vollversicherungen in der Krankenversicherung aus. Die Zahl ist trotz der Zunahme der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (32,4 Mio. gegenüber 31,6 Mio. in 2016) auf 8,75 Mio. Personen gesunken (Vorjahr: 8,77 Mio.). Auch für 2018 wird ein Rückgang in ähnlicher Größenordnung erwartet. Kompensiert werden die rückläufigen Zahlen in der Vollversicherung durch ein positives Wachstum bei den Zusatzversicherungen und der Pflegeversicherung. Die Zahl der Verträge von Pflege- und Zusatzversicherungen betrug 2017 rund 34,8 Mio. und war damit über dem Niveau des Vorjahrs mit 34,5 Mio.

Trotz der derzeitigen Wachstumsschwäche in der Vollversicherung ist die Ertragslage der PKV nach wie vor gut und hat sich 2017 verbessert. Den oben beschriebenen Einnahmen standen 2017 Ausgaben in der Kranken- und Pflegeversicherung in Höhe von € 27,2 Mrd. gegenüber. Damit konnte die PKV die Vorsorge für ihre Versicherten 2017 insgesamt verbessern und die Altersrückstellungen in der Kranken- und Pflegeversicherung zum Jahresende um 6,2 % auf € 247,2 Mrd. erhöhen.

Trotzdem steht die PKV in der Zukunft insbesondere im Bereich der Krankenvollversicherungen vor Herausforderungen. Eine Trendumkehr bei Wachstum und Bestand der Anzahl der Vollversicherten ist für viele Marktbeobachter nicht zu erwarten.

Der Markt der onkologischen Arzneimittel stellt seit Jahren die umsatzstärkste Indikationsgruppe des GKV-Marktes dar. Für 2017 wird von einem Umsatzvolumen von € 6,4 Mrd. ausgegangen -darin enthalten sind sowohl Fertigarzneimittel als auch onkologische Rezepturen, die den Hauptmarkt der ZS Leipzig darstellen. Gegenüber 2016 entspricht das einem Anstieg von rund 10,0 %. Der Markt für parenterale Rezepturen in der Onkologie beträgt dabei rund € 3,4 Mrd. Hinzu kommen andere Indikationen wie beispielsweise Immunologie oder Rheumatologie. Im Markt für patientenindividuelle parenterale Zubereitungen nimmt dabei der Anteil der Therapien mit monoklonalen Antikörpern stetig zu. Mit rund € 2,4 Mrd. haben sie 2017 die höchsten Kosten im Segment der Onkologie verursacht.

Seit Beginn des Jahrtausends steigen die Ausgaben des Gesundheitswesens für onkologische und immunologische Erkrankungen an. Auch zukünftig ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nach Medikamenten und Therapien, insbesondere im Bereich der Onkologie, Immunologie, Gastroenterologie und Rheumatologie aller Wahrscheinlichkeit nach weiter steigen wird. Folgende Faktoren sind dafür verantwortlich:

•

Eine alternde Weltbevölkerung mit erhöhtem medizinischem Versorgungsbedarf. Dieser anhaltende Trend ist insoweit wesentlich, weil nach dem 55. Lebensjahr chronische Leiden wie degenerative Erkrankungen der Gelenke, des kardiovaskulären Systems und des zentralen Nervensystems exponentiell zunehmen und auch das Risiko einer Krebserkrankung mit zunehmendem Alter steigt. Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts haben mehr als 25 % der über 60-Jährigen eine Krebserkrankung. Verstärkend wirkt die Polymorbidität im hohen Alter. So leiden über 80 % der 80-Jährigen an einer und über 60 % an zwei oder mehr Krankheiten.

•

Ein ungesunder Lebensstil und die Umweltverschmutzung fördern die Häufigkeit chronischer Erkrankungen. Veränderte Ernährungsgewohnheiten und ein bewegungsarmer Lebensstil sowie vor allem die Luftverschmutzung fordern ihren Tribut in Form von Übergewicht, chronischen kardiovaskulären Krankheiten, Diabetes, Krebs und Lungenkrankheiten.

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Der Patientenwunsch nach modernen Therapieformen und einer ambulanten Therapie in der häuslichen Umgebung in Kombination mit medizinischem Fortschritt.

Aufgrund der oben genannten Faktoren und des medizinischen und technischen Fortschritts ist zu erwarten, dass der Arzneimittelmarkt mittel- und langfristig weiterwächst. Die Ausgabenstatistik der GKV in den letzten Jahren belegt dies eindrucksvoll. Allein in Deutschland wird Experten zufolge der Anteil der über 60-Jährigen an der Bevölkerung von derzeit knapp 24 % auf 38 % im Jahr 2050 steigen. Zudem führt der medizinisch-technische Fortschritt dazu, dass mittelfristig immer mehr Krankheiten therapierbar werden. Der daraus resultierende positive Effekt auf die Lebenserwartung erhöht den Medikamentenverbrauch zusätzlich. Dies gilt auch und insbesondere für die Onkologie. Laut einer Prognose der Deutschen Krebshilfe soll die Zahl der Krebserkrankungen bis 2040 um ein Viertel von 436.500 Neuerkrankungen pro Jahr im Jahr 2004 auf 550.000 jährlich steigen. Mit einer Steigerung von € 1,3 Mrd. in 2006 auf knapp € 3,4 Mrd. in 2017 beträgt die durchschnittliche Umsatz-Wachstumsrate bei den parenteralen onkologischen Zubereitungen in der GKV rund 9 % pro Jahr.

Zusammenfassend zeigen die oben genannten Zahlen, dass die Finanzierung des Gesundheitswesens in Deutschland aufgrund der guten wirtschaftlichen Konjunktur auf gesunden Füßen steht. Ein dringender wesentlicher gesundheitspolitischer Handlungsbedarf besteht aus Sicht der Gesellschaft in Deutschland daher aktuell nicht.

Nichtsdestotrotz hat das Segment der Onkologie in den letzten Jahren wesentliche regulatorische Eingriffe erfahren. Mit dem im Mai 2017 in Kraft getretenen Gesetz zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz - AMVSG) wurde ein regulatorischer Rahmen geschaffen, der ein stabiles regulatorisches Umfeld in der nahen Zukunft verspricht. Mit den darauf basierenden neu verhandelten Regelungen zur Hilfstaxe für die Abrechnung parenteraler Zubereitungen sind zum 1. Februar 2018 neue Abrechnungsmodalitäten in Kraft getreten, die das Hauptgeschäftsfeld der ZS Leipzig in Bezug auf die Ertragslage negativ beeinflussen werden.

2. Tätigkeit der Gesellschaft

Die ZS Leipzig ist als pharmazeutischer Herstellungsbetrieb nach § 13 AMG ein deutschlandweit tätiges Unternehmen für die Herstellung von patientenindividuellen parenteral zu applizierenden Infusionslösungen. Neben Zytostatika-Infusionen umfasst das Produktspektrum auch parenterale Ernährungslösungen. In enger Abstimmung mit den Kunden (Offizin-Apotheken, krankenhausversorgenden Apotheken) versorgt ZS Leipzig schwerkranke Patienten in Kliniken, Ambulanzen, Arztpraxen und pflegerischen Einrichtungen. Als unabhängiger Hersteller bietet ZS Leipzig den Kunden die gesamte Bandbreite aller in Deutschland zugelassenen onkologischen Arzneimittel, Antibiosen, andere Parenteralia, Pumpen oder Hilfsmittel an. Die Belieferung der benötigten und in Deutschland zugelassenen Original- und generischen Fertigarzneimittel erfolgt von bekannten, behördlich abgenommenen Pharmaunternehmen bzw. Herstellern.

Die Herstellung der Infusionslösungen erfolgt unter Berücksichtigung höchster Qualitätsstandards in speziell errichteten Sterillaboren der höchsten Reinraumklasse. Grundlage dieser Vorgehensweise sind die strengen GMP-Vorgaben (Good Manufacturing Practice) der Europäischen Kommission für die Arzneimittelherstellung.

3. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf

a. Allgemeines

Da der Jahresabschluss nur das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Januar 2018 umfasst, sind die Zahlen des Berichtsjahres - insbesondere die der Gewinn- und Verlustrechnung - mit denen des Vorjahres nur eingeschränkt vergleichbar.

b. Gewinn- und Verlustrechnung

Im Rumpfgeschäftsjahr konnte die ZS Leipzig mit der Herstellung von Zytostatika, parenteraler Ernährung und Antibiosen sowie dem pharmazeutischem Großhandel Umsatzerlöse in Höhe von T€ 5.262 erwirtschaften.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 37 betreffen im Wesentlichen periodenfremde Effekte (T€ 26).

Die Materialaufwendungen betragen T€ 4.621 und haben sich damit leicht überproportional im Verhältnis zum Umsatz entwickelt. Die Materialaufwandsquote beträgt 87,8 % nach 85,6 % im Vorjahr.

Der Rohertrag, als Differenz der Umsatzerlöse und Materialaufwendungen, beträgt T€ 641. Die Rohertragsmarge ist um 2,2 %-Punkte auf 12,2 % gesunken.

Der Personalaufwand beträgt im Berichtsjahr T€ 309. Dies entspricht einer Personalaufwandsquote von 5,9 % (Vorjahr: 6,4 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf T€ 253. Die Aufwandsquote im Verhältnis zum Umsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 %-Punkte auf 4,8 % verringert.

Das EBITDA beträgt im Berichtsjahr T€ 116. Dies entspricht bezogen auf die Umsatzerlöse einer EBITDA-Marge von 2,2 % nach -1,7 % im Vorjahr.

Insgesamt wurde ein Gewinn in Höhe von T€ 102 realisiert, der entsprechend des Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft abgeführt wird.

c. Bilanz

Die ZSD weist eine Bilanzsumme von T€ 11.037 (Vorjahr: T€ 14.193) aus. Hiervon entfallen auf das Anlagevermögen T€ 1.131 (Vorjahr: T€ 1.137).

Das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 392 (Vorjahr: T€ 400) enthält die in den Laboren befindlichen technischen Anlagen sowie sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung. Der Rückgang ist abschreibungsbedingt.

Die im Umlaufvermögen ausgewiesenen Vorräte beziehen sich auf die lagernden Fertigarzneimittel, die als Rohstoff der einzelnen Herstellung verarbeitet werden. Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe von T€ 2.982 auf T€ 2.360 reduziert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 7.071 (Vorjahr: T€ 7.036) bestehen hauptsächlich gegen Apotheken, die die Produkte der ZS Leipzig in den Verkehr bringen und mit den Kostenträgern abrechnen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen Darlehens- und Zinsforderungen in Höhe von T€ 260 (Vorjahr: T€ 0) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 15 (Vorjahr: T€ 205) dar.

Die Forderungen gegen Gesellschafter des Vorjahres stellten Forderungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag (T€ 1.182) sowie Darlehens- und Zinsforderungen (T€ 884) dar.

Die flüssigen Mittel sind zum Bilanzstichtag deutlich von T€ 629 auf T€ 56 gesunken.

Das Eigenkapital beträgt wie im Vorjahr T€ 9.090. Der Rückgang der Bilanzsumme um T€ 3.157 sowie das aufgrund des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages unveränderte Eigenkapital führten zu einem Anstieg der Eigenkapitalquote von 64,0 % auf 82,4 % zum 31.Januar 2018.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 242 wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen (T€ 113), erfolgsabhängige Vergütungen (T€ 70), Zeitguthaben aus Urlaub und Überstunden (T€ 41), Jahresabschlusserstellungs- und Prüfungskosten (T€ 12) gebildet.

Die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.704 (Vorjahr: T€ 4.871) entfallen mit T€ 1.199 (Vorjahr: T€ 1.261) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, mit T€ 248 (Vorjahr: T€ 792) auf Gesellschafterverbindlichkeiten und mit T€ 210 (Vorjahr T€ 2.759) auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern stellen Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von T€ 102 (Vorjahr: T€ 0), Verbindlichkeiten aus der umsatzsteuerlichen Organschaft in Höhe von T€ 146 (Vorjahr: T€ 564) sowie Darlehens- und Zinsverbindlichkeiten in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 228) dar.

d. Cashflow

Der Cashflow wurde gemäß dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 21 (DRS 21) erstellt.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt T€ -960.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beläuft sich auf T€ 615 und resultiert im Wesentlichen aus erhalten Zinsen sowie Rückzahlungen von ausgereichten Darlehen in Höhe von T€ 884 denen Ausreichungen von Darlehen in Höhe von T€ 260 sowie Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von T€ 9 gegenüberstehen.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt T€ -228 und resultiert aus der Zahlung von Zinsen für Darlehen von Konzerngesellschaften.

Insgesamt kam es damit zu einer Verminderung der flüssigen Mittel um T€ 573.

Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit gesichert.

4. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

a. Allgemeines

Die ZS Leipzig ist im Rahmen ihrer operativen Tätigkeit und im Wettbewerb einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Aus diesem Grund ist ein wirksames Risikomanagement ein bedeutender Erfolgsfaktor zur nachhaltigen Sicherung des Unternehmenswerts.

Die Steuerung von Chancen und Risiken bildet einen integralen Bestandteil der Unternehmensführung und ist nicht Aufgabe einer bestimmten organisatorischen Einheit. Zentrale Bestandteile des Risikomanagement-Systems sind der Planungs- und Controlling-Prozess, das Berichtswesen und die Informationsstruktur. In regelmäßigen Sitzungen zur Geschäftsentwicklung werden neben den Ergebnissen der Geschäftstätigkeit mögliche Chancen und Risiken aufgezeigt und bewertet sowie Ziele und Steuerungsmaßnahmen vereinbart. Um die Steuerung der Risiken zu verbessern, wird das bestehende Quality-Risk-Management-System kontinuierlich weiterentwickelt.

Um die finanziellen Auswirkungen eines möglichen Schadens gering zu halten, werden - soweit verfügbar und wirtschaftlich vertretbar - Versicherungen abgeschlossen. Umfang und Höhe dieser Versicherungen werden laufend überprüft.

b. Chancen

Wie vorstehend zu den allgemeinen Aussichten im Markt der onkologischen Versorgungen dargestellt, ist eine weiter steigende Nachfrage nach parenteral zu verabreichenden onkologischen Therapien mittel- und auch langfristig zu erwarten.

Aufgrund des Auslaufens des Patentschutzes von relevanten onkologischen Originalpräparaten sind 2019 Verbesserungen der Rohertragsmarge zu erwarten. Weitere Potentiale könnten sich im Geschäftsjahr 2020 ergeben.

Auch wird durch die regulatorischen Veränderungen, insbesondere den weiteren Margendruck durch die Neuregelung der Hilfstaxe, der Druck auf kleinere und mittlere Marktteilnehmer weiterwachsen. Daraus könnten sich gute Chancen für einen weiteren, stetigen Ausbau von Marktanteilen, Absatzmengen und Umsatzerlösen für die ZS Leipzig ergeben.

c. Risiken

Politische Rahmenbedingungen haben einen großen Einfluss auf den künftigen Geschäftserfolg der ZS Leipzig. Neben dem allgemeinen Marktrisiko des Wettbewerbs stellen allgemein weitere mögliche Gesetzesänderungen mit Auswirkungen auf Marge und Ergebnis ein Risiko für die Geschäftsentwicklung dar.

In diesem Zusammenhang ist vor allem die Neuregelung der Hilfstaxe durch die Änderungen des Gesetzes zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz - AMVSG) zu nennen. Diese Gesetzesänderung hat einen nachhaltig negativen Einfluss auf die Margen- und Ertragslage der Gesellschaft. Aufgrund der Struktur der Regelungen des AMVSG erwachsen aus ihnen auch in Zukunft Umsatz-, Margen- und Ertragsrisiken. Für 2019 und 2020 erwartet die Gesellschaft hier jedoch keine weiteren Anpassungen. Weitere signifikante Gesetzesänderungen neben dem bekannten AMVSG sind derzeit nicht in Sicht.

Wir gehen in unserer Risikobewertung daher davon aus, dass weitere spezielle Änderungen der Rahmenbedingungen mit Auswirkung auf Umsatz oder Ergebnis der ZS Leipzig vor dem Hintergrund der allgemeinen Diskussion um Kostensenkungen in der gesetzlichen Krankenkasse immer zu erwarten, derzeit aber nicht zu erkennen sind. Sollten Änderungen eintreten, sind negative Auswirkungen auf Marge und Ergebnis jedoch wahrscheinlich.

Der Erfolg der ZS Leipzig ist im Personalbereich ganz wesentlich vom Know-how und der Einsatzbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abhängig. Der Einsatz von unterschiedlichen Personalinstrumenten wie z. B. Schulungen, Fortbildungen und Dosiergenauigkeitstests minimiert die bestehenden Risiken durch Mitarbeiter und begegnet diesen durch gezielten Know-how-Transfer. Die zielgerichtete Personalentwicklung und Weiterbildung legen dabei den Grundstein des Personalmanagements.

Produktionsrisiken bestehen insoweit, als die Produktionskapazitäten hauptsächlich durch technisches Versagen beeinträchtigt werden könnten.

Einbringlichkeitsrisiken bestehen für die ZS Leipzig nur in geringem Maße, da die Abnehmer Apotheken darstellen, die bekannt und die über Lieferverträge und enge Zahlungsziele angebunden sind. Ferner rechnen die Apotheken wiederum mit den gesetzlichen Krankenkassen ab.

Die ZS Leipzig ist im Absatzbereich Preisänderungsrisiken in der Form ausgesetzt, als dass die für die Abrechnung der Zytostatika-Versorgung maßgebliche Hilfstaxe für Apotheken durch die Tarifparteien 2018 geändert wurde. Dies wird im weiteren Verlauf des Jahres 2018 einen negativen Einfluss auf die Rohertragsmarge der ZS Leipzig haben. Für 2019 werden keine weiteren Auswirkungen erwartet.

Im Beschaffungsbereich sieht die Arzneimittelpreisverordnung Festpreise für Originalpräparate vor.

Zur Absicherung von Preisänderungsrisiken bestehen in der Regel langfristige Liefer- und Kooperationsvereinbarungen.

Zur Abfederung des Liquiditätsrisikos wurden mit wichtigen Kunden langfristige Lieferverträge abgeschlossen.

5. Ausblick

Die Gesellschaft erwartet im nachfolgenden Geschäftsjahr einen Umsatz von € 52,6 Mio. Das EBITDA soll überproportional im Verhältnis zum Umsatz auf € 1,3 Mio. gesteigert werden. Es soll ein positives Jahresergebnis erreicht werden.

Zum Zeitpunkt der Abfassung des Lageberichtes stellt sich die Entwicklung der ZS Leipzig so dar, dass in den ersten sieben Monaten des Geschäftsjahres vom 1. Februar 2018 bis 31. Dezember 2018 ein Umsatz in Höhe von € 29,6 Mio. und ein EBITDA von € 0,1 Mio. erwirtschaftet wurde. Weiteres Wachstum der Gesellschaft wird im weiteren Verlauf des Jahres erwartet.

In den Folgejahren 2019 und 2020 soll der Wachstumspfad fortgeführt und die Umsatzerlöse und das EBITDA gesteigert werden.

Die ZS Leipzig wurde zum 1. Februar 2018 von der PGD Profusio GesundHeits GmbH Deutschland, Ahrensburg, an die alanta health group - einem bundesweit tätigen Gesundheitsdienstleister und pharmazeutischer Hersteller mit über 700 Mitarbeitern - veräußert.

Der Lagebericht enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft sowie allgemeine wirtschaftliche Entwicklungen beziehen. Diese Aussagen stellen subjektive Einschätzungen dar, die wir auf Basis der uns aktuell zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die zu Grunde liegenden Annahmen nicht eintreten oder andere Risiken wirksam werden, können die tatsächlichen Ergebnisse von den derzeitigen Prognosen abweichen.

 

Leipzig, den 28. September 2018

ZytoService Deutschland GmbH Leipzig

Dr. Mirco Schaecke

Martin Popp

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ZytoService Deutschland GmbH Leipzig (vormals: PGD Profusio Leipzig GesundHeits GmbH Deutschland), Leipzig

Eingeschränkte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ZytoService Deutschland GmbH Leipzig (vormals: PGD Profusio Leipzig GesundHeits GmbH Deutschland), Leipzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Januar 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ZytoService Deutschland GmbH Leipzig (vormals: PGD Profusio Leipzig GesundHeits GmbH Deutschland), Leipzig, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Januar 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

•

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Januar 2018 und

•

vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von 2.360 TEUR ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes die Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

•

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

•

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

•

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

•

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

•

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

•

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

•

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 10. Dezember 2020

AIOS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

ppa. Lutz Mehwald, Wirtschaftsprüfer

Marco Schneider, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde zum 10.12.2020 festgestellt.

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claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:

Python
from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von ZytoService Deutschland GmbH Leipzig. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: bd10a2e52661a9e4c96e5e69e3274f53",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:

JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Dieses Unternehmen abfragen

Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:

Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von ZytoService Deutschland GmbH Leipzig. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.

entity_idbd10a2e52661a9e4c96e5e69e3274f53