F. Laeisz GmbHHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht 2022Grundlagen des KonzernsDie F. Laeisz GmbH ist die Muttergesellschaft einer familiengeführten diversifizierten Dienstleistungsgruppe, die in den Bereichen Schifffahrt, Handel, Logistik und Finanzdienstleistung tätig ist. Die 100 %-ige Tochtergesellschaft Reederei F. Laeisz G.m.b.H. bereedert eine Flotte von 26 Schiffen mit ca. 0,5 Mio. tdw Tragfähigkeit und beschäftigt 710 Besatzungsmitglieder auf See und 74 Mitarbeiter an Land. Zur Flotte der Reederei, die gemessen an der Anzahl der Schiffe zu 69 % unter europäischer Flagge betrieben wird, gehören Autotransporter, Gastanker, Container- und Forschungsschiffe. Insgesamt betreut die Gruppe 54 Schiffe einschließlich vier Neubauten. Die Unternehmensgruppe hält Beteiligungen in unterschiedlicher Höhe an verschiedenen Einschiffsgesellschaften. Insgesamt werden zehn Schiffe, (vier 2.700er Containerschiffe, ein Gastanker, ein Flusskreuzfahrtschiff sowie vier Autotransporter) in den Konzernabschluss einbezogen. Über den hauseigenen Befrachtungsmakler, Martini Chartering, verfügt die Reederei über einen direkten Zugang zu den Chartermärkten aller für das Unternehmen relevanten Schiffstypen. Umwelt-, Qualitäts- und Arbeitssicherheits-Standards bestimmen unser wirtschaftliches Handeln und sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Selbstverständnisses. Seit 1996 ist die Reederei nach DIN EN ISO 9001, seit 1997 als erste deutsche Reederei nach dem Umweltmanagementsystem DIN EN ISO 14001 sowie seit 2017 nach dem Arbeitsschutzmanagementsystem (OHSAS 18001) sowie dem Energiemanagementsystem (DIN EN ISO 50001) zertifiziert. Die Reederei hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich den Beitrag zur Lösung ökologischer, ökonomischer und sozialer Herausforderungen erhöht und erfolgreich Lieferantenaudits in Bezug auf 'ESG Compliance' absolviert. Die Reederei beabsichtigt, im ersten Halbjahr 2023 einen Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2022 zu veröffentlichen. Mit der Afrikanische Frucht-Compagnie GmbH ist die F. Laeisz-Gruppe Importeur und Handelsbetrieb von Essbananen aus Süd- und Mittelamerika nach Deutschland und in andere europäische Länder. Laeisz ist mit derzeit etwas über 28 % größter Einzelaktionär an der börsennotierten Gesellschaft Gram Car Carriers ASA, Oslo. Im Beteiligungskontor Seehandlung GmbH & Co. KG werden unternehmerische Beteiligungen konzipiert, strukturiert sowie platziert und in der Folge die Anleger umfassend betreut. Unter dem Dach der Unternehmensgruppe findet sich außerdem ein Portfolio an Immobilien und mit der Trailer Lloyd Fahrzeugvermietung GmbH & Co. KG ein Vermieter von Nutzfahrzeugen. Unsere finanziellen Leistungsindikatoren sind das Konzernergebnis und die Liquiditätslage. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2022 stand schon zu Beginn unter schwierigen Vorzeichen: Die Pandemie prägte das öffentliche Leben noch stark und Probleme in den Lieferketten beschäftigten die Wirtschaft. Darüber hinaus stieg die Inflationsrate im Euroraum und auch in anderen Teilen der Welt. Ausschlaggebend hierfür war vor allem die unerwartet schnelle Erholung vieler Volkswirtschaften nach dem pandemiebedingten Einbruch, begünstigt durch die weltweit expansive Geld- und Fiskalpolitik. Die rasche Wiederbelebung der Nachfrage trieb zunächst vor allem die Rohstoffpreise in die Höhe. Mit dem am 24. Februar 2022 beginnenden Angriff Russlands auf die Ukraine und der daraus folgenden Energiekrise erhielt die Inflation neuen Schub und kletterte zeitweise auf zweistellige Raten. Insgesamt stiegen die Verbraucherpreise in den Industrieländern im Jahresdurchschnitt 2022 um 7,8 %, nach 3,5 % im Jahr zuvor. Die hohe Inflation belastete zunehmend den privaten Verbrauch. Auch der Zinserhöhungszyklus der Notenbanken der meisten Industriestaaten, die vor dem Hintergrund der hohen Inflation eingeleitet wurde, dämpfte die wirtschaftlichen Aktivitäten. Nach einem starken Anstieg des weltwirtschaftlichen Wachstums von 6,1 % im Jahr 2021 schwächte sich das Wachstum im Jahr 2022 auf 3,4 % ab. Für das laufende Jahr 2023 geht der IWF von einem weltwirtschaftlichen Wachstum von ca. 2,8 % aus und prognostiziert für 2024 ein weiteres Wachstum von 3,0 % (IWF, World Economic Outlook, April 2023). Dabei überwiegen die Abwärtsrisiken. Damit einher gehen auch die Erwartungen in Bezug auf die Transportnachfrage. Clarksons prognostiziert für das Jahr 2023 ein Wachstum des Seehandels von 1,6 %, und für 2024 von 2,8 % (Clarksons, Shipping Review and Outlook March 2023). Die Charterraten für Containerschiffe, die im 2. Halbjahr 2021 Allzeithochs sowohl für kurzfristige als auch für längerfristige Perioden erreichten, hielten sich bis zum Ende des 3. Quartals 2022 auf sehr hohem Niveau. Danach setzte eine Marktberuhigung ein, die Charterraten gingen stark zurück und stabilisierten sich auf einem historisch gesehen auskömmlichen Niveau, das bis heute anhält. Während der weltweite Containerumschlag noch im Jahr 2021 um ca. 6,6 % zunahm war er im abgelaufenen Jahr 2022 mit ca. 3,7 % rückläufig. Es wird erwartet, dass der rückläufige Trend noch im Jahr 2023 anhält, der Rückgang mit 1,2 % allerdings etwas geringer ausfällt. Für 2024 wird wieder mit einem Wachstum im weltweiten Containerumschlag von 3,3 % gerechnet. (Clarksons, Shipping Review and Outlook March 2023). Auf der Angebotsseite wuchs die nach der Stellplatzkapazität gerechnete Containerschiffsflotte im Jahr 2022 um ca. 2,9 % (Vorjahr: 4,4 %). Für die Jahre 2023 und 2024 wird mit einem weiteren Wachstum von 3,2 % bzw. 2,8 % gerechnet (Braemar, Container Market Briefing Q1 2023). Auch im Chartermarkt der Autotransporter konnte sich die Ende 2020 eingesetzte Markterholung festigen und für weiterhin steigende Charterraten im Geschäftsjahr 2022 sorgen, die die Allzeithochs von 2007/2008 noch übertreffen. Die Flotte der Autotransporter war im Zuge der Schifffahrtskrise über ein Jahrzehnt kaum gewachsen bzw. sogar geschrumpft. Zwischen 2019-2023 hat defacto kein Flottenwachstum stattgefunden. Der Verkauf von Fahrzeugen hat deutlich angezogen und insbesondere der Export von elektrischen Fahrzeugen aus Fernost hat das Ladungswachstum dominiert. Die Transportkapazitäten bleiben in diesem Markt ausgeschöpft, so dass sich die Fracht- und T/C Raten auf einem sehr hohen Niveau stabilisieren konnten. Der Zeitchartermarkt für Gastanker war im gesamten Jahr relativ stabil und die Charterraten hielten sich auf einem soliden Niveau. Der Ukraine-Krieg hat für viel Volatilität, aber erhöhter Nachfrage der Transportkapazität geführt. Während die Ladungsmengen im Jahr 2022 um ca. 6 % gegenüber dem Vorjahr stiegen, wuchs die Flotte um 6,5 %. Die Charterraten für die für unsere Unternehmensgruppe wichtige Schiffsklasse der LGC lagen im Vorjahresvergleich auf einem ähnlichen Niveau. (Clarksons Shipping Review and Outlook, March 2023). Der Bananenmarkt ist beschaffungsseitig wirtschaftlich 2022 unerwartet negativ durch die Ukrainekrise beeinflusst worden. Viele Bereiche der Lieferkette sind von massiven, nicht vorhersehbaren, Kostensteigerungen betroffen worden. Die Bananenbrache hat erhebliche Mehrkosten für Kartons, Plastik, Dünger sowie die Schiffsfrachten aufbringen müssen, um die Versorgung der Märkte aufrecht zu erhalten. Auf der Verkaufsseite waren die Ladenverkaufspreise über den gesamten Jahresverlauf stabil, unterlagen aber genauso wie die Verkaufsmenge den üblichen saisonalen Schwankungen. Im Geschäftsfeld Finanzdienstleistung war der Markt für geschlossene Fonds auch im Geschäftsjahr 2022 unverändert gekennzeichnet durch strenge regulatorische Anforderungen einerseits sowie eine grundsätzlich interessierte Nachfrage nach alternativen Geldanlagemöglichkeiten andererseits. Die Konzeption und Platzierung von Schiffsfonds im Bereich der Flusskreuzfahrtschiffe war aufgrund der Pandemie nach wie vor schwierig. Im Bereich erneuerbare Energien sind die Rahmenbedingungen besser, aber auch hier bedarf die Auswahl potenzieller Investitionsobjekte großer Sorgfalt. Im Markt für Nutzfahrzeuge setzte sich die seit der zweiten Jahreshälfte 2020 eingetretene Belebung des Marktes fort. Die nationalen gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen entwickelten sich, trotz einsetzender Abschwächung der konjunkturellen Entwicklung, positiv, was sich auch positiv auf den Markt für die Vermietung von Nutzfahrzeugen auswirkte. GeschäftsverlaufDas Geschäftsjahr 2022 Das Jahr 2022 war trotz der in einigen Regionen der Welt noch andauernden Corona-Krise von einem volatilem, aber gutem und planmäßigen Geschäftsverlauf gekennzeichnet. Unsere wirtschaftliche Lage hat sich durch die allgemeine Erholung auf den Schifffahrtsmärkten verbessert. Die Anzahl der Schiffe im Management der Reederei hat sich im Jahr 2022 durch den Verkauf eines Containerschiffes um ein Schiff reduziert. Im September 2022 hat die Reederei von norwegischen Auftraggebern den Auftrag zur Planprüfung, Bauaufsicht und anschließenden Bereederung von vier Autotransportern (7.000 CEU) erhalten, die Ende 2025 und 2026 von einer chinesischen Werft abgeliefert werden sollen. Zu Beginn des Jahres 2022 haben wir uns am Börsengang der Gram Car Carriers ASA durch eine Sacheinlage in Form der Einbringung von zwei Autotransportern beteiligt. Im Herbst 2022 wurde ein weiteres Schiff in diese Gesellschaft eingebracht. Wir sind seit dem Börsengang größter Einzelaktionär. Eine Investition in vier neue Autotransporter mit LNG Dual Fuel-Antrieb ist zusammen mit weiteren Partnern vertraglich vereinbart worden. Darüber hinaus erfolgten im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in drei Helikopter sowie ein Flusskreuzfahrtschiff. Der Personalbestand in der Flotte als auch im Landbereich ist im Wesentlichen unverändert geblieben. Eine besondere Herausforderung für die Reederei im Geschäftsjahr 2022 stellte die Realisierung von Klassereparaturarbeiten mit damit einhergehenden Werftaufenthalten für eine Vielzahl von Schiffen dar. Trotz der Corona-bedingten Einschränkungen, insbesondere auf Werften im asiatischen Raum, konnten alle Reparaturen erfolgreich umgesetzt werden. Die Werftzeiten wurden zum Teil genutzt, um den Einbau der gemäß des IMO Ballastwasser-Übereinkommens geforderten Ballastwasserbehandlungsanlagen zu realisieren. Die Schifffahrt steht in den nächsten Jahren vor gewaltigen Herausforderungen. Es wird erwartet, dass die IMO das Ziel herausgeben wird, bis zum Jahre 2050 zumindest klimaneutral, wenn nicht sogar emissionsfrei fahren zu wollen. Dies erfordert im ersten Schritt treibstoffeffizientere Schiffe und darüber hinaus alternative, emissionsarme oder -freie Kraftstoffe zum Antrieb der Schiffe. Wir setzen uns intensiv mit diesen Themen auseinander, um unsere Kunden bei dieser Transformation umfassend und bestmöglich zu unterstützen. In dieser Hinsicht spielte im Geschäftsjahr 2022 die Vorbereitung der Schiffe auf die durch den IMO-Umweltausschuss beschlossenen und in 2023 in Kraft tretenden neuen Umweltstandards - EEXI (Energy Efficiency Existing Ship Index) und CII (Carbon Intensity Indicator) eine besondere Rolle in der Reederei. Auf einem Management-Strategieseminar im Juni 2022 haben wir eine Standortbestimmung für die Reederei vorgenommen und Beschlüsse zur zukünftigen Ausrichtung der Reederei gefasst. Dabei sind wir vom aktuellen wirtschaftlichen Umfeld und den wesentlichen Herausforderungen, vor denen die Schifffahrt in den nächsten Jahren steht, ausgegangen. Die zukünftige personelle Ausstattung der Reederei sowohl an Land als auch auf den Schiffen, die zukünftige Zusammenarbeit unter Berücksichtigung der sich verändernden Arbeitswelt ("New Work") sowie die weitere Digitalisierung waren dabei Schwerpunkte der Diskussionen. Im Bereich Forschungsschifffahrt stand die Bauaufsicht und Vorbereitung der Infahrtsetzung des Forschungskutters "Uthörn" im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Bei diesem Neubau handelt es sich um das erste Seeschiff weltweit, das mit grünem Methanol betrieben werden wird. Im Berichtsjahr 2022 hat die Reederei ihre Anstrengungen für ein nachhaltiges und soziales wirtschaften weiter verstärkt. In verschiedenen Arbeitsgruppen haben wir weitergehende Maßnahmen zum Umweltschutz, zum sozialen Engagement und zur Mitarbeiterzufriedenheit diskutiert. Dabei wurden die mittels verschiedener Umfragen erfassten Anregungen unserer Mitarbeiter und anderer Stakeholder aufgenommen und umfassend berücksichtigt. Im Bananenhandel ist die Afrikanische Frucht-Compagnie unverändert Systemlieferant für einen der größten Einzelhändler in Europa und dessen regionale Partnerbetriebe. Die importierte Menge lag gegenüber dem Vorjahr um ca. 4 % unter dem Vorjahreswert. Wegen höherer Verkaufspreise stieg der Umsatz um ca. 10 %. Im Geschäftsfeld Finanzdienstleistung wurden durch die Gruppe Beteiligungskontor Seehandlung einige Projekte im Bereich Fluss-Touristik und insbesondere bei erneuerbaren Energien geprüft, die aber aus unterschiedlichen Gründen noch nicht in einer Platzierung von Fondsanteilen mündeten. Die Trailer Lloyd verzeichnete im Jahr 2022 erneut eine im Vergleich zum Vorjahr bessere Auslastung der vermieteten Einheiten. Als problematisch erweisen sich unverändert die deutlich längeren Lieferzeiten für neue Einheiten bei gestiegenen Anschaffungskosten. Im Bereich der Immobilienbeteiligungen konzentriert sich die Unternehmensgruppe auf Bürogebäude an den Standorten Hamburg, Rostock, Bremerhaven und Grabow. Sie dienen zum Teil dem eigenen Geschäftsbetrieb, zum Teil der Fremdvermietung. Die Vermietungsergebnisse lagen im Jahr 2022 auf einem zum Vorjahr vergleichbaren Niveau. Aktuell sind nahezu alle Flächen vermietet. Insgesamt ist unsere wirtschaftliche Lage vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung auf den Schifffahrtsmärkten als gut zu bezeichnen. Wir haben unsere Strategie in den zurückliegenden Jahren konsequent und mit großer Zielstrebigkeit umgesetzt. Wir werden den eingeschlagenen Kurs fortsetzen, um dauerhaft wettbewerbsfähig und nachhaltig profitabel zu bleiben. Ertragslage Das Konzernjahresergebnis liegt mit einem Gewinn von 61,5 Mio. € deutlich über dem des Vorjahres (40,2 Mio. €). Es ist insbesondere auf Grund außerordentlicher Erträge höher ausgefallen als ursprünglich prognostiziert. Das Konzernjahresergebnis setzt sich aus einem laufenden operativen Gewinn von 28,0 Mio. € (Vorjahr: 20,1 Mio. €), außerordentlichen Erträgen aus dem Verkauf von drei Schiffen in Höhe von 36,1 Mio. € (Vorjahr: 8,2 Mio. €), außergewöhnlichen Aufwendungen aus der Bildung von Steuerrückstellungen für Vorjahre in Höhe von 3,7 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €), außergewöhnlichen Erträgen aus gesetzlich vorgeschriebenen Wertaufholungen des Sachanlagevermögens von 5,7 Mio. € (Vorjahr: 22,9 Mio. €), sowie einem Verlust aus der Bewertung der Fremdwährungspositionen in Höhe von 1,8 Mio. € (Vorjahr: Verlust von 2,8 Mio. €) zusammen. Im Geschäftsjahr 2022 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 273,3 Mio. € erzielt, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von etwa 14 % entspricht (Vorjahr 239,3 Mio. €). Die Veränderung ist auf höhere Erträge aus Warenverkäufen (+ 11,4 Mio. €) sowie höhere Erträge aus Reise- und Zeitcharter (+ 24,4 Mio. €) zurückzuführen. Im Bereich Bereederung und Befrachtung konnte erneut ein positiver Beitrag zum Konzernergebnis erwirtschaftet werden. Dies entspricht der im Lagebericht des Vorjahres abgegebenen Prognose. Die Afrikanische Frucht-Compagnie konnte trotz eines schwierigen Marktumfeldes ein positives Ergebnis erzielen, was auch der Prognose aus dem Vorjahr entspricht. Das Beteiligungskontor Seehandlung konnte mit seinen Tochtergesellschaften, obwohl keine neuen Fonds aufgelegt wurden, erneut mit einem positiven Ergebnis zum Konzernergebnis beitragen, was der Prognose aus dem Vorjahr entspricht. Im Bereich der Immobilienbeteiligungen verzeichneten die Objekte über das ganze Jahr hinweg nahezu Vollvermietung. Lediglich bedingt durch Mieterwechsel und Renovierungen von Teilflächen traten teilweise Leerstände auf. Die Trailer Lloyd GmbH & Co. KG konnte auch im Jahr 2022 einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis erwirtschaften, welcher über der Erwartung aus dem Vorjahr lag. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme erhöhte sich von 302 Mio. € im Vorjahr auf 335 Mio. € per Ende 2022. Die Erhöhung ist bei den Aktiva im Wesentlichen auf die Erhöhung der Guthaben bei Kreditinstituten (+ 22 Mio. €) sowie beim Anlagevermögen (+ 8 Mio.€) zurückzuführen. Während sich das Sachanlagevermögen im Wesentlichen auf Grund von planmäßigen Abschreibungen, dem Verkauf von drei Schiffen bei gleichzeitiger Zuschreibung auf die entsprechend dem ursprünglichen Abschreibungsplan fortgeführten Anschaffungskosten von zwei Schiffen sowie dem Zugang eines Schiffes um 57 Mio. € verminderte, erhöhte sich der Wert der Finanzanlagen um 65 Mio. €, im Wesentlichen auf Grund der Beteiligung an der norwegischen Gesellschaft Gram Car Carriers ASA. Bei den Passiva ist die Erhöhung im Wesentlichen auf die Erhöhung des Eigenkapitals (+ 54 Mio. €) und die Erhöhung der Rückstellungen (+ 10 Mio. €) zurückzuführen. Gegenläufig hat sich insbesondere der Rückgang bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (- 20 Mio. €) ausgewirkt. Auf der Passivseite der Bilanz weist die F. Laeisz Gruppe mit einem Eigenkapital von 210 Mio. € eine Eigenkapitalquote von 63 % aus (Vorjahr -155 Mio. €, 51 %). Die Zunahme des Eigenkapitals um 55 Mio. € setzt sich aus dem positiven Jahresergebnis von 62 Mio. € und den Ergebniszuweisungen an Dritte (- 7 Mio. €) zusammen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken um 20 Mio. € auf 76 Mio. € auf Grund planmäßiger und außerplanmäßiger Tilgung der Darlehen sowie der Stichtagsbewertung der Fremdwährungsdarlehen. Die Darlehen sind sämtlich mit Schiffshypotheken, Grundschulden oder anderen dinglichen Sicherheiten unterlegt. Die Finanzlage ist insgesamt als stabil zu bezeichnen. Ein permanentes analytisches Finanzmanagement sorgt dafür, dass unerwartete Liquiditätsschwankungen vermieden werden. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist unter Einhaltung von Skontofristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Ziel ist es, die Finanzkraft der Gruppe zu erhalten, die Liquidität effizient zu nutzen und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit liegt bei 33 Mio. € (Vorjahr 34 Mio. €). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit (18 Mio. €, nach 17 Mio. € im Vorjahr) ist geprägt durch Verkauf und Anschaffung von Sachanlagen. Die wirtschaftliche Lage des Konzerns ist auch aufgrund der Diversifizierung sowohl innerhalb der Schifffahrt als auch durch Tätigkeiten außerhalb dieses Geschäftsfeldes als stabil zu bezeichnen. Chancen- und RisikoberichtAufgrund der guten Beschäftigungslage der Schiffe im Management der Reederei, die sich zum Großteil im Eigentum der Laeisz-Gruppe befinden, ist von einer sicheren Beschäftigungslage für die Reederei auszugehen. Durch eine maßgebliche Beteiligung der Laeisz-Gruppe an einem in Norwegen ansässigen "Tonnage-Provider" für Autotransporter können sich für die Reederei Möglichkeiten ergeben, dass Bereederungsgeschäft in diesem Segment in Zukunft zu erweitern. Eine Herausforderung stellt nach wie vor die regelmäßige Ablösung unserer Schiffsbesatzungen dar. Die pandemiebedingten Einschränkungen sowie die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine setzen den Markt zur Gewinnung qualifizierter Seeleute unter Druck. Wir beobachten diese Lage sehr intensiv und arbeiten auch an Alternativlösungen, sehen aber aufgrund unserer Stammbesatzungen und der langjährigen Zusammenarbeit mit unseren Crewing-Agenturen keine unvorhersehbaren Risiken für die Besetzung der Schiffe. Die im Lagebericht dargestellte Planung wurde auf Basis der aktuellen Situation erstellt. Sollten sich der Ukraine-Krieg ausweiten und auch die Seeschifffahrt stärker beeinflussen, könnte das auch das Reedereiergebnis negativ beeinflussen. Andererseits ist eine Verbesserung des geplanten Ergebnisses möglich, wenn die aktuelle Situation auf den Chartermärkten anhält bzw. sich noch verstärkt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Reederei ist die Sicherung der Stabilität der Gesellschaft gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Dabei verfolgen wir grundsätzlich eine konservative Risikopolitik. Das installierte Risikomanagementsystem basiert auf strategischer und operativer Planung. Die permanente Überprüfung der Planungsszenarien unter Berücksichtigung aktueller Marktentwicklungen sowie einer, auf der Grundlage von Management-Informationssystemen vorgenommenen Ist-Analyse, ermöglichen eine zeitnahe und angemessene Anpassung der Planzahlen. In 14-tägig stattfindenden Management Meetings werden alle das Unternehmen betreffende und wesentlichen Sachverhalte besprochen und Entscheidungen abgestimmt. Ein Großteil der Einnahmen der Reederei fällt in USD an, wogegen die Aufwendungen im Wesentlichen in EUR anfallen. Der Entwicklung des USD kann sich insofern positiv oder negativ auf die Ergebnisentwicklung der Reederei auswirken. Vor dem Hintergrund unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Herausforderungen gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Die Unternehmensgruppe bleibt dem Risiko erneut niedriger Charterraten und damit einhergehend niedriger Schiffswerte ausgesetzt und zwar sowohl hinsichtlich der Höhe ihrer Bereederungs- und Befrachtungseinnahmen als auch im Betrieb und den Ergebnissen der zum Konsolidierungskreis gehörenden Schiffe. Bei neu abgeschlossenen Bereederungsverträgen mit Dritten werden i.d.R. pauschale Managementvergütungen vereinbart, wodurch sich das Risiko von Schwankungen auf der Einnahmeseite der Bereederung reduziert. Wir haben die bilanzielle Bewertung von Schiffen, wie bereits in den vergangenen Jahren, am Fair Market Value orientiert. Damit die Unternehmensgruppe F. Laeisz mit den Tochtergesellschaften des Beteiligungskontor Seehandlung auch weiterhin als Anbieter geschlossener Fonds auftreten kann, hat die Hamburgische Investitionshandlung bereits vor einigen Jahren die Vollzulassung des BaFin erworben. Nach wie vor ist es aber schwierig, marktgängige Produkte zu konzipieren, die sowohl den strengeren gesetzlichen Anforderungen an geschlossene Fonds bezüglich z. B. Art der Investitionsgüter, Risikoklassen oder Mindestbeteiligungsgrößen, als auch den Renditeerwartungen potenzieller Investoren entsprechen. Die Kostenstruktur wurde den vorhandenen Einnahmequellen angepasst. Hier bleibt die weitere Entwicklung zu beobachten. Der Bananenimport muss sich den Gegebenheiten der Konzentration des Lebensmitteleinzelhandels stellen. Dies beinhaltet Chancen und Risiken gleichermaßen. Für jeweils ein Jahr werden mit den Kunden Rahmenverträge über die geplanten Verkaufsmengen geschlossen. Umgekehrt sind mit den mittel- und südamerikanischen Lieferanten ebenfalls Jahresrahmenverträge abgeschlossen worden, um Beschaffungsrisiken zu minimieren. Unterjährige Schwankungen im Verkaufspreis, die von saisonalen, aber auch von anderen durch uns nicht beeinflussbaren Faktoren bestimmt werden, sind wir nach wie vor ausgesetzt. Darüber hinaus können sich steigende Transportkosten negativ auf das Unternehmensergebnis auswirken. Insgesamt ist die Gruppe dem Risiko von Kursschwankungen in der Relation USD/€ ausgesetzt. Zum Teil heben sich die Risiken der einzelnen Geschäftsfelder gegeneinander auf, indem der Bereich Schifffahrt von einem starken USD profitiert, während im Bananenhandel das Gegenteil der Fall ist. In den Einschiffsgesellschaften fallen sowohl die Einnahmen als auch ein Großteil der Ausgaben, insbesondere der Kapitaldienst, Einkauf und Teile der Personalkosten in USD an, so dass nur dort, wo USD-Überschüsse erzielt werden, einzelfallbezogene Kurssicherungsgeschäfte getätigt werden. Die Einnahmen aus Bereederung- und Befrachtungsaktivitäten werden ebenfalls in USD erzielt. Dem Risiko eines schwächer werdenden USD wird zum einen, dort wo es sinnvoll erscheint, durch den Abschluss von Kurssicherungsgeschäften begegnet, zum anderen können aufgrund der Liquiditätssituation der Gruppe günstige Kurse abgewartet und ausgenutzt werden. Weiterhin können USD-Bestände für geplante USD-Ausgaben angespart werden. Für den Bananeneinkauf werden kontinuierlich bis zu 12 Monate im Voraus Kurssicherungsgeschäfte abgeschlossen. Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Finanzanlagen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Forderungen gegen Kunden beruhen auf einer langfristigen Zusammenarbeit, Forderungsausfälle sind selten. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Zur Absicherung gegen das Zinssatzänderungsrisiko wurden verschiedene Zinsswaps abgeschlossen. Ferner wurden zur Absicherung gegen von Wechselkursrisiken von USD‐Einkäufen Devisentermingeschäfte mit unterschiedlichen Fälligkeiten abgeschlossen. Devisentermingeschäfte werden nicht zu spekulativen Zwecken eingesetzt, sondern dienen lediglich der Minimierung der entsprechenden Risiken. Derivative Geschäfte werden ausschließlich mit den Hausbanken abgeschlossen. Das Risiko eines Ausfalls der Kontrahenten sehen wir als sehr gering an. Die Liquiditätsentwicklung des Konzerns wird mittels einer kurz-, mittel- und langfristig angelegten Cash-Flow-Planung überwacht und gesteuert, um auch künftig in der Lage zu sein, den Zahlungsverpflichtungen stets fristgerecht nachkommen zu können. Neben dem genannten Risiko- und Chancen-Szenario bestehen keine wesentlichen Einzelrisiken von besonderer Bedeutung. PrognoseberichtFür 2023 gehen wir, trotz des russischen Angriffs auf die Ukraine, von einer stabilen Geschäftsentwicklung aus. Durch den Verkauf eines Containerschiffes im Januar 2023, welches im Management der Reederei war, hat sich die Anzahl der Schiffe um ein Schiff reduziert, weitere Veränderungen sind derzeit nicht absehbar. Bei ca. 50 % der bereederten Frachtschiffe handelt es sich um Schiffe im Konzernbesitz und bei den betreuten Forschungsschiffen bestehen langfristige Verträge. Die Personalstruktur der Reederei entspricht hinsichtlich Anzahl und Zusammensetzung der vorhandenen Flotte den Anforderungen für ein qualitativ hochwertiges Schiffsmanagement. Unabhängig davon haben wir eine mittel- und langfristige Personalplanung installiert, die sicherstellen soll, dass notwendige Anpassungen rechtzeitig vorbereitet und umgesetzt werden können. In diesem Konzept spielt die Ausbildung von eigenem Nachwuchs eine tragende Rolle. Gegenwärtig befinden sich acht junge Leute in der Ausbildung zum Schiffsmechaniker(in) bzw. Schifffahrtskaufmann(frau)/ Bürokaufmann(frau). Europa und insbesondere auch Deutschland stehen vor der Aufgabe, die Energieversorgung auch mittels Tankschiffen, die neben LNG auch Wasserstoffderivate wie Methanol und Ammoniak transportieren, sicher zu stellen. Aufgrund unserer Erfahrung aus dem langjährigen Betrieb von Ammoniaktankern sehen wir hier Marktchancen und beteiligen uns bereits aktiv an initiierten Projekten. Fortgesetzt werden sollen die Anstrengungen, um den Umfang der Managementleistungen für Schiffe des Bundes weiter auszubauen. Hierzu beobachten und bewerten wir permanent öffentliche Ausschreibungen und nehmen an in Frage kommenden Ausschreibungsverfahren teil. Aktuell ist davon auszugehen, dass die positive Situation auf den Chartermärkten für Containerschiffe, Autotransporter und Gastanker zumindest für das Geschäftsjahr 2023 anhalten wird. Die vorsichtige Planung der Reederei sieht für 2023 und Folgejahre ein positives Jahresergebnis bei im Vergleich zu 2022 gleichbleibenden Umsatzerlösen vor. Es kann für die nächsten Jahre von einer jederzeit gesicherten Liquiditätslage der Gesellschaft ausgegangen werden. Im Bananenhandelsgeschäft wird für das Jahr 2023 Jahr ein positives Ergebnis erwartet. Das gesamte Produktportfolio wurde bereits in früheren Jahren auf die Anforderungen der "Rainforest-Alliance" und teilweise "Fairtrade" umgestellt und ist ein Beitrag zu Nachhaltigkeit, Umweltschutz, sozialer Gerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit. Das Beteiligungskontor Seehandlung prüft verschiedene Möglichkeiten zur Konzeption neuer Fonds, sowohl im Bereich der Touristik als auch insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien. Ein konkretes Projekt befindet sich derzeit nicht in der Vermarktung. Laufende Erträge aus verwalteten Fondsgesellschaften werden zusammen mit einem stringenten Kostenmanagement auch in 2023 für ein mindestens ausgeglichenes Ergebnis sorgen. Trailer Lloyd ist mit einer guten Auslastungsquote in das Geschäftsjahr 2023 gestartet. Auch hier erwarten wir erneut einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis. Die Umstellung von Diesel auf Wasserstoff (Brennstoffzelle) wird langfristig angestrebt, vorausgesetzt, es entsteht eine europäische H2-Tankstellen-Infrastruktur. Für die Gruppe rechnen wir auf Grund langfristiger Charterverträge für die Konzernschiffe, Erträgen aus assoziierten Unternehmen, aber auch auf Grund positiver Beiträge aus anderen Segmenten, für 2023 mit einem deutlich positiven Konzernergebnis. Hierbei wird auch davon ausgegangen, dass sich die für die Bewertung der in Fremdwährung lautenden Bankguthaben und Kredite relevanten Wechselkurse nicht signifikant verändern und keine unplanmäßigen Instandhaltungsaufwendungen für die einbezogenen Seeschiffe notwendig werden. Auf dieser Grundlage gehen wir davon aus, dass sich die Liquidität der Gruppe im Vergleich zum Vorjahr erhöhen wird. Wir gehen davon aus, alle Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können. Allerdings ist diese Prognose durch Unsicherheit sowohl über die Entwicklung der Schifffahrts- als auch der Devisenmärkte geprägt. Sowohl auf der Eigenkapital- als auch auf der Liquiditätsseite erwarten wir eine Fortdauer der positiven Situation der für uns relevanten Märkte. Wie dauerhaft die Situation anhalten wird, ist schwer vorherzusagen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und Eigenkapitalstärke sehen wir uns für die Bewältigung eventueller künftiger Risiken nach wie vor gut gerüstet. Zweigniederlassungsbericht Die Konzernobergesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg. Die Gruppe unterhält Zweigniederlassungen in Rostock, Bremerhaven und Neu-Ulm. Haftungsausschluss Dieser Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen der Geschäftsführung. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs der Unternehmensgruppe liegen, beeinflussen die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse. Derartige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen der Unternehmensgruppe von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen.
Hamburg, den 30. Mai 2023 F. Laeisz GmbH Nikolaus H. Schües Hannes Thiede KonzernbilanzAKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernkapitalflussrechnung
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds:
Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang1. Grundlagen und Methoden1.1 Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss der F. Laeisz GmbH, Hamburg, zum 31. Dezember 2022 ist nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt worden. Für die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Form der Darstellung des Konzernabschlusses entspricht der des Vorjahres. 1.2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögenswerte und Schulden der einbezogenen Gesellschaften werden einheitlich nach den hier beschriebenen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Abschreibungen der Seeschiffe werden unter Berücksichtigung des geschätzten Schrottwertes ermittelt und konzerneinheitlich entsprechend einer Nutzungsdauer von 20 Jahren linear abgeschrieben. In den vergangenen Jahren wurden bei einem Schiff außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um das Seeschiff mit dem niedrigeren beizulegenden Wert anzusetzen. Soweit die Gründe für die Wertminderung nicht mehr bestehen, wird dem Wertaufholungsgebot nach § 253 Abs. 5 Satz 1 HGB Rechnung getragen. Im Berichtsjahr wurde eine Zuschreibung in Höhe von TEUR 5.657 auf die entsprechende dem ursprünglichen Abschreibungsplan fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen, weil die Gründe für eine voraussichtlich dauernde Wertminderung nicht mehr bestehen. Die planmäßigen Abschreibungen für das übrige Anlagevermögen werden über die folgenden Nutzungsdauern vorgenommen:
Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und deren Abgang unterstellt. Die Finanzanlagen - mit Ausnahme der Anteile an assoziierten Unternehmen - wurden mit den Anschaffungskosten bzw. bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen wegen voraussichtlich dauerhafter Wertminderung in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 153) vorgenommen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den ursprünglichen Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für die dauernde Wertminderung nicht mehr bestehen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. zu Herstellungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis niedriger war als die ursprünglichen Anschaffungskosten. Als solche werden bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren die Wiederbeschaffungskosten, bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten oder niedrigere Wiederherstellungskosten angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch eine Pauschalwertberichtigung auf die einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen. Bei der Bemessung der Wertberichtigungen wird berücksichtigt, dass die Forderungen teilweise durch eine Warenkreditversicherung abgesichert sind. Im Berichtsjahr erfolgten Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von TEUR 66 (Vorjahr: TEUR 933). Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Auf fremde Währung lautende Guthaben sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Latente Steuern werden nach §§ 306 und 274 Abs. 1 HGB für Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen gebildet, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Zur Ermittlung der latenten Steuern wurden die Steuersätze angewendet, die nach der derzeitigen Rechtslage für den Zeitpunkt gültig oder angekündigt sind, zu dem sich die temporären Differenzen wahrscheinlich abbauen werden. Die Bewertung der Differenzen erfolgte mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen 15 % Körperschaftsteuer, 5,5 % Solidaritätszuschlag sowie 16,5 % Gewerbesteuer. Der Ausweis der latenten Steuern in der Bilanz erfolgt saldiert (§§ 306, 274 Abs. 1 Satz 3 HGB). Soweit sich insgesamt eine Steuerentlastung ergibt (Aktivüberhang), werden keine aktiven latenten Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Eine sich ergebende Steuerbelastung würde als passive latente Steuer in der Bilanz ausgewiesen. Wie in Vorjahren liegen nur aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge sowie auf Wertunterschiede bei den Pensionsrückstellungen vor, so dass keine aktiven latenten Steuern ausgewiesen werden. Rückstellungen für Pensionen und vergleichbare langfristige Altersversorgungsverpflichtungen werden nach der Projected-Unit-Credit-Methode bzw. dem Teilwertverfahren unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 1,78 % p. a. (Vorjahr 1,87 %) auf Basis einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren nach § 253 Abs. 2 HGB unter Verwendung der biometrischen Rechnungsgrundlagen von Klaus Heubeck (Richttafeln 2018G) gebildet. Es wurde ein Rententrend von 2,0 % angenommen. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrags wird pauschal der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, verwendet. Änderungen des Abzinsungssatzes werden im Finanzergebnis erfasst. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe eines pauschalen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe eines pauschalen Zinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren beträgt zum Abschlussstichtag TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 31). Die sonstigen Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bzw. zum höheren Kurs (geringerer EUR-Gegenwert) zum Zeitpunkt der Erstverbuchung umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden ebenfalls mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bzw. zum niedrigeren Kurs (höherer EUR-Gegenwert) zum Zeitpunkt der Erstverbuchung umgerechnet. 1.3 Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind neben der F. Laeisz GmbH alle wesentlichen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die F. Laeisz GmbH unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte hält oder einen Beherrschungsvertrag abgeschlossen hat. Tochterunternehmen, die für die Ermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nur von untergeordneter Bedeutung sind, werden nicht konsolidiert. Diese Gesellschaften werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet und bei voraussichtlicher Wertminderung abgeschrieben. Assoziierte Unternehmen werden nach der Equity-Methode bilanziert. Als assoziiert gelten Unternehmen, bei denen der Kapitalanteil mindestens 20 % beträgt und ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausgeübt werden kann. Konsolidiert wurden neben der F. Laeisz GmbH als Mutterunternehmen folgende Tochterunternehmen:
Mit Wirkung zum 1. Januar 2022 wurden die MS "Paganella 2" GmbH & Co. KG sowie die MS "Mozart" GmbH & Co. KG neu in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Durch die Erstkonsolidierung ist die Vergleichbarkeit des Konzernabschlusses mit dem Vorjahr nicht wesentlich beeinträchtigt. Folgende, nicht nach dem HGB bilanzierende Gesellschaft, wurde im Geschäftsjahr 2022 nach der Equity-Methode konsolidiert:
Die Gram Car Carriers ASA sowie die Global Auto Carriers AS wurden im Geschäftsjahr 2022 erstmalig konsolidiert. Durch den Zugang der Gesellschaft ist die Vergleichbarkeit des Konzernabschlusses mit dem Vorjahr nicht wesentlich beeinträchtigt. 1.4 Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Zugänge bis zum 31. Dezember 2009 nach der Buchwertmethode. Für nach diesem Zeitpunkt neu in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen erfolgt die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode. Dabei werden zunächst alle Vermögenswerte und Schulden mit ihren beizulegenden Zeitwerten zum Erwerbszeitpunkt bewertet. Anschließend werden die Anschaffungskosten der Beteiligung mit dem anteilig erworbenen, neu bewerteten Eigenkapital aufgerechnet. Werden nach Erlangung des beherrschenden Einflusses weitere Anteile an einem Tochterunternehmen erworben (Aufstockung) oder veräußert (Abstockung), ohne dass der Status als Tochterunternehmen verloren geht, wird dies als Kapitalvorgang abgebildet. Die Equity-Bilanzierung erfolgte nach der Buchwertmethode (§ 312 Abs. 1 Nr. 1 HGB). Soweit assoziierte Unternehmen von dem durch den Konzern angewandten handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden anwenden, ist eine Anpassung unterblieben. Die Einbeziehung der Gram Car Carriers ASA erfolgte auf Basis des für diese Gesellschaft aufgestellten Konzernabschlusses. Das Anlagevermögen der einbezogenen Gesellschaften wird im Konzernanlagespiegel mit den aus den Einzelabschlüssen übernommenen Anschaffungs- oder Herstellungskosten ausgewiesen. Die Gewinn- bzw. Verlustanteile außenstehender Gesellschafter werden in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung offen ausgewiesen. Alle zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bestehenden Ausleihungen und andere Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind aufgerechnet worden. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind sowohl die Umsatzerlöse als auch die anderen Erträge aus dem Leistungsverkehr zwischen einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet worden. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen werden vollständig eliminiert. 2. Erläuterungen zur KonzernbilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anlage zum Anhang dargestellt. Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 521 (Vorjahr TEUR 601) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, alle übrigen sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 304 (Vorjahr TEUR 504). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich analog zum Vorjahr aus sonstigen Vermögensgegenständen zusammen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, setzen sich analog zum Vorjahr aus sonstigen Vermögensgegenständen zusammen. In der Konzernbilanz wird der Konzernjahresüberschuss mit dem Gewinnvortrag zu dem Posten Bilanzgewinn zusammengefasst. Die Steuerrückstellungen betreffen Steuerverpflichtungen für Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie Umsatzsteuer. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Urlaubsansprüche sowie nachlaufende Personal- und sonstige Aufwendungen. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 28.160 (Vorjahr TEUR 29.905) durch Grundschulden, TEUR 44.978 (Vorjahr TEUR 60.095) durch Schiffshypotheken und TEUR 3.208 (Vorjahr TEUR 3.579) durch Sicherungsübereignung von Fahrzeugen gesichert. Darüber hinaus wurden zukünftige Charter-, Fracht- und Poolerlöse für Schiffshypothekendarlehen abgetreten, die am 31. Dezember 2022 mit TEUR 44.978 (Vorjahr TEUR 60.095) valutieren. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren analog zum Vorjahr aus sonstigen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren analog zum Vorjahr aus sonstigen Verbindlichkeiten. 3. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse lassen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt gliedern:
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthält im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus der Auflösung von Rückstellungen. Periodenfremde Aufwendungen betreffen Forderungsabschreibungen und Buchverluste aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten TEUR 4.405 (Vorjahr TEUR 2.933) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen TEUR 9.604 (Vorjahr TEUR 5.546) aus der Fremdwährungsumrechnung. Ferner enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge Erträge aus Zuschreibungen von Seeschiffen in außergewöhnlicher Größenordnung in Höhe von TEUR 5.657 (Vorjahr TEUR 22.914). Des Weiteren enthalten sie Erträge aus dem Verkauf von Seeschiffen in außergewöhnlicher Größenordnung von TEUR 36.098 (Vorjahr TEUR 8.446). Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen mit TEUR 3 (Vorjahr TEUR 153) Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten TEUR 4,3 (Vorjahr TEUR 5,0) aus der Aufzinsung von Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich tatsächliche Ertragsteuern. Auf den Ansatz aktiver latenter Steuern für die bestehenden Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen und der bestehenden steuerlichen Verlustvorträge wurde in Übereinstimmung mit § 274 HGB verzichtet. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden unter dem Posten Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne anderen Gesellschaftern zustehende Gewinne in Höhe von TEUR 6.649 (Vorjahr: TEUR 5.629) sowie auf diese entfallende Verluste in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 12) saldiert ausgewiesen. 4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenZum Bilanzstichtag bestehen keine Bürgschaften. Im Zusammenhang mit der Beteiligung an einer Gesellschaft, die insgesamt vier Autotransporter mit Lieferung für die Jahre 2025 und 2026 bestellt hat, bestehen Einzahlungsverpflichtungen in Höhe von TUSD 28.047. 5. Aufstellung über den Konzern-AnteilsbesitzFolgende Tochtergesellschaften, die für die Ermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind, werden gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht konsolidiert:
Auf Angaben wurde verzichtet, soweit diese für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind (§ 313 Abs. 2 Nr. 4 Satz 3 HGB). Nachtragsberichterstattung Die Risiken aus dem andauernden Ukrainekrieg infolge des Einmarsches russischer Truppen in das Land am 24. Februar 2022 werden deutlich überlagert von anderen Risiken und Faktoren, so dass im Ergebnis zunächst keine Beeinträchtigung des derzeit günstigen Geschäftsumfeldes zu erwarten ist. Ereignisse, die im Rahmen der Nachtragsberichterstattung dazulegen wären, haben sich hieraus nicht ergeben. 6. Sonstige AngabenDie Mitglieder der Geschäftsführung sind: Herr Nikolaus H. Schües, Kaufmann Herr Hannes Thiede, Kaufmann Auf die Angabe der Vergütung wird unter Hinweis auf § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB in Verbindung mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Als Prokuristen sind Herr Volker Redersborg und Herr Jörn Scheller (seit dem 10.02.2022) bestellt. Durchschnittlich waren im Jahre 2022 im Konzern 716 (Vorjahr 720) see- und 129 (Vorjahr 128) landseitige Mitarbeiter beschäftigt. Das von dem Abschlussprüfer des Konzernabschlusses berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 151, davon entfallen TEUR 98 auf Abschlussprüfungsleistungen und TEUR 45 auf Steuerberatungsleistungen und TEUR 8 auf sonstige Bestätigungsleistungen. Die zahlungsunwirksamen Aufwendungen und Erträge in der Kapitalflussrechnung entfallen auf Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung. Finanzinstrumente/Bewertungseinheiten Zur Absicherung gegen das Zinssatzänderungsrisiko wurden verschiedene Zinsswaps abgeschlossen. Die Laeisz-Gruppe ist Zahlerin der Festbeträge. Gemäß der Micro-Hedge-Absicherungsstrategie ist vorgesehen, dass die bewertungsrelevanten Faktoren zwischen Grund- und Absicherungsgeschäft identisch sind und sich daher zukünftig eine vollständig gegenläufige Entwicklung der beizulegenden Zeitwerte von Grund- und Sicherungsgeschäft ergibt. Die Ermittlung der Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung erfolgt durch die Überprüfung der Übereinstimmung der Bedingungen und Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft (Critical Term-Match-Methode). Ihre jeweilige Effektivität wurde anhand der Critical Term-Match-Methode ermittelt. Damit wurde eine vollständige Wirksamkeit festgestellt. Infolgedessen waren zum Bilanzstichtag keine Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden. Da die Swap-Geschäfte in Verbindung mit den variablen verzinslichen Darlehen als Bewertungseinheit qualifiziert werden, ist eine bilanzielle Erfassung der Zinsswaps nicht erforderlich. Zum 31. Dezember 2022 bestanden folgende Zinsswaps:
Die Laufzeit der Zinsswaps beträgt bis zu zwei Jahre. Zur Absicherung gegen das Wechselkursrisiko von USD-Einkäufen wurden Devisentermingeschäfte mit unterschiedlichen Fälligkeiten über Käufe von insgesamt TUSD 111.000 abgeschlossen. Von diesen Devisenderivaten haben TUSD 111.000 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Effektivität dieser Sicherungen wird retrospektiv mit der Dollar-Offset-Methode überprüft, um sicherzustellen, dass sich gegenläufige Werte- und Zahlungsströme jeweils ausgleichen. Die Bilanzierung sämtlicher Sicherungsgeschäfte erfolgt nach der Einfrierungsmethodik. Sich ausgleichende Wertänderungen werden somit bilanziell nicht erfasst. Befreiung nach §§ 264 (3) und 264b HGB Die: Afrikanische Frucht-Compagnie GmbH, Hamburg SAFEX GmbH, Rostock F. Laeisz Schiffahrtsgesellschaft mbH + Co. KG, Hamburg MS "Paglia" GmbH & Co. KG i.L., Rostock MS "Pagna" GmbH & Co. KG, Rostock MS "Parana" GmbH & Co. KG, Rostock MS "Passama" GmbH & Co. KG i. L., Rostock MS "Passero" GmbH & Co. KG i. L., Rostock MS "Patara" GmbH & Co. KG, Rostock MS "Pona" GmbH & Co. KG, Hamburg MS "Posen" GmbH & Co. KG, Rostock MS "PolarPacific" GmbH & Co. KG, Rostock MS "Porto" GmbH & Co. KG, Rostock MS "Piro" GmbH & Co. KG i. L., Hamburg MS "Pontresina" GmbH & Co. KG, Hamburg Schiffahrtsgesellschaft "Pugnani" mbH & Co. KG, Hamburg Martini Chartering GmbH + Co. KG, Hamburg Martini Dry Chartering GmbH & Co. KG, Hamburg Nikolaihof GmbH & Co. KG, Hamburg Puritan GmbH, Hamburg Beteiligungskontor Seehandlung GmbH & Co. KG, Hamburg Hamburgische Seehandlung Gesellschaft für Schiffsbeteiligungen mbH & Co. KG, Hamburg HT Hamburgische Treuhandlung GmbH & Co. KG, Hamburg Hamburgische Energiehandlung GmbH, Hamburg Hamburgische Investitionshandlung Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg Steindamm Grabow GmbH & Co. KG, Rostock TRAILER LLOYD Fahrzeugvermietung GmbH & Co. KG, Hamburg Trostbrücke 1 GmbH & Co. KG, Hamburg Haus der Schiffahrt GmbH, Rostock Deutsche Schiffahrt AG, Rostock SEEkundärHANDLUNG GmbH, Hamburg FL Polar Operation GmbH, Rostock MS "Mozart" GmbH & Co. KG i. L., Hamburg MS "Paganella 2" GmbH & Co. KG, Rostock nehmen die Befreiungsmöglichkeiten des § 264 (3) bzw. § 264b HGB in Anspruch und verzichten auf die Offenlegung ihres Jahresabschlusses gemäß § 325 HGB.
Hamburg, 26. Mai 2023 F. Laeisz GmbH Nikolaus H. Schües Hannes Thiede Entwicklung des Anlagenspiegels
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die F. Laeisz GmbH, Hamburg PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Konzernabschluss der F. Laeisz GmbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der F. Laeisz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DEN KONZERNLAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 23. Juni 2023 BDO
AG
gez. Sabath, Wirtschaftsprüfer gez. Kaletta, Wirtschaftsprüfer Angaben zur BilligungDer Konzernabschluss wurde am 25. November 2023 gebilligt. |
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Afrikanische Frucht-Compagnie GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Trostbrücke 1
20457 Hamburg - Handelsregister
- HRB 1763, Hamburg
- Eintragungsdatum
- 23. Juli 1926
- Branche
-
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Großhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Großhandel mit Mehl und Getreideprodukten - Eingetragenes Kapital
- 5.000.000,00 EUR
- Vertretungsregelung
Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch einen Geschäftsführer zusammen mit einem Prokuristen vertreten. Alleinvertretungsbefugnis und Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB kann erteilt werden.
- Unternehmenszweck
- Der Import von und der Handel mit Nahrungsmitteln aller Art, insbesondere Bananen, sowie der Betrieb sämtlicher mit dem Gegenstand des Unternehmens in Zusammenhang stehender Geschäfte.
Finanzen
Bilanz
2023- Anlagevermögen 66,2 % 245,85 Mio
- Umlaufvermögen 33,4 % 124,06 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,3 % 1,20 Mio
- Eigenkapital 70,3 % 260,88 Mio
- Verbindlichkeiten 18,1 % 67,19 Mio
- Rückstellungen 10,1 % 37,54 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 1,5 % 5,49 Mio
Bilanzdaten für 7 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2023- Umsatzerlöse 45,0 % 300,22 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 22,2 % 148,26 Mio
- Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 14,1 % 94,08 Mio
- Konzernbilanzgewinn/Konzernbilanzverlust 8,1 % 54,18 Mio
- Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 3,6 % 24,27 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2,7 % 17,77 Mio
- Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne 2,0 % −13,46 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 1,4 % 9,66 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,5 % 3,28 Mio
- Erträge aus Beteiligungen 0,3 % 1,70 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,0 % −49,3 k
- Materialaufwand 75,2 % 190,84 Mio
- Personalaufwand 15,2 % 38,43 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 6,3 % 15,93 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,8 % 4,68 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,4 % 3,67 Mio
- Sonstige Steuern 0,0 % 101,4 k
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 % 5,3 k
- Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,0 % 1,2 k
- Ergebnis nach Steuern 67,74 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 67,63 Mio
GuV-Daten für 7 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Joachim Hubert Urkötter
seit 2022 Geschäftsführer
-
Stefan Heine
seit 2022 Geschäftsführer
-
Alexander Troendlin
seit 2011 Prokura
-
Lena Storjohann
seit 2022 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Puritan GmbH DEU 100,0 % 5,0M €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Beteiligungen an
Historie
- 2023
-
17.01.
Austritt einer PositionJoachim Hubert Urkötter · Gesamtprokura
-
17.01.
Austritt einer PositionJ*** D****** · Geschäftsführer
- 2022
-
05.01.
Eintritt eines MitgliedsLena Storjohann · Gesamtprokura
-
05.01.
Eintritt eines MitgliedsStefan Heine · Geschäftsführer
-
05.01.
Eintritt eines MitgliedsJoachim Hubert Urkötter · Geschäftsführer
-
05.01.
Austritt einer PositionS***** K*** · Geschäftsführer
- 2015
-
27.08.
Austritt einer PositionT***** F**** · Gesamtprokura
- 2011
-
30.06.
Eintritt eines MitgliedsT***** F**** · Gesamtprokura
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2023 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2022 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2021 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2020 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2019 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2022 Konzernabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
/v1/fetch-document- Aktueller Auszug (AD) PDF
- Chronologischer Auszug (CD) PDF
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- Gesellschafterliste PDF
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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Afrikanische Frucht-Compagnie GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: d10c97f8b5e54ffcc6801436496dc14f",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Dieses Unternehmen abfragen
Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Afrikanische Frucht-Compagnie GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
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