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Clouth Sprenger GmbH GmbH

Hückeswagen ·HRB 50207 Köln
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Johann-Clouth-Straße 1 - 5
42499 Hückeswagen
Handelsregister
HRB 50207, Köln
Eintragungsdatum
17. Dezember 2002
Branche
Herstellung von Schleifkörpern und Schleifmitteln auf Unterlage
Herstellung von Isolatoren und Isolierteilen aus Keramik
Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen Metallen
Unternehmenszweck
die Entwicklung, Produktion und Vertrieb keramikbeschichteter Streichmesser und Kreppschaber.

Finanzen

Umsatz 2024
15,66 Mio. €
Bilanzsumme 2024
8,99 Mio. €
Jahresergebnis 2024
0 €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 8,99 Mio
  • Umlaufvermögen 57,0 % 5,12 Mio
  • Anlagevermögen 42,8 % 3,85 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 17,5 k
Passivseite 8,99 Mio
  • Eigenkapital 52,1 % 4,69 Mio
  • Verbindlichkeiten 41,8 % 3,76 Mio
  • Rückstellungen 6,0 % 542,6 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 19,33 Mio
  • Umsatzerlöse 81,0 % 15,66 Mio
  • Aufgrund von Gewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne 15,4 % −2,99 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2,1 % −412,3 k
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,8 % 147,8 k
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,6 % −123,3 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 2,6 k
Aufwendungen 12,29 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 39,1 % −4,81 Mio
  • Personalaufwand 38,2 % −4,69 Mio
  • Materialaufwand 22,5 % −2,76 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,2 % −19,2 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % −11,3 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % 0
  • Ergebnis nach Steuern 3,00 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
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GuV-Daten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Jörg Dr. Koßmann seit 2021 Geschäftsführer
  • Kai Modtler seit 2023 Geschäftsführer
  • Mark Strik seit 2025 Geschäftsführer
  • Stefan Wurth seit 2023 Geschäftsführer
  • Dennis Alles seit 2025 Prokura
  • Hans-Jörg Holz seit 2025 Prokura
  • Johannes Günther seit 2025 Prokura
7 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Historie

  1. 2026
  2. 22.05.
    Austritt einer Position
    Daniel Brunner · Gesamtprokura
  3. 23.02.
    Austritt einer Position
    Alexander Thomas Oschkinat · Gesamtprokura
  4. 2025
  5. 10.07.
    Austritt einer Position
    Kevin Callus · Geschäftsführer
  6. 10.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Mark Strik · Geschäftsführer
  7. 13.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Daniel Brunner · Gesamtprokura
  8. 13.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Alexander Thomas Oschkinat · Gesamtprokura
  9. 13.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Dennis Alles · Einzelprokura
  10. 13.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Johannes Günther · Gesamtprokura
25 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 1. Oktober 2024 · Quelle: Bundesanzeiger

Clouth Sprenger GmbH

Hückeswagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

CLOUTH SPRENGER GMBH, HÜCKESWAGEN

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Die Clouth Sprenger GmbH ergänzt ihren Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang, durch den folgenden Lagebericht.

Grundlagen des Unternehmens

Die im Jahr 2003 eingetragene Clouth Sprenger GmbH wurde als Tochterunternehmen von den in der Papierindustrie tätigen Gesellschaften Joh. Clouth GmbH & Co. KG und Horst Sprenger GmbH gegründet. Seit dem 19.07.2021 ist die Clouth Sprenger GmbH 100%ige Tochter der Joh. Clouth GmbH, Hückeswagen, mit der ein Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag besteht.

Die Gesellschaft verfügt über einen Fertigungsstandort in Moers und einen Verwaltungsstandort am Stammsitz der Muttergesellschaft in Hückeswagen.

In den USA betreibt die Gesellschaft zur Vertriebsunterstützung eine eigene Tochtergesellschaft, die Clouth Sprenger LLC. mit Sitz in Marysville, Ohio.

Geschäftsmodell des Unternehmens

Mit der CERADIA-Produktreihe, welche aus beschichteten Streichklingen und Kreppschabern besteht, ergänzt die Gesellschaft das Produktportfolio der Muttergesellschaft ideal. Mit den Schabersystemen und den ergänzenden Produkten von Clouth hat die gesamte Firmengruppe ein nennenswertes Programm im Bereich der Verschleißteile für die Papier- und Kartonindustrie, die viele Synergien im Bereich der Abwicklung, der Entwicklung und vor allem im Vertrieb mit sich bringt.

Das Unternehmen hat bereits einen großen internationalen Kundenstamm mit Schwerpunkten in Europa und Nordamerika.

Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung sind unbedingte Voraussetzung, die technologisch höchst anspruchsvollen Produkte auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu bringen und zu halten. F&E findet in der Gesellschaft auf zwei Ebenen statt, der anwendungstechnischen Entwicklung bezüglich der eigenen Fertigungsverfahren und vor allem im Bereich der anwendungstechnischen Untersuchungen beim Kunden.

Eine mehrköpfige F&E-Abteilung und ein großes internationales Anwendungstechnikerteam stellen den äußerst wichtigen Weiterentwicklungsprozess sicher.

Steuerungssystem

Wir wenden seit einigen Jahren in unserem Unternehmen ein Controllingsystem an, mit dem man in der Lage ist, laufend die aktuelle Unternehmensentwicklung im Hinblick auf die Erreichung der Ziele zu kontrollieren und ggf. notwendige Maßnahmen einzuleiten, um die Zielerreichung sicherzustellen.

Grundlage dieses Systems ist eine detaillierte Budgetplanung, die sich in zwei Hauptbestandteile gliedert.

Die Umsatz- und Materialeinsatzplanung betrachtet die externen Märkte, auf denen unser Unternehmen aktiv ist. Eine Absatzplanung, die sich bis auf Kunden- und Materialebene erstreckt, dient dabei als Grundlage für die Bewertung der zu erzielenden Umsatzerlöse und des Materialeinsatzes. Für die Materialeinsatzplanung erfolgt neben der mengenmäßigen Planung zusätzlich eine Einschätzung durch unseren Einkauf bezüglich der Beschaffungspreise.

Die Kostenstellenplanung betrachtet im Gegensatz zu der oben genannten Planung die interne Kostenentwicklung. Hierzu hat jeder Kostenstellenverantwortliche die ihm zugeordneten Kostenstellen detailliert zu planen und zu budgetieren.

Auf dieser Basis erfolgen regelmäßige Reviews durch das Controlling, in denen die aktuelle IST-Entwicklung mit der Planentwicklung verglichen und auftretende Abweichungen analysiert werden.

Im Laufe des Kalenderjahres wird die Planung im Rahmen von vier Forecasts an die aktuelle Entwicklung angepasst. Das ursprünglich gesteckte Budgetziele werden im Rahmen dieses Prozesses nicht angepasst.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche Steuerungsgrößen zur Messung des Erfolgs der Strategieumsetzung in unserem Unternehmen sind die Kennzahlen nach US-GAAP, die im Zuge des Konzernreportings erstellt werden. Dies sind Umsatz, Gross-Marge, OPEX und EBITDA. Darüber hinaus verwenden wir als nichtfinanziellen Leistungsindikator die Kennzahlen Auftragseingang, Liefertermintreue und Lagerumschlagshäufigkeit.

Neben den hier genannten Indikatoren werden weitere Detail-Indikatoren eingesetzt, um einzelne Treiber genauer beobachten und analysieren zu können. Diese dienen aber nicht zur Steuerung des Unternehmens.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Insgesamt konnte die Weltwirtschaft gegenüber dem Vorjahr inflationsbereinigt um voraussichtlich 2,8 % wachsen. Dabei gab es deutliche regionale Unterschiede, die vor allem durch den durch den Ukrainekrieg ausgelösten Energie- und Nahrungsmittelpreisschock und dem aus der Inflation entstehenden Kaufkraftverlust beeinflusst wurden.

Das Wirtschaftswachstum der USA wird vom RWI auf 2,4 % geschätzt, wogegen das Wachstum in der EURO-Zone lediglich mit 0,5 % erwartet wird.

Die deutsche Wirtschaft ist lt. aktueller Einschätzung durch das Statistische Bundesamt um 0,3 % gegenüber 2022 geschrumpft. Dabei lag die Inflationsrate in Deutschland bei 5,9 %.

Das BMF erwartet für 2024 mit 2,3 % ein langsameres Wachstum der Weltwirtschaft, verweist aber auch gleichzeig auf die Unsicherheit in der Schätzung durch geopolitische Krisen.

In Europa ist nach aktuellen Erwartungen der CONFEDERATION OF EUROPEAN PAPER INDUSTRIES ("Cepi") die produzierte Papiermenge um 12,8 % gegenüber dem Jahr 2022 geschrumpft. Damit hat sich der langfristige Abwärtstrend in der Papierindustrie im Jahr 2023 nochmals deutlich beschleunigt. In den anderen Regionen der Welt sind niedrigere Rückgänge der produzierten Mengen zu erwarten. Über ein mögliches Wachstum der Papierindustrien in China liegen uns noch keine statistischen Informationen vor.

Die Papierproduktion wurde nach Einschätzung der Cepi durch den Abbau von Lagerbeständen entlang der Wertschöpfungskette massiv negativ beeinflusst. Der Rückgang des Konsums durch die hohe Inflation hat diesen Trend nochmals unterstützt.

Rückgang in der Produktion von grafischen Papieren

Die Produktion von grafischen Papieren, die z.B. für die Herstellung von Magazinen, Werbeprospekten und Katalogen benötigt werden, ging in Deutschland in den ersten 11 Monate 2023 um 32,1 % auf 3.817 Mio. t. zurück. Somit wurde der langfristige Trend, der seit 2015 besteht, für graphische Papiere nochmal beschleunigt. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland noch 8,6 Mio. t grafische Papiere produziert. Gestiegenes Umweltbewusstsein und eine fortschreitende Digitalisierung von Werbung und vormals Printmedien dürfte ein bedeutender Grund für den Rückgang sein. So hat z.B. hat REWE im Jahr 2023 die Erstellung von eigenen Werbeprosekten in Deutschland eingestellt.

Rückgang in der Produktion von Verpackungspapieren

Die gestiegene Inflation und somit ein Rückgang der Kaufkraft der Konsumenten führten zu einem weltweiten Rückgang der Bedarfe an Verpackungspapieren. Der Versandhandel, insbesondere Amazon, geht vermehrt dazu über, Produkte ohne zusätzliche Transportverpackungen an den Endkunden zu senden, und somit nachhaltiger zu werden. Durch einen deutlichen Konjunkturanstieg kann die Nachfrage in dem Bereich zukünftig wieder steigen.

In Deutschland ging die Produktionsmenge von Verpackungspapieren von Jan-Nov 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um -9,2 % (-4,2 % im Vorjahr) zurück, internationale Werte liegen noch nicht vor.

Steigender Bedarf an Hygienepapieren (Tissue)

Durch den weltweit steigenden Lebensstandard steigt auch der Bedarf an sogenannten Hygienepapieren (Tissue). Von dieser Entwicklung profitieren wir insb. bei der Clouth Sprenger GmbH, da für die Produktion dieser Papiere sog. Kreppschaber benötigt werden. Während der Preiskampf für unbehandelte Kreppschaber unverändert intensiv ist, verspricht der Absatz von beschichteten und damit wesentlich haltbareren Kreppschabern, wie sie die Clouth Sprenger GmbH herstellt, deutlich höhere Margen.

Durch den Abbau von Lagerbeständen, ging die in Deutschland produzierte Menge an Hygienepapieren im Zeitraum Jan-Nov 2023 zwar von 1.348 t um 82 t bzw. 6,1 % auf 1.266 t gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück.

International ist jedoch eher mit einem steigendem Bedarf an Hygienepapieren zu rechnen, auch wenn hierfür noch keine detaillierten Daten vorliegen.

Insgesamt sank die in Deutschland produzierte Papiermenge in den ersten elf Monaten 2023 um -15,1 % im Vergleich zum Vorjahr.

Der Trend zur Nachhaltigkeit wird insgesamt dazu führen, dass der Papiermarkt nicht kurzfristig wieder auf den Wachstumspfad zurückkehrt, die Ausnahme stellt aus unserer Sicht der Bereich Tissue dar, da die Verwendung von Hygienepapieren durch den weltweiten Anstieg der Lebensstandards bzw. Wachstum der Weltbevölkerung höhere Bedarfe erzeugt.

Neben diesen Haupttrends hält auch die seit einigen Jahren zu beobachtende Verlagerung der Papierproduktion aus Europa insb. nach Asien grundsätzlich weiter an.

Geschäftsverlauf und Ertragslage

Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 wurde mit einer deutlichen Steigerung des Gross Profit und des Gesamtergebnisses gegenüber dem Vorjahr geplant.

Die gesteckten Ziele konnten in 2023 nicht erreicht werden. Das Jahr 2023 war trotzdem eines der besten Jahre in der Geschichte der Clouth Sprenger GmbH.

Hauptreiber für die Nicht-Erreichung der Ziele war der Konjunktur bedingte Umsatzrückgang gegenüber der Planung. In unserer Planung sind wir von einem sich erholenden Papiermarkt sowie von einer Entspannung im Ukraine Konflikt ausgegangen und hatten daher Umsätze für Russland geplant.

Der hohe Auftragsbestand zu Ende 2022 führte dazu, dass wir unsere Umsätze gegenüber 2022 um 2,6 Mio. € steigern konnten. Die Auftragseingänge lagen jedoch um 1,9 Mio. € unter den Auftragseingängen des Vorjahres. Die Gross Margin konnte in Summe auf 6,7 Mio. € durch die höheren Umsatzerlöse gesteigert werden, die Gross Profit Marge hat sich dagegen um ca. 3%-Punkte verschlechtert. Höhere Abschreibungen und Verschrottung von Beständen, waren maßgeblich für diesen Rückgang verantwortlich. 

Das Gesamtergebnis lag mit 2.749 T€ um 922 T€ über dem des Vorjahres.

Neben der erhöhten GrossMarge lag die Ergebnissteigerung vor allem an dem Wegfall einer außerplanmäßigen Abschreibung aus dem Vorjahr, die das Ergebnis mit 321 T€ belastet hatte.

Um den erhöhten Output zu erreichen wurde zusätzliches Personal benötigt. Hierdurch stieg die Anzahl der Beschäftigten per Ende Dezember 2023 von 63 um 9 auf 72.

Bezogen auf Vollzeitäquivalente (VZK á 40h/Woche) hat sich die Zahl der Mitarbeiter von

61,7 VZK im Dezember 2022 auf 67,6 VZK im Dezember 2023 erhöht.

Neben dem Mitarbeiteraufbau sind Lohnerhöhungen für den Anstieg der Personalkosten von 4.759 T€ um 787 T€ auf 5.214 T€ verantwortlich. In den hier dargestellten Personalkosten sind Weiterbelastungen von Konzernunternehmen enthalten, die für das laufende Geschäftsjahr i.H.v. 765 T€ in den sonstigen betrieblichen Aufwand umgegliedert wurden und der somit nach HGB ausgewiesen Personalaufwand auf 4.449 gesunken ist.

Die Zusammensetzung der Mitarbeiter hat sich kaum verändert, so dass wir eine für die Zukunft gesunde Zusammensetzung aus erfahrenen und jungen Mitarbeitern beschäftigen.

Die planmäßigen Abschreibungen lagen in 2023 mit 412 T€ um 26 T€ unter dem Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind vor Umgliederung trotz gestiegener Vertriebsprovisionen durch gestiegene Umsätze um 130 T€ gesunken. Haupttreiber für den Rückgang waren geringere Fracht- und Energiekosten. Fremdwährungsaufwendungen waren mit 83 T€ in dem Betrag enthalten.

Durch den im August 2022 abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrag wurde das gesamte Ergebnis an die Organträgerin abgeführt, der Steueraufwand wurde auf Ebene der Organträgerin ermittelt.

Vermögenslage und Kapitalstruktur

Die Vermögenslage und die Kapitalstruktur der Gesellschaft sind durch nachfolgende Bilanzposten und deren Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr geprägt:

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen reduzierte sich im Geschäftsjahr von 3.832 T€ um 190 T€ auf 3.642 T€. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 282 T€ konnten die Abschreibungen sowie die Buchwertabgänge nicht kompensieren.

Vorräte

Die Vorräte konnten gegenüber dem Vorjahr auf 1.745 T€ reduziert werden, da wir unsere Auftragsrückstände reduzierten und somit auch die Sicherheitsbestände reduzieren konnten. Die Liefertermintreue konnte ab dem 2. Quartal 2023 deutlich gesteigert werden und lag Ende des Jahres bei über 85 % der gelieferten Auftragspositionen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich von 2.009 T€ auf 2.231 T€ umsatzbedingt erhöht.

Die Forderungen im Verbundbereich konnten gegenüber dem Vorjahr um 478 T€ reduziert werden.

Das Gesamtvermögen ist von 10.847 T€ auf 9.011 T€ gesunken.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird nach wie vor mit 100 T€ ausgewiesen. Der Bilanzgewinn ist durch den Gewinnabführungsvertrag unverändert und liegt weiterhin bei 4.587 T€.

Es wird eine im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Gesamtkapital) von 52 % (Vorjahr 43 %) ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Die zu Jahresbeginn bestehenden langfristigen Bankdarlehen wurden planmäßig mit 487 T€ getilgt und die Kontokorrentlinien wurden zum Stichtag nicht in Anspruch genommen. Hierdurch reduzierten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf 1.535 T€.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich von 389 T€ um 281 T€ auf 108 T€.

Die Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen (inkl. ggü. Gesellschaftern) sind aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages um 87 T€ auf 2.051 T€ gestiegen.

Finanzlage

Aufgrund des positiven Ergebnisses der Gesellschaft gestaltet sich der Cashflow der Gesellschaft positiv. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr um 780 T€ auf 1.051 T€ gestiegen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit liegt bei-282 T€ (Vorjahr - 166 T€) und beinhaltet ausschließlich Investitionen in Sachanlagevermögen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit umfasst vor allem eine Teilvorababführung des Gewinns sowie die Tilgung bestehender Finanzkredite und beträgt -1.511 T€.

Die Liquiditätssituation stellt sich im Vergleich zum Vorjahr weiterhin auf beiden Stufen, Liquiditätsstufe I mit 396 T€ und Liquiditätsstufe II mit 2.141 T€, deutlich positiv dar.

Zusammenfassung der Unternehmenslage

Wir beurteilen die Ertragslage unseres Unternehmens als sehr stabil.

Aktuell besteht eine hohe Abhängigkeit vom Papiermarkt, insbesondere im Bereich Tissue, wobei sich dieser im Gegensatz zu den anderen Papierbereichen nur minimal verschlechtert hat und wir hier von einer zukünftigen positiven Entwicklung ausgehen. Daher gehen wir auch zukünftig von steigenden Umsatzerlösen aus. Die Vermögenslage ist geordnet und die Kapitalstruktur solide ausgerichtet. Die Liquidität unseres Unternehmens halten wir für gesichert und sehen uns jederzeit in der Lage, unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Unsere Investitionstätigkeit ist insbesondere auf die weitere Erhöhung der Fertigungskapazitäten sowie zur Verbesserung der Fertigungsqualität ausgerichtet. Im Jahr 2024 wird gezielt in neue sowie in vorhandene Fertigungsanlagen investiert.

Durch den abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrag mit der Joh. Clouth GmbH ist eine weitere Sicherheit für das Unternehmen entstanden. Als Mitglied der Kadant Gruppe stehen dem Unternehmen zukünftig konzerninterne Kreditlinien zur Finanzierung zur Verfügung.

Die Mehrmarkenstrategie wird seit der Akquisition durch Kadant aufrechterhalten und bietet uns die Möglichkeit über konzerninterne Vertriebswege unsere Produkte auch in anderen Märkten zu platzieren.

Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir davon aus, dass wir unser Geschäft leicht ausbauen können. Haupttreiber für dieses Wachstum ist die Vermarktung unserer Produkte durch die verschiedenen Kadant Gesellschaften weltweit.

Krisenbedingte Einschränkungen können unsere Wachstumsideen einschränken. Hierdurch könnte es z.B. zu Exportbeschränkungen kommen, die unsere Absatzplanungen erheblich beeinflussen können.

Geschäftspolitik

Wir werden unseren Kurs als Spezialist im globalen Wettbewerb weiter fortführen. Für unsere Kunden legen wir weiterhin Wert auf eine hohe Effizienz, den Einsatz neuester Technologien und hochwertiger Materialien. Darüber hinaus werden wir unseren Service und die Nähe zum Kunden weiter ausbauen.

Mit der augenblicklichen Personalzusammensetzung aus jungen und erfahrenen Mitarbeitern, die sich durch ein hohes Maß an Fachkenntnis und Qualifikation auszeichnen, sind wir für die Herausforderungen eines sich ständig verändernden Marktes gut vorbereitet. Durch das massive Wachstum in den Jahren 2022/2023 kam es teilweise zu erheblich verlängerten Lieferzeiten. Diese konnten wir in 2023 wieder deutlich reduzieren, so dass wir wieder als verlässlicher Partner unserer Kunden wahrgenommen werden. Die Marke "Clouth Sprenger" genießt bei Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden ein hohes Ansehen.

Geschäftsentwicklung

Für 2024 wird ein leichtes Wachstum prognostiziert. Unterstützt wird dieses Wachstum durch Investitionen in neue Maschinen und Upgrades von vorhanden Maschinen. Hiermit wollen wir die Qualität unserer Produkte weiter verbessern, als auch größere Mengen produzieren können.

Ergebnisplanung

Für die Geschäftsjahre 2024 - 2026 wurde ein Businessplan entwickelt, den wir im Laufe des Jahres 2024 aktualisieren und auf das Jahr 2027 ausdehnen werden. Dieser Geschäftsplan diente als Grundlage für die Detailplanung des Jahres 2024.

Umsatz und Rohertrag

Der Geschäftsplan sieht für 2024 nur ein geringes Umsatzwachstum mit Dritten vor. In 2024 erwarten wir vor allem ein Umsatzwachstum mit IC-Partner.

Durch gezielte Maßnahmen zur weiteren Automatisierung der Fertigung und eine weiterhin hohe Integrationstiefe unseres Fertigungsprozesses ist es unser Ziel, den Wareneinsatz weiter zu optimieren.

Ergebnis

Aufgrund unserer weltweit gefächerten Kundenstruktur gehen wir, wie in den Vorjahren, davon aus, den aktuellen Entwicklungen auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten begegnen zu können, um unsere Ertrags- und Kostenziele zu erreichen.

Für das Jahr 2024 streben wir eine Ergebnissteigerung gegenüber 2023 an.

Organisation

Die laufende Optimierung aller erfolgswirksamen Unternehmensprozesse wird im laufenden Geschäftsjahr 2024 weiter fortgeführt. Ziel dieser Maßnahmen ist eine zeitnahe Anpassung des Gesamtunternehmens an die sich ständig verändernde Marktsituation. Für das Jahr 2024 sind auch weiterhin die Steigerung der Qualität der Produkte und der Kundenzufriedenheit durch die Einhaltung von Terminen und verbesserter Serviceleistungen bekannt gegebene Unternehmensziele. Insbesondere unsere Serviceleistungen werden von unseren Kunden als klarer Wettbewerbsvorteil hervorgehoben.

Die Zertifizierung des Unternehmens nach DIN ISO 9001:2015 im abgelaufenen Jahr bestätigt, dass wir mit der Entwicklung der Prozesse den richtigen Weg eingeschlagen haben.

Das durch unser Controlling erarbeitete detaillierte Kostenstellensystem ermöglicht uns, ein Budgetierungs-, Planungs- und Kontrollsystem zu führen, um schnell und gezielt auf Marktentwicklungen reagieren zu können.

Liquidität

Die Liquiditätsplanung ist der augenblicklichen wirtschaftlichen Situation angepasst und der Bedarf gesichert.

Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden weiterhin planmäßig getilgt. Für den kurz- und mittelfristigen Liquiditätsbedarf liegen entsprechende Planungen vor.

Chancen und Risikobericht

Risikobericht

a) Absatz-, Beschaffungs- und Personalrisiken

Umsatzerlöse

Der Umsatzplanung für das Jahr 2024 liegt eine leicht steigende Marktnachfrage zugrunde, wenn dieses Wachstum nicht stattfindet, kann dies direkte Auswirkungen auf unsere Umsatzerlöse haben.

Wie bereits beschrieben, planen wir durch Kadant Gesellschaften den Eintritt auf neue Märkte, wenn sich dieser Markteintritt verzögert, kann dies unsere Planung negativ beeinflussen.

Konkurrenten könnten versuchen mit Kampfpreisen, Marktanteil zu gewinnen, hierdurch könnten wir gezwungen sein, ebenfalls mit Preisanpassungen zu reagieren, um unseren Marktanteil zu sichern. Weiterhin könnten Konkurrenten durch gezielte Abwerbung von Mitarbeitern versuchen, lukrative Kunden für sich zu gewinnen.

Beschaffungsrisiken

Es bestehen Beschaffungs- und Preisrisiken im Bereich Stahl, denen wir mit langfristiger Beschaffungsplanung begegnen, ohne das Risiko von Materialabwertungen einzugehen.

Die allgemeinen Kostensteigerungen im Energie- und Rohstoffbereich sind bekannt und entsprechende Maßnahmen, z.B. über langfristige Stromversorgungsverträge, sind ergriffen.

Dennoch ist es denkbar, dass wir Preissteigerungen, die wir von unseren Lieferanten akzeptieren müssen, nicht in vollem Maße an unsere Kunden weitergeben können.

Darüberhinausgehende Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken aus Zahlungsstromschwankungen resultieren aus dem Bereich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im branchenüblichen Maße.

Personalrisiken

Die positive Entwicklung der Gesellschaft hängt in starkem Maße von der Qualität der Mitarbeiter ab. Wachsende Anforderungen an neue Produkte und zunehmend komplexere Abläufe machen ein umfangreiches Qualitätsmanagement und stärkere Automatisierung erforderlich. Die Mitarbeiter werden umfassend geschult. Die Mitarbeiterfluktuation ist gering. Der derzeitige Personalbestand ist eine erfolgsversprechende Mischung aus erfahrenen und jungen Mitarbeitern. Unsere Personalpolitik sieht vor, dass für altersbedingt ausscheidende Mitarbeiter rechtzeitig, mit einem Vorlauf von einem bis zwei Jahren, junge Nachfolger eingestellt und eingearbeitet werden. Ein unerwarteter Anstieg der Fluktuationsrate stellt ein Risiko für das Unternehmen dar.

b) Sonstige Risiken

Die internen und externen Einflussfaktoren sind der Gesellschaft bekannt. Neben dem quartalsweisen Reporting an unsere Muttergesellschaft im Zuge der Veröffentlichungen einer Börsengesellschaft, findet ein monatliches Reporting an die Entscheidungsträger statt, so dass diese über Abweichungen zeitnah informiert werden. Detaillierte Analysen werden durch die Finanzabteilung durchgeführt, die auch für die Überwachung der konsequenten Einhaltung der internen Kontrollsysteme zuständig ist. Somit wird sichergestellt, rechtzeitig auf Veränderungen zu reagieren und Trends zu erkennen, so dass die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft einer ständigen Kontrolle unterliegt.

Ergänzt werden diese Funktionen im produzierenden Bereich durch das Auftragsmanagement.

Das interne Kontrollsystem wird ständig hinterfragt und verbessert.

Chancenbericht

Umsatzerlöse

Um unsere Abhängigkeit vom Papiermarkt zu reduzieren, sind wir auf der Suche nach anderen Märkten, wo wir durch unsere beschichteten Klingen weiteren Mehrwert erzeugen können. Die Märkte könnten zu einem zusätzlichen Wachstum der Clouth Sprenger GmbH führen.

Wir stehen immer im Wettbewerb mit unseren Konkurrenten, so besteht auch für uns die Chance der Konkurrenz Kunden streitig zu machen und daher zusätzliche Erlöse zu generieren. Unsere Investitionen in den letzten Jahren ermöglichen uns diese zusätzlichen Anfragen zu bedienen.

Beschaffungschancen

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine ausreichend breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Durch die aktuelle konjunkturelle Schwäche könnte die Chance bestehen, dass wir zu günstigeren Preisen in Zukunft beschaffen könnten.

Des Weiteren bestehen Chancen durch geänderte Produktionsprozesse die Anzahl der verschiedenen Rohmaterialen zu reduzieren und somit bessere Einkaufspreise in Zukunft zu erzielen. 

Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch entsprechende Qualitätskontrollen durch, so dass wir dem Wettbewerb am Markt weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Gesamtaussage

Die bestehenden Risiken sind erfasst und durch geeignete Maßnahmen eingegrenzt.

Unsere Flexibilität und Zuverlässigkeit führen zu einer gefestigten Marktstellung, die wir durch gezielte Kunden- und Lieferantenbetreuung weiter ausbauen werden. Hierdurch soll weiteres Umsatzpotential geschaffen werden.

Existenzgefährdende Risiken bestehen derzeit nicht.

 

Hückeswagen, den 13. März 2024

Gez. Kevin Callus

Gez. Dr. Jörg Koßmann

Gez. Stefan Wurth

Gez. Kai Modtler

CLOUTH SPRENGER GMBH

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

CLOUTH SPRENGER GMBH, HÜCKESWAGEN

A K T I V A

31.12.2023 
Vorjahr 
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN 3.642.125,98 3.832
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 61,00 0
II. Sachanlagen 3.618.139,98 3.808
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.120.098,19 1.158
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.011.614,95 1.673
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 250.809,68 295
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 235.617,16 682
III. Finanzanlagen 23.925,00 24
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 23.925,00 24
B. UMLAUFVERMÖGEN 5.324.832,95 6.974
I. Vorräte 1.745.339,25 2.188
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.039.843,73 3.504
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 795.437,86 1.273
2. Forderungen gegen Gesellschafter 4.793,57 45
3. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.239.612,30 2.186
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 539.649,97 1.282
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 44.159,88 41
9.011.118,81 10.847

P A S S I V A

31.12.2023 
Vorjahr 
T€
A. EIGENKAPITAL 4.687.119,44 4.687
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100
II. Bilanzgewinn 4.587.119,44 4.587
B. RÜCKSTELLUNGEN 509.057,85 1.309
C. VERBINDLICHKEITEN 3.814.941,52 4.851
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.535.444,43 2.022
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 224.984,90 1.771
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.826.549,62 193
4. Übrige Verbindlichkeiten 227.962,57 865
9.011.118,81 10.847

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023

2023 
Vorjahr 
T€
1. Rohergebnis 12.269.027,77 11.600
2. Personalaufwand -4.448.972,14 -4.759
a) Löhne und Gehälter -3.720.059,51 -4.086
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -728.912,63 -673
- davon für Altersversorgung: € 3.321,52 (Vorjahr: T€ 4)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -412.359,98 -760
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.823.719,68 -4.189
5. Betriebsergebnis 2.583.975,97 1.892
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.168,00 0
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -26.635,24 -33
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 199.525,83 -43
9. Ergebnis nach Steuern 2.759.034,56 1.816
10. Sonstige Steuern -10.216,74 11
11. Aufgrund von Gewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne -2.748.817,82 -1.827
12. Jahresüberschuss 0,00 0

CLOUTH SPRENGER GMBH, HÜCKESWAGEN Anhang zum 31.12.2023 

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Clouth Sprenger GmbH hat ihren Sitz in Hückeswagen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRB 50207 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahres-abschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Seit dem 10. August 2022 besteht ein Gewinnabführungsvertrag zwischen der Clouth Sprenger GmbH als Organgesellschaft und der Joh. Clouth GmbH als Organträgerin.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses angewendet:

Grundlage für die Bewertung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bilden die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Abnutzbare entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Dabei wird als Abschreibungszeitraum die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände angesetzt. Zugänge wurden im Zugangsjahr zeitanteilig abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände wie folgt vorgenommen:

1.

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3 Jahre

2.

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8 bis 25 Jahre

3.

Technische Anlagen und Maschinen 2 bis 20 Jahre

4.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 18 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter (bewegliche Gegenstände mit Anschaffungskosten bis 800,00 €) wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgte zu durchschnittlichen Anschaffungskosten, soweit am Bilanzstichtag keine Abwertung auf einen niedrigeren Wert vorzunehmen war. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Gängigkeitsabschläge, gemessen an der Reichweite, werden berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Betrag angesetzt, mit dem sie Aufwand nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Zukünftige Steuerbe- und -entlastungen (Latente Steuern), die sich aus unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ergeben, werden mit einem Steuersatz von ca. 32 % bewertet. Differenzen bestehen im Vorratsvermögen, als auch bei den Forderungen und Verbindlichkeiten. Auf einen Ansatz eines aktiven Überhangs wurde in Ausübung des Wahlrechts gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet.

Rückstellungen wurden in der Höhe gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist; sie berücksichtigen die bis zur Bilanzerstellung bekanntgewordenen Schulden und Risiken, die abgelaufene Geschäftsjahre betreffen.

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

III. Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr

Wegen geänderter Kontenzuordnung sind die unfertigen Erzeugnisse bzw. die fertigen Erzeugnisse nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. Bei gleicher Kontenzuordnung wären die unfertigen Erzeugnisse um 131 T€ höher und die fertigen Erzeugnisse um 131 T€ niedriger ausgewiesen.

Die Personalaufwendungen sind aufgrund der Zuordnungsänderung von Weiterbelastungen innerhalb der Gruppe nicht mit den Werten des Vorjahres vergleichbar. Die Weiterbelastungen sind nunmehr den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zugeordnet. In 2023 beläuft sich der unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesene Wert auf 765 T€ (im Vorjahr unter den Personalaufwendungen ausgewiesen: 678 T€).

IV. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Zugänge wurden im Zugangsjahr zeitanteilig abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (bewegliche Gegenstände mit Anschaffungskosten bis 800 €) wurden unter Gebrauch des Wahlrechts gem. § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Aufwand behandelt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist der Anlage zum Anhang zu entnehmen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden vermindert um angemessene Wertberichtigungen angesetzt.

Es bestehen Forderungen in Höhe von 5 T€ gegenüber Gesellschaftern.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekanntgewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Im Wesentlichen betreffen sie Rückstellungen für Provisionen (117 T€), Rückstellungen und Steuerberatung und Jahresabschlussprüfung (106 T€), Rückstellungen für Personal (72 T€), Rückstellungen für Frachten (80 T€) sowie Gewährleistungsrückstellungen (70 T€) für das Jahr 2023.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ist dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen.

Stand Restlaufzeit Restlaufzeit Restlaufzeit
Bezeichnung 31.12.2023 bis 1 Jahr bis 5 Jahre > 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten 1.535.444,43 440.215,73 1.095.228,70 0,00
Vorjahr 2.021.774,35 486.330,01 1.463.043,95 72.400,39
Verbindlichkeiten gegenüber
Verbundenen Unternehmen 224.984,90 224.984,90 0,00 0,00
Vorjahr 1.770.714,56 1.770.714,56 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern 1.826.549,62 1.826.549,62 0,00 0,00
Vorjahr 193.120,25 193.120,25 0,00 0,00
Übrige Verbindlichkeiten 227.962,57 227.962,57 0,00 0,00
Vorjahr 864.821,95 864.821,95 0,00 0,00
Gesamt 3.814.941,52 2.719.712,82 1.095.228,70 0,00
Vorjahr 4.850.431,11 3.314.986,77 1.463.043,95 72.400,39

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 683 T€ durch Sicherungsübereignung von Maschinen und Gegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens sowie Grundschulden in Höhe von 1.250 T€ gesichert.

5. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 52 T€ und periodenfremde Erträge in Höhe von 44 T€ enthalten.

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 83 T€ enthalten.

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen in Folgejahren in Summe von 236 T€, davon mit einer Restlaufzeit über ein Jahr von 100 T€.

V. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr

Während des Geschäftsjahres beträgt die durchschnittliche Gesamtzahl der Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung und Auszubildende) 73, davon 23 Angestellte und 50 gewerbliche Mitarbeiter.

2. Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:

Herr Kevin Callus, Vice President - European Doctoring Operations Kadant Inc, Clitheroe / Vereinigtes Königreich

Herr Dr. Jörg Koßmann, Chemiker Geschäftsführer für den Bereich Vertrieb, Essen

Herr Stefan Wurth, Geschäftsführer Joh. Clouth GmbH, Wermelskirchen,

seit 01.07.2023

Herr Kai Modtler, Geschäftsführer Joh. Clouth GmbH, Wermelskirchen,

seit 01.07.2023

Da lediglich ein Geschäftsführer von der Clouth Sprenger GmbH Bezüge erhält, wird die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

3. Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft hält folgende Beteiligungen:

Eigenkapital Jahresergebnis Anteilsbesitz

T€ T€ in %

Clouth-Sprenger LLC, Ohio (USA) 743 312 100

4. Angaben zum Mutterunternehmen

Der Jahresabschluss der Clouth Sprenger GmbH wird in den Konzernabschluss der Kadant Inc., Westford/USA, einbezogen. Die Kadant Inc. stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf.

Die Kadant Inc. stellt den befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht i. S. d. § 292 Abs. 1 HGB auf. Der befreiende Konzernabschluss der Kadant Inc. wird nach US-GAAP aufgestellt.

Demzufolge ist die Clouth Sprenger GmbH bei Vorliegen aller Voraussetzungen des § 292 Abs. 2 HGB von der Verpflichtung befreit, einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht entsprechend den §§ 290 ff. HGB aufzustellen.

Es bestehen die folgenden wesentlichen, im befreienden Konzernabschluss vom deutschen Recht abweichend angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden:

Bei der Bilanzierung nach HGB sowie der Bilanzierung nach US-Rechnungslegung stehen unterschiedliche Rechnungslegungsphilosophien im Vordergrund. Für die handelsrechtliche Rechnungslegung sind das Vorsichts- und das Gläubigerschutzprinzip vorrangig, während die US-Rechnungslegung ihren Schwerpunkt auf Informationen für gegenwärtige und potenzielle Investoren legt. Generell steht bei der US-Rechnungslegung die periodengerechte Erfassung von Aufwendungen und Erträgen (matching principle) stärker im Vordergrund als in der deutschen Rechnungslegung.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Nach US-Rechnungslegungsvorschriften werden ein Geschäfts- oder Firmenwert oder sonstige immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit einer unbestimmten Nutzungsdauer, die am 1. Juli 2001 oder später erworben wurden, nicht mehr planmäßig abgeschrieben. Stattdessen wird mindestens einmal jährlich der Zeitwert solcher Vermögensgegenstände mit deren Buchwert verglichen. Übersteigt der Buchwert den Zeitwert, erfolgt in Höhe der Differenz eine Abwertung. Eine einmal vorgenommene Abwertung kann nicht wieder zugeschrieben werden. In der deutschen Handelsbilanz kommt auch bei unbestimmter Nutzungsdauer eine planmäßige Abschreibung über die geschätzte Nutzungsdauer zur Anwendung.

Latente Steuern

Latente Steuern entstehen nach US-GAAP aus dem zeitlichen Unterschied der Wertansätze in der Konzernbilanz und der Wertansätze nach Steuerrecht. Für den Steuereffekt aus aktiven und passiven Unterschieden besteht in der US-Rechnungslegung eine Ansatzpflicht.

Latente Steuerguthaben aus steuerlichen Verlustvorträgen sind im Zeitpunkt ihrer Entstehung zu aktivieren; bei eingeschränkter Realisierbarkeit ist eine Wertberichtigung vorzunehmen. ´

Eigenkapital

Nach US-Rechnungslegungsvorschriften werden im "comprehensive income" Veränderungen des Eigenkapitals eines Unternehmens während einer Periode erfasst, die aus nicht von Eigentümern veranlassten Transaktionen und anderen Begebenheiten resultieren. Die Position beinhaltet demnach alle Veränderungen im Eigenkapital während einer Periode, die nicht aus Einlagen oder Entnahmen der Eigner stammen.

Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen angesehen, die in den Konzernabschluss der Kadant Inc. eingebunden werden.

Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich.

 

Hückeswagen, den 13. März 2024

gez. Kevin Callus

gez. Dr. Jörg Koßmann

gez. Stefan Wurth

gez. Kai Modtler

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31. Dez. 2023
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.107,00 0,00 0,00 0,00 2.107,00
2.107,00 0,00 0,00 0,00 2.107,00
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.438.907,77 1.918,78 0,00 0,00 1.440.826,55
Technische Anlagen und Maschinen 5.602.472,96 99.227,09 529.727,61 -5.900,00 6.225.527,66
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 807.727,55 35.364,93 2.143,79 0,00 845.236,27
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.003.411,02 145.854,16 -531.871,40 -60.000,00 557.393,78
8.852.519,30 282.364,96 0,00 -65.900,00 9.068.984,26
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 23.925,00 0,00 0,00 0,00 23.925,00
23.925,00 0,00 0,00 0,00 23.925,00
8.878.551,30 282.364,96 0,00 -65.900,00 9.095.016,26
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.686,00 360,00 0,00 2.046,00
1.686,00 360,00 0,00 2.046,00
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 280.345,73 40.382,63 0,00 320.728,36
Technische Anlagen und Maschinen 3.929.833,22 289.977,49 -5.898,00 4.213.912,71
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 512.786,73 81.639,86 0,00 594.426,59
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 321.776,62 0,00 0,00 321.776,62
5.044.742,30 411.999,98 -5.898,00 5.450.844,28
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
5.046.428,30 412.359,98 -5.898,00 5.452.890,28
NETTOBUCHWERTE
AKTIVIERTE FK-ZINSEN IM GESCHÄFTSJAHR
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022 31. Dez. 2023
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 61,00 421,00 0,00
61,00 421,00
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.120.098,19 1.158.562,04 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 2.011.614,95 1.672.639,74 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 250.809,68 294.940,82 0,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 235.617,16 681.634,40 0,00
3.618.139,98 3.807.777,00
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 23.925,00 23.925,00
23.925,00 23.925,00
3.642.125,98 3.832.123,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Clouth Sprenger GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Clouth Sprenger GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Clouth Sprenger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wuppertal, den 20. März 2024

Gez. Winkelmann, Wirtschaftsprüfer

Gez. Wendlandt, Wirtschaftsprüfer

Breidenbach und Partner PartG mbB

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Angaben zur Feststellung

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 22.05.2024.

Aktuelle Berichte und Vollvolumen-Zugriff auf alle Geschäftsjahre. API-Key holen →

Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

  • Aktueller Auszug (AD)
  • Chronologischer Auszug (CD)
  • Strukturierte Inhalte (SI, XML)
  • Gesellschafterliste
  • Satzung / Gesellschaftsvertrag
Mit API-Key abrufen API-Key holen →

Website-Inhalt

Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.

  • Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Mit API-Key abrufen API-Key holen →
Profil · Finanzen · Personen · Dokumente

Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen

Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.

  • Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
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