Isoplus Fernwärmetechnik GmbHSondershausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtAnlage IV Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Isoplus Fernwärmetechnik GmbH, SondershausenI. Grundlagen des Unternehmens Die Isoplus Fernwärmetechnik GmbH ist ein Systemhersteller von werkseitig vorgedämmten Rohrsystemen für die Nah- und Fernwärmeversorgung sowie für Industrieanlagen aller Art. Neben der Herstellung von Transportleitungen und vielseitig einsetzbaren Formteilen umfasst unser Leistungsspektrum auch die statische Bearbeitung von Trassen sowie Nachdämmarbeiten auf den entsprechenden Baustellen. II. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen In den für uns relevanten Märkten sind die Aussichten auf die wirtschaftliche Entwicklung durchweg positiv zu beurteilen. Die politischen Rahmenbedingungen in unserem Kernmarkt sind sehr positiv zu betrachten, da die Investitionsbereitschaft in den Ausbau der Fernwärmenetze weiter gestiegen ist. Dieser Anstieg beruht auf diversen Förderprogrammen für die Versorgungssicherheit und den gesteckten Klimazielen der Bundesregierung 1). 1) Vgl. Bundesförderung-für-effiziente-Wärmenetze-(BEW); 24.01.2024; https://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Waermenetze/Effiziente_Waermenetze/effiziente_waermenetze_node.html 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 hat im Kernmarkt, im Vergleich zu den Vorjahren, mit einer hohen Nachfrage begonnen, jedoch sich im zweiten Halbjahr verhalten entwickelt. Im Resultat ergab sich ein Umsatzanstieg auf 151 Mio. €, der damit insgesamt deutlich über dem Vorjahr (102 Mio. €) lag. Diese Umsatzsteigerung wurde zusätzlich durch die Verschmelzung der Isoplus Fernwärmetechnik Vertriebsgesellschaft mbH auf die Isoplus Fernwärmetechnik GmbH realisiert. Im Vorjahr war der Umsatzanteil mit verbundenen Unternehmen bei ca. 77 %, da die Isoplus Fernwärmetechnik Vertriebsgesellschaft mbH an den Endkunden fakturiert hat, dies hat sich nun auf einen Anteil von ca. 17 % verringert. Weiterhin auffällig ist die nach wie vor anhaltende Tendenz zu technisch anspruchsvolleren Formteilen mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Beschaffung. Die Versorgung mit sämtlichen Vormaterialien konnte innerhalb eines innerbetrieblich standardisierten Beschaffungsverfahrens jederzeit gewährleistet werden. Die Preise wesentlicher Hauptmaterialien sind zum durchschnittlichen Vorjahreswert gesunken. Durch diese Preisentwicklung und die Verschmelzung hat sich die Rohertragsquote auf etwa 52,6 % verbessert (Vorjahr: ca. 30,6 %). Der Personalbereich zeigt sich durch die Verschmelzung und nachfolgende Integration bei den festangestellten Mitarbeitern deutlich erweitert. Der Personalaufwand ist absolut gesehen, aufgrund des Anstiegs von Produktions- und Gehaltskosten, auf 38,9 Mio. € gestiegen. Dies ist, neben dem oben aufgeführten Grund, im Wesentlichen durch eine Lohn- & Gehaltserhöhung, sowie die gestiegene Produktnachfrage, begründet. Das Betriebsergebnis 2023 ist gegenüber dem Vorjahr deutlich auf ca. 23,3 Mio. EUR gestiegen. Bedingt durch den Ergebnisabführungsvertrag mit der isoplus GmbH wird ein Großteil des Gewinns an diese abgeführt. b) Finanzlage Die Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel i.H.v. 19,2 T€ sowie aufgrund des Cash-Pooling im Konzern über Forderungen in Höhe von 17,3 Mio. €. Das Ziel unseres Finanzmanagements ist es, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in Sachanlagen in Höhe von 4,2 Mio. € getätigt, die zu einem wesentlichen Teil mit Bankguthaben bzw. aus dem operativen Cashflow finanziert wurden. Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Der positive Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sowie der Zahlungsmittelzugang aus der Verschmelzung reichten aus, die negativen Cashflows aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit zu kompensieren. Zum 31. Dezember 2023 stehen der Gesellschaft 12,3 Mio. € an nicht ausgenutzten Kreditlinien zur Verfügung. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme ist um 25,2 Mio. € gestiegen. Auf der Aktivseite ist die Forderung aus dem Cash-Pooling ein Grund für einen Anstieg von circa 17,3 Mio. €. Die Beteiligung an der kasachischen Tochtergesellschaft wurde in 2023 veräußert. Auf der Passivseite ist das Eigenkapital angestiegen, bedingt durch die Verschmelzung der Isoplus Fernwärmetechnik Vertriebsgesellschaft mbH sowie den nach Ergebnisabführung verbleibenden Jahresüberschuss des laufenden Jahres. Die Eigenkapitalquote beträgt 40,2 %. Das Fremdkapital zeigt sich insbesondere aufgrund gestiegener Verbundverbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft aus der Ergebnisabführung erhöht. d) Einschätzung der Geschäftsführung Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf zufrieden und schätzt die Lage der Gesellschaft positiv ein. Die Marktpreisentwicklung ist nach dem Bilanzstichtag weiterhin stabil. Der Auftragsbestand hat sich ebenfalls positiv entwickelt. III. Prognosebericht Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Umsatzseitig konnten die Prognosen erreicht und hinsichtlich des Ergebnisses sogar übertroffen werden. Die Vorjahreswerte wurden bei beiden Kennzahlen übertroffen. Für das Jahr 2024 wird nochmals eine leichte Steigerung des Betriebsergebnisses erwartet. Dieses Ziel wird durch neue Projekte realisiert. Eine Jahresplanung für Gewinn und Liquidität liegt für das Geschäftsjahr 2024 vor. Durch die starke Stellung am Markt, der zunehmenden Bedeutung klimaschonender Technologien wird weiteres Wachstum erwartet. Danach planen wir Umsatzerlöse in Höhe von ca. 183,5 Mio. € und einen Rohertrag von 93,5 Mio. €. Insgesamt wird ein Ergebnis vor Steuern angestrebt, das leicht oberhalb des Vorjahres liegt. Für das Jahr 2024 sind Investitionen von ca. 4,6 Mio. € geplant. IV. Chancen- und Risikobericht Branchenspezifische Risiken sind aufgrund unserer starken Marktposition derzeit nicht zu erkennen. Lediglich übliche Risiken wie Realisierungszeiträume von Projekten oder nur schwer vorhersehbare Projektzusammensetzungen können Einfluss auf die Ertragshöhe haben. Bereits seit Jahren ist der Fernwärmemarkt durch eine sehr hohe Wettbewerbsintensität gekennzeichnet. Insbesondere versuchen kleinere ausländische Hersteller auf dem robusten deutschen Markt zunehmend Projekte zu akquirieren. Chancen ergeben sich in dieser Situation, neben dem Anstieg der Produktqualität, auch durch ein individualisiertes hohes Serviceniveau. Risiken bestehen nach wie vor in möglichen Preisschwankungen der wesentlichen Vormaterialien, da hier eine Weitergabe an den Kunden stets mit einem gewissen Zeitversatz verbunden ist. Eine stark zunehmende Bedeutung für die Unternehmensentwicklung gewinnt die Fachkräftegewinnung und -sicherung. Dazu werden interne Schulungen von Mitarbeitern weiter intensiviert. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Chancen und Risiken stehen in einem sehr guten Verhältnis. Trotz eines schwierigen Wettbewerbsumfeldes wird es uns auch weiterhin gelingen, unsere ohnehin starke Marktposition zu festigen bzw. auszubauen. Die genannten Risiken berücksichtigen nicht Krisen (wie aktuell in Europa) und Pandemien, da diese gesellschaftlich alle gleich treffen würden. Den Kernbereich der Geschäftstätigkeit sehen wir derzeit nicht betroffen. V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzderivaten Finanzderivate zur Absicherung geschäftlicher oder finanzieller Risiken verwenden wir nicht. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft betreibt keine Zweigniederlassungen. VII. Angaben zur Frauenquote / Sonstige Angaben Die Frauenquote beträgt gesamt (ohne Unterscheidung der Positionen) 12,7 %. Folgende Zielgrößen wurden festgelegt: I. Eine Veränderung in der Geschäftsführung ist Stand heute in den nächsten Jahren nicht geplant. II. Eine Erhöhung des Frauenanteils in den Führungsebenen um 10 % ist in den nächsten zwei Jahren geplant. Ein Aufsichtsrat ist nicht vorhanden.
Sondershausen, 20. Februar 2024 Jörg Kauschat, Geschäftsführer Axel Kirstein, Geschäftsführer Alexander Langner, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang zum 31. Dezember 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN Die Isoplus Fernwärmetechnik GmbH mit Sitz in Sondershausen (eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Jena, HRB 400970) ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 und 3 HGB. Aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 14. März 2023 und der Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen vom selben Tag ist die Isoplus Fernwärmetechnik Vertriebsgesellschaft mbH mit dem Sitz in Rosenheim-Aising (Amtsgericht Traunstein, HRB 1216) rückwirkend zum 01. Januar 2023 mit der Gesellschaft verschmolzen. Die Eintragung der Verschmelzung beim Amtsgericht Jena erfolgte am 30. März 2023. Aufgrund der Verschmelzung sind die Vorjahreszahlen in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nur bedingt vergleichbar. Eine zahlenmäßige Anpassung von Vorjahreszahlen erfolgte nicht. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die bei den einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung gesetzlich vorgeschriebenen Vermerke sowie Angaben und Hinweise, die wahlweise im Jahresabschluss oder im Anhang gemacht werden können, wurden überwiegend im Anhang vorgenommen. Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB in der Regel nicht angegeben. II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu den historischen Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Finanzanlagen sind zu historischen Anschaffungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden innerhalb der steuerrechtlich zugelassenen Zeiträume vorgenommen. Die Investitionszulagen für Sachanlagen wurden als Zuschüsse angesetzt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 250,00 (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben (§ 254 HGB i.V.m. § 6 Abs. 2 EStG). Soweit die Netto-Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Einzelvermögensgegenstandes des beweglichen Anlagevermögens € 250,00, nicht aber € 1.000,00 übersteigen, wurde seit dem Geschäftsjahr 2008 bis 2022 (2008 bis 2017 ab € 150,00 bis € 1.000,00) ein jährlicher Sammelposten gebildet, welcher planmäßig über 5 Jahre gewinnmindernd aufgelöst wird. Von dem seit 2018 bestehendem Wahlrecht, Wirtschaftsgüter bis € 800,00 direkt abzuschreiben, wurde im Jahr 2023 Gebrauch gemacht. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Marktpreisen, wobei gegebenenfalls für Überbestände sowie für gesunkene Wiederbeschaffungskosten Abwertungen in angemessenem Umfang vorgenommen werden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind - mit Ausnahme des Deckungskapitals aus Rückdeckungsversicherungen - zum Nennwert bewertet. Ausfallrisiken werden, soweit erforderlich, durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung sowie für Einzelrisiken eine Einzelwertberichtigung gebildet worden. Das vorhandene Deckungskapital aus Rückdeckungsversicherungen (sonstige Vermögensgegenstände) laut versicherungsmathematisch ermitteltem Barwert ist nicht mit den Pensionsrückstellungen saldiert, da die Versicherungen kein zu verrechnendes Vermögen darstellen. Der Kassenbestand und die Valuten bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen, werden Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die Kapitalrücklage ist durch die Verschmelzung mit der Isoplus Fernwärmetechnik Vertriebsgesellschaft mbH entstanden. Pensionsrückstellungen sind auf der Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten bewertet worden. Die versicherungsmathematische Bewertung der Versorgungsverpflichtung richtet sich auf den Erfüllungsbetrag. Maßgebend für die Berechnung des Erfüllungsbetrages sind die Vorschriften des § 253 Abs. 2 HGB. Als Rechnungsgrundlage wurden die biometrischen Wahrscheinlichkeiten der Prof. Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln" 2018G, Aktivierungsbestand, verwendet, wobei ein Rechnungszins von 1,82 % angesetzt wurde (10-Jahresdurchschnitt gemäß RückAbzinsV, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank). Die übrigen Rückstellungen (Steuerrückstellungen, sonstige Rückstellungen) berücksichtigen alle drohenden Risiken und sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen (Erfüllungsbetrag). Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum jeweiligen Tageskurs ihrer Entstehung/Verbuchung umgerechnet. Zum Bilanzstichtag erfolgt grundsätzlich eine Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs. Aufgrund des für 2023 bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages ist das Ergebnis an die isoplus GmbH, Rosenheim, abzuführen. Die Bilanz ist unter Berücksichtigung der vollständigen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt worden. III. EINZELANGABEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG A. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Die Zugänge aus der Verschmelzung mit der Isoplus Fernwärmetechnik Vertriebsgesellschaft mbH sind in einer gesonderten Zugangsspalte dargestellt. Im Geschäftsjahr wurden Investitionszuschüsse in Höhe von € 164.208,28 (Vorjahr € 317.677,72) ertragswirksam vereinnahmt. B. Umlaufvermögen Auf die zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewerteten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind aufgrund der Marktpreisentwicklung Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert von T€ 898,2 vorgenommen worden. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu den je nach Fertigungsgrad anfallenden Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Material- und Fertigungseinzelkosten, Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Zur verlustfreien Bewertung sind auf Einzelermittlungen beruhende Abwertungen von T€ 462,6 vorgenommen worden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von über einem bis zu fünf Jahren betragen € 209.459,60 (Vorjahr € 6.197,02). Es handelt sich hierbei um Sicherheitseinbehalte. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen € 18.935.357,25 (Vorjahr € 1.775.564,86), davon Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 17.563.409,90 (Vorjahr € 0,00). Der Posten beinhaltet ausschließlich Forderungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen wesentlich Cashpool-Forderungen gegen die isoplus GmbH, Rosenheim. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben € 42.486,00 (Vorjahr: € 0,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Es handelt sich um abgegrenzte Beiträge, Abo-, Miet- und Wartungskosten sowie Versicherungen. D. Eigenkapital Die Bilanz ist nach vollständiger Ergebnisverwendung aufgestellt. Die Verschmelzung zum 1. Januar 2023 hat zu einer Kapitalrücklage von € 28.161.684,03 geführt. Ein Betrag von € 11.815.978,23 ist aus der Kapitalrücklage entnommen worden. Nach den Regelungen des Ergebnisabführungsvertrags mit der Muttergesellschaft hat die Gesellschaft einen Betrag von € 4,0 Mio. aus dem Jahresüberschuss gemäß § 272 Abs. 3 Satz 2 HGB i. V. m. § 14 Abs. 1 Nr. 4 KStG in andere Gewinnrücklagen eingestellt. E. Pensionsrückstellungen Der Ansatz der Pensionsrückstellung stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre ein Unterschiedsbetrag von € 158,00. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre im Sinne des § 253 Abs. 6 HGB. F. Sonstige Rückstellungen In den Sonstigen Rückstellungen sind folgende Beträge enthalten:
G. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. H. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (€ 4.217.995,10) haben wie im Vorjahr (€ 4.504.425,79) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. I. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen € 22.016.246,97 (Vorjahr € 925.069,02), davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 21.991.465,61 (Vorjahr € 424.393,33). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren in Höhe von € 20.008.032,29 aus der Gewinnabführungsverpflichtung an die Muttergesellschaft. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. J. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von € 1.866.053,99 (Vorjahr € 989.386,45) enthalten insbesondere Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung des Monats Dezember und Verbindlichkeiten gegenüber Kunden. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. K. Kreditlinien/Avale/Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden neben einer Verbundrahmenlinie von € 12.400.000,00, die wahlweise als Kontokorrent- oder Avalkreditlinie ausgenutzt werden kann, weitere Avalkreditlinien über Versicherungen in Höhe von € 5.500.000,00 (Vorjahr € 4.500.000,00). Die Avalkreditlinien sind zum Bilanzstichtag mit € 3.858.420,51 (Vorjahr € 3.053.056,66) in Anspruch genommen worden. Aufgrund eines Konsortialkreditvertrags ("Senior Facilities Agreement" vom 11. Mai 2022 nebst Ergänzung vom 24. März 2023) der Muttergesellschaft haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch im Rahmen eines selbständigen Zahlungsversprechens für Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von Mio. Euro 107,0. Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit, hieraus in Anspruch genommen zu werden, aufgrund der gegenwärtigen Bonität, der Ertrags- und der Vermögens- und Finanzlage sowie des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Nach unseren Erkenntnissen können die zugrunde liegenden Verpflichtungen von der betreffenden Gesellschaft erfüllt werden. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. L. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von € 783.926,04 (Vorjahr: € 815.511,11). Hierbei handelt es sich um bis zur Endfälligkeit hochgerechnete Beträge. Es handelt sich hauptsächlich um Fahrzeugleasing und Mietverträge für Lagerflächen und Anlagentechnik. Mietverträge ohne Laufzeitbegrenzung sind hier mit einem Jahr berücksichtigt. Die durchschnittliche Laufzeit der wesentlichen Leasingverträge beträgt zwischen 3 und 4 Jahren. M. Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Der Posten enthält insbesondere Erträge aus dem Verkauf von Finanzanlagen (T€ 2.073; Vorjahr: T€ 0,0), Investitionszuschüsse (T€ 164,2; Vorjahr: T€ 317,7), und Versicherungs- und sonstige Entschädigungen (T€ 630,1; Vorjahr: T€ 150,7). Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von T€ 267,8 (Vorjahr: T€ 1,1) erzielt, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind. IV. SONSTIGE ANGABEN A. Beschäftigte Personen Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 672 (Vorjahr 372) Personen (ohne Auszubildende) beschäftigt. Nach Gruppen aufgeteilt:
B. Umsatzerlöse nach geographischen Gebieten
Die Umsatzerlöse betreffen mit rund 17 % verbundene Unternehmen. C. Finanzinstrumente Die Gesellschaft hat seit April 2023 eine Cash-Management-Vereinbarung mit ihrer Muttergesellschaft abgeschlossen. Forderungen aus dem Cash-Pooling sind unter "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" ausgewiesen. D. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Jörg Kauschat, Herr Axel Kirstein und Herr Alexander Langner. Herr Kauschat ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. E. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführungsbezüge sind aufgrund der Befreiungsvorschriften des § 286 Absatz 4 HGB nicht angabepflichtig. F. Muttergesellschaft Muttergesellschaft ist die isoplus GmbH, Rosenheim, mit einer Beteiligungsquote von 100,0 %. G. Tochterunternehmen Die Gesellschaft war 100 %-ige Gesellschafterin der TOO Isoplus Central Asia, Karaganda, Kasachstan, einer Kapitalgesellschaft nach kasachischem Recht. Die Beteiligung wurde zum 09. August 2023 verkauft. H. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung i. S. d. § 285 Nr. 33 HGB, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, bestehen nicht. I. Ergebnisverwendung Nach den Regelungen des Ergebnisabführungsvertrags mit der Muttergesellschaft hat die Gesellschaft mit Zustimmung der Muttergesellschaft einen Betrag von € 4,0 Mio. aus dem Jahresüberschuss gemäß § 272 Abs. 3 Satz 2 HGB i. V. m. § 14 Abs. 1 Nr. 4 KStG in andere Gewinnrücklagen eingestellt.
Sondershausen, den 20. Februar 2024 Jörg Kauschat, Geschäftsführer Axel Kirstein, Geschäftsführer Alexander Langner, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.04.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Isoplus Fernwärmetechnik GmbH, Sondershausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Isoplus Fernwärmetechnik GmbH, Sondershausen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Isoplus Fernwärmetechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen • wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Angaben im Lagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder • anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 20. Februar 2024 DR.
WASSERMANN AUDIT GMBH
Prof. Dr. Bernd Wassermann, Wirtschaftsprüfer Dr. Boris Heller, Wirtschaftsprüfer |
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Isoplus Fernwärmetechnik GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Schachtstr. 28
99706 Sondershausen - Handelsregister
- HRB 400970, Jena
- Eintragungsdatum
- 19. Juli 1990
- Branche
-
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Wärme- und Kältehandel
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen - Unternehmenszweck
- die Entwicklung, Herstellung, der Vertrieb und die Verkaufsvermittlung, von Stahl- und Kunststoffteilen, insbesondere für Anlagen der Ver- und Entsorgungstechnik, von anderen Technikprodukten und von Formteilen sowie von anderen Industrieartikeln, insbesondere Fernheizleitungen, jeweils mit der dazugehörigen technischen Beratung und Ausführung aller damit verbunden Dienstleistungen.
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 74,6 % 43,10 Mio
- Anlagevermögen 24,4 % 14,09 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,0 % 598,6 k
- Verbindlichkeiten 55,5 % 32,09 Mio
- Eigenkapital 38,7 % 22,38 Mio
- Rückstellungen 5,7 % 3,32 Mio
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 85,5 % 148,90 Mio
- auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 12,1 % 21,03 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 1,4 % 2,37 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,7 % −1,24 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,3 % 438,6 k
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 % 79,8 k
- Materialaufwand 51,9 % 67,17 Mio
- Personalaufwand 31,2 % 40,37 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 14,9 % 19,31 Mio
- Abschreibungen 1,9 % 2,47 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,1 % 140,0 k
- Sonstige Steuern 0,0 % 62,3 k
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % 2,8 k
- Ergebnis nach Steuern 21,09 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
GuV-Daten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Alexander Langner
seit 2023 Geschäftsführer
-
Axel Kirstein
seit 2019 Geschäftsführer
-
Georg Weidinger
seit 2005 Geschäftsführer
-
Andreas Haug
seit 2025 Prokura
-
Sascha Hagedorn
seit 2025 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- isoplus GmbH DEU 100,0 % 2,0M €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.
Historie
- 2025
-
21.08.
Eintritt eines MitgliedsAndreas Haug · Gesamtprokura
-
21.08.
Eintritt eines MitgliedsSascha Hagedorn · Gesamtprokura
-
15.04.
Austritt einer PositionJörg Kauschat · Geschäftsführer
- 2023
-
08.05.
UnternehmensvertragIsoplus Fernwärmetechnik GmbH
-
17.04.
Austritt einer PositionAlexander Langner · Einzelprokura
-
17.04.
Eintritt eines MitgliedsAlexander Langner · Geschäftsführer
-
30.03.
SatzungsänderungIsoplus Fernwärmetechnik GmbH
-
30.03.
Änderung des Unternehmensgegenstandsdie Entwicklung, Herstellung, der Vertrieb und die Verkaufsvermittlung, von Stahl- und Kunststoffteilen, insbesondere für Anlagen der Ver- und Entsorgungstechnik, von anderen Technikprodukten und von Formteilen sowie von anderen Industrieartikeln, insbesondere Fernheizleitungen, jeweils mit der dazugehörigen technischen Beratung und Ausführung aller damit verbunden Dienstleistungen.
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2020 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
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