I.G. Pflanzenzucht, Gesellschaft mit beschränkter HaftungIsmaningJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24Grundlagen des Unternehmens Gegenstand der Gesellschaft ist der Vertrieb von Vorstufen- und Basis-Saatgut sowie von Zertifiziertem Saatgut von Sorten, vorrangig der Gesellschafter, aber auch von Sorten Dritter im In- und Ausland, sowie die Organisation der Vermehrung der von der Gesellschaft vertriebenen Sorten, ferner die Durchführung der für Vermehrung und Vertrieb zweckmäßigen Geschäfte jeder Art. Vertrieben werden Sorten der Kulturarten Gruppen Getreide, Mais, Leguminosen inkl. Soja. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Deutschlands Wirtschaft ist 2023 erstmalig nach dem Corona-Jahr 2020 wieder geschrumpft. Aufgrund einer schwachen Weltkonjunktur, weiter hohen Inflationsraten (5,9 %) und hohen Zinsen sank das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 %. Für das Jahr 2024 bleiben die Aussichten getrübt. Die wirtschaftliche Schwächephase ist noch nicht überwunden. Für die Inflationsrate wird ein Absinken auf voraussichtlich 2,4 % prognostiziert. Dennoch erwartet die Bundesregierung für 2024 einen weiteren Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,2%. Ausufernde Bürokratie, steigende Kosten und Fachkräftemangel belasten die Wirtschaft und hemmen Wachstum und Investitionen. Die Investitionsbereitschaft bleibt zurückhaltend. Das gilt auch für die Landwirtschaft. Auch wenn die landwirtschaftlichen Betriebe dank hoher Erzeugerpreise im vergangenen Wirtschaftsjahr 2022/23 nach schwierigen Vorjahren wieder höhere Gewinne erzielen konnten, blicken die Landwirte pessimistisch in die Zukunft. Die Erzeugerpreise für pflanzliche Produkte sind ab Herbst 2023 zurückgegangen. Massive Bauernproteste zum Jahreswechsel 2023/24 brachten die schlechte Stimmung in der Landwirtschaft zum Ausdruck. Ausgelöst wurden die Proteste u.a. durch die Rücknahme von Steuervergünstigungen für Agrardiesel, die Gründe für die Unzufriedenheit sind aber wesentlich vielfältiger. Fallende Erzeugerpreise bei weiter hoher Kostenbelastung und steigenden Zinsen setzen die Landwirte ökonomisch stark unter Druck. Umweltauflagen, permanent zunehmender bürokratischer Aufwand, hohe Arbeitsbelastung, gesellschaftliche Diskussion über die Rolle der Landwirtschaft, Produktionseinschränkungen sind die Ursache für den entstandenen Unmut. Die Proteste, die sich im Laufe des Winters auf ganz Europa ausgedehnt hatten, haben eine unerwartet breite Unterstützung aus der Bevölkerung erfahren. Infolgedessen hat die EU-Agrarpolitik einen Richtungswechsel eingeschlagen und den sog "Green Deal" infrage gestellt. Unter anderem wurde das Ziel einer deutlichen Reduzierung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes revidiert. Auch die durch den Klimawandel hervorgerufenen Wetterextreme fordern die Landwirte mehr und mehr heraus. Ausgeprägte Trockenheit im Frühsommer und Sommer 2023 haben die Getreideerträge EU-weit unterdurchschnittlich ausfallen lassen. In Deutschland wurde daher zur Ernte 2023 2,3 % weniger Getreide geerntet als im Vorjahr. In Nord- und Westdeutschland war es ab Mitte Juni außerordentlich nass. Die Getreideernte konnte nur unter schwierigsten Bedingungen eingeholt werden. Die erntereifen Bestände standen wochenlang im Regen. Auswuchs führte zu erheblichen Qualitätsverlusten. Weltweit fiel die Ernte 2023 dagegen gut aus, Russland und die Ukraine drängten mit einem großen Angebot an Weizen und Mais auf den Weltmarkt, was fallende Erzeugerpreise nach sich zog. Europas Landwirte mussten neben den niedrigeren Erträgen auch noch mit niedrigen Preisen zurechtkommen. Spät räumende Kulturen, wie Mais und Soja profitierten von dem späten Regen und konnten mit sehr guten Erträgen geerntet werden. In Norddeutschland und vielen Teilen Nordeuropas setzte sich der Regen auch nach der Ernte weiter fort. Die anhaltenden Niederschläge behinderten die Aussaat des Wintergetreides massiv oder verhinderten sie in einigen Regionen. Im Vergleich zum Vorjahr kamen vorwiegend in Norddeutschland fast 300.000 ha weniger Winterweizen in den Boden. Der Winter 2023/24 war nass und mild. Das ausgesäte Wintergetreide konnte das Wachstum ohne Unterbrechung fortsetzen und startete mit ungewöhnlich großem Vegetationsvorsprung ins Frühjahr. Ein kurzer Wintereinbruch mit Frost führte in einigen Höhenlagen und Regionen zu Auswinterungen, insbesondere auf den ohnehin durchnässten Flächen. Sommergetreide, Mais und Soja konnten im Frühjahr problemlos gesät werden. Ab Mai war es erneut überdurchschnittlich nass. In Süd- und Westdeutschland gab es gebietsweise Hochwasser und überflutete landwirtschaftliche Flächen, die nicht mehr beerntet werden konnten. Der Krankheitsdruck und die Anzahl der Pilzinfektionen nahmen gegenüber dem Vorjahr deutlich zu. Die Sicherung der Saatgutversorgung war im WJ 2023/24 ein Dauerthema. Anfängliche Befürchtungen, dass die Saatgutversorgung aufgrund der im Regen geernteten Partien im Herbst 2023 nicht gesichert sei, bestätigten sich nicht. Aufgrund des witterungsbedingten Rückgangs der Anbaufläche wurden im Herbst 2023 ca. 6.000 t weniger Z-Saatgut (-1,4%) als im Vorjahr eingesetzt. Dies betraf vor allem den Winterweizen. Der Saatgutwechsel lag bei Wintergetreide mit 62 % um 4 % höher als im Vorjahr. Auf der kleineren Anbaufläche wurde damit mehr Zertifiziertes Saatgut eingesetzt. Bei Sommergetreide konnte das Aufkommen mit Z-Saatgut aus Deutschland die gesteigerte Nachfrage bei weitem nicht decken. Fast alle EU-Länder haben versucht, die Saatgutversorgung in ihrem Land durch Anträge auf Herabsetzung der Keimfähigkeit für Sommergetreide und Leguminosen sicherzustellen. Die deutliche Ausdehnung der Anbaufläche mit Sommergetreide um mehr als 100.000 ha bzw. 23 % führten zu einem deutlich erhöhten Bedarf an Saatgut. Es wurden in Folge 72.000 dt (+ 15 %) Zertifiziertes Saatgut mehr verkauft. Zu einem großen Teil wurde das Saatgut aus Nachbarländern, wie Polen oder dem Baltikum importiert. Die Anbaufläche für Leguminosen erhöht sich um ca. 20.000 ha auf 268.000 ha. Die Futtererbse nahm kräftig zu, während die Anbaufläche für Ackerbohne gleichblieb, die Sojabohne sogar leicht zurückging. Die Versorgungslage mit Saatgut von Sojabohne war mehr als ausreichend. Die Anbaufläche von Mais profitierte ebenfalls von den offen gebliebenen Flächen. Sie nahm deutlich um über 100.000 ha auf 2,6 Mio. ha zu. Die Vermehrungen mit Saatmais konnten 2023 mit hohen Erträgen und guten Qualitäten geerntet werden. Aufgrund der deutlichen Ausdehnung der Saatmaisproduktion wurde deutlich mehr Saatgut produziert als der Markt aufnehmen konnte. Ein großer Teil des zur Ernte 2023 produzierten Saatgutes wird überlagert. Geschäftsverlauf Im Wirtschaftsjahr 2023/24 wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 28.477 (Vorjahr T€ 25.232) erwirtschaftet. Vermögenslage Bilanz Anlage + Umlaufvermögen Die Vermögenslage ist positiv zu beurteilen. Diese hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 246 verbessert. Ertragslage Die Ertragslage entsprach weitgehend der Prognose.
Im Wirtschaftsjahr 2023/24 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 355 (VJ T€ 325) erzielt. Über die Verwendung des Jahresüberschusses entscheidet die Gesellschafterversammlung. Die Saatgutumsätze nahmen bei Getreide um 1,7 %, bei Mais um 33,1 % und bei Sojabohnen um 8,3 % zu. Die Steigerung der Umsatzmengen haben zu einer Zunahme der Umsatzerlöse um 12,9% geführt.
Die Lizenzerlöse aus dem Ausland stellen im Geschäftsjahr 2023/24 4,8 % (VJ 5,4 %) des Gesamtumsatzes dar.
Zur Deckung der laufenden Kosten waren im Berichtsjahr T€ 4.965 (VJ T€ 4.461) erforderlich. Die Kosten haben sich somit um T€ 514 (= 10,9 %) erhöht. Die sonstigen Erträge sind um 26,5% gestiegen.
Die Belegschaft wurde weiter verstärkt. Die Position des Projektleiters Unternehmensdigitalisierung wurde neu geschaffen, die Aufwendungen für Personal sind im Berichtsjahr auf T€ 3.195 (VJ T€ 2.822) um 13,2 % gestiegen. Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Berichtszeitraum 39 Personen (VJ 37), davon zwei geringfügig Beschäftigte Die Berechnung der durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgt nach den Regeln des § 267 Abs. 5 HGB. Zum 30. Juni 2024 waren 18 Mitarbeiter ausschließlich im Außendienst tätig.
Der Materialaufwand ist auf T€ 23.074 (VJ T€ 20.392) gestiegen. Lagerbestände existieren nicht. Der Materialaufwand wird im Wesentlichen durch die Posten "Getreide-, Öl- und Eiweißpflanzen" bestimmt. Kleinere Anteile entfallen auf Papiersäcke, Europaletten, STV- Gebühren und Kosten IGP Polska.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit T€ 1.558 um T€ 101 höher als im Vorjahr (T€ 1.457). Die Kostensteigerungen ergeben sich aus wachsenden Ausgaben für Werbe- und Reisekosten, Versicherungen sowie gestiegenen Fahrzeug- und Raumkosten Die Abschreibungen liegen mit T€ 212 über dem Vorjahr (T€ 182). Finanzlage Die Finanzierung der laufenden Geschäfte war jederzeit sichergestellt. Neben den vorhandenen liquiden Mitteln standen ausreichend Kreditzusagen zur Verfügung, die nicht ausgeschöpft werden mussten. Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist als gut zu bezeichnen.
Die I.G. Pflanzenzucht GmbH verfügt über ein Eigenkapital von 1,8 Mio. € (VJ 1,9 Mio. €). Das Fremdkapital beträgt 7,1 Mio. €. Davon entfallen 1,1 Mio € auf Rückstellungen und 6,0 Mio. € auf Verbindlichkeiten. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten gegenüber Vermehrern und Anteilseignern.
Investitionen beschränken sich auf die Neuanschaffung von Soft- und Hardware sowie Neufahrzeuge. Beteiligungen Seit 2013 besteht eine Beteiligung an der IGP Polska Sp. z o.o. Das Wirtschaftsjahr der IGP Polska Sp. z o.o entspricht dem Kalenderjahr. Gemäß Jahresabschluss vom 31.12.2023 hatte IGP Polska einen Verlust ausgewiesen. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren
Die Umsatzerlöse der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023/24 betrugen T€ 28.476 (VJ 25.232). Material- und Personalaufwand sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen T€ 228.039 (VJ T€ 24.853). Das finanzielle Ergebnis war gut.
Kontinuierlicher Sortennachschub und ein kompetentes, gut ausgebildetes und motiviertes Fachpersonal, das sich mit den Werten des Unternehmens vollständig identifiziert, sind die Grundlagen für eine positive Geschäftsentwicklung. Eine zielgerichtete Werbe- und Kommunikationsstrategie führt zu einer höheren Aufmerksamkeit des Unternehmens und zu einem guten Image bei Kunden und in der Branche. Die Zusammenarbeit zwischen Gesellschafter und Gesellschaft funktioniert reibungslos und ist von tiefem gegenseitigem Vertrauen geprägt. Die Vernetzung und Kundenbindung im In- und Ausland ist sehr stabil.
Mit T€ 355 wurde ein Jahresüberschuss erzielt. Aufgrund der Lohn- und allgemeinen Preissteigerungen war ein höherer Kostenaufwand erforderlich, um das Umsatzergebnis zu erzielen. Nachtragsberichterstattung Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschlussstichtag eingetreten. Prognosebericht / Chancen- und Risikobericht Die IG Pflanzenzucht hat ihren Diversifikationsprozess in den vergangenen Jahren intensiv vorangetrieben. Das wirkt sich positiv auf die Stabilität und Schlagkraft des Unternehmens aus. Das im November 2023 vom BGH höchstrichterlich bestätigte sogenannte "Erntegut-Urteil" ist ein wichtiger Baustein, um den Saatgutwechsel und damit Saatgutabsatz in Deutschland künftig weiter steigern zu können. Die zunehmend von Politik und Gesellschaft eingeforderten Einschränkungen bei Düngung und Pflanzenschutz heben die Bedeutung der richtigen Sortenwahl und des Einsatzes hochwertigen Saatguts für einen erfolgreichen Ackerbau. Trotz eines angespannten Arbeitsmarktes konnte die IGP in den letzten Jahren wichtige Schlüsselpositionen im Unternehmen kompetent besetzen. Der Fachkräftemangel macht sich in den Lohnforderungen bemerkbar. Ein Schwerpunkt wird auf den weiteren Digitalisierungsprozess im Unternehmen gerichtet, mit dem Ziel, interne Abläufe zu beschleunigen sowie eine direktere Kommunikation zu unseren Kunden-Zielgruppen zu gewährleisten. Für das Wirtschaftsjahr 2024/25 wird von einem gleichbleibenden bis verbesserten Ergebnis ausgegangen. Die Umsätze dürften steigen, allerdings gilt es, die Kostenentwicklung zu bremsen. Chancen- und Risikobericht Risiken und Chancen (Pauschalrisiken, Liquiditätsrisiken, Absatzrisiken) der I.G. Pflanzenzucht GmbH werden regelmäßig im Arbeitsausschuss, gemeinsam mit der Geschäftsführung des Unternehmens, analysiert
Der Sortennachschub aus den Gesellschafterbetrieben und aus akquirierten Sorten fürs In- und Ausland ist bei den meisten Kulturen umfangreich. Die IG Pflanzenzucht konnte daher ihre Marktposition in Deutschland, aber auch in internationalen Märkten stabilisieren oder ausbauen.
Liquiditätsrisiken: Die Liquiditätsversorgung ist über die vorhandenen Kassen- und Bankguthaben sowie über eingeräumte Bankkreditlinien gesichert. Versicherungen: Der Versicherungsschutz der IG Pflanzenzucht GmbH ist gut strukturiert und wird entsprechend der Ausweitung der Geschäftstätigkeit laufend angepasst.
Bei Abwägung aller Chancen und Risiken ist das Unternehmen keinen den Fortbestand gefährdenden Risiken ausgesetzt Sonstige Angaben
Es wird keine eigene Forschung- und Entwicklungsarbeit betrieben. Diese erfolgt durch die beteiligten Gesellschafter der I.G. Pflanzenzucht selbst.
Die I.G. Pflanzenzucht GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen.
Ismaning, den 27.09.2024 BILANZ ZUM 30. JUNI 2024AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/241. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS, ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 HGB. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung der Bilanz gem. § 266 Abs. 1 HGB und der Gewinn- und Verlustrechnung gem. § 276 HGB macht die Gesellschaft nicht in vollem Umfang Gebrauch. Von den Erleichterungen gem. § 288 HGB wird teilweise Gebrauch gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Lag der am Bilanzstichtag beizulegende Wert dauerhaft niedriger, so wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf diesen Wert vorgenommen. Sachanlagen werden mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Liegt der am Bilanzstichtag beizulegende Wert dauerhaft niedriger, so wird eine außerplanmäßige Abschreibung auf diesen Wert vorgenommen. Bei Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der über den Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben wird. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder einem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte sind unter Beachtung der Grundsätze der verlustfreien Bewertung zu Herstellungskosten bzw. Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen worden. Das allgemeine Forderungsrisiko wurde ausreichend durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Die Erfüllungsbeträge der Pensionsverpflichtungen wurden durch versicherungsmathematische Gutachten nach der PUC-Methode auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G Prof. Heubeck unter Anwendung eines Rechnungszinses von aktuell 1,84 % ermittelt. Darüber hinaus wurde ein Rententrend in Höhe von 1 % angenommen. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die voraussichtlich noch anfallenden Steuerzahlungen. Für ungewisse Verbindlichkeiten werden Rückstellungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist. Die Rückstellungsbeträge werden nur abgezinst, wenn die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten einen Zinsanteil enthalten. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR -894,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. 2. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage 1.3; Seite 3) dargestellt. Beteiligungen Die I.G. Pflanzenzucht GmbH besitzt folgende Kapitalanteile von mindestens 20 % an anderen Unternehmen:
Die Beteiligung an der IGP Polska sp. z.o.o. wurde in 2013 erworben. Das Wirtschaftsjahr der IGP Polska sp. z.o.o. entspricht dem Kalenderjahr. Nach dem vorliegenden Jahresabschluss zum31. Dezember 2023 hat IGP Polska sp. z.o.o. einen Jahresfehlbetrag von EUR -7.203,07 vorzuweisen (Umrechnungskurs zum 31.12.2023: 1 PLN entspricht EUR 0,2304). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00). Eigenkapital Das Eigenkapital wurde satzungsgemäß unter vollständiger Verwendung des Gewinns aufgestellt. Gewinnrücklage Die Rücklage enthält den satzungsgemäß eingestellten Jahresüberschuss des Vorjahres. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen hauptsächlich auf:
Verbindlichkeitenspiegel zum 30.06.2024
Haftungsverhältnisse Es besteht eine selbstschuldnerische Bürgschaft gegenüber der HypoVereinsbank zur Sicherung der Mietkaution in Höhe von TEUR 20. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen. 3. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Es wird das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:
Das Ergebnis ist mit Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von EUR 139.418,94 (Vj. EUR 130.267,57) belastet. 4. SONSTIGE ANGABEN Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich beschäftigt:
Der Geschäftsführung gehörten an:
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB verzichtet. Die Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB ist zu Recht erfolgt. Frau Elisabeth Neumann wurde am 20. November 2008 mit Wirkung zum 1. Januar 2009 zur Prokuristin bestellt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 11. Dezember 2008. 5. ERGEBNISVERWENDUNGSVORSCHLAGÜber die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 355.231,12 entscheidet die Gesellschafterversammlung.
Ismaning, den 27. September 2024 Dipl. Ing. agr. Franz Beutl
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die I.G. Pflanzenzucht GmbH, Ismaning Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der I.G. Pflanzenzucht GmbH, Ismaning, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der I.G. Pflanzenzucht GmbH, Ismaning, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 27. September 2024 ECOVIS
Wirtschaftstreuhand GmbH
Maximilian Pongratz, Wirtschaftsprüfer Peter Knop, Wirtschaftsprüfer Die Ergebnisverwendung wurde wie im Anhang vorgeschlagen am 20.11.2024 beschlossen. Der Jahresabschluss wurde am 20.11.2024 festgestellt. |
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I.G. Pflanzenzucht, Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Reichenbachstr. 1
85737 Ismaning - Handelsregister
- HRB 212, München
- Eintragungsdatum
- 15. Juni 1927
- Branche
-
Erzeugung von Blumensamen
Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln
Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den Pflanzenbau - Unternehmenszweck
- Vertrieb von Vorstufen- und Basissaatgut sowie von zertifiziertem Saatgut von Sorten vorrangig der Gesellschafter, aber auch von Sorten Dritter im In- und Ausland sowie die Organisation der Vermehrung der von der Gesellschaft vertriebenen Sorten, ferner die Durchführung der für Vermehrung und Vertrieb zweckmäßigen Geschäfte jeder Art.
Finanzen
Bilanz
2025- Umlaufvermögen 91,4 % 8,09 Mio
- Anlagevermögen 7,4 % 656,5 k
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,2 % 108,8 k
- Verbindlichkeiten 66,7 % 5,91 Mio
- Eigenkapital 21,1 % 1,87 Mio
- Rückstellungen 12,2 % 1,08 Mio
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2025- Umsatzerlöse 99,9 % 30,27 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,1 % 37,9 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 2,5 k
- Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 23
- Materialaufwand 82,3 % −24,61 Mio
- Personalaufwand 11,0 % −3,30 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 5,2 % −1,56 Mio
- Abschreibungen 0,8 % −244,8 k
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,6 % −171,9 k
- Sonstige Steuern 0,0 % −7,9 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % 0
- Gesamtleistung 30,27 Mio
- Ergebnis nach Steuern 422,9 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 414,9 k
GuV-Daten für 3 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Franz Josef Beutl
seit 2008 Geschäftsführer
-
Elisabeth Neumann
seit 2008 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Saatzucht Gleisdorf Ges. m.b.H. AUT 15,2 % 58k €
- Saatbau Deutschland GmbH DEU 15,2 % 58k €
-
S****** F******
15,2 %
58k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
S****** F******
15,2 %
Beteiligungen an
Historie
- 2017
-
01.12.
AdressänderungI.G. Pflanzenzucht, Gesellschaft mit beschränkter Haftung
-
01.12.
SitzänderungI.G. Pflanzenzucht, Gesellschaft mit beschränkter Haftung
-
01.12.
SatzungsänderungI.G. Pflanzenzucht, Gesellschaft mit beschränkter Haftung
-
06.06.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsI.G. Pflanzenzucht, Gesellschaft mit beschränkter Haftung
-
06.06.
SatzungsänderungI.G. Pflanzenzucht, Gesellschaft mit beschränkter Haftung
- 2013
-
22.07.
SatzungsänderungI.G. Pflanzenzucht, Gesellschaft mit beschränkter Haftung
-
22.07.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsI.G. Pflanzenzucht, Gesellschaft mit beschränkter Haftung
- 2010
-
25.11.
Änderung des UnternehmensgegenstandsVertrieb von Vorstufen- und Basissaatgut sowie von zertifiziertem Saatgut von Sorten vorrangig der Gesellschafter, aber auch von Sorten Dritter im In- und Ausland sowie die Organisation der Vermehrung der von der Gesellschaft vertriebenen Sorten, ferner die Durchführung der für Vermehrung und Vertrieb zweckmäßigen Geschäfte jeder Art.
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2025 Jahresabschluss
- 2024 Jahresabschluss ↓
- 2023 Jahresabschluss
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2024
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
Mit API-Key abrufen API-Key holen →Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
- I
- Tab wechseln
- 1–6
- Diese Hilfe
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