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I.G. Pflanzenzucht, Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbH

IsmaningMünchen, DEU ·HRB 212 München ·ig-pflanzenzucht.de
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Reichenbachstr. 1
85737 Ismaning
Handelsregister
HRB 212, München
Eintragungsdatum
15. Juni 1927
Branche
Erzeugung von Blumensamen
Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln
Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den Pflanzenbau
Unternehmenszweck
Vertrieb von Vorstufen- und Basissaatgut sowie von zertifiziertem Saatgut von Sorten vorrangig der Gesellschafter, aber auch von Sorten Dritter im In- und Ausland sowie die Organisation der Vermehrung der von der Gesellschaft vertriebenen Sorten, ferner die Durchführung der für Vermehrung und Vertrieb zweckmäßigen Geschäfte jeder Art.

Finanzen

Umsatz 2025
30,27 Mio. €
Mitarbeiter 2025
38
Bilanzsumme 2025
8,86 Mio. €
Jahresergebnis 2025
414.935 €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2025
Aktivseite 8,86 Mio
  • Umlaufvermögen 91,4 % 8,09 Mio
  • Anlagevermögen 7,4 % 656,5 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,2 % 108,8 k
Passivseite 8,86 Mio
  • Verbindlichkeiten 66,7 % 5,91 Mio
  • Eigenkapital 21,1 % 1,87 Mio
  • Rückstellungen 12,2 % 1,08 Mio
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2025
Erträge 30,31 Mio
  • Umsatzerlöse 99,9 % 30,27 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,1 % 37,9 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 2,5 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 23
Aufwendungen 29,89 Mio
  • Materialaufwand 82,3 % −24,61 Mio
  • Personalaufwand 11,0 % −3,30 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 5,2 % −1,56 Mio
  • Abschreibungen 0,8 % −244,8 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,6 % −171,9 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % −7,9 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % 0
  • Gesamtleistung 30,27 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 422,9 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 414,9 k
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GuV-Daten für 3 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Franz Josef Beutl seit 2008 Geschäftsführer
  • Elisabeth Neumann seit 2008 Prokura
2 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Top 3 halten 45,7 %
  • Saatzucht Gleisdorf Ges. m.b.H. AUT FN64064m (Landesgericht Graz) 15,2 % 58k €
  • Saatbau Deutschland GmbH DEU HRB 97794 (AG München) 15,2 % 58k €
  • S****** F****** 15,2 % 58k €
8 weitere Gesellschafter · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

26,4 % identifiziert 73,6 % nicht identifiziert
  • S****** F****** 15,2 %
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Beteiligungen an

Historie

  1. 2017
  2. 01.12.
    Adressänderung
    I.G. Pflanzenzucht, Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  3. 01.12.
    Sitzänderung
    I.G. Pflanzenzucht, Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  4. 01.12.
    Satzungsänderung
    I.G. Pflanzenzucht, Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  5. 06.06.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    I.G. Pflanzenzucht, Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  6. 06.06.
    Satzungsänderung
    I.G. Pflanzenzucht, Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  7. 2013
  8. 22.07.
    Satzungsänderung
    I.G. Pflanzenzucht, Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  9. 22.07.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    I.G. Pflanzenzucht, Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  10. 2010
  11. 25.11.
    Änderung des Unternehmensgegenstands
    Vertrieb von Vorstufen- und Basissaatgut sowie von zertifiziertem Saatgut von Sorten vorrangig der Gesellschafter, aber auch von Sorten Dritter im In- und Ausland sowie die Organisation der Vermehrung der von der Gesellschaft vertriebenen Sorten, ferner die Durchführung der für Vermehrung und Vertrieb zweckmäßigen Geschäfte jeder Art.
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Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2025 Jahresabschluss
  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2024

Veröffentlicht am 17. Februar 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

I.G. Pflanzenzucht, Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Ismaning

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand der Gesellschaft ist der Vertrieb von Vorstufen- und Basis-Saatgut sowie von Zertifiziertem Saatgut von Sorten, vorrangig der Gesellschafter, aber auch von Sorten Dritter im In- und Ausland, sowie die Organisation der Vermehrung der von der Gesellschaft vertriebenen Sorten, ferner die Durchführung der für Vermehrung und Vertrieb zweckmäßigen Geschäfte jeder Art.

Vertrieben werden Sorten der Kulturarten Gruppen Getreide, Mais, Leguminosen inkl. Soja.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Deutschlands Wirtschaft ist 2023 erstmalig nach dem Corona-Jahr 2020 wieder geschrumpft. Aufgrund einer schwachen Weltkonjunktur, weiter hohen Inflationsraten (5,9 %) und hohen Zinsen sank das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 %. Für das Jahr 2024 bleiben die Aussichten getrübt. Die wirtschaftliche Schwächephase ist noch nicht überwunden. Für die Inflationsrate wird ein Absinken auf voraussichtlich 2,4 % prognostiziert. Dennoch erwartet die Bundesregierung für 2024 einen weiteren Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,2%. Ausufernde Bürokratie, steigende Kosten und Fachkräftemangel belasten die Wirtschaft und hemmen Wachstum und Investitionen. Die Investitionsbereitschaft bleibt zurückhaltend. Das gilt auch für die Landwirtschaft. Auch wenn die landwirtschaftlichen Betriebe dank hoher Erzeugerpreise im vergangenen Wirtschaftsjahr 2022/23 nach schwierigen Vorjahren wieder höhere Gewinne erzielen konnten, blicken die Landwirte pessimistisch in die Zukunft. Die Erzeugerpreise für pflanzliche Produkte sind ab Herbst 2023 zurückgegangen. Massive Bauernproteste zum Jahreswechsel 2023/24 brachten die schlechte Stimmung in der Landwirtschaft zum Ausdruck. Ausgelöst wurden die Proteste u.a. durch die Rücknahme von Steuervergünstigungen für Agrardiesel, die Gründe für die Unzufriedenheit sind aber wesentlich vielfältiger. Fallende Erzeugerpreise bei weiter hoher Kostenbelastung und steigenden Zinsen setzen die Landwirte ökonomisch stark unter Druck. Umweltauflagen, permanent zunehmender bürokratischer Aufwand, hohe Arbeitsbelastung, gesellschaftliche Diskussion über die Rolle der Landwirtschaft, Produktionseinschränkungen sind die Ursache für den entstandenen Unmut. Die Proteste, die sich im Laufe des Winters auf ganz Europa ausgedehnt hatten, haben eine unerwartet breite Unterstützung aus der Bevölkerung erfahren. Infolgedessen hat die EU-Agrarpolitik einen Richtungswechsel eingeschlagen und den sog "Green Deal" infrage gestellt. Unter anderem wurde das Ziel einer deutlichen Reduzierung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes revidiert.

Auch die durch den Klimawandel hervorgerufenen Wetterextreme fordern die Landwirte mehr und mehr heraus. Ausgeprägte Trockenheit im Frühsommer und Sommer 2023 haben die Getreideerträge EU-weit unterdurchschnittlich ausfallen lassen. In Deutschland wurde daher zur Ernte 2023 2,3 % weniger Getreide geerntet als im Vorjahr. In Nord- und Westdeutschland war es ab Mitte Juni außerordentlich nass. Die Getreideernte konnte nur unter schwierigsten Bedingungen eingeholt werden. Die erntereifen Bestände standen wochenlang im Regen. Auswuchs führte zu erheblichen Qualitätsverlusten. Weltweit fiel die Ernte 2023 dagegen gut aus, Russland und die Ukraine drängten mit einem großen Angebot an Weizen und Mais auf den Weltmarkt, was fallende Erzeugerpreise nach sich zog. Europas Landwirte mussten neben den niedrigeren Erträgen auch noch mit niedrigen Preisen zurechtkommen.

Spät räumende Kulturen, wie Mais und Soja profitierten von dem späten Regen und konnten mit sehr guten Erträgen geerntet werden.

In Norddeutschland und vielen Teilen Nordeuropas setzte sich der Regen auch nach der Ernte weiter fort. Die anhaltenden Niederschläge behinderten die Aussaat des Wintergetreides massiv oder verhinderten sie in einigen Regionen. Im Vergleich zum Vorjahr kamen vorwiegend in Norddeutschland fast 300.000 ha weniger Winterweizen in den Boden.

Der Winter 2023/24 war nass und mild. Das ausgesäte Wintergetreide konnte das Wachstum ohne Unterbrechung fortsetzen und startete mit ungewöhnlich großem Vegetationsvorsprung ins Frühjahr. Ein kurzer Wintereinbruch mit Frost führte in einigen Höhenlagen und Regionen zu Auswinterungen, insbesondere auf den ohnehin durchnässten Flächen.

Sommergetreide, Mais und Soja konnten im Frühjahr problemlos gesät werden. Ab Mai war es erneut überdurchschnittlich nass. In Süd- und Westdeutschland gab es gebietsweise Hochwasser und überflutete landwirtschaftliche Flächen, die nicht mehr beerntet werden konnten. Der Krankheitsdruck und die Anzahl der Pilzinfektionen nahmen gegenüber dem Vorjahr deutlich zu.

Die Sicherung der Saatgutversorgung war im WJ 2023/24 ein Dauerthema. Anfängliche Befürchtungen, dass die Saatgutversorgung aufgrund der im Regen geernteten Partien im Herbst 2023 nicht gesichert sei, bestätigten sich nicht. Aufgrund des witterungsbedingten Rückgangs der Anbaufläche wurden im Herbst 2023 ca. 6.000 t weniger Z-Saatgut (-1,4%) als im Vorjahr eingesetzt. Dies betraf vor allem den Winterweizen. Der Saatgutwechsel lag bei Wintergetreide mit 62 % um 4 % höher als im Vorjahr. Auf der kleineren Anbaufläche wurde damit mehr Zertifiziertes Saatgut eingesetzt.

Bei Sommergetreide konnte das Aufkommen mit Z-Saatgut aus Deutschland die gesteigerte Nachfrage bei weitem nicht decken. Fast alle EU-Länder haben versucht, die Saatgutversorgung in ihrem Land durch Anträge auf Herabsetzung der Keimfähigkeit für Sommergetreide und Leguminosen sicherzustellen. Die deutliche Ausdehnung der Anbaufläche mit Sommergetreide um mehr als 100.000 ha bzw. 23 % führten zu einem deutlich erhöhten Bedarf an Saatgut. Es wurden in Folge 72.000 dt (+ 15 %) Zertifiziertes Saatgut mehr verkauft. Zu einem großen Teil wurde das Saatgut aus Nachbarländern, wie Polen oder dem Baltikum importiert.

Die Anbaufläche für Leguminosen erhöht sich um ca. 20.000 ha auf 268.000 ha. Die Futtererbse nahm kräftig zu, während die Anbaufläche für Ackerbohne gleichblieb, die Sojabohne sogar leicht zurückging. Die Versorgungslage mit Saatgut von Sojabohne war mehr als ausreichend.

Die Anbaufläche von Mais profitierte ebenfalls von den offen gebliebenen Flächen. Sie nahm deutlich um über 100.000 ha auf 2,6 Mio. ha zu.

Die Vermehrungen mit Saatmais konnten 2023 mit hohen Erträgen und guten Qualitäten geerntet werden. Aufgrund der deutlichen Ausdehnung der Saatmaisproduktion wurde deutlich mehr Saatgut produziert als der Markt aufnehmen konnte. Ein großer Teil des zur Ernte 2023 produzierten Saatgutes wird überlagert.

Geschäftsverlauf

Im Wirtschaftsjahr 2023/24 wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 28.477 (Vorjahr T€ 25.232) erwirtschaftet.

Vermögenslage Bilanz Anlage + Umlaufvermögen

Die Vermögenslage ist positiv zu beurteilen. Diese hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 246 verbessert.

Ertragslage

Die Ertragslage entsprach weitgehend der Prognose.

a)

Geschäftsergebnis

Im Wirtschaftsjahr 2023/24 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 355 (VJ T€ 325) erzielt. Über die Verwendung des Jahresüberschusses entscheidet die Gesellschafterversammlung. Die Saatgutumsätze nahmen bei Getreide um 1,7 %, bei Mais um 33,1 % und bei Sojabohnen um 8,3 % zu. Die Steigerung der Umsatzmengen haben zu einer Zunahme der Umsatzerlöse um 12,9% geführt.

b)

Auslandsaktivitäten

Die Lizenzerlöse aus dem Ausland stellen im Geschäftsjahr 2023/24 4,8 % (VJ 5,4 %) des Gesamtumsatzes dar.

c)

Kostenstruktur

Zur Deckung der laufenden Kosten waren im Berichtsjahr T€ 4.965 (VJ T€ 4.461) erforderlich. Die Kosten haben sich somit um T€ 514 (= 10,9 %) erhöht. Die sonstigen Erträge sind um 26,5% gestiegen.

d)

Mitarbeitereinkommen

Die Belegschaft wurde weiter verstärkt. Die Position des Projektleiters Unternehmensdigitalisierung wurde neu geschaffen, die Aufwendungen für Personal sind im Berichtsjahr auf T€ 3.195 (VJ T€ 2.822) um 13,2 % gestiegen.

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Berichtszeitraum 39 Personen (VJ 37), davon zwei geringfügig Beschäftigte Die Berechnung der durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgt nach den Regeln des § 267 Abs. 5 HGB. Zum 30. Juni 2024 waren 18 Mitarbeiter ausschließlich im Außendienst tätig.

e)

Materialaufwand

Der Materialaufwand ist auf T€ 23.074 (VJ T€ 20.392) gestiegen. Lagerbestände existieren nicht. Der Materialaufwand wird im Wesentlichen durch die Posten "Getreide-, Öl- und Eiweißpflanzen" bestimmt. Kleinere Anteile entfallen auf Papiersäcke, Europaletten, STV- Gebühren und Kosten IGP Polska.

f)

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit T€ 1.558 um T€ 101 höher als im Vorjahr (T€ 1.457). Die Kostensteigerungen ergeben sich aus wachsenden Ausgaben für Werbe- und Reisekosten, Versicherungen sowie gestiegenen Fahrzeug- und Raumkosten Die Abschreibungen liegen mit T€ 212 über dem Vorjahr (T€ 182).

Finanzlage

Die Finanzierung der laufenden Geschäfte war jederzeit sichergestellt. Neben den vorhandenen liquiden Mitteln standen ausreichend Kreditzusagen zur Verfügung, die nicht ausgeschöpft werden mussten. Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist als gut zu bezeichnen.

a)

Kapitalstruktur

Die I.G. Pflanzenzucht GmbH verfügt über ein Eigenkapital von 1,8 Mio. € (VJ 1,9 Mio. €). Das Fremdkapital beträgt 7,1 Mio. €. Davon entfallen 1,1 Mio € auf Rückstellungen und 6,0 Mio. € auf Verbindlichkeiten. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten gegenüber Vermehrern und Anteilseignern.

b)

Investitionen

Investitionen beschränken sich auf die Neuanschaffung von Soft- und Hardware sowie Neufahrzeuge.

Beteiligungen

Seit 2013 besteht eine Beteiligung an der IGP Polska Sp. z o.o. Das Wirtschaftsjahr der IGP Polska Sp. z o.o entspricht dem Kalenderjahr. Gemäß Jahresabschluss vom 31.12.2023 hatte IGP Polska einen Verlust ausgewiesen.

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

a)

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023/24 betrugen T€ 28.476 (VJ 25.232). Material- und Personalaufwand sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen T€ 228.039 (VJ T€ 24.853). Das finanzielle Ergebnis war gut.

b)

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Kontinuierlicher Sortennachschub und ein kompetentes, gut ausgebildetes und motiviertes Fachpersonal, das sich mit den Werten des Unternehmens vollständig identifiziert, sind die Grundlagen für eine positive Geschäftsentwicklung. Eine zielgerichtete Werbe- und Kommunikationsstrategie führt zu einer höheren Aufmerksamkeit des Unternehmens und zu einem guten Image bei Kunden und in der Branche. Die Zusammenarbeit zwischen Gesellschafter und Gesellschaft funktioniert reibungslos und ist von tiefem gegenseitigem Vertrauen geprägt. Die Vernetzung und Kundenbindung im In- und Ausland ist sehr stabil.

c)

Gesamtaussage zur Entwicklung im Geschäftsjahr 2022/24

Mit T€ 355 wurde ein Jahresüberschuss erzielt. Aufgrund der Lohn- und allgemeinen Preissteigerungen war ein höherer Kostenaufwand erforderlich, um das Umsatzergebnis zu erzielen.

Nachtragsberichterstattung

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschlussstichtag eingetreten.

Prognosebericht / Chancen- und Risikobericht

Die IG Pflanzenzucht hat ihren Diversifikationsprozess in den vergangenen Jahren intensiv vorangetrieben. Das wirkt sich positiv auf die Stabilität und Schlagkraft des Unternehmens aus.

Das im November 2023 vom BGH höchstrichterlich bestätigte sogenannte "Erntegut-Urteil" ist ein wichtiger Baustein, um den Saatgutwechsel und damit Saatgutabsatz in Deutschland künftig weiter steigern zu können. Die zunehmend von Politik und Gesellschaft eingeforderten Einschränkungen bei Düngung und Pflanzenschutz heben die Bedeutung der richtigen Sortenwahl und des Einsatzes hochwertigen Saatguts für einen erfolgreichen Ackerbau.

Trotz eines angespannten Arbeitsmarktes konnte die IGP in den letzten Jahren wichtige Schlüsselpositionen im Unternehmen kompetent besetzen. Der Fachkräftemangel macht sich in den Lohnforderungen bemerkbar. Ein Schwerpunkt wird auf den weiteren Digitalisierungsprozess im Unternehmen gerichtet, mit dem Ziel, interne Abläufe zu beschleunigen sowie eine direktere Kommunikation zu unseren Kunden-Zielgruppen zu gewährleisten.

Für das Wirtschaftsjahr 2024/25 wird von einem gleichbleibenden bis verbesserten Ergebnis ausgegangen. Die Umsätze dürften steigen, allerdings gilt es, die Kostenentwicklung zu bremsen.

Chancen- und Risikobericht

Risiken und Chancen (Pauschalrisiken, Liquiditätsrisiken, Absatzrisiken) der I.G. Pflanzenzucht GmbH werden regelmäßig im Arbeitsausschuss, gemeinsam mit der Geschäftsführung des Unternehmens, analysiert

a)

Chancenbericht

Der Sortennachschub aus den Gesellschafterbetrieben und aus akquirierten Sorten fürs In- und Ausland ist bei den meisten Kulturen umfangreich. Die IG Pflanzenzucht konnte daher ihre Marktposition in Deutschland, aber auch in internationalen Märkten stabilisieren oder ausbauen.

b)

RisikoberichtLandwirtschaft und Saatgutproduktion findet unter "freiem Himmel" statt. Die Produktion von Saatgut ist den zunehmenden Wetterextremen ausgesetzt. Dies birgt schwer kalkulierbare Risiken für die Saatgutproduktion hinsichtlich Verfügbarkeit und Qualität des Saatgutes. Der beschleunigte Strukturwandel in der Landwirtschaft und bei den Vertragspartnern (VO- und UVO-Firmen) erhöht die Wettbewerbsintensität im deutschen Saatgutmarkt, der europaweit die höchsten Erlöse bietet. Kapitalkräftige ausländische Marktbegleiter drängen zunehmend auf den Markt. Der Marktzugang über die Vertragspartner, die sich teilweise zu Wettbewerbern entwickeln, wird enger. Die Strategie der IG Pflanzenzucht ist, die Nachfrage aus der Basis mit verstärkter Vertriebsmannschaft und erhöhter Aktivität auf Wiederverkäufer- und Landwirte-Ebene zu begegnen sowie über digitale Kommunikation eine erhöhte Kontaktfrequenz mit den Kunden zu gewährleisten.

Liquiditätsrisiken:

Die Liquiditätsversorgung ist über die vorhandenen Kassen- und Bankguthaben sowie über eingeräumte Bankkreditlinien gesichert.

Versicherungen:

Der Versicherungsschutz der IG Pflanzenzucht GmbH ist gut strukturiert und wird entsprechend der Ausweitung der Geschäftstätigkeit laufend angepasst.

c)

Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken

Bei Abwägung aller Chancen und Risiken ist das Unternehmen keinen den Fortbestand gefährdenden Risiken ausgesetzt

Sonstige Angaben

1.

Forschungs- und Entwicklungsbericht

Es wird keine eigene Forschung- und Entwicklungsarbeit betrieben. Diese erfolgt durch die beteiligten Gesellschafter der I.G. Pflanzenzucht selbst.

2.

Zweigniederlassungen

Die I.G. Pflanzenzucht GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Ismaning, den 27.09.2024

BILANZ ZUM 30. JUNI 2024

AKTIVA

30.6.2024
EUR
30.6.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 678.704,98 643.699,98
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 28.633,13 27.510,13
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.664,53 6.541,53
2. Geleistete Anzahlungen 20.968,60 20.968,60
II. Sachanlagen 644.517,40 610.635,40
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.901,89 11.848,89
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 633.615,51 598.786,51
III. Finanzanlagen 5.554,45 5.554,45
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.225,41 1.225,41
2. Beteiligungen 1.022,58 1.022,58
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 750,00 750,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.556,46 2.556,46
B. UMLAUFVERMÖGEN 8.177.171,59 7.966.885,74
I. Vorräte 88.605,64 148.382,28
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 88.605,64 148.382,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.824.002,35 5.587.838,32
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.997.854,59 4.990.571,47
2. Sonstige Vermögensgegenstände 826.147,76 597.266,85
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.264.563,60 2.230.665,14
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 84.285,56 74.673,54
8.940.162,13 8.685.259,26

PASSIVA

30.6.2024
EUR
30.6.2023
EUR
A. EIGENKAPITAL 1.808.864,49 1.934.007,74
I. Gezeichnetes Kapital 376.520,00 381.980,00
1. Gezeichnetes Kapital 381.980,00 381.980,00
2. Eigene Anteile -5.460,00 0,00
II. Kapitalrücklage 77.113,37 77.113,37
III. Gewinnrücklagen 1.000.000,00 1.149.678,93
IV. Jahresüberschuss 355.231,12 325.235,44
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.098.260,92 1.043.553,99
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 251.742,00 224.987,00
2. Steuerrückstellungen 48.067,40 52.966,20
3. Sonstige Rückstellungen 798.451,52 765.600,79
C. VERBINDLICHKEITEN 6.033.036,72 5.707.697,53
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.976.988,94 5.662.279,55
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 5.976.988,94 (Vorjahr: EUR 5.662.279,55)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 56.047,78 45.417,98
- davon aus Steuern: EUR 44.721,40 (Vorjahr: EUR 43.940,14)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 7.315,67 (Vorjahr: EUR 1.375,23)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:: EUR 4.010,71 (Vorjahr: EUR 1.093,51)
8.940.162,13 8.685.259,26

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

2023/24
EUR
2022/23
EUR
1. Umsatzerlöse 28.476.823,12 25.231.637,05
2. Gesamtleistung 28.476.823,12 25.231.637,05
3. Sonstige betriebliche Erträge 62.153,26 83.559,87
4. Materialaufwand -23.074.009,60 -20.392.136,47
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -16.442.972,98 -13.705.310,66
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -6.631.036,62 -6.686.825,81
5. Personalaufwand -3.195.245,61 -2.821.884,26
a) Löhne und Gehälter -2.709.820,80 -2.384.712,45
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -485.424,81 -437.171,81
6. Abschreibungen -211.956,41 -182.408,18
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -211.956,41 -182.408,18
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.557.982,86 -1.457.300,40
8. Erträge aus Beteiligungen 855,00 22,50
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.140,77 4.620,75
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.237,00 -3.006,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -139.418,94 -130.267,57
12. Ergebnis nach Steuern 363.121,73 332.837,29
13. Sonstige Steuern -7.890,61 -7.601,85
14. Jahresüberschuss 355.231,12 325.235,44

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

1. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS, ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 HGB. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung der Bilanz gem. § 266 Abs. 1 HGB und der Gewinn- und Verlustrechnung gem. § 276 HGB macht die Gesellschaft nicht in vollem Umfang Gebrauch. Von den Erleichterungen gem. § 288 HGB wird teilweise Gebrauch gemacht.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: I.G. Pflanzenzucht GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Ismaning
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: HRB 212

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Lag der am Bilanzstichtag beizulegende Wert dauerhaft niedriger, so wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf diesen Wert vorgenommen.

Sachanlagen werden mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Liegt der am Bilanzstichtag beizulegende Wert dauerhaft niedriger, so wird eine außerplanmäßige Abschreibung auf diesen Wert vorgenommen. Bei Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der über den Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben wird.

Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder einem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte sind unter Beachtung der Grundsätze der verlustfreien Bewertung zu Herstellungskosten bzw. Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen worden. Das allgemeine Forderungsrisiko wurde ausreichend durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Erfüllungsbeträge der Pensionsverpflichtungen wurden durch versicherungsmathematische Gutachten nach der PUC-Methode auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G Prof. Heubeck unter Anwendung eines Rechnungszinses von aktuell 1,84 % ermittelt. Darüber hinaus wurde ein Rententrend in Höhe von 1 % angenommen.

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die voraussichtlich noch anfallenden Steuerzahlungen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten werden Rückstellungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist. Die Rückstellungsbeträge werden nur abgezinst, wenn die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten einen Zinsanteil enthalten.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR -894,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

2. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage 1.3; Seite 3) dargestellt.

Beteiligungen

Die I.G. Pflanzenzucht GmbH besitzt folgende Kapitalanteile von mindestens 20 % an anderen Unternehmen:

Anteile
in %
Eigenkapital zum 31.12.2023 Jahresergebnis 2023
TEUR
IGP Polska sp. z.o.o. 100 105,9 -7,2

Die Beteiligung an der IGP Polska sp. z.o.o. wurde in 2013 erworben. Das Wirtschaftsjahr der IGP Polska sp. z.o.o. entspricht dem Kalenderjahr. Nach dem vorliegenden Jahresabschluss zum31. Dezember 2023 hat IGP Polska sp. z.o.o. einen Jahresfehlbetrag von EUR -7.203,07 vorzuweisen (Umrechnungskurs zum 31.12.2023: 1 PLN entspricht EUR 0,2304).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00).

Eigenkapital

Das Eigenkapital wurde satzungsgemäß unter vollständiger Verwendung des Gewinns aufgestellt.

Gewinnrücklage

Die Rücklage enthält den satzungsgemäß eingestellten Jahresüberschuss des Vorjahres.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entfallen hauptsächlich auf:

2023/2024
TEUR
2022/2023
TEUR
Rückstellungen für Anerkennungsgebühren 360,7 400,3
Sonstige Rückstellungen
- für Urlaub 233,8 247,3
- für Mitarbeiterboni 160,0 82,3
- für Berufsgenossenschaft 0,0 0,0
- für Abschluss- und Prüfungskosten 26,0 25,7
- für Archivierungskosten 10,0 10,0
- für Rechts- und Gerichtskosten 0,0 0,0
- ausstehende Rechnungen 8,0 0,0
798,5 765,6

Verbindlichkeitenspiegel zum 30.06.2024

davon Restlaufzeit vom Gesamtbetrag
Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag
bis zu einem Jahr
zwischen einem und fünf Jahren
mehr als fünf Jahre
durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.976.988,94 5.976.988,94
Vj. (5.662.279,55) (5.662.279,55)
2. sonstige Verbindlichkeiten 56.047,78 56.047,78
Vj. (45.417,98) (45.417,98)
6.033.036,72 6.033.036,72
Vj. (5.707.697,53) (5.707.697,53)

Haftungsverhältnisse

Es besteht eine selbstschuldnerische Bürgschaft gegenüber der HypoVereinsbank zur Sicherung der Mietkaution in Höhe von TEUR 20.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

3. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Es wird das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB angewendet.

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:

2023/2024 Vorjahr
EUR EUR TEUR
Aus Direktgeschäft und VO-Geschäft
- Inland 25.382.941,17 22.305,2
- Ausland 2.561.882,32 27.944.823,49 2.471,3
24.776,5
Verkaufserlöse bei Säcken 73.261,50 58,3
Europaletten 7.926,10 11,1
Sonstige 0,00 0,0
Erhaltene Skonti 38.618,28 2,2
Dienstleistungsverrechnung 237.068,23 202,0
Sonstige Erträge 393,24 0,0
Private Pkw-Nutzung 147.899,08 110,7
Mieterträge 73.377,58 68,3
Sonstige Sachbezüge -16.235,18 2,5
28.507.132,32 25.231,6

Das Ergebnis ist mit Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von EUR 139.418,94 (Vj. EUR 130.267,57) belastet.

4. SONSTIGE ANGABEN

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich beschäftigt:

2023/2024
Anzahl
2022/2023
Anzahl
Festangestellte 37 35
Geringfügig Beschäftigte 2 2
39 37

Der Geschäftsführung gehörten an:

Dipl. Ing. agr. Franz Beutl seit 11. Dezember 2008

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB verzichtet. Die Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB ist zu Recht erfolgt.

Frau Elisabeth Neumann wurde am 20. November 2008 mit Wirkung zum 1. Januar 2009 zur Prokuristin bestellt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 11. Dezember 2008.

5. ERGEBNISVERWENDUNGSVORSCHLAG

Über die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 355.231,12 entscheidet die Gesellschafterversammlung.

 

Ismaning, den 27. September 2024

Dipl. Ing. agr. Franz Beutl

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.07.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30.06.2024
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 125.150,71 4.590,00 0,00 129.740,71
Geleistete Anzahlungen 20.968,60 0,00 0,00 20.968,60
146.119,31 4.590,00 0,00 150.709,31
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 52.926,11 0,00 0,00 52.926,11
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.213.411,30 247.976,41 177.878,86 1.283.508,85
1.266.337,41 247.976,41 177.878,86 1.336.434,96
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.225,41 0,00 0,00 1.225,41
Beteiligungen 1.022,58 0,00 0,00 1.022,58
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 750,00 0,00 0,00 750,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 2.556,46 0,00 0,00 2.556,46
5.554,45 0,00 0,00 5.554,45
1.418.011,17 252.566,41 177.878,86 1.492.698,72
ABSCHREIBUNGEN
01.07.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30.06.2024
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 118.609,18 3.467,00 0,00 122.076,18
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
118.609,18 3.467,00 0,00 122.076,18
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 41.077,22 947,00 0,00 42.024,22
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 614.624,79 207.542,41 172.273,86 649.893,34
655.702,01 208.489,41 172.273,86 691.917,56
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
774.311,19 211.956,41 172.273,86 813.993,74
NETTOBUCHWERTE
30.06.2024
EUR
30.06.2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.664,53 6.541,53
Geleistete Anzahlungen 20.968,60 20.968,60
28.633,13 27.510,13
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.901,89 11.848,89
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 633.615,51 598.786,51
644.517,40 610.635,40
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.225,41 1.225,41
Beteiligungen 1.022,58 1.022,58
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 750,00 750,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 2.556,46 2.556,46
5.554,45 5.554,45
678.704,98 643.699,98

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die I.G. Pflanzenzucht GmbH, Ismaning

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der I.G. Pflanzenzucht GmbH, Ismaning, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der I.G. Pflanzenzucht GmbH, Ismaning, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 27. September 2024

ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Maximilian Pongratz, Wirtschaftsprüfer

Peter Knop, Wirtschaftsprüfer

Die Ergebnisverwendung wurde wie im Anhang vorgeschlagen am 20.11.2024 beschlossen.

Der Jahresabschluss wurde am 20.11.2024 festgestellt.

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Registerdokumente

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Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen

Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.

  • Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
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