Fensterle Bauunternehmen GmbHErtingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024der Firma Fensterle Bauunternehmen GmbHA. Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses Die Firma Fensterle Bauunternehmen GmbH ist ein mittelständisches Bauunternehmen, dessen Leistungsspektrum nahezu alle wichtigen Bereiche der Bautätigkeit abdeckt:- Hochbau (Neubau): Wohnungsbau, öffentliche Bauten, Wirtschaftsbau - Tiefbau: Erschließungsmaßnahmen, Straßen- und Wegebau Dabei werden die Bauhauptgewerke überwiegend mit dem eigenen, umfassend qualifizierten Personal ausgeführt. Der Schwerpunkt liegt im Gebäudeneubau; je nach Auftragslage schwanken allerdings die Anteile der genannten Bereiche an der Gesamtleistung. 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Baubranche 2024 Die konjunkturelle Entwicklung im Bauhauptgewerbe ist weiterhin gespalten: Während Wohnungs- und Wirtschaftshochbau mit einer verfestigten Nachfrageschwäche kämpfen, profitiert der Wirtschaftstiefbau von den Investitionen in die Energie- und Mobilitätswende: Die Auftragseingänge im Tiefbau stiegen 2024 um 5,7 %, während der Hochbau einen Rückgang um 4 % verzeichnete. Über alle Sparten gesehen sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe seit 2021 um 13 % (real) zurückgegangen. Viele Betriebe können ihre Kapazitäten nicht vollständig auslasten, was die Investitionsbereitschaft sowie die Einstellung neuer Mitarbeiter hemmt. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel, insbesondere im Tiefbau, eine zentrale Herausforderung. Das Jahr 2024 startete mit einem Auftragsbestand von 72,9 Mrd. € für das Bauhauptgewerbe (nominal +7%, real +5%). Doch am Ende des Jahres hat der Umsatz mit 163 Mrd. € knapp das Niveau des Vorjahres gehalten (nominal +0,5 %; rechnet man 1,7 % Preisentwicklung heraus: real -1,2 %). Ursache der seit 2022 stagnierenden Umsätze sind die massiven Unsicherheiten der letzten 3 Jahre: Hohe Bauzinsen, Inflation und Baukosten, hohe Energiepreise, unzuverlässige und unzureichende Förderpolitik sowie knappe öffentliche Bauetats haben dem Hochbau, insbesondere dem Wohnungsbau, im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen weggezogen. Bei nominal stagnierenden Umsätzen wurde real im gleichen Zeitraum um 11 % weniger gebaut. Denn unsichere politische Rahmenbedingungen verhindern Bauprojekte, weil im Bau die Projekte über Jahre geplant und umgesetzt und über Jahrzehnte finanziert werden. Während das BIP 2024 (nur) um 0,2 % zurückging, sanken die Bauinvestitionen überproportional um 3,5 %. Die Unterauslastung der Kapazitäten hat dazu geführt, dass nach einem Jahrzehnt des Beschäftigungsaufbaus auf 928.0000 Beschäftigte die Beschäftigtenzahl 2024 erstmals um 12.000 zurückgegangen ist. In den einzelnen Sparten zeichnete sich folgende Entwicklung ab: Im Wohnungsbau wirkt sich die unzureichende Neubauförderung aus: Von den jährlich angestrebten 400.000 Wohneinheiten (WE) bleibt Deutschland weit entfernt. Für 2024 erwarten die Spitzenverbände der Bauwirtschaft nur noch 250.000 bis 255.000 Fertigstellungen (Vorjahr: 294.400 WE). Die Rahmenbedingungen - stark gestiegene Bau- und Finanzierungskosten - bleiben ungünstig. Insgesamt sank der Umsatz im Wohnungsbau 2024 um knapp 6% auf 54,5 Mrd. € (real -7,5 %). Und die Talsohle ist noch nicht durchschritten: Mit nur 216.000 genehmigten Wohnungen im Jahr 2024 wurden rund 150.000 WE weniger erreicht als jeweils in den Jahren 2020, 2021 und 2022. Dieser Rückgang bei den Genehmigungen wird sich auf die Auftragszahlen 2025 auswirken. Der Wirtschaftsbau erzielte mit knapp 62 Mrd. € zwar ein nominales Plus von ca. 2,4 % (real +0,6 %), das jedoch allein auf das Wachstum im Tiefbau zurückzuführen ist (nominal +7,5 %, real +5,7 %). Dort sorgen Projekte der Energie- und Mobilitätswende - vom Schienenausbau über Stromtrassen bis hin zum Breitbandausbau - für anhaltende Nachfrageimpulse. Die Auftragsbestände sind 2024 im Wirtschaftstiefbau um 20 % gestiegen. Im Gegensatz dazu verzeichnete der Wirtschaftshochbau ein Minus von 1,9 % (real -3,6 %). Zinsen und Energiepreise bremsen die verarbeitende Industrie und deren Neigung zu investieren. Die Auftragseingänge gingen demzufolge 2024 zurück. Der öffentliche Bau erzielte 2024 einen Umsatz von gut 47 Mrd. €, was einem Zuwachs von 6,2 % entspricht (real +4,4 %). Laut KfW-Kommunalpanel ist der Investitionsstau allein in den Kommunen inzwischen auf 186 Mrd. € angestiegen (Stand: 2023). Durch unzureichende öffentliche Budgets wird der Investitionsstau weiter verschärft. 2. Geschäftsverlauf der Fensterle Bauunternehmen GmbH Die Gesellschaft startete mit einer nicht zufriedenstellenden Auftragslage und einem Bestand an Aufträgen in das neue Jahr. Vom Sommer an war der Auftragseingang schleppend und geprägt von einem zusehends schärfer werdenden Wettbewerb. Die Geschäftstätigkeit in 2024 führte zu einer um 22,8% geringeren Gesamtleistung. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist in 2024 durch ein Bilanzvolumen von 13,73 Mio. Euro gekennzeichnet, wovon TEUR 1637 auf das Eigenkapital entfallen. Dies entspricht rd. 12 % des Bilanzvolumens. Zweifelhafte Forderungen wurden wertberichtigt. Die ausgewiesenen Forderungen werden als werthaltig angesehen. Finanzlage Die Liquidität war im Berichtsjahr unter Ausnutzung der Kreditlinien gewährleistet. Für den laufenden Geschäftsbetrieb und für Investitionsvorhaben kann auf fremde sowie eigene Mittel zurückgegriffen werden. Die bestehenden Kreditlinien mussten ihrer Funktion als „Liquiditätspuffer“ häufiger als in der Vergangenheit nachkommen. Zur Absicherung der Zahlungsfähigkeit wurden bereits im Vorjahr Fremdmittel gesichert. Ertragslage Der Jahresfehlbetrag belief sich auf TEUR 979,4 (nach Steuern). Das Vorjahresergebnis wurde verfehlt. Die deutlich geringere Auslastung der Kapazitäten hat Gewinnanteile gekostet. Der enge Wettbewerb machte Zugeständnisse bei den Margen erforderlich. Insgesamt ist die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage trotzdem geordnet. Produktion und Beschaffung Die Rohstoffpreise haben sich zum Ende des Geschäftsjahrs 2024 neutral entwickelt. Lieferschwierigkeiten gab es kaum noch. Die Materialpreise bewegen sich auf hohen Niveau, schwanken aber nicht mehr so stark. Die Energiepreise sind nicht weiter angestiegen. Wegen der Oligopol Situation der Anbieter sind die Energiepreise aber nicht einschätzbar. Für das Jahr 2025 wird mit einer neutralen Entwicklung der Rohstoffpreise gerechnet. Die Preise für Subunternehmer sind ebenfalls tendenziell rückläufig. Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten außerhalb der Firmengruppe Fensterle bestanden nicht. Investitionen Investiert wurden im Geschäftsjahr TEUR 780 in unbewegliche sowie TEUR 50 in bewegliche Gegenstände. Für das Folgejahr sieht der Investitionsplan nur geringe Investitionen vor. Hierbei sind die üblichen, turnusmäßigen Ersatzinvestitionen inbegriffen. Unserem Unternehmen steht überwiegend neue und modernste Technik zur Verfügung. Ferner sind wir weiterhin bestrebt den Kapitaldienst zu reduzieren. Ersatzinvestitionen werden jedoch auch in kommenden Jahren vorgenommen. Finanzierungsmaßnahmen Die Gesamtleistung und die Investitionen konnten im Jahr 2024 mit Objektfinanzierungen, zur Verfügung gestellten Bankkredite sowie im geringem Umfang über den cash flow finanziert werden. Die Finanzierung von Neu- und Ersatzinvestitionen soll mittels Leasing, durch Eigenmittel oder durch Herstellerfinanzierung erfolgen. Personalbereich Der Belegschaftsstärke wurde leicht reduziert. Aufgrund des Fachkräftemangels sind in der Region weiterhin qualifizierte Mitarbeiter schwer zu finden. Wir beschäftigten in 2024 durchschnittlich 42 kaufmännische und technische Angestellte, 73 gewerbliche Arbeitnehmer sowie 8 Aushilfen, außerdem 7 kaufmännische und gewerbliche Auszubildende. Die tariflichen Lohnerhöhungen wurden umgesetzt. Die Geschäftsleitung hat wiederholt feststellen können, dass die gute Wettbewerbsposition in erster Linie auf die hervorragend ausgebildeten und stets aktuell geschulten Mitarbeiter zurückzuführen ist. Umweltschutz Probleme mit dem Umweltschutz bestehen nicht. Es werden keine umweltschädlichen Stoffe verwendet. Die Stromerzeugung wird teilweise selbst erzeugt. Ferner wird eine sog. Heizzentrale zur Eigenversorgung mit Wärme mit externer Unterstützung entwickelt. B. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenaussichten 2025 Für 2025 sind die Geschäftserwartungen der Unternehmen verhalten. Vor allem wegen der geringen Nachfrage im Wohnungsbau dürfte 2025 das fünfte Jahr in Folge mit realen Umsatzverlusten sein: Bei einer Preisentwicklung von etwa 2,5 % prognostizieren die Spitzenverbände der Bauwirtschaft ein weiteres Absinken der Umsätze im Bauhauptgewerbe von real -2,3 % (nominal +0,2 %). Es zeichnet sich eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau ab - bei nach wie vor ungünstigen Rahmenbedingungen. Wegen nicht ausgelasteter Kapazitäten, vor allem im Wohnungsbau, wird die Zahl der Beschäftigten 2025 wohl zum zweiten Mal hintereinander zurückgehen, um etwa 7.000 Beschäftigte, schätzen die Bauverbände, dann auf eine Zahl von 909.000. Nur in den Ausbaubereichen und im Ingenieur- und Tiefbau werden weiterhin Fachkräfte gesucht. Nachdem die deutsche Wirtschaft 2024 um 0,2 % geschrumpft ist, erwartet die Bundesregierung für 2025 ein Wachstum des BIP von 1,1 %. In den einzelnen Bausparten sehen die Erwartungen folgendermaßen aus: Die Zahl der Baugenehmigungen ist 2024 im Wohnungsneubau noch einmal um knapp 20% gegenüber dem Vorjahr gesunken. So wurden 50.667 Ein- und Zweifamilienhäuser genehmigt; 2021 waren es noch 126.000. Im Mehrfamilienhausbau gab es 2024 immerhin 114.227 Baugenehmigungen. 2021 hatte die Zahl noch bei 193.600 gelegen. Die Spitzenverbände der Bauwirtschaft prognostizieren daher auch für 2025 einen Rückgang der Umsätze im Wohnungsbau von 4,5 % auf 52 Mrd. € (real -6,8 %). Bei den Fertigstellungen beläuft sich die Prognose auf 225.000 bis 230.000 Wohneinheiten. Im Wirtschaftsbau rechnen die Spitzenverbände 2025 mit einem Umsatz von ca. 63 Mrd. Euro (nominal +2,3 %, real -0,1 %). Die positive Entwicklung wird vom Tiefbau getragen, der fast 32 Mrd. Euro erreicht (nominal +7%). Dort sorgt weiterhin die Energie- und Mobilitätswende für anhaltende Nachfrageimpulse im Infrastrukturbau. Im Wirtschaftshochbau werden gut 31 Mrd. Euro umgesetzt werden (nominal -2%). Mit einem Anteil von 60 % an den öffentlichen Bauinvestitionen sind die Kommunen der größte Auftraggeber im öffentlichen Bau. Doch die unzureichenden Budgets verschärfen den Investitionsstau bei den Kommunen immer stärker. Für 2025 prognostizieren die Bauverbände stagnierende Umsätze im öffentlichen Bau (48,6 Mrd. €, nominal +2,7 %, real +0,2 %). Ein deutlicher Impuls könnte von dem im März 2025 im Rahmen der Koalitionsverhandlungen beschlossenen Sondervermögen über 500 Mrd. € für die Infrastruktur ausgehen, zumal davon ein Fünftel für Kommunen und Länder reserviert ist. Unklar ist aber, ob die Pläne so umgesetzt werden und ob der Impuls dann schon Auswirkungen auf das laufende Jahr 2025 haben wird; die Planungsphasen für Infrastrukturprojekte sind lang. Aussichten für die Fensterle Bauunternehmen GmbH Lieferschwierigkeiten gibt es inzwischen selten. Die Materialpreise bewegen sich zwar immer noch auf hohem Niveau, sind aber nicht mehr so volatil und bewegen sich tendenziell fallend. Die Energiepreise für Unternehmen und Verbraucher sind nach wie vor hoch, auch wenn sie auf dem Energiemarkt bereits wieder etwas gesunken sind. Wegen der unsicheren konjunkturellen Lage und der hohen Baukosten werden momentan nur wenige Projekte ausgeschrieben. Im Wohnungsneubau scheinen momentan viele Planungen auf Eis zu liegen. Trotz Konjunkturdelle wollen wir unser gut ausgebildetes Personal halten, um danach wieder schnell durchstarten zu können. Die Personalkostenbelastung wird jedoch steigen. Zu Mitte Mai 2025 stellt sich die Auftragslage im Vorjahresvergleich deutlich erfreulicher dar: Der Auftragsbestand beträgt 35,9 Mio. € (Vorjahr 30,8 Mio. €). Die Auftragsreichweite liegt damit wieder bei über 6 Monaten. Die Geschäftsleitung geht im Jahr 2025 von einer deutlich höheren Gesamtleistung und einer deutlich besseren Ertragslage aus. Für die Bauträger-Tochtergesellschaft wird eine leicht fallende Entwicklung erwartet (Auftragsbestand 45,2 Mio. €). Die weitere Entwicklung ist abhängig von den von der Gesellschaft entwickelten Vertriebsmaßnahmen. So wird die komplette Neuerschließung von Baugebieten einschließlich der Vermarktung der Baugrundstücke bis hin zum Angebot der schlüsselfertigen Häuser konsequent vorangetrieben und ausgebaut. Die Kostenstruktur wird sich 2025 bei den großen Positionen (Material, Personal, Gerätekosten) wegen der besseren Auslastung positiv entwickeln. Die neuen Aufträge sind auskömmlich kalkuliert und werden - vorausgesetzt, dass nicht weitere abrupte Preissprünge beim Material auftreten - so auch ausgeführt werden. Die Ertragslage hat sich deutlich verbessert. Wir verzeichnen eine zufriedenstellende Nachfrage im Einfamilienhausbau. Im Geschäftsbereich Mehrfamilienhaus stellt sich die Auftragssituation aufgrund vermehrter Auftragseingänge besser dar. Im Industrie- und Gewerbebau ist die Nachfrage - jedoch mit hoher Konkurrenzsituation - besser als im Wohnungsbau. In diesem Segment hat sich der Auftragseingang positiv entwickelt. Der Tiefbausektor ist stabil. Das IT-System wurde zusammen mit einem Dienstleister schrittweise modernisiert. Die Gesellschaft ist personell, finanziell und technisch solide aufgestellt. Eine - gemessen an der Marktsituation und schwacher Konjunkturaussichten - insgesamt zufriedenstellende Auftragslage sowie mehrere vielversprechende, in Verhandlung befindliche Projekte veranlassen uns daher, von einer deutlich besseren Geschäftsentwicklung im Jahr 2025 auszugehen. Durch unsere Investitionen der letzten Jahre in Strukturen, Prozessmanagement und IT sehen wir uns gut aufgestellt für das Jahr 2025. Aufgrund der Nachwirkungen der Corona Pandemie und des Ukraine Konflikts sind die Prognosen jedoch vorsichtig zu werten. Eine sichere Prognose kann daher nicht gegeben werden. C. Chancen- und Risikobericht Die Gesellschaft hat seit mehreren Jahren personelle und organisatorische Vorkehrungen getroffen für ein Risikomanagement, das sie in die Lage versetzt, eventuell auftretende Risiken rechtzeitig erkennen zu können. Bauverträge werden im Vorfeld regelmäßig juristisch überprüft, die Bonität der Auftraggeber überwacht. Mit Hilfe monatlicher Leistungsmeldungen und Projektabrechnungen sowie wöchentlicher Baubesprechungen, in denen auch der Zahlungsstand der Projekte systematisch überprüft wird, werden die Bauvorhaben gesteuert und kontrolliert. Die Qualität von Lieferanten und Nachunternehmern unterliegt einer regelmäßigen Bewertung durch Bauleiter und Poliere. Nach wie vor ist der Baumarkt durch einen harten Preiswettbewerb gekennzeichnet. Angemessene Margen lassen sich nur dort erzielen, wo sich das Unternehmen in einer Nische durch wettbewerbsüberlegene Professionalität auszeichnet - und zwar oft auch nur solange, bis die Wettbewerber nachziehen. Solche Nischen zu finden ist unsere ständige Aufgabe. Die Entwicklung von neuen Haustypen und modularer Bauweise wird weiterhin vorangetrieben. Insbesondere soll das Komplettangebot „aus einer Hand“ intensiviert werden. Aufgrund gesetzgeberischer Maßnahmen und der Entwicklung der Energiepreise wird die energetische Weiterentwicklung der Haustypen intensiviert. Offensichtlicher sind aktuell die Chancen, die sich - auch vor dem Hintergrund der starken Zuwanderung - aus dem enormen Bedarf an zusätzlichem Wohnraum ergeben. Ein Risiko für die prognostizierte Entwicklung im öffentlichen Bau sehen wir jedoch in der stetig wachsenden finanziellen Belastung der Kommunen und in der ab 2019 für die Länder geltenden Schuldenbremse sowie den fehlenden Mittel aufgrund der Corona und Ukraine Krise. Die fehlende Zweckbindung der (zusätzlichen) Bundesmittel stellt deren zielgerichteten Einsatz für kommunale Bauinvestitionen in den nächsten Jahren deutlich in Frage. Die Fachkräftesicherung stellt sich als ein latentes Risiko für die Geschäftsentwicklung der nächsten Jahre dar. Nach den Bemühungen der letzten Jahre ist unser Bedarf an Fachkräften und Auszubildenden aktuell zufriedenstellend gedeckt. An der Aufgabe, unser Unternehmen nach außen und innen als einen attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren, arbeiten wir aber kontinuierlich weiter. Ein deutlicher Impuls könnte ab 2026 von dem im März 2025 im Rahmen der Koalitionsverhandlungen beschlossenen Sondervermögen über 500 Mrd. € für die Infrastruktur ausgehen. Vorausgesetzt, dass die geplanten Finanzmittel in die Haushalte überführt werden, würde dies einen langfristig stabilen Investitionsrahmen für die nächsten 10 Jahre bedeuten, mit dem der Investitionsstau wirksam abgebaut werden könnte. Dies würde die Umsatzentwicklung im öffentlichen Bau perspektivisch stützen, zumal ein Fünftel des Sondervermögens für Kommunen und Länder reserviert ist. Nicht abgeschätzt werden kann, wie sich die demographische Entwicklung, die Gesetzesentwicklungen (insbesondere ENEV), die Auswirkung der Corona Krise und des Ukraine Konflikts, die Inflationsentwicklung und evtl. Steuererhöhungen der Privathaushalte auf die gesamte Konjunkturlage auswirken werden und welche Belastungen potentielle Bauherren von Investitionen abhalten. Die deutliche Erhöhung der Finanzierungskosten kann ferner zu einem weiteren Rückgang der Nachfrage im Bausektor führen. Insbesondere können die verschärften Anforderungen der Kreditinstitute bei der Vergabe von Finanzierungsmitteln für Bauherren sowie für uns ein deutliches Wachtumshemmnis darstellen. Die im Laufe des Geschäftsjahres 2023 (mit Auswirkung auf 2024) stark angestiegenen Energie- und Rohstoffpreiseführten zu einem deutlich niedrigeren Rohertrag, was in Verbindung mit einer baukonjunkturell rückläufigen Kundennachfrage sowie aufgrund der Ukrainekrise, auch verursacht durch die Inflation, zu einem hohen Jahresfehlbetrag führte. Dieser Trend setzt sich erfreulicherweise im Geschäftsjahr 2025 nicht fort. Trotzdem deutet diese Gegebenheit auf ein Bestehen einer Unsicherheit hin, die einer Fortführung der Tätigkeit der Gesellschaft entgegenstehen kann. Um die Entwicklung des Unternehmens zu stützen und dem negativen Trend entgegenzuwirken, hat die Geschäftsführung bereits entsprechende Maßnahmen ergriffen. Unter Berücksichtigung der Eigenkapitalsituation geht die Geschäftsführung derzeit zwar von einer entwicklungsbeeinträchtigenden Tatsache, aber von keinem bestandsgefährdenden Risiko aus. Die dargestellten Risiken haben derzeit weder einzeln noch kumuliert bestandsgefährdenden Charakter. Der Fortbestand der Unternehmung ist unserer Einschätzung nach gesichert.
Ertingen im Mai 2025 BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
AnhangA. Vorbemerkung Allgemeine Angaben Die Firma Fensterle Bauunternehmen GmbH mit Sitz in Ertingen, wird beim Amtsgericht Ulm unter HRB 650 282 geführt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde demgemäß nach den Vorschriften des HGB in Fassung der BilMoG für mittelgroße Kapitalgesellschaften erstellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 HGB, für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256 a HGB sowie unter der Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsbestimmungen für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Zugänge im Anlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Anlagen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Abschreibungen werden grundsätzlich linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag angesetzt. Die Herstellungskosten für die unfertigen Erzeugnisse und für die in Ausführung befindlichen Bauaufträge wurden retrograd ausgehend vom voraussichtlichen Verkaufspreis unter Abzug der noch anfallenden Kosten bewertet. Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten bewertet. Alle erkennbaren Risiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbare Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen für latente Steuern waren nicht zu bilden. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften waren nicht zu bilden. Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. Unterschiedsbeträge zwischen Rückzahlungs- und Ausgabebetrag bei Darlehen sind abgegrenzt. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen. Die Haftungsverhältnisse berücksichtigen die Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Die Haftungsverhältnisse sind mit dem Betrag vermerkt, mit dem die Gesellschaft nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag haftet. Bestehende Rückgriffsforderungen werden nicht abgezogen. Gliederungsgrundsätze Die erhaltenen Anzahlungen wurden im Berichtjahr aktivisch von den Vorräten abgesetzt. B. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Anlagepositionen im Jahr 2024 ist auf dem Anlagenspiegel dargestellt. Anlagenspiegel zum 31.12.2024scroll
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten keine antizipative Posten. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. In den Forderungen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.498,5 enthalten. 3. Rückstellungen Im einzelnen: scroll
4. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren bestehen in Höhe von TEUR 1.307,2. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahre bestehen in Höhe von TEUR 1.189,1. Die restlichen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 7.643,8 haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung, Globalzession sowie durch Grundschuldeintragungen auf durch die Gesellschaft genutzten Grundstücken der Gesellschafter und persönliche Bürgschaften der Gesellschafter gesichert. Die restlichen Verbindlichkeiten sind nicht gesichert. 5. Haftungsverhältnisse Es bestehen branchenübliche Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften in Höhe von TEUR 15.853,6. In den Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften sind Gewährleistungen und Bürgschaften für verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 13.965,0 erhalten. Das in Anspruch genommene Avalkonto beträgt TEUR 297. Die Gewährleistungsbürgschaften werden objektbezogen gewährt. Außergewöhnliche Inanspruchnahmen sind nicht bekannt. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen mit einem voraussichtlichen Jahresbetrag in Höhe von TEUR 120,0 (Vorjahr: TEUR 120,0). Verpflichtungen aus langfristigen Leasingverträgen bestehen zum Bilanzstichtag i. H. eines Jahresbetrages von TEUR 179,5 ( Vorjahr: TEUR 164,7). Die Leasingkosten betreffen ausschließlich Finanzierungsleasinggeschäfte. Die Laufzeiten betragen zwischen 3 und 5 Jahren. 7. Beteiligungen scroll
8. Passive latenteSteuern Die passive latente Steuern war aufzulösen. 9. Schutzklausel Die Schutzklausel bzgl. den Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB wurde in Anspruch genommen. C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Außerordentliche, periodenfremde und neutrale Aufwendungen und Erträge von nicht unerheblicher Bedeutung Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen insbesondere eine Förderung der KFW Bank in Höhe von TEUR 236 für die Finanzierung eines Mehrfamilienhauses. 2. Aufteilung Abschreibungen 2024 scroll
D. Sonstige Angaben 1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Die im Laufe des Geschäftsjahres 2023 stark angestiegenen Energie- und Rohstoffpreise sowie die Preiserhöhung der Subunternehmer (jeweils mit Nachwirkung auf 2024) führten zu einem deutlich niedrigeren Rohertrag im Geschäftsjahr. Die baukonjunkturell rückläufige Kundennachfrage verursachten den hohen Jahresfehlbetrag. Dieser Trend setzt sich erfreulicherweise im Geschäftsjahr 2025 nicht fort . Trotzdem deuten die Gegebenheiten des Jahres 2023 sowie 2024 auf ein Bestehen einer Unsicherheit hin, die einer Fortführung der Tätigkeit der Gesellschaft entgegenstehen kann. Um die Entwicklung des Unternehmens im Jahre 2025 nachhaltig zu stützen, hat die Geschäftsführung entsprechende Maßnahmen ergriffen. Unter Berücksichtigung der Eigenkapitalsituation geht die Geschäftsführung derzeit zwar von einer entwicklungsbeeinträchtigenden Tatsache, aber von keinem bestandsgefährdenden Risiko aus. Die dargestellten Risiken haben derzeit weder einzeln noch kumuliert bestandsgefährdenden Charakter. Der Fortbestand der Unternehmung ist nach Einschätzung der Geschäftsführung gesichert. 2. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer scroll
3. Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft waren Herr Erwin Fensterle, Ertingen und Herr Peter Geng, Riedlingen und Herr Frank Schulz, Ertingen. 4. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von € 979.433,50 mit dem Gewinnvortrag von € 2.015.186,17 zu verrechnen und im Übrigen auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige Berichtsbestandteile
Ertingen, den 19.05.2025 Herr Erwin Fensterle, Ertingen Herr Peter Geng, Riedlingen Herr Frank Schulz, Ertingen Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 04.06.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Fensterle Bauunternehmen GmbH, Ertingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fensterle Bauunternehmen GmbH, Ertingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fensterle Bauunternehmen GmbH, Ertingen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 27.05.2025 HWS GmbH & Co. KG Michael Lacher, Wirtschaftsprüfer Ralf Dietmann, vereidigter Buchprüfer |
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Fensterle Bauunternehmen GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Schwarzachstr. 14
88521 Ertingen - Handelsregister
- HRB 650282, Ulm
- Eintragungsdatum
- 10. November 1995
- Branche
-
Bau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)
Architekturbüros für Hochbau
Bauträger für Wohngebäude - Unternehmenszweck
- Hoch- und Tiefbau sowie Erstellung und Verkauf von schlüsselfertigen Gebäuden
Finanzen
Bilanz
2025- Umlaufvermögen 68,7 % 10,22 Mio
- Anlagevermögen 30,9 % 4,60 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 60,0 k
- Verbindlichkeiten 60,2 % 8,95 Mio
- Rückstellungen 25,8 % 3,84 Mio
- Eigenkapital 14,0 % 2,09 Mio
Bilanzdaten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2025- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 43,6 k
- Personalaufwand 70,4 % 8,23 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 21,6 % 2,53 Mio
- Abschreibungen 5,1 % 601,7 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,7 % 319,7 k
- Sonstige Steuern 0,1 % 15,6 k
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % 0
- Rohergebnis 12,10 Mio
- Ergebnis nach Steuern 467,9 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 452,2 k
GuV-Daten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Erwin Fensterle
seit 2006 Geschäftsführer
-
Frank Schulz
seit 2014 Geschäftsführer
-
Peter Geng
seit 2014 Geschäftsführer
-
Maria Fensterle
seit 2006 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Alwin Fensterle GmbH & Co. KG DEU 60,0 % 300k €
-
F**** S*****
20,0 %
100k €
-
P**** G***
20,0 %
100k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
F**** S*****
20,0 %
Beteiligungen an
- Fensterle Objektbau GmbH GmbH 100,0 %
- Immobilien-Werkstatt Büro für Planen & Bauen GmbH GmbH 50,0 %
Historie
- 2022
-
27.10.
Berichtigung personenbezogener DatenErwin Fensterle · Geschäftsführer
-
27.10.
SatzungsänderungFensterle Bauunternehmen GmbH
-
27.10.
Änderung der VertretungsbefugnisErwin Fensterle · Geschäftsführer
-
27.10.
Änderung der VertretungsregelungJeder Geschäftsführer vertritt einzeln.
-
27.10.
Änderung der VertretungsbefugnisErwin Fensterle · Geschäftsführer
-
29.03.
Änderung der VertretungsbefugnisPeter Geng · Geschäftsführer
-
29.03.
Änderung der VertretungsbefugnisFrank Schulz · Geschäftsführer
- 2015
-
20.04.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsFensterle Bauunternehmen GmbH
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2025 Jahresabschluss
- 2024 Jahresabschluss ↓
- 2023 Jahresabschluss
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2024
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
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