Onyx Power Assets GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. GESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGENDie Onyx Power Assets GmbH, Berlin (im Folgenden „OPAG“ oder Gesellschaft), hält Anteile an mehreren Gesellschaften, die zum Kraftwerkskomplex Wilhelmshaven gehören. Die OPAG stellt die für den Betrieb des Kraftwerks notwendigen Rohstoffe bereit und verkauft den erzeugten Strom. Das Kraftwerk hat eine Leistung von 726 Megawatt und kann bis zu 5,5 Milliarden Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugen. Das entspricht etwa einem Prozent des gesamten in Deutschland produzierten Stroms. Alleinige Gesellschafterin der OPAG ist die Onyx Germany GmbH, Berlin (im Folgenden: „OGG“ oder „Gesellschafterin“). Ein Großteil des von der Kraftwerk Wilhelmshaven GmbH & Co. KG, Wilhelmshaven (im Folgenden „KWG“) erzeugten Stroms wird über die OPAG auf Grundlage eines Stromliefervertrags an die OGG weiterverkauft. Darüber hinaus verkauft die OPAG, wie ebenfalls vertraglich vorgesehen, einen Teil des von der KWG erworbenen Stroms an die BKW AG, Bern / Schweiz und die WSW Energie & Wasser AG, Wuppertal, als Minderheitsgesellschafter der KWG. Da die Gesellschaft als Holding für den Onyx Standort Wilhelmshaven fungiert, besteht eine starke Abhängigkeit von dem Steinkohlekraftwerk am Standort Wilhelmshaven. Aufgrund der bestehenden Stromlieferverträge wird der im Kraftwerk Wilhelmshaven erzeugte Strom von den jeweiligen Vertragspartnern unabhängig von den Marktentwicklungen abgenommen (Mengenkomponente). Hinsichtlich der Entwicklung des Strompreises und der Preise der Einsatzstoffe ist die OPAG der allgemeinen Marktlage ausgesetzt. II. WIRTSCHAFTSBERICHTEntwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die Weltwirtschaft blieb 2023 angespannt und steht vor erheblichen Herausforderungen. Trotz einer leichten Erholung und sinkender Inflation im Vergleich zu 2022 blieb das Wachstum hinter den Erwartungen zurück. Insbesondere Schwellenländer und Entwicklungsländer leiden immer noch unter den langfristigen Folgen der Pandemie und des Ukraine-Krieges. Die geopolitische Fragmentierung und extreme Wetterereignisse belasten die Erholung zusätzlich. Die Inflation sank zwar im Gegensatz zu 2022, blieb jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Trotz Maßnahmen der Regierungen zur Abmilderung der gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise, kam es zu einer realen Einkommensminderung, da die Löhne nicht mithielten. Das globale reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach Berechnung des Internationalen Währungsfonds (IWF) um 3,2% (Vorjahr: 3,5%) im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.1 Für die Europäische Union betrug der Anstieg des realen BIPs 0,6% (Vorjahr: 3,6%). Für Deutschland lag der Wert bei -0,3% (Vorjahr: 1,8%). Die weltweiten Finanzierungsbedingungen bleiben, bedingt durch weitere Zinserhöhungen der Zentralbanken in 2023, in erheblichem Maße verschärft. In den USA hat die Federal Reserve im Verlauf des Berichtsjahres den Leitzins von 5,25% auf 5,5% angehoben, während die Bank of England ihre Zinssätze von 5,0% auf 5,25% erhöhte. In der Eurozone hat die Europäische Zentralbank (EZB) im September 2023 den Hauptrefinanzierungssatz von 4,25% auf 4,50% erhöht. Diese Zinsentwicklungen haben weltweit spürbare Auswirkungen auf wirtschaftliche Aktivitäten und auf die Finanzmärkte.2 Nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen ist der Primärenergieverbrauch in Deutschland im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 8,1% auf 10.735 Petajoule gesunken.3 Das Niveau des Energieverbrauchs sowie seine Zusammensetzung (Energiemix) wurden im Jahr 2023 weiterhin durch die Folgen des Krieges in der Ukraine bzw. die damit verbundenen spürbar höheren Energiepreise sowie Wachstumsverluste und sektorale Veränderungen innerhalb der deutschen Wirtschaft geprägt. Darüber hinaus wird der Energieverbrauch weiterhin durch politische und regulatorische Vorgaben beeinflusst. Für die mittel- bis längerfristige Entwicklung sind u.a. der schrittweise Ausstieg aus der Kernenergie bis Ende 2022, der begonnene Ausstieg aus der Kohleverstromung sowie die fortgesetzte Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien bedeutsam.4 Analog dem Primärenergieverbrauch ist auch der Bruttostromverbrauch im Jahr 2023 gegenüber 2022 aufgrund der konjunkturellen Schwierigkeiten sowie einer milderen Witterung um 4,2% auf ca. 525,5 Mrd. kWh gesunken. Ein noch stärkeres Minus notierte die Stromerzeugung (Bruttostromerzeugung) mit 11,1%.5 Bei der Bruttostromerzeugung nach Energieträgern kam es zu leichten Verschiebungen im Vergleich zum Vorjahr. Während sich die Anteile von Kernenergie (1,4%, Vorjahr: 6,0%), Steinkohle (7,9%, Vorjahr: 11,0%) sowie Braunkohle (17,0%, Vorjahr: 20,1%) rückläufig entwickelten, verzeichneten die Anteile von Erdgas (15,1%, Vorjahr: 13,7%) und Erneuerbare Energien (53,0%, Vorjahr: 44,1%) jeweils eine positive Entwicklung. Weitere Anteile entfielen auf Mineralöl (1,0%, Vorjahr: 1,0%) und sonstige Energieträger (4,6%, Vorjahr: 4,1%).6 Im Hinblick auf die Strompreise war im Berichtsjahr ein deutlicher Rückgang zu beobachten. Der durchschnittliche Spotpreis an der Strombörse EPEX Spot lag bei 95,2 €/MWh (Vorjahr: 235,4 €/MWh) und hat sich im Vergleich zum Vorjahr entsprechend mehr als halbiert.7 Die Preise für CO2 - Emissionszertifikate bewegten sich im Laufe des Jahres 2023 überwiegend seitwärts bei ca. 80 bis 90 €/t CO2 , sind allerdings zum Jahresende unter die 70-Euro-Marke gesunken.8 Auf Ebene der Europäischen Union ergeben sich im Berichtsjahr im Wesentlichen folgende Änderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen innerhalb der Branche. Die wichtigsten Änderungen des regulatorischen Rahmens in Deutschland betreffen Anpassungen des Energiewirtschaftsgesetzes, um niedrigen Füllstände in den Gasspeichern, wie sie es im Herbst 2021 gab, vorzubeugen. Ein neuer Abschnitt legt nun Mindestfüllstände für Erdgasspeicher in Deutschland, zusätzlich zu den bereits von der EU beschlossenen Regelungen, fest. Gemäß diesem Beschluss trat das Gasspeicherfüllstands-Gesetz am 30. April 2022 in Kraft. Im Zuge des neuen Gesetzes, ergänzt durch eine Verordnung des BMWK, soll erstmals für das Jahr 2022 ein Mindestfüllstand von 95% in nationalen Erdgasspeichern zum 1. November eines Jahres garantiert werden, um die Versorgungssicherheit dauerhaft aufrecht zu erhalten.9 Das Gesetz soll am 1. April 2027 außer Kraft treten.10 Um einer potenziellen Gasmangellage entgegenzuwirken, wurde am 8. Juli 2022 das Gesetz zur Bereithaltung von Ersatzkraftwerken verabschiedet. Dieses Gesetz gewährt der Bundesregierung die Befugnis, Verordnungen zu erlassen oder zu modifizieren, die die Reaktivierung von Kohle- und Ölkraftwerken aus Reserven ermöglichen sowie die Befugnis, die Stromerzeugung von Gaskraftwerken zu beschränken. Am 11. Juli 2022 trat eine Verordnung in Kraft, welche vorsieht, dass Steinkohlekraftwerke, die sich in der Reserve befinden, bis zum 31. März 2024 betriebsbereit sein müssen.11 Gleichzeitig akzeptierte die Bundesregierung zum 1. Oktober 2022 die Rückkehr von Braunkohlekraftwerken aus der Sicherheitsbereitschaft in den Strommarkt bis zum 30. Juni 2023.12 Am 16. Dezember 2022 hat der Bundesrat das Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz (EWPBG) und das Strompreisbremsegesetz (StromPBG) verabschiedet. Diese Gesetze basieren auf den Empfehlungen der Europäischen Kommission vom 31. Oktober 2022 und zielen darauf ab, die Gas- und Strompreise zu begrenzen, sowohl für Haushalte und Gewerbe als auch für die Industrie. Die Deckelung der Preise erstreckt sich teilweise bis zum 30. April 2024. Das Strompreisbremsegesetz regelt auch die Abschöpfung von Überschusserlösen bei Stromerzeugern für ausgewählte Technologien bis zum 30. Juni 2023, wobei bestimmte Technologien wie u.a. Stromspeicher, Erdgas, Biomethan und weitere Gase von dieser Regelung ausgenommen sind.13 Zusätzlich zu diesen Maßnahmen hat das Erdgas-Wärme-Soforthilfegesetz (EWSG) eine Entlastung für zwei Gruppen von Gaskunden im Jahr 2022 vorgesehen, nämlich Haushalte und gewerbliche Kunden, indem sie von der Pflicht entbunden wurden, vertraglich vereinbarte Voraus- oder Abschlagszahlungen zu leisten. Dies war eine Art “Rabatt”, der in der nächsten Rechnung der Erdgaslieferanten berücksichtigt wurde. Zudem wurden Preisobergrenzen für Gas- und Stromkontingente festgelegt.14 Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage Die wirtschaftliche Entwicklung der OPAG im Geschäftsjahr 2023 liegt unterhalb der Erwartungen. Zur Beurteilung wird das modifizierte Rohergebnis als wichtigster finanzieller Leistungsindikator herangezogen. Im Unterschied zur allgemeingültigen Definition des Rohergebnisses, werden von diesem zusätzlich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen abgezogen. Das modifizierte Rohergebnis umfasst die Ergebnisse aus dem Verkauf des von der KWG erworbenen Stroms an die OGG sowie die Minderheitsgesellschafter, aus Redispatch, dem Hedging und der Bereitstellung von CO2-Zertifikaten an die KWG sowie u.a. Aufwendungen aus der Bereitstellung von Kraftwerkskohle, für die KWG. Das positive modifizierte Rohergebnis im Geschäftsjahr 2023 liegt mit TEUR 77.967 (Vorjahr: TEUR 86.553) unter dem Niveau des Vorjahres und damit unterhalb der Erwartungen. Dieses resultiert im Wesentlichen aus dem gesunkenen Strompreis sowie geringeren Strommenge. Die erzeugte Strommenge betrug 1,2 TWh Strom (Vorjahr: 2,0 TWh) und entsprach somit den Erwartungen. Im Wesentlichen wurde aufgrund der gesunkenen Strompreise weniger Strom erzeugt. Die Anlagenverfügbarkeit betrug 82,6% (Vorjahr: 73,7%) und entsprach den Erwartungen. Die niedrigere Anlagenverfügbarkeit im Vorjahr war einerseits revisionsbedingt, andererseits aber auch auf ungeplante Reparaturen zurückzuführen. Das Kraftwerk Wilhelmshaven wird seit der offiziellen Schlussabnahme weitestgehend gemäß den Anforderungen des Marktes eingesetzt. Ertragslage Eine Übersicht zur Entwicklung der Ertragslage im Vorjahresvergleich ist in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
Die Umsatzerlöse betragen TEUR 586.008 (Vorjahr: TEUR 973.507). Die Erlöse resultieren zum Einen aus der Vermarktung von Strom an die OGG in Höhe von TEUR 164.329 (Vorjahr: TEUR 496.610). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der deutlich geringeren erzeugten Strommenge. Zum Anderen fallen Erlöse aus der Abrechnung von Sicherungsgeschäften für die Stromerzeugungsmarge in Höhe von TEUR 368.620 (Vorjahr: TEUR 293.567) aus dem Intragroup Hedging Allocation Agreement an. Weitere Umsatzerlöse werden durch die Leistungsbereitstellung (Tolling) an Dritte in Höhe von TEUR 89.958 (Vorjahr: TEUR 163.366) erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 14.716 (Vorjahr: TEUR 4) resultieren aus periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 14.541 (Vorjahr: TEUR 0) sowie aus Erträgen aus Vermietung und Verpachtung gegenüber der Onyx Grundstück Wilhelmshaven GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 175 (Vorjahr: TEUR 171). Die periodenfremden Erträge resultieren in Gänze aus weiterberechneten Redispatch-Erstattungen, welche von der KWG weitergeleitet wurden. Die Materialaufwendungen in Höhe von TEUR 463.464 (Vorjahr: TEUR 863.771) beinhalten die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von TEUR 355.954 (Vorjahr: TEUR 614.336) sowie die Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 107.511 (Vorjahr: TEUR 249.435). Letztere beinhalten wie im Vorjahr ausschließlich Aufwendungen, die durch die Leistungsbereitstellung (Tolling) entstehen. Der Rückgang der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe geht vorwiegend auf geringere Aufwendungen aus der Abrechnung von Sicherungsgeschäften für die Stromerzeugungsmarge in Höhe von TEUR 229.742 (Vorjahr: TEUR 350.284) aus dem Intragroup Hedging Allocation Agreement zurück. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 59.292 (Vorjahr: TEUR 23.188) und umfassen vorwiegend saldierte Aufwendungen und Erträge für CO2 -Zertifikate in Höhe von TEUR 55.199 (Vorjahr: TEUR 22.924) und innerbetriebliche Kostenteilungen mit der Onyx Generation Management GmbH in Höhe von TEUR 3.844 (Vorjahr: TEUR 0) Das Betriebsergebnis fiel im Berichtsjahr positiv aus (TEUR 77.960, Vorjahr: TEUR 86.545). Aus bestehenden Ergebnisabführungsverträgen mit der Onyx Kraftwerk Wilhelmshaven Betriebs GmbH & Co. KGaA (im Folgenden „BFG“) und OKG ergeben sich Erträge in Höhe von TEUR 19.572 (Vorjahr: Aufwendungen in Höhe von TEUR 147.286). Das Finanzergebnis (TEUR -37.165, Vorjahr: TEUR -338) ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich um TEUR -36.827 gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus Zinsaufwendungen aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 39.771 (Vorjahr: TEUR 4.861) sowie aus der Verzinsung der Ergebnisabführungsverträge in Höhe von TEUR 8.520 (Vorjahr: TEUR 3.306). Demgegenüber stehen vorwiegend Zinserträge aus der Gewährung von Darlehen gegenüber der OKG in Höhe von TEUR 6.550 (Vorjahr: TEUR 0) sowie Zinserträge aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von TEUR 5.039 (Vorjahr: TEUR 9.344). Im Berichtsjahr wurden wie im Vorjahr lediglich Abschreibungen in Höhe von TEUR 8 vorgenommen. Diese entfallen in Gänze auf grundstücksgleiche Rechte und Gebäude. Vor Ergebnisausgleich ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 insgesamt ein Gewinn in Höhe von TEUR 60.366 (Vorjahr: Verlust in Höhe von TEUR 61.080), der im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die OGG abgeführt wird. Vermögenslage Die Entwicklung der Aktivposten in der Bilanz stellt sich im Vergleich zum Vorjahr zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Bei den Finanzanlagen handelt es sich um die Beteiligungsbuchwerte an der Onyx Kraftwerk Wilhelmshaven Betriebs GmbH & Co. KGaA, der Onyx Kraftwerke GmbH, der Onyx Grundstück Wilhelmshaven GmbH & Co. KG und der Onyx Grundstück Wilhelmshaven Verwaltungs-GmbH. Bei den übrigen Posten der Aktiva handelt es sich im Wesentlichen um kurzfristige Posten. Die Forderungen und übrigen Aktiva in Höhe von TEUR 48.459 (Vorjahr: TEUR 121.285) betreffen Forderungen aus Lieferung und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 35.609 (Vorjahr: TEUR 95.858) und umfassen die von den Minderheitsgesellschaftern bereits bereitgestellten CO2 -Zertifikate. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen einschließlich Gesellschafter belaufen sich auf TEUR 1.785.856 (Vorjahr: TEUR 1.340.359). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 356.674, Vorjahr: TEUR 397.105) beinhalten insbesondere Forderungen aus Darlehen gegenüber der OKG in Höhe von TEUR 255.000. Der Großteil des Postens entfällt mit TEUR 1.429.182 (Vorjahr: TEUR 943.254) auf die Forderungen gegen die OGG als Gesellschafterin. Diese bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.204.642 (Vorjahr: TEUR 943.254), Forderungen im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft gegenüber der OGG als Organträgerin in Höhe von TEUR 160.351 (Vorjahr: TEUR 123.848) sowie Forderungen aus dem Verlustausgleich des Jahres 2022 und den darauf anfallenden Zinsen in Höhe von in Summe TEUR 64.176. Kapitalstruktur und Finanzlage Die Entwicklung der Passivposten in der Bilanz stellt sich im Vergleich zum Vorjahr zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der gestiegenen Verbindlichkeiten zum Stichtag auf 1,1% (Vorjahr: 1,3%) leicht gesunken. Das Stammkapital beträgt TEUR 25 und besteht aus 25.000 Geschäftsanteilen mit einem Nennwert von je EUR 1,00. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 19.526 und resultiert aus Zuzahlungen der Gesellschafterin gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB und § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Die langfristigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 12.162 (Vorjahr: TEUR 1.712) betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Drohverlustrückstellungen. Bei den langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen einschließlich Gesellschafter in Höhe von TEUR 10.099 (Vorjahr: TEUR 83.903) handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Darlehen gegenüber der Onyx Strategic Investment Management II B.V., Rotterdam / Niederlande, in Höhe von TEUR 6.000 (endfällig zum 20. Mai 2025) und gegenüber der BFG in Höhe von TEUR 4.099 (endfällig zum 31. Dezember 2026). Im Vorjahr bestand zudem eine langfristige Verbindlichkeit gegenüber der OKG in Höhe von TEUR 73.804, die mit Rückzahlungsvereinbarung vom 24. Januar 2023 vorzeitig beendet wurde. Die kurzfristigen Rückstellungen liegen mit TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 66) auf dem Vorjahresniveau und entfallen in Gänze auf Rückstellungen für die Jahresabschlussprüfung der Jahre 2022 und 2023. Lieferantenverbindlichkeiten und übrige Passiva beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 2.205, Vorjahr: TEUR 2.201) sowie sonstige Verbindlichkeiten, welche die Verpflichtungen aus dem Erwerb der Beteiligungen (TEUR 209, Vorjahr: TEUR 209) betreffen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen einschließlich Gesellschafter belaufen sich auf TEUR 1.801.721 (Vorjahr: TEUR 1.365.702). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 733.441 (Vorjahr: TEUR 991.762) teilen sich auf in Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 352.330 (Vorjahr: TEUR 602.082) sowie darauf entfallende Zinsen in Höhe von TEUR 39.771 (Vorjahr: TEUR 4.861), Verbindlichkeiten aus der Verlustübernahme der BFG und OKG aus 2022 und darauf entfallende Zinsen in Höhe von TEUR 168.797. Hinzu kommen CO2 -Verbindlichkeiten gegenüber der KWG in Höhe von TEUR 90.808 (Vorjahr: TEUR 118.782) sowie weitere konzerninterne Verrechnungen und Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafter OGG (zugleich verbundenes Unternehmen) bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 923.573 (Vorjahr: TEUR 175.370). Zudem bestehen Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung aus 2021 in Höhe von TEUR 85.847 sowie des Berichtsjahres in Höhe von TEUR 60.366. Durch die Einbindung der OPAG in das Cash-Pooling des Onyx-Konzern sowie durch den Ergebnisabführungsvertrag mit der OGG ist die Finanzierung der Gesellschaft jederzeit sichergestellt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr auf insgesamt TEUR 105.733 (Vorjahr: TEUR -497.470), der Cashflow aus der Investitionstätigkeit auf TEUR 266.589 (Vorjahr: TEUR 0) und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit auf TEUR -122.571 (Vorjahr: TEUR 0). Die hohe Differenz des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich sowohl aus einer geringeren Zunahme der Aktiva als auch aus einer höheren Zunahme der zugrundeliegenden Passiva, welche sich jeweils positiv auf den Cashflow auswirken. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit wurde im Wesentlichen von der Ausgabe von Darlehen beeinflusst. Der Finanzmittelfond zum Bilanzstichtag besteht aus Cash-Pooling Verbindlichkeiten. Personal Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter. III. CHANCEN- UND RISIKOBERICHTDie Gesellschaft ist in die Risikomanagement-Systeme der Onyx Power-Gruppe eingebunden. Dazu gehört u.a. ein innerhalb der Onyx Power-Gruppe einheitlicher Planungs-, Budgetierungs-, Berichts- und Controlling-Prozess zur Information der Gesellschafter. Die Vermarktung der Stromerzeugung der Onyx Power-Gruppe findet inklusive der Sicherungsgeschäfte am Terminmarkt sowie der Day-ahead- und Intraday-Optimierung als Portfoliobetrachtung über alle Kraftwerke des Konzerns bei der OGG statt. Um Ergebnisschwankungen zu reduzieren, werden Sicherungsgeschäfte für die zukünftige Kraftwerksvermarktung für alle drei den Clean-Dark-Spread betreffenden Commodities. Strom, Kohle und CO2 (EUA: European Allowance Certificates) - auf Termin durchgeführt. Dabei wird sichergestellt, dass maximal 60 % der erwarteten Erzeugung der einsatzfähigen Kraftwerke in Deutschland und den Niederlanden abgesichert werden:
Andererseits wird dadurch auch sichergestellt, dass entlang der Zeitachse keine Rückkäufe dieser Sicherungspositionen durch Optimierung durchgeführt werden. Grundsätzlich bietet Wilhelmshaven als Standort optimale Bedingungen für den Betrieb eines Steinkohlekraftwerkes. Die Lage direkt an der Niedersachsenbrücke mit der Möglichkeit, auch die größten Kohleschiffe („Cape-Size“) direkt und vollbeladen anzulanden, erlaubt einen effizienten und schnellen Kohletransport. Für die Kohlelogistik steht ein erfahrener Partner zur Verfügung. Die Lage an der Küste ermöglicht darüber eine Durchflusskühlung, wodurch sich gleichzeitig der Wirkungsgrad um ca. einen Prozentpunkt erhöht. Somit nimmt die Anlage innerhalb der Gruppe der Steinkohlekraftwerke eine sehr gute Position ein, was das wirtschaftliche Risiko für die OPAG als Holdinggesellschaft für den Standort Wilhelmshaven entsprechend begrenzt. Mit der Ende Oktober 2015 erfolgten kommerziellen Inbetriebnahme des Steinkohlekraftwerks Wilhelmshaven trat ein langfristiger Stromliefervertrag zwischen der ENGIE Deutschland AG, Berlin (im Folgenden „EDAG“) und KWG in Kraft, nach dem sich die Gesellschaft verpflichtet hat, die gesamte Leistung des Kraftwerks für die EDAG vorzuhalten und diese mit Strom zu beliefern. Das hierfür vereinbarte Entgelt ist direkt an die fixen und variablen Betriebskosten geknüpft und deckt darüber hinaus auch die Anlage- und Kapitalkosten der Kraftwerksgesellschaft ab. Die im Jahr 2019 erfolgte Veräußerung der Erzeugungskapazitäten der ENGIE Gruppe an die Onyx Power Gruppe führte zur Übertragung des langfristigen Stromliefervertrags der EDAG auf die OPAG zum 30. November 2019 und dessen Fortführung. Aufgrund des gewählten Vermarktungsmodells liegen so die kommerziellen Chancen und Risiken für die Laufzeit des Stromliefervertrages bei der OPAG bzw. den externen Gesellschaftern der KWG. Weitere Risiken bestehen im planvollen Betrieb der Anlage der KWG. Finanzwirtschaftliche Risiken sind für die Gesellschaft aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages und der Einbindung in das Cash-Pooling der Gruppe von untergeordneter Bedeutung. Risiken der Datenverarbeitung werden durch technische und organisatorische Maßnahmen begrenzt. Dazu gehören zum Beispiel die redundante Auslegung von Hardware, Spiegelung von Systemen und Datenbanken sowie die regelmäßige organisierte Datensicherung für die Aufrechterhaltung des IT-Betriebes nach einem eventuellen Notfall. Marktpreisrisiken/-chancen Durch die Unsicherheit der Entwicklung der Energie-, Brennstoff- und CO2 -Preise ergeben sich bedeutende Markpreisrisiken, aber auch -chancen in Bezug auf die Erzeugungskapazität. Zur Begrenzung dieser Risiken kontrahierte die Onyx-Gruppe Termingeschäfte in einem wirtschaftlich sinnvollen Umfang. Gesamtrisikolage Die genannten Risiken sind zum einen aufgrund des implementierten Risikomanagementsystems unter Kontrolle bzw. beherrschbar. Derzeit sind keine Risiken bekannt, die einen auf den Bestand der OPAG gefährdenden Einfluss auf die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage haben. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich keine wesentliche Änderung der Chancen und Risiken. IV. PROGNOSEBERICHTGesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Auf den ersten Blick scheint die Weltwirtschaft bereit zu sein, sich allmählich von den schweren Schlägen der Pandemie und des von Russland provozierten Krieges gegen die Ukraine zu erholen. In China ist nach der Wiedereröffnung der Wirtschaft eine starke Erholung zu verzeichnen. Die Unterbrechungen der Versorgungsketten lösen sich auf und die kriegsbedingten Verwerfungen auf den Energie- und Nahrungsmittelmärkten lassen nach. Gleichzeitig wird die massive und synchrone Straffung der Geldpolitik durch die meisten Zentralbanken erste Früchte tragen, und die Inflation wird sich mittelfristig wieder ihren Zielwerten annähern. Laut den jüngsten Daten des IWF blieb das Weltwirtschaftswachstum im Jahr 2024 mit 3,3% auf dem Niveau des Vorjahres. Die Inflation erwies sich als hartnäckiger als noch vor einigen Monaten erwartet. Zwar ging die Gesamtinflation zurück und lag 2023 bei 6,7% bzw. im Jahr 2024 bei 5,7%, jedoch war dies in erster Linie auf die drastische Trendwende bei den Energie- und Nahrungsmittelpreisen zurückzuführen. Die Kerninflation, bei der die volatilen Komponenten Energie und Nahrungsmittel ausgeklammert werden, sank deutlich moderater. Sie ging im Jahr 2023 um 0,1 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent zurück (jährlicher Durchschnitt), und für das Jahr 2024 wird ein Rückgang der Kerninflation um 1,3 Prozentpunkte verzeichnet. Für die Europäische Union berechnete der IWF für das Jahr 2023 einen Anstieg des realen BIP von 0,6%. In Deutschland hingegen verzeichnete das reale BIP für das Jahr 2023 einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (-0,3%).15 Für das Jahr 2024 verzeichnete der IWF für die Europäische Union einen Anstieg des realen BIP um 1,1%. In Deutschland sank das BIP im selben Jahr um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr. Für das Jahr 2025 prognostiziert der IWF ein weltweites Wirtschaftswachstum von 2,8%. Die fortgeschrittenen Volkswirtschaften sollen ein Wachstum von 1,4% verzeichnen, während für die Europäische Union ein Anstieg des realen BIP um 0,8% erwartet wird. In Deutschland wird für das Jahr 2025 ein gleichbleibendes Niveau prognostiziert.16 Der Sachverständigenrat erwartet jedoch ein geringfügiges Wachstum von 0,4%. Die Inflation wird voraussichtlich bei 2,1% liegen, während die Kerninflation auf 2,6% geschätzt wird. Abwärtsrisiken für die deutsche Konjunktur bestehen in einer sich verfestigenden Industrieschwäche sowie in einer erhöhten Unsicherheit, die die Steigerung der Investitionen und des privaten Konsums weiter verzögern könnte. Die negativen Effekte könnten verstärkt werden, wenn die Konjunktur ungünstiger verläuft, als erwartet und zusätzliche Sparanstrengungen in den öffentlichen Haushalten erforderlich werden. Eine positivere Entwicklung könnte sich dagegen einstellen, wenn sich die Konsumzurückhaltung der privaten Haushalte auflöst und sich die Sparquote schneller als erwartet normalisiert.17 Energiemärkte Seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine befindet sich die Welt in einer globalen Energiekrise, deren Auswirkungen noch viele Jahre zu spüren sein werden. Als Reaktion auf den Krieg hat die westliche Welt einschließlich der Europäischen Union und damit auch der deutschen Regierung sich entschlossen, Russland mit umfangreichen Sanktionen zu belegen. Die russischen Gegenmaßnahmen haben insbesondere auf die deutsche Energiewirtschaft erhebliche Auswirkungen, da Deutschland einen Großteil seiner Gasimporte aus Russland bezogen hat. Vor dem Hintergrund der gegen Russland ausgesprochenen Sanktionen hat sich die Versorgungssituation in Deutschland verschärft. Die veränderten Bezugsquellen fossiler Energieträger führten zu steigenden Energiepreisen. Um eine sichere und unabhängige Energieversorgung für die Zukunft zu gewährleisten, wird aus diesem Grund eine Diversifizierung der Energiequellen vorgenommen und der Ausbau von erneuerbaren Energien vorangetrieben. Insgesamt wird die globale Situation des Energiemarktes im Wesentlichen von der langfristigen wirtschaftlichen Erholung Chinas, nach der Wiederöffnung, und der Rezessionsgefahr in den USA und Europa abhängen. Die Nachfrage nach Kohle wird in den kommenden Jahren laut Prognosen der Internationalen Energieagentur zurückgehen. Das Tempo und der Umfang des Rückgangs hängt stark von der globalen Klimapolitik ab. China bleibt der größte Kohleverbraucher, aber die Nachfrage wird aufgrund des Wachstums bei erneuerbaren Energien und eines langsamen Rückgangs in der Industrie sinken. Indien ist der zweitgrößte Verbraucher und treibt das zukünftige Nachfragewachstum an, insbesondere im Energiesektor bis 2030 und in der Industrie bis 2050. Die globale Kohlenachfrage erreichte 2023 ein Rekordhoch, während die Kohlepreise von den außergewöhnlich hohen Werten des Jahres 2022 zurückgingen. Bis 2050 wird insgesamt ein weiterer Rückgang der Kohlepreise erwartet. Es gibt jedoch Risiken, die die Kohlepreise beeinflussen könnten. Ein höher als erwartetes Wachstum des Kohleverbrauchs in China oder Indien sowie ungünstige Bedingungen für die Produktion erneuerbarer Energien, wie geringe Niederschläge oder schwache Winde, könnten die Preise erhöhen. Andererseits könnte die Entwicklung neuer Kohleminen die Preise senken, wenn Kohlekraftwerke stärker mit Solarenergie konkurrieren müssen.18 Nachdem in Deutschland bereits drei durch den Bund initiierte, schwimmende Speicher- und Regasifizierungseinheiten (FSRU) in Wilhelmshaven, Brunsbüttel und Stade in 2023 in Betrieb gegangen sind, befinden sich zwei weitere im Aufbau bzw. in der Testphase, Wilhelmshaven II und Lubmin. Der Ausbau der LNG-Infrastruktur trägt dazu bei, die nationale Energieversorgung in Deutschland zu gewährleisten. Die vorgesehenen LNG-Terminals ermöglichen Gaslieferungen verschiedener Länder, so dass die Bezugsquellen weiter diversifiziert werden können und Abhängigkeiten sowie steigende Preise abgewehrt werden können. Trotzdem wird fossiles Gas nur noch für eine Übergangszeit essenziell sein. Neue Gaskraftwerke und die Infrastruktur sollen so geplant werden, dass sie sukzessive auf CO2 -neutrale Produkte wie Wasserstoff umgestellt werden können. Gemäß des LNG-Beschleunigungsgesetzes gelten die Genehmigungen der LNG-Anlagen spätestens bis zum 31. Dezember 2043, sie dürfen dann lediglich für klimaneutralen Wasserstoff weitergenutzt werden.19 Im Jahr 2020 wurde der Kohleausstieg in Deutschland gesetzlich geregelt. Am 14. August 2020 trat das Gesetz zum Ausstieg aus der Kohleverstromung (KVBG) in Kraft. Nach diesem Gesetz ist der späteste Termin für das Ende der Kohleverstromung das Jahr 2038.20 Ab 2027 kann die Stilllegung von Steinkohlekraftwerken angeordnet werden.21 Bis 2026 werden Auktionen durchgeführt, bei denen die Betreiber eine Entschädigung für die frühere Stilllegung erhalten.22 Zusätzlich ist zu beachten, dass die G7-Staaten eine Einigung auf einen Kohleausstieg bis 2035 erzielt haben.23 Die Energiewende wird weiter fortschreiten. Mit drei Kernkraftwerken ging Ende 2021 die Hälfte der verbliebenen sechs deutschen Kernkraftwerke vom Netz und ließ den finalen Ausstieg aus der Kernenergie näher rücken.24 Im April 2023 sind die verbliebenen drei Kernkraftwerke vom Netz gegangen.25 Das Kohleausstiegsgesetz mündete bereits zu Beginn des Jahres 2021 in eine Auktion, auf deren Basis Kohlekraftwerke mit einer Kapazität von 4,8 GW ihren Betrieb einstellten.26 Weitere Kapazitäten von 1,5 GW wurden im Rahmen einer zweiten Auktion gegen Jahresende stillgelegt.27 Vor dem Hintergrund des Krieges hat der Bundestag mit Beschluss vom 11. November 2022 die Laufzeiten von drei Kernkraftwerken bis zum 15. April 2023 verlängert.28 Diese sind mittlerweile gemäß Atomgesetz abgeschaltet worden. Damit endet das Zeitalter der Kernkraftnutzung in Deutschland. Auch in Zukunft wird mit einer fortschreitenden Verlagerung der Erzeugungskapazitäten zu Erneuerbaren Energieträgern gerechnet, während die Bedeutung konventioneller Energieträger weiter abnehmen wird. Onyx will einen aktiven Beitrag zur notwendigen Reduktion von CO2 Emissionen zum verstärkten Klimaschutz leisten und hat dafür für einige von ihr betriebenen Steinkohlekraftwerke sog. Konversionsprojekte aufgesetzt. Langfristig ist es Ziel die Standorte mit Ausnahme von Farge entlang der Zeitachse auf andere Brennstoffe, sei es Biomasse oder Gas, umzustellen. Erwartete Ertrags- und Finanzanlage sowie Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung Die zukünftige Entwicklung ist im Wesentlichen abhängig vom planvollen Betrieb der Anlage der KWG sowie von den grundsätzlichen Marktentwicklungen. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir trotz der wieder deutlich gesunkenen Strompreise von einem leicht niedrigeren modifizierten Rohergebnis im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der weiterhin guten positiven Hedging-Ergebnissen aus. Trotz des voraussichtlichen Verweilens der Strompreise auf einem fortwährend niedrigen Niveau, gehen wir für das Geschäftsjahr 2025 von einem moderat steigenden modifizierten Rohergebnis im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 aus. Die beiden nicht finanziellen Leistungsindikatoren technische Anlagenverfügbarkeit und erzeugte Strommenge werden ab dem Geschäftsjahr 2024 nicht mehr prognostiziert. Aktuell sehen wir keine substanziellen Auswirkungen des im Nahen Osten zwischen Israel und der Hamas ausgebrochen Krieges auf den Geschäftsbetrieb und somit auf das Ergebnis der OPAG. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bietet eine geeignete Basis, um den Risiken und Chancen in der Zukunft zu begegnen.
Berlin, den 2. Juni 2025 Onyx Power Assets GmbH Dr. Peter Feldhaus Dr. Dirk Mausbeck
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Vgl. IWF (2023): World Economic Outlook Update April 2024, abrufbar unter: https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/04/16/world-economic-outlook-april-2024?cid=ca-com-compd-pubs_belt,
zuletzt abgerufen am 03. Juni 2024. Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. ALLGEMEINE HINWEISEDer Jahresabschluss der Onyx Power Assets GmbH, Berlin (im Folgenden auch „OPAG“ oder „Gesellschaft“) wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die OPAG ist über ihr Tochterunternehmen Onyx Kraftwerke GmbH, Berlin (im Folgenden „OKG“) mittelbare Mehrheitsanteilseignerin der Onyx Kraftwerk Wilhelmshaven GmbH & Co. KG, Wilhelmshaven (im Folgenden „KWG"); darüber hinaus ist die OPAG an weiteren Gesellschaften beteiligt, die sämtlich in Zusammenhang mit dem Kraftwerk Wilhelmshaven tätig sind. Die OPAG stellt die für den Betrieb des Kraftwerks Wilhelmshaven notwendigen Rohstoffe bereit und verkauft den dort erzeugten Strom. Dabei wird ein Großteil des Stroms auf Grundlage eines Stromliefervertrags an die Onyx Germany GmbH, Berlin (im Folgenden: „OGG“ oder „Gesellschafterin“) weiterverkauft. Darüber hinaus verkauft die OPAG, wie vertraglich vorgesehen, einen Teil des erworbenen erzeugten Stroms an die BKW Energie AG, Bern / Schweiz, und die WSW Energie & Wasser AG, Wuppertal, als Minderheitsgesellschafter der KWG. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten und Davon-Vermerke teilweise im Anhang erfolgt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Anteile an der OPAG werden vollständig von der OGG gehalten. Ferner besteht mit der OGG ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von einer Einheit (EUR, % usw.) auftreten. Registerinformationen Die Onyx Power Assets GmbH hat ihren Sitz in Berlin. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 220250 B im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg eingetragen. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt und erfolgen linear. Die Nutzungsdauern für das Anlagevermögen betragen:
Bei den Finanzanlagen werden die die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlicher dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen werden alle erkennbaren Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Der Ausweis der Forderungen gegen verbundene Unternehmen erfolgt grundsätzlich unsaldiert. Unter diesem Bilanzposten werden ebenfalls die Ausleihungen ausgewiesen und zu Anschaffungskosten angesetzt. Dabei macht die Gesellschaft wie in den Vorjahren von ihrem Wahlrecht des § 253 Abs. 3 Gebrauch, dass bei festverzinslichen Darlehen keine Abschreibungen aufgrund von nicht dauerhafter Wertminderung vorliegt, da die Gesellschaft die Absicht und Fähigkeit hat, die Darlehen bis zu ihrer Endfälligkeit zu halten. Da die OPAG die CO2 -Zertifikate nicht selber braucht, sondern an das Kraftwerk Wilhelmshaven weiterleitet, werden sie unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Beim Eigenkapital ist das gezeichnete Kapital mit dem Nominalwert angesetzt. Die Kapitalrücklage wurde nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB und nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB dotiert. Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken abzudecken. Rückstellungen mit einer voraussichtlichen Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst. Für die Ermittlung der Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften verwendet die Gesellschaft eine Deckungsbeitragsrechnung, in der den Absatzportfolien die zugehörigen Bezugskosten für die Laufzeit des Vertrages aus bereits abgeschlossenen Bezugsverträgen gegenübergestellt werden. Diese gemeinsame Bewertung von Bezugs- und Absatzverträgen stellt eine Durchbrechung des Einzelbewertungsprinzips (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB) dar. Gemäß IDW RS ÖFA 3, Tz. 9 ist eine solche Durchbrechung gerechtfertigt, da eine imparitätische Einzelbewertung der Bezugs- und Absatzverträge kein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage darstelle. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Ausweis der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erfolgt grundsätzlich unsaldiert. Mindestbesteuerung: Die Gesellschaft ist ab dem Wirtschaftsjahr 2024 von den Auswirkungen des deutschen Mindeststeuergesetzes vom 21. Dezember 2023 betroffen. Für das Wirtschaftsjahr 2023 ergibt sich keine finanzielle Auswirkung in Form einer Mindeststeuer. Diese Gesetzgebung hat möglicherweise Auswirkungen auf die steuerliche Situation der Gesellschaft in der Zukunft. Auf Grund der ertragssteuerlichen Organschaft mit der OGG bilanziert die Onyx Power Assets GmbH als Organgesellschaft keine aktiven und passiven latenten Steuern. Ausweis der Erträge/Aufwendungen aus der Bereitstellung von CO2 -Zertifikaten: Ergebnisbeiträge aus der Bereitstellung von CO2 -Zertifikaten werden saldiert entweder unter den sonstigen betrieblichen Erträgen oder den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Das Sachanlagevermögen entfällt vollständig auf ein zeitlich begrenztes Untererbbaurecht. Angaben zum Anteilsbesitz
1 Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Gezeigt wird das Ergebnis vor Abführung. 2 Direkte Beteiligung. 3 Indirekte Beteiligung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 12.850 (Vorjahr: TEUR 25.427). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 1.785.856 (Vorjahr: TEUR 1.340.359). Es bestehen Forderungen aus zwei in 2023 gewährten Darlehen gegenüber der OKG in Höhe von TEUR 125.000 sowie TEUR 130.000. Darüber hinaus sind Forderungen gegen die OKG aus Erfüllungsübernahme aus den Berichtsjahr 2021 in Höhe von TEUR 14.185 enthalten. Der Großteil des Postens entfällt jedoch auf die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.429.182 (Vorjahr: TEUR 943.254). Diese betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Berichtsjahre 2021 und 2022 in Höhe von TEUR 758.314 (Vorjahr: TEUR 758.314) sowie des Berichtsjahres 2023 in Höhe von TEUR 446.328. Zudem besteht eine Forderung aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der OGG für den Verlust des Geschäftsjahres 2022 und darauf entfallende Zinsen in Höhe von in Summe TEUR 64.176 sowie Umsatzsteuerforderungen gegen die Organträgerin in Höhe von TEUR 160.351 (Vorjahr: TEUR 123.848). Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 35.609 (Vorjahr: TEUR 95.858) und bestehen in Gänze aus CO2 -Zertifikaten. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt TEUR 25 und besteht aus 25.000 Geschäftsanteilen mit einem Nennwert von je EUR 1,00. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert TEUR 19.526. und resultiert aus Zuzahlungen der Gesellschafterin gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB und § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 12.222 (Vorjahr: TEUR 1.778) entfallen vorwiegend auf Drohverlustrückstellungen TEUR 12.162 (Vorjahr: TEUR 1.712), die im Wesentlichen aus Logistikverträge für Kohletransporte resultieren. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 2.205 (Vorjahr: TEUR 2.201). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 1.811.821 (Vorjahr: TEUR 1.449.605) beinhalten u. a. Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 352.330 (Vorjahr: TEUR 602.082), Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsverträgen sowie darauf anfallende Zinsen in Höhe von TEUR 168.797 (Vorjahr: TEUR 195.858) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 163.021 (Vorjahr: TEUR 137.409). Zudem bestehen Verbindlichkeiten aus Darlehen gegenüber der Onyx Strategic Investment Management II B.V. TEUR 6.000 (endfällig zum 20. Mai 2025) und gegenüber der Onyx Kraftwerk Wilhelmshaven Betriebs GmbH & Co. KGaA in Höhe von TEUR 4.099 (endfällig zum 31. Dezember 2026). Vorwiegend beinhalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 1.068.280 (Vorjahr: TEUR 373.940). Diese bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 923.573 (Vorjahr: TEUR 175.370). Zudem bestehen Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung aus 2021 in Höhe von TEUR 85.847 sowie aus der Ergebnisabführung des Berichtsjahres in Höhe von TEUR 60.366. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 209 (Vorjahr: TEUR 209) betreffen unverändert zum Vorjahr Verpflichtungen aus dem Erwerb der OKG. Die Verbindlichkeiten haben - mit Ausnahme der erhaltenen Darlehen von Konzerngesellschaften (TEUR 10.099 (Vorjahr: TEUR 83.903); Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) - eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten gestellt. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
Die Umsatzerlöse betragen TEUR 586.008 (Vorjahr: TEUR 973.507). Die Erlöse resultieren aus der Vermarktung von Strom in Höhe von TEUR 164.329 (Vorjahr: TEUR 496.610). Darüber hinaus fallen Erlöse aus der Abrechnung von Sicherungsgeschäften für die Stromerzeugungsmarge in Höhe von TEUR 368.620 (Vorjahr: TEUR 293.567) an. Des Weiteren resultieren Erlöse aus den vereinbarten Entgelten im Rahmen der langfristigen Stromlieferverträge zwischen der OPAG und den Minderheitsgesellschaftern der KWG in Höhe von TEUR 89.958 (Vorjahr: TEUR 163.366). Die Umsatzerlöse werden innerhalb Deutschlands (TEUR 523.622 und im Vorjahr: TEUR 861.070) und der Schweiz (TEUR 62.386 und im Vorjahr: TEUR 112.437) generiert. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 14.716 (Vorjahr: TEUR 4) beinhalten periodenfremde Erträge sowie Erträge von Vermietung und Verpachtung in Höhe von TEUR 175 (Vorjahr: TEUR 171). Im Vorjahr resultierten die sonstigen betrieblichen Erträge im Wesentlichen aus einer Auflösung einer Rückstellung. Periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 14.541 (Vorjahr: TEUR 0) resultieren in Gänze aus weiterberechneten Redispatch-Erstattungen, welche von der KWG weitergeleitet wurden. Materialaufwand Die Materialaufwendungen in Höhe von TEUR 463.464 (Vorjahr: TEUR 863.771) beinhalten Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von TEUR 355.954 (Vorjahr: TEUR 614.336) sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 107.511 (Vorjahr: TEUR 249.435). Die Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe beinhalten insbesondere Aufwendungen aus der Abrechnung von Sicherungsgeschäften für die Stromerzeugungsmarge in Höhe von TEUR 229.742 (Vorjahr: TEUR 350.284) sowie Aufwendungen für Kohle in Höhe von TEUR 82.420 (Vorjahr: TEUR 226.061). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beinhalten ausschließlich Aufwendungen aus der Verrechnung des Leistungspreises mit der KWG in Höhe von TEUR 107.511 (Vorjahr: TEUR 135.845). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 59.292 (Vorjahr: TEUR 23.188) und beinhalten im Wesentlichen saldierte Aufwendungen und Erträge für CO2 -Zertifikate in Höhe von TEUR 55.199 (Vorjahr: TEUR 22.924). Erträge aus Gewinnabführungsverträgen / Aufwendungen aus Verlustübernahmen Im Berichtszeitraum bestehen Erträge aus den Gewinnabführungsverträgen mit der BFG und der OKG in Höhe von TEUR 19.572 (Vorjahr: TEUR 0). Aufwendungen aus Verlustübernahmen fielen nicht an (Vorjahr: TEUR 147.286). Finanzergebnis Die Zinserträge belaufen sich auf TEUR 11.610 (Vorjahr: TEUR 9.460). Der Zinsaufwand in Höhe von TEUR 48.775 (Vorjahr: TEUR 9.798) entfällt in Höhe von TEUR 48.775 auf Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Davon betreffen Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.009 (Vorjahr: TEUR 2.713) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Ergebnisverwendung Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der OGG. Der Gewinn für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 60.366 (Vorjahr: Verlust in Höhe von TEUR 61.080) wird daher vollständig an die OGG abgeführt. V. SONSTIGE ANGABENHaftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag und im Vorjahr nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht. Termingeschäfte Um Ergebnisschwankungen zu reduzieren, werden Sicherungsgeschäfte für die zukünftige Stromerzeugung der Kraftwerke im Portfolio der Onyx Power Group für alle drei den Clean-Dark-Spread betreffenden Commodities - Strom, Kohle und Emissionsberechtigungen für CO2 (EUA: European Allowance Certificates) - sowie für Gas durch die OGG mit konzernfremden Dritten durchgeführt. Aufgrund des Intragroup Hedging Allocation Agreements werden die Risiken und finanziellen Wirkungen der Sicherungsgeschäfte mit konzernfremden Dritten von der OGG anteilig an die OPAG, deren zukünftige Kraftwerksmarge mit diesen Sicherungsgeschäften fixiert wird, ab dem 1. Januar 2021 weitergereicht. Insgesamt ergibt sich für das Portfolio aus Kraftwerkserzeugung und Sicherungsgeschäften bzgl. des Clean-Dark-Spreads auf Ebene der OPAG ein positiver Deckungsbetrag. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Berichtsjahr lagen keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vor, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter. Geschäftsführung
Für die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer nehmen wir die Befreiung des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers ist in der entsprechenden Angabe im Konzernabschluss der Onyx Strategic Investment Management I B.V., Rotterdam (Niederlande) enthalten. Konzernabschluss Gemäß § 291 HGB ist die OPAG von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss sowie einen Konzernlagebericht gemäß § 290 HGB aufzustellen, befreit. Die OPAG und ihre Tochterunternehmen werden in den befreienden Konzernabschluss der Onyx Strategic Investment Management I B.V., Rotterdam (Niederlande), einbezogen. Die Onyx Strategic Investment Management I B.V., Rotterdam (Niederlande) ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellte Konzernabschluss sowie der Konzernlagebericht der Onyx Strategic Investment Management I B.V., Rotterdam (Niederlande) werden einschließlich des Bestätigungsvermerks im Unternehmensregister bekannt gemacht. Nachtragsbericht Aufgrund der vorgezogenen Bundestagswahlen am 23. Februar 2025 und der Neubildung der Regierung am 6. Mai 2025 erwarten wir aktuell keine substanziellen Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb und somit auf das Ergebnis der OPAG. Das Darlehen mit der Onyx Kraftwerke GmbH vom 22. Juni 2023 in Höhe von 125 Mio. Euro wurde gemäß Rückzahlungsvereinbarung vom 1. Juli 2024 vorzeitig getilgt. Bei dem Darlehen mit der Onyx Kraftwerke GmbH vom 24. Januar 2023 in Höhe von 130 Mio. Euro wurde eine Teiltilgung in Höhe von 25 Mio. Euro vorgenommen. Weitere berichtspflichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres i.S.d. § 285 Nr. 33 HGB sind nicht eingetreten.
Berlin, den 2. Juni 2025 Onyx Power Assets GmbH Dr. Peter Feldhaus Dr. Dirk Mausbeck Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Onyx Power Assets GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Onyx Power Assets GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Onyx Power Assets GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 2. Juni 2025 PricewaterhouseCoopers GmbH Christian Schröer, Wirtschaftsprüfer ppa. Martin Nicht, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 30.06.2025 festgestellt. |
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Onyx Power Assets GmbH GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Bertolt-Brecht-Platz 3
10117 Berlin - Handelsregister
- HRB 220250, Charlottenburg (Berlin)
- Branche
-
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Wärme- und Kältehandel
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden - Unternehmenszweck
- An- und Verkauf von Energie (insbesondere Strom, Wärme und Gas) und Brennstoffen sowie verwandte Nebengeschäfte; (ii) der Ankauf, Verkauf, das Halten und Verwalten von Emissionszertifikaten; und (iii) das Halten und Verwalten von Unternehmen und/oder direkten und/oder indirekten Beteiligungen an Unternehmen, jeweils im eigenen Namen und auf eigene Rechnung, die in den Bereichen Erwerb, Entwicklung, Bau, Errichtung, Management, Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit und/oder Betrieb von Energieerzeugungsanlagen und Müllverbrennungsanlagen in Deutschland tätig sind, insbesondere von Kohlekraftwerken, Biomassekraftwerken, Gaskraftwerken, Heizkraftwerken, Dampfkraftwerken und Kombinationen derselben und/oder das Halten von Eigentum oder Rechten an und/oder das Pachten oder Verpachten oder die sonstige gewerbliche Nutzung von Grundstücken, die insbesondere für eine der vorgenannten Geschäftstätigkeiten genutzt werden, jeweils im eigenen Namen und auf eigene Rechnung. Geschäfte, die einer Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz (KWG) bedürfen, gehören nicht zum Unternehmensgegenstand.
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 99,3 % 1,58 Mrd
- Anlagevermögen 0,7 % 11,68 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 172,8 k
- Verbindlichkeiten 98,1 % 1,56 Mrd
- Eigenkapital 1,2 % 19,55 Mio
- Rückstellungen 0,7 % 10,92 Mio
Bilanzdaten für 4 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 86,5 % 476,69 Mio
- Erträge aus Verlustübernahme 11,1 % 61,40 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,9 % 10,23 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,3 % 1,48 Mio
- Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,2 % 1,20 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,0 % −7,7 k
- Materialaufwand 72,3 % −398,18 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 14,4 % −79,39 Mio
- Aufwendungen aus Verlustübernahme 8,2 % −45,07 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5,1 % −28,36 Mio
- Aufwand aus Gewinnabführung 0,0 % 0
- Ergebnis nach Steuern −61,40 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
GuV-Daten für 4 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Filip Biznár
seit 2026 Geschäftsführer
-
Peter Theodor Fritz Maria Dr. Feldhaus
seit 2020 Geschäftsführer
-
Laurenz Kaiser
seit 2026 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Onyx Germany GmbH DEU 100,0 % 25k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.
Beteiligungen an
- Onyx Grundstück Wilhelmshaven Verwaltungs GmbH GmbH 100,0 %
- Onyx Kraftwerke GmbH GmbH 49,4 %
Historie
- 2026
-
22.05.
Austritt einer PositionManuela Schramm · Prokura
-
22.05.
Austritt einer PositionDirk Erich Dr. Mausbeck · Geschäftsführer
-
19.03.
Eintritt eines MitgliedsFilip Biznár · Geschäftsführer
-
10.02.
Eintritt eines MitgliedsLaurenz Kaiser · Prokura
- 2022
-
24.05.
AdressänderungOnyx Power Assets GmbH
- 2020
-
24.08.
Eintritt eines MitgliedsOnyx Grundstück Wilhelmshaven GmbH & Co. KG · Kommanditist
-
21.08.
SitzänderungOnyx Power Assets GmbH
-
21.08.
AdressänderungOnyx Power Assets GmbH
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2020 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
Mit API-Key abrufen API-Key holen →Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
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