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medi terra Gesellschaft für soziale Einrichtungen gGmbH gGmbH

Hannover ·HRB 59152 Hannover
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
gGmbH
Anschrift
Hilde-Schneider-Allee 6
30173 Hannover
Handelsregister
HRB 59152, Hannover
Eintragungsdatum
19. Oktober 2000
Branche
Einrichtungen des tertiären Bildungsbereichs a. n. g.
Ambulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Erbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Unternehmenszweck
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar mildtätige und gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung". Gegenstand des Unternehmens ist die Unterstützung von Personen im Sinne des § 53 AO, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustands auf die Hilfe anderer angewiesen sind, Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, Förderung der Altenhilfe, Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung, Förderung des Wohlfahrtswesens, insbesondere der Zwecke der amtlich anerkannten Verbände der freien Wohlfahrtspflege. Die satzungsgemäßen Zwecke werden insbesondere verwirklicht durch den Betrieb von Alten- und Pflegeheimen, Kurhäusern und Schulungseinrichtungen. Die Gesellschaft ist berechtigt, Tochtergesellschaften zu gründen und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen zu beteiligen, sofern nicht gegen die Grundsätze der Gemeinnützigkeit verstoßen wird.

Finanzen

Mitarbeiter 2020
567
Bilanzsumme 2020
11,83 Mio. €
Jahresergebnis 2020
−1,84 Mio. €
14 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2020
Aktivseite 11,83 Mio
  • Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 71,3 % 8,44 Mio
  • Umlaufvermögen 20,4 % 2,41 Mio
  • Anlagevermögen 8,0 % 947,3 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 28,4 k
Passivseite 11,83 Mio
  • Verbindlichkeiten 95,6 % 11,31 Mio
  • Rückstellungen 2,9 % 344,6 k
  • Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung 0,9 % 105,8 k
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,6 % 69,5 k
  • Eigenkapital 0,0 % 0
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Bilanzdaten für 14 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2020
Erträge 266,7 k
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 100,0 % 266,7 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 0
Aufwendungen 21,15 Mio
  • Personalaufwand 70,1 % 14,82 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 28,3 % 5,99 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,4 % 286,8 k
  • Sonstige Steuern 0,2 % 50,9 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,1 % 11,3 k
  • Rohergebnis 19,57 Mio
  • Ergebnis nach Steuern −1,79 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −1,84 Mio
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GuV-Daten für 14 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Dietmar Klaus Meng seit 2013 Geschäftsführer
  • Detlef Friedrich seit 2022 Prokura
  • Thorsten Böger seit 2022 Prokura
9 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

80,0 % identifiziert 20,0 % nicht identifiziert
  • O*** S****** 20,0 %
  • D***** F****** 15,0 %
3 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2024
  2. 30.05.
    Satzungsänderung
    medi terra Gesellschaft für soziale Einrichtungen gGmbH
  3. 2022
  4. 18.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Thorsten Böger · Gesamtprokura
  5. 18.01.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Thorsten Böger · Prokura
  6. 18.01.
    Austritt einer Position
    M****** L**** · Gesamtprokura
  7. 18.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Detlef Friedrich · Einzelprokura
  8. 18.01.
    Austritt einer Position
    Thorsten Böger · Gesamtprokura
  9. 18.01.
    Austritt einer Position
    O*** S****** · Geschäftsführer
  10. 2020
  11. 20.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    M****** L**** · Gesamtprokura
46 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2020 Jahresabschluss
  • 2019 Jahresabschluss
  • 2018 Jahresabschluss
  • 2017 Jahresabschluss
  • 2017 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2019

Veröffentlicht am 13. Juni 2023 · Quelle: Bundesanzeiger

medi terra Gesellschaft für soziale Einrichtungen gGmbH

Hannover

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz zum 31. Dezember 2019

AKTIVSEITE

31.12.2019 31.12.2018
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögengegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.748,00 41.444,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 54.263,00 29.787,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 311.837,00 304.000,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 625.254,19 621.624,19
991.354,19 955.411,19
III. Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
1.086.102,19 1.021.855,19
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 76.669,26 65.362,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.461.150,94 1.887.151,69
davon gegen Gesellschafter € 60.000,00 (60.000,00)
davon gegen verbundene Unternehmen € 73.613,25 (324.828,59)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 151.244,18 160.598,78
1.689.064,38 2.113.113,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 29.578,01 70.534,45
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 6.598.333,58 3.610.298,09
9.403.078,16 6.815.800,76

PASSIVSEITE

31.12.2019 31.12.2018
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.500.000,00 2.400.000,00
II. Kapitalrücklagen 2.009.247,28 2.009.247,28
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 1.233.438,00 1.233.438,00
IV. Verlustvortrag 5.742.685,28 5.642.685,28
0,00 0,00
B. Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens 130.134,00 124.840,00
C. Rückstellungen 394.721,82 425.512,86
D. Verbindlichkeiten 8.878.222,34 6.265.447,90
davon gegenüber Gesellschaftern € 1.364.664,89 (1.211.524,65)
davon gegenüber verbundenen Unternehmen € 2.214.977,53 (753.438,80)
davon aus Steuern € 108.017,06 (104.776,81)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 188.437,41 (102.581,86)
9.403.078,16 6.815.800,76

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

2019 2018
1. Rohergebnis 18.270.028,56 17.839.536,42
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 11.788.949,40 11.308.401,94
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.098.158,29 2.936.246,39
14.887.107,69 14.244.648,33
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 256.643,03 273.634,19
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.986.871,21 5.738.393,88
6.243.514,24 6.012.028,07
21.130.621,93 20.256.676,40
- 2.860.593,37 - 2.417.139,98
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.079,52 3.566,25
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 182.760,59 99.069,06
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.869,93 4.563,13
8. Ergebnis nach Steuern - 3.037.144,37 - 2.517.205,92
9. Sonstige Steuern 50.891,12 31.368,56
10. Jahresfehlbetrag 3.088.035,49 2.548.574,48

Anhang zum Jahresabschluss 2019

1 Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

10 Allgemeine Angaben

Die medi terra Gesellschaft für soziale Einrichtungen gGmbH, Hannover, ist unter der Nummer HRB 59152 in das Handelsregister des Amtsgerichts Hannover eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Die Wertansätze des Vorjahres wurden unverändert übernommen.

Das Gliederungsschema der Bilanz wurde außerdem unter Bezugnahme auf § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB zur Darstellung der bisher erhaltenen und verwendeten Investitionskostenzuschüsse auf der Passivseite um die Posten "Sonderposten aus Zuwendungen" und "Verbindlichkeiten aus Verwahrgeldern" erweitert.

11 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss ist unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prinzip) aufgestellt, da die Fortführung des Unternehmens nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich ist. Die insolvenzrechtlichen Folgen aus der zum Bilanzstichtag bestehenden Überschuldung sind durch die seit Übernahme der Gesellschaftsanteile zum 17.07.2017 durch die create future Beteiligungs GmbH ausgereichten Gesellschafterdarlehen in Höhe von 950.000 € sowie einem Rahmenkredit der Schwestergesellschaft CF Immobilien GmbH in Höhe von 1.850.000 € abgewandt. Die Darlehen unterliegen einem Rangrücktritt. Zudem waren zum 31.12.2019 Darlehen des DRK Landesverbandes Niedersachsen (bis 16.07.2017 alleiniger Gesellschafter der Gesellschaft) in Höhe von € 1.000.000 an die Gesellschaft ausgereicht.

110 Angaben zur Bilanz

1100 Aktivseite

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, wobei Zinsen nicht in die Herstellungskosten einbezogen wurden. Die Herstellungskosten umfassen ausschließlich die Einzelkosten. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu fortgeführten Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und ggf. außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Das abnutzbare Anlagevermögen wird linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der Bauten auf fremden Grundstücken beträgt 30 Jahre, die der anderen abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens entspricht im Regelfall den steuerlichen AfA-Tabellen. Für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten über € 250,00 liegen und den Betrag von € 1.000,00 nicht überschreiten, wurde nach § 6 Abs. 2 a EStG ein Sammelposten eingerichtet, der linear über fünf Jahre aufgelöst wird.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Vorräte (im Wesentlichen Lebensmittelbestände) erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen im Rahmen der sonstigen Leistungsverrechnungen (T€ 74) gegen die Liegenschaftsgesellschaft Am Mehlenkamp Woltorf mbH, Hannover.

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nominalbetrag bilanziert. Bei den Forderungen aus Leistungen wurde für das im Forderungsbestand liegende allgemeine Ausfallrisiko eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten bestehen ausschließlich in Euro und sind zum Nennwert angesetzt.

1101 Passivseite

Das Stammkapital beträgt gemäß Gesellschaftsvertrag T€ 2.500 (Vorjahr: T€ 2.400). Die Erhöhung des Stammkapitals um T€ 100 erfolgte durch die in 2018 neu aufgenommene Gesellschafterin absolut invest GmbH, Charlottenburg, mit dem Ziel der Erreichung eines Gesellschaftsanteils von 20 %. Das verbleibende Eigenkapital wird seit 2019 zu weiteren 20 % von der HB Horizont Verwaltungs GmbH, Menden, und zu 60 % von der create future Beteiligungs GmbH, Bochum, gehalten. Die Kapitalrücklage ist im Wege der Sacheinbringung des Geschäftsbetriebes (per 01.01.2001) vom ehemaligen Gesellschafter dotiert worden.

In Höhe der erhaltenen Investitionszuwendungen wird ein Korrekturposten (Sonderposten aus Zuwendungen) passiviert und entsprechend den ggf. anfallenden jährlichen Abschreibungen vermindert. In die Sonderposten wurden die für aktivierungsfähige Maßnahmen verwendeten Investitionszuschüsse eingestellt. Sie stellen den Finanzierungsgegenwert zu den unter dem Anlagevermögen ausgewiesenen Buchwerten jener Anlagegüter dar, die mit den Investitionszuschüssen beschafft wurden. Die Sonderposten werden jährlich ertragswirksam in der Höhe aufgelöst, die dem Betrag der Abschreibungen auf die mit den Zuschüssen finanzierten Anlagegüter entspricht. Damit werden diese Abschreibungen im Jahresabschluss neutralisiert.

Die Sonderposten unterliegen einer bedingten Rückzahlungsverpflichtung. Für den Fall, dass die geförderten Vermögensgegenstände vor zugrundliegendem angenommenen Nutzungsende veräußert werden, sind die unter den Sonderposten ausgewiesenen Fördermittel zurückzuzahlen. Die Rückzahlungsverpflichtung ist auf den Liquidationswert der mit den Fördermitteln beschafften Anlagegüter beschränkt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und wirtschaftlichen Verpflichtungen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus noch nicht genommenem Urlaub und Gleitzeitstundenausgleich in Höhe von T€ 285 und ausstehenden Rechnungen in Höhe von T€ 11.

Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber der Arbeitnehmerschaft bestehen bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL), Karlsruhe. Auf eine Bilanzierung der mittelbaren Pensionsverpflichtungen wurde in Ausübung des Wahlrechts des Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB verzichtet.

Die Altersversorgung durch die VBL wird über Umlagen finanziert. Die Höhe des Umlagensatzes beträgt 8,26 % der entsprechenden Löhne und Gehälter. Dieser setzt sich zusammen aus einem Arbeitgeberanteil von 6,45 % und einem Arbeitnehmeranteil von 1,81 %.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus der Bilanz.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betreffen zwei vom Gesellschafter gewährte endfällige Darlehen sowie Verbindlichkeiten aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag, welche gestundet wurden. Sie haben eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ein Darlehen aus einem Rahmenkreditvertrag und haben eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten aus Verwahrgeldern betreffen die für Bewohner der Altenpflegeheime in Barkassen und auf separaten Bankkonten geführten persönlichen Guthaben.

In den sonstigen Verbindlichkeiten ist ein vom vormaligen Gesellschafter (Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Niedersachsen e. V., Hannover) gewährtes endfälliges Darlehen in Höhe von T€ 1.000 enthalten, das eine Restlaufzeit von über fünf Jahren hat.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind, mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von T€ 1.850 mit einem Rangrücktritt besichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat diverse langfristige Verträge abgeschlossen. Infolge der am 31. Dezember 2019 bestehenden Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren bestehenden Verpflichtungen hieraus wie folgt:

Gesamt fällig 2020 fällig 2021 bis 2024 fällig ab 2024 (jährlich)
T€ T€ T€ T€
Miet- und Pachtverträge 15.160 3.032 12.128 2.994
Geschäftsbesorgung create future 3.150 630 2.520 630
18.310 3.662 14.648 3.624

111 Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse teilen sich nach Tätigkeitsbereichen (Geschäftsfelder) wie folgt auf:

2019 2018
T€ T€
Pflegeleistungen 20.669 20.361
Kurleistungen 2.000 2.009
Schulleistungen 652 618
Miete und Pacht 475 460
Sonstige Umsatzerlöse 156 199
23.952 23.647

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind u. a. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens aus nicht-öffentlicher Förderung (T€ 14) und öffentlicher Förderung (T€ 10), Geld- und Sachspenden (T€ 39), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 70) sowie Schadenersatzansprüche in Höhe von T€ 92 enthalten.

Die Aufgliederung der Abschreibungen ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden u. a. ausgewiesen: Miet- und Pachtaufwand für Gebäude (T€ 3.000), sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 49 (davon im Wesentlichen Rechnungen aus Vorjahren) und Einzelwertberichtigungen auf Forderungen mit T€ 65.

Die sonstigen Steuern enthalten mit T€ 48 Grundsteuern und mit T€ 2 Kfz-Steuern.

2 Sonstige Angaben

20 Beteiligungsverhältnisse

Die medi terra Gesellschaft für soziale Einrichtungen gGmbH ist alleinige Gesellschafterin der Liegenschaftsgesellschaft Am Mehlenkamp Woltorf mbH, Hannover. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2019 T€ - 19 und das Jahresergebnis T€ 0.

21 Geschäftsführung

Dietmar Klaus Meng, Berlin, Kaufmann, Vorsitzender der Geschäftsführung

Eberhard Jach, Kaufmann, Bayreuth (bis 31.12.2019)

Olav Sehlbach, Kaufmann, Berlin (bis 31.12.2021).

Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht auf Unterlassen der Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

22 Durchschnittliche Zahl der in 2019 beschäftigten Arbeitnehmer

Der durchschnittliche Bestand an Mitarbeitern im Jahr 2019 setzt sich wie folgt zusammen:

Köpfe
Seniorenzentrum Südstadt 73
Seniorenzentrum Warburghof 91
Altenpflegeheim Hitzacker 70
Altenpflegeheim Springe 60
Altenpflegeheim Woltorf 89
Seniorenzentrum Braunschweig 98
Kurheim Mardorf 52
Altenpflegeschule Braunschweig 13
Geschäftsstelle 6
(Vorjahr 543) 552

23 Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Die Gesellschaft ist ein mit der create future Beteiligungs GmbH und deren Tochterunternehmen verbundenes Unternehmen. Alle Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgten zu marktüblichen Bedingungen.

24 Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag mit dem bestehenden Verlustvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

25 Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Im ersten Quartal 2020 hat die weltweite Ausbreitung des Coronavirus SARS-Cov-2 (COVID-19) auch Deutschland erreicht. Die wirtschaftlichen Folgen für die Gesellschaft in Folge der Corona-Krise sind momentan vor diesem Hintergrund noch nicht bezifferbar. Es wird auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht verwiesen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.

 

Hannover, 1. Dezember 2022

medi terra
Gesellschaft für soziale Einrichtungen gGmbH

Dietmar Klaus Meng, Geschäftsführer

Anlagennachweis zum 31. Dezember 2019

Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten Anfangsstand Zugänge Umbuchungen Abgänge Endstand
1 2 3 4 5 6
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 151.252,44 66.013,94 0,00 0,00 217.266,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschießlich der Bauten auf fremden Grundstücken 729.240,12 32.080,00 0,00 0,00 761.320,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.046.061,68 57.564,87 0,00 0,00 1.103.626,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.092.790,26 167.130,22 0,00 1.965,55 8.257.954,93
9.868.092,06 256.775,09 0,00 1.965,55 10.122.901,60
II. Finanzanlagen 25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
10.044.344,50 322.789,03 0,00 1.965,55 10.365.167,98
Entwicklung der Abschreibungen
Bilanzposten Anfangsstand Abschreibungen des Geschäftsjahres Entnahmen für Abgänge Endstand
1 7 8 9 10
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 109.808,44 37.709,94 0,00 147.518,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschießlich der Bauten auf fremden Grundstücken 699.453,12 7.604,00 0,00 707.057,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 742.061,68 49.727,87 0,00 791.789,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.471.166,07 161.601,22 66,55 7.632.700,74
8.912.680,87 218.933,09 66,55 9.131.547,41
II. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
9.022.489,31 256.643,03 66,55 9.279.065,79
Restbuchwerte Restbuchwerte
Bilanzposten (Stand 31.12.2021) (Stand 31.12.2020)
1 11 12
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.748,00 41.444,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschießlich der Bauten auf fremden Grundstücken 54.263,00 29.787,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 311.837,00 304.000,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 625.254,19 621.624,19
991.354,19 955.411,19
II. Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
1.086.102,19 1.021.855,19

Lagebericht 2019

1. Grundlagen des Unternehmens

Die medi terra Gesellschaft für soziale Einrichtungen gGmbH (im Folgenden auch kurz "Gesellschaft" oder "medi terra" genannt) wurde im Oktober 2000 gegründet. Die Firmierung wurde im Jahre 2017 im Rahmen des Verkaufs der Gesellschaftsanteile geändert und der Sitz verlegt.

Die Geschäftstätigkeit umfasst den Betrieb von sechs (Vorjahr: sechs) stationären Altenpflegeeinrichtungen nach dem SGB XI mit einer Kapazität von 668 (Vorjahr: 668) Pflegeplätzen, einer (Vorjahr: einer) von der Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk, Berlin, (MGW) anerkannten Vorsorgeeinrichtung nach §§ 111,111 a SGB V und einer staatlich anerkannten Berufsfachschule für Altenpflege. Der Betrieb der Einrichtungen erfolgt in gepachteten Immobilien auf dem Gebiet des Bundeslandes Niedersachsen. Verpächter sind im Falle der Standorte Hannover (Südstadt) und Hannover (Warburghof) sowie Braunschweig ("Am Wasserturm") externe Dritte, im Falle der Standorte Hitzacker, Springe und der Vorsorgeeinrichtung in Mardorf bis August 2020 der Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Niedersachsen e. V., Hannover, der bis Mitte 2017 alleiniger Gesellschafter der medi terra war. Seit August 2020 ist bezüglich dieser drei Einrichtungen ein mit der Gesellschaft verbundenes Unternehmen die Vermieterin. Eigentümerin der Immobilien am Standort Peine-Woltorf ist die Liegenschaftsgesellschaft Am Mehlenkamp Woltorf mbH, Hannover - ein ebenfalls mit der Gesellschaft verbundenes Unternehmen.

Alle Pflegeeinrichtungen verfügen über Versorgungsverträge gemäß § 75 SGB XI mit den Verbänden der Kostenträger und aktuelle Vergütungsvereinbarungen mit entsprechenden Leistungs- und Qualitätsmerkmalen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Branchensituation

Die demographische Entwicklung führt in Deutschland einerseits dazu, dass mit der wachsenden Zahl älterer Menschen die Nachfrage nach Pflegeleistungen weiter zunimmt. Für die kommenden Jahre ist hier ein eindeutiger, insgesamt fast linear ansteigender Trend zu erwarten. Es ist sowohl bundesweit als auch an den Standorten der medi terra-Pflegeheime eine das Angebot übersteigende Nachfrage nach Pflegeplätzen spürbar. Parallel dazu ist zu beobachten, dass die Erwartungen der Kunden an das Pflegeplatzangebot steigen. So sind Plätze in Doppelzimmer-Situationen zunehmend immer schwieriger zu belegen.

Andererseits wird die Ressource "Personal", insbesondere Fachpersonal, immer knapper. Deutschlandweit fehlen bereits mehr als 25.000 Pflegekräfte - mit gleichermaßen stark zunehmender Tendenz. In Niedersachsen - mit den im Vergleich der alten Bundesländer niedrigsten Pflegeentgelten und entsprechend geringen Handlungsspielräumen der Träger - ist die Mangelsituation bereits jetzt besonders intensiv ausgeprägt.

Zum 1. Januar 2016 ist das Pflegestärkungsgesetz II (PSG II) in Kraft getreten. Das Ziel des PSG II war die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs und einer neuen Systematik der Beurteilung/Einschätzung der Pflegebedürftigen. Danach wird die Pflegebedürftigkeit für alle Pflegebedürftigen ausschließlich nach dem Grad ihrer Selbstständigkeit im Alltag beurteilt. Aufgrund dieser wird der Pflegebedürftige in einen von fünf neudefinierten Pflegegraden eingestuft, die seit 2017 die bis dahin geltenden drei Pflegestufen sowie die zusätzliche Feststellung von "erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz" (insbesondere Demenz) abgelöst haben.

Im Laufe des Jahres 2016 ist die Pflegebuchführungsverordnung (PBV) überarbeitet und an die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen sowohl als Folge des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) als auch der einzelnen Pflegestärkungsgesetze angepasst worden.

2.2 Belegung

Die Belegung der Einrichtungen der Gesellschaft hat sich in 2019 wie nachfolgend dargestellt entwickelt. Im Jahresdurchschnitt waren die insgesamt 667 (Vorjahr: 668) in den Versorgungsverträgen aufgeführten Betten der Einrichtungen zu 80,0 % (Vorjahr: 82,5 %) belegt. Bezogen auf die tatsächlich zur Belegung angebotenen Plätze (581) betrug die jahresdurchschnittliche Belegung 91,9 %.

Die einzelnen Einrichtungen stellen sich wie folgt dar:

In Hitzacker ist die Belegung von 91,0 % (2018) auf 91,8 % in 2019 gestiegen.

In Springe ist die Belegung von 94,8 % (2018) auf 93,3 % in 2019 leicht gesunken.

In Braunschweig "Am Wasserturm" ist die Belegung von 91,4 % (2018) auf 92,6 % in 2019 gestiegen.

In Peine-Woltorf ist die Belegung von 85,6 % (2018) auf 94,0 % in 2019 gestiegen. Der Wohnbereich, der aufgrund des nachhaltigen Ausfalls eines Fahrstuhls in 2018 nicht genutzt werden konnte, konnte in 2019 wieder belegt werden.

In Hannover-Südstadt ist die Belegung von 75,5 % in 2018 mit 135 angebotenen Plätzen auf 84,8 % in 2019 bei nur 99 angebotenen Plätzen gestiegen.

In Hannover-Warburghof ist die Belegung von 85,0 % (2018) auf 94,6 % in 2019 gestiegen, wobei sich auch hier die angebotene Platzzahl in 2019 weiter von 131 auf 118 reduziert hat.

Die notwendige wirtschaftliche Auslastung konnte erneut nicht erreicht werden. Aufgrund räumlich struktureller Besonderheiten im Zusammenhang mit dem separaten Gebäude "Nussriede" ist es bis zur Generalsanierung durch den Vermieter (geschaffen werden rund 120 stationäre Pflegeplätze rund 20 seniorengerechte Wohnungen - Verträge sind geschlossen) nur unter optimalen Bedingungen möglich, ein ausgeglichenes Betriebsergebnis zu erreichen.

Der strategischen Verbesserung der Belegungssituation wird weiterhin seitens der Geschäftsführung eine hohe Priorität in den Maßnahmen eingeräumt.

Nominell exzellent belegt zeigt sich das Therapiezentrum für Menschen mit Behinderungen in Mardorf. Derzeit ist die Nachfragesituation sehr zufriedenstellend, so dass sogar Ablehnungen erfolgen müssen/können. Im Geschäftsjahr 2019 wirkten sich eine geringe Zahl vorzeitiger Kurabbrüche sowie die verschobene Belegungsstruktur hin zu einem höheren Anteil begleitender Kinder ohne Handicap auf die Belegung aus. Eine Nachbelegung war jedoch häufig aufgrund der Nachfragesituation noch möglich.

2.3 Lage der Gesellschaft

2.3.1 Ertragslage

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 305 bzw. 1,29 % auf T€ 23.952 gestiegen. Dieses positive Ergebnis konnte trotz der zeitweise problematischen Entwicklung am Standort Hannover-Südstadt erzielt werden, wo sich die Umsatzerlöse von T€ 3.967 in 2018 auf T€ 3.236 reduziert haben. Auf die Entwicklung der Ertragslage wirkten sich die anderen Standorte wie folgt aus: Seniorenzentrum am Wasserturm (T€ 5.203; Vorjahr: T€ 4.927), Seniorenzentrum Warburghof (T€ 4.320, Vorjahr T€ 4.169), Altenpflegeheim Woltorf (T€ 3.033, Vorjahr: T€ 2.686), Friedrichheim Hitzacker (T€ 2.766, Vorjahr: T€ 2.547) und das Altenpflegeheim Springe (T€ 2.700; Vorjahr: T€ 2.698). Maßgeblich für die Erlössicherung muss unverändert konsequentes Pflegesatzverhandlungsgeschehen für alle Einrichtungen sein. Dieses wurde insbesondere im Jahre 2019 dergestalt umgesetzt, dass deutlich erhöhte Personalschlüssel in die Verhandlungen eingebracht worden sind.

Die Erlöse aus Kurleistungen des Therapiezentrums in Mardorf blieben mit T€ 2.000 zu T€ 2.009 im Vorjahr stabil.

Die Vergütungen der Schulleistungen haben sich auf T€ 652 (Vorjahr: T€ 619) erhöht.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Geschäftsjahr um T€ 147 auf T€ 620 gestiegen.

Materialaufwand

Der Materialaufwand hat im Vergleich zum Vorjahr um T€ 272 (4,14 %) auf T€ 6.304 abgenommen. Diese Abnahme ist für Aufwendungen für bezogene Leistungen ist maßgeblich durch die Umstellung von Fremdpersonal für Reinigung (T€ 248; Vorjahr: T€ 448) hin zu eigenen Mitarbeitern begründet. Der Einsatz von Zeitarbeitskräften in der Pflege in Höhe von T€ 2.480 (Vorjahr: T€ 2.498) bleibt unverändert auf einem hohen Niveau.

Personalaufwand

Der Personalaufwand ist um T€ 642 bzw. 4,51 % auf T€ 14.887 gestiegen. Ursächlich dafür ist vor allem, dass die Anzahl der eigenen Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr von 543 auf 552 gestiegen ist sowie die Umstellung der Tarifstufen in den Arbeitsbedingungen von 5 Stufen auf 3 Stufen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vorjahresvergleich um T€ 249 bzw. 4,34 % auf T€ 5.987 erhöht. Diese Entwicklung beruht überwiegend auf gestiegenen Aufwendungen Beratungskosten.

Betriebsergebnis

Das Betriebsergebnis befindet sich mit T€ -3.060 noch unter dem Niveau des Vorjahres von T€ -2.733.

Finanzergebnis

Der Rückgang des Finanzergebnisses um T€ 74 auf T€ -169 ist im Wesentlichen auf gestiegene Zinsaufwendungen für Darlehensverbindlichkeiten zurückzuführen.

Das Jahresergebnis hat sich im Geschäftsjahr 2019 insgesamt um T€ 539 auf T€ -3.088 verschlechtert.

2.3.2 Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vorjahresvergleich um 37,96 % auf T€ 9.403 gestiegen. Aufgrund des Jahresergebnisses in Höhe von T€ -3.088 weist die Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 6.598 (Vorjahr: T€ 3.610) auf der Aktivseite aus; die Gesellschaft ist damit zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet. Zur Vermeidung einer Überschuldung im Sinne des § 19 InsO hat die create future Beteiligungs GmbH nach der Übernahme der Gesellschaftsanteile zum 17.07.2017 zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit und damit der Unternehmensfortführung der Gesellschaft Gesellschafterdarlehen in Höhe von insgesamt T€ 950 zur Verfügung gestellt. Für die Gesellschafterdarlehen der create future Beteiligungs GmbH wurden jeweils Rangrücktrittserklärungen abgegeben. Zu weiteren Darlehnsgewährungen mit Rangrücktritt wird auf die späteren Ausführungen dazu verwiesen.

Die Passivseite der Bilanz ist gekennzeichnet durch um T€ 567 auf T€ 2.064 gestiegene sonstige Verbindlichkeiten sowie um T€ 1.615 auf T€ 3.580 gestiegene Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen.

2.3.3 Finanzlage

Der Finanzmittelfonds (T€ 28; Vorjahr: T€ 25) betrifft die liquiden Mittel (T€ 151; Vorjahr: T€ 161) und Verbindlichkeiten aus Verwahrgeldern (T€ 123; Vorjahr: T€ 136).

Die Liquidität ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.888 auf eine Unterdeckung von T€ -5.467 gesunken. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben.

3. Prognosebericht

Als Ausgangslage für den Ausblick ist zunächst zu konstatieren, dass die Einrichtungen der Gesellschaft mit Blick auf die wirtschaftlichen Ergebnisse ein inhomogenes Bild zeigen. Wenige der insgesamt acht Einrichtungen erwirtschaften Überschüsse, die allerdings nicht annähernd ausreichen, die Defizite der übrigen zu kompensieren.

Daher steht weiterhin die Umsetzung umfassender Restrukturierungsmaßnahmen im Vordergrund, um die Gesellschaft nachhaltig zu stabilisieren und für alle Einrichtungen die Ertragskraft zu sichern. Diese Restrukturierungsmaßnahmen beinhalten bei den Einrichtungen Hannover-Südstadt, Hannover-Warburghof und Woltorf auch grundlegende bauliche Maßnahmen.

Bereits im Herbst 2017 wurde die Entscheidung getroffen, sämtliche pflege- und verwaltungsrelevante Prozesse auf der Basis neuer IT-Software zu bearbeiten. Wichtigstes Element ist hierzu die Umstellung auf das integrierte Software-Komplettpaket "Vivendi" der Firma Connext. Anfang 2018 wurde diese mit Einführung des Moduls "PEP" für die elektronische Dienstplangestaltung begonnen. In der zweiten Jahreshälfte 2018 folgte die Implementation des Moduls "NG", das die Prozesse der Bewohnerverwaltung umfasst und in 2019 das Modul "PD" für Pflegeplanung und -dokumentation. Einschließlich der automatisierten Schnittstellen zur Lohnabrechnung einerseits und zur Finanzbuchhaltungssoftware andererseits ist es nun möglich, jederzeit auf tagesaktuelle Daten zuzugreifen und diese auszuwerten. Durch eine tägliche operative Steuerung können nun erhebliche Prozesssynergien auf allen Ebenen realisiert werden. Das Projekt ist mit Ende des Jahres 2019 abgeschlossen. Alle Module des Anbieters Vivendi sind vollständig funktionsfähig im Einsatz.

Einrichtungsübergreifend ist eine der vorrangigen Restrukturierungs- und Stabilisierungsmaßnahmen, den Pflegebetrieb weitestgehend ohne den Einsatz von Zeitarbeitskräfte bestreiten zu können. Ein Teil des hierfür entwickelten Maßnahmenpaketes ist die finale strukturelle Anpassung bestimmter Vergütungsgruppen in 2020. Zusammen mit besonderen Stärken im Bereich Dienstplangestaltung und Verlässlichkeit im Arbeitseinsatz sollte dies einen mitentscheidenden Ausschlag für die medi terra als Arbeitgeber geben. Gleichzeitig wird die Umsetzung neuer Kommunikations- und Führungsformate, mit der bereits 2018 begonnen wurde, konsequent fortgeführt und umfasst seit 2020 auch die Hierarchieebenen unterhalb der Einrichtungs- und Pflegedienstleitungen.

Zum Frühjahr 2021 konnten ferner die Arbeits- und Vergütungsbedingungen der Gesellschaft so weiterentwickelt werden, dass wesentliche Verbesserungen auf der Ebene der Grundlohntabellen erreicht wurden. Diese Anpassungen sind gleichzeitig als Vorstufe für die ab 01.09.2022 in Kraft zu setzende grundlegende neue Tarifgestaltung zu sehen, die im Zuge der im Juni 2021 verabschiedeten Pflegereform Voraussetzung für die Abrechnung von Leistungen mit den gesetzlichen Pflegekassen werden.

Die Zielstellung, keinen Zeitarbeitseinsatz mehr zu benötigen, gilt am meisten für das Seniorenzentrum Am Wasserturm in Braunschweig. Trotz konstant guter Belegung werden die dortigen Erfolgspotenziale angesichts deutlich erhöhter Personaleinsatzkosten (aufgrund von Zeitarbeitseinsatz) noch nicht ausgeschöpft. Auf der Basis der oben genannten strukturellen Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, die in einem bestimmten Rahmen einrichtungsindividuell gestaltet werden, werden hier sukzessive erhebliche Verbesserungen erreicht.

Für das Friedrichheim Hitzacker stand und steht die Wiedergewinnung der marktführenden Position am Standort durch die Rückgewinnung konzeptioneller Stärke und erhöhter Außenaktivitäten im Fokus. Nachdem es bereits 2018 und in den ersten Monaten 2019 gelang, wieder eine konstant hohe Belegung zu erreichen, wurde intensiv an der weiteren Stabilisierung der Pflegeprozesse gearbeitet. Personalüberhänge wurden inzwischen abgebaut. Die Erfolge dieser Arbeiten zeigten sich bereits deutlich in 2020 und wurden durch ein jüngstes MDK-Audit in 2021 bestätigt. Parallel konnten höhere Entgeltsätze sowohl im Bereich der Pflege als auch bei den Investitionskostenanteilen erfolgreich umgesetzt werden.

Das Seniorenzentrum Springe überzeugt schon über mehrere Jahre mit einer konstant hohen Belegung und einer kontinuierlichen Verbesserung der Pflegeprozesse auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Auf der Basis der zu Mitte 2019 mit den Pflegekassen vereinbarten erhöhten Personalschlüssel ist der Personaleinsatz nun im Rahmen der im Pflegesatz vorgesehenen Rahmendaten möglich. Dies bewerten wir als letzten Baustein der nachhaltigen wirtschaftlichen Stabilisierung dieser Einrichtung.

Für das Seniorenzentrum Warburghof (Hannover) ist der mit der Verpächterin vereinbarte grundlegende Umbau von zentraler Bedeutung für den mittel- und langfristigen Erfolg der Einrichtung. Die Verhandlungen zur Neugestaltung des Pachtvertrages mit Umbau- und Sanierungsverpflichtung des Verpächters (Fa. Gundlach) sind mit Wirkung zum 01.01.2019 erfolgreich zum Abschluss gekommen. Mit Sanierungsmaßnahmen wurde - soweit diese nicht baugenehmigungspflichtig sind - bereits in 2018 begonnen. Mit dem Beginn der genehmigungspflichtigen Baumaßnahmen (Bau Tagespflege etc.) ist kurzfristig nach Erhalt der Genehmigung (voraussichtlich Ende 2022) zu rechnen.

Während mit den vereinbarten baulichen Umgestaltungen die stationäre Pflege räumlich auf das Hauptgebäude konzentriert wird, werden im Gebäude "An der Nussriede" ca. 20 betreute Wohnungen entstehen. Ergänzt wird zudem das Leistungsspektrum um Tagespflege und ambulante Pflege. Diese Konfiguration wird der Einrichtung die Plattform bieten, ihre schon heute große Bedeutung für die Quartiersarbeit zu untermauern. Gleichzeitig ermöglicht die zu schaffende räumliche Konfiguration eine Optimierung der Prozesse und der Erlösstrukturen.

Bis zur baulichen Umgestaltung werden die Pflegeabläufe weiter stabilisiert und ab Mitte 2020 in einem weiteren Schritt die Entgelte und bei Bedarf auch die Personalschlüssel nochmals erhöht. Eine weitere Maßnahme liegt in der Optimierung der Abläufe im Bereich Hauswirtschaft. So wurde in 2019 - wie auch am Standort Springe - die Gebäudereinigung erfolgreich in Eigenregie zurückgeführt. Abschließend steht hier für 2020 die Restrukturierung im Küchenbereich und im Bereich der Haustechnik an. Sämtliche Maßnahmen im Bereich Hauswirtschaft werden mit Unterstützung externer Experten des Unternehmens "Klüh Catering GmbH" konzipiert und umgesetzt, mit dem die Gesellschaft zu diesem Zweck einen langfristig ausgerichteten Beratungs- und Managementvertrag geschlossen hat.

Nachdem für das Altenpflegeheim Woltorf in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 wieder eine stabile und hohe Belegung erreicht werden konnte, stand in 2019 die weitere Stabilisierung der pflegerischen Prozesse und die wirtschaftliche Optimierung der Abläufe in der Hauswirtschaft im Vordergrund. Mit Wirkung zu Ende 2019 gelang es nun, Entgelte mit deutlich erhöhten Personalschlüsseln in der Pflege zu vereinbaren, die so dem besonderen Profil der Einrichtung (schwere demenzielle Veränderungen) gerecht werden. Dadurch wird es inzwischen möglich, mit den neu vereinbarten Personalschlüsseln die pflegerischen Anforderungen in der Einrichtung gut zu bewerkstelligen.

Für 2023 bis 2025 steht die grundlegende bauliche Ertüchtigung der Gebäudesubstanz im Vordergrund. So ist für die Jahre 2022 und 2023 geplant, das bauliche Sanierungs- und Weiterentwicklungskonzept fertigzustellen und eine Baugenehmigung zu erwirken. Es ist sodann geplant, die zur Gesellschaft gehörende Liegenschaftsgesellschaft einschließlich einer Bauverpflichtung zu veräußern. Ziel ist, dass in 2024 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.

Mitten im Umbruch befindet sich das Seniorenzentrum Südstadt, Hannover. Mit der im Pachtvertrag vereinbarten grundlegenden baulichen Kernsanierung der Einrichtung geht auch eine umfassende betriebliche Neuausrichtung der Einrichtung einher. Nach derzeitigem Planungsstand werden im Zuge des Umbaus rund 90 (bisher 136) stationäre Pflegeplätze, rund 30 Betreute Wohnungen (bisher 0) sowie - neu - eine Tagespflege mit 12 bis 16 Plätzen entstehen.

Aufgrund erheblicher interner Instabilitäten geriet die Einrichtung Mitte 2019 in eine tiefe Qualitätskrise, woraufhin sie grundlegend restrukturiert und neu aufgestellt wurde. Im Zuge dieser Maßnahmen wurde die Belegung auf zuletzt 72 Bewohner reduziert. Nach dem Weggang einiger Mitarbeitenden wurde zur Aufrechterhaltung der erforderlichen Fachkräftepräsenz in teilweise sehr hohem Maße auf Zeitarbeitskräfte zurückgegriffen, was auch wirtschaftlich in den Jahren 2018 und 2019 zu erheblichen Ergebnisbeeinträchtigungen führte. Nachdem die Neustrukturierung nun abgeschlossen ist und hinreichend neue Pflegefach- und -hilfskräfte für die Einrichtung gewonnen werden konnten, wird die Belegung sukzessive auf 85 erhöht, sobald Corona bedingte Beeinträchtigungen beendet und bis die Baumaßnahmen für den stationären Bereich abgeschlossen worden sind. Die Baumaßnahmen haben in Teilbereichen bereits begonnen. Deren Schwerpunkt wird in den Jahren 2023 und 2024 liegen.

Für das Therapiezentrum in Mardorf ist die vordergründige operative Aufgabe, die Belegung angesichts der starken Nachfrage sowohl in der Auslastung generell wie auch in der Belegungsstruktur (Vermeidung von Kurabbruchsituationen und Erreichung mindestens plangemäßer Anteile von Kindern mit Behinderung) zu optimieren. Die Forecast-Systematik wurde diesbezüglich deutlich verfeinert. Die aktuell gute Nachfragesituation lässt hier die Umsetzung eines deutlichen Kriteriums gestützten Belegungsmanagement zu.

Neben diesen Maßnahmen je Einrichtung befindet sich die gesamte Gruppe mitten in einer grundlegenden Neuausrichtungsphase. So wurden in den Jahren 2018 bis 2020 bewusst die Kapazitäten in Leitung und Restrukturierungskräften ausgebaut, um die anspruchsvolle Restrukturierung der Gesellschaft als Ganzes bewerkstelligen zu können. Hier werden insbesondere zusätzlich erfahrene Organisationsberater aus dem Gesellschafterumfeld eingesetzt. Diese Aufwendungen sind über den Buchungskreis der "Geschäftsstelle" abgebildet. Mit Abschluss der IT-Einführung und Verbesserung der IT-gestützten Steuerungsmechanismen wird sich dieser Sonderaufwand ab dem Jahr 2022 wieder sukzessive reduzieren.

Durch weitergehende, nachhaltige Optimierungsmaßnahmen in den Wirtschafts-/Hauswirtschaftsbereichen sowie in Fortsetzung der bereits laufenden Optimierungsprojekte zur Energieeffizienz und insbesondere der Speisenversorgung können noch weitere Synergien erzielt werden. In 2017 konnten weitere Einkaufsverträge strukturiert werden, z. B. Arbeitssicherheit, Wäsche, Hilfsmitteleinkauf usw. Des Weiteren wurde mit Beginn November 2018 eine Kooperation mit der Klüh Care Management GmbH begonnen, dessen Zielsetzung unter anderem eine Optimierung des Personaleinsatzes sowie ein effizienterer Wareneinkauf im Bereich Hauswirtschaft ist. Es ist geplant, dass bis spätestens Ende 2021 Überbesetzungen im Bereich der Hauswirtschaft vollständig abgebaut sind. Dabei wird in keiner Einrichtung mehr auf Fremddienstleister im Bereich der Gebäudereinigung zurückgegriffen. Mit einem schlüsselgerechten Personaleinsatz können im Vergleich zur Ausgangsbasis 2018 die Aufwendungen im Hauswirtschaftsbereich um mindestens 300 T€ pro Jahr gesenkt werden.

Auch für die Geschäftsjahre 2020 und 2021 ist rein operativ noch ein defizitäres ordentliches Jahresergebnis in einer Größenordnung von 2,0 Mio. Euro (2020) bzw. 2,4 Mio. (2021) zu erwarten. Die in 2018 und 2019 durch die Jahresfehlbeträge entstandenen Liquiditätsbedarfe wurden durch weitere Gesellschafterdarlehen, Darlehen von verbundenen Unternehmen und eine Kontokorrentkreditlinie der Hausbank von in Höhe von T€ 250 abgedeckt. Das verbundene Unternehmen CF Immobilien GmbH, Bochum, hat der Gesellschaft im Rahmen einer Darlehensgewährung eine, bis zum 31.12.2020 befristete und bei Bedarf verlängerbare Kreditlinie von T€ 1.850 eingeräumt und hierfür einen entsprechenden Rangrücktritt erklärt.

Ab 2020 wird erwartet, dass die umfassenden Restrukturierungsarbeiten erste zählbare Früchte tragen.

Ferner ist seit August 2020 mit der CF Immobilien GmbH, Bochum, ein mit der medi terra verbundenes Unternehmen in die Vermieterposition für die Standorte Mardorf, Hitzacker und Springe eingetreten, was nun deutlich bessere Möglichkeiten für eine weiterhin erfolgreiche Standortentwicklung mit sich bringt.

4. Chancen- und Risikobericht

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2019 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von T€ 6.598 aus. In den Geschäftsjahren 2009 bis 2019 haben sich Jahresergebnisse in Höhe von insgesamt T€-12.516 bzw. negative Betriebsergebnisse in Höhe von T€ -14.461 angesammelt.

Diese negativen kumulierten Jahresergebnisse sind ursächlich für die seit Jahren stark angespannte Liquidität der Gesellschaft und die schwachen Liquiditätskennzahlen sowie für die seit Jahren rückläufige Eigenkapitalentwicklung.

Das Geschäftsjahr 2019 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 3.088 (Vorjahr: T€ 2.549) ab. Dieses bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung in Höhe von T€ 1.770.

Auf Grund der negativen Jahresergebnisse und der damit einhergehenden angespannten Liquidität ist die Gesellschaft in ihrem Bestand gefährdet. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit und zur nachhaltigen Verbesserung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist es notwendig, dass die ergriffenen und geplanten Sanierungsmaßnahmen greifen und ausreichende Liquidität von den jetzigen Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen zur Verfügung gestellt wird. Darlehensgewährungen erfolgten und erfolgen ausschließlich aus dem Gesellschafterkreis der medi terra bzw. aus dem Kreis mit ihr verbundener Unternehmen. Im Einzelnen sind die Darlehensgewährungen unter den Punkten 2.3.2 und 3. dargestellt.

Mit Umsetzung der unter 3. näher beschriebenen Maßnahmen ist die Geschäftsführung davon überzeugt, dass die Gesellschaft mittelfristig in der Lage ist, aus eigener Kraft eine stabile Wirtschaftlichkeit der Einrichtungen und der Gesellschaft als Ganzes zu erreichen. Kurzfristig, das heißt in den Jahren 2020 und 2021, ist geplant, mit Hilfe von Vermögenswerten, die nicht zwingend zum engeren Kerngeschäft zählen, positive Jahresergebnisse zu erwirtschaften.

Diese Maßnahmen wurden aufgrund des Ausbruchs der Coronapandemie um ein Jahr auf die Jahre 2021 und 2022 verschoben.

Im Umkehrschluss ist festzuhalten, dass bei Nicht-Umsetzung dieser Maßnahmen die bestandsgefährdenden Risiken, insbesondere die Gefahr einer Zahlungsunfähigkeit, weiter steigen.

Der Betrieb von Pflegeeinrichtungen und Mutter-Kind-Kliniken unterliegt naturgemäß starker Regulierungen sowohl ordnungsrechtlich durch die Kommunen als auch leistungsrechtlich durch die gesetzlichen Pflegeversicherungen. Ferner wirken sich Maßnahmen des Gesetzgebers auf Bundes- wie auf Landesebene auf den laufenden Betrieb aus, was naturgemäß zu gewissen Abhängigkeiten eines jeden Trägers der Wohlfahrtspflege von diesen (externen) Faktoren führt. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken damit, dass sie auf jeder Ebene die laufenden Anforderungen von Aufsicht und Gesetzgeber aufmerksam aufnimmt und durch geeignete Maßnahmen frühestmöglich gerecht wird.

Die Chancen der zukünftigen Entwicklung ergeben sich mit der neuen Gesellschafterstruktur und der aktiv verfolgten Zielsetzung der Erreichung einer operativen Stabilität mittels der dargestellten Maßnahmen und Handlungsschritte. Über eine zentrale Steuerung des Personaleinsatzes, der Personalentwicklung, der Investitionen und des kaufmännischen Vorgehens können zukünftig zielgerichtet die Potenziale der überwiegend attraktiven Einrichtungsstandorte erschlossen werden.

Die Belegungs- und Entgeltentwicklung zeigt in 2016 bis 2019 in struktureller Hinsicht erhebliche Verbesserungen, die nun in der Zukunft weiter zu flankieren und zu stabilisieren sind. Grundsätzlich wird zudem die demographische Entwicklung die Nachfrage auch nach stationärer Pflege weiter befördern.

Zusammenfassend lässt sich die Situation und Zukunft wie folgt beschreiben:

Die medi terra befindet sich aktuell in einem umfassenden Restrukturierungsprozess. Jegliche Strategieüberlegungen erstrecken sich auf einen Zeitraum von fünf bis sieben Jahren (ab 2017 gerechnet). Die Phase der wirtschaftlich operativen Sanierung ist vorrangig für die Jahre bis 2022/2023 veranschlagt.

Alle Häuser der medi terra sind sehr gut am jeweiligen Markt etablierte Einrichtungen, die auf eine große Erfahrung in der jeweiligen Kundenbetreuung zurückblicken können. Die jetzigen Gesellschafter haben bereits in der Zeit seit Juli 2017 den Entscheidungsstau aufgehoben und verfolgen eine klare Strategie. Durch die hohe Fachkompetenz nicht zuletzt im Verbund mit der contec GmbH als führendes Beratungsunternehmen und die Branchenerfahrung von über 30 Jahren ist gewährleistet, dass das für die Erreichung dieses Ziel erforderliche Know-how vorhanden ist und eingebracht wird. Außerdem verfügen die Gesellschafter durch das seit 2013 laufende Interim Mandat über genügend Vorinformationen, um auch auf Einrichtungsebene direkt die entscheidenden Mittel und Maßnahmen anwenden zu können.

Besonderer Erwähnung bedarf die Anfälligkeit der Gesellschaft bei unvorhergesehenen Ereignissen während der wirtschaftlichen Sanierungsphase. Neben den normalen Herausforderungen, die ein solcher Prozess mit sich bringt, können auch Einzelereignisse den geplanten Ablauf der Sanierung verlangsamen bzw. Änderungen notwendig machen. Praktische Beispiele für solche Ereignisse sind der Aufzugsausfall in Woltorf im Frühjahr 2018 (verbunden mit einem entsprechenden Belegungsstopp für 13 Plätze über mehr als drei Monate), die Grippewelle (und die damit verbundene Notwendigkeit, vermehrt Zeitarbeitskräfte beschäftigen zu müssen) oder die in 2019 bewältigte Qualitätskrise im Seniorenzentrum Südstadt in Hannover.

Darüber hinaus erfolgten im November 2018 sowie im Oktober 2019 die Aufnahme weiterer Gesellschafter, in 2018 gegen Barkapitaleinbringung und in 2019 durch Veräußerung von Geschäftsanteilen seitens der create future Beteiligungs GmbH.

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft gehen auf Basis der eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen, der eingeräumten Kreditlinien, der Verbesserung der operativen Steuerung durch Einführung einer neuen IT-Struktur und des Einsatzes eines multiprofessionellen Teams, bestehend aus Pflegespezialisten und Kaufleuten, trotz der aufgrund der angespannten Liquiditätslage bestehenden Bestandsgefährdung weiterhin von einer erfolgreichen Restrukturierung und der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus.

 

Hannover, 1. Dezember 2022

medi terra
Gesellschaft für soziale Einrichtungen gGmbH

Die Geschäftsführung

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die medi terra Gesellschaft für soziale Einrichtungen gGmbH, Hannover

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der medi terra Gesellschaft für soziale Einrichtungen gGmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der medi terra Gesellschaft für soziale Einrichtungen gGmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf Angabe 11 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt 4. Chancen und Risikobericht des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter darlegen, dass sich die Gesellschaft auf Grund der Jahresergebnisse in einer angespannten Liquiditätssituation befindet. Wie in Angabe 11. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Abschnitt 4. Chancen und Risikobericht dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten zusammen mit anderen dort aufgeführten Sachverhalten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bzgl. dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter-falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zu Grunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zu Grunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu Grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, am 9. Januar 2023

CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Zweigniederlassung Hannover

Brunke, Wirtschaftsprüfer

Köpke, Wirtschaftsprüfer"

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 17. Mai 2023 festgestellt.

Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
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