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Fischer & Bourtscheidt Automobilhandels GmbH GmbH

Lohmar ·HRB 14801 Siegburg ·volkswagen-fischer-bourtscheidt.de
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
An der Burg Sülz 34-38
53797 Lohmar
Handelsregister
HRB 14801, Siegburg
Eintragungsdatum
19. Januar 2018
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Unternehmenszweck
Der Vertrieb von Neu- und Gebrauchtwagen sowie der Betrieb einer Kfz-Reparaturwerkstatt auf der Grundlage eines SEAT Vertragshändlervertrages sowie eines HONDA Servicevertrages.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
44
Bilanzsumme 2024
11,29 Mio. €
Jahresergebnis 2024
91.713 €
6 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 11,29 Mio
  • Umlaufvermögen 79,4 % 8,97 Mio
  • Anlagevermögen 20,4 % 2,31 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 18,5 k
Passivseite 11,29 Mio
  • Verbindlichkeiten 87,7 % 9,90 Mio
  • Eigenkapital 9,1 % 1,03 Mio
  • Rückstellungen 3,2 % 356,0 k
  • Passive latente Steuern 0,1 % 7,8 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 773
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 773
Aufwendungen 5,39 Mio
  • Personalaufwand 50,4 % 2,72 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 35,1 % 1,89 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7,4 % 401,1 k
  • Abschreibungen 5,6 % 303,9 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,3 % 71,0 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % 7,2 k
  • Rohergebnis 5,48 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 98,9 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 91,7 k
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Vertretungsberechtigte

  • Christian Bourtscheidt seit 2018 Geschäftsführer
  • Lars Johannes Fischer seit 2018 Geschäftsführer

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 2 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Beteiligungen an

Historie

  1. 2024
  2. 26.01.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Lars Johannes Fischer · Geschäftsführer
  3. 26.01.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Christian Bourtscheidt · Geschäftsführer
  4. 2022
  5. 29.06.
    Adressänderung
    Fischer & Bourtscheidt Automobilhandels GmbH
  6. 2021
  7. 21.04.
    Satzungsänderung
    Fischer & Bourtscheidt Automobilhandels GmbH
  8. 2018
  9. 21.02.
    Änderung der Rechtsform
    Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  10. 21.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Christian Bourtscheidt · Geschäftsführer
  11. 21.02.
    Satzungsänderung
    Fischer & Bourtscheidt Automobilhandels GmbH
  12. 21.02.
    Namensänderung
    Fischer & Bourtscheidt Automobilhandels GmbH
7 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2023 Jahresabschluss
  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2024

Veröffentlicht am 11. Februar 2026 · Quelle: Bundesanzeiger

Fischer & Bourtscheidt Automobilhandels GmbH

Lohmar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2023 bis zum 31.08.2024

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Unser Unternehmen hat seinen Sitz in Lohmar und auch vor Ort seinen Hauptabsatzmarkt. Der Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Neu- und Gebrauchtwagen sowie der Betrieb einer Kfz-Reparaturwerkstatt auf der Grundlage eines SEAT-Vertragshändlervertrages. Der Vertrieb von Neu- und Gebrauchtwagen betrifft im Wesentlichen die Marken SEAT und Cupra.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Auch im Jahr 2024 ist sowohl das preisbereinigte als auch das kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt nochmal um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief in den Jahren 2023 und 2024 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Während in beiden Jahren im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) die Wirtschaftsleistung deutlich zurückging, kamen im Jahr 2023 vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau positive Impulse. Im Jahr 2024 produzierte die Automobilindustrie deutlich weniger Fahrzeuge (Destatis). "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. „Konjunkturelle und strukturelle Belastungen standen im Jahr 2024 einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung im Wege. Dazu zählen zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiekosten, ein nach wie vor erhöhtes Zinsniveau, aber auch unsichere wirtschaftliche Aussichten. In diesem Umfeld schrumpfte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 erneut“, sagte Brand bei der Pressekonferenz Bruttoinlandsprodukt 2024 für Deutschland.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Im Jahr 2024 wurde ein erneuter Höchststand mit 46,1 Millionen Erwerbstätigen erreicht.

b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut dem Verband der Automobilindustrie (VDA) ist der deutsche PKW-Markt im Jahr 2023 um rund 7 Prozent auf 2,8 Mio. Neuzulassungen gestiegen. Positiv ist, dass die Neuzulassungen im Jahr 2024 unverändert auf dem Vorjahreswert geblieben sind. Der Marktanteil der deutschen Fahrzeughersteller ist im Jahr 2024 leicht gesunken. Trugen im Jahr 2023 noch 46,2 % aller in Europa neu zugelassener PKWs das Logo einer deutschen Konzernmarke, waren es im Jahr 2024 noch 45,4 %.

Laut dem Kraftfahrt-Bundesamt beträgt der Fahrzeugbestand an Kraftfahrzeugen zum 1. Januar 2024 in der Bundesrepublik Deutschland 69,1 Millionen (um Anhänger und Zweiräder bereinigt = 60,7 Millionen). Dies entsprach einem Zuwachs von rund 0,7 Millionen Kraftfahrzeugen (+0,9 %) im Vergleich zum Vorjahresstichtag. Der Marktanteil von Volkswagen am Bestand der Personenkraftfahrzeuge belief sich dabei mit rund 10,2 Mio. Fahrzeugen auf 20,9 % und bedeutet den mit Abstand größten Anteil. Unter Einbeziehung der Marken Audi (6,7 %), Skoda (5,4 %) und SEAT (3,1 %) beträgt der Marktanteil 36,1 % und somit mehr als ein Drittel des gesamten PKW-Bestands.

In unserem Hauptabsatzmarkt (Nordrhein-Westfalen) erzielten im PKW-Markt die Handelsmarke VW einen Marktanteil von rd. 16,6 %, die Handelsmarke Audi rd. 7,3 %, die Handelsmarke Skoda rd. 6,2 % und die Handelsmarke SEAT rd. 5,3 %. Im unmittelbaren Wettbewerbsumfeld befinden sich drei weitere Autohändler der VW-Gruppe.

c) Geschäftsverlauf

Die Fischer & Bourtscheidt Automobilhandels GmbH konnte das Geschäftsjahr 2023/2024 trotz der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen wiederholt positiv beenden.

Im Bereich des Neuwagengeschäfts sind 589 Fahrzeuge (Vorjahr 557) ausgeliefert worden. Dies entspricht einem Anstieg von 5,75 %. Im Gebrauchtwagengeschäft gab es einen noch deutlicheren Anstieg bei den Auslieferungen von 357 Fahrzeugen im Vorjahr auf 467 Fahrzeuge (Anstieg 30,8 %) im Geschäftsjahr.

Bei den Werkstattleistungen konnte das Niveau gehalten werden. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden 6.295 Werkstattdurchgänge durchgeführt. Im Vorjahr lag die Anzahl der Werkstattdurchgänge bei 6.314.

Aufgrund der Geschäftsentwicklung hat sich der Personalbestand weiter aufgebaut. Zum Ende des Geschäftsjahres beläuft sich die absolute Mitarbeiterzahl auf 58, zum Ende des Vor-Geschäftsjahres wurden 52 Mitarbeiter beschäftigt. Damit ist die Gesellschaft für die weitere Entwicklung gut aufgestellt. Im laufenden Geschäftsjahr wird der Personalbestand weiter ausgebaut.

Die gestiegenen Personalkosten (rd. 507,5 T€) und gestiegene Finanzierungskosten (rd. 202,8 T€) belasteten das Jahresergebnis, so dass ein Jahresüberschuss von nur 91,7 T€ erzielt werden konnte. Damit liegt der Jahresüberschuss um rund 586,9 T€ unter dem Vorjahresergebnis.

d) Lage

Ertragslage

Das Rohergebnis (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung zzgl. sonstige betriebliche Erträge abzgl. Materialaufwand) der Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2023/2024 gegenüber dem Vorjahr auf Grund des Umsatzanstiegs um 142,1 T€ auf 5.482,9 T€ verbessert werden. Das Rohergebnis verschlechterte sich allerdings prozentual zu den Umsatzerlösen, insbesondere aufgrund des Margenrückgangs im Gebrauchtfahrzeughandel.

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 2.355,0 T€ gestiegen. Insbesondere im Bereich der Gebrauchtfahrzeuge ist der Umsatz um 1.119,5 T€ angewachsen. Im Bereich der Werkstatt-Reparaturleistungen konnte der Umsatz ebenfalls um 361,3 T€ gesteigert werden, was im Wesentlichen durch die Anhebung des Stundenverrechnungssatzes erreicht wurde. Demgegenüber stehen die um 2.283,8 T€ gestiegenen Materialaufwendungen, welche sich überproportional zu den Umsätzen entwickelt haben und deshalb prozentual zum Umsatz weniger Rohergebnis zu Buche steht.

Der Personalaufwand ist im Wesentlichen aufgrund weiterer Mitarbeiteranstellungen und der Anpassung der Gehälter für alle Mitarbeiter um 507,5 T€ auf 2.718,0 T€ gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen in Höhe von 333,6 T€ aufgrund der Kosten für Versicherungen, Instandhaltungen, Werbemaßnahmen, Beratungsleistungen, Energie und Mietanpassungen angestiegen. Darüber hinaus erhöhten sich die Zinsen und ähnliche Aufwendungen um wesentliche 202,8 T€. Diese resultieren durch die Neuaufnahme von Verbindlichkeiten und gestiegenen Zinssätzen.

Durch die vorgenannten Entwicklungen fällt das Ergebnis nach Steuern im Vergleich zum Vorjahr schlechter aus. Das Ergebnis von 91,7 T€ stellt sich trotzdem positiv dar und wird unter der Inbezugnahme der aktuellen Rahmenbedingungen als zufriedenstellend bewertet. Es liegt um 586,9 T€ unter dem entsprechenden Ergebnis des Vorjahres (678,6 T€).

Finanzlage

Zum Bilanzstichtag ist die gewährte Kreditlinie nicht ausgeschöpft. Die von der Volkswagen Bank gewährte Kreditlinie von 7,5 Mio. € ist zum Stichtag zu 65,7 % ausgeschöpft, so dass rund 2,5 Mio. € freie Liquidität zur Verfügung standen.

Die Fremdkapitalquote ist, insbesondere durch den überproportionalen Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, von 89,3 % auf 90,9 % angestiegen und die Eigenkapitalquote von 10,7 % auf 9,1 % gesunken.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind zu 89,4 % durch das gesamte Umlaufvermögen gedeckt.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Zur Stärkung der Handlungsfähigkeit und Erhöhung der Eigenkapitalausstattung wurde der Gesellschaft bereits im Geschäftsjahr 2023/2024 aus dem Unternehmensverbund die finanzielle Unterstützung von 5,5 Millionen Euro zugesagt.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 2.491,7 T€ durch den Anstieg des Anlagevermögens als auch durch die Erhöhung der Fahrzeugbestände im Umlaufvermögen gestiegen.

Hintergrund dieses Anstieges ist die Aufstockung der Anzahl der Vorführ- und Neuwagen und des Umbaus des Autohauses (Vergrößerung und Modernisierung der Verkaufsflächen). Hervorzuheben hierbei ist, dass wir für das dynamische Wachstum der Marke CUPRA, die hohe Ertragschancen bietet, einen separaten Verkaufsraum geschaffen haben.

Das Anlagevermögen hat sich um 646,9 T€ auf 2.307,3 T€ erhöht und umfasst einen Anteil am Vermögen von rd. 20,4 % . Die Vorräte bilden einen Anteil von rd. 61,7 % des Vermögens und rd. 14,5 % des Vermögens entfallen auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Das Anlagevermögen ist zu rd. 44,7 % durch Eigenkapital gedeckt. Die Zugänge betreffen neben den Vorführfahrzeugen, Investitionen für technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Vorräte beinhalten im Wesentlichen Neu- und Gebrauchtfahrzeuge. Im Vergleich zum Vorjahr wurden die Bestände an Neufahrzeugen um rund 2.020,9 T€ aufgestockt. Im Bereich der Gebrauchtfahrzeuge konnte der Bestand im Vergleich zum Vorjahr um 391,2 T€ abgebaut werden.

Das Vermögen der Gesellschaft ist zu rd. 9,1 % mit Eigenkapital finanziert.

Mit rund 70,6 % des Gesamtkapitals entfällt der größte Teil der Finanzierung auf die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die hauptsächlich aus der Finanzierung von Neu- und Gebrauchtwagen resultieren.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die fast ausschließlich gegenüber der SEAT Deutschland GmbH bestehen, umfassen 5,7 % des Gesamtkapitals.

3. Prognose, Risiko- und Chancenbericht

a) Prognosebericht

Die Automobilindustrie in Deutschland und Europa befindet sich 2025/2026 in einem schwierigen Strukturwandel, der durch schwache Nachfrage, intensiven Wettbewerb mit China und hohen Transformationskosten geprägt ist. Nach einem stagnierenden Jahr 2025 wird für 2026 eine leichte Erholung erwartet, getrieben durch neue E-Auto-Modelle. Der VDA erwartet für das Jahr 2026 ein moderates Plus von 2 % auf 2,9 Millionen Neuzulassungen. Bei den Elektrofahrzeugen rechnet der VDA mit einem Zuwachs von 17 % (979.000 Neuzulassungen) gegenüber dem Vorjahr. Anders sieht es bei der Marke CUPRA aus, der in der Automobilbranche als Wachstumsmotor gilt. 2025 war ein Absatz-Highlight, da CUPRA im Jahr 2025 erstmals über 100.000 Neuzulassungen in Deutschland erzielte. Der CUPRA Formentor war mit 111.300 Fahrzeugen weltweit in 2024 das stärkste Modell. Bei den Battery Electric Vehicle - also rein batterieelektrische Fahrzeuge war der CUPRA Born mit 41.800 Fahrzeuge weltweit in 2024 ein wichtiger Treiber. Die Marke SEAT wächst langsamer, aber mit 257.400 Fahrzeugen weltweit im Jahr 2025 bleibt es ein verlässlicher Volumenlieferant mit sicheren Stückzahlen und einer hohen Werkstattfrequenz.

Aufgrund der vorliegenden Zahlen für das Geschäftsjahr vom 01.09.2024 bis 31.08.2025 rechnen wir mit einem stark steigenden Umsatz im Vergleich zum WJ 2023/2024 sowie mit einem leicht steigenden Ergebnis.

Für das Geschäftsjahr 2025/2026 rechnen wir durch den Anstieg der Fahrzeugverkäufe mit einem starken Umsatzwachstum im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024/2025.

Trotz einer weiterhin erhöhten Kostenstruktur (Personal, Material, Finanzierung) geht die Geschäftsführung zum aktuellen Zeitpunkt für das kommende Geschäftsjahr von einer stabilen Ertragslage aus. Für das Geschäftsjahr 2025/2026 wird mit einem ähnlichen Ergebnis wie im Jahr 2023/2024 gerechnet. Grundlage dieser Annahme sind die in den letzten Jahren getroffenen Maßnahmen (Investitionsentscheidungen, Optimierungs- und Effizienzmaßnahmen).

b) Risiko- und Chancenbericht

Branchenwirtschaftliche Risiken, welche einem gesunden Wachstum entgegenstehen beziehungsweise dieses Dämpfen, ergeben sich aus unserer Sicht vor allem aus der Kaufzurückhaltung unserer Kunden im Neuwagenbereich. Die Verteuerung der Neuwagen als auch die Verunsicherung der Kundschaft in Bezug auf die E-Fahrzeuge, sind die Auslöser der Kaufzurückhaltung. Wir erwarten aber hier einen deutlichen Anstieg der Verkaufszahlen durch die von Bundesregierung eingeführte Kaufprämie für Elektroautos ab Januar 2026. In der Vergangenheit hat die E-Auto-Förderung zu erheblichen Umsatzanstiegen im Neuwagengeschäft geführt. Ein steigender konjunktureller Nachfragerückgang wird damit kompensiert. Zudem begegnen wir den allgemeinen Marktrisiken mit überlegten, kundenorientierten, innovativen und produkt- bzw. marketingtechnischen Maßnahmen.

Die anhaltende Inflation führt zwar zu steigenden Personal- und Materialaufwendungen, dennoch gelingt es der Gesellschaft, ihre Ertragskraft durch effiziente Prozesse und konsequentes Kostenmanagement weitgehend stabil zu halten. Weitere Kostensteigerungen bleiben aufmerksam zu beobachten, bieten aber zugleich die Chance, interne Abläufe weiter zu optimieren und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Finanz- und Liquiditätsrisiken behalten wir mit hoher Aufmerksamkeit im Blick. Die gestiegenen Finanzierungskosten stellen unsere Branche vor Herausforderungen, unterstreichen jedoch gleichzeitig die Bedeutung eines aktiven und vorausschauenden Finanzmanagements. Durch eine kontinuierliche Planung und Überwachung des Kapitalbedarfs stellen wir sicher, dass die notwendige Liquidität im Tagesgeschäft jederzeit gewährleistet bleibt und somit keine negativen Auswirkungen auf die Geschäfts- und Ertragslage entstehen. Unser strukturiertes Risikomanagement mit laufender Analyse der Liquiditätslage stärkt die finanzielle Stabilität des Unternehmens nachhaltig. Zur Stärkung der Handlungsfähigkeit wurde der Gesellschaft Liquidität in Höhe von 5.500.000 € aus dem Unternehmensverbund zugeführt.

Der zunehmende Qualifizierungsdruck der Werkstätten durch die Entwicklungen in der technischen Innovation und Komplexität der Fahrzeuge stellt darüber hinaus enorme Anforderungen an die Servicebetriebe. Betriebe investieren in teure Diagnosetechniken, die im Zuge der notwendigen Mitarbeiterqualifizierung zu steigenden Personalkosten führen. Des Weiteren müssen Nachwuchs- und Fachkräfte erstmal gewonnen werden. Neben der technischen Kompetenz werden die ganzheitliche Betreuung der Servicekunden, die effiziente Gestaltung der Strukturen und Abläufe sowie die Servicequalität die wesentlichen Erfolgsfaktoren ausmachen. Durch den Einsatz und die Umstellung auf die digitale Auftragsabwicklung und Auftragsbearbeitung soll der manuelle administrative Arbeitsaufwand verringert werden, so dass die Effizienz gesteigert werden kann.

Zudem ist der Wettbewerb um die Zielgruppe zwischen den markengebundenen und den freien Werkstätten immer weiter zunehmend und hat mittlerweile auch das Internet erreicht.

Die Marken SEAT/CUPRA steigern ihren Marktanteil seit Jahren, so wurde im Jahr 2025 ein Marktanteil von 5,7 % erreicht. Im Jahr 2016 lag der Marktanteil noch bei 2,9 %. Die steigende Kundenfrequenz führt durch den wachsenden Fahrzeugbestand zu einer höheren Werkstattauslastung. Das dynamische Wachstum der Marke CUPRA bietet hohe Ertragschancen und durch neue Fahrzeugmodelle wird eine Zukunftssicherheit geboten.

Trotz bestehender Unsicherheiten durch politische und weltwirtschaftliche Rahmenbedingungen ergeben sich weiterhin Chancen in der Automobilindustrie. Nachhaltige Mobilität und der Ausbau von erneuerbaren Energien werden auf politischer Ebene europaweit thematisiert. Durch gezielte staatliche Förderprogramme zum Ausbau der Elektromobilität und zur Unterstützung der Digitalisierung, wie gerade das von der Bundesregierung beschlossene Förderprogramm für E-Fahrzeuge, entstehen vielversprechende Chancen, für einen deutlichen Anstieg bei der Nachfrage nach Neufahrzeugen. Wir sind zuversichtlich, dass wir die Möglichkeiten nutzen werden, das eigene Produkt- und Dienstleistungsangebot entsprechend zu erweitern (z.B. Ausbau der digitalen Serviceangebote).

Unsere Chancen sehen wir ebenfalls künftig im Gebrauchtwagenhandel. Im Jahr 2026 werden wir ein neues Gebrauchtwagen-Zentrum errichten. Durch das neue Gebrauchtwagen-Zentrum werden wir unseren Fahrzeugbestand an Gebrauchtwagen auf 160 Fahrzeuge erweitern. Langfristig planen wir den Absatz von 1.000 bis 1.200 Fahrzeugen.

 

Lohmar, den 27. Januar 2026

Fischer & Bourtscheidt Automobilhandels GmbH

vertreten durch ihre Geschäftsführer

gez. Lars Fischer

gez. Christian Bourtscheidt

Bilanz

Aktiva

scroll
31.8.2024
EUR
31.8.2023
EUR
A. Anlagevermögen 2.307.294,96 1.660.421,97
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.786,00 8.938,00
II. Sachanlagen 2.305.508,96 1.651.483,97
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 99.469,00 90.710,00
2. technische Anlagen und Maschinen 103.652,00 75.456,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 554.282,00 597.423,65
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 989.079,00 752.807,00
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 559.026,96 135.087,32
B. Umlaufvermögen 8.967.015,59 7.120.392,34
I. Vorräte 6.973.030,37 5.374.497,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.924.411,08 1.520.291,87
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 69.574,14 225.603,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.534,48 20.346,38
Aktiva 11.292.845,03 8.801.160,69

Passiva

31.8.2024
EUR
31.8.2023
EUR
A. Eigenkapital 1.030.702,33 938.988,97
I. ausgegebenes Kapital 141.000,00 141.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
2. eigene Anteile -9.000,00 -9.000,00
II. Gewinnvortrag 797.988,97 119.360,68
III. Jahresüberschuss 91.713,36 678.628,29
B. Rückstellungen 356.010,18 619.400,36
C. Verbindlichkeiten 9.898.303,52 7.242.771,36
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.977.276,07 5.796.051,49
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 219.048,06
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.701.979,39 1.446.719,87
D. Passive latente Steuern 7.829,00
Passiva 11.292.845,03 8.801.160,69

Gewinn- und Verlustrechnung

scroll
1.9.2023 - 31.8.2024
EUR
1.9.2022 - 31.8.2023
EUR
1. Rohergebnis 5.482.943,44 5.340.816,12
2. Personalaufwand 2.718.035,34 2.210.563,38
a) Löhne und Gehälter 2.253.021,26 1.842.304,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 465.014,08 368.258,64
davon für Altersversorgung 4.378,60 0,00
3. Abschreibungen 303.920,36 338.322,13
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 303.920,36 338.322,13
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.890.744,43 1.557.137,21
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 772,84 100,34
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 401.118,99 198.314,09
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 71.003,80 350.146,36
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 2.874,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 4.946,00
8. Ergebnis nach Steuern 98.893,36 686.433,29
9. sonstige Steuern 7.180,00 7.805,00
10. Jahresüberschuss 91.713,36 678.628,29

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Fischer & Bourtscheidt Automobilhandels GmbH mit Sitz in Lohmar wird beim Amtsgericht Siegburg unter der HRB 14801 geführt.

Der Jahresabschluss der Fischer & Bourtscheidt Automobilhandels GmbH für das Geschäftsjahr 2023/2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und 264 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

Die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stellen sich - unverändert zum Vorjahr - wie folgt dar:

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten, zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Skonti aktiviert und - soweit abnutzbar - planmäßig abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen nach der linearen Methode.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 €, die im Geschäftsjahr 2023/2024 angeschafft wurden, werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert zum Abschlussstichtag beizulegen war.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihrem Nominalbetrag bewertet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Das satzungsmäßige gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 150.000,00 €. Der Nennbetrag der eigenen Anteile in Höhe von 9.000,00 € wird offen vom Posten „gezeichnetes Kapital“ abgesetzt.

Die Rückstellungen decken alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, angemessen und ausreichend ab. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, mit Ausnahme der Rückstellung für die Inanspruchnahme aus den Leasingverträgen, welche entsprechend der zugrundeliegenden Vertragslaufzeiten abgezinst wurde.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

Der Ansatz von latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Bilanzposten. Eine insgesamt ergebene Steuerbelastung führt zum Ansatz von passiven latenten Steuern auf der Passivseite. Bei der Bewertung wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 33,325 % berücksichtigt.

Angaben zur Bilanz

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten mit einem Betrag von 30.000,00 € (Vorjahr: 30.000,00 €) Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

scroll
31.08.2024
T€
31.08.2023
T€
1. Personalbereich 242 143
2. Ausstehende Rechnungen 24 200
3. Gewährleistungen 22 17
4. Abschluss- und Prüfungskosten 42 5
5. Aufbewahrung 26 26
Gesamt 356 391

Die Gliederung der Restlaufzeit nach Fristen ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zum 31. August 2024 (in Klammern: 31. August 2023).

scroll
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
Restlaufzeit größer 1 Jahr
davon eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren
Gesamt
1. Verbindlichkeiten gegenüber 7.755.053,91 222.222,16 88.888,72 7.977.276,07
Kreditinstituten (5.493.330,63) (302.720,86) (122.222,08) (5.796.051,49)
2. Erhaltene Anzahlungen 280.596,39 0,00 0,00 280.596,39
(84.780,00) (0,00) (0,00) (84.780,00)
3. Verbindlichkeiten aus 641.425,16 0,00 0,00 641.425,16
Lieferungen und Leistungen (834.578,87) (0,00) (0,00) (834.578,87)
4. Verbindlichkeiten 219.048,06 0,00 0,00 219.048,06
gegenüber verbundenen Unternehmen (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 775.710,01 4.247,83 0,00 779.957,84
(527.361,00) (0,00) (0,00) (527.361,00)
Gesamt 9.671.833,53 226.469,99 88.888,72 9.898.303,52
(6.940.050,50) (302.720,86) (122.222,08) (7.242.771,36)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen einfinanzierter Fahrzeuge, durch selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaften der Geschäftsführer sowie durch Sicherungsabtretungen (Globalzession) besichert.

Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr 2023/2024 wie folgt entwickelt:

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01.09.2023
Veränderung
31.08.2024
passive latente Steuern 2.883,00 +4.946,00 7.829,00

Der Vorjahresausweis der passiven latenten Steuern erfolgte unter den Steuerrückstellungen, da die Gesellschaft zu diesem Zeitpunkt als kleine Kapitalgesellschaft von dem Ausweis des gesonderten Posten befreit war.

Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Abschlussstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von 1.501 T€ im Zeitraum bis 2029.

2. Arbeitnehmerzahl

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer nach § 267 Abs. 5 HGB im Jahr 2023/2024 betrug 44,00 (Vorjahr: 46,75).

Hiervon entfallen 34,75 auf Angestellte, 4,75 auf Arbeiter und 4,5 auf geringfügig Beschäftigte.

Die im Unternehmen tätigen Auszubildenden sowie die Geschäftsführer wurden nicht berücksichtigt.

3. Gesellschaftsorgane

Zu alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern sind - unverändert - bestellt:

Herr Lars Fischer, Overath, Kaufmann, und

Herr Christian Bourtscheidt, Köln, Kaufmann

Für die Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Lohmar, den 27. Januar 2026

Fischer & Bourtscheidt Automobilhandels GmbH

vertreten durch ihre Geschäftsführer

gez. Lars Fischer

gez. Christian Bourtscheidt

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.01.2026 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Fischer & Bourtscheidt Automobilhandels GmbH, Lohmar

Wir haben den Jahresabschluss der Fischer & Bourtscheidt Automobilhandels GmbH, Lohmar, bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fischer & Bourtscheidt Automobilhandels GmbH, Lohmar, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt „Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile“ beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt „Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile“ beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht der Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Wir wurden am 22. August 2025 als gesetzlicher Abschlussprüfer des Jahresabschlusses und Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August.2024 der Fischer & Bourtscheidt Automobilhandels GmbH, Lohmar, beauftragt und haben daher die Inventur am Ende des Geschäftsjahres zum 31. August 2024 nicht beobachten können. Wir waren auch nicht in der Lage, uns durch alternative Prüfungshandlungen von der Existenz und Vollständigkeit des am 31. August 2024 in der Bilanz ausgewiesenen Vorratsvermögens in Höhe von 6.973 T€ und dem im Anlagevermögen ausgewiesenen Bestand an Geschäfts- und Vorführfahrzeugen in Höhe von 989 T€ mit hinreichender Sicherheit zu überzeugen. Da die Vorräte und der im Anlagevermögen ausgewiesene Bestand an Geschäfts- und Vorführfahrzeugen in die Bestimmung der Ertragslage eingehen, konnten wir nicht ausschließen, dass Änderungen des in der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 ausgewiesenen Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss für das am 31. August 2024 endende Geschäftsjahr wurde entsprechend modifiziert. Da dieser Sachverhalt auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung beeinträchtigt, ist auch unser Prüfungsurteil zum Lagebericht des Berichtszeitraums modifiziert.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Köln, den 27. Januar 2026

DIPL.-KFM. HANS M. KLEIN + PARTNER mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft • Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Matthias Klein, Wirtschaftsprüfer

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