aktiv Rechtsform GmbH

Esterer Gießerei Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Altötting ·HRB 3346 Traunstein ·esterer-giesserei.de

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Estererstr. 12
84503 Altötting
Handelsregister
HRB 3346, Traunstein
Eintragungsdatum
24. September 1982
Branche
Herstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Herstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Eingetragenes Kapital
50.000,00 DEM
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
Herstellung und der Vertrieb von Gießereierzeugnissen, insbesondere von Grau-, Sphäro- und Stahlguß, sowie die Herstellung erforderlicher Modelle.

Finanzen

Mitarbeiter 2025
58
Bilanzsumme 2025
5,40 Mio. €
Jahresergebnis 2025
0 €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2025
Aktivseite 5,40 Mio
  • Umlaufvermögen 93,5 % 5,05 Mio
  • Anlagevermögen 6,0 % 321,9 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,5 % 26,9 k
Passivseite 5,40 Mio
  • Rückstellungen 53,7 % 2,90 Mio
  • Verbindlichkeiten 45,8 % 2,47 Mio
  • Eigenkapital 0,5 % 25,6 k
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Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2025
Erträge 1,15 Mio
  • Verlust- bzw. Gewinnabführung (Tochter) 100,0 % −1,15 Mio
Aufwendungen 6,55 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 49,0 % 3,21 Mio
  • Personalaufwand 48,2 % 3,16 Mio
  • Sonstige Steuern 1,3 % 85,6 k
  • Abschreibungen 1,2 % 80,4 k
  • Finanz- und Beteiligungsergebnis 0,2 % −11,5 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % 956
  • Rohergebnis 7,70 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 1,24 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
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GuV-Daten für 16 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Patrick Topol seit 2012 Geschäftsführer
  • Thomas Körner seit 2021 Geschäftsführer
3 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

1 mit ≥ 25 %
29,0 % identifiziert 67,4 % nicht identifiziert
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2021
  2. 04.08.
    Austritt einer Position
    J***** T**** · Geschäftsführer
  3. 04.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    Thomas Körner · Geschäftsführer
  4. 2013
  5. 27.02.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    J***** T**** · Geschäftsführer
  6. 2012
  7. 09.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Patrick Topol · Geschäftsführer
  8. 23.02.
    Austritt einer Position
    R****** L****** · Einzelprokura
  9. 2011
  10. 11.05.
    Satzungsänderung
    Esterer Gießerei Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  11. 11.05.
    Adressänderung
    Esterer Gießerei Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  12. 2009
  13. 08.06.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    J***** T**** · Geschäftsführer
19 weitere Einträge API-Key holen →

Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2025 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Volltext

Esterer Gießerei Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Altötting

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2023 bis zum 31.07.2024

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens, Allgemeines

Wir sind tätig in der Herstellung und Vertrieb von Gießereierzeugnissen, insbesondere von Grau-, Sphäro- und Stahlguss, nebst mechanischer Nachbearbeitung. Ferner stellen wir erforderliche Modelle für unsere Erzeugnisse her.

Unsere Gesellschaft, die Esterer Gießerei GmbH, Altötting, ist finanziell, wirtschaftlich und organisatorisch in das Mutterunternehmen, die Topol GmbH, Altötting, eingegliedert. Zwischen der Gesellschaft und der Topol GmbH, Altötting, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

2. Forschung und Entwicklung

Im Rahmen unserer Auftragsfertigung entwickeln und optimieren wir unsere Produktionsverfahren und Qualitätsstandards kontinuierlich weiter.

Maßnahmen des Umweltmanagements werden ebenso berücksichtigt wie die ständige Verbesserung der arbeitssicherheitstechnischen Rahmenbedingungen. Das Managementsystem und Qualitätssystem ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert, eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001 ist in Planung.

Die Gesellschaft ist ferner an der Einführung eines Energie Managementsystems aktiv und strebt die Zertifizierung nach ISO 50001 bzw. einem alternativen System an.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Allgemeine Wirtschaftslage

Weltwirtschaft

Die Weltwirtschaft wächst derzeit langsamer als vor der Pandemie, wobei sich die Unterschiede zwischen den Regionen verringern. Während die Dynamik in den USA nachgibt, wird sie in China durch strukturelle Probleme gebremst. Europa zeigt nach einer Stagnationsphase erste Anzeichen einer Erholung. Der Dienstleistungssektor treibt die weltwirtschaftliche Expansion an, und auch die Industrieproduktion, insbesondere in Schwellenländern, erholt sich teilweise. Dies zeigt sich im gestiegenen Warenhandel im ersten Halbjahr 2024, doch seit Sommer 2024 lässt die Dynamik wieder nach.

In den USA erwies sich die wirtschaftliche Dynamik im ersten Halbjahr als robust, getrieben vom privaten und staatlichen Konsum und auch von staatlich geförderten Unternehmensinvestitionen. Jedoch zeigt sich nun allmählich eine Verlangsamung. So weist der Arbeitsmarkt erste Schwächen auf, auch die Bauinvestitionen sind zurückgegangen. Die Aussichten für den privaten Konsum, die zentrale Stütze der US-Wirtschaft, trüben sich ein.

Im Euroraum und in Großbritannien zog die Wirtschaftsleistung nach anderthalb Jahren der Stagnation im ersten Halbjahr leicht an. Fortgesetzt kräftige Reallohnzuwächse und steigende Beschäftigung deuten in Europa auf eine Belebung des privaten Konsums hin. Davon profitieren in erster Linie die Dienstleistungen, während die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe bislang schwach geblieben ist. Die Konjunktur ist tendenziell in Staaten mit hohem Industrieanteil schwächer, während sie in Volkswirtschaften mit hohem Dienstleistungsanteil kräftiger ist.

In China belastet die Immobilienkrise weiter die Wirtschaft und strahlt auf den privaten Konsum aus. Mit der Schwäche der Binnenwirtschaft nimmt die Bedeutung der Exporte für die Konjunktur zu, zumal die chinesische Industrie in den vergangenen Jahren in erheblichem Umfang zusätzliche Kapazitäten aufgebaut hat.

Die Preise für Industrierohstoffe stiegen im Frühjahr 2024 deutlich, gaben zuletzt aber nach und waren im August nur noch wenig höher als ein Jahr zuvor. Wetterextreme erhöhen das Risiko für steigende Nahrungsmittelpreise. Öl- und Gaspreise sind aufgrund geopolitischer Unsicherheiten volatil. Die Seefrachtkosten sind deutlich gestiegen, auch durch längere Routen infolge von Terrorangriffen.

Die Inflation erweist sich zäher als noch vor einigen Monaten angenommen. In den USA sank die Inflation bis August nur auf 2,9 %, im Euroraum fiel sie im gleichen Zeitraum etwas stärker von 2,8 % auf 2,2 %. Die Kerninflation (ohne Energie und Nahrungsmittel) bleibt hoch und sinkt nur allmählich. Besonders im Euroraum stagnierte sie in den vergangenen Monaten. Die Preise für Dienstleistungen steigen weiterhin stark, da Bereiche wie Mieten mit Verzögerung auf den Preisanstieg reagieren.

Im Hinblick auf rückläufige Inflationsraten haben inzwischen die meisten Zentralbanken die Zinswende eingeleitet, und der Restriktionsgrad der Geldpolitik dürfte nun auch in den großen Volkswirtschaften langsam abnehmen.

Deutschland

Die deutsche Wirtschaft tritt seit über zwei Jahren auf der Stelle. Die Wirtschaftsleistung legte zu Jahresbeginn zwar etwas zu, schrumpfte im zweiten Quartal allerdings wieder. In den kommenden Quartalen dürfte eine langsame Erholung einsetzen. Aber an den Trend von vor der COVID-19-Pandemie wird das Wirtschaftswachstum auf absehbare Zeit nicht mehr anknüpfen können. Die Dekarbonisierung, die Digitalisierung, der demografische Wandel und wohl auch der stärkere Wettbewerb mit Unternehmen aus China haben strukturelle Anpassungsprozesse in Deutschland ausgelöst, die die langfristigen Wachstumsaussichten für die deutsche Wirtschaft dämpfen. Seit der Pandemie wurde das Produktionspotenzial wiederholt nach unten revidiert.

Der Strukturwandel und die konjunkturelle Flaute belasten besonders das Verarbeitende Gewerbe. Die Wettbewerbsfähigkeit der Investitionsgüterhersteller und der energieintensiven Industriezweige leidet unter den gestiegenen Energiekosten und der zunehmenden Konkurrenz durch hochwertige Industriegüter aus China, die deutsche Exporte auf den Weltmärkten verdrängen. Die Auswirkungen der strukturellen Anpassungsprozesse sind schwer abzuschätzen und Indikatoren deuten darauf hin, dass das Verarbeitende Gewerbe vermehrt begleitende Dienstleistungen erbringt, die den Rückgang aus der Industrieproduktion bislang kompensieren. Konjunkturell leidet das Verarbeitende Gewerbe aber auch unter der schwachen globalen Industriekonjunktur und dem damit verbundenen Mangel an neuen Aufträgen.

Symptomatisch für die Probleme im Verarbeitenden Gewerbe ist die anhaltende Investitionsschwäche für Ausrüstungsgüter und im Bau. Es ist eine gewisse Abwartehaltung auf günstigere Investitions- und Finanzierungskosten zu spüren. Zudem hat der deutsche Außenhandel zuletzt kaum von der Belebung des Welthandels profitiert. Vor allem die deutschen Ausfuhren von Investitionsgütern entwickelten sich schwach. Konjunkturell dürften in Deutschland vor allem das noch hohe Zinsniveau und die hohe wirtschafts- und geopolitische Unsicherheit die Investitionstätigkeiten der Unternehmen und die Anschaffungsneigung der privaten Haushalte belastet haben.

Der private Konsum konnte die Wirtschaft im ersten Halbjahr zwar stützen, die erhoffte Belebung blieb aber trotz kräftig gestiegener real verfügbarer Einkommen aus. Die privaten Haushalte legten ihre Einkommen vermehrt auf die hohe Kante, statt es für Konsumgüter auszugeben.

Gießereien

Die Eisen- und Stahlgießereien (FE) haben im Jahr 2023 einen Produktionsrückgang von 2,8 % auf 3,033 Mio. t verzeichnet. Zwischen Januar und August 2024 liegt man mit 1,826 Mio. t rund 12,8 % unter Vorjahresniveau. Die NE-Metallgießereien (Nichteisen) registrierten 2023 einen Anstieg von 2,9 % mit einer Tonnage von 0,834 Mio. t. Zwischen Januar und August liegt man mit 0,556 Mio. t 2,5 % im Minus.

Die Gießerei-Industrie erwirtschaftete 2023 7,8 Mrd. Euro Umsatz auf der FE-Seite sowie 6,2 Mrd. Euro auf der NE-Metallseite. Insgesamt verbuchten die Gießereien ein Umsatzwachstum von 1,0 %. Nach acht Monaten im Jahr 2024 liegt die Branche 11,8 % unter Vorjahr.

Die Kapazitätsauslastung lag im Durchschnitt (Wertermittlung Anfang des Quartals) 2023 bei 83 % und damit rein rechnerisch unter dem Durchschnittsniveau des Jahres 2022 von 89 %. Im Sommer 2024 liegt sie bei geringen 74 % (vorläufiger Wert).

Eisen- und Stahlguss

Der Produktionsrückgang bei den Eisen- und Stahlgießereien lässt sich auf eine gesunkene Produktion für den Fahrzeugbau (-10,3 %) und eine gesunkene Produktion für den Maschinenbau (-11,4 %) zurückführen. Die Produktion sonstiger Gusskomponenten lag zudem unter dem Niveau des Jahres 2023 (-22,5 %). Zu beachten gilt, dass Meldeunschärfen zwischen Maschinenbau und "sonstigen Gusskomponenten" sehr wahrscheinlich sind.

Der Auftragseingang bei den Eisengießereien mit Lamellengrafit lag zwischen Januar und August 2024 mit 1,013 Mio. t rund 4,7 % unter dem Wert des Vorjahreszeitraum. Die Hersteller von Komponenten aus Duktilem Gusseisen verbuchten Orders in Höhe von 0,514 Mio. t und lagen damit 22,7 % unter dem Vorjahresniveau. Bei den Stahlgießereien fiel der Bestelleingang mit rund 71.000 t um 15,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Bestellungen aus dem Straßenfahrzeugbau bewegten sich mit 0,946 Mio. t um 9,8 % unter dem Vorjahreswert. Die Nachfrage aus dem Maschinenbau erreichte mit 0,383 Mio t, ein um 14,2 % niedrigeres Volumen als im Vorjahr. Die Bestellungen "Sonstiger Komponenten aus Eisen- und Stahlguss" nahmen zudem um 269 000 t und 15,0 % ab.

Zwischen Januar und August 2024 ergibt sich ein Ausfuhrniveau von rund 0,804 Mio. t. Die Exporte lagen damit um 10,6 % unter dem Vorjahreszeitraum. Die Ausfuhren an den Fahrzeugbau sanken um 9,1 % auf 0,514 Mio. t. Die Exporte an den auswärtigen Maschinenbau fielen im Jahresvergleich mit rund 165.000 t um 9,4 % niedriger aus. Der Export sonstiger Gusskomponenten erreichte im gleichen Zeitraum mit 125.000 t ein um 17,9 % geringeres Volumen.

Die Orderreserven lagen Ende August 2024 kalkulatorisch auf einem 14,7 % niedrigerem Niveau im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt. Die Auftragspolster betrugen 1,175 Mio. t.

2. Geschäftsverlauf

Die Marktposition als Anbieter von hochwertigen Gusswerkstoffen konnte gehalten und weiter ausgebaut werden.

Die im Berichtsjahr erwirtschaftete Gesamtleistung als auch das Ergebnis haben unsere Planwerte übertroffen. Der Umsatz sank gegenüber dem Geschäftsjahr 2022/2023 um 9,9 %.

Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt 60 Mitarbeiter, davon 2 Geschäftsführer, 17 Angestellte, 41 gewerbliche Arbeitnehmer. Für die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte wird, wie bisher, der betrieblichen Aus- und Fortbildung hohen Stellenwert eingeräumt.

Der Auftragsbestand lag Ende Juli 2024 bei 5.548 T€ und liegt damit um 3.311 T€ unter dem Auftragsbestand zum 31. Juli 2023 (8.659 T€).

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft.

Ertragslage

In diesem nach wie vor hart umkämpften Wettbewerbsumfeld wurde im Geschäftsjahr vom 1. August 2023 bis 31. Juli 2024 ein Gesamtumsatz von 16.051 T€ erzielt (Vorjahr 17.810 T€).

Der Materialaufwand verringerte sich um 849 T€ auf 7.412 T€. Im Vergleich zur Gesamtleistung erhöhte sich der Materialaufwand jedoch; hierdurch stieg die Materialeinsatzquote im Berichtsjahr auf 47,3 % (Vorjahr: 46,0 %). Trotz der Verringerung der Personalaufwendungen erhöhte sich die Personaleinsatzquote von 20,3 % auf 22,0 %.

Trotz nachlassender Produktionsauslastung, bedingt durch Reduzierung im Auftragseingang, konnte im Laufe des Geschäftsjahres ein positives Ergebnis erwirtschaftet werden. Insgesamt verringerte sich das Ergebnis vor Gewinnabführung von 2.805 T€ auf 1.550 T€ im Geschäftsjahr.

Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Aus der Finanzierung von Betriebsmitteln bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 93 T€.

79,1 % unserer Verbindlichkeiten bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen, im Wesentlichen gegenüber unserer Muttergesellschaft. Diese Verbindlichkeiten verringerten sich zum Vorjahr um 396 T€ auf 2.173 T€. Dadurch hat sich die Liquidität im abgelaufenen Geschäftsjahr etwas vermindert. So beträgt der Bestand an liquiden Mitteln zum Bilanzstichtag 1.597 T€ (Vorjahr: 1.717 T€).

Vermögenslage

Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil.

Das Anlagevermögen beträgt zum Stichtag 6,5 % (Vorjahr: 3,9 %) der Bilanzsumme.

Das Stammkapital sowie das Eigenkapital beträgt aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags unverändert zum Vorjahr 26 T€.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Umsatzrendite und den Cash-Flow heran.

Die Umsatzrendite (Gewinn vor Ergebnisabführung im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) mit 9,9 % liegt erwartungsgemäß unter dem Niveau des Vorjahres (15,6 %). Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr um 927 T€ auf 2.174 T€ gesunken.

Die finanziellen Leistungsindikatoren liegen damit über unseren Planwerten.

III. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise durch Verstärkung unserer Vertriebsaktivitäten forcieren. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Es ergeben sich für die gesamte Gießerei-Industrie folgende Rahmenbedingungen:

Wurde Anfang 2024 von einer einsetzenden Erholung der Nachfrage im Jahresverlauf ausgegangen, verschiebt sich diese weiter nach hinten. Dies führt dazu, dass die Auftragsbestände sehr gering sind. Konnte man insbesondere in der ersten Geschäftsjahreshälfte die Produktion noch anhand bestehender Aufträge planen, war die Produktion in der zweiten Geschäftsjahreshälfte bereits rückläufig.

Mit dem Fahrzeug- und Maschinenbau sind traditionell über 80 % der deutschen Gussproduktion abgedeckt. Gerade in diesen beiden Branchen sind die Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahr nochmals eingebrochen. Dominierten im Jahr 2022 Lieferengpässe die Überlegungen der Einkäufer auf Kundenseite, welche mitunter zu einem hohen Auftragseingang bei den Gießereien führten, wirkt sich die schwache Industrie-Konjunktur nun umso stärker auf die Gießereien aus. Neben der insgesamt abflachenden Nachfrage haben Gussabnehmer in einzelnen Sparten Bestände aufgebaut, aus denen sie nun zunächst ihre Kunden bedienen. Bei sinkenden Rohstoffpreisen und Lieferzeiten verhalten sich die Gussabnehmer zusätzlich abwartend.

Aufgrund der aktuellen Prognosen erwarten wir auf Basis der Auftragseingänge einen Umsatz entsprechend dem Branchentrend unter dem Niveau des Vorjahres bei einem positivem Ergebnis vor Abführung in etwa auf Höhe des Ergebnisses 2020/2021 (Ergebnis vor Abführung: 1.533 T€). Entsprechend werden sich unsere finanziellen Leistungsindikatoren entwickeln.

In den kommenden 12 Monaten sind vorwiegend Ersatzinvestitionen und Investitionen im Bereich der Instandhaltung geplant. Die Produktstrategie berücksichtigt zunehmend die Marktbedienung mit hochwertigster Gießereitechnologie, insbesondere im Sektor Stahlguss, Verschleißguss und hitzebeständigen Qualitäten.

Die Gießerei wird die Entwicklung zu einem spezialisierten Systemlieferanten fortführen und am Markt durchsetzen.

Maßnahmen zur Verbesserung der Kosten- und Absatzsituation sind eingeleitet.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Ein konjunkturelles Risiko stellt ein weiterer deutlicher Anstieg der politischen Unsicherheit dar. Es bleibt die Sorge über eine mögliche Handlungsunfähigkeit der Regierungskoalition, in der die sie tragenden Parteien unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen. Dies könnte die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen noch unklarer gestalten, was vor allem die Investitionstätigkeit stärker belasten könnte als in der Prognose angenommen.

Zudem gibt es erhebliche Unsicherheit darüber, in welchem Umfang die strukturellen Anpassungsprozesse das gesamtwirtschaftliche Produktionspotenzial belasten.

Insbesondere kann die Schwäche des Verarbeitenden Gewerbes am aktuellen Rand nicht eindeutig konjunkturellen oder strukturellen Faktoren zugeordnet werden. Die deutschen Ausfuhren haben sich seit der Pandemie nicht im gleichen Umfang wie der Welthandel erholt, wohl auch weil strukturelle Faktoren wie steigende Energiepreise, der Mangel an Fachkräften und die abnehmende preisliche Wettbewerbsfähigkeit, vor allem gegenüber China, die deutsche Industrie belasten.

Der Russland-Ukrainekrieg belastet den Wirtschaftsstandort Deutschland derweil ungemindert. Zwar gilt eine Gasmangellage Stand heute als weniger wahrscheinlich als im Winter 2022/2023, tiefere Temperaturen und potenzielle Schäden an der Infrastruktur könnten die Preise für Energie gleichwohl wieder steigen lassen.

Es bleibt zu hoffen, dass ein weitreichender Konflikt im Nahen Osten noch vermieden werden kann, sonst würden sich erhebliche Folgen auf den Ölpreis ergeben und damit die Weltkonjunktur negativ beeinflussen.

Wir sehen weiterhin Risiken, dass sich die konjunkturelle Entwicklung in unserem Marktsegment wechselhaft fortsetzt und sich hieraus Auftragsrückgänge ergeben können, die sich negativ auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung auswirken.

Das derzeit schwierige Wettbewerbsumfeld aufgrund steigender Überkapazitäten führt zu Preisreduzierungen auf dem Absatzmarkt.

Die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Es ist zu erwarten, dass auf Grund der zu erwartenden entspannten Arbeitsmarktlage unser Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern gedeckt werden kann.

Darüber hinaus sind aufgrund der aktuellen politischen Diskussion weiterhin sehr hohe Energiekosten wahrscheinlich. Für unsere Produktionsprozesse sind Versorgungssicherheit durch ein stabiles Stromnetz absolut unerlässlich und von höchster Wichtigkeit. Die weiter nicht gelöste Energiewende in Deutschland bereiten daher große Sorgen. Eine fortschreitende Verteuerung der ohnehin extrem hohen Stromkosten würde zu weiteren Wettbewerbsnachteilen in Bezug auf ausländische Mitbewerber führen. Hierdurch entsteht für die Gesellschaft ein Ergebnisrisiko.

Aufgrund der derzeitigen Finanz- und Liquiditätslage halten wir finanzwirtschaftliche Risiken für beherrschbar.

2. Chancenbericht

Die Auftragsentwicklung ist zugleich aber auch eine Chance. Jeder zusätzliche Auftrag verbessert sowohl Liquidität als auch den Ertrag.

Zukünftige Chancen sehen wir auch an einer verbesserten organisatorischen Anbindung an die Käufer- und Verkäufermärkte in den osteuropäischen Ländern.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir durch die nationale und internationale Wirtschaftslage sowie weiterhin in einem schwierigen und speziellen Wettbewerbsumfeld, immer stärker steigenden Personalkosten, hohen Rohstoffpreisen, dem stagnierenden Preisniveau und sehr hohen Energiepreisen. Wir sehen uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gerüstet. Mitendscheidend wird jedoch auch die gesellschaftliche Akzeptanz der energieintensiven und emittierenden Industrie zu Zeiten des Klimawandels und den daraus resultierenden Maßnahmen sein, die die Politik erlässt.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Gesellschaft verfolgt eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Die Gesellschaft verfügt über ein adäquates Debitorenmanagement.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Altötting, den 22. Oktober 2024

Esterer Gießerei GmbH

Geschäftsführung

gez. Patrick Topol

gez. Thomas Körner

Bilanz

Aktiva

31.7.2024
EUR
31.7.2023
EUR
A. Anlagevermögen 403.048,70 284.819,70
I. Sachanlagen 402.898,70 284.669,70
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 452,00 639,00
2. technische Anlagen und Maschinen 27.279,00 30.789,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 375.167,70 253.241,70
II. Finanzanlagen 150,00 150,00
1. Beteiligungen 150,00 150,00
B. Umlaufvermögen 5.792.840,43 6.978.766,55
I. Vorräte 2.995.299,44 3.477.949,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.200.585,44 1.783.881,19
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.437,35 28.237,35
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.596.955,55 1.716.936,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.517,09 21.072,97
Summe Aktiva 6.219.406,22 7.284.659,22

Passiva

31.7.2024
EUR
31.7.2023
EUR
A. Eigenkapital 25.564,60 25.564,60
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 25.564,60 25.564,60
II. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 3.447.430,48 3.405.006,19
C. Verbindlichkeiten 2.746.411,14 3.854.088,43
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 93.103,71 212.363,59
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.173.057,09 2.569.008,98
Summe Passiva 6.219.406,22 7.284.659,22

Gewinn- und Verlustrechnung

1.8.2023 - 31.7.2024
EUR
1.8.2022 - 31.7.2023
EUR
1. Rohergebnis 9.093.057,98 10.265.324,50
2. Personalaufwand 3.446.937,19 3.644.400,17
a) Löhne und Gehälter 2.875.777,57 3.073.169,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 571.159,62 571.231,17
davon Aufwendungen für Altersversorgung 1.712,96 24.265,75
3. Abschreibungen 76.180,73 74.222,04
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 76.180,73 74.222,04
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.876.702,15 3.614.276,59
5. Finanz- und Beteiligungsergebnis -44.411,81 -20.535,83
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.818,75 0,00
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 46.230,56 20.535,83
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 479,69 0,00
7. Ergebnis nach Steuern 1.648.346,41 2.911.889,87
8. sonstige Steuern 98.316,97 107.271,67
9. Verlust- bzw. Gewinnabführung (Tochter) -1.550.029,44 -2.804.618,20
a) aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.550.029,44 2.804.618,20
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

Vorbemerkung

Die Esterer Gießerei GmbH mit Sitz in Altötting ist im Handelsregister des Amtsgerichts Traunstein und HRB 3346 eingetragen.

Der Jahresabschluss auf den 31. Juli 2024 wurde nach den allgemeinen Vorschriften gemäß den §§ 242 bis 256 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 bis 288 HGB und § 42 GmbHG aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden gemäß den Bestimmungen des § 265 Abs. 2 HGB angegeben.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

Das Geschäftsjahr beginnt am 1. August und endet am 31. Juli des Folgejahres.

Zwischen der Esterer Gießerei GmbH, Altötting, und der Topol GmbH, Altötting, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB.

Konzernzugehörigkeit

Der vorliegende Jahresabschluss ist zum 31. Juli 2024 in den pflichtgemäßen Konzernabschluss der Topol GmbH, Altötting, einzubeziehen. Die Topol GmbH ist gemäß § 293 Abs. 1 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss aufzustellen, befreit.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Vorbemerkung

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert gegenüber dem Vorjahr und werden im Einzelnen unter den Erläuterungen der Bilanzposten dargestellt.

Aktiva

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear. Es werden Nutzungsdauern von 3 bis 33 Jahren zu Grunde gelegt.

Die beweglichen Gegenstände des Sachanlagevermögens mit einem Wert zwischen 250,01 € und 1.000,00 € werden in einem Sammelposten erfasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben. Nach dem fünften Jahr wird der Abgang unterstellt.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den letzten Einstandspreisen bzw. mit gewogenen durchschnittlichen Einkaufspreisen, zum Teil auch mit Festwerten gemäß § 240 Abs. 3 HGB angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde berücksichtigt.

Unfertige Erzeugnisse wurden, unter Berücksichtigung des Fertigungsgrades, mit den aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bewertet. Ergab sich ausgehend vom Auftragswert unter Berücksichtigung des Fertigstellungsgrads ein niedrigerer Wertansatz, erfolgte die Bewertung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Die fertigen Erzeugnisse wurden ebenfalls mit den aktivierungspflichtigen Herstellungskosten angesetzt. Ergab sich ausgehend vom Auftragswert unter Berücksichtigung des Fertigstellungsgrads ein niedrigerer Wertansatz, erfolgte die Bewertung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Das Prinzip der verlustfreien Bewertung fand Beachtung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung einer Einzelwertberichtigung, einem Abzug für Zinslosigkeit, für Skonti und Bearbeitungskosten sowie einer ausreichenden Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert.

Währungsforderungen bestanden am Bilanzstichtag nicht.

Liquide Mittel wurden zum Nennbetrag aktiviert.

Passiva

Rückstellungen

Für die in der Pensionsrückstellung erfasste Übernahme der Versorgungsverpflichtungen wurden auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens durchgeführt. Dabei wurde unter der Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren ein Rechnungszins von 1,85 % (Vorjahr: 1,81 %) angesetzt. Als Rententrend wurden 1,50 % (Vorjahr: 1,50 %) und als Gehaltstrend 0,00 % (Vorjahr: 0,00 %) angenommen. Eine Fluktuation wurde nicht angesetzt. Für diese Versorgungsverpflichtungen wurden als Rechnungsgrundlagen die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Die Rückstellung für künftige Ausgleichsansprüche des Handelsvertreters wurde als zu Altersversorgungsverpflichtungen "vergleichbare langfristig fällige Verpflichtung" auf der Grundlage der "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck, mit einem Rechnungszinsfuß von 0,00 % (Vorjahr: 0,74 %), Restlaufzeit 0 Jahre und ohne Dynamik und Fluktuation, berechnet.

Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck. Dabei wurde unter der Annahme einer Restlaufzeit von 10 Jahren ein Rechnungszins von 1,68 % (Vorjahr: 1,35 %) angesetzt. Als Gehaltstrend wurden 0,00 % (Vorjahr: 0,00 %) angenommen. Eine Fluktuation wurde nicht berücksichtigt.

Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostenänderungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr wurden mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre abgezinst. Für das pauschale Gewährleistungsrisiko wurde eine Rückstellung in Höhe von 3,2 % gebildet.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Erläuterungen zum Jahresabschluss

Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens:

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.08.2023
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
Umbuchungen
T€
31.07.2024
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 383 0 0 0 383
2. Geschäfts- und Firmenwert 81 0 0 0 81
464 0 0 0 464
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 4 0 0 0 4
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.373 0 0 0 2.373
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.359 194 6 0 2.547
4.736 194 6 0 4.924
1. Beteiligungen 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0
5.200 194 6 0 5.388
kumulierte Abschreibungen Buchwert
1.08.2023
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
31.07.2024
T€
31.07.2024
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 383 0 0 383 0
2. Geschäfts- und Firmenwert 81 81 0
464 0 0 464 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 3 0 0 3 1
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.343 3 0 2.346 27
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.105 73 6 2.172 375
4.451 76 6 4.521 403
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0
4.915 76 6 4.985 403

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 2 T€ (Vorjahr: 2 T€).

Die Forderungen gegenüber Finanzbehörden beinhalten 42 T€ für Rückerstattungen von Energiesteuern, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt zum 31. Juli 2024 50 TDM (entspricht 26 T€).

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden im Berichtsjahr mit dem 10-Jahres-Durchschnittszins bewertet. Hierdurch ergab sich ein um 9 T€ (Vorjahr: 32 T€) niedrigerer Rückstellungsbetrag. Der Differenzbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr beträgt 0 T€ (Vorjahr: 93 T€), davon mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren 0 T€ (Vorjahr 0 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen sind gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 30T€ (Vorjahr: 31T€).

Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten neutrale (außergewöhnliche und periodenfremde) Ertragskomponenten in Höhe von 735 T€ (Vorjahr: 474 T€).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten neutrale (außergewöhnliche und periodenfremde) Aufwandskomponenten in Höhe von 804 T€ (Vorjahr: 665 T€).

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 10 T€ (Vorjahr: 10 T€).

Ergänzende Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nicht aus der Bilanz ersichtliche finanzielle Verpflichtungen betreffen zum einen Miet-, Leasing- und Wartungsverträge.

1 Jahr
T€
2-5 Jahre
T€
Mietvertrag 320 0
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (300) (0)
Leasing- und Wartungsverträge 47 46
Bestellobligo 129 0
496 46

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet für Verbindlichkeiten Dritter in Höhe von 3.733 T€ aufgrund einer selbstschuldnerischen Bürgschaft (Vj.: 966 T€). Hinweise auf eine Inanspruchnahme sind nicht zu erkennen.

Organe der Gesellschaft

Die Geschäftsführung unterlag im Berichtszeitraum:

Herr Patrick Topol, Dipl.-Ing. (FH), Taching am See,

Herr Thomas Körner, Kaufmann, Tacherting.

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9a HGB unterbleiben unter Anwendung der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB.

Mitarbeiter

Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Durchschnitt des Geschäftsjahres:

2023/2024
Anzahl
2022/2023
Anzahl
Arbeiter 41 43
Angestellte (ohne Geschäftsführung) 17 18
Arbeitnehmer i.S. von § 267 Abs. 5 HGB 58 61
Berufsausbildung 0 0
Geschäftsführung 2 2
60 63

Ergebnisverwendung

Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin, der Topol GmbH. Im Rahmen dieses Vertrags wird der gesamte Gewinn an das Mutterunternehmen abgeführt.

Nachtragsbericht

Aufgrund Unterauslastung wurde im Geschäftsjahr 2024/2025 ab Oktober 2024 Kurzarbeit für die Dauer von 6 Monaten beantragt.

 

Altötting, den 22. Oktober 2024

Esterer Gießerei GmbH

Geschäftsführung

gez. Patrick Topol

gez. Thomas Körner

Der Jahresabschluss wurde zum 09.05.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Zu dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss, wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276, 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem ausführlichen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den unten aufgeführten Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Esterer Gießerei GmbH, Altötting

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Esterer Gießerei GmbH, Altötting - bestehend aus der Bilanz zum 31. Juli 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2023 bis zum 31. Juli 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Esterer Gießerei GmbH, Altötting für das Geschäftsjahr vom 1. August 2023 bis zum 31. Juli 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum Juli 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. August 2023 bis zum 31. Juli 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Trostberg, 4. November 2024

M & P Revision und Treuhand GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Bernd Meyer, Wirtschaftsprüfer

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  1. Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
  2. Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
  1. In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:

Python
from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Esterer Gießerei Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: ef973ea52b420fd134bf1c274f04fad2",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:

JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

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