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Haspa Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand mbH GmbH

Hamburg ·HRB 66701 Hamburg
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

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Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Herrengraben 1
20459 Hamburg
Handelsregister
HRB 66701, Hamburg
Eintragungsdatum
6. Februar 1998
Unternehmenszweck
1. Die Gesellschaft ist eine integrierte Unternehmensbeteiligungsgesellschaft 2. Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb, das Halten, die Verwaltung und die Veräußerung von Wagniskapitalbeteiligungen an anderen Unternehmen. Im Einzelfall und gemäß § 10 lit. k) unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Gesellschafterversammlung unterstützt sie Kreditinstitute oder andere Unternehmensbeteiligungsgesellschaften bei dem Erwerb, der Verwaltung und der Veräußerung von Beteiligungen. Tätigkeiten, die eine Erlaubnis nach dem Gesetz über das Kreditwesen erfordern, werden nicht ausgeübt.

Finanzen

Umsatz 2024
659.343 €
Mitarbeiter 2024
14
Bilanzsumme 2024
79,03 Mio. €
Jahresergebnis 2024
0 €
17 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 79,03 Mio
  • Anlagevermögen 95,5 % 75,45 Mio
  • Treuhandvermögen 8,3 % 6,55 Mio
  • Umlaufvermögen 4,5 % 3,55 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 31,5 k
Passivseite 79,03 Mio
  • Verbindlichkeiten 65,1 % 51,47 Mio
  • Eigenkapital 31,6 % 25,00 Mio
  • Treuhandverbindlichkeiten 8,3 % 6,55 Mio
  • Rückstellungen 3,2 % 2,56 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 0
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Bilanzdaten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 10,61 Mio
  • Laufende Beteiligungs- und Genussrechtentgelte 42,0 % 4,45 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 17,8 % 1,89 Mio
  • Erträge aus Beteiligungen 16,7 % 1,77 Mio
  • Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 11,6 % 1,23 Mio
  • Umsatzerlöse 6,2 % 659,3 k
  • Aufgrund von Gewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne 5,4 % −572,8 k
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,2 % −22,8 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 11,2 k
Aufwendungen 9,42 Mio
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 39,5 % −3,72 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25,6 % −2,41 Mio
  • Personalaufwand 22,9 % −2,15 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 10,8 % −1,01 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,3 % −118,2 k
  • Ergebnis nach Steuern 572,8 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
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GuV-Daten für 16 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Carsten Willi Röhrs seit 2001 Geschäftsführer
  • Florian Dr. Franke seit 2026 Geschäftsführer
  • Maximilian Wilhelm Georg Schilling seit 2006 Geschäftsführer
  • Sven Bode seit 2026 Geschäftsführer
  • Janna Marie Meyer seit 2025 Prokura
11 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • HASPA Finanzholding DEU 100,0 % 15,0M €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Historie

  1. 2026
  2. 21.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Florian Dr. Franke · Geschäftsführer
  3. 21.01.
    Austritt einer Position
    Sven Bode · Gesamtprokura
  4. 21.01.
    Austritt einer Position
    Florian Dr. Franke · Gesamtprokura
  5. 21.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Sven Bode · Geschäftsführer
  6. 2025
  7. 13.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Janna Marie Meyer · Gesamtprokura
  8. 13.01.
    Austritt einer Position
    Klaus Runzer · Gesamtprokura
  9. 13.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Florian Dr. Franke · Gesamtprokura
  10. 2024
  11. 20.09.
    Satzungsänderung
    Haspa Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand mbH
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Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 17. September 2024 · Quelle: Bundesanzeiger

Haspa Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand mbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Wir haben dem Jahresabschluss und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 der Haspa Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand mbH, Hamburg, in der diesem Bericht als Anlagen 1 bis 3 (Jahresabschluss) und Anlage 4 (Lagebericht) beigefügten Fassung den unter dem Datum vom 12. Februar 2024 in Hamburg unterzeichneten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Haspa Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand mbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Haspa Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Haspa Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als

Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Vermerk über die Einhaltung der Vorschriften des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG)

Wir haben die Einhaltung der Vorschriften des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG), wonach insbesondere die Vorschriften über die Zulässigkeit/Unzulässigkeit der Geschäfte, der Anlagegrenzen sowie der Anteilsstruktur zu beachten sind, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Vorschriften des UBGG in allen wesentlichen Belangen erfüllt.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Vorschriften des UBGG sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie zur Einhaltung dieser Vorschriften als notwendig erachten.

Wir haben unsere Prüfung nach § 8 Abs. 3 UBGG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend sowie im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" weitgehend beschrieben.

Unsere Zielsetzung ist es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Vorschriften des UBGG in allen wesentlichen Belangen erfüllt wurden sowie einen Vermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Vorschriften des UBGG beinhaltet. Die Prüfung umfasst die Beurteilung, ob die Vorschriften des UBGG, insbesondere die Vorschriften bezüglich der Zulässigkeit/Unzulässigkeit der Geschäfte, der Anlagegrenzen sowie der Anteilsstruktur, beachtet wurden."

Schlussbemerkung

Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Haspa Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand mbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und des Lageberichts für dieses Geschäftsjahr erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

Der von uns erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt 3 unter "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks" enthalten.

 

Hamburg, den 12. Februar 2024

Baker Tilly GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
(Hamburg)

Britta Martens, Wirtschaftsprüferin

Michael Esser, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 4,00 4,00
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 71.218,00 86.792,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 28.932.011,35 22.264.752,98
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 12.471.404,99 11.641.199,50
3. Anteile an stillen Gesellschaften 22.661.176,85 20.504.057,41
4. Genussrechte 7.000.000,00 3.500.000,00
71.064.593,19 57.910.009,89
71.135.815,19 57.996.805,89
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.526.949,93 1.371.707,93
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 16.004,90 53.679,32
3. Sonstige Vermögensgegenstände 729.670,77 877.718,30
2.272.625,60 2.303.105,55
II. Kassenbestand 17,11 39,64
2.272.642,71 2.303.145,19
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.447,00 20.987,37
73.444.904,90 60.320.938,45
Treuhandvermögen 6.550.000,00 6.550.000,00

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 5.000.000,00 5.000.000,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.708,62 1.444,52
2. Sonstige Rückstellungen 3.464.208,96 1.515.159,14
3.465.917,58 1.516.603,66
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.628,87 32.509,99
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 64.643.529,86 53.344.262,72
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 60.000,00 60.000,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 185.828,59 215.562,08
davon aus Steuern: 31.12.2023: EUR 34.755,47 31.12.2022: EUR 65.438,31
64.902.987,32 53.652.334,79
D. Rechnungsabgrenzungsposten 76.000,00 152.000,00
73.444.904,90 60.320.938,45
Treuhandverbindlichkeiten 6.550.000,00 6.550.000,00

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 439.983,50 349.103,33
2. Laufende Beteiligungs- und Genussrechtentgelte 3.036.571,98 3.663.436,44
3. Sonstige betriebliche Erträge 17.429.743,59 2.353.929,94
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.998.789,94 -2.015.250,30
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -184.404,00 -173.906,44
davon für Altersversorgung: 2023: EUR -788,40; 2022: EUR -788,40
-4.183.193,94 -2.189.156,74
5. Abschreibungen auf Sachanlagen -22.410,53 -23.494,05
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.143.536,55 -835.806,16
7. Erträge aus Beteiligungen 2.241.743,27 1.563.428,79
8. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.207.845,40 938.089,69
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 834,31 0,00
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: 2023: EUR 834,31; 2022: EUR 0,00
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen -2.053.934,83 -542.840,54
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.241.947,06 -886.620,21
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: 2023: EUR 0,00; 2022: EUR -1.962,89
davon an verbundene Unternehmen: 2023: EUR -1.240.730,28; 2022: EUR -884.657,32
12. Ergebnis nach Steuern 15.711.699,14 4.390.070,49
13. Aufgrund von Gewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne -15.711.699,14 -4.390.070,49
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN UND ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die Haspa Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand mbH (Haspa BGM) hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HRB 66701.

Die Erstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG.

Die Gesellschaft ist eine integrierte Unternehmensbeteiligungsgesellschaft.

Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb, das Halten, die Verwaltung und die Veräußerung von Wagniskapitalbeteiligungen an anderen Unternehmen. Im Einzelfall und gemäß § 10 lit. K) des Gesellschaftsvertrags unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Gesellschafterversammlung unterstützt sie Kreditinstitute oder andere Unternehmensbeteiligungsgesellschaften bei dem Erwerb, der Verwaltung und der Veräußerung von Beteiligungen. Tätigkeiten, die eine Erlaubnis nach dem Gesetz über das Kreditwesen erfordern, werden nicht ausgeübt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Gemäß § 8 Abs. 1 UBGG hat sie die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften des HGB zu erfüllen.

Das Gliederungsschema der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurde zur Verbesserung der Klarheit um folgende Posten erweitert:

Anteile an stillen Gesellschaften,

Genussrechte,

laufende Beteiligungs- und Genussrechtsentgelte.

Die Gewinnanteile aus Beteiligungen sowie die Zinserträge aus stillen Beteiligungen und Genussrechten des Finanzanlagevermögens werden wie im Vorjahr unter dem Posten laufende Beteiligungs- und Genussrechtsentgelte zusammengefasst.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände zwischen 1 und 13 Jahren vorgenommen.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Niedrigere beizulegende Werte werden bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung angesetzt.

Es wurden im Geschäftsjahr außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 2.054 (31.12.2022: TEUR 543) vorgenommen. Außerdem wurden Wertaufholungen auf Finanzanlagen in Höhe von insgesamt TEUR 8.520 (Vorjahr: TEUR 1.124) vorgenommen.

Forderungen, Sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestand

Forderungen, Sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestand werden zu ihrem Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den Erfüllungsbeträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

Die sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre nach dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Zinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

Treuhandvermögen / Treuhandverbindlichkeiten

Das Treuhandvermögen betrifft vier treuhänderisch gehaltene Beteiligungen, die zu Anschaffungskosten bewertet sind. Dem Treuhandvermögen stehen Herausgabeansprüche der Treugeber in gleicher Höhe gegenüber.

Gewinn- und Verlustrechnung:

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagenspiegel

Der Anlagenspiegel ist als Anlage zum Anhang beigefügt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenständen

Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von TEUR 1.463 (31.12.2022: TEUR 1.372) den Forderungen gegen Gesellschafter mitzugehörig.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Personal in Höhe von TEUR 3.397 (31.12.2022: TEUR 1.483).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Höhe der Verbindlichkeit bis zu 1 Jahr 1 bis zu 5 Jahren mehr als 5 Jahren
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.628,87 13.628,87 0,00 0,00
31.12.2022 32.509,99 32.509,99 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 64.643.529,86 44.643.529,86 0,00 20.000.000,00
31.12.2022 53.344.262,72 33.344.262,72 0,00 20.000.000,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 60.000,00 60.000,00 0,00 0,00
31.12.2022 60.000,00 60.000,00 0,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 185.828,59 185.828,59 0,00 0,00
31.12.2022 215.562,08 215.562,08 0,00 0,00
Summe 64.902.987,32 44.902.987,32 0,00 20.000.000,00
31.12.2022 53.652.334,79 33.652.334,79 0,00 20.000.000,00

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von TEUR 48.929 (31.12.2022: TEUR 48.952) den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie in Höhe von TEUR 15.715 (31.12.2022: TEUR 4.392) den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mitzugehörig.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erlöse aus den Veräußerungen zweier Beteiligungen in Höhe von insgesamt TEUR 8.783 (Vorjahr: TEUR 1.161). Ebenso werden Erträge aus den Zuschreibungen von Finanzanlagen in Höhe von insgesamt TEUR 8.520 (Vorjahr: TEUR 1.124) ausgewiesen, die aus den Wertaufholungen der in den Vorjahren getätigten außerplanmäßigen Abschreibungen resultieren.

V. BETEILIGUNGEN

Zum Bilanzstichtag hielt die Haspa BGM die in der nachfolgenden Tabelle aufgeführten Geschäftsanteile an Beteiligungsunternehmen:

Kapitalanteil Eigenkapital des Unternehmens Jahresergebnis des Unternehmens
Name und Sitz des Unternehmens in % 1 EUR ) EUR 1)
Momentum Industriebeteiligungen GmbH, Neu Kaliß (vormals AMAS Beteiligungs GmbH) 49,99% 1.810.037,88 -2.204,31
Aqua free GmbH, Hamburg 30,00% 3.774.715,08 0 2)
CGH Beteiligungen GmbH, Hamburg 45,00% - 3)
CDF Logistik Beteiligungs GmbH, Fockbek 49,90% 6.281.820,76 1.995.941,22
Hanse-Residenz Lübeck GmbH, Lübeck 5,00% 955.730,94 240.745,31
Helmers Beteiligungs GmbH, Osnabrück 49,00% 9.701.845,45 688.010,37
HTP Hansa Beteiligungs GmbH, Selsingen 37,50% 11.177.937,25 1.941.289,18 4)
IPD Beteiligungs GmbH, Hamburg 33,33% 11.171.054,08 2.922.089,26
MT.DERM GmbH, Berlin 26,09% 26.092.143,72 -1.286.281,90
NOKERA AG, Rüschlikon 0,40% 208.971.000,00 -6.099.000,00
TSH und BGM Beteiligungs GmbH, Visbek 49,00% 3.878.357,90 289,69

1) Nach dem letzten für 2022 vorliegenden Jahresabschluss, soweit kein anderer Hinweis
2) Ergebnisabführungsvertrag
3) Im Berichtsjahr gegründet, Jahresabschluss liegt noch nicht vor
4) Zum 31.03.2023

VI. SONSTIGE ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 13 Mitarbeiter.

Nachtragsbericht

Ereignisse von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen hat die Gesellschaft über die Laufzeit Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.128.

Gesellschaftsorgane

Mitglieder der Geschäftsführung sind:

Herr Carsten Röhrs (Kaufmann) sowie

Herr Maximilian Schilling (Kaufmann).

Auf die Angabe von Geschäftsführerbezügen wurde bezogen auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammengesetzt:

Herr Andreas Mansfeld

(Mitglied des Aufsichtsrates - Vorsitzender des Aufsichtsrates)

Direktor Geschäftsfeld Unternehmenskunden der Hamburger Sparkasse AG

Herr Christoph Möller

(Mitglied des Aufsichtsrates - stellvertr. Vorsitzende des Aufsichtsrates)

Leiter Beteiligungsmanagement Konzerngesellschaften der Haspa Finanzholding

Herr Arent Bolte

(Mitglied des Aufsichtsrates)

Direktor der Region Süd der Hamburger Sparkasse AG

Mutterunternehmen

Der Jahresabschluss der Haspa BGM wird in den Konzernabschluss der HASPA Finanzholding, Hamburg, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis und den kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss der HASPA Finanzholding, Hamburg, wird im elektronischen Unternehmensregister offen gelegt.

 

Hamburg, 12. Februar 2024

Haspa Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand mbH

Die Geschäftsführung

gez. Carsten Röhrs

gez. Maximilian Schilling

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
1. Januar 2023 Zugänge Abgänge 31. Dezember 2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 10.120,28 0,00 0,00 10.120,28
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 325.024,99 6.836,53 0,00 331.861,52
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 27.357.325,96 8.721.195,20 4.136.574,98 31.941.946,18
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 12.524.221,14 4.404.197,50 4.457.013,65 12.471.404,99
3. Anteile an stillen Gesellschaften 20.504.057,41 2.157.119,44 0,00 22.661.176,85
4. Genussrechte 7.000.000,00 0,00 0,00 7.000.000,00
67.385.604,51 15.282.512,14 8.593.588,63 74.074.528,02
67.720.749,78 15.289.348,67 8.593.588,63 74.416.509,82
ZU-/ABSCHREIBUNGEN
1. Januar 2023 Zugänge Zuschreibung Abgänge 31. Dezember 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 10.116,28 0,00 0,00 0,00 10.116,28
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 238.232,99 22.410,53 0,00 0,00 260.643,52
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 5.092.572,98 2.053.934,83 4.136.572,98 0,00 3.009.934,83
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 883.021,64 0,00 883.021,64 0,00 0,00
3. Anteile an stillen Gesellschaften 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Genussrechte 3.500.000,00 0,00 3.500.000,00 0,00 0,00
9.475.594,62 2.053.934,83 8.519.594,62 0,00 3.009.934,83
9.723.943,89 2.076.345,36 8.519.594,62 0,00 3.280.694,63
BUCHWERTE
31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 4,00 4,00
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 71.218,00 86.792,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 28.932.011,35 22.264.752,98
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 12.471.404,99 11.641.199,50
3. Anteile an stillen Gesellschaften 22.661.176,85 20.504.057,41
4. Genussrechte 7.000.000,00 3.500.000,00
71.064.593,19 57.910.009,89
71.135.815,19 57.996.805,89

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Haspa Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand mbH (Haspa BGM) wurde 1998 gegründet und ist seit 2003 als integrierte Unternehmensbeteiligungsgesellschaft nach dem Gesetz über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG) anerkannt.

Der wesentliche Gegenstand der Haspa BGM ist der Erwerb, das Halten, die Verwaltung und die Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen im Sinne des UBGG. Darüber hinaus übernimmt die Haspa BGM die Geschäftsbesorgung für die Haspa BGM Invest GmbH.

Als Tochtergesellschaft der Haspa Finanzholding, Hamburg, konzentriert sich die Haspa BGM auf die Eigenkapital-Finanzierung mittelständischer Unternehmen in Deutschland und beteiligt sich offen und still an Unternehmen mit einem Umsatz von EUR 10 Mio. bis EUR 300 Mio.

Hierbei entwickelt Haspa BGM gemeinsam mit den Unternehmen individuelle und langfristige Lösungen für das Wachstum bzw. die Nachfolge der Unternehmen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Berichtsjahr weiterhin von den Folgen globaler Krisen belastet. In dessen Folge verlor der Welthandel an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Hohe Energiepreise und ein erhöhtes Zinsniveau belasteten die deutsche Wirtschaft zusätzlich. Die Inflationsrate erreichte vor allem getrieben von Preisanstiegen für Nahrungsmittel mit einem voraussichtlichen Jahresdurchschnitt von 5,9% ein weiterhin hohes Niveau. Infolgedessen sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3%. Für das Jahr 2024 wird aufgrund der anhaltenden Exportschwäche mit einer Stagnation der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland gerechnet.

Nachdem das Investitionsvolumen im deutschen Beteiligungsmarkt 2022 aufgrund steigender Zinsen, hoher Inflation und einer drohenden Rezession rückläufig war, entwickelte sich auch das erste Halbjahr 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum negativ. Das Geschäftsklima auf dem deutschen Private Equity-Markt hatte sich im Frühsommer 2023 leicht stabilisiert, war aber weiterhin negativ. Die Geschäftserwartung verschlechterte sich allerdings im 3. Quartal 2023 vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Entwicklung weiter. Bis auf verbesserte Einstiegsbewertungen wurden alle Investitionsindikatoren weiterhin negativ beurteilt. Ungeachtet dieser Entwicklung verfügen die Finanzinvestoren in Deutschland weiterhin über ein hohes Volumen zu investierender Mittel, woraus ein weiterhin hoher Wettbewerb um qualitativ gute Investitionsmöglichkeiten resultiert.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Investitionsfokus lag im abgelaufenen Geschäftsjahr unverändert auf der Realisierung von Nachfolgeregelungen und Wachstumsinvestments bei erfolgreichen mittelständischen Unternehmen mit einem etablierten Geschäftsmodell und positiven Entwicklungsperspektiven. Trotz der konjunkturellen Eintrübung konnte das Neugeschäft ausgebaut werden und lag über den Planungsannahmen.

Die Portfolioarbeit konzentrierte sich auf eine aktive Begleitung der Beteiligungsunternehmen mit dem Ziel, eine angemessene Wertsteigerung bzw. laufende Rendite auf die Investments zu erreichen. Die Schwerpunkte des Beteiligungsmanagements lagen in der aktiven Begleitung der Portfoliounternehmen beim Ausbau ihrer Geschäftsmodelle sowie der Absicherung gegen die Auswirkungen der vorgenannten negativen Rahmenbedingungen.

Für die Haspa BGM Invest GmbH, eine Tochtergesellschaft der Haspa Finanzholding, wurde im Geschäftsjahr 2023 im Rahmen der Geschäftsbesorgung ein weiteres Investment vorgenommen.

Das Beteiligungsmanagement für andere Sparkassen und ein Family Office wurde unverändert fortgesetzt.

2.1 Ertragslage

Die Ertragslage des Geschäftsjahres lag trotz der eingetrübten konjunkturellen Lage deutlich über den ursprünglichen Erwartungen. Ursächlich hierfür waren zwei erfolgreiche Exits und ein positives Bewertungsergebnis. Insgesamt lagen die Erlöse der Haspa BGM inklusive sonstiger betrieblicher Erträge sowie Zinserträgen im Berichtsjahr mit EUR 24,4 Mio. deutlich über dem Vorjahreswert (EUR 8,8 Mio.).

In die Risikovorsorge wurden in diesem Geschäftsjahr EUR 2,1 Mio. eingestellt. Insgesamt konnte ein Gewinn in Höhe von EUR 15,7 Mio. erwirtschaftet werden, der maßgeblich von der Veräußerung zweier Beteiligungen geprägt war.

2.2 Vermögenslage

Im Berichtsjahr hat sich das Beteiligungsvolumen von EUR 57,9 Mio. auf EUR 71,1 Mio. erhöht. Die Haspa BGM erhöhte ihre Beteiligungen in 2023 um insgesamt EUR 18,7 Mio. in mittelständische Unternehmen. Dies betraf zwei neue Investments in Höhe von EUR 12,3 Mio. und Erhöhungen bestehender Beteiligungen sowie eine Wertaufholung in Höhe von insgesamt EUR 6,4 Mio. Dem standen zwei Beteiligungsabgänge, eine Teilrückzahlung und eine Wertberichtigung von insgesamt EUR 5,4 Mio. gegenüber. Das Investitionsvolumen lag damit auf einem zufriedenstellenden Niveau und leicht über der Planung.

2.3. Finanzlage

Die Haspa BGM wird im Unterschied zu vielen klassischen Beteiligungsgesellschaften nicht über befristete Fondseinlagen, sondern ausschließlich über Eigenkapital, Darlehen sowie die Kontokorrentlinie der Schwestergesellschaft Hamburger Sparkasse AG, Hamburg, nachhaltig finanziert. Die Finanzierungsmittel und -zusagen sind in einem ausreichenden Volumen vorhanden, um künftige Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen und den geplanten Ausbau des Beteiligungsvolumens zu ermöglichen.

III. Chancen- und Risikobericht

Das wesentliche Risiko der Gesellschaft besteht in der Wertminderung oder dem Ausfall einer Beteiligung bzw. wesentlicher Erlöse aus Beteiligungen. Grundsätzlich besteht die Gefahr, dass der Ausfall einer größeren Beteiligung zu einem Jahresverlust führen kann. Dieses Risiko ist branchenimmanent und hat im Zuge der sich abkühlenden Konjunkturaussichten zugenommen.

Zur Minimierung dieser Risiken hat die Haspa BGM ein Risikomanagementsystem integriert, dessen Schwerpunkte im mehrstufigen Entscheidungsprozess bei der Beteiligungsauswahl und einem systematischen laufenden Portfoliomanagement über die gesamte Haltedauer liegen. Darüber hinaus ist die Haspa BGM in den Risikomanagementprozess der Haspa-Gruppe integriert.

Den nach aktuellem Erkenntnisstand bestehenden Risiken im Beteiligungsportfolio wurde durch entsprechende Wertberichtigungen der betreffenden Beteiligungen Rechnung getragen.

Die wesentlichen Chancen der Gesellschaft liegen in der positiven Wertentwicklung bestehender Beteiligungen bzw. der Realisierung von stillen Reserven im Portfolio. Weitere Chancen bestehen in dem erfolgreichen Ausbau des Beteiligungsvolumens über die Umsetzung neuer Beteiligungen im Zusammenhang mit Wachstums- und Nachfolgeanlässen bei mittelständischen Unternehmen vor dem Hintergrund der langjährigen Expertise, guten Referenzen und dem stabilen Gesellschafterhintergrund (Evergreen) der Haspa BGM.

IV. Prognosebericht

Bei ihrer Prognose für das Geschäftsjahr 2024 geht die Haspa BGM davon aus, dass das Marktumfeld vor allem durch die konjunkturellen Rahmenbedingungen belastet wird. Die Geschäftsführung erwartet einen grundsätzlich unverändert bestehenden Eigenkapitalbedarf mittelständischer Unternehmen vor dem Hintergrund einer weiterhin hohen Anzahl an Unternehmensnachfolgen aufgrund der demographischen Entwicklung sowie dem Erfordernis einer Verbesserung der Eigenkapitalquote von Unternehmen im veränderten Finanzierungsumfeld. Die Haspa BGM geht unter den getroffenen Annahmen von selektiv guten Investmentmöglichkeiten im Laufe des Jahres und einer Ausweitung bestehender Beteiligungen aus, so dass unter dieser Voraussetzung gute Chancen für ein Neugeschäft auf Vorjahresniveau gesehen werden.

Ohne Berücksichtigung von Überschüssen aus Beteiligungsverkäufen, geht die Haspa BGM für 2024 von Erlösen auf Vorjahresniveau aus. Diese Erlöse werden voraussichtlich ausreichen, um ein ausgeglichenes Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2024 zu erzielen. Die Mittelfristplanung der Haspa BGM geht aufgrund geplanter Exit-Überschüsse in den kommenden Jahren teilweise wieder von deutlich höheren Ergebnissen aus.

 

Hamburg, den 12. Februar 2024

Haspa Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand mbH

Die Geschäftsführung

gez. Carsten Röhrs

gez. Maximilian Schilling

Der Jahresabschluss wurde am 6. März 2024 festgestellt.

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Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

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