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GO! Express & Logistics Deutschland GmbH GmbH

Bonn ·HRB 9718 Bonn
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Brühler Straße 9
53119 Bonn
Handelsregister
HRB 9718, Bonn
Eintragungsdatum
16. Juli 1994
Branche
Paket- und Expressdienste
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Vermittlungstätigkeiten für Post-, Kurier- und Expressdienstleistungen
Unternehmenszweck
ist die Organisation und Förderung der markttypischen Dienstleistungen von Kurier-, Express- und Postdiensten (im Folgenden auch "KEP-Dienstleistungen") sowie die Förderung der Erbringung von KEP-Dienstleistungen durch die Gesellschafter, insbesondere durch a)Entwicklung, Aufbau und Organisation eines national und international für bedeutende Wirtschaftsräume flächendeckenden Netzwerks für KEP- Dienstleistungen (im Folgenden auch "GO!- System"); b)die Unterhaltung der für KEP- Dienstleistungen notwendigen Systeme und organisatorischen Einrichtungen, c)die Steuerung des GO!-Systems mit Partnern (Systempartnern) für KEP-Dienstleistungen mit der Gesellschaft als Systemgeber, u.a. durch vertragliche Vereinbarungen (Systempartnerverträge), durch die Erstellung und Fortschreibung von Systemhandbüchern und Allgemeinen Geschäftsbedingen als Bestandteil des GO!-Systems; d)die Nutzung und Pflege aller Marken und Lizenzen, deren Inhaber die Gesellschaft ist; e)die agenturmäßige Akquisition von überregional tätigen Großkunden national und international; f)die einheitliche Marketingkonzeption und ein einheitliches Produktmanagement. Als KEP-Dienste gelten alle Dienstleistungen des GO!-Systems in Bezug auf Sendungen aller Art, insbesondere Dokumente, Briefe, Pakete usw., unabhängig davon, ob die zu befördernde Sendung als Abrechnungs- und Organisationseinheit behandelt wird oder zusammengefasst wird.

Finanzen

Bilanzsumme 2024
19,22 Mio. €
Jahresergebnis 2024
3,03 Mio. €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 19,22 Mio
  • Umlaufvermögen 91,5 % 17,59 Mio
  • Anlagevermögen 4,9 % 946,9 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 3,5 % 679,8 k
  • Aktive latente Steuern 0,0 % 0
Passivseite 19,22 Mio
  • Eigenkapital 44,2 % 8,50 Mio
  • Verbindlichkeiten 43,4 % 8,34 Mio
  • Rückstellungen 11,0 % 2,11 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 1,1 % 214,5 k
  • Passive latente Steuern 0,3 % 54,0 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 170,8 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 170,8 k
Aufwendungen 21,09 Mio
  • Personalaufwand 50,8 % 10,71 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 39,0 % 8,22 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7,2 % 1,51 Mio
  • Abschreibungen 2,7 % 575,4 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,3 % 69,4 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % 692
  • Rohergebnis 23,95 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 3,03 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 3,03 Mio
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GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Martina Baerecke seit 2023 Geschäftsführer
  • Hans-Hubert Kaiser seit 2015 Prokura
  • Peer Schmidt seit 2023 Prokura
8 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Top 3 halten 23,1 %
10 weitere Gesellschafter · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

22,4 % identifiziert 77,6 % nicht identifiziert
  • R****** N****** 8,8 %
  • N***** W****** 5,7 %
5 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Beteiligungen an

Historie

  1. 2024
  2. 30.10.
    Satzungsänderung
    GO! Express & Logistics Deutschland GmbH
  3. 2023
  4. 18.09.
    Eintritt eines Mitglieds
    Peer Schmidt · Einzelprokura
  5. 18.09.
    Austritt einer Position
    U***** N**** · Geschäftsführer
  6. 18.09.
    Austritt einer Position
    Peer Schmidt · Gesamtprokura
  7. 18.09.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Peer Schmidt · Einzelprokura
  8. 18.09.
    Austritt einer Position
    Martina Baerecke · Gesamtprokura
  9. 18.09.
    Eintritt eines Mitglieds
    Martina Baerecke · Geschäftsführer
  10. 2021
  11. 26.08.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Martina Baerecke · Prokura
44 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 2. Oktober 2024 · Quelle: Bundesanzeiger

GO! Express & Logistics Deutschland GmbH

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht Geschäftsjahr 2023

1 Grundlagen der Gesellschaft

Die GO! Express & Logistics Deutschland GmbH fungiert als Systemzentrale und Head Office des GO! Express & Logistics Netzwerkes. Dieses Netzwerk ist deutschlandweit sowie in Teilen Europas tätig und bietet den Kunden Express- und Kurierdienstleistungen sowie in kleinerem Umfang auch Lagerleistungen an. Mittelfristiges Ziel des Unternehmens ist es, die erreichte Marktposition zu stabilisieren und weitere Absatzpotentiale zu erschließen, und zwar national wie auch im europäischen Ausland.

In ihrer Funktion als Systemzentrale ist die GO! Express & Logistics Deutschland GmbH (nachfolgend als GO! Deutschland bezeichnet) für den Betrieb des Sortierzentrums in Niederaula, das Betreiben des Liniennetzwerks sowie der IT-Infrastruktur und die Organisation zentraler Funktionen wie Qualitätsmanagement, Marketing, Abrechnung und Einkauf verantwortlich. Seit November 2023 ist die GO! Deutschland auch für die IT-Security Governance im GO! Express & Logistics Netzwerk mandatiert.

Daneben werden auch die Key-Account-Akquisition, Data Services sowie die Personalbeschaffung in den Stationen unterstützt.

2 Wirtschaftsbericht

1 Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

In Deutschland stagnierte 2023 die Wirtschaftsleistung. Unsicherheiten unter anderem durch den andauernden Ukraine-Krieg, in Bezug auf die Finanzpolitik der Bundesregierung und hohe Krankenstände haben bei Unternehmen und Haushalten trotz sinkender Inflation zu einer schlechteren Stimmung als im europäischen Ausland geführt. Umso erfreulicher ist die Entwicklung der GO! Deutschland.

In der Prognose des Lageberichts 2022 wurde schon kein Wirtschaftswachstum angenommen. Der BIEK hatte in der KEP-Studie 2022 keine Prognose für 2023 abgegeben, in der Abbildung zur Prognose bis 2026 aber ebenfalls Stagnation verarbeitet. Die GO! Deutschland hatte 3,8 % Sendungswachstum prognostiziert und hat das Jahr 2023 mit einem tatsächlichen Wachstum in Höhe von 3,3 % abgeschlossen. Somit ist davon auszugehen, dass die GO! D ihre Marktposition mindestens behaupten konnte.

Im Jahresverlauf sind die Treibstoffkosten gegenüber dem Vorjahr gesunken. Im Jahresdurchschnitt lag der relevante Dieselpreis laut ADAC-Index bei 1,722 EUR gegenüber 1,946 EUR im Jahr 2022.

Fokusprojekte im Jahr 2023 waren die Projekte 1st LOG erste/letzte Meile, Kundenschnittstellen, die Weiterentwicklung der BI-Systeme, der Abschluss der Zertifizierung gemäß ISO 14001 (Nachhaltigkeit) sowie die Vorbereitung der Zertifizierung von Hub und Headoffice gemäß ISO 27001 (Informationssicherheitsmanagement).

Das Projekt GO! Soft 4.0 modular wurde im Jahr 2023 aufgrund der stark angestiegenen Kosten und der zeitlichen Dauer beim Rollout unvollendet abgebrochen.

Die Zustellqualität lag 2022 bei 99,43 % (VJ 99,23 %).

2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1 Ertragslage

Der Gesamtumsatz stieg im Berichtszeitraum um 8,3 % auf 98.195 TEUR (Vorjahr: 90.704 TEUR). Wesentlichen Einfluss darauf hatten die Linienumsätze.

Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich um 915 TEUR von 1.096 TEUR auf 181 TEUR. Der Wert des Vorjahres 2022 war aufgrund eines positiven Sondereffekts ungewöhnlich hoch.

Der Materialaufwand stieg im Vergleich zu 2022 um 3.795 TEUR (5,3%) auf 75.639 TEUR an. Diese unterproportionale Steigerung resultiert besonders aus gesunkenen Treibstoffkosten.

Die Personalkosten steigerten sich im Jahr 2023 auf 10.010 TEUR und damit um 9,8 % (897 TEUR) zum Vorjahr (9.113 TEUR). Darin enthalten ist ein einmaliger Restrukturierungseffekt in Höhe von 460,6 TEUR.

Dabei waren 2023 durchschnittlich insgesamt 176 Personen (Vorjahr: 169) beschäftigt. Die durchschnittliche Zahl der Angestellten betrug 120 (Vorjahr: 117), die der gewerblichen Mitarbeiter 56 (Vorjahr: 52).

Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr um 1.594 TEUR auf 2.305 TEUR angewachsen. Auslöser war die außerplanmäßige Abschreibung durch Beendigung des Projekts GO! -Soft 4.0 modular.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren im Vergleich zu 2022 um 2.013 TEUR höher und haben einen Wert in Höhe von 9.729 TEUR erreicht. Ursache sind höhere Kosten für Fremdarbeiten und EDV-Kosten basierend auf dem unvollendet beendeten Projekt GO! -Soft 4.0 modular.

Aufgrund der vorgenannten Effekte ist das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Vergleich zum Vorjahr um 1.720 TEUR auf 692 TEUR gesunken.

Die positive Entwicklung des Zinsmarktes konnte zur Optimierung des Zinsergebnisses um 66 TEUR beitragen. Die Ertragssteuerbelastung beträgt 279 TEUR und liegt damit 505 TEUR niedriger als im Vorjahr. Der Anteil der latenten Steuern verringerte sich auf 60 TEUR (VJ 718 TEUR).

Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 436 TEUR abgeschlossen. Die Ertragslage des Unternehmens kann als gut beschrieben werden.

Die verschlechterte Ergebnisentwicklung im Vergleich zum Lagebericht 2022 beruht auf den ungeplanten Kosten im Zusammenhang mit der Beendigung des Projekts GO! -Soft 4.0 modular.

Die Investitionen lagen ebenfalls aufgrund des unvollendeten Abbruchs des Projektes GO! -Soft 4.0 modular mit 318 TEUR unter dem geplanten Rahmen.

2 Finanzlage

Die jederzeit ausreichende Liquidität wurde durch das operative Geschäft gestützt. Zum Ende des Berichtsjahres betrugen die Bankguthaben 2.825 TEUR (Vorjahr: 2.012 TEUR).

Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtszeitraum auf 6.434 TEUR (Vorjahr: 6.021 TEUR) erhöht. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf 4.474 (Vorjahr: 5.156 TEUR).

Die Liquiditätslage lässt sich durch folgende Aufstellungen verdeutlichen:

Die Kapitalflussrechnung zum 31. Dezember 2023 wurde in Anlehnung an DRS 21 nach der indirekten Methode erstellt.

2023
in T€
2022
in T€
1. Cashfolw aus laufender Tätigkeit 2.483,9 2.509,5
2. Cashflow aus Investitionstätigkeit -755,5 -1.912,5
3. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -915,5 -925,2
SUM 1-3 Veränderung Finanzmittel 812,9 -328,2
+ Finanzmittel am Anfang der Periode 2.012,2 2.340,4
= Finanzmittel am Ende der Periode 2.825,1 2.012,2

Die Investitionen und der durch Tilgungen negative Finanzierungs-Cashflow konnten aus dem operativen Cashflow bedient werden. Insgesamt wurde im Jahr 2023 ein Mittelzufluss in Höhe von 813 TEUR erreicht. Am Abschlussstichtag beliefen sich die Finanzmittel auf 2.825 TEUR.

Berechnung des Working Capital:

2023
in T€
2022
in T€
Umlaufvermögen 9.587 8.490
abzüglich kurzfristige Verbindlichkeiten -5.598 -6.053
abzüglich kurzfristige Rückstellungen -1.388 -806
Working Capital, gesamt 2.601 1.631

Insbesondere der gestiegene Bankbestand und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhen das Umlaufvermögen um 1.097 TEUR. Gesunkene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gleichen die gestiegenen Rückstellungen und sonstigen Verbindlichkeiten bis auf -127 TEUR aus. Insgesamt ergibt sich ein um 970 TEUR verbessertes Working Capital.

Wie im Jahr 2022 bestanden auch im Berichtszeitraum langfristige finanzielle Verpflichtungen. Unter anderem wurden für Mieten inkl. Nebenkosten des HUB 733,5 TEUR, für die Sortieranlage 283,1 TEUR sowie für sonstige Mieten 418,0 TEUR aufgewendet.

Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden innerhalb der Fälligkeiten gezahlt.

3 Vermögenslage

Im Jahr 2023 hat sich das Anlagevermögen um 2.009,6 TEUR verringert. Wesentliche Ursache war die Beendigung des Projekts GO! Soft 4.0 modular, welche nicht nur eine Stornierung von Zugängen in Höhe von 629,5 TEUR, sondern auch außerplanmäßige Abschreibungen auf immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 1.589,0 TEUR zur Folge hatte. Zusammen mit den planmäßigen Abschreibungen wurden deshalb die Zugänge des Geschäftsjahres (317,5 TEUR) deutlich übertroffen.

Die wesentlichen Inhalte des Anlagevermögens zum 31.12.2023 waren:

• Sonstige EDV-Software incl. Customer Integration und Qlik mit 491,0 TEUR.

• Technische Anlagen im HUB mit 246,0 TEUR.

• Hardware mit 164,9 TEUR.

Bei den Finanzanlagen gab es im Berichtsjahr keine Veränderungen.

Der Anlagedeckungsgrad I (Verhältnis zwischen Eigenkapital und Anlagevermögen) hat sich im Jahr 2023 auf 460,0 % (Vorjahr: 157,3 %) verbessert. Der Anstieg des Eigenkapitals durch den Jahresüberschuss (436 TEUR) und die Verringerung des Anlagevermögens (-2.010 TEUR) haben beide zur Verbesserung beigetragen.

Die Eigenkapitalquote beträgt 34,6 % und liegt somit 2,8 Prozentpunkte über dem Wert des letzten Jahres (Vorjahr: 31,8 %). Die um Dauerschuldverpflichtungen bereinigte Eigenkaptalquote hat sich von 20,8 % 2022 um 2,9 Prozentpunkte auf 23,7 % 2023 ebenfalls verbessert.

Die Mieterdarlehen sind von 3.029 TEUR im Jahr 2022 um 560 TEUR auf 3.589 TEUR in 2023 angestiegen. Als weiterer wesentlicher Vermögensposten sind die aktiven latenten Steuern aufgrund von Verlustvorträgen in Höhe von 653 TEUR (Vorjahr 713 TEUR) nach Verrechnung von passiven latenten Steuern zu nennen.

Die langfristigen finanziellen Verpflichtungen sind im Anhang aufgeführt.

3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Aufgrund der schlechten Stimmung in Unternehmen und Haushalten wird in der IFO Konjunkturprognose Frühjahr 2024 nur noch ein Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 0,2 % erwartet. Lieferengpässe durch die Situation am Roten Meer, häufige Streiks und ein hoher Krankenstand haben einen negativen Einfluss auf das Wachstum. Im Jahr 2025 wird mit einer Zunahme der Wirtschaftsleistung auf 1,5% gerechnet.

Auch für das GO! System und damit für die GO! Deutschland GmbH sind die Rahmenbedingungen schwierig. In der Planung für 2024 wurde deshalb von einem Sendungswachstum in Höhe 2,5 % ausgegangen. Das aktuelle Sendungswachstum liegt mit ca. 4,0 % aktuell leicht über der Budgetprognose.

Im Bereich Kraftstoffpreise wurde in der Planung 2024 eine Steigerung auf ca. 1,90 EUR/L prognostiziert. Die derzeitige Entwicklung des ADAC-Index liegt mit ca. 1,72 EUR/L Diesel unter der Budgetannahme. Bei den sonstigen Energiekosten wurde aufgrund des Wegfalls der Preisbindung bei Altverträgen und der staatlichen Energiepreisbremse ebenfalls mit einer deutlichen Verteuerung geplant.

Im Bereich der Personalkosten wurde u.a. aufgrund der sich abschwächenden Inflation mit einer gegenüber 2023 geringeren Steigerung in Höhe von 2,5 % gearbeitet. Die aktuellen Tarifrunden mit zum Teil zweistelligen Forderungen der Arbeitnehmervertreter deuten dagegen auf eine Personalkostenentwicklung hin, die über den ursprünglichen Budgetansätzen des Unternehmens liegen wird. Der weiterhin sehr angespannte Arbeitsmarkt lässt zudem erwarten, dass die Personalbeschaffung noch schwieriger und kostenintensiver wird.

Die ursprüngliche Ergebnisplanung für das Geschäftsjahr 2024 (Ergebnis nach Steuern: 708,2 TEUR) wird nach aktueller Einschätzung weiterhin erreichbar sein.

Die geplanten Investitionen des Jahres 2024 liegen aufgrund der Beendigung des Projekts GO! -Soft 4.0 modular unter dem Niveau des Jahres 2023.

Die mittelfristigen Darlehen und die weiterhin positiven Ergebnisse werden auch 2024 die benötigte Liquidität sicherstellen.

2 Chancen- und Risikobericht

Die Gesellschaft hat nur geringfügige Währungsrisiken aus dem Geschäft mit der Schweiz.

Aktuell wächst die GO! Deutschland über der eigenen Planung und auch über dem prognostizierten Wirtschaftswachstum. Es besteht das Risiko, dass das geringere Wirtschaftswachstum mittelfristig auch das Wachstum der GO! Deutschland verringert.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie die Inflation, aber auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen wie die Novelle des Postgesetzes können innerhalb des Geschäftsjahres zu notwendigen Anpassungen führen. Insbesondere können auch geänderte gesetzliche Rahmenbedingungen zu einem Anstieg der Faktorpreise insbesondere in den Bereichen Personal, Immobilien und Energie führen. Belastungen der Verbraucher z.B. im Zusammenhang mit dem Thema Nachhaltigkeit können zu einem veränderten Konsumverhalten führen, das eine Auswirkung auf das Versandaufkommen haben könnte.

Diese Faktoren und auch das sich ändernde Verbraucherverhalten sind für das Unternehmen mit Chancen und Risiken versehen. Zum einen können Geschäftsbereiche sich rückläufig entwickeln oder entfallen, zum anderen hat in vielen Wirtschaftsbereichen die Nachfrage nach Logistikleistungen, wie sie GO! anbietet, deutlich zugenommen. Außerdem kann es auch zu Verschiebungen zwischen den Marktbegleitern führen.

Seitens des Unternehmens muss auch in Zukunft mit einer kontinuierlichen Preis- und Erlöspolitik darauf reagiert werden, so dass eine konstante Ergebnisentwicklung erfolgen kann.

Operative Risiken bestehen weiterhin vor allem im Bereich der IT-Sicherheit. Hier wurden die bereits eingeleiteten Maßnahmen 2023 mit dem Gesellschafterbeschluss zur Mandatierung der GO! Deutschland bzgl. der IT-Security Governance im GO! System verstärkt sowie das Personal im Bereich IT-Security im Jahr 2024 entsprechend ausgebaut.

Aus der gerade begonnenen Neuausrichtung der IT hin zu einem Businesspartner des GO! -Systems ergeben sich durch die Überarbeitung der IT-Architektur, den technischen Modernisierungsmaßnahmen, einer Neuausrichtung der Prozesse und dem Aufbau von Organisationsstrukturen zur Businessanalyse neue Chancen für die Leistungsfähigkeit der GO! Deutschland.

 

Bonn, 16.04.2024

Martina Baerecke, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.188.488,00 3.198.130,79
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 532.646,00 2.531.156,76
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 368.201,00 2.226.256,76
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 164.445,00 304.900,00
II. Sachanlagen 628.842,00 639.974,03
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 80.483,00 57.795,03
2. technische Anlagen und Maschinen 246.004,00 314.361,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 302.355,00 267.818,00
III. Finanzanlagen 27.000,00 27.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 27.000,00 27.000,00
B. Umlaufvermögen 9.587.085,61 8.531.588,48
I. Vorräte 321.042,71 335.693,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.440.982,88 6.183.657,29
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.194,40 3.263,96
2. sonstige Vermögensgegenstände 6.437.788,48 6.180.393,33
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.825.060,02 2.012.237,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.358.365,67 3.400.245,32
D. Aktive latente Steuern 653.022,17 712.874,17
Bilanzsumme, Summe Aktiva 15.786.961,45 15.842.838,76

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.466.756,48 5.030.280,88
I. gezeichnetes Kapital 455.000,00 455.000,00
1. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt -35.000,00 -35.000,00
2. eingefordertes Kapital 420.000,00 420.000,00
II. Kapitalrücklage 2.148.778,00 2.148.778,00
III. Gewinnvortrag 2.461.502,88 876.729,31
IV. Jahresüberschuss 436.475,60 1.584.773,57
B. Rückstellungen 1.387.996,18 806.290,04
C. Verbindlichkeiten 8.598.019,14 9.929.342,15
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.125.000,00 1.875.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 750.000,00 750.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 375.000,00 1.125.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.018,01 3.482,08
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.018,01 3.482,08
3. sonstige Verbindlichkeiten 7.469.001,13 8.050.860,07
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.848.348,67 5.344.005,77
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.810.173,26 1.896.175,10
D. Rechnungsabgrenzungsposten 334.189,65 76.925,69
Bilanzsumme, Summe Passiva 15.786.961,45 15.842.838,76

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 22.737.938,49 19.956.046,42
2. Personalaufwand 10.009.500,18 9.113.482,91
a) Löhne und Gehälter 8.474.693,04 7.659.923,84
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.534.807,14 1.453.559,07
davon für Altersversorgung 16.864,84 19.940,38
3. Abschreibungen 2.305.183,41 711.000,75
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.305.183,41 711.000,75
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.728.886,01 7.716.157,17
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 102.545,16 45.959,39
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 79.545,37 89.168,02
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 278.976,85 784.328,27
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 59.852,00 717.561,82
8. Ergebnis nach Steuern 438.391,83 1.587.868,69
9. sonstige Steuern 1.916,23 3.095,12
Jahresüberschuss 436.475,60 1.584.773,57

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

der GO! Express & Logistics Deutschland GmbH, Bonn

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der GO! Express & Logistics Deutschland GmbH mit Sitz in Bonn, Registergericht: Amtsgericht Bonn, Handelsregisternummer: HRB 9718 zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (§ 264 ff. HGB) erstellt.

Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare planmäßige Abschreibungen unter Anwendung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, ausgewiesen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis Euro 250,00 wurden sofort abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis Euro 800,00 wurden direkt abgezogen und im Anlagenverzeichnis aufgeführt.

Soweit selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert wurden, erfolgte der Ansatz unter Beachtung von § 255 Abs. 2a HGB zu Herstellungskosten unter Einbeziehung der Einzelkosten und angemessenen Gemeinkosten. Von dem Wahlrecht, Kosten i.S.v. § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB in die Aktivierung einzubeziehen, wurde nicht Gebrauch gemacht. Eine Aktivierung von Fremdkapitalzinsen erfolgte nicht.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten im Rahmen der Einzelbewertung unter Anwendung des First-In-First-Out-Verfahrens. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgestände erfolgte zum Nennwert. Notwendige Wertberichtigungen wurden berücksichtigt.

Bankguthaben und Kassenbestände werden zum Nominalwert angesetzt.

Für Zahlungen, die die Voraussetzungen nach § 250 Abs. 1 HGB erfüllen, wurden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Die Rückstellungen werden nach § 253 Abs. 1 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die aktiven latenten Steuern aufgrund steuerlicher Verlustvorträge und passiven latenten Steuern wurden unter Berücksichtigung der voraussichtlichen unternehmensindividuellen Ertragssteuersätze bewertet und miteinander saldiert. Eine Abzinsung erfolgte nicht.

C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

In Höhe der ausgewiesenen Aktivierung der selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens von T€ 368 sowie der ausgewiesenen aktiven latenten Steuern von T€ 653 und somit in Summe von T€ 1.021 besteht eine Ausschüttungssperre.

Die Darstellung der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.

Durch die Einstellung des Projektes zur selbsterstellten immateriellen Software im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich ein außerordentlicher Gesamtaufwand in Höhe von T€ 2.219. Dies beinhaltet die außerplanmäßige Abschreibung auf Teile der selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von T€ 1.589 sowie im laufenden Ergebnis zunächst gebuchten Zugänge in Höhe von T€ 630, die dann zum größten Teil auf Fremdarbeiten verbucht wurden.

Die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Forderungen gegenüber Gesellschaftern betragen T€ 3.755 (Vorjahr T€ 3.465) und die in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern T€ 2.061 (Vorjahr T€ 2.314).

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind mit insgesamt T€ 4.358 € ausgewiesen. Darin ist ein Betrag in Höhe von T€ 3.589 für Mietvorauszahlungen enthalten. Es handelt sich um drei zinslose Mieterdarlehen, die alle zum Barwert bewertet wurden.

Als Abzinsungssatz wurde für das bereits in Vorjahren ausgewiesene Mieterdarlehen ein Zinssatz von 3,45 % p. a. und für die ab 2019 ausgewiesenen Darlehen ein Abzinsungssatz von 2,35 % p. a. bzw. 2,55 % p. a. zugrunde gelegt. Die Laufzeit des Mieterdarlehens zu Leasing Immobilie alt, beträgt insgesamt 19 Jahre, Restlaufzeit 3 Jahre. Das Mieterdarlehen zu Leasing Immobilie Erweiterung läuft insgesamt über 8 Jahre, die Restlaufzeit beträgt 3 Jahre. Die Laufzeit zum Mieterdarlehen der Förder- und Sortieranlage wurde für insgesamt 8 Jahre vereinbart, die Restlaufzeit beträgt per Stichtag 31.12.2023 - 3 Jahre.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für:

in T€
Restrukturierung 461
ausstehenden Urlaub, Überstunden und Tantiemen 284
pauschale Lohnsteuer 67
Abschluss- und Prüfungskosten 61
Lohnkosten (Zuschläge) 51

Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.125.

Davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von T€ 750.

Davon mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren in Höhe von T€ 375.

Bei der Verbindlichkeit in Höhe von T€ 1.125 handelt es sich um einen KfW-Unternehmerkredit, bereitgestellt im Rahmen der Sondermaßnahme "Corona-Hilfe für Unternehmer".

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten ist der Sale-and-Mietkauf-Back Vertrag für die Erweiterung (Auskauf der Altsortieranlage) der Sortieranlage mit T€ 190 ausgewiesen. Die Besicherung ist durch den Mietkauf und rechtliches Eigentum beim Darlehensgeber gegeben.

Des Weiteren ist unter sonstigen Verbindlichkeiten der Mietkauf-Vertrag für ein Notstromaggregat mit T€ 40 ausgewiesen.

Die unter sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesene Verbindlichkeit gegenüber Gesellschaftern mit einer Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre beträgt: T€ 1.518 (Vorjahr: mit einer Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre: T€ 1.518).

Die ausgewiesen aktiven latenten Steuern von T€ 653 setzen sich zusammen aus der Saldierung von aktiven und passiven latenten Steuern.

Die aktiven latenten Steuern resultieren aus zum 31.12.2023 aufgelaufenen ertragsteuerlichen Verlustvorträgen betreffend die Körperschaftsteuer von T€ 2.110 und betreffend die Gewerbesteuer von T€ 2.737. Die sich so ergebenden aktiven latenten Steuern vor Saldierung mit den passiven latenten Steuern unter Berücksichtigung von weiteren nicht wesentlichen aktiven latenten Steuern betragen T€ 770 (Vorjahr: T€ 1.420). Passive latente Steuern ergeben sich im Wesentlichen aufgrund von Abweichungen zwischen der Handels- und der Steuerbilanz zum 31.12.2023 im Zusammenhang mit dem Ansatz der selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und betragen vor Saldierung T€ 117 (Vorjahr: T€ 707). Die Veränderung der aktiven latenten Steuern vor Saldierung beträgt somit T€ - 650 und die der passiven latenten Steuern T€ -590.

Der angewendete Steuersatz von 31,68 % ergibt sich aus dem aktuellen Körperschaftsteuersatz zuzüglich Solidaritätszuschlags sowie den relevanten gewichteten Gewerbesteuerhebesätzen der Betriebsstätten unter Anwendung der aktuellen Gewerbesteuermesszahl. Bei der Berechnung der aktiven latenten Steuern aufgrund von ertragsteuerlichen Verlustvorträgen ist; die innerhalb der nächsten 5 Jahre zu erwartende Verlustverrechnung; berücksichtigt worden.

Außerbilanzielle Geschäfte i. S. von § 285 Nr. 3 HGB bestehen im Leasing des Verteilerzentrums in Niederaula (HUB) sowie in dem Sale- and Lease-back und Mietkauf (Auskauf der Altanlage und der Erweiterung) der Förder- und Sortieranlage. Über die vertragsgemäße Restlaufzeit sind nach dem 31.12.2023 folgende Zahlungen zu leisten:

in T€
Immobilien-Leasing Sortierzentrum zuzüglich
Verwaltungskostenbeitrag und sonstige Nebenkosten 1.306
Immobilien-Leasing Erweiterung Sortierzentrum 1.448
Erweiterung Förder- und Sortieranlage 1.674
Miete 348
4.776

Die finanziellen Verpflichtungen aus sonstigen fest abgeschlossenen Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen belaufen sich auf insgesamt T€ 2.925.

D. Ergänzende Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer der GO! Express & Logistics Deutschland GmbH bis zum 04.07.2023 war Herr Ulrich Nolte.

Ab dem 04.07.2023 ist Frau Martina Baerecke, als Alleingeschäftsführerin bestellt.

Mitglieder des Beirates während des Jahres 2023:

Dr. Thomas Trümper (externes Beiratsmitglied, Vorsitzender, freier Berater)

Dr. Wolfgang Kraemer (externes Beiratsmitglied, Geschäftsführer, DHC Business Solutions GmbH & Co. KG)

Prof. Dr. Jens Böcker (externes Beiratsmitglied, freier Berater)

Die Vergütungen für die Beiräte betrugen im Jahr 2023 ca. T€ 75.

Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Durchschnittliche Zahl der Angestellten: 120

Durchschnittliche Zahl der Arbeiter: 56

Tochterunternehmen:

GO! Express & Logistics Europe GmbH, Bonn

Anteilsbesitz: 100%

Gezeichnetes Kapital: T€ 25

Eigenkapital zum 31. Dezember 2023: T€ 588 Ergebnis letztes GJ: T€ 46

Martina Baerecke Geschäftsführerin

 

Bonn, den 16.04.2024

Anlagespiegel

Anschaffungskosten (kumuliert) 01.01.2023
Euro
Zugang Umbuchung
Euro
Abgang
Euro
Anschaffungskosten (kumuliert) 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.590.498,06 45.400,67 1.834.015,51 801.883,22
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.718.644,02 49.510,00 118.832,00 1.649.322,02
3. Geleistete Anzahlungen 20.200,00 0,00 20.200,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände insgesamt 4.329.342,08 94.910,67 1.952.847,51 2.451.205,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 192.201,01 27.676,57 0,00 219.877,58
2. technische Anlagen und Maschinen 742.327,87 12.069,28 0,00 754.397,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.662.648,06 182.887,10 62.316,35 1.783.218,81
Sachanlagen insgesamt 2.597.176,94 222.632,95 62.316,35 2.757.493,54
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 27.000,00 0,00 0,00 27.000,00
Finanzanlagen insgesamt 27.000,00 0,00 0,00 27.000,00
Gesamtsumme 6.953.519,02 317.543,62 2.015.163,86 5.235.698,78
Abschreibung (kumuliert) 01.01.2023
Euro
Zuführungen
Euro
Auflösung aus Abgängen
Euro
Abschreibung (kumuliert) 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 364.241,30 1.903.027,43 1.833.586,51 433.682,22
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.433.944,02 169.763,00 118.830,00 1.484.877,02
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände insgesamt 1.798.185,32 2.072.790,43 1.952.416,51 1.918.559,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 134.405,98 4.988,60 0,00 139.394,58
2. technische Anlagen und Maschinen 427.966,87 80.426,28 0,00 508.393,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.394.830,06 146.978,10 60.944,35 1.480.863,81
Sachanlagen insgesamt 1.957.202,91 232.392,98 60.944,35 2.128.651,54
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen insgesamt 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 3.755.388,23 2.305.183,41 2.013.360,86 4.047.210,78
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 368.201,00 2.226.256,76
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 164.445,00 284.700,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 20.200,00
Immaterielle Vermögensgegenstände insgesamt 532.646,00 2.531.156,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 80.483,00 57.795,03
2. technische Anlagen und Maschinen 246.004,00 314.361,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 302.355,00 267.818,00
Sachanlagen insgesamt 628.842,00 639.974,03
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 27.000,00 27.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
Finanzanlagen insgesamt 27.000,00 27.000,00
Gesamtsumme 1.188.488,00 3.198.130,79

sonstige Berichtsbestandteile

 

Bonn, den 17. Mai 2024

gez. Martina Baerecke

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die GO! Express & Logistics Deutschland GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GO! Express & Logistics Deutschland GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GO! Express & Logistics Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)).

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

 

Hamburg, den 17. Mai 2024

Stege & Jäger Partners GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Jörn Peters, Wirtschaftsprüfer

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PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

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  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
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