Upside
Beteiligungs-AG
München
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
Upside Beteiligungs-AG
München
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023
I.
Grundlagen des Unternehmens
Umfang der Geschäftstätigkeit
Der Zweck der Gesellschaft besteht im Erwerb, der
Übernahme, dem Halten und Verwalten
(einschließlich der Veräußerung) von
unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungen an
überwiegend nicht börsennotierten Unternehmen
(Private Equity-Beteiligungen) im eigenen Namen und auf
eigene Rechnung.
Die Gesellschaft ist nach § 2 Abs. 4 i. V. m.
§ 44 KAGB als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft bei der
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
registriert.
II.
Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Trotz geopolitischer Unsicherheiten (Ukraine-Krieg),
Langzeit-Effekten der COVID-19 Pandemie und deutlicher
Leitzinsanhebungen durch die Zentralbanken zeigte sich die
globale wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023
überraschend widerstandsfähig. Auch die sinkende
Inflation - und damit die Erwartung geldpolitischer
Lockerungen durch die Zentralbanken - führte zu einer
langsamen, aber kontinuierlichen wirtschaftlichen Erholung.
Dabei waren jedoch regional große Unterschiede zu
verzeichnen: während die USA - auch durch hohe
Staatsausgaben - ein wesentlicher Treiber des globalen
Wirtschaftswachstums waren, fiel die Entwicklung in Europa
wegen restriktiverer Geldpolitik und hoher Energiepreise
deutlich verhaltener aus.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) wies
für das Jahr 2023 eine Zunahme der globalen
Wirtschaftsleistung um 3,2 % aus, wobei der Euro-Raum ein
Wachstum von 0,4 % und die USA von 2,5 % verzeichnen konnten.
In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP)
gegenüber dem Vorjahr um 0,4 % geschrumpft.
Quellen: Jahresbericht des Sachverständigenrates zur
Begutachtung der deutschen Wirtschaft 23/24 und IWF.
2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen
Aufgrund der Diskrepanz bzgl. der Bewertungserwartungen
von Käufern und Verkäufern nach den deutlichen
Leitzinserhöhungen seit Q1 2022 war die Aktivität
im Private Equity-Markt im Jahr 2023 gering: das Volumen
neuer Transaktionen sank gegenüber dem Vorjahr um 37 %,
das Exitvolumen um 44 %. Im Buyout Bereich wurden 38 %
weniger Fonds geschlossen (obwohl das insgesamt eingeworbene
Kapital aufgrund einiger weniger sehr großer Fonds
gegenüber dem Vorjahr sogar anstieg).
Quelle: Bain & Company Global Private Equity Report
2024
3. Geschäftsverlauf
Hinsichtlich des Grundkapitals und der
Aktionärsstruktur gab es im Geschäftsjahr 2023
keine wesentlichen Ereignisse.
Im Geschäftsjahr hat sich die Gesellschaft an
einem europäischen und einem US-amerikanischem Growth
Equity-Fonds beteiligt.
Trotz des schwierigen Marktumfeldes entwickelte sich
die Gesellschaft hinsichtlich der Entwicklung des Portfolios
positiv und konnte das Jahr 2023 mit einem Wertzuwachs von
8,6 % (berechnet auf Basis des berichteten, realisierten und
unrealisierten Net Asset Values der Beteiligungen)
abschließen.
Es bestanden im Geschäftsjahr 2023 keine für
das Verständnis des Geschäftsverlaufs bedeutsamen
nichtfinanziellen Leistungsindikatoren.
III.
Darstellung des Geschäftsverlaufes und
Geschäftsergebnisses
1.
Vermögenslage
Die Vermögenslage stellt sich im
Vorjahresvergleich wie folgt dar:
|
2023
|
2022
|
|
Veränderung
|
|
TEUR
|
TEUR
|
|
in %
|
Bilanzsumme
|
66.954
|
67.249
|
|
-0,4%
|
Anlagevermögen
|
49.690
|
48.438
|
|
2,6%
|
Umlaufvermögen
|
17.264
|
18.811
|
|
-8,2%
|
davon liquide Mittel
|
12.204
|
18.489
|
|
-34,0%
|
Eigenkapital
|
66.517
|
67.163
|
|
-1,0%
|
Die Vermögenslage des Unternehmens ist
außerordentlich stabil. Die Bilanzsumme hat sich im
Berichtsjahr zum Vorjahr um TEUR 296 (0,4%) verringert. Dies
ist auf der Passiva im Wesentlichen auf die Ausschüttung
i. H. v. TEUR 2.456 bei gleichzeitig im Berichtsjahr
erzielten Jahresüberschuss (TEUR 1.810)
zurückzuführen. Auf der Aktivseite erhöhten
sich vor allem die sonstigen Wertpapiere (TEUR 4.907) und
Beteiligungen (Erhöhung um TEUR 1.252).
Größte Position des Umlaufvermögens sind die
liquiden Mittel mit TEUR 12.204 (71% des gesamten
Umlaufvermögens) welche sich entsprechend um TEUR 6.285
- aufgrund von Investitionen in sonstige Wertpapiere -
verringerten.
2. Finanzlage
Die Liquiditätsstruktur der Gesellschaft ist gut.
Der Cashflow aus der laufenden
Geschäftstätigkeit beträgt TEUR -192 und
ermittelt sich aus dem Jahresüberschuss (TEUR 1.810),
zuzüglich der Abschreibungen (TEUR 1.964),
abzüglich der Zuschreibungen (TEUR 171), zuzüglich
der Veränderung der Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände (TEUR 170), abzüglich der
Veränderung der Rückstellungen (TEUR 5),
zuzüglich der Veränderung der Verbindlichkeiten
(TEUR 355), abzüglich der Zinserträge (TEUR 294)
sowie abzüglich der Beteiligungserträge und der
Erträge aus Ausleihungen (TEUR 4.021).
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit
beträgt TEUR -3.637 und setzt sich aus Auszahlungen aus
Investitionen in Finanzanlagen i.H.v. TEUR 6.620,
Auszahlungen aus Investitionen in sonstige Wertpapiere (TEUR
4.907), Einzahlungen aus Tilgungen der Ausleihungen (TEUR
590), Einzahlungen aus erhaltenen Zinsen (TEUR 294) sowie aus
Einzahlungen aus Beteiligungserträgen und
Kapitalrückzahlungen der Finanzanlagen i.H.v.
TEUR 7.006 zusammen.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
beträgt TEUR -2.456 und resultiert aus einer
vorgenommenen Gewinnausschüttung.
Die flüssigen Mittel betragen zum Jahresende 2023
TEUR 12.204. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 waren
stets ausreichend liquide Mittel vorhanden, um allen
Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können.
Die Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert.
3. Ertragslage
Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2023
Erträge aus Beteiligungen i. H. v. TEUR 3.718 welche
annähernd ausnahmslos aus Ausschüttungen aus den
Beteiligungsgesellschaften in der Rechtsform von
Personengesellschaften (Private Equity Fonds) stammen.
Daneben wurden im Wesentlichen Erträge aus Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens (TEUR 302), aus der
Zuschreibung von im Anlagevermögen ausgewiesenen
Beteiligungen (TEUR 171) sowie aus Kursdifferenzen (TEUR 152)
ausgewiesen.
Den Erträgen standen im Wesentlichen
Abschreibungen auf Finanzanlagen (TEUR 1.963), Büro- und
Verwaltungsaufwendungen (TEUR 493), Aufwendungen aus
Währungsdifferenzen (TEUR 223) sowie
Prüfungs-, Abschluss-, Rechts- und Beratungskosten (TEUR
99) gegenüber, so dass sich insgesamt ein
Jahresüberschuss von TEUR 1.810 ergibt.
IV.
Risikobericht
1. Adressausfallrisiko: Das Ausfallrisiko eines
Vertragspartners schätzen wir als nicht wesentlich ein.
Alle Aktionäre der Gesellschaft haben ihre
Einzahlungsverpflichtungen vollständig geleistet. Das
Adressausfallrisiko ist bei den Beteiligungen an einzelnen
Unternehmen wegen der fehlenden Diversifikation als
höher einzuschätzen als bei Beteiligungen an Fonds.
Das Adressausfallrisiko hinsichtlich der Bankguthaben wird
aufgrund der Streuung über mehrere Institute, der
teilweisen Anlage in Staatsanleihen und der fortlaufenden
Prüfung der Bonität ebenfalls als unbedeutend
angesehen.
2. Marktpreisrisiko: Der Marktpreis der
Beteiligungen im Portfolio kann erheblichen Schwankungen
unterliegen. Verlustrisiken ergeben sich aus diesen
Schwankungen in erster Linie im Hinblick auf den Net Asset
Value des Portfolios; Verlustrisiken in Relation zu den nach
HGB ausgewiesenen Werten (Anschaffungskosten) im Rahmen des
Jahresabschlusses sind - insbesondere in der Gesamtheit der
Beteiligungen - als überschaubar einzuschätzen.
Aufgrund des substanziellen Anteils von Beteiligungen
in Fremdwährungen (v.a. US-Dollar) können sich aus
Wechselkursschwankungen nicht unerhebliche Risiken ergeben.
Eine Absicherung des Wechselkursrisikos erscheint dennoch
nicht sinnvoll, da die Kosten einer solchen Absicherung das
Risiko typischerweise übersteigen.
3. Liquiditätsrisiko: Das
Liquiditätsrisiko wird als gering eingestuft, da die
Gesellschaft eine solide Kapitalausstattung aufweist. Die zu
erwartenden Verbindlichkeiten - in erster Linie Kapitalabrufe
der Beteiligungen der Gesellschaft - sind weitgehend planbar;
das Risiko, dass diese nicht fristgerecht bedient werden
können, wird daher als gering eingestuft. Die
Gesellschaft führt eine detaillierte
Liquiditätsplanung, die kontinuierlich an
tatsächliche Ereignisse und erwartete Veränderungen
des Umfelds angepasst wird.
4. Operationelle Risiken: Personalrisiken,
Ordnungsmäßigkeitsrisiken, Risiken in neuen
Märkten und neuen Produkten, Risiken der
Informationstechnologie, Rechtsrisiken und Projekt- und
Prozessrisiken sowie Ausfallrisiken werden kontinuierlich
überwacht. Wir schätzen diese Risiken insgesamt als
gering ein. Durch geeignete technische sowie organisatorische
Maßnahmen werden operationelle Risken bestmöglich
begrenzt.
Durch die kontinuierliche Überwachung der
dargestellten Risiken durch den Vorstand der Gesellschaft
kann die Risikoposition stets objektiv beurteilt werden und
ggf. notwendige Maßnahmen zur Gegensteuerung
können ergriffen werden.
V.
Chancenbericht
Die Gesellschaft ist seit mittlerweile 13 Jahren
erfolgreich am Markt aktiv und konnte ein qualitativ
hochwertiges Portfolio aus Fondsbeteiligungen weltweit
führender Private Equity-Manager und attraktiver
Direktbeteiligungen aufbauen. Insgesamt wurden aus diesem
Portfolio bisher Ausschüttungen generiert, die etwas
mehr als 85 % aller seit Gründung der Gesellschaft
erfolgten Kapitalabrufe in Fonds- und Direktbeteiligungen
wieder zurückgeführt haben. Die Aktionärsbasis
konnte seit Gründung im Rahmen mehrerer
Kapitalerhöhungen kontinuierlich erweitert werden und
zeichnet sich durch eine sehr hohe Stabilität aus. Der
Vorstand der Gesellschaft wird unterstützt durch den in
alle Investment Entscheidungen eingebundenen Aufsichtsrat und
kann eine mehrere Jahrzehnte lange Investment-Expertise
vorweisen. Die Gesellschaft ist somit gut aufgestellt, um
auch in einem veränderten Marktumfeld das
Beteiligungsportfolio weiter erfolgreich auszubauen.
VI.
Prognose-Ist-Vergleich
Entsprechend der Prognose im Vorjahr ist der
Jahresüberschuss für das Gesamtjahr 2023 deutlich
geringer ausgefallen als im Jahr 2022. Dies war vor allem den
wie erwartet erheblich geringeren ertragswirksamen
Ausschüttungen geschuldet. Auch die Kapitalabrufe
blieben aufgrund der geringen Aktivität im Markt wie
prognostiziert hinter den Vorjahren zurück. Abwertungen
in Folge der Börsenkorrekturen im Jahr 2022 mussten die
Manager der Fonds wie prognostiziert nur noch vereinzelt
vornehmen.
VII.
Prognosebericht / Gesamtaussage
Trotz der weiterhin bestehenden hohen Unsicherheit
aufgrund des geopolitischen Umfelds erwarten wir für das
Jahr 2024 eine Zunahme der Aktivität, da sich allem
Anschein nach im Markt langsam ein Konsens bezüglich
eines neuen, allgemein akzeptierten Bewertungsniveaus
gebildet hat. Auch die erwartete Senkung der Leitzinsen, das
sehr hohe Volumen an nicht investiertem Kapital sowie die
hohe Zahl an Portfoliounternehmen, die bereits länger
als ursprünglich geplant gehalten werden, dürften
diese Entwickelung begünstigen.
Daher gehen wir für das Jahr 2024 von einer
moderaten Zunahme der Kapitalabrufe, aber auch der
ertragswirksamen Ausschüttungen aus den
Beteiligungsportfolios gegenüber dem Vorjahr aus, und
erwarten damit einen stabilen oder leicht zunehmenden
Jahresüberschuss.
Mit der erwarteten und teils auch bereits zu
beobachtenden Zunahme der Aktivität erwarten wir, dass
sich im neuen Bewertungsumfeld attraktive
Beteiligungsmöglichkeiten ergeben werden.
Insgesamt sieht der Vorstand die Gesellschaft aufgrund
des hohen Diversifikationsgrades (die Gesellschaft hält
aktuell direkt und mittelbar Beteiligungen an ca. 500
Unternehmen) und der hohen Liquidität gut aufgestellt,
um die Auswirkungen der aktuellen Krise auf den Portfoliowert
in Grenzen halten und gleichzeitig die sich am Markt
ergebenden Investitionschancen für sich nutzen zu
können.
Unter Berücksichtigung der vorstehenden
Ausführungen schätzt die Geschäftsführung
die Lage der Gesellschaft als günstig ein.
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
49.689.902,88 |
48.438.349,45 |
| I.
Finanzanlagen |
49.689.902,88 |
48.438.349,45 |
| B.
Umlaufvermögen |
17.263.456,25 |
18.810.746,82 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
152.278,66 |
321.928,58 |
| II.
Wertpapiere |
4.907.295,00 |
|
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
12.203.882,59 |
18.488.818,24 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
159,00 |
|
| Aktiva |
66.953.518,13 |
67.249.096,27 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
66.516.568,62 |
67.162.545,84 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
7.153.150,00 |
7.153.150,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
33.796.145,00 |
33.796.145,00 |
| III.
Gewinnrücklagen |
715.315,00 |
715.315,00 |
| IV.
Gewinnvortrag |
23.041.544,13 |
15.419.466,29 |
| V.
Jahresüberschuss |
1.810.414,49 |
10.078.469,55 |
| B.
Rückstellungen |
70.110,00 |
74.657,53 |
| C.
Verbindlichkeiten |
366.839,51 |
11.892,90 |
| Summe
Passiva |
66.953.518,13 |
67.249.096,27 |
Anhang
Upside Beteiligungs-AG
München
Anhang für das Geschäftsjahr 2023
I.
Allgemeine Angaben
I.1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
Upside
Beteiligungs-AG |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
München |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
München |
| Register-Nr.: |
B 193183 |
I.2.
Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des
Handelsgesetzbuches aufgestellt. Der Gliederung der Bilanz
sowie der Gewinn- und Verlustrechnung liegen die Vorschriften
der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB
(Gesamtkostenverfahren) zugrunde. Der Anhang wurde unter
weitgehender Inanspruchnahme der Erleichterungen
gemäß § 288 HGB erstellt.
II.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Finanzanlagen werden wie folgt angesetzt und
bewertet:
· Beteiligungen zu Anschaffungskosten
einschließlich Anschaffungsnebenkosten bzw. soweit
erforderlich zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die
Anschaffungskosten des Finanzanlagevermögens in fremder
Währung werden zum Transaktionszeitpunkt mit den
jeweiligen Tageskursen in Euro umgerechnet.
· Die Bilanzierung erhaltener
Ausschüttungen aus den Beteiligungsgesellschaften in der
Rechtsform von Personengesellschaften (Private Equity Fonds)
erfolgt nach dem Rechnungslegungsstandard des IDW zur
Bilanzierung von Anteilen an Personenhandelsgesellschaften
(IDW RS HFA 18). Danach werden Ausschüttungen nur
insoweit als Erträge aus Beteiligungen ausgewiesen, als
es sich dabei um eine Ausschüttung laufender bzw. stehen
gelassener Gewinne handelt.
· Soweit es sich lediglich um eine
gesellschaftsrechtlich zulässige Ausschüttung
freier Liquidität handelt, werden die
Ausschüttungen als anschaffungskostenmindernde
Kapitalrückzahlungen erfasst.
· Zum Bilanzstichtag lag der
beizulegende Zeitwert (Net Asset Value) von zwei
Beteiligungen an Private Equity Fonds (TEUR 1.335) unter den
ausgewiesenen Buchwerten (TEUR 1.579). In
Übereinstimmung mit § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB wurde
jeweils von einer Abschreibung abgesehen, da der Vorstand
angesichts der planmäßigen Entwicklung der
Gesellschaften von einer lediglich vorübergehenden
Wertminderung ausgeht.
· Ausleihungen zum Nennwert
Die Bewertung der Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei
Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert.
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu
Anschaffungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten
angesetzt.
Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Betrag der
Zahlung angesetzt, soweit dieser Aufwand bzw. Ertrag für
eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellt.
Die sonstigen Rückstellungen werden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken und
ungewissen Verbindlichkeiten mit dem nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
erforderlichen Erfüllungsbetrag angesetzt.
Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag
passiviert.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder
Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am
Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des
Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei
Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.
Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
werden unverändert beibehalten.
III.
Angaben zur Bilanz
III.1.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres
fällig.
III.2.
Eigenkapital
Das Grundkapital der Aktiengesellschaft in Höhe
von EUR 7.153.150 (i. Vj.: EUR 7.153.150) ist eingeteilt
in 143.063 (i. Vj.: EUR 143.063) auf den Namen lautende
Stückaktien zu einem Nennwert von EUR 50,00 je Aktie. Es
sind im Geschäftsjahr keine Aktien gezeichnet worden.
Die Hauptversammlung hat mit Beschluss vom 22. Juni
2020 die Genehmigten Kapitalia 2017/I und 2018/I aufgehoben
sowie die Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals 2020/I
beschlossen. Der Vorstand wird damit ermächtigt, das
Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 21.
Juni 2025 gegen Bareinlage einmal oder mehrmals, um insgesamt
bis zu EUR 2.381.250,00 zu erhöhen, wobei das
Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann
(Genehmigtes Kapital 2020/I). Die Eintragung im
Handelsregister ist am 30. Juni 2020 erfolgt. Hiervon wurde
im Geschäftsjahr 2021 in Höhe von EUR 2.003.150,00
Gebrauch gemacht. Die entsprechenden Eintragungen in das
Handelsregister erfolgten am 2. Februar 2021, 31. März
2021, 12. Mai 2021 und 7. Juli 2021. Nach der teilweisen
Ausschöpfung beträgt das genehmigte Kapital 2020/I
zum 31.12.2023 EUR 378.100,00.
Die Kapitalrücklage enthält (wie im Vorjahr)
andere Zuzahlungen i. S. d. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Im
Geschäftsjahr gab es keine Veränderung der
Kapitalrücklage.
III.3.
Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben (wie im Vorjahr)
Restlaufzeiten von unter einem Jahr.
III.4.
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Gesellschaft hat sich verpflichtet, im Rahmen der
eingegangenen Beteiligungen weitere Einzahlungen in Höhe
von umgerechnet TEUR 27.638 zu leisten. Die ausstehenden
Zahlungsverpflichtungen in US-Dollar sind mit dem
Devisenkassamittelkurs am 31. Dezember 2023 in
Höhe von 1,105 US-Dollar für einen Euro bewertet.
Die ausstehenden Zahlungsverpflichtungen in Schweizer Franken
wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am
31. Dezember 2023 von 0,926 CHF für einen Euro
bewertet.
IV.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Abschreibungen auf Finanzanlagen erfolgen wie im
Vorjahr in voller Höhe außerplanmäßig.
V.
Sonstige Angaben
V.1.
Anzahl der Arbeitnehmer
Während des Geschäftsjahres wurden keine
Arbeitnehmer beschäftigt.
V.2.
Ergebnisverwendung
Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn zum
31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 2.456.391,71
auszuschütten und im Übrigen auf neue Rechnung
vorzutragen.
V.3.
Vorstand
Einzelvertretungsberechtigter Vorstand der Gesellschaft
ist:
Herr Martin Daubenmerkl, Unternehmer, München
Der ausgeübte Beruf entspricht der Organstellung.
V.4.
Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
· Herr Stefan Herzog (Vorsitzender),
Unternehmer, München
· Herr Dr. Dominik Meyer
(stellvertretender Vorsitzender), Unternehmer, Zug (Schweiz)
· Herr Dr. Florian Schulte
Unternehmer, Baden-Baden
· Herr Dr. Jan Wiechmann,
Unternehmer, München
V.5.
Ereignisse nach dem Stichtag
Hinsichtlich des Grundkapitals und der
Aktionärsstruktur gab es nach dem Stichtag keine
Ereignisse.
Nach einer fortgesetzten Stabilisierung des
Bewertungsumfeldes für Wachstumsunternehmen im
Technologiebereich im Jahr 2023 ist seit Anfang des Jahres
2024 auch eine leichte Zunahme der Aktivität bzgl.
Neubeteiligungen und Veräußerungen festzustellen.
Das aktuell über 500 Unternehmen umfassende Portfolio
der Upside Beteiligungs-AG beinhaltet zahlreiche (im
Wesentlichen nicht börsennotierte) solcher
Technologie-Wachstumsunternehmen.
Im Mai 2024 beschloss die Upside Beteiligungs-AG eine
neue Beteiligung an dem Fonds Index Ventures Growth VII
(Jersey), L.P. in Höhe von USD 5 Mio. einzugehen.
Trotz der sinkenden Inflation und der damit verbundenen
Erwartung sinkender Zinsen ist die gesamtwirtschaftliche
Entwicklung, auch aufgrund der geopolitischen Lage
(Ukraine-Krieg, Krieg in Israel und Gaza), nach wie vor mit
hohen Unsicherheiten behaftet. Grundsätzlich
könnten bei einer negativen Entwicklung auch weniger
zyklische Geschäftsmodelle getroffen werden, was eine
Absenkung der Buchwerte teilweise auch unter Einstandskosten
zur Folge haben könnte.
Hinsichtlich weiterer Einzelheiten zu der Art der
Vorgänge und zu ihren möglichen finanziellen
Auswirkungen verweisen wir auf die entsprechenden
Darstellungen im Lagebericht.
sonstige Berichtsbestandteile
München, den 31. Mai
2024
Upside Beteiligungs-AG
gez.
Martin Daubenmerkl, Vorstand
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 26.07.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Upside Beteiligungs-AG
Prüfungsurteile
Ich habe den Jahresabschluss der Upside Beteiligungs-AG -
bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom
01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber
hinaus habe ich den Lagebericht der Upside Beteiligungs-AG
für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum
31.12.2023 geprüft.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 45a Abs. 1 KAGB i.V.m.
§ 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich,
dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 45a Abs.
1 KAGB i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom
Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung
nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im
Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die
von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für mein
Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des
Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den
Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 45a Abs. 1 KAGB i.V.m.
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung übe ich
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifiziere und beurteile ich die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, plane und führe
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für meine
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinne ich ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteile ich die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehe ich Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der
erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich
zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteile ich Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteile ich den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage des Unternehmens.
· führe ich Prüfungshandlungen zu
den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von
den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Ich erörtere mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während
meiner Prüfung feststelle.
Köln, 24.06.2024
Prof. Dr. Rainer Jurowsky
Wirtschaftsprüfer |