![]() Vereinigte Hagelversicherung VVaGGießenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Aufsichtsrat Mugele, Klaus, Landwirt 74670 Forchtenberg Vorsitzender bis 14. Mai 2024 Stechmann, Jens, Obstbauer 21635 Jork stellv. Vorsitzender bis 14. Mai 2024 Vorsitzender ab 15. Mai 2024 Brauer, Dietmar, Landwirt 23999 Malchow/Insel Poel stellv. Vorsitzender Bartmer, Carl-Albrecht, Landwirt 39443 Löbnitz Claassen, Norbert, Landwirt 37339 Breitenworbis Conzen, Bernhard, Landwirt 52538 Gangelt Dr. Gebhard, Hans-Jörg, Landwirt 75031 Eppingen bis 14. Mai 2024 Grießhammer, Helmut, Landwirt 95183 Feilitzsch bis 14. Mai 2024 Hillmann-Köster, Carsten, Landwirt 27305 Bruchhausen-Vilsen Krawczyk, Torsten, Landwirt 04720 Großweitzschen-Westewitz Kunz, Thomas, Landwirt 65321 Heidenrod-Niedermeilingen Freiherr Riederer von Paar, Franz, Landwirt 84389 Postmünster Vogel, Andreas, Landwirt 14979 Großbeeren Freiherr von Oeynhausen-Leffers, Börries, Landwirt 32289 Rödinghausen-Bieren Willersinn, Wolfgang, Winzer 55271 Stadecken-Elsheim Maurer, Jürgen, Landwirt 74635 Kupferzell ab 15. Mai 2024 Dr. Streng, Stefan, Landwirt 97215 Uffenheim ab 15. Mai 2024 Dr. van Wenum, Jaap, Landwirt NL-3774 BV Kootwijkerbroek ab 15. Mai 2024 Vorstand Dr. Rainer Langner Dipl. Ing. agr. Vorsitzender bis 31. Mai 2024 Dr. Jan Keller Dipl.-Math. Thomas Gehrke Dipl. Ing. agr. Dr. Philipp Schönbach Dipl.-Geogr. Sprecher des Vorstands ab 1. Juni 2024 Delegierte In den Bezirksversammlungen gewählte Delegierte für die Mitgliedervertreterversammlung am 20. Mai 2025:
Als Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses für den Rechnungsabschluss 2024 sind von der Mitgliedervertreterversammlung nachstehende Delegierte gewählt worden:
Bericht über das 32. Geschäftsjahr 2024 Vorgelegt in der Mitgliedervertreterversammlung am 20. Mai 2025 in Gießen Inhalt: Unternehmensportrait Lagebericht Jahresbilanz zum 31. Dezember 2024 Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024 Anhang Bericht des Aufsichtsrates Die Vereinigte Hagelversicherung VVaG (im Folgenden: VEREINIGTE HAGEL oder Verein) ist ein mittelständischer Ernteversicherer für Landwirtschaft, Gemüse-, Obst- und Weinbau. Wir gewähren Versicherungsschutz gegen Ernteertragsausfälle für die Naturgefahren Hagel, Sturm, Starkregen, Starkfrost und Trockenheit. Im europäischen Ausland sind wir über Niederlassungen bzw. im freien Dienstleistungsverkehr vertreten. Aufbauorganisation Die Nähe zum Kunden nimmt bei der VEREINIGTE HAGEL eine herausragende Stellung ein. Die Bezirksdirektionen und Niederlassungen stellen sowohl bei der Erfassung der Anzeigen des Versicherungsfalles als auch in der Schadendisposition und Schadenregulierung eine zügige Bearbeitung sicher. In der Direktion sind die überregionalen Zentralfunktionen, das Risikomanagement und die Revision angesiedelt. Die Abteilung Informationstechnik und das Rechenzentrum sorgen für die zentrale Datenhaltung und deren Zurverfügungstellung. Die Versicherungstechnik ist zuständig für Tarifierung, Produktentwicklung, Betrieb und Schaden. Die administrativen Aufgaben werden im Finanz- und Rechnungswesen sowie im Personalwesen wahrgenommen. Schlanke Strukturen lassen sich nur mit gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeitern umsetzen. Wir investieren bewusst in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter sowie in die Führungskräfteentwicklung. Die Zahl der Auszubildenden und Werkstudenten hat ein hohes Niveau. Darüber hinaus sind temporär Praktikanten aus dem In- und Ausland im Unternehmen beschäftigt. Die VEREINIGTE HAGEL fördert in Zusammenarbeit mit Universitäten wissenschaftliche Arbeiten im In- und Ausland, die dem Unternehmen wichtige Erkenntnisse für die Bewältigung seiner Aufgaben verschaffen. Diese gewonnenen Erkenntnisse werden auf verschiedenen Veranstaltungen der Internationalen Vereinigung der Versicherer der landwirtschaftlichen Produktion (AIAG) vorgetragen und haben so zu hoher internationaler Anerkennung bei Erst- und Rückversicherern geführt. Bei der Weiterentwicklung des Unternehmens steht neben der dauerhaften Intensivierung der Mitgliederbeziehung die Digitalisierung zur Verbesserung des Dienstleistungsangebotes und der Arbeitsabläufe an erster Stelle. Die Deklaration der versicherten Fläche erfolgt bei der VEREINIGTE HAGEL ausschließlich über das OnlinePortal MeineVH. MODIS, die MObile Digitale Schadenregulierung, ermöglicht eine sehr effiziente Schadenbearbeitung und somit eine äußerst zügige Schadenauszahlung, die auf unser Geschäft abgestimmt ist und damit ein Alleinstellungsmerkmal darstellt. Das in der Land und Forstwirtschaft in natürlicher Art und Weise entstandene Prinzip der Nachhaltigkeit wird durch reduzierten Papierverbrauch und weniger gefahrene Kilometer in den Dienstleistungsbereich der Landwirtschaft übertragen. Mitgliederorientierung Mit insgesamt 61 Bezirksvereinen im In- und Ausland und ihren ehrenamtlichen Mandatsträgern hält die VEREINIGTE HAGEL engen Kontakt zu den versicherten Mitgliedern. Dies hat einen großen Anteil an der hohen Akzeptanz des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit als berufsständischen Ernteversicherer, steigert das positive Image und die damit verbundene Reputation. Die ehrenamtliche Sachverständigenorganisation hat dem Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit neben der Marktführerschaft auch zur Kostenführerschaft verholfen. Streitfälle zwischen dem Verein und den Versicherungsnehmern haben Seltenheitscharakter. Die Vereinigte Hagel unterstützt die berufsständische Interessenvertretung in der Weiterentwicklung der Risikoabsicherung im Pflanzenbau. Daraus entwickeln sich bessere Absicherungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft sowie im Wein- und Obstbau. Wirtschaftsbericht Das Jahr 2024 war für die VEREINIGTE HAGEL eine besondere Herausforderung. Nach einer erfolgreichen Antragssaison mit einem Rekordbeitragsauf kommen folgten extreme Schadenereignisse insbesondere durch Hagel, (Spät-)Frost und Starkregen. Die Unwetter führten in weiten Teilen Europas und insbesondere in Deutschland zu erheblichen Ernteverlusten, die Rekordschadenauszahlungen verursachten. Schadenverlauf Nach Jahren unterdurchschnittlicher Regenmengen und regionaler Dürren war das Jahr 2024 eher von einer überdurchschnittlichen Wasserversorgung geprägt. Insgesamt betrachtet waren die Aussaat- und Auflaufbedingungen in Deutschland sowie in weiten Teilen Europas gut. Allerdings gab es auch Regionen, in denen aufgrund nasser Bedingungen die Herbstsaat erst verspätet ausgebracht werden konnte. Der warme, wüchsige Herbst sorgte für eine meist gute Vorwinterentwicklung. Relevante Auswinterungsschäden traten vornehmlich in Lettland und vereinzelt auch in Litauen und Polen auf. Die ersten Hagelzüge des Jahres haben bereits Mitte April zu erheblichen Schäden an Kernobstkulturen in Belgien und in den Niederlanden geführt. Besonders betroffen waren die niederländischen Provinzen Utrecht und Zeeland sowie die belgische Provinz Limburg rund um Sint-Truiden. Nur eine Woche später, Ende April, zog eine Kaltluftfront von Nordosten nach Deutschland herein und führte verbreitet zu Frost. Bei Temperaturen von bis zu -7 °C erfroren vielerorts die bereits blühenden Baumobstkulturen und die ausgetriebenen Reben in den Weinbergen. Ein Großteil der deutschen Obst- und Weinanbaugebiete war, teils mit Totalschäden, betroffen. Besonders schwer traf es die Obstbauregionen Ostdeutschlands und beinahe alle deutschen Weinbaugebiete mit Schwerpunkt Mosel, Nahe, Rheinhessen, Württemberg, Franken, Saale-Unstrut und Sachsen. Der Gesamtschaden im Obst- und Weinbau belief sich deutschlandweit auf mehrere hundert Millionen Euro. Die Kaltluftfront Ende April schädigte allerdings nicht nur deutsche Wein- und Obstkulturen, sondern verursachte auch Spätfrostschäden an Ackerbaukulturen. Besonders betroffen waren die Winterrapsbestände in Polen. Der Juni brachte massive Starkregen- und Hagelereignisse mit Schwerpunkten in Süd- und Ostdeutschland. In Bayern und Baden-Württemberg führten anhaltende Starkregenereignisse zu weiträumigen Überschwemmungen. Innerhalb eines Wochenendes fielen bis zu 200 mm Niederschlag deutlich mehr als sonst im gesamten Monat. In Thüringen und Sachsen kam es im Juni wiederholt zu Hagelunwettern. Der schwerste Hagelzug ereignete sich am 18. Juni zwischen Erfurt und Leipzig. Zwei parallel verlaufende Zugbahnen zerstörten in Thüringen und vor allem in Sachsen erntereife Getreide- und Rapsbestände. In der Folge wurden rund 70.000 Hektar als geschädigt gemeldet. Der Juli startete mit einem besonderen Hagelereignis in Kroatien. Infolge einer sogenannten Superzelle über Südosteuropa bildeten sich am 1. Juli schwerste Unwetter mit großen Hagelschossen, Sturm und Starkregen und vernichteten weiträumig teils erntereife Ackerbaukulturen. Auch in Deutschland gab es im Juli weitere Hagelzüge, die Schneisen der Verwüstung hinterließen. Eine Gewitterfront zog vom Raum Öhringen in Baden-Württemberg über den Main-Tauber-Kreis bis nach Rothenburg ob der Tauber in Bayern. Die Hagelschäden erstreckten sich über eine Länge von mehr als 100 km. Bis in den späten August hinein ereigneten sich immer wieder regional heftige Unwetter. Vielerorts kam es während der Erntezeit zu Schäden, die nicht nur für Unterbrechungen sorgten, sondern auch reife Bestände zerstörten und für unsere Sachverständigenorganisation eine besondere Herausforderung darstellten, da unter großem Zeitdruck reguliert werden musste. Die ausgesprochen hohe und intensive Schadenfrequenz im Jahr 2024 führt im Ergebnis zu Entschädigungsleistungen im selbst abgeschlossenen Geschäft von insgesamt rund 280 Mio. Euro und einer Brutto-Schadenquote von 91,2 %. Geschäftsergebnis Die VEREINIGTE HAGEL konnte den Bruttobeitrag im direkten Versicherungsgeschäft bei einer um 2,2 % rückläufigen Versicherungssumme (13,4 Mrd. Euro) auf rund 331 Mio. Euro steigern. Ebenso konnte die versicherte Fläche auf 6,3 Mio. ha weiter ausgebaut werden. Das Geschäftsergebnis zeigt dabei im Inland und im Ausland eine unterschiedliche Ausprägung. Im deutschen Heimatmarkt ist die versicherte Fläche um 1,2 % auf 4,8 Mio. ha rückläufig. Das Beitragsaufkommen bleibt dagegen mit 151,1 Mio. Euro trotz rückläufiger Hektarwerte und einem deutlichen Minus in der Versicherungssumme (um 3,8 % auf 9,9 Mrd. Euro) stabil. Im Ausland wächst die VEREINIGTE HAGEL deutlich. Die versicherte Fläche steigt um 17 % auf nunmehr 1,5 Mio. ha und die Beitragseinnahmen wachsen um 9,9 % auf 178,8 Mio. Euro. In den Auslandsmärkten verzeichneten Lettland (+22,9 % auf 8,0 Mio. Euro), Litauen (+38,9 % auf 25,7 Mio. Euro) und Kroatien (+130,3 % auf 9,4 Mio. Euro) den höchsten Beitragszuwachs, während einzig in Polen mit 13,7 % auf insgesamt 16,4 Mio. Euro der Beitrag zurückging. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Wichtige Kennzahlen
Selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft Die gebuchten Bruttobeiträge des Geschäftsjahres betragen 335,4 Mio. EUR. Davon entfallen rd. 45 % auf das Inland. Nach Abzug der Veränderung der Bruttobeitragsüberträge und der Rückversicherungsbeiträge verbleiben netto 255,5 Mio. EUR (Vj. 246,0 Mio. EUR). Für Versicherungsfälle sind im Geschäftsjahr 301,7 Mio. EUR (Vj. 326,3 Mio. EUR) angefallen. Davon haben die Rückversicherer 72,4 Mio. EUR (Vj. 84,2 Mio. EUR) übernommen. Die bilanzielle Schadenquote liegt netto bei 89,8 % (Vj. 98,4 %). Aufgrund des überdurchschnittlichen Schadenverlaufs wurden der Schwankungsrückstellung 18,2 Mio. EUR entnommen. Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb liegen im Verhältnis zu den verdienten Beitragseinnahmen mit 16,9 % auf dem Niveau des Vorjahres (Vj. 16,7 %). Übernommenes Geschäft Die gebuchten Bruttobeiträge liegen im Geschäftsjahr bei rund 2,9 Mio. EUR. Die bilanzielle Schadenquote beträgt netto 51,0 % (Vj. 85,6 %). Der Schwankungsrückstellung wurde gemäß den Berechnungsvorschriften ein Betrag in Höhe von 0,4 Mio. EUR zugeführt. Gesamtes Geschäft Die laufenden Erträge aus den Kapitalanlagen betragen 6,4 Mio. EUR (Vj. 8,3 Mio. EUR) und resultieren insbesondere aus Zinsen aus Tages- und Festgeldern, Ausschüttungen aus Investmentvermögen und Mieterträgen. Die laufenden Aufwendungen sind von 3,1 Mio. EUR auf 2,6 Mio. EUR gesunken und umfassen insbesondere Betriebs- und Instandhaltungsmaßnahmen der Liegenschaften. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden auf Aktien (87 TEUR) und auf Inhaberschuldverschreibungen (0,4 TEUR), die dem Umlaufvermögen zugeordnet sind, sowie auf Beteiligungswerte (554 TEUR) vorgenommen. Die Zuschreibungen des Geschäftsjahres entfallen auf Anteile an Investmentvermögen, Aktien und Inhaberschuldverschreibungen. Gewinne wurden insbesondere aus der Veräußerung von Anteilen an Investmentvermögen erzielt. Das Ergebnis aus Kapitalanlagen beläuft sich somit auf 5,9 Mio. EUR (Vj. 5,4 Mio. EUR). Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit liegt bei -2,0 Mio. EUR (Vj. 5,8 Mio. EUR). Im Geschäftsjahr wurden aktive latente Steuern in Höhe von 11,3 Mio. EUR (Vj. 5,2 Mio. EUR) bilanziert, deren Veränderung im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von 6,1 Mio. EUR in den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten ist. Nach Steueraufwendungen in Höhe von -4,8 Mio. EUR ergibt sich somit ein Jahresüberschuss von 2,7 Mio. EUR (Vj. 3,2 Mio. EUR) Kapitalstruktur Das Eigenkapital ist auf 77,1 Mio. EUR gestiegen und setzt sich aus der Verlustrücklage von 39,4 Mio. EUR (Vj. 36,6 Mio. EUR), satzungsmäßigen Rücklagen von 32,8 Mio. EUR (Vj. 32,8 Mio. EUR) und dem Bilanzgewinn von 4,9 Mio. EUR (Vj. 5,0 Mio. EUR) zusammen. Kapitalanlagen Die Kapitalanlagen sind im Geschäftsjahr um 38,9 Mio. EUR auf 157,4 Mio. EUR gesunken. Der Rückgang betrifft insbesondere Anteile an Investmentvermögen und die Einlagen bei Kredit instituten. Zugänge sind in geringem Umfang bei Inhaberschuldverschreibungen und der Erhöhung der Anteile an einem Beteiligungsunternehmen entstanden. Die stillen Reserven belaufen sich auf rd. 44,1 Mio. EUR. Darin sind stille Lasten in Höhe von 90 TEUR enthalten. Versicherungstechnische Rückstellungen Die versicherungstechnischen Brutto-Rückstellungen betragen 117,9 Mio. EUR (Vj. 139,5 Mio. EUR) und entfallen überwiegend auf die Schwankungsrückstellung. Der Schwankungsrückstellung wurden im Geschäftsjahr im selbst abgeschlossenen Geschäft 18,2 Mio. EUR entnommen und im übernommenen Geschäft 0,4 Mio. EUR zugeführt. Insgesamt ergibt sich damit zum Bilanzstichtag in dieser Rückstellung ein Betrag in Höhe von 85,4 Mio. EUR (Vj. 103,1 Mio. EUR). Die Beitragsüberträge sind auf 30,2 Mio. EUR gestiegen und betreffen das Versicherungsgeschäft in Litauen, Lettland und Polen. Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle sind brutto in Höhe von 1,9 Mio. EUR gebildet. Der Anteil der Rückversicherer an diesen Rückstellungen beläuft sich auf 0,8 Mio. EUR. Die Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung beträgt zum Bilanzstichtag 0,4 Mio. EUR. Chancen- und Risikobericht Die VEREINIGTE HAGEL ist als Spezialversicherer im Umfeld der Naturgefahrenversicherung besonderen Risiken ausgesetzt. Im Rahmen der strategischen Ausrichtung des Unternehmens nimmt das Management dieser Risiken daher eine besondere Stellung ein. Grundlage des Risikomanagements stellt die Risikostrategie dar, die jährlich aktualisiert wird und in die Geschäftsstrategie eingebettet ist. Die Niederlassungen und verbundenen Unternehmen werden entsprechend einbezogen. Wesentliches Ziel ist es, Risiken zu erkennen, zu steuern und zu überwachen. Höchste Priorität hat dabei die Gewährleistung der Erfüllung der Verpflichtungen gegenüber unseren Mitgliedern. Dazu gehört auch die Sicherstellung der Solvabilität, die Transparenz der Geschäftsprozesse und die Förderung des Risikobewusstseins innerhalb des Unternehmens. Die Identifikation von Risiken erfolgt mithilfe der Risikoinventur, die jährlich bzw. ad hoc durchgeführt wird. Der Begriff Risiko bezeichnet Ereignisse und mögliche Entwicklungen, die sich negativ auf die Erreichung der Unternehmensziele, insbesondere auf die dauernde Erfüllbarkeit der Verpflichtungen aus den Versicherungsverträgen auswirken und den Fortbestand der VEREINIGTE HAGEL gefährden können. Die identifizierten Risiken werden in die folgenden Kategorien unterteilt: versicherungstechnisches Risiko, Markt- und Ausfallrisiko, operationelles Risiko, Reputationsrisiko, strategisches Risiko und Liquiditätsrisiko. Die Bewertung der Risikokategorien erfolgt neben den Vorgaben von Solvency II zusätzlich anhand einer internen Bewertungssystematik. Ausgangspunkt für die Risikosteuerung bildet die Risikotragfähigkeitsberechnung. Im Rahmen der Berechnung wird auch die Auslastung der Grenz- und Schwellenwerte des Limitsystems überprüft und an den Vorstand berichtet. Das versicherungstechnische Risiko bezeichnet das Risiko, dass bedingt durch Zufall, Irrtum oder Änderung der tatsächliche Aufwand für Leistungen vom erwarteten Aufwand abweicht. Wesentliche Komponenten dieses Risikos stellen für die VEREINIGTE HAGEL das Prämien- und Naturkatastrophenrisiko dar. Die Risikosteuerung erfolgt anhand risikoadäquater Zeichnungsrichtlinien und Tarifbestimmungen. Zusätzlich wird eine gezielte Rückversicherungspolitik zur Reduzierung der Ergebnisvolatilität und zur Absicherung von Großschadenereignissen eingesetzt. Das Marktrisiko, als Möglichkeit der Veränderung der Marktwerte von Vermögensanlagen, setzt sich aus Sicht der VEREINIGTE HAGEL aus dem Aktienrisiko, dem Konzentrationsrisiko, dem Immobilienrisiko sowie dem Zinsänderungs-, Spread- und Währungsrisiko zusammen. Grundsätzlich steht die Anlagepolitik unter eindeutiger Präferenz des Sicherheitsgedankens und der Liquidität. Rentabilitätsgesichtspunkte treten dahinter zurück. Das Ausfallrisiko bezeichnet die Gefahr von Verlusten aufgrund unerwarteter Ausfälle oder Verschlechterung der Bonität von Gegenparteien. In Bezug auf die Kapitalanlage wird das Ausmaß dieser Risiken durch konservative Anlagegrundsätze und Limitvorgaben begrenzt. Operationelle Risiken sind Gefahren von Verlusten als Folge von Unzulänglichkeiten oder durch Fehlverhalten von Menschen, internen Prozessen oder Systemen sowie aufgrund externer Ereignisse. Rechts- und Informationsrisiken sowie IT-Risiken sind eingeschlossen. Zur Messung und Steuerung ist ein internes Kontrollsystem implementiert. Dem Liquiditätsrisiko als Gefahr, anstehenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr uneingeschränkt und fristgerecht nachkommen zu können, wird durch eine zentral geführte Liquiditätsplanung Rechnung getragen. Strategische Risiken der Unternehmensführung werden über eine fortlaufende qualitative Markt- und Wettbewerberanalyse hinsichtlich der Interessen der Versicherungsnehmer und der für sie maßgeblichen Rahmenbedingungen wie beispielsweise der Gesetzeslage, der Politik oder des Marktes gesteuert. Das Reputationsrisiko bezeichnet die Gefahr einer Vertrauensminderung in der Öffentlichkeit oder bei den Versicherungsnehmern aufgrund von negativen Ereignissen im Rahmen der Geschäftstätigkeit. Das zentrale Ziel der VEREINIGTE HAGEL ist die Kundenzufriedenheit durch Sicherstellung der Qualität der angebotenen Dienstleistung. Nach derzeitigen Erkenntnissen sind keine Entwicklungen zu erkennen, die den Fortbestand unseres Unternehmens kurz- oder mittelfristig gefährden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen könnten. Die vorhandenen Eigenmittel ergeben eine deutliche Überdeckung der aufsichtsrechtlichen Solvabilitätsanforderungen. Die weltwirtschaftlichen Entwicklungen, insbesondere in Amerika und der Ukraine, und deren mögliche Auswirkungen werden weiterhin laufend überwacht. Auf der Kapitalanlageseite und aus dem Versicherungsgeschäft erwarten wir keine wesentlichen Auswirkungen. Allerdings wird die VEREINIGTE HAGEL, wie alle anderen Marktteilnehmer, von den volkswirtschaftlichen Entwicklungen auch indirekt betroffen sein. Prognosebericht Die Wachstumsdynamik in unseren Zielmärkten wird auch im kommenden Jahr starke Unterschiede aufweisen. In Deutschland gehen wir insgesamt von einer stabilen Entwicklung mit leichten Zuwächsen in der versicherten Fläche von 0,5-1 % aus. Die Volatilität an den Agrarmärkten erschwert die Prognose für das Beitragswachstum. Aktuell sind marktseitig nur wenig Wachstumsimpulse zu erkennen, sodass wir beim derzeitigen Preisniveau mit einem Beitragsaufkommen im Inlandsgeschäft in etwa auf Vorjahresniveau rechnen. Im Auslandsgeschäft erwarten wir für Polen, Lettland und Kroatien eine Zunahme der versicherten Fläche mit entsprechendem Beitragszuwachs. In den Benelux-Ländern wird es dagegen infolge umfangreicher Sanierungsmaßnahmen voraussichtlich einen leichten Rückgang in der versicherten Fläche und der Versicherungssumme geben. Die Beitragseinnahmen sollten in diesen Ländern allerdings stabil bleiben. In Italien gehen wir aufgrund der restriktiven Tarifvorgaben von einer leicht rückläufig gen Geschäftsentwicklung aus. Die Wetterextreme der letzten beiden Jahre mit beispiellosen Frostschäden im Obst- und Weinbau sowie verheerenden Unwettern mit Hagel, Sturm und Starkregen haben in vielen Regionen Europas zu existenzbedrohenden Schäden in der Landwirtschaft geführt. Die Folgen des Klimawandels sind offensichtlich. In Verbindung mit den weit verbreiteten staatlichen Förderprogrammen für Mehrgefahrenversicherungen ist auch zukünftig von einer steigenden Nachfrage nach Ernteversicherungskonzepten auszugehen. Dank Seit nunmehr über 200 Jahren stützt sich unser Leistungsversprechen auf die ausgezeichnete Arbeit unserer zahlreichen Sachverständigen in der Schadenregulierung. Die fundierte und praxisnahe Regulierung der Schäden vor Ort ist nach wie vor Kernelement unserer Strategie und wird auch zukünftig wesentlicher Bestandteil unseres Versicherungsvereins a. G. sein. All unseren Sachverständigen und Mitarbeitern, die unter teils schwierigen Bedingungen Schäden in ganz Europa regulieren, gilt unser besonderer Dank!
Gießen, 31. März 2025 Vereinigte Hagelversicherung VVaG Der Vorstand Dr. Schönbach Dr. Keller Gehrke Jahresbilanz zum 31. Dezember 2024der Vereinigte Hagelversicherung VVaG, GießenAktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1.2024 bis 31.12.2024der Vereinigte Hagelversicherung VVaG, Gießen
AnhangBilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen sowie unter Beachtung der Satzung aufgestellt. Aktivseite Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu Anschaffungskosten, die linear innerhalb der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bzw. über die vertragliche Nutzungsdauer abgeschrieben wurden. Geleistete Anzahlungen wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Eine Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände nach § 248 Abs. 2 S. 1 HGB ist nicht erfolgt. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung entsprechend vermindert, bilanziert. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere sowie Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere unterliegen den Grundsätzen des Umlaufvermögens und wurden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Marktwert angesetzt. Schuldscheinforderungen und Darlehen sowie übrige Ausleihungen wurden mit dem Rückzahlungsbetrag abzüglich Tilgungen angesetzt. Der Zeitwert der übrigen Ausleihungen entspricht dem Buchwert. Einlagen bei Kreditinstituten und andere Kapitalanlagen wurden mit dem Nominalwert aktiviert. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft, Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft und sonstige Forderungen wurden mit den Nominalbeträgen ausgewiesen, soweit nicht Einzelwertberichtigungen vorzunehmen waren. Darin sind sonstige Forderungen in Höhe von 66.537,17 EUR mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Sachanlagen wurden mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung gemäß den jeweils landesspezifischen Vorgaben voll abgeschrieben. Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand sowie Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Nominalbetrag aktiviert. Aktive latente Steuern ergeben sich aus Wertunterschieden von Vermögensgegenständen und Schulden zwischen Handels- und Steuerbilanz, die zu einem Aktivüberhang führen. Für die Ermittlung wird ein unternehmensindividueller Steuersatz in Höhe von 30,7 % verwendet. Passivseite Die Verlustrücklage gemäß § 193 VAG sowie die satzungsmäßigen Rücklagen wurden nach den Vorschriften der Satzung gebildet. Die Beitragsüberträge wurden unter Berücksichtigung des § 341e HGB i.V.m. § 24 RechVersV individuell für jeden Versicherungsvertrag proportional zum prognostizierten Risiko gebildet. Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle des selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäftes wurde für alle bekannten Schadenfälle individuell ermittelt. Für das in Rückdeckung übernommene Geschäft wurden die Rückstellungen entsprechend den Aufgaben der Vorversicherer bilanziert. Die Anteile der Rückversicherer an den Rückstellungen wurden nach den vertraglichen Vereinbarungen ermittelt. Die Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung wurde entsprechend den satzungsmäßigen Bestimmungen und den gesetzlichen Vorschriften gebildet. Die Bildung der Schwankungsrückstellung wurde gemäß § 341 h Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 29 RechVersV Abschnitt IV vorgenommen. Die sonstigen versicherungstechnischen Rückstellungen beinhalten Beitragsrückvergütungen, die einen mehrjährigen Beobachtungszeitraum betreffen und somit vorsorglich gemäß § 31 Abs. 2 Nr. 3 RechVersV gebildet wurden. Die Rückstellung für Pensionen wurde entsprechend dem Verfahren laufender Einmalbeiträge (Projected Unit Credit Methode) unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck mit einem Zinssatz von 1,90 % berechnet. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt -196.274,-- EUR. Die Berechnung erfolgte mit einem Gehalts- und Rententrend von 3 % bzw. 2 % ohne Fluktuationsabschlag. Die laufenden Renten wurden nach § 16 Betriebsrentengesetz angepasst und in der Rückstellung für Pensionen berücksichtigt. Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB erfolgte die Verrechnung der Rückstellung mit einem Aktivwert. Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen wurden gemäß § 253 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und, soweit die Laufzeit der Rückstellung mehr als ein Jahr beträgt, abgezinst. Die Ermittlung der in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Rückstellung für Altersteilzeitleistungen erfolgte unter Beachtung der IDW Stellungnahme vom 19. Juni 2013 zur Rechnungslegung. Als Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck mit einem Zinssatz von 1,96 % verwendet. Der Rückstellungsbetrag wurde gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit einem Aktivwert verrechnet. Die Jubiläumsrückstellungen wurden entsprechend der Projected Unit Credit Methode unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck mit einem Zinssatz von 1,96 % und einem Gehaltstrend von 3 % ohne Fluktuationsabschlag berechnet. Die Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft, die Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Geschäft, aus dem Rückversicherungsgeschäft und sonstige Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 249.968,82 EUR. Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Nominalbetrag passiviert. Auf fremde Währung lautende Bilanzposten wurden ebenso wie die Aufwendungen und Erträge zum Bilanzstichtag mit dem EZB-Referenzkurs in EUR umgerechnet. Nach § 256a HGB entstandene Währungskursgewinne und -verluste derselben Währung wurden saldiert. Entwicklung der Aktivposten A, B I bis III im Geschäftsjahr 2024
Erläuterungen zur Aktivseite der Jahresbilanz A. Immaterielle Vermögensgegenstände In den immateriellen Vermögensgegenständen sind erworbene Versicherungsbestände (716.669,- EUR) und Software (145.974,23 EUR) ausgewiesen. Geleistete Anzahlungen entfallen vollständig auf Softwareprojekte. B. Kapitalanlagen Die Entwicklung der Kapitalanlagen im Geschäftsjahr 2024 sowie die Angaben der Zeitwerte sind nach dem Muster 1 auf Seite 20/21 dieses Berichtes im Einzelnen dargestellt. Die Zeitwerte der Grundstücke wurden zuletzt zum 31. Dezember 2023 nach dem Ertragswertverfahren ermittelt und werden gemäß § 55 Abs. 3 RechVersV mindestens alle fünf Jahre angepasst. Für vier Grundstücke liegen Verkehrswertgutachten vor. Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen wird der Zeitwert nach dem Substanzwertverfahren ermittelt bzw. entspricht der Zeitwert dem anteiligen Eigenkapital. Für erworbene Beteiligungen werden die Anschaffungskosten angesetzt und der Zeitwert in Anlehnung an IDW S1 in Verbindung mit IDW RS-HFA 10 überprüft und ggf. angepasst, bzw. der Net Asset Value (NAV) für die Bewertung herangezogen. Für die Ermittlung der Zeitwerte der sonstigen Kapitalanlagen wurden die Börsenkurse bzw. Marktwerte zugrunde gelegt. Die Ermittlung der Zeitwerte für Schuldscheinforderungen und Darlehen erfolgte anhand der Discounted Cashflow Methode unter Berücksichtigung der Restlaufzeit und bonitätsspezifischer Risikozuschläge. Darin sind stille Lasten in Höhe von 90 TEUR enthalten. Aufgrund der guten Bonität der Schuldner handelt es dabei nicht um dauerhafte Wertminderungen. Gemäß § 125 VAG ist zur Bedeckung der Beitragsüberträge und der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle des selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäftes sowie der Verbindlichkeiten gegenüber Versicherungsnehmern ein Sicherungsvermögen gebildet worden, für dessen Vermögenswerte Aussonderungsrechte geltend gemacht werden können. Zum 31.12.2024 beträgt das Sicherungsvermögen: 58.270.474,95 EUR (Vj. 82.584.643,45 EUR). B. I. Grundstücke Der Bilanzwert der eigengenutzten Grundstücke beläuft sich im Bilanzjahr auf 7.807.129,30 EUR. B. II. 1. Anteile an verbundenen Unternehmen Anteilsbesitzliste:
B. Il.3 Beteiligungen Der Posten beinhaltet im Wesentlichen Investitionen in Private Equity und Anteile an der Kachelmann GmbH. B. III. 6. Andere Kapitalanlagen Die Haftungssumme aus Genossenschaftsanteilen beträgt 55.000,-- EUR.
B. Versicherungstechnische Rückstellungen Die versicherungstechnischen Brutto-Rückstellungen betragen für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft insgesamt 112.147.622,20 EUR (Vj. 133.002.520,30 EUR) und für das übernommene Geschäft 5.801.028,-- EUR (Vj. 6.482.751,-- EUR) Davon: II. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
III. Rückstellungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung
IV. Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen Schwankungsrückstellung nach aufsichtsbehördlicher Anordnung: 1. Für selbst abgeschlossenes Geschäft Sparte Hagel
2. Für übernommenes Geschäft Sparte Hagel
C. Andere Rückstellungen III. Sonstige Rückstellungen Es handelt sich insbesondere um die Rückstellungen für Urlaub, variable Vergütung, Jahresabschluss, Jubiläen, Abfindung, Altersteilzeit, Berufsgenossenschaftsbeiträge sowie die TFR-Rückstellung in Italien. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Angaben zum Versicherungsgeschäft Die Anzahl der mindestens einjährigen Versicherungsverträge beträgt 237.033 Stück (Vj. 192.762).
Von den Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb des gesamten Versicherungsgeschäftes in Höhe von 56.649.535,64 EUR entfallen 21.513.524,-- EUR (Vj. 18.879.956,-- EUR) auf Abschlussaufwendungen und 35.136.011,64 EUR (Vj. 34.416.717,04 EUR) auf Verwaltungsaufwendungen. Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen
Angaben zum Kapitalanlageergebnis Die laufenden Erträge aus Kapitalanlagen betragen insgesamt 6.436 TEUR. Zuschreibungen entfallen auf Aktien und Anteile an Investmentvermögen und im geringen Umfang auf Inhaberschuldverschreibungen. Gewinne aus dem Abgang sind insbesondere für Anteile an Investmentvermögen zu verzeichnen. Laufende Aufwendungen für Kapitalanlagen betreffen Betriebs- und Instandhaltungsaufwendungen für Immobilien sowie interne Verwaltungskosten. Die Abschreibungen beinhalten planmäßige Abschreibungen auf Gebäude sowie außerplanmäßige Abschreibungen auf Beteiligungen, Aktien und Inhaberschuldverschreibungen. Das Wahlrecht gemäß § 341b Abs. 2 S. 2 HGB wurde im Berichtsjahr nicht ausgeübt. Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen entfallen vollständig auf Aktien. Angaben zum sonstigen Ergebnis Im sonstigen Ergebnis sind Währungskursgewinne in Höhe von 291 TEUR enthalten. Währungskursverluste haben sich nur in sehr geringem Umfang ergeben. Sonstige Angaben Konzernabschluss Von der Aufstellung eines Konzernabschlusses haben wir gem. § 296 Abs. 2 HGB abgesehen, da die mögliche Einbeziehung der arismo GmbH und der VH Italia Service s.r.l. auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der VEREINIGTE HAGEL von untergeordneter Bedeutung ist. Angaben nach § 264 Abs. 1a HGB Sitz des Versicherungsvereins ist Gießen. Der Verein wird beim Amtsgericht Gießen unter der Nummer HRB 2380 geführt. Angaben nach § 285 Ziff. 3 bzw. 3a HGB Aus Kapitalzusagen bestehen zum Stichtag Verpflichtungen in Höhe von 1.677.500,-- EUR. Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften bestehen in Höhe von 191.311,29 EUR. Angaben nach § 285 Ziff. 7 HGB Im Geschäftsjahr waren bei dem Versicherungsverein durchschnittlich 374 Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon waren 272 im Innendienst und 102 im Außendienst tätig. Angaben nach § 285 Ziff. 9 HGB Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen 1.209.362,62 EUR. Die Pensionen früherer Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene belaufen sich auf 521.752,38 EUR und die dafür gebildeten Rückstellungen betragen 11.094.985,-- EUR. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten für ihre Tätigkeit eine Vergütung von 189.996,-- EUR sowie Ersatz der Reisekosten und Tagegelder. Die gemäß § 285 Ziff. 10 HGB anzugebenden Mitglieder des Aufsichtsrates und des Vorstands sind auf Seite 3 dieses Geschäftsberichtes namentlich aufgeführt. Angaben nach § 285 Ziff. 17 HGB Das berechnete Gesamthonorar für die Jahresabschlussprüfung beträgt netto 112 TEUR (davon Prüfung der Niederlassung Polen durch Forvis Mazars, Polen in Höhe von 33 TEUR). Neben der Jahresabschlussprüfung hat der Abschlussprüfer andere Bestätigungsleistungen erbracht, welche die Beitragsmeldung für den niederländischen Verband betreffen (1 TEUR) sowie sonstige Leistungen in Form einer projektbegleitenden Prüfung zum Umsetzungsstand CSRD (O TEUR) umfassten. Sonstige Angaben Angaben nach § 285 Ziff. 21 HGB Im Rahmen der bestehenden Dienstleistungs- und IT-Dienstleistungsvereinbarung mit der arismo GmbH wurden der VEREINIGTE HAGEL 592 TEUR erstattet. Den Erträgen standen Aufwendungen für erbrachte Dienstleistungen an die arismo GmbH in gleicher Höhe gegenüber. Von der arismo GmbH wurden 751 TEUR an die VEREINIGTE HAGEL berechnet. Die Belastung erfolgte verursachungsgerecht auf der Grundlage von Vollkosten zu marktüblichen Konditionen. Angaben nach § 285 Ziff. 25 HGB Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurden die Rückstellung für Altersteilzeit in Höhe von 38 TEUR mit dem entsprechenden Aktivwert (Deckungsvermögen) in gleicher Höhe sowie die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 21.012 TEUR mit dem Aktivwert von 786 TEUR verrechnet. Angaben nach § 285 Ziff. 26 HGB Die VEREINIGTE HAGEL verfügt über zwei inländische Investmentvermögen mit einem Anteilsbesitz von mehr als 10 %. Die Investmentfonds werden von einer professionellen Kapitalverwaltungsgesellschaft gemanagt. Die Anlage erfolgt sowohl in festverzinsliche Wertpapiere als auch in Aktien und Investmentanteile. Im Jahr 2024 erfolgten Ausschüttungen in Höhe von 1.500 TEUR bei einem Marktwert in Höhe von rund 60.444 TEUR und einer positiven Abweichung zum Buchwert in Höhe von rund 4.814 TEUR. Angaben nach § 285 Ziff. 28 HGB Die aktiven latenten Steuern in Höhe von 11.375 TEUR unterliegen einer Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB. Angaben nach § 285 Ziff. 29 HGB Im Geschäftsjahr wurde das Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB zur Bilanzierung aktiver latenter Steuern ausgeübt. Die unterschiedlichen Wertansätze von Vermögensgegenständen und Schulden in Handels- und Steuerbilanz führen zu einem Überhang an aktiven latenten Steuern und werden mit einem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 30,7 % ermittelt. Der Aktivüberhang ergibt sich unter anderem durch Grundstücke, Anteile an Investmentvermögen, Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft, Pensionsrückstellungen sowie versicherungstechnische und sonstige Rückstellungen. Angaben nach § 285 Ziff. 33 HGB Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben. Angaben nach § 285 Ziff. 34 HGB Gemäß § 170 Abs. 2 AktG schlägt der Vorstand vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 4.950.000,-- EUR auf neue Rechnung zu verwenden.
Gießen, 31. März 2025 Vereinigte Hagelversicherung VVaG Der Vorstand Dr. Schönbach Dr. Keller Gehrke Schadenmeldungen 2024 ![]() Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Vereinigte Hagelversicherung VVaG, Gießen Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss des Vereinigte Hagelversicherung VVaG, Gießen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht des Vereinigte Hagelversicherung VVaG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden „EU-APrVO“) unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Art. 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Art. 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Im Folgenden stellen wir die aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar: Bilanzielle Abbildung der Rückversicherung im Jahresabschluss Zugehörige Informationen im Abschluss Im Anhang des Versicherungsvereins werden im ,Abschnitt „Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden“ die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wiedergegeben. Risikoangaben sind im Lagebericht im Abschnitt „Chancen- und Risikobericht“ enthalten. Sachverhalt und Risiko für die Prüfung Im Jahresabschluss des Versicherungsvereins zum 31. Dezember 2024 werden abgegebene Rückversicherungsbeiträge in Höhe von T€ 75.536 ausgewiesen. Dadurch verbleibt ein Selbstbehalt in Höhe von 77,7 % beim Versicherungsverein. Der im Anhang angegebene Rückversicherungssaldo zu Lasten der Rückversicherer beträgt T€ 2.383. Der Versicherungsverein verfügt zur Absicherung versicherungstechnischer Risiken über verschiedene Rückversicherungsverträge, die aufeinander aufbauend das Rückversicherungsprogramm darstellen. Die Abrechnung und Abbildung der Rückversicherungsbeziehungen erfordert verschiedene Bearbeitungsschritte, bei denen die entsprechenden vertraglichen Vereinbarungen berücksichtigt werden müssen. Das Risiko für den Jahresabschluss besteht insbesondere in einer nicht sachgerechten Ermittlung der jeweiligen Rückversicherungsanteile zu den versicherungstechnischen Posten des Jahresabschlusses. Infolgedessen und aufgrund der betragsmäßigen Auswirkung der jeweiligen Rückversicherungsanteile auf die Posten im Jahresabschluss liegt ein besonders wichtiger Prüfungssachverhalt vor. Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse Zur Prüfung der bilanziellen Abbildung der Rückversicherung im Jahresabschluss haben wir risikoorientiert folgende wesentlichen Prüfungshandlungen vorgenommen: Zunächst haben wir uns ein Verständnis des Prozesses zur bilanziellen Abbildung der Rückversicherungsbeziehungen im Jahresabschluss verschafft. Ausgehend davon haben wir Aufbau- und Funktionsprüfungen hinsichtlich der wesentlichen in dem Rückversicherungsprozess enthaltenen internen Kontrollen, die die Vollständigkeit und Richtigkeit der vorzunehmenden Rückversicherungsabrechnungen sicherstellen sollen, durchgeführt. Ferner haben wir die der Bilanzierung zugrundeliegenden Abrechnungen gegenüber Rückversicherern geprüft, indem wir die methodische Vorgehensweise sowie die rechnerische Richtigkeit der Abrechnungen nachvollzogen haben. Auf Basis der Rückversicherungsverträge haben wir auch die Abrechnungsreihenfolge des Rückversicherungsprogramms geprüft. Ergänzend haben wir die Richtigkeit und Vollständigkeit der den Abrechnungen zugrundeliegenden Daten sowie das Berechnungsvorgehen beurteilt und die berechneten Werte entsprechend mit den von den Rückversicherungsbeziehungen betroffenen Posten in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung abgestimmt. Sonstige Informationen Der Aufsichtsrat ist für den Bericht des Aufsichtsrats verantwortlich. Im Übrigen sind die gesetzlichen Vertreter für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die übrigen Teile des Geschäftsberichts - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen - mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses, des geprüften Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Versicherungsunternehmen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Versicherungsvereins vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Versicherungsvereins zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Versicherungsvereins vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Versicherungsvereins zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Versicherungsvereins vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO Wir wurden in der Mitgliedervertreterversammlung am 14. Mai 2024 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 15. Mai 2024 vom Vorsitzenden des Aufsichtsrates beauftragt. Wir sind seit dem Geschäftsjahr 2023 als Abschlussprüfer des Vereinigte Hagelversicherung VVaG tätig. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Art. 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen. Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Sascha Kaminski.
Frankfurt am Main, den 7. April 2025 Forvis Mazars GmbH & Co. KG Thomas Volkmer, Wirtschaftsprüfer Sascha Kaminski, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstands laufend überwacht und sich in mehreren Sitzungen mündlich und schriftlich über die Entwicklung und jeweilige Lage sowie über alle wichtigen Geschäftsvorgänge unterrichten lassen. Der vorgelegte Jahresabschluss, das Rechnungswesen und der Lagebericht sind von der von der Mitgliedervertreterversammlung als Abschlussprüfer gewählten Forvis Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Frankfurt am Main, geprüft worden. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. Der Bericht des Abschlussprüfers hat zur Einsicht vorgelegen. Dem Ergebnis der Prüfung stimmen wir zu. Der Abschlussprüfer hat an der Aufsichtsratssitzung zur Feststellung des Jahresabschlusses teilgenommen und stand für Fragen zur Verfügung. Der im Aufsichtsrat gebildete Rechnungsprüfungsausschuss hat unter Teilnahme des Abschlussprüfers mit drei von der Mitgliedervertreterversammlung gewählten Mitgliedern den Rechnungsabschluss 2024 sorgfältig geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis dieser Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Neben der satzungsmäßigen Dotierung der gesetzlichen Rücklage in Höhe von 411.278,- EUR hat der Aufsichtsrat gem. § 38 Abs. 2 der Satzung zugestimmt, weitere 2.380.573,- EUR dieser Rücklage zuzuführen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht sowie den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands gemäß § 170 Abs. 2 AktG geprüft. Der Aufsichtsrat stimmt dem Vorschlag des Vorstands zu, den Bilanzgewinn von 4.950.000 ,- EUR auf neue Rechnung zu verwenden. Er billigt den Jahresabschluss und den Lagebericht des Vorstands. Der Jahresabschluss 2024 ist damit gemäß § 172 AktG festgestellt. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Mitgliedervertreterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 4.950.000,-- EUR als Gewinnvortrag auf neue Rechnung zu verwenden.
Gießen, 24. April 2025 Vereinigte Hagelversicherung VVaG Der Aufsichtsrat Stechmann Brauer Bartmer Claassen Conzen Vorsitzender Stellv. Vorsitzender Hillmann-Köster Krawczyk Kunz Maurer Frhr. Riederer von Paar Dr. Streng Dr. van Wenum Vogel Frhr. von Willersinn Oeynhausen-Leffers Vorsitzende der Bezirksvereine 2024
Direktion Wilhelmstraße 25 | 35392 Gießen Tel. 0641 7968-0 www.vereinigte-hagel.de Bezirksdirektion Alzey Bezirksdirektor Dr. Christian Kaiser Otto-Lilienthal-Straße 4 | 55232 Alzey Tel. +49 6731 99952-40 Bezirksdirektion Berlin Bezirksdirektor Dr. Daniel Hillert Flämingstraße 3-4 | 15738 Zeuthen Tel. +49 33762 792-0 Bezirksdirektion Gießen Bezirksdirektor Jürgen Schuldig-Fritsch Ludwigstraße 63 | 35392 Gießen Tel. +49 641 984674-0 Bezirksdirektion Hannover Bezirksdirektor Peter H. Schemmel Am Markt 13 | 30938 Burgwedel Tel. +49 5139 706271-0 Bezirksdirektion Münster Bezirksdirektor Dr. Michael Clemens Schulte Hohenzollernring 67 | 48145 Münster Tel. +49 251 93303-0 Bezirksdirektion Nürnberg Bezirksdirektor Manuel Meyer Schmausenbuckstraße 84 | 90480 Nürnberg Tel. +49 911 95482-10 Bezirksdirektion Rendsburg Bezirksdirektor Dr. Derk Westphal Grüner Kamp 19-21 | 24768 Rendsburg Tel. +49 4331 66369-0 Bezirksdirektion Stuttgart Bezirksdirektor Friedrich Ehrmann Bauhofring 3 | 71732 Tamm Tel. +49 7141 6944-0 Niederlassung Italien Hauptbevollmächtigter Dott. Alessandro Bellini VH Italia Viale del Commercio, 47, 37135 Verona ITALIEN Tel. +39 045 8062100 | Fax +39 045 8062108 www.vh-italia.it Niederlassung Kroatien Hauptbevollmächtigter Mario Bičanić Podružnica VH Hrvatska Augusta Cesarca 69 | 35000 Slavonski Brod KROATIEN Tel. +385 35 456201 | Fax +385 35 456020 www.vh-hrvatska.hr Niederlassung Litauen Hauptbevollmächtigter Martynas Rusteika VH Lietuva Europa pr. 50 46366 Kaunas, LITAUEN Tel. +370 37 397742 | Fax +370 37 397746 www.vereinigte-hagel. It Niederlassung Luxemburg Niederlassungsleiter Dr. Christian Kaiser VH Luxembourg 87, rue de Luxembourg | 8077 Bertrange LUXEMBURG Tel. +352 26 649933 | Fax +352 26 108822 www.vereinigte-hagel.lu Niederlassung Niederlande Hauptbevollmächtigter Jan Gerhard Schreuder VH Nederland Elzenlaan 11a | 9422 ES Smilde NIEDERLANDE Tel. +31 592 415581 | Fax +31 592 415865 www.vereinigte-hagel.nl Niederlassung Polen Hauptbevollmächtigter Michael Lösche Ul. Grunwaldzka 186 60-166 Poznan POLEN Tel. +48 61 670 44 00 www.vh-polska.pl Beschluss der MitgliedervertreterversammlungDie Mitgliedervertreterversammlung hat auf ihrer 32. ordentlichen Mitgliedervertreterversammlung am 20. Mai 2025 beschlossen, den Bilanzgewinn 2024 in Höhe von EUR 4.950.000,00 als Gewinnvortrag auf neue Rechnung zu verwenden.
VEREINIGTE HAGELVERSICHERUNG VVaG Vorstand Dr. Schönbach Dr. Keller Gehrke |
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Vereinigte Hagelversicherung VVaG VVaG
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- VVaG
- Anschrift
-
Wilhelmstraße 25
35392 Gießen - Handelsregister
- HRB 2380, Gießen
- Eintragungsdatum
- 13. Mai 1993
- Branche
-
Tätigkeiten von Versicherungsvertreterinnen und -vertretern
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit aktivem Versicherungsgeschäft - Unternehmenszweck
- Der Verein hat den Zweck, seine Mitglieder gegen Schäden (insbesondere Ertragsausfälle) im Bereich der Produktion von landwirtschaftlichen und gärtnerischen Erzeugnissen, insbesondere gegen Schäden, die durch Hagel oder andere Elementargefahren verursacht werden, zu versichern. Soweit die Vorschriften des § 15 Abs. 1 VAG nicht entgegenstehen, kann der Verein Rückversicherung geben und nehmen und sich an anderen Unternehmen beteiligen. Der Verein kann den Geschäftsbetrieb auf andere Versicherungszweige ausdehnen. In den nicht selbst betriebenen Versicherungszweigen kann er Versicherungen für andere Versicherungsunternehmen vermitteln. Der Verein kann Versicherungen bis maximal 10 % der Gesamtversicherungssumme auch gegen festes Entgelt in der Weise abschließen, dass die Versicherungsnehmer keine Mitglieder des Vereins werden.
Finanzen
Bilanz
2025- Sachanlagen 75,1 % 241,45 Mio
- Immaterielle Vermögensgegenstände 0,2 % 649,3 k
- Eigenkapital 59,1 % 189,79 Mio
- Versicherungstechnische Rückstellungen 19,5 % 62,61 Mio
- Sonstige Verbindlichkeiten 7,4 % 23,73 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 16,8 k
- Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft 0,0 % 0
- Passive latente Steuern 0,0 % 0
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2025- Verdiente Beiträge für eigene Rechnung 72,1 % 436,40 Mio
- Zwischensumme 11,2 % 67,63 Mio
- Veränderung der Schwankungsrückstellung und ähnlicher Rückstellungen 10,6 % −64,32 Mio
- Entnahmen aus Gewinnrücklagen 1,9 % 11,22 Mio
- Erträge aus Kapitalanlagen 0,9 % 5,44 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0,8 % 5,10 Mio
- Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,8 % 4,95 Mio
- Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 0,8 % 4,93 Mio
- Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 0,5 % 3,31 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,2 % 1,36 Mio
- Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung 0,0 % 280,5 k
- Veränderung der sonstigen versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen 0,0 % −5,5 k
- Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung 74,3 % 357,01 Mio
- Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung 23,3 % 112,18 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,9 % −4,54 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,8 % 4,05 Mio
- Aufwendungen für Kapitalanlagen 0,6 % 2,75 Mio
- Sonstige Steuern 0,0 % 64,2 k
- Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung 0,0 % 1,7 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 6,27 Mio
GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Jan Kristofer Dr. Keller
seit 2013 Vorstandsmitglied
-
Philipp Dr. Schönbach
seit 2023 Vorstandsmitglied
-
Daniel Dr. Rittershaus
seit 2022 Prokura
-
Klaus Elmar Kotte
seit 2009 Prokura
-
Michael Lösche
seit 2003 Prokura
-
Nora Buchholz
seit 2026 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Beteiligungen an
- arismo GmbH GmbH 100,0 %
- AtmoScience GmbH GmbH 24,9 %
Historie
- 2026
-
08.05.
Eintritt eines MitgliedsNora Buchholz · Gesamtprokura
-
12.02.
Berichtigung von UnternehmensdatenVereinigte Hagelversicherung VVaG
-
12.02.
Austritt einer PositionThomas Gehrke · Vorstand
-
12.02.
NamensänderungVereinigte Hagelversicherung VVaG
- 2024
-
06.06.
Austritt einer PositionR***** D** · Vorstand
- 2023
-
20.06.
Berichtigung personenbezogener DatenJan Kristofer Dr. Keller · Vorstand
-
20.06.
Eintritt eines MitgliedsPhilipp Dr. Schönbach · Vorstand
- 2022
-
02.08.
SatzungsänderungVereinigte Hagelversicherung VVaG
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2025 Jahresabschluss
- 2024 Jahresabschluss ↓
- 2023 Jahresabschluss
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2024
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
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Tastenkürzel
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- C
- entity_id kopieren
- I
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- 1–6
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