WAGO Kontakttechnik GmbH(nach Schweizer Recht) & Co. KGMindenJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Bilanz zum 31. Dezember 2006WAGO Kontakttechnik GmbH (nach Schweizer Recht) & Co. KG, MindenAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006WAGO Kontakttechnik GmbH (nach Schweizer Recht) & Co. KG, Minden
Anhang 20061. Allgemeine AngabenIn Aufbau und Gliederung folgen Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung den gesetzlichen Regelvorschriften des HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, um steuerliche Sonderabschreibungen nach dem Fördergebietsgesetz und vermindert um etwaige Zuschüsse, entweder für Investitionen im Fördergebiet oder durch vertraglich mit Kunden vereinbarte, angesetzt. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht berücksichtigt. Die Abschreibungen erfolgen bei Gebäuden, Einbauten linear über die betriebsbedingte Nutzungsdauer und bei beweglichem Anlagevermögen degressiv. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Sollten außerplanmäßige Abschreibungen erforderlich sein, werden diese in Ansatz gebracht. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Wertberichtigungen angesetzt. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu den am Bilanzstichtag niedrigeren Tageswerten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht berücksichtigt. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigen Börsenkursen am Bilanzstichtag bewertet. Von den Wertpapieren des Umlaufvermögens sind T€ 848 aus tarifrechtlichen Gründen verpfändet. Der sich auf Grund unterschiedlicher handels- und steuerrechtlicher Wertansätze ergebende Steuermehraufwand des laufenden Geschäftsjahres, der sich in den folgenden Jahren ausgleichen wird, wurde als latente Steuer aktiviert. Der Kalkulation liegt die derzeitige Steuerquote zu Grunde. Der Teilwert der Pensionsverpflichtungen ist nach versicherungsmathematischen Methoden auf Basis eines Zinsfußes von 6 % p.a. auf der Grundlage der "Richttafel 2005G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck berechnet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen ausgewiesen. Für noch ausstehende Rechnungen aus dem Geschäftsjahr, die nach der Erstellung des Jahresabschlusses eingehen, ist eine auf den Erfahrungen der Vorjahre ausreichende Rückstellung gebildet worden. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden mit dem Kurs der Ersterfassung bewertet, bei Deckung durch Termingeschäfte mit dem Terminkurs. Verluste aus Kursänderungen sind stichtagsabhängig berücksichtigt. 2. Erläuterung zur Bilanz2.1 Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung ist in der Anlage "Entwicklung des Anlagevermögens" dargestellt. Die in der Anlage ausgewiesenen Anschaffungskosten sind mit den historischen Anschaffungskosten korrigiert um etwaige Zuschüsse identisch. 2.2 Anteile an verbundenen Unternehmen Ausgewiesen werden die Anteile an den folgenden Unternehmen unter Angabe des Beteiligungsverhältnisses. Das Eigenkapital wurde zum Stichtagsmittelkurs und das Ergebnis zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Die verbundenen Unternehmen weisen nach den vorliegenden Jahresabschlüssen des letzten Geschäftsjahres Eigenkapital und Ergebnis wie folgt aus:
2.3 Vorräte Dem allgemeinen Lagerhaltungsrisiko, insbesondere dem der fehlenden Gängigkeit, wird bei der Vorratsbewertung durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. In die Bewertung der selbst erstellten fertigen und unfertigen Erzeugnisse wurden auf Grund einer Änderung des Beschäftigungsgrades gegenüber dem Vorjahr gesunkene Gemeinkosten einbezogen. Bei einer Umsatzsteigerung in 2006 von 22,6 % ist der Lagerumschlag bei 6,0 unverändert. 2.4 Forderungen Die Restlaufzeiten der Forderungen ergeben sich wie folgt:
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von T€ 1.110 (Vorjahr T€ 1.305) ausgewiesen, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Hierbei handelt es sich um die noch nicht beantragte Investitionszulage für das abgeschlossene Geschäftsjahr. 2.5 Eigenkapital und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Dem Bilanzgewinn wurde zum 31. Dezember 2006 der nach den gesellschaftsvertraglichen Regelungen nach Gewinnverteilung verbleibende - grundsätzlich - nicht entnahmefähige Gewinn zugeführt. Die entnahmefähigen Gewinnanteile der Gesellschafter werden unter Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen. 2.6 Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Vorsorgebeträge aus dem Personalbereich in Höhe von T€ 8.993 (Vorjahr T€ 6.945), davon fallen T€ 840 als Überhang der flexiblen Arbeitszeitkonten sowie T€ 3.111 RMA Strukturkomponente an. Gebildet wurden Risikovorsorgen aus dem Produktions- und Vertriebsbereich in Höhe von T€ 2.645 (Vorjahr T€ 2.149) und sonstige diverse zum Bilanzstichtag ungewisse Verbindlichkeiten von T€ 1.882 (Vorjahr T€ 2.145). 2.7 Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren sowie die Art ihrer Besicherung ergeben sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen einen kurzfristigen Liquiditätskredit. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Steuerverbindlichkeiten T€ 1.910 (Vj. T€ 1.854) und auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit TE 40 (Vj. T€ 2.038). 2.8 Haftungsverhältnisse Es bestehen zum Bilanzstichtag nicht zu passivierende Haftungsverhältnisse i. S. des § 251 HGB in folgender Zusammensetzung:
2.9 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden folgende sonstige finanziellen Verpflichtungen in Ihrer jeweiligen Gesamthöhe:
Aus bereits zum Bilanzstichtag in Auftrag gegebenen Investitionen ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in der Höhe von T€ 13.305. 2.10 Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzinstrumente:
Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente erfolgte nach der Mark-to-Market-Methode. Die Marktwerte enthalten nur die unrealisierten Gewinne und Verluste aus den Derivaten, während die unrealisierten Gewinne bei den Buchwerten nicht berücksichtigt werden. Währungsbezogene Geschäfte betreffen Devisentermingeschäfte und Währungsoptionen, die zur kalkulatorischen Absicherung des operativen Geschäfts getätigt wurden. Zinsbezogene Sicherungsgeschäfte umfassen Swaps, die im Rahmen der Fremdfinanzierung abgeschlossen wurden und einen positiven Marktwert von insgesamt T€ 614 aufweisen. Des Weiteren ist ein Zinsspreadgeschäft enthalten, das per 31. Dezember 2006 einen negativen Marktwert von T€ 1.360 aufweist. Die sonstigen Geschäfte betreffen einen Zinswährungsswap sowie ein Zinsderivat mit Rohwarenanbindung. Für zinsbezogene Geschäfte mit negativem Buchwert wurde eine entsprechende Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Der Buchwert gezahlter Optionsprämien in Höhe von TEUR 168 wird in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung3.1 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse - nach Abzug aller Erlösschmälerungen - verteilen sich auf:
3.2 Steuern vom Einkommen und Ertrag Der Ertragssteueraufwand (Gewerbesteuer) iHv TE 6.424 betrifft das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Der Steueraufwand des laufenden Geschäftsjahres berücksichtigt die Minderung aktivierter latenter Steuern in Höhe von TE 321. 3.3 Vorgenommene Sonderabschreibungen In den Vorjahren sind zusätzliche Abschreibungen nach dem Fördergebietsgesetz in Höhe von insgesamt T€ 13.418 vorgenommen worden. Die Sonderabschreibungen wurden wie die übrigen nutzungsbedingten Abschreibungen unmittelbar von den Anschaffungskosten/Buchwerten abgesetzt. Durch die Inanspruchnahme der steuerlichen Sonderabschreibungen in Vorjahren sind die im Berichtsjahr ansonsten anfallenden planmäßigen Abschreibungen um T€ 237 (Vorjahr T€ 240) gekürzt. In den Folgejahren werden die planmäßigen Abschreibungen auf Grund der vorgenommenen Sonderabschreibung insgesamt um T€ 2.279 (Vorjahr T€ 2.515) geringer anfallen. Davon entfallen T€ 2.278 (Vorjahr T€ 2.417) auf Grundvermögen. 4. Sonstige Angaben4.1 Mitarbeiterzahl Die Gesellschaft hat während des Geschäftsjahres - ohne Geschäftsführung und Auszubildende - durchschnittlich 2.005 Mitarbeiter (Vorjahr 1.891) beschäftigt. Hiervon entfallen auf die Bereiche:
Per 31.12.2006 wurden (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) 2.070 Mitarbeiter beschäftigt (VJ 1.906). 4.2 Geschäftsführung Die Geschäftsführung wird durch die Komplementärin WAGO Kontakttechnik Beteiligungs GmbH, Fribourg, Schweiz, mit einem gezeichneten Kapital von CHF 50.000, ausgeübt. Sie wird vertreten durch die Geschäftsführer
Es wird von dem Recht nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4.3 Beirat Die Gesellschaft hat einen Beirat, der aus den folgenden Mitgliedern besteht:
Für seine Tätigkeit wurde dem Beirat im Geschäftsjahr eine Vergütung von T€ 45 gezahlt. 4.4 Beziehungen zu anderen Unternehmen Die WAGO Holding GmbH, Minden, erstellt als Mutterunternehmen der WAGO Kontakttechnik GmbH (nach Schweizer Recht) & Co. KG, Minden, einen Konzernabschluss, in den der nach deutschen Grundsätzen erstellte Abschluss der Gesellschaft einbezogen wird. Die Gesellschaft ist dadurch von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit. Die WAGO Holding GmbH, Minden, hält 80 % des Kommanditkapitals der Gesellschaft. Die WAGO Contact S. A., Domdidier, Schweiz, hält die übrigen 20 % des Kommanditkapitals. 4.5 Gewinnverwendung Die nach den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages entnahmefähigen Gewinne sind als Gewinnverwendung zum Bilanzstichtag als Fremdkapital unter den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen.
Minden, den 25.1.2007 Sven Hohorst Axel Börner Lagebericht 20061. Geschäftsverlauf im Jahr 2006WAGO ist mit den Geschäftsbereichen "elektrische Verbindungstechnik" und "Automation" auf dem Weltmarkt tätig. Im Geschäftsbereich "elektrische Verbindungstechnik" entwickelt, fertigt und vertreibt die WAGO Gruppe Klemmen und Steckverbinder der unterschiedlichsten Bauformen auf Basis der von WAGO im Gründungsjahr 1951 erfundenen Federklemmtechnik. Im Geschäftsbereich "Automation" werden Komponenten und Systeme für die Industrie- und Gebäudeautomation einschließlich zugehöriger Anwendungssoftware entwickelt, gefertigt und weltweit vertrieben. Eine Vielzahl von WAGO Produkten ist durch internationale Schutzrechte vor Nachahmung geschützt. Die positive Marktentwicklung in den von uns besetzten Segmenten war auch in 2006 wieder erfreulich. Das positive Umsatzwachstum iHv 22,6 % ist getragen von der stärksten Wachstumsrate seit dem Boomjahr 2000 in der Eurozone und einem deutschen Exportwachstum von ca. 27 %. Die Planungen für das Jahr 2006 sind damit weit überfüllt worden. Erfreulicherweise verteilt sich die positive Entwicklung auf diverse Produktgruppen, wobei sich Produktinnovationen überdurchschnittlich positiv entwickelt haben. Die von WAGO bedienten Märkte reichen von der Gebäudetechnik über Großserienhersteller wie die Leuchten- und Vorschaltgeräte-Hersteller bis zu industriellen Anwendungen (wie Maschinenbau, Aufzugsindustrie, Verkehrstechnik, Schifffahrtstechnik, Energieversorgung und -verteilung, Allgemeiner und Sondermaschinenbau). Branchenseitig resultiert das Wachstum unverändert aus der Automatisierungstechnik, dem Maschinenbau und Projektgeschäften. Das außergewöhnlich gute Wachstum wird dabei durch eine positive Umsatzentwicklung in allen Ländern über die gesamte Produktpalette getragen. In den Auslandsgesellschaften ist insbesondere das positive Wachstum in Indien und China mit über 30 % hervorzuheben. Unterdurchschnittlich, aber dennoch positiv ist das anhaltende Wachstum in den USA und Japan mit über 15% (in lokaler Währung). Im deutschen Markt ist uns ein Wachstum von ca. 16,8 % gelungen. Die in den vergangenen Jahren verfolgte Politik, mit unseren Vertriebspartnern die Marktpräsenz durch kompetentes Wissen über das gesamte Produktspektrum und deren Anwendungen lokal zu verstärken, wird fortgesetzt. In Ungarn wurde in 2006 neu gestartet. Neue Auslandsgesellschaften in der Türkei und Russland sind in Gründung. Ziel in der Produktentwicklung ist es, Produkte für Anwendungen auf dem Weltmarkt zu entwickeln. Dabei handelt es sich um Katalogartikel, die auf breiter Basis verkauft werden können. In Sonderfällen ist WAGO bereit, kundenspezifische Produkte zu entwickeln, vorausgesetzt, hierdurch eröffnen sich wesentliche Chancen bei großen Kunden, neuen Anwendungen, neuen Technologien oder finanziell besonders lukrativen Geschäften. Die Sicherung von dauerhaft qualitativ einwandfreien Produkten wird nicht zuletzt durch ein im Fertigungs- und Entwicklungsprozess integriertes Qualitätsmanagementsystem dokumentiert. VVAGO ist an den Standorten Minden, Sondershausen, Domdidier/CH, Paris/F, VVroclav/PL und Milwaukee/USA nach der neuesten ISO Norm 9001:2000 zertifiziert. Darüber hinaus sind auch die Werke in Tianjin/China, Dehli/lndien und Mugby/GB zertifiziert. Das Umweltmanagementsystem ist nach ISO 14001 in Minden, Sondershausen und Domdiclier zertifiziert. Damit unterstreicht WAGO den verantwortlichen Umgang mit der Umwelt. Auf Grund der guten Geschäftsentwicklung auch im Jahr 2006 war es zwingend erforderlich, die Kapazitäten über Investitionen und Optimierung der Anlagennutzung auszuweiten. Diese umgesetzten Maßnahmen führten für alle Unternehmen des Konzerns zusammengefasst zu einem Investitionsvolumen von ca. 29,7 Mio. Euro in 2006. Umsatzwachstum und Ergebnisanstieg unterstreichen den Erfolg der eingeschlagenen Produkt-, Vertriebs-, und Produktionsstrategie. Die notwendigen Kapazitäten zur produktionsseitigen Bewältigung des Wachstums wurden in 2006 realisiert. Dennoch erreichten wir mit dem starken Wachstum 2006 bei einigen Baureihen wieder die Kapazitätsgrenzen. Die Gruppe verfügt mit dem in 2006 fertiggestellten Produktionswerk in China über mehrere Fertigungsstandortalternativen, die zur Reduktion von Fertigungskosten und Ausweitung von Kapazitäten flexibel genutzt werden können. Zur Verbesserung des Servicegrades wurden im Jahr 2006 weitere Baureihen der WAGO Contact S.A., Schweiz, in unser Zentrallager am Standort Sondershausen verlagert. Damit wird der konsequente Weg zur Verbesserung der Lieferbereitschaft fortgesetzt, verbunden mit gleichzeitiger Reduktion der Lagerbestände. Die Entwicklungskosten iHv 6,2 % spiegeln die Innovationsbereitschaft der Gesellschaft wider. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung erhöhten sich im Geschäftsjahr um 15 % auf -FE 18.726. Schwerpunkt des Bereiches F&E ist die Entwicklung neuer und richtungsweisender Technologien für die Verbindungstechnik sowie für die Automation und daraus abgeleitet die Entwicklung neuer Produkte für die Prozess- und Gebäudeautomatisierung. Neue Produkte werden in enger Abstimmung mit den Anforderungen unserer Kunden entwickelt und befinden sich in der Markteinführung. Durch die Konzentrierung der Bereiche Entwicklung Verbindungstechnik, Entwicklung Automation und Betriebsmittelkonstruktion ist eine Verbesserung der internen Kommunikation realisiert, verbunden mit einem verbesserten Projektmanagement, das konsequent eingeführt und die Entwicklungszeiten verkürzen wird. 2. Ertragslage2.1 Umsatzentwicklung Die Gesellschaft konnte den Umsatz aus dem Kerngeschäft im Geschäftsjahr 2006 um ca. 22,6 % auf T€ 300.500 (Vj. 245.150) steigern. Die Steigerungen im Berichtsjahr resultieren u.a. aus einer Ausweitung des Exports um 27 %, damit erzielt das Unternehmen eine Exportquote von 59%. Der Umsatz im Inland stieg um T€ 7.708 (+16,8 %) auf T€ 123.283. Der Umsatz mit verbundenen Unternehmen und Beteiligungsunternehmen ist um 25,7% auf ca. 118 Mio. E angestiegen. Die Umsatzerlöse entfielen zu 82,0 % (Vorjahr 82,6 %) auf Europa, zu ca. 11,1 % (Vj. 10,2 %) auf Australien/Asien/Afrika sowie auf Amerika zu ca. 6,9 % (Vj. 7,2 %). 2.2 Niederlassungen Die Gesellschaft unterhält in den Niederlanden, Belgien, Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden je ein Vertriebsbüro, die als selbständige Niederlassungen geführt werden. Die Erlöse, die Aufwendungen, die Vermögenswerte sowie die Schulden sind in dem Jahresabschluss der Gesellschaft verarbeitet. 2.3 Der Umsatz in den Niederlassungen stieg in 2006 um 43,1% von T€ 18.356 auf T€ 26.261, wobei für Norwegen und Schweden mit 2006 erstmalig ein komplettes Jahr einfließt. Die Repräsentanzen in Taiwan und in Russland tragen zur Verbesserung des Servicegrades für die Produkte der Gesellschaft bei. Die so gesteigerte Akzeptanz führte zu einer Umsatzausweitung mit unseren lokalen Vertriebspartnern in Taiwan um 49,2 % und in Russland um 14,6 % zum Vorjahr. 2.4 Materialkosten Der Materialanteil am Umsatz erhöhte sich durch Ausweitungen der Handelswarenumsätze (Schweizer Baureihen), einem Anstieg der Rohstoffpreise und verstärktem Preisdruck auf 33,2 % (Vj. 31,3 %). 2.5 Personalkosten Die Quote der dem Fertigungsprozess direkt zurechenbaren Lohn- und Gehaltskosten ist mit 14,1 % zum Vorjahr leicht gesunken. Der Personalaufwand ist ins-gesamt um 11,5 % angestiegen, relativ zum Umsatz aber mit 31,2 % gesunken. Im Jahr 2006 wurden sowohl von Mitarbeitern, die dem Fertigungsbereich direkt zugeordnet werden können, als auch von denjenigen in den sonstigen Bereichen verstärkt flexible Arbeitszeitkonten in Anspruch genommen. Hieraus entstehende Freistellungsverpflichtungen wurden entsprechend zurückgestellt. 2.6 Sonstige Kosten Die Fertigungsgemeinkosten haben sich gegenüber dem Vorjahr um 16,2 % auf T€ 43.817 erhöht, der prozentuale Anteil vom Umsatz ist mit 14,6 % gesunken. Die Abschreibungen iHv T€ 14.944 sind im Vergleich zum Vorjahr um 13,6 % gestiegen, auch bedingt durch die Umstellung auf degressive Abschreibung. Die Abschreibungsquote beträgt 5,0 % (Vj. 5,3 %). Die Vertriebs- und Marketingkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um ca. 3,1 Mio. Euro auf T€ 37.386 gestiegen, der relative Anteil hat sich von 14,0 % auf 12,4 % verringert. Die Verwaltungskosten sind mit einer Quote von 2,7 % leicht gesunken. 3. Vermögenslage3.1 Bilanzstruktur Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 48,8 % auf 53,7 % erhöht. Damit ist das Anlagevermögen und ein Teil des Working Capitals mit Eigenkapital finanziert 3.2 Investitionen Die Investitionen in das Anlagevermögen beliefen sich 2006 auf T€ 24.312. In den Investitionen enthalten sind Grundstücke, Gebäude und Außenanlagen mit T€ 872, neue Maschinen und Betriebsmittel einschließlich aktivierter Eigenleistungen mit T€ 8.646, Betriebs- und Geschäftsausstattung mit T€ 6.103, Software mit T€ 882 sowie Anzahlungen auf Anlagen in der Höhe von T€ 7.809. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte primär aus Eigenmitteln. 4. FinanzlageDie anhaltend positive Ertragskraft führte zu einer weiteren Reduktion der Nettoverschuldung. Mit der realisierten Umschuldung wird eine mittelfristige, flexible Liquiditätsversorgung mit ausreichend Reserven zur Wachstumsfinanzierung bei anhaltender Ertragskraft gesichert. Den Zinsrisiken ist durch mittelfristige Zinssicherung Rechnung getragen worden. Unsere Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage halten wir in Bezug auf unsere Unternehmensstrategie für angemessen. 5. Personal Die Anzahl der Mitarbeiter (ohne Leiharbeiter) erhöhte sich vom 31.12.2005 zum 31.12.2006 um 190 auf 2.245 Mitarbeiter (inkl. Geschäftsführer und Auszubildende) bei einer durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 2.005 (ohne Geschäftsführer und Auszubildende). Die neuen Mitarbeiter sind zu einem erheblichen Teil in den Bereichen Fertigung, Entwicklung und Vertrieb tätig. Darüber hinaus ist WAGO seiner Verantwortung, sich verstärkt als Ausbildungsbetrieb zu engagieren, mit der Schaffung von im Vergleich zum Vorjahr mehr als 8 zusätzlichen Ausbildungsstellen nachgekommen. Damit beschäftigen wir zum Stichtag 155 Auszubildende. Auch im Geschäftsjahr 2006 hat das Unternehmen verstärkt in die innerbetriebliche Aus- und Weiterbildung investiert und auf allen Ebenen eine Vielzahl von Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen angeboten und durchgeführt. Als innovatives Technologieunternehmen legt WAGO auf eine qualifizierte Mitarbeiterbasis Wert. Die Förderung der beruflichen Weiterbildung ist seit langem Praxis und in Verbindung mit dem Mitarbeiterweiterbildungsprogramm verfeinert worden. 6. UmweltschutzWAGO hat bereits in 2002 ein ISO-zertifiziertes Umweltmanagementsystem (DIN ISO 14.001:2004) eingerichtet und ist in 2005 erneut erfolgreich zertifiziert worden. Nach den hieraus sich ergebenden Vorgaben planen und überwachen wir die laufenden Betriebsprozesse. Die Geschäftsleitung wird kontinuierlich über die zur Beachtung umweltspezifischer Vorschriften zu ergreifenden Maßnahmen informiert. 7. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ereignet. 8. RisikoberichtWir gehen derzeit von folgenden Risiken aus:
Auf Grund der hohen Wertschöpfungstiefe der WAGO Gruppe mit ca. 70 %, führt eine Erhöhung der Auslastung zu einer überproportionalen Steigerung des Unternehmensgewinns und eine Umsatzreduktion wie in 2002 zu einem überproportionalen Ergebnisrückgang. Auf diese Volatilität kann im negativen Fall nur zeitversetzt reagiert werden. Andererseits findet auch bei zunehmender Auslastung eine Kostenanpassung nur zeitversetzt statt, da grundsätzlich keine Reservekapazitäten aufgebaut, sondern zumindest bedarfsorientiert angepasst werden. Die umsatzbedingten Währungsrisiken im Zusammenhang mit dem Exportgeschäft insbesondere im US-Dollar Bereich sind antizipativ zu mindestens 50-60% gesichert. Dieses Sicherungsvolumen entspricht unseres Erachtens einem für unsere Struktur wirtschaftlich sinnvollem und risikoadäquatem Vorgehen. Grundsätzlich verfolgen wir eine konservative Sicherungsstrategie in Bezug auf Instrumente und Sicherungshöhe sowohl für Währungs- und Kreditgeschäfte (angestrebte Besicherung mindestens 50%). Die geringe Konzentration auf der Kundenseite, die Abdeckung breiter Marktsegmente sowie eine innovative Produktpalette mit einer zukunftssicheren Produktlebenszyklusstruktur reduzieren die externen Risiken. 9. PrognoseberichtDer Gesamtmarkt wird nach wie vor von der Schraubtechnik dominiert. Damit bieten sich für VVAGO im Bereich der Kernkompetenzen (Federklemmtechnik) bei einem Schwenk des Marktes von der Schraubtechnik hin zur Federklemmtechnik weiterhin sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten. Diese Entwicklungspotenziale sollen zusätzlich durch neue innovative Produkte mit hohem Kundennutzen realisiert werden. Wir rechnen für das Jahr 2007 mit einem moderaten Wachstum iHv. ca. 8 %. Die Investitionen in neue Märkte werden fortgesetzt. Dabei sollen im Jahr 2007 im Bereich Automation zukünftige Marktchancen durch die Entwicklung neuer Produkte genutzt werden. Zu diesem Zweck wird die Produktentwicklung erneut personell stark ausgebaut. In einem 2-Jahreshorizont planen wir auf Grund des zunehmenden Wettbewerbsdrucks und steigender Fertigungsgemeinkosten mit einer leichten Verschlechterung der Ergebnissituation. Die Aktivitäten der Wettbewerber aus dem In- und Ausland werden beobachtet und analysiert. Eine anhaltend intensive Schulung der Vertriebsmitarbeiter wird den Grad der kompetenten Beratung nochmals erhöhen. Auch in 2007 wird die in den vergangenen Jahren verfolgte Vertriebspolitik fortgesetzt. In diesem Jahr ist geplant, die bisherige Repräsentanz in Russland in eine eigene WAGO Vertriebsniederlassung zu überführen und die Gründung der Tochtergesellschaft in der Türkei abzuschließen. Des Weiteren ist eine Repräsentanz Rumänien geplant. Damit geht der Ausbau der Vertriebsorganisation mit der Fokussierung auf die eigenen Produkte weiter voran. Zusammenfassend lassen sich für die Folgejahre die wesentlichen Chancen wie folgt darstellen:
Die Standortstruktur mit der Möglichkeit flexibler Fertigungsstrategien in Verbindung mit den Investitionen in F&E erlaubt eine zumindest aus heutiger gesamtwirtschaftlicher Sicht positive Einschätzung der zukünftigen Positionierung. Trotz der anhaltend unsicheren Einschätzung der globalen wirtschaftlichen Entwicklung sehen wir abgeleitet aus dem Auftragseingang der letzten Monate und auf Grund der positiven Einschätzung unserer Markt- und Wettbewerbspositionierung unverändert positiv in die Zukunft.
Minden, den 25.01.2007 Sven Hohorst Axel Börner Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der WAGO Kontakttechnik GmbH (nach Schweizer Recht) & Co. KG, Minden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 26. Januar 2007 Rölfs
WP Partner AG
J. König-Edler, Wirtschaftsprüferin B. Michels, Wirtschaftsprüfer |
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WAGO GmbH & Co. KG
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH & Co. KG
- Anschrift
- 32423 Minden
- Handelsregister
- HRA 6218, Bad Oeynhausen
- Branche
- Branche · mit API-Key einsehbar API-Key holen →
- Vertretungsregelung
Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder persönlich haftende Gesellschafter ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.
Finanzen
Ältere Kennzahlen · 2007 Warum?
Warum gibt es keine neueren Zahlen?
Die neuesten hier verfügbaren Kennzahlen beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2007. Sie beschreiben die damalige Situation des Unternehmens.
Wann müssen Abschlüsse vorliegen?
Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG müssen ihre Abschlüsse grundsätzlich offenlegen. Die Frist beträgt in der Regel zwölf Monate nach Ende des Geschäftsjahres; für kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten kürzere Fristen. Bei jungen Unternehmen kann der erste Abschluss daher noch ausstehen.
Was wird je nach Unternehmensgröße veröffentlicht?
Für die Größenklasse zählen Bilanzsumme, Jahresumsatz und die durchschnittliche Beschäftigtenzahl. In der Regel müssen mindestens zwei der drei Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen erfüllt sein. Für Neugründungen und bestimmte Umwandlungen gelten Sonderregeln.
- Kleinstgesellschaften
- bis 450.000 € Bilanzsumme · 900.000 € Umsatz · 10 Beschäftigte Dürfen ihre Offenlegungspflicht durch die Hinterlegung einer Bilanz erfüllen. Diese ist im Unternehmensregister nach Registrierung gegen Gebühr abrufbar. Eine Gewinn- und Verlustrechnung muss nicht offengelegt werden; deshalb sind oft nur wenige Kennzahlen verfügbar.
- Kleine Gesellschaften
- bis 7,5 Mio. € Bilanzsumme · 15 Mio. € Umsatz · 50 Beschäftigte Müssen grundsätzlich Bilanz und Anhang offenlegen, dürfen dabei aber Erleichterungen nutzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nicht offenzulegen. Insbesondere der Umsatz ist deshalb häufig nicht öffentlich ersichtlich; einzelne Ergebnisangaben können dennoch in der Bilanz stehen.
- Mittelgroße Gesellschaften
- bis 25 Mio. € Bilanzsumme · 50 Mio. € Umsatz · 250 Beschäftigte Legen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht offen, mit gesetzlichen Erleichterungen. In der Gewinn- und Verlustrechnung können etwa Umsatz und bestimmte Aufwendungen zum Rohergebnis zusammengefasst sein.
- Große Gesellschaften
- Überschreiten mindestens zwei der Grenzen für mittelgroße Gesellschaften. Legen grundsätzlich den vollständigen Jahresabschluss mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie den Lagebericht offen. Kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten grundsätzlich als groß.
Die genannten Grenzen gelten grundsätzlich für Geschäftsjahre, die ab 2024 beginnen; eine vorzeitige Anwendung war für 2023 möglich. Für ältere Abschlüsse galten teilweise niedrigere Grenzen.
Andere Rechtsformen und Befreiungen
Einzelkaufleute und Personengesellschaften mit einer natürlichen Person als unbeschränkt haftendem Gesellschafter unterliegen in der Regel nicht der Offenlegungspflicht für Kapitalgesellschaften. Bei besonders großen Unternehmen kann jedoch das Publizitätsgesetz greifen. Für bestimmte Tochterunternehmen gibt es außerdem Befreiungen bei Einbeziehung in einen Konzernabschluss.
Weitere Gründe für fehlende oder ältere Zahlen
Die folgenden Möglichkeiten sind allgemeine Erklärungen. Aus fehlenden Kennzahlen allein lässt sich nicht ableiten, welcher Grund bei diesem Unternehmen vorliegt.
- Noch nicht fällig oder verspätet eingereicht
- Ein Abschluss kann noch innerhalb der Einreichungsfrist liegen oder verspätet eingereicht werden. Bei Pflichtverstößen kann das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren einleiten. Das Fehlen auf dieser Seite belegt keinen solchen Verstoß.
- Geänderter Veröffentlichungsumfang
- Wird eine Gesellschaft kleiner oder nutzt sie zulässige Erleichterungen, können spätere Abschlüsse weniger Angaben enthalten oder nur hinterlegt werden. Eine zuvor verfügbare Kennzahl kann dann fehlen.
- Löschung, Umwandlung oder Abwicklung
- Nach einer Löschung oder Verschmelzung können die Berichte unter diesem Unternehmen enden. Liquidation, Insolvenz oder eine ruhende Geschäftstätigkeit befreien hingegen nicht automatisch von der Offenlegungspflicht; diese besteht grundsätzlich bis zur Löschung fort.
- Erfassung der Daten
- Ein Abschluss kann bereits veröffentlicht oder hinterlegt sein, aber in unserem Datenbestand noch fehlen oder noch nicht vollständig ausgewertet sein. Auch fehlende Einzelangaben im Dokument begrenzen die ableitbaren Kennzahlen.
Neuere Kennzahlen erscheinen hier, sobald entsprechende Abschlüsse in unserem Datenbestand erfasst und ausgewertet sind. Der Hinweis beschreibt den Umfang der hier verfügbaren Daten.
Bilanz
- Umlaufvermögen 56,0 % 117,13 Mio
- Anlagevermögen 43,7 % 91,46 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 347,5 k
- Aktive latente Steuern 0,1 % 256,0 k
- Eigenkapital 57,2 % 119,57 Mio
- Verbindlichkeiten 32,6 % 68,27 Mio
- Rückstellungen 9,8 % 20,55 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 800,0 k
Bilanzdaten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Umsatzerlöse 63,6 % 343,52 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 11,1 % 60,21 Mio
- Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 8,8 % 47,55 Mio
- Gewinnvortrag 6,8 % 36,49 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3,7 % −20,21 Mio
- Gutschrift auf Gesellschafterkonten 3,2 % −17,50 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 1,3 % 6,86 Mio
- Erträge aus Beteiligungen 0,7 % 3,75 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,5 % 2,65 Mio
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,3 % 1,39 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 301,5 k
- Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 3,4 k
- Materialaufwand 44,4 % −131,97 Mio
- Personalaufwand 35,4 % −105,21 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 17,5 % −51,89 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2,1 % −6,23 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,5 % −1,62 Mio
- Sonstige Steuern 0,0 % −104,6 k
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 % −8,4 k
- Gesamtleistung 347,56 Mio
- Betriebsergebnis 45,13 Mio
- Finanzergebnis 2,43 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 41,22 Mio
GuV-Daten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- WAGO Holding GmbH DEU Kommanditist 24,0M €
- WAGO Beteiligungs GmbH DEU Persönlich haftender Gesellschafter
Beteiligungen an
- BISONtec GmbH 100,0 %
- Bauer Systeme GmbH 100,0 %
- F2 Holding GmbH 100,0 %
Historie
- 2021
-
11.10.
Austritt einer PositionWAGO GmbH & Co. KG · Persönlich haftender Gesellschafter
-
11.10.
NamensänderungWAGO GmbH & Co. KG
-
11.10.
Eintritt eines MitgliedsWAGO GmbH & Co. KG · Persönlich haftender Gesellschafter
- 2020
-
11.12.
Austritt einer PositionAEconversion GmbH & Co. KG · Kommanditist
- 2018
-
15.08.
Eintritt eines MitgliedsAEconversion GmbH & Co. KG · Kommanditist
- 2010
-
22.12.
AdressänderungWAGO GmbH & Co. KG
- 2005
-
14.07.
ErsteintragungWAGO GmbH & Co. KG
-
14.07.
NamensänderungWAGO Kontakttechnik GmbH (nach Schweizer Recht) & Co. KG
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2007 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2006 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2005 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2006 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
/v1/fetch-document- Aktueller Auszug (AD) PDF
- Chronologischer Auszug (CD) PDF
- Strukturierte Inhalte (SI, XML) XML
- Gesellschafterliste PDF
- Satzung / Gesellschaftsvertrag PDF
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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von WAGO GmbH & Co. KG. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 8383c61303bd5d32383db3af6ce3c45b",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Dieses Unternehmen abfragen
Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von WAGO GmbH & Co. KG. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
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