WAGO Gruppe GmbH & Co. KGMindenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
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Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023Vorbemerkungen Die WAGO Gruppe GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Minden (Westfalen) und ist beim Registergericht Bad Oeynhausen im Handelsregister unter der Nummer HR A 9995 eingetragen. Die WAGO Gruppe GmbH & Co. KG übt im Wesentlichen Holdingfunktionen für ihre Tochter-, Enkel- und Urenkelgesellschaften aus. Die Geschäftstätigkeit der WAGO Gruppe GmbH & Co. KG umfasst vor allem zentrale Managementleistungen sowie die Verwaltung und Finanzierung ihrer Enkelgesellschaft WAGO GmbH & Co. KG, Minden, und deren Tochtergesellschaften. 1. Grundlagen des Einzel- sowie des Konzernabschlusses Allgemeines Der Konzernabschluss ist nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt worden. In Aufbau und Gliederung folgen Konzern-Bilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung den gesetzlichen Regelvorschriften. Zahlenangaben im Konzern-Anhang erfolgen wie in Konzern-Bilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung in TEUR. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Umsatzkostenverfahren gewählt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind die folgenden in- und ausländischen Gesellschaften einbezogen worden, bei denen die WAGO Gruppe GmbH & Co. KG als Muttergesellschaft unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Anteile hält:
Durch sukzessiven Erwerb weiterer 25 % der Anteile im Berichtsjahr hält die WAGO GmbH & Co. KG nunmehr 74,9 % der Anteile an der elrest Automationssysteme GmbH, Kirchheim/Teck, deren Geschäftstätigkeit die Herstellung, die Entwicklung, den Vertrieb und den Handel mit Automationssystemen und Computer Systemen sowie Service und Beratung umfasst. Im Berichtsjahr wurden 89 % an der F2 Holding GmbH, Minden, erworben, deren Geschäftstätigkeit den Erwerb und die Verwaltung von Beteiligung sowie die Verwaltung eigenen Vermögens umfasst. Zusammen mit dem Erwerb der F2 Holding GmbH wurde auch deren 70,06 %ige Beteiligung an der Schaltanlagenbau GmbH Heinrich Westermann, Minden, erworben, deren Geschäftstätigkeit die Herstellung und den Vertrieb von elektrischen Steuerungen in Schaltkästen und Schaltschränken für Industrie und Handwerk umfasst. In Bezug auf das Vermögen der WAGO Contact Rus LLC, Russland, ist aufgrund erheblicher und andauernder Beschränkungen die Ausübung der Rechte des Mutterunternehmens nachhaltig beeinträchtigt. Die Gesellschaft ist für die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns unwesentlich.
In Bezug auf who Ingenieurgesellschaft mbH wird die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 3 Satz 2 HGB in Anspruch genommen und auf die Angabe des Eigenkapitals und des Jahresergebnisses verzichtet. Nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurde in entsprechender Anwendung des § 296 Abs. 2 HGB der WAGO Unterstützungskasse e. V., der nur eine geringe Bedeutung für die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns hat und ausschließlich für einmalige Leistungen zu Gunsten von Mitarbeitern des Tochterunternehmens WAGO GmbH & Co. KG verpflichtet werden kann. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen sind auf den 31. Dezember 2023 aufgestellt bzw. wurden in einem Fall auf diesen Bilanzstichtag hin fortgeschrieben. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach den Vorschriften des HGB. Stichtag der Erstkonsolidierung für den erstmalig für die WAGO Gruppe GmbH Co. KG aufzustellenden Konzernabschluss war der 1. Januar 2022 als der Stichtag, zu dem der Obergesellschaft die Mehrheit der Anteile an den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften zusteht (beherrschender Einfluss). Die Kapitalkonsolidierung erfolgte abweichend von DRS 23 jedoch mit Verweis auf Art. 25 Abs. 1 EU-Bilanzrichtlinie unter Fortführung der Buchwerte des seit Bestehen des WAGO Holding GmbH-Konzerns zusätzlich freiwillig aufgestellten "Gruppenabschlusses", der neben dem WAGO Holding GmbH-Konzern auch die Hohorst Beteiligungs GmbH sowie die WAGO Verwaltungsgesellschaft einschließlich deren Tochterunternehmen umfasste. Der Gruppenabschluss ist seit dem 1. Januar 2003 - zusammen mit dem Konzernabschluss der WAGO Holding GmbH - erstmals aufgestellt worden unter vollständiger Anwendung der damals geltenden Vorschriften zur Erstkonsolidierung des § 301 Abs. 2 HGB a.F. Aus wirtschaftlicher Betrachtungsweise und dem Einheitsgedanken folgend führt die Fortführung der Buchwerte des "Gruppenabschlusses" im erstmalig aufgestellten Konzernabschluss der WAGO Gruppe GmbH & Co. KG zu einer stetigen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns insgesamt, mit Ausnahme der veränderten, aber für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unwesentlichen Darstellung des Eigenkapitals des Mutterunternehmens. Die Beteiligung an den assoziierten Unternehmen wird grundsätzlich nach der Buchwertmethode angesetzt (Equity-Bewertung). Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze stimmen mit denen des Konzerns überein. Abweichend hiervon wird die Beteiligung an der who Ingenieurgesellschaft mbH gem. der Erleichterungsvorschrift nach § 311 Abs. 2 i.V.m. § 312 HGB nicht at Equity sondern mit den Anschaffungskosten bewertet. Zwischengewinne, konzerninterne Umsätze sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Gesellschaften werden eliminiert. Latente Steuern werden gemäß §§ 274 Abs. 1 und 2, 306 HGB abgegrenzt. Währungsumrechnung Die Abschlüsse der ausländischen Tochtergesellschaften werden grundsätzlich wie folgt umgerechnet:
Die Türkei ist, wie auch im Vorjahr, als Hochinflationsland identifiziert worden. Der Abschluss der türkischen Tochtergesellschaft wurde aus Wirtschaftlichkeits- und Wesentlichkeitsgründen nicht inflationsbereinigt, da die Auswirkungen hierdurch auf den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung wären. Die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist dadurch nicht beeinträchtigt. Währungsdifferenzen in Höhe von 7.293 TEUR (Vorjahr 3.475 TEUR) werden im Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" im Konzerneigenkapital ausgewiesen. Im Jahresüberschuss sind Währungsdifferenzen in Höhe von 240 TEUR (Vorjahr - 153 TEUR) als Differenz aus der Umrechnung des Jahresergebnisses in der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz ausgewiesen. In den Einzelabschlüssen werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten). Die Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten, denen ein Sicherungsgeschäft gegenübersteht, werden mit dem Sicherungskurs bewertet. Gewinne und Verluste aus Kursänderungen sind stichtagsbezogen berücksichtigt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der inländischen und ausländischen Konzernunternehmen sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien der WAGO-Gruppe aufgestellt worden. Diese Richtlinien stehen im Einklang mit den handelsrechtlichen Vorschriften. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear abgeschrieben. Die planmäßige Abschreibung der Geschäfts- und Firmenwerte erfolgt linear über 5 Jahre. Für die im Rahmen der Erstkonsolidierung entstandenen temporären Differenzen wurden latente Steuern ergebnisneutral passiviert und gegen den Geschäfts- oder Firmenwert erfasst. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten von selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen einbezogen. Nicht angesetzt werden Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstandes verwendet wird. Gebäude und bewegliche Anlagegüter werden linear über die betriebsbedingte Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibung für Zugänge im Laufe des Geschäftsjahres erfolgt zeitanteilig. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als 250 EUR bis 1.000 EUR wurden bis Ende 2019 im Zugangsjahr und in den vier Folgejahren mit je einem Fünftel abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 800 EUR wurden sofort als sonstiger Aufwand erfasst. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und der Materialgemeinkosten inklusive Abschreibungen einbezogen. Der Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird die Durchschnittskostenmethode zugrunde gelegt. Dem allgemeinen Lagerhaltungsrisiko, insbesondere dem der fehlenden Gängigkeit, wird bei der Vorratsbewertung durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Das Wertaufholungsgebot gem. § 253 Abs. 5 HGB wird beachtet. Zinsen für Fremdkapital werden nicht mit in die Herstellungskosten einbezogen (§ 284 Abs. 2 Nr. 4 HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet worden. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist in Form pauschaler Abschläge berücksichtigt. Langfristige unverzinsliche Forderungen werden abgezinst. Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Börsenkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die anteiligen Zinsansprüche sind als sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesen. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit den Nominalwerten bewertet. Aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechtes gemäß § 274 Abs. 1 HGB sowie im Zusammenhang mit der Zwischengewinneliminierung gemäß § 306 HGB gebildet. Passive latente Steuern werden auf Unterschiede zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz gem. § 274 Abs. 1 HGB gebildet. Auf im Rahmen der Erstkonsolidierung erfolgsneutral aufgedeckte stille Reserven des erworbenen Anlagevermögens wurden betreffend dieser temporären Differenzen die latenten Steuern erfolgsneutral passiviert. Das Kommanditkapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt im Wesentlichen nach dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren. Die Berechnung erfolgte unter der Verwendung eines Rechnungszinssatzes von 1,82 % (Vorjahr 1,78 %) (Durchschnittszinssatz auf Basis letzter zehn Jahre), eines erwarteten Rententrends von 1,0 % bzw. 2,0 % sowie der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen und Zinsanteile aus den Zuführungen zu längerfristigen Rückstellungen werden im Anhang unter "Zinsergebnis" angegeben. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit den Nennwerten angesetzt. 2. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt. Der Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von 1.127 TEUR entfällt auf die F2 Holding GmbH, Minden. Im Rahmen des Anteilserwerbs im Berichtsjahr wurden 1.410 TEUR als Zugang aktiviert. Dieser Geschäfts- und Firmenwert wird über 5 Jahre planmäßig abgeschrieben. Im Posten Beteiligungen sind Anteile an assoziierten Unternehmen in Höhe von 2.419 TEUR (Vorjahr 1.766 TEUR) enthalten. Vorräte Zwischengewinne aus konzerninternen Lieferungen von Gegenständen des Vorratsvermögens betreffen im Wesentlichen Vorräte, die zum Stichtag unter den fertigen Erzeugnissen ausgewiesen werden. Zum 31. Dezember 2023 sind in diesem Posten Zwischengewinne in Höhe von 33.894 TEUR (Vorjahr 40.975 TEUR) bestandsmindernd enthalten. Derivative Finanzinstrumente/ Bewertungseinheiten Der Konzern verwendet derivative Finanzinstrumente zur Vermeidung bzw. Minimierung von Fremdwährungs-, Rohstoffpreis- und Zinsrisiken. Dazu werden vorwiegend sogenannte NDF-Derivate abgeschlossen, die auf einen Barausgleich der Preisdifferenz ausgerichtet sind. Als Hauptgesellschaft der WAGO-Gruppe schließt die WAGO GmbH & Co. KG Devisenterminverkäufe für einzelne Kernwährungen ab, um EUR-Ergebnisschwankungen im übergeordneten Konzernabschluss zu begrenzen. Aus Sicht der WAGO GmbH & Co. KG bestehen aber keine Bewertungseinheiten. Im Falle negativer Marktwerte am Bilanzstichtag werden entsprechend Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften berücksichtigt. Analog zu den Devisen werden auch die geplanten und mit hoher Wahrscheinlichkeit erforderlichen Beschaffungen von 8.140 Tonnen an Rohware Kupfer teilweise durch Kupferderivate abgesichert. Die Sicherungen decken einen Teil der Kupferbedarfe bis Ende 2027 ab. Insofern bestehen Bewertungseinheiten nach § 254 HGB. Im Umfeld steigender Kapitalkosten wurde zur Sicherung des Zinsniveaus in Q3 2022 ein Zinsswap über EUR 29,0 Mio. mit einer Laufzeit bis 2037 abgeschlossen, für den in Q2 2023 eine Darlehensverbindlichkeit eingegangen wurde. Die jeweiligen Zeitwerte der Devisenterminkontrakte, der Rohwarenderivate und des Zinsswaps wurden nach der "Mark-to-Market"-Methode ermittelt. Die Einfrierungsmethode wird zur bilanziellen Abbildung der Bewertungseinheiten angewandt. Verbleibt aufgrund einer teilweisen Unwirksamkeit der Sicherungsbeziehung ein unrealisierter Verlust, wird eine Rückstellung für drohende Verluste aus Bewertungseinheiten gebildet. Unrealisierte Gewinne aus ineffektiven Teilen der Sicherungsbeziehung werden nicht ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzinstrumente:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen ergeben sich wie folgt (in TEUR):
Von den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren im Vorjahr 14 TEUR aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Aktive latente Steuern Der Abgrenzungsposten resultiert aus vorübergehenden Unterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz in Höhe von 11.579 TEUR (Vorjahr 10.781 TEUR) bei den einzelnen Gesellschaften (einschließlich aktive latente Steuern in Höhe von 384 TEUR (Vorjahr 636 TEUR) auf vorhandene steuerliche Verlustvorträge) sowie aus Konsolidierungsmaßnahmen mit 9.625 TEUR (Vorjahr 11.994 TEUR). Die auf Ebene der Einzelabschlüsse gebildeten Steuerlatenzen werden mit den jeweiligen Steuersätzen entsprechend der nationalen Gegebenheiten gebildet und gegebenenfalls angepasst. Diese Steuersätze variieren zwischen 9 % und 34,5 %. Latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen werden dagegen einheitlich mit 30 % berechnet, da die Konsolidierungsmaßnahmen im Wesentlichen Vorgänge zwischen den deutschen Gesellschaften und den Auslandstöchtern betreffen. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Ein aktiver Unterschiedsbetrag entsteht aus dem nicht leistungskongruenten Teil der Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 73 TEUR (Vorjahr 924 TEUR) und ist zum Zeitwert am Bilanzstichtag 31.12.2023 auf Basis der Börsen- oder Marktpreise der zugrundeliegenden Fondsanteile ermittelt. Es handelt sich um Verträge, die an die Versorgungsberechtigten verpfändet wurden und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Der leistungskongruente Teil der Rückdeckungsversicherungen wurde mittels des Deckungskapitalverfahrens ermittelt, in Höhe der Pensionsverpflichtung angesetzt und mit dieser saldiert. Eigenkapital Das Kommanditkapital beträgt 180 TEUR und wurde in bar erbracht. Die Gewinnrücklagen in Höhe von insgesamt 852.197 TEUR enthalten in Höhe von 847.674 TEUR passive Unterschiedsbeträge aus der erstmaligen Kapitalkonsolidierung. Davon entfällt mit 804.841 TEUR der wesentliche Teil auf die erstmalige Konsolidierung auf Ebene der WAGO Gruppe GmbH & Co. KG zum 1. Januar 2022 aufgrund des Entstehens des Konzerns durch Sacheinlagen zu Anschaffungskosten unterhalb des beizulegenden Wertes. Der verbleibende Betrag in Höhe von 42.833 TEUR entfällt auf die Gesellschaften in Deutschland, Frankreich, Österreich, UK, USA, Japan, Tschechische Republik, Singapur, Brasilien und Ungarn zum Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des Gruppenabschlusses zum 1. Januar 2003. Die passiven Unterschiedsbeträge sind abweichend von DRS 23 Tz. 149 unmittelbar innerhalb des Konzerneigenkapitals unter den Gewinnrücklagen ausgewiesen, da es sich um sog. "unechte" technische passive Unterschiedsbeträge handelt, die auf Grund der Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2022 und somit lange nach dem Erwerb der Anteile der konsolidierten Gesellschaften entstanden sind. Die passiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden nur durch Änderung der Beteiligungsverhältnisse beeinflusst und bleiben ansonsten unverändert. Der Konzernbilanzgewinn beträgt 233.597 TEUR (Vorjahr 115.908 TEUR). Rückstellungen für Pensionen Für Verpflichtungen aus direkt erteilten Pensionszusagen wurden in vollem Umfang Rückstellungen im Konzern gebildet. Von diesen Rückstellungen in Höhe von 26.136 TEUR (Vorjahr 22.360 TEUR) wurden zum Bilanzstichtag Rückstellungsbeträge mit 985 TEUR (Vorjahr 2.138 TEUR) mit dem zu ihrer Absicherung dienenden Deckungsvermögen gem. § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Zudem wurden Rückstellungen für Pensionen mit einer zu ihrer Absicherung dienenden und mit dem beizulegenden Zeitwert bemessenen Rückdeckungsversicherung in Höhe von 3.893 TEUR (Vorjahr 1.505 TEUR) saldiert. Aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen ergibt sich ein Zinsaufwand in Höhe von 407 TEUR. Der Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellungen bei aktueller Abzinsung auf Basis der letzten zehn Jahre gegenüber der vorherigen Abzinsung mit einem Durchschnittszinssatz auf Basis der letzten sieben Jahre beträgt 248 TEUR (Vorjahr 786 TEUR). Dieser ist unter den Voraussetzungen von § 253 Abs. 6 S. 2 HGB zur Ausschüttung gesperrt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen im Konzern enthalten Vorsorgebeträge aus dem Personalbereich in Höhe von 54.976 TEUR (Vorjahr 58.041 TEUR), Risikovorsorgen für Gewährleistungen in Höhe von 4.031 TEUR (Vorjahr 2.805 TEUR) und sonstige diverse zum Bilanzstichtag ungewisse Verbindlichkeiten von 18.417 TEUR (Vorjahr 14.296 TEUR). Die Absicherung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen erfolgt über eine Bankbürgschaft. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten des Konzerns sowie die Art ihrer Besicherung ergeben sich wie folgt:
Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden in Höhe von 177.876 TEUR Sicherheiten bestellt. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Grundschulden und Grundpfandrechte. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten mit 4.749 TEUR (Vorjahr 135 TEUR) Gutschriften auf Darlehenskonten der Kommanditisten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind in Höhe von 409 TEUR (Vorjahr 772 TEUR) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern betreffen mit 7.726 TEUR (Vorjahr 6.898 TEUR) Unterschiede zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz der einzelnen verbundenen Unternehmen. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine vom Konzern nicht zu passivierende Haftungsverhältnisse i. S. des § 251 HGB am Bilanzstichtag. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen des Konzerns gem. § 314 Nr. 2a HGB betreffen sonstige Miet- und Leasingverpflichtungen, die mit den Rückzahlungsbeträgen für die gesamte Restlaufzeit dargestellt werden:
Aus bereits zum Bilanzstichtag in Auftrag gegebenen Investitionen ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in der Höhe von 82.735 TEUR. Sonstige Miet- und Leasingverträge betreffen im Wesentlichen sonstige Immobilienmietverträge, den Fuhrpark sowie bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte im Konzernabschluss führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. 3. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse - nach Abzug aller Erlösschmälerungen - verteilen sich auf folgende Regionen:
Materialaufwand Der gesamte Materialaufwand im Konzern betrug in 2023 insgesamt 306.757 TEUR (Vorjahr 291.322 TEUR). Die umsatzbezogene Materialaufwandsquote liegt bei 22,4 % (Vorjahr 21,7 %). Personalaufwand Der gesamte Personalaufwand im Konzern betrug in 2023 insgesamt 533.483 TEUR (Vorjahr 498.970 TEUR). Davon entfallen 434.722 TEUR auf Löhne und Gehälter, 82.064 TEUR auf Aufwendungen der sozialen Sicherheit und 16.696 TEUR auf Aufwendungen der Altersversorgung. Relativ zum Umsatz beträgt die Personalaufwandsquote 39,0 % (Vorjahr 37,2 %). Sonstige betriebliche Erträge Die Erträge aus der Währungsumrechnung aus laufenden Geschäftsvorfällen und Bewertungen zum Jahresende betragen 14.991 TEUR (Vorjahr 23.904 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind in Höhe von 3.655 TEUR (Vorjahr 2.220 TEUR) periodenfremd. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die entsprechenden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen 20.357 TEUR (Vorjahr 28.921 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in Höhe von 2.055 TEUR (Vorjahr 1.134 TEUR) periodenfremd. Beteiligungsergebnis Von den in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Erträgen aus Beteiligungen entfallen 168 TEUR (Vorjahr 559 TEUR) auf die assoziierten Unternehmen. Zinsergebnis Der Aufwand aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen und langfristigen sonstigen Rückstellungen im Konzern beträgt 453 TEUR (Vorjahr 1.129 TEUR). Steuern vom Einkommen und Ertrag Der Ertragsteueraufwand beträgt 62.100 TEUR (Vorjahr 71.140 TEUR). Darin ist ein Aufwand aus latenten Steuern in Höhe von 2.399 TEUR enthalten. Die Steuerquote liegt bei 31 % (Vorjahr 30 %). 4. Sonstige Angaben Mitarbeiterzahl Der Konzern hat während des Geschäftsjahres - ohne Geschäftsführung und Auszubildende - durchschnittlich 8.727 Mitarbeiter (Vorjahr 8.421) beschäftigt. Diese setzen sich aus 4.971 gewerblichen Arbeitnehmern und 3.756 kaufmännischen und technischen Angestellten zusammen. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wird durch die Komplementärin WAGO Management GmbH, Brunn am Gebirge (Österreich), mit einem gezeichneten Kapital von EUR 36.000, ausgeübt. Sie wird vertreten durch die hauptberuflichen Geschäftsführer:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Beirat Die WAGO Gruppe GmbH & Co. KG, Minden hat einen Beirat. Im Berichtsjahr waren die folgenden Mitglieder bestellt:
Dem Beirat wurde für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr eine Vergütung von 100 TEUR gezahlt. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung Im Geschäftsjahr 2023 sind Ertragsteuern in Höhe von 68.796 TEUR (Vorjahr 85.627 TEUR) gezahlt worden. Insgesamt sind in 2023 Zinsen in Höhe von 4.894 TEUR (Vorjahr 1.013 TEUR) erstattet sowie in Höhe von 6.002 TEUR (Vorjahr 4.780 TEUR) gezahlt worden. Konzernverhältnis Die WAGO Gruppe GmbH & Co. KG, Minden erstellt als Mutterunternehmen der WAGO Holding GmbH einen Konzernabschluss, in den die nach deutschen handelsrechtlichen Grundsätzen erstellte Jahresabschlüsse der WAGO Holding GmbH, WAGO GmbH & Co. KG und WAGO Auslandsbeteiligungs-GmbH einbezogen werden. Die WAGO Holding GmbH, die WAGO GmbH & Co. KG und die WAGO Auslandsbeteiligungs-GmbH sind dadurch gem. § 291 HGB von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit. Honorar des Abschlussprüfers Die genannten Honorare des Abschlussprüfers setzen sich aus folgenden Leistungen zusammen und beinhalten auch den Auslagenersatz für Tagegelder, Fahrt- und Nebenkosten:
Sonstiges Die WAGO GmbH & Co. KG, Minden ist von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Lageberichtes und zur Offenlegung ihres Einzelabschlusses gem. § 264 b HGB befreit. Der Einzelabschluss der WAGO Gruppe GmbH & Co. KG, Minden ist in den Konzernabschluss der WAGO Gruppe GmbH & Co. KG, Minden mit einbezogen. Die Gesellschaft ist von der Offenlegung ihres Einzelabschlusses (Selbstbefreiung) gem. § 264 b HGB befreit. Die elrest Automationssysteme GmbH, Kirchheim unter Teck ist in den Konzernabschluss der WAGO Gruppe GmbH & Co. KG, Minden einbezogen. Die Gesellschaft ist von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Anhangs und eines Lageberichts und von der Offenlegung ihres Einzelabschlusses gem. § 264 Abs. 3 HGB befreit. Verwendung des Jahresüberschusses Im Einzelabschluss der WAGO Gruppe GmbH & Co. KG wurde der Jahresüberschuss den Darlehenskonten der Kommanditisten nach Abzug der Entnahmen gutgeschrieben. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Ablauf des Geschäftsjahres nicht ereignet.
Minden, 12. April 2024 WAGO Gruppe GmbH & Co. KG, Minden Die geschäftsführende Gesellschafterin WAGO Management GmbH, Brunn am Gebirge (Österreich) Sven Michael Hohorst Tordis Karoline Eulenberg Christian Hohorst Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Hinweis: Rundungsdifferenzen sind DV-technisch bedingt Konzern - Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Konzerns Der Konzernabschluss "WAGO" wird von der WAGO Gruppe GmbH & Co. KG mit Sitz in Minden, erstellt. Als Mutterunternehmen übernimmt diese im Gesamtkonzern verschiedene administrative Aufgaben und zentrale Managementleistungen. WAGO ist als unabhängig operierendes Familienunternehmen mit den Geschäftsbereichen "elektrische Verbindungstechnik", "Automation" und "Interface Electronic" und "Solutions" auf dem Weltmarkt tätig. Im Geschäftsbereich der elektrischen Verbindungstechnik - "Interconnection" - werden Klemmen und Steckverbinder unterschiedlichster Bauformen auf Basis der im Gründungsjahr 1951 erfundenen Federklemmtechnik entwickelt, gefertigt und weltweit vertrieben. WAGO ist global führend in der Federklemmtechnik und dem Steckverbindersystem WINSTA, das als Bestandteil moderner Gebäudetechnik alle elektrischen Komponenten von der Energieversorgung und Energieverteilung bis zu den Verbrauchern verbindet. In den Geschäftsbereichen "Automation" und "Interface Electronic" werden Komponenten und Systeme für die Industrie- und Gebäudeautomation, insbesondere modulare, feldbusunabhängige Steuerungssysteme einschließlich zugehöriger Anwendungssoftware entwickelt, gefertigt und ebenfalls weltweit vertrieben. Eine Vielzahl von innovativen WAGO-Produkten ist durch internationale Schutzrechte vor Nachahmung geschützt. "Solutions" als jüngster Geschäftsbereich bündelt unsere Aktivitäten im Lösungs- und Projektgeschäft in den bedienten Branchen und baut es systematisch weiter aus. Zum Einsatz kommt dabei das gesamte WAGO Produktspektrum, ergänzt um individuelles Engineering und passende Softwarelösungen. Ein Schwerpunkt der Geschäftsentwicklung liegt in der aktiven Gestaltung der Herausforderungen der Energiewende, z.B. im Netzmanagement. Weltweit bedient die WAGO-Gruppe mit ihren Produkten und Leistungen zahlreiche Branchen. Wesentlich sind dabei vor allem die Teilmärkte Gebäudetechnik (von der Gebäudeinstallation bis zur komplexen Gebäudeautomation), Maschinen- und Anlagenbau, Leuchtentechnik, Verfahrenstechnik, Energieerzeugung und Energieverteilung, Prozessautomation, Verkehrstechnik sowie Strom- und Energiemesstechnik. Ferner findet WAGO-Technik Eingang in diversen industriellen Anwendungen, wie Industrieelektronik, Automatisierungskomponenten in der Automobilindustrie oder auch Anschlusstechnik im Maschinen- und Anlagenbau. Die starke Branchen- und auch Kundendiversität ist Bestandteil der risikomindernden Unternehmensstrategie. Ziele und Strategien WAGO verfolgt unverändert das Ziel, langfristiges Wachstum und Profitabilität in den genannten Geschäftsfeldern maßgeblich durch selbst entwickelte, innovative Marktleistungen und durch die kontinuierliche Effizienzsteigerung von Geschäftsprozessen zu generieren. Mit eigenen Neugründungen, gezielten Akquisitionen zur Ergänzung des Produktportfolios und einer starken Präsenz durch eigene Niederlassungen in attraktiven, insbesondere aufstrebenden außereuropäischen Märkten, soll die Martkdurchdringung gesichert bzw. erhöht werden. Diesem Ziel dient auch die Förderung und der Aufbau neuer und innovativer Geschäftsmodelle zur Ergänzung unseres Kerngeschäftes. Insbesondere die erforderliche und zunehmend an Dynamik gewinnende Transformation im Energiebereich sowie die Erkenntnis, dass ohne Nachhaltigkeit eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung nicht möglich ist, führten 2022 zur Formulierung des folgenden Unternehmens-Leitbildes: WAGO ist das Rückgrat einer nachhaltigen und intelligent vernetzten Welt.Nachhaltigkeitsprogramm: * Um Nachhaltigkeit im Unternehmen künftig noch besser operationalisieren und steuern zu können, wurde 2023 ein Nachhaltigkeitsprogramm veröffentlicht, dessen strategische Prozess bereits 2021 mit externen als auch internen Stakeholdern angestoßen wurde. Das Programm besteht aus sechs Schwerpunktthemen, die nach den übergeordneten ESG- Themengebieten (Environment, Social und Governance) kategorisiert sind:
Auch nach der Veröffentlichung wird das Nachhaltigkeitsprogramm kontinuierlich weiterentwickelt. Nachhaltigkeitsberichtspflichten * WAGO ist erstmals 2026 für das Berichtsjahr 2025 gemäß Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) bzw. EU-Taxonomie berichtspflichtig. Aktuell werden intern die Voraussetzungen geschaffen, um nach den damit einhergehenden European Sustainability Reporting Standards (ESRS) berichten zu können. Letztes Jahr haben wir einen Nachhaltigkeitsbericht (Berichtsjahr 2022) erstmalig gemäß den weltweit etablierten Standards der "Global Reporting Initiative" (GRI) veröffentlicht: Nachhaltigkeit - Nachhaltiges Handeln | WAGO. Die GRI-Standards weisen große inhaltliche Überschneidungen zu den zukünftigen Berichtspflichten gemäß CSRD bzw. ESRS auf und stellen damit eine gute Grundlage dar. Zudem haben wir im vergangenen Jahr ein internes Projekt initiiert, um den Anforderungen der EU Taxonomie zu entsprechen. Qualitätssicherungssystem Im internationalen Wettbewerb werden neben der Qualität der Erzeugnisse immer häufiger die Übernahme international anerkannter Managementsystemstandards sowie die Einbindung aller Firmenbereiche und Tochtergesellschaften in ein umfassendes und einheitliches Qualitätssicherungssystem erwartet. WAGO verfügt über ein integriertes Managementsystem für die Geschäftsbereiche "Electrical Interconnections", "Automation" und "Interface Electronic" im Entwicklungs-, Produktions-, Logistik-, Vertriebs- sowie Verwaltungsprozess. Damit verpflichtet sich die WAGO- Gruppe neben dem Anspruch auf dauerhaft qualitativ einwandfreie Produkte und Dienstleistungen auch einem verantwortlichen und nachhaltigen Handeln in Bezug auf die Dimensionen Umwelt, Energie, Gesundheit und Arbeitssicherheit. WAGO ist nach der neuesten ISO Norm 9001:2015 für die Produktionsstandorte in Minden, Päpinghausen und Sondershausen (Deutschland), in Wroclaw und Wroblowice (Polen), Vadodara (Indien), Domdidier (Schweiz), Roissy (Frankreich), Rugby (Großbritannien), Germantown (USA), Tianjin (China) sowie in Tokio und Hyogo (Japan) zertifiziert. Mit dem Umweltmanagementsystem ISO 14001:2015 steuert und überwacht WAGO in verantwortlichem Umgang mit den natürlichen Ressourcen die laufenden Betriebsprozesse nach den sich aus dem Umweltmanagement ergebenden Vorgaben. Für die wichtigen Produktionsstandorte in Deutschland und Polen erfolgte durch ISO 50001 auch die Zertifizierung für Energiemanagement. Erstmals erfolgte 2022 auch eine Zertifizierung nach ISO 27001 für das bestehende Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS). Forschung und Entwicklung Schwerpunkte in der Forschung und Entwicklung bilden bei WAGO die Entwicklung neuer und richtungsweisender Technologien für die Verbindungstechnik sowie für die Automation und Interface Electronic. Unser strategisches Ziel in der Produktentwicklung ist es, mit eigenen Technologien Produkte für den Weltmarkt zu entwickeln und so Marktanteile auszubauen. Die Realisierung dieser anspruchsvollen Entwicklungsziele erfolgt dabei an mehreren Standorten der WAGO-Gruppe durch eigene Ressourcen sowie in Kooperation mit langjährigen Entwicklungspartnern. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die diversen politischen und ökonomischen Krisen mit ihrer unvermindert hohen Dynamik waren 2023 prägend für die wirtschaftliche Entwicklung in vielen unserer Zielmärkte. Die Unsicherheit im Energiebereich sowie die hohe Dynamik bei Inflation und Zinsen hat sich in der zweiten Jahreshälfte zwar verringert, die gesamtwirtschaftliche Lage ist jedoch durch deren Nachwirkungen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen - insbesondere in Europa - weiterhin schwach. Die enormen Preissteigerungen waren auch 2023 in vielen Volkswirtschaften, wenn auch in höchst unterschiedlicher Ausprägung, ein beherrschendes Thema. Betrug die Inflationsrate in den USA 2022 im Durchschnitt noch fast 8 %, sank der Preisauftrieb dort bereits im zweiten Halbjahr 2022 und pendelt seit Mitte 2023 zwischen 3 % und 4 %. In Europa reduzierte sich die Inflation ausgehend von gut 10% Ende 2022 deutlich auf ca. 3 % Ende 2023. Es herrschten jedoch große regionale Unterschiede mit Inflationsraten deutlich über 10% vor allem in Osteuropa. Lediglich in China und Japan war das Preisniveau mit einer Inflationsrate unter 1 % sehr fest. Es kann davon ausgegangen werden, dass die rasanten Leitzinssteigerungen sowohl der FED auf aktuell 5,5 % als auch der EZB mit aktuell 4,5% einen Beitrag zur Eindämmung der Inflation leisten. Dies jedoch zum Preis einer Dämpfung der Investitionstätigkeit, zum Beispiel in der für WAGO wichtigen Bauindustrie. Die rückläufigen Inflationsraten nähren jedoch seit Beginn des Jahres 2024 Spekulationen um mögliche Zinssenkungen, deren Eintritt und Ausmaß aber derzeit noch nicht einzuschätzen ist. Aus globaler Perspektive liegt das Wirtschaftswachstum 2023 bei 3,1 % und damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Bemerkenswert ist aber die Schwäche Europas mit dem zweiten Rückgang in Folge und einer im Wesentlichen stagnierenden Entwicklung in 2023.
Quelle: OECD World Economic Outlook, 01/2024 Im ökonomischen Vergleich USA - Europa - China ist die europäische Wirtschaft und insbesondere die deutsche Industrie zusätzlich sehr hohen und den Wettbewerb deutlich belastenden Energiekosten ausgesetzt:
Ein für WAGO wichtiger Absatzmarkt ist die Bauindustrie, in der zahlreiche WAGO-Komponenten zum Einsatz kommen. Inflation und abrupte Zinsanstiege belasteten das Baugewerbe jedoch in vielen Ländern spürbar. So geht allein der Neubau von Wohnungen in Deutschland 2022 und 2023 um jeweils mehr als 10% zurück - für Europa und China 2023 insgesamt um etwa 6%. Branchenbezogene Rahmenbedingungen In einer Einschätzung aus August 2023 beziffert der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI e.V.) das Volumen des Welt-Elektromarktes in 2022 nach vorläufigen Berechnungen auf 5,7 Billionen Euro; ein deutliches Plus von 13 % gegenüber 2021. Bemerkenswert ist, dass der ZVEI trotz schleppender Weltwirtschaft auch für 2023 ein dynamisches Wachstum von 9% und erst 2024 eine Normalisierung Richtung 3 % Wachstum erwartet. Die Wachstumsraten werden - der Gesamtwirtschaft und rückläufigen Inflationsraten folgend - 2024 insgesamt abnehmen und reduzieren sich von durchgängig zweistelligen Wachstumsraten auf den niedrigen einstelligen %-Bereich. 2021 Werte in Mrd. €, 2022 - 2024 Änderung in %
* Hochrechnung zu konstanten Wechselkursen;
Quelle: Nationale Statistische Ämter und ZVEI-eigene Berechnungen Wie in den Vorjahren gilt die Aussage, dass für den Großteil der Elektro- und Digitalindustrie weiterhin struktureller Rückenwind besteht, der sich vor allem aus den großen Trends Elektrifizierung, Digitalisierung und Automatisierung speist. Alle drei wirken langfristig unterstützend. Die höchsten weltweiten Zuwachsraten werden 2023 mit jeweils ca. 11% in den Bereichen Elektromedizin und - für WAGO bedeutsam - der Energietechnik sowie bei elektronischen Bauelementen erwartet. Der Weltmarkt im Fachbereich Automation könnte 2023 um 9% gewachsen sein. Für 2024 reduzieren sich die Prognosen für die meisten Teilmärkte hingegen auf ca. 3 % - 5 %. Für Deutschland prognostizierte der ZVEI e.V. Ende Januar 2024 zudem einen Produktionsrückgang in 2024 von ca. 2 %. Geschäftsverlauf Störungen in Lieferketten, Probleme bei der Versorgung mit Komponenten und Rohstoffen sowie hohe Preisaufschläge für Engpassmaterial waren 2022 noch die prägenden Rahmenbedingungen. Diese hatten zu einem signifikanten Anstieg des Auftragseingangs geführt, da die Marktteilnehmer der bestehenden Versorgungsunsicherheit vor allem durch Erhöhung von Lagerbeständen begegneten bzw. verlängerte Lieferzeiten antizipierten. Folge dieses Auftragsbooms war für WAGO ein Auftragsbestand in Rekordhöhe zum Start in das Geschäftsjahr 2023, der vor allem auf die besonders unter Engpässen leidenden Business Units Automation und Interface Electronic entfiel. Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte 2022 bis in 2023 hinein waren jedoch erneut erhebliche Marktveränderungen zu beobachten, die einen erheblich negativen Einfluss auf das Bestellverhalten in 2023 zeigten:
Die vorstehenden Veränderungen führten - nach dem Auftragsboom der Jahre 2021 und 2022 - im Geschäftsjahr 2023 zu einem deutlichen Rückgang des Auftragseingangs. Erfreulicherweise konnte der hohe Auftragsbestand zum Start des Geschäftsjahres die Auftragsverluste 2023 bei der Umsatzentwicklung in weiten Teilen kompensieren. Verbunden mit nachlaufenden Preiseffekten gelang WAGO 2023 daher noch einmal eine Umsatzsteigerung von 2,2 % auf 1.369,5 Mio. Euro, wobei die Entwicklung in den einzelnen Regionen höchst unterschiedlich verlief. Insbesondere stand einem Wachstum in vielen europäischen Ländern, ein stabiles Geschäft in den USA sowie ein Geschäftsrückgang vor allem in China und Japan gegenüber. Mit dem Abbau der Auslieferungsrückstände führte der abnehmende Auftragseingang im Geschäftsjahr 2023 jedoch zusehends zu einem Auslastungsproblem in unseren Produktionswerken sowie gleichzeitig steigenden Lagerbeständen. Die Geschäftsführung begegnete dem zunächst mit dem Abbau von in Spitzen aufgebauten Leiharbeitnehmern*innen in den verschiedenen Werken (China, Polen, Deutschland) sowie anschließend der Einführung von Kurzarbeit in Produktion und Verwaltung am Hauptstandort Minden. Zusätzlich stand die Begrenzung von Overhead-Kosten im Fokus. Die Anzahl der Mitarbeiter im WAGO Konzern hat sich gegenüber dem Vorjahr um 46 zum Stichtag 31.12.2023 auf 8.663 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) erhöht. Im Jahresdurchschnitt 2023 beschäftigte WAGO 8.727 (Vorjahr 8.421) Mitarbeiter, davon ca. 50 % in den deutschen Standorten. Insgesamt beurteilt die Geschäftsleitung die Entwicklung des Konzerns 2023 vor dem Hintergrund der aktuellen Marktschwäche und niedrigerem Auftragsvolumen als angespannt, mittel- und langfristig jedoch positiv. Ertragslage Der WAGO-Konzernabschluss weist 2023 einen Umsatz von 1.369,5 Mio. Euro (Vorjahr 1.340,5 Mio. Euro) aus. WAGO erzielte ausländische Umsätze in Höhe von 967,7 Mio. Euro (Vorjahr 985,5 Mio. Euro) und inländische Umsätze in Höhe von 401,8 Mio. Euro (Vorjahr 355,0 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse entfielen zu ca. 72,2 % (Vorjahr 68,7 %) auf Europa, zu ca. 14,1 % (Vorjahr 17,1 %) auf Asien sowie zu ca. 13,0 % (Vorjahr 13,6 %) auf Amerika. Die Materialkosten belaufen sich auf 306,8 Mio. Euro und liegen mit 15,4 Mio. Euro über Vorjahr. Die Materialquote im Verhältnis zum Umsatz beträgt 22,4 % (Vorjahr 21,7 %). Im Detail ergeben sich gegenläufige Effekte bestehend aus Produktmix, negativen Rohstoffpreisentwicklungen sowie realisierten Absatzpreissteigerungen. Die Fertigungslöhne liegen im Verhältnis zum Umsatz mit 9,9 % unter Vorjahr (10,8 %). Ursache für den Rückgang ist die zeitnah an die reduzierte Auslastung angepasste Anzahl von Leiharbeitnehmern*innen. Dem Fertigungsprozess zurechenbare Fertigungsgemeinkosten betragen gemessen am Umsatz 17,1 % und liegen über dem Vorjahr von 15,7 %, insbesondere wegen höherer indirekter Personalkosten sowie gestiegenen Energiekosten. Die Abschreibungen betragen im Jahr 2023 insgesamt 81,7 Mio. Euro (Vorjahr 82,8 Mio. Euro). Der Abschreibungsaufwand resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in technische Anlagen und Maschinen sowie Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Von den gesamten planmäßigen Abschreibungen entfallen 77 % auf den Fertigungsbereich. Gegenüber dem Vorjahr sind die Vertriebs- und Marketingkosten - ohne Versandkosten - um ca. 19,1 Mio. EUR gestiegen. Absolut um ca. 0,8 Mio. EUR sind auch die Versandkosten sowie die allgemeinen Verwaltungskosten um ca. 13,6 Mio. EUR gestiegen. Die Gemeinkostenquote stieg von 33,1 % auf 35,6 %. Der Anstieg resultiert hauptsächlich aus höheren Personalkosten aufgrund erforderlicher deutlicher Gehaltssteigerungen zum Ausgleich der Inflation (in einzelnen Ländern > 10%) sowie Volljahreseffekten aus Einstellungen des Jahres 2022. Ein weiterer Faktor sind höhere Vertriebs- und Marketingkosten zur Förderung umsatzgewinnender Maßnahmen sowie höherer IT-Aufwendungen (v.a. Cloudkosten) im allgemeinen Verwaltungsbereich. Insgesamt erzielte der WAGO-Konzern ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 200,4 Mio. Euro bzw. 14,6 % vom Umsatz (Vorjahr 237,2 Mio. Euro bzw. 17,7 % vom Umsatz). Der Ertragssteueraufwand beträgt 62,1 Mio. Euro (Vorjahr 71,1 Mio. Euro), die Steuerquote liegt bei 31 %. Der weit überwiegende Teil der Steuerbelastung entfällt auf Deutschland. Im laufenden Geschäftsjahr wurde der Steueraufwand durch die Buchung aktiver und passiver latenter Steuern in Höhe von 2,4 Mio. Euro belastet (Vorjahr 1,3 Mio. Euro Entlastung). Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr trotz eines geringeren Konzernjahresüberschusses auf 203,1 Mio. EUR (Vorjahr 123,2 Mio. EUR) deutlich verbessert. Ursächlich für die positive Entwicklung ist mit einem Effekt von 110,1 Mio. EUR i.W. ein im Jahresvergleich deutlich reduzierter Mittelabfluss zum weiteren Bestandsaufbau. Geringfügig gegenläufig wirkten die Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und anderer Passiva sowie der Steuerzahlungen. Traditionell führt die kapitalintensive, moderne Fertigung von WAGO zu hohen Investitionen in Gebäude, technische Anlagen und Maschinen und schafft die Grundlage für ein konstantes Wachstum des Unternehmens. In 2023 konnten die Gesamtinvestitionen des WAGO-Konzerns in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände von 155,7 Mio. Euro erneut vollständig aus dem operativen Cashflow finanziert werden. Die Investitionen im Geschäftsjahr umfassen Software mit 11,9 Mio. Euro, Grundstückserwerbe sowie technische Anlagen und Maschinen mit 44,3 Mio. Euro, Betriebs- und Geschäftsausstattungen mit 20,8 Mio. Euro sowie geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau in Höhe von 78,7 Mio. Euro, die im Wesentlichen auf Technische Anlagen und Maschinen entfallen. In der Gesamtbetrachtung der Finanzmittelfonds wurden saldierte Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit vollständig durch den operativen Cashflow finanziert. Der verbleibende positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie der positive Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 3,9 Mio. Euro, als Folge neu aufgenommener, langfristiger Finanzkredite, führen zu einer deutlichen Ausweitung des frei verfügbaren Finanzmittelbestandes am Geschäftsjahresende von 225,5 Mio. EUR auf 278,0 Mio. EUR. Die Liquiditätslage des Konzerns bleibt positiv. Die Liquidität 1. Grades (flüssige Mittel einschließlich sonstiger Wertpapiere (281,6 Mio. Euro) / kurzfristige Verbindlichkeiten (206,8 Mio. Euro) beträgt am Bilanzstichtag 136 % (Vorjahr 158 %). Vermögenslage Das Eigenkapital des WAGO-Konzerns ist gegenüber dem Vorjahr (973 Mio. EUR) auf 1.096 Mio. EUR gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die bilanzielle Eigenkapitalquote trotz der gestiegenen Bilanzsumme aufgrund von Gewinnthesaurierung im Konzern von 69,7 % auf 71,3 % gestiegen. Im Branchenvergleich bleibt WAGO damit unverändert solide und bestandssichernd finanziert. Das gesamte Anlagevermögen ist vollständig durch das Eigenkapital unterlegt. Der Deckungsfaktor (Eigenkapital / Anlagevermögen) beträgt ca. 1,7. Das Anlagevermögen liegt aufgrund der höheren Investitionen absolut über Vorjahr. Die Vermögenslage im Jahr 2023 wurde wesentlich durch die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 155,7 Mio. Euro beeinflusst. Die Vorräte betragen 409,6 Mio. Euro (Vorjahr 393,5 Mio. Euro) und erreichen am Jahresende einen neuen Höchstwert. Der Liquiditätsanteil am Gesamtvermögen ist weiterhin hoch, die liquiden Mittel von 278,0 Mio. Euro entsprechen 18,1 % (Vorjahr 16,2 %) der Bilanzsumme. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Neben den Umsatzerlösen dienen folgende Kennzahlen als wichtige finanzielle Leistungsindikatoren der internen Steuerung des Konzerns: Die Eigenkapitalrendite (Gewinn vor Steuern / Eigenkapital) ist von 24,4 % im Vorjahr auf 18,3 % im Berichtsjahr gesunken. Ebenso ist die Gesamtkapitalrendite (Gewinn vor Steuern / Gesamtkapital) im WAGO-Konzern in 2023 auf 13,0 % (Vorjahr 17,0 %) gesunken. Die Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern (EBIT-Marge) betrug 14,7 % nach 18,0 % im Vorjahr. Die Brutto-Wertschöpfung (Umsatz abzüglich Materialaufwand) pro Beschäftigtem im WAGO- Konzern ist in 2023 mit 121,8 TEUR (Vorjahr 126,2 TEUR) gesunken. Die externen und internen Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen lagen bei 7,4 % (Vorjahr 6,8 %) der Umsatzerlöse. Die vorgenannten Leistungsindikatoren befinden sich vollständig im Rahmen der von der Geschäftsführung mittels einer Balanced Scorecard definierten Zielwerte bzw. haben diese übertroffen. Zu den wichtigsten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren gehören die Ausbildungsquote und Mitarbeiterzufriedenheit. Ende 2023 waren im WAGO-Konzern insgesamt 361 (Vorjahr 364) junge Erwachsene in einer Berufsausbildung bzw. in einem dualen Studium, das entspricht 4,2 % bezogen auf die Beschäftigten im Konzern. Seit 2016 ist WAGO mit dem Gütesiegel "Best place to learn" und der Bewertung "Excellent" als Top-Ausbilder aktuell bis Dezember 2025 zertifiziert. Zudem wurde WAGO vom Nachrichtenmagazin Focus, dem TÜV Rheinland und vom Top Employers Institute mehrfach als "Top Arbeitgeber" ausgezeichnet. Großen Wert legt WAGO als innovativer Technologie-Konzern auf eine qualifizierte Mitarbeiterbasis und bestmögliche Arbeitsbedingungen. Unsere interdisziplinäre Zusammenarbeit ist durch ganzheitliches Denken, offene Kommunikation sowie Lösungsorientierung geprägt. Die Förderung der beruflichen Weiterbildung ist seit langem gelebte Praxis und wird in Verbindung mit umfangreichen Programmen zur Mitarbeiterweiterbildung stetig verfeinert. Neben der Qualifizierung ist WAGO an einem hohen Grad der Mitarbeiterzufriedenheit interessiert. Des Weiteren intensiviert WAGO ebenfalls sein soziales und kulturelles Engagement. Insgesamt ist die Mitarbeiterfluktuation in 2023 mit einer Quote von ca. 7,0 % (Vorjahr 7,0 %) im WAGO-Konzern zufriedenstellend, wobei die Fluktuationsraten in Asien traditionell höher sind als in Europa. 3. Risikomanagement in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Seit Jahren verfolgt WAGO eine konservative Sicherungsstrategie bezogen auf die Finanzinstrumente und die Sicherungshöhe sowohl für Währungs- als auch für die rohwarenbezogenen Geschäfte mit einer angemessenen Besicherung. Im WAGO-Konzern werden umsatzbedingte Währungsrisiken in Verbindung mit bestehenden Exportgeschäften, insbesondere in US-Dollar, japanischen YEN und chinesischen CNY, zur Reduzierung von Währungseffekten in der Gewinn- und Verlustrechnung zu einem wesentlichen Teil gesichert. Im Rohstoffbereich beschränkt sich die Absicherung auf eine Teilmenge der für die nächsten ein bis fünf Jahre zu erwartenden Kupferbedarfe. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Im Januar 2024 veröffentlichte die Weltbank den quartalsweise erscheinenden "World Economic Outlook" auf zuletzt folgende Werte:
Demnach wird in den für WAGO wichtigen Märkten der "Advanced Economies" (Europa, USA, Japan) unverändert ein nur relativ schwaches Wachstum von 1,5 % prognostiziert, wobei das US-Wachstum noch 2,1 %, das Wachstum in Europa hingegen nur 0,9 % betragen soll. Für WAGO bestehen dennoch in allen Geschäftsbereichen grundsätzlich sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten auf dem mittel- und langfristigen Wachstumspfad. Zum einen betrifft dies den Bereich der klassischen Verbindungstechnik aufgrund des anhaltenden Trends zur Substitution der Schraubtechnik durch die Federklemmtechnik. Zum anderen resultieren positive Entwicklungsmöglichkeiten aus der guten Positionierung von WAGO in Zukunftstrends wie Automation (z.B. in Gebäuden oder industriellen Produktionsprozessen) oder aus den vielfältigen Herausforderungen der Energiewende (z.B. Energie- und Netzmanagement), bei der WAGO verschiedene Kernkompetenzen kombinieren kann. Als global agierender Anbieter von Elektrotechnologie mit einer Vielzahl von Produkten und Lösungen für verschiedenste Anwendungen in diversen Zielmärkten sowie einer sehr breiten Kundenbasis ist WAGO gegen punktuelle Schwankungen, z.B. in einzelnen Branchen oder Ländern relativ gut abgesichert. Die Geschäftsentwicklung ist jedoch abhängig von der allgemeinen Investitionsbereitschaft der Wirtschaft, da WAGO-Produkte stets Teil von größeren Investitionsvorhaben sind. Belastungen der Rahmenbedingungen für Sachinvestitionen wie die aktuellen politischen Unsicherheiten und das im Vergleich zu Vorjahren deutlich höhere Zinsniveau haben damit einen direkten Einfluss auf die WAGO-Geschäftsentwicklung. Für WAGO wichtige Investitionsindikatoren und -rahmenbedingungen zeichnen dabei aktuell ein heterogenes Gesamtbild: Positiv für 2024 stimmen uns:
Dem gegenüber stehen vor allem folgende Belastungen:
Die Geschäftsleitung von WAGO geht für 2024 vor allem aufgrund der schwachen konjunkturellen Rahmenbedingungen in Europa nach zuletzt drei Rekordjahren in Folge von einem leicht - im niedrigen zweistelligen Bereich - rückläufigen Konzernumsatz und einem deutlichen Ergebnisrückgang aus. WAGO strebt auch im kommenden Geschäftsjahr und darüber hinaus an, als attraktiver Arbeitgeber mit einer sehr hohen Mitarbeiterzufriedenheit gemessen an einer weiterhin niedrigen Fluktuationsquote auf dem Niveau der Vorjahre, wahrgenommen zu werden. Aufgrund des bestehenden Fachkräftemangels und dem War for Talents, baut WAGO auf neue, moderne Arbeitsmodelle, zeigt sich dabei arbeitsortflexibel und nutzt damit vermehrt auch den überregionalen Arbeitsmarkt. Zusätzlich wird WAGO auch zukünftig eine konstant hohe Ausbildungsquote anstreben und davon entsprechend profitieren. Chancenbericht Als wesentliche Chancen für WAGO lassen sich für die Folgejahre zusammenfassen:
Insgesamt überwiegen durch eine gute Diversifizierung, das breite und branchenübergreifende Kundenspektrum, die Abdeckung vielfältiger Marktsegmente sowie eine innovative Produktpalette mit einer zukunftssicheren Produktlebenszyklusstruktur die Chancen im Hinblick auf die weitere Konzernentwicklung. Risikobericht Als wesentliche Risiken für den WAGO-Konzern können aus heutiger Sicht zusammengefasst werden:
Trotz der akuten wirtschaftlichen und geopolitischen Krisen sehen wir unverändert eine gute Perspektive für die weitere positive Entwicklung der WAGO-Gruppe.
Minden, den 12. April 2024 Sven-Michael Hohorst Tordis Karoline Eulenberg Christian Hohorst "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die WAGO Gruppe GmbH & Co. KG, Minden Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der WAGO Gruppe GmbH & Co. KG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der WAGO Gruppe GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Der Konzernlagebericht enthält als ungeprüft gekennzeichnete, nicht vom Gesetz vorgesehene Querverweise. Diese Querverweise sowie die Informationen, auf die sich die Querverweise beziehen, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen Querverweise auf das veröffentlichte Nachhaltigkeitsprogramm und den Nachhaltigkeitsbericht, aber nicht den Konzernabschluss, nicht die inhaltlich geprüften Konzernlageberichtsangaben und nicht unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, den 19. April 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Martin Weinand, Wirtschaftsprüfer Marco Brokemper, Wirtschaftsprüfer |
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WAGO Gruppe GmbH & Co. KG
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH & Co. KG
- Anschrift
- 32423 Minden
- Handelsregister
- HRA 9995, Bad Oeynhausen
- Branche
- Branche · mit API-Key einsehbar API-Key holen →
- Vertretungsregelung
Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln.
Finanzen
Bilanz
- UMLAUFVERMÖGEN 51,5 % 789,72 Mio
- Anlagevermögen 46,2 % 708,32 Mio
- Aktive latente Steuern 1,6 % 23,95 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,8 % 11,52 Mio
- Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,0 % 98,0 k
- EIGENKAPITAL 75,1 % 1,15 Mrd
- VERBINDLICHKEITEN 17,4 % 267,53 Mio
- RÜCKSTELLUNGEN 6,8 % 104,72 Mio
- PASSIVE LATENTE STEUERN 0,5 % 7,83 Mio
- RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,1 % 2,26 Mio
Bilanzdaten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Umsatzerlöse 39,2 % 1,24 Mrd
- Bruttoergebnis vom Umsatz 19,6 % 619,48 Mio
- Total administrative and distribution costs 16,1 % −509,00 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 9,0 % 285,90 Mio
- Konzerngewinnvortrag 7,4 % 233,60 Mio
- Development Cost 3,5 % −110,63 Mio
- Operating profit after OpEx 3,5 % 110,48 Mio
- Entnahmen der Kommanditisten 0,8 % −25,44 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,5 % 16,79 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,2 % 5,51 Mio
- Other operating result impact 0,1 % 2,06 Mio
- Net Interest/Financial Result 0,0 % −500,0 k
- Konzernfremden Gesellschaftern zustehender Anteil 0,0 % 315,0 k
- Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 171,0 k
- Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 48,9 % −620,02 Mio
- Vertriebskosten 22,7 % −287,61 Mio
- Vertriebskosten 15,2 % −192,96 Mio
- Allgemeine Verwaltungskosten 8,7 % −110,76 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2,7 % −34,61 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 1,1 % −13,34 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,5 % −6,18 Mio
- Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte 0,1 % −1,38 Mio
- Betriebsergebnis 112,54 Mio
- Ergebnis vor Steuern 112,04 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 77,43 Mio
GuV-Daten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
C******** H******
seit 2021 Kommanditist
-
K******* B****** Y*
seit 2025 Kommanditist
-
P***** M********* H******
seit 2025 Kommanditist
-
S*** H***** E********
seit 2026 Kommanditist
-
S*** M****** H******
seit 2021 Kommanditist
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
-
C****** H****** Kommanditist
60k €
-
S*** H****** Kommanditist
60k €
-
P***** H****** Kommanditist
Beteiligungen an
- Hohorst Beteiligungs GmbH 100,0 %
- WAGO Holding GmbH 100,0 %
- WAGO Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung GmbH 100,0 %
Historie
- 2026
-
19.01.
Eintritt eines MitgliedsS*** H***** E******** · Kommanditist
-
19.01.
Austritt einer PositionT***** K******* E******** · Kommanditist
- 2025
-
28.02.
Sonstiges PersonenereignisS*** M****** H****** · Kommanditist
-
28.02.
Sonstiges PersonenereignisC******** H****** · Kommanditist
-
28.02.
Eintritt eines MitgliedsP***** M********* H****** · Kommanditist
-
28.02.
Sonstiges PersonenereignisT***** K******* E******** · Kommanditist
-
28.02.
Eintritt eines MitgliedsK******* B****** Y* · Kommanditist
- 2021
-
23.06.
ErsteintragungWAGO Gruppe GmbH & Co. KG
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Konzernabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Dein Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Öffne die handelsregister.ai-App in ChatGPT und füge sie hinzu.
- Melde Dich mit Deinem handelsregister.ai-Konto an, wenn ChatGPT danach fragt.
- Stell im Chat Deine Frage – die Antworten kommen direkt aus dem Handelsregister.
Lieber selbst verbinden? Leg im Entwicklermodus von ChatGPT eine eigene App mit dieser Server-URL an:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Deinem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Deinen handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Deiner Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Wer führt WAGO Gruppe GmbH & Co. KG, wem gehört das Unternehmen und wie haben sich die Geschäftszahlen entwickelt? Nenne Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: e160fba0e9919763fa60cef6406be646",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Deinen handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Deinem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Deinen handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Dieses Unternehmen abfragen
Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Wer führt WAGO Gruppe GmbH & Co. KG, wem gehört das Unternehmen und wie haben sich die Geschäftszahlen entwickelt? Nenne Geschäftsjahre und Quellen.
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